{"id":48892,"date":"2019-01-30T13:12:07","date_gmt":"2019-01-30T12:12:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48892"},"modified":"2019-01-31T07:17:33","modified_gmt":"2019-01-31T06:17:33","slug":"angela-merkel-und-der-ewige-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48892","title":{"rendered":"Angela Merkel und der ewige Krieg"},"content":{"rendered":"<p>Am Montagabend umriss Angela Merkel in ihrer <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/kurzclips\/83294-merkel-deutschland-ist-in-afghanistan\/\">Dankesrede zur Verleihung des Fulbright-Preises<\/a> noch einmal stolz das au&szlig;en- und sicherheitspolitische Engagement der Bundesrepublik. Dabei sagte sie wortw&ouml;rtlich, dass Deutschland aufgrund des NATO-B&uuml;ndnisfalls milit&auml;risch in Afghanistan aktiv sei, um die Interessen der USA zu verteidigen. Das ist jedoch &ndash; zumindest offiziell &ndash; falsch und wirft weitere Fragen auf. Warum wei&szlig; die Kanzlerin nicht, auf welcher Grundlage die Bundeswehr in Afghanistan stationiert ist? Wer wei&szlig; eigentlich noch, dass dieser B&uuml;ndnisfall vor mehr als 17 Jahren wegen der Anschl&auml;ge vom 11. September 2001 ausgerufen wurde? Und wem will die Kanzlerin heute eigentlich noch erz&auml;hlen, dass die Stationierung deutscher Soldaten im Ausland etwas mit dem Recht auf Selbstverteidigung der USA zu tun haben soll? Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3919\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-48892-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190130_Angela_Merkel_und_der_ewige_Krieg_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190130_Angela_Merkel_und_der_ewige_Krieg_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190130_Angela_Merkel_und_der_ewige_Krieg_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190130_Angela_Merkel_und_der_ewige_Krieg_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=48892-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190130_Angela_Merkel_und_der_ewige_Krieg_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190130_Angela_Merkel_und_der_ewige_Krieg_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wir sind heute ganz selbstverst&auml;ndlich mit unseren Verb&uuml;ndeten nicht nur im westlichen Balkan t&auml;tig, sondern wir sind in Afghanistan, um dort auch nach Artikel 5 [NATO] zum ersten mal die Interessen der Vereinigten Staaten und unsere eigenen mit zu verteidigen. Wir sind in Afrika in Mali und wir wissen, dass wir noch mehr tun m&uuml;ssen&rdquo;.<br>\nAngela Merkel <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/kurzclips\/83294-merkel-deutschland-ist-in-afghanistan\/\">in Ihrer Dankesrede zur Verleihung des Fulbright-Preises am 28.1.2019<\/a>\n<\/p><\/blockquote><p>Noch vor wenigen Jahren h&auml;tte ein deutscher Kanzler f&uuml;r diese Feststellung wohl heftigen Gegenwind bekommen. Wir erinnern uns: Nachdem am 11. September 2001 Terroristen einen Anschlag auf verschiedene Einrichtungen in den USA ver&uuml;bt haben, bei denen die Begleitumst&auml;nde und Hintergr&uuml;nde bis heute heftig umstritten sind, rief die NATO bereits am Folgetag den &bdquo;B&uuml;ndnisfall&ldquo; aus. Offiziell beschlossen wurde Artikel 5 der NATO dann am 4. Oktober nach durchaus kontroverser Debatte im NATO-Rat. Am 16. November 2001 stellte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der die Vertrauensfrage, um eine Mehrheit f&uuml;r die deutsche Beteiligung an der NATO-Mission &bdquo;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Operation_Enduring_Freedom\">Enduring Freedom<\/a>&ldquo; zu bekommen. Die v&ouml;lkerrechtliche Legitimation dieser von den USA gef&uuml;hrten Kriegsmission stand von Beginn an auf t&ouml;nernen F&uuml;&szlig;en.<\/p><p>Das war auch der Schr&ouml;der-Regierung ein Dorn im Auge. Daher legte sie damals gr&ouml;&szlig;ten Wert darauf, dass im Rahmen der NATO-Mission &bdquo;Enduring Freedom&ldquo; von der Bundeswehr vor allem Marineoperationen am Horn von Afrika ausgef&uuml;hrt wurden. Eine Ausnahme stellte damals lediglich das 100 Mann starke Spezialkommando KSK dar, das unter US-F&uuml;hrung an einigen Eins&auml;tzen im Rahmen von &bdquo;Enduring Freedom&ldquo; <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kommando_Spezialkr%C3%A4fte#Bekannte_Eins%C3%A4tze_im_Rahmen_der_Operation_Enduring_Freedom\">beteiligt war<\/a>. Das Engagement deutscher Truppen der Teilstreitkr&auml;fte des Heers und der Luftwaffe in Afghanistan wurde indes der internationalen Operation <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/International_Security_Assistance_Force\">&bdquo;ISAF&ldquo;<\/a> unterstellt &ndash; einer als Sicherheits- und Wiederaufbaumission geltenden Mission unter F&uuml;hrung der NATO, die jedoch anders als die Kampfmission &bdquo;Enduring Freedom&ldquo; &uuml;ber ein solides v&ouml;lkerrechtliches Mandat <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Petersberg-Prozess\">in Folge des Petersberger Prozesses<\/a> verf&uuml;gte und sich ganz ausdr&uuml;cklich nicht auf den B&uuml;ndnisfall-Artikel 5 im NATO-Statut beruft. <\/p><p>Doch &bdquo;ISAF&ldquo; und &bdquo;Enduring Freedom&ldquo; sind seit 2013 bzw. 2014 Geschichte. Abgel&ouml;st wurden sie durch die NATO-Mission <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Resolute_Support\">&bdquo;Resolute Support&ldquo;<\/a>, bei der Deutschland hinter den USA das Land mit der st&auml;rksten Truppenbeteiligung ist. Diese Mission wurde jedoch selbst von der NATO stets als Folgemission von &bdquo;ISAF&ldquo; <a href=\"https:\/\/undocs.org\/S\/2014\/856\">bezeichnet<\/a> und als solche auch vom UN-Sicherheitsrat <a href=\"https:\/\/news.un.org\/en\/story\/2014\/12\/486192-afghanistan-security-council-backs-agreement-new-non-combat-nato-mission\">einstimmig begr&uuml;&szlig;t<\/a>. Unter diesen Vorzeichen brachte die Bundesregierung auch <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/19\/010\/1901094.pdf\">den Antrag<\/a> auf deutsche Beteiligung an der Mission in den Bundestag ein. Von einem &bdquo;B&uuml;ndnisfall&ldquo; der NATO ist dort nirgends die Rede. Deutsche Truppen sind &ndash; zumindest offiziell &ndash; in Afghanistan, um der afghanischen Regierung im Rahmen einer vom UN-Sicherheitsrat bewilligten Mission bei der Ausbildung von Sicherheits- und Streitkr&auml;ften zu helfen und nicht &ndash; wie Merkel in ihrer Rede insinuierte &ndash; um die B&uuml;ndnispflichten der NATO zu erf&uuml;llen und die USA milit&auml;risch am Hindukusch zu &bdquo;verteidigen&ldquo;. <\/p><p>Nat&uuml;rlich ist es m&ouml;glich, dass die Kanzlerin vor Freude &uuml;ber den Fulbright-Preis so durcheinander war, dass sie die vielen NATO-Missionen verwechselt und da einfach ein paar Sachen durcheinandergebracht hat. <strong>Wahrscheinlicher ist es jedoch, dass Merkel bei ihrer &ndash; spontanen &ndash; Dankesrede einfach zu ehrlich war und die offizielle Sprachregelung vergessen hat.<\/strong> Merkel sieht Deutschland offenbar in einem Kriegseinsatz &aacute; la &bdquo;Enduring Freedom&ldquo; und ist auch stolz darauf, dass die Bundeswehr die Interessen der USA am Hindukusch &bdquo;verteidigt&ldquo;. Um dies aus dem Stegreif zu begr&uuml;nden, greift sie zur &bdquo;Selbstverteidigung&ldquo; &ndash; dem &bdquo;B&uuml;ndnisfall&ldquo; nach Artikel 5. Eigentlich ist dies ein Skandal.<\/p><p><strong>Der noch gr&ouml;&szlig;ere Skandal ist jedoch, dass auch heute &ndash; mehr als 17 Jahre nach 9\/11 &ndash; der &bdquo;B&uuml;ndnisfall&ldquo; immer noch als Begr&uuml;ndung f&uuml;r einen v&ouml;lkerrechtlich problematischen Auslandseinsatz herhalten muss.<\/strong> Artikel 5 sieht in der Tat &ndash; basierend auf Artikel 51 der UN-Satzung &ndash; das Recht auf Selbstverteidigung vor. Er ist jedoch kein Persilschein f&uuml;r einen ewigen Krieg im Namen der Selbstverteidigung. In Artikel 5 <a href=\"https:\/\/www.nato.int\/cps\/en\/natohq\/official_texts_17120.htm?selectedLocale=de\">hei&szlig;t es<\/a> n&auml;mlich auch &hellip;<\/p><blockquote><p>\nDie Ma&szlig;nahmen sind einzustellen, sobald der Sicherheitsrat diejenigen Schritte unternommen hat, die notwendig sind, um den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit wiederherzustellen und zu erhalten.\n<\/p><\/blockquote><p>Diese Ma&szlig;nahmen wurden streng genommen bereits am 20. Dezember 2001 durch die <a href=\"http:\/\/www.un.org\/depts\/german\/sr\/sr_01-02\/sr1386.pdf\">Mandatierung von &bdquo;ISAF&ldquo;<\/a> durch den UN-Sicherheitsrat unternommen. Seitdem gab es <a href=\"http:\/\/www.un.org\/depts\/german\/sr\/sr_them\/afgha.htm\">zahlreiche Resolutionen<\/a>, die zweifelsohne das Recht auf Selbstverteidigung abgel&ouml;st haben. Inwieweit man &uuml;berhaupt eine Anschlagsserie einer Terrorgruppe als &bdquo;kriegerischen Akt&ldquo; einstufen kann, steht auf einem weiteren Blatt. Al Kaida war ja mitnichten ein v&ouml;lkerrechtliches Subjekt, das in einem &bdquo;Krieg&ldquo; mit den USA stehen k&ouml;nnte. Die Macht&uuml;bernahme einer provisorischen Regierung im Juni 2002 hat zudem die von den USA angef&uuml;hrte Begr&uuml;ndung, nach der die afghanische Regierung Al Kaida unterst&uuml;tze und Unterschlupf b&ouml;te, auslaufen lassen. Das Recht auf Selbstverteidigung l&auml;uft aus, wenn die unmittelbare Gefahr abgewendet ist &ndash; dies war mit dem Amtsantritt von Hamid Karzai am 4. Dezember 2001 der Fall. Und seit dem Tod von Osama bin Laden und der de-facto-Aufl&ouml;sung von Al Kaida hat sich in j&uuml;ngerer Zeit ohnehin der allerletzte Zusammenhang mit dem &bdquo;B&uuml;ndnisfall&ldquo; aufgel&ouml;st.<\/p><p>Dass eine deutsche Kanzlerin im Jahre 2019 Kriegseins&auml;tze der Bundeswehr mit der umstrittenen Erkl&auml;rung des B&uuml;ndnisfalls im Herbst 2001 begr&uuml;ndet, ist ein moralisches Armutszeugnis, zeigt es doch in grotesker Art und Weise, wie derlei Entschl&uuml;sse &uuml;berstrapaziert werden und wie wenig Respekt die Bundesregierung vor dem V&ouml;lkerrecht &ndash; und der Logik &ndash; hat. Im M&auml;rz 2002 brachte die damalige PDS vor dem Bundestag <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/doc\/btd\/14\/086\/1408664.pdf\">einen Antrag ein<\/a>, um den B&uuml;ndnisfall f&uuml;r beendet zu erkl&auml;ren. Er wurde abgelehnt. Im Dezember 2013 versuchte man es &ndash; diesmal als Linkspartei &ndash; <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/18\/002\/1800202.pdf\">noch einmal<\/a> und scheiterte erneut. Wahrscheinlich wird die Vorw&auml;rtsverteidigung der USA noch als erster ewiger Krieg in die Geschichtsb&uuml;cher eingehen. Frei nach Papst Franziskus ist Krieg dann offenbar das blo&szlig;e Nichtvorhandensein von Frieden &hellip; und dann passt es ja auch wieder mit dem &bdquo;ewigen Krieg&ldquo;. <\/p><p>Titelbild: RT Deutsch <\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/739a2b9f95f54c3b8e8a5510f583f414\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Montagabend umriss Angela Merkel in ihrer <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/kurzclips\/83294-merkel-deutschland-ist-in-afghanistan\/\">Dankesrede zur Verleihung des Fulbright-Preises<\/a> noch einmal stolz das au&szlig;en- und sicherheitspolitische Engagement der Bundesrepublik. Dabei sagte sie wortw&ouml;rtlich, dass Deutschland aufgrund des NATO-B&uuml;ndnisfalls milit&auml;risch in Afghanistan aktiv sei, um die Interessen der USA zu verteidigen. 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