{"id":48771,"date":"2019-01-29T09:44:42","date_gmt":"2019-01-29T08:44:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48771"},"modified":"2019-01-30T07:23:15","modified_gmt":"2019-01-30T06:23:15","slug":"internationaler-frauentag-ein-feiertag-fuer-berlin-peinlich-oder-ein-notwendiges-signal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48771","title":{"rendered":"Internationaler Frauentag: ein Feiertag f\u00fcr Berlin! Peinlich oder ein notwendiges Signal?"},"content":{"rendered":"<p>Dass der Vorsto&szlig;, den Internationalen Frauentag in Berlin zu einem Feiertag zu machen, f&uuml;r teilweise heftige Reaktionen sorgen w&uuml;rde, war vorauszusehen. Dass die Wirtschaftsverb&auml;nde Zeter und Mordio <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article216284747\/Berlin-macht-Frauentag-am-8-Maerz-zum-gesetzlichen-Feiertag.html\">schreien<\/a>, ist ein erwarteter Reflex. Dass aber Frauen diese Entscheidung auch negativ sehen, verwundert dann doch. <strong>Anette Sorg<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5615\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-48771-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190129_Internationaler_Frauentag_ein_Feiertag_fuer_Berlin_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190129_Internationaler_Frauentag_ein_Feiertag_fuer_Berlin_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190129_Internationaler_Frauentag_ein_Feiertag_fuer_Berlin_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190129_Internationaler_Frauentag_ein_Feiertag_fuer_Berlin_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=48771-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190129_Internationaler_Frauentag_ein_Feiertag_fuer_Berlin_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190129_Internationaler_Frauentag_ein_Feiertag_fuer_Berlin_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Lydia Rosenfelder arbeitet sich in einem Kommentar in der FAS (27.01.2019 S. 8)  zun&auml;chst an den Feierlichkeiten zum 8. M&auml;rz in der ehemaligen DDR ab. In den d&uuml;stersten Farben beschreibt sie die dortigen Feierlichkeiten:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Was die DDR an diesem Frauentag gefeiert hat, ist in Wahrheit die Arbeitskraft der Frau. Eine geschickte Form der Ausbeutung durch Belobigung. Der DDR ging es nicht um die Gleichstellung der Frau, es ging ihr um die sozialistische Produktivit&auml;t.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die Kommentatorin m&ouml;chte den Eindruck erwecken, dass es sich bei diesem Feiertag um ein Relikt r&uuml;ckst&auml;ndiger oder mindestens ideologisch verbr&auml;mter Gesellschaften handelt, wenn sie schreibt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Noch weniger feierlich wird einem zumute, wenn man sich anschaut, wer den Internationalen Frauentag auf der Welt au&szlig;erdem gro&szlig; propagiert. Da h&auml;tten wir, neben einigen afrikanischen L&auml;ndern, noch Kuba, Nordkorea, und Afghanistan&hellip;Nur mangelt es im t&auml;glichen Leben ein bisschen an der Umsetzung.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Vielleicht hilft Frau Rosenfelder ja <a href=\"https:\/\/www.lpb-bw.de\/08_maerz_frauentag.html\">ein wenig Geschichtsunterricht<\/a>? Ein Blick in die Geschichte beweist, dass ihre willk&uuml;rliche Auswahl an zitierten L&auml;ndern ein Manipulationsversuch ist, der die Intention und Bedeutung des Internationalen Frauentages str&auml;flich vernachl&auml;ssigt:<\/p><ul>\n<li><strong>1910:<\/strong> In Kopenhagen beschlie&szlig;t die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz, an der mehr als 100 Delegierte aus 17 L&auml;ndern teilnehmen, auf Initiative der deutschen Sozialistin Clara Zetkin die Einf&uuml;hrung eines j&auml;hrlichen Internationalen Frauentages.<\/li>\n<li>Zum ersten Internationalen Frauentag gingen rund eine Million Demonstrantinnen und Demonstranten am <strong>19. M&auml;rz 1911<\/strong> in Deutschland, &Ouml;sterreich, D&auml;nemark und in der Schweiz auf die Stra&szlig;e. Ihre wichtigste Forderung: das Wahlrecht f&uuml;r Frauen und damit die M&ouml;glichkeit zur politischen Teilhabe. Nur in Finnland hatten Frauen zu diesem Zeitpunkt die M&ouml;glichkeit, an Wahlen teilzunehmen. Erst 1918 bekamen deutsche Frauen das Wahlrecht, Schweizerinnen d&uuml;rfen erst seit 1971 w&auml;hlen.<\/li>\n<li>In den folgenden Jahren fand der Internationale Frauentag seinen Platz in der sozialistischen Bewegung. W&auml;hrend des Ersten Weltkrieges wurde der Tag zum Aktionstag gegen den Krieg. 1921 legte die 2. kommunistische Frauenkonferenz den Internationalen Frauentag auf den 8. M&auml;rz fest.<\/li>\n<li>Die Nationalsozialisten hatten den Internationalen Frauentag als Feiertag der sozialistischen Arbeiterbewegung zwischen 1933 und 1945 offiziell verboten und durch den Muttertag ersetzt. In der sowjetischen Besatzungszone wurde er als Feiertag am 8. M&auml;rz 1946 wieder eingef&uuml;hrt und in der DDR allj&auml;hrlich mit einigem staatlichen Aufwand inszeniert.<\/li>\n<\/ul><p>Weiter f&uuml;hrt Frau Rosenfelder aus:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Moderne Frauen haben es nicht n&ouml;tig, das der Staat ihnen g&ouml;nnerhaft einen Feiertag schenkt. Das f&uuml;hlt sich peinlich an. Und es ist r&uuml;ckschrittlich, weil es den Unterschied zwischen den Geschlechtern extra betont. Moderne Geschlechterpolitik ist da l&auml;ngst weiter.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Warum sollen sich moderne Frauen (und M&auml;nner!) keinen Feiertag vom Staat (bzw. hier ja nur von Berlin) &bdquo;schenken&ldquo; lassen? Luther-Anh&auml;nger haben mit dem in vier Bundesl&auml;ndern erneut zum Feiertag erhobenen Reformationstag sicher weniger Probleme.<\/p><p>Ich freue mich, dass Berlin hier einen Anfang macht und ich hoffe, dass dieser Schritt viele Nachahmer finden wird.<\/p><p>Mag sein, dass dieser Feiertag das Schicksal vieler anderer Feiertage teilen wird und zur blo&szlig;en Symbolik genutzt oder schlimmer noch, ausschlie&szlig;lich als weiterer von Arbeitspflichten befreiter Tag betrachtet wird. Mag sein, dass er das Schicksal des  (in der NS-Zeit eingesetzten und deshalb ohnehin abschaffungsw&uuml;rdigen) Muttertages teilen wird, an dem &ndash; auf schlechtem Gewissen beruhend &ndash; ein paar Sonntagsreden gehalten und ein paar Bl&uuml;mchen geschenkt werden und damit das Thema bis zum n&auml;chsten Jahr abgehakt bleiben kann. Einige werden mich blau&auml;ugig nennen, aber ich sehe die Chance, dass Frauen und (!) M&auml;nner die M&ouml;glichkeit haben, am 8. M&auml;rz wahrnehmbar die Finger in die Wunden der rechtlich zwar vorhandenen, de facto aber l&auml;ngst nicht umgesetzten Gleichberechtigung von Mann und Frau zu legen. Die mediale Aufmerksamkeit wird an einem Feiertag ungleich h&ouml;her sein als an einem &bdquo;normalen&ldquo; Wochentag.<\/p><p>Mit dem 8.M&auml;rz als Feiertag in dem Jahr zu starten, in dem sich das erk&auml;mpfte Frauenwahlrecht zum hundertsten Male j&auml;hrt, ist eine kluge Idee. Das aktive und passive Wahlrecht besitzen wir Frauen seit 100 Jahren. Diese lange Zeit m&uuml;sste eigentlich ausgereicht haben, um eine einigerma&szlig;en gleichm&auml;&szlig;ige Verteilung der Mandate auf M&auml;nner und Frauen zu erreichen. Dass wir davon jedoch noch meilenweit entfernt sind, ist einer der Gr&uuml;nde, warum der 8. M&auml;rz ein Feiertag sein sollte. <\/p><p>Am 23. Januar erschien ein Beitrag von Katharina H&ouml;lter zum Thema. Sie f&uuml;hrt <a href=\"https:\/\/www.bento.de\/politik\/berlin-weltfrauentag-ist-wahrscheinlich-bald-gesetzlicher-feiertag-gut-so-a-b01c1ad9-5fda-4649-8e5c-84a21170cd60\">weitere Gr&uuml;nde an<\/a> und weitet den Blickwinkel in Richtung Menschenrechte. Weil ihr Kommentar viele wichtige Aspekte enth&auml;lt, &uuml;bernehmen wir ihn hier in voller L&auml;nge:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ganz ehrlich: Wie viel denkst du an einem <strong>Feiertag<\/strong> &uuml;ber dessen <strong>Bedeutung<\/strong> nach? Gut, an Ostern oder Weihnachten gehst du vielleicht noch in die Kirche &ndash; wenn du nicht schon l&auml;ngst ausgetreten bist.&nbsp;Aber Pfingsten, Himmelfahrt, Fronleichnam? Irgendwas ging da mit Jesus. Aber was noch mal? Ach, erstmal Netflix an und den Kater auskurieren.<\/p>\n<p>Das Modernste, was Deutschland an <strong>Feiertagen<\/strong> zu bieten hat, sind der 1. Mai und der Tag der Deutschen Einheit. An diesen Tagen treffen sich immerhin Menschen, um f&uuml;r bessere Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. Oder, um auf einer Partymeile das eigene Land zu feiern &ndash; wenn es da gerade irgendetwas zu feiern gibt.&nbsp;<\/p>\n<p>Doch jetzt k&ouml;nnte ein Tag dazukommen, der f&uuml;r etwas steht, das wir dringend brauchen, f&uuml;r einen der wohl gr&ouml;&szlig;ten K&auml;mpfe, die unsere Gesellschaft noch immer austr&auml;gt: die&nbsp;Gerechtigkeit zwischen Mann und Frau.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Denn nun soll &ndash; vorerst nur in&nbsp;Berlin &ndash; ein neuer Feiertag eingef&uuml;hrt werden: Der&nbsp;8. M&auml;rz, der Weltfrauentag.<\/strong><\/p>\n<p>Endlich ein historischer und aktueller Tag zugleich, der nicht nur daran erinnert, was Frauen alles erreicht haben &ndash; sondern wof&uuml;r sie jetzt gerade und in Zukunft k&auml;mpfen m&uuml;ssen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was feiert der Weltfrauentag eigentlich?<\/strong><\/p>\n<p>1911 &ndash; damals noch am 19. M&auml;rz &ndash; gingen erstmals Frauen in Deutschland, &Ouml;sterreich, D&auml;nemark und der Schweiz zum Frauentag auf die Stra&szlig;e. Sie forderten das Wahlrecht f&uuml;r Frauen, mehr politische Mitbestimmung. Au&szlig;er in Finnland durften Frauen zu diesem Zeitpunkt in keinem europ&auml;ischen Land w&auml;hlen oder gew&auml;hlt werden. In Deutschland war es erst 1918 soweit.&nbsp;<\/p>\n<p>Auch, wenn wir w&auml;hlen d&uuml;rfen, vieles andere bleibt uns noch immer verwehrt. Zum Beispiel so oft Chef sein wie M&auml;nner. 200 Jahre soll es noch dauern,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-10\/gleichberechtigung-gender-gap-report-weltwirtschaftsforum\/komplettansicht\">bis Frauen und M&auml;nner die gleichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben<\/a>, sagten Experten auf dem Weltwirtschaftsforum.<\/p>\n<p>Auf genau solche Ungerechtigkeiten weist der Weltfrauentag hin. Ihn zum Feiertag zu machen, ist ein Signal an Frauen, weiterzuk&auml;mpfen. Plakate zu malen, auf die Stra&szlig;e zu gehen, sich zu wehren &ndash; so lange, bis sich endlich etwas &auml;ndert. Je mehr Aufmerksamkeit es daf&uuml;r gibt, desto besser. F&uuml;r Frauen, die die Frauenquote durchsetzen wollen. Die ihre Arbeitgeber verklagen, wenn sie ungerecht bezahlt werden. F&uuml;r Frauen, die den Paragraf 219a kippen wollen &ndash; damit Frauen&auml;rztinnen endlich nicht mehr verurteilt werden, wenn sie auf ihrer Homepage Schwangerschaftsabbr&uuml;che anbieten.&nbsp;<\/p>\n<p>Einen neuen Feiertag hatte zuletzt Hamburg eingef&uuml;hrt, dort entschied man sich f&uuml;r den Reformationstag &ndash; der Tag, an dem Martin Luther im Jahr 1517 mit einem rostigen Nagel 95 Thesen in lateinischer Sprache an eine Schlosskirche geschlagen haben soll. Dazu nur so viel: Nur noch 54&nbsp;Prozent der deutschen Bev&ouml;lkerung geh&ouml;ren einer der beiden gro&szlig;en Kirchen an (<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/religion-mehr-kirchenaustritte-aber-noch-mehr-eintritte-1.4063228\">evangelische Kirche: 21,5 Millionen, katholische Kirche: 23,3&nbsp;Millionen<\/a>).<\/p>\n<p>Das Sch&ouml;ne am Weltfrauentag ist dagegen: Hier wird nicht nur die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung angesprochen. Nein, dieser Tag ist auch, ja sogar ganz besonders: f&uuml;r&nbsp;M&auml;nner.<\/p>\n<p>Am 8. M&auml;rz 2019 k&ouml;nnen zumindest die Berliner M&auml;nner sich einen Tag lang damit besch&auml;ftigen, ob sie ihre Kollegin f&uuml;r die tolle Arbeit und nicht f&uuml;r ihren Rock gelobt haben. Mit welcher Frau sie die n&auml;chste F&uuml;hrungsposition in ihrem Unternehmen besetzen. Oder ob sie der neuen Abteilungsleiterin nicht genauso viel Lohn geben wollen wie ihrem m&auml;nnlichen Kollegen?<\/p>\n<p>&ldquo;<a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/politik\/hintergrund-aktuell\/222465\/weltfrauentag\">Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte<\/a>&ldquo;, hatte die deutsche Sozialistin Clara Zetkin 1910 gefordert, als sie den Weltfrauentag initiierte.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lasst uns also am 8. M&auml;rz die Menschenrechte feiern. Warum eigentlich nicht in ganz Deutschland?<\/strong>&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Titelbild: Boris15\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass der Vorsto&szlig;, den Internationalen Frauentag in Berlin zu einem Feiertag zu machen, f&uuml;r teilweise heftige Reaktionen sorgen w&uuml;rde, war vorauszusehen. Dass die Wirtschaftsverb&auml;nde Zeter und Mordio <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article216284747\/Berlin-macht-Frauentag-am-8-Maerz-zum-gesetzlichen-Feiertag.html\">schreien<\/a>, ist ein erwarteter Reflex. Dass aber Frauen diese Entscheidung auch negativ sehen, verwundert dann doch. <strong>Anette Sorg<\/strong>.<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":48774,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,212,168,123,183],"tags":[1192,2190,305,2571,2570],"class_list":["post-48771","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-gedenktagejahrestage","category-gleichstellung","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","tag-berlin","tag-genderpolitik","tag-menschenrechte","tag-wahlrecht","tag-zetkin-clara"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/shutterstock_114336709.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48771","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=48771"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48771\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48792,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48771\/revisions\/48792"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/48774"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=48771"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=48771"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=48771"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}