{"id":47883,"date":"2018-12-17T08:34:14","date_gmt":"2018-12-17T07:34:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47883"},"modified":"2018-12-17T08:34:14","modified_gmt":"2018-12-17T07:34:14","slug":"hinweise-des-tages-3269","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47883","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><\/p><p>Wir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47883#h01\">Sparen hilft nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47883#h02\">Pensionsprivatisierung: drei Jahrzehnte des Scheiterns &ndash; ILO-Studie zieht vernichtende Bilanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47883#h03\">Brieftr&auml;ger und Paketzusteller: Geschenke liefern zu Niedrigl&ouml;hnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47883#h04\">Mehr Lobbyisten als Abgeordnete im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47883#h05\">Bund will bei Firmen&uuml;bernahmen mehr mitreden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47883#h06\">Neoliberalismus: Mit Europatr&auml;umen betankt man kein Auto<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47883#h07\">Frankreich: Gesuchter Terrorist in Stra&szlig;burg &ldquo;neutralisiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47883#h08\">US-Senat beschuldigt offiziell Kronprinzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47883#h09\">Serbien geht gegen Pl&auml;ne f&uuml;r kosovarische Armee vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47883#h10\">Der neue Kalte Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47883#h11\">Afghanistan: Kein Krieg ist t&ouml;dlicher &ndash; warum Deutschland trotzdem abschiebt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47883#h12\">Rechtsextremismus-Verdacht ersch&uuml;ttert Frankfurter Polizei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47883#h13\">Android-Apps &uuml;bertragen sensible Daten an Facebook<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47883#h14\">&bdquo;Ich bin das Kind von Auschwitz-&Uuml;berlebenden&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47883#h15\">Bertelsmann, die Willkommenskultur und der UN-Migrationspakt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sparen hilft nicht<\/strong><br>\nDie EU-Kommisson behandelt ihre Mitglieder ungerecht. Von Italien verlangt sie eine strengere Sparpolitik. Dabei hei&szlig;t das Problem Stagnation.<br>\nDie italienische Regierung ist zwar populistisch, aber &ouml;konomischen Sachverstand besitzt sie. Gnadenlos legen die Italiener offen, dass die EU-Kommission ihr Land viel h&auml;rter anfasst als die anderen Eurostaaten. J&uuml;ngster Anlass: Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Macron plant jetzt mit einem Haushaltsdefizit von &uuml;ber drei Prozent f&uuml;r 2019, was aber in Br&uuml;ssel niemanden aufregt. Italien hingegen wurden f&uuml;r ein angepeiltes Minus von 2,4 Prozent der Wirtschaftsleistung Milliardenstrafen angedroht. Wie kann das sein?<br>\nDie Italiener wundern sich zu Recht, zumal nicht nur Frankreich die Defizitregeln gro&szlig;z&uuml;gig auslegt. Belgiens Haushalt, zum Beispiel, wies seit der Finanzkrise 2008 st&auml;ndig hohe Defizite auf, und auch dieses Jahr d&uuml;rfte das Minus bei knapp 6 Prozent liegen. Aber ein Defizitverfahren gegen die Belgier gab es nie.<br>\nTrotzdem bleibt die EU-Kommission hart: F&uuml;r die Italiener g&auml;lten andere Regeln, da ihre Schulden schon so hoch seien! Rom m&uuml;sse sparen, um diese Last wieder abzubauen. Br&uuml;ssel agiert, als w&auml;re Italien mit Familie Mayer in Dinslaken zu vergleichen. Die Mayers d&uuml;rfen ja auch keine Schulden machen, ohne sie zur&uuml;ckzuzahlen.<br>\nEs ist jedoch ein Missverst&auml;ndnis, dass Staaten wie Familien sparen k&ouml;nnten, um Schulden zu reduzieren. Die Italiener sparen seit Jahrzehnten vergeblich. Pro Einwohner hat der Staat seine Ausgaben seit 1991 kaum erh&ouml;ht, wie die italienische &Ouml;konomin Antonella Stirati in einem taz-Interview vorgerechnet hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Streit-um-Italiens-Haushalt\/!5556274\/\">Ulrike Herrmann in der taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Frankreichs Schulden wohl doch h&ouml;her<\/strong><br>\nFrankreich k&ouml;nnte 2019 mit seinem Haushaltsdefizit die EU-Obergrenze rei&szlig;en. Das Defizit wird laut Premier Philippe voraussichtlich rund 3,2 Prozent betragen. Grund f&uuml;r die Verschuldung sind Zugest&auml;ndnisse an die &ldquo;Gelbwesten&rdquo;. [&hellip;]<br>\nVor Beginn der Protestwelle gegen hohe Lebenshaltungs- und Treibstoffpreise hatte Frankreich ein Defizit f&uuml;r 2019 von 2,8 Prozent des BIP geplant. EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici hatte am Donnerstag erkl&auml;rt, ein &Uuml;berschreiten der Defizit-Zielmarke in Frankreich k&ouml;nne toleriert werden, solange es sich um ein zeitweises Problem handele.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/frankreich-haushalt-eu-obergrenze-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Was den Franzosen recht ist, sollte den Italienern billig sein, verehrter Herr Kommissar Moscovici aus Frankreich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pensionsprivatisierung: drei Jahrzehnte des Scheiterns &ndash; ILO-Studie zieht vernichtende Bilanz<\/strong><br>\nIn einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) wurden die Ergebnisse der Privatisierungen von Pensionssystemen vor allem in Lateinamerika und Osteuropa untersucht. Das Urteil f&auml;llt vernichtend aus: massiv reduzierte Leistungsniveaus, enorm hohe Verwaltungskosten, Verschiebung aller Risiken zu den Versicherten. Profitiert hat nur der Finanzsektor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/pensionsprivatisierung-ilo-studie\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Die ILO zeigt, was zu tun w&auml;re. Die EU geht trotzdem den falschen Weg weiter. Vielleicht hilft es, Europawahlkandidaten darauf anzusprechen, die nationalen sowieso.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Brieftr&auml;ger und Paketzusteller: Geschenke liefern zu Niedrigl&ouml;hnen<\/strong><br>\nFast eine halbe Million Menschen arbeiten als Helfer bei Post- und Zustelldiensten. Nur knapp 20.000 von ihnen sind Vollzeit angestellt &ndash; 94 Prozent in Teilzeit. Doch selbst den Vollbesch&auml;ftigten reicht der Lohn oft kaum zum Leben: Mehr als die H&auml;lfte der Helfer und ein F&uuml;nftel der Fachkr&auml;fte liegen mit ihrem Verdienst unter der Niedriglohnschwelle. Das ergaben die Antworten der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit auf eine Anfrage von Pascal Meiser und der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag.<br>\nPascal Meiser, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag:<br>\n&bdquo;In der Vorweihnachtszeit sind es die Brieftr&auml;ger und Paketzusteller, die t&auml;glich daf&uuml;r sorgen sollen, dass unsere Weihnachtskarten und Pakete p&uuml;nktlich bei ihren Empf&auml;ngern ankommen. Ich finde es inakzeptabel, dass viele der Besch&auml;ftigten f&uuml;r diese harte Arbeit mit Niedrigl&ouml;hnen abgespeist werden. Hinzu kommt eine wachsende Zahl von ausl&auml;ndischen Subunternehmen bei den Paketdienstleistern mit noch schlechteren L&ouml;hnen, die von diesen Statistiken noch nicht einmal erfasst sind.<br>\nDie Bundesregierung darf dieser Entwicklung nicht l&auml;nger tatenlos zusehen und muss gegen die Schmutzkonkurrenz vorgehen, die die L&ouml;hne in dieser Branche immer mehr unter Druck setzt. Der gesetzliche Mindestlohn muss auf mindestens 12 Euro pro Stunde angehoben und mit verst&auml;rkten Kontrollen auch tats&auml;chlich durchgesetzt werden. Vor allem muss endlich daf&uuml;r gesorgt werden, dass auch die Postdienstleister f&uuml;r die Arbeitsbedingungen bei ihren zahllosen in- und ausl&auml;ndischen Subunternehmer haften, wie es in der Fleischindustrie bereits geregelt ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/brieftraeger-und-paketzusteller-geschenke-liefern-zu-niedrigloehnen\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mehr Lobbyisten als Abgeordnete im Bundestag<\/strong><br>\nTrotz strengerer Regeln d&uuml;rfen aktuell deutlich mehr Lobbyisten ohne Einschr&auml;nkung im Bundestag ein- und ausgehen als dort Abgeordnete vertreten sind.<br>\nEine Anfrage der WirtschaftsWoche beim Bundestag ergab, dass aktuell 778 Interessenvertreter von Verb&auml;nden einen Hausausweis ausgestellt bekommen haben. Damit haben sie uneingeschr&auml;nkten Zutritt zu Geb&auml;uden des Bundestages. Im Bundesparlament sind 709 Abgeordnete, die f&uuml;r die Vertreter der Wirtschaft gesuchte Ansprechpartner sind &ndash; und die durch Gesetze deren Gesch&auml;ft ma&szlig;geblich beeinflussen k&ouml;nnen.<br>\nVerb&auml;nde, die sich auf der Lobbyisten-Liste des Parlaments registrieren lassen, k&ouml;nnen f&uuml;r ihre Vertreter Hausausweise beantragen. Bis Anfang 2016 gab es neben diesem noch einen anderen Weg: Lobbyisten konnten sich &uuml;ber die parlamentarischen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Fraktionen Zugang verschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/interessenvertreter-mit-hausausweis-mehr-lobbyisten-als-abgeordnete-im-bundestag\/23763664.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und das lesen wir in einer neoliberalen Zeitschrift &hellip;<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Roland Berger ber&auml;t Verkehrsministerium bei Tarifverhandlungen<\/strong><br>\nDas Bundesverkehrsministerium von Andreas Scheuer (CSU) l&auml;sst sich bei den Tarifverhandlungen f&uuml;r die neue Autobahngesellschaft von externen Beratern unterst&uuml;tzen. Allein die Firma Roland Berger erh&auml;lt nach SPIEGEL-Informationen gut zwei Millionen Euro f&uuml;r ihre Dienste.<br>\nDie beiden ehemaligen Deutsche-Bahn-Manager Werner Bayreuther und Ulrich Weber erhalten f&uuml;r ihre Expertise jeweils 83.300 Euro. Die Autobahngesellschaft &ndash; offiziell Infrastrukturgesellschaft f&uuml;r Autobahnen und andere Bundesfernstra&szlig;en &ndash; soll ab 2021 das 13.000 Kilometer lange Autobahnnetz verwalten.<br>\nDer Bund handelt zurzeit mit dem Beamtenbund und der Gewerkschaft Ver.di die Tarifvertr&auml;ge f&uuml;r die Mitarbeiter aus. Der Gr&uuml;nen-Verkehrspolitiker Stephan K&uuml;hn wundert sich, warum es daf&uuml;r Berater braucht: &ldquo;Seinen eigenen Leuten traut der Minister die Verhandlungen offenbar nicht mehr alleine zu.&rdquo;<br>\nDeutliche Kritik kam auch vom Beamtenbund: &ldquo;In den Regierungsressorts ist durchgehend ausreichend Sach- und Fachkompetenz vorhanden, insbesondere im Bundesministerium des Innern.&rdquo; Es sei nicht nachvollziehbar, warum das BMVI nicht auf diese Ressourcen zur&uuml;ckgreife, sagte der stellvertretende dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/roland-berger-beraet-verkehrsministerium-bei-tarifverhandlungen-a-1243764.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bund will bei Firmen&uuml;bernahmen mehr mitreden<\/strong><br>\nDie Einkaufstour chinesischer Investoren in Europa sorgt f&uuml;r Diskussionen. Nun hat sich die Bundesregierung laut einem Medienbericht darauf geeinigt, wie sie &Uuml;bernahmepl&auml;ne leichter pr&uuml;fen und notfalls stoppen kann. (&hellip;)<br>\nKern der Novelle der Au&szlig;enwirtschaftsverordnung ist demnach eine Absenkung der Schwelle, ab der die Bundesregierung einen Anteilserwerb durch einen Investor au&szlig;erhalb der Europ&auml;ischen Union pr&uuml;fen und gegebenenfalls untersagen kann. Bislang liegt diese Schwelle bei einem Firmenanteil von 25 Prozent. Laut dem Gesetzentwurf soll sie auf zehn Prozent sinken. Dieser Schritt geht &uuml;ber die bisherigen Pl&auml;ne von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hinaus, der urspr&uuml;nglich 15 Prozent als Zielmarke formuliert hatte.<br>\nDie k&uuml;nftige Schwelle von zehn Prozent bezieht sich ausdr&uuml;cklich nur auf Unternehmen aus sicherheitsrelevanten Bereichen. Dazu z&auml;hlen unter anderem die Verteidigung und die sogenannten kritischen Infrastrukturen wie Energieversorger, Schienen-, Stra&szlig;en- oder Datennetze.. Unter die Regelung k&ouml;nnen aber auch Lebensmittelproduzenten fallen, wenn sie eine bestimmte Gr&ouml;&szlig;e &uuml;berschreiten. Die Liste der sicherheitsrelevanten Unternehmen solle im Zuge der Reform um Unternehmen der Medienwirtschaft erweitert werden, berichtete das &ldquo;Handelsblatt&rdquo;.<br>\nDas Bundeswirtschaftsministerium best&auml;tigte auf dpa-Anfrage lediglich, dass die Novelle der Au&szlig;enwirtschaftsverordnung &ldquo;demn&auml;chst ins Kabinett soll&rdquo;. N&auml;here Angaben zum Inhalt machte das Ministerium aber nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/pruefschwelle-firmenuebernahmen-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Ob im Gesetzentwurf wohl auch steht, wie die &Uuml;bernahme deutscher Firmen durch US-amerikanische Investoren wie BlackRock &amp; Co. durch die Bundesregierung gepr&uuml;ft und notfalls gestoppt werden kann? Ein Schelm wer so denkt! Schlie&szlig;lich vertritt die Bundesregierung doch dieselbe Werteordnung wie die US-amerikanischen Investoren. Und man l&auml;sst sich in deutschen Landen lieber von verb&uuml;ndeten L&auml;ndern die Wirtschaft ruinieren, als von &ldquo;fremden Finsterlingen&rdquo; aus dem fernen Reich der Mitte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neoliberalismus: Mit Europatr&auml;umen betankt man kein Auto<\/strong><br>\nDie Gelbwesten lassen Emmanuel Macron wie einen neoliberalen Sonnenk&ouml;nig aussehen. Das ist ungerecht: Er wollte Europa der exzessiven Wettbewerbslogik entrei&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2018-12\/neoliberalismus-emmanuel-macron-gerechtigkeit-gelbwesten-frankreich-europa%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein Musterbeispiel an sch&ouml;n klingendem Geschreibsel. Typisch &bdquo;Die Zeit&ldquo;. Zum Test pr&uuml;fen Sie einfach mal, was Sie gelesen haben. K&ouml;nnen Sie die Essenz wiedergeben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Frankreich: Gesuchter Terrorist in Stra&szlig;burg &ldquo;neutralisiert<\/strong><br>\nDer gesuchte, mutma&szlig;liche Attent&auml;ter von Stra&szlig;burg wurde &ldquo;neutralisiert&rdquo;, wie der franz&ouml;sische Innenminister Christophe Castaner gestern Abend der &Ouml;ffentlichkeit bekannt gab. Die franz&ouml;sische Polizei schie&szlig;t schnell, wie sich das auch schon bei Reaktionen auf Attent&auml;ter in den letzten Jahren zeigte.<br>\nZwar schoss der Mann, der unter dem Namen Ch&eacute;rif Chekatt zur Fahndung ausgeschrieben war, angeblich zuerst, traf aber nicht, die Polizisten erwiderten in der Darstellung Castaners das Feuer und waren zielsicher. Anwohner der Rue Lazaret im Stra&szlig;burger Viertel Neudorf kamen auf die Stra&szlig;e und applaudierten den Sicherheitskr&auml;ften. F&uuml;r sie, die seit dem Attentat den Eindruck haben mussten, dass sich der gef&auml;hrliche Mann in n&auml;chster N&auml;he aufh&auml;lt, war das offenbar eine Erl&ouml;sung. (&hellip;)<br>\nInteressant ist nun, was dem erw&auml;hnten Le Monde-Artikel, zu entnehmen ist, dass n&auml;mlich bei der genannten, erfolglosen Hausdurchsuchung am Morgen des Tages, an dem Chekatt seinen Anschlag im Umkreis des Stra&szlig;burger Weihnachtsmarktes ver&uuml;bte, neben der Polizei auch Beamte zweier Geheimdienste anwesend waren, dem Inlandgeheimdienst DGSI und dem SCRT, der zur Nationalpolizei geh&ouml;rt.<br>\nDas d&uuml;rfte auch in Frankreich nicht das &uuml;bliche Vorgehen bei Hausdurchsuchungen von Kriminellen sein. Es zeigt sich nicht nur in diesem, sondern auch in anderen Berichten, dass Ch&eacute;rif Chekatt &uuml;berwacht wurde; er stand im Visier des Geheimdienstes. Bekanntlich war er in der Gef&auml;hrder-Datenbank mit der Kennzeichnung &ldquo;fiche S&rdquo; (S f&uuml;r Sicherheit). Allerdings nur mit der Einstufung 11, auf einer Skala von 1 bis 16, wobei 1 die h&ouml;chste Gef&auml;hrderstufe ist. (&hellip;)<br>\nAber, so berichtet Le Monde, weder der Inlandsgeheimdienst noch die oben erw&auml;hnte Gefahrenevaluierungsgruppe, hatten deutliche Zeichen daf&uuml;r, dass er zur Tat schreiten w&uuml;rde. Sie hatten damit auch keine Handhabe, den Gef&auml;hrder im Hausarrest zu halten oder seinen Bewegungsspielraum mit einer elektronischen Fessel einzugrenzen (was wie ein fr&uuml;heres Attentat in Frankreich zeigte, Dschihadisten auch nicht wirklich von ihrer m&ouml;rderischen Akt abh&auml;lt).<br>\nSo bestand laut Le Monde die Taktik darin, den Radikalisierten in Verbindung mit der Polizei &uuml;ber seine kriminellen Aktivit&auml;ten &ldquo;zu kriegen&rdquo;. Dazu diente auch die Hausdurchsuchung am Morgen des 11. Dezember. Allerdings war Cherif Chekatts schneller. M&ouml;glicherweise entschied er sich dann dazu, zur Tat zu schreiten. Es bleiben noch viele Fragen offen. Sicher ist, dass wieder einmal &uuml;ber bessere Pr&auml;ventionsm&ouml;glichkeiten diskutiert werden wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Frankreich-Gesuchter-Terrorist-in-Strassburg-neutralisiert-4250802.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Soll die Bev&ouml;lkerung tats&auml;chlich froh sein, dass der &ldquo;gesuchte, mutma&szlig;liche Attent&auml;ter von Stra&szlig;burg&rdquo; nun tot ist? Was wird nun &uuml;ber sein (angebliches oder tats&auml;chliches) Netzwerk zu erfahren sein? Das erinnert an den Film &ldquo;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arlington_Road\">Arlington Road<\/a>&ldquo;. <\/em><\/p>\n<p><em>Sicher ist auch, dass seit dem Vorfall in Stra&szlig;burg in den Medien kaum noch &uuml;ber die (berechtigten!) Forderungen der Gelbwesten diskutiert worden ist. Das k&ouml;nnte sich nun &auml;ndern.<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47839\">Gladio in Stra&szlig;burg?<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>US-Senat beschuldigt offiziell Kronprinzen<\/strong><br>\nDer US-Senat hat einer Resolution zugestimmt, die dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman die Schuld am Tod des Journalisten Jamal Khashoggi gibt. Die Kongresskammer billigte zudem die Empfehlung, dass die USA den von Saudi-Arabien angef&uuml;hrten Kriegseinsatz im Jemen nicht l&auml;nger unterst&uuml;tzt.<br>\nDer republikanische Vorsitzende des einflussreichen Ausw&auml;rtigen Ausschusses im Senat, Bob Corker, hatte den Entwurf eingereicht. Unterst&uuml;tzt wurde Corker unter anderem auch von dem Mehrheitsf&uuml;hrer der Kongresskammer, seinem Parteikollegen Mitch McConnell. In dem Entwurf werden unter anderem auch die R&uuml;stungsk&auml;ufe des K&ouml;nigreiches in China und Russland kritisiert. (&hellip;)<br>\nMit den Beschl&uuml;ssen stellt sich die Kongresskammer frontal gegen US-Pr&auml;sident Donald Trump, der die Beteiligung des m&auml;chtigen Thronfolgers an dem Verbrechen anzweifelt.<br>\nOb die Vorlage konkrete Folgen haben wird, ist offen. Das Repr&auml;sentantenhaus m&uuml;sste ebenfalls zustimmen. Allerdings ist unklar, ob sich die Kammer in diesem Jahr noch damit befassen wird. Selbst dann m&uuml;sste das Gesetz von Trump selbst unterzeichnet oder eine so gro&szlig;e Mehrheit gefunden werden, um ein etwaiges Veto des Pr&auml;sidenten zu &uuml;berstimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/khashoggi-273.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> K&ouml;nnte es sein, dass insbesondere f&uuml;hrende Senatoren der republikanischen Partei lediglich ein symbolisches Zeichen setzen wollen und ansonsten auf das Veto von US-Pr&auml;sident Trump vertrauen? Etliche Spitzenpolitiker beider Parteien d&uuml;rften eng mit dem Milit&auml;rkomplex verbandelt sein. Da ist es kaum vorstellbar, dass milliardenschwere R&uuml;stungsdeals mit Saudi-Arabien aufgegeben werden. Und auch Deutschland liefert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47815#h03\">&uuml;ber Umwege weiter nach Saudi-Arabien<\/a>. Also ist wohl auch hierzulande weder in der Regierung noch der sie tragenden Fraktionen ein echtes Umdenken vorhanden &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Serbien geht gegen Pl&auml;ne f&uuml;r kosovarische Armee vor<\/strong><br>\nSerbien will wegen der Entscheidung des Kosovos, eine eigene Armee aufzubauen, den UNO-Sicherheitsrat anrufen.<br>\nEine kosovarische Armee sei eine direkte Bedrohung f&uuml;r die Sicherheit des serbischen Volkes und die Stabilit&auml;t in der Region, sagte Au&szlig;enminister Dacic. Premierministerin Brnabic schloss eine bewaffnete Intervention in der fr&uuml;heren serbischen Provinz nicht aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kosovo-serbien-geht-gegen-plaene-fuer-kosovarische-armee-vor.1939.de.html?drn:news_id=956109%20\">Dlf24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NATO hat offenbar grunds&auml;tzlich keine Bedenken gegen eine kosovarische Armee. Lediglich der Zeitpunkt sei falsch. Sind denn die dort im Rahmen des Kfor-Einsatzes eingesetzten (dazu geh&ouml;ren auch deutsche) Soldaten nicht gef&auml;hrdet?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der neue Kalte Krieg<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union r&uuml;stet auf, der Feind hei&szlig;t Russland. In dieser Situation bedarf es dringend einer Politik der Verst&auml;ndigung. Ein Meinungsbeitrag<br>\nDrei&szlig;ig Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges herrscht in Europa erneut ein Kalter Krieg &ndash; so oder so &auml;hnlich lauten die &Auml;u&szlig;erungen aus Politik, Medien und Wissenschaft. Aber hat der Kalte Krieg je wirklich aufgeh&ouml;rt? Nein. Denn der Grundwiderspruch existiert fort: der Machtkampf zwischen den Gro&szlig;m&auml;chten um Einflussr&auml;ume und die dahinterstehenden &ouml;konomischen Interessen.<br>\nDer Kalte Krieg selbst war nie nur ein Systemkonflikt, sondern auch eine geopolitische und &ouml;konomische Auseinandersetzung um Einflusssph&auml;ren jenseits der ideologischen Systemfrage. Mit der Niederlage der UdSSR und ihrem anschlie&szlig;enden staatlichen Zerfall war die Machtfrage zun&auml;chst zugunsten der USA und deren Verb&uuml;ndeten gekl&auml;rt. Russland spielte als Rechtsnachfolgestaat der UdSSR in der Weltpolitik der 1990er Jahre keine Rolle mehr. Ehemalige Verb&uuml;ndete wechselten in das westliche Lager. Heute befinden sich fr&uuml;here sowjetische Unionsrepubliken im Einflussbereich der USA bzw. der NATO und der EU oder streben dort hin. Die von US-Pr&auml;sident George Bush sen. ausgerufene &raquo;Neue Weltordnung&laquo; war nichts anderes als eine US-Weltordnung &ndash; mit einem einzigen Machtpol: dem sogenannten Westen, bestehend aus den USA und ihren Verb&uuml;ndeten oder auch &raquo;Vasallen&laquo;, wie Zbigniew Brzezinski sie bezeichnet hat. Ob der Westen tats&auml;chlich der sowjetischen F&uuml;hrung seinerzeit versprochen hatte, die NATO nicht &uuml;ber die Grenzen des wiedervereinigten Deutschlands zu erweitern, oder ob dies dem Wunschdenken Moskaus entspringt, ist nach wie vor umstritten. Tatsache ist, dass der Westen die Gunst der Stunde zur Expansion seiner Einflussr&auml;ume genutzt hat, statt auf Ausgleich und gemeinsame Sicherheit im KSZE\/OSZE-Raum zu setzen.<br>\nDas, was heute in der westlichen politischen Debatte als &raquo;europ&auml;ische Friedensordnung&laquo; oder &raquo;regelbasierte Ordnung&laquo;, gegen die Russland versto&szlig;e, bezeichnet wird, sind alternative Ordnungsvorstellungen zu V&ouml;lkerrechtsordnung und UN-Charta, die ohne oder gar gegen Russland konzipiert wurden. Es ist die westliche Machtordnung.<br>\nErst mit dem Wiedererstarken Russlands und dem Machtzuwachs Chinas kommt der Grundwiderspruch um Einflussr&auml;ume wieder zum Vorschein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/345590.geopolitik-der-neue-kalte-krieg.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Afghanistan: Kein Krieg ist t&ouml;dlicher &ndash; warum Deutschland trotzdem abschiebt<\/strong><br>\nFast vergessen, wie schon seit Jahren: Der Krieg in Afghanistan.<br>\nDabei ist der dortige Konflikt der mit Abstand t&ouml;dlichste Krieg in diesem Jahr. Das zeigen die Daten des Armed Conflict Location &amp; Event Data Project (ACLED), das die Todesopfer von Konflikten weltweit z&auml;hlt.<br>\nLaut dem ACLED starben 2018 bis zu diesem Zeitpunkt &uuml;ber 44.600 Menschen bei Kampfhandlungen im Konflikt zwischen den Taliban, Terrorgruppen sowie der Regierung und ihren internationalen Verb&uuml;ndeten.<br>\nIm Jemen-Krieg gab es den ACLED-Daten nach in diesem Jahr mehr als 28.800 Kriegstote, in Syrien waren es mehr als 28.500. (&hellip;)<br>\nTrotz der hohen Zahl der Todesopfer und der unsicheren Sicherheitslage im Land schiebt Deutschland weiter afghanische Asylbewerber in ihr Herkunftsland. Von Dezember vergangenen Jahres bis zu Beginn des Monats waren es 425 Frauen und M&auml;nner, die zur&uuml;ck nach Afghanistan geflogen wurden.<br>\nUnd das obwohl selbst das Ausw&auml;rtige Amt in seinem Lagebericht zu Afghanistan von der &ldquo;h&ouml;chste Konzentration an bewaffneten Widerstands- und Terrororganisationen weltweit&rdquo; schreibt. Von einer &ldquo;komplexen Sicherheitslage&rdquo;, die &ldquo;Elemente terroristischer Gewalt&rdquo;, &ldquo;organisierte Kriminalit&auml;t&rdquo; und &ldquo;lokale Stammeskonflikte&rdquo; mit einschlie&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.huffingtonpost.de\/entry\/afghanistan-kein-krieg-ist-todlicher-warum-deutschland-trotzdem-abschiebt_de_5c1269b3e4b0449012f75bb1\">Huffpost<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rechtsextremismus-Verdacht ersch&uuml;ttert Frankfurter Polizei<\/strong><br>\nEin Rechtsextremismus-Verdacht ersch&uuml;ttert die Polizei in Frankfurt am Main. &Uuml;bereinstimmenden Berichten zufolge wird gegen vier Polizisten und eine Polizistin wegen Volksverhetzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Symbole ermittelt. Der &ldquo;Frankfurter Neuen Presse&rdquo; (FNP) zufolge war ein Drohschreiben gegen die Rechtsanw&auml;ltin Seda Basay-Yildiz der Ausl&ouml;ser daf&uuml;r. Unterzeichnet war es demnach mit &ldquo;NSU 2.0&rdquo;. Die Juristin war am Prozess gegen den rechtsterroristischen &ldquo;Nationalsozialistischen Untergrund&rdquo; in M&uuml;nchen als Opfer-Anw&auml;ltin beteiligt gewesen und vertritt auch den Islamisten Sami A.<br>\nDas Schreiben ging bereits am 2. August per Fax bei Basay-Yildiz ein und enthielt zahlreiche Beleidigungen, wie die FNP berichtet. Au&szlig;erdem sei ihr damit gedroht worden, ihre zweij&auml;hrige Tochter zu &ldquo;schlachten&rdquo;. Das Fax habe auch den Namen des M&auml;dchens und die Privatadresse der Anw&auml;ltin enthalten. &ldquo;Ich konnte mir nicht erkl&auml;ren, woher der Verfasser des Schreibens diese Daten hat&rdquo;, zitiert die FNP sie. Am n&auml;chsten Tag erstattete Basay-Yildiz deshalb Anzeige.<br>\nDie Ermittlungen des Staatsschutzes f&uuml;hrten offenbar zu einem Computer einer Polizeiwache in der Frankfurter Innenstadt. Dar&uuml;ber seien vor Versand des Faxes die Melderegister-Eintr&auml;ge von Basay-Yildiz abgerufen worden, schreibt die FNP. Die Beamten, die zu jenem Zeitpunkt Dienst hatten, gerieten dadurch in den Blick der Ermittler. In der Folge soll es Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen von Handys und Festplatten gegeben haben. (&hellip;)<br>\nZuf&auml;llig sei dadurch eine WhatsApp-Gruppe entdeckt worden, in der die f&uuml;nf Polizisten, gegen die nun die Staatsanwaltschaft vorgeht, &uuml;ber mehrere Wochen ausl&auml;nderfeindliche Inhalte ausgetauscht haben sollen. Dar&uuml;ber hatte zu Wochenbeginn zuerst die &ldquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&rdquo; (FAZ) berichtet. In dem Chat sollen Bilder von Adolf Hitler und Hakenkreuzen die Runde gemacht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/nsu-2-0-rechtsextremismus-verdacht-erschuettert-frankfurter-polizei\/23765936.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Android-Apps &uuml;bertragen sensible Daten an Facebook<\/strong><br>\nViele Apps verraten Facebook private Details aus dem Leben von Smartphone-Nutzern. Schuld daran sind App-Entwickler, da sie oftmals das Facebook-SDK nutzen. (&hellip;)<br>\nNicht jedem d&uuml;rfte das gefallen &ndash; vor allem, weil die Verbindung zwischen App und Facebook oftmals intransparent ist. Welche Daten die jeweilige App an wen &uuml;bertr&auml;gt, ist f&uuml;r Nutzer in der Regel nicht einzusehen. Keine der von Mobilsicher.de untersuchten Apps gab dem Nutzer einen expliziten Hinweis auf die Datenweitergabe. Die H&auml;lfte der Apps erw&auml;hnten das eingebaute Facebook-Modul nicht einmal in ihren Datenschutzerkl&auml;rungen. Die Kontaktaufnahme zu Facebook findet bereits beim &Ouml;ffnen der betroffenen Apps statt.<br>\nWie ist das m&ouml;glich? Viele App-Entwickler bauen in ihre Angebote das Software Development Kit (SDK) von Facebook ein, da es hilfreiche Analysefunktionen enth&auml;lt. Mit &ldquo;Facebook Analytics&rdquo; kann der App-Betreiber bequem auswerten, ob sein Dienst bei den Kunden gut ankommt &ndash; Facebook liefert alle relevanten Nutzerdaten. Diese Informationen sind durchaus sinnvoll, weil sie helfen, eine App zu verbessern. Kritisch aber ist, dass durch das SDK eben auch Facebook viele Daten bekommt, die &ldquo;nicht wirklich anonym&rdquo; sind. (&hellip;)<br>\nMobilsicher hat sich die Daten&uuml;bertragung n&auml;her angeschaut: &Uuml;ber das SDK erf&auml;hrt Facebook von den App-Nutzern einige technische Informationen (Smartphone-Modell, Uhrzeit, IP-Adresse sowie den App-Namen). Problematisch ist vor allem aber eine Werbe-ID: Jedes Android-Ger&auml;t, das mit einem Google-Konto verkn&uuml;pft ist, erh&auml;lt eine solche ID. Facebook verkn&uuml;pft diese eindeutige Kennung wiederum mit dem jeweiligen Facebook-Konto, wenn sich der Nutzer zuvor mit dem Ger&auml;t bei Facebook angemeldet hat. Wer im Netzwerk seine echten Daten hinterlegt hat, ist nicht mehr anonym, Facebook kann durch die Werbe-ID einen konkreten Personenbezug herstellen. Zwar l&auml;sst sich die ID zur&uuml;cksetzen. Doch kaum ein Nutzer d&uuml;rfte dies regelm&auml;&szlig;ig tun. Damit funktioniert die ID &ldquo;in der Praxis auf jeden Fall hervorragend als Identifikationsmerkmal&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Android-Apps-uebertragen-sensible-Daten-an-Facebook-4249863.html%20\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Ich bin das Kind von Auschwitz-&Uuml;berlebenden&ldquo;<\/strong><br>\nDer Historiker Moshe Zuckermann spricht im Interview mit der FR &uuml;ber Antisemitismus, Antizionismus und Israel-Kritik.<br>\nIn der aufgeheizten Debatte &uuml;ber die Grenzen zwischen Israelkritik und Antisemitismus spricht die FR mit Moshe Zuckermann &uuml;ber seine provozierenden Thesen und sein neues Buch.<br>\nHerr Zuckermann, &bdquo;Der allgegenw&auml;rtige Antisemit oder Die Angst der Deutschen vor der Vergangenheit&ldquo; lautet der Titel Ihres Buches. Wen oder was sollen wir unter dem &bdquo;allgegenw&auml;rtigen Antisemiten&ldquo; verstehen?<br>\nDer &bdquo;allgegenw&auml;rtige Antisemit&ldquo; ist der Vorwurf, der immer wieder herbeizitiert wird, um andere Leute zu desavouieren und zu delegitimieren. Das Ziel ist, ihre politische Position zu dekonstruieren oder zu zerlegen. Diese Technik der Besudelung und Besch&auml;mung bedient sich des Antisemitismus-Vorwurfs. In diesem Sinne ist er allzeit abrufbar und folglich allgegenw&auml;rtig. Es ist h&ouml;chste Zeit, das auseinanderzunehmen. Ohnedies &uuml;bersehen jene, die vorgeblich den Antisemitismus bek&auml;mpfen wollen, etwas Entscheidendes.<br>\nN&auml;mlich was?<br>\nDie Tatsache, dass Judentum, Zionismus und Israel drei Paar Schuhe sind. Das hei&szlig;t negativ gewendet, dass Antisemitismus, Antizionismus und Israel-Kritik drei Paar Schuhe sind. Nicht alle Juden sind Zionisten, nicht alle Zionisten sind Israelis und nicht alle Israelis Juden. Die H&auml;lfte der Juden lebt nach wie vor au&szlig;erhalb Israels.<br>\nDer Antisemitismus-Vorwurf wird also zu fremdbestimmten Zwecken instrumentalisiert?<br>\nSo ist es. Der Vorwurf des Antisemitismus dient israelischen Lobbies als Instrument, ihre Gegner mundtot zu machen, notwendige Debatten im Keim zu ersticken. Es zeigt sich eine neue Qualit&auml;t, denn &ouml;ffentliche Gegenworte sollen unterbunden und zum Skandal erkl&auml;rt werden, Auftritte von Kritikern werden verhindert, wie ich es selbst in Frankfurt und anderswo erlebt habe. 80 &bdquo;Raumverbote&ldquo; sind gegen ideologisch unliebsame Veranstaltungen ausgesprochen worden. Der Frankfurter CDU-B&uuml;rgermeister Uwe Becker hat die Konferenz &bdquo;50 Jahre israelische Besatzung. Unsere Verantwortung f&uuml;r eine friedliche L&ouml;sung des israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikts&ldquo; f&uuml;r &bdquo;nicht willkommen&ldquo; in seiner Stadt erkl&auml;rt. Ein Gerichtsbeschluss lie&szlig; die Veranstaltung dann doch noch zu. Es hat mich pers&ouml;nlich ersch&uuml;ttert, mich von ihm als Antisemiten bezeichnen lassen zu m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/kultur\/interview-moshe-zuckermann-ich-bin-das-kind-von-auschwitz-ueberlebenden-a-1637220,0\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bertelsmann, die Willkommenskultur und der UN-Migrationspakt<\/strong><br>\n&bdquo;Deutschland &ouml;ffne Dich!&ldquo;, hatte die Bertelsmann Stiftung 2013 getitelt, nachdem das Weltwirtschaftsforum festgestellt hatte, man m&uuml;sse den Bev&ouml;lkerungen klar machen, dass mehr Migration n&ouml;tig ist, weil Migration &ldquo;gut f&uuml;r&rsquo;s Gesch&auml;ft&rdquo; ist. (Siehe Teil 1) Seither produziert die Stiftung Umfragen, Studien und Policy Papers wie am Flie&szlig;band. Sie sollen &Ouml;ffentlichkeit und Politiker &uuml;berzeugen, dass Migration vorteilhaft ist und mehrheitlich als vorteilhaft empfunden wird. &bdquo;Migration fair gestalten&ldquo;, hei&szlig;t das Projekt, das die Stiftung daf&uuml;r aufgesetzt hat. Die Stiftung erkl&auml;rt die Zielsetzung des Projekts so: &bdquo;Deutschland braucht Einwanderung, denn seine Entwicklung wird &uuml;ber lange Zeitr&auml;ume von &Uuml;beralterung und Fachkr&auml;ftemangel bestimmt sein. (&hellip;) Die Herausforderung besteht darin, freiwillige und erzwungene Migration so zu gestalten, dass sie Migranten, der Aufnahmegesellschaft und den Herkunftsl&auml;ndern gerecht wird.&ldquo; (&hellip;)<br>\nWas die Bertelsmann Stiftung macht, macht sie richtig. Ein paar Brosch&uuml;ren reichen da nicht. Als Teil ihres Projektes organisierte die Stiftung auch gleich die migrationspolitische Koordination der Bundesregierung und deren Einbindung in die UN-Strategie. Das geschah im Rahmen einer von der Sitftung einberufenen sogenannten Migration Strategy Group on International Cooperation and Development (MSG) als &bdquo;partizipativer Stakeholderprozess&ldquo; mit Vertretern aller migrationsrelevanter Bundesressorts, internationaler Organisationen und der Zivilgesellschaft. Mitorganisatoren waren die Robert Bosch Stiftung und der German Marshall Fund of the United States (GMF). Es ging also ziemlich transatlantisch zu bei diesem Unterfangen. Neben UN-Organisationen waren auch die mit dem UN-Migrationspakt befassten Bundesministerien und Beh&ouml;rden Teil dieser Strategiegruppe, au&szlig;erdem Wirtschaftsverb&auml;nde und einschl&auml;gige &bdquo;zivilgesellschaftliche&ldquo; Organisationen. Ein Abschlusspapier mit konkreten Handlungsempfehlungen in Deutsch und Englisch wurde beim Global Forum on Migration and Development (GFMD) vorgestellt und &bdquo;mit Regierungsvertretern aus aller Welt diskutiert&ldquo;. R&uuml;ckblickend lag aus Sicht der Stiftungen der bedeutendste Beitrag in der Schaffung einer auf Dauer angelegten, vertraulichen (!) Austauschplattform f&uuml;r den interministeriellen und intersektoralen Austausch. Das klingt ganz so, als h&auml;tten Bertelsmann Stiftung und ihre transatlantischen Stiftungsfreunde die Einbindung Deutschlands in den UN-Migrationspakt und die deutschen Positionen in den Verhandlungen organisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1082-bertelsmann-willkommenskultur-2\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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