{"id":48768,"date":"2019-01-29T08:22:29","date_gmt":"2019-01-29T07:22:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768"},"modified":"2019-01-29T08:22:29","modified_gmt":"2019-01-29T07:22:29","slug":"hinweise-des-tages-3293","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768#h01\">&bdquo;Ein verh&auml;ngnisvoller Kreislauf&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768#h02\">Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768#h03\">Kein Ende in Sicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768#h04\">Die eiserne Faust des Generals<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768#h05\">Einmischung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768#h06\">Die Mustersch&uuml;ler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768#h07\">Jetzt sollen doch wieder die Steuerzahler eine Bank retten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768#h08\">&Ouml;sterreich: Droht jetzt die Privatisierung des Gesundheitssystems?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768#h09\">&bdquo;M&uuml;llhalde&ldquo; Westeuropas &ndash; Deutsche Diesel sind im Osten sehr gefragt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768#h10\">Tempolimit &ndash; echt bescheuert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768#h11\">&bdquo;Hochanst&auml;ndige&ldquo; Nazis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768#h12\">Die Parallelwelt ist das eigentliche Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768#h13\">Die Militarisierung der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768#h14\">Nato-Staaten wollen Verteidigungsausgaben erh&ouml;hen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768#h15\">Analyse von Songtexten: Die Wut nimmt zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768#h16\">Afghanistan: Das Ende des US-Milit&auml;reinsatzes in Sicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48768#h17\">Kampf gegen Fake-News: YouTube empfiehlt keine Verschw&ouml;rungstheorie-Videos mehr<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Ein verh&auml;ngnisvoller Kreislauf&ldquo;<\/strong><br>\nAndrej Hunko (Linke) beklagt ein &bdquo;zunehmendes Denken in Kategorien milit&auml;rischer St&auml;rke&ldquo;. Der Aachener Bundestagsabgeordnete bef&uuml;rchtet einen neuen R&uuml;stungswettlauf.<br>\nDas Ultimatum l&auml;uft am 2. Februar ab. Sollte Russland weiter an seinen Raketen vom Typ SSC-8 festhalten, will US-Pr&auml;sident Donald Trump den INF-Vertrag f&uuml;r nichtig erkl&auml;ren. Das Abkommen war ein Meilenstein bei der Beendigung des Kalten Krieges. 1987 geschlossen, verbietet es Russen und Amerikanern in Europa landgest&uuml;tzte Mittelstreckenwaffen mit einer Reichweite von 500 bis 5500 Kilometern aufzustellen. Droht mit der Aufk&uuml;ndigung der Vereinbarung ein neues Wettr&uuml;sten? Unser Redakteur Joachim Zinsen sprach mit dem Aachener Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko (Linke).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aachener-nachrichten.de\/politik\/ein-verhaengnisvoller-kreislauf_aid-35930409?utm_source=facebook&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=share&amp;fbclid=IwAR19KH6_ofWyeGihopGUvNoaWVDZtUTWcKH-r7Y7Vdki1SaDV8XlZewPi_Qutm_source=mail&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=share\">Aachner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Lesenswert!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Venezuela<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Greifen die Vereinigten Staaten milit&auml;risch in Venezuela ein?<\/strong><br>\nDie Lage in Venezuela spitzt sich zu: Washington verh&auml;ngt Sanktionen. Doch f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;te Aufregung sorgt Trumps Sicherheitsberater Bolton.<br>\nDer nationale Sicherheitsberater von Amerikas Pr&auml;sident Donald Trump, John Bolton, hat auf ungew&ouml;hnliche Weise Spekulationen &uuml;ber einen m&ouml;glichen Milit&auml;reinsatz der Vereinigten Staaten in Venezuela ausgel&ouml;st. Am Rande einer Pressekonferenz im Wei&szlig;en Haus zeigte sich Bolton am Montagnachmittag (Ortszeit) mit einem Notizblock, den er so hielt, dass die handgeschriebenen Vermerke darauf f&uuml;r Teilnehmer &ndash; und Fotografen &ndash; bestens zu lesen waren.<br>\nNur zwei kurze Zeilen waren auf den gro&szlig;en Block mit gelbem Papier gekritzelt. In der ersten Zeile stand eine kurze Notiz zu den j&uuml;ngsten Gespr&auml;chen mit den Taliban in Afghanistan. In der zweiten Zeile dann Folgendes: &bdquo;5000 Soldaten nach Kolumbien&ldquo;. Angesichts der schweren Krise im Nachbarland Venezuela sorgte das Bild von Boltons Notizen sofort f&uuml;r Diskussionen.<br>\nIn Venezuela tobt ein offener Machtkampf zwischen Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro und dem selbst ernannten Interimspr&auml;sidenten Juan Guaid&oacute;. Die amerikanische Regierung hat sich offensiv auf Guaid&oacute;s Seite geschlagen und droht seit Tagen damit, alle denkbaren diplomatischen und wirtschaftlichen Hebel in Bewegung zu setzen, um Maduro zum R&uuml;ckzug zu dr&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/spekulationen-ueber-amerikanischen-militaereinsatz-in-venezuela-16013345.html?fbclid=IwAR1ZJG0I_fx9WE0r9wJO8nP_-DtaoR_gnERt1GzjSVof3DhLLBfgnCoXo-0\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Britische Notenbank blockiert Venezuelas Gold<\/strong><br>\nDie bereits stark geschrumpften Goldreserven der venezolanischen Zentralbank sind in der politischen und wirtschaftlichen Krise f&uuml;r das Regime von Nicol&aacute;s Maduro &uuml;berlebenswichtig. Die Bank of England verweigert ihm nun den Zugriff auf das in ihren Tresoren liegende Gold.<br>\nMehr als 5000 Tonnen Gold lagern in den gigantischen Tresoren der Bank of England unter der Londoner City. Banken, Fonds, Regierungen und Zentralbanken aus aller Welt bunkern hier ihre Reserven &ndash; oder zumindest erhebliche Teile davon. So auch Venezuela. Dessen politisch und wirtschaftlich angeschlagenes Regime unter Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro versucht offenbar seit Monaten, 14 Tonnen der nationalen Goldreserven aus London abzuziehen und zu verkaufen. Doch einem &ldquo;Bloomberg&rdquo;-Bericht zufolge hat die britische Zentralbank die Herausgabe vor wenigen Tagen verweigert.<br>\nMit ihrer Entscheidung greift die altehrw&uuml;rdige Bank of England (BoE) direkt in den venezolanischen Machtkampf ein. Die Goldreserven sind f&uuml;r das von US-Sanktionen und Wirtschaftskrise gebeutelte Regime schon seit Jahren eine der wenigen M&ouml;glichkeiten, an Devisen zu kommen. Die braucht es dringend etwa f&uuml;r den Import von Nahrungsmitteln, Medikamenten und damit auch f&uuml;r das eigene politische &Uuml;berleben. Von dem noch vor wenigen Jahren mehr als 360 Tonnen umfassenden Goldschatz waren Ende 2018 laut Zentralbank nur noch 130 Tonnen &uuml;brig. In London sollen Berichten zufolge derzeit 31 Tonnen davon lagern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Britische-Notenbank-blockiert-Venezuelas-Gold-article20831700.html?fbclid=IwAR3SBg9kCr_hTrLush9WtkhMyxZqNBPCfEI0gUe3jt2qhEyJQ8CCX9IHlvo\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><strong>Das ist Maduros Herausforderer<\/strong><br>\nWer ist dieser Juan Guaid&oacute;? Industrieingenieur, Vater einer Tochter, ehemaliger Studentensprecher und Mitglied der Oppositionspartei Voluntad Popular. Die 2009 von Leopoldo L&oacute;pez gegr&uuml;ndete Gruppierung, die sich selbst als Mitte-Links definiert, bezog von Anfang deutlich Position &ndash; zun&auml;chst gegen Ex-Pr&auml;sident Hugo Ch&aacute;vez und nach dessen Tod gegen Ch&aacute;vez&rsquo; Nachfolger Maduro.<br>\nL&oacute;pez wurde 2014 verhaftet und steht seit 2017 unter Hausarrest. Guaid&oacute; gilt als sein Z&ouml;gling, oder, wie er in Venezuela genannt wird, als L&oacute;pez Delfin. Anf&uuml;hrer aber hatte Venezuela schon viele.<br>\nWarum gerade Guaid&oacute; nun das sozialistische Regime so sehr herausfordert wie kaum einer vor ihm, erl&auml;utert die Journalistin Liza L&oacute;pez: &ldquo;Juan Guaid&oacute; hat es geschafft, eine zwischen weit links und weit rechts zersplitterte Opposition zu einen. Dazu folgen ihm neben klassischen b&uuml;rgerlichen Regierungsgegnern auch immer mehr, die traditionell hinter Hugo Ch&aacute;vez standen und die von seinem Nachfolger Maduro schwer entt&auml;uscht sind.&rdquo;<br>\nAber auch wenn Guaid&oacute; das Gesicht der Opposition ist, wird diese aktuell eher als Kollektiv gef&uuml;hrt. Es ist eine neue Qualit&auml;t des Widerstands gegen Maduro. Die Opposition war seit Beginn des sozialistischen Projekts Ch&aacute;vez sehr b&uuml;rgerlich gepr&auml;gt. &hellip;.<br>\nGuaid&oacute; nimmt die Sorgen der Armen, der Chavisten, ernst. Aus dem Protest der Wohlhabenden wird so eine breite und f&uuml;r Maduro &auml;u&szlig;erst gef&auml;hrliche Bewegung. &hellip;<br>\nDennoch ist Guaid&oacute;s Strategie riskant: Sie basiert auf einer schnellen Aufgabe Maduros. Damit sie aber aufgeht, ben&ouml;tigt er die Unterst&uuml;tzung der m&auml;chtigen Armee. Die Soldaten und ihre Familien forderte Guaid&oacute; am Freitag erneut auf, die Verfassung zu respektieren und sich auf die Seite des venezolanischen Volkes zu stellen, das er ebenfalls &ldquo;Familie&rdquo; nennt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/guaido-portraet-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Frage ist, wenn Ju&aacute;n Guaid&oacute; seinen Coup mit den USA abgestimmt haben sollte, welche Interessen dann wohl bei einem m&ouml;glichen Sturz Maduros im Vordergrund stehen werden. Es ist sicher nicht gewagt zu vermuten, dass es nicht die, der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung sein werden. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die alten Eliten schon lange begierig auf das Ende des Chavismus warten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Weltenherrscher<\/strong><br>\nDie Bundesregierung fordert ultimativ Neuwahlen in Venezuela und will am kommenden Wochenende einen Umst&uuml;rzler als &ldquo;Interimspr&auml;sidenten&rdquo; des Landes anerkennen. Dies hat eine Regierungssprecherin am Samstag via Twitter mitgeteilt. Der beispiellose Schritt, mit dem sich Berlin eine Entscheidungsgewalt &uuml;ber Oberh&auml;upter fremder Staaten anma&szlig;t, ist gemeinsam mit der ehemaligen Kolonialmacht &uuml;ber das heutige Venezuela, Spanien, erfolgt. Er zielt darauf ab, die Opposition im Land an die Macht zu bringen, die von dessen reichen, wei&szlig;en Eliten getragen wird und in den Jahren, als sie das Land beherrschte, stets loyal zu den transatlantischen M&auml;chten war. Der aktuelle Umsturzversuch ist der j&uuml;ngste in einer langen Reihe fr&uuml;herer Staatsstreich-Bestrebungen, deren Protagonisten sich oft auf die F&ouml;rderung durch deutsche Stellen verlassen konnten. Der Umst&uuml;rzler Juan Guaid&oacute; sucht das Ultimatum der Bundesregierung zu nutzen, um Milit&auml;rs zu einem erg&auml;nzenden Putsch zu veranlassen. F&uuml;r die westlichen M&auml;chte geht es auch darum, im globalen Machtkampf gegen Russland und China die Reihen zu schlie&szlig;en.<br>\nMit einem Ultimatum fordert die Bundesregierung Neuwahlen in Venezuela und stellt bei Nichterf&uuml;llung die Anerkennung des Umst&uuml;rzlers Juan Guaid&oacute; als &ldquo;Interimspr&auml;sident&rdquo; in Aussicht. &ldquo;Werden nicht binnen 8 Tagen Wahlen angek&uuml;ndigt&rdquo;, teilte die stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung Martina Fietz am Samstag auf Twitter mit, dann &ldquo;sind wir bereit, Juan Guaid&oacute; als Interimspr&auml;sidenten anzuerkennen&rdquo;.[1] Der Vorsto&szlig; Berlins, das es sich damit anma&szlig;t, nach Kolonialherrenart die Oberh&auml;upter fremder Staaten auszutauschen, ist gemeinsam mit der einstigen Kolonialmacht &uuml;ber das heutige Venezuela, Spanien, und mit Frankreich erfolgt. Gro&szlig;britannien und die Niederlande haben sich der Berliner Forderung mittlerweile angeschlossen. Die EU beh&auml;lt sich dies f&uuml;r die kommenden Tage vor. Die Vereinigten Staaten sind mit der Anerkennung des Umst&uuml;rzlers Guaid&oacute; bereits am Mittwoch vorgeprescht. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7843\/\">Geramn Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man darf gespannt sein, wann die Bundesregierung die islamische Diktatur Saudi-Arabien dazu auffordert innerhalb von acht Tagen freie Wahlen anzuk&uuml;ndigen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kein Ende in Sicht<\/strong><br>\nDie Protestbewegung der &bdquo;Gelben Westen&ldquo; h&auml;lt Frankreich seit Monaten in Atem. Die Menschen gehen vor allem gegen die Reformpolitik von Pr&auml;sident Emmanuel Macron auf die Stra&szlig;e. Trotz politischer Zugest&auml;ndnisse in Milliardenh&ouml;he und einer Reise Macrons durch das Land ist kein Ende der Proteste in Sicht.<br>\nAm Kreisverkehr an der Ortseinfahrt von Langon sind die Gelbwesten nicht zu &uuml;bersehen. Zwar halten sie den Verkehr in der Kleinstadt &ndash; die etwa 50 Kilometer s&uuml;d&ouml;stlich von Bordeaux liegt &ndash; nicht mehr auf, aber auf einem angrenzenden Grundst&uuml;ck haben sie Transparente aufgestellt und aus Paletten und Plastikplanen ein &bdquo;B&uuml;rgerhaus&ldquo; gebaut, wie sie es nennen. Stolz zeigen einige der Bewohner die K&uuml;che samt Herd, den Schlafraum mit drei Stockbetten und den Aufenthaltsraum mit selbstgebautem Holzofen. &hellip;<br>\nVor dem selbstgebauten B&uuml;rgerhaus steht auch Murielle, eine 47j&auml;hrige Frau, die im Bildungsbereich arbeitet. F&uuml;r sie ist klar, warum sie hier sind:<br>\n&bdquo;Wir wollen eine betr&auml;chtliche Senkung der Einkommen unserer gew&auml;hlten Vertreter, die Senkung aller Steuern auf Produkte des t&auml;glichen Bedarfs. Das sind unsere wichtigsten Forderungen. Wir wollen auch die M&ouml;glichkeit der Volksinitiative, aber das werden wir nicht gleich erreichen. Zur Zeit treffen wir viele Gelbwesten, die sagen: Wir sind seit zwei Monaten auf der Stra&szlig;e, aber unsere Kaufkraft hat sich nicht ver&auml;ndert. Was m&uuml;ssen wir noch tun, damit Pr&auml;sident Macron nachgibt und wir am Monatesende etwas mehr im Geldbeutel haben?&ldquo;<br>\nDie Zugest&auml;ndnisse, die Pr&auml;sident Emmanuel Macron bisher gemacht hat &ndash; etwa die staatlich finanzierte Erh&ouml;hung des Mindestlohns, Steuerbefreiung f&uuml;r &Uuml;berstunden, Entlastungen f&uuml;r Rentner &ndash; &uuml;berzeugen jedenfalls niemanden hier. Die 39j&auml;hrige B&eacute;atrice erkl&auml;rt, dass sie und ihr Mann als Supermarktverk&auml;ufer jeweils 1.195 Euro netto verdienen:<br>\n&bdquo;Ich zahle eine Miete von 622 Euro, dazu kommen Strom- und Wasserrechnungen, Versicherungen &ndash; wenn ich alles bezahlt habe, bleiben mir vielleicht noch 20 Euro. Wie soll ich davon noch meine Kinder ern&auml;hren, ihnen auch nur Kleider kaufen? Schlie&szlig;lich wachsen sie noch.&ldquo; &hellip;<br>\nObwohl er auch schon Demonstranten gesehen hat, die durch den Einsatz von Blendgranaten Gliedma&szlig;en verloren haben, h&auml;lt Marco das Verhalten der Sicherheitskr&auml;fte insgesamt nicht f&uuml;r &uuml;bertrieben: &bdquo;Wenn die Sicherheitskr&auml;fte reagiert haben, muss man sagen, dass es leider eine notwendige Reaktion war. Zumindest hier in Bordeaux gab es keine exzessive Gewalt der Sicherheitskr&auml;fte, die Reaktionen waren legitime Selbstverteidigung und angemessen. Die Sicherheitskr&auml;fte wurden angegriffen, mit Molotowcocktails und Pflastersteinen beworfen. Es gab ein paar Verletzte unter ihnen, sie wurden wirklich stark in den Konflikt mit reingezogen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/proteste-der-gelben-westen-kein-ende-in-sicht.724.de.html?dram:article_id=439370\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man fragt sich ob &uuml;berhaupt noch jemand, mit Ausnahme der deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien nat&uuml;rlich,  Zweifel daran hat auf wessen Seite der Elitez&ouml;gling Macron steht<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu zur Polizeigewalt gegen die Gelbwesten: Zorn &uuml;ber Polizeigewalt<\/strong><br>\nEiner der Gr&uuml;nde, der die sogenannten &ldquo;Gelbwesten&rdquo; in Frankreich immer wieder erneut auf die Stra&szlig;e gehen l&auml;sst, ist die oft als unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig eingestufte Polizeigewalt gegen die Protestbewegung. Auch Amnesty International hat schon insbesondere den Einsatz sogenannter Flashballs scharf kritisiert: Diese Waffe nutzt in Europa nur die franz&ouml;sische Polizei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=T3mOgcApUvU\">arte &uuml;ber youtube<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man vergleiche auch dies noch einmal mit der Berichterstattung &uuml;ber Venezuela. Im Bericht durchaus zu beachten die zivilen Schl&auml;gertrupps der franz&ouml;sischen Polizei.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die eiserne Faust des Generals<\/strong><br>\nUnter &Auml;gyptens Pr&auml;sident Abd al-Fattah as-Sisi wird die Opposition erbarmungslos verfolgt. Schon der Verdacht, regimekritisch zu sein, k&ouml;nne Verhaftung und Folter nach sich ziehen, beklagen Kritiker. Internationale Beobachter gehen von mehr als 60.000 politischen Gefangenen aus.<br>\nSeit 2013 ist &Auml;gyptens Pr&auml;sident Abdel Fattah al-Sisi an der Macht. Die Art, wie er sie aus&uuml;be, sei so brutal, dass er manchmal sogar dem gest&uuml;rzten Autokraten Hosni Mubarak hinterher trauere, meint der Regimegegner Khaled Dawoud. Mubarak habe wenigstens noch ein wenig Luft zum Atmen gelassen:<br>\n&bdquo;Heute gibt es keinen Raum mehr f&uuml;r Leute, die sich f&uuml;r Menschenrechte engagieren oder f&uuml;r Oppositionsparteien oder f&uuml;r freie Medien&ldquo;, sagt Dawoud. &bdquo;Seit Mai 2018 werden Blogger verhaftet, nur weil sie die politische Lage auf Facebook oder Twitter kommentierten. Leute kommen ins Gef&auml;ngnis, weil sie etwas gepostet haben und man ihnen vorwirft, das sei ein Umsturzversuch. Es kann jeden treffen, der irgendwie Kritik am Regime &uuml;bt.&ldquo;<br>\nDie schiere Masse der Gefangenen stellt den Staatssicherheitsapparat vor ein Unterbringungsproblem. In den Jahren unter Sisi wurden nach Informationen von Amnesty International 19 neue Gef&auml;ngnisse in &Auml;gypten gebaut, zwei davon k&ouml;nnen angeblich insgesamt 30.000 H&auml;ftlinge fassen.<br>\n&bdquo;Zu uns kommen neben all den Folteropfern inzwischen auch viele junge Leute, die nicht mal mehr &uuml;ber die Gewalt in den Gef&auml;ngnissen klagen&ldquo;, sagt Aida sei al-Dawla vom sogenannten Nadeem-Center.<br>\nDas Zentrum f&uuml;r Folteropfer wurde vor zwei Jahren vom Staat dichtgemacht, aber seine Mitarbeiter betreuen noch immer traumatisierte Ex-H&auml;ftlinge in Kairo.<br>\n&bdquo;Wir haben es mit Menschen zu tun, die v&ouml;llig orientierungslos sind. Sie waren zwei, drei Jahre eingesperrt und finden sich nicht mehr in der Welt zurecht. Ihnen ist alles fremd geworden, sie wissen nicht mehr, wohin mit sich.&ldquo;<br>\n&Auml;gypten &ndash; acht Jahre nach dem arabischen Fr&uuml;hling. Viele von denen, die 2011 auf dem Tahrir-Platz f&uuml;r ein freies, besseres Leben k&auml;mpften, wurden danach in Gef&auml;ngniszellen gebrochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/aegypten-die-eiserne-faust-des-generals.1773.de.html?dram:article_id=439267\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hat man hier im Vergleich zu Venezuela in der letzten Zeit irgendwelche Kritik in den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; gelesen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Einmischung<\/strong><br>\nDiese verdammten Russen. Die mischen sich schon wieder in die Politik anderer L&auml;nder ein, indem sie einfach fordern, Deutschland und andere EU-Staaten m&ouml;gen doch ihre als Ultimatum formulierte Forderung nach Neuwahlen in Venezuela fallen lassen. Unerh&ouml;rt, das geht nun wirklich nicht, weil wir doch die Guten sind und nur den Weltfrieden im Sinn haben, erwidert der deutsche Gesandte im UN-Sicherheitsrat, Christoph Heusgen (Ex-Sicherheitsberater der Kanzlerin), sinngem&auml;&szlig;.<br>\nWarum kann der deutsche Edeldiplomat das vor der UN in einer Dringlichkeitssitzung so sagen? Nun ja, die Bundesregierung, die sich der Demokratie als allererstes verpflichtet f&uuml;hlt, hat es bereits mehrfach betont. In Venezuela habe es keine freien und fairen Wahlen gegeben und Nicol&aacute;s Maduro beanspruche somit zu Unrecht den Posten des Staatsoberhaupts. (&hellip;)<br>\nWenn der deutsche Regierungssprecher also erkl&auml;rt, dass es der letzten Wahl in Venezuela an demokratischen Standards gefehlt habe, so kann er das ohne Wahlbeobachter ja eigentlich gar nicht wissen. Oder andersherum gesprochen: Die auch von der EU zur&uuml;ckgepfiffenen offiziellen Vertreter h&auml;tten ja durch ihre objektive Beobachtung einen Beleg f&uuml;r die Annahme liefern k&ouml;nnen, dass es eben nicht mit rechten Dingen zugeht. Sie h&auml;tten aber vielleicht auch herausfinden k&ouml;nnen, dass alles in Ordnung ist. Ein Risiko?<br>\nJedenfalls kommt die Bundesregierung auch ganz prima mit der Annahme allein aus, um zu einem klaren Urteil in der Sache und zu der Forderung nach Neuwahlen zu gelangen. Wenn aber die USA ganz offen und wiederholt mit milit&auml;rischer Intervention in Venezuela drohen, gibt es keine Reaktion seitens der Bundesregierung. Da h&auml;tte man aber schon gern gewusst, ob dieses Vorgehen auch mit den demokratischen Standards in Einklang zu bringen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/190128einmischung\">TauBlog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Mustersch&uuml;ler<\/strong><br>\nViel Lob von allen Seiten. Was es mit Portugals linker Regierung und deren auch im Sinne der EU vorbildlichen Politik auf sich hat.<br>\nDoch das Kunstst&uuml;ck, &raquo;nicht mehr als Pr&uuml;gelknaben Europas, sondern als ernstgenommene Partner&laquo; (DW, 30.5.2018) wahrgenommen zu werden, mochte die Qualit&auml;tspresse Ende 2015, als die neue Regierung antrat, den Portugiesen kaum zutrauen. Ein B&uuml;ndnis aus &raquo;Sozialisten&laquo;, &raquo;Marxisten&laquo; und &raquo;Kommunisten&laquo; hatte sich da laut Spiegel zusammengetan, und Deutschlands Zeitungsschreiber und Parteienvertreter f&uuml;rchteten, Portugal werde nun von gef&auml;hrlichen euroskeptischen Linkspopulisten in Geiselhaft gehalten. Die &raquo;Revolution&laquo; steht bevor, barmte das Hamburger Wochenmagazin.<br>\nDoch Revolution stand mit Sicherheit nicht auf der Tagesordnung. Ant&oacute;nio Costa vom Partido Socialista (PS) verpflichtete sich gegen&uuml;ber dem damaligen Staatspr&auml;sidenten An&iacute;bal Ant&oacute;nio Cavaco Silva (in Portugal herrscht ein semipr&auml;sidentielles System), das Abkommen mit den Kreditgebern &uuml;ber die weitere Stabilisierung des Staatshaushaltes einzuhalten, und lie&szlig; sich von diesem bekennenden Fan Ronald Reagans im November 2015 den Auftrag zur Regierungsbildung erteilen.<br>\nDennoch blieb Berlin misstrauisch. Wolfgang Sch&auml;uble drohte Ende Juni 2016 im Deutschlandfunk gar: &raquo;Sie werden ein neues Programm beantragen m&uuml;ssen, und sie werden es bekommen&laquo;. Das war nicht wortw&ouml;rtlich gemeint. Der damalige deutsche Finanzminister wollte die Sozialisten ganz einfach daran erinnern, wer hier das souver&auml;ne Subjekt der W&auml;hrungsunion ist. Schon die blo&szlig;e Drohung besa&szlig; erpresserisches Potential. Daf&uuml;r hatte ausgereicht, zuvor ein Exempel zu statuieren. Das geschah im Sommer 2015, nachdem sich Syriza geweigert hatte, die Interessen Griechenlands dem Euro-Raum auszuliefern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/348106.portugal-die-mustersch%C3%BCler.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Jetzt sollen doch wieder die Steuerzahler eine Bank retten<\/strong><br>\nAm 22. Januar hat die Landesregierung von Niedersachsen einen historischen Entschluss gefasst. Ab dem Jahr 2020, so teilte Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) im Anschluss an das Treffen des rot-schwarzen Kabinetts mit, solle auch f&uuml;r sein Bundesland die Schuldenbremse gelten. Eine entsprechende Ma&szlig;gabe f&uuml;r die Politik werde noch in diesem Jahr in die Landesverfassung aufgenommen.<br>\nDanach soll sowohl das amtierende als auch jedes folgende nieders&auml;chsische Kabinett nicht mehr Geld ausgeben d&uuml;rfen, als es einnimmt. Das k&ouml;nnte nun deutlich schwieriger werden, als es f&uuml;r das hoch verschuldete Land im Norden ohnehin schon ist.<br>\nDenn auf Niedersachsen, seine Landesregierung und die Steuerzahler, w&auml;lzt sich langsam, aber offenbar unaufhaltsam eine Ausgabenlawine zu, die alle bisherigen Finanzplanungen &uuml;ber den Haufen werfen k&ouml;nnte. Die Nord\/LB, Niedersachsens Haus- und Landesbank, braucht dringend frisches Eigenkapital.<br>\nSie hat den j&uuml;ngsten Stresstest der Europ&auml;ischen Zentralbank mit M&uuml;he und Not als Tabellenletzte unter den deutschen Instituten &uuml;berstanden. Von einem Kapitalbedarf von mindestens 3,5 Milliarden Euro ist in Bankerkreisen die Rede &ndash; andernfalls droht der Nord\/LB die Abwicklung. Ob das frische Geld am Ende tats&auml;chlich reichen w&uuml;rde, um das Institut auch langfristig wieder fit zu machen, steht in den Sternen.<br>\nTrotzdem ist man dort entschlossen. Die Kapitall&uuml;cke der Nord\/LB soll, wenn irgend m&ouml;glich, mit &ouml;ffentlichen Mitteln &uuml;berbr&uuml;ckt werden. Und das, obwohl am Wochenende auch zwei US-Finanzinvestoren ihren Hut in den Ring geworfen haben. Laut Finanzkreisen buhlen die Beteiligungsgesellschaften Cerberus und Centerbridge gemeinsam um die Landesbank. Cerberus kontrolliert zusammen mit einer Investorengruppe bereits die HSH Nordbank.<br>\nNach den Pl&auml;nen der Staatskanzlei am Maschsee aber soll das Land, mit 59 Prozent mit Abstand gr&ouml;&szlig;ter Anteilseigner des Instituts, mit 2,5 Milliarden Euro den L&ouml;wenanteil an der Rettungsaktion tragen. Und damit auch die nieders&auml;chsischen Steuerzahler. Zweieinhalb Milliarden sind ein Batzen Geld, mit dem man, wie die oppositionelle FDP ausgerechnet hat, s&auml;mtliche Schultoiletten Niedersachsens 20-mal sanieren k&ouml;nnte. Und eigentlich sollten in Deutschland ja nie wieder Steuerzahler f&uuml;r die Rettung einer Bank einstehen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article187837820\/Nord-LB-Steuerzahler-sollen-Rettung-stemmen.html\">Welt<\/a>\n<p><strong>Dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42672\">Teile der HSH Nordbank werden privatisiert, ihre Schulden werden sozialisiert und niemand stellt die Frage nach den Verantwortlichen<\/a><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich: Droht jetzt die Privatisierung des Gesundheitssystems?<\/strong><br>\nDie Gesundheit ist ein Milliardengesch&auml;ft. Und mit der Reform der Sozialversicherung wittern private Anbieter neue M&ouml;glichkeiten: Im Gesundheitsministerium und in der Sozialversicherung dr&auml;ngen sie darauf, profitable Einrichtungen zu &uuml;bernehmen. Die Hinweise auf konkrete Privatisierungs-Pl&auml;ne werden mehr.<br>\nIn der Sozialversicherung werden jetzt die W&uuml;nsche der Wirtschaft erf&uuml;llt. Die Regierung hat die neun Gebietskrankenkassen zu einer &bdquo;&Ouml;sterreichischen Gesundheitskasse&ldquo; fusioniert &ndash; und dort haben die Arbeitnehmer die Mehrheit verloren. Bisher sa&szlig;en in den Entscheidungsgremien vier Arbeitnehmer- und ein Arbeitgebervertreter, k&uuml;nftig werden es f&uuml;nf Arbeitnehmer und f&uuml;nf Arbeitgeber sein. Bei Stimmengleichheit entscheidet Gesundheitsministerin Hartinger-Klein.<br>\nDas hei&szlig;t: Obwohl kein einziger Arbeitgeber in der Gesundheitskasse versichert ist, bestimmen sie &uuml;ber die Gesundheitsleistungen der Besch&auml;ftigten. Das, obwohl die Unternehmer gerade mal ein Drittel der Beitr&auml;ge zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/privatisierung-gesundheitssystem\/\">Kontrast<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;M&uuml;llhalde&ldquo; Westeuropas &ndash; Deutsche Diesel sind im Osten sehr gefragt<\/strong><br>\nDas Ansehen des Diesels hat bei deutschen Autofahrern in den letzten Jahren stark gelitten. Der Abgasskandal und drohende Fahrverbote haben den Selbstz&uuml;nder in ein schlechtes Licht ger&uuml;ckt. Doch viele der in Deutschland ungeliebten Diesel-Gebrauchtwagen finden nun in Mittelost- und S&uuml;dosteuropa eine neue Verwendung &ndash; zum Leidwesen von Umweltsch&uuml;tzern.<br>\nIn Rum&auml;nien, seit langem ein gro&szlig;er Abnehmer alter Gebrauchtwagen aus Westeuropa, stieg die Zahl der registrierten Diesel-Gebrauchtwagen laut Kfz-Zulassungsstelle von 2017 bis 2018 um mehr als 31 000. Auch in Tschechien boomt das Gesch&auml;ft mit den Gebrauchtwagen. Man k&ouml;nne fast von einer &bdquo;Invasion&ldquo; sprechen, sagte Petr Prikryl vom tschechischen Verband der Gebrauchtwagenh&auml;ndler. &bdquo;Die Importeure fahren nach Deutschland und nutzen selbstverst&auml;ndlich aus, dass der deutsche Verbraucher verunsichert ist.&ldquo;<br>\nLaut einer Marktuntersuchung des Gebrauchtwagenh&auml;ndlers AAA Auto, einem der Gro&szlig;en in der Branche in Mittelosteuropa, stammen 63 Prozent der in Tschechien inserierten Importgebrauchtwagen aus Deutschland &ndash; und 60 Prozent der importierten Gebrauchtwagen haben einen Dieselmotor. In der benachbarten Slowakei lag der Diesel-Anteil sogar bei 78 Prozent.<br>\nDiese Entwicklung macht sich auch bei den deutschen Autoh&auml;ndlern bemerkbar. Knapp ein Drittel von ihnen wird h&auml;ufiger direkt von H&auml;ndlern aus dem Ausland kontaktiert, die dann auch Diesel-Gebrauchtwagen abkaufen. Das geht aus einer Befragung, dem DAT-Diesel-Barometer vom November, hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/-muellhalde--westeuropas-deutsche-diesel-sind-im-osten-sehr-gefragt-31945414\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Tempolimit &ndash; echt bescheuert<\/strong><br>\nMit dem Menschenverstand ist das so eine Sache. Andreas Scheuer, das ist der Mann von der CSU, der sich Bundesverkehrsminister nennen darf, wei&szlig; n&auml;mlich genau, was es damit auf sich hat. Die Idee, auf deutschen Autobahnen ein Tempolimit einzuf&uuml;hren oder das Benzin zu verteuern, verstie&szlig;e, laut Scheuer, &bdquo;gegen jeden Menschenverstand&ldquo;.<br>\nMan fragt sich schon, warum er sich so verquer ausdr&uuml;ckt, der Herr Scheuer. Normalerweise sagt man, etwas versto&szlig;e gegen den gesunden Menschenverstand. Aber den wollte er wohl nicht bem&uuml;hen oder es erschien ihm zu schwach. Vielleicht dachte er, wenn etwas &bdquo;gegen jeden Menschenverstand&ldquo; versto&szlig;e, dann auch gegen den ungesunden. Was aber dagegen verst&ouml;&szlig;t, ist ja wieder gesund. Vielleicht dachte er auch an den bayrischen Menschenverstand wie er in der CSU gepflegt wird, der sich schon seit Jahrhunderten deutlich vom gesunden Menschenverstand abhebt und zu dem Fremde einfach keinen Zugang haben.<br>\nMan fragt sich auch, warum der Verkehrsminister Kommissionen von Sachverst&auml;ndigen einberuft, wenn Meinungen, die aus diesen Kommissionen kommen, sofort vom Minister selbst als &bdquo;gegen jeden Menschenverstand&ldquo; gerichtet, abqualifiziert werden. Warum hat er Experten berufen, die nicht in der Lage sind, ihren Menschenverstand einzusetzen. H&auml;tte er doch gleich selbst entschieden, da er doch offenbar der einzige ist, der absch&auml;tzen kann, was &ndash; wegen Menschenverstand &ndash; geht und was nicht. (&hellip;)<br>\nFast noch besser ist, dass der CSU (und der CDU) sofort Verteilungsargumente einfallen, auf die sie nie kommen w&uuml;rden, wenn sie nicht ihre Klientel, in dem Fall die Autoindustrie verteidigten. Im Deutschlandfunk sagte der parlamentarische Staatssekret&auml;r von Scheuer (von der CDU), man m&uuml;sse, wie man an den Geldwesten in Frankreich sehe, die Menschen mitnehmen, insbesondere die mit geringen Einkommen. W&uuml;rde man das Benzin verteuern, wie ebenfalls aus Kreisen der Expertenkommission vorgeschlagen, h&auml;tte das unerw&uuml;nschte soziale Folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2019\/01\/tempolimit-echt-bescheuert\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Hochanst&auml;ndige&ldquo; Nazis<\/strong><br>\nDer Historiker Hans Wrobel hat Hinweise gefunden, dass Bremer Sozialdemokraten Informanten der Gestapo waren und daher Kriegsverbrecher entlasteten.<br>\nDer Bremer Gestapo-Chef Erwin Schulz soll ein &bdquo;hochanst&auml;ndiger&ldquo; Mensch gewesen sein, sich &bdquo;ausgesprochen menschlich&ldquo; gegen&uuml;ber den Gegnern des NS-Regimes verhalten haben. Das hat ihm Bremens ehemaliger B&uuml;rgermeister Wilhelm Kaisen 1952 bescheinigt.<br>\nDabei war Schulz in den N&uuml;rnberger Prozessen als Kriegsverbrecher verurteilt worden &ndash; dennoch haben sich f&uuml;hrende Sozialdemokraten 1952 f&uuml;r seine vorzeitige Begnadigung eingesetzt. Warum? In der Parteigeschichte der Bremer SPD klafft bei dieser Frage eine L&uuml;cke. In einem Buch &uuml;ber &bdquo;150 Jahre Sozialdemokratie in Bremen&ldquo; wird Kaisens Haltung zur Entnazifizierung von Schulz nur als &bdquo;nachsichtig&ldquo; etikettiert. Der Zeitgeist war eben so, ist da zu lesen, und die Sozialdemokraten h&auml;tten die Verfolgung von Nazis nur zehn Jahre nach Kriegsende &bdquo;vergessen&ldquo;.<br>\nDer Bremer Historiker und ehemalige Mitarbeiter der Justizbeh&ouml;rde, Hans Wrobel, hat nun eine Frage aufgeworfen, die unter den Lokalhistorikern bisher nur hinter vorgehaltener Hand gestellt wurde: Kann es sein, dass einige der f&uuml;hrenden Sozialdemokraten deswegen von der Gestapo &bdquo;ausgesprochen menschlich&ldquo; behandelt wurden, weil sie als Gegenleistung in regelm&auml;&szlig;igen Gespr&auml;chen bei der Gestapo wichtige Informationen zu geben versprachen? Setzten sie sich deshalb auch nach 1945 f&uuml;r die Begnadigung des Gestapo-Chefs ein, weil der belastendes Wissen &uuml;ber sie hatte? &hellip;<br>\nAls einer der Massenm&ouml;rder von Lemberg war Schulz vom US-Milit&auml;rtribunal im &bdquo;Einsatzgruppenprozess&ldquo; zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Einer der Untergebenen von Schulz in Lemberg, SS-Rottenf&uuml;hrer Heinrich Lumm aus Bremen, berichtete nach dem Krieg bei seiner Vernehmung, Schulz habe als Leiter der Einsatzgruppe im Juli 1941 dort &bdquo;auf dem Erschie&szlig;ungsplatz&ldquo; die Ermordung angeordnet<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/!5563697\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Parallelwelt ist das eigentliche Problem<\/strong><br>\nIn der verfehlten Integrationspolitik der 80er-Jahre sieht der Journalist Olaf Sundermeyer eine Ursache f&uuml;r die Clan-Kriminalit&auml;t in Deutschland. Die Politik habe zwar dazugelernt, sagte er im Dlf. Doch sie tue noch zu wenig, um vor allem Kinder aus den Clanstrukturen herauszuholen.<br>\nG&ouml;tzke: NRW-Innenminister Reuel der sagte vor ein paar Tagen, der Staat d&uuml;rfe nicht zulassen, dass kriminelle Strukturen in Deutschland bestimmen, was Recht ist &ndash; &uuml;bertreibt Reul oder haben die Clans in bestimmten St&auml;dten das Sagen?<br>\nSundermeyer: Nein, da sagt der Innenminister aus D&uuml;sseldorf genau das Wesentliche. Darum geht es auch bei dieser Clan-Kriminalit&auml;t, dass diese Leute nicht nur kriminelle Gesch&auml;fte machen &ndash; sie sprachen ja die Deliktarten an, Drogen verkaufen, Prostitution und so weiter &ndash; sondern sich insgesamt &uuml;ber das Recht erheben in Deutschland, insbesondere an verschiedenen Orten, im Ruhrgebiet, in Berlin, in Niedersachsen. Also &uuml;berall dort, wo diese Clans  stark sind, dass sie vor Gericht zum Beispiel, dass dort Zeugen eingesch&uuml;chtert werden, dass Polizisten, dass Mitarbeiter von Ordnungs&auml;mtern auch bedroht werden, die Leute, die versuchen, gegen diese Clan-Strukturen vorzugehen. Und das ist ein bisschen der springende Punkt, das ist auch das, was Polizisten, was Staatsanw&auml;lte insbesondere motiviert, gegen diese Leute jetzt aktuell vorzugehen. Eben dieser Ansatz zu sagen, wir erheben uns &uuml;ber euren Rechtsstaat, das hier ist euer Staat, das ist nicht unser Land. Wir betrachten Deutschland einzig und allein als Beuteland, in dem wir mit unseren kriminellen Gesch&auml;ften Geld verdienen.<br>\nG&ouml;tzke: Wenn wir &uuml;ber Clans und Clankriminalit&auml;t sprechen, dann sprechen wir meist &uuml;ber Mhallami-Kurden, Pal&auml;stinenser, die w&auml;hrend des Libanon-Krieges nach Deutschland gekommen sind. Warum ist diese Gruppe &uuml;berdurchschnittlich stark in die organisierte Kriminalit&auml;t abgedriftet?<br>\nSundermeyer: Das sind Menschen, die traditionell schon immer in der Familienbande gelebt haben, in Clan-Strukturen, auch in ihren Herkunftsl&auml;ndern. Das ist nicht nur die T&uuml;rkei, der Libanon, auch Syrien, diese gesamte Region, insbesondere die Provinz Mardin im S&uuml;dosten der T&uuml;rkei, wo sie auch nicht als T&uuml;rken gelten, wo sie nicht als Libanesen gelten, wo sie nicht als nicht als Syrer gelten, sondern wo sie immer als Mhallami-Kurden, als arabische Kurden in der Familienbande gelebt haben und in diesen Clanstrukturen den Weg nach Deutschland gefunden haben, &uuml;ber den B&uuml;rgerkrieg im Libanon. Viele sind tats&auml;chliche Kriegsfl&uuml;chtlinge. Andere haben das behauptet und haben sich in diesen Clanstrukturen in Deutschland wieder eingefunden seit den 80er-Jahren. Diese Clanstrukturen haben sich hier in Deutschland massiv verh&auml;rtet, weil Integration bei diesen Menschen nicht stattgefunden hat. Einerseits, weil die deutsche Gesellschaft, weil der deutsche Staat mit diesen Menschen g&auml;nzlich &uuml;berfordert gewesen ist. Andererseits, weil viele von ihnen die Integration als erstrebenswertes Ziel ablehnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/clan-kriminalitaet-die-parallelwelt-ist-das-eigentliche.694.de.html?dram:article_id=439431\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Militarisierung der EU<\/strong><br>\nAnliegen dieses Buches ist es, die rasant voranschreitende Militarisierung der Europ&auml;ischen Union in ihren unterschiedlichen Dimensionen kritisch aufzuarbeiten und den Mythos von einem &raquo;altruistischen Europa&laquo; zu widerlegen. Diese Union ist inzwischen, so die Verfasser*innen, auf dem Weg zur Weltmacht, die gekennzeichnet ist durch zwei charakteristische Entwicklungen: Expansion und Militarisierung. Um diese These zu belegen, verweisen sie auf die Vordenker dieser Politik, die in verschiedenen politischen Thinktanks, wie der einflussreichen Group on Grand Strategy, agieren und dabei einerseits die Expansion der EU unter neoliberalen Vorzeichen vorantreiben und andererseits gleichzeitig ihre Militarisierung bef&ouml;rdern. So wollen sie der EU die gewaltf&ouml;rmigen F&auml;higkeiten beschaffen, die sie braucht, um als Ordnungsmacht ihren &raquo;Hinterhof&laquo;  zu beherrschen und im sich herausbildenden multipolaren System ihren Platz zu erobern.<br>\nIm Folgenden wird gezeigt, dass die EU mit dem Aufzwingen der neoliberalen Agenda sowohl innerhalb der Gemeinschaft wie vor allem in ihrer gesamten Peripherie erst die Probleme schafft oder zumindest massiv verst&auml;rkt, die zu jenen &raquo;Instabilit&auml;ten&laquo; f&uuml;hren, die dann die Begr&uuml;ndung f&uuml;r &raquo;stabilisierende&laquo; Eins&auml;tze im Rahmen der Gemeinsamen Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik (GASP) liefern, deren die Autor*innen bisher 34 z&auml;hlen. Eine ungeheure Beschleunigung erfuhr der Militarisierungsprozess der EU durch den Austritt Gro&szlig;britanniens, hatte sich dieses Land doch &ndash; wohl aufgrund noch immer vorhandener &Auml;ngste vor dem milit&auml;rischen Wiederaufstieg Deutschlands &ndash; dieser Entwicklung entgegengesetzt : Der Weg f&uuml;r den Ausbau einer Europ&auml;ischen Verteidigungsunion (EVU) unter deutsch-franz&ouml;sischer F&uuml;hrung wurde frei.<br>\nClaudia Haydt und J&uuml;rgen Wagner<br>\nDie Militarisierung der EU &ndash; Der (un)aufhaltsame Weg Europas zur milit&auml;rischen Gro&szlig;macht.<br>\nedition berolina, ISBN 978-3958410879, 304 S.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2018\/11\/13\/rezension-die-militarisierung-der-eu\/\">Informationsstelle Militarisierung (IMI)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nato-Staaten wollen Verteidigungsausgaben erh&ouml;hen<\/strong><br>\nDie Mitgliedsstaaten der Nato wollen ihre Verteidigungsausgaben weiter steigern &ndash; und damit einer Forderung der USA nachkommen. Der Etat der Nato-Partner der Vereinigten Staaten werde sich im Jahr 2020 um rund 100 Milliarden US-Dollar erh&ouml;hen. Das gab Nato-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz bekannt.<br>\nBis Ende 2024 soll das Budget sogar um 350 Milliarden US-Dollar steigen. Grundlage der Berechnungen seien die Verteidigungsausgaben aus dem Jahr 2016. Detaillierte Zahlen zu den geplanten Verteidigungsausgaben der Nato-Staaten will Generalsekret&auml;r Stoltenberg im M&auml;rz ver&ouml;ffentlichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2019-01\/davos-nato-verteidigungsausgaben-erhoehung-usa-jens-stoltenberg\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist doch einmal echter Fortschritt angesichts der anstehenden globalen Herausforderungen, wie Klimawandel und der fortschreitenden globalen sozialen Spaltung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Analyse von Songtexten: Die Wut nimmt zu<\/strong><br>\nIn den 1950er Jahren waren die Texte der Popsongs in einer US-Hitliste nach einer Studie deutlich besser gestimmt<br>\nEs ist keine sch&ouml;ne Zeit, eher schon eine d&uuml;stere. Die Konflikte, die Wut, die Intoleranz nehmen zu. Fast &uuml;berall sind in den letzten Jahren Parteien entstanden oder haben sich durchgesetzt, die unter Vorgebung apokalyptischer Szenarien aggressiv gegen den politischen Liberalismus und gegen Minderheiten vorgehen und vorgeben, f&uuml;r ein wahnhaft identisches Volk zu sprechen. Kampf ist zwischen den Mitgliedern einer Gesellschaft und gegen&uuml;ber &ldquo;Fremden&rdquo; angesagt, der Hasslevel steigt an, auch zwischen Staaten und Staatenbl&ouml;cken. Die herrschende Stimmung im neuen Kalten Krieg schl&auml;gt sich nach einer Studie auch in der zeitgen&ouml;ssischen Popmusik nieder, behauptet eine Studie.<br>\nKathleen Napier und Lior Shamir von der Lawrence Technological University in Michigan haben versucht, wie sie in ihrem Beitrag f&uuml;r das Journal of Popular Music Studies schreiben, die Songtexte von 2018 mit denen aus fr&uuml;heren Jahrzehnten zu vergleichen, also auch mit denen aus der Zeit des Kalten Kriegs, wo nicht verschiedene Staaten aus geopolitischen Interessen wie jetzt miteinander konkurriert haben, sondern zwei Bl&ouml;cke mit zwei unterschiedlichen Wirtschaftsmodellen und politischen Visionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Analyse-von-Songtexten-Die-Wut-nimmt-zu-4289511.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Afghanistan: Das Ende des US-Milit&auml;reinsatzes in Sicht<\/strong><br>\nDie USA und die Taliban haben laut Medienberichten gro&szlig;e Fortschritte bei einer Vereinbarung erzielt, die den Abzug aller US-Truppen und ihrer internationalen Verb&uuml;ndeten regelt<br>\nDie USA sind dabei, sich aus einem Schlamassel und einer M&ouml;rdergrube herauszuziehen, die sie vor 40 Jahren selbst angelegt haben. 1979 begannen die USA damit, dschihadistische Guerillak&auml;mpfer in Afghanistan, &ldquo;Mudschahedin&rdquo;, mit reichlich Waffen und Geld zu versorgen, um es der Sowjetunion im Kalten Krieg im strategischen wichtigen Land so schwer wie m&ouml;glich zu machen. Manche sprechen deutlicher davon, dass die Taktik der USA unter Pr&auml;sident Carter darin bestand, die russische Armee, die ein halbes Jahr sp&auml;ter in Afghanistan einmarschierte, in die Falle laufen zu lassen.<br>\nDie Bewaffnung der Guerilla-Einheiten hat die Verh&auml;ltnisse in Afghanistan und in Pakistan seit 1979 stark ver&auml;ndert. Das Aufkommen von al-Qaida und der Taliban ist Teil dieser Entwicklung. Kurz nach den Anschl&auml;gen am 11. September 2001 sind die USA an der Spitze einer Koalition in Afghanistan einmarschiert mit dem Ziel, die Verantwortlichen, die Planer des Anschlags von al-Qaida und deren Gastgeber, die Taliban, zur Rechenschaft zu ziehen, zu bestrafen und daf&uuml;r zu sorgen, dass von Afghanistan aus nie wieder solcher Terror ausgehen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Afghanistan-Das-Ende-des-US-Militaereinsatzes-in-Sicht-4289173.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Kampf gegen Fake-News: YouTube empfiehlt keine Verschw&ouml;rungstheorie-Videos mehr<\/strong><br>\nVideos mit verschw&ouml;rungstheoretischem oder irref&uuml;hrendem Inhalt will YouTube nicht mehr empfehlen &ndash; eine Verletzung der Richtlinien muss nicht vorliegen.<br>\nDie Videoplattform YouTube will gegen Inhalte vorgehen, die zwar nicht gegen die Richtlinien versto&szlig;en, jedoch grenzwertig sind und zur Desinformation der Betrachter beitragen. Dazu will das Unternehmen keine Videos mehr empfehlen, die etwa Verschw&ouml;rungstheorien oder Falschinformationen verbreiten.<br>\nKeine Empfehlung f&uuml;r Wundermittel und Verschw&ouml;rungstheorien<br>\nWie YouTube in einem Blogbeitrag schreibt, &uuml;berarbeite man das allgemeine Empfehlungssystem und werde dabei solche Videos zur&uuml;ckstufen, die falsche oder grob irref&uuml;hrende Inhalte wiedergeben w&uuml;rden. Als Beispiele nennt der Blogbeitrag erfundene Heilmittel f&uuml;r schwere Erkrankungen sowie Verschw&ouml;rungstheorien wie die, dass die Erde eine Scheibe sei oder dass die Anschl&auml;ge vom 11. September 2001 von US-amerikanischen Geheimdiensten organisiert worden seien.<br>\nDiese Ma&szlig;nahme betreffe lediglich ein Prozent aller YouTube-Videos, aber man halte sie dennoch f&uuml;r wichtig, um die Benutzung der Plattform zu verbessern. Man hoffe, damit einen Ausgleich zwischen freiem Meinungsaustausch und der Verantwortung des Betreibers gegen&uuml;ber den Besuchern geschaffen zu haben.<br>\nInhalte bleiben zug&auml;nglich<br>\nDas Unternehmen weist darauf hin, dass die betreffenden Videos nicht entfernt w&uuml;rden und weiterhin als Suchergebnisse sowie bei Empfehlungen innerhalb von Channel-Abos erscheinen k&ouml;nnten &ndash; der Zugriff werde nicht eingeschr&auml;nkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Kampf-gegen-Fake-News-YouTube-empfiehlt-keine-Verschwoerungstheorie-Videos-mehr-4288776.html\">Heise<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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