{"id":48913,"date":"2019-01-31T08:07:08","date_gmt":"2019-01-31T07:07:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48913"},"modified":"2019-01-31T08:07:08","modified_gmt":"2019-01-31T07:07:08","slug":"hinweise-des-tages-3295","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48913","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48913#h01\">Sich mit den T&auml;tern anlegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48913#h02\">Fraktionen besorgt &uuml;ber die Lage in Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48913#h03\">H&ouml;here L&ouml;hne, Renten und Investitionen als St&uuml;tze der Konjunktur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48913#h04\">Deutschland stirbt den politischen Erstickungstod<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48913#h05\">Die Wohnungsfrage kehrt zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48913#h06\">Verschiedene Ziele<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48913#h07\">Wie der Krieg in Europa weiter vorbereitet wird: &laquo;Integrity Initiative&raquo; und &laquo;Aachener Vertrag&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48913#h08\">Eigenanteil f&uuml;r Pflegebed&uuml;rftige steigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48913#h09\">EU-Abgeordnete stimmen geheim &uuml;ber Transparenz ab <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48913#h10\">&bdquo;Fake News&ldquo; vom Forschungslabor: Facebook spendiert Ethik-Institut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48913#h11\">Das Gespenst tr&auml;gt Gelb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48913#h12\">Hauptsache billig? &ndash; Das System Discounter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48913#h13\">ARD und ZDF setzen auf Quote statt Qualit&auml;t &ndash; die aufr&uuml;ttelnde Kritik eines ehemaligen Rundfunkmanns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48913#h14\">Die Kabarett-Sendung &ldquo;Die Anstalt&rdquo;: Nachhilfe in politischem Durchblick?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48913#h15\">Zu guter Letzt: Regierungsflieger kaputt: Steinmeier nutzt Schlepper, um nach Deutschland zu kommen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sich mit den T&auml;tern anlegen<\/strong><br>\nDas Verhalten von Ministerpr&auml;sident Kretschmann sei, was Stuttgart 21 angeht, an Zynismus nicht zu &uuml;berbieten, findet Arno Luik. Im Kontext-Interview kommentiert der Enth&uuml;llungsjournalist zudem das Versagen der Medien bei S 21, er erkl&auml;rt, wie er selber auf das Thema kam, worin die Deutsche Bahn wirklich gut ist &ndash; und warum er &uuml;ber den Staatskonzern jetzt ein Buch schreibt.<br>\nAm 28. Januar hat Arno Luik bei der 450. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 eine Rede gehalten. Kurz vorher bekam er in seinem Geburtsort K&ouml;nigsbronn Kontext-Besuch. Luiks Vater war der letzte Bahnhofsvorsteher in dem St&auml;dtchen auf der Ostalb. Im leerstehenden, v&ouml;llig heruntergekommenen Bahnhofsgeb&auml;ude h&auml;ngen noch die Vorh&auml;nge, die seine Mutter einst gen&auml;ht hat. An diesem famili&auml;ren Hintergrund liege es aber nicht, betont er, dass er sich als langj&auml;hriger Autor des &ldquo;Stern&rdquo; irgendwann in die Themen Bahn und S 21 verbissen habe.<br>\nKollege Luik, Sie haben in vielen Ihrer Artikel vor den Risiken von Stuttgart 21 gewarnt. Nun sagte Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann vor kurzem: &ldquo;Alle Bedenken, die wir je hatten, sind eingetreten&rdquo;. Da sind Sie ja eigentlich in bester Gesellschaft.<br>\nDieser Satz stimmt, aber dass er ihn als denkender und amtierender Ministerpr&auml;sident so formuliert, finde ich ungeheuerlich. Eine Frechheit. Denn wenn man weiterdenkt, hei&szlig;t das doch konkret: Ich, der MP, ich wei&szlig; genau, was bei S 21 passiert, ich wei&szlig;, da unten, tief im Untergrund, entsteht etwas sehr Gef&auml;hrliches, etwas Lebensgef&auml;hrliches, ich wei&szlig;, dass da unter Stuttgart etwas entsteht, was &uuml;beraus un&ouml;konomisch ist, ich wei&szlig; als Gr&uuml;ner, der ich f&uuml;r eine &ouml;kologische Verkehrswende sein sollte, dass da ein Ding entsteht, das diese Verkehrswende im Bahnbereich massiv behindert. Das alles wissend, macht er dennoch mit bei S 21, er macht sich also mitschuldig an einer Tat, die nicht geschehen d&uuml;rfte. Er ist, wenn man so will, ein williger T&auml;ter. Ich finde, mehr Zynismus von einem Ministerpr&auml;sidenten gegen&uuml;ber seinen B&uuml;rgern geht nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/409\/sich-mit-den-taetern-anlegen-5681.html#\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fraktionen besorgt &uuml;ber die Lage in Venezuela<\/strong><br>\nDie Fraktionen sind besorgt &uuml;ber die Lage in Venezuela und fordern von der Bundesregierung mehr Engagement vor allem f&uuml;r die notleidende Bev&ouml;lkerung. &bdquo;Die internationale Einmischung ist gerechtfertigt&ldquo;, betonte J&uuml;rgen Hardt (CDU\/CSU) am Donnerstag, 30. Januar 2019, in einer von CDU\/CSU und SPD verlangten Aktuellen Stunde zum Thema &bdquo;Aktuelle Entwicklungen in Venezuela  &ndash; Schnellstm&ouml;gliche Wiederherstellung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit&ldquo;.<br>\nDie Situation habe wegen der starken Fl&uuml;chtlingsbewegungen massive Auswirkungen auf die Nachbarl&auml;nder, au&szlig;erdem gebe es zahlreiche Hinweise auf Verflechtungen von Machthaber Nicol&aacute;s Maduro mit Organisierter Kriminalit&auml;t und Drogenhandel. Die Bundesregierung stehe auf der Seite des Parlaments und des Parlamentspr&auml;sidenten Juan Guaid&oacute;, erkl&auml;rte Hardt. Guaid&oacute; hatte sich am 23. Januar 2019 zum &Uuml;bergangspr&auml;sidenten erkl&auml;rt.<br>\nBundesau&szlig;enminister Heiko Maas (SPD) warf Maduro vor, Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit mit F&uuml;&szlig;en zu treten und das erd&ouml;lreichste Land der Welt an den Abgrund gef&uuml;hrt zu haben. &bdquo;Angesichts dessen kann man nicht neutral bleiben&ldquo;, betonte er und bekr&auml;ftigte die politische Unterst&uuml;tzung Deutschlands und seiner europ&auml;ischen Partner f&uuml;r Guiad&oacute;. Vor allem gehe es darum, Venezuela auf dem Weg zu Neuwahlen zu unterst&uuml;tzen. &bdquo;Nur ein glaubw&uuml;rdiger politischer Prozess verspricht eine echte L&ouml;sung&ldquo;, zeigte sich Maas &uuml;berzeugt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2019\/kw05-de-aktuelle-stunde-venezuela\/589940\">Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: Maas macht mobil &ndash; der Gewinner hei&szlig;t Trump<\/strong><br>\nNun geht Maas noch weiter &ndash; und fordert &ldquo;unverz&uuml;glich&rdquo; Neuwahlen. &ldquo;Nicol&aacute;s Maduro fehlt jede demokratische Legitimation, er ist nicht der demokratisch gew&auml;hlte Pr&auml;sident von Venezuela&ldquo;, betonte der deutsche Au&szlig;enminister. Doch was soll geschehen, wenn Maduro nicht freiwillig weicht? Was, wenn die Neuwahlen erst sp&auml;ter kommen? Und was sagt Maas eigentlich zu den Enth&uuml;llungen &uuml;ber seinen Hoffnungstr&auml;ger Guaido? Der selbsternannte Oppositionsf&uuml;hrer sei seit Monaten auf geheimen Treffen mit Diplomaten in Kanada, Brasilien, Kolumbien und den USA vorbereitet worden, meldet die Nachrichtenagentur AP.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/maas-muss-sich-warm-anziehen\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Venezuela crisis: Former UN rapporteur says US sanctions are killing citizens<\/strong><br>\nThe first UN rapporteur to visit Venezuela for 21 years has told The Independent the US sanctions on the country are illegal and could amount to &ldquo;crimes against humanity&rdquo; under international law. Former special rapporteur Alfred de Zayas, who finished his term at the UN in March, has criticized the US for engaging in &ldquo;economic warfare&rdquo; against Venezuela which he said is hurting the economy and killing Venezuelans.<br>\nThe comments come amid worsening tensions in the country after the US and UK have backed Juan Guaido, who appointed himself &ldquo;interim president&rdquo; of Venezuela as hundreds of thousands marched to support him. European leaders are calling for &ldquo;free and fair&rdquo; elections. Russia and Turkey remain Nicolas Maduro&rsquo;s key supporters.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/americas\/venezuela-us-sanctions-united-nations-oil-pdvsa-a8748201.html\">Independent<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Verfall und Niedergang eines &raquo;sozialistischen&laquo; Rentier-Staates<\/strong><br>\nIn Venezuela tobt ein offener Machtkampf zwischen Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro und dem selbst ernannten Interimspr&auml;sidenten Juan Guaid&oacute;. Die amerikanische Regierung hat sich offensiv auf Guaid&oacute;s Seite geschlagen und droht seit Tagen damit, alle denkbaren diplomatischen und wirtschaftlichen Hebel in Bewegung zu setzen, um Maduro zum R&uuml;ckzug zu dr&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/verfall-und-niedergang-eines-sozialistischen-rentier-staates\/\">Sozialismus Aktuell<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>H&ouml;here L&ouml;hne, Renten und Investitionen als St&uuml;tze der Konjunktur<\/strong><br>\n&bdquo;Die Inlandsnachfrage ist die St&uuml;tze der Konjunktur. Auch mit Blick auf die weltweiten Unsicherheiten m&uuml;ssen sich L&ouml;hne, Renten und Investitionen weiter positiv entwickeln. Insbesondere muss es auch darum gehen, dass die unteren Einkommensgruppen st&auml;rker an der wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben. Deshalb ist der Vorschlag des Finanzministers aufzugreifen, den Mindestlohn auf zw&ouml;lf Euro zu erh&ouml;hen. Die wachsende Ungleichverteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen destabilisiert die Gesellschaft und schw&auml;cht die Binnennachfrage. Davon ist jedoch im gesamten Jahreswirtschaftsbericht kein einziges Wort zu lesen. Dieses Problem sollte endlich von der Bundesregierung wahrgenommen werden&ldquo;, erkl&auml;rt Klaus Ernst, Vorsitzender des Bundestagsausschusses f&uuml;r Wirtschaft und Energie und wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zum heute vom Bundeskabinett beschlossenen Jahreswirtschaftsbericht. Ernst weiter:<br>\n&bdquo;Die Bundesregierung propagiert die Abschaffung des Soli, bei der die unteren 40 Prozent der Einkommensempf&auml;nger leer ausgehen. Auch der Wunsch von Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Unternehmen vorsorglich steuerlich zu entlasten, ist abwegig. Bereits jetzt wird nur ein minimaler Teil der Unternehmensgewinne reinvestiert. Erh&ouml;hter privater Konsum und insbesondere mehr &ouml;ffentliche Investitionen sind es, die Unternehmen zu mehr Investitionen anregen. Diese Investitionen sind mit Blick auf den enormen Bedarf bei Bildung, &ouml;ffentlicher Verwaltung, Pflege, &ouml;ffentlichem Wohnungsbau, fl&auml;chendeckendem schnellen Internet oder &ouml;ffentlicher Infrastruktur auch dringend geboten.<br>\nUnd statt sich mit der Ursache des massiven strukturellen Leistungsbilanz&uuml;berschusses Deutschlands auseinanderzusetzen, schreibt die Bundesregierung im Jahreswirtschaftsbericht, dass f&uuml;r sie der Leistungsbilanzsaldo keine wirtschaftspolitische Zielgr&ouml;&szlig;e sei. Das ist dreist. Es verst&ouml;&szlig;t gegen das Stabilit&auml;ts- und Wachstumsgesetz und geht zulasten der Defizitl&auml;nder, die sich im Gegenzug verschulden m&uuml;ssen. Und es missachtet die EU, die &Uuml;bersch&uuml;sse von dauerhaft mehr als sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu Recht als stabilit&auml;tsgef&auml;hrdend einstuft.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/hoehere-loehne-renten-und-investitionen-als-stuetze-der-konjunktur\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: Wenn der Wirtschaftsmotor stottert<\/strong><br>\nDie Lage wirkt widerspr&uuml;chlich. Der Besch&auml;ftigungsstand in Deutschland ist hoch und doch gibt es viele Armutsph&auml;nomene. Die niedrigen Zinsen machen Bauen preiswerter, gleichzeitig gehen die Mieten durch die Decke. Was folgt daraus f&uuml;r die Wirtschaftspolitik, was f&uuml;r die Geldpolitik? [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die Partei Die Linke erkl&auml;rte Fabio De Masi, der Abschwung stehe vor der T&uuml;r. Zwar sei es gut, dass die Binnenkonjunktur mittlerweile mehr zum Wachstum beitrage, aber Deutschland habe &bdquo;f&uuml;r die Gr&ouml;&szlig;e der Volkswirtschaft einen au&szlig;erordentlich hohen Exportanteil&ldquo;. Der Aufschwung sei au&szlig;erdem ein gespaltener Aufschwung gewesen, er sei bei vielen Menschen der unteren Einkommensskala nicht angekommen. Deshalb sei es dringend n&ouml;tig, dass Deutschland sich vom Export unabh&auml;ngiger mache, mehr Geld in &ouml;ffentliche Investitionen stecke, die Binnenwirtschaft st&auml;rker f&ouml;rdere und f&uuml;r mehr Sozialausgleich sorge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/konjunktur-wenn-der-wirtschaftsmotor-stottert.2011.de.html?dram:article_id=439737\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Krisensignale<\/strong><br>\nVor dem Hintergrund einer rasch einsetzenden Abk&uuml;hlung der Konjunktur gewinnen die finanz- und wirtschaftspolitischen Auseinandersetzungen zwischen der EU und der populistisch-ultrarechten Regierungskoalition in Italien wieder an Sch&auml;rfe. Ausgel&ouml;st worden sind die aktuellen Spannungen durch neue Vorgaben der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), die von Finanzinstituten in der EU eine Erh&ouml;hung der R&uuml;ckstellungen f&uuml;r faule Kredite verlangt. Dies gestaltet sich insbesondere f&uuml;r italienische Banken als schwierig, weil sie nach wie vor unter den Folgen der Eurokrise leiden. Beobachter diagnostizieren bereits ein &ldquo;Krisensignal&rdquo; in Italien und warnen vor einer &ldquo;Ansteckungsgefahr f&uuml;r Europa&rdquo;; zuweilen wird das Land bereits als Ausgangspunkt f&uuml;r eine neue Eurokrise eingestuft. Hinzu kommt, dass die Eurokrise durch die deutschen Austerit&auml;tsdiktate anf&auml;lliger f&uuml;r externe St&ouml;rfaktoren wurde: Weil die Binnennachfrage eingebrochen und die Exportorientierung gestiegen ist, dr&uuml;ckt etwa der Handelskrieg der USA gegen China massiv auf die Konjunktur.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7846\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutschland stirbt den politischen Erstickungstod<\/strong><br>\nNicht das Tempolimit kostet Arbeitspl&auml;tze, sondern die verweigerte Verkehrswende. Claudia Kemfert zur Debatte &uuml;ber Geschwindigkeitsbegrenzungen auf deutschen Autobahnen<br>\nDeutschland stirbt den Erstickungstod &ndash; nicht real, aber politisch. Sobald jemand auch nur eine Idee f&uuml;r mehr Umwelt-, Gesundheits-, und Klimaschutz im Verkehrssektor erw&auml;hnt, wird sie sofort im Keim erstickt. Die Arbeit der Verkehrskommission steht schon in Frage, bevor diese &uuml;berhaupt Empfehlungen ausgesprochen hat.<br>\nTempolimit? Gegen jeden Menschenverstand! Bringt dem Klima nichts! Kostet Arbeitspl&auml;tze! Fahrverbote wegen &uuml;berschrittener Grenzwerte? Kann nicht stimmen! Die Messungen sind falsch! Man sollte besser nicht an vielbefahrenen Stra&szlig;en messen, sondern &ndash; ja, wo eigentlich?! Wissenschaftliche Fakten sind unerw&uuml;nscht, sie st&ouml;ren nur. Sie werden von ein paar zusammengew&uuml;rfelten Lungen&auml;rzte postfaktisch vom Tisch gewischt: Die Grenzwerte seien v&ouml;llig falsch. Es g&auml;be gar keinen Zusammenhang zwischen der menschlichen Gesundheit und Stickoxiden oder Feinstaub.<br>\nManche Medien und Parteien reagieren mit einem Pawlow&rsquo;schen Reflex auf das Wort Tempolimit &ndash; mit verst&auml;rkter Schnappatmung, versteht sich. Egal, welche Argumente daf&uuml;r sprechen: Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen, weniger L&auml;rmemissionen, mehr Verkehrssicherheit, besserer Verkehrsfluss durch Verstetigung (ja, man kommt schneller ans Ziel, wenn alle langsamer fahren!) und weniger Fl&auml;cheninanspruchnahme durch schmalere Stra&szlig;en. Egal, die Gegner stellen auf Durchzug. In dem einen Ohr rein und zum anderen Ohr hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/tempolimit-autobahn-deutschland-stirbt-den-erstickungstod\">Capital<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Wohnungsfrage kehrt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nWie in anderen Bereichen auch, hat die Politik die Weichen daraufhin in Richtung &raquo;mehr Markt&laquo; gestellt: Schon seit den 1980er Jahren wurden ganze Wohnungsbest&auml;nde privatisiert und Regulierungen abgebaut. &Ouml;ffentliche und gemeinn&uuml;tzige Wohnungsunternehmen gerieten ins Hintertreffen. F&ouml;rdergelder wurden abgebaut. Der Neubau ging drastisch zur&uuml;ck &ndash; abgesehen von der verst&auml;rkten Baut&auml;tigkeit in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung. Die Spekulation mit Wohnungen und Grundst&uuml;cken wurde nun zunehmend auch f&uuml;r internationale Finanzunternehmen und Fonds interessant.<br>\nDas Nachsehen hatten und haben die Mieterinnen und Mieter &ndash; viele von ihnen Rentnerinnen und Rentner, Arbeitslose, Soloselbstst&auml;ndige oder abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte. Die allermeisten von ihnen werden sich absehbar niemals Wohneigentum leisten k&ouml;nnen. Steigende Mieten aber eben auch nicht. Sie sehen sich nun aus ihren Nachbarschaften verdr&auml;ngt, weil Stra&szlig;enz&uuml;ge und ganze Stadtteile f&uuml;r Menschen mit kleinem oder sogar mittlerem Einkommen zu teuer werden. Zunehmende soziale Ungleichheit und ein wachsender Niedriglohnsektor versch&auml;rfen die Situation. [&hellip;]<br>\nIn den letzten Jahren hat sich die soziale Spaltung bei der Wohnraumversorgung vertieft. Immer mehr gilt: Die Reichen wohnen in ihren Vierteln unter sich, den Armen bleiben allenfalls noch schlechte Randlagen. Selbst die Mittelschicht wird zunehmend aus ihren Nachbarschaften verdr&auml;ngt. Die Gr&uuml;nde sind steigende Mietpreise, eine unzureichende Zahl an Sozialwohnungen sowie eine allgemein wachsende soziale Ungleichheit in Deutschland. Mancherorts &ndash; insbesondere in ostdeutschen St&auml;dten &ndash; hat die r&auml;umliche Trennung von Arm und Reich ein erschreckendes Ausma&szlig; erreicht. Gerade bei armen Kindern ist die soziale Ausgrenzung besonders ausgepr&auml;gt. Wenn Menschen aber in benachteiligten Quartieren aufwachsen, dann leiden ihre Lebenschancen. Sie werden mehrfach benachteiligt: durch unzureichende Infrastrukturen, durch eingeschr&auml;nkte Sozialkontakte und durch Stigmatisierung.<br>\nDie Mietpreise steigen. Da die Arbeitseinkommen mit den Mieten nicht mehr Schritt halten konnten, erh&ouml;hte sich f&uuml;r viele Haushalte die Mietbelastung. Republikweit m&uuml;ssen heute Mieterinnen und Mieter rund 28 Prozent ihres Nettohaushaltseinkommens f&uuml;r ein Dach &uuml;ber dem Kopf ausgeben. Etwa jeder F&uuml;nfte zahlt sogar mehr als 40 Prozent.<br>\nDeutschland ist traditionell ein Mieterland. Mehr als die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung wohnt zur Miete. In den Ballungsr&auml;umen sind es &uuml;ber 85 Prozent. Folglich belasten die steigenden Mieten nicht nur Geringverdiener und Transferempf&auml;nger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/die-wohnungsfrage-kehrt-zurueck--2283.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Verschiedene Ziele<\/strong><br>\nRussland und T&uuml;rkei gemeinsam gegen Dschihadistenmiliz HTS in Idlib. T&uuml;rkei allein gegen Kurden (&hellip;)<br>\nBeim Treffen mit Erdogan las Putin w&auml;hrend einer Pressekonferenz aus einem Brief vor, der Russland zugespielt worden war. Darin hatten die Absender Deutschland, Frankreich und Gro&szlig;britannien den UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres Ende 2018 aufgefordert, den scheidenden UN-Sondervermittler f&uuml;r Syrien Staffan De Mistura anzuweisen, einen von Russland, dem Iran und der T&uuml;rkei eingebrachten Vorschlag f&uuml;r die Zusammensetzung des Verfassungskomitees (f&uuml;r Syrien) abzulehnen. &raquo;Ehrlich gesagt, waren wir dar&uuml;ber schockiert&laquo;, so Putin, die Arbeit der Astana-Gruppe f&uuml;r Frieden in Syrien solle offenbar untergraben werden.<br>\nTats&auml;chlich entspricht der deutsch-franz&ouml;sisch-britische Brief an den UN-Generalsekret&auml;r dem Plan des US-Beauftragten f&uuml;r Syrien, James Jeffrey. Er hatte Anfang Dezember 2018 erkl&auml;rt, man m&uuml;sse &raquo;dem Astana-Prozess den Strom abschalten&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/348134.syrien-verschiedene-ziele.html\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wieder einmal erweist sich Deutschland auch mit einem Pr&auml;sident Trump als williger Helfer der USA. Auch wenn Kanzlerin Merkel in den USA keinen verl&auml;sslichen Partner mehr sehen <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article165008816\/Merkel-sieht-in-den-USA-keinen-verlaesslichen-Partner-mehr.html\">sollte<\/a>, kann sich die Trump-Regierung jedenfalls weiterhin auch auf Deutschland verlassen &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wie der Krieg in Europa weiter vorbereitet wird: &laquo;Integrity Initiative&raquo; und &laquo;Aachener Vertrag&raquo;<\/strong><br>\nDass verantwortliche Politiker, Milit&auml;rs, Medienschaffende usw. in den m&auml;chtigen Staaten der Welt zum Krieg r&uuml;sten, ist un&uuml;bersehbar geworden &ndash; und nicht alle von ihnen tun dies, um den Krieg zu verhindern. Mehr noch: Schon jetzt f&uuml;hren die grossen M&auml;chte Krieg gegeneinander. Mit Stellvertreterkriegen, zum Teil aber auch schon in der direkten Konfrontation. Syrien ist ein solcher Kriegsschauplatz. Die Zahl der Opfer &ndash; in der Mehrzahl Zivilpersonen, die eigentlich nichts lieber tun w&uuml;rden, als in Frieden leben &ndash; geht schon jetzt in die Hunderttausende. [&hellip;]<br>\nDie deutsche Ann&auml;herung an franz&ouml;sische &laquo;sicherheits- und verteidigungspolitische Zielsetzungen und Strategien&raquo; (Artikel 4 des &laquo;Aachener Vertrages&raquo;) l&auml;sst wenig Gutes erwarten. Sie passt zum Plan, Deutschland kriegsbereit zu machen &ndash; gegen das geltende Recht. Die deutsche Kriegsministerin Ursula von der Leyen hat am 18. Januar 2019 mit einem Meinungsbeitrag in der &laquo;New York Times&raquo; &ndash; also einem der Hauptmedien der US-amerikanischen Kriegspartei &ndash; ins gleiche Horn geblasen. Der Titel des Artikels richtete sich an die US-amerikanische &Ouml;ffentlichkeit und sprach im Sinne der Obama-Clinton-Linie: &laquo;Die Welt braucht noch immer die Nato.&raquo; Das Feindbild im Artikel sind Russland und China. Der Gipfel des Zynismus im Artikel ist das Bild in der Internetausgabe der Zeitung: Soldaten der KFOR stehen vor der US-amerikanischen und der Nato-Flagge nach der Zeremonie zur Gr&uuml;ndung der Armee des Kosovo im Dezember 2018. &ndash; Das ist das Resultat des ersten v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieges der Nato nach 1991. Beides, die &laquo;Integrity Initiative&raquo; und der &laquo;Aachener Vertrag&raquo;, sollen Deutschland kriegsbereiter machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit-fragen.ch\/de\/ausgaben\/2019\/nr-3-29-januar-2019\/wie-der-krieg-in-europa-weiter-vorbereitet-wird-integrity-initiative-und-aachener-vertrag.html\">Zeit-Fragen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eigenanteil f&uuml;r Pflegebed&uuml;rftige steigt<\/strong><br>\nPflegebed&uuml;rftige m&uuml;ssen f&uuml;r ihre Unterbringung in Heimen aktuellen Zahlen zufolge immer h&ouml;here Summen aus eigener Tasche aufbringen. Im Bundesdurchschnitt sind die Kosten, die Heimbewohner selbst tragen m&uuml;ssen, im Januar dieses Jahres auf 1.830 Euro monatlich gestiegen. Das berichtet der Spiegel unter Berufung auf eine neue Statistik des Verbands der Ersatzkassen (vdek).<br>\nAnfang 2018 war demnach die finanzielle Belastung f&uuml;r Pflegebed&uuml;rftige noch 58 Euro niedriger, sie lag bei 1.772 Euro pro Monat. Diese Summe setze sich zusammen aus den Kosten f&uuml;r Unterkunft, Verpflegung und Investitionen sowie einem Pflegekosteneigenanteil, der derzeit bei durchschnittlich 655 Euro liegt. Die gesetzliche Pflegeversicherung kommt nur f&uuml;r den Rest der Ausgaben auf, die vor allem die eigentlichen Pflegeleistungen umfassen. Bei Menschen, die ihre Rechnung nicht selbst bezahlen k&ouml;nnen, m&uuml;ssen die Kinder oder das Sozialamt einspringen.<br>\nRegional gibt es der vdek-Statistik zufolge gro&szlig;e Unterschiede: Besonders tief m&uuml;ssen Pflegebed&uuml;rftige in Nordrhein-Westfalen in die Tasche greifen. Auf sie kommen im Schnitt Lasten von 2.252 Euro zu. Am g&uuml;nstigsten ist es in Sachsen-Anhalt mit 1.218 Euro. Experten erkl&auml;ren die Kostenspreizung auch mit regional unterschiedlichen L&ouml;hnen und Vorgaben f&uuml;r die Personalausstattung.<br>\nDie neuen Daten d&uuml;rften laut Spiegel die Debatte um eine Finanzreform der Pflegekasse befeuern. Politiker fast aller Parteien hatten bereits eine Deckelung des Eigenanteils gefordert. Die Gr&uuml;nen-Sprecherin f&uuml;r Pflegepolitik, Kordula Schulz-Asche, bezeichnete es als &bdquo;Systemfehler der Pflegeversicherung, dass die Pflegebed&uuml;rftigen durch ihren Eigenanteil praktisch f&uuml;r jede der so &uuml;berf&auml;lligen Verbesserungen der Pflege aufkommen m&uuml;ssen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/100683\/Eigenanteil-fuer-Pflegebeduerftige-steigt\">&Auml;rzteblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>EU-Abgeordnete stimmen geheim &uuml;ber Transparenz ab<\/strong><br>\nManfred Weber f&uuml;hrt die Union in den Europawahlkampf. Zuvor verhindert seine Fraktion noch rasch ein verpflichtendes Lobbyistenregister f&uuml;r das EU-Parlament. Europas Konservative zeigen sich als verl&auml;ssliche Freunde der Konzerne.<br>\nKleine Geschenke erhalten die Freundschaft, hei&szlig;t es. Vor f&uuml;nf Jahren schenkte der chinesische Konzern Huawei dem damals wenig bekannten EU-Abgeordneten Manfred Weber ein Handy. Abgeordnete m&uuml;ssen Geschenke registrieren, und das tat Weber auch. Doch warum traf der CSU-Politiker eigentlich im Sommer 2013 die Chinesen? Das Handy f&uuml;r den heutigen Spitzenkandidaten der Union bei der EU-Wahl liefert ein Lehrst&uuml;ck &uuml;ber Politiker, Konzerne und ihre Kontakte.<br>\nBr&uuml;ssel ist eine Lobby-Hochburg. Zehntausende Vertreter von Firmen und Verb&auml;nden schwirren zwischen Rat, Parlament und Kommission herum. Ob es um Pestizide geht, um die Autoindustrie oder um Datenschutz &ndash; &uuml;berall lobbyieren Konzerne f&uuml;r ihre Interessen. Oft sind Gesetzesvorschl&auml;ge regelrechte Wunschzettel der Industrie, besonders bei digitalen Themen, wo starke Stimmen von Konsumentenverb&auml;nden und Gewerkschaften gro&szlig;teils fehlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2019\/eu-abgeordnete-stimmen-geheim-ueber-transparenz-ab\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Fake News&ldquo; vom Forschungslabor: Facebook spendiert Ethik-Institut<\/strong><br>\nDer Social-Media-Gigant sponsert der TU M&uuml;nchen ein Institut, das ethische Fragen im Umgang mit K&uuml;nstlicher Intelligenz ergr&uuml;nden soll. F&uuml;r Christian Krei&szlig; von der Hochschule Aalen ist das &bdquo;absurd&ldquo;, ein m&ouml;glicher Fall von Rechtsbruch und ein Beleg f&uuml;r den Ausverkauf der Wissenschaft. Warum, erkl&auml;rt er im Gespr&auml;ch mit Studis Online.<br>\nStudis Online: Der Social-Media-Konzern Facebook will f&uuml;r einen Zeitraum von f&uuml;nf Jahren 6,5 Millionen Euro in ein neues Forschungsprojekt an der Technischen Universit&auml;t M&uuml;nchen (TUM) stecken. Mit dem Geld werde das &bdquo;Institute for Ethics in Artificial Intelligence&ldquo; aufgebaut, das ethische Grunds&auml;tze bei der Entwicklung von K&uuml;nstlicher Intelligenz (KI) ergr&uuml;nden soll, teilten die Verantwortlichen am 20. Januar mit. Warum k&ouml;nnen Sie dem so gar nichts Positives abgewinnen?<br>\nChristian Krei&szlig;: Das neue Ethik-Institut beginnt mit einem Ethikbruch. Bei der Besetzung von Instituten an staatlichen Hochschulen sollten nach Art. 33 II Grundgesetz diejenigen Bewerber zum Zug kommen, die am besten geeignet sind. Wer das ist, ermittelt man normalerweise durch &ouml;ffentliche Stellenausschreibungen, Bewerbungsverfahren und anschlie&szlig;ende Auswahl durch ein unabh&auml;ngiges Expertengremium, etwa eine Berufungskommission.<br>\nIm Fall des neu gegr&uuml;ndeten TUM-Instituts hat man ein solches Auswahlverfahren offenbar umgangen und im wohlwollenden Einvernehmen mit dem Geldgeber Facebook lieber gleich einen Institutsleiter eingesetzt, von dem man wei&szlig;, dass er der Gro&szlig;industrie sehr gewogen ist. Dadurch hatten leider andere ausgewiesene Ethikexperten, die beispielsweise der Denkrichtung der &bdquo;integrativen Wirtschaftsethik&ldquo; angeh&ouml;ren, keine Chance. Andererseits muss man zugeben, dass deren Vertreter ziemlich kritische K&ouml;pfe sind. Die wollte man dem spendablen US-Konzern m&ouml;glicherweise lieber ersparen.<br>\nWas wir erleben, ist also durchaus kein gelungener Start, aber ganz in der Tradition von Facebook, Ethikregeln st&auml;ndig zu brechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-2160-facebook-ethik.php\">Studis Online<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Lesen Sie dazu auch den Beitrag &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48618\">Facebooks Griff nach der &ouml;ffentlichen Forschung in Deutschland<\/a>&ldquo; auf den NachDenkSeiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das Gespenst tr&auml;gt Gelb<\/strong><br>\nWer sind die &raquo;Gilets jaunes&laquo; in Frankreich? Und warum haben einige Linke Angst vor ihnen?<br>\nFrankreich durchlebt in diesen Tagen einen Traum. Einen linken Traum. Doch so, wie man sich erhofft aus einem Albtraum zu erwachen, bevor es zu schlimm wird, so sehnen sich viele richtige und vermeintliche Linke nur danach, das alles m&ouml;ge schnell wieder aufh&ouml;ren &ndash; sie wollen nicht erkennen, dass es ihr Traum ist, der da getr&auml;umt wird. Wie lange haben die Restlinken sich in H&ouml;rs&auml;len und Hinterzimmern revolution&auml;re Subjekte ertr&auml;umt? Dabei war es nur das Gespenst ihrer eigenen Machtlosigkeit, das ihnen da entgegentrat. Jetzt, wo das rote Gespenst eine gelbe Weste tr&auml;gt, erkennen es viele gar nicht mehr. Die Sache ist jedoch klar und leicht zu begreifen, fr&uuml;her wie heute: Den Aufstand macht das Volk.<br>\nWer sind die &raquo;Gilets jaunes&laquo;? In den offiziellen franz&ouml;sischen Medien wird die Bewegung deutlich differenzierter betrachtet als in den deutschen, in denen h&auml;ufig das Bild eines Pegida-P&ouml;bels entworfen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/348209.frankreich-das-gespenst-tr%C3%A4gt-gelb.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hauptsache billig? &ndash; Das System Discounter<\/strong><br>\nWenig Personal, viele &Uuml;berstunden, Arbeit am Limit &ndash; mit fatalen Folgen. Mitarbeiter von Discountern klagen &uuml;ber Gesundheitsprobleme und Dauerstress am Arbeitsplatz.<br>\n42 Prozent des Umsatzes im deutschen Lebensmitteleinzelhandel erzielen Lidl, Netto und Co., mehr als in jedem anderen europ&auml;ischen Land. Die niedrigen Preise sorgen f&uuml;r geringe Gewinnspannen. Um Gewinn zu machen, wird oftmals auf Kosten des Personals gespart.<br>\n&ldquo;ZDFzoom&rdquo; schaut in der Reportage hinter die Kulissen von Lidl, Netto und Norma. Welches Gesch&auml;ftsprinzip macht Discounter so erfolgreich und was bedeutet das f&uuml;r den Arbeitsalltag von Tausenden Angestellten in der Branche? Autor Norman Laryea trifft ehemalige und aktive Mitarbeiter verschiedener Discounter. Ein Lidl-Mitarbeiter berichtet von 14-Stunden-Tagen und davon, wie die Zeiterfassung umgangen w&uuml;rde. Ein Netto-Filialleiter beschreibt die hohe k&ouml;rperliche und psychische Belastung, der er und seine Mitarbeiter ausgesetzt seien. &ldquo;Es gibt einige, die sind in psychologischer Behandlung. Die Kollegen brechen dann irgendwann zusammen. Die Knochen tun weh, dann tun dir die Gelenke weh, es tut alles weh. Dann musst Du schon sagen: &lsquo;ich muss mich rausziehen, sonst bleibe ich auf der Strecke&rsquo;.&rdquo; Studien zufolge sind Muskel-Skelett-Erkrankungen die h&auml;ufigste Krankheitsursache im Einzelhandel; sie verursachen jeden vierten Fehltag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/dokumentation\/zdfzoom\/zdfzoom-hauptsache-billig---das-system-discounter-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man kann es drehen und wenden wie man will, das Grundprinzip des Kapitalismus ist und bleibt nun einmal die Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft. Nicht umsonst geh&ouml;ren etwa die Eigent&uuml;mer von Aldi und Lidl zu den deutschen Superreichen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>ARD und ZDF setzen auf Quote statt Qualit&auml;t &ndash; die aufr&uuml;ttelnde Kritik eines ehemaligen Rundfunkmanns<\/strong><br>\nSeit Jahrzehnten existiert f&uuml;r die Gro&szlig;en und Wichtigen in den Reihen von ARD und ZDF eine unausgesprochene Regel f&uuml;r die Zeit nach ihren Ausscheiden. Obwohl es vielen Intendanten und Fernsehdirektoren schwerf&auml;llt, schweigen sie tapfer zum qualitativen Niedergang ihres fr&uuml;heren Arbeitgebers. Jetzt hat einer das inoffizielle Gel&uuml;bde gebrochen &ndash; und kritisiert, dass der Markterfolg ist zum Ma&szlig; aller Dinge geworden sei. [&hellip;]<br>\nDen Wettbewerb gegen die Privaten, die Streamingdienste und Videoportale im Internet k&ouml;nnen ARD und ZDF nur mit Qualit&auml;t gewinnen. Das m&uuml;sste eigentlich mit der stolzen Summe von knapp acht Milliarden Euro an Rundfunkgeb&uuml;hren im vergangenen Jahr auch zu schaffen sein. Kein anderes Medium verf&uuml;gt &uuml;ber ein derart dichtes Korrespondentennetz rund um den Globus. Doch leider spielen ARD und ZDF ihre journalistische Exzellenz viel zu wenig aus. Viele der spannenden und auch aufwendigen Geschichten der Auslandsb&uuml;ros von ARD und ZDF werden in Nischensendern wie Phoenix, Arte, 3Sat, ZDF Info oder Tagesschau 24 abgeschoben. Sie werden quasi unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit gesendet.<br>\nIm Ersten und Zweiten regiert hingegen der politische Mainstream &ndash; als w&uuml;rde Weltpolitik nur auf den wenigen Quadratkilometern in Berlin-Mitte stattfinden. Viele Themen der innenpolitischen Sendungen werden von den Agenden der Parteien und der Regierung oder von gerissenen PR-Strategen bestimmt, die einen Aufreger nach dem anderen durch die Republik treiben.<br>\nDabei hatte der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk urspr&uuml;nglich eine ganze andere Aufgabe, an die Norbert Schneider die Granden von ARD und ZDF erinnert: &lsquo;Er (der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk) wurde nicht etabliert, um m&ouml;glichst viele Menschen m&ouml;glichst oft in Erregung zu versetzen, sondern um ein Programm anzubieten, dessen oberstes Kriterium die Qualit&auml;t ist.&rsquo; Im Quotentaumel haben die &Ouml;ffentlich-Rechtlichen ihren urspr&uuml;nglichen Auftrag mittlerweile aus dem Ged&auml;chtnis gestrichen. Eine Vergesslichkeit, die Folgen haben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meedia.de\/2019\/01\/30\/ard-und-zdf-setzen-auf-quote-statt-qualitaet-die-aufruettelnde-kritik-eines-ehemaligen-rundfunkmanns\/\">Meedia<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Kabarett-Sendung &ldquo;Die Anstalt&rdquo;: Nachhilfe in politischem Durchblick?<\/strong><br>\nDer Stoff, die Stoffe, aus denen Satire gemacht ist: das Gesetz zur Leiharbeit, das Genehmigungsverfahren f&uuml;r Waffenexporte, Agrarpolitik. Deutsche Bahn&hellip; &ndash; ernsthaft? Die Antwort lautet &bdquo;Ja&ldquo;. In der ZDF-Sendung &bdquo;Die Anstalt&ldquo; treten die Macher jeden Monat mit dem Anspruch an, einen barrierefreien Zugang zur Politik f&uuml;r Alle zu schaffen. Mit dem &bdquo;Gleitmittel Humor&ldquo; wie sie selber sagen. Seit f&uuml;nf Jahren versuchen die Kabarettisten Max Uthoff und Claus von Wagner sich nun schon an dieser Form der Aufkl&auml;rung mit den Mitteln der Satire. Mit im Bunde und hinter den Kulissen der Journalist und Autor Dietrich Krau&szlig;. Mit komplexen Tafelbildern, differenzierten Zusammenh&auml;ngen und absurden Pointen begeistern sie regelm&auml;ssig Millionen Zuschauer &ndash; und liefern in einem umfangreichen Faktencheck ihre Quellen und Belege gleich mit. Was ist neu an dieser Form der Satire? Ist sie Gefahrt oder Chance f&uuml;r den klassischen Journalismus? aspekte &uuml;ber f&uuml;nf Jahre &bdquo;Satire mit Fu&szlig;notenapparat&ldquo; &ndash; und im Studio gibt es dazu ein Gespr&auml;ch mit Claus von Wagner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/kultur\/aspekte\/aspekte-vom-1-februar-2019-100.html\">aspekte im ZDF<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Rache des Mainstreams an sich selbst<\/strong><br>\n&raquo;Die Anstalt&laquo; feiert 2019 ihren 5. Geburtstag und hat sich inzwischen als die Institution etabliert, deren Insassen sich um Aufkl&auml;rung und Durchblick im allt&auml;glichen Wahnsinn von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hervortun. &raquo;Die Anstalt&laquo; leistet Journalismusersatz, &raquo;Die Anstalt&laquo; ist politisches Theater, &raquo;Die Anstalt&laquo; ist eine Lachnummer &ndash; stets mit scharfem und hintergr&uuml;ndigem Humor im Dienste der Augen &ouml;ffnenden Wahrheitsfindung. Dieser unerm&uuml;dliche satirische Einsatz muss gew&uuml;rdigt werden und deshalb hat Herausgeber Dr. Dietrich Krau&szlig; Wegbegleiter, Beobachter, Kritiker und Insassen um eine erste Bilanz gebeten. Ein spannendes, heiteres und nachdenklich stimmendes Buch mit Texten von Claus, Max, Arnulf Rating, Caroline Kebekus, Horst Ewers, HG Butzko, Norbert Bl&uuml;m, Fabio de Masi, Harald Schumann, Albrecht M&uuml;ller, Uwe Kr&uuml;ger, Gerd Bosbach, Gabriele Krone-Schmalz, u.v.a.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/die-rache-des-mainstreams-an-sich-selbst\/\">Westend<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Regierungsflieger kaputt: Steinmeier nutzt Schlepper, um nach Deutschland zu kommen<\/strong><br>\nAddis Abeba (dpo) &ndash; Nach einer erneuten Flugzeugpanne sitzt Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier derzeit in &Auml;thiopien fest. Doch dabei will es das deutsche Staatsoberhaupt nicht belassen: Wie er heute mitteilte, will er mithilfe von Schleppern schon bald wieder in Deutschland sein.<br>\n&ldquo;Wenn wir darauf warten wollen, dass die deutsche Flugbereitschaft den Regierungsflieger wieder fit macht, sitzen wir hier, bis wir alt sind&rdquo;, erkl&auml;rte Steinmeier der deutschen Delegation im Flughafen von Addis Abeba nach Bekanntwerden der Panne<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-postillon.com\/2019\/01\/schlepper.html\">Der Postillon<\/a>\n<p><strong>dazu: Der Bundespr&auml;sident, der den Bundespr&auml;sidenten abschafft<\/strong><br>\nFrank-Walter Steinmeier ist der Mann, der die alte Frage plastisch vorlebt: Wof&uuml;r brauchen wir einen Bundespr&auml;sidenten? Die Antwort: F&uuml;r gar nichts!<br>\nKnapp zwei Jahre ist es nun her, dass ich auf dem Berliner Platz der Republik stand, w&auml;hrend drinnen im Reichstag die Bundesversammlung tagte. Ich war nur zuf&auml;llig an diesem Sonntag, da ein neuer Bundespr&auml;sident gew&auml;hlt werden sollte, in der Hauptstadt, wollte mir aber einige Minuten Zeit nehmen, um am Puls der Ereignisse sein zu k&ouml;nnen.<br>\nEs war eiskalt &ndash; vielleicht hatten sich deshalb nur sehr wenige Menschen hier versammelt. Man hatte eine Leinwand installiert, die Berichterstattung der &Ouml;ffentlich-Rechtlichen war eingeschaltet und so lauschte man den Fakten des Tages, zum Beispiel, wie man das Catering f&uuml;r &uuml;ber 1.200 Delegierte organisiert hatte.<br>\nDie Sache war dann schnell &uuml;ber die B&uuml;hne gebracht, das Catering stand also recht schnell auf dem Programm. Die Verirrten auf dem Platz vor dem Reichstagsgeb&auml;ude schienen unbeeindruckt, Frank-Walter Steinmeier war ohnehin der Favorit. Es kam mehr einer Proklamation als einer Wahl gleich, denn erneut wagten die Gro&szlig;koalition&auml;re keine Kampfabstimmung um das h&ouml;chste Amt des Landes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1111164.frank-walter-steinmeier-der-bundespraesident-der-den-bundespraesidenten-abschafft.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-48913","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48913","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=48913"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48913\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48916,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48913\/revisions\/48916"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=48913"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=48913"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=48913"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}