{"id":48517,"date":"2019-01-17T08:45:01","date_gmt":"2019-01-17T07:45:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48517"},"modified":"2019-01-17T08:45:01","modified_gmt":"2019-01-17T07:45:01","slug":"hinweise-des-tages-3285","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48517","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48517#h01\">Regierung blockiert Untersuchungsausschuss zur Berater-Aff&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48517#h02\">Die EU als Dystopie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48517#h03\">&ldquo;Es geht darum, dass m&ouml;glichst viele aus der Grundsicherung herauskommen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48517#h04\">Existenzminimum gek&uuml;rzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48517#h05\">Das profitable Gesch&auml;ft mit dem Wasser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48517#h06\">Obdachlosigkeit: Liebe Politiker, schaut hin!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48517#h07\">Spahns Terminservice- und Versorgungsgesetz arbeitet an Symptomen, nicht an der Ursache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48517#h08\">Die Souver&auml;nit&auml;t der Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48517#h09\">R&uuml;stung gegen Russland: Die Bundeswehr steuert in einen neuen Kalten Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48517#h10\">Bundesregierung verl&auml;ngert Lieferstopp nach Saudi-Arabien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48517#h11\">Nach Jahren der Dementis: Israelischer Stabschef best&auml;tigt Waffenlieferung an syrische Dschihadisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48517#h12\">Neuanfang bei DITIB bleibt aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48517#h13\">Schneehelden im Schneechaos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48517#h14\">W&auml;hlerInnen-Potenzial der Linkspartei: Bei den Gr&uuml;nen wildern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48517#h15\">Den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen geht es wohl zu gut<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Regierung blockiert Untersuchungsausschuss zur Berater-Aff&auml;re<\/strong><br>\nVon der Leyen hat f&uuml;r dreistellige Millionenbetr&auml;ge externe Berater engagiert. Die Opposition wittert Vetternwirtschaft und will einen Untersuchungsausschuss. Den hat die Regierung jetzt vorerst gestoppt &ndash; gemeinsam mit der AfD.<br>\nDie Einsetzung des Untersuchungsausschusses zur Berateraff&auml;re im Bundesverteidigungsministerium ist vorerst gestoppt. Der Antrag sei mit der Mehrheit der gro&szlig;en Koalition und Stimmen der AfD zur Pr&uuml;fung an den Gesch&auml;ftsordnungsausschuss verwiesen worden, teilten Ausschussvertreter der Opposition am Mittwoch in Berlin mit. Dabei soll wegen formaler Bedenken von Union und SPD die Formulierung des Untersuchungsauftrages unter die Lupe genommen werden.<br>\nDie drei Oppositionsparteien kritisierten die Entscheidung noch w&auml;hrend der laufenden Sitzung des Verteidigungsausschusses scharf. Sie warfen Union und SPD vor, nicht zu einer transparenten Aufkl&auml;rung bereit zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/regierung-blockiert-untersuchungsausschuss-zur-berater-affaere-15991637.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Bundestagsparteien kassierten 2017 90,6 Millionen Euro LobbyControl: Parteienfinanzierung weiter intransparent und schlecht reguliert<\/strong><br>\nDie Bundestagsparteien haben 2017 knapp 90,6 Millionen Euro Spenden erhalten, davon kamen fast 26 Millionen Euro von Unternehmen und Wirtschaftsverb&auml;nden. Hauptprofiteur waren abermals CDU\/CSU, die knapp die H&auml;lfte der Gesamtspenden und zwei Drittel der Unternehmensspenden kassierten. Dies geht aus den heute ver&ouml;ffentlichten Rechenschaftsberichten der Parteien hervor. Die Gesamtsumme der Zuwendungen aus der Wirtschaft d&uuml;rfte allerdings deutlich h&ouml;her sein, da die Parteien ihre zum Teil betr&auml;chtlichen Einnahmen durch Sponsoring nicht konkret ausweisen m&uuml;ssen. Zudem profitierte die AfD 2017 von verdeckten und h&ouml;chstwahrscheinlich illegalen Geldfl&uuml;ssen, die sie in ihrem Bericht nicht auflistet. LobbyControl fordert, die private Parteienfinanzierung in Deutschland st&auml;rker zu regulieren und transparenter zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2019\/01\/bundestagsparteien-kassierten-90-millionen-euro\/\">LobbyControl<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die EU als Dystopie<\/strong><br>\nDie EU hat nicht vermocht, eine gerechte Verteilung des Wohlstandes zu sichern &ndash; ganz im Gegenteil. Der Grund daf&uuml;r liegt darin, dass Gerechtigkeit gar nicht Absicht der neoliberalen Politik ist. Sie &raquo;versagt&laquo; also nicht, wie Kritiker oft meinen, sondern strebt diese Verh&auml;ltnisse systematisch an. L&ouml;hne, Renten, Mieten, Arbeitsbedingungen &ndash; die soziale Sicherung insgesamt hat sich f&uuml;r viele bedrohlich entwickelt; in Teilen der Bev&ouml;lkerung l&ouml;st das existenzielle Unsicherheit und Angst aus. W&auml;hrend manche Schule nicht heizen kann und &ouml;ffentliche B&auml;der geschlossen werden m&uuml;ssen, zahlen global agierende Konzerne kaum Steuern &ndash; ohne dass sie von der Politik behelligt w&uuml;rden.<br>\nEs ist m&uuml;&szlig;ig, all die Skandale aufzuz&auml;hlen, die wir fast t&auml;glich verfolgen k&ouml;nnen (wenn wir die &raquo;richtigen&laquo; Zeitungen lesen): LuxLeaks, Cum-Ex, Cum-Cum und Cum-Fake, Paradise Papers, Diesel, Glyphosat, Waffen f&uuml;r Massaker &hellip; Die Reichen und M&auml;chtigen entwickeln eine Menge krimineller Energie und streben nach totaler Macht. Der Immobilien-Milliard&auml;r Ren&eacute; Benko kauft nicht nur Luxus-Immobilien und das Kaufhaus Karstadt, sondern auch Anteile von und Einfluss auf Tageszeitungen. Die Politik kommt nicht dagegen an? Wie auch, wenn Gesetze durch massive Lobby beeinflusst oder gar von den Konzernvertretern verfasst werden und die Dreht&uuml;r zwischen Politik und Wirtschaft wie geschmiert funktioniert.<br>\nDie Menschen sp&uuml;ren die Auswirkungen, wenn Kliniken von Investoren als Spekulationsobjekte behandelt werden: &Uuml;berlastung des Klinikpersonals, Verschlechterung der Patientenversorgung. Verspricht etwa die EU-Kommission eine &Auml;nderung der Politik, die die desolate Lage der Daseinsvorsorge schafft? Sie wird sich h&uuml;ten: Privatisierung, Deregulierung, Abbau sozialer Sicherung geh&ouml;ren zur DNA der Europ&auml;ischen Union.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/1-2019&amp;textfile=4633\">Ossietzky<\/a>\n<p><strong>dazu: Steuergesch&auml;fte: Bafin wusste seit zwei Jahren von Cum-Fake<\/strong><br>\nAnleger haben mit Phantomaktien den Staat um Kapitalertragsteuer betrogen. Doch die Bankenaufsicht und das Steuerzentralamt wussten Bescheid &ndash; zwei Jahre lang.<br>\nSowohl die Bankenaufsicht Bafin als auch das Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern waren bereits zwei Jahre vor dem &ouml;ffentlichen Bekanntwerden der sogenannten &bdquo;Cum-Fake-Deals&ldquo; im November 2018 &uuml;ber diese Praktiken informiert. Das geht aus einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums an den Finanzausschuss hervor, das dem Tagesspiegel vorliegt.<br>\nDemnach waren die beiden deutschen Beh&ouml;rden, die dem Bundesfinanzministerium unterstehen, von der US-B&ouml;rsenaufsicht SEC dar&uuml;ber informiert worden, dass Anleger mit Unterst&uuml;tzung der Banken Steuern f&uuml;r Aktien zur&uuml;ckverlangt haben, die sie nie besessen hatten. Im Zentrum des Skandals stehen sogenannte ADR-Belege, die die Banken Anlegern in den USA als Ersatz etwa f&uuml;r deutsche Aktien aush&auml;ndigten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/steuergeschaefte-bafin-wusste-seit-zwei-jahren-von-cum-fake\/23870158.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Es geht darum, dass m&ouml;glichst viele aus der Grundsicherung herauskommen&rdquo;<\/strong><br>\nKerstin Tack, Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion f&uuml;r Arbeit und Soziales, &uuml;ber die Debatte um Kinderarmut, den Streit um das Kooperationsverbot und die Arbeit der Gro&szlig;en Koalition.<br>\nFrau Tack, fast jedes sechste Kind in Deutschland ist von Armut bedroht. Hat die SPD das Thema in den vergangenen Jahren vernachl&auml;ssigt?<br>\nKerstin Tack: Nein. Wir wissen seit Langem, dass besonders Kinder von Alleinerziehenden armutsgef&auml;hrdet sind. F&uuml;r diese Gruppe haben wir in der vergangenen Legislatur eine ganze Menge bewegt, ich denke da zum Beispiel an die Reform zum Unterhaltsvorschuss.<br>\nKann man von einer erfolgreichen Sozialpolitik sprechen, wenn &ndash; trotz wachsender Konjunktur &ndash; die Zahl der Kinder, die in Armut leben, nicht sinkt?<br>\nKerstin Tack: Unser Kurs ist richtig, aber wir sind nat&uuml;rlich noch l&auml;ngst nicht am Ziel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Es-geht-darum-dass-moeglichst-viele-aus-der-Grundsicherung-herauskommen-4275521.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Diese Passage zeigt sehr sch&ouml;n, wo die SPD steht. Es wird eine Politik &uuml;ber den gr&uuml;nen Klee gelobt, die im Ergebnis keinerlei Verbesserungen f&uuml;r die Betroffenen bringt. Man tr&ouml;stet sich aber vermutlich mit der ebenso falschen Aussage, dass ohne die SPD ja alles noch viel schlimmer w&auml;re.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Anlegen f&uuml;rs Alter: Wie ein Vorsorgekonto die Riester-Rente ersetzen soll<\/strong><br>\nDer Riester-Vertrag zu teuer, die Zinsen zu niedrig: Wie soll man da privat f&uuml;rs Alter anlegen? Ein Gutachten der Ebert-Stiftung spricht sich f&uuml;r eine neue Aktienidee aus: ein &ouml;ffentlich &uuml;berwachtes Vorsorgekonto. [&hellip;]<br>\nDass die gesetzliche Rente allein nicht mehr zum Leben reicht, ist seit Jahren Konsens in der deutschen Politik. Beitragss&auml;tze f&uuml;r die Rentenversicherung wurden gedeckelt. Wer aktuell in Ruhestand geht, dessen Rentenniveau betr&auml;gt auch nach 45 Beitragsjahren derzeit nur noch etwa 48 Prozent &ndash; Tendenz fallend. Eigentlich sollte da die Riester-Rente helfen. Doch auch viele Riester-Vertr&auml;ge sind oft teuer, die Provisionen k&ouml;nnen in die Tausende gehen, selbst die inzwischen h&ouml;here Zulage von pro Jahr 175 Euro kann das h&auml;ufig nicht aufwiegen.<br>\nDementsprechend haben auch die Spitzen von Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart, &ldquo;die private Altersvorsorge weiterentwickeln und gerechter gestalten&rdquo; zu wollen. Dazu soll ein &ldquo;Dialogprozess mit der Versicherungswirtschaft&rdquo; angesto&szlig;en werden, um ein &ldquo;standardisiertes Riester-Produkt&rdquo; zu schaffen.<br>\nZumindest was den zweiten Teil dieses Vorhabens anbelangt, k&ouml;nnte das von den FES-Autoren* und von Verbrauchersch&uuml;tzern unterst&uuml;tzte Vorsorgekonto eine L&ouml;sung darstellen. Allerdings soll das Konto ein Angebot der Sozialversicherung und nicht der privaten Versicherungswirtschaft sein &ndash; mit Vorteilen f&uuml;r die Sparer. So k&ouml;nnte es aussehen:<\/p>\n<ul>\n<li>Einfach und sicher: Ein von der &ouml;ffentlichen Hand organisiertes Standardprodukt, das sich an den Bed&uuml;rfnissen des Durchschnittsdeutschen orientiert. Zugang zu dem Konto sollen alle haben, die in die gesetzliche Altersvorsorge eingezahlt haben.<\/li>\n<li>Der Anbieter soll das Geld in breit gestreute b&ouml;rsengehandelte Indexfonds (ETF) investieren. Die Risiken sollen dabei minimiert werden, etwa durch eine Garantie des eingezahlten Kapitals. Ein Teil der &Uuml;bersch&uuml;sse soll in einen Reservetopf f&uuml;r schlechte B&ouml;rsenjahre flie&szlig;en. Die Folge dieses Ansatzes: Die Renditen d&uuml;rften vergleichsweise gering sein &ndash; die Gefahr, Geld zu verlieren, aber auch. Einer Online-Umfrage der Autoren des FES-Gutachtens zufolge entspricht das jedoch auch den W&uuml;nschen der Deutschen f&uuml;r die Altersvorsorge.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/vorsorgekonto-als-riester-alternative-so-koennten-die-deutschen-aktionaere-werden-a-1247041.html%20\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ultrapeinlich &ndash; halt typisch SPD. Die FES hat also en passant das Mackenroth-Theorem widerlegt und behauptet mal eben, dass Geld doch arbeitet und die Renditen quasi naturgesetzlich aus der frischen Luft kommen. Anders ist ja die Forderung nach einer aktiengest&uuml;tzten Altersvorsorge, die f&uuml;r Profitabilit&auml;t h&ouml;here Renditen als das allgemeine Wirtschaftswachstum erbringen muss, nicht zu erkl&auml;ren, sonst w&uuml;rde man Konzepte wie &ldquo;h&ouml;here Produktivit&auml;t&rdquo; und &ldquo;h&ouml;here L&ouml;hne f&uuml;r alle&rdquo; verfolgen. Die Diskussionen, dass die sogenannte kapitalgedeckte (in Wahrheit einfach finanzmarktabh&auml;ngige) Altersvorsorge nicht nur gef&auml;hrlich und unsicher ist (kennt bei der FES keiner das Wort Aktiencrash?), sondern die Finanzm&auml;rkte noch st&auml;rker destabilisiert und das Wirtschaftswachstum nicht antreibt, sondern behindert, hat man bei der FES offensichtlich nicht mitbekommen. Und selbst wenn man an all den Unsinn glaubt: die &ldquo;maximal 2100 Euro pro Jahr&rdquo; (wie bei der Riester-Rente) sind ein schlechter Witz und kein Ersatz f&uuml;r die Wiederherstellung der gesetzlichen Rente. Insofern hat die FES vielleicht keine Sympathie f&uuml;r den &ldquo;wirtschaftsliberalen [&hellip;] Friedrich Merz&rdquo;, aber leider dieselben miserablen Vorschl&auml;ge. Typisch SPD halt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Existenzminimum gek&uuml;rzt<\/strong><br>\nOb Sanktionen gegen Hartz-IV-BezieherInnen mit dem Grundgesetz vereinbar sind, das pr&uuml;ft das Bundesverfassungsgericht gerade. Welche konkreten Auswirkungen dies auf die Betroffenen hat, wissen die selbst am besten. Kontext hat mit einer von ihnen gesprochen.<br>\n30 Prozent der Leistungen ihres Hartz-IV-Satzes sind ihr gestrichen worden. Nennen wir die sympathische junge Frau, die die meiste Zeit unseres Gespr&auml;ches in der Mitte des Wohnzimmers der B&ouml;blinger Dachgeschosswohnung steht, in der sie zusammen mit ihrer Mutter wohnt, Ingrid Moretti. Sie hei&szlig;t eigentlich anders, wohnt nicht in B&ouml;blingen und will unerkannt bleiben. Mit ihren 25 Jahren hat Moretti eine bereits zehnj&auml;hrige &ldquo;Hartz-IV-Karriere&rdquo; hinter sich, die wunderbar zum RTL-2-Klischee passt. Als sie 15 Jahre alt ist, trennen sich ihre Eltern, sie bleibt bei der Mutter, schlechter Hauptschulabschluss, Berufseinsteigerjahr, Gerichtsverhandlung gegen den Vater wegen nicht bezahlten Unterhalts, abgebrochene Malerlehre, Ein-Euro-Job, Arbeitsverh&auml;ltnisse im Niedriglohnbereich. Als Burgerbraterin, Zeitungszustellerin, bei einem Klamottendiscounter, in der Gastronomie, das volle Programm.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/407\/existenzminimum-gekuerzt-5658.html#\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das profitable Gesch&auml;ft mit dem Wasser<\/strong><br>\nEs gibt kein Lebensmittel, das so unverzichtbar ist wie Wasser &ndash; und so profitabel. Gut 150 Liter Mineral-und Heilwasser pro Kopf und Jahr, so hoch war zuletzt der Verbrauch in Deutschland. Der Hitzesommer 2018 bescherte der Branche in Deutschland neue Spitzenwerte beim Verkauf. Doch was macht die geschmacksarme und farblose Fl&uuml;ssigkeit so besonders? Es sind wohl vor allem die Versprechen, die damit verbunden sind: H&#8322;O lautet die chemische Formel von Wasser, sie steht auch f&uuml;r Gesundheit, Sch&ouml;nheit, Lifestyle und Luxus.<br>\nWichtiger als der Durstl&ouml;scher selbst ist daher oft die Geschichte, mit der die Hersteller ihre Produkte verkaufen. Hier gilt die Regel: je exotischer, desto teurer. Mangelt es an Exotik, dann l&auml;sst sich dies durch die Verpackung wettmachen. Das zeigt ein Blick in die Top-Ten der globalen Luxusw&auml;sserchen.<br>\nMindestens 100 000 Dollar kostet das angeblich teuerste Wasser der Welt, die Marke Beverly Hills 9OH&#8322;0 Luxy Collection Diamond Edition, abgef&uuml;llt in einer Designerflasche mit Goldverschluss und besetzt mit vielen Diamanten. Der Inhalt wirkt dagegen fast schn&ouml;de: Wasser aus den Bergen der Sierra Nevada, angereichert mit Mineralien. Wer also einmal f&uuml;r richtig viel Geld sehr n&uuml;chtern bleiben will, ist hier genau richtig. Nur neun Flaschen soll es von dem Diamantenwasser geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/wasser-mineralwasser-leitungswasser-1.4286886\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Obdachlosigkeit: Liebe Politiker, schaut hin!<\/strong><br>\nSie liegen in K&auml;lte und Regen unter Br&uuml;cken, in Bahnh&ouml;fen, auf Parkb&auml;nken: Obdachlose, die ganz unten angekommen sind. Die Schriftstellerin Eva Sichelschmidt kann es nicht fassen, dass so wenig f&uuml;r diese Menschen getan wird &ndash; in einem so reichen Land.<br>\nIrgendwann hatte der Leiter der Berliner Bahnhofsmission am Zoo, Dieter Puhl, die Nase gestrichen voll. Immer mehr Menschen starben in ihren Schlafs&auml;cken, ohne auch nur ein einziges Hilfsangebot bekommen zu haben, starben unter der &Uuml;berf&uuml;hrung, an den Mauern der S-Bahn-Br&uuml;cke, keine hundert Meter von seinem B&uuml;ro entfernt oder auch schon mal direkt vor der Eingangst&uuml;r. Denn geht es einem Obdachlosen richtig dreckig, schaut keiner mehr hin und auch die Sanit&auml;ter in ihren Rettungswagen sind nur schwer zu motivieren, wenn es sich um Alkoholabh&auml;ngige und Drogens&uuml;chtige handelt.<br>\nDie Menschen sind an ihrem Schicksal selber schuld, lautet das g&auml;ngige Vorurteil. Sie k&ouml;nnten schlie&szlig;lich auch arbeiten, so wie alle anderen.<br>\nMit Unterst&uuml;tzung der Deutschen Bahn, der Berliner Verkehrsbetriebe, eines privaten Spenders und der Spendengelder der Bahnhofsmission gelang es Puhl, vier Arbeitsstellen f&uuml;r die sogenannten mobilen Einzelfallhelfer zu schaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/obdachlosigkeit-liebe-politiker-schaut-hin.1005.de.html?dram:article_id=438403\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><strong>dazu: Obdachlosigkeit durch Zwangsr&auml;umung: Schneller Absturz<\/strong><br>\nDie Obdachlosigkeit in Berlin steigt. Das liegt auch an mehr Zwangsr&auml;umungen, die f&uuml;r Eigent&uuml;mer attraktiver geworden sind. Sogar vom Senat finanzierte Hilfsprojekte f&uuml;r Obdachlose haben es schwer, Wohnraum zu finden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/obdachlosigkeit-durch-zwangsraeumung-schneller-absturz.1001.de.html?dram:article_id=438445\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Spahns Terminservice- und Versorgungsgesetz arbeitet an Symptomen, nicht an der Ursache<\/strong><br>\nDas Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) ist ein St&uuml;ckwerk, das die Probleme in der Gesundheitsversorgung nicht l&ouml;sen wird. Die Weiterentwicklung der Terminservicestellen und zus&auml;tzliches Geld f&uuml;r &auml;rztliche Leistungen werden weder an dem Problem des &Auml;rztemangels in l&auml;ndlichen und strukturschwachen Regionen noch an langen Wartezeiten f&uuml;r die Versicherten grundlegend etwas &auml;ndern&ldquo;, erkl&auml;rt Achim Kessler, Sprecher f&uuml;r Gesundheits&ouml;konomie und Obmann der Fraktion DIE LINKE im Gesundheitsausschuss. Kessler weiter:<br>\n&bdquo;F&uuml;r die Behandlung privat Versicherter erhalten &Auml;rztinnen und &Auml;rzte mehr Geld als f&uuml;r die Behandlung gesetzlich Versicherter. Das f&uuml;hrt nicht nur dazu, dass gesetzlich Versicherte oft l&auml;nger auf ihre Termine warten m&uuml;ssen. Es ist auch ein Anreiz f&uuml;r &Auml;rztinnen und &Auml;rzte, sich in Regionen niederzulassen, wo viele privat Versicherte und Besserverdienende leben.<br>\nSolange es das Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung gibt, werden solche Ungleichgewichte fortbestehen, auch unter leicht ver&auml;nderten Rahmenbedingungen. DIE LINKE fordert eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung, in die alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger nach ihrer individuellen Leistungsf&auml;higkeit einzahlen. Denn es geht um gleiche Zugangschancen und eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung f&uuml;r alle.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/spahns-terminservice-und-versorgungsgesetz-arbeitet-an-symptomen-nicht-an-der-ursache\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Souver&auml;nit&auml;t der Macht<\/strong><br>\nIm Machtkampf mit der Bundesregierung hat die Trump-Administration zuletzt die Kampfzone ausgeweitet und auch Konzerne in anderen Staaten attackiert. So bedroht Washington inzwischen auch zwei Spezialfirmen, deren T&auml;tigkeit f&uuml;r Nord Stream 2 als schwer zu ersetzen gilt, mit Strafma&szlig;nahmen. Bei den beiden Firmen handelt es sich zum einen um den italienischen Konzern Saipem, der seine Arbeiten allerdings schon weitgehend fertiggestellt haben soll, und um die Allseas Group aus der Schweiz. Allseas ist, so hei&szlig;t es, an der Verlegung von mehr als 90 Prozent der Rohre beteiligt.F&uuml;r einzelne Firmen w&auml;ren US-Sanktionen ein empfindlicher Schlag. Die Drohpolitik der Trump-Administration wirft damit auch die Frage auf, ob die Bundesrepublik bei der Verfolgung ihrer Energieinteressen in der Lage ist, europ&auml;ische Firmen gegen &Uuml;bergriffe aus Washington zu sch&uuml;tzen, oder ob sie deren etwaigen R&uuml;ckzug hinnehmen muss.<br>\nDer Machtkampf um Nord Stream 2 eskaliert daneben auch in den Niederlanden, die &uuml;ber die britisch-niederl&auml;ndische Shell an Nord Stream 2 beteiligt sind. Im Dezember druckte die niederl&auml;ndische Tageszeitung De Telegraaf einen Beitrag des US-Botschafters in Den Haag, Pete Hoekstra, der darin forderte, den Bau der Pipeline &ldquo;zu stoppen&ldquo;. Ob Hoekstra &ndash; nach Grenells Vorbild &ndash; auch dazu &uuml;bergegangen ist, einzelne Unternehmen mit Strafen zu bedrohen, ist nicht bekannt; neben Shell sind mindestens zwei weitere niederl&auml;ndische Firmen &ndash; Van Oord und Boskalis &ndash; am Bau der R&ouml;hre beteiligt. Anfang Januar hat der russische Botschafter in Den Haag, Alexander Shulgin, eine Antwort auf Hoekstras Forderung verfasst. In dem Beitrag, den ebenfalls De Telegraaf ver&ouml;ffentlicht hat, kritisierte Shulgin, die Vereinigten Staaten ma&szlig;ten sich, indem sie &ldquo;anderen sagten, was sie zu tun h&auml;tten&rdquo;, eine &ldquo;fehlgeleitete Messiasrolle an&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7831\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.H.:<\/strong> Auch Handelskrieg ist Krieg.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>R&uuml;stung gegen Russland: Die Bundeswehr steuert in einen neuen Kalten Krieg<\/strong><br>\nDeutschland soll k&uuml;nftig nicht nur am Hindukusch und in der Sahelzone, sondern zudem auch wieder in Osteuropa &bdquo;verteidigt&ldquo; werden. Niedergeschrieben ist dies in den neuesten Strategiepapieren der Bundeswehr. Deutlicher ist wohl nach dem Ende der Blockkonfrontation noch nie ein Krieg mit Russland &ouml;ffentlich einsehbar durchgespielt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2019-01-16\/ruestung-gegen-russland\/\">Justice Now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundesregierung verl&auml;ngert Lieferstopp nach Saudi-Arabien<\/strong><br>\nWegen der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi will Deutschland weiter keine Waffen an Riad liefern. Das Stillhalteabkommen mit der R&uuml;stungsindustrie wurde nach RND-Informationen bis M&auml;rz verl&auml;ngert. Sp&auml;testens dann k&ouml;nnte es zwischen Union und SPD zum gro&szlig;en Knall kommen. [&hellip;]<br>\nWie zuvor bereits im November einigte sich die Bundesregierung nun erneut mit der R&uuml;stungsindustrie auf ein auf zwei Monate begrenztes Moratorium f&uuml;r Waffenausfuhren an den am Jemenkrieg beteiligten Golfstaat. In Regierungskreisen hie&szlig; es, die Bundesregierung habe die betroffenen Hersteller gebeten, auch bereits genehmigte Ausfuhren zu unterlassen. Der Lieferstopp ist rechtlich nicht bindend. Die erste freiwillige Beschr&auml;nkung, auch &bdquo;Stillhalteanordnung&ldquo; genannt, lief Anfang Januar aus.<br>\nDie neue Vereinbarung ist nach RND-Informationen Anlass f&uuml;r Streit zwischen Union und SPD. W&auml;hrend die Union darauf besteht, die Beschr&auml;nkung Anfang M&auml;rz auslaufen zu lassen, pocht die SPD auf eine Beibehaltung des Lieferstopps. Im Koalitionsvertrag hatten sich beide Seiten auf eine restriktive R&uuml;stungsexportpolitik gegen&uuml;ber Staaten in Krisenregionen verst&auml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.haz.de\/Nachrichten\/Politik\/Deutschland-Welt\/Ruestungsexporte-Bundesregierung-verlaengert-Lieferstopp-nach-Saudi-Arabien\">HAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Wenn die Angaben richtig sind, gibt es ja gar keinen verbindlichen Lieferstopp, sondern nur eine freiwillige Beschr&auml;nkung der R&uuml;stungsindustrie, die aber gleichzeitig mit Schadenersatzforderungen und Entlassungen droht. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nach Jahren der Dementis: Israelischer Stabschef best&auml;tigt Waffenlieferung an syrische Dschihadisten<\/strong><br>\nDer Name ist Programm: Gadi Eisenkot, der scheidende Stabschef der Israelischen Verteidigungskr&auml;fte (IDF), hat in einem Abschiedsinterview mit der Sunday Times erstmals offen zugegeben, dass Israel proaktiv auf Seiten der syrischen Rebellen in den syrischen Konflikt verwickelt war. Tel Aviv hatte dies zuvor immer vehement bestritten.<br>\nDer General, der sich Ende des Monats vom aktiven Milit&auml;rdienst zur&uuml;ckzieht, gestand offiziell ein, dass Israel &ldquo;Rebellen mit leichten Waffen zum Zwecke der Selbstverteidigung&rdquo; versorgt.<br>\nSeit Jahren kursierten Ger&uuml;chte &uuml;ber enge milit&auml;rische Beziehungen zwischen den bewaffneten Militanten und der israelischen Regierung.<br>\nDie Fach-Zeitschrift Foreign Policy berichtete im September 2018, dass Israel Waffen und Geld an mindestens 12 Rebellengruppen in S&uuml;dsyrien geliefert hat. Die Vereinbarung mit den oft dschihadistisch gepr&auml;gten Milizen beinhaltete laut Darstellung von israelischen Beamten auch die Zahlung von monatliche Zulagen in H&ouml;he von 75 US-Dollar pro K&auml;mpfer, zus&auml;tzlich zu den Geldern, die ihre Anf&uuml;hrer erhielten, um weitere Waffen auf dem Schwarzmarkt zu beschaffen. Im Gegenzug wurde von den Rebellen erwartet, dass sie die Vertreter der Hisbollah und des Irans daran hindern, auf den von Israel besetzten Teil der Golanh&ouml;hen vorzur&uuml;cken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/82552-israelischer-stabschef-ja-wir-liefern-waffen-an-islamisten-syrien\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Neuanfang bei DITIB bleibt aus<\/strong><br>\n&bdquo;Der Moscheeverband DITIB ist mit seinem neuen Vorstand mehr denn je ein verl&auml;ngerter Arm Erdogans in Deutschland. Es ist eine bewusste Provokation und Machtdemonstration, dass mit dem Religionsattach&eacute; Ahmet Dilek als Vizevorsitzendem ausgerechnet der Chef der Spitzelimame wiedergew&auml;hlt wurde, gegen die seitens der Generalbundesanwaltschaft 2017 Ermittlungen eingeleitet worden waren&rdquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Von dem gro&szlig; angek&uuml;ndigten Neuanfang bei DITIB kann keine Rede sein, wenn drei der sieben Vorstandsmitglieder &ndash; DITIB-Chef und Botschaftsrat Kazim T&uuml;rkmen, dessen Stellvertreter Ahmet Dilek und Generalsekret&auml;r Abdurrahman Atasoy &ndash; Beamte der t&uuml;rkischen Religionsbeh&ouml;rde Diyanet in Ankara sind. Die t&uuml;rkische F&uuml;hrung versucht vielmehr ganz offen und unverhohlen, die islamischen Gemeinden in Deutschland noch st&auml;rker unter ihre Kontrolle zu bringen und den Einflussbereich auch auf andere europ&auml;ische Staaten auszuweiten.<br>\nDITIB ist keine Religionsgemeinschaft, sondern ein politischer Au&szlig;enposten der t&uuml;rkischen Regierung in Deutschland. Bund und L&auml;nder m&uuml;ssen die Kooperation mit Erdogans Lobbygruppe und deren F&ouml;rderung auf allen Ebenen beenden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/neuanfang-bei-ditib-bleibt-aus\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schneehelden im Schneechaos<\/strong><br>\nDie Inszenierung der Bundeswehr und die Unterh&ouml;hlung des zivilen Katastrophenschutzes<br>\nAm Sonntag, 13. Januar 2019 besuchte die Oberbefehlshaberin von der Leyen die Gebirgsj&auml;gertruppe bei ihrem Schnee-Einsatz in S&uuml;dbayern. Ein vorl&auml;ufiger H&ouml;hepunkt in der propagandistischen Darstellung der Aktivit&auml;ten der Bundeswehr in der Alpenregion. W&auml;hrend Focus Online bereits zwei Tage zuvor vom &bdquo;Mini-Panzer der Schnee-Helden&ldquo; berichtet hatte &ndash; alle technischen Details des Kriegsger&auml;ts inklusive &ndash; war sich die Lokalzeitung Berchtesgardener Anzeiger nicht zu schade, die Pressemitteilung der Bundeswehr zum Besuch der Ministerin vor ihrer Haust&uuml;r eins zu eins wiederzugeben. Neben der miserablen journalistischen Arbeit und der Verherrlichung der Armee durch die jeweiligen Medien handelt es sich dabei allerdings auch um einen Effekt der massiven Pressearbeit der Bundeswehr, die ihren Einsatz zur medialen Charmeoffensive zu nutzen wei&szlig;. W&auml;hrend die Verantwortlichen in einigen Gemeinden in &Ouml;sterreich, wie z.B. in Lech am Arlberg noch am Wochenende feststellen, dass es sich trotz Lawinenabg&auml;ngen mit Todesfolge um keine ungew&ouml;hnliche Lage handele, herrschte in den deutschen Medien bereits Katastrophenstimmung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2019\/01\/15\/schneehelden-im-schneechaos\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>W&auml;hlerInnen-Potenzial der Linkspartei: Bei den Gr&uuml;nen wildern<\/strong><br>\nNeu-W&auml;hlerInnen kann die Linke vor allem bei den Gr&uuml;nen erschlie&szlig;en, zeigt eine interne Analyse. Auch strategische &Uuml;berlegungen weisen nach gr&uuml;n.<br>\nIn der Linken schauen sie zurzeit neidisch bis frustriert auf die Gr&uuml;nen. W&auml;hrend die weiterhin H&ouml;henfl&uuml;ge erleben und in Umfragen zurzeit zweitst&auml;rkste Kraft vor SPD und AfD sind, verharrt die Linkspartei bei unter 10 Prozent.<br>\n&bdquo;Wie stellen wir uns f&uuml;r das Wahljahr 2019 auf&ldquo;, war daher eine der zentralen Fragen, die sich die 69 Bundestagsabgeordneten der Linken Anfang Januar auf ihrer Klausurtagung stellten. Stoff und Anregung zum Nachdenken erhofften sie sich gleich zu Anfang von Torsten Schneider-Haase, der den Bereich Politikforschung beim Umfrageinstitut Emnid leitet. Und Schneider-Haases Analyse hatte es in sich.<br>\nLaut seiner Pr&auml;sentation, die der taz vorliegt, kann die Linkspartei n&auml;mlich vor allem bei den Gr&uuml;nen neue W&auml;hlerInnen erschlie&szlig;en. Demnach k&ouml;nnten sich 22 Prozent aller Wahlberechtigten derzeit vorstellen, die Linke zu w&auml;hlen. Aber drei Viertel dieser potenziellen W&auml;hlerInnen entscheide sich anders, jeder Dritte davon kreuze eher die Gr&uuml;nen an. Kaum Potential f&uuml;r die Linkspartei sieht Emnid dagegen bei AfD-Anh&auml;ngerInnen: Von den potentiellen W&auml;hlerInnen tendiert nur ein Prozent zur dorthin.<br>\nStrategisch &uuml;bersetzt hei&szlig;t das f&uuml;r die Linkspartei: Sie m&uuml;sste viel st&auml;rker bei den Gr&uuml;nen wildern und k&ouml;nnte ihre Bem&uuml;hungen um AfD-W&auml;hlerInnen im Gegenzug fast einstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/WaehlerInnen-Potenzial-der-Linkspartei\/!5565981\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.B.:<\/strong> Ich vermute, dass in der Linkspartei jetzt eine Kampagne zur &bdquo;Gr&uuml;nifizierung&ldquo; der Partei losgeht. Argumentative Grundlage ist eine Umfrage bzw. eine Stellungnahme von Torsten Schneider-Haase von Emnid. Mir fiel dazu ein, dass Herr M&uuml;ller mal sagte, dass Umfragen durch die Auftraggeber so formuliert werden k&ouml;nnen, dass das gew&uuml;nschte Ergebnis dabei herauskommt. Dies ist wie gesagt lediglich eine Vermutung von mir. Diese Umfrage passt aber gut zur Politik des Kipping-Fl&uuml;gels der Linkspartei. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen geht es wohl zu gut<\/strong><br>\nIm Jahr 2017 haben das ARD und das ZDF zusammen mit Eurosport und Sky 4,64 Milliarden Euro an die Deutsche Fu&szlig;ball Liga (DFL) &uuml;berwiesen. Die Summe gilt f&uuml;r vier Spielzeiten. Wieviel genau von den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen beigesteuert wurde, ist nicht ganz klar. Transparenz ist n&auml;mlich nicht das Steckenpferd des geb&uuml;hrenfinanzierten Fernsehens. Durchaus denkbar, dass da eine Milliarde an Geb&uuml;hrengelder an die Klubs &uuml;berwiesen wurde. F&uuml;r die Weltmeisterschaft hat man im letzten Jahr &uuml;brigens 218 Millionen Euro extra hingelegt.<br>\nAn die Geb&uuml;hrenfinanzierung des deutschen Fu&szlig;balls sollte man &uuml;brigens immer dann denken, wenn irgendein Vereinsoberer mal wieder die betriebswirtschaftlich saubere Arbeit deutscher Fu&szlig;ballvereine betont und mit dem Finger auf die Serie A oder die Primera Divisi&oacute;n zeigt. Dort bezahlt die &Ouml;ffentlichkeit, ja selbst der fu&szlig;balldesinteressierte Teil der &Ouml;ffentlichkeit, nicht f&uuml;r die Bilanzen der Vereine.<br>\nFu&szlig;ball wird bei den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen wie ein Grundrecht behandelt, f&uuml;r das man einfach bezahlen muss. Warum setzt man nicht da an, zieht sich aus diesem Markt heraus, der Jahr f&uuml;r Jahr unbezahlbarer wird? Und wo ist eigentlich die Transparenz? Als Geb&uuml;hrenzahler w&uuml;sste ich zum Beispiel schon gerne, was man durch den Verkauf &ouml;ffentlich-rechtlicher Serien und Filme an Amazon Prime und Netflix einnimmt. Oder warum im Programm dieser Sender immer dieselben Prominenten von Sendung A nach Sendung B geschoben werden? Dieser spielshowaffine Promi-Mikrokosmos, der Geb&uuml;hren verschlingt &ndash; muss das sein? Und was haben diese Sendeformate denn bitte mit Qualit&auml;t zu tun? Jeder Kindergeburtstag ist anspruchsvoller geplant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1110140.gez-gebuehren-den-oeffentlich-rechtlichen-geht-es-wohl-zu-gut.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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