{"id":4906,"date":"2010-03-24T09:33:33","date_gmt":"2010-03-24T08:33:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4906"},"modified":"2010-03-24T09:56:11","modified_gmt":"2010-03-24T08:56:11","slug":"hinweise-des-tages-1105","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4906","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Die Politik hat gegen die Fortsetzung der Finanzkrise nichts unternommen; Qualit&auml;tssiegel f&uuml;r das Gesch&auml;ft mit Verbriefungen; Bankenabgabe ist W&auml;hlert&auml;uschung; R&uuml;ckkehr der &bdquo;Angebotsidioten&ldquo;; klamme Kommunen; Arzneimittelpreise; CSU will privaten Kassenbeitrag; R&uuml;ttgers, der K&uuml;mmerer; katholische Vertuschung; Schlafst&ouml;rungen und psychische Belastungen nehmen zu; Lettlands Weg in die Knechtschaft; Israel-Lobby; prek&auml;r besch&auml;ftigte Akademiker. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Heiner Flassbeck: Wirtschaftskrise, die Herausforderung unserer Zeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Bestes vom Banker &ndash; Qualit&auml;tssiegel f&uuml;r Verbriefungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Urteil: Finanzaufsicht muss Bankunterlagen weitergeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Bankenabgabe? W&auml;hlert&auml;uschung!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Griechenland-Hilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Es gibt nur eine Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Die R&uuml;ckkehr der &rdquo;Angebotsidioten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Gro&szlig;e Finanzl&uuml;cke bei den kommunalen Haushalten 2009<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Der dreiste Griff des Staates ins Privatverm&ouml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Streit um Arzneimittelpreise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Milliardenschaden durch Korruption im Gesundheitswesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">CSU will privaten Kassenbeitrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Interview mit Sozialrichter J&uuml;rgen Borchert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Der Landesk&uuml;mmerer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Die Rolle Ratzingers: Gro&szlig;e katholische Vertuschung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Katholisches Krankenhaus darf Arzt wegen zweiter Ehe k&uuml;ndigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">DAK-Gesundheitsreport 2010: Schlafst&ouml;rungen nehmen zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Studie zu psychischen Belastungen in der modernen Arbeitswelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Der Weg in die Knechtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Stichwort: Israel-Lobby &ndash; Widerspruch und Kritik erw&uuml;nscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">&Ouml;sterreichische Studie: Immer mehr Akademiker prek&auml;r besch&auml;ftigt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=4890&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li>\n<a name=\"h01\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck: Wirtschaftskrise, die Herausforderung unserer Zeit<\/strong><br>\nEx-Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium, jetzt Chefvolkswirt bei der UNO-Organisation f&uuml;r Welthandel und Entwicklung Prof. an der Hamburger Uni f&uuml;r Wirtschaft und Politik, in einem Vortrag der Reihe &ldquo;SWR-Tele-Akademie&rdquo; vor dem Deutsch-Amerikanischen Institut in Heidelberg: &bdquo;Haben die Politiker irgendetwas unternommen, damit diese Krise sich nicht in die Zukunft fortsetzt? &hellip; Nein, nichts! Sie haben absolut nichts unternommen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/schweineherbst.de\/2010\/03\/21\/prof.dr.-heiner-flassbeck-wirtschaftskrise-die-herausforderung-unserer-zeit2\">Blog Schweineherbst<\/a>\n<\/li>\n<li>\n<a name=\"h02\"><\/a><strong>Bestes vom Banker &ndash; Qualit&auml;tssiegel f&uuml;r Verbriefungen<\/strong><br>\nMit einem lauten Knall platzten 2007 in den Vereinigten Staaten die Anh&auml;ufungen verbriefter Kreditrisiken. Seitdem haben auch die deutschen Banken ihre Schwierigkeiten. Das Vertrauen der Investoren in die einst hoch gelobten Finanzinstrumente scheint f&uuml;rs erste geschwunden zu sein. Der Verbriefungsmarkt sei in den vergangenen zwei Jahren nahezu zum Erliegen gekommen, r&auml;umte der Bundesverband Deutscher Banken (BDB) in einer Presseerkl&auml;rung vom 1. M&auml;rz ein. Worum es dem BDB geht, sind die forderungsbesicherten Wertpapiere, die sogenannten Asset Backed Securities (ABS). Dabei handelt es sich um Finanzinstrumente, mit denen eine Bank Kredite an Anleger weiterverkaufen kann. F&uuml;r die Bank bietet diese Form der Kreditweitergabe gro&szlig;e Vorteile. Denn Banken sind gezwungen, ihre vergebenen Kredite mit einem Eigenkapitalanteil von acht Prozent zu unterlegen. Dieser Anteil muss als Risikoabsicherung bei der Bank verbleiben und kann nicht weiter verliehen werden, Geld also, das ungenutzt herumliegt und keine Rendite erwirtschaftet. Mit den ABS l&auml;sst sich dieses Problem trickreich umgehen. Indem die Bank verschiedene Kredite zu einer Verbriefung b&uuml;ndelt und dieses Derivat weiterverkauft, verschwinden die Kreditrisiken aus der Bilanz und die Bank kann zus&auml;tzliche Kredite vergeben.<br>\nAufgrund der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren lassen Versicherungen und Investmentfonds derzeit neue verbriefte Kredite links liegen und versuchen, in anderen Bereichen ihre Renditen zu erwirtschaften. Der BDB hat sich nun entschieden, eine Qualit&auml;tspr&uuml;fung f&uuml;r Verbriefungen einzuf&uuml;hren. &raquo;Wir wollen damit den Markt f&uuml;r Verbriefungen wieder beleben, der durch die Finanzkrise das Vertrauen der Investoren weitgehend verloren hat&laquo;, so Melcher-Becking. Das &raquo;Qualit&auml;tssiegel&laquo; soll diese privaten Investoren nun ermuntern, erneut in den Markt mit ABS-Verbriefungen einzusteigen. Bechtold erkl&auml;rte die Vergabe des &raquo;Qualit&auml;tssiegels&laquo; durch die Banken mit knappen und deutlichen Worten: &raquo;Es geht um die Risikoweitergabe an Dritte.&laquo; Das &raquo;Qualit&auml;tssiegel&laquo; dient zur Beruhigung der Kleinanleger, die &ndash; gezwungen durch die Privatisierung der Altersabsicherung &ndash; mehr und mehr ihr erspartes Geld in den Kapitalmarkt pumpen sollen. Dass das &raquo;Qualit&auml;tssiegel&laquo; f&uuml;r ABS von denselben Instituten vergeben wird, die die ABS &shy;herausgeben, ist weder beruhigend noch qualit&auml;tssichernd. Hier sollen dieselben zwielichtigen Finanzinstrumente wiederbelebt werden, die bereits vor drei Jahren mit zum Absturz der Weltwirtschaft beitrugen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2010\/11\/40550.html\">Jungle World<\/a>\n<\/li>\n<li>\n<a name=\"h03\"><\/a><strong>Urteil: Finanzaufsicht muss Bankunterlagen weitergeben<\/strong><br>\nWenn ein Bankkunde gerne die amtlichen Unterlagen seines Finanzdienstleisters einsehen m&ouml;chte, kann er sich fortan an die Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wenden: Wie der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel in einem am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Beschluss entschied, sind Bundesbeh&ouml;rden wie die BaFin gem&auml;&szlig; dem Informationsfreiheitsgesetz &bdquo;unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen und Einschr&auml;nkungen dazu verpflichtet, jedermann Zugang zu amtlichen Informationen zu gew&auml;hren&ldquo; (Az. 6 A 1684\/08).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/urteil-finanzaufsicht-muss-bankunterlagen-weitergeben_aid_488055.html\">Focus Money<\/a>\n<\/li>\n<li>\n<a name=\"h04\"><\/a><strong>Bankenabgabe? W&auml;hlert&auml;uschung!<\/strong><br>\nJetzt, kurz vor der NRW-Wahl, plant die Bundesregierung eine billige Raubkopie der US-Bankenabgabe. Versicherungen sollen verschont bleiben. Und f&uuml;r die Banken soll lediglich ein Notfallfonds geschaffen werden. Nicht f&uuml;r die gegenw&auml;rtige Krise, sondern f&uuml;r zuk&uuml;nftige. Jetzt sollen Steuerzahler alles allein bezahlen.<br>\nDa die Bundesregierung die Finanzm&auml;rkte nicht reguliert, sie sehenden Auges in die n&auml;chste Krise geht, will sie zumindest zuk&uuml;nftigem Schaden vorbeugen. Grotesk! Die Bankenabgabe soll eine Milliarde Euro im Jahr bringen &ndash; hofft die Regierung. W&uuml;rde man sie nach dem Vorbild Obamas ausrichten w&auml;ren zumindest neun Milliarden Euro drin; so eine Berechnung des Finanzministeriums. Die Kosten der bisherigen Krise belaufen sich in Deutschland aber bereits auf fast 30 Milliarden Euro an Kapitalhilfen. Hinzu kommen noch knapp 150 Milliarden Euro Garantien, von denen man nicht weis, ob der Staat nicht darauf sitzen bleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schlecht-mdb.de\/%20\">Michael Schlecht<\/a>\n<\/li>\n<li>\n<a name=\"h05\"><\/a><strong>Griechenland-Hilfe <\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li>\n<strong>Europas M&auml;chtige setzen Merkel unter Druck<\/strong><br>\nAngela Merkel zeigt sich unnachgiebig: Zwei Tage vor dem Treffen der europ&auml;ischen Regierungschefs in Br&uuml;ssel h&auml;lt die Kanzlerin an der Ablehnung von Kredithilfen f&uuml;r Griechenland fest. Als Konsequenz aus der Schuldenkrise schl&auml;gt die Bundesregierung vor, Defizits&uuml;nder aus der W&auml;hrungsunion auszuschlie&szlig;en.<br>\nDem deutschen Vorschlag, ein Mitgliedsland auch aus der Euro-Zone ausschlie&szlig;en zu k&ouml;nnen, erteilten sowohl Juncker als auch der Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, eine Absage.<br>\nDer franz&ouml;sische Au&szlig;enminister Bernard Kouchner sagte am Montag in Br&uuml;ssel, er rechne damit, dass noch vor dem EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag eine L&ouml;sung gefunden werde. Dabei k&ouml;nne es sich um ein Paket von Hilfen einzelner EU-Staaten mit Krediten des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) handeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,685130,00.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<p><strong>Interessant ist dazu die neueste Nachricht: <\/strong><\/p>\n<li>\n<strong>Jetzt soll doch der IWF eingeschaltet werden<\/strong><br>\nGestern telefonierte Merkel u.&nbsp;a. mit Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker, seit Jahrzehnten DER Vermittler zwischen Deutschland und Frankreich.<br>\nZwischenergebnis: Paris und Berlin (und dann auch alle anderen) k&ouml;nnten sich vorab auf einen &bdquo;Mechanismus&ldquo; einigen, wie den Griechen in allerh&ouml;chster Not zu helfen w&auml;re. Dazu soll geh&ouml;ren: IWF-Einschaltung, (freiwillige) Zusatzhilfe einzelner EU-Staaten und der Beginn von Gespr&auml;chen &uuml;ber sch&auml;rfere Strafen f&uuml;r unverbesserliche Schuldens&uuml;nder (inkl. Rauswurf-Klausel).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2010\/03\/24\/eu-hilfe-fuer-griechenland\/kanzlerin-angela-merkel-soll-bei-ihrem-nein-bleiben.html%20\">Bild<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nun soll also der IWF ins Euroland geholt werden. Das w&auml;re eine besonders elegante Vertuschung der europ&auml;ischen und vor allem auch der deutschen Finanzhilfen. Auf dem G 20 Gipfel wurden die Mittel f&uuml;r den IWF auf unvorstellbare H&ouml;hen aufgebl&auml;ht. <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/nn_1264\/Content\/DE\/Artikel\/2009\/04\/2009-04-01-g20-weltfinanzgipfel2.html\">250 Milliarden sollten an sofortigen Hilfen an den IWF gehen, davon mehr als 100 Milliarden von der EU<\/a> und davon wiederum der L&ouml;wenanteil aus Deutschland.<br>\nDamit k&ouml;nnte Merkel vordergr&uuml;ndig ihre starre Haltung im Hinblick auf ein Beistandsverbot der EU beibehalten und durch die IWF-Hintert&uuml;r Finanzhilfen leisten. Damit w&uuml;rde allerdings die Funktion des IWF als eine monet&auml;re Institution missbraucht und dieser als Kreditgeber zur &Uuml;berwindung kurzfristiger Zahlungsbilanzprobleme eingesetzt werden, um damit wiederum die Gl&auml;ubigerbanken Griechenlands zu sch&uuml;tzen. Damit k&ouml;nnte man nat&uuml;rlich auch dem IWF in bew&auml;hrter Manier die &bdquo;Drecksarbeit&ldquo; &uuml;bertragen und Griechenland die neoliberale Rezeptur f&uuml;r die &Uuml;berwindung der Haushaltskrise &uuml;berlassen. Deutschland w&auml;re damit seine Rolle los, dass am deutschen Reform-&bdquo;Wesen&ldquo;, mit Lohn- und Steuerdumping die Europ&auml;ische Union genesen soll.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li>\n<strong>Notfallplan f&uuml;r Griechenland: IWF soll Hellenen helfen <\/strong><br>\nWende im Griechenland-Streit: Frankreichs Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy unterst&uuml;tzt jetzt offenbar den Plan von Kanzlerin Angela Merkel, Griechenland im Ernstfall mit einer Finanzspritze des IWF zur Seite zu springen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2458266&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_wirtop\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das war doch abzusehen, wie die <a href=\"\/?p=4477#h23\">NDS bereits Ende Januar vorausgesagt hatten.<\/a> Ein direktes &ldquo;bail out&rdquo; ist im Maastricht-Regime nicht vorgesehen, und andere L&ouml;sungen, gar eine Vertrags&auml;nderung, w&auml;ren viel zu langwierig gewesen. Bei der aktuellen Strategie geht es bekanntlich eher um ein Signal an die M&auml;rkte, das es Griechenland erlaubt, sich weiter &uuml;ber die Finanzm&auml;rkte zu finanzieren, so dass ein Eingreifen des IWF bzw. der EU gar nicht notwendig w&auml;re. Langfristig steht allerdings zu bef&uuml;rchten, dass die verordnete Austerit&auml;tspolitik das Wachstum schw&auml;chen wird &ndash; optimistische Annahme &ndash; und infolgedessen die Verschuldung steigen wird. D.h. Griechenland wird alle Auflagen befolgen und dennoch gegen die Maastrichtkriterien versto&szlig;en. &ndash; Die W&auml;hrungsunion bzw. die EU ist keiner Weise darauf vorbereitet, notleidenden Volkswirtschaften zu helfen, wie es z.B. bei uns im L&auml;nderfinanzausgleich vorgesehen ist.<br>\n<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>\n<a name=\"h06\"><\/a><strong>Es gibt nur eine Wirtschaft<\/strong><br>\nFinanzmarkt und Realwirtschaft sind keineswegs getrennte Welten. Jeder Euro, jeder Dollar, der in Papiere und in Anlagen der Finanzm&auml;rkte investiert wird, ist erarbeitet. Nur Arbeit erzeugt G&uuml;ter und Wohlstand. Die B&ouml;rse bringt dagegen nichts hervor. Spekulationen und Wetten schaffen keine Werte, auch wenn uns die allabendlichen B&ouml;rsennachrichten im Fernsehen das Gegenteil vorgaukeln. Dass sich die Finanzm&auml;rkte verselbstst&auml;ndigen und das Gl&uuml;cksspiel solche Dimensionen erreicht, ist die Folge konkreter, politisch verantworteter Fehlentwicklungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2458141&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li>\n<a name=\"h07\"><\/a><strong>Die R&uuml;ckkehr der &rdquo;Angebotsidioten&rdquo;<\/strong><br>\nDas zentrale Argument liefern in dieser Debatte Sinn und Piper. Beide wissen ganz sicher, dass Lohnerh&ouml;hungen niemals Wachstum schaffen. Wachstum kommt von privaten Investitionen und diese von niedrigeren L&ouml;hnen und niedrigeren Sozialtransfers, also grunds&auml;tzlich von der Angebots- und nicht von der Nachfrageseite der Wirtschaft. Andererseits wei&szlig; aber zumindest Piper, dass sich die Handelssalden aller L&auml;nder in der Weltwirtschaft zu Null addieren. Die &Uuml;bersch&uuml;sse der einen sind die Defizite der anderen L&auml;nder.<br>\nWie kommt man zu einer ausgleichenden Entwicklung? Antwort: Die Defizitl&auml;nder sollen dem deutschen Weg folgen, ihre Arbeits- und Sozialkosten senken und dadurch an Wettbewerbsf&auml;higkeit gewinnen. Gleichzeitig soll jedoch die bestehende &ouml;konomische Hierarchie in der Euro-Zone weiter fortbestehen &ndash; womit sich die ganze Argumentation in eine Paradoxie aufl&ouml;st.  Die Angebots&ouml;konomen pr&auml;sentieren Ratschl&auml;ge auf folgenden Niveau: Wenn wir von f&uuml;nf Ma&szlig; Bier besoffen sind, m&uuml;ssen wir uns mit weiteren f&uuml;nf Ma&szlig; wieder n&uuml;chtern saufen. Darum sollten wir statt von Angebots&ouml;konomie von &ldquo;Angebotsidiotie&rdquo; sprechen, denn st&auml;ndiges Saufen macht in der Tat bl&ouml;d.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/index.html\">Sozialismus.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Finanzl&uuml;cke bei den kommunalen Haushalten 2009<\/strong><br>\nF&uuml;r die Gemeinden und Gemeindeverb&auml;nde in Deutschland (ohne die Stadtstaaten) errechnete sich in der Abgrenzung der Finanzstatistik f&uuml;r das Jahr 2009 ein kassenm&auml;&szlig;iges Finanzierungsdefizit in H&ouml;he von 7,1 Milliarden Euro. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorl&auml;ufigen und teilweise gesch&auml;tzten Ergebnissen mit. Im Jahr 2008 hatte sich noch ein Finanzierungs&uuml;berschuss von 7,7 Milliarden Euro ergeben. Hauptgrund f&uuml;r den Einnahmenr&uuml;ckgang waren die stark r&uuml;ckl&auml;ufigen Steuereinnahmen der Kommunen. Dabei fielen 2009 die f&uuml;r die kommunalen Einnahmen sehr bedeutenden Gewerbesteuerbetr&auml;ge &ndash; nach Abzug der Gewerbesteuerumlage &ndash; mit 25,0 Milliarden Euro um 19,7% geringer aus als ein Jahr zuvor. Beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer ergab sich im Jahr 2009 gegen&uuml;ber dem Vorjahr ein R&uuml;ckgang um 7,7% auf 23,9 Milliarden Euro.<br>\nDie Gemeinden und Gemeindeverb&auml;nde haben im Jahr 2009 0,9 Milliarden Euro mehr an Krediten getilgt als sie zur Finanzierung ihrer Haushalte aufgenommen hatten. Dadurch verringerte sich der Stand ihrer Kreditmarktschulden zum Ende des Kassenjahres 2009 auf 75,0 Milliarden Euro (31.12.2008: 76,6 Milliarden Euro). Der Stand ihrer kurzfristigen Kassenkredite summierte sich zum gleichen Termin auf 34,8 Milliarden Euro (31.12.2008: 29,8 Milliarden Euro).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2010\/03\/PD10__114__71137,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wir warten immer noch auf eine von der Bundesregierung initiierten Beteiligung der Banken an den Krisenkosten. Die geplante Bankenabgabe kann das wohl nicht gewesen sein. Eine Finanztransaktionssteuer w&uuml;rde neben ihrer stabilisierenden Wirkung auf den Finanzm&auml;rkten nach Berechnungen von Stephan Schulmeister bei einem Steuersatz von 0,05 Prozent in Deutschland ein Aufkommen von etwa 27 Milliarden Euro ergeben &ndash; selbst wenn die Transaktionen als Reaktion auf die Steuer um etwa 65 Prozent sinken w&uuml;rden.<br>\n<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li>\n<a name=\"h09\"><\/a><strong>Der dreiste Griff des Staates ins Privatverm&ouml;gen<\/strong><br>\nImmer dreister schielt die Regierung auf das Privatverm&ouml;gen ihrer B&uuml;rger. Von der moralischen Bringschuld zur handfesten Zahlungsaufforderung ist es dann nicht mehr weit. &ldquo;Die Reichen&rdquo; als Melkk&uuml;he des Staates? Um diesen Verdacht zu entkr&auml;ften, muss die Regierung endlich ein seri&ouml;ses Sparprogramm vorlegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/article6894909\/Der-dreiste-Griff-des-Staates-ins-Privatvermoegen.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers J.A.:<\/strong> Bizarr und paranoid. Woher soll der Staat sonst sein Verm&ouml;gen erhalten, wenn nicht aus den Steuern der B&uuml;rger? Seit wann ist Steuern zahlen eine &ldquo;moralische Bringschuld&rdquo; (Steuern zahlen als karitativer Akt?) und nicht mehr eine gesetzliche Pflicht? Warum sollte der Staat &ldquo;den Verdacht entkr&auml;ften&rdquo;, dass er Verm&ouml;gen und hohe Einkommen besteuern will?<br>\nWenn hier jemand Angst vor dem Zugriff des Staates haben muss, dann doch wohl nicht gerade die Besserverdiener, deren Steuern Jahr f&uuml;r Jahr gesenkt werden und deren &ldquo;Amputationsangst&rdquo; ein Phantomschmerz ist, sondern die Rentner, die Arbeitslosen, die Kranken, deren Sozialleistungen immer weiter gek&uuml;rzt werden. Warum liest man eigentlich nie Artikel unter dem Motto &ldquo;die dreiste Haltung der Verm&ouml;genden und Besserverdiener, die s&auml;mtliche staatlichen Leistungen wie Infrastruktur, Rechts- und Bildungssystem m&ouml;glichst kostenlos in Anspruch nehmen m&ouml;chten&rdquo;?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Streit um Arzneimittelpreise<\/strong><br>\nBundesgesundheitsminister Philipp R&ouml;sler hat mit markigen Spr&uuml;chen in den ARD-Tagesthemen k&uuml;rzlich auf sich aufmerksam gemacht:<br>\n&bdquo;Wir wollen zumindest das Preismonopol der Pharmaindustrie in der Tat brechen.&ldquo; Klingt wie eine Kampfansage an die Arzneimittelhersteller &ndash; aber was steckt dahinter? &hellip; anstatt hier richtig einzugreifen will R&ouml;sler den einzigen Konkurrenten der Pharmahersteller offenbar eine bittere Medizin verabreichen &ndash; den Importeuren. Die machen sich das Preisgef&auml;lle zwischen verschiedenen L&auml;ndern zu Nutze: Sie kaufen im Ausland Pr&auml;parate g&uuml;nstig bei Gro&szlig;h&auml;ndlern ein und importieren sie nach Deutschland. Dabei k&ouml;nnen die Arzneien von einem ausl&auml;ndischen Hersteller stammen &ndash; das nennt man Parallelimport &ndash; oder sie k&ouml;nnen sogar urspr&uuml;nglich in Deutschland produziert und dann exportiert worden sein. Dann spricht man von Re-Importen.<br>\nIn Deutschland kommen dann deutschsprachige Beipackzettel, Etiketten und Beschriftungen oder auch komplett neu gedruckte Packungen dazu. Der Inhalt &ndash; Pillen, Spritzen oder Salben &ndash; bleibt aber derselbe. W&auml;hrend der gesamten Umverpackungs- und Transportkette wird die Qualit&auml;t der Pr&auml;parate wiederholt kontrolliert.<br>\nDann verkaufen die Importeure die Packungen an Apotheken. Und zwar billiger als die Hersteller die gleichen Medikamente selbst auf dem deutschen Markt anbieten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,sbjtzjsjehkqms0q~cm.asp\">Plusminus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Milliardenschaden durch Korruption im Gesundheitswesen<\/strong><br>\nDurch Betrug und Bestechung im Gesundheitswesen entsteht in Deutschland nach Expertenansicht Schaden in H&ouml;he 13,5 Milliarden Euro im Jahr. Wie das Magazin &ldquo;Focus&rdquo; unter Berufung auf den Belgier Paul Vincke berichtet, entspricht die Summe knapp sechs Prozent der 240 Milliarden Euro Gesamtausgaben. Vincke leitet in Br&uuml;ssel das &ldquo;Netzwerk gegen Betrug und Korruption im Gesundheitswesen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.google.com\/hostednews\/afp\/article\/ALeqM5h2B6Ez9GbouK5K0aYlvKAdCW6ygQ%20\">google.com<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>CSU will privaten Kassenbeitrag<\/strong><br>\nDie CSU stellt einen eigenen Plan zum Umbau der Krankenversicherung vor. Die Opposition sieht darin nur einen &ldquo;lautloseren&rdquo; Weg der Arbeitnehmer-Abzocke<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2010%2F03%2F23%2Fa0129&amp;cHash=03357ad14e\">TAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Interview mit Sozialrichter J&uuml;rgen Borchert<\/strong><br>\n<blockquote><p><strong>Borchert:<\/strong> &bdquo;Der Staat selbst hat f&uuml;r Unheil auf dem Arbeitsmarkt gesorgt, weil er vor allem durch die Maastricht-Vertr&auml;ge die wichtigsten Instrumente f&uuml;r den heimischen Arbeitsmarkt aus der Hand gegeben hat: n&auml;mlich die Geld-, W&auml;hrungs- und Zinspolitik. Seitdem kann er Geld- und Steuerpolitik nicht mehr aufeinander abstimmen. In arbeitsmarktpolitischen Fragen ist der Staat zunehmend ohnm&auml;chtig. Und nun ausgerechnet in dieser Situation mit dem &ldquo;fordern und f&ouml;rdern&rdquo; und dem Hinweis auf die Eigenverantwortlichkeit der Arbeitslosen sich aus dem Staub zu machen, ist die gro&szlig;e Verlogenheit der Gesetzgebung und der gegenw&auml;rtigen Diskussion. Man macht Opfer zu T&auml;tern. Das ist widerw&auml;rtig.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.ka-news.de\/region\/karlsruhe\/Interview-Sozialrichter-II-Soziale-Marktwirtschaft-hat-aus-Elend-herausgefuehrt;art6066,371777\">KA-News<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Landesk&uuml;mmerer<\/strong><br>\nDie Erfolge von J&uuml;rgen R&uuml;ttgers basierten auf einer cleveren Imagepolitik seines Teams. Mit taktischem Geschick soll es nun die CDU in Nordrhein-Westfalen aus dem Umfragetief nach der Sponsoring-Aff&auml;re holen. Nach Umfragen wollen ihm 80 Prozent der Bundesb&uuml;rger einfach nicht abnehmen, dass er von allem nie etwas gewusst habe. Die Folge: Mittlerweile liegt R&uuml;ttgers&rsquo; blasse SPD-Herausforderin Kraft in den pers&ouml;nlichen Popularit&auml;tswerten fast gleichauf mit ihm. Krisenmanagement ist angesagt. Der 34j&auml;hrige Haudrauf W&uuml;st musste dem bisherigen Landesmedienminister Andreas Krautscheid weichen, der als solider gilt; Boris Berger wurde als Feuerl&ouml;scher von der Staatskanzlei in die Parteizentrale abkommandiert. Der umstrittene Reserve-Hauptmann dient ihm nicht nur als Mann f&uuml;rs Grobe, sondern auch als Chefstratege. Nur eine Woche nach dem Wahlerfolg formulierte der ehemalige Feldj&auml;ger seine &raquo;Grund&uuml;berlegungen&laquo; zur Inszenierung des k&uuml;nftigen Ministerpr&auml;sidenten. Es m&uuml;sse um die Vermittlung weniger schlichter Botschaften gehen, &raquo;die dann charakteristisch, stilpr&auml;gend f&uuml;r Ihren Regierungsstil sind&laquo;, schrieb der damals erst 32j&auml;hrige Strippenzieher vertraulich an R&uuml;ttgers. Er solle &raquo;n&auml;her bei den Menschen&laquo; sein und nicht &raquo;von oben herab&laquo; regieren. &raquo;Sie d&uuml;rfen nicht der sein, der die b&ouml;sen Wahrheiten &uuml;ber zu bringende Opfer verk&uuml;ndet&laquo;, warnte Berger. Stattdessen m&uuml;sse R&uuml;ttgers &raquo;in die Lage versetzt werden, die emotionalen Bed&uuml;rfnisse des Landes zu befriedigen&laquo;, in der Rolle eines &raquo;K&uuml;mmerers&laquo;, &raquo;der die Seele des Landes kennt, versteht und streichelt&laquo;. Genau diesem Kalk&uuml;l entsprangen etwa R&uuml;ttgers Hartz IV-Interventionen, mit denen er die SPD geschickt vor sich hertrieb. &raquo;R&uuml;ttgers ist kein Arbeiterf&uuml;hrer, er ist ein Sozialschauspieler&laquo;, emp&ouml;rte sich Kraft nicht zu Unrecht, aber hilflos.<br>\nJ&uuml;rgen R&uuml;ttgers ist ein Politiker mit viel Fassade. Wof&uuml;r der taktisch versierte Rheinl&auml;nder tats&auml;chlich steht, wei&szlig; niemand so genau. Seine Stilisierung zum &raquo;sozialen Gewissen&laquo; der Union beruht weniger auf politischen &Uuml;berzeugungen denn auf k&uuml;hler Analyse: Mit marktradikalen Spr&uuml;chen nach Art von Friedrich Merz lassen sich in Nordrhein-Westfalen keine Wahlen gewinnen. Den Part &uuml;berl&auml;sst er deshalb lieber seinem kleinen freidemokratischen Koalitionspartner. Die schlechten Schlagzeilen zuletzt m&ouml;chte R&uuml;ttgers schnell vergessen. Deshalb setzt die CDU wieder auf Attacke. Nur einen Tag, nachdem der Landtag &uuml;ber die Sponsoring-Aff&auml;re debattiert hatte, verabschiedete die schwarz-gelbe Mehrheit eine krachende Resolution gegen die Linkspartei: &raquo;Die Menschen in Nordrhein-Westfalen wollen keine B&uuml;ndnisse mit extremistischen Parteien.&laquo; Bereits Ende Februar hatte die CDU ein &raquo;Rotbuch&laquo; gegen die Partei herausgebracht, die bislang nur durch den Ex-Gr&uuml;nen Sagel im Landtag vertreten ist. In dem 32seitigen Pamphlet &raquo;&uuml;ber den heimlichen B&uuml;ndnispartner der SPD in NRW&laquo; ist zu lesen, die Linkspartei bewege &raquo;sich mit ihrer marxistisch-leninistischen Sozialismusdefinition nicht auf dem Boden der Verfassung&laquo;, setzte &raquo;ganz unverhohlen auf die Verschlechterung der wirtschaftlichen und sozialen Lage&laquo;, wolle &raquo;Oma ihr klein H&auml;uschen&laquo; verstaatlichen und &raquo;Einheitshandys f&uuml;r alle&laquo;. Ob die CDU mit ihrer Angstkampagne Erfolg haben wird, ist fraglich. Das letzte Mal, als ihnen ein &raquo;Rotbuch&laquo; zum Wahlsieg verhelfen sollte, ging das jedenfalls daneben. Das war Anfang der siebziger Jahre und richtete sich seinerzeit gegen Willy Brandt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2010\/11\/40546.html\">Jungle World<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Rolle Ratzingers: Gro&szlig;e katholische Vertuschung<\/strong><br>\nViel schwerwiegender sind da die Praktiken von Joseph Ratzinger, der vor seiner Ernennung zum obersten F&uuml;hrer Justizbehinderung im gro&szlig;en Stil betrieb. Nach seiner Bef&ouml;rderung zum Kardinal &uuml;bernahm er die Leitung der so genannten &ldquo;Kongregation der Glaubenslehre&rdquo; (fr&uuml;her bekannt als Inquisition). 2001 &uuml;bertrug Johannes Paul II dieser Abteilung die Untersuchung der F&auml;lle von Vergewaltigung und Folter von Kindern durch katholische Geistliche.<br>\nIm Mai desselben Jahres schrieb Ratzinger einen vertraulichen Rundbrief an alle Bisch&ouml;fe, in dem er sie an die au&szlig;erordentliche Schwere eines bestimmten Vergehens erinnerte. Unter diesem Vergehen verstand er allerdings die Meldung von Vergewaltigung und Folter an die Beh&ouml;rden. Die Untersuchung der Vorw&uuml;rfe, so Hochw&uuml;rden Ratzinger, sei allein Aufgabe kircheninterner Instanzen.<br>\nDie Weitergabe von Informationen an Justizbeh&ouml;rden oder Presse sei strengstens untersagt. Eine Untersuchung laufe &ldquo;unter strengster Geheimhaltung &hellip; mit absoluter Verschwiegenheit &hellip; und jeder &hellip; ist zur Geheimhaltung verpflichtet &hellip; denn es handelt sich um eine Geheimsache des Heiligen Offiziums &hellip; deren Verrat mit Exkommunikation bestraft wird.&rdquo;<br>\nSo weit ich wei&szlig;, ist bis jetzt niemand f&uuml;r die Vergewaltigung und Folter von Kindern exkommuniziert worden, aber bringt man eine solche Tat zur Anzeige, bekommt man gewaltigen &Auml;rger. Und das ist die Kirche, die uns vor ethischem Relativismus warnt!<br>\nNicht nur, dass die Schuldigen aus den eigenen Reihen vor dem Zugriff der Justiz gesch&uuml;tzt wurden, Ratzinger legte auch noch selbst die Verj&auml;hrungsfrist fest.<br>\nHeute sehen wir, wohin die langj&auml;hrige Vertuschungsarbeit gef&uuml;hrt hat. Ratzinger selbst mag in dieser Hinsicht harmlos sein, aber seine Laufbahn umweht der Schwefelgestank des B&ouml;sen, der auch durch den besten Exorzismus nicht vertrieben werden kann. Hier helfen keine Beschw&ouml;rungsformeln, sondern nur ein Einschreiten der Justiz &ndash; und zwar so schnell wie m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/feuilleton\/?em_cnt=2449995&amp;em_cnt_page=2\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Katholisches Krankenhaus darf Arzt wegen zweiter Ehe k&uuml;ndigen<\/strong><br>\nEin in einem katholischen Krankenhaus besch&auml;ftigter Arzt kann durch eine erneute Eheschlie&szlig;ung eine k&uuml;ndigungsrelevante Pflichtverletzung begangen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitsrecht.de\/rechtsprechung\/2010\/03\/23\/katholisches-krankenhaus-darf-arzt-wegen-zweiter-ehe-kuendigen.php?viewmode=print\">Arbeitsrecht-Newsticker<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>DAK-Gesundheitsreport 2010: Schlafst&ouml;rungen nehmen zu<\/strong><br>\nDie zunehmenden Belastungen am Arbeitsplatz f&uuml;hren zu nicht zu untersch&auml;tzenden Stress-Symptomen, die mittel- bis langfristig Krankheiten verursachen k&ouml;nnen. Dazu z&auml;hlen neben Bluthochdruck, Depressionen und R&uuml;ckenschmerzen auch Schlafst&ouml;rungen. Wie die Analysen der Krankmeldungen zeigen, ist die Erkrankungsh&auml;ufigkeit aufgrund von Ein- und Durchschlafst&ouml;rungen zwischen 2005 und 2009 um 61 Prozent gestiegen. &ldquo;Schlafst&ouml;rungen sind aber keineswegs nur ein harmloses Lifestyle-Problem. Denn Menschen, die &uuml;berm&uuml;det arbeiten, leisten weniger und verursachen mehr Unf&auml;lle&rdquo;, so Prof. Herbert Rebscher, Vorstandsvorsitzender der DAK. Nach Meinung der Experten wissen zu wenige, dass ein chronisch schlechter Schlaf der Gesundheit ernsthaft schaden kann. So erh&ouml;ht er das Risiko f&uuml;r Depressionen und Angstst&ouml;rungen. M&ouml;glicherweise liegt hier eine der Ursachen f&uuml;r den starken Anstieg der psychischen Erkrankungen. In den letzten Jahren l&ouml;sten sich die Grenzen der Arbeitszeitgestaltung immer mehr auf. Die Besch&auml;ftigten arbeiten zunehmend auch am Wochenende oder an Feiertagen. Der Wechsel von Tag-, Sp&auml;t- und Nachtschicht bringt die &bdquo;innere Uhr&ldquo; aus ihrem Rhythmus. Prof. Rebscher: &ldquo;Die Realit&auml;t von Schicht- und Wochenendarbeit werden wir nicht zur&uuml;ckdrehen. Umso mehr m&uuml;ssen die Besch&auml;ftigten die Arbeitszeiten selbst mit planen k&ouml;nnen und Pr&auml;ventionsangebote in Anspruch nehmen. Gesunder Schlaf ist der Schl&uuml;ssel f&uuml;r Top-Leistungen am Arbeitsplatz.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dak.de\/content\/dakprfirmenservice\/schlafstoerungen_nehmen_zu.html\">DAK<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dak.de\/content\/filesopen\/Gesundheitsreport_2010.pdf\">DAK (Studie, ca. 160 Seiten) [PDF &ndash; 2,3 MB]<\/a>\n<\/li>\n<p><strong>Siehe auch:<\/strong><\/p>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Studie zu psychischen Belastungen in der modernen Arbeitswelt<\/strong><br>\nDeutsche Arbeitnehmer sind immer h&auml;ufiger aufgrund von psychischen Erkrankungen arbeitsunf&auml;hig. Knapp elf Prozent aller Fehltage gingen 2008 auf psychische Erkrankungen zur&uuml;ck. Seit 1990 haben sich diese Krankschreibungen fast verdoppelt.<br>\nPsychische Erkrankungen verursachen &uuml;berdurchschnittlich lange Fehlzeiten in den Betrieben: bei AOK-Versicherten durchschnittlich ca. drei Wochen, bei DAK-Versicherten vier Wochen und bei BARMER-Versicherten sogar rund f&uuml;nfeinhalb Wochen pro Krankschreibung. Dies ergibt eine &Uuml;bersichtsstudie der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), die die Gesundheitsreporte der gesetzlichen Krankenkassen auswertet.<br>\nMetaanalysen belegen, dass Erwerbst&auml;tige bei der Kombination aus hohen Anforderungen (z. B. Zeitdruck, Komplexit&auml;t der Aufgaben, Verantwortung) und geringem Einfluss auf den Arbeitsprozess &uuml;berdurchschnittlich h&auml;ufig psychische Erkrankungen entwickeln. Weitere Studien zeigen eine H&auml;ufung psychosomatischer Beschwerden, wenn ein gravierendes Ungleichgewicht zwischen Einsatz im Beruf (&ldquo;Verausgabung&rdquo;) und Entlohnung sowie Anerkennung (z. B. Gehalt, Wertsch&auml;tzung der Person, Aufstiegschancen, Arbeitsplatzsicherheit) besteht. Neueste Studien weisen nach, dass eine hohe Arbeitsintensit&auml;t (Zeitdruck, St&ouml;rung des Arbeitsablaufs und wenig M&ouml;glichkeiten, Aufgaben an andere zu delegieren) das Risiko erh&ouml;ht, an einer Depression zu erkranken.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.bptk.de\/show\/3445401.html\">Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www2.bptk.de\/uploads\/psychische_erkrankungen_im_fokus_der_berichte_der_krankenkassen.pdf\">die Studie [PDF &ndash; 333KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Der Weg in die Knechtschaft<\/strong><br>\nLettland, einst neoliberaler Musterstaat, befindet sich in einer tiefen &shy;&ouml;konomischen Krise. Das schuldenbasierte Entwicklungsmodell hat die baltische Republik ruiniert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/03-24\/017.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wer meint Griechenland oder Spanien h&auml;tten Probleme, sollte sich das Baltikum vor Augen f&uuml;hren. Dass Europa nie eine Solidargemeinschaft war und sein wird, sondern sich auf eine Wirtschaftsgemeinschaft beschr&auml;nkt, kann nicht deutlicher demonstriert werden. Griechenland w&auml;re schon l&auml;ngst einem &auml;hnlichen Schicksal ausgesetzt, w&auml;re nicht der heilige Euro in Gefahr. Allerdings ist noch nicht ausgemacht, ob nicht der Wirtschaftseinbruch in Griechenland weitaus dramatischer ausfallen wird, als bisher prognostiziert. &ndash; Die ganze EU-Erweiterung bricht in sich zusammen: Geschw&auml;tz von sich selbst ma&szlig;los &uuml;bersch&auml;tzenden Kommissionsmitgliedern und von im Interesse nationalen Exportkapitals agierenden Politikern. Vertiefung w&auml;re die Vorbedingung f&uuml;r die Osterweiterung, selbst f&uuml;r die S&uuml;derweiterung gewesen. In aller Vorsicht h&auml;tte man die wirtschaftlich r&uuml;ckst&auml;ndigen Volkswirtschaften der Periphrie an das Niveau der europ&auml;ischen Zentralstaaten heranf&uuml;hren m&uuml;ssen. Stattdessen lie&szlig; die EU vom willf&auml;hrigen wissenschaftlichen Mainstream Studien an masse produzieren mit so seltsamen Titeln wie &ldquo;Die Kosten des Nichtbeitritts&rdquo; oder so &auml;hnlich. Basis war eine an Schlichtheit kaum zu &uuml;berbietende Heckscher-Ohlin-Welt, in der Kapital von kapitalreichen (niedriger Zins) in kapitalarme (hoher Zins) Volkswirtschaften flie&szlig;en sollte und in der der Handel zu einer Arbeitsleilung zwischen arbeitsintensiver Produktion (Peripherie) und einer kapitalintensiven (Zentrum) Produktion f&uuml;hren sollte. Das alles unter dem wohlwollenden Druck der europ&auml;ischen &ldquo;Wettbewerbsordnung&rdquo;. &ndash; Lettland ist nicht nur ein Opfer einer unsolidarischen EU, sondern auch Zeugnis europaweit versagender Wirtschaftswissenschaften.<br>\n<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Stichwort: Israel-Lobby &ndash; Widerspruch und Kritik erw&uuml;nscht<\/strong><br>\nMehrere Organisationen sorgen in Washington daf&uuml;r, dass die Interessen des j&uuml;dischen Staates in den USA vertreten werden. AIPAC ist die einflussreichste &ndash; und umstrittenste.<br>\nDer gro&szlig;e Einfluss und die in der Vergangenheit einseitige Ausrichtung der AIPAC st&ouml;&szlig;t aber auch bei vielen Freunden Israels in den USA auf Kritik. So gr&uuml;ndete sich vor zwei Jahren die Organisation J Street. Der Name ist eine Anspielung an die K Street, die Stra&szlig;e der Lobbyisten in Washington.<br>\nEine Stra&szlig;e mit dem Buchstaben &ldquo;J&rdquo; gibt es in der US-Hauptstadt nicht. J Street will liberale amerikanische Juden und Freunde Israels vertreten, die sich in den anderen Organisationen nicht zuhause f&uuml;hlen. Man betont aber, nicht Opposition sondern Erg&auml;nzung zum Beispiel zu AIPAC zu sein.<br>\nDer entscheidende Unterschied ist jedoch, dass J Street offen daf&uuml;r eintritt, dass die US-Regierung Israel widersprechen sollte, wenn es aus ihrer Sicht langfristig im Interesse Israels ist. In einer ganzseitigen Anzeige in der &ldquo;New York Times&rdquo; am Montag (22.03.2010) hei&szlig;t es zum Beispiel, dass Israel extremistischen Siedlern nicht l&auml;nger erlauben d&uuml;rfe, die Freundschaft zu den USA und die Zukunft Israels zu gef&auml;hrden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw-world.de\/dw\/article\/0,,5379795,00.html\">Deutsche Welle<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> &Uuml;ber Kriegsverbrechen im Gaza-Streifen wird h&auml;ufig auf eine Weise diskutiert, die Israel jegliches Recht auf ein milit&auml;risches Vorgehen gegen den Raketenbeschuss der Hamas abspricht. Doch auch wer dem nicht folgen mag, hat hinreichend Anlass, die Politik der israelischen Regierung zu kritisieren. Deren Vorgehen wird nun auch <a href=\"http:\/\/www.hagalil.com\/newsletter\/nl\/10-03-02.htm\">von immer mehr Israelis in Frage gestellt<\/a>: &bdquo;Der Regierung liegt ein Bericht des Reut-Instituts vor, der konstatiert, dass Israel mit einem Angriff auf die Legitimit&auml;t seiner Existenz als j&uuml;discher und demokratischer Staat konfrontiert ist. Die globale Delegitimierung Israels habe sich zur strategischen Bedrohung ausgewachsen, die die Existenz Israels ebenso gef&auml;hrden k&ouml;nne wie die Milit&auml;rmacht feindlicher Staaten. Doch die Schlussfolgerungen der Studie d&uuml;rften Netanyahu und seinen rechten Koalitionspartnern missfallen, denn der Bericht kritisiert vor allem die Arbeit des Au&szlig;enministeriums, das derzeit von Avigdor Lieberman geleitet wird: &ldquo;Der Minister kann das Problem nicht l&ouml;sen, er ist ein Teil davon&rdquo;, brachte es Ari Shavit auf den Punkt. Lieberman, der immer wieder mit rabiater Rhetorik und Drohgeb&auml;rden auff&auml;llt, werde als die &ldquo;h&auml;ssliche Seite&rdquo; Israels gesehen. In der arabischen Welt werde er verachtet, in Europa stelle man ihn mit Jean-Marie Le Pen auf eine Stufe.<br>\nDoch ein Personalwechsel an der Spitze w&uuml;rde nicht gen&uuml;gen. &ldquo;Das Au&szlig;enministerium ist auf die Herausforderungen der sechziger Jahre eingerichtet&rdquo;, kritisiert das Institut. Den derzeitigen Problemen sei die israelische Diplomatie nicht gewachsen.&ldquo;<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>&Ouml;sterreichische Studie: Immer mehr Akademiker prek&auml;r besch&auml;ftigt<\/strong><br>\nAkademiker sind selten arbeitslos, aber die prek&auml;ren Besch&auml;ftigungs-Verh&auml;ltnisse sind stark gestiegen. Eine Studie widerspricht der Ansicht, es gebe zu wenig Uni-Absolventen.<br>\nImmer weniger Akademiker finden Besch&auml;ftigungen, die ihrer Ausbildung entsprechen: Seit 1991 ist der Anteil von 83 auf 73 Prozent gesunken. Auf diese Entwicklung macht eine Studie des Instituts f&uuml;r Bildungsforschung der Wirtschaft aufmerksam.<br>\nImmer weniger Akademiker kommen im &ouml;ffentlichen Dienst unter, der &ldquo;Trend&rdquo; geht eindeutig in Richtung privater Besch&auml;ftigung. Waren vor rund 20 Jahren noch 50 Prozent der Akademiker im &ouml;ffentlichen Sektor t&auml;tig, sind es heute nur noch 43 Prozent.<br>\nW&auml;hrend jeder Fachhochschulabg&auml;nger aus 1,29 Online-Inseraten w&auml;hlen kann, sind es f&uuml;r Universit&auml;tsabg&auml;nger nur 0,28. Besser sieht es im internen Uni-Vergleich f&uuml;r die Wirtschaftsstudien aus: Pro Absolvent gibt es immerhin 0,57 Inserate. Die Geistes- und Kulturwissenschaft steht am schlechtesten da: Ein Graduierter trifft auf 0,02 Online-Stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/bildung\/universitaet\/548046\/index.do?_vl_backlink=\/home\/index.do%20\">Die Presse<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Absichten dieses Instituts der Wirtschaft sind allerdings mit H&auml;nden zu greifen: Weniger Geisteswissenschaftler, k&uuml;rzere Studienzeiten, die Einf&uuml;hrung von Berufsakademien.<br>\n<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Die Politik hat gegen die Fortsetzung der Finanzkrise nichts unternommen; Qualit&auml;tssiegel f&uuml;r das Gesch&auml;ft mit Verbriefungen; Bankenabgabe ist W&auml;hlert&auml;uschung; R&uuml;ckkehr der &bdquo;Angebotsidioten&ldquo;; klamme Kommunen; Arzneimittelpreise; CSU will privaten Kassenbeitrag; R&uuml;ttgers, der K&uuml;mmerer; katholische Vertuschung; Schlafst&ouml;rungen und psychische Belastungen nehmen zu; Lettlands Weg in die Knechtschaft; Israel-Lobby; prek&auml;r besch&auml;ftigte Akademiker.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4906\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4906","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4906","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4906"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4906\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4931,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4906\/revisions\/4931"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4906"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4906"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4906"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}