{"id":47902,"date":"2018-12-18T08:55:44","date_gmt":"2018-12-18T07:55:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47902"},"modified":"2018-12-19T10:43:28","modified_gmt":"2018-12-19T09:43:28","slug":"leserbriefe-zu-die-antisemiten-von-den-nachdenkseiten-angriff-der-amadeu-antonio-stiftung-und-wenn-aus-dem-antisemitismusvorwurf-willkuer-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47902","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDie \u201eAntisemiten\u201c von den NachDenkSeiten \u2013 Angriff der Amadeu Antonio Stiftung\u201c und \u201eWenn aus dem Antisemitismusvorwurf Willk\u00fcr wird\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die Artikel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47801\">Die &bdquo;Antisemiten&ldquo; von den NachDenkSeiten &ndash; Angriff der Amadeu Antonio Stiftung<\/a>&rdquo; und &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47830\">Wenn aus dem Antisemitismusvorwurf Willk&uuml;r wird<\/a>&rdquo; erzeugten ein au&szlig;erordentlich gro&szlig;es Interesse bei den NachDenkSeiten-Lesern, wenn man nach der Anzahl der Leserbriefe zum Thema gehen kann. Kein Wunder, wenn man bedenkt, zu welchen ungeheuerlichen Verbrechen Antisemitismus in Deutschland gef&uuml;hrt hat.  Dies in der aktuellen Diskussion zu ber&uuml;cksichtigen, ist wohl sehr hilfreich und wichtig. Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren!<\/p><p>Es doch immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Mit der Antisemitismuskeule jegliche fundierte Kritik an den Zust&auml;nden sowohl im eigenen Land als auch weltweit zu diffamieren und letztlich mundtot zu machen.<\/p><p>Es zeigt doch deutlich die intellektuelle Schw&auml;che der Protagonisten dieser Vorgehensweise. Nur jemand der keine stichhaltigen Argumente ins Feld f&uuml;hren kann, muss sich eines solchen Vorgehens bedienen.<\/p><p>Leider machen viele der in dieser Weise zu Unrecht Angegriffenen den Fehler, sich v&ouml;llig unn&ouml;tigerweise glauben rechtfertigen zu m&uuml;ssen.<\/p><p>Wenn sie dann auch noch in der Folge thematisch &ldquo;vorsichtiger&rdquo; sein wollen, hat die Gegenseite bereits ihr Ziel weitgehend erreicht.<\/p><p>Es ist wie beim Boxen. Bleiben Sie auf Distanz und vermeiden den Infight!<\/p><p>Ihre Treffer sitzen denn anders ist das Verhalten nicht zu erkl&auml;ren!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAxel Beu<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion,<\/p><p>kurz und knapp: Anzeige erstatten! Spulen Sie die gesamte juristische<br>\nOrgel durch. Das wird ja immer sch&ouml;ner&hellip;<\/p><p>Gru&szlig; R.B<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Herrschaften der Nachdenkseiten,<\/p><p>ich habe als langj&auml;hriger Leser der Nachdenkseiten den beiden Autoren des besagten Artikels kurz geschrieben.<\/p><p>Das liest sich wie folgt:<\/p><p>Ihr abstruser Beitrag: Antisemitismus von links Die verk&uuml;rzte &bdquo;Neoliberalismuskritik&ldquo; der &bdquo;NachDenkSeiten&ldquo;<\/p><p>Sehr geehrte Herren Uhlig und Koehnen,<\/p><p>zu ihrer Kritik an den Nachdenkseiten:<\/p><p>Sie haben sich komplett verrannt. Lassen Sie es, vergessen Sie es.<\/p><p>Den Vorwurf, den Sie gegen&uuml;ber den Nachdenkseiten erheben, trifft in weit h&ouml;herem Ma&szlig; auf ihren vollkommen konstruierten&nbsp; &ndash; und zu einer Wahnidee verdichteten &ndash; Vorwurf des Antisemitismus&nbsp; zu.<\/p><p>Angeblich sind Sie Kritiker des Neoliberalismus, wie wir ihn derzeit erleben\/erleiden.<\/p><p>Grund genug, Sie h&ouml;flich darum zu ersuchen, dann die Nachdenkseiten von solch uns&auml;glichen Vorw&uuml;rfen zu verschonen.<\/p><p>Eigentlich d&uuml;rfte es genug gute Gr&uuml;nde geben, sich den wahren Gegnern zu widmen, als verdienten K&auml;mpfern und Aufkl&auml;rern unserer Gesellschaft an die Gurgel zu gehen.<\/p><p>Sollte Sie an ihren Wirkungsst&auml;tten je den Erfolg und die Verdienste erzielen k&ouml;nnen, den die Nachdenkseiten erreichten, so h&auml;tten Sie gro&szlig;es erreicht. Der Weg dahin, er erscheint weit. <\/p><p>Mein Problem mit ihnen bez&uuml;glich des Antisemitismus-Vorwurfs ist &ndash; da ich es selbst nicht so gut in Worte fassen kann, w&auml;hle ich die Worte eines Philosophen, den auch Sie kennen d&uuml;rften:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Das Problem ist: Mach einem Bekloppten klar, dass er ein Bekloppter ist.&rdquo; &ndash; Dieter Bohlen &ndash;\n<\/p><\/blockquote><p>Sie, meine Herren, sind an dieser Stelle bekloppt.<\/p><p>Das schreibe ich nicht, um Sie zu beleidigen. Sondern als Hinweis, dass Sie sich einem Hirngespinst &ndash; warum auch immer, f&uuml;r wen und was auch immer &ndash; hingegeben haben.<\/p><p>Mein Ideal ist das der sozialen Marktwirtschaft, &ldquo;links&rdquo; interpretiert.<\/p><p>Falls Sie auch in diese Richtung unterwegs sein sollten, so w&uuml;nsche ich Ihnen hierbei &ndash; neben Gesundheit und Kraft f&uuml;rs neue Jahr &ndash; alles erdenklich Gute.<\/p><p>Zitatende<\/p><p>Ich w&uuml;nsche den Nachdenkseiten weiterhin alles Gute, viel Kraft und das Beste f&uuml;r das neue Jahr.<\/p><p>Norbert Wendt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team von den NachDenkSeiten!<\/p><p>Trotz spontanem Widerwillen habe ich mir den Originaltext zugemutet. Es ist unfassbar, es verschl&auml;gt einem die Sprache. Bei solchen Artikeln bekomme ich mittlerweile ein mulmiges Gef&uuml;hl, um nicht zu sagen: ich bekomme Angst. Wann wird dieser hinterh&auml;ltige, infame Krieg der Worte offen auf der Stra&szlig;e mit P&ouml;beleien und Stra&szlig;enkampf weitergef&uuml;hrt? Ich kenne die beiden Autoren nicht, will sie auch nicht kennenlernen. Ich frage mich nur, was steckt dahinter? Blinder Hass? V&ouml;llige Verblendung? Sind sie am Ende Opfer der von Professor Mausfeld so bezeichneten &ldquo;Tiefenindoktrination&rdquo;? Solcherart &uuml;ble, diffamierende und aggressive Sprache wirkt auf jeden Fall zerst&ouml;rerisch f&uuml;r einen h&ouml;chstn&ouml;tigen, redlichen Discurs in unserer Gesellschaft. Oder aber die beiden Autoren haben an letzterem kein Interesse. Dann stellte sich die Frage, was ist ihr wirkliches Interesse? F&uuml;r wen arbeiten sie? Der Artikel ist inhaltlich derma&szlig;en verf&auml;lschend, dass die NachDenkSeiten &uuml;berlegen sollten juristisch dagegen vorzugehen.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e Roland Indefrey<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team,<br>\n&nbsp;<br>\ndiese AAS M&auml;nner, die so ein dummes Zeug schreiben, k&ouml;nnen sie gar nicht meinen. &ldquo;Wer nur einen Hammer zum Handwerken besitzt, sieht &uuml;berall auch nur N&auml;gel&rdquo; d.h. er ist unf&auml;hig, Anderes zu sehen was auch nach Bearbeitung ruft. Von daher k&ouml;nnen sie die Arbeit der NDS nicht verstehen und beurteilen sie auch falsch.<br>\n&nbsp;<br>\nOder anders gesagt: Diese M&auml;nner arbeiten f&uuml;r eine Stiftung die sich einige gesellschaftliche Themen wie: Rassismus, Antisemitismus\/Antizionismus sowie Rechtsextremismus ausgesucht haben um diese S&uuml;nden in der Gesellschaft ausfindig zu machen. Da liegt es nahe, dass ihr Verstand und ihre Einstellung gleichsam wie Lupen funktionieren, die alles vergr&ouml;&szlig;ern und der Kontext verloren geht. Ein Thema, worunter auch die Naturwissenschaften leiden. Alles vergr&ouml;&szlig;erte Einzelteile und keiner kann sie als Gesamtheit wahrnehmen.<br>\n&nbsp;<br>\nEine Stiftung ist auch ein gutes &ldquo;Instrument&rdquo; sein Geld steuerfrei anzulegen und noch vom Staat, wie in diesem Fall, mit Geldzuwendungen honoriert zu werden, wenn sie sich gesellschaftlich n&uuml;tzlich macht.<\/p><p>Da sind die Mitarbeiter dann noch mehr motiviert, Rassisten und Antisemiten &uuml;berall zu finden. So viel &ldquo;blinder Eifer kann nur schaden&rdquo; wie auch die Brosch&uuml;re zeigt, die diese Stiftung f&uuml;r Kinderg&auml;rten herausgegeben hat. Daf&uuml;r sch&auml;me ich mich und das Kindergartenpersonal sollte sie verweigern oder Eltern, wenn sie davon h&ouml;ren, ihre Kinder von diesen fernhalten. Das ist n&auml;mlich genau so ein bl&ouml;dsinniger Ratgeber, wie er unter den Nazis an M&uuml;tter verteilt wurde, damit sie ihre Kinder ja in der richtigen Weise erziehen.<br>\n&nbsp;<br>\nDieser Ratgeber von dieser Stiftung zeigt, dass sie von Demokratie, die f&uuml;r Vielfalt und freie Meinungs&auml;u&szlig;erung und auch Erziehung steht, nichts wissen wollen, weil sie selber kein demokratisches Bewusstsein haben.<br>\n&nbsp;<br>\nIch habe mir die Vita von Frau Kahane, der Vorsitzenden dieses Vereins mal angesehen. Sie hat viel erlebt. Sie hat viel gelitten und viel vermisst, was sie &uuml;berall suchte und nicht fand: Die Demokratie. Die Freiheit diskutieren zu k&ouml;nnen &uuml;ber &ldquo;alles und noch was&rdquo; wie man in Holland so sch&ouml;n sagt. Jetzt, nach der Wiedervereinigung kann offen diskutiert werden. Es kommen aber auch die zugesch&uuml;tteten Aggressionen in der Ostgesellschaft gegen Ausl&auml;nder voll zum Tragen und der Antisemitismus in ganz Deutschland, welcher auch viele Ursachen hat. Die Demokratie kann das aushalten. Wir brauchen keine Schn&uuml;ffler und Denunzianten in Kinderg&auml;rten und vielleicht dann auch in Schulen, nur weil Mitarbeiter dieser Stiftung ein&auml;ugig, verklemmt und antidemokratisch sind. Bleibt das so, kann diese Stiftung sich umbenennen, denn sie f&ouml;rdert&nbsp; statt Toleranz und Demokratie, die wie siamesische Zwillinge sind &ndash; wie es aussieht&nbsp; &ndash; nur Zorn und Gewalt.<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nKarola Schramm<br>\n&nbsp;<br>\nPS zu meinem Leserbrief von heute Mittag.<br>\n&nbsp;<br>\nAllein die Fragestellung f&uuml;r die Erzieherinnen in KInderg&auml;rten:&rdquo;Woran erkennt man&hellip;.&rdquo; ist nicht hinnehmbar, wenn es um das h&auml;usliche Milieu geht. Das ist ein Abklatsch von: &ldquo;Woran erkennt man einen Juden?&rdquo; Auch Anti-Deutsche, Alt-Deutsche und wie sie genannt werden, k&ouml;nnen ihre Kinder freundlich und g&uuml;tig erziehen. Man denke nur daran, wie lebens-und liebesfeindlich fr&uuml;her die Kinder von Protestanten und Katholiken erzogen wurden.<br>\n&nbsp;<br>\nDas ist nat&uuml;rlich ein Unterschied zu: Woran erkennt man als Erzieherin z.B. Missbrauch oder andere Gewalt? Aber auch da hat es schon f&uuml;rchterliche Irrt&uuml;mer gegeben, die keiner Seite gut tat. Man sollte es lassen und einfach nur sowieso gut beobachten ohne zu bewerten.<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nKarola Schramm<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Redaktion,<\/p><p>der o. g. Artikel motivierte mich, meine zur&uuml;ckhaltende Einstellung (..&rdquo;man mu&szlig; nicht &uuml;berall seinen Senf zugeben&rdquo;..) aufzugeben und Ihnen zu schreiben.<\/p><p>Ich habe mir die M&uuml;he gemacht und den Text von Volker Koehnen und Tom Uhlig in G&auml;nze durchgelesen und es sofort bereut. Schade um meine knapp bemessene Zeit.<\/p><p>Der Artikel verstr&ouml;mt penetrant eine gewollte aber nicht gekonnte Intellektualit&auml;t und eine verquere, gequirlte Phrasendrescherei, dass man nur mit dem Kopf sch&uuml;tteln kann.<\/p><p>(nur nebenbei: ich frage mich wie ver.di in Hessen mit Koehnen erfolgreich sein will, wenn der anscheinend jegliche personalisierte Verantwortung ablehnt und lieber imagin&auml;re Strukturen verantwortlich macht).<\/p><p>Auf diesen Artikel mit seinen bis auf die Spitze getriebenen phrasenhaften Unkonkretheiten und darauf aufbauenden unversch&auml;mten Unterstellungen, mu&szlig; man eigentlich nicht reagieren. Ihre Bemerkung, der Text ist eigentlich nicht satisfaktionsf&auml;hig trifft meine volle Zustimmung. Man mu&szlig; bei solch einer Auseinandersetzung auch mal deutlich sagen,<\/p><p>wir spielen hier in einer anderen Liga und haben nicht die Absicht unterklassig mitzumachen. Punkt.<\/p><p>Ich hatte neulich in einem Park ein Erlebnis, das mich sehr zum schmunzeln brachte. Zwei Hundehalter begegneten sich. Einer mit einem Irischen Wolfshund der andere mit einem Pikinesen, beide vorbildlich angeleint. W&auml;hrend der Pikinese kl&auml;ffte und an der Leine zehrte, wendete der gro&szlig;e Hund nicht mal seinen Kopf zur Seite. Er hob nur ganz kurz sein rechtes Hinterbein und markierte mit ein, zwei Spritzern. Ruhig ging er weiter, der Kleine konnte sich gar nicht wieder beruhigen. Jetzt &uuml;berlege ich, warum mir diese Episode von vor ca. 4 Wochen im Moment so plastisch vor den Augen steht.<\/p><p>Noch ein Wort zur Amadeu Antonio Stiftung. Amadeu Antonio war Angolaner und lebte in Eberswalde\/Brandenburg. Er wurde von deutschen Rassisten erschlagen.<\/p><p>Ich wei&szlig; nichts &uuml;ber seine Weltanschauung und auch nichts &uuml;ber seine politischen Pr&auml;ferenzen.<\/p><p>Es mu&szlig; aber die Frage gestattet sein, ob er damit einverstanden w&auml;re, da&szlig; sein Name und sein Schicksal von einer Organisation verwendet wird, die sich zunehmend als opportunistische Kraft in der Linksbewegung entwickelt und somit spalterische Tendenzen f&ouml;rdert.<\/p><p>Mit solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ. Liepelt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>ich habe nicht nur den Beitrag &ldquo;Die &lsquo;ANTISEMITEN&rsquo; von den Nachdenkseiten &ndash; Angriff der Amadeu Antonio Stiftung&rdquo; gelesen, sondern auch den Bezugsartikel von Koehnen und Uhlig. Danke f&uuml;r den Link.<\/p><p>Ich kann keinen Angriff &ldquo;der AAS&rdquo; auf die NDS erkennen, schon gar nicht einen, der den Verdacht nahelegt, mit Hilfe &ouml;ffentlicher Mittel werde ein Angriff alternative Medienseiten gefahren.<\/p><p>Ich erkenne noch nicht einmal, dass die Autoren Uhlig und Koehnen Autoren der NDS als &ldquo;Antisemiten&rdquo; denunziert h&auml;tten.<\/p><p>Was ich erkenne, ist: Uhlig und Koehnen scheinen eine besondere Abneigung, deren Quelle hier aber nicht deutlich wird, gegen die NDS zu haben; b&ouml;sartig ist der Artikel durchaus, sonst w&auml;ren die NDS nicht in einem Atemzug mit AfD, Pegida und Frau Steinbach pp genannt worden. Das finde ich unanst&auml;ndig. Und, mehr noch: ausdr&uuml;cklich gegen die Interessen einer aufgekl&auml;rten linken Politik gerichtet. So gesehen, handelt es sich bei der Kontroverse um einen etwas d&uuml;nnen Aufgu&szlig; des Revisionismusstreits vom Ende des 19. Jahrhunderts. Merkw&uuml;rdig, dass die Linke, der sich ja beide Seiten selbst zurechnen, stets innerhalb ihrer eigenen Reihen die Probleme schafft, die zu beseitigen zu wollen sie vorgibt. Sich gegenseitig zu beschuldigen, das Gesch&auml;ft des Klassenfeindes zu betreiben, ist intellektuell niveaulos und langweilig.<\/p><p>Was ich weiter erkenne: Uhlig und Koehnen beschreiben patterns of antisemtism, durchaus nicht so f&uuml;rchterlich originell und im Einklang mit der Antisemtismusforschung. Diesen Grundmustern folgen eben auch Reden (und Schreiben) von Leuten, die man nicht als Antisemiten bezeichnen sollte; eins der bekanntesten Beispiele ist Martin Walser, bei J&uuml;rgen M&ouml;llemann bin ich mir da nicht so sicher. Martin Walser kann und muss man vorwerfen, als Intellektueller und Sprachmeister nicht die Explosivit&auml;t der &ldquo;Moralkeule&rdquo; begriffen zu haben; Antisemit ist er nicht, und es ist ihm auch zuzumuten, aufkl&auml;rerisch t&auml;tig zu werden.<\/p><p>Die Notwendigeit, unbewusste und sehr tief sitzende antisemitische Affekte aufzudecken und zur Sprache zu bringen, ist um so dringlicher, als nur durch Bewusstmachung auch eigener entsprechender Affekte, die wie gesagt so tief sitzen, dass sie im Eigenversuch gar nicht erkennbar sind (davon gibt es ja noch mehr, man denke etwa an Gier oder Aggression) , diese reflektiert werden und beherrschbar gemacht werden k&ouml;nnen. <\/p><p>Dass man, wie Uhlig und Koehnen es tun, in sehr vielen vor allem sprachlichen Verhaltensmustern antisemitische Grundmuster erkennen kann, ist weder neu noch originell. Ob das einen R&uuml;ckschluss auf die Denkstrukturen des Betreffenden erlaubt, ist eher zu bezweifeln. Aber das tun die Autoren ja auch nicht; im Kern lautet der Vorwurf, die NDS benutzten als antisemitisch dechiffrierbare Sprachbilder. Ja und? Das tun sehr viele. Die Frage bleibt f&uuml;r mich, warum ausgerechnet die NDS als Beispiel herhalten m&uuml;ssen; verdienstvoll w&auml;re es gewesen, das Allgemeine im Besonderen herauszuarbeiten und etwa Reden oder Aufs&auml;tze von &ndash; nein, nicht H&ouml;cke, Gauland oder Steinbach &ndash; geachteten Figuren des &ouml;ffentlichen Lebens zu untersuchen. Was also, um alles in der Welt, veranlasst die beiden, sich die NDS vorzukn&ouml;pfen? Da ist eine Auskunft offen.<\/p><p>Und damit komme ich zum Eigentlichen: ich teile einige Darlegungen in dem Bezugsaufsatz keineswegs, aber es ist legitim, sie zur Debatte zu stellen &ndash; mit der genannten Ausnahme, NDS und Pegida in einem Atemzug zu nennen. Und die Kritik an den NDS hinsichtlich ihrer &ndash; nach dem Weggang von Wolfgang Lieb tats&auml;chlich immer deutlicher hervortretender manchmal doktrin&auml;rer Tendenz &ndash; m&uuml;ssen sich die NDS stellen; macht doch einfach eine Debatte auf, und versichert euch der Leserinnen und Leser, die euch keinesfalls immer Beifall klatschen, auch wenn es bei den von euch ver&ouml;ffentlichten Leserbriefen so zu sein scheint.<\/p><p>Der erkennbare hetzerische Grundton allerdings (wie ich ihn dann auch bei den NDS finde, mit Verlaub!), der ist so &uuml;berfl&uuml;ssig wie die Tatsache, dass Uhlig und Koehnen offenbar nicht genau wissen, wann man &ldquo;das&rdquo; oder &ldquo;dass&rdquo; schreibt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAlf Hammelrath, M&uuml;nster<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tzte Mitglieder der NDS-Redaktion!<\/p><p>Woher diese dubios finanzierte &bdquo;Stiftung&ldquo; ihre Antisemitismus-Argumente gegen die NDS her nimmt l&auml;sst sich nur vermuten. <\/p><p>Der Beweggrund ist dagegen klar, n&auml;mlich eine Art putativ-Notwehr, nachdem bestimmte Kreise &bdquo;Antisemitismus&ldquo; inzwischen hinter jeder Hecke, sprich jedem Argument entdecken, das die inzwischen &nbsp;pervers-&uuml;ber strapazierte A-Keule als Schutzbehauptung dazu missbraucht, jede noch so berechtigte Kritik an bestimmten Handlungen Israels z.B. die in GAZA seit Jahrzehnten Eingesperrten oder an der Grenze zu Israel Erschossenen Pal&auml;stinenser oder auch bestimmten Juden wie NETANJAHU oder die KOCH-Brothers m&ouml;glichst gesetzlich zu verbieten und strafrechtlich zu verfolgen. <\/p><p>Leider kann man diese dogmatischen &nbsp;Schreih&auml;lse nicht einfach ignorieren, weil die Gesetzgeber allzu vieler westlichen L&auml;nder&ndash; die USA erstaunlicherweise &ndash; noch &ndash; ausgenommen &ndash; , sich allzu willf&auml;hrig befleissigen, das Grundrecht auf die &bdquo;freie Meinung&ldquo; immer st&auml;rker zu strangulieren! <\/p><p>Die hyper-aktiven Antisemitismus-J&auml;ger haben ihre Bogen inzwischen allerdings derart &uuml;berspannt, dass m.E. sogar eine kleine Hoffnung besteht, es k&ouml;nnte auch westliche Gesetzgeber zu Gegenmassnahmen dort veranlassen, wo diese wie besonders in der BRD &uuml;berf&auml;llig sind.<\/p><p>Deshalb, hoch gesch&auml;tzte NDS, lasst Euch von solchen Kl&auml;ffern nicht von Eurer kritisch-korrekten Berichterstattungabbringen.<\/p><p>Sonst bleiben wiss-begierigen &nbsp;Menschen wie mir nur ausl&auml;ndische vorwiegend angels&auml;chsische Nachrichtenquellen in englisch sowie englisch und &nbsp;deutsch-sprachige aus Russland!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen<br>\nRolf Schmid(85)<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion der NDS,<br>\n&nbsp;<br>\nDiskussionen mit diesen modernen &ldquo;&ouml;ffentlichen Verleumdern&rdquo; (Gottfried Keller 1878) sind sinnlos, weil Verleumden, Sch&auml;digung und Ausgrenzung kritischer Menschen bewusster Vorsatz ist.<\/p><p>Im Strafecht bedeutet Verleumdung, dass eine Person wider besseres Wissen &uuml;ber eine andere Person bewusst falsche Tatsachen behauptet und in Umlauf bringt, welche diese Person in der &ouml;ffentlichen Meinung herabw&uuml;rdigt und ver&auml;chtlich macht.<br>\n&nbsp;<br>\n&ldquo;Antisemitismus&rdquo; ist nicht einfach eine Bezeichnung, die man politischen Auseinandersetzungen mal eben so hinwirft.&nbsp; Sie ist &ndash; ausgenommen nat&uuml;rlich die wirklichen Antisemiten &ndash; eine vors&auml;tzliche Verleumdung, die sehr negativ folgenreich f&uuml;r die Betroffenen sein kann und soll. In den USA verlieren auf diese Weise verleumdete Kritiker der israelischen Besatzungspolitik ihre Professorenstelle (wie jetzt ein Fall an der Temple University in Pennsylvania).&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nWarum holen die NDS&nbsp; nicht ein Rechtsgutachten ein, um zu pr&uuml;fen, mit welchen Chancen man gegen diese Verleumder pers&ouml;nlich strafrechtlich (&sect; 186 StGB u.a.) &ndash; zumindest mit einer Unterlassungsklage &ndash; vorgehen kann.<br>\n&nbsp;<br>\nIch bin nicht reich, w&uuml;rde aber einen Kostenbeitrag leisten und auch Freunde dazu aufrufen.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nLasst Euch nicht einsch&uuml;chtern!<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHagen K&uuml;hn, Stendal&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>ich hab mir den Originaltext auf Belltower(fast) vollst&auml;ndig zu Gem&uuml;te gef&uuml;hrt. Ich gestehe, ich bin nach deren Definition wohl Antisemit. Ich frage mich manchmal, ob das nicht mitlerweile sogar ein G&uuml;tesiegel noch eigenst&auml;ndiger Resthirnfunktion ist. Ich frage mich, ob die beiden Autoren sich jemals mit konkreter historischer oder politikwissenschaftlicher Forschung befasst haben, wenn sie einem derart abgehobenen Weltbild anh&auml;ngen, das scheinbar noch nie den Kontakt mit dem realen Leben erleiden musste.<\/p><p>Also getreu dem Motto: Sage mir wer Dich kritisiert und ich sage Dir was Du richtig gemacht hast. Weiter so Nachdenkseiten. Die Qualit&auml;t solcher Anfeindungen spricht f&uuml;r sich, oder besser f&uuml;r Euch. Sie zeigen n&auml;mlich Eines. Der Gegner hat nicht wirklich stichhaltige Argumente.<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nC.E.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich wei&szlig; auch nicht warum, aber bei dieser Problematik f&auml;llt einem unweigerlich das Leben des Brian ein: &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OVUwHv43HqM\">Er hat Jehova gesagt<\/a>&ldquo;! <\/p><p>Leider sind wir hier an einem Punkt angelangt, an dem einen das Lachen vergeht. Die Form und der Stil der Denunziation hat ein sehr unappetitliches Ausma&szlig; erreicht. Die Stellungnahme, welche die Redaktion der Nachdenkseiten in dieser Causa abgegeben hat, finde ich daher brillant. Aber, was wird es nutzen, wen erreicht das und werden sich die Demagogen der anderen Seite &uuml;berhaupt auf eine Diskussion einlassen? Sie werden auch weiterhin ihren geistigen D&uuml;nnschiss ablassen und wissen, dass sie ungestraft davon kommen und bei dem unkritischen Teil der Bev&ouml;lkerung damit auch noch ankommen. <\/p><p>Dabei ist die Methode doch ziemlich klar. Seit geraumer Zeit ist das Koordinatensystem in der Meinungsbildung v&ouml;llig durcheinander geraten. Das f&auml;llt immer dann auf, wenn so ganz salopp bestimmte Pers&ouml;nlichkeiten oder Institutionen in die rechte Ecke gestellt werden, von denen man eigentlich wei&szlig;, das sie aus dem anderen Lager kommen. Dabei ist doch die Unterscheidung ganz einfach, wie uns Prof. Mausfeld dankenswerterweise aufzeigt:<\/p><p><strong>Rechts<\/strong> ist, wer die jeweiligen Zentren der Macht (zum Beispiel die Monarchie oder &ouml;konomische Eliten) und die Strukturen, auf denen diese Macht basiert (wie Kirche, Kolonialismus, Sklaverei oder Konzernkapitalismus) zu stabilisieren und zu erhalten sucht.<\/p><p><strong>Links<\/strong> ist, wer sich f&uuml;r die Anerkennung der Gleichwertigkeit aller Menschen (&bdquo;universeller Humanismus&ldquo;) und f&uuml;r eine demokratische Einhegung der Macht einsetzt.<\/p><p>An dieser Stelle kann man die dumm-dreisten Lohnschreiber ja einfach&nbsp; einmal fragen, ob sie entweder<\/p><ul>\n<li>eine bessere Definition f&uuml;r die Unterscheidung von Rechts und Links wissen oder<\/li>\n<li>woran sie es fest machen, beispielsweise die NDS (oder eben andere) in die rechte Ecke zu r&uuml;cken<\/li>\n<\/ul><p>Ich vermute, darauf werden sie keine Antwort finden. Alles in allem scheint die Prognose aber d&uuml;ster. Denn, wer seinen Mausfeld gelesen hat, der wird verstanden haben, dass die Techniken und der Hintergrund des herrschenden Systems so m&auml;chtig sind, dass dieses kaum &uuml;berwindbar scheint.<\/p><p>Mit nachdenklichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBj&ouml;rn Ehrlich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion,&nbsp;<\/p><p>im Zusammenhang mit dem oben genannten Artikel von heute m&ouml;chte ich Sie auf einen Vorfall aufmerksam machen, der in der letzten Woche in BiB aktuell#44 (<a href=\"http:\/\/www.bib-jetzt.de\">Beendigung der israelischen Besatzung<\/a>) ver&ouml;ffentlicht wurde und den Journalisten Andreas Zumach betraf.<\/p><p>Dieser wurde von dem Vorstandsmitglied der J&uuml;dischen Kultusgemeinde Karlsruhe, Solange Rosenberg, derartig als Antisemit diffamiert, dass sein f&uuml;r den 6.12.2018 ( seit mehr als 6 Monaten ) geplanter &nbsp;Vortrag &rdquo; Israels wahre und falsche Freunde&rdquo; Ende November abgesagt wurde. Nachdem Andreas Zumach die Dame aufgefordert hatte, entweder ihre &Auml;u&szlig;erungen zu belegen oder sie zu widerrufen, hat sie kommentarlos! Ihre Diffamierungen am 27.11.2018 widerrufen und garantiert, sie nicht zu wiederholen, aber sie hat ihr Ziel erreicht: Der Vortrag fand nicht statt, weil der Dekan der Evangelischen Erwachsenenbldung in Karlsruhe Durlach elendig eingeknickt ist.&nbsp;<\/p><p>Trostlos<br>\nR.Ah<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit solidarisiere ich mit Ihnen. <\/p><p>Die Mittel zu denen die Amadeu Antonio Stiftung greift sind unlauter und unertr&auml;glich. <\/p><p>M&ouml;ge die Partei die Frau Kahane bei ihrem Aufstieg geholfen habe <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/eine-stasi-debatte--die-nicht-beendet-wurde-16532176\">f&uuml;r immer unter der 5-Prozent h&uuml;rde schmoren<\/a>.<\/p><p>Mit internationalistischen und neomarxistischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nPhilipp Ponitka<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion,<\/p><p>wer die Methoden der Meinungsmanipulation kennt, wundert sich nicht &uuml;ber die Reaktion der Antonio Amadeo Stiftung. S&auml;mtliche Totschlagargumente&nbsp; werden benutzt, um Kritiker zum Schweigen zu bringen. Das Meinungsspektrum soll so immer weiter eingeschr&auml;nkt werden. Es ist erfreulich, dass sich die NachDenkSeiten davon nicht beirren lassen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAlfons Schwarzenb&ouml;ck<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Zur Replik der Redaktion auf den Artikel der AAS im Belltower News<\/p><p>Liebe Redaktion,<\/p><p>ist es nicht perfider, hinterh&auml;ltiger Antisemitismus, Kapitalismuskritik und Kritik an Krieg und Gewalt Israels und der USA als Antisemitismus zu diffamieren?<\/p><p>Wer die Gewalt Israels und der USA und die Exzesse des Finanzkapitalismus kritisiert, kritisiert nicht Juden, sondern V&ouml;lkerrechtsverachtumg, Kriegstreiberei, alles zerst&ouml;rende Gier. Das als antisemitisch zu brandmarken, setzt die Juden eben mit Gier und Kriegstreiberei zusammen und will die Juden schlechthin als Schutzschild instrumentalisieren. Ist das nicht&nbsp; widerlicher Antisemitismus? Mir f&auml;llt es langsam schwer, dahinter nicht Absicht oder zumindest vors&auml;tzliche Inkaufnahme zu vermuten. So naiv kann auf Dauer kein intelligenter Mensch sein.<\/p><p>Es ist eine durchsichtige Taktik, die nicht Juden sch&uuml;tzen will, sondern eben&nbsp;die Gewalt Israels und der USA und die Exzesse den Finanzkapitalismus. Und daf&uuml;r sollen alle Juden herhalten.<\/p><p>Nein, solche Federn sind nicht von der Sorge um Juden angetrieben. Judenliebe spielt bei ihnen ebenso wenig eine Rolle wie Menschenliebe.&nbsp;<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e&nbsp;<br>\nML<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseitenteam.<br>\n&nbsp;<br>\nEs ist doch immer die gleiche Masche. Man hat die passenden Argumente immer parat, sobald jemand etwas sagt, was unseren Eliten nicht in den Kram passt.<\/p><p>Wer die Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland anprangert, f&uuml;hrt eine Neiddebatte und Neid ist nun einmal Pfui, dass wissen wir schon seit Kindertagen.<\/p><p>Wer die offizielle 9\/11-Version in Zweifel zieht, ist ein Verschw&ouml;rungstheoretiker.<\/p><p>Das geht so weiter mit Totschlagargumenten, wie Putinversteher usw.<\/p><p>Sagt man etwas gegen die Politik der EU, ist man ein Europagegner. Dieses Argument ist, genau wie der Antiamerikanismus, wenn man etwas gegen die USA ins Felde f&uuml;hrt, eins meiner liebsten, ist es doch an D&auml;mlichkeit kaum zu &uuml;berbieten und entlarvt die, die es benutzen, als Hoffnungslose Ignoranten. Europa und Amerika sind Kontinente und in letzter Konsequenz ein St&uuml;ck Erde. Was ich gegen Kontinente haben soll, erschliesst sich mir nicht, haben sie mir doch nichts getan.<\/p><p>W&uuml;rden unsere Eliten aber der Wahrheit die Ehre geben und den Europagegner, als Gegner der Europ&auml;ischen Politik ansehen, k&ouml;nnte man die Debatte nicht so leicht vom Tisch fegen und m&uuml;sste sich einer Sachbezogenen Diskussion stellen.<\/p><p>Genauso verh&auml;lt es sich nat&uuml;rlich mit dem Vorwurf des Antisemmitismus, wohl auf Grund der Deutschen Vergangenheit, einer der schlimmsten und auch Infamsten, wenn er nicht zutrifft und nur dazu dient jemand zu diskreditieren.<\/p><p>Lasst Euch nicht unterkriegen und macht bitte weiter so.<\/p><p>Hochachtungsvoll<br>\nUlrich Erich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Die &bdquo;Antisemiten&ldquo; von den NachDenkSeiten &ndash; Angriff der Amadeu Antonio Stiftung<br>\nAntisemitismus von links &ndash; Die verk&uuml;rzte &ldquo;Neoliberalismuskritik&rdquo; der &ldquo;Nachdenkseiten&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nSehr geehrte Nachdenkseiten-Macher,<\/p><p>Sie verbitten sich zurecht die Unterstellung, antisemitisch zu sein.<\/p><p>Allerdings haben auch die Nachdenkseiten u.a. der Amadeu Antonio Stiftung deren &ldquo;Links&rdquo;sein abgesprochen.<\/p><p>Ich beobachte diese alte linke erbitterte Abgrenzung und vernichtende Kritik<\/p><ul>\n<li>die &ldquo;junge welt&rdquo; gegen Ken Jebsen<\/li>\n<li>die Antideutschen gegen den Rest der Linken<\/li>\n<li>die &ldquo;Nachdenkseiten&rdquo; gegen linkes urbanes Milieudenken<\/li>\n<li>Sahra Wagenknecht und &ldquo;refuges welcome&rdquo;<\/li>\n<li>und manche, die &uuml;berall Antisemitismus vermuten, wenn man die Politik Israels oder der USA kritisiert<\/li>\n<li>usw.<\/li>\n<\/ul><p>und umgekehrt.<br>\n&nbsp;<br>\nNicht nur, dass mit dieser erbitterten Zersplitterung die Linke sich selbst dauernd im Weg steht und die ungerechten Verh&auml;ltnisse bestehen bleiben, eine Linke, die aus der linken Geschichte lernen will, sollte souver&auml;n genug sein, Kritik solidarisch zu &uuml;ben und ggf. daraus zu lernen, d.h. die Kritiker von der Amadeu Antonio Stiftung unterstellen den Nachdenkseiten Antisemitismus und begr&uuml;nden dies mit benutzten Begrifflichkeiten und einer gesellschaftlichen Analyse, die &Uuml;berschneidungen biete mit tendenziell antisemitischen Assoziationen. &ndash; Souver&auml;n w&auml;re es, den Antisemitismusvorwurf klar zur&uuml;ckzuweisen und dann ruhig zu reflektieren, dass manche Begrifflichkeiten und Gesellschaftsanalysen noch klarer antisemitische Assoziationen ausschlie&szlig;en.<\/p><p>So wie die &ldquo;junge welt&rdquo; mit ihren wichtigen sozialen, antimilitaristischen Berichten und Anliegen die Arbeit eines Ken Jebsen als unabh&auml;ngige Sicht und Kritik respektieren sollte.<\/p><p>Und Sahra Wagenknecht hat recht, dass das Fl&uuml;chtlingsproblem an den Ursachen gel&ouml;st werden muss, dass es nicht die L&ouml;sung ist, die arbeitsf&auml;higen Menschen aus mit westlichen Handelsbedingungen und Waffen unbewohnbar gemachten L&auml;ndern nach Deutschland als billige Arbeitskr&auml;fte zu holen, aber gleichzeitig sind &ldquo;refuges&rdquo; willkommen.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nU. Juncker<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>auch ich halte den Vorwurf dieser staatlich gef&ouml;rderten Stiftung, die NDS publizierten Antisemitisches und\/oder w&auml;ren judenfeindlch, f&uuml;r absurd(er als absurd).<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;,<br>\nDr. R. Albrecht<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Berger,<\/p><p>Ich finde Ihre Artikel sind weder inhaltlich noch stilistisch zu beanstanden. Jedenfalls habe ich schon einiges von Ihnen gelesen und gratuliere Ihnen zu Ihrer Schreibe. Als ich wieder mal bei den Nachdenkseiten virtuell auf Besuch war, ist mir Ihr Artikel der Amadeu-Antonio-Stiftung aufgefallen und habe mich dann auf deren Webseite etwas umgeschaut. Was ich da gelesen hab, drehte mir tats&auml;chlich fast den Magen und ich frage mich allen Ernstes ob da nicht eine &bdquo;Bewegung&ldquo; im Gange ist, die jede kapitalismus- und Israelkritische Meinung mit der Antisemitismuskeule erschlagen will. Etwas &auml;hnliches aber noch viel aggresiver <a href=\"https:\/\/etwasanderekritik.wordpress.com\/\">kommt folgender Blog daher<\/a>. Auch dazu habe ich mich mit einem Mail an die gut vernetzte Dame gewandt aber (noch?) keine Antwort erhalten. Auffallend ist, dass diese Leute doch ein sehr eingeschr&auml;nktes Spektrum von Meinungen gelten lassen und das spottet jeder Beschreibung, wenn eben diese Personen dann von Toleranz und von demokratischer Meinungsbildung schwadronieren.<\/p><p>Jedenfalls konnte ich nicht widerstehen und habe das nachfolgende Mail an die Herrschaften der Amadeu-Stiftung gesandt und bin nun gespannt mit welchen Reaktionen ich zu rechnen habe. <\/p><p>Ich w&uuml;nsche mir nur, dass Sie weiterhin am Ball bleiben und sich den Mund bzw. das Geschreibsel nicht verbieten lassen. Frohe Festtage und<\/p><p>freundliche Gr&uuml;sse aus der Schweiz<\/p><p>K. St&ouml;ckly<\/p><p><strong>Von:<\/strong> Kurt St&ouml;ckly&hellip;.<br>\n<strong>Gesendet:<\/strong> Donnerstag, 13. Dezember 2018 03:59<br>\n<strong>An:<\/strong> info@amadeu-antonio-stiftung.de<\/p><p><strong>Betreff: Demokratie &ndash; <\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>Bis heute wusste ich nicht, dass es eine &laquo;Amadeu-Antonio-Stiftung&raquo; &uuml;berhaupt gibt und bin durch Zufall &ndash; &nbsp;(viele behaupten aber Zuf&auml;lle gibt es nicht) &ndash; auf Ihre Seite gestossen. Beeindruckt &uuml;ber die Gallerie der Unterst&uuml;tzenden und &uuml;ber die Zielsetzungen der Stiftung habe ich mich durch Ihre Seiten geklickt.<\/p><p>Als &uuml;berzeugter Kosmopolit und Anh&auml;nger einer Demokratie haben mich dann aber doch einige Aussagen &uuml;ber den israelkritischen Antisemitismus irritiert. <\/p><p>So gut ich unsere Schweizer Regierung &ouml;ffentlich und &uuml;berall kritisiere, wenn mir gewisse Entscheide nicht gefallen, so halte ich es auch mit andern Regierungen. Selbstverst&auml;ndlich gilt dies auch f&uuml;r den Ministerpr&auml;sidenten Netanjahu und sein Kabinett. Ich bin der festen &Uuml;berzeugung, dass kritisches Hinterfragen einer Regierung und ihrer Politik, in einer Demokratie erlaubt sein m&uuml;ssen ohne gleich mit der Antisemitismuskeule konfrontiert zu werden. W&auml;re dem nicht so, m&uuml;ssten wir unweigerlich wieder in einer schlimmen Diktatur landen.<\/p><p>Ich glaube auch, dass jede Minderheit ab und zu dem Spott oder sogar auch Aggressionen ihrer Zeitgenossen ausgesetzt ist. Wir wissen da in der Schweiz zwischen den verschiedenen Kantonen ein Liedchen zu singen. Trotzdem sprechen wir nicht sofort von &laquo;Kant&ouml;nli-Hassern&raquo; Ostschweizer und Westschweizer verstehen sich schon sprachlich nicht immer. Jeder meint, dass er bei Mutter Helvetia vernachl&auml;ssigt wird. Das d&uuml;rfte bei Euren Bundesl&auml;ndern nicht anders sein. Trotzdem kritisieren wir uns gegenseitig zuweilen scharf und das seit rund 150 Jahren. Heute zwar weniger, aber als Bub kann ich mich erinnern, dass gewisse Landesteile pauschal als &laquo;Diebe&raquo; verunglimpft wurden. Die Thurgauer k&ouml;nnen davon ein Liedlein singen.<\/p><p>In einigen Ihrer Brosch&uuml;ren meine ich, schiesst Ihr Urteil &uuml;ber Antisemitismus doch etwas &uuml;bers Ziel hinaus. &nbsp;Darf man die israelische Politik nicht kritisieren? Ist jede Kapitalismuskritik antisemitisch? Da m&uuml;ssten Sie mir doch noch ein wenig auf die Spr&uuml;nge helfen. Die Finanzindustrie ist nicht ausschliesslich j&uuml;disch und muss sich sehr wohl auch scharfe Kritik gefallen lassen, solange auf der andern Seite so viel menschliches Elend und Leid mit unserem Wirtschaftssystem produziert wird. <\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich verurteile ich die Hetzereien und Hasstiraden von Neonazis und deren Sympathisaten &nbsp;aufs sch&auml;rfste &ndash; keine Frage &ndash; . Noch gef&auml;hrlicher finde ich die schleimigen Brandstifter in der Politik und die sind nicht nur in Deutschland sondern leider&nbsp; weltweit (auch in Israel) zu finden. Das sollte uns in einem demokratischen Staat aber nicht davon abhalten rassistische Haltungen zu brandmarken und da sind alle gefordert.<\/p><p>In diesem Sinne w&uuml;nsche ich Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Kampf gegen jeden Rassismus.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen<br>\nK. St&ouml;ckly<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>Sie gehen in Ihrem Kommentar vom 13. Dezember nur unzureichend auf den Vorwurf ein, Sie hantierten bei &bdquo;<em>Alles, nur nicht Merz<\/em>&ldquo; mit hochproblematischen Metaphern. Den politischen Gegner als &bdquo;Bordsteinschwalbe&ldquo; zu titulieren, &bdquo;die ihre Haut stets an den Meistbietenden verkauft&ldquo;, kommt einer Diskriminierung der Sexarbeiterinnen und Sexarbeit gleich, die es sich am unteren Ende der sozialen Leiter stehend und in aller Regel nicht leisten k&ouml;nnen, ihre Haut an den Meistbietenden zu verkaufen. Und mit Ihrer Behauptung, Friedrich Merz habe schon immer &bdquo;die Interessen der B&uuml;rger f&uuml;r einen <em>Judaslohn<\/em> verschachert&ldquo;, greifen Sie so tief ins Vokabular der christlich-antij&uuml;dischen Mythologie, dass Sie sich nicht zu wundern brauchen, von ein paar ganz besonders Eifrigen als Antisemit gebrandmarkt zu werden. Der sogenannte <em>Judaslohn<\/em> bezieht sich immer und &uuml;berall auf den Juden an sich, auf die ihm unterstellte K&auml;uflichkeit und Gier. Friedrich Merz ist kein Trojanisches Pferd, keine Bordsteinschwalbe, kein Jude und kein Judas, sondern ein ganz gew&ouml;hnlicher christkatholischer Karrierist, der davon tr&auml;umt, als Bundeskanzler in die Geschichte einzugehen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nBernd Fischer <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Betr.: Antisemitismus-Bezichtigung ist justiziabel! <\/p><p>Liebe NachDenkSeiten-Macher,<br>\nwas Sie da &uuml;ber die Machenschaften der Kahane-Stiftung berichteten ist emp&ouml;rend. &ndash; Die Leser dar&uuml;ber zu unterrichten ist das eine &hellip; <\/p><p>Aber: Das kann man so nicht hinnehmen. Wirklich nicht. Es ist ja auch nicht eine &ldquo;Debatte&rdquo; innerhalb des (wie weit man das fassen mag) linken Spektrums. Diese Herrschaften sollten Sie auf Schmerzensgeld und Widerruf verklagen (und zwar nicht zu knapp, so etwa 200.000 EUR w&auml;re angemessen). Anders geht das nicht mehr. Bitte tun Sie es! <\/p><p>H&ouml;chste Zeit, diesen Umtrieben Einhalt zu gebieten. Und es betrifft ja auch nicht nur Sie. Sie t&auml;ten da ein gutes Werk. <\/p><p>Mit gro&szlig;em Dank f&uuml;r Ihre unverzichtbare Arbeit<br>\nund solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nA.B. <\/p><p>PS (&auml;hnlich gelagertes &Auml;rgernis):<br>\nZ.Zt wird &uuml;brigens u.a. nun Prof. Rainer Mausfeld in der Wikipedia von den einschl&auml;gigen Schmierfinken runtergemacht.) <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Der Vorwurf f&auml;llt ganz und gar auf die Autoren der Amadeu-Antonio-Stiftung zur&uuml;ck. Wer bei Begriffen wie &ldquo;Globalit&auml;t&rdquo;, &ldquo;Raffgier&rdquo;, &ldquo;ferne f&auml;denziehende Eliten&rdquo; an Juden denkt, denkt selbst antisemitisch. Sonst kommt man gar nicht darauf. Die Stiftung ist ein Zentrum &uuml;belster politischer Niedertracht. Ein Skandal, dass sie aus Steuermitteln gef&ouml;rdert wird.<br>\nS. K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>ich m&ouml;chte Ihnen gratulieren, eine absolut treffende Stellungnahme zu diesen abstrusen Vorw&uuml;rfen!<\/p><p>Es scheint in gewissen Kreisen Strategie zu sein, im Grunde unhaltbare, hohle Vorw&uuml;rfe in einem geschwurbelten pseudointellektuellen Kauderwelsch zu verkleiden. Dabei konnte man Intelligenz schon immer daran erkennen: (bedeutungs)schwerer Inhalt und leichte Worte.&nbsp; :-)<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r Ihre Arbeit und Ihr Engagement, und lassen Sie sich bitte nie entmutigen!<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e und ein sch&ouml;ne Weihnachtszeit<br>\nRalf Mei&szlig;ner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten Team,<\/p><p>mit der Amadeo Antonio Stiftung h&auml;lt sich unsere Bundesregierung eine bizarre Menagerie ideologischer Wachhunde. Schon die Besetzung der Leitung dieser omin&ouml;sen Stiftung mit einer Stasi-Funktion&auml;rin war mehr als nur politisch unklug, es muss getragen sein von einer tiefen Verachtung f&uuml;r uns B&uuml;rger, besonders der im Osten.<\/p><p>Ich hab schon lange aufgegeben dieses Geschwurbel, das Wissenschaftlichkeit simulieren soll, zu verstehen. Recherchiert man deren &ldquo;akademische&rdquo; Karrieren und Ver&ouml;ffentlichungen, ist noch ordentlich Luft nach oben. Kein Wunder das sich unsere Politdarsteller mit diesen Wissenschaftsdarstellern, so wohl f&uuml;hlen.<\/p><p>Die Gesellschaft &uuml;bersichtlich in Gut und B&ouml;se aufgeteilt und mit den B&ouml;sen muss man nicht reden. Debatte beendet.<\/p><p>Hassend und spaltend der Meinungsfreiheit nachgehend, das Privileg der selbst ernannten Guten. Widerspruch? Antisemitisch!<\/p><p>In meinem weiteren Umfeld treffe ich immer wieder ganz umg&auml;ngliche und normal denkende Menschen die sich fatalistisch geben, &ldquo;na dann bin ich eben ein Nazi oder Antisemit oder Verschw&ouml;rungstheoretiker&rdquo;.<\/p><p>Mir reicht es. Ich wollte heute Morgen ein paar Gelbwesten f&uuml;r unsere Familie kaufen, ich m&ouml;ge Samstag wiederkommen, Gelbwesten vorerst ausverkauft. Das ist ein gutes Zeichen, ich hab mal ein paar vorbestellt.<\/p><p>Aufstehen! Das ist deine Stunde, aber Sahra hat Angst das Sachen kaputt gehen.<\/p><p>Liebe Mitglieder von Aufstehen, jetzt sind wir vernetzt, lasst uns handeln.<\/p><p>Mit solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAnke Zimmermann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseitenmacher, <\/p><p>nicht &auml;rgern lassen! Schon als Jugendlicher habe ich mir einen sch&ouml;nen lateinischen Spruch gemerkt und zu eigen gemacht: &ldquo;Aequo animo audienda sunt imperitorum convicia.&rdquo; <\/p><p>Als Freiwirt kenne ich diese unsinnigen Antisemitismusvorw&uuml;rfe. Wenn man die Umverteilung der Guthaben von Arm zu Reich durch einen zwingend positiven Zins benennt und kritisiert, bekommt man regelm&auml;&szlig;ig zu h&ouml;ren, Zinskritik sei ja nur eine Chiffre f&uuml;r Angriffe auf den &ldquo;Wucherjuden&rdquo;. <\/p><p>Die so reden, sind sich offenkundig nicht bewusst, dass sie damit nur ihren eigenen Antisemitismus zur Schau stellen. Denn sehen Sie: Wenn ich &ldquo;Zins&rdquo; sage, dann denke ich an eine mathematische Funktion und deren monet&auml;re Implementierung. Wenn pseudolinke Antisemitenj&auml;ger &ldquo;Zins&rdquo; sagen, denken sie automatisch an Juden. Und dasselbe gilt nat&uuml;rlich f&uuml;r &ldquo;Finanzkapital&rdquo;, &ldquo;Ostk&uuml;stenbanker&rdquo; oder &ldquo;Wallstreet&rdquo;. Wer also ist hier antisemitisch? <\/p><p>Aber auch das w&uuml;rden die pseudolinken Antisemitenj&auml;ger schwerlich verstehen. <\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nKonrad Lehmann <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren: <\/p><p>Ein guter Kommentar, der die Probleme dieser Zuschreibung auf den Punkt bringt. Denn erstens ist der Vorwurf des Antisemitismus so schwerwiegend, da&szlig; man diesen wirklich gut begr&uuml;nden muss. Denn vom Vorwurf Nazi ist der Vorwurf Antisemit nicht weit entfernt. Um es mal auf die Spitze zu treiben. Hinterlist und Betrug sind ja antisemitische Stereotypen. Sollen solche Charaktereigenschaften und Handlungen dann mit dem Vorwurf des antisemitischen Stereotyps legitimiert werden? Das geht doch wohl zu weit. <\/p><p>Und auch der Punkt mit der &ldquo;Gew&ouml;hnung&rdquo; ist auch wichtig. Denn dieser Vorwurf sch&uuml;chtert doch eher die &ldquo;braven B&uuml;rger&rdquo; als die knallharten Antisemiten ein. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen <\/p><p>R.K. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>27. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Reaktion,<br>\n&nbsp;<br>\nauch wenn zu bef&uuml;rchten ist, dass ihr wieder nur euch genehme Kommentare zu der Auseinandersetzung mit der AAS ver&ouml;ffentlicht, trotzdem ein kleiner Hinweis:<\/p><p>Ohne Frage machen Linken Fehler. Aber wer deshalb gleich mit &ldquo;Pseudolinken&rdquo; um sich wirft, sollte zumindest registrieren, dass ein mit aller Inbrunst vorgetragenes Eigenpr&auml;dikat bestenfalls im begrenzten Fan-Rahmen zieht. Au&szlig;erdem ist die Frage, bei wem genau. Wirkliche Linke sollten auf Einheit statt auf Spaltung abzielen.<\/p><p>Ich erwarte deshalb von euch eine klare Abgrenzung zur AfD-Feindlichkeit gegen&uuml;ber der AAS und nicht&nbsp; noch zus&auml;tzliche Angriffe auf deren antifaschistische Grundausrichtung. Unabh&auml;ngig von der Wertung der Einsch&auml;tzung von <a href=\"https:\/\/www.solidarische-moderne.de\/de\/article\/322.volker-c-koehnen.html\">Volker Koehnen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.bs-anne-frank.de\/ueber-uns\/team\/\">Tom Uhlig<\/a>, ist es eine Tatsache, dass ihr diese Auseinandersetzung angefangen habt. Wenn eine Sch&auml;digung &ldquo;der Linke&rdquo;, dann ging sie f&uuml;r mich deshalb von euch aus.<\/p><p>MfG<br>\nArmin Kammrad<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>28. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Kommentar zum AAS Artikel:<\/p><p>Dieser Artikel ist keines Aufhebens wert. Alleine die am Schluss ge&auml;u&szlig;erte allgemeine Definition von Antisemitismus ist einfach unglaublich unwissenschaftlich,&nbsp; auch wenn sie einem Zitat entstammt:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Antisemitismus ist nach dem Politikwissenschaftler Samuel Salzborn &bdquo;die Unf&auml;higkeit oder der Unwillen, abstrakt zu denken und konkret zu f&uuml;hlen&ldquo;.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Demnach sind alle, die nicht abstrakt denken oder konkret f&uuml;hlen k&ouml;nnen, Antisemiten, das d&uuml;rften 90% oder mehr aller Menschen sein. Ich habe Gl&uuml;ck, w&auml;hrend meiner Ausbildung und meinem Berufsleben mehrfach bescheinigt bekommen zu haben, abstrakt denken zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Leider f&uuml;hrt die mangelnde analytische Grundsch&auml;rfe der Str&ouml;mungen um AAS und andere &ldquo;Wohlf&uuml;hllinke&rdquo;&nbsp; zu einer entsetzlichen Verklammerung von humanit&auml;re sinnvollen Ideen mit kapitalistischen Verwertungsstrategien. Es wirkt der Geist, der Gutes will und B&ouml;ses schafft.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nN.J.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>29. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>Ihren Artikel kann man nur als journalistische Meisterleistung im Sinne eines kritisch-hinterfragenden Journalismus bezeichnen. Dass er dar&uuml;ber hinaus auch intellektuell bestechend verfasst ist, macht ihn zur Pflichtlekt&uuml;re. Herzlichen Dank daf&uuml;r!<\/p><p>&Uuml;brigens bin auch ich &uuml;berzeugt und musste es inzwischen auch bei Gespr&auml;chen und beim Meinungsaustausch &ndash; selbst am &ldquo;Akademiker-Stammtisch&rdquo; &ndash; mit Betroffenheit erleben, dass durch das immer mehr um sich greifende&nbsp; Denk- und Sprechverbot &uuml;ber zu kritisierende Aktionen des Staates Israel und die damit oftmals verbundene Einstufung als Antisemitismus wenn man es trotzdem tut,&nbsp; geradezu das Gegenteil erreicht wird. Man erlebt das Wiederauferstehen eines von dumpfen Gef&uuml;hlen begleiteten &ldquo;Juden-Bildes&rdquo;, beispielsweise dass die Juden besondere Rechte auf der ganzen Welt haben und dass man nicht mehr die Wahrheit sagen darf, wenn es um Juden geht.<\/p><p>Als noch im 2. Weltkrieg geborener Oberschlesier, dessen Familie ca. 40 Kilometer Luftlinie von Auschwitz entfernt lebte, wei&szlig; ich die Gr&auml;uel eines Antisemitismus einzusch&auml;tzen und ich habe mein Leben lang versucht, beizutragen, dass so etwas nicht noch einmal in Deutschland passiert. Deshalb halte ich es f&uuml;r absolut unverantwortlich, was Tom David Uhlig und Volker C. Koehnen und damit die Amadeu Antonio Stiftung verbreiten. Solche Traktate sind nach meinem Erleben tats&auml;chlich nichts anderes, als das Sch&uuml;ren von Antisemitismus und ein offensichtlich intellektuell nicht verstandener Weg zu einer gef&auml;hrlichen Ausbreitung einer judenfeindlichen Stimmung.<br>\n&nbsp;<br>\nG. G.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>30. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ihre Philippika habe ich mit Interesse (und Ver&auml;rgerung &uuml;ber den alarmistischen Tonf) gelesen: <\/p><p>Die &bdquo;Antisemiten&ldquo; von den NachDenkSeiten &ndash; Angriff der Amadeu Antonio Stiftung <\/p><p>Den inkriminierten Artikel konnte ich im Netz nicht finden. Warum fehlt ein Link bzw. eine exakte Quellenangabe in Ihrem Artikel. Solche L&uuml;ckenhaftigkeit bin ich von den NDS nicht gewohnt. <\/p><p>Besonders st&ouml;&szlig;t mich folgender Satz ab: &ldquo;Flie&szlig;en &uuml;ber die F&ouml;rderung der AAS durch die Bundesregierung indirekt Steuergelder in Propaganda gegen alternative Medien?&rdquo; Kritisieren &ldquo;wir&rdquo; nicht normalerweise, dass mit dem Entzug staatlicher F&ouml;rderung linken Projekten ein Maulkorb umgeh&auml;ngt wird? <\/p><p>Nat&uuml;rlich werden alternative Medien aus den verschiedensten Ecken angegriffen, wenn sie nicht f&uuml;r v&ouml;llig bedeutungslos gehalten werden! So funktioniert Elitendemokratie nun mal. Viel Feinde, viel Ehr&rsquo;! <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nVolker Jansen <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>31. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\nsehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\nsehr geehrte MacherInnen der NDS, <\/p><p>ich gehe mit solchen Vorw&uuml;rfen mittlerweile so um: Die Autoren des besagten Artikels projezieren ihren eigenen unausgegorenen Antisemitismus auf euch, um von ihrem eigenen abzulenken. <\/p><p>Wenn ich die globalen Finanzm&auml;rkte kritisiere, denke ich nicht einen Moment an Juden. Tom David Uhlig und Volker C. Koehnen schie&szlig;t dabei das Stereotyp des raffgierigen Juden offenbar zuallererst durch den Kopf. <\/p><p>&ldquo;Ich f&uuml;rchte nicht die Antisemiten in der Maske der Antisemiten, sondern die R&uuml;ckkehr der Antisemiten in der Maske der aufrechten Demokraten.&rdquo; <\/p><p>LG HS <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>32. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Redaktion, lieber Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nnach der Lekt&uuml;re des&nbsp;Beitrags &ldquo;Wenn aus dem Antisemitismusvorwurf Willk&uuml;r wird&rdquo; m&ouml;chte ich mich als stiller Leser ganz herzlich&nbsp;f&uuml;r die gute Arbeit der Nachdenkseiten bedanken!<br>\n&nbsp;<br>\nDer Beitrag ist als Reaktion auf einen furchtbaren Vorwurf zustande gekommen, aber ich habe ihn mit Gewinn gelesen: Er liefert&nbsp;ein gutes Beispiel daf&uuml;r, wie man solchen Vorw&uuml;rfen souver&auml;n begegnen kann. Der Verweis auf &Auml;sops Fabel liefert ein treffendes Sinnbild f&uuml;r die ausufernde Unart, andere &ndash; in einer Demokratie potentielle Gespr&auml;chspartner &ndash;&nbsp;mit &uuml;berzogenen Vorw&uuml;rfen zum Verstummen zu bringen, und ihre gesellschaftlichen Folgen.<br>\n&nbsp;<br>\nWie stellt sich die&nbsp;Amadeu Antonio Stiftung eine Demokratie vor? Werden andere Meinungen&nbsp;niedergebr&uuml;llt, anstatt sie sachlich zu pr&uuml;fen? Wo bleibt hier die W&uuml;rde des Gespr&auml;chspartners, des menschlichen Gegen&uuml;bers?<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e<br>\n&nbsp;<br>\nChristian Kahle<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>33. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen Dank, dass Sie mich darauf aufmerksam gemacht haben, wie Sie von der AAS diffamiert wurden. Dies hat dazu gef&uuml;hrt, dass ich (endlich) meine Dauerspende an die AAS gek&uuml;ndigt habe. Zwar stand ich dieser auch vorher schon kritisch gegen&uuml;ber, fand deren eigentliche Arbeit der Unterst&uuml;tzung von Projekten gegen Rechtsextremismus vor Ort aber bislang immer noch zu wichtig und unterst&uuml;tzenswert um diesen Schritt zu gehen. Der aktuelle Artikel hat das Fass nun zum &Uuml;berlaufen gebracht.<br>\n&nbsp;<br>\nMeine Frage an Sie nun: Da ich die t&auml;gliche Arbeit vor Ort gegen Rechtsextremismus nach wie vor f&uuml;r wichtig und unterst&uuml;tzenswert halte, suche ich eine Alternative zum Spenden, also ein anderes Projekt, dass gro&szlig;fl&auml;chig (also deutschlandweit) die Arbeit vor Ort gegen Rechtsextremismus unterst&uuml;tzt. Kennen Sie derartiges? K&ouml;nnen Sie da was empfehlen?<br>\n&nbsp;<br>\nSch&ouml;nen Gru&szlig;<br>\nT. J.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>34. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>Der Beitrag &uuml;ber Antisemitismusvorwurf trifft den Nagel auf den Kopf.  Die Metapher des Wolfs stimmt.<\/p><p>Ich m&ouml;chte hier aber darauf hinweisen, dass manche Publizisten von einem omnipotenten j&uuml;dischen\/zionistischen Lobby in den USA (und Europa) sprechen, der mehr oder weniger die Aussenpolitik des Westens kontrolliere.  Eine Variante davon ist die These, dass Israel die USA steuert um eine j&uuml;dische Weltherrschaft zu dienen.  Es gibt eine ganze Palette von diesen Thesen. DIese reichen von einer legitimen Kritik der zionistischen Lobbys in den USA bis zu den halluzinierenden Theorien der Nazis &uuml;ber das j&uuml;dische Streben das deutsche Volk zu versklaven.<\/p><p>Es w&auml;re angemessen einen Litmustest zu errichten um eine legitime Kritik des Imperialismus und des Kapitalismus von diesen abscheulichen rassistischen Thesen zu unterscheiden.<\/p><p>Der Litmustest, aus meiner Sicht, kennen wir im Strafrecht.  Menschen werden nicht wegen ihrer Herkunft sondern wegen ihres Tun bestraft.  Daher ist jede Beschuldigung gegen&uuml;ber Menschen wegen ihrer Herkunft schon im Vorfeld suspekt und verletzt einen Grundsatz des zivilisierten Rechts.  Falls Goldmann Sachs krumme Machenschaften begeht, so sind es Tatbest&auml;nde, die als solche verwerflich sind, ganz abgesehen ob die Macher eine Bar Mitzva mal machten oder Buddhisten sind. Dass Juden in der westlichen Welt &uuml;berproportionell in der Politik und Wirtschaft sich befinden hat mit der ganz einfachen Tatsache zu tun, dass Juden in Europa und den USA sich bem&uuml;hen ihren Kinder eine gute Ausbildung zu geben.  Es gibt relativ wenig Alkoholiker unter Juden und die meisten Juden sitzen nicht abends in Bars.  &Auml;hnlich geht es um Chineser in Singapore oder Indonesien, die auch wert auf die Bildung ihrer Kinder legen.<\/p><p>Eine Kritik an die Politik eines Staates, sei es Israel oder USA oder China, ist soweit legitim, wenn sie sich an bestimmten Fakten (Verletzungen des V&ouml;lkerrechts, der Menschenrechte) bezieht.   Ein Staat ist keine sakrale Institution, sondern eine pragmatische Einrichtung, die wie jede Einrichtung der Menschen bewertet werden darf.<\/p><p>Ja, es ist wirklich h&ouml;chste Zeit die Debattenkultur in Deutschland zu verbessern. Als Autor von vier B&uuml;chern &uuml;ber verdeckten Staatsterrorismus und als Forscher auch im Bereich der Menschenrechte, weiss ich von was ich spreche. <\/p><p>Ich w&uuml;nsche Ihnen und den NachDenkSeiten viel Erfolg und w&uuml;rde gerne mal eine Kooperation mir w&uuml;nschen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nElias Davidsson<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>35. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger, <\/p><p>ich stolpere schon seit l&auml;ngerem immer wieder &uuml;ber Artikel, oder besser gesagt Aktionen, dieser Stiftung. Antisemitismusvorw&uuml;rfe zu erheben scheint eine der Kernfunktionen zu sein. <\/p><p>Sie haben das hervorragend gekontert, und ich bin sicher bei weitem nicht der Einzige, der schon lange wei&szlig; woran er ist, sobald der Name dieser Stiftung irgendwo auftaucht. Gr&auml;men Sie sich also blo&szlig; nicht, auch wenn es noch so sehr &auml;rgert. Weiter drauf einzugehen w&uuml;rde nur unn&ouml;tig Ressourcen binden. Antisemitismusvorw&uuml;rfe als Diffamierungsinstrument verlieren &uuml;ber die Masse in der Tat langsam ihre durchschlagende Wirkung, was einerseits schlecht, in diesem Falle aber auch gut ist. Fr&uuml;her oder sp&auml;ter wird sich die Elite etwas anderes hersuchen m&uuml;ssen. <\/p><p>Solidarische Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAlexander Krug <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Artikel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47801\">Die &bdquo;Antisemiten&ldquo; von den NachDenkSeiten &ndash; Angriff der Amadeu Antonio Stiftung<\/a>&rdquo; und &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47830\">Wenn aus dem Antisemitismusvorwurf Willk&uuml;r wird<\/a>&rdquo; erzeugten ein au&szlig;erordentlich gro&szlig;es Interesse bei den NachDenkSeiten-Lesern, wenn man nach der Anzahl der Leserbriefe zum Thema gehen kann. Kein Wunder, wenn man bedenkt, zu welchen ungeheuerlichen Verbrechen Antisemitismus in Deutschland gef&uuml;hrt hat.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47902\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[88,123,103,11],"tags":[1929,1554,2299],"class_list":["post-47902","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-antisemitismus","category-kampagnentarnworteneusprech","category-leserbriefe","category-strategien-der-meinungsmache","tag-amadeu-antonio-stiftung","tag-orwell-2-0","tag-sprachkritik"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47902","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=47902"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47902\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":47935,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47902\/revisions\/47935"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=47902"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=47902"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=47902"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}