{"id":48658,"date":"2019-01-24T09:30:07","date_gmt":"2019-01-24T08:30:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48658"},"modified":"2019-01-24T11:21:41","modified_gmt":"2019-01-24T10:21:41","slug":"staatsstreich-in-venezuela","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48658","title":{"rendered":"Staatsstreich in Venezuela?"},"content":{"rendered":"<p>Angefeuert durch die US-Regierung veranstaltete die Opposition gestern einen Aufmarsch zum sofortigen Sturz des Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro. Der Oppositionspolitiker Juan Guaid&oacute; ernannte sich selbst zum &Uuml;bergangspr&auml;sidenten. Die USA und die rechtsgerichteten Regierungen S&uuml;d- und Mittelamerikas erkannten Guaid&oacute; bereits an. <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong> berichtet f&uuml;r die NachDenkSeiten von den aktuellen Geschehnissen in Venezuela und zeichnet die Eskalationen der letzten Wochen nach, die zu dieser Zuspitzung f&uuml;hrten.<br>\n<!--more--><br>\nSeit den gewaltt&auml;tigen Protesten im Juli 2017 ist es der zerstrittenen venezolanischen Opposition in den letzten eineinhalb Jahren nicht gelungen, ihre Basis gegen die Regierung Nicol&aacute;s Maduro zu mobilisieren. Am 23. Januar gelang ihr der Durchbruch. Hunderttausende von Menschen folgten dem Aufruf des erst am 5. Januar neugew&auml;hlten Vorstands der oppositionellen Nationalversammlung. Es kam zu einer regelrechten Belagerung der Innenstadt von Caracas sowie zu Demonstrationen in verschiedenen Bundesstaaten. Die Menge protestierte, in den rot-gr&uuml;n-gelben Farben der Nationalflagge oder in wei&szlig;e T-Shirts gekleidet, gegen das wirtschaftliche Chaos und den Zusammenbruch der staatlichen Sozialversorgung. Ihre zentrale Forderung war jedoch der sofortige R&uuml;cktritt des gerade erst vereidigten Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro.<\/p><p>Der hatte zusammen mit der regierenden Partei PSUV bereits Tage zuvor zu einer Gegendemonstration aufgerufen, die sich im Verlauf des Tages vor dem Regierungspalast Miraflores konzentrierte, wo der Pr&auml;sident eine lange Ansprache hielt, in der er neue Sozialprogramme und den Bruch der diplomatischen Beziehungen zu den USA  ank&uuml;ndigte und zur Einheit und Alarmbereitschaft der Streitkr&auml;fte aufrief. Den am 23. Januar gefeierten 61. Jahrestag vom Ende der Diktatur General Marcos P&eacute;rez Jim&eacute;nez beanspruchten Regierung und Opposition jede f&uuml;r sich, als exklusive &bdquo;Erben der Demokratie&ldquo;.<\/p><p>Zweifellos beging Venezuela das neue Jahr unter Hochspannung.<\/p><p><strong>Chronik der Eskalation im Januar<\/strong><\/p><p>Am <strong>5. Januar<\/strong> vereidigt die von der Opposition dominierte, vom Obersten Gerichtshof Venezuelas jedoch seit 2016 entmachtete und nicht anerkannte Nationalversammlung (AN) Juan Guaid&oacute; zum Parlamentspr&auml;sidenten. Guaid&oacute; ist Fraktionsvorsitzender der Partei Voluntad Popular des unter Hausarrest stehenden rechtsradikalen Leopoldo L&oacute;pez. W&auml;hrend seiner Ansprache bezeichnete der bisher unauff&auml;llige 35-j&auml;hrige Guaid&oacute; Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro als einen &bdquo;Usurpator&ldquo;. <\/p><p>Am <strong>10. Januar<\/strong> leistet der mit 68 Prozent der Stimmen im Mai 2018 wiedergew&auml;hlte Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro seinen zweiten Amtseid als Regierungschef Venezuelas.<\/p><p>Am <strong>11. Januar<\/strong> beruft die Nationalversammlung eine &ouml;ffentliche Volksbefragung (<em>Cabildo<\/em>) im Zentrum von Caracas ein, auf der Guaid&oacute; das Milit&auml;r dazu aufruft, sich der Verfassung anzuschlie&szlig;en und sich selbst als &bdquo;&Uuml;bergangspr&auml;sident der Republik&ldquo; zur Verf&uuml;gung stellt.<\/p><p>Am <strong>13. Januar<\/strong> wird Guaid&oacute; &ndash; nach Angaben der Regierung Maduro &ndash; in La Guaira in der N&auml;he von Caracas angeblich von nicht bevollm&auml;chtigten Geheimdienst-Agenten &bdquo;widerrechtlich&ldquo; festgenommen und nach wenigen Stunden wieder auf freien Fu&szlig; gesetzt. Maduro spricht von einer &bdquo;inszenierten Medienshow&ldquo;.<\/p><p><em>Lesen Sie dazu auch: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48461\">Venezuela &ndash; Die zweite Amtszeit Nicol&aacute;s Maduros&hellip;<\/a>&ldquo; <\/em><\/p><p>Am <strong>15. Januar<\/strong> erkl&auml;rt die gesamte Nationalversammlung Nicol&aacute;s Maduro zum &bdquo;Usurpator&ldquo; und erkl&auml;rt Juan Guaid&oacute; mit Verweis auf Artikel 233, 333 und 350 der venezolanischen Verfassung zum vor&uuml;bergehenden &bdquo;Stellvertreter&ldquo;. Wieder ruft Guaid&oacute; das Milit&auml;r zur Verfassungstreue auf und bietet als K&ouml;der eine Amnestie f&uuml;r Anti-Maduro-Rebellen an.<\/p><p>Als Erg&auml;nzungsma&szlig;nahme zur Nominierung Guaid&oacute;s zum &bdquo;&Uuml;bergangspr&auml;sidenten&ldquo; ernennt die AN auch den oppositionellen Politiker Gustavo Tarre als &bdquo;Sonderbeauftragten&rdquo; Venezuelas f&uuml;r die Organisation der amerikanischen Staaten (Spanisch OEA).<\/p><p>In der Nacht zum Montag, den <strong>21.Januar<\/strong>, wird das zum Kunstzentrum umgebaute Haus des verstorbenen Regierungsabgeordneten Robert Serra von Unbekannten in Brand gesetzt. In sozialen Netzwerken hochgeladene <a href=\"http:\/\/www.resumenlatinoamericano.org\/2019\/01\/22\/venezuela-fascistas-incendiaron-y-destruyeron-la-casa-de-la-juventud-robert-serra\/\">Videos<\/a> zeigen, wie eine Gruppe von M&auml;nnern den Anschlag mit Molotow-Cocktails ver&uuml;bten und das Zentrum in Schutt und Asche legten. In der gleichen Nacht &uuml;berf&auml;llt ein rebellierendes Kommando der Nationalgarde Venezuelas in San Jos&eacute; de Cotiza, nahe Caracas, ein Waffenlager.<\/p><p>Der Aufstand ereignet sich nun wenige Tage nach dem Amnestie-Angebot Juan Guaid&oacute;s an Soldaten, die die Regierung Maduro nicht anerkennen und &bdquo;f&uuml;r die Wiederinkraftsetzung der Verfassungsordnung k&auml;mpfen&ldquo;; eine unmissverst&auml;ndliche Aufforderung zum Massenungehorsam des Milit&auml;rs, der sich US-Vizepr&auml;sident Mike Pence mit dem Versprechen anschlie&szlig;t, der Nationalversammlung und Guaid&oacute; &bdquo;fortgesetzte Unterst&uuml;tzung&rdquo; durch Washington zuzusagen.<\/p><p>W&auml;hrend des Massenaufmarschs der Opposition ruft sich Juan Guaid&oacute; nun unter ohrenbet&auml;ubender Zustimmung der Demonstranten zum offiziellen &bdquo;&Uuml;bergangspr&auml;sidenten Venezuelas&ldquo; aus und wird <a href=\"https:\/\/twitter.com\/realDonaldTrump\/status\/1088146315979251717\">binnen weniger Stunden von der Donald-Trump-Administration<\/a>, <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Almagro_OEA2015\/status\/1088133650619813888\">der OEA<\/a> und den konservativen Regierungen der Lima-Gruppe &ndash; allen voran das rechtsradikale, brasilianische Bolsonaro-Regime &ndash; als offizielle Regierung Venezuelas anerkannt. Die mit den USA verb&uuml;ndete Gruppe hatte bereits am 5.Januar Maduro die Legitimit&auml;t <a href=\"https:\/\/twitter.com\/thelimagroup\/status\/1081627485693984768\">abgesprochen<\/a> und die &Uuml;bertragung der Regierungsbefugnisse an die Nationalversammlung gefordert. <\/p><p>Allerdings verweigerten die neue mexikanische Regierung Andr&eacute;s Lopez Obrador ebenso wie kleine Staaten der Karibik sowie Russland Guaid&oacute; die Anerkennung.<\/p><p>Etwas differenzierter, wenngleich als Warnung an die Regierung Maduro zu verstehen, <a href=\"https:\/\/twitter.com\/EUCouncilPress\/status\/1088199184740683777\">&auml;u&szlig;erte<\/a> sich die Vertreterin der Europ&auml;ischen Union f&uuml;r Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini. In zwei abgesetzten Tweets vermied sie die Anerkennung Guaid&oacute;s als Pr&auml;sidenten Venezuelas, appellierte stattdessen an &bdquo;einen unmittelbaren politischen Prozess&hellip; der zu freien und glaubw&uuml;rdigen Wahlen im Einklang mit der verfassungsm&auml;&szlig;igen Ordnung f&uuml;hrt&rdquo;, und forderte &bdquo;die Beachtung und die volle Respektierung der B&uuml;rgerrechte, Freiheit und Sicherheit aller Mitglieder der Nationalversammlung, einschlie&szlig;lich ihres Pr&auml;sidenten @jguaido&hellip;&ldquo; ein.<\/p><p><strong>Die Rolle der US-Regierung<\/strong><\/p><p>2013 konnte Nicol&aacute;s Maduro sein erstes Pr&auml;sidentschaftsmandat mit knapp 51 Prozent der Stimmen, bei einer sehr hohen nahezu 80-prozentigen Wahlbeteiligung, erringen. F&uuml;nf Jahre sp&auml;ter erzielte er bei seiner Wiederwahl im Mai 2018 nach offiziellen Angaben zwar 68 Prozent der Stimmen &ndash; die Wahlbeteiligung sackte jedoch auf 46,07 Prozent ab; eine Abnahme von 33,5 Prozent. Der dramatische Einbruch des W&auml;hlerinteresses k&ouml;nnte bedeuten, dass eine gro&szlig;e Anzahl Venezolaner die Verbindung zum Regime  &ndash; und auch umgekehrt &ndash; verloren haben. <\/p><p>&bdquo;Wenn also in einem Land, dessen &Ouml;konomie j&auml;hrlich um 10 Prozent dahinschmilzt, die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung nicht mehr auf der Seite der Regierung steht, bleibt abzuwarten, wann sie in ihrer Kosten-Nutzen-Berechnung zur Schlussfolgerung kommt, dass es sich lohnt, auf die Stra&szlig;e zu gehen und den Sturz des Regimes zu fordern&ldquo;, <a href=\"https:\/\/www.publico.pt\/2019\/01\/23\/mundo\/entrevista\/vamos-assistir-mudanca-mudanca-dentro-chavismo-1859172\">kommentiert<\/a> Filipe Vasconcelos Rom&atilde;o, Professor an der Autonomen Universit&auml;t von Lissabon und Gastprofessor an der ORT-Universit&auml;t Uruguays.<\/p><p>Es gibt jedoch auch klare Belege f&uuml;r eine externe Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas. Dazu kommen die ideologischen Machtverschiebungen in S&uuml;damerika. Bis 2015 wurde Maduro von einem relativ umsichtigen politischen Umfeld in Lateinamerika beg&uuml;nstigt, das sich jedoch innerhalb von wenigen Jahren verschob. Das lag an den autorit&auml;ren Versuchungen Maduros, dem Versagen bei der Bek&auml;mpfung der Wirtschaftskrise, aber auch der Wahl konservativer und rechtsextremistischer Regierungen in den Nachbarl&auml;ndern.<\/p><p>Vor allem die Machtverschiebungen in Argentinien, Chile und Brasilien ermutigten die eigentlich niedergeschlagene Opposition zu einer neuen Kraftprobe in der Nationalversammlung und zur herausfordernden Ernennung Juan Guaid&oacute;s zum &bdquo;Pr&auml;sidenten der Republik&ldquo;. Selbstverst&auml;ndlich war diese Taktik mit einschl&auml;gigen Akteuren der US-Szene abgekartet, zu denen der von Exilkubanern abstammende Senator und Trump-Berater Marco Rubio, Ex-CIA-Direktor Mike Pompeo, Vizepr&auml;sident Mike Pence und Donald Trump selbst geh&ouml;ren.<\/p><p><strong>Die Anerkennung Guaid&oacute;s als &bdquo;offiziellen Pr&auml;sidenten&ldquo; bedeutet eine Abkehr der bisherigen Sanktions- und Drohpolitik, hin zur Eskalierung mit einem Schachmatt-Versuch<\/strong>: die Belagerung Nicol&aacute;s Maduros. Pompeo forderte den gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten auf, sein Amt &bdquo;zugunsten eines legitimen F&uuml;hrers, der den Willen des venezolanischen Volkes widerspiegelt&rdquo;, niederzulegen. <a href=\"https:\/\/actualidad.rt.com\/actualidad\/303047-pompeo-exhortar-maduro-abandonar-cargo\">Gleichzeitig rief er<\/a> die venezolanischen Milit&auml;r- und Sicherheitskr&auml;fte dazu auf, &bdquo;die Demokratie zu unterst&uuml;tzen und die B&uuml;rger zu sch&uuml;tzen&rdquo;. Wenn Maduro und die Bolivarischen Streitkr&auml;fte dem nicht folgen, k&ouml;nnen sie fortan wegen &bdquo;Zuwiderhandlung gegen den legitimen F&uuml;hrer&ldquo; kriminalisiert werden und die USA w&uuml;rden dies als einen Casus Belli werten. <strong>Einer milit&auml;rischen Intervention sind also T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet.<\/strong><\/p><p><strong>Milit&auml;r: Meutereien in der Truppe, Loyalit&auml;t im Oberkommando<\/strong><\/p><p>Die linksliberale mexikanische Tageszeitung La Jornada <a href=\"https:\/\/www.jornada.com.mx\/ultimas\/2019\/01\/23\/opositores-y-oficialistas-encienden-caracas-con-protestas-5766.html\">sprach<\/a> mit  Sicherheitsexperten &uuml;ber den Zwischenfall der 27 Rebellen der Cotiza-Kaserne. F&uuml;r die Experten ist die Meuterei ein Beleg f&uuml;r die Unzufriedenheit innerhalb der Streitkr&auml;fte, die als zuverl&auml;ssige St&uuml;tze der sozialistischen Regierung gelten. Juan Guaid&oacute; spekuliert gar damit, der Aufstand habe deutlich gemacht, dass seine Aufrufe an das Milit&auml;r, einer &Uuml;bergangsregierung beizustehen, Resonanz finden.<\/p><p>Obwohl die Streitkr&auml;fte wiederholt von sich behaupteten, sie seien vereint, sind nach Angaben der oppositionellen NGO Control Ciudadano im Jahr 2018 etwa 180 Milit&auml;rs wegen Verschw&ouml;rung verhaftet worden, rund 10.000 Soldaten h&auml;tten seit 2015 ihre Entlassung aus dem Milit&auml;rdienst beantragt und 2018 seien mehr als 4.000 Mann von der Nationalgarde desertiert; Ziffern, die in den mehr als 300.000 Mann z&auml;hlenden Verb&auml;nden der Streitkr&auml;fte allerdings kaum ins Gewicht fallen d&uuml;rften. <\/p><p>Der von Nicol&aacute;s Maduro und der PSUV-F&uuml;hrung zusammengeschwei&szlig;te Chavismus ist nicht monolithisch, sondern setzt sich aus unterschiedlichen Fraktionen zusammen, so auch im Milit&auml;r. Eine plausible Schlussfolgerung ist, dass, solange die Gener&auml;le die Kontrolle &uuml;ber die Truppe besitzen, Maduros Fall kaum zu erwarten ist. F&uuml;r die entscheidende Frage, in welche Richtung die Streitkr&auml;fte sich bewegen, werden die kommenden Tage und Wochen entscheidend sein. Werden sie Maduro weiterhin kritiklos unterst&uuml;tzen oder f&uuml;r von au&szlig;en gesteuerte Einfl&uuml;sse empf&auml;nglich sein?<\/p><p>Titelbild: ElPitazzoTV<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angefeuert durch die US-Regierung veranstaltete die Opposition gestern einen Aufmarsch zum sofortigen Sturz des Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro. Der Oppositionspolitiker Juan Guaid&oacute; ernannte sich selbst zum &Uuml;bergangspr&auml;sidenten. Die USA und die rechtsgerichteten Regierungen S&uuml;d- und Mittelamerikas erkannten Guaid&oacute; bereits an. <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong> berichtet f&uuml;r die NachDenkSeiten von den aktuellen Geschehnissen in Venezuela und zeichnet die Eskalationen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48658\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":48659,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,20,190],"tags":[282,2565,2071,1995,663,1556,1333,426],"class_list":["post-48658","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-landerberichte","category-wahlen","tag-buergerproteste","tag-guaido-juan","tag-maduro-nicolas","tag-pence-mike","tag-putsch","tag-usa","tag-venezuela","tag-wahlbeteiligung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/190124_venezuela.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48658","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=48658"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48658\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48664,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48658\/revisions\/48664"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/48659"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=48658"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=48658"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=48658"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}