{"id":48752,"date":"2019-01-28T14:00:54","date_gmt":"2019-01-28T13:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48752"},"modified":"2019-01-28T15:25:59","modified_gmt":"2019-01-28T14:25:59","slug":"familie-ich-werde-mein-auge-verlieren-in-frankreich-wurde-offensichtlich-auf-die-koepfe-gezielt-lesermails","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48752","title":{"rendered":"\u201eFamilie, ich werde mein Auge verlieren\u201c &#8211; In Frankreich wurde offensichtlich auf die K\u00f6pfe gezielt. Lesermails."},"content":{"rendered":"<p>Am vergangenen Samstag wurde Jerome Rodrigues, ein Sprachrohr der Gelbwesten, von einem Gummigeschoss getroffen, als er die Szene filmte. Er wird sein Leben lang davon gezeichnet sein. Die NachDenkSeiten haben in den letzten Tagen &ndash; wie leider nur wenige andere Medien &ndash; &uuml;ber die Gewalt im Nachbarland berichtet. Wir sehen uns dazu verpflichtet, Sie weiter dar&uuml;ber zu informieren. Heute bringen wir eine Sammlung von Lesermails mit durchaus weiterf&uuml;hrenden Informationen. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nEine NachDenkSeiten-Leserin &ndash; 2. Leserbrief &ndash; hat &uuml;ber Wochen Demonstrationen im Fernsehen beobachtet. Nach ihren Beobachtungen wird mit den Handfeuerwaffen f&uuml;r Gummigeschosse in Kopfh&ouml;he gezielt. <\/p><p>Im 14. Leserbrief wird auf die eingesetzte Waffe verlinkt. Wenn man das liest, dann denkt man an milit&auml;rische Nutzung und dort ist es schlimm genug. Aber hier geht es nicht um den Krieg zwischen Milit&auml;rs, sondern um den Einsatz einer Waffe im Kampf der Regierung gegen das eigene Volk. <\/p><p>Was Polizisten hierzulande vom Einsatz von Gummigeschossen hielten, fanden wir in einem Artikel vom <strong>05.06.2012<\/strong>:<br>\n<strong>GdP NRW: Einsatz von Gummigeschossen ist unverantwortlich<\/strong><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160404143142\/http:\/www.gdp.de\/gdp\/gdp.nsf\/id\/DE_GdP-NRW-Einsatz-von-Gummigeschossen-ist-unverantwortlich-?open&amp;Highlight=gummi\"><\/a><br>\n<em>D&uuml;sseldorf.<\/em>&nbsp;Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die gestern von der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) erhobene Forderung nach einer Aufr&uuml;stung der Polizei mit Gummigeschossen scharf kritisiert. &bdquo;Die Polizei muss bei Demonstrationen mit aller Entschiedenheit gegen militante Gewaltt&auml;ter vorgehen, aber wir leben in Deutschland nicht in einem B&uuml;rgerkrieg. Wir sollten ihn auch nicht herbeireden&ldquo;, sagte der GdP-Landesvorsitzende Frank Richter. &bdquo;Wer Gummigeschosse einsetzen will, nimmt bewusst in Kauf, dass es zu Toten und Schwerverletzten kommt. Das ist in einer Demokratie nicht hinnehmbar&ldquo;, warnte Richter. Die Polizei habe zudem gen&uuml;gend andere Mittel, um aggressive Angreifer auf Distanz zu halten. &bdquo;Dazu geh&ouml;rt im Notfall auch der Wasserwerfer&ldquo;, betonte der GdP-Landesvorsitzende.<br>\n&hellip;<\/p><p>Jetzt gehen auch Demonstranten mit roten Schals auf die Stra&szlig;e. Das ist legitim. Anh&auml;nger des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Macron versuchen so ein Gegengewicht zu bilden. Kein Problem. <\/p><p>Die PR-Leute der herrschenden Kreise k&ouml;nnen auch noch auf ganz andere Ideen kommen. Agents Provocateur einzusetzen, liegt nahe. Diese kommen zu den gewaltbereiten Personen aus der Gelbwesten-Bewegung hinzu. Eine Leserbriefschreiberin, deren Leserbrief wir wegen der L&auml;nge und nicht ausreichender Belege nicht aufgenommen haben, behauptet, einige jener Personen, die jetzt als Gelbwesten bei der Europawahl antreten wollen, seien mit Macron verbunden. Diese Beobachtung kann stimmen, sie kann falsch sein. Wir konnten das nicht recherchieren, weisen aber auf diese M&ouml;glichkeit hin &ndash; verbunden mit der Anregung an Sie, bei Ihren Beobachtungen des Geschehens diese M&ouml;glichkeit im Auge zu behalten. Wenn sich der Verdacht bewahrheitet, werden wir dar&uuml;ber berichten.<\/p><p><strong>Nun aber zu den Lesermails:<\/strong><\/p><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>das Zitat von Warren Buffet lautet richtig: &ldquo;It&rsquo;s class warfare, my class is winning, but they shouldn&rsquo;t be.&ldquo; Der letzte Teil fehlt leider bei ihnen und erweckt einen vollkommen anderen Eindruck des Gesagten als im Kontext ihres Artikels.<\/p><p><a href=\"http:\/\/edition.cnn.com\/2005\/US\/05\/10\/buffett\/index.html\">Im Interview &nbsp;mit CNN<\/a> setzt sich Buffett mit der Problematik der zu niedrigen Steuern f&uuml;r Reiche auseinander. Und pl&auml;diert f&uuml;r h&ouml;here Steuers&auml;tze f&uuml;r Reiche!&nbsp;<\/p><p>SG,<br>\nHeiko Weidemann<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Meine Quelle enthielt den Nachsatz &bdquo;but they shouldn&rsquo;t be&ldquo; nicht. Aber ich kann ohne Schwierigkeiten akzeptieren, dass Warren Buffett auch diesen Teilsatz gesprochen hat. Diese Entlastung seiner Person &auml;ndert aber doch &uuml;berhaupt nichts an seiner Feststellung: Es ist Klassenkrieg und meine Klasse wird ihn gewinnen.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nich danke Ihnen sehr, da&szlig; Sie dieses Thema aufgreifen, von unserern MacMedien erwarte ich nichts, die berichten ja &uuml;berhaupt nur sehr sparsam &uuml;ber die Gelbwesten-Bewegung.<\/p><p>Ich verfolge seit Wochen, jeden Samstag, die livestreams von rt deutsch. Ich kann folgende Beobachtungen berichten:<br>\n&nbsp;<br>\nUnter den Gruppen der Polizisten befinden sich Personen ohne polizeiliches Hoheitsabzeichen, sie sind mit Jeans und Lederjacken bekleidet, manche tragen Motorradhelme und Schlagst&ouml;cke, aber keine Schilde. Ich habe mehrfach beobachtet, das es gerade diese Personen waren, die noch vor der Polizei, mit Schlagst&ouml;cken auf Gelbwesten einschlagen.<br>\n&nbsp;<br>\nWenn es zu Gewaltangriffen der Polizei gegen die Demonstranten kommt, ist dem keine erkennbare Aktion der Gelbwesten vorrausgegangen, die das rechtfertigt. Ich habe Polizisten gesehen die mit Handfeuerwaffen, in die Kopfh&ouml;he, der demonstrierenden Menschengruppen geschossen haben, das war und ist f&uuml;r mich sehr schockierend.<br>\n&nbsp;<br>\nAuch der zu beobachtende &uuml;berm&auml;ssige Einsatz von Gas, wie Tr&auml;nengas- und Pfefferspray gegen die eigene Bev&ouml;lkerung, halte ich f&uuml;r sehr bedenklich<br>\n&nbsp;<br>\nDer &uuml;berw&auml;ltigende Anteil der Gelbwesten demonstriert friedlich, in den immer noch sehr aufger&auml;umten und sauberen Strassen von Paris. Sieht besser aus, als in Berlin.<br>\n&nbsp;<br>\nUnruhestifter gibt es in jeder solchen Bewegung, es wurden ein paar Autos angez&uuml;ndet, Absperrgitter von Baustellen gerissen und lose Materialien zum Barrikadenbau verwendet, welche die Polizei meist schnell wieder beseitigt. Ich habe auch Demonstranten gesehen, die Steine geworfen haben. Szenen wie in Hamburg zum G20 Gipfel, habe ich nicht beobachtet.<br>\n&nbsp;<br>\nIch habe nat&uuml;rlich nur den Stream einer Kamera auswerten k&ouml;nnen, doch was ich gesehen habe, rechtfertigt nicht diese Gewalt.<\/p><p>Dies ist einer Demokratie und einer EU der hehren Demokratie und Menschrechte Verteidiger, unw&uuml;rdig.<\/p><p>Wenn sich unser Regierungslautsprecher nicht bald, deutlich und unmissverst&auml;ndlich, zu den Vorg&auml;ngen in Frankreich positionieren, entlarven sie sich als Doppelmoralisten. Doch das wird unseren die &ldquo;Demokratie verteidigenden Haltungsfedern&rdquo;, keine Zeile wert sein.<\/p><p>Sie sind damit besch&auml;ftigt, wie sie uns erziehen k&ouml;nnen. Ph!<br>\n&nbsp;<br>\nBitte unterst&uuml;tzt Aufstehen, Solidarit&auml;t mit unseren franz&ouml;sischen Mitb&uuml;rgern!<br>\n&nbsp;<br>\nMit dankbaren Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAnke Zimmermann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Scheu&szlig;liche Bilder! Aber wohl notwendig, sie zu zeigen. <\/p><p>Danke, Herr M&uuml;ller, f&uuml;r den Artikel! <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBernhard Meyer <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen Dank f&uuml;r Ihre Recherchen zur exzessiven Polizeigewalt gegen die &bdquo;Gelbwesten&ldquo;! Erst durch die Nachdenkseiten erfuhr ich, mit welch grausamer Brutalit&auml;t die franz&ouml;sische Polizei bereits seit zwei Monaten gegen die Gelbwesten und mit ihnen sympathisierende Demonstranten, aber auch gegen Pressevertreter vorgeht. Es erscheint mir unglaublich, dass in unserem Nachbarland reihenweise B&uuml;rger aller Altersgruppen, von f&uuml;nfzehnj&auml;hrigen Jugendlichen bis zum achtzigj&auml;hrigen Greis schwerste Verletzungen durch Polizeiwaffen erleiden, H&auml;nde oder Augen einb&uuml;&szlig;en und sogar get&ouml;tet werden (gem&auml;&szlig; der auf den NDS &uuml;bersetzten Liste), ohne dass davon erkennbar in den Leitmedien berichtet wird.<br>\n&nbsp;<br>\nBis zur Lekt&uuml;re Ihres Artikels auf den NDS hatte ich zwar viel von der Gewalt der Gelbwesten geh&ouml;rt (die selbstverst&auml;ndlich wie jede andere Gewalt zu verurteilen ist und in den Medien auch deutlich h&ouml;rbar verurteilt wurde, und die m.W. nicht zu Schwerstverletzten, Verst&uuml;mmelten oder Toten gef&uuml;hrt hat), aber kaum etwas von der martialischen Polizeigewalt, die viele Opfer f&uuml;r den Rest ihres Lebens behindern wird. Welch furchtbare Exempel werden hier statuiert &ndash; Abschreckung f&uuml;r alle potentiellen Demonstranten &ndash; denn diese Gewalt wird, wie Filme auf franz&ouml;sischen Webseiten zeigen, auch gegen Demonstranten ausge&uuml;bt, die unbewaffnet und ungesch&uuml;tzt sind und sich weithin sichtbar defensiv verhalten (vgl. z.B. <a href=\"https:\/\/www.franceinter.fr\/justice\/gilets-jaunes-on-a-soumis-8-videos-et-photos-de-violences-policieres-presumees-a-deux-avocats\">Video 1<\/a>) und sie trifft auch unbeteiligt am Rand des Geschehens stehende oder wehrlos am Boden liegende Personen (ebd.). Die Botschaft ist eindeutig: <em>bleibt zu hause und verhaltet euch ruhig, sonst riskiert ihr buchst&auml;blich Leib und Leben<\/em>.<br>\n&nbsp;<br>\nBeim Versuch, das Thema &bdquo;Polizeigewalt gegen Gelbwesten&ldquo; zu googeln, fand ich am Freitag nachmittag im deutschsprachigen Netz nur auf alternativen Internet-Nachrichtenportalen und auf RT deutsch Berichte. Um so &uuml;berraschter war ich, als am Abend in der Sendung &bdquo;Hintergrund&ldquo; des Deutschlandfunk die Polizeigewalt gegen die protestierenden B&uuml;rger angesprochen wurde.<\/p><p>Hatte ich im ersten Moment gehofft, das journalistische Ethos in den &ouml;ffentlich-rechtlichen deutschen Medien sei erwacht, so durfte ich schnell dazulernen und eine perfide Methode der Meinungsmache wiedererkennen:<br>\n&nbsp;<br>\nGreife schwerwiegende Kritik deines Gegners auf, um sie dann durch den Mund deines Gegners entkr&auml;ften zu lassen.<br>\n&nbsp;<br>\nIn der Sendung, die zun&auml;chst durchaus seri&ouml;s und nicht unempathisch von den Motiven und Forderungen der Gelbwesten berichtet, wird schlie&szlig;lich der Vorwurf der &uuml;berzogenen Polizeigewalt formuliert, um ihn dann ausgerechnet von einem Sanit&auml;ter und Angeh&ouml;rigen der Gelbwesten-Bewegung entkr&auml;ften zu lassen. Wer wollte dann noch denken, es geschehe etwas Unrechtes, wenn selbst ein Vertreter der Betroffenen und ein Experte f&uuml;r Verletzungen das verneint?<\/p><p>Obwohl er auch schon Demonstranten gesehen hat, die durch den Einsatz von Blendgranaten Gliedma&szlig;en verloren haben, <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/proteste-der-gelben-westen-kein-ende-in-sicht.724.de.html?dram:article_id=439370\">h&auml;lt Marco das Verhalten der Sicherheitskr&auml;fte insgesamt nicht f&uuml;r &uuml;bertrieben<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wenn die Sicherheitskr&auml;fte reagiert haben, muss man sagen, dass es leider eine notwendige Reaktion war. Zumindest hier in Bordeaux gab es keine exzessive Gewalt der Sicherheitskr&auml;fte, die Reaktionen waren legitime Selbstverteidigung und angemessen. Die Sicherheitskr&auml;fte wurden angegriffen, mit Molotowcocktails und Pflastersteinen beworfen. Es gab ein paar Verletzte unter ihnen, sie wurden wirklich stark in den Konflikt mit reingezogen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>&nbsp;<br>\nDie Reportage endet schlie&szlig;lich mit einem Zitat eines nur beim Vornamen genannten Gelbwesten-Vertreters, der sich klar f&uuml;r Gewalt ausspricht:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wir m&uuml;ssen auch zeigen, dass wir gewaltsam sein k&ouml;nnen, so wie sie gewaltsam sind. Es gibt tausend m&ouml;gliche Aktionen, von einer Menschenkette bis hin zum Werfen von Pflastersteinen oder anderen Sachen. Alles zusammen f&uuml;hrt dazu, dass wir unser Ziel erreichen. Und man muss alle machen lassen. Die, die friedlich demonstrieren wollen und die, die Pflastersteine werfen wollen. Denn gemeinsam werden wir das erreichen, was wir wollen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Was h&auml;ngenbleibt von dieser Reportage: auch wenn einige Forderungen der Gelbwesten nachvollziehbar sind, ist die Gewalt gegen die Gelbwesten unvermeidlich und legitim, da sie von gewaltbereiten Protestierenden erzwungen wird und die Polizei aus Selbstschutz nicht anders vorgehen kann.<br>\nDiese apologetische Darstellung der exzessiven Polizeigewalt entspricht m.E. nicht den Tatsachen, wird aber so geschickt vorgetragen, dass sie geeignet ist, auch B&uuml;rger zu erreichen, die im ersten Moment durch Nachrichten von Toten und Verst&uuml;mmelten alarmiert sein m&ouml;gen.<br>\n&nbsp;<br>\nMit gro&szlig;em Respekt f&uuml;r Ihr Engagement f&uuml;r Aufkl&auml;rung, Frieden und Menschenrechte und freundlichem Gru&szlig;,<br>\nS.P.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, <\/p><p>anbei schicke ich Ihnen eine kleine Satire &ndash; die Gelbwesten-Proteste aus Sicht des Pr&auml;sidenten &hellip; <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en, <\/p><p>Anke Eggert-Gottschlich <\/p><p>Macron &ndash; ein Pr&auml;sident sieht gelb<br>\n(kleine Satire)<\/p><p>Diese sturen Franzosen gehen mir vielleicht auf die Nerven. Ich musste ja schon auf meinen Auslandsreisen ab und zu meinem Frust Luft machen. Diese Volk ist einfach reformunwillig. Die Leute erinnern mich an einen sturen Esel, den man auf ein herrliches Distelfeld bringen will. Und er sperrt sich. Man versteht es wirklich nicht. Sie haben den besten Pr&auml;sidenten, den man sich vorstellen kann, und sie wollen ihn loswerden. Zuerst einmal bin ich der sch&ouml;nste &ndash; man muss sich nur mal Hollande oder Sarkozy im Vergleich anschauen. Ich bin gebildet, kultiviert, habe Unmengen an Charme. Die &auml;lteren Damen lieben mich, die &auml;lteren Herren auch. Sogar die Feministinnen finden mich cool, da ich ultramodern bin als junger, extrem attraktiver talentierter junger Mann, der eine wesentlich &auml;ltere Frau heiratet. Also ich kann die Menschen wirklich um den Finger wickeln, wenn ich will. Unverst&auml;ndlich, warum das nun nicht mehr klappt. Bei meiner Fernsehansprache an die Gelbwesten habe ich mir soviel M&uuml;he gegeben. Brigitte hat stundenlang mit mir ge&uuml;bt. Tja, sie ist immer noch eine supergute Schauspiellehrerin. Und ich war wirklich w&uuml;tend auf diese bescheuerten Gelbwesten. Es war unheimlich schwer, das zu verbergen. Deshalb musste ich mich auch am Tisch festhalten, um nicht in Versuchung zu kommen, mein B&uuml;ro zu zerlegen. Ich h&auml;tte am liebsten meinen Briefbeschwerer in die Kamera geschmissen. Davon merkt man ja nichts, wenn man sich die Rede anschaut. Ich finde, ich habe das ganz gut hingekriegt mit dem milden, verst&auml;ndnisvollen Landesvater,  der seine Kinderchen zur Vernunft aufruft und der nat&uuml;rlich auch Strenge walten l&auml;&szlig;t.<br>\nUnd mein gro&szlig;z&uuml;giges Dialogangebot wollen sie auch nicht annehmen. Langsam habe ich wirklich die Nase voll. Erst konnte ich nicht in den Skiurlaub, und jetzt nicht nach Davos! Macron d&eacute;mission. Tja, das h&auml;tten sie wohl gerne. Den Gefallen werde ich ihnen aber nicht tun. Brigitte und ich sind gerade dabei, es uns im Elyseepalast so richtig sch&ouml;n zu machen. Alles neu und alles vom Feinsten. Da will ich ja jetzt nicht schon wieder ausziehen. Ausserdem k&ouml;nnten wir im Sommer dann gar nicht unseren edlen neuen Pool in der Sommerresidenz genie&szlig;en. Wenn den Franzosen meine Politik nicht gef&auml;llt, dann sollen sie doch gehen. Ich brauche sie nicht. Ich kann auch ohne sie regieren. Die reichen, interessanten und sympathischen Leute w&uuml;rden ja bleiben, denn sie lieben meine Politik. Und auf den Rest kann ich wirklich verzichten. Analphabeten und Proleten, die zu faul sind, die Stra&szlig;e zu &uuml;berqueren! Ein kleines Problemchen h&auml;tten wir schon, wer soll die ganzen unangenehmen Arbeiten &uuml;bernehmen? Aber ich bin sicher, es gibt viele Menschen, die sich danach sehnen, in unser herrliches Land der Libert&eacute;, Egalit&eacute; und Fraternit&eacute; einzuwandern und die auch nicht so unversch&auml;mte und &uuml;berzogene Anspr&uuml;che h&auml;tten. Apropos Libert&eacute;, Egalit&eacute;, Fraternit&eacute; &ndash; ich freue mich immer wieder &uuml;ber meine neue Erwerbung &ndash; das Poster hinter meinem Schreibtisch. Es war zwar nicht gerade ein Schn&auml;ppchen, aber ich finde, es hat sich gelohnt &ndash; mein B&uuml;ro wirkt dadurch ziemlich trendig &ndash; zudem ist es traditionsbewu&szlig;t und es ein Statement!<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Zweitens: Die Bundesregierung will die Vorg&auml;nge in Frankreich nicht beurteilen und nicht bewerten. So Regierungssprecher Seibert in einer Pressekonferenz. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=vn5Ao-lL4aM\">Siehe hier<\/a>. Die &Auml;u&szlig;erung von Seibert wie auch die des Sprechers des Bundesinnenministeriums sollte man sich f&uuml;r &auml;hnliche F&auml;lle im Umgang mit anderen L&auml;ndern archivieren. Seibert: &ldquo;Ich beurteile oder bewerte das gar nicht, wie es &uuml;blich ist zwischen befreundeten Nationen.&rdquo;. Der Sprecher des Bundesinnenministers meinte: &ldquo;Wir kommentieren grunds&auml;tzlich nicht die Ma&szlig;nahmen anderer Staaten&rdquo;. (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48665\">Siehe hier<\/a>)<br>\n-&gt; Selten so gelacht&hellip; Warum ist mir das bisher nicht aufgefallen?<\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>sehr gut, da&szlig; Sie sich der Sache annehmen; h&auml;tte mich nicht ein Freund auf den Artikel gestern auf den NDS aufmerksam gemacht, ich w&uuml;sste es auch nicht. Unsere Regierung kann&nbsp; man nur noch als Schande bezeichnen und Sprechpuppen gibt&rsquo;s bei Mattel g&uuml;nstiger.<\/p><p>Julius Schmitt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, &nbsp;<\/p><p>zu Ihrem heutigen Beitrag: Was laut Regierungssprecher Seibert angeblich f&uuml;r &ldquo;andere Staaten&rdquo; (in diesem Fall Frankreich) gilt, gilt offensichtlich z.B. nicht f&uuml;r Venezuela, wo vor wenigen Tagen ein&nbsp; Staatsstreich stattgefunden und wozu Au&szlig;enminister Maas eine Erkl&auml;rung der EU angek&uuml;ndigt hat (die Deutschland selbstverst&auml;ndlich mit unterschreiben wird), die sich (wetten?) wieder einmal in alter Vasallenmanier voll und ganz der Vorgehensweise (Vorgaben) der USA beflei&szlig;igen wird. &nbsp;<\/p><p>Es ist nur noch zum Erbrechen!&nbsp;<\/p><p>Gru&szlig;<br>\nG. Fernekes<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wenn ich dies lese, ergreift mich kalte Wut. Wie war das doch noch: &ldquo;Assad f&uuml;hrt Krieg gegen sein eigenes Volk&rdquo; lauteten die Schlagzeilen landauf landab. Macron????????<\/p><p>MfG<\/p><p>Hans-Georg Stork<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team der NachDenkSeiten,<\/p><p>zuerst einmal vielen Dank f&uuml;r diesen Bericht. Ich werde auf jeden Fall die Seiten ausdrucken und weitergeben. Und hoffentlich Menschen finden, die sie lesen werden!!!<br>\n&hellip;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e aus M&uuml;nster<\/p><p>Barbara Schnellen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r die &Uuml;bersetzung der Verletztenliste!<\/p><p>Ist es nur Zufall, da&szlig; Kopf- und Gesichtsverletzungen in der Mehrheit sind? Das sieht f&uuml;r mich sehr nach Vorsatz aus. Denn da&szlig; alle Polizisten &bdquo;rein zuf&auml;llig&ldquo; so schwere Verletzungen verursachen, ist sehr unglaubw&uuml;rdig.<\/p><p>Wer sind hier die Krawallmacher, als die die Gelbwesten in der hiesigen Presse immer dargestellt werden? Sicher nicht die Demonstranten.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAmeli Ganz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, liebe Macher der Nachdenkseiten, <\/p><p>Ihre Wiedergabe der Zusammenstellung der Verletzten der Gilets Jaunes ist wichtig,&nbsp; obwohl es mich zutiefst emp&ouml;rt und sehr schmerzt, zu sehen, was diesen mutigen Menschen von der Staatsgewalt angetan worden ist. Und es erf&uuml;llt mich mit Grauen zu sehen, wie mitten im &ldquo;Frieden&rdquo; die Polizei mit Granaten und anderen schweren Geschossen auf demonstrierende B&uuml;rgerInnen losgeht. Auf was m&uuml;ssen wir uns noch alles gefasst machen, wenn sich&nbsp; die Verh&auml;ltnisse &ndash; was wir leider absehen k&ouml;nnen &ndash; weiter zuspitzen? Ich war am 30. 9. 2009 am Schwarzen Donnerstag&nbsp; 15 Stunden lang in Stuttgart im Mittleren Schlossgarten dabei und habe da vieles Schreckliche&nbsp; miterlebt, und&nbsp; ich war mir sicher: Dies ist der absolute Tiefpunkt, schlimmer kann es nicht werden. Nun erleiden&nbsp; unsere n&auml;chsten Nachbarn dr&uuml;ben in Frankreich&nbsp; noch viel Schlimmeres. Haben Sie denn Kontakte zu Selbsthilfeorganisationen der Gilets Jaunes &ndash; ich m&ouml;chte diese Menschen gerne unterst&uuml;tzen, weil ich wei&szlig;, wie wichtig es ist, nach solchen unbeschreiblichen Erfahrungen vermittel zu bekommen: Wir stehen hinter Euch!&nbsp; Wir machen Euer Leiden &ouml;ffentlich! Wir vergessen Euch nicht! Ich bin Ihnen sehr dankbar f&uuml;r die Vermittlung von&nbsp; Kontaktadressen von Ansprechpartnern,&nbsp; danke Ihnen auch f&uuml;r diese Ver&ouml;ffentlichung in den NDS. Denn ich habe es trotz&nbsp; S21 und G 20 in Hamburg bisher nicht glauben wollen,&nbsp; dass solche schrecklichen Vorgehensweisen nicht&nbsp; mehr nur immer wieder mal aus dem Ruder gelaufene Einzelvorf&auml;lle sind, sondern eine reale Strategie staatlicher Brutalisierung dahinter steht. Als gewaltfreie Streiterin&nbsp; bin ich sehr ratlos. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e aus dem Schwabenland von Rosemarie Kirschmann <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>es ist mit gro&szlig;em Interesse, dass ich tagt&auml;glich die NachDenkseiten lese.<\/p><p>Immer mit einem kritischem Blick informiert zu bleiben, ist f&uuml;r mich sehr wichtig. Jetzt komme ich zu Ihrem Thema &bdquo;Mit brutaler Gewalt wird der Klassenkampf von oben gewonnen. Das ist absehbar.&ldquo; Meine Meinung dazu ist, dass sowohl seitens der &bdquo;Oberseite&ldquo; als auch seitens der &bdquo;Unterseite&ldquo; die Gewaltanwendung nicht zu rechtfertigen ist.<\/p><p>Warum? Ich denke, dass man zuerst bei sich selber anfangen muss. Au&szlig;er wenn es darum geht, ihren Profit zu vermehren, &bdquo;uns&ldquo; zu versklaven und zu manipulieren, die von &bdquo;Oben&ldquo; interessieren sich so wie so nicht f&uuml;r &bdquo;uns&ldquo; das Volk. Also, wie kann man von &bdquo;Oben&ldquo; das Interesse an uns erwecken. Ganz einfach: umdenken, sich aus der Komfortzone zutrauen und sein Konsumverhalten &auml;ndern. Ein Thema, das leider fast gar nie in der &bdquo;anderen&ldquo; Presse angesprochen wird. Auch in der NachDenkseiten Fehlanzeige. Warum eigentlich? Angst vielleicht!?<\/p><p>Zum Beispiel: Wenn 10 Millionen B&uuml;rger\/innen auf dem Wochenmarkt statt ganz Brav und bequem in den Superm&auml;rkten einkaufen gehen, das wird schon beim Profit von &bdquo;Oben&ldquo; weh tun. Oder? Wenn 10 Millionen B&uuml;rger\/innen monatelang kein Auto mehr fahren, das wird auch weh tun. Wenn 10 Millionen B&uuml;rger\/innen j&auml;hrlich nur ein oder zwei T-Shirt(s) von hoher Qualit&auml;t und ohne Kinderarbeit kaufen, dann wird das auch weh tun. Ich k&ouml;nnte die Liste mit vielen M&ouml;glichkeiten erg&auml;nzen, wie es mit weniger mehr wird&hellip; f&uuml;r &bdquo;uns&ldquo; und viel weniger f&uuml;r die von &bdquo;Oben&ldquo;.<\/p><p>Die gro&szlig;e H&uuml;rde: Wie bewegt man 10 Millionen B&uuml;rger\/innen aus ihrer Komfortzone?<\/p><p>F&uuml;r Ihre Zeit bedanke ich mich bei Ihnen und vielleicht f&uuml;r einen konstruktiven Ideenaustausch zu diesem Thema.<\/p><p>Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e<br>\nThierry Vandries<\/p><p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Hier liegt meiner Meinung nach eine der wenigen Chancen, zum Umsteuern.  Viele Menschen haben allerdings schon so wenig Geld, dass sie gar nicht auf Konsum verzichten k&ouml;nnen.  Und von mir selber wei&szlig; ich, dass Konsum auch teilweise mit Sucht oder Stress zu tun hat, und dass es schwer wird, uns Menschen aus der Komfortzone zu holen.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werte Redaktion, werter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich bin zutiefst ber&uuml;hrt ob ihres Mutes und ihrer journalistische Leistung &uuml;ber die Situation rund um die Gelbwesten in Frankreich zu berichten. Ich meine, hier in Deutschland zu berichten.<\/p><p>Mir fehlt selber ein (sehendes) Auge und es geht mir sehr nahe dar&uuml;ber zu lesen wie Menschen ihres verlieren. Durch Menschen, die vom franz. Staat daf&uuml;r angestellt und bezahlt wurden und werden dies zu tun. Klassenkampf hin oder her, die T&auml;ter sind mit Namen und Geburtsdatum zu nennen. Die T&auml;ter gehen m&ouml;glicherweise straffrei aus, so sind die Spielregeln.<\/p><p>Jeder, der in einer Demo die Polizei in einer Eskalationsstrategie hat agieren sehen, wei&szlig;, was die Begegnung mit diesen Menschen in Uniform bedeutet. Ich habe dies zuletzt in Ramstein 2018 erlebt. Wurde sicher nirgendwo dr&uuml;ber berichtet, wie die Polizisten dort in voller Kampfmontur bei 35&deg;C stundenlang gegrillt wurden, uns Demonstranten dann bedroht, uns aus unangenehmer N&auml;he angebr&uuml;llt haben, so dass man kaum ihren Mundgeruch ertragen konnte. Ich habe gesehen wie manche Polizisten aber nicht mitmachen wollten. Ich habe auch gesehen wie sogar Menschen im Rentenalter richtig w&uuml;tend wurden in diesem Bad der Gewaltenergien.<\/p><p>Ramstein 2018 ist nicht mit den Gelbwesten-Demos zu vergleichen. Keine Gummigeschosse, keine Wasserwerfer, keine scharfen Granaten im Gewand von Tr&auml;nengas. Kein stundenlanges traumatisierendes Einkesseln von jungen Sch&uuml;lern.<\/p><p>Sollte der Beitrag nicht <strong>&bdquo;die heutigen westlichen ?Demokratien? zeigen ihr wahres Gesicht&ldquo;<\/strong> hei&szlig;en statt &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48643\">Mit brutaler Gewalt wird der Klassenkampf von oben gewonnen. Das ist absehbar.<\/a>&rdquo;?<\/p><p>Es gelten schon seltsame Spielregeln, im Allgemeinen, und im Speziellen bei unseren Demos. Stand schon in der Bibel: David gegen Goliath nur leider ohne Happyend.<\/p><p>Allerbeste Gr&uuml;&szlig;e w&uuml;nscht ihnen<br>\nJohannes Molitor<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion, <\/p><p>es ist erschuetternd, dass so viele Demonstranten durch die franzoesische Polizei schwer bzw. dauerhaft verletzt wurden, oder sogar ihr Leben verloren haben. Nach einer kurzen Suche im Internet habe <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Br%C3%BCgger_%26_Thomet_GL06\">ich folgenden Artikel zur verwendeten Waffe (Br&uuml;gger &amp; Thomet GL06) gefunden<\/a>. <\/p><p>Der Satzteil &ldquo;pin-point accuracy at standoff ranges (beyond 40 m (130 ft) for such scenarios) when firing impact rounds&rdquo; und der hohe Anteil der Kopf- und Gesichtsverletzungen auf Seiten der Demonstranten, deutet darauf hin, dass die Polizisten beim Feuern auf die K&ouml;pfe der Demonstranten _gezielt_ haben.<\/p><p>Dies widerspricht ein meinen Augen jeder Verhaeltnismaszigkeit.<\/p><p>Vielen Dank fuer Ihre Arbeit und machen Sie weiter! <\/p><p>Mit freundlichem Grusz,<br>\nAndreas B&uuml;rgel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am vergangenen Samstag wurde Jerome Rodrigues, ein Sprachrohr der Gelbwesten, von einem Gummigeschoss getroffen, als er die Szene filmte. Er wird sein Leben lang davon gezeichnet sein. Die NachDenkSeiten haben in den letzten Tagen &ndash; wie leider nur wenige andere Medien &ndash; &uuml;ber die Gewalt im Nachbarland berichtet. Wir sehen uns dazu verpflichtet, Sie weiter<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48752\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":48754,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,60,20,103,183],"tags":[282,1181,571,1043,2545,2564,2252,1919,2066,421,1515,2067,2360],"class_list":["post-48752","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-innere-sicherheit","category-landerberichte","category-leserbriefe","category-medienkritik","tag-buergerproteste","tag-buffett-warren","tag-dlf","tag-frankreich","tag-gelb-westen","tag-gewalt","tag-klassenkampf","tag-lueckenpresse","tag-macron-emmanuel","tag-polizei","tag-ramstein","tag-seibert-steffen","tag-zivile-opfer"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/190128-lbs.png","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48752","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=48752"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48752\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48764,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48752\/revisions\/48764"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/48754"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=48752"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=48752"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=48752"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}