{"id":48330,"date":"2019-01-09T09:30:40","date_gmt":"2019-01-09T08:30:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48330"},"modified":"2019-01-09T11:48:38","modified_gmt":"2019-01-09T10:48:38","slug":"leserbriefe-zu-gebuehrenerhoehung-fuer-die-oeffentlich-rechtlichen-sender-oder-gebuehren-verweigern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48330","title":{"rendered":"Leserbriefe zu: Geb\u00fchrenerh\u00f6hung f\u00fcr die \u00d6ffentlich-rechtlichen Sender oder Geb\u00fchren verweigern?"},"content":{"rendered":"<p>Zum Artikel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48219\">Geb&uuml;hrenerh&ouml;hung f&uuml;r die &Ouml;ffentlich-rechtlichen Sender oder Geb&uuml;hren verweigern?<\/a>&rdquo; erreichten die NachDenkSeiten einmal mehr zahlreiche Leserbriefe, die sich mit den verschiedenen Aspekten der Thematik und mit Hermann Zollers Artikel an sich befassen.  Zum Gl&uuml;ck m&uuml;ssen wir noch nicht &uuml;ber eine Zwangsgeb&uuml;hr f&uuml;r NachDenkSeiten-Leser nachdenken.  Vielen Dank an Alle, die uns im neuen Jahr schon geschrieben haben.  Ganz am Ende noch ein Leserbrief zu einem Hinweis des Tages vom 7. Januar: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48274#h04\">ARD: Durchschnittliche Monatsverg&uuml;tung von 9.400 &euro; h&ouml;her als bei DAX-Konzernen<\/a>. Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Leute von den Nachdenkseiten,<\/p><p>Herr Zoller hat ja gar nicht so unrecht, nur ignoriert auch er dabei so einiges: <\/p><ol type=\"I\">\n<li>Meine Medienfreiheit unter Sparzwang\n<p>Wir feiern in diesem Jahr glaube ich das 70 j&auml;hrige Bestehen des Grundgesetzes, welches mir bis 2013 die Freiheit lie&szlig;, aus den Medien &ndash; Angeboten selbst w&auml;hlen zu k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Es geht hier also nicht nur um die Freiheit von Presse, Rundfunk und Fernsehen, sondern auch um die meine!<\/p>\n<p>Diese Freiheit wurde mir genommen, denn ich soll etwas zwangsfinanzieren, dass ich vielleicht gar nicht sehen m&ouml;chte! Auch bleiben mir nach Zahlung bei einem geringen Einkommen &ndash; eine heute weit verbreitete und leider von vielen Politikern und auch Gewerkschaftern wohl gut verdr&auml;ngte Tatsache &ndash; leider keine weiteren finanziellen Mittel f&uuml;r andere Angebote.<\/p>\n<p>Herr Zoller als ehemaliger Gewerkschafter m&ouml;ge dann bitte vorab daf&uuml;r Sorge tragen, dass zum Beispiel Rentner wie ich mit einer ausk&ouml;mmlichen Mindestrente versorgt werden &ndash; eine Luxuspension brauche ich nicht!<\/p>\n<p>So kommen wir zum n&auml;chsten Punkt:<\/p><\/li>\n<li>Mindestlohn finanziert Luxuspension\n<p>Mir geht es hier nicht um eine Neid-Debatte , aber wie wollen sie einem m&uuml;ndigen B&uuml;rger die exorbitanten Zusatzpensionen der Mitarbeiter zum Beispiel als notwendig und gerecht verkaufen? <\/p>\n<p>Siehe hier zum Beispiel: <strong>ARD: Durchschnittliche Monatsverg&uuml;tung von 9.400 &euro; h&ouml;her als bei DAX-Konzernen<\/strong> von&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/autoren\/?autor=ViktorHeese\">Viktor Heese<\/a> <\/p>\n<p>Werden Geb&uuml;hrenerh&ouml;hungen gefordert, um die &uuml;ppigen Geh&auml;lter zu sichern? <\/p>\n<p>In der neuen Debatte um die GEZ-Erh&ouml;hung ist es legitim, das &ldquo;Pekuni&auml;re&rdquo; bei ARD-Mitarbeitern zu hinterfragen. Sind die ARD-Geh&auml;lter wirklich so extrem hoch, wie vermutet wird? Um mehr dar&uuml;ber zu erfahren, muss der B&uuml;rger nicht spekulieren.<\/p>\n<p>Die Analyse der KEF-Berichte (<em>Abk. Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten<\/em>) und der Jahresabschl&uuml;sse einzelner Anstalten erlauben Gehaltsvergleiche mit verschiedenen Berufsgruppen (Normalverdiener, Staatsdiener, Besch&auml;ftigte bei DAX-Firmen). Das Studium dieser Rapporte verlangt allerdings Vorkenntnisse. Was herauskommt, erstaunt: Bei der durchschnittlichen Gesamtverg&uuml;tung (Gehalt, Sozialabgaben, Altersversorgung) liegt die ARD tats&auml;chlich vorne. <\/p>\n<p>&hellip;<\/p>\n<p>Die &uuml;ppigen Geh&auml;lter sind nur einer der Kritikpunkte, die zuletzt an die Adresse des &ldquo;Staatsfernsehens&rdquo; ge&auml;u&szlig;ert wurden. &Uuml;ber dieses Thema wei&szlig; die breite &Ouml;ffentlichkeit nur sehr wenig und ist meist auf Vermutungen angewiesen. In der Presse findet der Leser sporadisch Einzelartikel mit durchaus spannenden &Uuml;berschriften. (&ldquo;Was verdient&hellip;?). Nach externen Studien und internen Pr&auml;sentationen wird er vergeblich suchen. Hin und wieder l&uuml;ftet sich ein Geheimnis &uuml;ber die H&ouml;he der Pensionen. So soll die Leiterin des RBB, Dagmar Reim, <a href=\"https:\/\/www.berliner-kurier.de\/berlin\/kiez---stadt\/dagmar-reim-nur-12-000-euro-pension-24099644\">neben der gesetzlichen Rente eine betriebliche Pensionszahlung von rund 12.000 &euro; monatlich erhalten<\/a> &ndash; fast so viel wie Ex-Altkanzler Helmut Kohl erhielt (12.800 &euro;).<\/p>\n<p>&hellip; In jedem Konzern stehen die Gehaltsstrukturen zur Disposition, wenn ernsthaft restrukturiert wird. Wer definiert eigentlich, was der &ldquo;&ouml;ffentliche Auftrag&rdquo; ist, der die Kostendimension bestimmt? Spart die Anstalt vielleicht zu viel an der Qualit&auml;t (wenig Eigenproduktion, viel Wiederholung), um die Traumverg&uuml;tungen bezahlen zu k&ouml;nnen? Vielleicht w&auml;re der ARD-Chef Wilhelm besser beraten, nicht mit der Verfassungsklage zu drohen. Sein Vorgehen k&ouml;nnte in der angespannten Diskussion eine <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article186194190\/Hoeherer-Rundfunkbeitrag-ARD-bringt-Verfassungsklage-ins-Spiel.html\">Diskussionslawine ausl&ouml;sen<\/a>. (Viktor Heese)<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/ARD-Durchschnittliche-Monatsverguetung-von-9-400-EUR-hoeher-als-bei-DAX-Konzernen-4260410.html\">heise<\/a><\/p>\n<p>oder <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/bei-stresstest-durchgefallen-muss-rundfunkbeitrag-erhoeht-werden-millionen-loecher-in-ard-pensionskasse_id_10075429.html%20\">hier<\/a><\/p>\n<p>Bevor hier also &uuml;ber Beitragserh&ouml;hungen spekuliert und lamentiert wird, sollten sich die Verantwortlichen einmal dar&uuml;ber Gedanken machen<\/p><\/li>\n<li>welche Alternativen es gibt &ndash; und da gibt es viele\n<p>Ein wenig mehr Angemessenheit in Punkto Finanzierung ist wohl mehr als &uuml;berf&auml;llig.<\/p>\n<p>Frau Beer hat es in ihrem Gastbeitrag gut zusammengefasst, wie ich finde:<\/p>\n<p><strong>Die Forderung nach einem h&ouml;heren Rundfunkbeitrag ist ma&szlig;los<\/strong>. ARD und ZDF k&ouml;nnen nur &uuml;berleben, wenn sie sich &auml;ndern. Die Schweiz hat vorgemacht, wie es geht.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/gastbeitraege\/gastbeitrag-ohne-reformen-werden-ard-und-zdf-nicht-ueberleben\/23821836.html\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p>Als selbst Kunst-Interessierte wei&szlig; ich, dass Qualit&auml;t keine Frage von unendlich hohen finanziellen Mitteln ist, sondern wohl eher eine Frage der Kreativit&auml;t und des Willens.<\/p>\n<p>Viele bedeutsame K&uuml;nstler haben ihr Leben lang wenig Geld gehabt und doch Gro&szlig;es geschaffen.<\/p>\n<p>Das Dilemma w&uuml;rde sich schon sehr leicht aufl&ouml;sen lassen, wenn Mensch denn bereit w&auml;re, &uuml;ber Alternativen nachzudenken, vielleicht einfach auch ganz neue Wege zu gehen.<\/p>\n<p>Akzeptanz und Glaubw&uuml;rdigkeit bez&uuml;glich der &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Medien werden sich nur wieder herstellen lassen, wenn sie in angemessener Weise ihren Pflichten nachkommen &ndash; objektive, ausgewogene Berichterstattung bei angemessener Bezahlung unter Ber&uuml;cksichtigung des Grundgesetzes und der Freiheitsrechte der B&uuml;rger. <\/p><\/li>\n<\/ol><p>Solange all diese Missst&auml;nde nicht behoben sind, bin ich nicht bereit zu zahlen &ndash; wovon auch? <\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nRosemarie Petra Schreiber<br>\n23774 Heiligenhafen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren, <\/p><p>&bdquo;Um so wichtiger sind deshalb Journalistinnen und Journalisten, die die Schleier der Manipulation wegrei&szlig;en, die hinter die Kulissen schauen &ndash; und um so wichtiger sind Medien, die die Ergebnisse dieser Recherchen dem B&uuml;rger sachlich pr&auml;sentieren, damit aus diesem ein m&uuml;ndiger werden kann.&ldquo;<\/p><p>Von sachlicher und ausgewogener Berichterstattung kann bei den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern ja &uuml;berhaupt nicht mehr gesprochen werden. Gerade flattert mir die neueste Aufforderung zur Zahlung der Rundfunkbeitr&auml;ge ins Haus und erinnert mich daran, dass ich f&uuml;r eine einseitige Berichterstattung mit Schimpfw&ouml;rtern und Schm&auml;hungen bez&uuml;glich meines Berufes (Heilpraktikerin mit Fachrichtung Hom&ouml;opathie) auch noch bezahlen mu&szlig;. Niemand scheint bei den Sendern zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob diese Sendungen ausgewogen sind und beide Seiten angemessen zu Wort kommen: Kritiker und Bef&uuml;rworter, Plus und Minus, Positives und Negatives und das auch basierend auf nachgepr&uuml;ften Fakten. Da wird Kritikern das Ohr geliehen und unkritisch nachgeplappert und das in einem beleidigenden Ton. <\/p><p>Da ich als Fachfrau in Bezug auf Heilpraktiker, Naturheilkunde und Hom&ouml;opathie diese Unausgewogenheit und Einseitigkeit sehr gut beurteilen kann, frage ich mich, wie sieht es denn erst in Berichten aus zu Themen, zu denen ich kein oder kein ausreichendes Hintergrundwissen habe. Bei jedem Beitrag, den ich mir ansehe, frage ich mich, welchen Manipulierern hier ohne Faktencheck hier &bdquo;Wahrheiten&ldquo; pr&auml;sentieren d&uuml;rfen, die keine sind. O.g. Journalisten scheint es nicht mehr zu geben. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nGabriele Strelau<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Freunde&hellip; noch alles Gute f&uuml;r 2019! <\/p><p>Das Thema hier wo mir wieder sofort der Kamm schwillt. Nat&uuml;rlich ist der Beitrag weitestgehend i.O. Aber was soll die hochwissenschaftliche Erl&auml;uterung hier und auch bei anderen Themen mal wieder? Bis auf einen einzigen wirklich n&uuml;tzlichen Hinweis das im &uuml;bertragenen Sinne der Milliard&auml;r genau so viel bezahlt wie der Armutsrentner ist das alles&hellip;na Sie Wissen schon! <\/p><p>Ganz einfache M&ouml;glichkeit: Verschl&uuml;sselt den ganzen Dreck und jeder kann &ldquo;kaufen&rdquo; was er sehen m&ouml;chte. Nat&uuml;rlich kommt der ganze Wasserkopf der &Ouml;FR dann noch mehr unter Druck, vorallem ihren alten Gehirnw&auml;schern die Pensionen zu bezahlen. Aber wenn es dann einige Sender g&auml;be die was taugen, bspw. die Sauereien dieses Zeitalters wirklich publik machen w&uuml;rden, w&uuml;rde ich sogar auch etwas finanziell beitragen wollen. <\/p><p>Mfg. Udo Wellh&ouml;fer Jena, immernoch Stammleser. <\/p><p>PS: &Auml;hnlich den &ldquo;Gelbwesten&rdquo; und wer sich eh&rsquo; in dieser &ldquo;Freiheit&rdquo; komischerweise noch nie oder &uuml;berhaupt nicht mehr wohlf&uuml;hlt: <\/p><p>VERWEIGERT WAS IHR NUR K&Ouml;NNT!!! <\/p><p>Ich bitte um Ver&ouml;ffentlichung! <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren, wer fr&uuml;her seine eigenen Interessen, egoistisch und mit den Mitteln des Staates durchsetzen wollte, wurde als Faschist bezeichnet. <\/p><p>&Uuml;ber 8 Milliarden Euro gehen j&auml;hrlich durch die GEZ in den Gulli. <\/p><p>Sie alimentieren transatlantische Kriegstreiber und die herablassenden Oberlehrer die ihre Beleidigungen f&uuml;r die einfachen Leute als Kabarett oder Komik ausgeben. <\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/-gqz-8i8dv\">faz<\/a><\/p><p>Und jetzt meinen Sie wenn wir nur noch viel mehr Geld in dieses System stecken wird alles besser. <\/p><p>Oder wenn Sie, also die Richtigen, an der Regierung sind, dann machen Sie, also die Richtigen, alles besser. <\/p><p>Das gleiche haben auch die Verteidiger der NSA gesagt bevor Trump kam. <\/p><p>&ldquo;Ignoriert wird, dass die &Ouml;ffentlich-Rechtlichen auch ganz wichtige Kultureinrichtungen sind. Sie geben vielen Kulturschaffenden tagt&auml;glich Lohn und Brot &ndash; und f&ouml;rdern damit ein ganz gro&szlig;es St&uuml;ck der Kultur in unserem Land. Nur ein Hinweis: Es g&auml;be viel weniger Kinofilme, wenn sie nicht von den &Ouml;R produziert oder finanziert w&uuml;rden.&rdquo;<\/p><p>Aber warum soll ich bitte Ihre Kinofilme bezahlen. <\/p><p>Ich verlange ja auch nicht von Ihnen dass Sie meine Kinofilme bezahlen. <\/p><p>Au&szlig;erdem gibt es l&auml;ngst eine L&ouml;sung. <\/p><p>Die deutsche Welle kommt mit rund 300 Millionen Euro j&auml;hrlich aus und wird direkt aus Steuern bezahlt. <\/p><p>Niemand bekommt Briefe um die deutsche Welle zu bezahlen. <\/p><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.horizont.net\/medien\/nachrichten\/Etataufstockung-Deutsche-Welle-erhaelt-mehr-als-zehn-Millionen-zusaetzlich-137721\">horizont<\/a><\/p><p>Eigentlich zeigen freie Medien wie auch die Nachdenkseiten wohin die Reise gehen sollte. <\/p><p>Doch wer heute die Vereinnahmung des Staates kritisiert wird von den Linken als Faschist beschimpft. <\/p><p>Mit den sog. Richtigen stimmt etwas nicht mehr. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nPhilipp Ponitka<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ein sehr wohltuender wichtiger Beitrag, weil er nochmal deutlich macht, was es zu verteidigen gilt. Bei so manchem hitzk&ouml;pfigen medienkritischen Beitrag scheint mir das n&auml;mlich aus dem Blick zu geraten, oft wird das Kind mit dem Bade ausgekippt. Dieser Unterschied, Verbindung der Kritik mit einem positiven Ziel, das realit&auml;tsnahe ist, ist so wichtig in Zeiten, in denen oft pauschale &ldquo;Medienkritik&rdquo; von Leuten vorgetragen wird, die selbst den hohen Anspr&uuml;chen nicht gen&uuml;gen und deshalb nicht glaubw&uuml;rdig sind in Sachen Verteidigung der Meinungsfreiheit und der Meinungsvielfalt. <\/p><p>Gru&szlig;, Achim Maser<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>nach Lesen des Statements von Herrmann Zoller in [1], zu dem ich pers&ouml;nlich durchaus abweichende Ansichten habe, u.a. da es auf das bestehende Rundfunksystem eher konservativ, aber kaum neubildend wirkt (im Sinne des nicht vorhandenen Interessenausgleichs aller, also auch mit den Interessen der B&uuml;rgerInnen dieses Landes), m&ouml;chte ich Sie gerne auf ein &ldquo;Dossier&rdquo; von Hans-J&uuml;rgen Kupka, Medienforscher und Politikwissenschaftler, aufmerksam machen [2].<\/p><p>Darin kommen viel weitreichendere &ldquo;Reformgedanken&rdquo; und Ideen zu Ausdruck, als die, die sich derzeit in den K&ouml;pfen einzelner Ministerpr&auml;sidentInnen festgesetzt zu haben scheinen. Kupkas Konzept k&ouml;nnte als Grundlage f&uuml;r eine gesamtgesellsftliche Diskussion zum Thema &ouml;rR dienen, welche wir so bitter n&ouml;tig haben, wenn wir die Funktion &ldquo;&ouml;ffentlichen Rundfunks&rdquo; und die Diskussion darum nicht weiter nur den Politik- und ParteireferentInnen oder anderen Profiteuren dieses &ldquo;Systems&rdquo; &uuml;berlassen wollen.<\/p><p>Vielleicht sehen Sie ja Ihrerseits eine M&ouml;glichkeit, bei Gelegenheit auch dar&uuml;ber zu berichten oder, gar ein Interview mit Herrn Kupka zu bewerkstelligen.<\/p><p>In jedem Fall, vielen Dank f&uuml;r Ihre Zeit und Liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nChristian Glitzner<\/p><p>[1] <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48219\">Geb&uuml;hrenerh&ouml;hung f&uuml;r die &Ouml;ffentlich-rechtlichen Sender oder Geb&uuml;hren verweigern?<\/a><\/p><p>[2] <a href=\"http:\/\/www.neue-ard-forum.de\/dossier\/\">Dossier &ldquo;Rundfunk-Agenda 2020&rdquo; (Neue Agenda Rundfunk &amp; Demokratie) (leider nur im JPG-Format in 39 Einzeldateien auf der Web-Site)<\/a><\/p><p>[3] <a href=\"http:\/\/www.neue-ard-forum.de\/impressum\">Impressum (Das unabh&auml;ngige Meinungs-Forum Neue Agenda Rundunk &amp; Demokratie &gt; ARD)<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>Betreffend Ihrem Artikel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48219\">Geb&uuml;hrenerh&ouml;hung f&uuml;r die &Ouml;ffentlich-rechtlichen Sender oder Geb&uuml;hren verweigern?<\/a>&ldquo;, stimme ich weitgehend mit der Ansicht des Autors Hermann Zoller &uuml;berein, dass eine K&uuml;rzung der Rundfunkgeb&uuml;hren zu einer Verschlechterung der &ndash; immer noch vorhandenen &ndash; guten Informationssendungen der &ouml;ffentlich rechtlichen Sender f&uuml;hren w&uuml;rde.<br>\nIm Gegensatz zu den wenigen Informationssendungen (z.B. zu den Themen Asyl und Hartz IV) der privaten Sender RTL und SAT1 werden in den Dokumentationen der &ouml;ffentlich rechtlichen verschiedene Standpunkte aufgezeigt, w&auml;hrend die der privaten eher eine TV-Version der Bild-Zeitung sind.<\/p><p>Um das &ndash; wie der ZDF-Intendant Thomas Bellut es nannte &ndash; Qualit&auml;tsniveau halten zu k&ouml;nnen, braucht es allerdings keine &uuml;berm&auml;&szlig;ige Erh&ouml;hung der Geb&uuml;hren.<\/p><p>Ein nicht unerheblicher Teil der Geb&uuml;hren wird f&uuml;r die &Uuml;bertragung von Bundesliga- und Champions League-Spielen verwendet.<\/p><p>Um hierf&uuml;r die Senderechte zu kaufen, mussten die &ouml;ffentlich rechtlichen Sender in den vergangenen Jahren immer tiefer in ihr Portemonnaie greifen, um diese bezahlen zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Allein f&uuml;r den Zeitraum von 2016 bis 2021 waren hierf&uuml;r 250 Millionen Euro mehr n&ouml;tig, da die Vereine aus der ersten Liga auch schon wieder auf gro&szlig;em Fuss leben.<\/p><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/sport\/article207713397\/Bundesliga-Rechte-kosten-ARD-ZDF-250-Millionen-mehr.html\">morgenpost<\/a><\/p><p>Zumindest hier k&ouml;nnte man einen Teil den privaten Sendern &uuml;berlassen.<\/p><p>Die &ouml;ffentlich rechtlichen m&uuml;ssen ja nicht unbedingt jedes Champions League-Spiel &uuml;bertragen.<\/p><p>Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass die n&auml;chste Geb&uuml;hrenanpassung f&uuml;r das Jahr 2021 geplant ist &ndash; also eben jenes Jahr, in dem die Senderechte f&uuml;r die Bundesliga auslaufen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nPatrick Pirzer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihren Artikel &bdquo;Geb&uuml;hrenerh&ouml;hung f&uuml;r die &Ouml;ffentlich-rechtlichen Sender oder Geb&uuml;hren verweigern?&ldquo; vom 05. Januar 2019. &nbsp;<\/p><p>Ich finde es wichtig und an der Zeit, dass nun auch auf den NachDenkSeiten der Thematik des &bdquo;Rundfunkbeitrags&ldquo; Augenmerk geschenkt wird. Gestatten Sie mir zu ihrem Artikel nachfolgende Anmerkungen:<\/p><p>Die an das Bereithalten von Empfangsger&auml;ten gebundene Rundfunkgeb&uuml;hr wurde 2013 abgeschafft und durch einen ger&auml;teunabh&auml;ngigen Beitrag auf das Wohnen ersetzt, es entstand damit der vielgescholtene &bdquo;Zwangsbeitrag&ldquo;, da eine Befreiung quasi nicht mehr m&ouml;glich ist. Diese Form der Zwangsfinanzierung, &uuml;ber eine nichtsteuerliche Zwangsabgabe, also undifferenziert in Bezug auf Mediennutzung und Einkommen der B&uuml;rger ist m. E. einmalig in Europa. Schon allein dieser Umstand w&auml;re es wert kritisch hinterfragt zu werden. <\/p><p>Ich pers&ouml;nlich habe noch nie einen Fernsehapparat besessen und sehe auch nicht fern. Auch meinen Radiokonsum habe ich in den letzten Jahren stark eingeschr&auml;nkt, da ich die zum Teil sehr einseitige Berichterstattung und leider auch die Propaganda in den &bdquo;Qualit&auml;ts-Radiosendern&ldquo; wie beispielsweise Deutschlandfunk nicht mehr ertrage. Den seit 2013 geltenden undifferenzierten &bdquo;Rundfunkbeitrag&ldquo; verweigere ich, da ich es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren kann, einen derartigen marktbeherrschenden Medienkonzern finanziell zu unterst&uuml;tzen. Ich unterst&uuml;tze stattdessen regelm&auml;&szlig;ig die Nachdenkseiten und weitere unabh&auml;ngige Medien. <\/p><p>Ich stimme ihnen voll zu wenn Sie schreiben:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wir stehen hier vor einem wirklichen Dilemma. Ich &auml;rgere mich jeden Tag &uuml;ber auch in den &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien systematisch betriebene uns&auml;gliche Kampagnen. So ist der Deutschlandfunk in seiner Berichterstattung und Kommentierung zu Russland und zu Syrien mehrheitlich unertr&auml;glich &ndash; siehe als ein Beleg von vielen die &bdquo;Informationen am Abend&ldquo; vom 28. Dezember 2018 18:10 Uhr bis 18:20 Uhr zu Trumps Ank&uuml;ndigung, Truppen aus Syrien abzuberufen: Informationen am Abend, 28.12.2018, komplette Sendung. Die Tagesschau ist heute eine Perversion dessen, was das gleiche Format in der Vergangenheit an Aufkl&auml;rung geliefert hat. Siehe unsere neueste Meldung dazu: &bdquo;Nachrichteninstitute wie die &sbquo;Tagesschau&lsquo; sind ein Herrschaftsinstrument&ldquo;.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wenn Sie dann aber Schreiben:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Andererseits g&auml;be es viele Dokumentationen der Hauptsender und vor allem auch von ARTE nicht. Und es g&auml;be ohne Geb&uuml;hren auch nicht die Anstalt. Ein echtes Dilemma. Ein echtes Dilemma auch deshalb, weil mit den Geb&uuml;hren vor allem die Etablierten und Festangestellten, inzwischen mehrheitlich konservativen oder unpolitisch wetterwendischen Kollegen\/innen bezahlt werden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>erscheint mir dies kommentierungs- und differenzierungsbed&uuml;rftig:<\/p><ol type=\"I\">\n<li>Nicht jeder, der den Rundfunkbeitrag in seiner jetzigen Form kritisiert, m&ouml;chte den &Ouml;R in G&auml;nze abschaffen. Schon gar nicht jemand, der lediglich eine Beitragserh&ouml;hung ablehnt. Auch ich halte den &Ouml;R vom Grundsatz her f&uuml;r erhaltenswert &ndash; aber nicht in dieser Form.<\/li>\n<li>Der &Ouml;R ist ein Medienimperium mit j&auml;hrlichen Einnahmen aus den Rundfunkbeitr&auml;gen von ca. 8 Mrd. Euro.<\/li>\n<li>Zudem betreibt der &Ouml;R ca. 22 Fernseh-, 70 Radiosender und &uuml;ber 100 Internetseiten. Hier sollte doch gen&uuml;gend Einsparungspotential vorhanden sein. <\/li>\n<\/ol><p>Aber nun noch einige Anmerkungen zum eigentlichen Text von Herrn Zoller, den ich f&uuml;r sehr einseitig halte. <\/p><p>Schon die plakative &Uuml;berschrift: <em>&bdquo;Medienfreiheit unter Sparzwang Ende Januar wollen die L&auml;nder den finanziellen Spielraum von ARD und ZDF weiter beschneiden&ldquo;<\/em> geht f&uuml;r mich in die v&ouml;llig falsche Richtung. Was hat ein zwangsfinanziertes Medienimperium mit Medienfreiheit zu tun? Nichts, denn die Meinungs- und Pressefreiheit ist ein verfassungsm&auml;&szlig;iges Grundrecht des B&uuml;rgers gegen&uuml;ber dem Staat. Eine &ndash; Zwangsfinanzierung &ndash; und darum geht es leider, schr&auml;nkt dieses b&uuml;rgerliche Grundrecht ein, denn wenn ich 210 Euro j&auml;hrlich f&uuml;r ein Medium ausgeben muss, welches ich nicht nutzen m&ouml;chte, fehlt mir zwangsl&auml;ufig das Geld f&uuml;r KenFM oder Rubikon, deren Unterst&uuml;tzung ich als im Sinne der Medienfreiheit f&uuml;r notwendig erachte. <\/p><p>Der &Ouml;R ist m. E. leider Teil des in Deutschland vorliegenden Medienproblems. Dieses Problem kann mit weiteren Milliarden im Richtung &Ouml;R nur versch&auml;rft werden. Oder ist davon auszugehen, dass noch mehr Geld ein kritisches Umdenken in den Chefetagen der &Ouml;R ausl&ouml;st?&nbsp; <\/p><p>Angesichts der j&auml;hrlichen Rundfunkbeitragsh&ouml;he von ca. 8 Mrd. Euro davon zu sprechen: &bdquo;<em>Hier soll ihnen (den &Ouml;R) von den Ministerpr&auml;sidenten beigebracht werden, dass sie den Sparg&uuml;rtel noch enger zuziehen sollen.<\/em>&ldquo; ist grotesk. Es sei darauf verwiesen, dass dieses &Ouml;R-System, das finanziell bestausgestattete weltweit ist. <\/p><p>Es g&auml;be noch viel an dem Text zu kritisieren, aber aus Zeitgr&uuml;nden muss ich es dabei leider belassen.<\/p><p>Abschlie&szlig;end m&ouml;chte ich mich bei Ihnen f&uuml;r Ihre im Allgemeinen sehr sachliche und fundierte Arbeit bedanken. Ich werde diese auch weiterhin unterst&uuml;tzen. Das Thema Rundfunkfinanzierung bedarf m. E. deutlich mehr <strong>kritischer<\/strong> Aufmerksamkeit Ihrerseits. Es w&auml;re schade, wenn dieses Thema den rechten Parteien &uuml;berlassen w&uuml;rde.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAndreas Thur&nbsp;&nbsp; <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>viele Menschen wundern sich warum wir in diese miserable Situation geraten sind, wenn aber auf der anderen Seite st&auml;ndig Kompromisse mit dem Teufel eingegangen werden.<\/p><p>Wie bezeichnet man solch eine Art von St&ouml;rung?<\/p><p>Es ist doch eine Binsenweisheit, dass das Leben und somit auch die Menschenwelt sich st&auml;ndig ver&auml;ndern, damit sie sich an die Gegebenheiten der Gegenwart anpassen. Warum soll ausgerechnet bei dem Modell der (zwangs-)geb&uuml;hrenfinanzierten Rundfunkanstalten die Ausnahme sein?<\/p><p>Indem Sie diese &uuml;bergeordnete Struktur des mittlerweile von Machteliten vereinnahmten Staatsmedienapparates zu Propagandazwecken missbrauchten Mediums mit positiven Randerscheinungen wie z.B. die Anstalt oder andere kleine kulturelle Formate verteidigen oder rechtfertigen, untergraben Sie sich selber die eigenen Potenziale und diskreditieren auch viele andere freigeistige Portale wie KenFM, Rubikon, Gruppe42, Nuoviso, Exomagazin, etc.<\/p><p>Sie eigentlich m&uuml;ssen doch selber wissen, dass Sie und die vorher genannten Portale L&ouml;sungswege aufbereiten wie moderne Informationsvermittlung aussehen kann. Genauso wie die Finanzierung. Warum kann man nicht ein bisschen darauf stolz sein und sich sowie andere gleichgesinnte Freigeister mehr zu zumuten?<\/p><p>Au&szlig;erdem bin ich der festen &Uuml;berzeugung, dass so eine Sendung wie die Anstalt auch mit dem Konzept von Spenden oder Crowdfunding weitergef&uuml;hrt werden kann. Wenn Menschen mit solchen Potenzialen und Kreativit&auml;t so eine Sendung aufsetzen k&ouml;nnen, dann bin ich mir sicher, dass sie nicht an der Kleinigkeit der Finanzierung scheitern werden. Falls diese doch eine Schwierigkeit stellen sollte, dann sind die Freunde der Nachdenkseiten bestimmt auch bereit Hilfestellungen zu geben.<\/p><p>Ich frage mich welche Richtung der Hoffnung wollen Sie den Menschen vermitteln?<\/p><p>Wie lange schon betreiben Sie mit den Nachdenkseiten Aufkl&auml;rung f&uuml;r die Menschen? Sehen Sie eine mehrheitliche Besserung bei den &ouml;ffentlichen Medienanstalten?<\/p><p>Wie lange wollen Sie sich noch diesen Wahnsinn hinterher &bdquo;hoffen&ldquo;?<\/p><p>Ist es nicht schon l&auml;ngst an der Zeit sich selber einzugestehen und den aufgekl&auml;rten Menschen zu sagen, &bdquo;bis hierhin und nicht weiter&ldquo;?<\/p><p>Die bemerkenswerten, akribischen, ausf&uuml;hrlichen Arbeiten von Prof. Rainer Mausfeld kennen Sie doch.<\/p><p>Ist es nicht schon &bdquo;sp&auml;t nach Zw&ouml;lf&ldquo;, um wie die Br&uuml;dern und Schwestern in Frankreich den Widerstand aufzurufen? Soweit ich mich entsinne steht Derartiges im GG. Art. 20 Abs. 4<\/p><p>Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e<br>\nSon<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Leserbrief zu <a href=\"#h04\">ARD: Durchschnittliche Monatsverg&uuml;tung von 9.400 &euro; h&ouml;her als bei DAX-Konzernen<\/a><\/strong><\/p><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<\/p><p>der gestern (Montag, 7. Januar) verlinkten Telepolis-Beitrag bez&uuml;glich &bdquo;Durchschnittsgeh&auml;lter&ldquo; bei ARD und ZDF unter den Hinweisen des Tages bedarf einer dringenden Zurechtr&uuml;ckung:<\/p><p>Durchschnittsberechnungen haben ihre T&uuml;cken. Mit dem einen Fu&szlig; im Eimer mit eiskaltem Wasser und mit dem anderen Fu&szlig; im Eimer mit hei&szlig;em Wasser ergibt eine wohlig-angenehme Durchschnittstemperatur.<\/p><p>Der Telepolis-Beitrag ist grober Unfug! Ich bin beleidigt, dass mir die NDS so etwas pr&auml;sentieren! Das dann mit schlechtem Journalismus in Verbindung zu bringen, ist dreist. Bitte erspart mir derlei Populismus der &uuml;bleren Art!<\/p><p>Bei ARD, ZDF und Deutschlandfunk arbeiten rund 32.000 Menschen und die verrichten h&ouml;chst unterschiedliche Jobs. Das Programm ist vielf&auml;ltig. Heute zum Beispiel h&ouml;rte ich via Internet eine Sendung von Bayern 2 mit Anke Domscheit-Berg, der Netzpolitikerin der Linksfraktion im Bundestag. Es ging &ndash; &Uuml;berraschung &ndash; um den aktuellen Datenklau. In den 53 Minuten habe ich mehr begriffen und gelernt als &uuml;ber das Wochenende verteilt bei anderen diversen Beitr&auml;gen in anderen Medien. F&uuml;r 29 Cent Tagesbeitrag (Zwei-Personen-Haushalt, 17,50 Euro geteilt durch zwei, geteilt durch 30) habe ich eine Menge wertvoller Informationen bekommen. Ich war heute auch in meiner Stadtteilb&uuml;cherei und habe S&uuml;ddeutsche, FAZ und Tagesspiegel gelesen. Einziger &bdquo;Gewinn&ldquo;: Der Kommentar von Heribert Prantl zum Datenklau.<br>\n&nbsp;<br>\nJa, ich &auml;rgere mich auch &uuml;ber so manchen Beitrag im Heute-Journal, in der Tagesschau, in den Tagesthemen und in Sendungen im Deutschlandfunk. Heute, in der Mittagsausgabe von Studio 9, hetzte der Moderator gegen die streikenden Sicherheitsleute an den Flugh&auml;fen und meinte, w&auml;ren das Beamte, h&auml;tte man das Problem nicht. Sauerei! Nun erwarte ich nicht, dass mir nach dem Wort geredet wird. Medien sind nicht dazu da, mich in meiner Meinung zu best&auml;rken. Doch m&ouml;chte ich redlich informiert werden und eine wohl fundierte konservative Meinung halte ich gut aus.<br>\n&nbsp;<br>\n&Uuml;ber Journalisten lamentieren ist nichts Neues. Das tat schon Kurt Tucholsky: &bdquo;Journalisten &ndash; sie wissen wenig und dr&uuml;cken &lsquo;s schlecht aus.&ldquo;<br>\n&nbsp;<br>\nDa ist soviel dran, wie auch nichts dran ist. Es gibt solche und solche und im Zweifel mehr solche als solche. Die Journalistinnen und Journalisten, die bei ARD, ZDF und Deutschlandradio arbeiten, sind ein Querschnitt der Journalistinnen und Journalisten, die es in allen anderen Medien auch gibt. Gute und Schlechte. Der Journalismus hat sich w&auml;hrend den vergangenen 20 Jahren ver&auml;ndert. Heute verstopfen die &bdquo;coolen Smarties&ldquo; (J&uuml;rgen Leinemann, <a href=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/blog\/medien-im-hoehenrausch-von-juergen-leinemann-2005\/\">siehe hier<\/a>), die Ende der Neunziger Jahre &bdquo;irgend etwas mit Medien&ldquo; werden wollten, die Schreib- und Sendestuben. Nun bei Fehlleistungen reflexartig zu jammern und zu schimpfen, bringt uns m.E. nicht weiter. Das macht m&uuml;de! Ich w&uuml;rde hier gerne eine zielf&uuml;hrende Debatte dar&uuml;ber anzetteln, wie dem &Uuml;bel an die Gurgel zu gehen w&auml;re.<br>\n&nbsp;<br>\nZur&uuml;ck zum &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Die Geh&auml;lter fallen nicht vom Himmel! Sie sind tarifvertraglich geregelt. Und zwar nicht durch Auskungeln zwischen dem ARD-Vorsitzenden Ulrich Wilhelm und ver.di-Chef Frank Bsirske, sondern in Tarifverhandlungen der ehrenamtlichen Tarifkommissionsmitgliedern in den Sendeverb&auml;nden mit den Kaufm&auml;nnischen Direktoren. Das ist ein sehr transparenter und demokratischer Vorgang. Ebenso wird die AT-Eingruppierung von der ARD transparent gehandhabt.<br>\n&nbsp;<br>\nIch kenne eine Kamerafrau vom RBB, die verdient knapp 6.100 Euro brutto und f&uuml;hlt sich von den 9.400 Euro &bdquo;Durchschnitt&ldquo; verarscht! So d&uuml;rfte es auch Fahrer, Cutterinnen, Beleuchter, Tontechniker, Archivare, Sekret&auml;rinnen und Verwaltungsangestellte gehen, die auch weit unter den 9.400 Euro liegen. Ab dem 20. Dienstjahr n&auml;hern sich Redakteurinnen und Redakteure dieser Marge. Dank guter gewerkschaftlicher Organisation kamen gute Tarifvertr&auml;ge zustande. Warum wird von Telepolis gegen gute Tarifvertr&auml;ge gehetzt und warum verbreiten die NDS diese Hetze?<br>\n&nbsp;<br>\nMan m&ouml;ge bei aller berechtigten Kritik gegen den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Rundfunk bitte die Vielfalt beachten, die uns das System bietet. Der &Ouml;RR ist nicht nur Tagesschau und Heute-Journal. Da sind dann auch noch 3Sat, Arte, Phoenix (Bundestagsdebatten!) jede Menge Radiostationen, Rundfunkorchester und -ch&ouml;re und Jazzkapellen. Da sind sehr viele Leute abseits von Kamera und Mikrofon t&auml;tig, die zum Teil ein hervorragendes Programm basteln. Ohne &Ouml;RR w&uuml;rde ich von vielen Schriftstellerinnen und Schriftsteller, vielen Filmen, vielen Musikkapellen jeglicher Couleur und vielen Theater- und Opernauff&uuml;hrungen nichts mitbekommen. Was ich f&uuml;r 29 Cent pro Tag vom &Ouml;RR bekomme, bietet mir keine Tages- und Wochenzeitung!<br>\n&nbsp;<br>\nDie Hetze von #aufstehen gegen m&ouml;gliche Geb&uuml;hrenerh&ouml;hungen kann ich nicht nachvollziehen. Die KEF wird erst in diesem Fr&uuml;hjahr eine Zahl nennen &ndash; die dann lediglich zur Diskussion steht &ndash;, doch #aufstehn wei&szlig; jetzt schon, dass das f&uuml;r Einkommen unter 1.500 Euro nicht zu stemmen ist. Nur mal so ganz am Rande: ALG II-Empf&auml;nger, Sozialhilfebezieher und Grundsicherungsrentner sind von der Abgabe befreit!!!<br>\n&nbsp;<br>\n&Uuml;brigens: Wer hier in Berlin TV via DVB T2 empf&auml;ngt., muss j&auml;hrlich zur Haushaltsabgabe noch 67,50 Euro zahlen, damit das &bdquo;Free-TV&ldquo; wie RTL, Sat1, Pro7 etc pp freigeschaltet wird. Unabh&auml;ngig davon, ob er vom Beitrag freigestellt ist oder nicht. Dagegen habe ich noch keinen Unmut geh&ouml;rt. Das ist komisch.<br>\n&nbsp;<br>\nAuch wenn es Jens Berger nicht gef&auml;llt: Die virtuelle Querfront zwischen AfD und #aufstehen bez&uuml;glich Rundfunkbeitrag finde ich unappetitlich! Ich sehe da eine Verels&auml;sserung!<br>\n&nbsp;<br>\nMit rat- und fassungslosen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nG&uuml;nter Frech<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Artikel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48219\">Geb&uuml;hrenerh&ouml;hung f&uuml;r die &Ouml;ffentlich-rechtlichen Sender oder Geb&uuml;hren verweigern?<\/a>&rdquo; erreichten die NachDenkSeiten einmal mehr zahlreiche Leserbriefe, die sich mit den verschiedenen Aspekten der Thematik und mit Hermann Zollers Artikel an sich befassen. Zum Gl&uuml;ck m&uuml;ssen wir noch nicht &uuml;ber eine Zwangsgeb&uuml;hr f&uuml;r NachDenkSeiten-Leser nachdenken. Vielen Dank an Alle, die uns im neuen Jahr<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48330\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103,41,183],"tags":[313,834,1375,1446,324,244],"class_list":["post-48330","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe","category-medienanalyse","category-medienkritik","tag-oerr","tag-fussball","tag-pensionen","tag-rundfunkabgabe","tag-tarifvertraege","tag-vierte-gewalt"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48330","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=48330"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48330\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48337,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48330\/revisions\/48337"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=48330"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=48330"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=48330"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}