{"id":48562,"date":"2019-01-18T16:42:10","date_gmt":"2019-01-18T15:42:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48562"},"modified":"2019-01-18T16:42:10","modified_gmt":"2019-01-18T15:42:10","slug":"hinweise-des-tages-ii-378","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48562","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48562#h01\">Maas&rsquo; Appell an Russland: Mit Abr&uuml;stung den INF-Vertrag retten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48562#h02\">Berater-Aff&auml;re im Verteidigungsministerium: Halbe Million Euro f&uuml;r Vertrauten von Staatssekret&auml;rin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48562#h03\">Familienministerium: Wenn bekannt wird, wie wir arbeiten, kann man uns nicht mehr vertrauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48562#h04\">Deutsche Vorst&auml;nde: Frauenanteil steigt ohne Quote kaum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48562#h05\">Bundestag stimmt Einstufung der Maghreb-L&auml;nder als sichere Herkunftsstaaten zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48562#h06\">Verlassen die Amerikaner Afghanistan, zieht auch die Bundeswehr ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48562#h07\">R&uuml;stungsexporte: Einbruch?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48562#h08\">Die Welt steckt in der Schuldenfalle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48562#h09\">&Uuml;ber die Haltelinie hinaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48562#h10\">Va banque<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48562#h11\">Ultrarechte in Spanien: Partner der Konservativen in Andalusien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48562#h12\">Wie Unternehmen die rechte Emp&ouml;rungsmaschinerie geschickt f&uuml;r Werbung nutzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48562#h13\">Ist in Berlin der Sozialismus ausgebrochen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48562#h14\">Der Fall Oury Jalloh: Ermittlungen sollen ausbleiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48562#h15\">RT Deutsch: Recherchen und Forschungsergebnisse<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Maas&rsquo; Appell an Russland: Mit Abr&uuml;stung den INF-Vertrag retten<\/strong><br>\nBundesau&szlig;enminister Heiko Maas hat bei seinem Besuch in Moskau eindringlich an Russland appelliert, im Streit &uuml;ber das Verbot atomarer Mittelstreckenraketen einzulenken. Der sogenannte INF-Vertrag zwischen den USA und Russland habe Europa sicherer gemacht, sagte Maas bei einer Pressekonferenz mit dem russischen Au&szlig;enminister Sergej Lawrow. &ldquo;Er ber&uuml;hrt unsere Sicherheitsinteressen auf elementare Art und Weise.&rdquo; Der Au&szlig;enminister f&uuml;gte hinzu: &ldquo;Wir sind der Auffassung, dass Russland den Vertrag retten kann.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/maas-russland-109.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/HeikoMaas\/status\/1086261780186320897\">Via Twitter<\/a> lie&szlig; Heiko Maas noch etwas pr&auml;ziser wissen: &bdquo;Russland kann den #INF-Vertrag retten, wenn verifizierbar abger&uuml;stet wird.&ldquo; Er bleibt damit bei der einseitigen Schuldzuweisung und setzt sogar noch eine Forderung an Russland obendrauf. Dabei sind es ja zun&auml;chst einmal die USA, die aus diesem Vertrag unbedingt aussteigen wollen, ohne den daf&uuml;r vorgesehenen formellen Weg einzuhalten, der die Einberufung einer Kommission vorsieht, in der genau solche Vorw&uuml;rfe aufgekl&auml;rt werden sollen, wie sie aktuell von Seiten der USA erhoben werden. Stattdessen setzen die USA aber lieber auf Ultimaten und der deutsche Au&szlig;enminister macht dabei mit. Er ist damit kein Vermittler, sondern lediglich verl&auml;ngerter Arm von USA und NATO.<\/em><\/p>\n<p><em>Pascal Luig (Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative &ndash; Verantwortung f&uuml;r Frieden und Zukunftsf&auml;higkeit e. V., Koordinierungskreis der Stopp Air Base Ramstein Kampagne) erkl&auml;rte dazu k&uuml;rzlich <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46915\">im Interview mit den NachDenkSeiten<\/a>.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Abr&uuml;stung und der Gedanke der gemeinsamen Sicherheit erfordern aber keine einseitigen Schuldzuweisungen, sondern Angebote zum Dialog und Vertrauen in geschlossene Abkommen. Propagandistische Anklagen helfen nicht weiter und lenken von den wahren Motiven ungehemmter Aufr&uuml;stung ab. Die Bundesregierung t&auml;te gut daran, auf beide Seiten zuzugehen und zu vermitteln. Darauf hinzuwirken, dass die bereits erw&auml;hnte Kommission der beiden Unterzeichnerstaaten einberufen wird, um die angeblichen Vertragsverletzungen aufzukl&auml;ren, w&auml;re ein erster wichtiger und richtiger Schritt.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>dazu: Pl&auml;ne f&uuml;r Raketenabwehr: Trump will USA vom Weltall aus verteidigen<\/strong><br>\nDie USA wollen ihre F&auml;higkeiten zur Abwehr feindlicher Raketen verbessern. Pr&auml;sident Trump stellte eine entsprechende Strategie vor, die auch Abwehrsysteme im Weltraum einschlie&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/trump-raketenabwehrplaene-103.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Konstruktiv f&uuml;r R&uuml;ckkehr der russischen Delegation in den Europarat arbeiten<\/strong><br>\n&bdquo;Ich bedaure die Entscheidung der russischen Staatsduma, keine Delegation zur Wintersitzung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates zu entsenden. Sie ist das Spiegelbild zu den Versuchen anti-russischer Hardliner in der Versammlung, eine R&uuml;ckkehr der Delegation zu verhindern. Zugleich hoffe ich weiterhin, dass sich bald eine L&ouml;sung in dieser Frage finden wird&ldquo;, erkl&auml;rt Andrej Hunko, selbst Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates und europapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Hunko weiter:<br>\n&bdquo;Kern des Problems ist, dass mit dem Stimmrechtsentzug &ndash; etwa f&uuml;r die Wahl des Generalsekret&auml;rs und der Richter des Menschenrechtsgerichtshofes &ndash; &uuml;ber f&uuml;nf Jahre ein rechtswidriger und inakzeptabler Zustand aufrechterhalten wurde. Es war ein wichtiger Schritt, dass dies im Dezember korrigiert wurde. Doch besteht weiterhin die Gefahr massiver Einschr&auml;nkungen f&uuml;r eine m&ouml;gliche russische Delegation, die von russischer Seite nicht akzeptiert werden k&ouml;nnen. Die linke Fraktion in der Versammlung hatte diese damals mehrheitlich abgelehnt und sich seitdem aktiv f&uuml;r die R&uuml;ckkehr der russischen Delegation eingesetzt.<br>\nIch rufe alle Seiten auf, konstruktiv an einer L&ouml;sung zu arbeiten und eine R&uuml;ckkehr der russischen Delegation noch vor der Wahl des Generalsekret&auml;rs im Juni zu erm&ouml;glichen. Ein definitives Ausscheiden Russlands aus der Versammlung oder gar aus dem Europarat insgesamt w&auml;re ein schwerer R&uuml;ckschlag f&uuml;r die internationalen Beziehungen in Europa.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/konstruktiv-fuer-rueckkehr-der-russischen-delegation-in-den-europarat-arbeiten\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Interessant.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Berater-Aff&auml;re im Verteidigungsministerium: Halbe Million Euro f&uuml;r Vertrauten von Staatssekret&auml;rin<\/strong><br>\nIn der Bundeswehr-Berateraff&auml;re sind neue Details bekanntgeworden. FDP-Fraktionsvize Christian D&uuml;rr sagte der Rheinischen Post, innerhalb von vier Jahren seien etwa eine halbe Million Euro f&uuml;r Beratungsdienstleistungen &ldquo;an einen Vertrauten von Staatssekret&auml;rin Katrin Suder&rdquo; gegangen. Die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP zeige, &ldquo;wie einem Freund der Staatssekret&auml;rin die Auftragsb&uuml;cher gef&uuml;llt wurden&rdquo;, sagte D&uuml;rr.<br>\nWesentliche Teile der Antwort stellte die Bundesregierung dem Bericht zufolge unter Verschluss. Im offenen, der Zeitung vorliegenden Teil der Antwort sind Tagess&auml;tze f&uuml;r die Moderation von Veranstaltungen in H&ouml;he von je 2800 Euro aufgelistet, darunter zwei Tagess&auml;tze f&uuml;r dieselbe Person am selben Tag.<br>\nDie Aff&auml;re um Unregelm&auml;&szlig;igkeiten bei der Vergabe von Beraterauftr&auml;gen hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in Bedr&auml;ngnis gebracht. Im Ministerium sollen millionenschwere Vertr&auml;ge unter Umgehung des Vergaberechts vergeben worden sein, auch der Vorwurf der Vetternwirtschaft steht im Raum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/berater-affaere-verteidigungsministerium-freund-staatssekretaerin-1.4293274\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: GroKo betreibt Blockade- und Verz&ouml;gerungspolitik bei Untersuchungsausschuss<\/strong><br>\n&bdquo;Die GroKo betreibt hier eine durchsichtige Blockade- und Verz&ouml;gerungspolitik mit mehr als fadenscheinigen Argumenten. Dies zeigt einmal mehr, dass es mit dem &ouml;ffentlich zur Schau gestellten Willen zur schnellen und l&uuml;ckenlosen Aufkl&auml;rung des Sachverhalts bei CDU\/CSU und SPD nicht sehr weit her ist. Auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen spielt dabei nicht zum ersten Mal doppelt. Indem sie Willen zu Transparenz und Kooperation vorgibt, dann aber doch ausschlie&szlig;lich zu ihrem Vorteil agiert, f&uuml;hrt sie Parlament und &Ouml;ffentlichkeit an der Nase herum.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/groko-betreibt-blockade-und-verzoegerungspolitik-bei-untersuchungsausschuss\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Familienministerium: Wenn bekannt wird, wie wir arbeiten, kann man uns nicht mehr vertrauen<\/strong><br>\nDas Familienministerium kooperiert mit dem Verfassungsschutz, um Demokratieprojekte zu durchleuchten. Die Zusammenarbeit st&ouml;&szlig;t auf scharfe Kritik. Doch das Ministerium will geheimhalten, wen es &uuml;berpr&uuml;fen l&auml;sst. Seine Anw&auml;lte argumentieren: Wenn Details bekannt w&uuml;rden, werde das Vertrauen ins Ministerium zerst&ouml;rt.<br>\n120,5 Millionen Euro gab das Familienministerium im Jahr 2018 f&uuml;r die F&ouml;rderung von 600 Projekten im Programm &bdquo;Demokratie leben&ldquo; aus. Wichtiges Geld f&uuml;r die Demokratie-Infrastruktur &ndash; doch einige der Projekte h&auml;tten das Geld wom&ouml;glich nicht angenommen, wenn sie gewusst h&auml;tten, unter welchen Voraussetzungen &uuml;ber die F&ouml;rderungen entschieden wurde: Ohne sie dar&uuml;ber zu informieren, lie&szlig; das Familienministerium Demokratieprojekte vom sogenannten Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz unter Leitung seines damaligen Chefs Hans-Georg Maa&szlig;en durchleuchten.<br>\nDie Daten von insgesamt 51 Projekten leitete das Familienministerium von 2015 bis 2018 an den Geheimdienst weiter, darunter 6 Projekttr&auml;ger aus dem Themenbereich &bdquo;Antisemitismus&ldquo;, 8 Projekttr&auml;ger aus dem Themenbereich &bdquo;Rassismus&ldquo; und 6 Projekttr&auml;ger aus dem Themenbereich &bdquo;Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft&ldquo;. Der Geheimdienst teilte dem Ministerium anschlie&szlig;end mit, ob die Projekttr&auml;ger f&ouml;rderungsw&uuml;rdig seien oder nicht. Welche Kriterien und Daten bei den &Uuml;berpr&uuml;fungen verwendet wurden, h&auml;lt das Ministerium geheim.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2019\/familienministerium-wenn-bekannt-wird-wie-wir-arbeiten-kann-man-uns-nicht-mehr-vertrauen\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutsche Vorst&auml;nde: Frauenanteil steigt ohne Quote kaum<\/strong><br>\nDie Quote wirkt &ndash; aber nur dort, wo sie gilt. So l&auml;sst sich zusammenfassen, was sich hierzulande im vergangenen Jahr getan hat in Sachen Frauen in F&uuml;hrungspositionen. In den 100 umsatzst&auml;rksten deutschen Unternehmen ist der Anteil von Frauen in den Aufsichtsr&auml;ten um gut drei Prozentpunkte auf 28,4 Prozent gestiegen; in den 200 gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen waren es knapp 27 Prozent und ein Plus von 2,3 Prozentpunkten. Das Managerinnen-Barometer wird regelm&auml;&szlig;ig vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) erhoben. Am Mittwoch wurde es in Berlin vorgestellt.<br>\nDie Finanzbranche hat das DIW separat betrachtet: Der Frauenanteil in den Vorst&auml;nden der 100 gr&ouml;&szlig;ten Banken in Deutschland stagnierte 2018 bei knapp neun Prozent. In den 60 gr&ouml;&szlig;ten Versicherungen nahm er um gut einen Prozentpunkt auf fast zehn Prozent zu. Der Frauenanteil in den Kontrollgremien lag im Jahr 2018 bei jeweils rund 23 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/frauen-vorstaende-quote-1.4289949\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Der Artikel enth&auml;lt interessante Daten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundestag stimmt Einstufung der Maghreb-L&auml;nder als sichere Herkunftsstaaten zu<\/strong><br>\nDer Bundestag hat der Einstufung der Maghreb-L&auml;nder Algerien, Marokko und Tunesien sowie Georgiens als sichere Herkunftsstaaten mit deutlicher Mehrheit zugestimmt. F&uuml;r den Gesetzentwurf der Bundesregierung votierten am Freitag in namentlicher Abstimmung 509 Abgeordnete, dagegen waren 138 bei vier Enthaltungen. Zuvor hatte Innenminister Horst Seehofer (CSU) f&uuml;r die Regelung geworben. Damit w&uuml;rden die Asylverfahren f&uuml;r Menschen aus jenen L&auml;ndern beschleunigt, zudem k&ouml;nnten sie bei einer Ablehnung schneller zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden.<br>\nDie Zustimmung des Bundestags zu dem Gesetzentwurf war erwartet worden. Allerdings kann die Regelung nur in Kraft treten, wenn auch der Bundesrat zustimmt. Dies scheiterte schon einmal am Widerstand der Gr&uuml;nen in der L&auml;nderkammer, der sich auch jetzt wieder abzeichnet.<br>\nSeehofer argumentierte mit den ohnehin sehr niedrigen Erfolgsaussichten f&uuml;r Asylbewerber aus den vier betroffenen L&auml;ndern f&uuml;r deren Einstufung als sichere Herkunftsstaaten. So habe die Anerkennungsquote 2018 f&uuml;r Menschen aus Algerien 1,2 Prozent betragen, f&uuml;r Menschen aus Marokko 2,3 Prozent. Aus Tunesien seien 1,9 Prozent der Asylantr&auml;ge positiv beschieden worden, aus Georgien nur 0,3 Prozent. (&hellip;)<br>\nIm Bundestag lehnte die Linken-Abgeordnete Ulla Jelpke die Einstufung der Maghreb-Staaten und Georgiens als sichere Herkunftsl&auml;nder ebenfalls ab. Diese mache eine unvoreingenommene Pr&uuml;fung der Asylantr&auml;ge unm&ouml;glich.<br>\nDie FDP-Politikerin Linda Teuteberg k&uuml;ndigte die Zustimmung zu dem Gesetz an und warb zugleich f&uuml;r einen Entschlie&szlig;ungsantrag ihrer Partei. Darin forderten die Liberalen, die Einstufung weiterer Staaten als sichere Herkunftsstaaten zu pr&uuml;fen, bei denen Anerkennungsquote von Asylbewerbern regelm&auml;&szlig;ig unter f&uuml;nf Prozent liegt. Der Entschlie&szlig;ungsantrag wurde abgelehnt.<br>\nDer AfD-Politiker Lars Herrmann erkl&auml;rte, das geplante Gesetz zu den Maghreb-Staaten und Georgien sei &ldquo;l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig und dringend geboten&rdquo;. Allerdings erlaube es lediglich, Asylverfahren schneller abzuschlie&szlig;en; eine Ablehnung bedeute jedoch keinesfalls, dass der Betroffene ausreisen m&uuml;sse oder abgeschoben werde, monierte Herrmann.<br>\nDer SPD-Abgeordnete Helge Lindh verteidigte den Gesetzentwurf gegen Kritik. Geplant sei eine &ldquo;Vermutungsregelung&rdquo;, wonach Asylantr&auml;ge aus den vier Staaten unbegr&uuml;ndet seien. Jeder Einzelne habe aber weiterhin mit einer regul&auml;ren Anh&ouml;rung die M&ouml;glichkeit, diese Vermutung zu widerlegen, betonte Lindh.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/afp\/neuigkeiten\/bundestag-stimmt-einstufung-der-maghreb-laender-als-sichere-herkunftsstaaten-zu\">arte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Von den Unionsparteien, der FDP und vor allem von der AfD war wohl nichts anderes zu erwarten. Aber die SPD scheint bei ihrer <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asylrecht_%28Deutschland%29#Neuregelung_des_Asylrechts_1993\">Asylpolitik seit Anfang der 1990er Jahre<\/a> &ldquo;blind&rdquo; zu sein. Es soll eine &ldquo;Vermutungsregelung&rdquo; im Asylrecht geben, obwohl das Asylrecht ein individuelles Recht ist und jeder Einzelfall genau gepr&uuml;ft werden muss?<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn die AfD diese Neu-Regelung lobt, k&ouml;nnten (oder m&uuml;ssten?) die SPD-Entscheidungstr&auml;ger mal innehalten und sich fragen, ob ihre Einstufung bez&uuml;glich &ldquo;sicherer Herkunftsstaaten&rdquo; wirklich der hiesigen Bev&ouml;lkerung oder doch eher rechten Kreisen nutzt &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Verlassen die Amerikaner Afghanistan, zieht auch die Bundeswehr ab<\/strong><br>\n&bdquo;Gemeinsam rein &ndash; gemeinsam raus&ldquo;: Nach diesem Motto wird die Bundeswehr den amerikanischen Truppen folgen, wenn sie Afghanistan verlassen. Gern s&auml;he Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen das trotzdem nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/von-der-leyen-verlassen-die-amerikaner-afghanistan-zieht-auch-die-bundeswehr-ab-15991934.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ja sieh mal an, wo bleiben denn dann die hehren Ziele der deutschen Milit&auml;rpolitik? Zum Beispiel die &bdquo;Verteidigung am Hindukusch&ldquo; oder der Durchsetzung der Rechte afghanischer Frauen? Alles nicht ernst gemeint. Offensichtlich hat die oberste &bdquo;Soldatin&ldquo; Ursula die Hosen gestrichen voll.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>R&uuml;stungsexporte: Einbruch?<\/strong><br>\nVon einem &bdquo;Einbruch&ldquo; sprechen die meisten deutschen Medien angesichts der Vorlage der j&uuml;ngsten deutschen R&uuml;stungsexportdaten. Und tats&auml;chlich ist es ja gut, dass die Einzelgenehmigungen mit 4,82 Milliarden Euro gegen&uuml;ber den hohen Vorjahreszahlen, 7,50 Mrd. (2015), 6,84 Mrd. (2016) und 6,24 Mrd.  (2017) deutlich zur&uuml;ckging. Sie liegen aber immernoch &uuml;ber dem Schnitt der Genehmigungen in den Jahren 204 bis 2014 (ca. 4,67 Mrd.).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2019\/01\/18\/ruestungsexporte-einbruch\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Welt steckt in der Schuldenfalle<\/strong><br>\nWeltweit steigen und steigen die Schulden immer mehr. Inzwischen stehen Haushalte, Unternehmen und die &ouml;ffentliche Hand mit 244 Billionen Dollar in der Kreide &ndash; so viel wie nie. Wie lange kann das noch gut gehen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/boerse.ard.de\/anlagestrategie\/geldanlage\/die-welt-steckt-in-der-schuldenfalle100.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das ist die &uuml;bliche Demagogie. Nicht die Schulden sind das Problem, sondern die zunehmend ungleiche Verm&ouml;gensverteilung. Schulden und Verm&ouml;gen sind zwei Seiten derselben Medaille. Doch wer das Verm&ouml;gen besitzt, kommt im Artikel gar nicht vor. Mit der Frage, wie lange das noch gutgehen k&ouml;nne, wird gleichzeitig der Eindruck vermittelt, dass es besonders wichtig sei, die Verschuldung in den &ouml;ffentlichen Haushalten um jeden Preis zu reduzieren, unabh&auml;ngig davon, wie die volkswirtschaftliche Entwicklung gerade ist. Dabei kann es sinnvoll sein, die Neuverschuldung deutlich zu erh&ouml;hen, um einer tats&auml;chlichen Schuldenfalle zu entkommen, n&auml;mlich immer dann, wenn ein Wachstumsproblem besteht, das durch st&auml;ndige Sparversuche auch noch verst&auml;rkt wird, wie die Beispiele Griechenland und Italien zeigen, deren Schuldenquoten ja zunehmen, wenn das Bruttoinlandsprodukt stagniert oder gar schrumpft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&Uuml;ber die Haltelinie hinaus<\/strong><br>\nEin kleiner Riss in der neoliberalen Hegemonie in der Arbeitsmarktpolitik: Ab 1. Januar 2015 gilt der gesetzliche Mindestlohn, den das Parlament im Jahr zuvor beschlossen hatte. Die Kapitalverb&auml;nde hatten den Mindestlohn bek&auml;mpft, die Gewerkschaften in einer Kampagne l&auml;nger als zehn Jahre daf&uuml;r gek&auml;mpft. Inzwischen ist der Mindestlohn von 8,50 auf 9,19 angehoben worden, er gilt seit vier Jahren &ndash; Zeit f&uuml;r eine Bilanz.<br>\nNach einer aktuellen Auswertung von Zahlen des Statistischen Bundesamts und der Agentur f&uuml;r Arbeit bilanzierte der DGB einen Lohnanstieg von 9,4 Prozent seit der Einf&uuml;hrung des Mindestlohns f&uuml;r die betroffenen Besch&auml;ftigtengruppen. Auch die von der Kapitalseite und deren Wirtschaftsforschern prognostizierte Vernichtung von Arbeitspl&auml;tzen hat sich nicht bewahrheitet. Stattdessen stieg die sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung bis September 2018 um 9,6 Prozent an. Ein weiterer positiver Effekt war die Umwandlung einer vom Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gesch&auml;tzten sechsstelligen Zahl von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5103\/wirtschaft_soziales\/10282\/%C3%9Cber-die-Haltelinie-hinaus.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Va banque<\/strong><br>\nDas Scheitern des Brexit-Abkommens im britischen Parlament l&ouml;st Alarmstimmung in der deutschen Wirtschaft aus. Ein ungeregelter Brexit m&uuml;sse um jeden Preis verhindert werden, fordert der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) &ndash; denn er k&ouml;nnte &ldquo;Zehntausende von Unternehmen und Hunderttausende von Arbeitspl&auml;tzen in Deutschland&rdquo; gef&auml;hrden. Tats&auml;chlich ist die Ablehnung des von Br&uuml;ssel durchgesetzten Abkommens, das Gro&szlig;britannien laut einem Experten des M&uuml;nchner ifo-Instituts &ldquo;auf den Status einer Handelskolonie&rdquo; herabgestuft h&auml;tte, von Br&uuml;ssel provoziert worden &ndash; wohl in der Hoffnung, damit eine Wiederholung des Referendums erzwingen zu k&ouml;nnen, wie sie etwa in Irland mehrfach praktiziert worden ist. Eine Mehrheit der britischen Bev&ouml;lkerung h&auml;lt eine solche Wiederholung f&uuml;r undemokratisch; das Ergebnis w&auml;re laut Umfragen nicht klar. Auch Brexit-Gegner warnen, die britische Demokratie werde schwere Sch&auml;den erleiden, sollte das Ergebnis des Referendums vom 23. Juni 2016 nicht umgesetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7832\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Brief in der &ldquo;Times&rdquo; Chefs von CDU, SPD und Gr&uuml;nen rufen Briten zum EU-Verbleib auf<\/strong><br>\nIn einem Schreiben an eine britische Zeitung haben sich Spitzenvertreter der deutschen Politik und Wirtschaft zum Thema Brexit ge&auml;u&szlig;ert. Die Unterzeichner w&uuml;nschen sich &ldquo;aus tiefstem Herzen&rdquo;, dass die Briten bleiben. [&hellip;]<br>\nInitiiert wurde der Brief von der Gr&uuml;nenabgeordneten Franziska Brantner und dem Vorsitzenden des Ausw&auml;rtigen Ausschusses im Bundestag Norbert R&ouml;ttgen (CDU). R&ouml;ttgen sagte der &ldquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&rdquo;, er sei sich bewusst, dass der Aufruf in Gro&szlig;britannien als Intervention zugunsten eines zweiten Brexit-Referendums verstanden werde. Ausschlaggebend f&uuml;r die Initiative sei aber eine &ldquo;politische Verpflichtung&rdquo; gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/brexit-annegret-kramp-karrenbauer-robert-habeck-rufen-briten-zu-eu-verbleib-auf-a-1248743.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> R&ouml;ttgen und Co. k&ouml;nnten es ja auch mal als eine politische Verpflichtung ansehen, die EU-Vertr&auml;ge zu &auml;ndern und zwar so, dass ein Austritt in einer ungeregelten Form, wie er jetzt droht, gar nicht m&ouml;glich ist. Auf ein gro&szlig;es Versagen bei der Formulierung des Lissabon-Vertrages, an dem ja auch schon Kanzlerin Merkel mitwirkte, hat Albrecht M&uuml;ller <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48514\">auf den NachDenkSeiten<\/a> in dieser Woche hingewiesen.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Bis zum Lissabon-Vertrag vom Dezember 2007 gab es die M&ouml;glichkeit des Austritts nicht. Damals wurde der &sect; 50 beschlossen, dessen Wortlaut im Anhang wiedergegeben ist. Die jetzige Situation, die unendliche Geschichte der Verhandlungen wie auch die erkennbare Aussichtslosigkeit einer vern&uuml;nftigen L&ouml;sung, zeigt: Jene, die diesen Paragrafen formuliert und beschlossen haben, haben rundum versagt. So kann man Recht nicht setzen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ultrarechte in Spanien: Partner der Konservativen in Andalusien<\/strong><br>\nLange galt Spanien als eines der wenigen europ&auml;ischen L&auml;nder, wo Ultrarechte keine Chance hatten. Mit den andalusischen Regionalwahlen hat sich das ge&auml;ndert. Die neue Partei &bdquo;Vox&ldquo; bekam dort elf Prozent der Stimmen. Das soll aber erst der Anfang sein.<br>\nEs ist kein leichtes Interview f&uuml;r die angesehene spanische Journalistin Angels Barcel&oacute; vom Radiosender Cadena Ser. Ihr gegen&uuml;ber sitzt im Studio Javier Ortega Smith, Generalsekret&auml;r von Vox. Diese neue, ultrarechte Partei hat gerade die Abschaffung eines Gesetzes zum Schutz von Frauen gegen h&auml;usliche Gewalt gefordert. Der Politiker versucht das zu erkl&auml;ren:<br>\n&bdquo;Weil wir die Frauen lieben, wollen wir, dass sie frei sind und nicht unter dem Joch der Gender-Ideologie leben m&uuml;ssen. Die Gender-Ideologie kommt von den internationalen Lobbys, den Vereinten Nationen. Das Gesetz gegen die Gewalt gegen Frauen ist gescheitert, obwohl daf&uuml;r Millionen ausgegeben worden sind. Davon leben &uuml;brigens die gro&szlig;en B&uuml;ros der Rechtsanw&auml;ltinnen, diese Femin-Nazis, diese radikalen Frauenrechtlerinnen&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ultrarechte-in-spanien-partner-der-konservativen-in.795.de.html?dram:article_id=438446\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie Unternehmen die rechte Emp&ouml;rungsmaschinerie geschickt f&uuml;r Werbung nutzen<\/strong><br>\nDie Rasierermarke Gillette provoziert Ewiggestrige mit einem Werbespot, der eine neue M&auml;nnlichkeit propagiert. Die Methode ist schlau, denn sie instrumentalisiert die Erregbarkeit von Rechten und Rechtsradikalen und macht sie und ihre Netzwerke zu willigen Multiplikatoren f&uuml;r virale Werbung. Beobachtungen zu einem neuen Ph&auml;nomen, auf dessen Effekte auch Firmen in Deutschland setzen. (&hellip;)<br>\nDer Spot von Gillette ist ein Aufruf an M&auml;nner, dass es auch anders geht. Er thematisiert toxische M&auml;nnlichkeit, die MeToo-Debatte, Bullying und Sexismus. Er appelliert an R&uuml;cksichtnahme und f&uuml;r Gleichberechtigung. Er zeigt Schw&auml;chen von M&auml;nnern. Und er schlie&szlig;t mit M&auml;nnern, die ein neues Rollenbild verk&ouml;rpern. Es ist ein ungew&ouml;hnlich politischer Spot, in dem es gar nicht ums Rasieren geht.<br>\nGillette propagierte selbst jahrzehntelang ein &uuml;berkommenes Bild von M&auml;nnlichkeit und nutzte sexistische Werbung. Als der neue Spot online ging, &uuml;berschlugen sich die Reaktionen. Und das international. Aufgebrachte M&auml;nner posten unter dem Hashtag #BoycottGillette Videos, in denen sie ihre Rasierer wegwerfen. Der Werbeclip bekam bis jetzt 16 Millionen Klicks auf Youtube und mehr als 200.000 Kommentare. 800.000 User senkten den Daumen nach unten, nur halb so viele einen Daumen nach oben. Hetzseiten wie Breitbart agitieren. Politiker von Rechtsau&szlig;en mischen sich ein, indem sie die Regisseurin des Spots angreifen. Es gibt sogar eine Petition gegen die Rasierer-Marke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2019\/wie-unternehmen-die-rechte-empoerungsmaschinerie-geschickt-fuer-werbung-nutzen\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ist in Berlin der Sozialismus ausgebrochen?<\/strong><br>\nBerliner Politiker denken laut &uuml;ber die Enteignung von Immobilienkonzernen nach. Ein gef&auml;hrlicher Tabubruch, warnen Firmen und Wissenschaftler.<br>\nIst Florian Schmidt ein Sozialist? So ganz sicher scheint sich der Baustadtrat aus dem Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hinsichtlich seiner politischen Verortung nicht zu sein, weshalb er genau diese Frage am Neujahrstag per Twitter der Welt stellte. Was ihn dazu bewog, dar&uuml;ber l&auml;sst sich nur spekulieren, vermutlich aber waren es die hitzigen Diskussionen, die seine Wohnungspolitik seit Wochen provoziert. Millionenbetr&auml;ge hat der Gr&uuml;nen-Politiker bereits daf&uuml;r ausgeben lassen, Wohnungen in seinem Bezirk zu rekommunalisieren, sprich: zu verstaatlichen. Und viele weitere Millionen d&uuml;rften es in Berlin noch werden. Denn wenn es um die Wohnungspolitik in der Hauptstadt geht, ist der Gr&uuml;nen-Politiker mittlerweile zum Spiritus rector aufgestiegen: Die Verstaatlichung von privaten Immobilien &ndash; zur Not auch durch Enteignung &ndash; wird mittlerweile von allen Koalitionsparteien im rot-rot-gr&uuml;nen Senat unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/wohnungskrise-in-der-hauptstadt-ist-in-berlin-der-sozialismus-ausgebrochen\/23873208.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Leider muss ich unterstellen: Weder die Kritiker, noch die drei Autoren haben jemals etwas von Artikel 14 Abs. 2 Grundgesetz geh&ouml;rt!<\/em><br>\n<em>2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.<\/em><br>\n<em>Leider wird dieses Gebot bundesweit seit Jahren an vielen Stellen verletzt! Und die politischen Pateien  &ndash; leider auch die SPD &ndash; haben auf diese Verletzung insbesondere auf dem Wohnungsmarkt seit Jahrzehnten nicht oder unzureichend reagiert!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Fall Oury Jalloh: Ermittlungen sollen ausbleiben<\/strong><br>\nGeorg Restle: &bdquo;14 Jahre ist es jetzt her, dass wir bei MONITOR zum ersten Mal &uuml;ber den Fall Oury Jalloh berichtet haben, einen der gr&ouml;&szlig;ten Justizskandale in der Geschichte dieser Republik. Seitdem besch&auml;ftigt nicht nur uns die Frage, wie der junge Mann aus Sierra Leone in dieser Polizeizelle verbrennen konnte. Letzten Monat hat die Naumburger Generalstaatsanwalt beschlossen, die Ermittlungen endg&uuml;ltig einzustellen, obwohl nach wie vor zahlreiche Indizien daf&uuml;r sprechen, dass Oury Jalloh sich nicht selbst angez&uuml;ndet hat, sondern von Polizeibeamten verbrannt wurde.<br>\nWas geschah wirklich in dieser  Dessauer Polizeizelle, in der der Asylbewerber Oury Jalloh 2005 qualvoll verbrannte? Hat er sich selbst angez&uuml;ndet? Oder waren es Polizeibeamte? Diese Frage wird m&ouml;glicherweise nie mehr beantwortet werden. Denn die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg kommt in einem Pr&uuml;fvermerk jetzt zu dem Schluss:<br>\nZitat: &bdquo;weitere Ermittlungen&ldquo;<br>\nim Falle Oury Jallohs seien<br>\nZitat: &bdquo;aussichtslos&ldquo;<br>\nDas Verfahren soll nicht wieder aufgenommen werden. R&uuml;ckblick: Zw&ouml;lf Jahre lang gingen die Ermittler von einer Selbstanz&uuml;ndung aus. Dann, eine spektakul&auml;re Wende. MONITOR berichtete im November 2017 &uuml;ber ein internes Dokument. Pl&ouml;tzlich geht der Dessauer Staatsanwalt Folker Bittmann von einem begr&uuml;ndeten Mordverdacht aus &ndash; und will gegen Polizeibeamte ermitteln. Der Grund: Brandexperten und Mediziner waren zu dem Schluss gekommen, dass die bisherige These der Selbstanz&uuml;ndung von Oury Jalloh nicht l&auml;nger zu halten sei. Doch anstatt weiter zu ermitteln, wird dem Staatsanwalt der Fall weggenommen &ndash; und soll jetzt endg&uuml;ltig zu den Akten gelegt werden. Die neuen Erkenntnisse der Gutachter spielen f&uuml;r die Generalstaatsanwaltschaft praktisch keine Rolle. Die Experten wurden nicht einmal erneut befragt. Ohnehin k&ouml;nne bei den Gutachtern von einer<br>\nZitat: &bdquo;weitgehenden Einigung &hellip; keine Rede sein&ldquo;<br>\nhei&szlig;t es im Pr&uuml;fvermerk. Einer der Gutachter widerspricht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/oury-jalloh-112.html\">monitor<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vor dem Hintergrund der Existenz von rechtsextremen Netzwerken, in denen offenbar auch Polizisten mitwirken, k&ouml;nnte auch dieser Fall von besonderem Interesse sein, oder? Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut NSU 2.0: Wenn der &bdquo;Nationalsozialistische Untergrund&ldquo; als Polizeizelle wieder <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47993\">auftaucht<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>RT Deutsch: Recherchen und Forschungsergebnisse<\/strong><br>\nAm 11. Januar 2019 hat der Deutsche Journalisten-Verband in einer Pressemitteilung die Landesmedienanstalten davor gewarnt, RT Deutsch eine Rundfunklizenz zu erteilen. Unsere Forderung hat vor allem in den sozialen Netzwerken einen Sturm der Entr&uuml;stung hervorgerufen. Die Position des DJV, dass es sich bei RT um ein Propagandainstrument des Kreml und nicht um ein journalistisches Informationsmedium handelt, ist jedoch gut begr&uuml;ndet [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.djv.de\/startseite\/service\/news-kalender\/detail\/article\/recherchen-und-forschungsergebnisse.html%20\">DJV<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.S.:<\/strong> Das ist dann wohl der Blinde Fleck des DJV: Das Offensichtliche &ndash; dass die eigene Unterscheidung Nachricht\/Propaganda n&auml;mlich selbst Propaganda ist &ndash; kann er nicht sehen. Dabei k&ouml;nnte ein distanzierter Blick auf die angef&uuml;hrten &ldquo;guten Begr&uuml;ndungen&rdquo; Wunder wirken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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