{"id":48945,"date":"2019-02-01T08:34:38","date_gmt":"2019-02-01T07:34:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48945"},"modified":"2019-02-01T08:34:38","modified_gmt":"2019-02-01T07:34:38","slug":"hinweise-des-tages-3296","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48945","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><\/p><p>Wir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48945#h01\">Zusatztermin f&uuml;r die Vortragsveranstaltung mit Rainer Mausfeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48945#h02\">Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48945#h03\">Der Mythos vom gefr&auml;&szlig;igen Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48945#h04\">Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,27 Millionen Menschen ohne Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48945#h05\">Jetzt den Sozialen Arbeitsmarkt st&auml;rken!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48945#h06\">&bdquo;Militarisierung auf den Tr&uuml;mmern des Rechts&ldquo;: EU-Verteidigungsfonds laut Gutachten illegal!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48945#h07\">Andreas Scheuer als Verkehrsminister nicht mehr haltbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48945#h08\">Kabinett beschlie&szlig;t Speicherung von Fingerabdr&uuml;cken sechsj&auml;hriger Kinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48945#h09\">Essen aus Supermarktm&uuml;ll: Studentinnen wegen Containerns verurteilt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48945#h10\">Brexit: Was die Briten wollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48945#h11\">Bahnbrechender Erfolg f&uuml;r Lobbytransparenz: Europaparlament beschlie&szlig;t Klarheit &uuml;ber Einfluss von Lobbyisten auf Gesetze<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Zusatztermin f&uuml;r die Vortragsveranstaltung mit Rainer Mausfeld<\/strong><br>\nWegen der gro&szlig;en Nachfrage f&uuml;r den gemeinsam mit den NachDenkSeiten veranstalteten Vortrag von Rainer Mausfeld &bdquo;Warum schweigen die L&auml;mmer? Neue Wege des Demokratiemanagements. Wie sich Machtverh&auml;ltnisse unsichtbar machen lassen&ldquo; in Frankfurt am Main, hat der Westend Verlag alle Hebel in Bewegung gesetzt und am Dienstag, 05.02.2019, um 19 Uhr im Osthafen-Forum, Lindleystra&szlig;e 15, einen Zusatztermin eingerichtet. Alle Interessierten, die dabei sein m&ouml;chten, sollten sich m&ouml;glichst schnell ein Ticket reservieren, unter: <a href=\"mailto:weiss@westendverlag.de\">weiss@westendverlag.de<\/a>. Die Veranstaltung am 04.02.2019 ist bereits komplett ausverkauft, f&uuml;r den 05.02.2019 sind noch Restkarten erh&auml;ltlich.\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Venezuela<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Venezuela: Debatten um uneingeschr&auml;nkte Solidarit&auml;t mit Opposition<\/strong><br>\nDie konservative Mehrheit im Europ&auml;ischen Parlament hat heute inmitten des Machtkampfes in Venezuela den selbsternannten &ldquo;Interimspr&auml;sidenten&rdquo; Juan Guaid&oacute; anerkannt. 439 der Abgeordneten votierten f&uuml;r den Beschluss konservativer und liberaler Fraktionen, 104 stimmten dagegen, 88 Parlamentarier enthielten sich.<br>\nDie Bef&uuml;rworter des Papiers forderten die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten auf, ihrer Entscheidung zu folgen. Als Grund f&uuml;hrten sie &Auml;u&szlig;erungen des amtierenden Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro an. Dieser hatte die EU-Forderung nach einer umgehenden fairen Neuwahl des Pr&auml;sidenten &ouml;ffentlich abgelehnt und stattdessen die Neuwahl des Parlaments erwogen.<br>\nOb sich die EU-Staaten auf eine gemeinsame Linie in der Frage der Anerkennung Guaid&oacute;s einigen k&ouml;nnen, ist allerdings unklar. Vor allem Deutschland, Frankreich und Gro&szlig;britannien dr&auml;ngen auf die EU-weite &Uuml;bernahme eines achtt&auml;gigen Ultimatums, mit dem die Maduro-Regierung aufgefordert wurde, neue Pr&auml;sidentschaftswahlen anzuberaumen. Griechenland wendet sich dagegen, Italien und Schweden sollen nach Angaben aus Br&uuml;ssel Gespr&auml;chsbedarf angemeldet haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Venezuela-Debatten-um-uneingeschraenkte-Solidaritaet-mit-Opposition-4295704.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Ultimatum der Bundesregierung gegen Venezuela<\/strong><br>\nAm Wochenende l&auml;uft das Ultimatum gegen Venezuela ab, das die Bundesregierung gemeinsam mit Frankreich und Spanien gestellt hat. Ultimativ wurde vergangene Woche der venezolanische Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro zu Neuwahlen aufgefordert, sonst w&uuml;rde man den Oppositionellen Juan Guaid&oacute; als Pr&auml;sidenten anerkennen. Wie zu erwarten, wurde das Ultimatum prompt zur&uuml;ckgewiesen. Damit ist nach einer kurzen Schamfrist das Einschwenken der Bundesregierung auf die Position von US-Pr&auml;sident Donald Trump gegen Venezuela Realit&auml;t. Wie von der US-Administration wird damit seitens der Bundesregierung ein Putsch unterst&uuml;tzt, der das lateinamerikanische Land in einen B&uuml;rgerkrieg f&uuml;hren kann.<br>\nDas deutsche Ultimatum spaltet nicht nur die EU und bringt die deutsche Au&szlig;enpolitik in das gef&auml;hrliche Fahrwasser Trumps. Mit dem Ultimatum wird auch von vornherein jede Position des Dialogs und der Vermittlung torpediert. Auch aufgrund der deutschen Geschichte hatte sich die Bundesrepublik bisher zur&uuml;ckgehalten, mit imperialem Junktim zu operieren. Diese Zeiten scheinen nun endg&uuml;ltig vorbei. Mit Drohungen die Diplomatie zur Sanktions- und Kriegsvorbereitung zu nutzen, ist das denkbar schlechteste Zeugnis, das man sich im Ausw&auml;rtigen Amt selbst ausstellen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-Ultimatum-der-Bundesregierung-gegen-Venezuela-4294518.html\">Sevim Dagdelen Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Venezuela-Krise: Schluss mit Emp&ouml;rung &ndash; es braucht Regeln<\/strong><br>\nSoll es in Venezuela Neuwahlen geben? Und wenn ja, wer entscheidet das: die Venezuelaner oder ausw&auml;rtige M&auml;chte? In diesem Konflikt wird exemplarisch sichtbar, wie verwildert das internationale Recht mittlerweile ist.<br>\nWenn Donald Trump sich zum Vork&auml;mpfer der Demokratie aufschwingt, ist Skepsis angebracht. Zuhause regiert der Pr&auml;sident vornehmlich mit Dekreten. Von parlamentarischen Abstimmungen h&auml;lt er erkennbar nicht viel. Dass die Demokraten im Repr&auml;sentantenhaus die Mehrheit zur&uuml;ckerobert haben und er jetzt eigentlich auf sie eingehen m&uuml;sste, dass will er irgendwie nicht wahrnehmen. Aber in Venezuela will er nun die Flagge der Freiheit hochhalten. Via Twitter &ndash; wie auch sonst &ndash; signalisierte Trump &ldquo;starke Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den Kampf Venezuelas zur Wiedergewinnung seiner Demokratie&rdquo;. [&hellip;]<br>\nDoch kann es Aufgabe der USA oder der Europ&auml;er sein, einen Regimewechsel durchzusetzen? Man wird Trump nicht zu nahe treten mit der Behauptung, dass auch Venezuela f&uuml;r ihn zu dem &ldquo;shithole countries&rdquo; (Dreckslochl&auml;nder) z&auml;hlt, aus denen unwillkommene Fl&uuml;chtlinge in die USA str&ouml;men. Der US-Pr&auml;sident w&uuml;rde sich um dieses Land nicht scheren, g&auml;be es da nicht einen wichtigen Faktor: &Ouml;l.<br>\nAuch die Europ&auml;er, die nun nach der Selbstproklamation von Oppositionsf&uuml;hrer Juan Guiad&oacute; zum Interimspr&auml;sidenten f&uuml;r einen Machtwechsel eintreten, haben sich bisher nicht die M&uuml;he gemacht, daf&uuml;r eine v&ouml;lkerrechtliche Begr&uuml;ndung zu finden. Es braucht aber Regeln. Es ist ersch&uuml;tternd zu sehen, wie sehr wir uns alle daran gew&ouml;hnt haben, dass auf der internationalen B&uuml;hne eine neue Willk&uuml;r Platz gegriffen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/politik\/venezuela-krise-schluss-mit-emporung-es-braucht-regeln-1.8557099\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><strong>The Making of Juan Guaid&oacute;: US Regime-Change Laboratory Created Venezuela&rsquo;s Coup Leader<\/strong><br>\nBefore the fateful date of Jan. 22, fewer than 1-in-5 Venezuelans had heard of Juan Guaid&oacute;. Only a few months ago, the 35-year-old was an obscure character in a politically marginal far-right group closely associated with gruesome acts of street violence. Even in his own party, Guaid&oacute; had been a mid-level figure in the opposition-dominated National Assembly, which is now held under contempt according to Venezuela&rsquo;s constitution.<br>\nBut after a single phone call from from U.S. Vice President Mike Pence, Guaid&oacute; proclaimed himself as president of Venezuela. Anointed as the leader of his country by Washington, a previously unknown political bottom dweller was vaulted onto the international stage as the U.S.-selected leader of the nation with the world&rsquo;s largest oil reserves.<br>\nEchoing the Washington consensus, The New York Times editorial board hailed Guaid&oacute; as a &ldquo;credible rival&rdquo; to President Nicol&aacute;s Maduro with a &ldquo;refreshing style and vision of taking the country forward.&rdquo; The Bloomberg News editorial board applauded him for seeking &ldquo;restoration of democracy&rdquo; and The Wall Street Journal declared him &ldquo;a new democratic leader.&rdquo; Meanwhile, Canada, numerous European nations, Israel, and the bloc of right-wing Latin American governments known as the Lima Group recognized Guaid&oacute; as the legitimate leader of Venezuela.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2019\/01\/29\/the-making-of-juan-guaido-us-regime-change-laboratory-created-venezuelas-coup-leader\/\">Consortium News<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Mythos vom gefr&auml;&szlig;igen Staat<\/strong><br>\nSchon Normalverdiener zahlen in Deutschland den Spitzensteuersatz, lautet der Vorwurf. Und der Staat will mehr. Schaut man sich die Zahlen genau an, sieht es anders aus. [&hellip;]<br>\nDer Staat ertrinkt doch ohnehin im Geld<br>\nDas tut er, aber nur wenn man die Steuereinnahmen aus ihrem &ouml;konomischen Zusammenhang rei&szlig;t. Der j&uuml;ngsten Steuersch&auml;tzung zufolge belaufen sich die Steuereinnahmen von Bund, L&auml;ndern und Gemeinden in diesem Jahr auf 804 Milliarden Euro. Das ist ein Rekord. So viel Geld hatte die &ouml;ffentliche Hand noch nie zur Verf&uuml;gung, was auf den ersten Blick die These vom gierigen Staat best&auml;tigt.<br>\nAllerdings sind mit den Einnahmen auch die Aufgaben gewachsen. Es gibt heute mehr Fabriken, Betriebe, Verkehrswege als in den Sechziger- oder Siebzigerjahren. Die Preise sind gestiegen, die Bed&uuml;rfnisse der Menschen haben sich ver&auml;ndert. Deshalb werden die Staatsausgaben &uuml;blicherweise auf das Bruttoinlandsprodukt bezogen. Diese sogenannte Staatsausgabenquote ist in den vergangenen Jahren eher gefallen. Laut einer Erhebung der Industriel&auml;nderorganisation OECD lag sie in Deutschland zuletzt bei 43,9 Prozent, im Jahr 1997 waren es noch 48,05 Prozent.<br>\nIst das viel? Ist das wenig? Dar&uuml;ber kann man streiten. Der Wert ist zumindest im europ&auml;ischen Vergleich nicht auff&auml;llig. Die Staatsausgabenquote in &Ouml;sterreich betr&auml;gt 50,3 Prozent, in D&auml;nemark 52,7 Prozent und in Schweden 49,7 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2019-01\/spitzensteuersatz-steuermythen-notmalverdiener-steuereinnahmen\">Mark Schieritz auf Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das Entscheidende an der Diskussion ist ja, dass die Behauptung vom gefr&auml;&szlig;igen Staat ein Trick ist, um Menschen mehrheitlich dazu zu bringen, gegen ihre eigenen Interessen zu stimmen. Lobbyorganisationen wie der Bund der Steuerzahler sind dabei gern behilflich. Klar ist aber, dass beispielsweise eine Senkung der Unternehmenssteuern, wie aktuell wieder von Seiten der Union gefordert wird, und das Festhalten an der schwarzen Null zusammen nur funktionieren kann, wenn im Gegenzug auf &ouml;ffentliche G&uuml;ter oder staatliche Leistungen verzichtet wird. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,27 Millionen Menschen ohne Arbeit<\/strong><br>\nIm Januar meldet die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit knapp 2,41 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausma&szlig; der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn rund 864.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbesch&auml;ftigungsstatistik enthalten.<br>\nIm Januar 2018 gab es offiziell 2,41 Millionen Arbeitslose. Das sind rund 196.000 Personen mehr als im Vormonat.<br>\nNicht in der offiziellen Arbeitslosenzahl enthalten sind allerdings rund 864.000 ebenfalls faktisch Arbeitslose, darunter\n<ul>\n<li>knapp 633.000 Menschen, die an arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahmen teilnahmen,<\/li>\n<li>rund 61.000 am Tag der Erfassung Krankgeschriebene und<\/li>\n<li>rund 170.000 &uuml;ber 58-J&auml;hrige, die innerhalb der letzten 12 Monate kein Jobangebot erhielten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt ergibt sich so eine tats&auml;chliche Arbeitslosenzahl von &uuml;ber 3,27 Millionen Menschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-327-millionen-menschen-ohne-arbeit\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: An die Wurzeln der Erwerbslosigkeit gehen<\/strong><br>\n&bdquo;Die Bundesregierung ruht sich auf guten Arbeitsmarktdaten aus. Doch der Arbeitsmarktboom geht &uuml;berwiegend auf eine konjunkturelle Hochphase zur&uuml;ck. Vieles spricht daf&uuml;r, dass dieser Aufschwung derzeit endet. Um die Erwerbslosigkeit dauerhaft niedrig zu halten, braucht es deshalb einen grundlegenden politischen Kurswechsel. Gute, stabile Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse, Arbeitszeitverk&uuml;rzung und ein &ouml;ffentlich gef&ouml;rderter Besch&auml;ftigungssektor sind die wichtigsten Schritte&ldquo;, kommentiert Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Zimmermann weiter:<br>\n&bdquo;Ausgerechnet diejenigen, die heute schon in miesen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen feststecken, werden auch die ersten sein, die bei einem Abschwung ihren Job verlieren. DIE LINKE will Leiharbeit und Minijobs durch gute Arbeitsverh&auml;ltnisse ersetzen und sachgrundlose Befristungen abschaffen. Au&szlig;erdem muss die vorhandene Arbeitsmenge vern&uuml;nftig verteilt werden. Derzeit schieben die einen &Uuml;berstunden vor sich her, w&auml;hrend die anderen trotz guter Konjunktur erwerbslos bleiben. Die Antwort darauf ist eine Absenkung der Wochenarbeitszeit, verbunden mit Lohnsteigerungen. Aktuelle Tarifabschl&uuml;sse, die eine Option auf Arbeitszeitverk&uuml;rzung vorsehen, weisen in die richtige Richtung. DIE LINKE setzt sich f&uuml;r eine Wochenh&ouml;chstarbeitszeit von 40 Stunden und f&uuml;r eine St&auml;rkung der Tarifbindung ein. Schlie&szlig;lich braucht es auch ein Recht auf Weiterbildung.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/an-die-wurzeln-der-erwerbslosigkeit-gehen\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Jetzt den Sozialen Arbeitsmarkt st&auml;rken!<\/strong><br>\nZu den neuen Arbeitsmarktzahlen sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Donnerstag in Berlin:<br>\n&bdquo;Auch wenn der Arbeitsmarkt insgesamt robust erscheint, er ist weiterhin tief gespalten. Der Anteil derer, die f&uuml;r lange Zeit auf Hartz IV angewiesen sind, ist immer noch erschreckend hoch: 45 Prozent der erwerbsf&auml;higen Bezieher von Hartz IV sind schon vier Jahre und l&auml;nger auf diese Leistungen angewiesen, in der Altersgruppe ab 55 Jahre sind es sogar &uuml;ber zwei Drittel.<br>\nDie Jobcenter m&uuml;ssen jetzt z&uuml;gig die zum Jahresbeginn eingef&uuml;hrten F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten nutzen und f&uuml;r Langzeitleistungsbezieher zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze schaffen. Denn diese Menschen brauchen Teilhabe an Arbeit und Einkommen und eine Ausstiegsperspektive aus Hartz IV.<br>\nIm laufenden Jahr werden den &ouml;rtlichen Jobcentern rund 750 Millionen Euro mehr f&uuml;r aktive F&ouml;rderma&szlig;nahmen zugeteilt. Diese Gelder m&uuml;ssen vorrangig f&uuml;r den Sozialen Arbeitsmarkt eingesetzt werden und nicht f&uuml;r kurze und billigere, sogenannte Aktivierungs-Ma&szlig;nahmen, die zwar die Arbeitslosenstatistik entlasten, aber oftmals keine Perspektive er&ouml;ffnen. Vorrangig sollten Arbeitspl&auml;tze gef&ouml;rdert werden, die f&uuml;r B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger einen erlebbaren Nutzen und Gebrauchswert haben. T&auml;tigkeiten etwa als Begleitpersonen im &ouml;ffentlichen Nahverkehr oder Hol- und Bringdienste f&uuml;r &Auml;ltere oder Menschen mit Behinderungen z&auml;hlen dazu. Die Teilnahme an den Ma&szlig;nahmen muss freiwillig sein.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++31f6c50c-2537-11e9-ae43-52540088cada\">DGB<\/a>\n<p><strong>dazu: Gro&szlig;er Spielraum am sozialen Arbeitsmarkt &ndash; f&uuml;r die Jobcenter<\/strong><br>\nMit dem Teilhabechancengesetz sollen Langzeitarbeitslose, die seit vielen Jahren in Hartz IV feststecken, einen gef&ouml;rderten Arbeitsplatz erhalten. Die nun ver&ouml;ffentlichen fachlichen Weisungen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) lassen viele Freiheiten bei der Ausgestaltung der F&ouml;rderung erkennen und werfen gleichzeitig offene Fragen auf. (&hellip;)<br>\nEin Element der fachlichen Weisungen wird Arbeitgeber, die Langzeitbezieher von Hartz IV mit der F&ouml;rderung durch &bdquo;Teilhabe am Arbeitsmarkt&ldquo; besch&auml;ftigen wollen, mit Sicherheit verunsichern. Laut fachlicher Weisungen k&ouml;nnen tarifgebundene Arbeitgeber zwar einen Lohnkostenzuschuss auf H&ouml;he des Tariflohns erhalten. Dieser beinhaltet jedoch kein einmalig gezahltes Arbeitsentgelt &ndash; Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder &Auml;hnliches sind also nicht vom Lohnkostenzuschuss abgedeckt. K&ouml;nnen oder wollen Arbeitgeber diese Mehrkosten nicht zahlen, bleibt ihnen die M&ouml;glichkeit, Teilnehmende auf Basis des Mindestlohns einzustellen. Gerade diese drohende Schlechterstellung von Teilnehmenden im Programm innerhalb eines Betriebs wurde im Vorfeld kritisiert (O-Ton berichtete). (&hellip;)<br>\nVerpflichtend ist f&uuml;r alle Teilnehmenden in der &bdquo;Teilhabe am Arbeitsmarkt&ldquo;, die besch&auml;ftigungsbegleitende Betreuung, also ein Coaching, wahrzunehmen. Diese Verpflichtung wird in der Eingliederungsvereinbarung des jeweiligen Teilnehmers festgehalten. Die Weigerung am Coaching teilzunehmen kann deshalb laut fachlichen Weisungen einen Sanktionsgrund darstellen. F&uuml;r Teilnehmende, die aufgrund ihres Einkommens aus dem gef&ouml;rderten Arbeitsverh&auml;ltnis keine Hartz-IV-Leistungen mehr beziehen m&uuml;ssen, kann die F&ouml;rderung an sich beendet werden. Die Weigerung am Coaching teilzunehmen, stellt einen Abberufungsgrund dar. Der Umfang des Coachings soll gem&auml;&szlig; den fachlichen Weisungen individuell von den Arbeitsvermittlern festgelegt werden und entweder vom Jobcenter selbst oder durch beauftragte Dritte durchgef&uuml;hrt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/grosser-spielraum-am-sozialen-arbeitsmarkt-fuer-die-jobcenter\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: 6,56 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen<\/strong><br>\nKnapp 2,19 Millionen Arbeitslose gab es im November 2018. Doch mit rund 6,56 Millionen lebten dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter knapp zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterst&uuml;tzung ben&ouml;tigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/656-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Militarisierung auf den Tr&uuml;mmern des Rechts&ldquo;: EU-Verteidigungsfonds laut Gutachten illegal!<\/strong><br>\nBereits 2020, verk&uuml;ndete unl&auml;ngst eine sichtlich zufriedene Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, k&ouml;nne &ndash; selbstredend unter deutscher Ratspr&auml;sidentschaft &ndash; &bdquo;Richtfest&ldquo; f&uuml;r die seit einiger Zeit im Aufbau befindliche &bdquo;Europ&auml;ische Verteidigungsunion&ldquo; (EVU) gefeiert werden (FR, 21.1.19). Neben der &bdquo;Koordinierten J&auml;hrlichen &Uuml;berpr&uuml;fung der Verteidigung&ldquo; (CARD) sowie der &bdquo;St&auml;ndigen Strukturierten Zusammenarbeit&ldquo; (PESCO) ist dabei der &bdquo;Europ&auml;ische Verteidigungsfonds&ldquo; (EVF) als dritte tragende S&auml;ule der k&uuml;nftigen Verteidigungs- bzw. R&uuml;stungsunion vorgesehen.<br>\nInsofern verwundert es nicht weiter, dass die Entscheidungstr&auml;ger in Kommission, Parlament und den nationalen Regierungen wild entschlossen zu sein scheinen, das Vorhaben noch vor den Europawahlen im Mai 2019 zum Abschluss zu bringen. Allerdings gelangt ein k&uuml;rzlich erstelltes Gutachten zu dem Ergebnis, dass die Einrichtung es Fonds illegal w&auml;re, weshalb eventuell noch die M&ouml;glichkeit besteht, das Vorhaben auf dem Klageweg doch noch zu Fall zu bringen. (&hellip;)<br>\nAufgrund dieser dubiosen Auslegung beauftragte die Linksfraktion Gue\/Ngl den Bremer Juraprofessor Andreas Fischer-Lescano mit einem &bdquo;Rechtsgutachten zur Illegalit&auml;t des Europ&auml;ischen Verteidigungsfonds&ldquo;, das am 30. November 2018 ver&ouml;ffentlicht wurde. Nach einer ausf&uuml;hrlichen Pr&uuml;fung gelangt Fischer-Lescano in dem Gutachten zu dem Ergebnis, der Verordnungsvorschlag (VO) der Kommission enthalte &bdquo;keine hinreichende Rechtsgrundlage f&uuml;r die Einrichtung des Europ&auml;ischen Verteidigungsfonds (EVF).&ldquo; Es sei eindeutig, dass hier milit&auml;rische Belange im Vordergrund st&uuml;nden, die wiederum dem Finanzierungsverbot aus Artikel 41(2) unterl&auml;gen: &bdquo;Kurzum: Es gibt im Inhalt und der Begr&uuml;ndung der EVF-VO deutliche Indizien, dass die in der VO geregelte Industrie- und Forschungsf&ouml;rderung nur ein Mittel zum eigentlichen Zweck der Verteidigungsf&ouml;rderung darstellt und dass der Hauptzweck der EVF-VO darin liegt, die strategische Autonomie der EU im Bereich der Verteidigung zu gew&auml;hrleisten.&ldquo;<br>\nUnter anderem Spiegel Online (10.12.2018) griff das Gutachten auf und zitierte Fischer-Lescano mit den Worten, beim EVF handele es sich um eine &bdquo;Militarisierung der EU auf den Tr&uuml;mmern des Rechts.&ldquo; Sch&uuml;tzenhilfe erh&auml;lt Fischer-Lescano auch vom G&ouml;ttinger EU-Rechtler Alexander Thiele, der im selben Artikel zitiert wird, bei dem Kommissionsvorschlag handele es sich um einen &bdquo;qualifizierten Versto&szlig;&ldquo; gegen europ&auml;isches Recht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2019\/01\/29\/militarisierung-auf-den-truemmern-des-rechts\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wann erkennt auch die SPD-Spitze, dass Frau von der Leyen auf (all) ihren Ministerposten ungeeignet (war und) ist und abgel&ouml;st geh&ouml;rt? Jedoch ist zu bef&uuml;rchten, dass das gegenw&auml;rtige Spitzenpersonal der SPD diesen Kurs der Aufr&uuml;stung komplett mittr&auml;gt &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Andreas Scheuer als Verkehrsminister nicht mehr haltbar<\/strong><br>\nMit den derzeitigen Ma&szlig;nahmen der Bundesregierung verringert sich die Schadstoffbelastung nur im Schneckentempo. Die Regierung muss endlich ihre sch&uuml;tzenden H&auml;nde von der Autoindustrie nehmen, die &Auml;rmel hochkrempeln und f&uuml;r Hardware-Nachr&uuml;stungen auf Kosten der Hersteller sorgen. Ohne den massenhaften Betrug bei den Abgaswerten w&auml;re die Luft in den St&auml;dten deutlich besser&ldquo;, erkl&auml;rt Ingrid Remmers, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich der Stickstoffdioxid-Bilanz f&uuml;r das Jahr 2018. Remmers weiter:<br>\n&bdquo;Die j&uuml;ngsten Entwicklungen zeigen jedoch, dass Verkehrsminister Scheuer weiterhin nicht willens ist, f&uuml;r die Einhaltung der Stickoxid-Grenzwerte zu sorgen. Stattdessen wird eine Phantomdiskussion &uuml;ber Grenzwerte und Messstationen gef&uuml;hrt, um von den eigentlichen Verursachern des Abgasskandals abzulenken. DIE LINKE sagt: Nicht die Grenzwerte sind in Frage zu stellen, sondern die Besetzung des Verkehrsministerpostens. Ein Minister, der wissenschaftliche Fakten untergr&auml;bt, hat nichts auf einem solchen Posten verloren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/andreas-scheuer-als-verkehrsminister-nicht-mehr-haltbar\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kabinett beschlie&szlig;t Speicherung von Fingerabdr&uuml;cken sechsj&auml;hriger Kinder<\/strong><br>\nDas Bundeskabinett hat am Mittwoch mehrere Asyl-&Auml;nderungen beschlossen, darunter die Speicherung von Fingerabdr&uuml;cken von Kindern ab sechs Jahren. Seehofer bezeichnet das Gesetz als &bdquo;Meilenstein&ldquo;.<br>\nDas Bundeskabinett hat am Mittwoch &Auml;nderungen beim Austausch der Daten von Asylsuchenden beschlossen. Wie Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) im Anschluss in Berlin mitteilte, soll damit eine schnellere und zuverl&auml;ssigere Erfassung der Daten m&ouml;glich gemacht werden.<br>\nDie Pl&auml;ne sehen unter anderem vor, dass unbegleitete minderj&auml;hrige Fl&uuml;chtlinge k&uuml;nftig schneller registriert werden. Zudem sollen k&uuml;nftig auch Fingerabdr&uuml;cke von Kindern ab einem Alter von sechs Jahren gespeichert werden. Derzeit ist das erst ab 14 Jahren m&ouml;glich.<br>\n&Auml;nderungen sieht das Gesetz auch beim Austausch der Sicherheitsdaten vor. Zudem soll es f&uuml;r die Bundespolizei k&uuml;nftig m&ouml;glich sein, Asylsuchende auch au&szlig;erhalb der Zone von 30 Kilometern ab der deutschen Grenze erkennungsdienstlich zu behandeln. Um Fehler bei der Registrierung etwa durch unklare Namensschreibweisen auszuschlie&szlig;en, soll in den Dokumenten k&uuml;nftig auch immer die zugeh&ouml;rige Nummer aus dem Ausl&auml;nderzentralregister aufgenommen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2019\/01\/31\/asyl-politik-kabinett-speicherung-fingerabdruecken\/\">Migazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Essen aus Supermarktm&uuml;ll: Studentinnen wegen Containerns verurteilt<\/strong><br>\nZwei Studentinnen brachen im bayerischen Olching den M&uuml;llcontainer eines Supermarkts auf und nahmen mit, was sie f&uuml;r essbar hielten. Laut Gericht ist das gemeinsam begangener Diebstahl.<br>\nSie wollten ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung setzen: Wegen sogenannten Containerns sind in Bayern zwei junge Frauen schuldig gesprochen worden, berichtet der Bayerische Rundfunk (BR). Die beiden Studentinnen hatten demnach im vergangenen Juni den zugesperrten M&uuml;llcontainer eines Supermarkts in Olching aufgebrochen und Lebensmittel, die sie noch f&uuml;r genie&szlig;bar hielten, mitgenommen. Das Gericht sah darin gemeinsam begangenen Diebstahl.<br>\nDas Amtsgericht F&uuml;rstenfeldbruck sprach beiden Studentinnen demnach eine Verwarnung aus und verurteilte sie &ndash; unter Vorbehalt &ndash; zu einer Geldbu&szlig;e von 225 Euro. Diese seien aber nur zu zahlen, wenn die Frauen innerhalb der zweij&auml;hrigen Bew&auml;hrungszeit Straftaten begingen. Das Gericht verh&auml;ngte dem BR zufolge als Bew&auml;hrungsauflage jeweils acht Stunden Arbeit bei der &ouml;rtlichen Tafel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/uni\/fuerstenfeldbruck-in-bayern-studentinnen-wegen-containerns-verurteilt-a-1250844.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Brexit: Was die Briten wollen<\/strong><br>\nIm Streit um den Brexit sind Gro&szlig;britannien und die EU auf Konfrontationskurs gegangen. In Br&uuml;ssel wird der neue Vorsto&szlig; von Premierministerin Theresa May, den Brexit-Vertrag noch einmal aufzuschn&uuml;ren und den &ldquo;Backstop&rdquo; f&uuml;r Irland zu &auml;ndern, als offene Kampfansage verstanden. Und das nicht nur in der EU-Kommission, die den Vertrag ausgehandelt hatte, sondern auch im Europaparlament.<br>\nEs sei &ldquo;unfassbar&rdquo;, dass May an einem Vertrag r&uuml;ttele, den sie selbst ausgehandelt habe, beschwerte sich der CDU-Europaabgeordnete Elmar Brok in einer turbulenten Parlamentssitzung in Br&uuml;ssel. May wirke wie ein Zauberer mit Zylinder, aber ohne Kaninchen, sagte Gr&uuml;nen-Politiker Reinhard B&uuml;tikofer. &ldquo;Sie probiert es zwei-, drei-, viermal &ndash; doch es springt kein Kaninchen aus dem Hut.&rdquo;<br>\nAber auch auf London muss die Weigerung der EU, &uuml;ber die britischen &Auml;nderungsw&uuml;nsche zu reden, wie ein Affront wirken. Schlie&szlig;lich ist May nach dem Abstimmungs-Marathon im Unterhaus am Dienstag nicht mehr wie bisher auf eigene Rechnung unterwegs. Zum ersten Mal wei&szlig; sie eine &ndash; wenn auch knappe &ndash; Mehrheit des Parlaments hinter sich. F&uuml;r das so genannte Brady Amendment stimmten 317 Abgeordnete, davon auch einige Labour-Leute. Dagegen waren 301. (&hellip;)<br>\nOffiziell ist der &ldquo;Backstop&rdquo; dazu gedacht, eine &ldquo;harte Grenze&rdquo; zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem britischen Nordirland zu verhindern, um den Frieden zu sichern. Doch genau diese Grenze w&uuml;rde entstehen, wenn Gro&szlig;britannien Ende M&auml;rz ohne Deal aus der EU austritt.<br>\nIrland w&auml;re nach EU-Recht sogar verpflichtet, sich selbst um den Grenzschutz zu k&uuml;mmern. Das hat die EU-Kommission klargestellt. Dublin m&uuml;sste die neue Au&szlig;engrenze sichern und den Grenzverkehr &uuml;berwachen, um den europ&auml;ischen Binnenmarkt nicht zu gef&auml;hrden. Im Ernstfall w&auml;re der Binnenmarkt also wichtiger als der viel beschworene Frieden an der inneririschen Grenze &ndash; ein Dilemma, &uuml;ber das man in Br&uuml;ssel ungerne spricht. May k&ouml;nnte dieses Dilemma nutzen, um einen Keil in die Front der EU-27 zu treiben.<br>\nBisher ist ihr dies zwar noch nicht gelungen. Die 27 stehen wie ein Mann hinter Irland. Doch mit dem Vorsto&szlig; zur &Auml;nderung des &ldquo;Backstops&rdquo; hat May den Druck auf die Iren erh&ouml;ht. Wenn der irische Premier Leo Varadkar seine Position &uuml;berdenken sollte, k&ouml;nnte eine neue Lage entstehen. Die Dr&auml;hte zwischen Br&uuml;ssel, Berlin und Dublin laufen bereits hei&szlig;. Auch May steht mit Varadkar in Kontakt. Am Ende k&ouml;nnte doch noch ein Kompromiss stehen &ndash; auch wenn es derzeit eher nach Konfrontation aussieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Brexit-Was-die-Briten-wollen-4295088.html\">Eric Bonse auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bahnbrechender Erfolg f&uuml;r Lobbytransparenz: Europaparlament beschlie&szlig;t Klarheit &uuml;ber Einfluss von Lobbyisten auf Gesetze<\/strong><br>\nNach jahrelanger harter Arbeit ist uns heute im Europaparlament ein gro&szlig;er Erfolg f&uuml;r mehr Transparenz im Lobbyismus gelungen: Zum ersten Mal hat das Parlament verbindliche Regeln f&uuml;r Lobbytransparenz beschlossen. An neuen Parlamentsbeschl&uuml;ssen mitwirkende Europaabgeordnete m&uuml;ssen ihre Treffen mit Lobbyisten &ouml;ffentlich auflisten (Legislativer Fu&szlig;abdruck). Die Entscheidung des Europaparlaments im Rahmen einer Reform seiner Gesch&auml;ftsordnung fiel in einer hart umk&auml;mpften und knappen Abstimmung mit 380 ja zu 224 nein bei 26 Enthaltungen. Das waren nur 4 Stimmen mehr als die ben&ouml;tigten 376 Stimmen.<br>\nMehr Transparenz im Lobbyismus st&auml;rkt das Vertrauen in das Europaparlament. Die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger bekommen in Zukunft Klarheit &uuml;ber den Lobbyeinfluss auf Gesetze. Durch den sogenannten &ldquo;Legislativen Fu&szlig;abdruck&rdquo; erfahren sie schon bei der Entstehung eines Gesetzes, welche Lobbyisten darauf Einfluss nehmen. Das bedeutet, sobald der Beschluss umgesetzt ist, praktisch Transparenz in Echtzeit. Der Einfluss m&auml;chtiger Interessen auf EU-Gesetze l&auml;sst sich in Zukunft besser einhegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sven-giegold.de\/bahnbrechender-erfolg-fuer-lobbytransparenz\/\">Sven Giegold<\/a>\n<p><strong>dazu: Fantastisch!<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Fantastisch! Das <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/EU?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#EU<\/a>-Parlament hat eben daf&uuml;r gestimmt, dass wichtige Abgeordnete (Ausschussvorsitzende, Berichterstatter &amp; Schattenberichterstatter) ihre Treffen mit Lobbyisten ver&ouml;ffentlichen m&uuml;ssen. Ein wichtiger Tag f&uuml;r <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Transparenz?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Transparenz<\/a> &amp; <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Demokratie?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Demokratie<\/a> in Europa! <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Lobbyismus?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Lobbyismus<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/rjtdarS7hG\">pic.twitter.com\/rjtdarS7hG<\/a><\/p>\n<p>&mdash; LobbyControl (@lobbycontrol) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/lobbycontrol\/status\/1090936431177056256?ref_src=twsrc%5Etfw\">January 31, 2019<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <\/p>\n<p><strong>dazu auch: Th&uuml;ringen: Gesetzgebung wird transparenter &ndash; Vorbild f&uuml;r den Bund? Rot-Rot-Gr&uuml;n beschlie&szlig;t Legislativen Fu&szlig;abdruck<\/strong><br>\nGestern hat der Landtag in Th&uuml;ringen einen wichtigen Schritt hin zu mehr Transparenz im Lobbyismus und bei der Gesetzgebung gemacht. K&uuml;nftig soll nachvollziehbar werden, welche Lobbyisten an der Erarbeitung von Gesetzentw&uuml;rfen in den Ministerien oder am weiteren Gesetzgebungsverfahren im Parlament beteiligt waren. Bisher wird in Th&uuml;ringen &ndash; ebenso wie in den anderen Bundesl&auml;ndern &ndash; wenig dar&uuml;ber bekannt, welche Positionen, Argumente und Stellungnahmen bei den Fachleuten in den Ministerien eingehen.<br>\nDabei w&auml;re es wichtig zu wissen, welche Interessen und Forderungen aus der Lobby ihren Weg in ein Gesetz finden wichtig, um einseitiger Einflussnahme vorzubeugen. Mehr Transparenz st&auml;rkt zudem die M&ouml;glichkeiten des Parlaments, Gesetzentw&uuml;rfe der Regierung kritisch zu durchleuchten. Zwar soll auch die Parlamentsarbeit selbst transparenter werden, aber hier gibt es bereits mehr Transparenz als auf Seiten der Regierung. Und in den Ministerien werden die allermeisten Gesetzentw&uuml;rfte entwickelt, formuliert, abgestimmt. Erst dann erreichen sie das Parlament. Die Lobbyarbeit gegen&uuml;ber den Ministerien ist also von besonderer Bedeutung und bisher besonders intransparent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2019\/01\/thueringen-gesetzgebung-wird-transparenter-vorbild-fuer-den-bund\/\">LobbyControl<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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