{"id":48268,"date":"2019-01-04T16:34:46","date_gmt":"2019-01-04T15:34:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268"},"modified":"2019-01-04T16:34:46","modified_gmt":"2019-01-04T15:34:46","slug":"hinweise-des-tages-ii-376","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268#h01\">Datenklau alarmiert deutsche Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268#h02\">Afghanistan: Die andauernde Katastrophe braucht unsere Aufmerksamkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268#h03\">Anwalt kontert Seehofers Vorsto&szlig;: &ldquo;Das Asylrecht hat keine L&uuml;cke und kein Defizit&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268#h04\">Trendwende am Arbeitsmarkt verpasst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268#h05\">Managergeh&auml;lter &ndash; 5. Januar ist Happy Fat Cat Day<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268#h06\">Eine Unternehmenssteuerreform ist das Gebot der Stunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268#h07\">Gegen Entsch&auml;digungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268#h08\">Regierung verteilt Spitzenposten in der Krankenkassen-Verwaltung &ndash; das kostet 7 Millionen Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268#h09\">Alle Jahre wieder: Bankenkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268#h10\">G20-Gipfel in Hamburg: V-Mann des Verfassungsschutzes blockierte Regierungskonvois<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268#h11\">Bolsonaro l&auml;sst Ministerien &ldquo;s&auml;ubern&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268#h12\">Venezuelas neue Allianzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268#h13\">Afrika endlich ernst nehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268#h14\">Bienensch&uuml;tzer brauchen eine Million Unterschriften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268#h15\">Wie der Journalist Claas Relotius aus der Ukraine &ldquo;berichtete&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268#h16\">Die Demokratie-Macher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268#h17\">Zu guter Letzt: Verreisen f&uuml;r&rsquo;s Klima<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Datenklau alarmiert deutsche Politik<\/strong><br>\nHandynummern, Ausweise, private Kommunikation: Hacker haben Daten von Hunderten Politikern im Internet ver&ouml;ffentlicht. In den Parteien herrscht Entsetzen, die Bundesregierung spricht von einem ernsten Angriff.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/hackerangriff-alarmiert-deutsche-politik-a-1246407.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Was f&uuml;r eine Hysterie! Nach den momentan zur Verf&uuml;gung stehenden Informationen hat ein Hacker im letzten(!) Fr&uuml;hjahr diverse Mailaccounts mit einem &bdquo;schwachen&ldquo; Passwort <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/newsticker\/liveblog-hack-politiker-101.html#Betroffener-Hacker-nutzten-schwaches-E-Mail-Passwort\">kompromittiert<\/a>. Das ist keine gro&szlig;e Kunst und die Verantwortlichen daf&uuml;r sind ganz eindeutig die Opfer selbst. Anstatt nun nach der NSA zu rufen, sollte der Bundestag den Abgeordneten lieber einen Volkshochschulkurs in Datensicherheit f&uuml;r Anf&auml;nger spendieren, bei dem sie dann lernen, wie ein halbwegs sicheres Passwort aussehen sollte.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Man k&ouml;nnte auch auf die Digital-Staatsministerin Dorothee B&auml;r verweisen, die im letzten Fr&uuml;hjahr via Bild-Zeitung eine &bdquo;smarte Datenkultur&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/dorothee-baer\/im-interview-55009410.bild.html\">forderte<\/a> und vor Weihnachten schlie&szlig;lich auch konkret Abstriche beim Datenschutz <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Dorothee-Baer-Datenschutz-fuer-Digitalisierung-des-Gesundheitswesens-lockern-4258824.html\">empfahl<\/a>, um beispielsweise die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben. Dazu hat Dr. Christian L&uuml;bbers via Twitter den passenden Tweet verfasst.<\/em><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Ich finde, <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Hackerangriff?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Hackerangriff<\/a> klingt immer so negativ. K&ouml;nnen wir nicht einfach sagen: Prominente testen vorab die elektronische Gesundheitsakte.<\/p>\n<p>&mdash; Dr. Christian L&uuml;bbers (@drluebbers) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/drluebbers\/status\/1081166228641714177?ref_src=twsrc%5Etfw\">4. Januar 2019<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Afghanistan: Die andauernde Katastrophe braucht unsere Aufmerksamkeit<\/strong><br>\nIn Afghanistan herrschen seit Jahrzehnten Chaos, Konflikt und Gewalt. Sich st&auml;ndig wiederholende, schreckliche Nachrichten f&uuml;hrten allm&auml;hlich zu Desinteresse, beklagt der Publizist Emran Feroz: Diese Reaktion sei verst&auml;ndlich, aber grundfalsch.<br>\nDas Thema nervt, ich wei&szlig;! Und ich nerve auch, ich wei&szlig;! Tote Zivilisten durch Drohnen-Angriffe &ndash; davon berichte ich seit Jahren. Sicherheitskr&auml;fte, die f&uuml;r Unsicherheit sorgen &ndash; kennen wir. Der Opiumanbau boomt &ndash; hatten wir schon im Fr&uuml;hjahr im Programm. Friedensverhandlungen zwischen Aufst&auml;ndischen und Regierung &ndash; sind das nicht die tausendsten?<br>\nUnd es stimmt ja auch, die Themen, die ich Redaktionen vorschlage wurden alle schon mal bearbeitet und in der Rubrik Originalit&auml;t kann man damit nicht punkten. Bei allem man was zu Afghanistan berichten kann, gibt es stets so etwas wie ein D&eacute;j&agrave;-vu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/afghanistan-die-andauernde-katastrophe-braucht-unsere.1005.de.html\">Emran Feroz auf Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><strong>dazu: Trotz Sicherheitslage: N&auml;chster Abschiebeflug nach Afghanistan geplant<\/strong><br>\nTrotz der weiter prek&auml;ren Sicherheitslage in Afghanistan sollen Mitte n&auml;chster Woche erneut abgelehnte Asylbewerber aus Deutschland nach Kabul abgeschoben werden. Der Flug solle am kommenden Dienstag (8.1.) in Kabul eintreffen, best&auml;tigte ein Mitarbeiter des afghanischen Fl&uuml;chtlingsministeriums am Dienstag. Seit Dezember 2016 wurden insgesamt 439 M&auml;nner in 19 Sammelabschiebungen nach Afghanistan zur&uuml;ckgebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.shz.de\/deutschland-welt\/politik\/Trotz-Sicherheitslage-Naechster-Abschiebeflug-nach-Afghanistan-geplant-id22115022.html\">shz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Anwalt kontert Seehofers Vorsto&szlig;: &ldquo;Das Asylrecht hat keine L&uuml;cke und kein Defizit&rdquo;<\/strong><br>\nDas Jahr ist erst wenige Tage alt &ndash; und schon f&uuml;hrt Deutschland eine neue Asyldebatte. Nach den Pr&uuml;gelattacken von vier jugendlichen Asylbewerbern auf Passanten im oberpf&auml;lzischen Amberg sieht sich Bundesinnenminister Horst Seehofer in seinem Dr&auml;ngen best&auml;tigt, die geltenden Regeln f&uuml;r Abschiebungen noch einmal zu versch&auml;rfen. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Migrationsrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV), Thomas Oberh&auml;user, widerspricht. Die Asylgesetze seien scharf genug, sagt er im Interview mit n-tv.de. Die Vorschl&auml;ge von Seehofer h&auml;lt er f&uuml;r abwegig. [&hellip;]<br>\nTrotzdem ist die Asyldebatte wieder in vollem Gange. Bundesinnenminister Seehofer hat den Fall bereits zum Anlass genommen, um sch&auml;rfere Abschieberegeln zu fordern.<br>\nMit Verlaub, das ist v&ouml;lliger Unsinn. Es gibt einfach keinen Grund, irgendetwas zu versch&auml;rfen. Zum einen sind die Regelungen in Deutschland so scharf wie noch nie; zum anderen hindern sie doch niemanden daran, eine Straftat zu begehen. Nur wer meint, dass die Angst vor einer Abschiebung zu einem rechtskonformen Verhalten f&uuml;hrt, kann diese Forderung teilen. Derjenige wird aber erkennen, dass Abschreckung offensichtlich nicht oder nur sehr bedingt funktioniert. W&auml;re dies anders, w&uuml;rden Straftaten doch allenfalls aus Fahrl&auml;ssigkeit begangen. Au&szlig;erdem sind es oftmals gerade m&auml;nnliche Jugendliche, die &ndash; ganz unabh&auml;ngig von der Nationalit&auml;t &ndash; &uuml;ber die Str&auml;nge schlagen. Sie handeln un&uuml;berlegt. &Uuml;ber bestehende Gesetze denkt so jemand einfach nicht nach, bevor er eine Straftat begeht, sonst w&uuml;rde er sie in aller Regel nicht begehen. Da f&uuml;hrt das Gerede &uuml;ber Versch&auml;rfungen der Gesetze einfach am Ziel vorbei.<br>\nSeehofer will auch erreichen, dass abgelehnte Asylbewerber bis zu ihrer Abschiebung in Gewahrsam bleiben. Ist das rechtlich &uuml;berhaupt zul&auml;ssig?<br>\nNein, das ist ein v&ouml;llig abwegiger Gedanke. Es ist schon traurig, dass solche Aussagen ausgerechnet von einem Verfassungsminister kommen.<br>\nWarum?<br>\nDie Idee, dass man eine ganze Personengruppe wie Schwerverbrecher behandelt, zeigt doch, dass es eine politische und keine rechtlich fundierte Forderung ist. Eines der elementaren Grundrechte in unserer Verfassung besagt, dass jeder Mensch das Recht auf pers&ouml;nliche Freiheit hat. Erst wenn er gegen Regeln verst&ouml;&szlig;t, kann unter genau festgelegten Kriterien anders agiert werden. Aber jemanden allein deshalb einzusperren, weil sein Asylverfahren abgeschlossen ist und er bisher nicht ausgereist ist oder ausreisen konnte &ndash; das ist fern ab von unserem Rechtsverst&auml;ndnis. Gerade Ma&szlig;nahmen, die so grunds&auml;tzlich in Freiheitsrechte eingreifen, m&uuml;ssen verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Das-Asylrecht-hat-keine-Luecke-und-kein-Defizit-article20793761.html%20\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Trendwende am Arbeitsmarkt verpasst<\/strong><br>\nAuch im vergangenen Jahr wurde die Trendwende zu guter Arbeit verpasst. Millionen Besch&auml;ftigte beziehen Niedrigl&ouml;hne, arbeiten unfreiwillig in Teilzeit, m&uuml;ssen mit Hartz IV aufstocken oder sind mehrfachbesch&auml;ftigt, um &uuml;ber die Runden zu kommen. Mehr als jeder dritte Erwerbslose ist langzeiterwerbslos. Langzeiterwerbslose finden nur selten einen neuen Job. Besonders schwer haben es &Auml;ltere und Menschen mit Behinderungen. Eine Kehrtwende in der Arbeitsmarktpolitik ist dringend notwendig&ldquo;, erkl&auml;rt Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum aktuellen Bericht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Zimmermann weiter:<br>\n&bdquo;Prek&auml;re Besch&auml;ftigung muss endlich wirkungsvoll bek&auml;mpft werden. Unter anderem ist der Mindestlohn auf zw&ouml;lf Euro zu erh&ouml;hen und Leiharbeit muss verboten werden. F&uuml;r erwerbslose Menschen m&uuml;ssen ausreichend Gelder zur Unterst&uuml;tzung bereitgestellt werden. Anstatt sich &uuml;ber einen vermeintlichen Fachkr&auml;ftemangel zu beklagen, sollten die Arbeitgeber st&auml;rker als bisher die Einstellung von langzeiterwerbslosen Menschen in Erw&auml;gung ziehen. Statt Hartz IV braucht es eine sanktionsfreie Mindestsicherung, die wirklich vor Armut sch&uuml;tzt und gesellschaftliche Teilhabe erm&ouml;glicht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/trendwende-am-arbeitsmarkt-verpasst\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Managergeh&auml;lter &ndash; 5. Januar ist Happy Fat Cat Day<\/strong><br>\n&bdquo;Am 5. Januar ist Happy Fat Cat Day! An diesem Tag hat ein DAX-Vorstand durchschnittlich bereits so viel verdient wie ein normaler Besch&auml;ftigter der Firma im gesamten Jahr 2019&ldquo;, kommentiert Fabio De Masi, stellvertretender Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, die Entwicklung der Managergeh&auml;lter in Deutschland. DAX-Vorst&auml;nde verdienen laut einer Studie der Hans B&ouml;ckler Stiftung aus dem Jahr 2018 das 71-Fache des Durchschnittsverdienstes ihrer Angestellten. Der Begriff &bdquo;Happy Fat Cat Day&ldquo; stammt aus Gro&szlig;britannien und bezieht sich dort auf die FTSE-100-CEOs. De Masi weiter:<br>\n&bdquo;Die Geh&auml;lter von DAX-Managern stehen nicht mehr im Einklang mit Leistung und Unternehmenserfolg. In den 1980er Jahren betrug die Verg&uuml;tung von DAX-Vorst&auml;nden noch das 15-Fache des Durchschnittsverdienstes ihrer Angestellten. Post-Chef Appel allerdings verdiente gar das 232-Fache eines normalen Post-Mitarbeiters. Er h&auml;tte seinen Happy Fat Cat Day bereits am 1. Januar gefeiert.<br>\nWir sollten den Happy Fat Cat Day in Deutschland zumindest auf den 18. Januar verschieben. Managergeh&auml;lter m&uuml;ssen auf das 20-Fache der untersten Lohngruppen begrenzt werden. Boni wie Aktienoptionen und &uuml;berm&auml;&szlig;ige Abfindungen sollten verboten werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/managergehaelter-5-januar-ist-happy-fat-cat-day\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Eine Unternehmenssteuerreform ist das Gebot der Stunde<\/strong><br>\nMit Blick auf die aufziehenden konjunkturellen Eintr&uuml;bungen hat Eric Schweitzer, Pr&auml;sident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), in einem Zeitungsinterview erneut eine Unternehmenssteuerreform angemahnt. Deutschland sei hier im internationalen Vergleich &ldquo;eindeutig Nachz&uuml;gler&rdquo;, dabei gebe es erhebliche Spielr&auml;ume f&uuml;r Entlastungen. (&hellip;)<br>\n&ldquo;&lsquo;Handelsblatt&rsquo;: Bundesfinanzminister Olaf Scholz h&auml;lt Deutschland auch mit dem jetzigen Unternehmensteuersystem f&uuml;r wettbewerbsf&auml;hig. Stimmen Sie zu?<br>\nEric Schweitzer: Wir haben in Deutschland sp&auml;testens 2022, wenn Frankreich seine Reform der Unternehmensteuer umgesetzt haben wird, die h&ouml;chste Unternehmenssteuerbelastung unter allen OECD-Staaten. Der Spitzengruppe geh&ouml;ren dann noch &Ouml;sterreich und Japan an. Alle anderen OECD-Staaten liegen niedriger. Ich sehe einen gro&szlig;en Handlungsbedarf bei der Anpassung von steuerlichen Regelungen, die Unternehmen am Standort Deutschland treffen.<br>\n&lsquo;Handelsblatt&rsquo;: Aber den meisten Unternehmen in Deutschland geht es seit Jahren gut. Warum brauchen sie Entlastungen?<br>\nSchweitzer: Wir laufen in Deutschland mit sehr hohen Unternehmenssteuers&auml;tzen in wirtschaftlich unruhige Zeiten. Hohe Unternehmenssteuern sind dann eine Investitionsbremse. Auch die St&auml;rkung des Eigenkapitals wird dadurch erschwert. Das wird zu einem gro&szlig;en Problem, wenn die Konjunktur abflaut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/themenfelder\/recht-steuern\/news?m=2019-01-03-schweitzer-interview-handelsblatt\">DIHK<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wieder einmal wird der Begriff &ldquo;Reform&rdquo; zweckentfremdet. Hier: Er bedeutet nicht eine (gesellschaftliche) Verbesserung des <a href=\"https:\/\/www.duden.de\/rechtschreibung\/Reform\">Bestehenden<\/a>. Erreicht werden soll lediglich die erneute Senkung von Steuern f&uuml;r Unternehmen. Angesichts der seit vielen Jahren bestehenden enormen Export&uuml;bersch&uuml;sse ist die erw&auml;hnte Sorge um Wettbewerbsnachteile bei Ausbleiben der sog. Unternehmenssteuerreform nicht nachvollziehbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gegen Entsch&auml;digungen<\/strong><br>\nAuf ihrem letzten Berliner Landesparteitag am 15. und 16. Dezember beschloss die Partei &bdquo;Die Linke&ldquo;, das Volksbegehren jener Aktivisten zu unterst&uuml;tzen, die eine &bdquo;Enteignung&ldquo; der Deutsche Wohnen (DW) fordern. Ein f&uuml;r n&auml;chstes Fr&uuml;hjahr geplantes Volksbegehren zielt mittlerweile nicht mehr allein auf den DW-Konzern, sondern auf alle privaten Wohnungskonzerne mit &uuml;ber 3&thinsp;000 Wohnungen. Sie alle sollen &bdquo;enteignet&ldquo; werden. (&hellip;)<br>\nAber hier ist &bdquo;Enteignung&ldquo; gegen Entsch&auml;digung gemeint. Diese Entsch&auml;digung w&uuml;rde die Spekulationsgewinne der Konzerne sichern. Das wird aber erst im Kleingedruckten zugegeben, daher ist die Kampagne in gewisser Weise unehrlich. (&hellip;)<br>\nWeil hier mit Illusionen gehandelt wird. Der eher rechte Berliner Landesverband hat n&auml;mlich das Problem, dass er seine Regierungsbeteiligung und auch kommende Wunschkoalitionen, &bdquo;Rot-Rot&ldquo; oder &bdquo;R2G&ldquo;, vor der Basis rechtfertigen muss. Denn der Kapitalismus feiert auch in der Hauptstadt, ob mit oder ohne Beteiligung der Partei &bdquo;Die Linke&ldquo; an der Regierung, fr&ouml;hliche Urst&auml;nd. Und die Wagenknechtsche &bdquo;Aufstehen&ldquo;-Bewegung droht, alle Unzufriedenen abzuholen.<br>\nDa bietet die populistische &bdquo;Enteignen&ldquo;-Kampagne die Chance, kr&auml;ftig links zu blinken: Klingt wie Sozialismus, ist aber nichts weiter als Schall und Rauch oder eben, wenn die Kampagne denn wirklich fruchten sollte, die Erf&uuml;llung feuchter Investorentr&auml;ume, die ihr Wohnraum-Portfolio zum Marktwert inclusive erwartbarem Gewinn w&uuml;rden versilbern k&ouml;nnen. Man gaukelt Radikalit&auml;t vor, doch auf der Strecke bleiben die Berliner Mieter aus der Arbeiterklasse, die so oder so bei einem j&auml;hrlichen Bev&ouml;lkerungswachstum von 40000 zunehmend um Wohnraum konkurrieren m&uuml;ssen. Dringend ben&ouml;tigter billiger Wohnraum entsteht mit dieser Linken nicht.<br>\nDas Schlimmste aber ist, dass sowohl bei Genossen der Linkspartei wie auch bei den zahlreichen Kampagnen-Unterst&uuml;tzern einmal mehr Illusionen entstehen, die nur entt&auml;uscht werden k&ouml;nnen. Immobilienhaie und AfD-Hetzer reiben sich da die H&auml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5101\/wirtschaft_soziales\/10180\/Gegen-Entsch%C3%A4digungen.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Regierung verteilt Spitzenposten in der Krankenkassen-Verwaltung &ndash; das kostet 7 Millionen Euro<\/strong><br>\n48 neue Funktion&auml;re bringt der Umbau der Krankenkassen. Diese k&ouml;nnten bis zu 7 Millionen Euro kosten. Dabei behauptete die Regierung zuvor, dass sie bei den &bdquo;Kassen-Funktion&auml;ren&ldquo; sparen wird und die Zahl der Vertreter auf ein Drittel k&uuml;rzt. Tats&auml;chlich hat sie die Vertreter der Arbeitnehmer hinaus gedr&auml;ngt und gibt jetzt mehr Geld f&uuml;r Spitzenfunktion&auml;re aus.<br>\nEnde 2018 haben &Ouml;VP und FP&Ouml; im Parlament den Umbau der Krankenkassen beschlossen: Es wird weiterhin verschiedene Kassen mit ungleichen Leistungen geben &ndash; doch von den Arbeitnehmern gew&auml;hlte Vertreter werden aus Gremien gedr&auml;ngt. Beworben hat die Regierung das Ganze damit, eine Milliarde Euro einzusparen. Experten und der Rechnungshof zweifeln die Einsparung an, im Gegenteil: Sie sch&auml;tzen, dass der Umbau 600 Millionen Euro kosten wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/48-funktionaere-krankenkasse\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Alle Jahre wieder: Bankenkrise<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Bankenaufsicht stellte die Banca Carige unter Zwangsverwaltung, eine Abwicklung k&ouml;nnte Italien teuer zu stehen kommen<br>\nVor gerade einmal 18 Monaten wurde in Italien &ndash; gegen die Abwicklungsrichtlinien &ndash; zur Rettung der Absturzbank Monte dei Paschi di Siena (MSR) angesetzt. Nach dem drittgr&ouml;&szlig;ten Kreditinstitut des Landes ist mit der Banca Carige nun das zehntgr&ouml;&szlig;te Institut in schweres Wasser geraten und wurde von der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) inzwischen unter Zwangsverwaltung gestellt.<br>\nVerwunderlich ist das nicht, denn sogar bei den unstressigen Banken-Stresstests, bei denen eigentlich keine Bank durchfallen kann, ist die Carige zuletzt als &ldquo;anf&auml;llig&rdquo; aufgefallen. Das ist ja schon einmal etwas, da zuvor die Stresstests nicht einmal Banken als anf&auml;llig gemeldet hatten, die kurz darauf mit Steuermilliarden gerettet wurden.<br>\n&Uuml;ber die Zwangsverwaltung will die Bankenaufsicht, die in der EZB angesiedelt ist, die Stabilit&auml;t der Bank sichern. Es soll daf&uuml;r gesorgt werden, dass die Kapitalvorgaben wieder erf&uuml;llt werden. Nach dem Stresstest-Ergebnis sollte eigentlich das Kapital erh&ouml;ht werden. Der Verwaltungsrat des Geldhauses hatte sich einstimmig im Oktober f&uuml;r einen neuen Finanzplan ausgesprochen, der eine Kapitalerh&ouml;hung um mindestens eine weitere halbe Milliarde Euro vorsah. Seit 2014 hatte Carige das Kapital schon um 2,2 Milliarden Euro erh&ouml;ht. Sie kommt aber weiter nicht aus der Verlustzone. In den letzten vier Jahren hat die Carige einen Verlust von etwa 1,5 Milliarden Euro eingefahren, wof&uuml;r vor allem die vielen faulen Kredite in den B&uuml;chern verantwortlich sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Alle-Jahre-wieder-Bankenkrise-4265009.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>G20-Gipfel in Hamburg: V-Mann des Verfassungsschutzes blockierte Regierungskonvois<\/strong><br>\nDer nieders&auml;chsische Verfassungsschutz setzte nach SPIEGEL-Informationen einen Informanten beim G20-Gipfel in Hamburg ein. Dort geriet der inzwischen enttarnte Mann in Konflikt mit der Polizei.<br>\nDer im November enttarnte V-Mann des nieders&auml;chsischen Verfassungsschutzes ist gemeinsam mit G&ouml;ttinger Autonomen zum G20-Gipfel nach Hamburg gereist und hat dort mit Stra&szlig;enblockaden Regierungskonvois behindert. Wie der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe unter Verweis auf Zeugenaussagen und interne Dokumente berichtet, war der V-Mann an diversen Aktionen der &ldquo;Basisdemokratischen Linken&rdquo; beteiligt, die er f&uuml;r den Verfassungsschutz ausspionierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/g20-in-hamburg-v-mann-des-verfassungsschutzes-blockierte-regierungskonvois-a-1246390.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bolsonaro l&auml;sst Ministerien &ldquo;s&auml;ubern&rdquo;<\/strong><br>\nBrasiliens neuer Pr&auml;sident Bolsonaro zeigt gleich zu Beginn seiner Amtszeit, wohin die Reise gehen soll: In den Ministerien sollen unliebsame Mitarbeiter entlassen werden. Und seine Politik wird US-freundlicher.<br>\nAm Tag der ersten Kabinettssitzung hat Brasiliens neuer Pr&auml;sident Jair Bolsonaro die Richtung f&uuml;r seine Amtszeit vorgegeben. Zun&auml;chst k&uuml;ndigte Staatsminister Onyx Lorenzoni eine &ldquo;S&auml;uberung&rdquo; der Verwaltung an. Angestellte in den Ministerien, die mit der Regierung ideologisch nicht auf einer Linie liegen, sollen entlassen werden, sagte Lorenzoni. Die Regierung werde das &ldquo;Haus s&auml;ubern&rdquo;. Die Ma&szlig;nahme zielt auf Anh&auml;nger linker Parteien, insbesondere der oppositionellen Arbeiterpartei, die 2003 bis 2016 die Regierung stellte. Ziel sei es, &ldquo;die sozialistischen und kommunistischen Ideen&rdquo; aus den Ministerien zu verbannen, sagte Lorenzoni.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/bolsonaro-us-militaerbasis-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Finanzm&auml;rkte begr&uuml;&szlig;en Amtsantritt von Brasiliens Pr&auml;sident Bolsonaro<\/strong><br>\nW&auml;hrend Umweltsch&uuml;tzer und Menschenrechtsaktivisten den Amtsantritt des Rechtspopulisten mit Sorge beobachten, hoffen Anleger auf eine liberale Wirtschaftspolitik des Ex-Milit&auml;rs. Wirtschaftsminister Paulo Guedes sagte am Mittwoch, Privatisierungen und eine Vereinfachung des Steuersystems seien die S&auml;ulen seines Programms. Der Internationale W&auml;hrungsfonds rechnet im laufenden Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 2,4 Prozent in Brasilien.<br>\nOb es Bolsonaro wirklich gelingt, die zuletzt schleppende Wirtschaft im gr&ouml;&szlig;ten Land Lateinamerikas anzukurbeln, h&auml;nge allerdings davon ab, ob er im Kongress tats&auml;chlich Mehrheiten f&uuml;r tiefgreifende Reformen wie beispielsweise im Rentensystem organisieren kann, schrieben die Analysten der Ratingagentur Fitch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/finanzmarkt\/finanzmaerkte-begruessen-amtsantritt-von-brasiliens-praesident-bolsonaro-15970074.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Venezuelas neue Allianzen<\/strong><br>\nDiplomatische Offensive soll Wirkung der US-Sanktionen abschw&auml;chen<br>\nIn Venezuela geht der demokratische Prozess voran &ndash; trotz der imperialistischen Sanktionen. Bei den Gemeinderatswahlen am 9. Dezember errang der noch von Comandante Hugo Ch&aacute;vez geschaffene Patriotische Pol einen klaren Sieg. Die Kommunistische Partei Venezuelas (KPV) setzte mit insgesamt 136 gew&auml;hlten Gemeinder&auml;ten einen neuen historischen Ma&szlig;stab. Die USA versuchen derweil weiter verzweifelt, die Regierung zu st&uuml;rzen.<br>\nDer fr&uuml;here US-Botschafters William Brownfield erkl&auml;rte j&uuml;ngst, dass es vielleicht die beste L&ouml;sung sei, &bdquo;den Zusammenbruch zu beschleunigen, selbst wenn das eine Periode gr&ouml;&szlig;eren Leidens der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r vielleicht Jahre bedeuten w&uuml;rde&ldquo;. Damit wird von einem hohen US-Diplomaten eine weitere Eskalation der imperialistischen Aggression seiner Regierung gegen Venezuela vorausgesagt.<br>\nVenezuela durchl&auml;uft eine tiefe Wirtschaftskrise, die sich in einem Mangel an Nahrungsmitteln, Medikamenten, Ersatzteilen und einer Hyperinflation niederschl&auml;gt. Sie betr&auml;gt laut IWF dieses Jahr mehr als 1350000 Prozent, k&ouml;nnte demnach im Jahr 2019 10000000 Prozent erreichen.<br>\nDas gr&ouml;&szlig;te Hindernis f&uuml;r den wirtschaftlichen Aufschwung in Venezuela ist politisch. Die Fehler und die Korruption der sozialdemokratischen Regierung verbinden sich mit den Folgen der finanziellen Blockade. Diese wurde Venezuela von den USA, der Europ&auml;ischen Union und vom IWF illegal auferlegt.<br>\nHinzu kommt, dass der private Wirtschaftssektor gemeinsam mit den nationalen ultrarechten und faschistischen Kr&auml;ften den Sturz der Regierung provozieren will. Einen politischen Dialog lehnen sie ab. Auf diese Weise wird die Konfrontation zwischen der Bourgeoisie und der Arbeiterklasse versch&auml;rft. Der st&auml;ndige R&uuml;ckgang der Produktionskapazit&auml;ten des staatlichen &Ouml;lkonzerns PDVSA schw&auml;cht die Volkswirtschaft zus&auml;tzlich.<br>\nDeshalb will die venezolanische Regierung die gesch&auml;ftlichen, politischen und milit&auml;rischen Beziehungen zu China, Russland, der T&uuml;rkei und dem Iran st&auml;rken. Aber es bedarf eines neuen internen politischen Konsensus unter F&uuml;hrung der Arbeiterklasse und Werkt&auml;tigen, um die Wirtschaft zu stabilisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5101\/internationale_politik\/10192\/Venezuelas-neue-Allianzen.htm\">Unsere Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Afrika endlich ernst nehmen<\/strong><br>\nStellen wir uns folgendes Szenario vor: Nigerias Pr&auml;sident Muhammadu Buhari schaut auf seinem Europabesuch f&uuml;r 24 Stunden in Deutschland vorbei. Er diskutiert hier mit Bundeskanzlerin Angela Merkel seine neusten Pl&auml;ne gegen den Dieselskandal und die zunehmende Kinderarmut. Zwei Monate sp&auml;ter stellt Nigerias Wirtschaftsminister seine Strategien zur Bek&auml;mpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa vor. Die deutsche Politik w&uuml;rde h&ouml;flich zuh&ouml;ren, aber betonen, dass deutsche Politik in Deutschland gemacht wird.<br>\nWir wollen an dieser Stelle f&uuml;r einen Paradigmenwechsel in der deutschen Afrikapolitik werben: Weg vom Helfermodus und der Vorstellung wir w&uuml;ssten im Globalen Norden, welcher exakter &bdquo;Entwicklungszutaten&ldquo; es bedarf &ndash; hin zur Schaffung eines erm&ouml;glichenden internationalen Umfelds. Denn die Erkenntnis von Entwicklungsexpert*innen ist ganz eindeutig: Entwicklung muss von innen vorangetrieben werden. Sie kann von au&szlig;en lediglich Unterst&uuml;tzung erfahren. Beispielsweise sollte sich die deutsche Politik in den Bereichen Entwicklung, Handel und Finanzen darauf konzentrieren, auf internationaler Ebene einen Rahmen zu setzen, der den afrikanischen Staaten die notwendigen politischen Handlungsspielr&auml;ume f&uuml;r ihre wirtschaftliche und infolge dessen auch soziale Entwicklung erm&ouml;glicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zebralogs.wordpress.com\/2019\/01\/04\/afrika-endlich-ernst-nehmen\/\">Zebrablogs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bienensch&uuml;tzer brauchen eine Million Unterschriften<\/strong><br>\nNat&uuml;rlich ist es auch ein kleiner Triumph f&uuml;r die &Ouml;DP. Bei der Landtagswahl am 14. Oktober 2018 holte die Kleinstpartei nur 212 000 Stimmen oder 1,6 Prozent. Die &Ouml;DP-Spitzenkandidatin Agnes Becker und ihre Parteifreunde waren sehr niedergeschlagen. Dann kam der 15. November. In d&uuml;rren Worten teilte das Innenministerium mit, dass es das Volksbegehren &ldquo;Rettet die Bienen&rdquo; zugelassen hat. Mit einem Schlag war Beckers Frust Vergangenheit. Denn es war die &Ouml;DP, die das Volksbegehren gestartet hat. &ldquo;Allein seine Zulassung ist ein Riesenerfolg&rdquo;, sagt Becker, 38, Tier&auml;rztin aus Wegscheid und Sprecherin der Initiative. &ldquo;Und sie ist eine immense Herausforderung.&rdquo;<br>\nDenn nun geht es um die n&auml;chste H&uuml;rde. Von 31. Januar bis 13. Februar &ndash; binnen 14 Tagen also &ndash; m&uuml;ssen sich zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern in den Rath&auml;usern f&uuml;r das Volksbegehren eintragen. Dann und nur dann ist die Initiative ein Erfolg. Die H&uuml;rde ist hoch. Zehn Prozent, das sind ungef&auml;hr fast eine Million Stimmberechtigte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/bienen-volksbegehren-unterschriften-1.4271316\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie der Journalist Claas Relotius aus der Ukraine &ldquo;berichtete&rdquo;<\/strong><br>\nDie von ihm gefeierte Polizeireform ist gescheitert, Menschenrechtsgruppen werfen Kiew antidemokratische Praktiken und das Betreiben von Geheimgef&auml;ngnissen vor<br>\nIn einer herzzerrei&szlig;enden Geschichte hat der preisgekr&ouml;nte Reporter Claas Relotius, der &uuml;ber Jahre f&uuml;r den Spiegel und andere bekannte Medien Reportagen schrieb, &uuml;ber die Polizeireform in der Ukraine berichtet. In der Reportage erz&auml;hlt Relotius, wie er in Kiew zwei junge Mitarbeiter der neuen ukrainischen Polizei begleitet. Der Artikel legt nahe, dass sich in der Ukraine nun alles zum Besseren wendet, weil patriotische junge Leute mit der Korruption nun Schluss machen wollen. Das passte ins vorherrschende Narrativ und kam wahrscheinlich deswegen gut und ungepr&uuml;ft an.<br>\nDie im Juni 2016 im Schweizer Internet-Portal &ldquo;Reportagen&rdquo; ver&ouml;ffentlichte Geschichte ist immer noch online. Die Redaktion von &ldquo;Reportagen&rdquo; teilte mit, man werden den Text &ndash; wie auch die vier andere Geschichten, die Relotius f&uuml;r &ldquo;Reportagen&rdquo; schrieb &ndash; &ldquo;nachtr&auml;glich noch einmal einem umfangreichen Faktencheck unterziehen und dar&uuml;ber informieren&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wie-der-Journalist-Claas-Relotius-aus-der-Ukraine-berichtete-4259186.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Hatte der Fall Relotius System?<\/strong><br>\nUnter dem Hashtag #sagenwasist erz&auml;hlen Reporter, wie sie zu Manipulationen an Texten gedr&auml;ngt wurden. F&uuml;r manche ist die Debatte deshalb scheinheilig.<br>\nDer Fall Relotius wird weiter heftig diskutiert. Vor gut einer Woche gab der &bdquo;Spiegel&ldquo; bekannt, dass sein mittlerweile gek&uuml;ndigter Reporter Claas Relotius &uuml;ber Jahre Reportagen in Teilen erfunden hat. Dadurch wurde auch das Genre in Misskredit gebracht. Was hat das f&uuml;r Konsequenzen? Was ist faul im System?<br>\nWie kann und soll es mit der Textform weitergehen, fragen sich nicht nur die Redaktionen des Hamburger Nachrichtenmagazins. F&uuml;r Fabian Goldmann ist das nicht genug. Am Tag nach den ersten Relotius-Enth&uuml;llungen verbreitete der freie Autor einen Aufruf &uuml;ber Twitter an andere Journalisten: &bdquo;Wenn ihr der Meinung seid, dass #Relotius auch Ausdruck eines strukturellen Problems ist, w&auml;re jetzt doch eine gute Gelegenheit &uuml;ber eure Erfahrungen zu berichten.&ldquo; Seitdem schreiben Autoren unter dem an das Motto des &bdquo;Spiegel&ldquo;-Gr&uuml;nders Rudolf Augstein angelehnten Hashtag #sagenwasist im Netz von ihren Erfahrungen.<br>\nDas erinnert an Erlebnisberichte unter #metoo und #aufschrei. Es geht auch um Machtgef&auml;lle. Goldmann erz&auml;hlt von einer Interviewantwort, die ein Redakteurskollege beim Bearbeiten seines Textes komplett erfunden haben soll. Auf Goldmanns Einspruch sei die Reaktion gekommen, man k&ouml;nne die Passage immer noch &auml;ndern, sobald sich jemand beschwert.<br>\nDie wie Relotius vor allem im Ausland aktive Journalistin Ronja von Wurmb-Seibel erw&auml;hnt einen Tipp, den ihr ein Vorgesetzter w&auml;hrend ihrer beruflichen Anf&auml;nge gegeben haben soll: &bdquo;Das Gute am Auslandsjournalismus ist ja, dass niemand rausfinden wird, ob der Mann in Kabul das wirklich gesagt hat.&ldquo; Andere Kollegen h&auml;tten darauf beharrt, Explosionen zu zeigen, wo keine passiert seien. [&hellip;]<br>\nDer Hashtag #sagenwasist also als eine Art Befreiungsschlag. Da die darin beschuldigten Zeitungsmacher f&uuml;r gew&ouml;hnlich in den Geschichten anonymisiert werden, l&auml;sst sich der genaue Hergang oft nur unzureichend &uuml;berpr&uuml;fen. Dass die betroffenen Journalisten teilweise eingestehen, Manipulationen mitgetragen zu haben, verleiht ihren Aussagen zus&auml;tzliche Glaubw&uuml;rdigkeit. Die meisten von ihnen arbeiten als freie Autoren. Sie sind also vom Wohlwollen der in den Zeitung arbeitenden Redakteure angewiesen, die ihre Artikel entgegennehmen, f&uuml;r das Medium aufarbeiten oder &uuml;berarbeitete Versionen einfordern.<br>\nViele derjenigen, die unter #sagenwasist twittern, betonen die durchaus wertvolle Arbeit der Redakteure. Das zus&auml;tzliche Augenpaar helfe, m&ouml;gliche Fehler in den Texten aufzusp&uuml;ren. Aber es sind auch die Redakteure, die dar&uuml;ber entscheiden, welche Texte von freien Autoren gekauft werden und wer zuk&uuml;nftig Auftr&auml;ge bekommt. Ein System finanzieller Abh&auml;ngigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/medien\/sagenwasist-hatte-der-fall-relotius-system\/23808364.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist der Punkt, die Debatte ist scheinheilig. Die Aufarbeitung beim Spiegel ist eine Inszenierung. Denn am grunds&auml;tzlichen Problem, dass eben nicht dar&uuml;ber berichtet wird, &ldquo;was ist&rdquo;, sondern die Berichterstattung faktisch aller &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; dazu dient, einen Deutungsrahmen der aktuellen Geschehnisse im Sinne der herrschenden Oligarchie zu liefern, &auml;ndert sich durch den Fall Relotius nichts.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Demokratie-Macher<\/strong><br>\nMit seiner App &bdquo;Democracy&ldquo; will Marius Kr&uuml;ger den Bundestag transparenter machen und junge Leute zum Engagement bewegen.<br>\nEs gibt eine Geschichte, die Marius Kr&uuml;ger gerne erz&auml;hlt, wenn er gefragt wird, warum er die App &bdquo;Democracy&ldquo; entwickelt hat. Einige Wochen vor der letzten Bundestagswahl sei er durch Berlin gelaufen, sagt der 24-J&auml;hrige, und dabei immer wieder an den Wahlplakaten eines Kandidaten vorbeigekommen, auf denen folgendes Schlagwort prangte: Abr&uuml;stung. Kr&uuml;ger wollte es genauer wissen und recherchierte, wie der Politiker sich in der vergangenen Legislaturperiode bei Abstimmungen zur deutschen Verteidigungspolitik positioniert hatte. Das Ergebnis: Er hatte immer wieder f&uuml;r die Ausweitung oder Verl&auml;ngerung von Auslandseins&auml;tzen gestimmt &ndash; und gegen ein R&uuml;stungskontrollgesetz, mit dem Waffenexporte h&auml;tten verboten werden k&ouml;nnen. [&hellip;] User k&ouml;nnen sich jetzt durch die Gesetzgebungsvorg&auml;nge der aktuellen Legislaturperiode klicken und nachvollziehen, welche Fraktionen wie abgestimmt haben. K&uuml;nftig soll das sogar f&uuml;r jeden einzelnen Abgeordneten gesondert angezeigt werden. Der Clou: Die User der App k&ouml;nnen &uuml;ber jeden Antrag auch selbst abstimmen &ndash; und vor der n&auml;chsten Wahl das eigene Abstimmungsverhalten mit dem der verschiedenen Fraktionen und Abgeordneten abgleichen. So k&ouml;nnten User nicht nur nachvollziehen, welche Partei am ehesten ihren Interessen vertritt, sondern auch, ob Politiker im Parlament ihre Versprechen einhielten, sagt Marius Kr&uuml;ger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/kultur\/netz-tv-kritik-medien\/netz\/democracy-app-die-demokratie-macher-a-1630441%20\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.democracy-deutschland.de\/\">Homepage &amp; Downloadlinks<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Verreisen f&uuml;r&lsquo;s Klima<\/strong><br>\nAlso ich bin auf jeden Fall gut ins neue Jahr geschaukelt. &#128522; W&uuml;nsche Euch nur das Allerbeste f&uuml;r 2019 &ndash; auf ein tolles, neues Jahr! &#128171;<br>\n#california #vacationtime #sonnestattb&ouml;ller<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Katharina.Schulze.Landtag\/photos\/a.228440603982424\/1159012924258516\/?type=3&amp;theater\">Katharina Schulze via Facebook<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die bayerische Gr&uuml;nen-Vorsitzende Katharina Schulze findet B&ouml;ller doof. Daran l&auml;sst sie auch ihre W&auml;hler unter dem Hashtag #sonnestattb&ouml;ller mit fr&ouml;hlichen Urlaubsbildern aus #california teilhaben. Wie wohl die &Ouml;kobilanz dieses Abstechers aussieht? Diese Steilvorlage lie&szlig; sich noch nicht einmal die FDP <a href=\"https:\/\/www.rosenheim24.de\/bayern\/seitenhieb-augenzwinkern-gegen-katharina-schulze-rosenheimer-fdp-spitzenkandidat-martin-hagen-10970307.html\">entgehen<\/a> und diesmal sei ihr das sogar geg&ouml;nnt. Vor nicht allzu langer Zeit hat Schulze &uuml;brigens aktiv gegen die 3. Startbahn in M&uuml;nchen demonstriert &ndash; ihre Argumente wirken angesichts ihres Kurztrips nach #california im Nachhinein dann aber doch ein wenig <a href=\"http:\/\/www.keinestartbahn.de\/kategorie\/argumente\/?fbclid=IwAR2-RgGb7oeD9gdDxvwwcNW8jUsRVBFnPgcKN_ujEZEwwiy9wAYYLoTNXeA\">verlogen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190104-hdt-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><em><strong>P.S.:<\/strong> Der Spitzengr&uuml;ne Cem &Ouml;zdemir verbrachte den Jahreswechsel &uuml;brigens in den <a href=\"https:\/\/twitter.com\/cem_oezdemir\/status\/1080565247495294982\">Anden<\/a>. Es sei ihm geg&ouml;nnt. Um mit seinem CO2-Fu&szlig;abdruck wieder in die Gr&ouml;&szlig;enklassen normaler dieselfahrender &bdquo;Luftverpester&ldquo; zu kommen, m&uuml;sste er sich jetzt aber bis zum Lebensende zu Fu&szlig; fortbewegen &hellip; wenn das mal reicht.<\/em><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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