{"id":48008,"date":"2018-12-21T16:28:36","date_gmt":"2018-12-21T15:28:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48008"},"modified":"2018-12-21T16:28:36","modified_gmt":"2018-12-21T15:28:36","slug":"hinweise-des-tages-ii-375","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48008","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48008#h01\">Griechenland: Die Kinder der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48008#h02\">Staatsschulden: Die deutsche Ur-Angst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48008#h03\">Pkw- und Lkw-Maut: Verkehrsministerium zahlt Beratern 48 Millionen ohne interne Pr&uuml;fung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48008#h04\">Klammes Staatsunternehmen: Minister Scheuer erh&ouml;ht Druck auf die Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48008#h05\">Die Aufregung um Claas Relotius ist Heuchelei &ndash; Solange das Narrativ stimmt, ist Recherche entbehrlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48008#h06\">Ein Denkmal f&uuml;r S 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48008#h07\">Arbeitsmarktstudie: Darum haben Migrantenkinder schlechtere Jobchancen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48008#h08\">Frankreich und der unsichtbare Kolonialismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48008#h09\">Kobaltabbau im Kongo: Saubere Autos, dreckige Batterien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48008#h10\">Recherche der &ldquo;New York Times&rdquo;: Facebook schloss fragw&uuml;rdige Daten-Deals mit Tech-Riesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48008#h11\">WWF: Rentier-Sterblichkeit nimmt deutlich zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48008#h12\">Zu guter Letzt: Verb&auml;nde kritisieren Altmaier &ndash; &ldquo;Vieles schlimmer als unter Gabriel&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48008#h13\">Das Letzte: G&uuml;nther Oettinger fordert Defizitverfahren gegen Frankreich<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechenland: Die Kinder der Krise<\/strong><br>\nGriechenland ist aus den Schlagzeilen verschwunden, die es seit der Beinah-Pleite 2010 immer wieder dominierte. Aber viele Familien sind in der Rezession verarmt und zerbrochen. Darunter leiden vor allem die Kinder. Ein Besuch im SOS-Kinderdorf Vari bei Athen.<br>\nGanz hoch muss Nontas die kleine Anna heben. Erst als sie auf seinen Schultern steht, kann sie den rot glitzernden Weihnachtsstern auf die Spitze der Tanne stecken. 55 Kinder leben im SOS-Kinderdorf im Athener Vorort Vari, und fast alle sind auf den Beinen an diesem Nachmittag im Advent, um den Weihnachtsbaum vor dem Hauptgeb&auml;ude des Dorfs zu schm&uuml;cken. Zwei Fu&szlig;ballstars des Klubs AEK Athen sind gekommen und verteilen Geschenke an die Kinder, ein Fernsehteam ist auch dabei. &bdquo;Das ist so ein Tag, an dem einem die Arbeit besonders viel Freude macht&ldquo; sagt Nontas Lorandos zufrieden. Er ist der Leiter des Dorfs, eine Art B&uuml;rgermeister. Er lebt dort mit seiner eigenen Familie in einem der H&auml;user.<br>\nNach acht Jahren Rezession, die ein Viertel der Wirtschaftskraft ausradierte, kommt Griechenland allm&auml;hlich wieder auf die Beine. Die Wirtschaft w&auml;chst, wenn auch schw&auml;cher als erwartet. Die Arbeitslosenzahlen gehen zur&uuml;ck, aber nur sehr langsam. Sie sind immer noch die mit Abstand h&ouml;chsten in Europa: 19 Prozent der Arbeitssuchenden finden keinen Job, unter den Jugendlichen sind es sogar 37 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/griechenland-die-kinder-der-krise-a-1641391,0\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Staatsschulden: Die deutsche Ur-Angst<\/strong><br>\nMan kann hierzulande in der Beliebtheitsskala als Politiker weit oben stehen, wenn man sich als Vertreter einer strengen Sparpolitik gibt. Der Bundesfinanzminister ist so ein Fall. Er wolle, so hat es Olaf Scholz einer Zeitung erkl&auml;rt, mit dem Vorurteil aufr&auml;umen, wonach man entweder linke Politik und Schulden machen k&ouml;nne oder konservative Politik und einen ordentlichen Haushalt. Ein Roter macht auf schwarze Null. Denn Sparen gilt in Deutschland als Tugend.<br>\nDoch ein sparender Staat scheint nur auf den ersten Blick vern&uuml;nftig. Ein Land, das sich verschulde, lebe auf Kosten zuk&uuml;nftiger Generationen. So lautet ein oft geh&ouml;rtes Argument im politischen und medialen Diskurs. Doch was f&uuml;r einzelne Haushalte gelten mag, gilt nicht f&uuml;r den Staat.<br>\nDer Bund und die Kommunen investieren so wenig, dass wir unseren Kindern marode Stra&szlig;en und kaputte Schulen hinterlassen. Laut unterschiedlichen Forschungsinstituten fehlen j&auml;hrlich zwischen 90 und 120 Milliarden Euro an Investitionen, um die Infrastruktur zu erhalten und um Schulen, den Wohnungsbau, die Digitalisierung und das Pflegesystem ausreichend zu finanzieren. Die Bundesrepublik lebt von der Substanz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zebralogs.wordpress.com\/2018\/12\/21\/staatsschulden-die-deutsche-ur-angst\/\">Zebrablogs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Pkw- und Lkw-Maut: Verkehrsministerium zahlt Beratern 48 Millionen ohne interne Pr&uuml;fung<\/strong><br>\nDas Verkehrsministerium hat Millionen-Honorare f&uuml;r Beratung zur Stra&szlig;en-Maut gezahlt &ndash; und will das weiter tun. Intern gepr&uuml;ft wurde das seit 2013 nicht.<br>\nDas Bundesverkehrsministerium (BMVI) hat allein in den Jahren 2017 und 2018 rund 26 Millionen Euro an Beraterhonoraren bei der Pkw-Maut und etwa 22 Millionen Euro bei der Lkw-Maut ohne interne Wirtschaftspr&uuml;fung vergeben. Das geht aus einer internen Aufstellung des Haushaltsausschusses und der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Gr&uuml;nen-Bundestagsfraktion vor, die beide dem Tagesspiegel vorliegen. Die Bundesregierung schreibt in ihrer Antwort: &bdquo;In Bezug auf die Vergabe von externen Beratungs- und Unterst&uuml;tzungsleistungen bei der Pkw-Maut und der Lkw-Maut f&uuml;hrten das BMVI und seine nachgeordneten Beh&ouml;rden seit 2013 keine internen Wirtschaftspr&uuml;fungen durch.&ldquo; [&hellip;]<br>\n&bdquo;Ohne externe Berater scheint Minister Scheuer seinen Job nicht erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen&ldquo;, sagte der verkehrspolitische Sprecher der Gr&uuml;nen-Fraktion, Stephan K&uuml;hn, dem Tagesspiegel. &bdquo;Das Lkw-Maut-System und die geplante Pkw-Maut sind dabei richtige Goldesel f&uuml;r die Berater. Die Berateritis geht zulasten der Steuerzahler und der Transparenz bei der Verwendung &ouml;ffentlicher Mittel.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/pkw-und-lkw-maut-verkehrsministerium-zahlt-beratern-48-millionen-ohne-interne-pruefung\/23788188.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Klammes Staatsunternehmen: Minister Scheuer erh&ouml;ht Druck auf die Bahn<\/strong><br>\nDie Bahn steckt in der Krise, die Bundesregierung verlangt einen umfassenden Konzernumbau. Nun hat Verkehrsminister Scheuer den Druck noch mal erh&ouml;ht &ndash; und von einer &ldquo;B&uuml;rgerbahn&rdquo; gesprochen.<br>\nAm Wochenende preschte sein Staatssekret&auml;r Enak Ferlemann vor, jetzt hat sich auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer selbst in den Streit &uuml;ber die Probleme bei der Deutschen Bahn eingeschaltet. &ldquo;Das System Schiene ist an die Grenzen gekommen&rdquo;, sagte der CSU-Politiker der Nachrichtenagentur dpa. &ldquo;Wir haben hohe Investitionen, gro&szlig;e Baustellen, die zu St&ouml;rungen f&uuml;hren. Wir m&uuml;ssen das besser koordinieren.&rdquo;<br>\nScheuer forderte vom Konzern angesichts massiver Probleme schnelle Verbesserungen f&uuml;r die Fahrg&auml;ste. &ldquo;Wir brauchen eine B&uuml;rgerbahn, die den Namen verdient &ndash; n&auml;mlich, dass wir p&uuml;nktlicher werden, dass wir besseren Service anbieten.&rdquo; Die Qualit&auml;t beim Bahnfahren m&uuml;sse im neuen Jahr schnellstens wieder steigen. &ldquo;Das ist eine riesige Aufgabenstellung f&uuml;r die Spitze der Bahn.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bahn-andreas-scheuer-erhoeht-druck-auf-konzernspitze-a-1244931.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Sollte es in der Politik tats&auml;chlich ein Umdenken geben? Das k&auml;me einem Wunder gleich. Ein erster richtiger Schritt w&auml;re in der Tat der Verkauf von DB Arriva und Schenker. Denn was haben die B&uuml;rger hierzulande davon, dass die Bahn einer der weltweit gr&ouml;&szlig;ten Logistikdienstleister ist?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Aufregung um Claas Relotius ist Heuchelei &ndash; Solange das Narrativ stimmt, ist Recherche entbehrlich<\/strong><br>\nDieser Tage &uuml;berbieten sich die Medienvertreter mit larmoyanten Kommentaren &uuml;ber den &ldquo;Journalisten des Jahres&rdquo; Claas Relotius, dessen Geschichten erz&auml;hlende Arbeitsweise jahrelang vom Medien-Biotop mit etlichen Journalistenpreisen nachhaltig best&auml;tigt wurde. W&auml;hrend in anderen Branchen Preistr&auml;ger ihre Auszeichnungen zur&uuml;cksenden, wenn diese an ihrer unw&uuml;rdige Personen vergeben werden, wird das bei den zahlreichen leichtfertig an Relotius vergebenen Troph&auml;en nicht passieren.<br>\nRelotius tut nichts anderes als das, was von ihm erwartet wurde: Geschichten zu liefern, die das erw&uuml;nschte Narrativ bedienen, regelm&auml;&szlig;ig Klickzahlen zu liefern und unerw&uuml;nschte Beitr&auml;ge zu vermeiden. Letzteres ist fundamental, denn nicht ein einziger deutsche Journalist erw&auml;hnte die Kriegsverbrechen eines US-Pr&auml;sidenten, dem Deutschland die Reibungslosigkeit der Wiedervereinigung mitzuverdanken hat (Auf den Hund gekommen). So bedachte man etwa Relotius mit dem Deutschen Reporterpreis f&uuml;r ein wohlfeiles R&uuml;hrst&uuml;ck &uuml;ber einen syrischen Jungen, der angeblich meinte, durch einen Streich den B&uuml;rgerkrieg ausgel&ouml;st zu haben.<br>\nMit seiner kreativen Berichterstattung bewegte sich Relotius sogar innerhalb der Ma&szlig;st&auml;be des Deutschen Presserats, dem eine sehr &auml;hnliche Geschichte &uuml;ber ein syrisches Kind vorgelegt wurde, n&auml;mlich die infame und f&uuml;r jeden professionellen Journalisten sofort durchschaubare Propaganda mit dem angeblichen Twitterm&auml;dchen im Syrienkrieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Die-Aufregung-um-Claas-Relotius-ist-Heuchelei-4258079.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ein Denkmal f&uuml;r S 21<\/strong><br>\nDer Bildhauer Peter Lenk wird dem Protest gegen den Tiefbahnhof ein Denkmal setzen. Es soll ein &ldquo;irrer Tunneltrip&rdquo; durch Gipskeuper und Mineralb&auml;der werden. Geschmacklos wie das ganze Projekt, verspricht er. Die Granden des Widerstands sind an den Bodensee gefahren, um zu sehen, ob es gelingt.<br>\nEs ist Nacht, es regnet, die Autobahn ist leer. Zeit f&uuml;r Geschichten. Die beiden M&auml;nner erz&auml;hlen, was sie so besch&auml;ftigt. Volker L&ouml;sch arbeitet an einem St&uuml;ck mit dem Titel &ldquo;Das blaue Wunder&rdquo;, in dem eine Gruppe Dresdner B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger eine Schiffsreise unternimmt. Kurs hart rechts. Eine Alice Weidel ist auch dabei. Winfried Wolf hat mehrere Texte &uuml;ber die Novemberrevolution 1918 geschrieben, die Rolle der konterrevolution&auml;ren SPD (wer hat uns verraten&hellip;?) gegei&szlig;elt und an Tucholsky erinnert, der meinte, diese Partei k&ouml;nne auch &ldquo;Hier k&ouml;nnen Familien Kaffee kochen&rdquo; hei&szlig;en. Als n&auml;chstes soll eine Serie &uuml;ber die Bosse der Bahn folgen. Und was wohl Sahra Wagenknecht macht? In der Linken bleiben oder raus gehen? Das wissen auch die beiden Linken nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/403\/ein-denkmal-fuer-s-21-5566.html#\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Arbeitsmarktstudie: Darum haben Migrantenkinder schlechtere Jobchancen<\/strong><br>\nDie Herkunft entscheidet: Kinder von Migranten haben auf dem deutschen Arbeitsmarkt massive Probleme. Eine neue Studie zeigt, woran das liegt.<br>\nKinder von Migranten haben in Deutschland deutlich schlechtere Jobchancen als Gleichaltrige ohne ausl&auml;ndische Wurzeln. Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) lag der Anteil der Erwerbst&auml;tigen bei den 25- bis 44-J&auml;hrigen mit Migrationshintergrund im Jahr 2017 bei 72,3 Prozent.<br>\nDas sind rund 15 Punkte weniger als bei Gleichaltrigen ohne Migrationshintergrund (87,2 Prozent), wie die &ldquo;Rheinische Post&rdquo; berichtet. &Uuml;berproportional viele 18- bis 20-J&auml;hrige mit Migrationshintergrund verfolgten demnach weder einen akademischen noch einen beruflichen Bildungsweg.<br>\n&ldquo;Das erkl&auml;rt sich vorwiegend mit deren relativ niedrigem Bildungsstand und mit L&uuml;cken bei den Deutschkenntnissen&rdquo;, schreiben die Forscher in ihrem Bericht. Denn auch Jugendliche, die in Deutschland geboren oder im Kindesalter zugewandert sind, erreichen am Ende ihrer Bildungslaufbahn &ldquo;oftmals nicht das gleiche Bildungsniveau wie Personen ohne Migrationshintergrund&rdquo;.<br>\nDer Befund erstaunt auch die Forscher &ndash; denn die Familien mit Migrationshintergrund haben h&auml;ufig sogar besonders hohe Bildungsziele und Ambitionen f&uuml;r ihre Kinder. &ldquo;Dennoch sind diese im deutschen Bildungssystem weniger erfolgreich als andere Kinder&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht. Daf&uuml;r gebe es vor allem strukturelle Ursachen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/arbeitsmarkt-studie-darum-haben-migrantenkinder-schlechtere-jobchancen-a-1244505.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Frankreich und der unsichtbare Kolonialismus<\/strong><br>\nKolonialismus &ndash; ein Fehler der Vergangenheit? In West- und Zentralafrika setzt Frankreich die Ausbeutung seiner ehemaligen Kolonien fort &ndash; unter anderem &uuml;ber eine W&auml;hrung, die alte Machtverh&auml;ltnisse zementiert und die wirtschaftliche Entwicklung blockiert. Die Folgen: Armut, Konflikte und Migration.<br>\nFrauen mit Kindern an der Hand schieben sich durchs Gedr&auml;nge, Jugendliche durchw&uuml;hlen die Berge von Klamotten, die auf Plastikplanen ausgebreitet auf der Stra&szlig;e liegen. Markttag am Rande der Altstadt von Dakar. Die Hauptstadt der ehemaligen franz&ouml;sischen Kolonie Senegal ist eines der wirtschaftlichen Zentren Westafrikas. In den vergangenen Jahren hat sich hier eine vergleichsweise starke Mittelschicht gebildet. Doch der Gro&szlig;teil des Landes lebt weiterhin in Armut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/der-westafrikanische-franc-frankreich-und-der-unsichtbare.724.de.html?dram:article_id=436556\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kobaltabbau im Kongo: Saubere Autos, dreckige Batterien<\/strong><br>\nDer Kongo ist ein Krisenland &ndash; von dem die deutsche Autoindustrie beim Bau von Elektroautos immer abh&auml;ngiger wird. Denn der Kongo ist einer der wichtigsten Produzenten von Kobalt, einem Rohstoff f&uuml;r Batteriezellen und Akkus. Kritiker weisen auf Menschenrechtsverletzungen in den Minen des Landes hin.<br>\nZum internationalen Tag der Menschenrechte ist Prince Kihangi aus dem Kongo nach Berlin gereist. Der Anwalt und Bergbau-Kenner hofft, hier in Europa mehr Geh&ouml;r zu finden in seinem Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen als in seinem eigenen Land. Das Problem &ndash; so absurd das klinge &ndash; sei der Reichtum, sagt er. Der Reichtum an Rohstoffen:<br>\n&bdquo;Die Bodensch&auml;tze in unserem Land sind ein Fluch f&uuml;r die Menschen: Sie sind die Hauptursache f&uuml;r alle Konflikte geworden.  Man muss die Frage nach der Verantwortung stellen. Das sind haupts&auml;chlich die, die diese Mineralien abbauen und dabei Menschenrechte verletzen. Aber es sind auch die, die sie kaufen. Und wir, die wir am Ende die Handys kaufen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kobaltabbau-im-kongo-saubere-autos-dreckige-batterien.766.de.html?dram:article_id=436683\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Recherche der &ldquo;New York Times&rdquo;: Facebook schloss fragw&uuml;rdige Daten-Deals mit Tech-Riesen<\/strong><br>\nFacebook verkauft keine Nutzerdaten, doch neue Recherchen zeigen: Es gibt jede Menge zweifelhafter Abkommen mit Firmen wie Yahoo, Spotify und Netflix. Manche Partner durften sogar auf Privatnachrichten zugreifen.<br>\nVom Bekanntwerden des Cambridge-Analytica-Skandals im Fr&uuml;hjahr bis hin zu zwei Datenlecks im Herbst: Was seinen Umgang mit Nutzerdaten angeht, befindet sich Facebook dieses Jahr ohnehin im Dauerverteidigungsmodus. Am Dienstagabend kochte nun ein weiteres Thema hoch, das sich unter anderem bereits durch die Ver&ouml;ffentlichung interner Facebook-Unterlagen angek&uuml;ndigt hatte: Facebooks fragw&uuml;rdige Daten-Deals mit Firmen wie Netflix und Yahoo.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/facebook-hatte-umfangreichere-daten-deals-als-bislang-bekannt-a-1244498.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>WWF: Rentier-Sterblichkeit nimmt deutlich zu<\/strong><br>\nDer Klimawandel sorgt daf&uuml;r, dass sich das arktische &Ouml;kosystem sehr stark ver&auml;ndert, sagte Eva Klebelsberg vom WWF im Dlf. Neben dem Eisb&auml;r litten vor allem Rentiere unter Nahrungsmangel. Einer der Gr&uuml;nde: die Verschiebung der Jahreszeiten. Doch auch die Permafrost-Schmelze setze den Tieren zu.<br>\nDie Rentiere geh&ouml;ren zu Weihnachten wie das Eis zur Arktis. Und da das Eis der Arktis schmilzt, ist es auch um die Rentier-Best&auml;nde schlecht bestellt. In der russischen Arktis gibt es noch eine der letzten wild lebenden Rentier-Populationen. Doch die Folgen des Klimawandels setzen den gro&szlig;en Tieren zu: Sie haben sich an das raue Klima durchaus angepasst, aber das Eis wird immer &ouml;fter zu rei&szlig;enden Fl&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/russische-arktis-wwf-rentier-sterblichkeit-nimmt-deutlich-zu.697.de.html?dram:article_id=436416\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Verb&auml;nde kritisieren Altmaier &ndash; &ldquo;Vieles schlimmer als unter Gabriel&rdquo;<\/strong><br>\nDer Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) wirft Wirtschaftsminister Peter Altmaier zu wenig Einsatz f&uuml;r die Interessen der Unternehmen vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.reuters.com\/article\/deutschland-altmaier-kritik-idDEKCN1OK1F6%20\">Reuters<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Als Friedrich Merz gegen AKK die Wahl um den CDU-Parteivorsitz verlor, waren die Wirtschaftsverb&auml;nde sehr entt&auml;uscht. Aber sie haben ja Helfer. So fragte die Sonntags-FAZ in dieser Woche aus welchen Gr&uuml;nden auch immer danach, ob sich Merz denn den Job als Minister vorstellen k&ouml;nne. Nat&uuml;rlich, sagte der, das liege halt nur nicht in seinen H&auml;nden. Daraufhin entstand eine kuriose Debatte, in der von einer Kampfansage gesprochen und behauptet wurde, dass nun sehr viel Druck auf AKK und Merkel laste. Doch die Kanzlerin lie&szlig; durch ihren Sprecher kurz ausrichten. Kein Bedarf. Nun wird halt der amtierende Wirtschaftsminister von den Verb&auml;nden angegriffen. Weil der ja mutma&szlig;lich den Platz besetzt, den ihrer Meinung nach Merz m&ouml;glichst bald einnehmen sollte. Der Vorwurf: Altmaier setze sich zu wenig f&uuml;r die Interessen der Unternehmen ein (lach). Mit Superlativen darf man bei so einer Kampagne nat&uuml;rlich auch nicht geizen. Unter Altmaier sei vieles noch schlimmer als unter Gabriel (h&ouml;rt, h&ouml;rt), ist zu lesen. Sogar von planwirtschaftlichen Zust&auml;nden (die H&ouml;chsstrafe) ist die Rede. Da kommt man wirklich aus dem Lachen nicht mehr heraus. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das Letzte: G&uuml;nther Oettinger fordert Defizitverfahren gegen Frankreich<\/strong><br>\nWeil Emmanuel Macron den Gelbwesten Zusagen in Milliardenh&ouml;he gemacht hat, wird sich Frankreich h&ouml;her verschulden. Der EU-Haushaltskommissar will das nicht hinnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2018-12\/zusagen-gelbwesten-frankreich-guenther-oettinger-defizitverfahren-neuverschuldung\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das deutsche Austerit&auml;tsdiktat wie es leibt und lebt. Aber Oettinger darf das gerne fordern, denn offenbar muss es noch viel schlimmer werden, damit es irgendwann besser wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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