{"id":48303,"date":"2019-01-08T09:20:38","date_gmt":"2019-01-08T08:20:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48303"},"modified":"2019-01-18T12:32:46","modified_gmt":"2019-01-18T11:32:46","slug":"280-container-fallen-in-die-nordsee-und-der-freihandel-laeuft-als-waere-nichts-geschehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48303","title":{"rendered":"280 Container fallen in die Nordsee. Und der Freihandel l\u00e4uft, als w\u00e4re nichts geschehen."},"content":{"rendered":"<p>280 Container und darunter drei Container mit giftigen Chemikalien. Das ist eine Bedrohung der Meere und der Str&auml;nde. Eine Gefahr f&uuml;r Umwelt und Natur. Sie kommt obendrauf auf die Verschmutzung mit Plastik, mit Schwer&ouml;l, mit der Umweltbelastung beim Abwracken, mit der Belastung von Natur und Umwelt durch den Transport der Container vom Hafen ins Binnenland. Das sind Kosten des internationalen Freihandels, die nicht in die Kalkulation der Waren eingehen, obwohl die Theorie der Marktwirtschaft dies eigentlich verlangt. &ndash; Haben Sie irgendwo in den Berichten &uuml;ber das Ungl&uuml;ck in der Nordsee eine Erw&auml;gung oder wenigstens eine Frage danach gefunden, was ein solches Ungl&uuml;ck und die dadurch ausgel&ouml;sten Kosten f&uuml;r den Welthandel bedeuten m&uuml;ssten? <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_187\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-48303-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190108_280_Container_fallen_in_die_Nordsee_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190108_280_Container_fallen_in_die_Nordsee_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190108_280_Container_fallen_in_die_Nordsee_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190108_280_Container_fallen_in_die_Nordsee_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=48303-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190108_280_Container_fallen_in_die_Nordsee_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190108_280_Container_fallen_in_die_Nordsee_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>J&auml;hrlich gehen nach Angaben des Leiters des Havariekommandos rund 10.000 Container weltweit &uuml;ber Bord. Wussten Sie das? In f&uuml;nf Jahren sind das rund 50.000 Container &ndash; gef&uuml;llt mit vergleichsweise harmlosen G&uuml;tern wie Spielzeug und Fahrr&auml;dern, aber auch Container mit Lithium-Batterien und Chemikalien. 10.000 herunterfallende Container im Jahr. Das ist kein Pappenstiel. Und addiert zu allen anderen Belastungen der Meere und zu Lande ist das jedenfalls so, dass es Politiker und Journalisten besch&auml;ftigen, ja sogar umtreiben m&uuml;sste. Marktwirtschaftler sowieso. Ihre Theorie der Marktwirtschaft besagt, dass sogenannte &bdquo;externe Kosten&ldquo; &ndash; im konkreten Fall die Kosten der Belastung von Umwelt und Natur und Gesundheit &ndash; in die privaten Kalkulationen der Unternehmer, im konkreten Fall der Spediteure, hineingerechnet werden m&uuml;ssten, also belastet werden m&uuml;ssten.<\/p><p>Ich habe Meldungen und Berichte &uuml;ber das Ungl&uuml;ck in der Nordsee gepr&uuml;ft. (Im Anhang finden Sie ein paar Beispiele.) Ganz selten wird immerhin die Frage gestellt, wer die S&auml;uberungskosten bezahlt und dann wird zufrieden festgestellt, dass die Reederei zugesichert habe, das zu &uuml;bernehmen. Aber die Folgen der Verschmutzung der Meere, die von dem forcierten Welthandel ausgeht und die damit verbundene falsche Entwicklung der Weltwirtschaft mit ihrer hohen Konzentration weit weg von den Orten des Verbrauchs und Gebrauchs, und die Erzeugung von unermesslich viel Verkehr wird nicht thematisiert. <\/p><p><strong>Verkehrsvermeidung ist im Kontext des Ungl&uuml;cks dieses gro&szlig;en Containerfrachters genauso wenig Thema wie in der Debatte &uuml;ber TTIP und andere Freihandelsabkommen.<\/strong><\/p><p>Typisch f&uuml;r die Behandlung des Themas ist ein Beitrag im NDR vom 3. Januar. Dort werden &bdquo;wichtigste Fragen&ldquo; gestellt und gleich beantwortet. Ich zitiere:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;<strong>MSC Zoe&rdquo;-Havarie: Wichtigste Fragen und Antworten<\/strong><\/p>\n<p>Wie werden Container an Bord gesichert?<\/p>\n<p>Die &ldquo;MSC Zoe&rdquo; ist eines der gr&ouml;&szlig;ten Frachtschiffe der Welt. Stellt das ein besonderes Risiko bei dieser Witterung dar?<\/p>\n<p>Welche technischen M&ouml;glichkeiten gibt es bei der Container-Suche?<\/p>\n<p>Wie viele Container gehen j&auml;hrlich &uuml;ber Bord?<\/p>\n<p>Wer tr&auml;gt die Konsequenzen?<\/p>\n<p>Darf man angesp&uuml;ltes Strandgut behalten?&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Das waren die sechs gestellten Fragen. <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/oldenburg_ostfriesland\/MSC-Zoe-Havarie-Wichtigste-Fragen-und-Antworten,container664.html\">Und das sind zwei der Antworten<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<strong>Wie viele Container gehen j&auml;hrlich &uuml;ber Bord?<\/strong><\/p>\n<p>J&auml;hrlich gehen rund 10.000 Container weltweit &uuml;ber Bord, wie Hans-Werner Monsees, Leiter des Havariekommandos, sagt. Dass es in diesem Fall gleich rund 270 sind, k&ouml;nne man mit dem Domino-Effekt erkl&auml;ren. Laut dem Verband Deutscher Reeder passiert es eher selten, dass ein Schiff Hunderte Container verliert. &ldquo;Es kommt sehr, sehr selten vor&rdquo;, sagt Uwe Schieder, Transportversicherungsexperte beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).<\/p>\n<p><strong>Wer tr&auml;gt die Konsequenzen?<\/strong><\/p>\n<p>F&uuml;r den Transport ist grunds&auml;tzlich die jeweilige Reederei verantwortlich. Nach Angaben des Verbands Deutscher Reeder sind Reedereien f&uuml;r solche F&auml;lle versichert. Schieder verweist darauf, dass es unterschiedliche M&ouml;glichkeiten der Absicherung gibt:&nbsp;Eine Waren-, eine Container- und eine Haftpflichtversicherung. Letztere kommt zum Zug, wenn Dritten Sch&auml;den zugef&uuml;gt werden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>In der Antwort auf die Frage &bdquo;Wer tr&auml;gt die Konsequenzen?&ldquo; hatte ich erwartet, etwas &uuml;ber die gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Konsequenzen zu finden. Aber der f&uuml;r die K&uuml;sten zust&auml;ndige &Ouml;ffentlich-rechtliche Sender NDR pflegt offensichtlich eine absolut engstirnige Perspektive. Dort interessiert gerade mal die Versicherungsfrage; es interessieren nicht die &ouml;kologischen und volkswirtschaftlichen Folgen der Belastung der Meere und der Umwelt und Natur insgesamt. Nichts.<\/p><p>In anderen Medien wird das Thema genauso oberfl&auml;chlich behandelt. Die Sch&auml;den f&uuml;r die Umwelt werden gelegentlich behandelt, aber was es bedeuten w&uuml;rde, wenn man diese Belastungen und damit die volkswirtschaftlichen Kosten den Spediteuren anlasten w&uuml;rde, das wird ausgeklammert. <\/p><p>Die Oberfl&auml;chlichkeit der Behandlung des Themas durch die Politik unterscheidet sich wenig von dem Umgang der Medien mit den Vorg&auml;ngen. Typisch ist die Reaktion der Bundesregierung und des zust&auml;ndigen Ministers in Niedersachsen. &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/nach-havarie-von-frachter-bundesregierung-fordert-peilsender-100.html\">Bundesregierung fordert Peilsender<\/a>&ldquo;, damit man die &uuml;ber Bord gegangenen Container wiederfindet.<\/p><p><strong>Der Welthandel l&auml;uft ohne Kalkulation der vollen Kosten des Transports. Und der Welthandel wird auf vielf&auml;ltige Weise durch vielerlei Beg&uuml;nstigungen der Schifffahrt und der Luftfahrt subventioniert. Deshalb die hohe Konzentration von Produktion und Konsum. Deshalb das hohe Verkehrsaufkommen auf den Meeren, auf den Stra&szlig;en, in der Luft und auf den Schienen. Deshalb die Zerst&ouml;rung dezentraler und regionaler Produktionsm&ouml;glichkeiten.<\/strong><\/p><p>Ich beginne mit einer kleinen Geschichte: 2004 traf ich im Zusammenhang mit der Arbeit an meinem Buch &bdquo;Die Reforml&uuml;ge&ldquo;, in der es um 40 Denkfehler, L&uuml;gen und Legenden der &ouml;konomischen Debatte ging, auf einen Jungunternehmer. Einen sehr erfolgreichen deutsch-&ouml;sterreichischen Jungunternehmer. Er produzierte und vertrieb Damenunterw&auml;sche und berichtete davon, dass er seine Produkte in Slowenien fertigen lasse, weil dort die Produktion billiger als in &Ouml;sterreich und in Deutschland sei. Es sei aber absehbar, dass er mit der Produktion nach Ostasien weiterziehe. &ndash; Er konnte offensichtlich davon ausgehen, dass er f&uuml;r den Transport der in China oder Vietnam gefertigten Dessous nur geringe Kosten und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht die vollen Kosten des Transports zahlen m&uuml;sse &ndash; jedenfalls nicht die Kosten f&uuml;r die Verschmutzung der Meere von Ostasien nach Bremerhaven, auch nicht f&uuml;r den Transport der Container auf der Stra&szlig;e nach Frankfurt oder Salzburg und auch nicht die echten Kosten f&uuml;r den Flug, den seine Vertragspartner oder er selbst gelegentlich zwischen Europa und Ostasien zu unternehmen hatten. <\/p><p>Jetzt, im Januar 2019, waren von ihm bestellte Waren m&ouml;glicherweise in einem der &uuml;ber Bord gegangenen Container. Dass sie nicht bei ihm angekommen sind, ist &auml;rgerlich, aber der finanzielle Verlust wird von Versicherungen ausgeglichen. Ansonsten l&auml;uft der Welthandel wie geschmiert, in der Tat geschmiert, n&auml;mlich von auf der Allgemeinheit, auf Natur, Umwelt und Meeren abgeladenen Kosten. <\/p><p>Zur Erg&auml;nzung bleibt hier noch der Hinweis, dass die den Welthandel f&ouml;rdernden Verkehrstr&auml;ger auf vielf&auml;ltige Weise subventioniert sind. <\/p><ul>\n<li>Der <strong>Luftverkehr<\/strong> ist dadurch subventioniert, dass gro&szlig;e &ouml;ffentliche Mittel in den Flugzeugbau geleitet werden und durch den Verzicht auf die Besteuerung des Flugbenzins. Eine Kerosinsteuer w&auml;re das Selbstverst&auml;ndlichste und marktwirtschaftlich Notwendigste von der Welt.<\/li>\n<li>Die <strong>Schifffahrt<\/strong> wird durch vielerlei Steuerbefreiungen subventioniert. Hier folgen ein paar einschl&auml;gige Presseinformationen zum Thema: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/wirtschaft\/hafen-und-schifffahrt\/article108029405\/Fuenf-Milliarden-Euro-Steuervorteil-fuer-Reeder.html\">SCHIFFFAHRT &ndash; F&uuml;nf Milliarden Euro Steuervorteil f&uuml;r Reeder<\/a>&ldquo; und &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/deutschland-welt\/deutschland-welt-wirtschaft_artikel,-Reedereien-erhalten-Steuervorteile-_arid,1302631.html#nfy-reload\">Reedereien erhalten Steuervorteile.<\/a> Nur wenige Schiffe fahren noch unter deutscher Flagge. Der Grund: Zu hohe Steuern. Nun billigte der Bundesrat eine Initiative, wonach die Reedereien keine Lohnsteuer mehr f&uuml;r ihre Seeleute zahlen m&uuml;ssen.&ldquo;\n<p>Diese Informationen betreffen nur zwei der Vorteile, die der Staat &ndash; also wir Steuerzahler &ndash; der Schifffahrt gew&auml;hrt und gew&auml;hrt hat. Hinzu kommen eine F&uuml;lle von weiteren Steuererleichterungen und Subventionen. <\/p>\n<p>Von interessierter Seite wird in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass andere L&auml;nder auch subventionieren und wir gezwungen seien, diesem Usus zu folgen, weil andernfalls keine Schiffe mehr unter deutscher Flagge fahren. Das mag ein Problem sein. Aber die L&ouml;sung ist mit Sicherheit nicht der Subventionswettbewerb. Denn genau das f&uuml;hrt zu einer sehr problematischen F&ouml;rderung des Welthandels und des damit verbundenen Verkehrs.<\/p><\/li>\n<\/ul><p><strong>Fazit: Heute werden in der Welt G&uuml;ter auf den Meeren und auf den Stra&szlig;en und Schienen ohne Anrechnung der vollen Kosten transportiert. Das f&uuml;hrt zu einer hochkonzentrierten weltwirtschaftlichen Arbeitsteilung. Die Regionalisierung von Produktion und Konsum hat nur noch geringe Chancen. Dabei w&auml;re genau dies das richtige Konzept f&uuml;r die Zukunft. &Uuml;brigens auch ein Konzept zu einer gedeihlichen dezentralen &ouml;konomischen Entwicklung in Europa.<\/strong><\/p><p><strong>Anhang: Einige Medien zum Verlust der Container in der Nordsee<\/strong><\/p><ol>\n<li><strong>Deutschlandfunk<\/strong><br>\n&hellip;\n<p><strong>Rother:<\/strong> In Deutschland gibt es erste politische Forderungen nach sch&auml;rferen Kontrollen und Regelungen. Wie wird in den Niederlanden &uuml;ber m&ouml;gliche Fehler und auch Verantwortlichkeiten diskutiert?<br>\n<strong>Birschel:&nbsp;<\/strong>Was jetzt auf jeden Fall ganz sicher ist und zun&auml;chst einmal sagen jetzt schon die ersten niederl&auml;ndischen Kommunen, wir werden auf jeden Fall den Reeder, der in der Schweiz sitzt, haftbar machen f&uuml;r die Sch&auml;den, denn er ist am Ende daf&uuml;r verantwortlich. Aber es wird eigentlich noch gewarnt und gesagt ja, wir m&uuml;ssen erstmal gucken, was die Untersuchung ergibt, denn das Schiff liegt jetzt in Bremerhaven und da wird geschaut, ist alles gut verankert gewesen. Aber die Experten sagen auch, wenn es eben ein so gro&szlig;es Schiff ist, und auf dieses Schiff passten 19000 Container, das muss man sich mal vorstellen, und allein rein die Container, die &uuml;ber dem Schiffsrumpf ragen, und wenn ein starker Sturm ist, dann kann das also tats&auml;chlich ins Rutschen kommen und dann ist die Frage, ob tats&auml;chlich da wirklich viel dran zu machen ist, also die warnen vor zu schnellen Schuldzuweisungen.<br>\n&hellip;<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/container-havarie-in-den-niederlanden-die-kuesten-geben-ein.795.de.html?dram:article_id=437466\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Tagesschau<\/strong><br>\nContainerungl&uuml;ck<br>\n<strong><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/container-schiff-sturm-105.html\">Dem Meer droht Riesenschaden<\/a><\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/container-schiff-sturm-105.html\">tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/handel-konsumgueter\/fragen-und-antworten-hunderte-container-treiben-in-der-nordsee-was-sie-darueber-wissen-sollten\/23827276.html\">Hunderte Container treiben in der Nordsee &ndash; Was Sie dar&uuml;ber wissen sollten<\/a><\/strong><br>\nDie &bdquo;MSC Zoe&ldquo; hat in der Nordsee Hunderte Container verloren. Doch wie gef&auml;hrlich sind sie wirklich? Und wie ist die Lage an den K&uuml;sten? Ein &Uuml;berblick.<\/li>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/oldenburg_ostfriesland\/MSC-Zoe-45-Kubikmeter-Strandgut-auf-Borkum,container622.html%20\">Havarie vor Borkum: 220 von 280 Containern geortet<\/a><\/strong><br>\n&hellip;<br>\nDas Havariekommando Cuxhaven hat NDR Informationen best&auml;tigt, dass einer der drei vermissten Gefahrgut-Container 280 S&auml;cke der gef&auml;hrlichen Chemikalie Dibenzoylperoxid enthielt, die zur Kunststoffherstellung verwendet wird. Bislang wurden nur zwei der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/oldenburg_ostfriesland\/Havarie-der-MSC-Zoe-Sack-mit-Giftpulver-angespuelt,container698.html\">25-Kilo-S&auml;cke in den Niederlanden&nbsp;angesp&uuml;lt<\/a>. Ein zweiter vermisster Gefahrgut-Container hatte 1.500 Kilogramm Lithium-Ionen-Batterien geladen. Von den Gefahrstoffen ist auf deutscher Seite bislang nichts angekommen.<\/li>\n<li>3. Januar 2019, 13:17 Uhr<br>\n<strong><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/havarie-container-msc-zoe-nordsee-1.4273437\">Nach Frachter-Havarie<\/a><\/strong><br>\n<strong><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/havarie-container-msc-zoe-nordsee-1.4273437\">Erster Chemikalienfund im Wattenmeer<\/a><\/strong><\/li>\n<\/ol><p>Titelbild: MartinLueke\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>280 Container und darunter drei Container mit giftigen Chemikalien. Das ist eine Bedrohung der Meere und der Str&auml;nde. Eine Gefahr f&uuml;r Umwelt und Natur. 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