{"id":48312,"date":"2019-01-08T11:28:49","date_gmt":"2019-01-08T10:28:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48312"},"modified":"2019-01-09T07:12:45","modified_gmt":"2019-01-09T06:12:45","slug":"habecks-twitter-rueckzug-ein-erster-schritt-auf-einem-langen-marsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48312","title":{"rendered":"Habecks Twitter-R\u00fcckzug \u2013 ein erster Schritt auf einem langen Marsch"},"content":{"rendered":"<p>Gr&uuml;nen-Chef Robert Habeck k&uuml;ndigt <a href=\"https:\/\/m.gruene.de\/ueber-uns\/2019\/bye-bye-twitter-und-facebook.html?fbclid=IwAR0X9SLhEsTq69MgbVz1h7MRGc9uxLQazOi0Vv81cBK2vA4i3phg0PWa3qE\">seinen R&uuml;ckzug von Twitter an<\/a> und begr&uuml;ndet dies mit dem negativen Einfluss, den das Medium unterbewusst auf ihn aus&uuml;be &ndash; es mache ihn aggressiv, laut, polemisch und zugespitzt. Und genauso kommentierten dann auch viele Journalisten und Politiker den Fall #Habeck auf Twitter &ndash; aggressiv, laut, polemisch und zugespitzt. Quod erat demonstrandum. W&uuml;rde man Habecks selbstkritische Analyse fortsetzen, w&auml;re der R&uuml;ckzug aus der belanglosen Zwitscherei jedoch nur der erste Schritt eines langen Marsches in Richtung Entschleunigung und zur R&uuml;ckbesinnung auf echte inhaltliche Debatten. Daran d&uuml;rfte die gro&szlig;e Filterblase des &bdquo;Hauptstadtjournalismus&ldquo; samt assoziierter Politiker jedoch kein gesteigertes Interesse haben. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2811\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-48312-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190108_Habecks_Twitter_Rueckzug_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190108_Habecks_Twitter_Rueckzug_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190108_Habecks_Twitter_Rueckzug_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190108_Habecks_Twitter_Rueckzug_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=48312-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190108_Habecks_Twitter_Rueckzug_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190108_Habecks_Twitter_Rueckzug_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Shit happens. Ein kickender Fu&szlig;ballmillion&auml;r <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/kultur\/micky-beisenherz\/micky-beisenherz--99-orte-zum-vergessen--heute--dubai-8519128.html?utm_campaign&amp;utm_source=facebook&amp;utm_medium=mweb_sharing&amp;fbclid=IwAR1C4UkxFXaoe5nPhp-LzhrF4lYzxYYWY6Jk_JgSOlKnEHlUY981yYN59Jg\">lichtet sich<\/a> mit vergoldetem Steak f&uuml;r 1.200 Euro ab, stellt das Bild auf Instagram und p&ouml;belt dann gegen seine Follower, die seine Leidenschaft f&uuml;r Dekadenz nicht teilen. #Fail. <\/p><p>Eine Landespolitikerin der Gr&uuml;nen fliegt &ndash; CO2-Bilanz hin oder her &ndash; &uuml;ber den Jahreswechsel ins warme Kalifornien und l&auml;sst ihre daheimgebliebenen Follower <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48268#h17\">via Facebook<\/a> an ihrer #SonneStattB&ouml;ller-Aktion teilhaben. Die &auml;u&szlig;erten sich jedoch zunehmend kritisch, worauf die Politikerin die Kommentierung kurzerhand abschaltet. #Fail.<\/p><p>Und dann noch Robert Habeck, der es in einem via Twitter verbreiteten Wahlkampfvideo f&uuml;r die Th&uuml;ringer Parteifreunde doch tats&auml;chlich in Sachen Polemik angeblich &uuml;bertrieb, was jedem halbwegs talentierten Korinthenkacker die M&ouml;glichkeit gab, seinerseits Habecks missverst&auml;ndliche &Auml;u&szlig;erung missverst&auml;ndlich und polemisch zuzuspitzen. #Fail? Nein, w&auml;hrend Franck Ribery und Katharina Schulze tats&auml;chlich gelungene Beispiele daf&uuml;r sind, wie man nicht mit den &bdquo;sozialen&ldquo; Netzwerken umgehen sollte, ist der Fall Habeck trauriger Alltag im Neuland der &bdquo;sozialen&ldquo; Netzwerke. <\/p><p>Fr&uuml;her erlaubte der Kurznachrichtendienst Twitter seinen Nutzern, Tweets mit maximal 140 Zeichen L&auml;nge abzusetzen &ndash; heute sind es 280 Zeichen. &Uuml;berfl&uuml;ssig zu erw&auml;hnen, dass in einem solchen Format keine ausf&uuml;hrliche Analyse, kein hintergr&uuml;ndiger Dialog und auch kein gepflegter Austausch von Gedanken erfolgen kann. Twitter ist schon vom Format her ein Medium, das zur Zuspitzung zwingt. Folgerichtig waren und sind es auch die &bdquo;Spr&uuml;cheklopfer&ldquo;, die auf Twitter re&uuml;ssieren und sich mit Gleichgesinnten einen schlagfertigen und oft durchaus unterhaltsamen Austausch liefern. Das ist ja alles auch ganz nett. Man sollte nur nicht der Illusion verfallen, dies h&auml;tte etwas mit der Realit&auml;t &bdquo;da drau&szlig;en&ldquo; zu tun.<\/p><p>Selbst die politischen und journalistischen Zwitscherk&ouml;nige kommunizieren via Twitter vor allem mit ihrer Echokammer. Der gestern von Twitter zur&uuml;ckgetretene Gr&uuml;ne Habeck hatte beispielsweise 50.000 Follower &ndash; das ist nur etwas mehr als ein Promille aller Wahlberechtigten. Und diese Zahl beinhaltet auch noch all die Karteileichen und passiven Nutzer. Wenn ein Tweet aktiv von 500 Menschen kommentiert, weiterverbreitet oder geliket wird, ist er schon sehr erfolgreich. Selbst in &bdquo;hitzigen&ldquo; Debatten kommen nur selten mehr als f&uuml;nfzig aktive Nutzer zusammen. Auch wenn Twitter pro forma ein offenes Medium ist, spielen sich die Dialoge der politischen und journalistischen Heroen der Plattform zuallermeist in einem &uuml;berschaubaren Kreis ab. Man polemisiert vornehmlich mit seiner Echokammer. Erstaunlicherweise merken die Beteiligten dies oft gar nicht und verwechseln ihre virtuelle Kommunikation mit einigen wenigen Mitgliedern der &bdquo;Berliner Blase&ldquo; mit der realen Kommunikation mit realen Menschen.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190108_Habecks-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>W&auml;re Twitter in der Politik nur eine Randerscheinung, k&ouml;nnte man dar&uuml;ber ja hinwegsehen. Dem ist jedoch nicht so. Haben Sie sich schon einmal gewundert, warum gestandene Politiker selbst im Bundestag wie rollige Teenager pausenlos mit ihrem Smartphone herumspielen? Irgendwoher m&uuml;ssen die gef&uuml;hlt hunderten Tweets der Berliner Nomenklatura ja auch herkommen. In seinem &bdquo;Abschiedsbrief&ldquo; beschreibt Robert Habeck den inneren Zwang sehr anschaulich, st&auml;ndig auf sein Smartphone zu schauen und auch seine eigene &bdquo;Performance&ldquo; vor allem an den Reaktionen der &bdquo;Twitter-Welt&ldquo; zu messen. <\/p><p>Habeck erw&auml;hnt auch die &bdquo;Schere im Kopf&ldquo; und den inneren Drang, sich so zu benehmen und zu &auml;u&szlig;ern, dass es den Followern auf Twitter gef&auml;llt. Hundebesitzern ist dieses Verhalten &uuml;brigens sehr gut bekannt &ndash; es nennt sich &bdquo;will to please&ldquo; und beschreibt den Drang bestimmter Hunderassen, ihrer menschlichen Kontaktperson Freude zu machen und daf&uuml;r dann ausgiebig gelobt zu werden. So gesehen sind twitternde Politiker auf ihre Art auch nur Labradore, die sich nach Zuspruch und Liebe sehnen. Diese Erkenntnis kommt Habeck jedoch nicht, da er die Zusammensetzung seiner &bdquo;Twitter-Welt&ldquo; analytisch ausklammert. Und dies sicher aus gutem Grund. Denn die Erkenntnis, dieses ganze Spektakel nur f&uuml;r die Zustimmung der eigenen kleinen Filterblase aufzuf&uuml;hren, muss schon deprimierend sein; so deprimierend, dass sie von der &bdquo;Twitter-Welt&ldquo;, die sich ohnehin gerne mit der &bdquo;echten Welt&ldquo; verwechselt, meist verdr&auml;ngt wird. <\/p><p>Damit h&ouml;ren die Probleme jedoch nicht auf, sondern fangen gerade erst an. Ein weiteres Merkmal von Twitter und Co. ist die schon fast perverse Schlagzahl. Was morgens noch &bdquo;trending topic&ldquo; war, kann am Nachmittag schon kalter Kaffee sein. Ging es gestern morgen um den #Datendiebstahl, war der Nachmittag f&uuml;r #Habeck reserviert. Und sp&auml;testens, nachdem jeder Quatschkopp seine zwei Cent zum Thema hinzugezwitschert hat, konnte die virtuelle Karawane weiterziehen und sich trendigeren Topics zuwenden. Heute wird schon wieder die n&auml;chste Sau durchs virtuelle Dorf getrieben. Dort, wo der Verzicht auf Inhalte schon durch das Medium selbst vorgegeben wird, ist freilich auch kein echtes ehrliches Interesse f&uuml;r die Inhalte vorhanden und alles zischt nur so an einem vorbei. <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190108_Habecks-02.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Spr&uuml;che statt Analyse, Meinung statt Inhalt &ndash; streng genommen ist Twitter wie die &bdquo;Post von Wagner&ldquo; auf Speed und digital. Das Sch&ouml;ne: Jeder kommt mit. Man muss nicht sonderlich klug oder informiert sein, um die Hahnenk&auml;mpfe der Spr&uuml;cheklopfer zu verfolgen. Schopenhauer h&auml;tte seine wahre Freude, wenn er mitbekommen w&uuml;rde, wie seine &bdquo;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eristische_Dialektik\">eristische Dialektik<\/a>&ldquo; (zugespitzt: die Kunst, rhetorisch zuzuspitzen und Recht zu bekommen, ohne Recht zu haben) sich im digitalen Zeitalter zur vorherrschenden Kommunikationsform der politischen und publizistischen &bdquo;Eliten&ldquo; gemausert hat. <\/p><p>Leider bleibt dabei jedoch jegliche Ernsthaftigkeit auf der Strecke. Wenn die f&uuml;hrenden K&ouml;pfe der Blase des Hauptstadtjournalismus und der Bundespolitik sich tagaus, tagein mit digitalem Entertainment nur selbst bespa&szlig;en, ist dies ein Armutszeugnis f&uuml;r unsere Gesellschaft. Oft fragen wir uns, wo die wichtigen Debatten denn bleiben. Warum werden die dr&auml;ngendsten Fragen unserer Zeit von der Politik und den Edelfedern nicht gestellt? Vielleicht liegt es &ndash; nat&uuml;rlich nicht nur, aber auch &ndash; daran, dass f&uuml;r derlei Debatten zwischen den &bdquo;trending topics&ldquo; schlichtweg keine Zeit mehr vorhanden ist und diese Debatten auch nicht sonderlich gut daf&uuml;r geeignet sind, in 280-Zeichen-Spr&uuml;cheklopfer-Manier mediengerecht so aufbereitet zu werden, dass man sein Leckerli von der Echokammer bekommt. <\/p><p>Habeck formuliert das etwas defensiver. Er beklagt die &bdquo;Schnelligkeit, die es schwer macht, dem Nachdenken Raum zu lassen&ldquo; und &bdquo;m&ouml;chte gern wieder konzentrierter sein, fokussierter und auf die lange Distanz geeicht, nicht auf den kurzfristigen Gel&auml;ndegewinn&ldquo;. Nun kann man Robert Habeck ja durchaus kritisch sehen &ndash; auch ich bin bekanntlich kein gro&szlig;er Habeck-Fan &ndash; aber solche Worte &ndash; so sie denn auch ernst gemeint sind &ndash; w&uuml;rde zumindest ich mir von viel mehr Politikern w&uuml;nschen. Allerdings muss man sich auch wundern, dass Habeck auf noch nicht einmal halber Strecke die Luft ausgeht. Denn was unterscheidet die inzestu&ouml;se Zwitscherei im Netz eigentlich von der nicht minder inzestu&ouml;sen Medienarbeit im analogen politischen Berlin?<\/p><p>Bleibt in Zeitungsinterviews oder den ber&uuml;chtigten TV-Talks von Maischberger bis Will Raum f&uuml;r die &bdquo;lange Distanz&ldquo;? Es ist ja richtig, dass das Medium Twitter negativ auf die eigene politische Kommunikation abf&auml;rbt. Aber ist das bei der Kommunikation &uuml;ber andere Medien und Kan&auml;le &ndash; das Medium &bdquo;Buch&ldquo; lassen wir mal raus &ndash; eigentlich anders? Machen Sie sich doch einmal den Spa&szlig; und schauen Sie sich auf YouTube alte &bdquo;Talkshows&ldquo; an &ndash; z.B. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/results?search_query=g%C3%BCnter+gaus\">die Gespr&auml;chssendung von G&uuml;nter Gaus<\/a>. Und nun vergleichen Sie diese tiefgr&uuml;ndigen Debatten einmal mit dem ganzen schnelllebigen und oberfl&auml;chlichen Unterhaltungskokolores, der uns heute als &bdquo;Gespr&auml;chssendung&ldquo; angeboten wird. Twitter ist &uuml;berall.<\/p><p>Es w&auml;re daher sch&ouml;n, wenn der Twitter-R&uuml;cktritt des Robert Habeck ein erster Schritt auf einem langen gesamtgesellschaftlichen Marsch w&auml;re; ein Marsch, der weg von der Schnelllebigkeit, der Oberfl&auml;chlichkeit, der Selbstbezogenheit, der Schnatterhaftigkeit, der Angst vor Inhalten und dem Unwillen zu echten Debatten f&uuml;hrt. Aber morgen wird ja schon die n&auml;chste Sau durchs Dorf getrieben und Entschleunigung, Ernsthaftigkeit und Debattenkultur sind wohl ohnehin inkompatibel mit der &bdquo;Twitter-Welt&ldquo;. <\/p><p>Titelbild: Tero Vesalainen\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/0536f123ca2943e880894cd724746ce4\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gr&uuml;nen-Chef Robert Habeck k&uuml;ndigt <a href=\"https:\/\/m.gruene.de\/ueber-uns\/2019\/bye-bye-twitter-und-facebook.html?fbclid=IwAR0X9SLhEsTq69MgbVz1h7MRGc9uxLQazOi0Vv81cBK2vA4i3phg0PWa3qE\">seinen R&uuml;ckzug von Twitter an<\/a> und begr&uuml;ndet dies mit dem negativen Einfluss, den das Medium unterbewusst auf ihn aus&uuml;be &ndash; es mache ihn aggressiv, laut, polemisch und zugespitzt. Und genauso kommentierten dann auch viele Journalisten und Politiker den Fall #Habeck auf Twitter &ndash; aggressiv, laut, polemisch und zugespitzt. Quod erat<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48312\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":48313,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,198,183],"tags":[2544,2366,1113,2195],"class_list":["post-48312","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-medienkritik","tag-echokammer","tag-habeck-robert","tag-soziale-medien","tag-twitterx"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/shutterstock_671391022.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48312","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=48312"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48312\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48325,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48312\/revisions\/48325"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/48313"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=48312"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=48312"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=48312"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}