{"id":4835,"date":"2010-03-19T09:31:57","date_gmt":"2010-03-19T08:31:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4835"},"modified":"2010-03-19T09:42:09","modified_gmt":"2010-03-19T08:42:09","slug":"hinweise-des-tages-1102","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4835","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Zwielicht im Untersuchungsausschuss; nicht nur Griechenland hat Schulden; Verwirrspiel um Steuerreform; jetzt also eine &bdquo;good bank&ldquo;; kaum Besch&auml;ftigungschancen durch 1-Euro-Jobs; Einkommensungleichheit von M&auml;nnern und Frauen; schleichender Mindestlohn; noch mehr befristete Vertr&auml;ge; Kohlekraftwerk &bdquo;schwarz&ldquo; gebaut; R&ouml;ttgen doch ein Atomlobbyist; Kopfpauschale, Stoppsignal f&uuml;r die Bahn; Expertisen f&uuml;r eine demokratische Hochschule; Hartz IV f&uuml;r &Ouml;sterreich; Ratespiel mit Stromschl&auml;gen; TV-Tipp; Pispers und Schramm. (MB\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Kundus-Untersuchungsausschuss: Jeder versucht seine Haut zu retten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Griechenlands Schulden sind nicht h&ouml;her als die Italiens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Wenn eine W&auml;hrung zur Waffe wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Schulden kaum mehr in den Griff zu bekommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Streit um Steuerreform: Erst light, dann weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Koalition plant eine &ldquo;good bank&rdquo; &ndash; Gr&ouml;&szlig;e bald keine Ausrede mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Etwas bessere Besch&auml;ftigungschancen durch Ein-Euro-Jobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Einkommensungleichheit von Frauen und M&auml;nnern: Wie entsteht sie? Was kann man dagegen tun?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Gerechte Bezahlung: Wie Deutschland schleichend den Mindestlohn bekommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Bundesregierung gefallen befristete Vertr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Kohlekraftwerk Datteln offiziell illegal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">R&ouml;ttgen: Ein Umweltminister auf der Seite der Atomlobby?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Sozialexperte Raffelh&uuml;schen: &bdquo;Die gesetzliche Rente ist gnadenlos fair&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Kopfpauschale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">&Ouml;ffentlich-Private Partnerschaft in Offenbach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Kommentar zur Bahn: Stoppsignal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Nochmals &bdquo;Sozialhilfe auf f&uuml;nf Jahre begrenzen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung: Expertisen zum Leitbild Demokratische und Soziale Hochschule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Oskar Negt: Ein Reformer klagt an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">US-Gesundheitsreform: Mit harten Bandagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">&Ouml;sterreich f&uuml;hrt Hartz-IV ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Testshow mit Stromschl&auml;gen f&uuml;r Kandidaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">TV-Tipp: ZDF die DOKU &ldquo;verzockt,verloren,verstaatlicht-Die HRE-Pleite&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">Zu guter Letzt: Volker Pispers, Sozialismus und Georg Schramm, Kathedralen der sp&auml;tkapitalistischen Dekadenz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4835&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kundus-Untersuchungsausschuss: Jeder versucht seine Haut zu retten<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Truppe ohne Ruhm<\/strong><br>\nBei einer Schlammschlacht gibt es nur Verlierer. Das zeigt mal wieder die Aufarbeitung der Kundus-Aff&auml;re. Der ehemalige Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan sowie der fr&uuml;here Verteidigungs-Staatssekret&auml;r Peter Wichert haben neben ihren Jobs ihre wei&szlig;e Weste verloren, und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Jetzt versucht jeder seine Haut zu retten, indem er die jeweils andere Seite beschuldigt und sein eigenes Handeln ins rechte Licht r&uuml;ckt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2439130&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/&amp;em_ivw=fr_meinung\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Genugtuung f&uuml;r Schneiderhan und Wichert<\/strong><br>\nDer Ex-Generalinspekteur, Schneiderhan, weist indirekt die Vorw&uuml;rfe von sich, er habe zu Guttenberg nicht ausreichend beraten. Stattdessen habe er den Verteidigungsminister ausdr&uuml;cklich vor einem vorschnellen Urteil gewarnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2438898&amp;em_loc=3936&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_poltop\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Herren m&ouml;gen sich als schneewei&szlig;e L&auml;mmlein pr&auml;sentiert haben, dennoch haben Sie Anteil an der Fehleinsch&auml;tzung des neu gebackenen Ministers. Mag sein, dass Guttenberg alle Unterlagen vorlagen, aber die entscheidende Bewertung, auf die sich der Neuling st&uuml;tzte, lautete&nbsp; der Luftangriff auf die entf&uuml;hrten Tanklaster sei &ldquo;angemessen&rdquo; gewesen. Dazu steht der General Schneiderhan&nbsp; auch angesichts einer Vielzahl von zivilen Opfern heute noch. Hochgespielt wir jetzt von der Presse die Warnung Schneiderhahns sp&auml;ter, dass &ldquo;nicht alles so einfach gewesen sein mag&rdquo;. Also entweder war der Angriff angemessen oder nicht. In der entscheidenden Frage hat der General bis heute eine Fehlsicht der Ereignisse, von der sich und damit auch von seinem General Guttenberg distanzieren musste. Die Rolle der omin&ouml;sen &ldquo;Gruppe 85&rdquo; hat Staatssekret&auml;r Peter Wichert wohlweislich heruntergespielt mit dem kindischen Argument, die anderen Nato-Mitgliedsstaaten w&uuml;rden im gleicher Weise auf entsprechende Berichte Einfluss nehmen. &ndash; Nat&uuml;rlich hat Guttenberg in seinem Profilierungsdrang vorschnell und zu weit seine Klappe aufgerissen, aber er wurde von den erfahrenen Fachleuten auch schlecht gecoacht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bundeswehr-Experten bewerten die deutsche Medienberichterstattung &uuml;ber die Berliner Milit&auml;rinterventionen weithin positiv<\/strong><br>\nDies best&auml;tigt eine aktuelle Untersuchung des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr (SoWi). Demnach seien die Eindr&uuml;cke derjenigen, die sich in Fernsehen, Zeitungen und Zeitschriften &uuml;ber die deutschen Streitkr&auml;fte informierten, in den meisten F&auml;llen &ldquo;g&uuml;nstig&rdquo;. Mittlerweile nutzt die Bundeswehr Produkte der Massenmedien f&uuml;r die eigene milit&auml;rpolitische Propaganda. Diese finden sich zuweilen unkommentiert im Internetauftritt der Armee oder werden f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung &ouml;ffentlichkeitswirksamer Werbeveranstaltungen genutzt. Dies gilt insbesondere auch f&uuml;r Spiel- und Dokumentarfilme aus dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57765?PHPSESSID=c6daa6shisnqb2fc99efj46mr4\">German-Foreign-Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers GK:<\/strong> Diese Einsch&auml;tzung des Bundeswehr-Instituts zur Medienberichterstattung &uuml;ber Milit&auml;reins&auml;tze der Bundeswehr best&auml;tigt die Kritik des ehemaligen ZDF-Auslandskorrespondenten Ulrich Tilgner an der hiesigen Medienberichterstattung zu Afghanistan:<br>\n&ldquo;Die Zuschauer wissen nicht, dass sogar bestimmte Journalisten f&uuml;r die jeweiligen Auslandseins&auml;tze ausgew&auml;hlt und angefordert werden. Statt Berichte &uuml;ber die Einflussnahme der Politik auf den Journalismus zu fertigen, verk&uuml;mmert die kritische Distanz. Zwischen Medien und Politik entwickelt sich ein Verh&auml;ltnis, mit dem die Berichterstattung plan- und berechenbar wird.<br>\nWie von Geisterhand gesteuert, berichten Medienvertreter aus fernen Landen genau dann &uuml;ber die Notwendigkeit zus&auml;tzlicher Soldaten, wenn Politiker in der Heimat entsprechende Initiativen ank&uuml;ndigen.<br>\nIm Kontext von Wirtschaftjournalismus wird dies als Sponsoring und in der Politik als Hofberichterstattung bezeichnet. Dieser Art Journalismus fehlt die Unabh&auml;ngigkeit, die notwendig w&auml;re, <a href=\"http:\/\/www.ulrich-tilgner.com\/aktuell\/message-09.pdf\">um ein Problembewusstsein zu schaffen.&rdquo; [PDF &ndash; 757 KB]<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechenlands Schulden sind nicht h&ouml;her als die Italiens &ndash; und halb so hoch wie die Japans<\/strong><br>\nEinen gravierenden Unterschied gibt es jedoch: W&auml;hrend in Japan (und in den meisten anderen gro&szlig;en Staaten) die Schuldentitel von inl&auml;ndischen Anlegern gehalten werden, befinden sich die griechischen Schuldentitel zu mehr als 70 Prozent im Besitz ausl&auml;ndischer Banken und Privatpersonen. Damit wird Griechenland leicht zum Spielball der gro&szlig;en international aktiven Finanzinstitute.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lunapark21.net\/archiv\/lp21\/LP21_H09_2-3.pdf\">Lunapark [PDF &ndash; 72.2 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wenn eine W&auml;hrung zur Waffe wird <\/strong><br>\nDie USA wettern gegen Chinas Fiskalpolitik und Frankreich gegen Deutschlands Exporte. Doch wer hat recht?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/46\/506228\/text\/print.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung B.B.:<\/strong> Oh, das ist kein Wunder, nachdem die S&uuml;ddeutsche dieses Modell des einseitigen Exportwachstums aus Deutschland durch &ndash; politisch induziertes &ndash; Lohndumping &ndash; unter str&auml;flicher Vernachl&auml;ssigung der Binnennachfrage ( Konsum ) &ndash; bisher gepriesen hat, kann sie doch jetzt nicht pl&ouml;tzlich sagen die Lagarde hat recht &ndash; und wir sind einer falschen Illusion aufgesessen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schulden kaum mehr in den Griff zu bekommen<\/strong><br>\nDie EU fordert von Deutschland rigides Sparen. Doch was hei&szlig;t das? Eine Studie der Deka-Bank zeigt, welche &Uuml;bersch&uuml;sse die EU-Staaten erwirtschaften m&uuml;ssten, um allein ihren derzeitigen Schuldenstand zu halten. Deutschland ben&ouml;tigt mehr Wachstum als in Boomjahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article6832208\/Schulden-kaum-mehr-in-den-Griff-zu-bekommen.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Der nahe liegende Weg, zur Haushaltssanierung die Steuern auf hohe Einkommen und Verm&ouml;gen auf einen angemessenen Prozentsatz zu erh&ouml;hen oder z. B. eine Finanztransaktionssteuer einzuf&uuml;hren, wird nicht einmal als hypothetische M&ouml;glichkeit erw&auml;hnt&hellip; Auch fehlt jeder Hinweis auf die letzte, v&ouml;llig unverantwortliche Steuersenkung von Schwarz-Gelb (&ldquo;Schuldenbeschleunigungsgesetz&rdquo; &uuml;ber 8,5 Milliarden Euro j&auml;hrlich), als w&auml;re das eine Lappalie und obwohl der Beschluss gerade 3 Monate alt ist. &ldquo;Reformen&rdquo;, &ldquo;Reformen&rdquo;, &ldquo;Reformen&rdquo;: Weiterhin wird mit falschen Beschreibungen Propaganda gemacht. Irland, &ldquo;der keltische Tiger&rdquo;, ist mit Arbeitslosenraten von um die 15% und trotz brutaler Sozialk&uuml;rzungen finanziell am Ende, nachdem das Land die Schulden der privaten Banken &uuml;bernommen hat. Jugendliche unter 25 erhalten z. B. gar keine Arbeitslosengeldleistungen mehr und werden so gezwungen zu emigrieren. Es gab mehrere gro&szlig;e Demonstrationen, und das &ndash; explosive &ndash; politische Klima in der Bev&ouml;lkerung hat sich deutlich zugunsten einer sozialeren Politik gewandelt, nur hier wird nicht dar&uuml;ber berichtet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Streit um Steuerreform: Erst light, dann weg <\/strong><br>\nGerade mal dreieinhalb Wochen ist es her, dass die Vorsitzenden der drei Koalitionsparteien zu einem &ldquo;Gipfeltreffen&rdquo; im Kanzleramt zusammenkamen. &ldquo;Es war insgesamt sehr entspannt. Man kann da auch noch lachen&rdquo;, berichtete CSU-Chef Horst Seehofer am Morgen danach. Am Sonntagabend steht die n&auml;chste Begegnung von CDU-Kanzlerin Angela Merkel, FDP-Chef Guido Westerwelle und Seehofer an. Doch ob der Ingolst&auml;dter dabei viel zu lachen haben wird, erscheint eher fraglich. In seltener Eintracht vermuten CDU und FDP sein Umfeld n&auml;mlich hinter einer &auml;rgerlichen Indiskretion, die der Koalition statt des erw&uuml;nschten Signals der Geschlossenheit eine neuerliche Kakophonie beim leidigen Steuer-Thema beschert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2439259&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong>&nbsp;Mein Gott, was h&auml;tte Moli&egrave;re aus diesem Tollhaus machen k&ouml;nnen!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Koalition plant eine &ldquo;good bank&rdquo; &ndash; Gr&ouml;&szlig;e bald keine Ausrede mehr<\/strong><br>\nKreditinstitute in wirtschaftlicher Notlage sollen k&uuml;nftig notfalls auch gegen ihren Willen aufgeteilt und saniert werden. Das sieht ein gemeinsamer Vorsto&szlig; des Bundesfinanz- und des Justizministeriums vor. Bis zum Sommer soll dazu ein Gesetz auf den Weg gebracht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2438038_Systemrelevanz-von-Banken-Groesse-bald-keine-Ausrede-mehr.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Gedanke, Banken auf ihr Kerngesch&auml;ft zu reduzieren und die Casino-Gesch&auml;fte in die Insolvenz gehen zu lassen, ist im Prinzip nicht falsch. Das h&auml;tte man sogar von Anfang an machen sollen. Die Frage ist allerdings, was hei&szlig;t &bdquo;systemrelevant&ldquo;. Mit diesem Sprachcode wurden bislang alle Rettungsma&szlig;nahmen legitimiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Etwas bessere Besch&auml;ftigungschancen durch Ein-Euro-Jobs<\/strong><br>\n28 Monate nach Beginn eines Ein-Euro-Jobs zeigen sich im Durchschnitt leicht positive Einglie&shy;derungswirkungen. Am st&auml;rksten profitieren westdeutsche Frauen, geht aus einer Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Bei ostdeutschen M&auml;nnern sind in dem Zeitraum von 28 Monaten dagegen noch keine erh&ouml;hten Besch&auml;ftigungschancen erkennbar.<br>\nIn nahezu jedem Jahr beginnen mehr als 750 Tsd. Personen einen Zusatzjob (Ein-Euro-Job).<br>\nDie Tr&auml;ger der Ma&szlig;nahme erhalten eine monatliche Pauschale, die im Jahr 2008 im Schnitt bei rund 237 Euro pro Teilnahmemonat lag.<br>\nSollte die Arbeitszeit zu hoch oder die geplante Teilnahmedauer zu lang sein, k&ouml;nnen starke Einsperreffekte auftreten. Das hei&szlig;t, die Besch&auml;ftigungschancen im potenziellen Teilnahmezeitraum w&uuml;rden sich stark verringern, da besonders wenig Zeit verbleibt, Arbeit zu suchen.<br>\nDie Besch&auml;ftigungschancen der Kontrollgruppen f&uuml;r Ein-Euro-Job-Teilnehmer &ndash; ohne nach Arbeitszeit oder Teilnahmedauer zu unterscheiden &ndash; liegen bei rund 17 Prozent f&uuml;r ostdeutsche M&auml;nner und unter 14 Prozent f&uuml;r ostdeutsche Frauen. Sie sind damit nur wenig h&ouml;her als die der nicht-teilnehmenden bed&uuml;rftigen Arbeitslosen in Ostdeutschland.<br>\nF&uuml;r westdeutsche M&auml;nner und Frauen hingegen sind die Besch&auml;ftigungschancen der Kontrollgruppe aller Zusatzjob-Teilnehmer mit 24 Prozent f&uuml;r M&auml;nner und &uuml;ber 20 Prozent<br>\nf&uuml;r Frauen rund vier Prozentpunkte h&ouml;her als f&uuml;r alle nicht-teilnehmenden Arbeitslosen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2010\/kb0410.pdf\">IAB [PDF &ndash; 385 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine &auml;u&szlig;erst magere Erfolgsbilanz. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Einkommensungleichheit von Frauen und M&auml;nnern: Wie entsteht sie? Was kann man dagegen tun?<\/strong><br>\nNach wie vor erhalten Frauen auch f&uuml;r gleiche oder gleichwertige Arbeit oft nicht das gleiche Gehalt wie M&auml;nner. Ein neues Pr&uuml;finstrument, das die Gleichstellungsexpertinnen Dr. Karin Tondorf und Dr. Andrea Jochmann-D&ouml;ll mit F&ouml;rderung der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung entwickelt haben, deckt die Mechanismen auf, die zu unterschiedlicher Bezahlung f&uuml;hren. Damit k&ouml;nnen Unternehmen, Betriebs- und Personalr&auml;te und auch einzelne Besch&auml;ftigte pr&uuml;fen, ob in ihrem Betrieb beide Geschlechter diskriminierungsfrei bezahlt werden, oder nicht. Praktikable Pr&uuml;fverfahren sind wichtig, um f&uuml;r mehr Entgeltgerechtigkeit zu sorgen, betont Prof. Dr. Heide Pfarr, Wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Ein durchgreifender Fortschritt sei aber nur zu erwarten, wenn auch der rechtliche Rahmen modernisiert werde und Verbindlichkeit schaffe. Ein Gleichstellungsgesetz f&uuml;r die Privatwirtschaft sei deshalb dingend erforderlich, sagt die Arbeitsrechtlerin: <em>&ldquo;Zehn Jahre freiwillige Selbstverpflichtung haben die Entgeltdiskriminierung nicht beseitigt&rdquo;.<\/em><br>\nKurz vor dem Equal-Pay-Day am 26. M&auml;rz hat die Europ&auml;ische Kommission ihre Zahlen zum Lohnabstand zwischen den Geschlechter aktualisiert: Gut 23 Prozent Lohnabstand zwischen den Geschlechtern attestiert sie Deutschland &ndash; der f&uuml;nft schlechteste Wert unter den 27 EU-L&auml;ndern. Wie viel dieser L&uuml;cke ist jedoch tats&auml;chlich auf Diskriminierung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren?<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/pm_2010_03_18_kurz_dossier.pdf\">B&ouml;ckler Impuls [PDF &ndash; 37.8 KB]<\/a>\n<p>Hierzulande verdienen Frauen pro Stunde 23,2 Prozent weniger als M&auml;nner. Damit befindet sich&nbsp; Deutschland im EU-Ranking auf dem 5. Platz hinter Estland, Tschechien, &Ouml;sterreich und den Niederlanden.<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32015_103060.html%20\">B&ouml;ckler Impuls<\/a><\/p>\n<p>Die H&ouml;he des Lohns wird von einer Vielzahl an Faktoren beeinflusst: Frauen konzentrieren sich auf Branchen und Berufe mit niedrigem Verdienstniveau, sie machen seltener Karriere, steigen h&auml;ufiger aus dem Erwerbsleben aus, weil sie sich um die Familie k&uuml;mmern.<br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32015_103066.html\">B&ouml;ckler Impuls<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/pm_2010_03_18_eg_check.pdf%20\">EG Check [PDF &ndash; 65.7 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gerechte Bezahlung: Wie Deutschland schleichend den Mindestlohn bekommt<\/strong><br>\nSchwarz-Gelb lehnt einen fl&auml;chendeckenden Mindestlohn ab &ndash; doch in vielen Branchen kommt er trotzdem: Arbeitgeber und Gewerkschaften einigen sich immer &ouml;fter auf eine verbindliche Untergrenze bei der Bezahlung. Sie treibt vor allem die Angst vor Billigkonkurrenz aus Osteuropa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,druck-684096,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Das klingt, als ob es sich beim Mindestlohn um eine schleichende Epidemie handle&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundesregierung gefallen befristete Vertr&auml;ge<\/strong><br>\nUnternehmen wollen sich nicht binden: Immer mehr Angestellte erhalten lediglich einen Vertrag auf Zeit. Das ist so gewollt, sagt die Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/karriere\/perspektiven\/anstellung-bundesregierung-gefallen-befristete-vertraege_aid_490621.html?drucken=1\">Focus<\/a>\n<p><em>Und es geht noch weiter:<\/em><\/p>\n<p><strong>Von der Leyen will Befristung von Jobs weiter erleichtern<\/strong><br>\nObwohl jede zweite Neueinstellung nur noch befristet ist, will Bundesarbeitsministerin von der Leyen die Befristung von Arbeitsvertr&auml;gen weiter erleichtern. Derzeit arbeitet das Ministerium an einem entsprechenden Gesetz. Psychologen kritisieren schon heute den Trend zur Generation Zeitarbeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/nachrichten\/Von-der-Leyen-will-Befristung-von-Jobs-weiter-erleichtern-id2756479.html\">Der Westen<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Ein Tiefpunkt in der Berichterstattung dazu ist Spiegel online. <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-684261,00.html\">Dort<\/a> hei&szlig;t es ohne weitere Hintergr&uuml;nde &bdquo;Derzeit ist die Befristung ohne Begr&uuml;ndung stark reglementiert; in vielen F&auml;llen m&uuml;ssen die Firmen konkrete Argumente anf&uuml;hren, wenn sie die Vertragsdauer f&uuml;r eine Stelle begrenzen wollen, wie es in dem Bericht hei&szlig;t.&ldquo;<br>\nSchlagen wir mal im aktuellen <a href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/tzbfg\/__14.html\">Gesetz (Teilzeit- und Befristungsgesetz)<\/a>  nach. &bdquo;Die kalenderm&auml;&szlig;ige Befristung eines Arbeitsvertrages ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes ist bis zur Dauer von zwei Jahren zul&auml;ssig; bis zu dieser Gesamtdauer von zwei Jahren ist auch die h&ouml;chstens dreimalige Verl&auml;ngerung eines kalenderm&auml;&szlig;ig befristeten Arbeitsvertrages zul&auml;ssig.&ldquo; Also kann JEDES neue Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis ohne Angabe von Gr&uuml;nden zeitlich auf zwei Jahre befristet abgeschlossen werden, einfach so. Selbst nach Ablauf der zwei Jahre ist eine befristete Weiterbesch&auml;ftigung durch sachliche Gr&uuml;nde wie Krankeits,- oder Elternzeitvertretung oder eine befristete Finanzierung durch bestimmte Haushaltsmittel m&ouml;glich. Wie viel Flexibilit&auml;t ist eigentlich noch n&ouml;tig?<br>\nEin Nachdenkseiten-Leser macht uns noch auf diesen <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDFheute\/inhalt\/22\/0,3672,8054742,00.html\">ZDF-Beitrag<\/a> aufmerksam. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kohlekraftwerk Datteln offiziell illegal<\/strong><br>\nNachdem Eon auch vor dem Bundesverwaltungsgericht unterliegt, m&uuml;ssen die Bauarbeiten in Datteln nun weitgehend ruhen. Eine neue Genehmigung halten Gegner f&uuml;r unrealistisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/umwelt\/artikel\/1\/kohlekraftwerk-offiziell-illegal\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>R&ouml;ttgen: Ein Umweltminister auf der Seite der Atomlobby?<\/strong><br>\nDas Umweltministerium plant offenbar, das als kritisch geltende Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz zu entmachten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=32276&amp;mode=print\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sozialexperte Raffelh&uuml;schen: &bdquo;Die gesetzliche Rente ist gnadenlos fair&ldquo;<\/strong><br>\nDie Hiobsbotschaften zur Rente rei&szlig;en nicht ab. Ist das System wirklich so schlecht? Oder sind die Deutschen zu anspruchsvoll? Ein Wissenschaftler spricht Klartext.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/altersvorsorge\/rente\/tid-17629\/sozialexperte-raffelhueschen-die-gesetzliche-rente-ist-gnadenlos-fair_aid_490778.html?drucken=1\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Einer der &uuml;blichen verkappten Werbeartikel f&uuml;r kommerzielle Altersvorsorge. Schon die Vorstellung von Raffelh&uuml;schen als &bdquo;Sozialexperte&ldquo; ist eine Irref&uuml;hrung. Und der Focus bietet dem Versicherungsvertreter mit Professorentitel ein perfektes Forum. S&auml;tze wie die gesetzliche Rente sei unverzichtbar, d&uuml;rfen nicht &uuml;ber die subtile Zerst&ouml;rungstaktik hinweg t&auml;uschen. Raffelh&uuml;schen will das Renteneintrittsalter ohne Ausnahmen auf 67 erh&ouml;hen und n&auml;hert sich mit S&auml;tzen wie &bdquo;Niemand, der sich mit Gelegenheitsarbeiten oder ein bisschen Taxifahren &uuml;ber Wasser h&auml;lt, kann verlangen, dass ihm der Staat einen Ruhestand in Haselnussbraun finanziert.&ldquo; der Westerwelle Rethorik vom anstrengungslosen Wohlstand.&ldquo; Was einer der bedeutendsten Werbehelfer der Versicherungswirtschaft sonst noch alles treibt, k&ouml;nnen Sie <a href=\"?p=2266\">hier <\/a>lesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kopfpauschale<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>DGB: Testballon &sbquo;kleine&rsquo; Kopfpauschale: Versicherte werden abkassiert <\/strong><br>\nNoch bevor die Regierungskommission zur Einf&uuml;hrung der Kopfpauschale ihre Arbeit aufgenommen hat, wurde der erste Testballon gez&uuml;ndet. Die Koalition versucht es mit einer Art &bdquo;Salami-Taktik&ldquo; und hat eine Kopfpauschale von 29 Euro pro Monat ins Spiel gebracht. Die Folgen einer solchen &bdquo;kleinen&ldquo; Kopfpauschale sind jedoch verheerend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen?k:list=Sozialpolitik&amp;k:list=Gesundheit%20\">DGB sozialpolitik aktuell 3\/2010<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Gesundheitspolitik: Die Monster-Pauschale<\/strong><br>\nWas f&uuml;r eine verheerende Debatte: Die Kopfpauschale ist das schwarze Loch der Gesundheitspolitik. Das Thema verschlingt nur Energie, doch die Probleme bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/47\/506229\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Kopfpauschale stoppen! Entsolidarisierung im Gesundheitswesen verhindern!<\/strong><br>\nGesundheitsminister R&ouml;sler plant das Gesundheitssystem auf die Kopfpauschale umzustellen. Alle Versicherten sollen einen Einheitsbeitrag zahlen. Menschen mit niedrigem Einkommen sollen f&uuml;r die Entlastung der Besserverdienenden sorgen. Auch sonst droht eine Politik der Entsolidarisierung. Jetzt m&uuml;ssen wir R&ouml;slers Pl&auml;ne kippen. Unterzeichnen Sie unseren Aufruf! Den Aufruf werden wir in Anzeigen ver&ouml;ffentlichen und &ouml;ffentlichkeitswirksam an R&ouml;sler &uuml;bergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.campact.de\/gesund\/sn1\/signer\">Campact<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Ouml;ffentlich-Private Partnerschaft in Offenbach &ndash; Schulsanierung doch mit Privaten<\/strong><br>\nIm Juni vergangenen Jahres stand das Teilprivatisierungsmodell noch auf der Kippe, drohte die Partnerschaft von &ouml;ffentlicher und privater Hand bei der Sanierung dreier Offenbacher Schulen an den krisenbedingt davoneilenden Finanzierungs- und Baukosten zu scheitern.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/stadt_offenbach\/2413502_oeffentlich-Private-Partnerschaft-in-Offenbach-Schulsanierung-doch-mit-Privaten.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/stadt_offenbach\/2435100_Schulbausanierung-Zweifel-an-neutralem-Verfahren.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Diesen Absatz muss man mehrfach lesen. &bdquo;Unterdessen r&auml;umt ein erfahrener Kommunalpolitiker gegen&uuml;ber der Frankfurter Rundschau ein, dass auch er die Tragweite seiner Entscheidung am Donnerstag im nicht&ouml;ffentlichen Sitzungsteil des Stadtparlaments nicht vollends &uuml;berblicke. Und bittet, ihn nicht zu zitieren, weil jede Kleinigkeit in dem komplexen Vergabeverfahren auf Justitias Waagschale gelegt werde.&ldquo; Das Abstimmungsergebnis darf in diesem Fall eigentlich nur &bdquo;nein&ldquo; lauten.<\/em><\/p>\n<p><em>Passend dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>PPP-Lobbyisten mit rotem Teppich und Protest empfangen<\/strong><br>\nMit einer phantasievollen Aktion haben Aktivistinnen und Aktivisten des bundesweiten Netzwerkes &ldquo;PPP Irrweg&rdquo; am Mittwoch beim &ldquo;Betriebswirtschaftlichen Symposium-Bau&rdquo; in Weimar gegen den Ausverkauf &ouml;ffentlicher G&uuml;ter durch so genannte &Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften (Public Private Partnerships \/ PPP) protestiert. Mit einer Gro&szlig;puppe als &ldquo;Wolf im Schafspelz&rdquo;, einem ironischen Begr&uuml;&szlig;ungsst&auml;ndchen und einem roten Teppich empfingen sie die Tagungsg&auml;ste vor der Weimarhalle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pressrelations.de\/new\/standard\/result_main.cfm?aktion=jour_pm&amp;comefrom=scan&amp;r=403892\">Presserelations<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kommentar zur Bahn: Stoppsignal <\/strong><br>\nDie Bundesregierung muss sich als Eigent&uuml;mer des gr&ouml;&szlig;ten deutschen Staatskonzerns endlich mal entscheiden. Soll die Deutsche Bahn ihre teure und riskante Expansion im Ausland fortsetzen und nun weitere zwei Milliarden Euro f&uuml;r einen hoch verschuldeten britischen Konkurrenten hinbl&auml;ttern? Oder w&auml;re es nicht viel sinnvoller, wenn Konzernchef R&uuml;diger Grube erst mal sein Versprechen einl&ouml;st, den Schienenverkehr hierzulande wieder kundenfreundlicher, zuverl&auml;ssiger und sicherer zu machen? Im System Mehdorn wurde sogar an allen Ecken und Enden auf Kosten der Kunden und sogar der Sicherheit gespart, um die gro&szlig;spurigen Einkaufstouren in aller Welt finanzieren zu k&ouml;nnen. Die Politik, prominent vertreten im Aufsichtsrat, schaute zu, lie&szlig; Mehdorn machen &ndash; und der nutzte das aus. So h&auml;ufte der Staatskonzern nicht nur einen gewaltigen Schuldenberg an. Auch das hoch subventionierte Schienennetz wird ausgepresst wie eine Zitrone. Statt Tausende verkommene Bahnh&ouml;fe endlich zu sanieren, saugte der Konzern allein voriges Jahr 750 Millionen Euro Gewinn aus der staatlich finanzierten Infrastruktur &ndash; und steckt das Geld in andere Bereiche, nicht zuletzt die Auslandsm&auml;rkte. Das ist ein Skandal, dem auch die neue Koalition bis heute unt&auml;tig zusieht. Wenn die Regierung Merkel die Arriva-Pl&auml;ne abnickt, stimmt sie damit faktisch auch der weiteren Umverteilung deutschen Steuergelds in ausl&auml;ndische Verkehrsm&auml;rkte zu. Das w&auml;re fahrl&auml;ssig &ndash; denn hierzulande fehlt das Geld f&uuml;r laufende und geplante Schienenprojekte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2438767&amp;em_loc=3908&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/debatte_umsteuern_in_der_verkehrspolitik\/debatte_verkehrspolitik\/&amp;em_ivw=fr_wirverke\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Nochmals <a href=\"?p=4826#h02\">&bdquo;Sozialhilfe auf f&uuml;nf Jahre begrenzen&ldquo; <\/a><\/strong><br>\n<strong>Unser Leser S.S. schrieb uns dazu:<\/strong> &ldquo;Mit der Reform von 1996 wollte Clinton vor allem die Zahl der Hilfeempf&auml;nger verringern. Dieses Ziel wurde weitgehend erreicht. W&auml;hrend 1994 noch fast jede siebte Familie Sozialhilfe bezog (14,4 Millionen), waren es 2001 nur noch 5,4 Millionen, ein R&uuml;ckgang von 64 Prozent. Der Grund liegt auf der Hand: Aus Angst, ihr auf f&uuml;nf Jahre beschr&auml;nktes Zeitkonto vorzeitig aufzubrauchen, akzeptierten die Frauen jede Arbeit, die man ihnen anbot. Mit dem Ergebnis, dass der Anteil der arbeitenden Unterst&uuml;tzungsberechtigten von 11&nbsp;Prozent 1996 auf 38,3 Prozent 1999 anstieg &ndash; ein Trend, der sich mit nachlassender Konjunktur 2001 allerdings wieder umkehrte. Nach dem letzten Tanf-Jahresbericht des Kongresses gingen 2002 nur noch 33,4 Prozent der Unterst&uuml;tzungsberechtigten einer Arbeit nach.<br>\nBeunruhigender noch: Der Anteil der in Armut lebenden Kinder, der zwischen 1996 und 2000 um ein F&uuml;nftel gesunken war, stieg von 16 Prozent um die Jahrtausendwende auf 17,6 Prozent im Jahr 2003 an. Auch der Anteil der Erwachsenen, die unter der offiziellen Armutsgrenze leben, nahm im selben Zeitraum von 11,3 Prozent auf 12,5 Prozent zu. Nach EU-Definition liegt der Anteil nach Angaben der Luxembourg Income Studies bei 23,8 Prozent. Drastisch zugenommen hat auch die Zahl der Personen ohne Krankenversicherung. Sie stieg von 43,5 Millionen im Jahr 2002 auf 45 Millionen im Jahr darauf an; das bedeutet 15,6 Prozent der Bev&ouml;lkerung.<br>\nTrotz dieser alarmierenden Zahlen behauptet die US-Administration, allein der Besitz eines noch so schlechten Arbeitsplatzes verringere die Armut und er&ouml;ffne automatisch Karriereaussichten. Experten nennen dieses Prinzip &ldquo;work first&rdquo; &ndash; zuerst eine Arbeit. In Wirklichkeit aber verdienen arbeitende Unterst&uuml;tzungsberechtigte monatlich nur 472 bis 738 Dollar, was einem Jahreseinkommen von etwa 5&nbsp;600 bis 8&nbsp;900 Dollar entspricht &ndash; die offizielle Armutsgrenze liegt bei 9&nbsp;827 Dollar.<br>\nDie gering qualifizierten Unterst&uuml;tzungsberechtigten haben nur kleine Jobs, im Wesentlichen im Gastst&auml;tten- und Hotelgewerbe, in der Altenpflege, als Haushaltshilfe und in &auml;hnlichen Dienstleistungsberufen. Gerade solche Jobs werden aber als Erste gestrichen, wenn die Konjunktur nachl&auml;sst. Nach Angaben des unabh&auml;ngigen Forschungsinstituts Center on Budget and Policy Priorities stieg der Anteil der allein erziehenden M&uuml;tter ohne Arbeit zwischen 2000 und 2002 von 9,8 Prozent auf 12,3 Prozent. Und 60 Prozent der Unterst&uuml;tzungsberechtigten hatten in den vergangenen drei Jahren &uuml;berhaupt keinen Job.<br>\nAngesichts dieser Entwicklung beschloss die Bush-Administration, das Clinton-Gesetz von 1996, das vom Kongress alle f&uuml;nf Jahre gepr&uuml;ft werden muss, zu versch&auml;rfen. Der Entwurf zum &ldquo;Working Toward Independence Act&rdquo; von 2002 setzt die Zahl der Pflichtstunden zum Erhalt des vollen Sozialhilfesatzes von 30 auf 40 herauf und sieht mit der &ldquo;Healthy Marriage Initiative&rdquo; eine Ma&szlig;nahme zur F&ouml;rderung &ldquo;gesunder Ehen&rdquo; vor. Die Idee dahinter ist einfach: Da die Ehe eines der besten Mittel zur Verhinderung von Armut sei, sind die Eheberater angehalten, die Paare zur Fortsetzung des gemeinsamen Haushaltes zu ermuntern, um Steuergelder zu sparen.&rdquo;\n<p><strong>Erg&auml;nzung: <\/strong>Ich hatte geschrieben: &ldquo;So behauptet er (Heinsohn) z.B. dass im neuesten Berufsbildungsbericht stehe, dass unter den Lehrstellenbewerbern fast die H&auml;lfte nicht ausbildungsf&auml;hig sei. Diese Angabe ist im Berufsbildungsbericht 2009 allerdings nirgendwo zu finden. Selbst in der Arbeitgeberstellungnahme ist nur davon die Rede dass sich die ausbildenden Unternehmen &bdquo;mit einer defizit&auml;ren Ausbildungsreife vieler Bewerber konfrontiert sehen&ldquo;.<br>\nUnser Leser G.K. wies uns darauf hin: Zu dieser Thematik ver&ouml;ffentlichte BILDblog folgenden Text (<a href=\"?p=4696#h19\">unter &ldquo;Hinweise des Tages&rdquo; vom 5. M&auml;rz eingestellt<\/a>)<\/p>\n<p>Bei <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/16782\/die-reifepruefung\/\">Bildblog<\/a> hei&szlig;t es:<br>\nSchlechte Nachrichten, die die Deutsche Presse-Agentur da heute Morgen um 5.30 Uhr unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Jeder zweite Schulabg&auml;nger &lsquo;nicht ausbildungsreif'&rdquo; verk&uuml;ndet hat:<br>\nFast jeder zweite Schulabg&auml;nger gilt als &ldquo;nicht ausbildungsreif&rdquo; und muss vor Vermittlung in eine Lehrstelle zus&auml;tzliche F&ouml;rderma&szlig;nahmen absolvieren. Dies geht aus dem Entwurf des &ldquo;Berufsbildungsberichts 2010&rdquo; der Bundesregierung hervor, der der Deutschen Presse-Agentur dpa vorliegt.<br>\nDoch es reich nicht immer aus, wenn einem so ein Entwurf vorliegt &mdash; man muss ihn auch verstehen. Und das ist gar nicht so einfach, wie ein Sprecher des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung uns gegen&uuml;ber zugab.<br>\nDer Journalist von dpa habe einfach die Zahl aller Schulabg&auml;nger aus dem Jahr 2008 mit der Zahl der Eintritte in sogenannte berufsgrundbildende Ma&szlig;nahmen verglichen und war so auf einen Wert von 47,3% gekommen. &Uuml;bersehen hatte er dabei aber, dass diese Ma&szlig;nahmen auch von Abg&auml;ngern anderer Jahrg&auml;nge in Anspruch genommen werden k&ouml;nnen, dass sie mehrfach besucht (und dann auch mehrfach gez&auml;hlt) werden k&ouml;nnen und dass sie teilweise von &ldquo;ausbildungsreifen&rdquo; Jugendlichen zur Qualifikationsverbesserung genutzt werden.<br>\nAll das hat das Ministerium in einer ersten Reaktion auf den dpa-Bericht auch mit einer etwas umst&auml;ndlichen <a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/press\/2800.php\">Pressemitteilung<\/a> ausdr&uuml;cken wollen, doch da waren die Jugendlichen schon in den Brunnen gefallen: Weil sie die mutma&szlig;lichen Ergebnisse des Berichts, der Mitte April dem Kabinett vorgelegt werden soll, direkt verk&uuml;nden wollten, hatten Onlinemedien wie <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,681398,00.html\">&ldquo;Spiegel Online&rdquo;<\/a>, &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article6632539\/Viele-Schulabgaenger-zu-schlecht-fuer-Ausbildung.html\">Welt Online&rdquo;<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.rtl.de\/cms\/information\/rtlaktuell\/artikel\/2010-03\/schueler-immer-duemmer.html\">RTL.de<\/a> (dort &uuml;brigens unter der beeindruckenden &Uuml;berschrift &ldquo;Viele Schulabg&auml;nger zu dumm zum Arbeiten&rdquo;) die Fehlinterpretation von dpa bereits in die Welt getragen.<br>\nDoch nicht nur das. Auch die Zahlen von 2005, mit denen dpa (und damit auch &ldquo;Spiegel Online&rdquo; und &ldquo;Welt Online&rdquo;) die von 2008 vergleicht, sind falsch, weil auf die gleiche Weise zustande gekommen:<br>\nZwar sei die Zahl der von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit als &ldquo;nicht ausbildungsreif&rdquo; eingesch&auml;tzten Jugendlichen zwischen 2005 und 2008 wieder leicht zur&uuml;ckgegangen &ndash; und zwar von 55 Prozent auf 47,3 Prozent. Doch gebe es f&uuml;r diese Gruppe der Schulabg&auml;nger immer noch erhebliche Probleme bei der Ausbildungsplatzvermittlung.<br>\nErschwerend kommt hinzu, dass der Begriff &ldquo;nicht ausbildungsreif&rdquo; oft sehr unterschiedlich definiert wird. Wenn man ihn mit &ldquo;gar keinen Schulabschluss schaffen&rdquo; gleichsetze, liege der Wert seit Jahren bei rund 8%, so der Ministeriumssprecher weiter.<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Gastautor der FAZ, Heinsohn, hat sich offenbar auf diese Falschmeldung gest&uuml;tzt. Daran mag man erkennen, wie unseri&ouml;s die gesamte Argumentation des &bdquo;Wissenschaftlers&ldquo; ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch noch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Verbrechen wird abgeschafft!<\/strong><br>\nSo besehen ist die Empfehlung Heinsohns eine Revolution. Sie hebt n&auml;mlich nicht nur den Sozialstaat auf, sie schafft auch das Verbrechen ab! Wer hungert, der raubt nicht, der holt nur, was der Magen ihm auftr&auml;gt; wer friert, der bricht nicht ein, der sorgt nur f&uuml;r W&auml;rme; wer um sein Leben f&uuml;rchtet, der mordet nicht, der sichert nur in Notwehr sein eigenes Weiteratmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2010\/03\/verbrechen-wird-abgeschafft.html\">ad sinistram<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Hans-B&ouml;ckler-Stiftung: Expertisen zum Leitbild Demokratische und Soziale Hochschule<\/strong><br>\nAuf der Website der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung finden Sie 14 Expertisen zu wichtigen hochschulpolitischen Fragestellungen, die im Auftrag der Stiftung als Grundlage f&uuml;r die Erarbeitung eines Leitbildes Demokratische und Soziale Hochschule erarbeitet wurden:\n<ul>\n<li>Wissenschaftliche Weiterbildung, Peter Faulstich\/Lena Oswald <\/li>\n<li>Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung, Klaus Kock <\/li>\n<li>Ungleichheiten und Benachteiligungen im Hochschulstudium aufgrund der sozialen Herkunft der Studierenden,&nbsp;Holger Bargel\/Tino Bargel <\/li>\n<li>Mitbestimmung und Partizipation &ndash; Das Management von demokratischer Beteiligung und Interessenvertretung an deutschen Hochschulen, Manfred Wann&ouml;ffel, Andres Friedrichsmeier <\/li>\n<li>Programmatische Konzepte der Hochschulentwicklung in Deutschland seit 1945, Peer Pasternack\/Carsten von Wissel <\/li>\n<li>Strukturwandel des terti&auml;ren Bildungssystems, Nadine Merkator\/Ulrich Teichler <\/li>\n<li>Strukturwandel des deutschen Forschungssystems &ndash; Herausforderungen, Problemlagen und Chancen,&nbsp;Stefan Hornbostel\/Dagmar Simon&nbsp; <\/li>\n<li>Internationalisierung von Hochschule und Forschung, Barbara Kehm\/Bettina Alesi <\/li>\n<li>Arbeitsplatz Hochschule und Forschung f&uuml;r wissenschaftliches Personal und Nachwuchskr&auml;fte, Anke Burkhardt\/Roland Bloch <\/li>\n<li>&ldquo;Recognition of Prior Learning&rdquo; &ndash;&nbsp;Anrechnung vorg&auml;ngig erworbener Kompetenzen, Walburga Freitag <\/li>\n<li>Studium und Beruf, Andr&auml; Wolter\/Claudia Koepernik <\/li>\n<li>Alternativen der Hochschulfinanzierung, Dieter Timmermann <\/li>\n<li>Qualit&auml;t von Studium und Lehre, Wolff-Dietrich Webler\/Renate Pletl (in Vorbereitung) <\/li>\n<li>Soziale Ungleichheiten beim Hochschulzugang und im Studium, Christoph Heine (in Vorbereitung)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Expertisen &ndash; die im Einzelnen nat&uuml;rlich auch diskussionsbed&uuml;rftig sind &ndash; bieten gutes Argumentationsmaterial f&uuml;r die aktuelle hochschulpolitische Debatte.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/455_91456.html#Die_14_Expertisen_arbeiten_zentrale\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Die Expertisen.<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/show_product_hbs.html?productfile=HBS-004616.xml\">Leitbild Demokratische und Soziale Hochschule<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Oskar Negt: Ein Reformer klagt an<\/strong><br>\nDer Soziologe Oskar Negt hat in den 70ern eine reformp&auml;dagogische Schule mitbegr&uuml;ndet. Nun mischt er sich in die Missbrauchsdebatte ein. Im FR-Interview wirft er der Odenwaldschule die Missachtung vieler p&auml;dagogischer Grunds&auml;tze vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2434750&amp;em_loc=3968&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/dossiers\/sexueller_missbauch\/&amp;em_ivw=fr_pantop\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>US-Gesundheitsreform: Mit harten Bandagen<\/strong><br>\nBarack Obama r&uuml;stet zum dramatischen Finale. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass der US-Pr&auml;sident im Repr&auml;sentantenhaus sp&auml;testens an diesem Wochenende die seit mehr als einem Jahr diskutierte Gesundheitsreform durchdr&uuml;cken will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2434911_US-Gesundheitsreform-Mit-harten-Bandagen.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich f&uuml;hrt Hartz-IV ein<\/strong><br>\nDie Diskussion um die &ldquo;Mindestsicherung&rdquo; &ndash; f&uuml;r die Regierung &ldquo;Sprungbrett zur Besch&auml;ftigung&rdquo;, f&uuml;r die FP&Ouml; &ldquo;soziale H&auml;ngematte&rdquo; &ndash; verl&auml;uft &auml;hnlich wie in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=32279&amp;mode=print\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Testshow mit Stromschl&auml;gen f&uuml;r Kandidaten &ndash; denn sie kennen keine Gnade<\/strong><br>\nF&uuml;r jede falsche Antwort bestrafen die Fragesteller den Kandidaten mit einem Stromsto&szlig; &ndash; dieses Experiment aus den 60er-Jahren fand jetzt seine Wiederauff&uuml;hrung in einer TV-Show in Frankreich. Die Frage: Zu welchen Grausamkeiten lassen sich Menschen unter dem Autorit&auml;tsdruck des Fernsehens treiben?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/folterquiz100.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des Nachdenkseiten-Freundes T.K.:<\/strong> Anmerkung: Wie schon bei Milgram vor 50 Jahren (welcher die Autorit&auml;tsh&ouml;rigkeit ganz normaler Durchschnittsmenschen bis hin zur Grausamkeit gegen&uuml;ber Anderen &ndash; wie im &bdquo;3. Reich&ldquo; &ndash; belegte) kann man davon ausgehen, dass nicht die Ergebnisse nachdenklich machen werden, sondern dass der Durchf&uuml;hrer dieser &bdquo;Menschenversuche&ldquo; angeprangert wird, denn: keiner will wissen, was nicht sein darf.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>TV-Tipp: ZDF die DOKU &ldquo;verzockt,verloren,verstaatlicht-Die HRE-Pleite&rdquo;<\/strong><br>\nWiederholung der ZDF-Sendung am Freitag, dem 19.03.2010 um 8.15 Uhr und 14.00 Uhr auf Phoenix.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/verzockt_verloren_verstaatlicht\/292930.htm\">Phoenix<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/998652\/Was-kostet-uns-die-Hypo-Real-Estate%3F?flash=off\">Die Videoaufzeichnung steht im Internet (Achtung: vermutlich nur 7 Tage)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Volker Pispers, Sozialismus<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/radio\/wdr2\/westzeit\/detail.phtml?id=493439\">wdr 2<\/a>\n<p><em>Und nat&uuml;rlich auch noch <\/em><\/p>\n<p><strong>Georg Schramm: Kathedralen der sp&auml;tkapitalistischen Dekadenz<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gwoKeSXXhnQ\">YouTube<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Zwielicht im Untersuchungsausschuss; nicht nur Griechenland hat Schulden; Verwirrspiel um Steuerreform; jetzt also eine &bdquo;good bank&ldquo;; kaum Besch&auml;ftigungschancen durch 1-Euro-Jobs; Einkommensungleichheit von M&auml;nnern und Frauen; schleichender Mindestlohn; noch mehr befristete Vertr&auml;ge; Kohlekraftwerk &bdquo;schwarz&ldquo; gebaut; R&ouml;ttgen doch ein Atomlobbyist; Kopfpauschale, Stoppsignal f&uuml;r die Bahn; Expertisen f&uuml;r eine demokratische Hochschule; Hartz<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4835\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4835","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4835","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4835"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4835\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4839,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4835\/revisions\/4839"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4835"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4835"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4835"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}