{"id":48977,"date":"2019-02-01T16:32:01","date_gmt":"2019-02-01T15:32:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48977"},"modified":"2019-02-01T16:32:01","modified_gmt":"2019-02-01T15:32:01","slug":"hinweise-des-tages-ii-380","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48977","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48977#h01\">INF-Vertrag: &ldquo;Raketenabwehr&rdquo; klingt gut &ndash; aber es gibt einen Haken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48977#h02\">Venezuela-Krise: Latinos wollen vermitteln, USA und EU st&uuml;tzen Opposition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48977#h03\">Kn&uuml;ppel und Granaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48977#h04\">Der Name der Chose<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48977#h05\">Den gr&ouml;&szlig;ten Rentenklau in der Geschichte der Bundesrepublik sofort beenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48977#h06\">Schafft diese riesigen Ruhegeh&auml;lter ab!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48977#h07\">Jahresbilanz &ndash; Deutsche Bank setzt auf das falsche Pferd<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48977#h08\">Von Konzernen f&uuml;r Konzerne: EU-Japan-Abkommen JEFTA tritt heute in Kraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48977#h09\">Fauler Kompromiss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48977#h10\">&Ouml;sterreich: So will die Regierung den &ouml;ffentlichen Verkehr verteuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48977#h11\">Wiederaufbau in Syrien (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48977#h12\">Der Zweitnutzen verhinderter Terroranschl&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48977#h13\">Das ZDF setzt den Migrationspakt um, indem es das Publikum t&auml;uscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48977#h14\">Freiwillige Helfer auf Samos: Zwischen 4.000 Fl&uuml;chtlingen f&uuml;r ein wenig Freude sorgen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>INF-Vertrag: &ldquo;Raketenabwehr&rdquo; klingt gut &ndash; aber es gibt einen Haken<\/strong><br>\nDer INF-Vertrag ist gescheitert, auch weil die Trump-Regierung ein neues Aufr&uuml;stungsprogramm verfolgt. In der vergangenen Woche pr&auml;sentierte das US-Verteidigungsministerium neue Pl&auml;ne zur Raketenabwehr [&hellip;]<br>\nInsbesondere mit Blick auf das Aegis-System hatte die Russische F&ouml;deration von Anfang an argumentiert, dass sich das System tats&auml;chlich gegen Russland richte. Diese Annahme erhielt auch deshalb neue Plausibilit&auml;t, weil die USA im Jahr 2017 auf der anderen Seite der ehemaligen Sowjetunion, beim engen Verb&uuml;ndeten Japan, einen zweiten Teil der Aegis-Landversion stationierten.<br>\nHinzukommt, dass die in Rum&auml;nien und Polen gebauten Raketenstationen vom Typ &ldquo;Mark 41 Vertical Launch Systems&rdquo; aus russischer Sicht bereits gegen den INF-Vertrag verstie&szlig;en. Diesen Aspekt verschweigen die NATO-Pressesprecher zwar geflissentlich. Aber der Hersteller Lockheed Martin beschreibt sein eigenes System als &ldquo;fortschrittlichstes Kampfsystem der Welt&rdquo;, das auch zu Offensivzwecken eingesetzt werden k&ouml;nne. Die Silos in Polen, Rum&auml;nien und Japan k&ouml;nnen auch mit nuklearen Gefechtsk&ouml;pfen best&uuml;ckte Marschflugk&ouml;rper wie etwa den Tomahawk verschie&szlig;en. Bei einer Reichweite von bis zu 1.670 Kilometer f&auml;llt das System damit klar unter den INF-Vertrag.<br>\nF&uuml;r die russische Regierung war die Aegis-Stationierung der Anlass, neue Waffensysteme weiterzuentwickeln, die von keinem derzeit existierenden System abgefangen werden k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nMit Blick auf die unterschiedlichen Experten, die nun anl&auml;sslich des INF-Austritts der USA vor einem &ldquo;neuen Wettr&uuml;sten&rdquo; warnen, l&auml;sst sich zun&auml;chst feststellen, dass dieses Wettr&uuml;sten bereits seit zehn Jahren im vollen Gange ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/INF-Vertrag-Raketenabwehr-klingt-gut-aber-es-gibt-einen-Haken-4295526.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Maas macht Russland verantwortlich<\/strong><br>\nKritik am Kurs der USA &auml;u&szlig;erte Maas nicht. &ldquo;Wir m&uuml;ssen zur Kenntnis nehmen, dass der Vertrag von der russischen Seite verletzt wird&rdquo;, sagte er. &ldquo;Ein Vertrag, dem zwei Vertragsstaaten angeh&ouml;ren und der von einer Seite verletzt wird, der ist faktisch au&szlig;er Kraft gesetzt.&rdquo; Zugleich lehnte es Maas erneut ab, als Reaktion auf den mutma&szlig;lichen russischen Vertragsversto&szlig; in eine Diskussion &uuml;ber atomare Aufr&uuml;stung in Europa einzusteigen. &ldquo;Europa ist nicht mehr geteilt wie in Zeiten des Eisernen Vorhangs&rdquo;, sagte er. &ldquo;Der Kalte Krieg ist vorbei. Gott sei Dank.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/inf-usa-103.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Wir m&uuml;ssen zur Kenntnis nehmen, dass der Au&szlig;enminister der Bundesrepublik Deutschland total unf&auml;hig ist und gar nicht bemerkt, dass er mit seinen &Auml;u&szlig;erungen genau den Kalten Krieg neu befeuert, von dem er glaubt, er sei vorbei. Nat&uuml;rlich bereitet Maas mit seiner Haltung auch den Boden f&uuml;r eine neue Aufr&uuml;stungsspirale. Das Wettr&uuml;sten ist ja schon im Gang und dabei &uuml;bertreffen die Amerikaner mit ihren R&uuml;stungsausgaben das russische Milit&auml;rbudget um fast das Zehnfache. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: INF-Ausstieg spaltet EU &ndash; &ldquo;Nachr&uuml;stung&rdquo; im Osten?<\/strong><br>\nBundesau&szlig;enminister Maas bleibt seiner transatlantischen Linie treu. [&hellip;]<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Der Kalte Krieg ist vorbei. Gott sei Dank.&rdquo; &ndash; Au&szlig;enminister Maas\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Dabei kommt der Kalte Krieg doch gerade wieder &ndash; und diesmal stehen die USA nicht eindeutig an der deutschen oder europ&auml;ischen Seite, wie die Iran-Sanktionen und der Handelsstreit mit der EU zeigen. Doch Maas hat nicht den Schneid, sich so klar zu &auml;u&szlig;ern wie sein Kollege Reynders. Er wagt es nicht einmal, die Stationierung amerikanischer Atomwaffen in Deutschland anzusprechen oder gar infrage zu stellen. Dabei w&auml;re das ein kr&auml;ftiger Hebel, um Trump Paroli zu bieten. Stattdessen erw&auml;gen Maas und andere EU-&ldquo;Strategen&rdquo; nun, noch mehr konventionelle Waffen in Osteuropa zu stationieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/inf-ausstieg-spaltet-eu-aussenminister\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p><strong>und: INF-Vertrag: &ldquo;Europa muss Druck machen&ldquo;<\/strong><br>\nDie Sprecherin f&uuml;r Abr&uuml;stungspolitik fordert beim INF-Vertrag mehr Engagement. Der Abr&uuml;stungsvertrag sei im ureigenen Interesse. Hier habe die deutsche Au&szlig;enpolitik versagt. [&hellip;]<br>\nDie Linken-Politikerin verlangt, dass sich Europa f&uuml;r eine unabh&auml;ngige &Uuml;berpr&uuml;fung der gegenseitigen Vorw&uuml;rfe zwischen Russen und Amerikanern einsetzt. Dagdelen sagte im S&uuml;dwestrundfunk: &ldquo;Dieser Vertrag ist die Sicherheitsgarantie f&uuml;r Europa gewesen.&rdquo; Er habe verhindert, &ldquo;dass Europa ein atomares Schlachtfeld wird.&rdquo; Hier habe die deutsche Au&szlig;enpolitik j&auml;mmerlich versagt. Man k&ouml;nne sich nicht als Vermittler anbieten und auf der anderen Seite kritiklos die US-Positionen &uuml;bernehmen.<br>\nIm SWR fordert Dagdelen, dass Deutschland ein eigenst&auml;ndiges Signal setzt. Zum Beispiel k&ouml;nne Deutschland mit anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern klarstellen, dass man einer weiteren Stationierung von US-Atomwaffen in Europa nicht zustimmen werde. Au&szlig;erdem solle Deutschland daf&uuml;r eintreten, dass die hier stationierten US-Atomwaffen von deutschem Boden abgezogen w&uuml;rden. Das sei dann ein glaubhaftes Signal an die USA und Russland. Deutschland m&uuml;sse klarstellen, dass man kein Interesse habe, dass eine Seite gewinne. Gewinnen m&uuml;ssten die Menschen in Europa. Daf&uuml;r brauche es ein strategisches Gleichgewicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/tagesgespraech\/swr-tagesgespraech-mit-linken-politikerin-sevim-dagdelen-inf-vertrag-europa-muss-druck-machen\/-\/id=660264\/did=23035168\/nid=660264\/waec6k\/index.html\">SWR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Venezuela-Krise: Latinos wollen vermitteln, USA und EU st&uuml;tzen Opposition<\/strong><br>\nDas Au&szlig;enministerium von Uruguay hat am Mittwoch in einem Kommuniqu&eacute; zu einer Konferenz von Regierungsvertretern und internationalen Organisationen zur Unterst&uuml;tzung des politischen Dialogs in Venezuela eingeladen. Die Initiative wurde gemeinsam mit Mexiko geplant. &ldquo;Ziel der Konferenz ist es, die Grundlagen f&uuml;r die Schaffung eines neuen Dialogmechanismus zu schaffen, der unter Einbeziehung aller venezolanischen Kr&auml;fte zur Wiederherstellung von Stabilit&auml;t und Frieden in diesem Land beitragen wird&rdquo;, hei&szlig;t es im Text. Die Konferenz findet am 7. Februar in der uruguayischen Hauptstadt Montevideo statt. Erwartet werden Delegationen aus mehr als zehn Staaten und von internationalen Organisationen.<br>\nVenezuela erlebt derzeit eine schwere innenpolitische Krise. Die Lage ist eskaliert, nachdem sich der Pr&auml;sident der oppositionellen Nationalversammlung, Juan Guaid&oacute;, vor einigen Tagen selbst zum &ldquo;Interimspr&auml;sidenten&rdquo; ausrief. Der 35-j&auml;hrige Oppositionspolitiker genie&szlig;t bei seinem offenbar gut vorbereiteten Vorgehen die Unterst&uuml;tzung der USA, der ultrarechten brasilianische Regierung, weiterer rechter Kr&auml;fte und einiger EU-Staaten, darunter Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/02\/221424\/venezuela-usa-eu-mexiko-uruguay-dialog\">amerika21<\/a>\n<p><strong>dazu: Dialog statt Spaltung in Venezuela<\/strong><br>\nDie Bundesregierung muss sich entscheiden: Versch&auml;rft sie den Konflikt in Venezuela, indem sie sich zusammen mit dem Mauerbauer Trump und dem Faschisten Bolsonaro auf die Seite eines selbsternannten Pr&auml;sidenten schl&auml;gt? Oder wird sie sich, angesichts der verheerenden politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Krise, an der Seite Mexicos und Uruguays f&uuml;r einen Dialog zwischen der Regierung und der Opposition einsetzen, um an einer zukunftsf&auml;higen L&ouml;sung f&uuml;r alle Venezolaner zu arbeiten? Erst recht als Mitglied im UN-Sicherheitsrat sollte die Bundesregierung nicht an Eskalationen mitwirken, sondern sich f&uuml;r Frieden und zivile Konfliktl&ouml;sungen einsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xVLS86i82ro\">Jan Korte via YouTube<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Erst Putsch, dann Invasion?<\/strong><br>\nF&uuml;r die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung ist die wirtschaftliche Lage unertr&auml;glich. Die von den USA und der Europ&auml;ischen Union verh&auml;ngten Finanzsanktionen sowie falsche wirtschaftspolitische Entscheidungen der venezolanischen Regierung haben die &Ouml;konomie in einen fast totalen Kollaps gef&uuml;hrt. Zu den Fehlern geh&ouml;rt die wiederholte Entscheidung, die Inflation nicht systematisch zu bek&auml;mpfen, sondern die Symptome durch immer neue Lohnerh&ouml;hungen zu lindern. Diese Schw&auml;che nutzt der Imperialismus f&uuml;r einen &bdquo;Krieg niedriger Intensit&auml;t&ldquo; aus. Es werden gewaltsame Auseinandersetzungen provoziert, die bis Anfang dieser Woche schon mehr als 20 Menschenleben gefordert haben. Obwohl die Opposition die Sicherheitskr&auml;fte daf&uuml;r verantwortlich macht, wurden die K&auml;mpfe meist von paramilit&auml;rischen Gruppen oder kriminellen Banden provoziert. Auf diese Weise soll die innenpolitische Lage in Venezuela so sehr destabilisiert werden, dass sich eine Milit&auml;rintervention mit dem &bdquo;Schutz der Bev&ouml;lkerung&ldquo; oder der &bdquo;Sicherheit der Nachbarstaaten&ldquo; begr&uuml;nden l&auml;sst. Das Modell gleicht dem in Libyen praktizierten.<br>\nDer US-Imperialismus versucht um jeden Preis, seine Hegemonie in Lateinamerika wiederherzustellen und den Einfluss Russlands und Chinas in der Region zur&uuml;ckzudr&auml;ngen. &Ouml;konomisch geht es ihm vor allem um die Kontrolle &uuml;ber die Erd&ouml;lreserven Venezuelas, die als die gr&ouml;&szlig;ten der Welt gelten, aber auch um die Restauration des neoliberalen Wirtschaftsmodells auf dem Kontinent. Dem entspricht die Ernennung von Elliot Abrams zum US-Sonderbeauftragten f&uuml;r die &bdquo;Wiederherstellung der Demokratie in Venezuela&ldquo;. Er gilt als Architekt der US-Invasion in Panama 1989 und er war der Mann hinter dem Putsch gegen Hugo Ch&aacute;vez 2002.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5105\/internationale_politik\/10394\/Erst-Putsch-dann-Invasion.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kn&uuml;ppel und Granaten<\/strong><br>\nDie franz&ouml;sische Nationalversammlung ber&auml;t gegenw&auml;rtig ein neues Gesetz, das Gewalt und Zerst&ouml;rung bei Stra&szlig;endemonstrationen verhindern soll. Der von Staatspr&auml;sident Emmanuel Macron und seinem Ministerpr&auml;sidenten &Eacute;douard Philippe vorgelegte Gesetzestext &auml;hnelt stark dem bereits geltenden &raquo;Antiterrorgesetz&laquo; und soll &raquo;friedliche Demonstrationsteilnehmer&laquo; angeblich vor gewaltbereiten &raquo;Casseurs&laquo;, Randalierern, sch&uuml;tzen. Die linke Opposition im Parlament sieht darin eher einen Versuch der Regierung, den Franzosen, insbesondere den seit drei Monaten aktiven &raquo;Gelbwesten&laquo;, die Lust am Protest zu nehmen. Seit Beginn des Aufstands gegen Macrons Politik im November wurden nahezu 5.500 Demonstrationsteilnehmer in Polizeigewahrsam genommen.<br>\nMacrons ber&uuml;chtigter Wahlspruch, als Staatschef &raquo;au m&ecirc;me temps&laquo;, &raquo;gleichzeitig&laquo; reden und handeln zu wollen, wird mit der neuen Gesetzesinitiative auf ganz besondere Weise umgesetzt: W&auml;hrend er mit einer Hand die Einladung zu einer &raquo;gro&szlig;en Debatte&laquo; mit der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber sein neoliberales Regierungsprogramm anbietet, h&auml;lt er in der anderen Hand schon den Gesetzeskn&uuml;ppel bereit. Die h&ouml;chst umstrittene Vorlage greift auf einen Text zur&uuml;ck, den die rechtskonservativen &raquo;Les R&eacute;publicains&laquo; im Senat, der zweiten parlamentarischen Kammer, vorgetragen hatten und der dort im Oktober des vergangenen Jahres bereits mehrheitlich gebilligt worden war. Das Gesetz w&uuml;rd e vor allem den Aktionsradius der CRS erweitern, jener schwerbewaffneten und gepanzerten Spezialeinheit der Polizei, die seit Jahren gegen Demonstranten eingesetzt wird.<br>\nDie Polizei k&ouml;nnte in Zukunft jederzeit bei jedermann Leibesvisitationen durchf&uuml;hren, sie k&ouml;nnte Taschen und Kleidungsst&uuml;cke untersuchen und &ndash; nach eigenem Gutd&uuml;nken &ndash; &raquo;Verd&auml;chtige&laquo; von Demonstrationen fernhalten. &Uuml;ber &raquo;auff&auml;llige&laquo; Demonstranten k&ouml;nnten ohne weiteres Dateien angelegt werden. Vom Gesetz unbehelligt sollen dagegen Einsatzkr&auml;fte bleiben, die explosive Tr&auml;nengastr&auml;ger und Gummigeschosse einsetzen. Mit der Granate GLI-F4, in anderen L&auml;ndern Europas l&auml;ngst aus dem Waffenarsenal der Polizei verbannt, d&uuml;rfen in Frankreich auch in Zukunft Gesundheit und Leben protestierender Regierungsgegner aufs Spiel gesetzt werden. Eine Entscheidung, die Macrons Innenminister Christophe Castaner trotz zahlreicher Schwerverletzter erneut bekr&auml;ftigte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/348295.gesetzt-gegen-gelbwesten-kn%C3%BCppel-und-granaten.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offensichtlich sind Frankreichs Pr&auml;sident Macron und seine Regierung mit ihrer Macht am Ende. Gewaltt&auml;tige Polizisten reichen wohl nicht mehr aus. Die NachDenkseiten hatten mehrfach auf die Brutalit&auml;t der Polizeieins&auml;tze hingewiesen &ndash; u.a. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48665\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48752\">hier<\/a>. Nun soll die protestierende Bev&ouml;lkerung also in die N&auml;he von &ldquo;Terroristen&rdquo; ger&uuml;ckt werden. Wer diese Planungen mit den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48777\">Forderungen der Gelbwesten<\/a> vergleicht, k&ouml;nnte oder sollte zu der Erkenntnis gelangen, dass Herr Macron und seine Gefolgsleute offensichtlich nichts verstanden haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Name der Chose<\/strong><br>\nHartz IV reformieren oder abschaffen? Das hat der Spiegel Manuela Schwesig von der SPD gefragt. Prompt gab sie zur Antwort: &raquo;Der Name muss weg.&laquo; Neue Inhalte brauche es aber auch. Man ahnt was Priorit&auml;t hat: Die Verpackung. Dabei spielt es eh keine Rolle mehr, was die SPD will oder nicht will. [&hellip;]<br>\nEigentlich kaum zu fassen, aber der Name dieser ganzen Chose scheint ihre gr&ouml;&szlig;te Sorge zu sein. Dabei sind Namen doch Schall und Rauch, insbesondere dann, wenn es sich um Kosenamen handelt. Offenbar wei&szlig; aber nicht mal die Ministerpr&auml;sidentin von Mecklenburg-Vorpommern, dass Hartz IV nur ein Begriff ist, der sich f&auml;lschlicherweise in den Sprachgebrauch eingeschliffen hat. Eine wirklich schwache Vorstellung.<br>\nSo schwach wie manches sonst, was sie unter die Leute brachte. Leistung m&uuml;sse sich wieder lohnen und wer sich anstrengt, wer arbeitet, solle auch besser gesch&uuml;tzt werden, t&ouml;nte sie effektheischend. Als ob das Arbeitslosengeld II zuletzt daf&uuml;r bekannt war, den Menschen wahllos Mittel auszusch&uuml;tten. Ja als ob es sich um ein Programm zur F&ouml;rderung der Lebensqualit&auml;t handelte, bei dem nicht gepr&uuml;ft, durchleuchtet, kontrolliert und sanktioniert wurde. Und wer arbeitet im Leistungsbezug soll besser gesch&uuml;tzt werden? Die richtige Frage w&auml;re doch eigentlich: Wer sch&uuml;tzt die Leute vor Arbeit, bei der man zus&auml;tzlich noch mit Transferleistungen aufstocken muss, um davon leben zu k&ouml;nnen?<br>\nEin bisschen was Inhaltliches kam dann doch zur Sprache: Die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I soll l&auml;nger laufen, in die Niederungen von Hartz IV, dass dann nicht mehr so hei&szlig;t und das ja schon heute so nicht hei&szlig;t, d&uuml;rfe man nicht zu schnell absteigen. Neu ist dieser Vorschlag indes nicht, er geistert mittlerweile seit mehreren Jahren durch den Debattenkomplex. Kein Wunder also, dass Manuela Schwesig in erster Linie auf eine Namensreform anspielt. Dass sie zudem noch meint, dass Sanktionen nicht so schnell ausgesprochen werden d&uuml;rften, ist ein netter Versuch. Aber mit warmen Ratschl&auml;gen an kommunale Beh&ouml;rdenleitungen, man solle doch bitte sehr menschlicher mit &raquo;Kunden&laquo; umgehen, ist keinem geholfen &ndash; hier braucht es eine gr&uuml;ndliche &Uuml;berarbeitung des SGB II und rechtsverbindliche Normen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2019\/02\/spd-und-hartz-iv-der-name-der-chose\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Den gr&ouml;&szlig;ten Rentenklau in der Geschichte der Bundesrepublik sofort beenden<\/strong><br>\n&bdquo;Der Kampf der Betroffenen und der LINKEN im Bundestag hat endlich die jahrelange Blockadehaltung von Union und SPD aufgebrochen. Die Halbierung des Beitragssatzes ist ein wichtiger erster Erfolg und wird heutige und zuk&uuml;nftige Betriebsrentenrinnen und -rentner sp&uuml;rbar entlasten. Dieser Erfolg darf jetzt nicht zwischen Gesundheits- und Finanzministerium aufgerieben werden. Jens Spahn und Olaf Scholz sind aufgefordert, den gr&ouml;&szlig;ten Rentenklau in der Geschichte der Bundesrepublik sofort zu beenden. Die Zeit der roten Zahlen f&uuml;r die Krankenkassen ist l&auml;ngst vorbei &ndash; unter anderem auch, weil durch die r&uuml;ckwirkende Verbeitragung von Betriebsrenten die Kassen saniert wurden. Genauso sind die Steuereinnahmen weiterhin stabil auf einem hohen Niveau&ldquo;, erkl&auml;rt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE, zu dem am 29. Januar bekannt gewordenen Referentenentwurf zur Halbierung der Krankenversicherungsbeitr&auml;ge auf Betriebsrenten. Birkwald weiter:<br>\n&bdquo;Entt&auml;uschend ist, dass in dem Referentenentwurf die Umwandlung der Freigrenze von 152,25 Euro in einen Freibetrag aufgegeben wurde und keinerlei r&uuml;ckwirkende Entsch&auml;digung f&uuml;r die Direktversicherten vorgesehen ist. Das wird bei vielen Direktversicherten mit Altvertr&auml;gen, die seit 2004 den vollen Beitragssatz zahlen mussten, zu einer gro&szlig;en Entt&auml;uschung f&uuml;hren. Ich werde heute im Gesundheitsausschuss noch einmal auf die Behandlung unseres Antrages dr&auml;ngen. Union und SPD m&uuml;ssen sich jetzt schnell einigen. Es ist an der Zeit, das Ende der Doppelverbeitragung in trockene T&uuml;cher zu bringen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/den-groessten-rentenklau-in-der-geschichte-der-bundesrepublik-sofort-beenden\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Schafft diese riesigen Ruhegeh&auml;lter ab!<\/strong><br>\nWer wie der Daimler-Chef 2017 13 Millionen Euro verdiente, darbt nicht ohne riesiges Ruhegehalt. Er kann selbst f&uuml;r sein Alter vorsorgen. Und dazu ben&ouml;tigt er, auch das geh&ouml;rt zur Gerechtigkeit, weniger als 13 Millionen Euro Gage im Jahr.<br>\nAn dieser Stelle wenden Liberale gern ein, &uuml;ber die Bezahlung eines Managers solle nur der Markt entscheiden. Wenn Zetsche 4200 Euro Rente am Tag bekommt, ist er das demnach einfach wert. Solche absurden Summen irgendwie zu beschr&auml;nken, gef&auml;hrdet demnach das Wohl einer Firma. F&uuml;r weniger Geld bekommt sie angeblich nur schlechtes Personal. Mal abgesehen davon, dass Firmen auch schlechtem Personal h&auml;ufiger Millionen zahlen: Wenn das so eindeutig ist mit der Gehaltskonkurrenz, warum wandern nicht massenweise deutsche Manager in die USA ab, wo noch mehr gezahlt wird? Und warum gibt es dann in Japan international erfolgreiche Firmen, obwohl da Vorst&auml;nde traditionell weniger verdienen als in Deutschland?<br>\nDer Markt schafft an, jeder Manager verdient seinen Millionenscheck: Das ist genau die seelenlose Argumentation, die den Kapitalismus bei vielen B&uuml;rgern in Verruf bringt. Leider. Denn er vermag bisher grunds&auml;tzlich besser als jedes andere Wirtschaftssystem, Wohlstand f&uuml;r alle zu produzieren. Deshalb wird es Zeit, den Kapitalismus vor jenen zu retten, die ihn zur Selbstbedienung missbrauchen. [&hellip;]<br>\nDie Bundesregierung sollte den Unternehmen ein paar Jahre Zeit geben, die Managergagen zu regulieren. Geschieht nichts, w&auml;re es denkbar, Ruhegeh&auml;lter zu deckeln und Geh&auml;lter auf ein bestimmtes Vielfaches des Durchschnittsverdiensts zu beschr&auml;nken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/manager-rente-ruhegehaelter-1.4307789\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Hagel&uuml;kens Vorschlag ist grotesk. Er tut ja so, als h&auml;tten die beliebten freiwillige Selbstverpflichtungen jemals etwas gebracht. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Jahresbilanz &ndash; Deutsche Bank setzt auf das falsche Pferd<\/strong><br>\n&bdquo;Das Investmentbanking der Deutschen Bank ist ein Grab. Die Gewinne aus Wertpapierhandel haben sich halbiert, die aus dem Privat- und Firmenkundengesch&auml;ft fast verdoppelt. Die Deutsche Bank setzt auf das falsche Pferd. Eine Fusion aus Deutscher Bank und Commerzbank w&auml;re fatal. Zwei Truth&auml;hne ergeben keinen Adler&ldquo;, kommentiert Fabio De Masi, stellvertretender Vorsitzender und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die Jahresbilanz der Deutschen Bank. De Masi weiter:<br>\n&bdquo;Das Engagement der Bundesregierung bei Deutscher Bank und Commerzbank fassen die M&auml;rkte als implizite Staatsgarantie f&uuml;r die Deutschen Bank auf. Wir brauchen aber keinen &sbquo;nationalen Zocker-Champion&lsquo;, der den Giftm&uuml;ll bei den Steuerzahlern abl&auml;dt. Der Bruttoderivatebestand der Deutschen Bank betr&auml;gt 48 Billionen Euro, die Bilanzsumme ist immer noch fast so gro&szlig; wie das Bruttoinlandsprodukt Italiens. Die Deutsche Bank muss aufgespalten werden, um sie kontrolliert abzuwickeln.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/jahresbilanz-deutsche-bank-setzt-auf-das-falsche-pferd\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Von Konzernen f&uuml;r Konzerne: EU-Japan-Abkommen JEFTA tritt heute in Kraft<\/strong><br>\nHeute tritt JEFTA, das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan in Kraft &ndash; allen Protesten aus der Zivilgesellschaft zum Trotz. JEFTA ist ein Abkommen von Konzernen f&uuml;r Konzerne. Die treibende Kraft hinter den Verhandlungen waren Gro&szlig;unternehmen. Sie haben an dem Abkommen ma&szlig;geblich mitgeschrieben. Ganze 89 Prozent der Treffen der EU-Verhandler*innen fanden mit Konzernlobbyist*innen statt, mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft waren es gerade mal vier Prozent (Auswertung).<br>\nDas Ergebnis: Japanische und europ&auml;ische Konzernlobbys erhalten mit JEFTA direkten Einfluss auf geplante Gesetze &ndash; noch bevor diese &uuml;berhaupt Regierungen oder Parlamenten vorgelegt werden. Das regelt das Kapitel zur regulatorischen Kooperation in dem Abkommen: Lobbyist*innen d&uuml;rfen Gesetzesentw&uuml;rfe kommentieren, bevor die gew&auml;hlten Abgeordneten diese Entw&uuml;rfe &uuml;berhaupt zu Gesicht bekommen haben.<br>\n&ldquo;Multis werden k&uuml;nftig mitentscheiden, welche Regeln zwischen der EU und Japan &lsquo;harmonisiert&rsquo; werden sollen. Das stellt ihre Profitinteressen &uuml;ber menschenrechtliche, soziale und &ouml;kologische Belange. JEFTA verengt demokratische Gestaltungsspielr&auml;ume und verfestigt die Macht der Konzerne&rdquo;, stellt Roland S&uuml;&szlig;, Mitglied im Koordinierungskreises von Attac Deutschland, fest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/von-konzernen-fuer-konzerne\/\">attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fauler Kompromiss<\/strong><br>\nIm einzelnen schl&auml;gt die Kommission vor, dass bis zum Jahr 2022 insgesamt 12,7 Gigawatt (GW) an Kohlekapazit&auml;ten abgeschaltet werden. Bis 2030 w&uuml;rde in etwa noch einmal die gleiche Leistung folgen. Im Jahre 2030 w&uuml;rden dann immer noch einige Dutzend Braun- und Steinkohlekraftwerke 175 bis 183 Millionen Tonnen CO2 j&auml;hrlich in die Luft blasen, was mehr als der H&auml;lfte der derzeitigen Emissionen des Energiesektors entspr&auml;che. Erst 2038, eventuell schon 2035, soll das letzte Kraftwerk abgeschaltet werden.<br>\nIm ersten Schritt w&auml;re bis 2022 immerhin ein knappes Drittel der heutigen Kohlekapazit&auml;t betroffen. Das bedeutet allerdings nicht unbedingt, dass auch die Emissionen um ein Drittel zur&uuml;ckgingen. In der gleichen Zeit werden n&auml;mlich auch die letzten Atomkraftwerke abgeschaltet, die 2018 noch 13,5 Prozent zur Nettostromerzeugung beitrugen. Diese m&uuml;ssen ersetzt werden, was mit Wind- und Sonnenstrom nur m&ouml;glich w&auml;re, wenn deren Ausbau nicht so stark behindert w&uuml;rde. Die Windenergiebranche beklagte in dieser Woche, dass der Ausbau im vergangenen Jahr regelrecht eingebrochen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/348277.energiepolitik-fauler-kompromiss.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich: So will die Regierung den &ouml;ffentlichen Verkehr verteuern<\/strong><br>\nSchwarz-Blau hat es auf Wien abgesehen. Durch K&uuml;rzungen der Bundesregierung wird es dort k&uuml;nftig 100 Polizisten weniger auf der Stra&szlig;e geben und 120 Lehrer weniger im Klassenzimmer. Als n&auml;chstes trifft es die Wiener &Ouml;ffis &ndash; durch Umschichtungen bei Energiepauschalen werden die Wiener Linien 9 Millionen mehr f&uuml;r Strom zahlen m&uuml;ssen.<br>\nWien wird jedes Jahr zur lebenswertesten Stadt der Welt gek&uuml;rt. &Ouml;sterreichs Hauptstadt ist deutlich sicherer ist als andere Metropolen der Welt. Au&szlig;erdem stechen der gute &ouml;ffentliche Verkehr, gratis Kinderg&auml;rten und Schulen hervor. Anstatt stolz auf die Vorzeigestadt zu sein, scheint Schwarz-Blau aber alles zu tun, um Wien schlecht zu machen.<br>\nDer neuste Angriff auf Wien hat es auf den &ouml;ffentlichen Verkehr abgesehen. Hinter dem Punkt &bdquo;Elektrizit&auml;tsmarktdesign&ldquo; im Regierungsprogramm steckt n&auml;mlich eine Millionen-Belastung f&uuml;r Betreiber von Stra&szlig;en- und U-Bahnen. Insgesamt geht es um 15 Millionen Euro Mehrkosten f&uuml;r die St&auml;dte Wien, Linz, Graz und Innsbruck. Am h&auml;rtesten trifft es Wien &ndash; wegen seines dichten Streckennetzes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/wiener-linien-preiserhoehung-regierung\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wiederaufbau in Syrien (III)<\/strong><br>\nAu&szlig;enpolitikberater warnen vor empfindlichen R&uuml;ckschl&auml;gen bei dem Berliner Versuch, &uuml;ber den Wiederaufbau Syriens Einfluss auf die politische Entwicklung in Damaskus zu nehmen. Bislang hatten Berlin und Br&uuml;ssel stets darauf beharrt, sich lediglich dann am Wiederaufbau des kriegszerst&ouml;rten Landes zu beteiligen, wenn man nennenswerte politische Zugest&auml;ndnisse erhalte. Nun brechen jedoch erste EU-Staaten aus der gemeinsamen Druckfront aus. Ursache ist, dass der Wiederaufbau l&auml;ngst ohne die EU begonnen hat und iranische, indische und chinesische Firmen erste Erfolge erzielen. Europ&auml;ische Unternehmen hingegen sind bis heute au&szlig;en vor. Verkompliziert wird die Lage dadurch, dass die Vereinigten Staaten an einem neuen Sanktionsgesetz arbeiten, das s&auml;mtliche Unternehmen und Personen mit schmerzhaften Strafen bedroht, die nennenswerte Gesch&auml;fte mit Syriens Regierung t&auml;tigen, etwa in deren Auftrag Bauvorhaben durchf&uuml;hren. Das Gesetz k&ouml;nnte Pl&auml;ne deutscher Firmen in Syrien ebenso verhindern wie in Iran; Berlin bliebe in Damaskus einflusslos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7848\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Bomben gegen Syrien und Russland<\/strong><br>\nRussland will weitere israelische Angriffe auf Syrien nicht hinnehmen<br>\nZweimal innerhalb von 24 Stunden griff das israelische Milit&auml;r am 20. und 21. Januar Ziele in Damaskus an. Der erste Angriff war erfolglos &ndash; alle angreifenden Raketen wurden von der syrischen Luftabwehr abgeschossen. Der zweite Angriff am n&auml;chsten Tag war sehr viel massiver. In mehreren Angriffswellen wurden viele Bomben und Raketen auf den internationalen Flughafen von Damaskus abgeschossen.<br>\nDie syrische Luftabwehr ist heute st&auml;rker als in den letzten Jahren. Der Ausbau durch modernere russische Ger&auml;te macht sich bemerkbar. Doch konnte nur ein Teil des Angriffs abgewehrt werden, Teile des Flughafens von Damaskus und milit&auml;rische Einrichtungen wurden besch&auml;digt oder zerst&ouml;rt.<br>\nIran, Iran, Iran &ndash; das ist immer wieder die Rechtfertigung der israelischen Regierung f&uuml;r die Angriffe. Iranische Trainingslager, iranischer Geheimdienst, iranische Waffenlager sind angeblich Ziele der Angriffe. Doch selbst wenn der Iran ein Waffenlager am Flughafen von Damaskus unterhielte &ndash; was die Regierungen Syriens und des Iran bestreiten: Israel h&auml;tte kein Recht, Syrien anzugreifen.<br>\nStattdessen war der Angriff auf den Flughafen eine besondere Provokation gegen&uuml;ber Syrien und Russland. Einige Tage vor dem Angriff gab es Gespr&auml;che zwischen einer russischen Delegation und dem syrischen Transportminister Ali Hamud &uuml;ber eine Erneuerung und Erweiterung des Flughafens von Damaskus. Mit Unterst&uuml;tzung russischer Unternehmen m&ouml;chte Syrien die Kapazit&auml;t des Flughafens auf 15 Millionen Passagiere verdreifachen. Ali Hamud meinte, Syrien k&ouml;nne wieder zu einem Drehkreuz f&uuml;r arabische L&auml;nder werden. So ist der Angriff auch eine direkte Bedrohung des Wiederaufbaus in Syrien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5105\/internationale_politik\/10418\/Bomben-gegen-Syrien-und-Russland.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Zweitnutzen verhinderter Terroranschl&auml;ge<\/strong><br>\nEin 17-j&auml;hrigen Iraker soll sich 75gr Schwarzpulver besorgt haben, um einen noch nicht konkret geplanten Selbstmordanschlag zu ver&uuml;ben. Dank des Analysewerkzeugs Hessendata\/Palantir konnte dieser Terroranschlag verhindert werden, sagt der hessische Innenminister. Der Chef der Firma Palantir, die dieses System f&uuml;r die Polizei Hessen BETREIBT, behauptet gar, dass er &bdquo;ungef&auml;hr einmal pro Woche von einem verhinderten Terroranschlag in Europa&ldquo; erf&auml;hrt. Das Dumme an solchen Nachrichten ist: Objektive Beweise f&uuml;r solche &bdquo;Nachrichten&ldquo; gibt es nicht. Und zu oft schon wurden vergleichbare Erfolgsmeldungen aus taktischen Gr&uuml;nden verwendet, wenn Vertreter des Sicherheitsapparats MEHR haben wollten: MEHR Befugnisse, MEHR Geld, MEHR Personal &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.org\/der-zweitnutzen-verhinderter-terroranschlaege\">Police IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das ZDF setzt den Migrationspakt um, indem es das Publikum t&auml;uscht<\/strong><br>\nDer UN-Migrationspakt will dazu beitragen, dass Migration &uuml;berall und von allen als etwas Positives verstanden wird. Mit seiner Annahme hat sich die Bundesregierung verpflichtet, &bdquo;das Abkommen in Kooperation und Partnerschaft mit den Medien umsetzen.&ldquo; Sie hat sich verpflichtet, hochwertige Berichtserstattung von Medien &uuml;ber Migrationsfragen zu f&ouml;rdern und Medienleute entsprechend zu sensibilisieren und zu unterrichteten. Die Macher des Heute Journals scheinen sich dieser Vereinnahmung nicht entziehen zu wollen. Die Wahrheit in der Berichterstattung muss dahinter notfalls zur&uuml;ckstehen. [&hellip;]<br>\nAuch das UNHCR l&auml;dt in den ersten Zeilen der Zusammenfassung seines Berichts auf recht manipulative Weise zu der falschen Schlussfolgerung ein, weniger Rettungsschiffe h&auml;tten zu mehr Ertrinkenden gef&uuml;hrt. Wer allerdings nur wenige Zeilen weiterliest, findet durchaus den Hinweis darauf, dass die Anzahl der Toten deutlich zur&uuml;ckgegangen ist. Das Heute Journal muss sich also vorhalten lassen, Informationen entweder bewusst zu verf&auml;lschen, oder seinem Millionenpublikum zu hochsensiblen Themen einfach nur Pressetexte vorzulesen, ohne das allerkleinste Minimum an Pr&uuml;fung. Beides ist mit journalistischem Ethos und der Verantwortung gegen&uuml;ber dem beitragszahlenden Publikum in eklatanter Weise unvereinbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1101-heute-journal\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Freiwillige Helfer auf Samos: Zwischen 4.000 Fl&uuml;chtlingen f&uuml;r ein wenig Freude sorgen<\/strong><br>\nRund 4.000 Fl&uuml;chtlinge leben unter gr&ouml;&szlig;tenteils menschenunw&uuml;rdigen Bedingungen in einer Zeltstadt auf der griechischen Insel Samos, viele schon seit Jahren. Rund 30 Freiwillige, die Samos Volunteers, versuchen dennoch, zumindest f&uuml;r einen Moment am Tag, f&uuml;r ein Gef&uuml;hl von Normalit&auml;t zu sorgen.<br>\nEs sind vor allem junge Afrikaner, die auf der griechischen Insel Samos leiden m&uuml;ssen. Es gibt viel zu wenige saubere, trockene Schlafpl&auml;tze. Die meisten der mehr als 4.000 Fl&uuml;chtlinge, die auf der Insel festsitzen, haben nur einen feuchten Schlafplatz in kleinen Zelten. Sie sind frustriert und viele auch seit Wochen verzweifelt &ndash; nur unten an der Stra&szlig;e runter zum Hauptort der Insel Samos, nach Vathi, gibt es Grund zur Freude. Dort &ouml;ffnet jeden Morgen um neun Uhr die Anlaufstelle der Samos Volunteers &ndash; Bodgan Andrei, einer der Teamleiter, zeigt in den Waschraum, wo zw&ouml;lf Stunden t&auml;glich Betrieb ist:<br>\n&bdquo;Unsere Helfer sammeln die Kleider oben in der Zeltstadt &ndash; bringen sie runter und wir waschen die dann bei hoher Temperatur. Denn wir m&uuml;ssen Keime und Bakterien abt&ouml;ten. Viele Fl&uuml;chtlinge haben Hautkrankheiten &ndash; ohne etwas Hygiene bekommen wir das nicht in den Griff. Gegen Kr&auml;tze brauchst du Medizin, Salben und eben saubere Kleidung. Deshalb versuchen wir, die Sachen der Leute bei 60 Grad zu waschen. Damit wir die Bakterien in den Klamotten alle abt&ouml;ten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/freiwillige-helfer-auf-samos-zwischen-4-000-fluechtlingen.1773.de.html?dram:article_id=439891\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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