{"id":48380,"date":"2019-01-12T14:00:07","date_gmt":"2019-01-12T13:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48380"},"modified":"2019-01-12T18:12:07","modified_gmt":"2019-01-12T17:12:07","slug":"weitere-leserbriefe-zu-gebuehrenerhoehung-fuer-die-oeffentlich-rechtlichen-sender-oder-gebuehren-verweigern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48380","title":{"rendered":"Weitere Leserbriefe zu: Geb\u00fchrenerh\u00f6hung f\u00fcr die \u00d6ffentlich-rechtlichen Sender oder Geb\u00fchren verweigern?"},"content":{"rendered":"<p>Die Leserbriefe zu: &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48330\">Geb&uuml;hrenerh&ouml;hung f&uuml;r die &Ouml;ffentlich-rechtlichen Sender oder Geb&uuml;hren verweigern?<\/a>&ldquo;, zogen, genau wie der Artikel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48219\">Geb&uuml;hrenerh&ouml;hung f&uuml;r die &Ouml;ffentlich-rechtlichen Sender oder Geb&uuml;hren verweigern?<\/a>&rdquo; weitere Kommentare von Lesern nach sich, die wir auch f&uuml;r wichtig f&uuml;r die Debatte erachten, und sie nachfolgend ver&ouml;ffentlichen. Ganz am Ende finden sich zwei Verweise auf die Gehaltsstrukturen bei ARD und ZDF. Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes NDS-Team,<\/p><p>Ihre Ausf&uuml;hrungen zum &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk (&Ouml;RR) sind in zentralen Aspekten ihrer Artikel nicht sachgerecht.<\/p><ol type=\"I\">\n<li>Der Rundfunk wird ab 01.01.2013 mittels Beitr&auml;gen &ndash; und nicht wie immer wieder, auch vom Spitzenpersonal der Linken dargestellt, mittels einer Geb&uuml;hr &ndash; finanziert. Gem&auml;&szlig; Abgaberecht bestehen zwischen den Vorzugslasten Geb&uuml;hr und Beitrag ganz erhebliche und wesentliche Unterschiede. Eine Geb&uuml;hr wird nach Leistungsbereitschaft und Leistungsverm&ouml;gen der Leistungsempf&auml;nger entrichtet. Kurz: Das Individuum will eine konkrete Leistung und ist bereit &ndash; auch das Geld da ist &ndash; daf&uuml;r zu zahlen.\n<p>Der Beitrag ist hingegen das Entgelt f&uuml;r eine&nbsp;Leistungsoption. Erg&auml;nzend hat &ndash; gem&auml;&szlig; der Rechtsprechung des BVerfG &ndash; den Abgabenleistern aus dem Leistungsangebot ein &ldquo;individualisierterer wirtschaftlicher Vorteil zu erwachsen&rdquo; (der Sondervorteil)&rdquo;.<\/p>\n<p>Im konkreten Fall des Rundfunkbeitrags steht nun nach einem f&uuml;nf-j&auml;hrigen Klagezyklus fest, dass die Entgeltleister &uuml;ber diesen &ldquo;Sondervorteil&rdquo; nicht mehr in der Lage sind, selber zu entscheiden. Dieser &ldquo;Sondervorteil&rdquo; wird vom Gesetzgeber und der Dritten Gewalt &ndash; ggf. v&ouml;llig willk&uuml;rlich &ndash; vermutet bzw. festgelegt. Deshalb der Begriff des &bdquo;Zwangsbeitrag&ldquo;.<\/p>\n<p>Kurz: die B&uuml;rger d&uuml;rfen nicht mehr selber dar&uuml;ber entscheiden, ob sie dem Leistungsangebot des &Ouml;RR aus freien St&uuml;cken beitreten wollen und daf&uuml;r bezahlen wollen oder k&ouml;nnen. Sie wurden vollst&auml;ndig entm&uuml;ndigt!<\/p><\/li>\n<li>Der &Ouml;RR ist nicht mehr &bdquo;die Institution der Allgemeinheit f&uuml;r die Interessenten&ldquo;, wie es in den ersten Urteilen zum &Ouml;RR immer wieder vom BVerfG postuliert wurde. Mit dem sog. ZDF-Urteil aus 2014 hat das BVerfG faktisch seine Staatlichkeit und nicht die Staatsfreiheit verankert. Der Begriff der Staatsferne ist willk&uuml;rlich choreographiert. Die Deckelung auf ein Drittel Staatlicher in der Gremien des &Ouml;RR ist tats&auml;chlich weder gegeben, noch wird sie vom BVerfG kontrolliert oder sogar eingeklagt. Der &Ouml;RR ist eine vollst&auml;ndig von SPD, CDU\/CSU dominierte Veranstaltung, sowie dem von ihnen bestimmten Spitzenpersonal &ndash; von der KEF bis hin zu den Anstalten &ndash; und den &bdquo;politisch&rdquo; ernannten Richtern.\n<p>Die Alliierten hatten nach den schrecklichen Erfahrungen des NS-Regimes &ldquo;Staatsfreiheit&rdquo; zu den zentralen Voraussetzung f&uuml;r den &Ouml;RR in Deutschland gemacht. Dies wurde von SPD, CDU\/CSU und dem BVerfG unter Vorsitz von Prof. Ferdinand Kirchhof fahrl&auml;ssig gekippt. Die DW ist &ndash; erg&auml;nzend zu nennen &ndash; steuerfinanziert &ndash; eine Gemeinlast also, die Prof Paul Kirchhof als verfassungswidrig versto&szlig;en hatte &ndash; und h&auml;ngt organisatorisch mittelbar am Kanzleramt.&nbsp;<\/p>\n<p>Kurz: Sie ist verfassungswidrig finanziert und &ldquo;rein&rdquo; politisch \/ staatlich.<\/p>\n<p>&Ouml;RR, in seiner G&auml;nze, hat STAATSFREI zu sein, sonst ist das Scheunentor zu einem neuen Totalitarismus weit ge&ouml;ffnet!<\/p><\/li>\n<li>Es gibt im &Ouml;RR keine Qualit&auml;t, so zu mindest gem&auml;&szlig; der international g&uuml;ltigen Norm. Qualit&auml;t ist Norm und entsprechend in jedem Leistungs-, Gegenleistungsprozess als zentrales Kriterium zu spezifizieren! Im Dreistufen-Test &ndash; wie im Art. 11 des RStV festgelegt &ndash; m&uuml;ssten bei neuen Programmangeboten Qualit&auml;tsaspekte nachgewiesen werden.\n<p>Dies findet leider durchg&auml;ngig <em>nicht<\/em> statt. Es gibt sogar &ndash; mittels Beitr&auml;gen beauftragte &ndash; Gutachten, die explizit ausf&uuml;hren, dass &ldquo;Qualit&auml;t&rdquo; als Bewertungsobjekt ausgeschlossen wurde, weil diese im Kontext des &Ouml;RR nicht ausreichend spezifiziert sei.<\/p><\/li>\n<li>Die Positionen der Linken klingen fast &auml;ngstlich. Liegt es daran, dass die Parteien, die gegen die Annahme des 15. R&Auml;ndStV gestimmt hatten &ndash; das brachte kurzfristig Mehreinnahmen von 1,6 Mrd. Euro, obwohl die Verantwortlichen vom &Ouml;RR und der Gutachter Prof. Paul Kirchhof verbindlich versprochen hatten: &bdquo;Aufkommensneutral, kein Euro mehr, kein Euro weniger&ldquo;! &ndash; in den darauf folgenden Landtagswahlen &ndash; auch durch die Berichterstattung des &Ouml;RR &ndash; massive Verluste realisieren mussten oder &ndash; wie besonders im Fall der Linken &ndash; reihenweise aus den Parlamenten flogen?\n<p>Die Linke hat nun wirklich gravierende Probleme und Defizite aber das Covering des &Ouml;RR ist in jeder Hinsicht unsachlich und unfair, wenn nicht sogar teilweise diffamierend und despektierlich.<\/p><\/li>\n<li>Zum Abschluss eine pers&ouml;nliche Anmerkung: Brauchen wir einen &Ouml;RR? Ja, als Institution der Allgemeinheit f&uuml;r die Interessenten. Sie hat staats- und marktfrei zu sein und unabh&auml;ngig, wahrheitsgem&auml;&szlig;, objektiv, sachlich im Kontext zu berichten.<\/li>\n<\/ol><p>Diese Ziele aber lassen sich mit dem bestehenden System leider nicht realisieren. Deshalb weg mit dem Zwangsbeitrag und Realisierung eines &Ouml;RR nach &bdquo;Wollen und K&ouml;nnen&ldquo;. Hier w&auml;re ein Greenfield-Ansatz zu pr&auml;ferieren.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nIhr Christof Sziegoleit<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<\/p><p>zu beinahe jedem &bdquo;Geb&uuml;hren&ldquo;-Leserbrief k&ouml;nnte ich etwas erwidern, weil da zum Teil Dinge behauptet werden, die so nicht stimmen oder weil die Schreiber von falschen Annahmen ausgehen. Ich beschr&auml;nke mich auf das beliebte Thema Fu&szlig;ball und somit auf den Brief 7; Herr Pirzer schreibt &bdquo;Ein nicht unerheblicher Teil der Geb&uuml;hren wird f&uuml;r die &Uuml;bertragung von Bundesliga- und Champions League-Spielen verwendet.&ldquo;<br>\n&nbsp;<br>\nVon den 17,50 Euro Beitrag werden nach ARD-Angaben 70 Cent f&uuml;r Sportsendungen aufgewendet. <a href=\"http:\/\/www.ard.de\/home\/die-ard\/fakten\/Sport_in_der_ARD\/4669636\/index.html\">Siehe hier<\/a>.<br>\n&nbsp;<br>\nSportrechte werden zum gro&szlig;en Teil von ARD und ZDF gemeinsam eingekauft und die Kosten und &Uuml;bertragungen auf die Sender aufgeteilt.<br>\n&nbsp;<br>\nEinen Beitragsanteil von unter f&uuml;nf Prozent f&uuml;r Sport halte ich f&uuml;r vernachl&auml;ssigenswert. Zu kritisieren sind allerdings die Honorarre f&uuml;r &bdquo;Experten&ldquo; wie Oliver Kahn. Das Gequatsche vor und nach einem Spiel und w&auml;hrend der Pause birgt viel Sparpotential in sich.<br>\n&nbsp;<br>\nDas ZDF &uuml;bertragt in der Saison 2017\/18 drei (!) Bundesligaspiele live &ndash; jeweils am Freitag das Saisoner&ouml;ffnungsspiel, das letzte Spiel der Hinrunde, und das erste Spiel der R&uuml;ckrunde. Die ARD zeigt pro Saison neun bis elf ausgew&auml;hlte Spiele des DFB-Pokals. In den Regionalprogrammen der ARD werden Sonntags Spiele der Dritten Bundesliga unter Ber&uuml;cksichtigung der Region gesendet. Freundschafts- und Qualifikationsspiele des DFB-Auswahlteams finden in ARD und ZDF nicht statt, die Rechte hat RTL. Ich finde, in ARD und ZDF findet relativ wenig Fu&szlig;ball statt. Dar&uuml;ber beschwere ich mich aber nicht.<br>\n&nbsp;<br>\nWeiter schreibt Herr Pirzer &bdquo;Die &ouml;ffentlich rechtlichen m&uuml;ssen ja nicht unbedingt jedes Champions League-Spiel &uuml;bertragen.&ldquo; Im &Ouml;RR werden seit dieser Saison keine Champions Leaque-Spiele mehr &uuml;bertragen. Und: ARD und ZDF haben noch nie jedes CL-Spiel &uuml;bertragen. Bis vergangene Saison war das ZDF zust&auml;ndig und w&auml;hrend der Gruppenphase wurde pro Spieltag ein (!) Spiel (von 16!) mit deutscher Beteiligung gesendet. Das setzte sich in der K.O.-Phase fort und waren keine deutschen Clubs mehr dabei, kam es auf die Laune des Sportchefs an, ob ein Spiel gezeigt wurde.<br>\n&nbsp;<br>\nHerr Pirzer scheint kein Fu&szlig;ballfan zu sein. Das darf er. Er sollte aber die Toleranz haben, uns Fu&szlig;ballfans gucken zu lassen. Und zwar in ARD und ZDF! Aus gutem Grund ignoriere ich das Kommerz- und Verbl&ouml;dungs-TV und zahle keine 67,50 Euro pro Jahr, um den Unfug via BVB-T2 empfangen zu k&ouml;nnen. Ich bin auch kein Fan von Wintersport, mich st&ouml;rt das aber nicht, ich besch&auml;ftige mich derweil mit anderen netten Dingen. Und ich bin auch kein Freund der &uuml;berlangen Samstagabend-Shows, muss sie mir aber auch nicht anschauen. Das Zauberwort hei&szlig;t auch hier Toleranz und alternative Besch&auml;ftigungsm&ouml;glichkeit.<br>\n&nbsp;<br>\nMit sportlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nG&uuml;nter Frech<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<br>\n&nbsp;<br>\nes ist sehr l&ouml;blich, wenn Sie auch Kritik an den von Ihnen ver&ouml;ffentlichten Beitr&auml;gen zulassen. So geschehen bspws bei Herr Frech zu dem o.g. Beitrag. Ich f&auml;nde es sehr sch&ouml;n, wenn Sie in diesem Fall eine Gegenreaktion Ihrerseits ver&ouml;ffentlichen, da die Kritik in gro&szlig;en Teilen unberechtigt ist und z.T. beleidigend und anst&ouml;&szlig;ig. Was ich u.a. im Detail meine:<\/p><ol type=\"I\">\n<li>Dem Hinweis auf einen vorsichtigen Umgang mit Statistiken, besonders Durchschnittswerte, kann ich voll zustimmen. Daher war ich &uuml;berrascht, dass Hr. Frech sich direkt im Anschluss selbst derlei &ldquo;groben Unfug&rdquo; und &ldquo;Populismus der &uuml;blen Art&rdquo; bedient, wenn er den Durchschnittspreis pro Tag f&uuml;r einen 2-Personenhaushalt berechnet und damit wohl einen richtigen Schn&auml;ppchenpreis der GEZ suggerieren m&ouml;chte. Gerade der Umstand, dass ein Singlehaushalt mehr bezahlen muss, k&ouml;nnte als ungerecht aufgefasst werden. Auch dass der Beitrag weitestgehend unabh&auml;ngig vom jeweiligen Einkommen anf&auml;llt, l&auml;sst sich nur schwer rechtfertigen. Als Student in Teilzeitbesch&auml;ftigung, werde ich genauso zur Kasse gebeten wie ein 2-Personenhaushalt (z.B. 2 Kameraleute im &Ouml;RR mit ca. 12200&euro; brutto monatlich), unabh&auml;ngig von der tats&auml;chlichen H&ouml;he meines Einkommens &ndash; derzeit 890&euro; brutto (entsprechenden Schriftverkehr kann ich gerne vorlegen, mein Widerspruch wurde nach 2 Jahren!! Bearbeitung abgelehnt, weshalb ich jetzt fast doppelt zahlen muss, um die Nachzahlung in Raten abstottern und gleichzeitig die regul&auml;ren Beitr&auml;ge zahlen zu k&ouml;nnen- eine Befreiung entf&auml;llt, da nicht mehr BAf&ouml;G berechtigt).<\/li>\n<li>Den transparenten und demokratischen Vorgang bei der Gehaltsentwicklung, bezweifel ich. Kenne mich diesbez&uuml;glich aber nicht genug aus und kann mir dazu keine abschlie&szlig;ende Meinung bilden. Es ist jedoch erstaunlich und ein st&uuml;ckweit auch entlarvend, dass die Gehaltsstruktur erst relativ sp&auml;t in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung auftaucht. Und die exorbitanten Intendantengeh&auml;lter werden auch nicht erst gezahlt, seit die Zahlen diskutiert werden.<\/li>\n<li>Den Vogel schie&szlig;t Herr Frech aber erst im folgenden Absatz ab. Sich &ldquo;verarscht&rdquo; vorkommen, weil man als Kamerafrau 6100&euro; verdient und deshalb die Durchschnittsangabe von 9400&euro; als Verunglimpfung auffassen!? (In meinen Augen eine moderate Abweichung auch ohne alle Zahlen zu kennen). Ich komme mir verarscht vor, weil ich als Gesundheits- und Krankenpfleger im &ouml;ffentlichen Dienst nicht einmal die H&auml;lfte von dem bezahlt bekomme, was man offensichtlich als Kamerafrau verdienen kann. Ich f&uuml;hle mich nach dieser Information von Herr Frech erneut darin best&auml;tigt, mich nicht mehr in dieser Funktion in den &ouml;ffentlichen Dienst zu stellen.<br>\nZu der Gehaltsstruktur im Detail, k&ouml;nnte auf das Dossier des Herrn Kupka aufmerksam gemacht werden (ebenfalls in den Reaktionen zu dem Beitrag).<\/li>\n<li>W&auml;hrend Herr Frech sogar Kritik an die geplante Erh&ouml;hung der Beitr&auml;ge als Hetze beschimpft, zieht er eine Bewegung, die Einkommen unter 1500&euro; sch&uuml;tzen m&ouml;chte, deshalb in Misskredit. Nat&uuml;rlich kann man auch eine Erh&ouml;hung in unbekannter H&ouml;he sachlich kritisieren! &ndash; n&auml;mlich dann, wenn der bereits existierende Beitrag als grenzwertig oder sogar &uuml;berh&ouml;ht und ungerecht aufgefasst wird.<\/li>\n<li>Herr Frech wundert sich, dass es bisher noch keinen Unmut &uuml;ber die Kosten f&uuml;r DVBT2 gibt. Ich wundere mich &uuml;ber eine solche Aussage. Ein gro&szlig;er Unterschied besteht z.B. darin das die Kosten f&uuml;r DVBT nicht verpflichtend sind. Wenn ich kein DVBT will, brauche ich auch nicht zahlen. Und niemand hat das Recht die Staatsgewalt (Gerichte, Gerichtsvollzieher) deshalb anzurufen und diesen Beitrag dann zwangsm&auml;&szlig;ig von mir einzutreiben.<\/li>\n<li>Zum Schluss durfte nat&uuml;rlich auch die Querfront Keule nicht fehlen! Jeder vernunftbegabte Mensch und aufmerksame Leser der NDS sowieso, sollte doch in der Lage sein zu erkennen, dass in einer sachlichen Diskussion das Argument der Kontaktschuld nicht tr&auml;gt. Ich habe nach dem Leserbrief des Herrn Frech den starken Eindruck, dass er sich selbst der Methoden bedient, die er den NDS und der Aufstehen Bewegung so &uuml;bel vorwirft.<\/li>\n<\/ol><p>FG<br>\nKhalid Majjouti<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Moritz M&uuml;ller,<br>\nich m&ouml;chte zwei Aspekte zum o.g. Leserbrief und ihrer Zusammenstellung beisteuern.<\/p><ol type=\"I\">\n<li>Was die meisten H&ouml;rer*innen st&ouml;rt, ist die <strong>einseitige politische und ideologische Ausrichtung der&nbsp; Radio-Nachrichten- bzw. Wirtschafts-Redaktionen sowie beim ARD\/ZDF, plus deren i.d.R. uns&auml;glichen Propaganda-Talkshows<\/strong> (einseitige rechtskonservative, neoliberale Besetzung, voreingenommene Moderatoren\/Moderatorinnen,fast schon obligatorisch anmutende Teilnahme US-proatlantischer Thinktanker als &ldquo;Meinungsmacher&rdquo; usw.),also das oft derartig unterirdische Niveau, <strong>das in keinem Verh&auml;ltnis steht zu den oft sehr guten oder herausragenden Leistungen der Kultur-, Musik- und Wissenschaftsredaktionen<\/strong>.&nbsp;<br>\nAber verglichen mit den Radio- und tv-&ldquo;Programmen&rdquo; im EU-Ausland, in Gro&szlig;britannien (BBC) oder in den USA (CNN; FOX etc.) haben die deutschen &Ouml;RF insgesamt noch&nbsp; ein einmalig hohes Niveau!<br>\n&nbsp;<br>\nAllerdings habe ich keine Hoffnung, dass sich die jeweiligen Nachrichten-und Wirtschaftsredaktionen bei den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk-und Fernseh-Anstalten&nbsp; &ldquo;bessern&rdquo; werden, da die Personalauswahl den Grunds&auml;tzen einer von oben gew&uuml;nschten&nbsp; ideologisch-politischen Grundhaltung, Gesinnung bzw. Unterwerfungsbereitschaft folgt. Ein Scholl-Latour&nbsp; z.B. w&uuml;rde eben heute i.d.R. keinen Vertrag mehr erhalten.<\/li>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<li>Bei den Geh&auml;ltern existiert in der Tat f&uuml;r die F&uuml;hrungsebene (ab Redaktionsleitung aufw&auml;rts&nbsp; progressiv ansteigend) eine sehr gute Dotierung. <strong>Vor allem aber die im Rentenalter zus&auml;tzlich zur gesetzlichen Rente gezahlten, oft exorbitant hohen&nbsp; Betriebsrenten&nbsp; der ex-F&uuml;hrungsmitglieder stellen eine au&szlig;erordentliche Besserstellung im Vergleich zum Rest und zu den Geb&uuml;hrenzahlern oder zu den in privaten Medienkonzernen Besch&auml;ftigten&nbsp; dar<\/strong>. Die Rundfunk- Anstalten des &ouml;ffentlichen Rechts haben eben eigene, gute Haustarifvertr&auml;ge, die in der Vergangenheit bis heute von den gewerkschaftlich organisierten Kolleginnen und Kollegen erk&auml;mpft wurden. Ein gewisser Gerechtigkeitsausgleich k&ouml;nnte, (alle EST-Zahler betreffend),&nbsp; &uuml;ber eine Einkommensteuerreform erreicht werden, mit der sehr hohe Eink&uuml;nfte (ab z.B. 10 000&euro; mtl.) mit einem h&ouml;heren Steuersatz als bisher besteuert werden. Das aber passt den f&uuml;hrenden Meinungsmachern und ideologischen Influencern in diesen Medien, nichtlinken Parteien, Verb&auml;nden etc. gar nicht!<\/li>\n<\/ol><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nReinhold Lang<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Erg&auml;nzung:<\/p><p>Der WDR-Rundfunkrat<\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/unternehmen\/rundfunkrat\/sitzungen-100.html\">Sitzungen | mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/unternehmen\/rundfunkrat\/mitglieder\/index.html\">Mitglieder | mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/unternehmen\/rundfunkrat\/publikationen-100.html\">Publikationen | mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/unternehmen\/rundfunkrat\/publikationen\/index.html\">Grundlagen | mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/unternehmen\/rundfunkrat\/kontakt\/index.html\">Kontakt zum Rundfunkrat | mehr<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Organisation und T&auml;tigkeit des WDR sind durch das WDR-Gesetz geregelt. Danach ist der Rundfunkrat eines von drei Organen &ndash; neben dem Verwaltungsrat und dem\/der Intendanten\/in. Letztere\/r f&uuml;hrt das operative Gesch&auml;ft des Senders und ist f&uuml;r das Programm verantwortlich. Der Verwaltungsrat &uuml;berwacht die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung. Der Rundfunkrat vertritt als Aufsicht im WDR die Interessen der Allgemeinheit. Ziel ist es, die Vielfalt der Meinungen und Bed&uuml;rfnisse der B&uuml;rger\/innen in die Arbeit des Senders einzubringen. Daf&uuml;r setzen sich im 12. WDR-Rundfunkrat, der seine Arbeit am 2. Dezember 2016 aufgenommen hat, 60 ehrenamtliche Mitglieder ein. Davon sind zwei direkt durch das Gremium gew&auml;hlt, die &uuml;brigen von gesellschaftlichen Gruppen und vom Landtag NRW entsandt.<\/p><p>Wie die Zusammensetzung sind auch die Aufgaben des Rundfunkrats durch das WDR-Gesetz genau geregelt. Das Gremium ber&auml;t &uuml;ber alle grunds&auml;tzlichen Fragen zu Angeboten, Struktur und Finanzen des WDR. Zudem ist das Gremium traditionell medienpolitisch sehr engagiert. So begleitete der Rundfunkrat bereits zahlreiche Gesetzgebungsverfahren auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene und setzte sich stets f&uuml;r Rahmenbedingungen ein, die es dem WDR erm&ouml;glichen, seinen &ouml;ffentlichen Auftrag zu erf&uuml;llen und eine hohe Programmqualit&auml;t zu sichern. Dabei ist Kernbotschaft des Rundfunkrats: In der durch das Internet gepr&auml;gten Medienwelt, in der ehemals getrennte Medien und Inhalte zusammenwachsen, gilt es, den Rundfunk nicht allein als Wirtschaftsgut zu regulieren, sondern daneben seine besondere Rolle als Kulturgut weiter zu sch&uuml;tzen.<\/p><p>F&uuml;r den\/die Intendanten\/in sind die Beschl&uuml;sse des Rundfunkrats bindend. Er\/Sie und die Gesch&auml;ftsleitung des WDR sind regelm&auml;&szlig;ig dabei, wenn der Rundfunkrat im Schnitt einmal monatlich zu seinen &ouml;ffentlichen Sitzungen zusammenkommt. Wichtige Themen l&auml;sst das Gremium durch spezialisierte Aussch&uuml;sse vorbereiten &ndash; solche Fachgremien gibt es f&uuml;r Programm, Haushalt und Finanzen sowie f&uuml;r Rundfunkentwicklung. Daneben bildet der Rundfunkrat Arbeitsgruppen zu bestimmten <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/unternehmen\/rundfunkrat\/ueber-uns-110.html\">Themenschwerpunkten<\/a>.<\/p><p>Ps.der Intendant bekommt ca. 300.000 Euro\/Jahr die einzelnen RFR MG 1.000 Euro pro Sitzung.<br>\nIch hatte mich fr&uuml;her einmal dort beworben.&nbsp;<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nwowo<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Herr Frech hat geschrieben: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;&hellip; finde ich unappetitlich! Ich sehe da eine Verels&auml;sserung!&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Ich finde diese Kritik unapetitlich. Das geht in mehreren Richtungen unter die G&uuml;rtellinie. Er verunglimpft ohne wirkliches Argument, nur per Verklammerung. Und man mag von Herrn Els&auml;sser halten was man will, aber auch seine W&uuml;rde ist zu respektieren. Oder kann man die neuerdings verwirken? Ich nehme an, auch Herr Frech sch&auml;tzt es nicht, wenn sein Name als Beleidigung missbraucht wird. <\/p><p>&Uuml;berhaupt sollte man Kritik an der Sache und nicht an Personen (oder Parteien) festmachen. Klaus Ernst hat seine Zustimmung zum Zuwanderungsgesetz damit begr&uuml;ndet, dass die AfD es ablehnt. Auf diese Weise kann man wesentliche Teile seines Verstandes stilllegen. Und man k&ouml;nnte auch mit weit weniger Abgeordneten auskommen. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBernhard Meyer <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS &ndash; &nbsp;MACHER,<\/p><p>als Gewerkschafter habe ich mehr als &nbsp;30 J. f&uuml;r H&Ouml;HERE ENTGELTE gek&auml;mpft, dabei stand es nicht zur Debatte ob die Arbeit vom TV erfasst war o. nicht<\/p><p>Die Frage nach der H&ouml;he des ENTGELTES ist immer in das Verh&auml;ltnis zur GELEISTETEN ARBEIT zu sehen, dabei ist es nicht von Belang, wie hoch das Entgelt im einzelnen Fall <\/p><p>Festgelegt wird! ! ! <\/p><p>Ich verlange f&uuml;r den von mir gezahlten RUNDFUNKBEITRAG eine ANGEMESSENE LEISTUNG ! ! ! <\/p><p>Ist das nicht der Fall, dann mu&szlig; man an anderer Stelle zur SEHR kritischen &Uuml;BERPR&Uuml;FUNG der gezahlten ENTGELTE nachdenken, das einfache GEPL&Auml;RRE : die kriegen zu viel<\/p><p>Ist sehr wenig ZIELF&Uuml;HREND ! ! ! <\/p><p>Ich bin nicht bereit eine NEIDDEBATTE zu unterst&uuml;tzen u. Hinterher &uuml;ber die MISERABLE Leistung der BERICHTERSTATTUNG zu LAMENTIEREN!<\/p><p>Wenn &uuml;ber die QUALIT&Auml;T der vermitteltem INFORMATIONEN gestritten wird, bin ich gerne bereit mitzudiskutieren, solange es eine REINE NEIDDEBATTE IST, wird das eigentliche ZIEL MEILENWEIT<\/p><p>Verfehlt!<\/p><p>Ich halte mich da an das K&Ouml;LSCHE SPRICHWORT:<\/p><p>WAT NIX KOST DAT ES OCH NIX ! ! ! <\/p><p>MfG a. d. CCAA<br>\nSIEGFRIED BRUSTEN &nbsp;&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><br>\nLiebe Freunde von den NDS,<\/p><p>Herzlichen Dank f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung der Leserbeitr&auml;ge zum Thema GEZ bzw. &Ouml;RR-Zwangsabgabe.<\/p><p>Dort werden zahlreiche nachdenkenswerte Aspekte angesprochen, und dies ermutigt mich, auch noch meinen Senf dazuzugeben.<\/p><p>M.E. ist der pseudof&ouml;derale &Ouml;RR in der BRD (anders als in Gro&szlig;britannien!) von Anfang an und zwecksetzend auf die Kontrolle durch die West-Alliierten bzw. die NATO angelegt, d.h., von Anfang an mit den entspr. Rundfunkstaatsvertr&auml;gen als Propagandainstrument im damaligen (und ebenso heutigen) Kalten Krieg konstruiert.<\/p><p>So ist noch das j&uuml;ngste Kind, das Deutschlandradio, als Hybridfusion aus Dlf K&ouml;ln, einigen im eigenen Hause noch zutiefst bek&auml;mpften Alibi-Resten des DFF (Adlershof) und &ndash; ausgerechnet &ndash; des RIAS (Nalepastra&szlig;e) hervorgegangen. Dessen politisch-ideologische Ansichten haben sich mittlerweile in den Fachredaktionen auf ganzer Linie durchgesetzt.<\/p><p>Auftrag des &Ouml;RR sind mithin nicht &bdquo;unabh&auml;ngige Berichterstattung&ldquo;, &bdquo;Bildung&ldquo; oder &bdquo;Qualit&auml;tsunterhaltung&ldquo;, sondern &bdquo;Nation Building&ldquo; im Sinne der atlantizistischen Nachkriegsordnung, Vertiefung der Westanbindung und der Identifizierung mit der Besatzungsmacht und ihren &bdquo;Werten&ldquo; sowie propagandistische Begleitung ihrer geostrategischen, wirtschaftlichen etc. pp. Ma&szlig;nahmen auf dem alten Kontinent. Aus diesem Grund wird die F&uuml;hrungsriege der ARD-H&auml;user, des ZDF und des DR auch durchgehend weder in Kinshasa noch in Beijing noch in Karachi noch in Sao Paulo noch in Paris oder Ljubljana ausgebildet, geeicht, indoktriniert und gebrieft, sondern in Fachschulen und ThinkTanks jenseits des gro&szlig;en Teiches.<\/p><p>Das kann man ja wollen, nur sollen die Verantwortlichen (wie etwa Oberguru Cleber) endlich aufh&ouml;ren, von &bdquo;Pressefreiheit&ldquo; und &bdquo;geistig-moralischer Unabh&auml;ngigkeit&ldquo; zu delirieren!<\/p><p>Sie weisen auf die &bdquo;kulturelle Vielfalt&ldquo; hin, und das ist zum Teil nicht unberechtigt. Allerdings mu&szlig; man sehr genau hinsehen, um etwas Ad&auml;quates zu finden. Der Dlf etwa kapriziert sich einzig und allein auf Jazz. Arte ist zu einem reinen Propagandasender verkommen, der sich nicht sch&auml;mt, noch die &uuml;belsten Machwerke propagandistischer Hetze quasi in Dauerschleife zu wiederholen. Von Abgr&uuml;nden wie &bdquo;Lindenstra&szlig;e&ldquo; (&uuml;ber die ein gut Teil amerikanisch erw&uuml;nschter Kultur-&bdquo;Debatten&ldquo; eingeschleust wird wie z.B. s&auml;mtliche Kernthesen des neoliberalen Identitarismus) ist anderswo genug gesagt. Das einzig Nennenswerte, das den Erhalt des &Ouml;RR insgesamt lohnte, sind heute 3sat; ansatzweise noch phoenix!<\/p><p>Die uns&auml;gliche Vielzahl der Sender, insbesondere der &ndash; sich wie Eier &auml;hnelnden &ndash; Rundfunkprogramme ist jedoch absolut infragezustellen. Was soll dieser Unsinn? Und auch die &bdquo;regionale Verankerung der dritten Programme&ldquo; hat wieder mehr mit &bdquo;Nation Building&ldquo; zu tun als mit der Wahrung kultureller Vielfalt! Es gibt au&szlig;erhalb der Briefing-Blase atlantizistischer Redakteure und Medienpolitiker schlicht keine &bdquo;nordrhein-westf&auml;lischen&ldquo;, &bdquo;baden-w&uuml;rttembergischen&ldquo; oder &bdquo;mecklenburg-vorpommerschen&ldquo; Menschen!<\/p><p>Schlie&szlig;lich die Beobachtung: Welche Art von &bdquo;Kultur&ldquo; wird denn im bundesdeutschen &Ouml;RR promoted? Einzig und allein angels&auml;chsische! Selbst franz&ouml;sische und italienische Filme, in den 70ern noch Massenware, sucht man heute mit der Pinzette! Kaum ist in den USA ein vollkommen unbekannter dritt-, viert- oder f&uuml;nftklassiger &bdquo;Kulturschaffender&ldquo; verstorben, wird auf allen Frequenzen tagelang ein Riesen-Bohai darum gemacht. Was erfahren wir &uuml;ber die Kultur des Balkans, Persiens, Nordafrikas, Chinas, Indiens, Lateinamerikas, Schwarzafrikas, Ru&szlig;lands, Japans, Ungarns und der Slowakei etc. etc.? Mit einem Wort: NICHTS! Bis auf ein paar Natursendungen auf phoenix ist es allenfalls Propaganda, was uns &uuml;ber andere als die angels&auml;chsischen Weltregionen erreicht, selbst &uuml;ber &bdquo;verb&uuml;ndete&ldquo;.<\/p><p>Das gilt erst recht f&uuml;r das Musikprogramm. Andere als angels&auml;chsische Pop- und zunehmend E-Musik (von Schlager und VoMu abgesehen) kommen quasi nicht mehr vor, gar nicht, grunds&auml;tzlich. Von fr&uuml;h bis sp&auml;t wird uns auf allen (!!!) &Ouml;RR-Sendern eingeh&auml;mmert: Etwas anderes als die imperial-angels&auml;chsische Unterhaltungskultur existierte &uuml;berhaupt nicht! Bedenklich auch die Pr&uuml;gel, die sich von einigen Jahren die Initiative einheimischer K&uuml;nstler um Heinz Rudolf Kunze zuzog, die daran etwas &auml;ndern wollte. Die RIAS-Manier des &Ouml;RR scheint also tats&auml;chlich bei den Gestaltern der &Ouml;ffentlichkeit tief verankert zu sein, um dort sofort derartige Reaktionen zu provozieren.<\/p><p>&Uuml;ber die Geldverschwendung f&uuml;r Fu&szlig;ball und Wintersport ist schon viel gesagt. Vielfalt? Fehlanzeige! Interessant auch hier die zunehmend pro-amerikanische Berichterstattung: US-Athlet-\/innen erfahren inzwischen mehr Jubel und Beachtung als selbst Einheimische! Die verschiedenen Ma&szlig;st&auml;be, die andererseits f&uuml;r Doping oder anderweitige Skandale und Rahmenbedingungen gelten, sind anderswo ausreichend thematisiert. Auch hier wird also vom &Ouml;RR haupts&auml;chlich nicht V&ouml;lkerverst&auml;ndigung betrieben, sondern eine Schere im Kopf erzeugt, die sich seltsam mit der aus der Ressorts Politik und Wirtschaft deckt.<\/p><p>Schlie&szlig;lich das Thema Flat-Tax: Die neoliberalen Einpeitscher suchen mit GEZ und Autobahn-Maut nach Modellvorhaben f&uuml;r ihre asoziale Flat-Tax. Nicht einmal die Linksfraktion und Frau Wagenknecht sind in den Debatten um die PKW-Maut auf diesen Skandal eingegangen. Jeglicher Widerstand gegen diese Zerst&ouml;rung der Reste eines sozialen Friedens durch die Eliten, die Mietm&auml;uler und die Handlanger der Reichen wird peu a peu untergraben. <\/p><p>Aus all diesen Gr&uuml;nden ist eine Abgabenfinanzierung grunds&auml;tzlich abzulehnen. Die neoliberale L&uuml;ge speist sich ja aus der M&auml;r der angeblichen &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit&ldquo; von Staat, Bildung, Forschung, Justiz, Medien, Kultur etc. etc. Was f&uuml;r ein Nonsens das ist, haben die vielen vielen Untersuchungen zur Rundfunk- und Presseentwicklung des Westens gezeigt &ndash; auch die Ihren. Kurz: Propaganda, wenn man sie denn f&uuml;r notwendig h&auml;lt, soll steuerfinanziert werden (und sich nennen, was sie ist: Staatsfunk, denn sie wird von staatlichen Gremien eingerichtet, gew&uuml;nscht und kontrolliert)! Nur so erreicht man auch ein Interesse der (steuervermeidenden) Machthaber an Effizienz und Qualit&auml;t im Medienbereich.<\/p><p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en und den besten W&uuml;nschen f&uuml;r das neue Jahr,<br>\nIhr Matthias Jehsert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Redaktion,<\/p><p>leider blieb der Lesebrief von G&uuml;nter Frech zur geplanten Rundfunkgeb&uuml;hrenerh&ouml;hung unkommentiert, obwohl nach meinem Empfinden &nbsp;aggressiv und einseitig pro &ouml;ffentliche Sendeanstalten formuliert.<\/p><p>Telepolis wird grober Unfug unterstellt, obwohl im Telepolis-Beitrag lediglich ein Vergleich der Geh&auml;lter der Besch&auml;ftigten in &nbsp;den &bdquo;besserverdienenden&ldquo; Institutionen und Unternehmen vorgenommen &nbsp;wurde. <\/p><p>Das nicht alle Angestellten des &Ouml;R&nbsp; 9400 EURO im Monat verdienen besagt schon der Hinweis, dass es sich um ein &nbsp;Durchschnittsgehalt handelt. Da ist es nichts Ungew&ouml;hnliches, wenn eine Kamerafrau &bdquo;NUR&ldquo; mtl. &nbsp;&nbsp;6100&nbsp; &euro;&nbsp; brutto bekommt. Damit d&uuml;rfte sie nicht gerade zur unteren Mittelschicht geh&ouml;ren.<\/p><p>Die meisten Besch&auml;ftigten in D. liegen weit darunter, obwohl sie wichtige und sehr n&uuml;tzliche gesellschaftliche Arbeit leisten. Leider gibt es auch Besch&auml;ftigte im &Ouml;R, die weit &uuml;ber den 9400 &euro; &nbsp;im Monat liegen, insbesondere freie &nbsp;Moderatoren, die uns t&auml;glich manipulativ &nbsp;mit der Sicht der NATO, USA, EU usw. vertraut machen. Auch wenn die &uuml;berdurchschnittlichen Geh&auml;lter auf vereinbarten Tarifen beruhen, m&uuml;ssen sie nicht richtig sein, da das tats&auml;chliche Lohnniveau in Deutschland dem nicht entspricht. Als G&uuml;nter Jauch noch jeden Sonntag f&uuml;r&nbsp; EINE Stunde Polit-Talk pro Minute 4300 EURO von der ARD &nbsp;erhielt (abz&uuml;glich seiner Kosten blieb immer noch einiges bei ihm in der Tasche), fragte ich mich auf welcher Grundlage so eine Regelung &nbsp;vereinbart werden konnte ? <\/p><p>Auch wenn einige Sendungen sehenswert und informativ sind, sollte man sich im Klaren sein, dass es sich nur um sog. &bdquo;Feigenbl&auml;tter&ldquo; handelt, um uns in der besten Sendezeit mit erw&uuml;nschter o.g. Sicht in den Nachrichten, Tagesthemen und Talkshows zu beeinflussen. <\/p><p>So auch gestern in der Sendung Kontraste. &nbsp;Wie Herr M&uuml;ller bereits Mehrmals auf den Nachdenkseiten &nbsp;betont hat, werden vielf&auml;ltige &nbsp;manipulative Techniken benutzt .Diesmal, nach Wochen\/Monaten des Stillschweigens, wurden wieder mal unbewiesene antirussische Narrative &nbsp;aufgew&auml;rmt und als Tatsachen verkauft (Hackerangriffe auf den Bundestag, Manipulation der US-Wahl, Ereignisse in Mazedonien, Skripal u.a.). Es war &uuml;belste Propaganda. Wir, auch Herr Frech, werden durch den Kakao gezogen, wobei wir hinterher &nbsp;diese &nbsp;Br&uuml;he &nbsp;auch noch &nbsp;trinken sollen, indem die Geb&uuml;hren durch uns entrichtet werden. <\/p><p>Und das der &Ouml;R ebenfalls noch Werbeeinnahmen bis 20.00 Uhr generiert, wird gro&szlig;z&uuml;gig &nbsp;untern Tisch gekehrt. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nV.Z.<\/p><p><strong>Anhang: Geh&auml;lter und Verg&uuml;tungen bei <a href=\"http:\/\/www.ard.de\/home\/die-ard\/fakten\/Gehaelter_und_Verguetungen_in_der_ARD\/4127124\/index.html\">ARD<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/zdfunternehmen\/2016-jahrbuch-finanzen-104.html\">ZDF<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Leserbriefe zu: &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48330\">Geb&uuml;hrenerh&ouml;hung f&uuml;r die &Ouml;ffentlich-rechtlichen Sender oder Geb&uuml;hren verweigern?<\/a>&ldquo;, zogen, genau wie der Artikel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48219\">Geb&uuml;hrenerh&ouml;hung f&uuml;r die &Ouml;ffentlich-rechtlichen Sender oder Geb&uuml;hren verweigern?<\/a>&rdquo; weitere Kommentare von Lesern nach sich, die wir auch f&uuml;r wichtig f&uuml;r die Debatte erachten, und sie nachfolgend ver&ouml;ffentlichen. Ganz am Ende finden sich zwei Verweise auf die Gehaltsstrukturen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48380\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103,41,182],"tags":[619,1546,1070,313,1010,571,1801,834,1474,1163,1375,607,1446,1338,244,1540],"class_list":["post-48380","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe","category-medienanalyse","category-medienkonzentration-vermachtung-der-medien","tag-3sat","tag-ard","tag-arte","tag-oerr","tag-deutschlandradio","tag-dlf","tag-flat-tax","tag-fussball","tag-managergehaelter","tag-meinungspluralismus","tag-pensionen","tag-phoenix","tag-rundfunkabgabe","tag-transatlantiker","tag-vierte-gewalt","tag-zdf"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48380","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=48380"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48380\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48383,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48380\/revisions\/48383"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=48380"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=48380"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=48380"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}