{"id":4786,"date":"2010-03-15T09:23:15","date_gmt":"2010-03-15T08:23:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4786"},"modified":"2010-03-15T09:23:15","modified_gmt":"2010-03-15T08:23:15","slug":"hinweise-des-tages-1098","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4786","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Folgen der Ungleichheit; Ferienjobs f&uuml;r Hartz-IV-Kinder; Mindestlohn &agrave; la Wirtschaftsinstitut; Guttenberg als Dienstherr; USA soll Exportnation werden; Zocken ist gerecht; korrupte Medizin; Dreht&uuml;reffekte; DIW; hofierte INSM; Kampagne gegen Platzeck; Protest gegen PPP; R&uuml;ttgers verdient kein Vertrauen; Sause ohne Sozen; Nestbeschmutzung; Denkzettel f&uuml;r Sarkozy; NATO-L&uuml;ge. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Studie &uuml;ber Lebensqualit&auml;t: &ldquo;Ungleichheit zersetzt Gesellschaften&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Ferienjobs f&uuml;r Hartz-IV-Kinder: Laura scheitert an Schwarz-Gelb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">IW-Direktor H&uuml;ther: &ldquo;Die Realit&auml;t hei&szlig;t Mindestlohn&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Pfleger wollen keine Hilfe von Hartz-IV-Empf&auml;ngern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Guttenberg entl&auml;sst General Henning Hars nach Brief wegen Kundus-Aff&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Obama will USA zum Exportschlager machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Zocken ist gerecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Korrupte Medizin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">SPD-Parlamentarier B&uuml;low &uuml;ber den Wechsel von Politikern ins Lobbyisten-Lager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Investment-Banker entert Bundesbank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">DIW: Gegenwind im eigenen Haus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">INSM er&ouml;ffnet B&uuml;ro in Berlin &ndash; Br&uuml;derle: &bdquo;K&auml;mpfen Sie weiter!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Kritik an EU-Resolution gegen Kuba<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Platzeck: Der mutigste Politiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Protest gegen PPP-Tagung in Weimar, 17.3.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">R&uuml;ttgers verdient kein Vertrauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Sause ohne Sozen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">&bdquo;Ich bin der Nestbeschmutzer&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Franzosen verpassen Sarkozy Denkzettel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Griechisch-Deutsche Trag&ouml;die<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">NATO-L&uuml;ge aufgedeckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Zuschrift einer Leserin:<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4786&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Studie &uuml;ber Lebensqualit&auml;t: &ldquo;Ungleichheit zersetzt Gesellschaften&rdquo;<\/strong><br>\nEine Wissenschaftlerin belegt, was viele Linke immer schon angenommen haben: In gerechteren Gesellschaften lebt man l&auml;nger, besser, gl&uuml;cklicher.<br>\nDie Ergebnisse &hellip; sind eindeutig: Je ungleicher eine Gesellschaft, umso gr&ouml;&szlig;er die Probleme. Und: Auch reiche Menschen schneiden in ungleichen Gesellschaften schlechter ab. &bdquo;Wenn ich jemanden aus einer ungleicheren Gesellschaft mit einer guten Bildung und gutem Einkommen in eine gleichere Gesellschaft einbinden w&uuml;rde, w&uuml;rde dieser Mensch vermutlich l&auml;nger leben, und seine Kinder w&auml;ren besser in der Schule&ldquo;, sagt Kate Pickett im sonntaz-Gespr&auml;ch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wissen\/artikel\/1\/ungleichheit-zersetzt-die-gesellschaften\/\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Offenbar eine solide Arbeit. Selbst die FAZ <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubC17179D529AB4E2BBEDB095D7C41F468\/Doc~E2E5BBA6046D345D4AAA1D01481545212~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">m&auml;kelt nur ein wenig<\/a> an der deutschen &Uuml;bersetzung des Buchtitels herum.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ferienjobs f&uuml;r Hartz-IV-Kinder: Laura scheitert an Schwarz-Gelb<\/strong><br>\n&ldquo;Leistung soll sich lohnen&rdquo;, fordert FDP-Chef Guido Westerwelle. Doch bei der Frage, ob Hartz-IV-Kinder wie Laura Eink&uuml;nfte aus Ferienjobs behalten d&uuml;rfen, dr&uuml;ckt sich Schwarz-Gelb um eine Antwort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/panorama\/ferienjobs-fuer-hartz-iv-kinder-laura-scheitert-an-schwarz-gelb-1550393.html\">STERN<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>IW-Direktor H&uuml;ther: &ldquo;Die Realit&auml;t hei&szlig;t Mindestlohn&rdquo;<\/strong><br>\nDer Direktor des arbeitgebernahen Instituts der Wirtschaft, Michael H&uuml;ther, bricht im Interview mit der Frankfurter Rundschau ein Tabu deutscher konservativer &Ouml;konomen: Er lenkt beim Mindestlohn ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/?em_cnt=2414370&amp;em_cnt_page=1&amp;em_comment_page=2#show_comments\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Beim Mindestlohn hat H&uuml;ther sich offenbar tats&auml;chlich etwas bewegt. Dass die Exportausrichtung der deutschen Wirtschaft nicht auf Dauer aufrechterhalten werden kann, mag er allerdings noch immer nicht einsehen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Mindestlohn auf der Basis von Hartz IV?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Pfleger wollen keine Hilfe von Hartz-IV-Empf&auml;ngern<\/strong><br>\nHartz-IV-Empf&auml;nger k&ouml;nnten doch im Seniorenheim arbeiten, fordern Politiker wie SPD-Vizechefin Hannelore Kraft. Altenpfleger sind ver&auml;rgert &uuml;ber diesen Vorschlag. Pflegemitarbeiter betrachten dies als Angriff auf ihre Berufsehre. Sie f&uuml;hlen sich und ihre Arbeit f&uuml;r die alten Menschen nicht ernst genommen.<br>\nSchon heute sieht die bundesweite Heimpflegeverordnung vor, dass Altenheime lediglich zur H&auml;lfte ausgebildetes Fachpersonal besch&auml;ftigen m&uuml;ssen. Den Rest d&uuml;rfen angelernte Fachkr&auml;fte &uuml;bernehmen. Das Image des Berufs sei einfach zu schlecht, um gen&uuml;gend Auszubildende anzulocken, sagen Experten. Die schlechte Bezahlung tut ihr &Uuml;briges. Das Einstiegsgehalt liegt bei rund 1800 Euro brutto.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article6766397\/Pfleger-wollen-keine-Hilfe-von-Hartz-IV-Empfaengern.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Guttenberg entl&auml;sst General Henning Hars nach Brief wegen Kundus-Aff&auml;re<\/strong><br>\nVerteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat einen weiteren General in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Brigadegeneral Hars hatte den Minister nach seiner Haltung in der Kundus-Aff&auml;re und nach den Gr&uuml;nden f&uuml;r die Entlassung des Generalinspekteurs Wolfgang Schneiderhan gefragt.<br>\nBrigadegeneral Henning Hars hatte nach Informationen des Tagesspiegels nach der Entlassung des Generalinspekteurs Wolfgang Schneiderhan dem Minister einen Brief geschrieben. Darin fragte der 54-J&auml;hrige den CSU-Politiker unter anderem nach den Gr&uuml;nden f&uuml;r die Entlassung des obersten Soldaten der Bundeswehr im November 2009 und seine Einsch&auml;tzung des umstrittenen Luftangriffs auf zwei Tanklastz&uuml;ge bei Kundus im September 2009 als &ldquo;milit&auml;risch angemessen&rdquo; beziehungsweise, sp&auml;ter, als &ldquo;milit&auml;risch unangemessen&rdquo;. Eine Antwort erhielt Hars nicht.<br>\nJetzt machte Guttenberg von seinem Recht Gebrauch und versetzte Hars nach Paragraf 50 des Soldatengesetzes ohne Angabe von Gr&uuml;nden in den einstweiligen Ruhestand. Vor wenigen Tagen erhielt der seine Entlassungsurkunde von Bundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler. Hars verwies auf seine Verschwiegenheitspflicht, gegen die zu versto&szlig;en ihn seine Pensionsanspr&uuml;che kosten w&uuml;rden, und kommentierte den Vorgang nicht. Ein Sprecher des Ministeriums teilte am Freitag mit, zu Personalangelegenheiten nehme man grunds&auml;tzlich keine Stellung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/deutschland\/Kundus-Guttenberg-Entlassung-Schneiderhan;art122,3055093\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Obama will USA zum Exportschlager machen<\/strong><br>\nBarack Obama will die US-Wirtschaft nachhaltig ver&auml;ndern. Der Pr&auml;sident pr&auml;sentiert einen Reform-Masterplan, mit dem die USA wieder zur Exportnation werden sollen: Binnen f&uuml;nf Jahren will er die Ausfuhren verdoppeln &ndash; und zwei Millionen neue Jobs schaffen. Zugleich rief der Pr&auml;sident die gro&szlig;en Exportl&auml;nder auf, die derzeitigen Unebenheiten im weltweiten Handel auszugleichen. &ldquo;L&auml;nder mit Au&szlig;enhandels&uuml;berschuss m&uuml;ssen Konsum und Binnennachfrage st&auml;rken&rdquo;, sagte Obama. Indirekt richtet sich dieser Appell auch an Deutschland: Laut Statistischem Bundesamt machen Ausfuhren fast die H&auml;lfte des Bruttoinlandsprodukts der Bundesrepublik aus. Auch zur W&auml;hrungspolitik &auml;u&szlig;erte sich Obama. Ausdr&uuml;cklich forderte der Pr&auml;sident China auf, einen &ldquo;marktorientierten Wechselkurs&rdquo; f&uuml;r seine W&auml;hrung zuzulassen. Die USA beklagen seit langem, dass China durch seine W&auml;hrungspolitik Exporte verbilligt und Importe verteuert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,druck-683097,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Pr&auml;ferenz der US- Regierung f&uuml;r das Tankflugzeug von Boeing&nbsp; gegen&uuml;ber dem urspr&uuml;nglich vom Pentagon gew&uuml;nschten Airbustanker ist sicherlich bereits Ausdruck der neuen Strategie. Best&auml;tigt wird diese Annahme durch Neubesetzung der Spitze des Exportrats, der als Bindeglied zwischen dem Privatsektor und der Regierung dient. An sie Seite von Xerox-Chefin Ursula Burns wurde der Boeing-Vorstandsvorsitzende Jim McNerney&nbsp; berufen. Zumindest die Ausschreibungen des Staates d&uuml;rften ab sofort eine neue Gewichtung erfahren, zum Entsetzen des ordoliberalen Europas.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Was f&uuml;r ein d&auml;mlicher Titel. Nur Exportiertes kann zum Exportschlager werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zocken ist gerecht<\/strong><br>\nDie griechische Regierung hat &uuml;ber Jahrzehnte Geld verschwendet &ndash; trotzdem sollen pl&ouml;tzlich Spekulanten schuld sein an der Krise des Landes. Eine krasse Fehleinsch&auml;tzung. Wer jetzt die Spekulation verbieten m&ouml;chte, verschlie&szlig;t die Augen vor &ouml;konomischen Wahrheiten.<br>\nEin Gastkommentar von Hans-Peter Burghof, Leiter des Instituts f&uuml;r Bankenwirtschaft und Finanzdienstleistungen an der Universit&auml;t Hohenheim.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,683176,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung der NDS-Unterst&uuml;tzerin Margarethe Gorges:<\/strong> Diesen Artikel zu lesen ist eine Zumutung, aber noch schlimmer ist, dass er&nbsp;diese fatale Ideologie seine Studenten lehrt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Dieser Satz ist besonders aufschlussreich: &bdquo;Funktionierende M&auml;rkte sind nun mal nicht monarchisch, sondern demokratisch. Jeder kann meinen, was er will, und er kann danach handeln. Schlie&szlig;lich tr&auml;gt jeder das Risiko seines Handelns selbst. Auch der Spekulant.&ldquo; Zum einen w&uuml;sste man sp&auml;testens nach den Ereignissen der letzten zwei Jahre doch gerne etwas genauer, was dieser Autor unter einem &bdquo;funktionierenden Markt&ldquo; versteht. Zum anderen kann ihm doch unm&ouml;glich entgangen sein, dass die Risiken der Spekulationen, die der Bankenkrise vorausgingen, keineswegs von den Handelnden getragen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Korrupte Medizin<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Medizinjournalist Weiss &uuml;ber die Pharmaindustrie und die Medikamentenpreise: &bdquo;Es gibt keine Branche, die so hohe Gewinne macht&ldquo;<\/strong><br>\nHans Weiss kritisiert das Preisdiktat der Arzneimittelindustrie. F&uuml;r Recherchen des Buches &ldquo;Korrupte Medizin&rdquo; lie&szlig; er sich zum Pharmavertreter ausbilden und stellte fest, dass die Medikamentenhersteller &ldquo;zwei Gesichter&rdquo; haben: &bdquo;Die gro&szlig;en Konzerne haben so viel Dreck am Stecken, das sind ja, man kann das ruhig so sagen, die zehn gro&szlig;en Konzerne, die ich in meinem Buch beschreibe, das sind notorische Gesetzesbrecher, die ununterbrochen vor Gericht stehen. Allerdings nicht in Europa, sondern in den USA, wo es eben seit Kurzem den politischen Willen dazu gibt, da etwas zu &auml;ndern.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/thema\/1142489\/\">Deutschlandradio Kultur (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2010\/03\/12\/drk_20100312_1109_10bd1a08.mp3\">Deutschlandradio Kultur (Audio-Podcast)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Besonders lesenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das kranke Gesundheitswesen<\/strong><br>\nDer Sprecher des Bundes deutscher Kriminalbeamter, Uwe Dolata, gab eine Presseerkl&auml;rung zum kranken Gesundheitssystem, vor allem seiner korrupten, das hei&szlig;t wirtschaftskriminellen Probleme, heraus, die wir hier mit voller Zustimmung abrufbar machen: &bdquo;Vor juristischen Konsequenzen m&uuml;ssen die Pharmamanager aus Dolatas Sicht bisher wenig Sorge haben: &bdquo;Die Pharmaindustrie kann ganz entspannt den Ermittlungsbeh&ouml;rden, den Polizeien, den Staatsanwaltschaften und den Gerichten entgegensehen, weil es noch keine Verurteilung in Deutschland gegeben hat, die auf Bestechung und Bestechlichkeit im gesch&auml;ftlichen Verkehr, auf Korruption durch die Pharmaindustrie zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, die auch eine Abschreckung darbieten k&ouml;nne.&ldquo;<br>\nWenn Pharmavertreter einen verschreibenden Arzt f&uuml;r ihre Produkte gewinnen k&ouml;nnen, kann das enormen Umsatz bringen. Deshalb sind auch niedergelassene &Auml;rzte ein wichtiges Ziel f&uuml;r so manche Unternehmen. Korruption beginnt immer &bdquo;im Stillen&ldquo;. &bdquo;Mal eine Einladung zum Essen oder auch das Anbieten von Soft- oder Hardware f&uuml;r die Praxis &ndash; Reisen f&uuml;r Vortr&auml;ge oder sonstige Annehmlichkeiten. Die Pharmaindustrie investiert viel Geld, um Abh&auml;ngigkeiten zu schaffen. Etwa 90 Prozent der Fortbildungen der &Auml;rzte sind von der Pharmaindustrie gesponsert&ldquo;, so Dolata.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/businesscrime.de\/?p=699\">Business Crime Control e.V.<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/businesscrime.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/dolata-presseinfo_0703101.doc\">Business Crime Control e.V. [DOC]<\/a><\/li>\n<li><strong>Klinikdirektor Arnold Ganser im Interview: &ldquo;Der Zusatznutzen f&uuml;r den Patienten ist oft null&rdquo;<\/strong><br>\nKlinikdirektor Arnold Ganser glaubt, dass Patienten nicht leiden w&uuml;rden, wenn manche Medikamente viel weniger kosteten: &bdquo;Wir haben zum Beispiel sehr alte Medikamente wie das Thalidomid, das in den Sechzigerjahren unter dem Namen Contergan als Schlafmittel zu trauriger Ber&uuml;hmtheit kam. Es ist jetzt erneut als Krebsmedikament zugelassen. Aber es ist weder neu noch teuer in der Herstellung. Dennoch bezahlt der Patient etwa 5000 Euro pro Monat daf&uuml;r. Oder Arsentrioxid, das bei bestimmten Leuk&auml;miearten sehr hilfreich ist. Es kostet Pfennigbetr&auml;ge in der Herstellung, aber 25.000 Euro im Behandlungszyklus.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen-maerkte\/der-zusatznutzen-fuer-den-patienten-ist-oft-null-424622\/\">Wiwo<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>SPD-Parlamentarier B&uuml;low &uuml;ber den Wechsel von Politikern ins Lobbyisten-Lager: &bdquo;Ich kritisiere alle, die diesen Dreht&uuml;reffekt nutzen&ldquo;<\/strong><br>\nMarco B&uuml;low macht die Lobbyisten-T&auml;tigkeit von Politikern f&uuml;r die Wahlm&uuml;digkeit vieler B&uuml;rger mitverantwortlich. Deshalb sei eine zunehmende Politikerverdrossenheit nicht verwunderlich, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete. Er fordert mehr Transparenz &uuml;ber die Verflechtungen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/interview\/1142155\/\">Deutschlandradio Kultur (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2010\/03\/12\/drk_20100312_0650_80986999.mp3\">Deutschlandradio Kultur (Audio-Podcast)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Bei aller Zustimmung, in einem Punkt hat der SPD-Abgeordnete nicht recht. &bdquo;Ja, ich kritisiere alle, die diesen Dreht&uuml;reffekt nutzen, aus allen Parteien. Gott sei Dank betreiben wir es noch nicht ganz so stark, wie bei den anderen, aber auch da bleibt meine Kritik nicht fern.&ldquo; Allerdings, aus der zweiten rot-gr&uuml;nen Regierungsperiode gab es enorm viele Regierungsmitglieder, die sp&auml;ter in problematische Lobby-T&auml;tigkeiten wechselten.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 3: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2007\/11\/heutige-lobby-jobs-des-letzten-rot-gruenen-kabinetts\/\">LobbyControl vom 15.11.2007<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/download\/drehtuer-studie.pdf\">LobbyControl, Studie [PDF &ndash; 280 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Seinem <a href=\"?p=4274\">Abstimmungsverhalten<\/a> zufolge z&auml;hlt Marco B&uuml;low zu den glaubw&uuml;rdigeren Mitgliedern der SPD-Bundestagsfraktion.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Investment-Banker entert Bundesbank<\/strong><br>\nMit Andreas Dombret steht ein ehemals f&uuml;hrender Manager der Bank of America vor dem Eintritt in den Vorstand der Bundesbank. Der Deutsch-Amerikaner kommt nach wikipedia-Informationen aus dem Stall der Deutschen Bank. W&auml;hrend Finanz-Bl&auml;tter wie Financial Times und Handelsblatt diesen Seitenwechsel beinahe euphorisch begr&uuml;&szlig;en, kommt LobbyControl zu einem ganz anderen Schluss: Hier wird ein Mitverursacher der Welt-Finanzkrise in jene Beh&ouml;rde gehievt, welche in Zukunft die Hoheit &uuml;ber die deutsche Bankenaufsicht haben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2010\/03\/investment-banker-entert-bundesbank\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>DIW: Gegenwind im eigenen Haus<\/strong><br>\nEin Mitarbeiter des DIW rechnet mit der eigenen F&uuml;hrung ab: Motivation und Reputation sind kaputt. In dem Schreiben vom 8. M&auml;rz, das dem Tagesspiegel vorliegt, ist von einer &bdquo;in hohem Ma&szlig;e&ldquo; besch&auml;digten Motivation der Mitarbeiter die Rede. &bdquo;Die Basis der Reputation, die sich die Konjunkturforschung am DIW in den letzten Jahrzehnten erarbeitet hat, erodiert.&ldquo; Gerade eben erst war das DIW wieder nicht f&uuml;r das Gemeinschaftsgutachten der Forschungsinstitute ber&uuml;cksichtigt worden. Urs&auml;chlich daf&uuml;r ist nach Einsch&auml;tzung eines Mitarbeiters &bdquo;eine Realit&auml;tsblindheit wie im Zentralkomitee 1989&ldquo;. In dem Schreiben an das Kuratorium hei&szlig;t es, &bdquo;seit &uuml;ber zwei Jahren findet in der Konjunkturabteilung keine vom Abteilungsleiter gef&uuml;hrte und moderierte wissenschaftliche Diskussion mehr statt&ldquo;. Der Leiter der Konjunkturabteilung habe die Auffassung vertreten, &bdquo;Konjunkturforschung geh&ouml;re nicht zu unserem Gesch&auml;ftsmodell&ldquo;. In der Konsequenz &bdquo;liegt die Beratungsf&auml;higkeit der Abteilung am Boden&ldquo;. Das &bdquo;unverzichtbare Wissen &uuml;ber einzelne volkswirtschaftliche Branchen und Sektoren ist weitgehend abhanden gekommen. Hinzu kommt ein eklatantes Desinteresse an einem ernsthaften Austausch mit Entscheidungstr&auml;gern aus Politik und Wirtschaft&ldquo;.<br>\nZu Zimmermanns Anspruch, die Reputation des DIW vor allem mit Publikationen weltweit zu st&auml;rken, schreibt der Mitarbeiter, &bdquo;wenn man in der nationalen Debatte mehr und mehr marginalisiert wird, d&uuml;rfte man auch international auf Dauer kaum bestehen k&ouml;nnen&ldquo;. Alles in allem gehe es im Institut um &bdquo;die zahlenm&auml;&szlig;ige Maximierung des Publikationsoutputs&ldquo;, wirtschaftspolitische Relevanz sei nachrangig. &bdquo;An die Stelle eines ernsthaften Erkenntnisinteresses trat mehr und mehr eine aggressivere Selbstdarstellung, die mit allerhand Exzellenzpropaganda behauptet, das wissenschaftliche Niveau auf immer neue H&ouml;hen zu f&uuml;hren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/DIW;art271,3056179?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Dass nach der entw&uuml;rdigenden Entlassung&nbsp; von Gustav Horn die Konjunkturforschung am DIW, wof&uuml;r das DIW 1925 gegr&uuml;ndet wurde, kontinuierlich ruiniert wurde, ist nichts Neues. Dass die Ver&ouml;ffentlichungszahl und nicht mehr die wissenschaftliche Aussage im heutigen wissenschaftlichen Betrieb f&uuml;r das Renommee eines Forschers ausschlagend ist, ist ein Ph&auml;nomen, das seit Jahren f&uuml;r die gesamte Bundesrepublik gilt. Insofern verk&ouml;rpert Klaus Zimmermann in dieser Frage bedauerlicherweise nur den allgemeinen Trend. All diese Entwicklungen sind seit Jahren bekannt und werden f&uuml;r die Bewertung von Zimmermanns Arbeit wohl keine Rolle&nbsp; spielen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>INSM er&ouml;ffnet B&uuml;ro in Berlin &ndash; Br&uuml;derle: &bdquo;K&auml;mpfen Sie weiter!&ldquo;<\/strong><br>\nDie Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat mit einer Ansprache von Wirtschaftsminister Rainer Br&uuml;derle ihr B&uuml;ro in Berlin er&ouml;ffnet. Vor rund 300 geladenen G&auml;sten, darunter Bundestags-Vizepr&auml;sident Hermann Otto Solms, ermutigte Br&uuml;derle die Initiative, sich weiter k&auml;mpferisch f&uuml;r notwendige Reformen der Sozialen Marktwirtschaft einzusetzen. &ldquo;Es gibt zu viele, die sich eher in bequeme Denkstrukturen zur&uuml;cklehnen. Bleiben Sie hart und k&auml;mpfen Sie weiter&rdquo;, sagte Br&uuml;derle an die Adresse des neuen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers der INSM, Hubertus Pellengahr. Die Soziale Marktwirtschaft sei kein starres System, sondern offen f&uuml;r Reformen. &ldquo;Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hat sich in diesem Zusammenhang schon seit vielen Jahren als wichtiger Impulsgeber erwiesen&rdquo;, so Br&uuml;derle<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.insm-tagebuch.de\/2010\/03\/03\/insm-eroffnet-buro-in-berlin-bruderle-kampfen-sie-weiter\/\">INSM-Tagebuch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Die arbeitgeberfinanzierte Propaganda-Agentur INMS ist zweifellos &bdquo;wichtiger Impulsgeber&ldquo; f&uuml;r die Politik.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kritik an EU-Resolution gegen Kuba<\/strong><br>\nOrganisationen in Deutschland bem&auml;ngeln doppelten Standard bei Menschenrechtspolitik des Europ&auml;ischen Parlaments: &bdquo;Dem Europ&auml;ischen Parlament gehe es &ldquo;nat&uuml;rlich auch nicht um den Tod dieses H&auml;ftlings&rdquo;, sagte die Vorsitzende der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, Renate Fausten, in Bezug auf einen nach einem Hungerstreik verstorbenen H&auml;ftling. Die Kuba-kritisch Resolution hatte diesen Fall zum Anlass genommen. &ldquo;Es ging dem Europ&auml;ischen Parlament einzig und allein darum, Kuba zu verurteilen&rdquo;, so Fausten, die auch auf die politischen Widerspr&uuml;che hinwies: &ldquo;Weder ein toter Abschiebeh&auml;ftling in Deutschland noch 30.000 &lsquo;demokratisch&rsquo; ermordete Kolumbianer haben das Europ&auml;ische Parlament besch&auml;ftigt.&rdquo;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.amerika21.de\/nachrichten\/inhalt\/2010\/maerz\/eu-9126349-kuba\">Amerika21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der mutigste Politiker<\/strong><br>\nTrotz aller Angriffe aus Opposition und Medien auf seine rot-rote Koalition widerruft Matthias Platzeck seine Potsdamer Vers&ouml;hnungsbotschaft nicht.<br>\nPlatzeck hat harte Wochen hinter sich. Seit er &ouml;ffentlich erkl&auml;rt hat, die Demokratie k&ouml;nne ehemaligen DDR-Systemtr&auml;gern nicht nach 20 Jahren verweigern, was sie im Falle von Hitlers SS schon bald nach 1945 tat &ndash; n&auml;mlich zu tolerieren und zu vers&ouml;hnen &ndash; ist der einstige &bdquo;Deichgraf&ldquo; und &bdquo;Liebling aller Schwiegerm&uuml;tter&ldquo; zu einer Art Verfemtem geworden. Seit er mit der Landes-SPD die Entscheidung traf, mit den Linken und nicht den Christdemokraten zu regieren, zieht er w&uuml;tende Emp&ouml;rung auf sich. Landauf, landab wird er daf&uuml;r ver&auml;chtlich gemacht &ndash; zum Teil auf erbarmungsw&uuml;rdigem Niveau. In den Medien, in Gremien oder bei &ouml;ffentlichen Auftritten hat er sich von einer selbsternannten Elite anzuh&ouml;ren, wie falsch diese Koalition doch sei. Hinter ihm stehen einzig diejenigen, die bei diesem Trara keine Stimme haben: die Brandenburger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/positionen\/1010-brandenburg-platzeck-stasi-vorwuerfe\">Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Lesenswert. An einer Stelle jedoch scheint dem Autor Matthias Krau&szlig; der gesellschaftliche Kontext ein wenig durcheinandergeraten zu sein: &bdquo;Als Roman Herzog einst seine &bdquo;Ruck-Rede&ldquo; hielt, wurde im kurz zugejubelt, nur &auml;nderte sich gar nichts.&ldquo; &Uuml;ber diese Rede schrieb <a href=\"?p=235\">Brigitta Huhnke auf den NachDenkSeiten<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Statt von Erkenntnis und Argumentation lebt der neoliberalen Politdiskurs sp&auml;testens seit der &bdquo;Ruck-Rede&ldquo; von Roman Herzog allein vom Ressentiment, von der Verachtung der Bev&ouml;lkerung, die sich noch immer nicht den Wonnen der &bdquo;Globalisierung&ldquo; klaglos hingeben mag und deshalb (als Ewiggestrige, Besitzstandswahrer, Faulenzer, Sozialbetr&uuml;ger, Parasiten, Parallelgesellschaften) zu beschimpfen ist.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>(Brigitta Huhnke kritisierte damals einen Artikel in der WELT von &ndash; Matthias Platzeck.)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Protest gegen PPP-Tagung in Weimar am 17.3.<\/strong><br>\nMit einer Aktion beim &ldquo;Betriebswirtschaftlichen Symposium-Bau&rdquo; werden Aktivistinnen und Aktivisten des bundesweiten B&uuml;ndnisses &ldquo;PPP Irrweg&rdquo; am Mittwoch in Weimar gegen den Ausverkauf &ouml;ffentlicher G&uuml;ter mit Hilfe so genannter &Ouml;ffentlich-Privater Partnerschaften (Public Private Partnerships \/ PPP) protestieren.<br>\nDas Symposium vom 17. bis 19 M&auml;rz in der Weimarhalle ist eine der bekanntesten und &auml;ltesten PPP-Lobbyisten-Veranstaltungen auf Hochschulebene. Zu den Sponsoren des Treffens geh&ouml;ren zahlreiche Baukonzerne, Anwaltskanzleien und Berateragenturen, darunter Bilfinger Berger, Hochtief, Vinci, Societe Generale, Deutsche Bank, Ernst &amp;Young und die Hessische Landesbank.<br>\n&ldquo;Das Symposium ist eine jener als Tagung getarnten Werbeveranstaltungen, bei denen Investoren und Berater vor allem Kommunalpolitiker &uuml;berreden, noch mehr Tafelsilber zu verscherbeln &ndash; mit verheerenden Folgen f&uuml;r viele Gemeinden, die so in die Schuldenfalle getrieben werden&rdquo;, sagte Dirk Kramm von der PPP-Irrweg-Kampagne.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100314_Presseeinladung_PPP_Weimar.pdf\">Attac [PDF &ndash; 78 KB]<\/a><\/li>\n<li>\n\t\t<a name=\"h16\"><\/a><strong>R&uuml;ttgers verdient kein Vertrauen<\/strong><br>\n\t\tMinisterpr&auml;sident J&uuml;rgen R&uuml;ttgers (CDU) m&ouml;chte die Koalition in Nordrhein- Westfalen mit der FDP fortsetzen. Aber das wird schwierig. Der Vertrauensverlust ist gro&szlig;. Denn viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger f&uuml;hlen sich von der Landesregierung get&auml;uscht, belogen und betrogen. Dazu einige Beispiele.<br>\n\t\tQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weltderarbeit.de\/\">Welt der Arbeit<\/a>\n\t<\/li>\n<li>\n\t\t<a name=\"h17\"><\/a><strong>Sause ohne Sozen<\/strong><br>\n\t\tAm Mittwoch feiert IG-Metall-Chef Berthold Huber im Kanzleramt Geburtstag. Doch kein einziger SPD-Politiker ist eingeladen.<br>\n\t\tQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a2&amp;dig=2010%2F03%2F13%2Fa0004&amp;cHash=55ba60f4e6\">TAZ<\/a>\n<p>\t\t<em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Die Distanz zwischen Gewerkschaften und SPD ist mehr als verst&auml;ndlich. Es fragt sich allerdings, welche Folgen das freundliche Miteinander von IG Metall und Bundeskanzlerin f&uuml;r die Arbeitslosen haben wird.<\/em><\/p>\n<p>\t\t<em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Einfach nur clever von der Kanzlerin: Das Geburtstagsessen mit dem Deutsche Bank-Chef Ackermann, das im letzten Jahr Furore gemacht hat, wird mit der Einladung an den IG Metall-Chef Huber zur Normalit&auml;t. Der SPD wird die &bdquo;lange Nase&ldquo; gemacht.<br>\n\t\tUnd gleichzeitig d&uuml;rften Bei&szlig;hemmungen der IG Metall gegen&uuml;ber der Kanzlerin entstehen.<\/em>\n\t<\/p><\/li>\n<li>\n\t\t<a name=\"h18\"><\/a><strong>&bdquo;Ich bin der Nestbeschmutzer&rdquo;<\/strong><br>\n\t\tDer Journalist Chris Humbs hat in der Oberpfalz eine Ausstellung &uuml;ber NS-Zwangsarbeit organisiert. Damit l&ouml;ste er heftigen Streit aus &ndash; auch in seiner Familie<br>\n\t\tQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=tz&amp;dig=2010%2F03%2F13%2Fa0031&amp;cHash=a447414542\">TAZ<\/a>\n\t<\/li>\n<li>\n\t\t<a name=\"h19\"><\/a><strong>Franzosen verpassen Sarkozy Denkzettel<\/strong><br>\n\t\tSchwere Schlappe f&uuml;r Frankreichs Pr&auml;sident Sarkozy: Sein b&uuml;rgerlich-rechtes Regierungslager geht nahezu chancenlos in die zweite Runde der Regionalwahlen. Im ersten Abstimmungsdurchgang am Sonntag lagen die Sozialisten klar vorne&hellip;<br>\n\t\tDie Zustimmung der Franzosen f&uuml;r Staatschef Sarkozy befindet sich derzeit auf einem der niedrigsten St&auml;nde seit seiner Wahl 2007. Im Zuge der Wirtschaftskrise ist die Arbeitslosigkeit in Frankreich auf zehn Prozent gestiegen; dennoch will der Pr&auml;sident weitere schmerzhafte Reformen umsetzen, darunter eine Anhebung des Renteneintrittsalters.<br>\n\t\tSarkozy hat im Vorfeld der Wahl ausgeschlossen, bei einem schlechten Abschneiden seiner Partei die Regierung umzubilden. Er k&uuml;ndigte aber eine Reform-&ldquo;Pause&rdquo; vor der Pr&auml;sidentschaftswahl 2012 an &ndash; allerdings erst ab der zweiten Jahresh&auml;lfte 2011.<br>\n\t\tQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,683510,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p>\t\t<em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Die Reaktion Sarkozys: Androhung von noch mehr &ldquo;Reformen&rdquo;. Und zwar &ldquo;schmerzhaften&rdquo;, denn &ldquo;Reformen&rdquo; m&uuml;ssen &ldquo;schmerzhaft&rdquo; sein. Das ist die Logik der neoliberalen Reformer.<\/em>\n\t<\/p><\/li>\n<li>\n\t\t<a name=\"h20\"><\/a><strong>Griechisch-Deutsche Trag&ouml;die<\/strong><br>\n\t\tSpekulanten attackieren Griechenland. Dem Land droht der Staatsbankrott. Wo liegen die Ursachen der griechischen Trag&ouml;die? Sicher: In Griechenland herrscht Korruption und der Staatshaushalt wurde manipuliert. Nebenbei: Die US-Bank Goldman Sachs hat dabei auch noch geholfen. Au&szlig;erdem dr&uuml;cken sich Besserverdienende, Unternehmer und Reiche vor dem Steuerzahlen. Die tats&auml;chlichen Steuern auf Gewinne und Verm&ouml;gen in Griechenland entsprechen nur der H&auml;lfte der Eurozone. Etwa 30 Milliarden Euro werden j&auml;hrlich an Steuern hinterzogen.<br>\n\t\tVor allem aber: Griechenland hat seine Wettbewerbsf&auml;higkeit verloren. Seit Jahren wird weniger exportiert als das Land importiert. Von 2000 bis 2008 summiert sich das Au&szlig;enhandelsdefizit auf rund 270 Milliarden Euro. Handelsdefizite f&uuml;hren zu steigender Staatsverschuldung. Wenn sich Unternehmen und private Haushalte im Ausland immer mehr verschulden, haftet am Ende der Staat. Sinkende Steuereinnahmen zerr&uuml;tten die Staatsfinanzen.<br>\n\t\tQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schlecht-mdb.de\/\">Michael Schlecht<\/a>\n\t<\/li>\n<li>\n\t\t<a name=\"h21\"><\/a><strong>NATO-L&uuml;ge aufgedeckt<\/strong><br>\n\t\tBritische Zeitung The Times entlarvt Vertuschungsaktion in Afghanistan. Besatzer t&ouml;teten Schwangere und Regierungsbeamte.<br>\n\t\tQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/03-15\/057.php?print=1\">Jugendwelt<\/a><br>\n\t\tQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.timesonline.co.uk\/tol\/news\/world\/afghanistan\/article7060395.ece\">Times-Online<\/a><br>\n\t\tQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,druck-683446,00.html\">Spiegel<\/a>\n\t<\/li>\n<li>\n\t\t<a name=\"h22\"><\/a><strong>Zuschrift einer Leserin<\/strong><br>\n\t\tWerte Redakteure,<br>\n\t\tich sch&auml;tze Ihre Seite und danke f&uuml;r das Engagement herzlich. Ich m&ouml;chte bezugnehmend auf die Berichterstattung zur Lohndr&uuml;ckerei von Seiten der &ouml;ffentlichen Hand auf folgende Stellenausschreibung hinweisen:<br>\n\t\t<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/chancen\/id=4759&amp;count=48&amp;recno=3&amp;type=stellen&amp;sort=datum&amp;order=down\">Stellenausschreibung Volontariat Halle, 9. M&auml;rz 2010<\/a><br>\n\t\tDazu sei angemerkt, dass ich ja in den letzten Jahren im Arbeitsmarkt f&uuml;r Geisteswissenschaftler einiges gewohnt bin. Ich selbst bin Historiker und von solchen Bedingungen betroffen. Doch das ist das schlimmste Angebot f&uuml;r eine Vollzeitbesch&auml;ftigung seit langem. Wie soll man so etwas nennen? Eine Vollzeitstelle, bei der vorsorglich &bdquo;&uuml;berdurchschnittliches Engagement&ldquo; und &bdquo;Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten&ldquo; eingefordert werden, gute Fremdsprachenkenntnisse und ein Doktortitel erw&uuml;nscht sind, soll mit 1000 Euro (brutto) verg&uuml;tetet werden.<br>\n\t\tIch finde das Angebot dreist, rechne hier nicht vor, was netto von einem solchen Lohn &uuml;brigbleibt, der sicherlich nicht f&uuml;r eine 40-Stundenwoche gezahlt wird. Am schlimmsten finde ich, dass offenkundig keinerlei Scham vorhanden ist, diese Zahl im Ausschreibungstext zu nennen.\n<p>\t\t<em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Dem schlie&szlig;en wir uns an. F&uuml;r den Fall, dass die Anzeige vorzeitig vom Netz genommen wird, hier ein Zitat:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Der Schwerpunkt der T&auml;tigkeit liegt in der konzeptionellen und organisatorischen Vorbereitung zumeist kulturgeschichtlicher Ausstellungen. Daneben wird die Mitarbeit bei der Betreuung der st&auml;ndigen musealen Einrichtungen der Franckeschen Stiftungen sowie die systematische Inventarisierung und Dokumentation eines ausgew&auml;hlten Bestandes aus den Stiftungssammlungen erwartet.<br>\n\t\tVorausgesetzt wird ein akademischer Abschluss in einem kulturgeschichtlichen Fach &ndash; bevorzugt mit Promotion &ndash; mit einem Schwerpunkt in der Fr&uuml;hen Neuzeit. Da die Franckeschen Stiftungen f&uuml;r 2011 eine Ausstellung zur nordamerikanischen Geschichte vorbereiten, sind Kenntnisse der nordamerikanischen Geschichte sowie gute Englischkenntnisse w&uuml;nschenswert.<br>\n\t\tErwartet wird au&szlig;erdem &uuml;berdurchschnittliches Engagement, die Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und die Identifikation mit den Zielen der Franckeschen Stiftungen.<br>\n\t\tDie Stelle wird mit einem monatlichen Bruttogehalt in H&ouml;he von 1.000,00 &euro; festgesetzt.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Folgen der Ungleichheit; Ferienjobs f&uuml;r Hartz-IV-Kinder; Mindestlohn &agrave; la Wirtschaftsinstitut; Guttenberg als Dienstherr; USA soll Exportnation werden; Zocken ist gerecht; korrupte Medizin; Dreht&uuml;reffekte; DIW; hofierte INSM; Kampagne gegen Platzeck; Protest gegen PPP; R&uuml;ttgers verdient kein Vertrauen; Sause ohne Sozen; Nestbeschmutzung; Denkzettel f&uuml;r Sarkozy; NATO-L&uuml;ge. 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