{"id":4801,"date":"2010-03-16T08:53:51","date_gmt":"2010-03-16T07:53:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4801"},"modified":"2010-10-20T07:29:24","modified_gmt":"2010-10-20T05:29:24","slug":"hinweise-des-tages-1099","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4801","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Ungeliebte Deutsche; Merkels Wende; noch eine Dekade bis zum Paradies; Wirtschaftsjunkies; Leistungstr&auml;ger; Majest&auml;t ist beleidigt; prek&auml;r aus der Krise; NRW-Forum Bertelsmann-DGB; 10.000 Selbstanzeigen; Waffenmeister Deutschland; jedes vierte Kind bekommt eine Therapie; schulnahe Dienstleistungen; Sarrazins Freispruch; &uuml;ber Abnicker; Geithner und Lehman; Le Pen; Skandale in Italien; in eigener Sache; neues aus der Anstalt. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Deutschland macht sich unbeliebt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Zeise &ndash; Merkels denkw&uuml;rdige Wende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Noch eine Dekade bis zum Paradies<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Die Wirtschaftsjunkies<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">&ldquo;Eine falsche Debatte &uuml;ber Leistungstr&auml;ger&rdquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Westerwelle &ndash; Majest&auml;t ist beleidigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Prek&auml;r aus der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Stabilisierung durch Abweichung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Noch einmal: NRW-Forum von Bertelsmann und NRW-DGB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Steuers&uuml;nder-CD: Fast 10.000 Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Br&uuml;ssel: EU-Lobbyisten scheuen das Licht&nbsp;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">R&uuml;stungsgesch&auml;ft: Waffenmeister Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Jedes vierte Kind in Berlin bekommt eine Therapie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">GEW Privatisierungsreport 9: Schulnahe Dienstleistungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Warum Hochbegabte nicht auf Eliteschulen geh&ouml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Ein offener Brief an das Kuratorium des DIW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Schiedsgericht: Freispruch zweiter Klasse f&uuml;r Sarrazin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Marco B&uuml;low: Wir Abnicker &ndash; &Uuml;ber Macht und Ohnmacht der Volksvertreter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">&ldquo;The video that will put Geithner behind bars&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Le Pen: Triumph der Angst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Skandalwelle in Italien: Schwefelgeruch in allen Ritzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">In eigener Sache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">TV-Tipp: Neues aus der Anstalt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung: <\/strong>Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4801&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Hat Deutschland Schuld an der Euro-Krise?<\/strong><br>\nDie Deutschen setzen auf Export &ndash; und machen mit dem Ausland gl&auml;nzende Gesch&auml;fte. Egoistisch und katastrophal, schimpfen die Nachbarn der Euro-Zone.<br>\nFrankreich hat sich &uuml;ber die Exportst&auml;rke der deutschen Wirtschaft mokiert.<br>\nBerlin m&uuml;sse die heimische Nachfrage st&auml;rken, forderte die franz&ouml;sische Wirtschaftsministerin Christine Lagarde in einem Interview mit der &bdquo;Financial Times&ldquo; vom Montag. Der gro&szlig;e Handels&uuml;berschuss durch Gesch&auml;fte mit dem Ausland gef&auml;hrde die Wettbewerbsf&auml;higkeit anderer Staaten der Euro-Zone.<br>\nDie Position wird einem Zeitungsbericht zufolge von wirtschaftlich schwachen EU-Staaten unterst&uuml;tzt, die in der Gemeinschaft auf Einschr&auml;nkungen der deutschen Wettbewerbsvorteile dr&auml;ngen. Deutschland werde &bdquo;von einigen Akteuren vorgeworfen, mit seinem exportorientierten Wirtschaftsmodell sein Wirtschaftswachstum auf Kosten anderer&ldquo; Euro-Staaten zu erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/euro\/waehrung-hat-deutschland-schuld-an-der-euro-krise_aid_489709.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Diese Kritik an der deutschen Wirtschafts- und Finanzpolitik, die nun ganz offen von der franz&ouml;sischen Finanzministerin ge&auml;u&szlig;ert wird, &uuml;ben wir schon seit Jahren.<br>\nEs musste soweit kommen, dass Deutschland nicht nur bei unserem Nachbarland, sondern in der gesamten europ&auml;ischen Gemeinschaft, aber auch etwa gegen&uuml;ber den USA, in die Rolle des wirtschaftspolitischen &bdquo;Schmarotzers&ldquo; ger&auml;t. Das gilt nicht nur f&uuml;r die politische Ebene, sondern auch f&uuml;r das Ansehen der Deutschen in der Bev&ouml;lkerung. Wer Ohren hat zu h&ouml;ren, der kann bei unseren Nachbarn eine zunehmende Aggressivit&auml;t auf die deutschen &bdquo;Weltmeister&ldquo; sp&uuml;ren. Meine Tochter, die in L&uuml;ttich in Belgien lebt, bittet mich etwa nachts auf der Stra&szlig;e blo&szlig; nicht deutsch zu sprechen, weil es auch unter Jugendlichen einen zunehmenden Hass auf Deutsche gibt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Verdiente Export-Schelte aus Frankreich<\/strong><br>\nDie Kritik der franz&ouml;sischen Finanzministerin Lagarde am deutschen Export&uuml;berschuss erscheint ungerecht. Schlie&szlig;lich wirtschaftet Deutschland seit langem disziplinierter als viele andere EU-L&auml;nder. Doch Berlin sollte infrage stellen, was hierzulande als vern&uuml;nftig gilt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:ausfuhrnation-deutschland-verdiente-export-schelte-aus-frankreich\/50088797.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Inhaltlich d&uuml;rfte die Forderung der franz&ouml;sischen Finanzministerin Christine Lagarde NDS-Lesern vertraut vorkommen. Auf wie wenig Gegenliebe diese Analyse in Deutschland st&ouml;&szlig;t, zeigt die Bewertung des Artikels (gestern 23:47): 123 Bewertungen, was sehr viele sind, im Schnitt mit zwei von f&uuml;nf Sternen.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sturmwarnung f&uuml;r die europ&auml;ische W&auml;hrungsunion von Heiner Flassbeck<\/strong><br>\nAvis de temp&ecirc;te sur l&rsquo;Union mon&eacute;taire europ&eacute;enne<br>\nEntre 2000 et 2010, les exportations nettes de l&rsquo;Allemagne explosaient alors que sa demande int&eacute;rieure stagnait avec un taux de croissance insignifiant de 0,2% par an. Une croissance quasiment nulle des revenus du travail &ndash; &agrave; peine 0,4% par an, bien en de&ccedil;&agrave; des gains de productivit&eacute; &ndash; explique la morosit&eacute; de la demande int&eacute;rieure, la restriction salariale n&rsquo;ayant pas conduit &agrave; la cr&eacute;ation d&rsquo;emplois attendue. Ces dix derni&egrave;res ann&eacute;es, les co&ucirc;ts unitaires du travail en Allemagne n&rsquo;ont cr&ucirc; que marginalement, atteignant un niveau de 105 en 2010.<br>\nCela signifie tout simplement qu&rsquo;un bien ou service qui &eacute;tait produit au m&ecirc;me co&ucirc;t en 2000 par tous les membres de l&rsquo;UME et pouvait donc &ecirc;tre vendu au m&ecirc;me prix, co&ucirc;te aujourd&rsquo;hui 25 % plus cher s&rsquo;il est produit en Gr&egrave;ce que s&rsquo;il l&rsquo;est en Allemagne. La diff&eacute;rence est du m&ecirc;me ordre pour l&rsquo;Espagne, le Portugal et l&rsquo;Italie. Et elle est m&ecirc;me de 13% pour la France bien que ce soit le seul pays o&ugrave; le co&ucirc;t unitaire du travail ait strictement suivi l&rsquo;objectif d&rsquo;inflation de 2% fix&eacute; par la BCE.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/opinions\/article\/2010\/03\/05\/avis-de-tempete-sur-l-union-monetaire-europeenne-par-heiner-flassbeck_1314796_3232.html\">Le Monde<\/a>\n<p><em>Was den Widerstand der neoliberalen Dogmatiker anbetrifft, siehe auch<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Zum Tango geh&ouml;ren zwei &ndash; die tanzen k&ouml;nnen<\/strong><br>\nFrankreich ist entsetzt: Deutschland steht im europ&auml;ischen Vergleich viel zu gut da. Ministerin Lagarde mosert &uuml;ber niedrige L&ouml;hne und hohe Exporte im Nachbarland. Doch l&auml;ngst sind die Deutschen dabei, ihre Erfolge wieder zunichte zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/835\/506020\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Herr Beise, bedenken Sie bitte den Trib&uuml;nen-Effekt! Wenn die Zuschauer der ersten Reihe aufstehen, m&uuml;ssen alle aufstehen und keiner sieht besser, es ist f&uuml;r alle nur deutlich unbequemer. W&uuml;rden alle Europ&auml;er Deutschland imitieren, so h&auml;tten wir &uuml;berall Steuerdumping, Sozialabbau, Lohnsenkung, Niedriglohnsektor, zunehmende Armut und soziale Spaltung. Die Frage w&auml;re dann, wer w&uuml;rde noch konsumieren k&ouml;nnen und wo w&uuml;rden unser sch&ouml;nen Exporterfolge bleiben. Aber in Ihrer Logik w&uuml;rde das ja nur bedeuten, dass die Deutschen wiederum schneller sein m&uuml;ssten, mit Steuerdumping, Sozialabbau&hellip; Race to the bottom eben.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zeise &ndash; Merkels denkw&uuml;rdige Wende<\/strong><br>\nDie Kanzlerin hat das Primat der Politik ausgerufen, was, ernst genommen, eine radikale Kehrtwende der deutschen Politik bedeuten w&uuml;rde. Noch ist es nur Rhetorik, doch das d&uuml;rfte sich &auml;ndern. Auch eine Wende in der Rhetorik ist politisch wichtig. Da Griechenland und vermutlich eine Reihe anderer Euro-L&auml;nder ohne Abwertungsm&ouml;glichkeit und ohne Hilfe von au&szlig;en trotz aller unsozialen K&uuml;rzungsma&szlig;nahmen immer tiefer im Krisensumpf versinken d&uuml;rften, werden Kredite oder zumindest Garantien der etwas st&auml;rkeren Staaten im Euro-Verbund unumg&auml;nglich sein. Die Alternative w&auml;re ein Zerfall der W&auml;hrungsunion. Das w&auml;re &ouml;konomisch f&uuml;r alle Staaten verheerend. F&uuml;r die deutsche Exportwirtschaft w&auml;re es eine Katastrophe, die den krisenbedingten Exporteinbruch des vergangenen Jahres im Vergleich wie ein harmloses Schlagloch aussehen lie&szlig;e.<br>\nWenn der europ&auml;ische W&auml;hrungsfonds zu lang braucht, um zu funktionieren, wird man informellere Regeln finden. Von einem Primat der Politik &uuml;ber Finanzm&auml;rkte sind solche Ausweichman&ouml;ver allerdings noch weit entfernt. Sie sind eher ein Versuch, sich der Kontrolle der Finanzm&auml;rkte nicht mehr bedingungslos und selbst gefesselt zu unterwerfen. Einige Schritte zur Befreiung liegen allerdings nahe. Der Handel mit Kreditversicherungen, den CDS, kann schnell und unb&uuml;rokratisch EU-weit verboten werden. Auch einen kleinen Streit dar&uuml;ber mit Obamas Finanzminister Timothy Geithner d&uuml;rfte die EU gut &uuml;berstehen. Zweitens ist es an der Zeit, das Urteil der Ratingagenturen &uuml;ber die Staatsschulden irrelevant zu machen. Die EZB hat Schuldpapiere aller Euro-Staaten als Sicherheit zu akzeptieren. Ein Urteil &uuml;ber den Zustand der Staatsfinanzen eines Mitgliedsstaats steht weder ihr noch den Ratingagenturen zu. Die Staatsfinanzen in einer W&auml;hrungsunion sind eine Angelegenheit der Politik. Dar&uuml;ber kann und sollte politisch und juristisch gefeilscht werden. Bei den Staatsfinanzen muss das Primat der Politik hergestellt werden. Frau Merkel hat dabei noch ein gutes St&uuml;ck vor sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:kolumne-zeise-merkels-denkwuerdige-wende\/50088927.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein geradezu revolution&auml;rer Gedanke, die Schuldpapiere der Eurostaaten durch Finanzinstitutionen bis hin zur EZB &uuml;berhaupt nicht mehr zu bewerten. Nur d&uuml;rfte dieser Schritt recht utopisch sein; selbst Kalifornien, Mitglied eines echten Bundesstaates, mu&szlig;te es sich gefallen lassen, von Moody&rsquo;s Investors auf BAA1 herabgestuft zu werden. Eine Garantie f&uuml;r die Kredite im letzten Jahr wurde durch die Bundesregierung nicht gew&auml;hrt, Hilfen ja. Man darf gespannt sein, wie Washington bei beim anstehenden <a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/apps\/news?pid=20601110&amp;sid=a3dJI15y0hIE\">Defizit helfen wird<\/a>.<br>\nIn der Eurozone w&auml;re ein Verbot des Handels mit CDS schon sehr viel. Wie die aktuelle Hilfe f&uuml;r Griechenland aussehen wird, die ja gleichzeitig ein Signal f&uuml;r eine L&ouml;sung k&uuml;nftiger Probleme Portugals, Spaniens oder Irlands sein m&uuml;sste, werden wir bald erfahren. Die Einrichtung eines europ&auml;ischen W&auml;hrungsfonds d&uuml;rfte in der Tat zu lange dauern, wahrscheinlicher d&uuml;rften ein zwischenstaatlicher Kredit f&uuml;r den Notfall sein und Garantieerkl&auml;rungen, um sich an Kapitalm&auml;rkten &ndash; g&uuml;nstiger als bisher &ndash; finanzieren zu k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Noch eine Dekade bis zum Paradies<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union verspricht mit ihrem Wachstumsplan &ldquo;Europa 2020&rdquo; paradiesische Zust&auml;nde. Kurt Biedenkopf sagte einmal, eine wesentliche Aufgabe der Politik sei die Verdr&auml;ngung der Realit&auml;t. Die Jahrzehnt-Spr&uuml;nge sind hierf&uuml;r ein gutes Mittel. Wenn wir wirklich etwas &auml;ndern wollen, sollten wir nicht wie das Kaninchen auf die 2020-Schlange starren, sondern Auskunft dar&uuml;ber begehren, was beim Programm 2020 in den Jahren 2010, 2011 und 2012 geschieht. Wenn die Antwort lautet: &ldquo;Nichts&rdquo;, wissen wir, dass das Paradies auf Erden in zehn Jahren nicht ausbrechen wird. Dann k&ouml;nnen wir nur auf das Jenseits warten &ndash; oder auf 2030.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2425522&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/&amp;em_ivw=fr_meinung\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Wirtschaftsjunkies<\/strong><br>\nMit weniger Lohn mehr konsumieren &ndash; seltsame Rezepturen aus der britischen Kapitalismusk&uuml;che. Wer sich ob dieser Diagnose verwundert fragt, ob der Economist jetzt ins Lager der Keynesianer gewechselt ist, kann beruhigt sein. Die Therapie entspricht dem &uuml;blichen neoliberalen Muster: Konsum, Investitionen und Wirtschaftswachstum lassen sich, folgt man dem Blatt, am besten durch &ldquo;mutige Strukturreformen&rdquo; ankurbeln, durch Liberalisierung, weitere Deregulierung der Arbeitsm&auml;rkte sowie den radikalen Umbau der Sozial- und Erziehungssysteme. Und schlie&szlig;lich durch Steuersenkungen.<br>\nDieses Rezept aus der britischen Wirtschaftsmedizin ist nachgerade genial. Ausgerechnet die Arznei, die zu den kritisierten Export&uuml;bersch&uuml;ssen f&uuml;hrte, soll nun, in noch h&ouml;herer Dosis verabreicht, das Gegenteil bewirken und den Au&szlig;enhandel wieder ins Lot bringen. Darauf muss man erst einmal kommen.<br>\nMit englischer Verschrobenheit l&auml;sst sich das merkw&uuml;rdige Heilverfahren nicht abtun. Diesseits der Kanals schw&ouml;ren zahlreiche &Ouml;konomen auf dieselbe Methode. So etwa Wolfgang Franz. Der Vorsitzende der &ldquo;F&uuml;nf Weisen&rdquo; pl&auml;diert zwar daf&uuml;r, die Inlandsnachfrage zu stimulieren, aber bitte nicht mit h&ouml;heren Tarifabschl&uuml;ssen. Schlie&szlig;lich sei die &ldquo;Lohnzur&uuml;ckhaltung einer unserer Vorteile gegen&uuml;ber unseren Wettbewerbern gewesen.&rdquo;<br>\nWer solche Berater und die ihnen h&ouml;rigen Politiker hat, braucht sich &uuml;ber Griechenland und die W&auml;hrungsunion keine Gedanken zu machen. Sie fliegt garantiert bald auseinander. Dann gute Nacht, Deutschland.<br>\nVon Mario M&uuml;ller.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/2422092_Kolumne-Die-Wirtschaftsjunkies.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Eine falsche Debatte &uuml;ber Leistungstr&auml;ger&rdquo; <\/strong><br>\nEr ist der bevorzugte Akteur in der liberalen Rhetorik: der Leistungstr&auml;ger. W&auml;hrend die FDP die Leistungstr&auml;ger entlasten will und der Karlsruher Philosoph Peter Sloterdijk Deutschland gar am Rande eines &ldquo;fiskalischen B&uuml;rgerkriegs&rdquo; sieht, h&auml;lt der &Ouml;konom Heiner Flassbeck die Diskussion &uuml;ber die Leistungstr&auml;ger schlichtweg f&uuml;r falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdi-nachrichten.com\/vdi-nachrichten\/aktuelle_ausgabe\/akt_ausg_detail.asp?cat=1&amp;id=46501&amp;source=rubrik\">VDI-Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Westerwelle &ndash; Majest&auml;t ist beleidigt<\/strong><br>\nDer Irrweg des Au&szlig;enministers: Westerwelle sucht sein Heil in Polarisierung, obwohl sein &ouml;ffentliches Amt diplomatische Zur&uuml;ckhaltung erfordert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/737\/505923\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.K.:<\/strong> Mal abgesehen davon, dass Westerwelle eigentlich gar keine Sendeminute wert w&auml;re, finde ich die Berichterstattung &uuml;ber diesen Mann in den deutschen Medien nicht in Ordnung. Er wird ja im Gunde von Vielen als Bl&ouml;d- oder Buhmann dargestellt, woran nichts auszusetzen w&auml;re, wenn auch noch hinzugef&uuml;gt werden w&uuml;rde, dass er mit seinem Verhalten exakt seine Klientel ansprechen m&ouml;chte, die oberen 10&hellip;15% der Deutschen: Elit&auml;res Denken, die &ldquo;Ich kann machen was ich will, denn ihr k&ouml;nnt mich alle mal&rdquo; -Denkweise, dieses ganz offene Zurschaustellen des K&auml;uflichseins, was ja nichts anderes als die Wahrheit ist, und in den Kreisen, die er anspricht, als v&ouml;llig normal, ja sogar als clever angesehen wird. All dies, so unterstelle ich, wei&szlig; dieser Mann samt seiner gelben Truppe ganz genau.<br>\nDie wollen keine Volkspartei sein, die denken, so wie ein Gro&szlig;teil ihrer Anh&auml;nger und W&auml;hler, nur an sich.<br>\nDiese Denkweise ist demokratiegef&auml;hrdend, und selbst das ist diesem Haufen v&ouml;llig egal.<br>\nDie FDP ist nichts weiter als der Offene Kanal der selbsternannten deutschen Elite und nicht etwa eine Truppe, &uuml;ber die man sich lustig machen sollte. So wie die denken, wird in der Oberschicht gedacht. Dass man &uuml;berhaupt so denkt, dass von dort aus Macht ausgeht, dass feudale Strukturen hoff&auml;hig gemacht werden (sollen), DAS ist das eigentliche Problem.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Prek&auml;r aus der Krise<\/strong><br>\nDaimler will k&uuml;nftig verst&auml;rkt auf befristet Besch&auml;ftigte, Leiharbeiter und Fremdfirmen setzen. Das k&uuml;ndigte Finanzvorstand Bodo Uebber in der britischen Financial Times vom Montag an. Der Betriebsrat verwies in einer ersten Reaktion auf bestehende Betriebsvereinbarungen, die den Einsatz prek&auml;r Besch&auml;ftigter im Konzern einschr&auml;nken. Die IG Metall bef&uuml;rchtet, in der gesamten Branche k&ouml;nnte nach Ende der Krise ein erneuter Boom bei der Zeitarbeit einsetzen.<br>\nUebber &ndash; als Finanzchef eigentlich nicht f&uuml;rs Personal zust&auml;ndig &ndash; betonte in der FT, als Schlu&szlig;folgerung aus der Krise m&uuml;sse die Flexibilit&auml;t beim Personal gesteigert werden. Der Manager f&uuml;hrte aus, was das hei&szlig;t: mehr Befristungen, Leiharbeit und Fremdfirmen sowie Zur&uuml;ckhaltung bei regul&auml;ren Arbeitsvertr&auml;gen. Offenbar will der Stuttgarter Autobauer von seinem M&uuml;nchner Rivalen BMW lernen, der im Aufschwung mit einer extensiven Nutzung von Leiharbeit aufgefallen war. In der Krise konnte der Konzern diese Besch&auml;ftigten ger&auml;uschlos &ndash; und vor allem kosteng&uuml;nstig &ndash; auf die Stra&szlig;e setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/03-16\/057.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Stabilisierung durch Abweichung?<\/strong><br>\nStudien untersuchen Folgen der Unterschreitung von Tarifvertr&auml;gen auf Betriebsebene<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/03-16\/008.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Noch einmal: NRW-Forum von Bertelsmann und NRW-DGB<\/strong><br>\nUnter der &Uuml;berschrift Betr: NRW-DGB &ndash; <a href=\"?p=4732\">&ldquo;Nur die allerd&uuml;mmsten K&auml;lber, w&auml;hlen ihren Metzger selber&rdquo;<\/a> haben wir die Kooperation des DGB Bezirk NRW mit der Bertelsmann Stiftung bei einem &bdquo;NRW-Forum Kommunalfinanzen 2010&ldquo; kritisiert.<br>\nDazu gab es noch zwei Nachtr&auml;ge, <a href=\"?p=4743\">hier<\/a> und <a href=\"?p=4755\">hier<\/a>. Der Vorsitzende des Bezirks Nordrhein-Westfalen des DGB, Guntram Schneider, hat sich aufgrund des Unmuts von Kolleginnen und Kollegen in einem offenen Brief an seine Mitglieder gewandt und die gemeinsame Veranstaltung verteidigt.<br>\nDer Fairness halber wollen wir Ihnen dieses Schreiben nicht vorenthalten.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100316_schreiben_nrw_dgb.pdf\">DGB Bezirk NRW [PDF &ndash; 29 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir k&ouml;nnen nach wie vor nicht begreifen, dass der NRW-DGB und sein Vorsitzender mit dieser Zusammenarbeit der Bertelsmann Stiftung auch unter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Glaubw&uuml;rdigkeit verschafft. Dies ist angesichts der von diesem neoliberalen Think-Tank &ndash; wenn auch h&auml;ufig unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit &ndash; vertretenen wirtschaftspolitischen Positionen, die sich in aller Regel gegen wohlbegr&uuml;ndete gewerkschaftliche Interessen richten, nicht zu verstehen. Offenbar hat der NRW-DGB-Vorsitzende immer noch nicht erkannt, dass die Gewerkschaften angesichts des &uuml;berm&auml;chtigen Einflusses gerade der Bertelsmann Stiftung auf die &bdquo;Reform&ldquo;-Politik &ndash; von Hartz &uuml;ber die Privatisierung der Daseinsvorsorge bis zur &ouml;konomistischen Umgestaltung des Bildungswesens &ndash; mit dem R&uuml;cken zur Wand stehen, so dass es nicht im Interesse der Arbeitnehmer liegen kann, mit Bertelsmann gemeinsam getragene Foren durchzuf&uuml;hren und dadurch einem der m&auml;chtigsten neoliberalen Think-Tanks den Anschein von Neutralit&auml;t und Glaubw&uuml;rdigkeit auch f&uuml;r die Arbeitnehmerschaft zu verleihen.<br>\nEs ist doch dar&uuml;ber hinaus kein Geheimnis, dass Bertelsmann mit seinen Positionen zur Reform des &ouml;ffentlichen Dienstes auch massive kommerzielle Interessen verfolgt. So will etwa die Bertelsmann-Tochter arvato ihre privaten &bdquo;Government Services&ldquo; auf kommunale Dienstleistungen ausdehnen und den B&uuml;rgern &bdquo;im Auftrag der politischen Institutionen umfangreiche Verwaltungsaufgaben anbieten&ldquo;. Solchen kommerziellen Interessen ein gewerkschaftliches Forum zu bieten, hat wenig mit einer kritischen oder pluralistischen Auseinandersetzung mit Gegenpositionen zu tun.<br>\nAngesichts der eindeutigen Positionierung der Bertelsmann Stiftung, wonach &bdquo;Wettbewerb und die Prinzipien unternehmerischen Handelns die wichtigsten Merkmale&ldquo; zur Reform der Gesellschaft sind und die demokratisch legitimierte Verantwortung des Staates so weit wie m&ouml;glich zur&uuml;ck gedr&auml;ngt werden soll, ist es mehr als naiv, wenn der NRW-DGB-Vorsitzende schreibt, er wolle &bdquo;&uuml;ber ein Netzwerk m&ouml;glichst viele gesellschaftliche Gruppen vereinen, um gemeinsam die politische Kraft zu entfalten, die notwendig ist, eine Entschuldungsstrategie f&uuml;r Kommunen zu realisieren&hellip;&ldquo; und mit der Bertelsmann Stiftung &bdquo;ein St&uuml;ck des Weges gemeinsam gehen&ldquo;.<br>\nBei einer Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung geht es nicht darum, dass gesellschaftliche Gruppen auf gewerkschaftliche Ziele &bdquo;vereint&ldquo; werden k&ouml;nnten. Hinter dieser Stiftung steht keine irgendwie demokratisch legitimierte gesellschaftliche Gruppe, dahinter steht eine private institutionelle Macht des Reichtums, die streng hierarchisch organisiert ihren Einfluss &uuml;ber das gesamte politische System ausdehnt, unter dem besch&ouml;nigenden Etikett eines &raquo;zivilgesellschaftlichen Engagements&laquo; die demokratisch legitimierte Machtverteilung zwischen Verb&auml;nden, Parteien, Parlamenten und Exekutive unterwandert und gleichzeitig mit der Medienmacht des Bertelsmann Konzerns die &ouml;ffentliche Meinung pr&auml;gt.<\/em><\/p>\n<p>Siehe dazu auch den offenen <a href=\"upload\/pdf\/100316_hinweise_dgb_nrw_bertelsmann.pdf\">Brief des ver.di Bezirksfachbereichvorstandes Bildung, Wissenschaft und Forschung Hannover\/Leine-Weser [PDF &ndash; 156 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Steuers&uuml;nder-CD: Fast 10.000 Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern<\/strong><br>\nIn der Politik wogte die Debatte um den Erwerb gestohlener Bankdaten lange hin und her. Die T&auml;ter handeln indes. Die Flut der wegen Steuerhinterziehung eingereichten Selbstanzeigen wird in den n&auml;chsten Tagen die Grenze von 10.000 &uuml;berschreiten. Das ist das Ergebnis einer Capital-Umfrage bei allen Oberfinanzdirektionen und Finanzministerien. So lagen dort bis Mitte M&auml;rz bereits 9.547 Selbstanzeigen deutscher Steuerb&uuml;rger vor und t&auml;glich kommen rund 250 neue Selbstanzeigen hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.capital.de\/steuern-recht\/100028939.html?mode=print\">Capital<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Was man bisher nur vermuten konnte: Steuerhinterziehung ist ein Massendelikt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Br&uuml;ssel: EU-Lobbyisten scheuen das Licht&nbsp;<\/strong><br>\nOb Microsoft oder Lufthansa, Agrar- oder Autoindustrie, Greenpeace oder Metallgewerkschaft: Alle haben in Br&uuml;ssel ihre Lobby. Rund 15.000 Lobbyisten beobachten in Europas Hauptstadt die politische Entwicklung und tun alles, um sie zu beeinflussen &ndash; wie derzeit die k&uuml;nftigen Regeln f&uuml;r die Kennzeichnung von Lebensmitteln. Aber obwohl sie un&uuml;bersehbar sind &ndash; auf jeden EU-Abgeordneten kommen mehr als 20 von ihnen &ndash; sind die Interessenvertreter an &uuml;berm&auml;&szlig;iger Transparenz nicht interessiert.<br>\nFast zwei Jahre, nachdem die EU-Kommission die Lobbyisten bat, sich &ndash; freiwillig &ndash; registrieren zu lassen, sind nicht einmal 40 Prozent dieser Einladung gefolgt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2422224_Interessenvertretung-Lobbyisten-scheuen-Transparenz.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>R&uuml;stungsgesch&auml;ft: Waffenmeister Deutschland<\/strong><br>\nDeutschland ist im R&uuml;stungsgesch&auml;ft endg&uuml;ltig in die Reihe der Gro&szlig;h&auml;ndler aufgestiegen: Seit Beginn des Jahrzehnts haben sich die deutschen Waffenexporte fast verdoppelt, der Anteil am globalen Handel mit Kriegsmaterial stieg von sechs auf elf Prozent. Dies geht aus den neuesten Zahlen &uuml;ber den globalen Handel mit konventionellen Waffen hervor, die das Friedensforschungsinstitut Sipri am Montag in Stockholm ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2422278_Ruestungsgeschaeft-Waffenmeister-Deutschland.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Jedes vierte Kind in Berlin bekommt eine Therapie<\/strong><br>\nDie Zahl der Berliner Kinder mit auff&auml;lligen Bewegungs- und Sprachdefiziten steigt rasant. Nach Sch&auml;tzungen des Verbandes der Berliner Kinder&auml;rzte bekommt bereits jedes vierte Kind zwischen zwei und sechs Jahren eine logop&auml;dische oder ergotherapeutische Behandlung verordnet, um es &ldquo;schulf&auml;hig zu machen&rdquo;. &bdquo;Wir stehen vor einem enormen Problem&ldquo;, sagte am Montag der Sprecher der Berliner Kinder- und Jugend&auml;rzte, Ulrich Fegeler. Ursache ist aus seiner Sicht &bdquo;die erschreckende Anregungs- und Erfahrungsarmut in vielen, vor allem sozial schwachen Familien&ldquo;. Dies best&auml;tigt auch der Beauftragte f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Gesundheitsdienst des Kinder&auml;rzteverbandes, Thomas Abel. Aus Bequemlichkeit werde Kindern oft viel zu wenig erz&auml;hlt, es fehlten Unterhaltungen, Spiele und gemeinsame Aktivit&auml;ten wie Basteln oder Ausfl&uuml;ge, bei denen der Nachwuchs Fingerfertigkeit, k&ouml;rperliches Geschick, sprachliche und kognitive F&auml;higkeiten schule. &bdquo;Stattdessen erschlaffen die Kinder vor dem Fernseher und der Playstation&ldquo;, sagte Abel, der f&uuml;r den kinder&auml;rztlichen Dienst des Bezirks Mitte arbeitet. Alle Sinne w&uuml;rden &bdquo;viel zu wenig gefordert&ldquo;, urspr&uuml;ngliche Erfahrungen nicht mehr erm&ouml;glicht. Die Therapeuten k&ouml;nnten nicht nachhaltig helfen, sagte Ulrich Fegeler. Das Problem werde auf die Medizin abgeschoben. Vermehrte Therapien seien Ausdruck wachsender Hilflosigkeit.<br>\nStattdessen forderte Fegeler sozialpsychologische Hilfen nicht nur f&uuml;r einzelne Kinder, sondern f&uuml;r ganze Familien sowie &bdquo;umfassende, wissenschaftlich aufbereitete F&ouml;rderprogramme, die konsequent in allen Kitas durchgef&uuml;hrt werden m&uuml;ssen&ldquo;. Im Bezirk Mitte geschieht zurzeit aber das Gegenteil. Dort wurde im Januar ein langj&auml;hriges Hilfsprojekt f&uuml;r Kinder sozial schwacher Familien eingestellt. Etwa 50 M&auml;dchen und Jungen konnten dabei einzeln und in der Gruppe spielerisch turnen, ihre Konzentrationsf&auml;higkeit trainieren, sich motorisch entwickeln und Sozialverhalten ein&uuml;ben. Auch die Eltern waren in das Projekt einbezogen. Aus finanziellen Gr&uuml;nden gab der Bezirk diese F&ouml;rderung auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/Schule-Therapie;art270,3058147?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Und Berlin ist bestimmt kein Einzelfall &ndash; auch was den R&uuml;ckzug des Staates aus sozialen Brennpunkten betrifft. Sollte die gesamtdeutsche Sparpolitik, ideologisch gest&uuml;tzt auf der neoliberalen Vorstellung von der totalen Eigenverantwortung, in einen &ldquo;Survival of the Fittest&rdquo; m&uuml;nden, werden die Kosten f&uuml;r die Ghettoisierung &ldquo;problematischer&rdquo; Bev&ouml;lkerungsgruppen f&uuml;r unsere Gesellschaft in nicht allzu weiter Zukunft enorm ansteigen. Und ich meine nicht nur die zehn Prozent, die z. B im kalifornischen Haushalt f&uuml;r den Strafvollzug anfallen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>GEW Privatisierungsreport 9: Schulnahe Dienstleistungen<\/strong><br>\nDie &ouml;ffentliche Schule war schon immer ein Gesch&auml;ftsfeld f&uuml;r private Unternehmen. Verlage verkaufen Schulb&uuml;cher und Lehrmaterial. Ger&auml;te-Hersteller r&uuml;sten Physikraum und Chemielabor aus. Unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Selbstst&auml;ndige Schule&ldquo; und &bdquo;Qualit&auml;tsentwicklung&ldquo; finden Schulen sich jedoch zusehends in der Rolle des &bdquo;Kunden&ldquo; privater Dienstleister wieder, weil sie gezwungen sind, sich mit &bdquo;Controlling&ldquo;, &bdquo;Personalbewirtschaftung&ldquo; oder &bdquo;Corporate Identity&ldquo; zu besch&auml;ftigen. Seit einigen Jahren dr&auml;ngen neue private Anbieter auf diesen Markt.<br>\nJe mehr bei der Entwicklung zur &bdquo;Selbstst&auml;ndigen Schule&ldquo; nur eine neue Art der Steuerung des Schulwesens, das Budget, die Mittelbewirtschaftung und der &bdquo;Output&ldquo; im Zentrum stehen, desto gr&ouml;&szlig;er werden die Gefahren und Nebenwirkungen sein: die Vertiefung der sozialen Spaltung, die Privatisierung und Kommerzialisierung &ouml;ffentlicher Aufgaben, die Verwaltung des knappen Bildungshaushalts durch die Einzelschule, die Deregulierung der Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse, die schleichende De-Professionalisierung des Lehrberufs und nicht zuletzt der Abbau von Partizipation und Mitbestimmung.<br>\nSchulnahe Dienstleistungen: Was tut sich auf diesem Feld? Saugen private Akteure knappe &ouml;ffentliche Mittel ab, um Profit zu machen? Wird mit schulnahen Dienstleistungen auch die politische Weltsicht der Wirtschaft sowie Produktwerbung an Schulen platziert? Und was setzt die GEW dem entgegen? Davon handelt der vorliegende Privatisierungsreport Nummer 9.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/Privatisierungsreport_9_Schulnahe_Dienstleistungen.html\">GEW mit Download<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Warum Hochbegabte nicht auf Eliteschulen geh&ouml;ren<\/strong><br>\nHochbegabte Kinder fallen fr&uuml;h auf: Einige sprechen mit 14 Monaten in ganzen S&auml;tzen; andere lesen mit vier Jahren B&uuml;cher oder l&ouml;sen Rechenaufgaben. Doch in der Schule werden sie oft wie Sonderlinge behandelt &ndash; dabei ist Hochbegabung gar nicht so selten in Deutschland. Experten r&auml;umen mit Vorurteilen auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article6779927\/Warum-Hochbegabte-nicht-auf-Eliteschulen-gehoeren.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ein offener Brief an das Kuratorium des DIW<\/strong><br>\nDas Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung ist im Gerede. Woche f&uuml;r Woche erscheinen diffamierende Berichte &uuml;ber das Institut und seine Organe, seit Monaten wird die Wahrnehmung der wissenschaftlichen Arbeit des Instituts in der &Ouml;ffentlichkeit verdr&auml;ngt von Ger&uuml;chten und Vermutungen &uuml;ber Fehlverhalten des Pr&auml;sidenten Klaus Zimmermann. Neben kritischen Rechnungshofberichten ist die Rede von verlorenen arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzungen des Pr&auml;sidenten mit Mitarbeitern, von Mobbing oder von der Aufbl&auml;hung der Verwaltung zu Lasten der Forschung. Die Dependance in Washington ebenso wie der Umzug des Instituts in die Stadtmitte werden als Zeichen einer neuen &bdquo;Scheinkultur&ldquo; empfunden.<br>\nIn dieser Woche wird nun berichtet, die F&uuml;hrung des Kuratoriums solle neu geordnet werden, um diese untragbare Entwicklung zu beenden. Das mag ein notwendiger Schritt sein, auch um k&uuml;nftig die Mitarbeiter besser vor erratischen Entscheidungen des Pr&auml;sidenten zu sch&uuml;tzen. Hinreichend f&uuml;r die Wiederherstellung der Reputation des Instituts ist er sicher nicht. Der Blick auf die beiden entscheidenden Probleme des heutigen DIW sollte dadurch nicht verstellt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100316_diw_offener_brief.pdf\">Offener Brief der DIW [PDF &ndash; 41 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Schiedsgericht: Freispruch zweiter Klasse f&uuml;r Sarrazin<\/strong><br>\nDer Bundesbankvorstand Sarrazin darf SPD-Mitglied bleiben. Das Landesschiedsgericht hat den fr&uuml;heren Finanzsenator vom Vorwurf freigesprochen, sich rassistisch ge&auml;u&szlig;ert und daher gegen die Grunds&auml;tze seiner Partei versto&szlig;en zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/Landespolitik-Thilo-Sarrazin-SPD;art124,3057778\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Das war doch klar. M&ouml;glicherweise kann die SPD ja doch bald wieder in dem einen oder anderen Bundesland mitregieren, und dann wird sie f&uuml;r ihre Politik auch wieder Personal f&uuml;rs Grobe brauchen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In Abwandlung des Mephistopheles Zitats aus Goethes Faust: &bdquo;Die SPD hat einen guten Magen&hellip;die SPD kann Ungerechtes gut verdauen.&ldquo; Hauptsache ist, dass man sich nach links scharf abgrenzt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Marco B&uuml;low: Wir Abnicker &ndash; &Uuml;ber Macht und Ohnmacht der Volksvertreter<\/strong><br>\nMarco B&uuml;low, SPD-Bundestagsabgeordneter, bricht das Schweigen der deutschen Parlamentarier. Er schreibt &uuml;ber den schmalen Grat zwischen Fraktionsdisziplin und Gewissenfreiheit, die Bildung von nichtlegitimierten Machteliten und die Entmachtung der gew&auml;hlten Politiker. Er zeigt anhand von Beispielen, wie Abgeordnete ihre Entscheidungsmacht aufgeben, wie Lobbyisten Abstimmungen beeinflussen und wie Medien Politik machen. Das Buch behandelt zudem die Urteile und Vorurteile gegen&uuml;ber Politikern und wirft einen Blick hinter die Kulissen ihres wirklichen Arbeitsalltags. B&uuml;lows Insiderbericht zeugt von einer handfesten Krise der parlamentarischen Demokratie. Er ruft dazu auf, die &Ouml;konomisierung und Entpolitisierung der Gesellschaft zu stoppen und stattdessen eine b&uuml;rgernahe, neue politische Kultur einzuf&uuml;hren. Der Autor unterbreitet konkrete Vorschl&auml;ge, wie Abgeordnete den Einflussverlust der Parlamente stoppen und den ausufernden Lobbyismus deutlich eind&auml;mmen m&uuml;ssen. Er stellt dar, wie transparente Politik aussehen sollte und wie Parteien Vertrauen wieder zur&uuml;ckgewinnen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.marco-buelow.de\/service\/veroeffentlichungen\/wir-abnicker.html\">Marco B&uuml;low<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ich habe das Buch noch nicht lesen k&ouml;nnen, aber die Thesen, die auf der Homepage von Marco B&uuml;low nachzulesen sind, scheinen mir einen interessanten Ansto&szlig; zu einer wichtigen Diskussion &uuml;ber die Krise der parlamentarischen Demokratie zu geben. Am <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/meldung91230.html\">Funktionieren der Demokratie<\/a> <a href=\"?p=1834\">zweifeln immer mehr Menschen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>&ldquo;The video that will put Geithner behind bars&rdquo;<\/strong><br>\nIf this doesn&rsquo;t convince you that the Timothy Geithner knew about the securities shenanigans that were going on at Lehman, than I don&rsquo;t know what will.<br>\nKeep in mind, that Geithner ran Lehman through 3 &ldquo;stress tests&rdquo; prior to bankruptcy; all of which Lehman failed, and yet, nothing was done. Anton R. Valukas &ndash; the examiner who wrote the 2,200 page investigative-report which was released on Thursday &ndash; has provided plenty of information detailing Lehman&rsquo;s &ldquo;materially misleading&rdquo; accounting and &ldquo;actionable balance sheet manipulation.&rdquo;<br>\nIn other words, they cooked the books.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.smirkingchimp.com\/thread\/27322\/mike_whitney\/the_video_that_will_put_geithner_behind_bars\">The Smirking Chimp<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Triumph der Angst<\/strong><br>\nEr kann das wirklich gut. Mit fast 82 Jahren beherrscht Jean-Marie Le Pen die politischen Spielregeln aus dem Effeff. Der Anf&uuml;hrer der rechtsradikalen Nationalen Front hat in der s&uuml;dfranz&ouml;sischen Region Provence-Alpes-C&ocirc;te d&acute;Azur am Sonntag 20,3 Prozent der Stimmen erzielt und gemeinsam mit Tochter Marine, der Vizechefin der FN, die Partei landesweit auf 11,4 Prozent hinaufkatapultiert. Ein Prozentpunkt mehr, und die Rechtsradikalen h&auml;tten die Gr&uuml;nen &uuml;berfl&uuml;gelt und w&auml;ren hinter Sozialisten und Rechtsb&uuml;rgerlichen die drittst&auml;rkste Kraft im Lande.<br>\nDie Gr&uuml;nde f&uuml;r das Comeback sind vielf&auml;ltig, der Erfolg hat viele V&auml;ter. Ein unfreiwilliger ist darunter: Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy. Er hatte eine Neuauflage seines Coups von 2007 geplant. Bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen war es Sarkozy damals gegl&uuml;ckt, die Themen der Rechten zu besetzen und deren Klientel zu sich her&uuml;berzuziehen. Erfolgreich empfahl sich der rechtsb&uuml;rgerliche Hoffnungstr&auml;ger als der bessere Le Pen. Diesmal allerdings galt er als der schlechtere Le Pen. Wieder trat Sarkozy als hemds&auml;rmeliger K&auml;mpfer gegen Kriminalit&auml;t und illegale Einwanderung ins Rampenlicht. Auch wies der Staatschef die Pr&auml;fekten an, eine auf mehrere Monate angelegte &ouml;ffentliche Debatte &uuml;ber Frankreichs nationale Identit&auml;t zu organisieren. Doch diejenigen, die sich nicht nur als Opfer von &Uuml;berfremdung erleben, sondern auch unter der Wirtschaftskrise leiden, hatten dem Pr&auml;sidenten l&auml;ngst entt&auml;uscht den R&uuml;cken gekehrt. Anders als erhofft, hat Sarkozy in der globalen Krise keinen Schutz geboten. Die Arbeitslosigkeit ist auf zehn Prozent gestiegen. Und so sind die Entt&auml;uschten eben zur Nationalen Front zur&uuml;ckgekehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2426949&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/&amp;em_ivw=fr_meinung\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Auch Le Pen und vor allem seine Tochter Marine zeigen, dass die Rechte in Europa flexibler geworden ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Skandalwelle in Italien: Schwefelgeruch in allen Ritzen<\/strong><br>\nGesellschaftsforscher und Politologen halten die Zust&auml;nde f&uuml;r schlimmer als jene von Anfang der neunziger Jahre, als in &ldquo;Tangentopoli&rdquo;, dem gro&szlig;en Parteispenden- und Bestechungsskandal, die &ldquo;Erste Republik&rdquo; unterging. Diesmal habe sich allgemeine Resignation ausgebreitet; jeder Sinn f&uuml;r Ma&szlig;, jeder Moralkodex sei verloren gegangen, sagt Giuseppe De Rita, Pr&auml;sident des Forschungsinstitutes Censis. Andere, wie der fr&uuml;here Innenminister Giuseppe Pisanu, f&uuml;gen hinzu, diesmal sei nicht nur die Finanzierung von Parteien, sondern der soziale Zusammenhalt des ganzen Landes bedroht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/stz\/page\/2420234_0_6444_-skandalwelle-in-italien-schwefelgeruch-in-allen-ritzen.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MR:<\/strong> Ich bin mir nicht sicher, ob es in bella Deutschland besser ist&hellip;..<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>In eigener Sache<\/strong><br>\nNachDenkSeiten ist bei den Deutsche Welle Blog Awards 2010 &ndash; The BOBs in der Kategorie Best Weblog Deutsch nominiert. Es gibt nun zwei M&ouml;glichkeiten in dieser Kategorie zu gewinnen, zum einen im Voting durch die User, oder durch die Entscheidung der internationalen Jury.<br>\nDas Voting endet am 14. April. Die Jury wird ihre eigene Entscheidung unabh&auml;ngig vom Voting treffen und am 15. April im Friedrichstadtpalast in Berlin im Rahmen der re:publica bekannt geben.<br>\nHerzlichen Gl&uuml;ckwunsch.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.thebobs.com\">Das BOBs-Team <\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Neues aus der Anstalt<\/strong><br>\nUrban Priol und Georg Schramm begeben sich zum 33. Mal auf ihre satirische Monatsvisite. Zur Kurztherapie werden in die Anstalt &ldquo;eingeliefert&rdquo;: Olaf Schubert, Jochen Malmsheimer und Arnulf Rating.<br>\nZDF, Dienstag, 16. M&auml;rz um 22:15 Uhr<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/anstalt.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/31\/0,1872,7122271,00.html\">ZDF<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Ungeliebte Deutsche; Merkels Wende; noch eine Dekade bis zum Paradies; Wirtschaftsjunkies; Leistungstr&auml;ger; Majest&auml;t ist beleidigt; prek&auml;r aus der Krise; NRW-Forum Bertelsmann-DGB; 10.000 Selbstanzeigen; Waffenmeister Deutschland; jedes vierte Kind bekommt eine Therapie; schulnahe Dienstleistungen; Sarrazins Freispruch; &uuml;ber Abnicker; Geithner und Lehman; Le Pen; Skandale in Italien; in eigener Sache; neues<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4801\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4801","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4801","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4801"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4801\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7137,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4801\/revisions\/7137"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4801"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4801"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4801"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}