{"id":48958,"date":"2019-02-03T09:00:02","date_gmt":"2019-02-03T08:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958"},"modified":"2019-02-01T12:53:39","modified_gmt":"2019-02-01T11:53:39","slug":"hinweise-der-woche-96","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958#h01\">Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958#h02\">Vergesst das Brexit-Datum!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958#h03\">So missbraucht die &laquo;S&uuml;ddeutsche&raquo; das Gedenken an Hunger und Tod<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958#h04\">&bdquo;Ein verh&auml;ngnisvoller Kreislauf&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958#h05\">&laquo;Die NATO ist eine Gefahr, kein Garant f&uuml;r den Frieden&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958#h06\">&bdquo;Militarisierung auf den Tr&uuml;mmern des Rechts&ldquo;: EU-Verteidigungsfonds laut Gutachten illegal!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958#h07\">Gel&auml;chter statt Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958#h08\">Apropos Steuergerechtigkeit: Wie sich die EU von Gro&szlig;konzernen an der Nase rumf&uuml;hren l&auml;sst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958#h09\">Nur in Italien werden mehr Steuern hinterzogen als in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958#h10\">Staat zahlt j&auml;hrlich drei Milliarden Euro f&uuml;r McKinsey &amp; Co.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958#h11\">Sich mit den T&auml;tern anlegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958#h12\">&ldquo;Digitale Bildung&rdquo;: Der absch&uuml;ssige Weg zur Konditionierungsanstalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958#h13\">&bdquo;Fake News&ldquo; vom Forschungslabor: Facebook spendiert Ethik-Institut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958#h14\">ARD und ZDF setzen auf Quote statt Qualit&auml;t &ndash; die aufr&uuml;ttelnde Kritik eines ehemaligen Rundfunkmanns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958#h15\">Wir basteln uns eine Klima-Ikone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958#h16\">zu guter Letzt: 107 Doktorfische legen Gutachten vor &ndash; Mikroplastik im Meer doch nicht so sch&auml;dlich<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Venezuela<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>US-Sicherheitsberater Bolton: US-Firmen sollten Venezuelas &Ouml;lproduktion &uuml;bernehmen<\/strong><br>\nAm Mittwoch ernannte sich der Oppositionspolitiker Juan Guaid&oacute; mit freundlicher Unterst&uuml;tzung der USA zum &ldquo;Interimspr&auml;sidenten&rdquo; Venezuelas. Die Begehrlichkeiten Washingtons sind gro&szlig;: Venezuela h&auml;lt die weltweit gr&ouml;&szlig;ten Erd&ouml;lreserven.<br>\n(&hellip;) Unter dem verstorbenen Pr&auml;sidenten Hugo Ch&aacute;vez wurde der &Ouml;lsektor des Landes weitgehend verstaatlicht, die daraus erzielten Gewinnen flossen in verschiedene Sozialprogramme. Doch Ch&aacute;vez&rsquo; sozialistische Bestrebungen liefen Washingtons Interessen zuwider, weshalb die USA im April 2002 einen Putsch gegen den gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten unterst&uuml;tzten, der jedoch scheiterte.<br>\n&ldquo;In den gescheiterten Staatsstreich waren hohe Beamte der US-Regierung eng verstrickt&rdquo;, berichtete seinerzeit The Observer. Das Schwesterblatt des britischen Guardian f&uuml;hrte dazu weiter aus: Einer von ihnen, Elliott Abrams, der den versuchten venezolanischen Staatsstreich abnickte, wurde wegen Falschaussage vor dem Kongress zur ber&uuml;chtigten Iran-Contra-Aff&auml;re verurteilt.<br>\nUnd eben jener Abrams, der bereits beim Putsch 2002 eine zentrale Rolle spielte und im Rahmen der Iran-Contra-Aff&auml;re in den 1980ern am Sturz der linksgerichteten sandinistischen Regierung in Nicaragua arbeitete, wurde am Freitag von US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo zum US-Sonderbeauftragten f&uuml;r Venezuela ernannt. Tags zuvor hatte Pompeo das venezolanische Milit&auml;r dazu aufgefordert, sich auf die Seite von Guaid&oacute; zu stellen.<br>\nBolton hatte vergangene Woche zusammen mit US-Vizepr&auml;sident Mike Pence den Putsch auf diplomatischer Ebene vorbereitet und flankiert. Erst nachdem Washington seine Unterst&uuml;tzung zugesagt hatte, ernannte sich der rechtsgerichtete Juan Guaid&oacute; zum &ldquo;Interimspr&auml;sidenten&rdquo; Venezuelas &ndash; und wurde prompt von den USA als solcher anerkannt.<br>\nIm Einklang mit den Interessen seiner nordamerikanischen F&ouml;rderer macht sich Guaid&oacute; nun an die Privatisierung des &Ouml;lsektors. In einer ersten Ma&szlig;nahme will er laut einem Bericht von Bloomberg die Kontrolle &uuml;ber die Citgo Petroleum Corporation &uuml;bernehmen und zu diesem Zweck deren Vorstand austauschen.<br>\n(&hellip;) Die USA konzentrierten sich nun darauf, &ldquo;das illegitime Maduro-Regime&rdquo; von seinen Einnahmequellen zu trennen und diese Ressourcen an Guaid&oacute; weiterzuleiten, so Bolton letzte Woche. Als gr&ouml;&szlig;ter Abnehmer venezolanischen Erd&ouml;ls bleibt Citgo f&uuml;r die Refinanzierung des venezolanischen Staatshaushalts trotz der sanktionsbedingten Einschr&auml;nkungen weiterhin extrem wichtig, weshalb Guaid&oacute; nun an den &ldquo;Kronjuwelen der PDVSA&rdquo; (Bloomberg) Hand anlegen will&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/amerika\/83262-us-sicherheitsberater-bolton-us-firmen\/\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<li><strong>US-Finanzministerium will Finanzmittel an Putschisten in Venezuela umleiten<\/strong><br>\nWashington\/Caracas. Das US-Finanzministerium hat in Aussicht gestellt, bisherige Handelsgesch&auml;fte mit der venezolanischen Regierung an den selbsternannten &ldquo;Interimspr&auml;sidenten&rdquo; Juan Guaid&oacute; zu &uuml;bergeben. Dazu sollen auch diejenigen geh&ouml;ren, an denen staatliche Unternehmen wie der Erd&ouml;l-Konzern Petr&oacute;leos de Venezuela (PDVSA) beteiligt sind. Damit sollen wichtige Einnahmen des venezolanischen Staates der Regierung entzogen und den Putschisten &uuml;bergeben werden, damit diese, nach den Worten des US-Au&szlig;enminisers Mike Pompeo, das s&uuml;damerikanische Land &ldquo;f&uuml;hren und voranbringen&rdquo; k&ouml;nnen.<br>\nDie Umsetzung dieser Pl&auml;ne k&auml;me einer totalen Wirtschaftsblockade Venezuelas seitens der USA gleich. Die Washington Post machte allerdings inzwischen eine Rechnung auf, die die Wirksamkeit, unabh&auml;ngig von den v&ouml;lkerrechtlichen Implikationen, einer solchen St&uuml;tzung Guaid&oacute;s fraglich macht.<br>\nVenezuelas gr&ouml;&szlig;te Einnahmequelle in den USA ist Citgo, ein Unternehmen mit dem Hauptsitz in Houston, Texas, das zu PDVSA geh&ouml;rt und nach einer Listung der Washington Post in den USA drei Raffinerien und eine Kette von mehr als 5.000 Tankstellen in 30 Bundesstaaten unterh&auml;lt. Falls die US-Beh&ouml;rden die Einnahmen umleiten sollten, d&uuml;rfte Venezuela den Nachschub an &Ouml;l stoppen. Viele Gl&auml;ubiger des Unternehmens in den USA haben ihre Schuldtitel nicht zuletzt f&uuml;r in Venezuela enteignetes Produktiveigentum zugesprochen bekommen. Zu den Gro&szlig;gl&auml;ubigern geh&ouml;rt auch Russland, das als Sicherheit f&uuml;r Kreditvergaben an Venezuela 49,9 Prozent Anteile an Citgo h&auml;lt. Der angedachte Schritt des US-Finanzministeriums w&uuml;rde es Russland, wie auch US-Gl&auml;ubigern erlauben, vor Gerichten in den USA ihre Schuldtitel bei den neuen &ldquo;Eigent&uuml;mern&rdquo; einzuklagen.<br>\nIm Beisein des Sicherheitsberaters von Pr&auml;sident Donald Trump, John Bolton, hat Finanzminister Steven Mnuchin am gestrigen Dienstag noch bekannt gegeben, dass die USA bisher zwischen sieben und elf Milliarden US-Dollar venezolanischen Verm&ouml;gens eingefroren haben, in erster Linie von PDVSA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/01\/221127\/us-finanzministerium-venezuela\">Amerika 21<\/a>\n<p><strong>dazu: US-Sanktionen gegen &Ouml;lkonzern<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/venezuela-661.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Die imperiale Macht USA verf&uuml;gt, das Geld, das einer venezuelanischen Olfirma geh&ouml;rt, auf einem Sperrkonto &ldquo;eingefroren&rdquo; wird. Hier wird ein Diebstahl an fremdem Eigentum angek&uuml;ndigt, dem jegliche rechtliche Legitimation fehlt. Weder tagesschau.de, noch ein anderes Mainstream-Medium benennen das als Unrecht oder als Skandal, &ldquo;westliche Werte&rdquo; eben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Weltenherrscher<\/strong><br>\nDie Bundesregierung fordert ultimativ Neuwahlen in Venezuela und will am kommenden Wochenende einen Umst&uuml;rzler als &ldquo;Interimspr&auml;sidenten&rdquo; des Landes anerkennen. Dies hat eine Regierungssprecherin am Samstag via Twitter mitgeteilt. Der beispiellose Schritt, mit dem sich Berlin eine Entscheidungsgewalt &uuml;ber Oberh&auml;upter fremder Staaten anma&szlig;t, ist gemeinsam mit der ehemaligen Kolonialmacht &uuml;ber das heutige Venezuela, Spanien, erfolgt. Er zielt darauf ab, die Opposition im Land an die Macht zu bringen, die von dessen reichen, wei&szlig;en Eliten getragen wird und in den Jahren, als sie das Land beherrschte, stets loyal zu den transatlantischen M&auml;chten war. Der aktuelle Umsturzversuch ist der j&uuml;ngste in einer langen Reihe fr&uuml;herer Staatsstreich-Bestrebungen, deren Protagonisten sich oft auf die F&ouml;rderung durch deutsche Stellen verlassen konnten. Der Umst&uuml;rzler Juan Guaid&oacute; sucht das Ultimatum der Bundesregierung zu nutzen, um Milit&auml;rs zu einem erg&auml;nzenden Putsch zu veranlassen. F&uuml;r die westlichen M&auml;chte geht es auch darum, im globalen Machtkampf gegen Russland und China die Reihen zu schlie&szlig;en.<br>\nMit einem Ultimatum fordert die Bundesregierung Neuwahlen in Venezuela und stellt bei Nichterf&uuml;llung die Anerkennung des Umst&uuml;rzlers Juan Guaid&oacute; als &ldquo;Interimspr&auml;sident&rdquo; in Aussicht. &ldquo;Werden nicht binnen 8 Tagen Wahlen angek&uuml;ndigt&rdquo;, teilte die stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung Martina Fietz am Samstag auf Twitter mit, dann &ldquo;sind wir bereit, Juan Guaid&oacute; als Interimspr&auml;sidenten anzuerkennen&rdquo;.[1] Der Vorsto&szlig; Berlins, das es sich damit anma&szlig;t, nach Kolonialherrenart die Oberh&auml;upter fremder Staaten auszutauschen, ist gemeinsam mit der einstigen Kolonialmacht &uuml;ber das heutige Venezuela, Spanien, und mit Frankreich erfolgt. Gro&szlig;britannien und die Niederlande haben sich der Berliner Forderung mittlerweile angeschlossen. Die EU beh&auml;lt sich dies f&uuml;r die kommenden Tage vor. Die Vereinigten Staaten sind mit der Anerkennung des Umst&uuml;rzlers Guaid&oacute; bereits am Mittwoch vorgeprescht. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7843\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man darf gespannt sein, wann die Bundesregierung die islamische Diktatur Saudi-Arabien dazu auffordert innerhalb von acht Tagen freie Wahlen anzuk&uuml;ndigen.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu auch: Die eiserne Faust des Generals<\/strong><br>\nUnter &Auml;gyptens Pr&auml;sident Abd al-Fattah as-Sisi wird die Opposition erbarmungslos verfolgt. Schon der Verdacht, regimekritisch zu sein, k&ouml;nne Verhaftung und Folter nach sich ziehen, beklagen Kritiker. Internationale Beobachter gehen von mehr als 60.000 politischen Gefangenen aus.<br>\nSeit 2013 ist &Auml;gyptens Pr&auml;sident Abdel Fattah al-Sisi an der Macht. Die Art, wie er sie aus&uuml;be, sei so brutal, dass er manchmal sogar dem gest&uuml;rzten Autokraten Hosni Mubarak hinterher trauere, meint der Regimegegner Khaled Dawoud. Mubarak habe wenigstens noch ein wenig Luft zum Atmen gelassen:<br>\n&bdquo;Heute gibt es keinen Raum mehr f&uuml;r Leute, die sich f&uuml;r Menschenrechte engagieren oder f&uuml;r Oppositionsparteien oder f&uuml;r freie Medien&ldquo;, sagt Dawoud. &bdquo;Seit Mai 2018 werden Blogger verhaftet, nur weil sie die politische Lage auf Facebook oder Twitter kommentierten. Leute kommen ins Gef&auml;ngnis, weil sie etwas gepostet haben und man ihnen vorwirft, das sei ein Umsturzversuch. Es kann jeden treffen, der irgendwie Kritik am Regime &uuml;bt.&ldquo;<br>\nDie schiere Masse der Gefangenen stellt den Staatssicherheitsapparat vor ein Unterbringungsproblem. In den Jahren unter Sisi wurden nach Informationen von Amnesty International 19 neue Gef&auml;ngnisse in &Auml;gypten gebaut, zwei davon k&ouml;nnen angeblich insgesamt 30.000 H&auml;ftlinge fassen.<br>\n&bdquo;Zu uns kommen neben all den Folteropfern inzwischen auch viele junge Leute, die nicht mal mehr &uuml;ber die Gewalt in den Gef&auml;ngnissen klagen&ldquo;, sagt Aida sei al-Dawla vom sogenannten Nadeem-Center.<br>\nDas Zentrum f&uuml;r Folteropfer wurde vor zwei Jahren vom Staat dichtgemacht, aber seine Mitarbeiter betreuen noch immer traumatisierte Ex-H&auml;ftlinge in Kairo.<br>\n&bdquo;Wir haben es mit Menschen zu tun, die v&ouml;llig orientierungslos sind. Sie waren zwei, drei Jahre eingesperrt und finden sich nicht mehr in der Welt zurecht. Ihnen ist alles fremd geworden, sie wissen nicht mehr, wohin mit sich.&ldquo;<br>\n&Auml;gypten &ndash; acht Jahre nach dem arabischen Fr&uuml;hling. Viele von denen, die 2011 auf dem Tahrir-Platz f&uuml;r ein freies, besseres Leben k&auml;mpften, wurden danach in Gef&auml;ngniszellen gebrochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/aegypten-die-eiserne-faust-des-generals.1773.de.html?dram:article_id=439267\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hat man hier im Vergleich zu Venezuela in der letzten Zeit irgendwelche Kritik in den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; gelesen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Venezuela-Krise: Schluss mit Emp&ouml;rung &ndash; es braucht Regeln<\/strong><br>\nSoll es in Venezuela Neuwahlen geben? Und wenn ja, wer entscheidet das: die Venezuelaner oder ausw&auml;rtige M&auml;chte? In diesem Konflikt wird exemplarisch sichtbar, wie verwildert das internationale Recht mittlerweile ist.<br>\nWenn Donald Trump sich zum Vork&auml;mpfer der Demokratie aufschwingt, ist Skepsis angebracht. Zuhause regiert der Pr&auml;sident vornehmlich mit Dekreten. Von parlamentarischen Abstimmungen h&auml;lt er erkennbar nicht viel. Dass die Demokraten im Repr&auml;sentantenhaus die Mehrheit zur&uuml;ckerobert haben und er jetzt eigentlich auf sie eingehen m&uuml;sste, dass will er irgendwie nicht wahrnehmen. Aber in Venezuela will er nun die Flagge der Freiheit hochhalten. Via Twitter &ndash; wie auch sonst &ndash; signalisierte Trump &ldquo;starke Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den Kampf Venezuelas zur Wiedergewinnung seiner Demokratie&rdquo;. [&hellip;]<br>\nDoch kann es Aufgabe der USA oder der Europ&auml;er sein, einen Regimewechsel durchzusetzen? Man wird Trump nicht zu nahe treten mit der Behauptung, dass auch Venezuela f&uuml;r ihn zu dem &ldquo;shithole countries&rdquo; (Dreckslochl&auml;nder) z&auml;hlt, aus denen unwillkommene Fl&uuml;chtlinge in die USA str&ouml;men. Der US-Pr&auml;sident w&uuml;rde sich um dieses Land nicht scheren, g&auml;be es da nicht einen wichtigen Faktor: &Ouml;l.<br>\nAuch die Europ&auml;er, die nun nach der Selbstproklamation von Oppositionsf&uuml;hrer Juan Guiad&oacute; zum Interimspr&auml;sidenten f&uuml;r einen Machtwechsel eintreten, haben sich bisher nicht die M&uuml;he gemacht, daf&uuml;r eine v&ouml;lkerrechtliche Begr&uuml;ndung zu finden. Es braucht aber Regeln. Es ist ersch&uuml;tternd zu sehen, wie sehr wir uns alle daran gew&ouml;hnt haben, dass auf der internationalen B&uuml;hne eine neue Willk&uuml;r Platz gegriffen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/politik\/venezuela-krise-schluss-mit-emporung-es-braucht-regeln-1.8557099\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Vergesst das Brexit-Datum!<\/strong><br>\nDen Brexit-Deal von Theresa May haben die britischen Parlamentarier klugerweise abgelehnt. Wenn sie sich jetzt nicht nerv&ouml;s machen lassen von dem v&ouml;llig willk&uuml;rlichen Austrittsdatum Ende M&auml;rz, k&ouml;nnten sie endlich einen vern&uuml;nftigen Weg einschlagen: ein Referendum &uuml;ber die tats&auml;chlichen Optionen. [&hellip;]<br>\nDer einzig plausible Grund, die Uhr aus Artikel 50 zur&uuml;ckzudrehen, ist der Wunsch, ein zweites Referendum &ndash; &uuml;ber einen R&uuml;cktritt vom Brexit &ndash; abzuhalten. Doch anders als beim urspr&uuml;nglichen Referendum, das man als schlichte Frage von Ja oder Nein formulieren konnte, w&auml;ren nun mehrere Optionen in Betracht zu ziehen: Mays Deal, ein weicherer Brexit, bei dem Gro&szlig;britannien im EU-Binnenmarkt bleibt, ein harter Brexit, ein vollst&auml;ndiger Verbleib in der EU etc. Und eine Einigung &uuml;ber die genaue Form der Pr&auml;ferenzwahl zwischen diesen Optionen ist nicht einfacher als eine &uuml;ber den Brexit selbst.<br>\nUm die konkurrierenden Sichtweisen zu einer schl&uuml;ssigen Position zusammenzuf&uuml;hren, braucht Gro&szlig;britannien mehr als ein Abstimmungsverfahren: Es braucht eine &ouml;ffentliche Debatte. Die tickende Uhr (selbst wenn man sie zur&uuml;ckdreht) macht eine solche Debatte unm&ouml;glich. Der Stillstand und die Scheinverhandlungen werden daher erst enden, wenn ein Parlament, das bereit ist, zwischen May und der EU ausgehandelten unannehmbaren Vereinbarungen in ruhiger Weise ein Nein entgegenzusetzen, die k&uuml;nstlich gesetzte Frist ablaufen l&auml;sst. Dies ist inzwischen eine Grundvoraussetzung f&uuml;r die L&ouml;sung des Brexitproblems.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++7580f60c-1b01-11e9-899e-52540088cada\">Yanis Varoufakis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>So missbraucht die &laquo;S&uuml;ddeutsche&raquo; das Gedenken an Hunger und Tod<\/strong><br>\nEine Million Menschen starben an Hunger, weil die deutschen Truppen Leningrad blockierten. Doch jetzt wird Russland beschuldigt.<br>\n&laquo;Moskau missbraucht das Gedenken an Leningrad&raquo;. So lautet die Headline eines Kommentars der &laquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&raquo; am 24. Januar 2019 zur Aushungerung der Stadt Leningrad &ndash; heute St. Petersburg &ndash; w&auml;hrend 900 Tagen durch die Deutschen Truppen im Zweiten Weltkrieg und zum diesj&auml;hrigen Gedenktag. Eine Million Menschen starben damals den vielleicht schrecklichsten Tod, den man sich vorstellen kann: den Hungertod. Kinder mussten mitansehen, wie ihre V&auml;ter langsam verhungerten, M&uuml;tter mussten ansehen, wie ihre Kinder verhungerten. Es gab einfach nichts mehr zu essen, weil die deutschen Truppen die Stadt abgeriegelt hatten und jede Zufuhr von Nahrungsmitteln verhinderten. Es war, nach dem Holocaust, der schlimmste Fall von Genozid im Zweiten Weltkrieg.<br>\nJetzt, Ende Januar 2019, sind es 75 Jahre, seit das hungernde Leningrad von der Roten Armee befreit wurde. F&uuml;rwahr ein Anlass zum Gedenken.<br>\nAber was macht eine der bedeutendsten Zeitungen Deutschlands? Statt wieder einmal in sich zu gehen und &ndash; als klare Schuldige an diesem grausamen V&ouml;lkermord vor 75 Jahren &ndash; ihre deutschen Leserinnen und Leser aufzufordern, auf der Hut zu sein und &auml;hnliche Entwicklungen wie die unter Hitler rechtzeitig zu erkennen und zu verhindern, benutzt die &laquo;S&uuml;ddeutsche&raquo; den Anlass, um &ndash; schon in der Headline! &ndash; einmal mehr eine verbale Rakete gegen Russland abzufeuern: &laquo;Moskau missbraucht das Gedenken an Leningrad&raquo;. Wie ist sowas &uuml;berhaupt m&ouml;glich?<br>\nUnd wenn man dann zu lesen beginnt, wird es schon im ersten Abschnitt schauerlich. Silke Bigalke schreibt aus Moskau: &laquo;Wieder einmal schicken die in Moskau Regierenden Soldaten statt Mitgef&uuml;hl und verordnen Nationalstolz statt Gedenken. Die Blockade der Stadt, die damals Leningrad hiess, bleibt ein wunder Punkt in Russlands Vergangenheit. Stets wollten die M&auml;chtigen kontrollieren, wie sich die Menschen daran erinnern.&raquo;<br>\nEs ist unfassbar: Wichtig ist nicht das deutsche Verbrechen, wichtig ist der Zeitung, wie Russland die Gedenkfeier gestaltet. Sind die Redakteure in M&uuml;nchen von allen guten Geistern verlassen? Welch verlogene Selbstsicherheit herrscht da an der Hultschiner Stra&szlig;e in Bayerns Hauptstadt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Medien\/Leningrad-St-Petersburg-Blockade-Befreiung-Schuld\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Ein verh&auml;ngnisvoller Kreislauf&ldquo;<\/strong><br>\nAndrej Hunko (Linke) beklagt ein &bdquo;zunehmendes Denken in Kategorien milit&auml;rischer St&auml;rke&ldquo;. Der Aachener Bundestagsabgeordnete bef&uuml;rchtet einen neuen R&uuml;stungswettlauf.<br>\nDas Ultimatum l&auml;uft am 2. Februar ab. Sollte Russland weiter an seinen Raketen vom Typ SSC-8 festhalten, will US-Pr&auml;sident Donald Trump den INF-Vertrag f&uuml;r nichtig erkl&auml;ren. Das Abkommen war ein Meilenstein bei der Beendigung des Kalten Krieges. 1987 geschlossen, verbietet es Russen und Amerikanern in Europa landgest&uuml;tzte Mittelstreckenwaffen mit einer Reichweite von 500 bis 5500 Kilometern aufzustellen. Droht mit der Aufk&uuml;ndigung der Vereinbarung ein neues Wettr&uuml;sten? Unser Redakteur Joachim Zinsen sprach mit dem Aachener Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko (Linke).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aachener-nachrichten.de\/politik\/ein-verhaengnisvoller-kreislauf_aid-35930409?utm_source=facebook&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=share&amp;fbclid=IwAR19KH6_ofWyeGihopGUvNoaWVDZtUTWcKH-r7Y7Vdki1SaDV8XlZewPi_Qutm_source=mail&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=share\">Aachner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Lesenswert!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&laquo;Die NATO ist eine Gefahr, kein Garant f&uuml;r den Frieden&raquo;<\/strong><br>\nKein Spitzenpolitiker auf internationalem Level irritiert so oft und so stark durch sich widersprechende Aussagen, wie US-Pr&auml;sident Donald Trump. Sagt er an einem Tag das eine, sagt er wenige Tage sp&auml;ter nicht selten das Gegenteil. Das gilt auch in Bezug auf seine Aussagen zur NATO. Da bezeichnete er sie einmal locker als obsolet und &uuml;berfl&uuml;ssig, um wenig sp&auml;ter schon die europ&auml;ischen NATO-Mitglieder mit Nachdruck aufzufordern, endlich ad&auml;quate Beitr&auml;ge an deren Kosten zu bezahlen.<br>\nEin Artikel in der &laquo;New York Times&raquo; vor ein paar Tagen zu Trumps NATO-Verst&auml;ndnis hat in den USA &ndash; zumindest in etlichen US-Medien &ndash; eine intensive Diskussion ausgel&ouml;st. Dabei ist eine Reaktion, erschienen in &laquo;The American Conservative&raquo;, besonders bemerkenswert &ndash; nicht zuletzt weil er, wie es der Name des Magazins schon verr&auml;t, von der politisch rechten Seite kommt. Der Autor des Artikels, Robert W. Merry, war bis im vergangenen Herbst Chefredakteur des Blattes, und er setzte &uuml;ber seinen Artikel die &ndash; in den USA schon fast provokative &ndash; Headline: &laquo;Die NATO ist eine Gefahr, kein Garant f&uuml;r Frieden&raquo; (&hellip;)<br>\n&laquo;Seit dem Ende des Kalten Krieges hat die NATO 13 Staaten aufgenommen, davon einige direkt an der russischen Grenze, andere an der Grenze zu L&auml;ndern, die seit Jahrhunderten Teil der russischen Interessensph&auml;re waren. Das ist Ausdruck einer Politik der Einkreisung, die kein Staat ohne Protest oder Gegenwehr akzeptieren kann. Und wenn die NATO diese L&auml;nder mit traditionellem russischem Einfluss, insbesondere die Ukraine und Georgien, aufnehmen w&uuml;rde, w&auml;re das eine grosse Bedrohung f&uuml;r die russische Sicherheit, wie es der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin seit Jahren den westlichen F&uuml;hrern zu erkl&auml;ren versucht.<br>\nAlso nein, die NATO hat die russische Aggression nicht seit 70 Jahren verhindert. Sie tat dies 40 Jahre lang und hat seitdem eine destabilisierende Haltung gegen&uuml;ber Russland eingenommen. Das Problem dabei ist die Unf&auml;higkeit des Westens, zu erkennen, wie ver&auml;nderte geopolitische Rahmenbedingungen eine ver&auml;nderte geopolitische Strategie erfordern. Die Einkreisungsstrategie hatte viele Kritiker &ndash; George Kennan, bevor er starb; die Akademiker John Mearsheimer, Stephen Walt und Robert David English; der ehemalige Diplomat Jack Matlock; die Herausgeber der Zeitung &laquo;The Nation&raquo; (gemeint ist Stephen F. Cohen. Red.). Aber ihre Stimmen werden von der &laquo;Quacksalber-Diplomatie&raquo; (&laquo;nostrum diplomacy&raquo;) und dem &laquo;Quacksalber-Journalismus&raquo; (&laquo;nostrum journalism&raquo;), der diese auf Schritt und Tritt unterst&uuml;tzt, leider immer &uuml;bert&ouml;nt.&raquo;<br>\nEs bleibt zu hoffen, dass dieser Artikel von Robert Merry aus Washington auch im europ&auml;ischen NATO-Hauptquartier in Br&uuml;ssel gelesen wird. Und dass man auch im NATO-Hauptquartier in Br&uuml;ssel die Aufforderung, &uuml;ber die ver&auml;nderte geopolitische Situation nachzudenken, ernst nimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/NATO-Strategie-Verteidigung-Aggression-Russland\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Militarisierung auf den Tr&uuml;mmern des Rechts&ldquo;: EU-Verteidigungsfonds laut Gutachten illegal!<\/strong><br>\nBereits 2020, verk&uuml;ndete unl&auml;ngst eine sichtlich zufriedene Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, k&ouml;nne &ndash; selbstredend unter deutscher Ratspr&auml;sidentschaft &ndash; &bdquo;Richtfest&ldquo; f&uuml;r die seit einiger Zeit im Aufbau befindliche &bdquo;Europ&auml;ische Verteidigungsunion&ldquo; (EVU) gefeiert werden (FR, 21.1.19). Neben der &bdquo;Koordinierten J&auml;hrlichen &Uuml;berpr&uuml;fung der Verteidigung&ldquo; (CARD) sowie der &bdquo;St&auml;ndigen Strukturierten Zusammenarbeit&ldquo; (PESCO) ist dabei der &bdquo;Europ&auml;ische Verteidigungsfonds&ldquo; (EVF) als dritte tragende S&auml;ule der k&uuml;nftigen Verteidigungs- bzw. R&uuml;stungsunion vorgesehen.<br>\nInsofern verwundert es nicht weiter, dass die Entscheidungstr&auml;ger in Kommission, Parlament und den nationalen Regierungen wild entschlossen zu sein scheinen, das Vorhaben noch vor den Europawahlen im Mai 2019 zum Abschluss zu bringen. Allerdings gelangt ein k&uuml;rzlich erstelltes Gutachten zu dem Ergebnis, dass die Einrichtung es Fonds illegal w&auml;re, weshalb eventuell noch die M&ouml;glichkeit besteht, das Vorhaben auf dem Klageweg doch noch zu Fall zu bringen. (&hellip;)<br>\nAufgrund dieser dubiosen Auslegung beauftragte die Linksfraktion Gue\/Ngl den Bremer Juraprofessor Andreas Fischer-Lescano mit einem &bdquo;Rechtsgutachten zur Illegalit&auml;t des Europ&auml;ischen Verteidigungsfonds&ldquo;, das am 30. November 2018 ver&ouml;ffentlicht wurde. Nach einer ausf&uuml;hrlichen Pr&uuml;fung gelangt Fischer-Lescano in dem Gutachten zu dem Ergebnis, der Verordnungsvorschlag (VO) der Kommission enthalte &bdquo;keine hinreichende Rechtsgrundlage f&uuml;r die Einrichtung des Europ&auml;ischen Verteidigungsfonds (EVF).&ldquo; Es sei eindeutig, dass hier milit&auml;rische Belange im Vordergrund st&uuml;nden, die wiederum dem Finanzierungsverbot aus Artikel 41(2) unterl&auml;gen: &bdquo;Kurzum: Es gibt im Inhalt und der Begr&uuml;ndung der EVF-VO deutliche Indizien, dass die in der VO geregelte Industrie- und Forschungsf&ouml;rderung nur ein Mittel zum eigentlichen Zweck der Verteidigungsf&ouml;rderung darstellt und dass der Hauptzweck der EVF-VO darin liegt, die strategische Autonomie der EU im Bereich der Verteidigung zu gew&auml;hrleisten.&ldquo;<br>\nUnter anderem Spiegel Online (10.12.2018) griff das Gutachten auf und zitierte Fischer-Lescano mit den Worten, beim EVF handele es sich um eine &bdquo;Militarisierung der EU auf den Tr&uuml;mmern des Rechts.&ldquo; Sch&uuml;tzenhilfe erh&auml;lt Fischer-Lescano auch vom G&ouml;ttinger EU-Rechtler Alexander Thiele, der im selben Artikel zitiert wird, bei dem Kommissionsvorschlag handele es sich um einen &bdquo;qualifizierten Versto&szlig;&ldquo; gegen europ&auml;isches Recht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2019\/01\/29\/militarisierung-auf-den-truemmern-des-rechts\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gel&auml;chter statt Kritik<\/strong><br>\nDas Weltwirtschaftsforum in Davos ist vorhersagbar, ja langweilig. Gerade deshalb ist es so wichtig, einen Blick hinter diese Eint&ouml;nigkeit zu werfen.<br>\n(&hellip;) Das Video zeigt eine kurze Passage einer Podiumsdiskussion. Die Moderatorin der Washington Post kn&uuml;pft an eine Forderung der k&uuml;rzlich ins Repr&auml;sentantenhaus gew&auml;hlten US-Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez an. Sie fragt den Gr&uuml;nder und Chef des IT-Riesen Dell, Michael Dell, ob er eine 70-Prozent-Steuer f&uuml;r Menschen unterst&uuml;tze, die &uuml;ber 10 Millionen Dollar verdienen. Der Saal quittiert das mit Gel&auml;chter.<br>\nMichael Dell antwortet, er und seine Frau h&auml;tten eine Stiftung gegr&uuml;ndet. Dort h&auml;tte er &uuml;ber die letzten 20 Jahre viel mehr eingezahlt als er bei einer 70-Prozent-Steuerrate an den Staat abf&uuml;hren m&uuml;sste. Er sei sich sicher, als privater Stifter k&ouml;nne er mit dem Geld viel mehr bewirken als die US-Regierung. Es sind Aussagen, die man immer wieder von verm&ouml;genden Stiftern h&ouml;rt. In einer Arte-Doku hat sich j&uuml;ngst der Aufsichtsratsvorsitzende der Otto Gruppe Michael Otto &auml;hnlich ge&auml;u&szlig;ert&hellip;<br>\nInteressant wird das Video nach diesem Austausch. Michael Dell fragt zur&uuml;ck: &bdquo;Zeigen sie mir ein Land, in dem eine solche Steuerrate jemals funktioniert hat!&ldquo; Nach kurzem Schweigen wendet ein Professor des Massachusetts Institute of Technology Erik Brynjolfsson ein: &bdquo;Die USA&ldquo;. Worauf die Moderatorin abwinkt, &bdquo;Nur kurz, in den 80er Jahren&ldquo;. Brynjolfsson erkl&auml;rt daraufhin einem sichtlich erstaunten Podium, dass es in den USA zwischen den 1930er und 1960er Jahren eine durchschnittliche Einkommenssteuerrate von 70 Prozent gab und sie zwischenzeitlich sogar bei 95 Prozent[i] lag. Diese Steuern h&auml;tten funktioniert und es ging der Wirtschaft damals sogar sehr gut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2019\/01\/davos-gelaechter-statt-kritik\/\">Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Erhellend und ern&uuml;chternd das Niveau der Gespr&auml;che bei der Zusammenkunft der &bdquo;Reichen &amp; M&auml;chtigen&ldquo; da in Davos.<\/em><\/p>\n<p><em>Zum Thema Stiftungen berichteten die Nachdenkseiten &uuml;brigens auch bereits mehrmals. Siehe hierzu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48637#h12\">Was gesund ist bestimmt Bill Gates<\/a>, sowie: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48327#h09\">Der Siegeszug der Wohlt&auml;tigkeit<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Apropos Steuergerechtigkeit: Wie sich die EU von Gro&szlig;konzernen an der Nase rumf&uuml;hren l&auml;sst<\/strong><br>\nWenn es mit rechten Dingen zugehen w&uuml;rde, m&uuml;ssten Kapitalgesellschaften in der Europ&auml;ischen Union durchschnittlich 23 Prozent Unternehmenssteuer zahlen. Doch dem ist keineswegs so. Tats&auml;chlich zahlen sie nur 15 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie &ldquo;Effective Tax Rates of Multinational Enterprises in the EU&rdquo;, die im Auftrag der Gr&uuml;nen\/EFA-Fraktion im Europaparlament entwickelt wurde. Die Studie wurde am Dienstag pr&auml;sentiert und belegt, wie zahnlos die EU im Kampf gegen Steuervermeidungstricks von multinationalen Unternehmen tats&auml;chlich dasteht.<br>\nLaut der Studie entsteht der Unterschied zwischen nominalem und effektivem Steuersatz vor allem durch Sonderabsprachen einzelner EU-Staaten mit den jeweiligen Unternehmen. Steuerschlupfl&ouml;cher gibt es zur Gen&uuml;ge. So zum Beispiel die sogenannten &ldquo;Patentboxen&rdquo; &ndash; Abmachungen &uuml;ber eine besonders niedrige Besteuerung von Lizenzeinnahmen. Zudem sind die Doppelbesteuerungsabkommen ungen&uuml;gend und f&uuml;hren zum Teil zu einer Nichtbesteuerung der Unternehmensgewinne. Von einer einheitlichen &ldquo;Union&rdquo; also weit und breit keine Spur.<br>\nNur in einem einzigen EU-Staat zahlen die Konzerne den gesetzlichen Steuersatz: Bulgarien. Alle anderen Mitgliedsstaaten gucken, was den offiziellen Steuersatz betrifft, in die R&ouml;hre. Der Finanzsprecher der Gr&uuml;nen im Europ&auml;ischen Parlament, Sven Giegold, fordert mehr Transparenz f&uuml;r die Steuerpraxis multinationaler Unternehmen.<br>\n&ldquo;Die Europ&auml;ische Kommission hat einen guten Vorschlag f&uuml;r die Steuertransparenz von Gro&szlig;unternehmen vorgelegt&rdquo;, sagte Giegold. &ldquo;Finanzminister Olaf Scholz muss nun seine Blockade aufgeben und sich f&uuml;r l&auml;nderspezifische Steuertransparenz einsetzen.&rdquo; Mit seiner &Auml;u&szlig;erung spielt Giegold auf den Widerstand von Scholz bei der sogenannten &ldquo;EU-Digitalsteuer&rdquo; an.<br>\nDer Bundesfinanzminister blockiert Pl&auml;ne Br&uuml;ssels f&uuml;r eine st&auml;rkere Besteuerung der Internetkonzerne. Die Wirtschaft k&ouml;nne Schaden nehmen, so die Argumentation von Scholz. Somit torpediert ausgerechnet ein Sozialdemokrat den Kampf gegen Steuertricks von Google, Facebook und Co. Die aktuelle Studie der Gr&uuml;nen entstand auf der Grundlage der Orbis-Datenbank. Der Steuerexperte Petr Jansky von der Karls-Universit&auml;t in Prag wertete Daten aus den Jahren 2011 bis 2015 aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/wirtschaft\/83009-apropos-steuergerechtigkeit-wie-sich-eu-von-grosskonzernen-an-der-nase-herumfuehren-laesst\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nur in Italien werden mehr Steuern hinterzogen als in Deutschland<\/strong><br>\nJedes Jahr entgehen den EU-Staaten Sch&auml;tzungen zufolge rund 825 Milliarden Euro durch Steuerhinterziehung &ndash; ein Gro&szlig;teil davon in Deutschland. Statt die Betr&uuml;ger zu verfolgen, bek&auml;mpft die Politik lieber ein kleineres Problem.<br>\nSteuers&uuml;nder-CDs, Razzien zu fr&uuml;her Morgenstunde, gestopfte Steuerschlupfl&ouml;cher, neue Gesetze und h&ouml;here Strafen: Hat all das, was in den letzten Jahren quer durch die EU gegen Steuerhinterzieher unternommen wurde, eigentlich etwas bewirkt? Es sieht danach aus, glaubt der britische &Ouml;konomieprofessor Richard Murphy. Die Schattenwirtschaft schrumpft. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Die Erfolge sind immer noch vergleichsweise bescheiden. Und der Schaden durch Steuerhinterzieher, Betr&uuml;ger und Schwarzarbeiter gigantisch.<br>\n(&hellip;) Klar ist aber: Die gr&ouml;&szlig;te Steuerl&uuml;cke, absolut gesehen, klafft in Italien auf, gefolgt von Deutschland und Frankreich. Dem italienischen Fiskus gehen j&auml;hrlich vermutlich rund 190 Milliarden Euro durch die Lappen, in Deutschland sind es sch&auml;tzungsweise 125 Milliarden Euro, in Frankreich 117. In Relation zur Wirtschaftsleistung sind die Ausf&auml;lle neben Italien auch in Rum&auml;nien, Zypern und Griechenland besonders hoch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article187807930\/Steuerhinterziehung-Deutschland-im-EU-Vergleich-auf-Rang-zwei.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Staat zahlt j&auml;hrlich drei Milliarden Euro f&uuml;r McKinsey &amp; Co.<\/strong><br>\nOhne Unternehmensberater geht fast nichts mehr in Deutschland: Von der Asylpolitik bis zur Stra&szlig;enmaut bestimmen McKinsey, Roland Berger &amp; Co. mit, wie wir leben. Der Staat wird immer abh&auml;ngiger. (&hellip;)<br>\nWie viel Geld allein die Bundesregierung f&uuml;r McKinsey, Roland Berger &amp; Co. ausgibt, ist unbekannt. Ein verl&auml;sslicher offizieller &Uuml;berblick fehlt. Nach Recherchen des SPIEGEL l&auml;sst sich die Bundesregierung umfassend von Beratungsfirmen unterst&uuml;tzen und gibt daf&uuml;r immense Summen aus, insbesondere bei ihren Digitalisierungsprojekten.<br>\nAlleine 47 Millionen Euro wurden an Consultingfirmen gezahlt, um der Regierung dabei zu helfen, bis 2022 ein Onlineb&uuml;rgerportal mit 575 Verwaltungsleistungen aufzubauen. Knapp 20 Millionen Euro erh&auml;lt die McKinsey-Tochter Orphoz f&uuml;r Beratungsleistungen rund um das sogenannte Onlinezugangsgesetz. Und f&uuml;r die Modernisierung der Bundesnetze flossen in den Jahren 2016 und 2017 laut Bundesinnenministerium bereits mehr als 36 Millionen Euro an Beratungsfirmen.<br>\nBundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sieht den Einsatz von Beratern insgesamt kritisch, verteidigt aber ihren Einsatz in Sachen Digitalisierung. Gerade in IT-Projekten sei der Einsatz von Externen oft sinnvoll, da es sich um zeitlich befristete Aufgaben in spezialisierten Bereichen handele, sagt Seehofer dem SPIEGEL. (&hellip;)<br>\n&Auml;u&szlig;erst kritisch bewerten selbst f&uuml;hrende ehemalige Berater die zunehmende Abh&auml;ngigkeit des Staates: &ldquo;Die Verwaltung wurde kaputtgespart, die ministerielle Seele ist weg&rdquo;, sagt Markus Klimmer, er hat in Deutschland f&uuml;r McKinsey einst das Gesch&auml;ft mit der &ouml;ffentlichen Hand (&ldquo;Public Sector&rdquo;) ma&szlig;geblich aufgebaut. Der Politik bleibe kaum noch eine andere Wahl, als sich auf Berater zu verlassen. &ldquo;Das System ist pervertiert&rdquo;, so Klimmer. &ldquo;Das Public-Sector-Gesch&auml;ft ist so gro&szlig; geworden, dass es die Hasardeure anzieht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/deutschland-staat-gibt-jaehrlich-drei-milliarden-euro-fuer-berater-aus-a-1249987.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sich mit den T&auml;tern anlegen<\/strong><br>\nDas Verhalten von Ministerpr&auml;sident Kretschmann sei, was Stuttgart 21 angeht, an Zynismus nicht zu &uuml;berbieten, findet Arno Luik. Im Kontext-Interview kommentiert der Enth&uuml;llungsjournalist zudem das Versagen der Medien bei S 21, er erkl&auml;rt, wie er selber auf das Thema kam, worin die Deutsche Bahn wirklich gut ist &ndash; und warum er &uuml;ber den Staatskonzern jetzt ein Buch schreibt.<br>\nAm 28. Januar hat Arno Luik bei der 450. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 eine Rede gehalten. Kurz vorher bekam er in seinem Geburtsort K&ouml;nigsbronn Kontext-Besuch. Luiks Vater war der letzte Bahnhofsvorsteher in dem St&auml;dtchen auf der Ostalb. Im leerstehenden, v&ouml;llig heruntergekommenen Bahnhofsgeb&auml;ude h&auml;ngen noch die Vorh&auml;nge, die seine Mutter einst gen&auml;ht hat. An diesem famili&auml;ren Hintergrund liege es aber nicht, betont er, dass er sich als langj&auml;hriger Autor des &ldquo;Stern&rdquo; irgendwann in die Themen Bahn und S 21 verbissen habe.<br>\nKollege Luik, Sie haben in vielen Ihrer Artikel vor den Risiken von Stuttgart 21 gewarnt. Nun sagte Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann vor kurzem: &ldquo;Alle Bedenken, die wir je hatten, sind eingetreten&rdquo;. Da sind Sie ja eigentlich in bester Gesellschaft.<br>\nDieser Satz stimmt, aber dass er ihn als denkender und amtierender Ministerpr&auml;sident so formuliert, finde ich ungeheuerlich. Eine Frechheit. Denn wenn man weiterdenkt, hei&szlig;t das doch konkret: Ich, der MP, ich wei&szlig; genau, was bei S 21 passiert, ich wei&szlig;, da unten, tief im Untergrund, entsteht etwas sehr Gef&auml;hrliches, etwas Lebensgef&auml;hrliches, ich wei&szlig;, dass da unter Stuttgart etwas entsteht, was &uuml;beraus un&ouml;konomisch ist, ich wei&szlig; als Gr&uuml;ner, der ich f&uuml;r eine &ouml;kologische Verkehrswende sein sollte, dass da ein Ding entsteht, das diese Verkehrswende im Bahnbereich massiv behindert. Das alles wissend, macht er dennoch mit bei S 21, er macht sich also mitschuldig an einer Tat, die nicht geschehen d&uuml;rfte. Er ist, wenn man so will, ein williger T&auml;ter. Ich finde, mehr Zynismus von einem Ministerpr&auml;sidenten gegen&uuml;ber seinen B&uuml;rgern geht nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/409\/sich-mit-den-taetern-anlegen-5681.html#\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><em>Hinweis: Die erw&auml;hnte Rede Luiks beid er 450. Montagsdemo <a href=\"https:\/\/www.bei-abriss-aufstand.de\/2019\/01\/29\/herr-schmeiss-hirn-ra\/\">finden Sie hier<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&ldquo;Digitale Bildung&rdquo;: Der absch&uuml;ssige Weg zur Konditionierungsanstalt<\/strong><br>\n(&hellip;) Es geht vielmehr um eine schleichende Neuausrichtung des Erziehungswesens, bereits ab den KiTas. Es geht um die &Uuml;bernahme der Erziehung durch digitale Medien. Ihr Rationalisierungs- und &Uuml;berwachungspotential macht um die Schule keinen Bogen. So wie bei der Industrie 4.0 Roboter die Produktion selbst&auml;ndig steuern, sollen Computer und Algorithmen das Erziehungsgeschehen autonom steuern. Welche Entwicklung damit eingeleitet werden soll, verriet Professor Fritz Breithaupt 2016 in der ZEIT:<br>\n&bdquo;2036 werden Eltern schon f&uuml;r ihre f&uuml;nf Jahre alten Kinder einen virtuellen Lehrer abonnieren. Die Stimme des Computers wird uns durchs Leben begleiten. Vom Kindergarten &uuml;ber Schule und Universit&auml;t bis zur beruflichen Weiterbildung. Der Computer erkennt, was ein Sch&uuml;ler schon kann, wo er Nachholbedarf hat, wie er zum Lernen gekitzelt wird. Wir werden uns als lernende Menschen neu erfinden. Dabei wird der zu bew&auml;ltigende Stoff vollkommen auf den Einzelnen zugeschnitten sein&ldquo;<br>\nDer Think-Tank der Bertelsmann-Stiftung pusht die &ldquo;Digitale Bildung&rdquo;. Die Bertelsmann-Chefs J&ouml;rg Dr&auml;ger und Ralph M&uuml;ller-Eiselt berichten begeistert: Die Software &bdquo;Knewton durchleuchtet jeden, der das Lernprogramm nutzt. Die Software beobachtet und speichert minuti&ouml;s, was, wie und in welchem Tempo ein Sch&uuml;ler lernt. Jede Reaktion des Nutzers, jeder Mausklick und jeder Tastenanschlag, jede richtige und jede falsche Antwort, jeder Seitenaufruf und jeder Abbruch wird erfasst. &raquo;Jeden Tag sammeln wir tausende von Datenpunkten von jedem Sch&uuml;ler&laquo; sagt Ferreira stolz.<br>\nDiese Daten werden analysiert und zur Optimierung der pers&ouml;nlichen Lernwege genutzt. Komplexe Algorithmen schn&uuml;ren individuelle Lernpakete f&uuml;r jeden einzelnen Sch&uuml;ler, deren Inhalt und Tempo sich fortlaufend anpassen, bei Bedarf im Minutentakt. (&hellip;) Schon heute berechnet Knewton zuverl&auml;ssig die Wahrscheinlichkeit richtiger und falscher Antworten sowie die Note, die ein Sch&uuml;ler am Ende eines Kurses erreichen wird. Eines Tages braucht es wohl keine Pr&uuml;fungen mehr &ndash; der Computer wei&szlig; bereits, welches Ergebnis herauskommen wird&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1100-digitale-bildung\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Fake News&ldquo; vom Forschungslabor: Facebook spendiert Ethik-Institut<\/strong><br>\nDer Social-Media-Gigant sponsert der TU M&uuml;nchen ein Institut, das ethische Fragen im Umgang mit K&uuml;nstlicher Intelligenz ergr&uuml;nden soll. F&uuml;r Christian Krei&szlig; von der Hochschule Aalen ist das &bdquo;absurd&ldquo;, ein m&ouml;glicher Fall von Rechtsbruch und ein Beleg f&uuml;r den Ausverkauf der Wissenschaft. Warum, erkl&auml;rt er im Gespr&auml;ch mit Studis Online.<br>\nStudis Online: Der Social-Media-Konzern Facebook will f&uuml;r einen Zeitraum von f&uuml;nf Jahren 6,5 Millionen Euro in ein neues Forschungsprojekt an der Technischen Universit&auml;t M&uuml;nchen (TUM) stecken. Mit dem Geld werde das &bdquo;Institute for Ethics in Artificial Intelligence&ldquo; aufgebaut, das ethische Grunds&auml;tze bei der Entwicklung von K&uuml;nstlicher Intelligenz (KI) ergr&uuml;nden soll, teilten die Verantwortlichen am 20. Januar mit. Warum k&ouml;nnen Sie dem so gar nichts Positives abgewinnen?<br>\nChristian Krei&szlig;: Das neue Ethik-Institut beginnt mit einem Ethikbruch. Bei der Besetzung von Instituten an staatlichen Hochschulen sollten nach Art. 33 II Grundgesetz diejenigen Bewerber zum Zug kommen, die am besten geeignet sind. Wer das ist, ermittelt man normalerweise durch &ouml;ffentliche Stellenausschreibungen, Bewerbungsverfahren und anschlie&szlig;ende Auswahl durch ein unabh&auml;ngiges Expertengremium, etwa eine Berufungskommission.<br>\nIm Fall des neu gegr&uuml;ndeten TUM-Instituts hat man ein solches Auswahlverfahren offenbar umgangen und im wohlwollenden Einvernehmen mit dem Geldgeber Facebook lieber gleich einen Institutsleiter eingesetzt, von dem man wei&szlig;, dass er der Gro&szlig;industrie sehr gewogen ist. Dadurch hatten leider andere ausgewiesene Ethikexperten, die beispielsweise der Denkrichtung der &bdquo;integrativen Wirtschaftsethik&ldquo; angeh&ouml;ren, keine Chance. Andererseits muss man zugeben, dass deren Vertreter ziemlich kritische K&ouml;pfe sind. Die wollte man dem spendablen US-Konzern m&ouml;glicherweise lieber ersparen.<br>\nWas wir erleben, ist also durchaus kein gelungener Start, aber ganz in der Tradition von Facebook, Ethikregeln st&auml;ndig zu brechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-2160-facebook-ethik.php\">Studis Online<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Lesen Sie dazu auch den Beitrag &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48618\">Facebooks Griff nach der &ouml;ffentlichen Forschung in Deutschland<\/a>&ldquo; auf den NachDenkSeiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>ARD und ZDF setzen auf Quote statt Qualit&auml;t &ndash; die aufr&uuml;ttelnde Kritik eines ehemaligen Rundfunkmanns<\/strong><br>\nSeit Jahrzehnten existiert f&uuml;r die Gro&szlig;en und Wichtigen in den Reihen von ARD und ZDF eine unausgesprochene Regel f&uuml;r die Zeit nach ihren Ausscheiden. Obwohl es vielen Intendanten und Fernsehdirektoren schwerf&auml;llt, schweigen sie tapfer zum qualitativen Niedergang ihres fr&uuml;heren Arbeitgebers. Jetzt hat einer das inoffizielle Gel&uuml;bde gebrochen &ndash; und kritisiert, dass der Markterfolg ist zum Ma&szlig; aller Dinge geworden sei. [&hellip;]<br>\nDen Wettbewerb gegen die Privaten, die Streamingdienste und Videoportale im Internet k&ouml;nnen ARD und ZDF nur mit Qualit&auml;t gewinnen. Das m&uuml;sste eigentlich mit der stolzen Summe von knapp acht Milliarden Euro an Rundfunkgeb&uuml;hren im vergangenen Jahr auch zu schaffen sein. Kein anderes Medium verf&uuml;gt &uuml;ber ein derart dichtes Korrespondentennetz rund um den Globus. Doch leider spielen ARD und ZDF ihre journalistische Exzellenz viel zu wenig aus. Viele der spannenden und auch aufwendigen Geschichten der Auslandsb&uuml;ros von ARD und ZDF werden in Nischensendern wie Phoenix, Arte, 3Sat, ZDF Info oder Tagesschau 24 abgeschoben. Sie werden quasi unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit gesendet.<br>\nIm Ersten und Zweiten regiert hingegen der politische Mainstream &ndash; als w&uuml;rde Weltpolitik nur auf den wenigen Quadratkilometern in Berlin-Mitte stattfinden. Viele Themen der innenpolitischen Sendungen werden von den Agenden der Parteien und der Regierung oder von gerissenen PR-Strategen bestimmt, die einen Aufreger nach dem anderen durch die Republik treiben.<br>\nDabei hatte der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk urspr&uuml;nglich eine ganze andere Aufgabe, an die Norbert Schneider die Granden von ARD und ZDF erinnert: &lsquo;Er (der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk) wurde nicht etabliert, um m&ouml;glichst viele Menschen m&ouml;glichst oft in Erregung zu versetzen, sondern um ein Programm anzubieten, dessen oberstes Kriterium die Qualit&auml;t ist.&rsquo; Im Quotentaumel haben die &Ouml;ffentlich-Rechtlichen ihren urspr&uuml;nglichen Auftrag mittlerweile aus dem Ged&auml;chtnis gestrichen. Eine Vergesslichkeit, die Folgen haben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meedia.de\/2019\/01\/30\/ard-und-zdf-setzen-auf-quote-statt-qualitaet-die-aufruettelnde-kritik-eines-ehemaligen-rundfunkmanns\/\">Meedia<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wir basteln uns eine Klima-Ikone<\/strong><br>\nAm WEF wird das 16-j&auml;hrige Poster-Girl des Klimaschutzes, Greta Thunberg, umschw&auml;rmt. Ihre schwedische Kollegin Izabella Nilsson Jarvandi, 15, findet kaum Geh&ouml;r. Warum wohl?<br>\nMan kann ohne &Uuml;bertreibung sagen, dass die sechzehnj&auml;hrige Schwedin Greta Thunberg eine der prominentesten Klimaschutzaktivistinnen unserer Zeit ist. Sie hat rasch weltweit Bekanntheit erlangt und ist inzwischen so etwas wie eine Expertin auf diesem Gebiet. Kein Wunder, dass sie am diesj&auml;hrigen Weltwirtschaftsforum teilnimmt &ndash; aus Gr&uuml;nden des Klima- und Umweltschutzes f&auml;hrt sie aus Skandinavien mit der Bahn nach Davos. Thunberg hat es auch geschafft, ihre Eltern dazu zu bringen, k&uuml;nftig auf Flugreisen zu verzichten, wie sie k&uuml;rzlich in der Talkshow &laquo;Skavlan&raquo; erz&auml;hlte, die in Schweden und Norwegen ausgestrahlt wird. Kaum jemand weiss, dass sie ihre Bekanntheit einer PR-Kampagne verdankt. Gleichzeitig k&auml;mpfen andere Teenager, wie etwa die f&uuml;nfzehnj&auml;hrige Izabella Nilsson Jarvandi, gegen die Globalisierung und den Uno-Migrationspakt. Doch in den Mainstream-Medien finden nur politisch korrekte Stimmen Geh&ouml;r. (&hellip;)<br>\nIn der breiten &Ouml;ffentlichkeit wird &laquo;Klima-Greta&raquo; als Klimaschutzexpertin gefeiert. Recherchen kritischer Medien haben jedoch gezeigt, dass ihr Erfolg weitgehend dem schwedischen PR-Experten Ingmar Rentzhog zu verdanken ist, der &uuml;ber gute Kontakte zu mehreren Propagandaorganisationen verf&uuml;gt. Vier Tage nachdem Greta ihren Klimastreik begonnen hatte, wurde das Buch ihrer Mutter Malena Ernman (Titel in deutscher &Uuml;bersetzung: &laquo;Szenen aus dem Herzen&raquo;) pr&auml;sentiert. Am selben Tag postete Rentzhog auf Instagram ein Foto von Greta und schrieb einen langen Artikel auf Facebook. Das l&ouml;ste eine Kettenreaktion in vielen Zeitungen und anderen Medien aus.<br>\nEnde Dezember enth&uuml;llte das Magazin Samh&auml;llsnytt, dass Greta ihre Rede auf der Uno-Klimakonferenz in Kattowitz vor leeren St&uuml;hlen gehalten habe, w&auml;hrend das staatliche schwedische Fernsehen so tat, als habe sie vor einer grossen Zahl begeistert applaudierender Politiker gesprochen. Gretas Mutter Malena Ernman, eine bekannte Sopranistin, best&auml;tigte daraufhin auf Facebook, dass der Umweltschutzaktivist Bo Thor&eacute;n ihre Tochter angeworben habe. Thor&eacute;n geh&ouml;rt dem Vorstand des Umweltverbands Fossilfritt Dalsland an und ist ein namhafter Repr&auml;sentant der internationalen Umweltbewegung Extinction Rebellion, die seit letztem Herbst auch in Schweden aktiv ist. Diese Bewegung will mit Hilfe von direkten Aktionen und zivilem Ungehorsam eine klimafreundliche Politik erzwingen. In Grossbritannien hat die Bewegung f&uuml;r Schlagzeilen gesorgt, mehrere Aktivisten wurden verhaftet. Auch in Schweden sind Aktionen geplant, um der Bewegung Aufmerksamkeit zu verschaffen.<br>\nIzabella Nilsson Jarvandi, die eine schwedische Mutter und einen iranischen Vater hat und in G&ouml;teborg lebt, ist l&auml;ngst nicht so ein Star wie Greta Thunberg. Aber sie hat ihre Stimme erhoben und auf Probleme hingewiesen, die in Schweden virulent sind. &laquo;Ich bin so w&uuml;tend auf die Politiker&raquo;, sagt sie. &laquo;Ich werde niemals schweigen und so lange k&auml;mpfen, bis in Schweden wieder Ordnung herrscht.&raquo; Izabella gibt zu bedenken, dass die Schweden vielleicht nicht in der gleichen Weise demonstrieren werden wie die gilets jaunes in Frankreich, dass man die S&ouml;hne und T&ouml;chter der Wikinger aber nicht reizen d&uuml;rfe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.weltwoche.ch\/ausgaben\/2019-4\/artikel\/wir-basteln-uns-eine-klima-ikone-die-weltwoche-ausgabe-4-2019.html\">Die Weltwoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>zu guter Letzt: 107 Doktorfische legen Gutachten vor &ndash; Mikroplastik im Meer doch nicht so sch&auml;dlich<\/strong><br>\nGute Nachrichten f&uuml;r den Planeten! Laut einem neuen Gutachten von 107 Doktorfischen vor der indonesischen Insel Bali ist Mikroplastik nicht so gef&auml;hrlich f&uuml;r die Ozeane wie bislang angenommen.<br>\n&ldquo;W&auml;hrend unserer langj&auml;hrigen Beobachtungen ist noch kein einziges Meerestier an Mikroplastik verendet&rdquo;, hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung der Fische. &ldquo;Aktuelle Kampagnen von Umweltaktivisten zur Reduzierung von Mikroplastik im Meer &ndash; etwa durch Einwegplastikverbote oder Vermeidung von Mikroplastik in Kosmetikerzeugnissen &ndash; sind daher v&ouml;llig &uuml;berfl&uuml;ssig.&rdquo;<br>\nKann wieder bedenkenlos ins Meer geworfen werden: Mikroplastik<br>\nDie rund 243.867 bislang erschienen Studien, die zu dem Schluss gekommen sind, dass Mikroplastik sch&auml;dlich f&uuml;r Tiere, Pflanzen und Menschen ist, liegen nach Ansicht der Doktorfische samt und sonders falsch, &ldquo;weil sie von falschen Korall&hellip; &auml;h, Korrelationen ausgingen. Woher will man wissen, ob ein toter Fisch, dessen Magen komplett mit Mikroplastik gef&uuml;llt war, nicht an Zigaretten- oder &uuml;berm&auml;&szlig;igem Salzwasserkonsum gestorben ist?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-postillon.com\/2019\/01\/107-doktorfische.html\">Der Postillon<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Siehe hierzu <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48756\">den Beitrag von Jens Berger auf den Nachdenkseiten vom 28. Januar<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48958\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-48958","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48958","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=48958"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48958\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48961,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/48958\/revisions\/48961"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=48958"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=48958"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=48958"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}