{"id":49068,"date":"2019-02-06T08:38:18","date_gmt":"2019-02-06T07:38:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068"},"modified":"2019-02-06T12:18:46","modified_gmt":"2019-02-06T11:18:46","slug":"hinweise-des-tages-3299","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068#h01\">Streik in Frankreich: Gelbwesten verbr&uuml;dern sich mit Linken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068#h02\">&bdquo;Anti-Randalierer-Gesetz&ldquo; gebilligt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068#h03\">Interessante Texte zur Gewalt gegen die Gelbwesten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068#h04\">Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068#h05\">&bdquo;Russland sucht die strategische Konfrontation&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068#h06\">Die Demokratieheuchler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068#h07\">Tagesschau betreibt Desinformation, um Au&szlig;enminister Maas und den USA beim Sturz von Maduro zu helfen und der DJV-Vorsitzende reitet weiter gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068#h08\">Hartz IV &ndash; ein neues Gewand f&uuml;r alte Ausbeutung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068#h09\">Die sogenannte Grundrente nicht zerreden, sondern sachlich kritisieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068#h10\">Industriestrategie: Gr&uuml;ne werfen Altmaier Bevorzugung von Gro&szlig;konzernen vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068#h11\">Pharmakonzerne verdienen Milliarden mit &uuml;berteuerten Krebs-Medikamenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068#h12\">Sich mit den T&auml;tern anlegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068#h13\">Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068#h14\">Schweizer f&uuml;r Beitritt zum Atomwaffen-Verbotsvertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068#h15\">Rechter Durchmarsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068#h16\">US-Senatoren gegen Wiederwahl von Evo Morales in Bolivien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49068#h17\">Das neue Great Game um Afghanistan und die Taliban<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Streik in Frankreich: Gelbwesten verbr&uuml;dern sich mit Linken<\/strong><br>\nGelbwesten und Gewerkschafter haben am Dienstag in Frankreich erstmals gemeinsam gestreikt. Pr&auml;sident Macron ger&auml;t unter Druck von links. Doch auch in seiner eigenen Partei nimmt der Unmut zu.<br>\n(&hellip;) Viele Schulen und &Auml;mter blieben am Dienstag geschlossen. Der &ouml;ffentliche Verkehr kam teilweise zum Erliegen, w&auml;hrend der internationale Bahn- und Flugverkehr kaum gest&ouml;rt wurde. Die Gewerkschaften CFDT und Force Ouvri&egrave;re hatten sich dem Aufruf nicht angeschlossen; einzelne beteiligten sich allerdings an dem Ausstand.<br>\nNeue Forderung &laquo;Steuergerechtigkeit&raquo;<br>\nWichtiger als die wirtschaftlichen Folgen waren die politischen Auswirkungen: Erstmals in der Sozialkrise, die Frankreich seit November im Griff h&auml;lt, kam es zu einem Schulterschluss zwischen Gelbwesten und Linken. Bei den Sperren in Rungis waren auch Abgeordnete der Partei &laquo;La France insoumise&raquo; (LFI) sowie Sozialisten und Kommunisten zugegen. Sie hatten sich hinter Drouets Aufruf gestellt und die Streiklosung des &laquo;sozialen Notstandes&raquo; &uuml;bernommen. Drouet verk&ouml;rpert mit seinem harten Kurs &ndash; er ruft zum &laquo;Aufstand mit allen Mitteln&raquo; auf &ndash; nicht die ganze Bewegung der Gilets jaunes. Dass er mit der Opposition gemeinsame Sache macht, zeugt indessen von einem Linksschwenker der urspr&uuml;nglich unpolitischen Bewegung. Noch im November hatte CGT-Boss Philippe Martinez Kritik an den &shy;Gilets jaunes ge&uuml;bt, da sie anf&auml;nglich nur tiefere Steuern verlangten. Heute lautet ihre Hauptforderung &laquo;justice fiscale&raquo; &ndash; Steuergerechtigkeit&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.luzernerzeitung.ch\/international\/streik-in-frankreich-gelbwesten-verbruedern-sich-mit-linken-ld.1091240\">Luzerner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Jeder Aufstand entwickelt, je mehr sich der Konflikt zuspitzt und je l&auml;nger er dauert, zwangsl&auml;ufig seine eigene Dynamik. Entweder nach links oder nach rechts. In Frankreich scheint es in die richtige Richtung zu laufen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Landesweiter Streik in Frankreich<\/strong><br>\nAm Dienstag hat in Frankreich ein landesweiter Streik stattgefunden. Aufgerufen hatte die Gewerkschaft CGT, andere Gewerkschaften haben sich angeschlossen. Demonstriert haben auch die Gelbwesten, die sich sonst nur samstags an den Verkehrskreiseln treffen. Auch Lothringen war betroffen.<br>\nDie Forderungen sind nicht bei allen Gruppen gleich. Zusammengefasst sehen sie in etwa so aus: Erh&ouml;hung des Mindestlohns auf 1450 Euro im Monat. Erh&ouml;hung aller L&ouml;hne, Geh&auml;lter und Renten. Ein genereller Zuschuss f&uuml;r die, die den Nahverkehr nutzen. Abschaffung der Rentenreform, inklusive deren Besteuerung. &Uuml;berhaupt mehr Steuergerechtigkeit und Aufrechterhaltung des &ouml;ffentlichen Dienstes. [&hellip;]<br>\nIn Paris gingen mehrere tausend Menschen auf die Stra&szlig;e. Die Demonstranten forderten h&ouml;here L&ouml;hne und Geh&auml;lter und eine Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer, die unter Pr&auml;sident Emmanuel Macron weitgehend abgeschafft worden war. Der Eiffelturm blieb f&uuml;r Touristen geschlossen, da sich Mitarbeiter an der Kundgebung beteiligten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr3\/themen\/panorama\/streik_frankreich104.html\">SR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Anti-Randalierer-Gesetz&ldquo; gebilligt<\/strong><br>\nMit einem umstrittenen Gesetz will Frankreich st&auml;rker gegen Gewaltt&auml;ter bei Demonstrationen vorgehen. Nach teils gewaltsamen Protesten der sogenannten Gelbwesten billigte das Parlament in erster Lesung ein &ldquo;Anti-Randalierer-Gesetz&rdquo;. Polizei und Beh&ouml;rden sollen mehr Befugnissen erhalten.<br>\nSie k&ouml;nnen danach Demonstrationsverbote gegen Teilnehmer aussprechen, &ldquo;die eine besonders schwere Gefahr f&uuml;r die &ouml;ffentliche Ordnung&rdquo; darstellen. Eine richterliche Grundlage ist nicht mehr notwendig. Wer gegen das Demonstrationsverbot verst&ouml;&szlig;t, muss mit sechs Monaten Haft und einer Geldstrafe von 7500 Euro rechnen.<br>\nVermummen kann teuer werden<br>\nAuch die Sanktionen gegen mutma&szlig;liche Gewaltt&auml;ter w&auml;hrend eines Protests sollen versch&auml;rft werden. Das &ldquo;Anti-Randalierer-Gesetz&rdquo; verbietet es Demonstranten, sich zu vermummen. Wer sein Gesicht trotzdem teilweise oder ganz verh&uuml;llt, riskiert eine Haftstrafe von einem Jahr. Au&szlig;erdem drohen 15.000 Euro Geldstrafe.<br>\nIn der Nationalversammlung gab es mit 387 zu 92 Stimmen zwar eine breite Mehrheit, doch das Vorhaben ist auch in der Regierungspartei umstritten. Dutzende Abgeordnete der Partei &ldquo;La R&eacute;publique en Marche&rdquo; von Pr&auml;sident Emmanuel Macron enthielten sich. Der Entwurf st&ouml;&szlig;t vor allem beim linken Fl&uuml;gel auf Widerstand&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/frankreich-proteste-143.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Die Regierung Macron versucht mit allen Mitteln, die Demonstrationen einzud&auml;mmen. Sie bek&auml;mpft die Demonstranten und nicht die Ursachen des Unmutes. Sie f&uuml;hrt den Kampf der Eliten gegen das aufbegehrende Volk. Das ist immer der Anfang vom Ende jeder Schreckensherrschaft. Gewalt statt Kompromisse an das Volk. Die franz&ouml;sische Polizei verschie&szlig;t massiv Tr&auml;nengas und jetzt sollen Demonstranten, die sich mit einer Maske sch&uuml;tzen daf&uuml;r ins Gef&auml;ngnis kommen. Die Forderungen der Gelbwesten werden immer konkreter. Die Antwort der Regierung daf&uuml;r immer unnachgiebiger. Die Revolution steht ante Portas.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Interessante Texte zur Gewalt gegen die Gelbwesten<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gilets jaunes: sur l&rsquo;usage du flashball, le directeur de la police rappelle les r&egrave;gles<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.huffingtonpost.fr\/2019\/01\/16\/gilets-jaunes-sur-lusage-du-flashball-le-directeur-de-la-police-rappelle-les-regles_a_23643777\/?ncid=other_huffpostre_pqylmel2bk8&amp;utm_campaign=related_articles\">Huffpost\/FR<\/a>\n<p><strong>Deutsche &Uuml;bersetzung von Macro Wenzel:<\/strong><\/p>\n<p>Gelbe Westen: Bei der Verwendung von Abwehrgeschossen erinnert der Polizeichef an die Regeln.<br>\nDer Pr&auml;fekt Eric Morvan erinnert seine Truppen daran, &ldquo;ausschlie&szlig;lich auf den Torso und die oberen oder unteren Gliedma&szlig;en zu zielen&rdquo;.<br>\nGELBE WESTEN &ndash; Der Leiter der Nationalpolizei schickte, laut Bericht von France 3 vom 16. Januar, am Dienstag, den 15. Januar, ein &ldquo;Telegramm&rdquo; an die Polizeibeamten. Erkl&auml;rtes Ziel sei es, die Bedingungen f&uuml;r den Einsatz von Abwehrgeschossen (LBDs) in Erinnerung zu rufen. Das Geschoss ist bekannt daf&uuml;r, bei den Demonstrationen der gelben Westen bereits mehrere Verletzungen verursacht zu haben. Der Menschenrechtsverteidiger Jacques Toubon hat seit Beginn des Konflikts 25 Hinweise erhalten &ndash; einige von ihnen von Kollektiven -, 12 von ihnen beziehen sich auf das Abfeuern von Abwehrgeschossen.<br>\n&ldquo;[Es] kann w&auml;hrend einer Menschenansammlung (&hellip;.) im Falle von Gewalt (&hellip;) gegen die Polizei verwendet werden[oder] wenn sie&rdquo;, kann man auf der Website von France Info lesen. (Anmerkung MW.: der Satz wurde auch im franz&ouml;sischen Original offen gelassen).  &ldquo;Diese Umst&auml;nde entsprechen den st&auml;dtischen Unruhen, denen Polizeibeamte derzeit ausgesetzt sind.&rdquo; Der Pr&auml;fekt &Eacute;ric Morvan &ldquo;fordert&rdquo; dann die Polizeibeamten auf, &ldquo;streng darauf zu achten, dass die Betriebsbedingungen&rdquo; der Abwehrgeschosse strikt eingehalten werden. &ldquo;Der Sch&uuml;tze darf nur auf den Oberk&ouml;rper und die oberen oder unteren Gliedma&szlig;en zielen&rdquo;, sagte er und f&uuml;gte hinzu, dass der Polizist &ldquo;den Gesundheitszustand der betroffenen Person sicherstellen muss.<br>\nDie Mahnung des Direktors der Nationalpolizei kommt zu einem Zeitpunkt, an dem regelm&auml;&szlig;ig von den Gelbwesten auf die Abwehrgeschosse als Ursache f&uuml;r Verletzungen hingewiesen wird. Am vergangenen Samstag, w&auml;hrend des IX. Aktes der Bewegung, wurde in Stra&szlig;burg ein Jugendlicher im Gesicht verletzt. Eine Verletzung, die auf ein Abwehrgeschoss zur&uuml;ckgef&uuml;hrt wird, so eine Quelle aus der N&auml;he der Rettungsdienste. Auch ein Fotograf der Regionalzeitung Sud Ouest sagt, bei einer Kundgebung in La Rochelle am 12. Januar Opfer dieser Waffe geworden zu sein. Laut einer Polizeiquelle wurden am einzigen Aktionstag vom 12. Januar mindestens 5 Demonstranten durch das LBD-Feuer &ldquo;wahrscheinlich&rdquo; schwer verletzt.<br>\nNach Bilanz des Fact-Checking Service der Zeitung &bdquo;Lib&eacute;ration&ldquo; , der sich auf die Arbeit des militanten Kollektivs &ldquo;Disarm Them&rdquo; st&uuml;tzt, wurden seit Beginn der Mobilisierung mindestens 69 &ldquo;gelbe Westen&rdquo; und Journalisten durch LBD-Feuer verletzt und mindestens 14 von ihnen haben das Augenlicht verloren.<br>\nAnfang Dezember forderten rund 200 Personen ein &ldquo;sofortiges&rdquo; Verbot der Verwendung dieser Schulterwaffen, die 40 mm halbstarre Geschosse abfeuern.<br>\nIm Januar 2018 hatte der Menschenrechtsverteidiger Jacques Toubon der Nationalversammlung einen ausdr&uuml;cklichen Bericht &uuml;ber den R&uuml;ckzug von &ldquo;Abwehrgeschossen aus der Ausr&uuml;stung der Streitkr&auml;fte der &ouml;ffentlichen Ordnung&rdquo; vorgelegt. Im Dezember letzten Jahres lehnte der Europ&auml;ische Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte (EMRK) jedoch den dringenden Antrag von Demonstranten ab, die von Sch&uuml;ssen dieser Abwehrgeschosse getroffen worden waren, und ihn aufforderten, ihre Verwendung in Frankreich zu verbieten.<\/p><\/li>\n<li><strong>Castaner d&eacute;fend le LBD, sans lequel il y aurait selon lui &ldquo;plus de bless&eacute;s&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/actu.orange.fr\/france\/castaner-defend-le-lbd-sans-lequel-il-y-aurait-selon-lui-plus-de-blesses-CNT000001c4qCb.html\">Orange<\/a>\n<p><strong>Deutsche &Uuml;bersetzung von Macro Wenzel:<\/strong><\/p>\n<p>Castaner verteidigt die LBD, ohne die es seiner Meinung nach &ldquo;mehr Verwundete&rdquo; geben w&uuml;rde.<br>\nInnenminister Christophe Castaner verteidigte am Freitag den Einsatz der umstrittenen LBD-Granaten durch die Polizei, die daf&uuml;r verantwortlich gemacht werden, Demonstranten schwere Verletzungen zugef&uuml;gt zu haben, und er sagte, dass es ohne sie &ldquo;viel mehr Verletzte&rdquo; gegeben h&auml;tte.<br>\nHerr Castaner reagierte damit insbesondere auf die &Auml;u&szlig;erungen des Menschenrechtsaktivisten Jacques Toubon, der am Donnerstag die Aussetzung f&uuml;r den ausgedehnten Einsatz von  LBD-Granaten forderte, dies aufgrund ihrer &ldquo;Gef&auml;hrlichkeit&rdquo; bei den Demonstrationen der Gelbwesten.<br>\n&ldquo;Wenn Sie den Strafverfolgungsbeh&ouml;rden die Verteidigung wegnehmen, was bleibt ihnen dann noch? Sie haben immer noch K&ouml;rperkontakt &ndash; und es wird sicherlich noch viel mehr Verletzungen geben &ndash; oder sie m&uuml;ssen ihre Handfeuerwaffen benutzen, was die ultimative L&ouml;sung ist&rdquo;, sagte Herr Castaner Europe 1.<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen dazu in der Lage sein, Tr&auml;nengas und Werkzeuge wie den LBD&rdquo; zu nutzen, um &ldquo;die &ouml;ffentliche Ordnung weiterhin zu sch&uuml;tzen&rdquo; angesichts von &ldquo;gro&szlig;er Gewalt&rdquo; und &ldquo;systematischen Angriffen auf unsere Institutionen&rdquo; und &ldquo;unsere Polizeikr&auml;fte&rdquo;, f&uuml;gte er hinzu.<br>\nDie Ordnungskr&auml;fte haben &ldquo;das Recht, Gewalt anzuwenden, wenn es notwendig ist, und zwar immer in verh&auml;ltnism&auml;&szlig;iger Weise&rdquo;, so der Minister weiter.<br>\nW&auml;hrend die Regierung keine Zahlen f&uuml;r die von der LBD verletzten Demonstranten nennt, haben das Aktivistenkollektiv &ldquo;Disarm Them&rdquo; und der freiberufliche Journalist David Dufresne seit Beginn der Proteste der Gelbwesten im November letzten Jahres fast 100 schwere Verletzungen gemeldet, die Mehrzahl davon durch LBD-Abwehrgranaten, darunter auch etwa 15 Menschen, die ein Auge verloren haben.<br>\nTrotz der Kontroverse hat das Innenministerium am 23. Dezember eine Ausschreibung f&uuml;r den Erwerb von 1.280 neuen LBDs ver&ouml;ffentlicht.<br>\n&ldquo;Es kann vorkommen, dass Verteidigungswaffen wie die LBD missbraucht werden&rdquo;, r&auml;umte der Minister ein, und &ldquo;in diesem Fall leiten wir eine Untersuchung ein&rdquo;. Um eine LBD einsetzen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen die Ordnungskr&auml;fte &bdquo;eine Genehmigung&rdquo; haben, &ldquo;geschult&rdquo; sein und &ldquo;strenge Regeln&rdquo; einhalten, an die sie k&uuml;rzlich erinnert wurden, sagte er.<br>\nSeit Beginn des Konflikts gab es 81 Gerichtsvorladungen an die IGPN&rdquo;,  (Anmerkung M.W: Generalinspektion der Police nationale (Inspection g&eacute;n&eacute;rale de la police nationale, IGPN), Dienstaufsicht ) die &ldquo;Polizei der Polizei&rdquo;, wegen &ldquo;verschiedener Verst&ouml;&szlig;e, von Beleidigung bis zur schweren Verletzung&rdquo;, sagte er und erkl&auml;rte, er wolle, dass &ldquo;Transparenz systematisch erreicht werden soll&rdquo;.<br>\nAuf die Frage nach dem 10. Samstag der f&uuml;r Samstag erwarteten Demonstration der &ldquo;Gelben Westen&rdquo; k&uuml;ndigte M. Castaner an, dass die Regierung &ldquo;wieder viele Polizisten auf der Stra&szlig;e einsetzen&rdquo; werde.<\/p><\/li>\n<li><strong>NFO FRANCE 3. &ldquo;Gilets jaunes&rdquo; : le directeur de la police nationale rappelle aux policiers les conditions d&rsquo;utilisation du flash-ball<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.francetvinfo.fr\/economie\/transports\/gilets-jaunes\/info-france-3-le-directeur-de-la-police-nationale-rappelle-aux-policiers-les-conditions-d-utilisation-du-flash-ball-largement-employe-lors-des-manifestations-de-gilets-jaunes_3147211.html\">franceinfo<\/a>\n<p><strong>Deutsche &Uuml;bersetzung von Macro Wenzel:<\/strong><\/p>\n<p>Den Gewehren zum Abschuss von Abwehrmunition  wird vorgeworfen, bei den Demonstrationen der &ldquo;gelben Westen&rdquo; zahlreiche Verletzungen verursacht zu haben, und ihre st&auml;ndige Anwendung durch Polizisten wirft viele Fragen auf. Angesichts der Kontroverse schickte der Generaldirektor der nationalen Polizei, Pr&auml;fekt Eric Morvan, am Dienstag, den 15. Januar, ein Telegramm an seine Truppen, das France 3 vorliegt. In diesem Dokument erinnert er an die Regeln f&uuml;r den Einsatz von Abwehrgeschossen bei den Ma&szlig;nahmen zur Aufrechterhaltung der Ordnung.<br>\nDas 40 mm Gewehr zum Verschie&szlig;en der Abwehrmunition &ldquo;kann bei einer Menschenansammlung (&hellip;.) im Falle von Gewalt (&hellip;.), gegen die Polizeikr&auml;fte eingesetzt werden&rdquo; oder &ldquo;wenn sie das von ihnen besetzte Territorium nicht anderweitig verteidigen k&ouml;nnen&rdquo;, schreibt der Leiter der nationalen Polizei. &ldquo;Diese Umst&auml;nde entsprechen den st&auml;dtischen Unruhen, denen Polizisten derzeit ausgesetzt sind&rdquo;, f&auml;hrt er fort.<br>\nDer Sch&uuml;tze darf nur auf den Rumpf und die Gliedma&szlig;en zielen.<br>\n&ldquo;Der LBD kann eine angemessene Reaktion sein, um eine gewaltt&auml;tige und\/oder gef&auml;hrliche Person abzuschrecken oder zu neutralisieren&rdquo;, f&uuml;gte er hinzu. Aber der Pr&auml;fekt &ldquo;fordert&rdquo; die Polizisten auf, &ldquo;streng darauf zu achten, dass die Einsatzbedingungen&rdquo; dieser Waffe eingehalten werden. &ldquo;Entfernungsintervalle (&hellip;.) m&uuml;ssen eingehalten werden.&rdquo; Der Polizeibeamte, der mit der LBD 40 schiesst, &ldquo;darf nur eine Art von Munition mitnehmen&rdquo;. &ldquo;Der Sch&uuml;tze darf nur auf den Rumpf und die oberen oder unteren Gliedma&szlig;en zielen.&rdquo;<br>\n&ldquo;Nach einer Schie&szlig;erei und im Falle einer Verhaftung, sobald es die Einsatzbedingungen zulassen&rdquo;, f&uuml;gt der Generaldirektor der Nationalpolizei hinzu, &ldquo;ist es ratsam, den Gesundheitszustand der Person zu &uuml;berpr&uuml;fen und sie medizinisch behandeln zu lassen, wenn ihr Gesundheitszustand es verlangt&rdquo;.<br>\nEric Morvan &ldquo;fordert&rdquo;, &ldquo;die in dieser Botschaft enthaltenen Bestimmungen sehr genau einzuhalten und entsprechende Anweisungen zu erteilen, damit sie w&auml;hrend der operativen Unterweisungen vor jedem Einsatz der Ordnungskr&auml;fte in Erinnerung gerufen werden&rdquo;.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Lesen Sie zu diesen drei Artikeln bitte auch unseren gestrigen Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49060\">Innenminister &hellip; hat &hellip; die Bereitschaftspolizei angewiesen, nicht mehr auf Kopf und Genitalien zu zielen<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Venezuela<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wall Street Journal: Regimewechsel in Venezuela nur Auftakt einer Neuordnung Lateinamerikas<\/strong><br>\nDer Versuch der USA, den venezolanischen Pr&auml;sidenten aus dem Amt zu dr&auml;ngen, sei nur der erste Schritt hin zu einer Neuordnung Lateinamerikas. Das schreibt das Wall Street Journal. Demnach wolle die USA auch die Regierungen in Kuba und Nicaragua st&uuml;rzen.<br>\nIn einem Artikel des Wall Street Journal vom Mittwoch hei&szlig;t es, dass der versuchte Regimewechsel in Venezuela nur der Auftakt der Umsetzung eines US-amerikanischen Plans zur Neuordnung Lateinamerikas sei.<br>\nDanach zielen die USA nicht nur auf die Beseitigung der Regierung von Nicolas Maduro ab, sondern auch auf Umst&uuml;rze in Kuba und Nicaragua sowie auf ein Zur&uuml;ckdr&auml;ngen des russischen, chinesischen und iranischen Einflusses in der Region. Es sei das Ziel der US-Regierung, die Verbindungen zwischen Venezuela und Kuba zu kappen und die &ldquo;Regime&rdquo; in beiden L&auml;ndern zu Fall zu bringen.<br>\n(&hellip;) Die geplante Neuordnung Lateinamerikas ist somit auch eine R&uuml;ckkehr der USA zu l&auml;ngst bekannten Verhaltensmustern. Die Umrisse der neuen Strategie wurden bereits im November durch den Nationalen Sicherheitsberater John Bolton skizziert, der Kuba, Venezuela und Nicaragua in einer Rede zur &ldquo;Troika der Tyrannei&rdquo; erkl&auml;rte. Diese Troika werde zerfallen:<br>\n&bdquo;Die USA freuen sich darauf, jede Spitze dieses Dreiecks fallen zu sehen: in Havanna, in Caracas, in Managua.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/amerika\/83583-wall-street-journal-regimewechsel-in\/?fbclid=IwAR1lfzQL9BDZUAgS1QHYfg8q1f1WmrYXOIIIxi9AOIA9pP5mAHhNdi1QYpA\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Nach dem offensichtlichen Scheitern der US-amerikanischen Politik, die Regierung in Syrien zu st&uuml;rzen, nach dem Fiasko, das sie in Syrien und Libyen angerichtet haben, scheinen die Falken in den USA sich jetzt verst&auml;rkt auf Lateinamerika zu konzentrieren. Und erste Erfolge haben sie ja auch schon zu verzeichnen, besonders in Brasilien.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Warum informieren Medien nicht &uuml;ber das V&ouml;lkerrecht?<\/strong><br>\nWas sagt das V&ouml;lkerrecht zum Wirtschaftsboykott, zur politischen Einmischung und zu den Drohkulissen gegen Maduro?<br>\nV&ouml;lkerrechts-Professoren erkl&auml;ren, dass ein milit&auml;risches Eingreifen der USA gegen die UN-Charta versto&szlig;en w&uuml;rde. &ndash; Derweil freut sich Trumps Sicherheitsberater John R. Bolten bereits darauf, dass US-&Ouml;lkonzerne in Venezuela bald investieren und dort produzieren k&ouml;nnen.<br>\nSeit sich der venezolanische Parlamentspr&auml;sident Juan Guaid&oacute; zum Interimspr&auml;sidenten erkl&auml;rte, sind fast zwei Wochen verstrichen. Doch trotz der intensiven Berichterstattung liest und h&ouml;rt man wenig dar&uuml;ber, ob die verschiedenen Interventionen des Auslands das internationale V&ouml;lkerrecht respektieren.<br>\nNicht nur Regierungen, sondern auch viele Medien prangern Verletzungen des V&ouml;lkerrechts sehr selektiv an. Die Gleichen, welche Russland wiederholt der &laquo;v&ouml;lkerrechtswidrigen Annexion der Krim&raquo; und der &laquo;v&ouml;lkerrechtswidrigen Einmischung in der Ostukraine&raquo; bezichtigen, halten sich in Sachen V&ouml;lkerrecht auff&auml;llig still, wenn etwa die T&uuml;rkei Grenzgebiete in Syrien milit&auml;risch besetzt und unter ihre Kontrolle bringt, oder wenn die USA in Syrien Milit&auml;rbasen einrichten und unterhalten.<br>\nDas klassische V&ouml;lkerrecht tauge eben wenig, sagen einige. Es sei veraltet und werde nicht von allen L&auml;ndern anerkannt. Wegen des Vetorechts sei der UN-Sicherheitsrat h&auml;ufig handlungsunf&auml;hig und Verst&ouml;sse gegen die UN-Charta w&uuml;rden nicht sanktioniert.<br>\nDoch insbesondere f&uuml;r Kleinstaaten wie die Schweiz ist es essentiell, dass unter den Staaten nicht das Recht des St&auml;rkeren gilt, sondern dass internationale Normen, wie sie in der UN-Charta festgeschrieben sind, ein m&ouml;glichst friedliches Nebeneinander f&ouml;rdern. Im Zentrum steht das in der UN-Charta verankerte Verbot der Gewaltanwendung. Dazu geh&ouml;ren auch einseitige Wirtschaftssanktionen. Werden jedoch solche von der UNO beschlossen, ist auch die Schweiz als UNO-Mitglied dazu verpflichtet, diese Sanktionen umzusetzen.<br>\nEine zentrale Frage und weitere Fragen<br>\n(&hellip;) Laut UN-Charta d&uuml;rften die USA, Russland oder China gegen ein Land nur dann wirtschaftliche oder milit&auml;rische Gewalt anwenden, wenn der Sicherheitsrat eine solche Intervention einstimmig beschlie&szlig;t, weil eine Regierung die Bev&ouml;lkerung im eigenen Land nicht sch&uuml;tzt vor Genozid, Kriegsverbrechen, ethnischen S&auml;uberungen oder schweren Verbrechen gegen die Menschlichkeit.<br>\nIm Fall von Venezuela wird der Sicherheitsrat f&uuml;r eine ausl&auml;ndische Intervention kein gr&uuml;nes Licht geben, weil Russland und China einen solchen Beschluss mit einem Veto verhindern w&uuml;rden. Es stellt sich jedoch die Frage, ob die wirtschaftliche, soziale, politische und menschenrechtliche Lage in Venezuela einen solchen Beschluss des Sicherheitsrats &uuml;berhaupt rechtfertigen w&uuml;rde.<br>\nKam es zu einem Genozid? Zu Kriegsverbrechen? Zu ethnischen S&auml;uberungen? Zu schweren Verbrechen gegen die Menschlichkeit?<br>\nOb wenigstens eine dieser Voraussetzungen f&uuml;r eine Einmischung der Gro&szlig;m&auml;chte und des UN-Sicherheitsrats erf&uuml;llt ist, dar&uuml;ber sollten die Medien m&ouml;glichst faktenbasiert informieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Venezuela-Warum-informieren-Medien-nicht-uber-das-Volkerrecht\">Infosperber<\/a><\/li>\n<li><strong>H&auml;nde weg von Venezuela!<\/strong><br>\nAngesichts der alarmierenden Situation, in der sich Venezuela aktuell befindet, fordern wir den sofortigen Stopp der Intervention der USA und der Europ&auml;ischen Union, ob durch milit&auml;rische Drohungen, politische Unterst&uuml;tzung des Putschisten Guaid&oacute; oder &ouml;konomische Sanktionen.<br>\nAls Lateinamerikaner*innen wissen wir um das katastrophale und tragische Erbe der imperialistischen Einmischung in den L&auml;ndern unseres Kontinents, mit Chile (1973), El Salvador (1979) und Honduras (2009) nur als ein paar Beispiele f&uuml;r die systematischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wir verurteilen die Einmischung von au&szlig;en in die inneren Angelegenheiten Venezuelas, die eine gewaltvolle Konfrontation sch&uuml;rt und eine gef&auml;hrliche Eskalation und regionale Destabilisierung f&ouml;rdert. Die offensichtlich antidemokratische Zusammenarbeit der Regierungen der &bdquo;Lima Gruppe&ldquo; zur weiteren Destabilisierung Venezuelas, fu&szlig;en nicht auf dem aufrichtigen Wunsch zur Unterst&uuml;tzung des venezolanischen Volkes, sondern auf ihrer Unterordnung unter die hegemonialen geopolitischen Interessen im Rahmen des gegenw&auml;rtigen Rechtsrucks, der auch unseren Kontinent ergriffen hat.<br>\nWir sprechen uns aus f&uuml;r eine politische L&ouml;sung durch den Dialog zwischen dem venezolanischen Volk und seinen legitimen politischen Institutionen, ohne Eingriffe, weder durch Sanktionen noch durch mediale Manipulation, um das Recht der V&ouml;lker zu respektieren, selbstbestimmt und unter der Voraussetzung des Wohls des sozialen Kollektivs, selbst die Strategien der wirtschaftlichen und sozialen Erholung zu definieren.<br>\nWir laden alle zum Protest am Hermannplatz in Neuk&ouml;lln ein, gegen die undemokratische und imperialistische Einmischung der deutschen Bundesregierung und f&uuml;r die Achtung der Selbstbestimmung der V&ouml;lker unseres Kontinents, sowie des ganzen globalen S&uuml;dens.<br>\nH&auml;nde weg von Venezuela<br>\nFreitag, 8. Februar, ab 16 Uhr, Hermannplatz, Berlin-Neuk&ouml;lln<br>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/BloqueLAberlin\/\">Die Facebook-Seite des Bloque Latinamericano Berlin<\/a>.<\/li>\n<li><strong>Fahrt alle zur H&ouml;lle Venezuela<\/strong><br>\nLange Zeit unterst&uuml;tzten linke Brigaden das ch&aacute;vistische Projekt. Dann gingen sie auf Distanz. Der Aktivist Jonas Holldack erkl&auml;rt, was schiefgelaufen ist<br>\nCamilo Cienfuegos, ein Revolutionsheld Kubas, war der Namensgeber, als 2006 eine Gruppe junger Menschen aus Deutschland erstmals aufbrach, um die Revolution in Venezuela zu unterst&uuml;tzen. Hugo Ch&aacute;vez, 1999 erstmals zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt, war Sinnbild f&uuml;r linken Aufbruch &ndash; eben den galt es mit freiwilligem Engagement zu unterst&uuml;tzen.<br>\nDer &bdquo;Brigade Camilo Cienfuegos&ldquo; folgten acht weitere Brigaden nach Venezuela und die Gr&uuml;ndung des Vereins &bdquo;Interbrigadas&ldquo; mit Sitz in Berlin-Wedding. Mitgr&uuml;nder Jonas Holldack hat von 2007 an die meiste Zeit in Venezuela gelebt und mit den Brigaden Fabrikbesetzer, landwirtschaftliche Kooperativen und andere Initiativen unterst&uuml;tzt. Heute verfolgt er von Berlin aus, wie der Druck auf Hugo Ch&aacute;vez&rsquo; Nachfolger Nicol&aacute;s Maduro steigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sebastianpuschner\/fahrt-alle-zur-hoelle\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Russland sucht die strategische Konfrontation&ldquo;<\/strong><br>\nNach dem Ausstieg aus dem INF-Vertrag bestehe die Sorge, dass Russland wieder Planungen anstelle, andere L&auml;nder milit&auml;risch zu &uuml;berfallen, sagte der Experte f&uuml;r Sicherheitspolitik, Joachim Krause, im Dlf. Ein solches Szenario werde in der deutschen Politik &uuml;berhaupt nicht thematisiert.<br>\n(&hellip;) Dobovisek: Welche Strategie erkennen Sie in Moskaus Vorgehen?<br>\nKrause: Ich mache mir Sorgen, dass Moskau wieder dabei ist, Planungen anzustellen, einzelne L&auml;nder zu &uuml;berfallen, milit&auml;risch zu &uuml;berfallen. Das macht sonst kein Land in Europa, und das ist eigentlich ein Politikum, welches in der deutschen Politik &uuml;berhaupt nicht so thematisiert wird, sondern es wird immer davon gesprochen, dass der Vertrag so wichtig ist und dass wir Entspannung brauchen und, und, und, aber wenn ein Land sich so gegen Grunds&auml;tze europ&auml;ischer Sicherheitspolitik und Sicherheitsordnung wendet, muss man das doch eigentlich mal thematisieren. Das tut leider kein deutscher Spitzenpolitiker.<br>\n&bdquo;Russland sucht strategische Konfrontation mit dem Westen&ldquo;<br>\nDobovisek: Gleichzeitig sagt aber Russland auch immer wieder, es f&uuml;hle sich provoziert, auch durch die &ndash; in Anf&uuml;hrungsstrichen &ndash; Erweiterung der NATO gen Osten, zum Beispiel ins Baltikum. Wie k&ouml;nnen Sie das entkr&auml;ften?<br>\n(&hellip;) Also es ist ja nicht so, dass die NATO jetzt Russland provoziert hat, sondern diese L&auml;nder wollten in die NATO aufgenommen werden, weil sie sich von Russland bedroht f&uuml;hlen, und gleichzeitig hat man das aber auf eine Art und Weise gemacht, die keinerlei milit&auml;rische Bedrohungsperzeption ausl&ouml;sen kann. Diese Botschaft will man offensichtlich in Moskau nicht h&ouml;ren.<br>\nDobovisek: Kurz zum Schluss gefragt, weil Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen davor warnt, in die Zeiten des Kalten Krieges zur&uuml;ckzufallen, da gab es ja wenigstens noch rote Telefone auf allen Ebenen. Eine solche Kommunikation, Kooperation gibt es kaum noch. W&uuml;nschen Sie sich manchmal die Zeiten des Kalten Krieges zur&uuml;ck?<br>\nKrause: Nein, das nat&uuml;rlich nicht, aber die Kommunikationsm&ouml;glichkeiten heute sind weitaus besser als w&auml;hrend des Kalten Krieges. Das soll man jetzt nicht so dramatisieren, aber wir sind in einer Lage, wo Russland die strategische Konfrontation mit dem Westen sucht. Ob man das nun als neuen Kalten Krieg bezeichnet oder nicht, wei&szlig; ich nicht, es ist egal. Wir haben eine Realit&auml;t der strategischen Konfrontation, und wir m&uuml;ssen damit umgehen und k&ouml;nnen nicht immer nur den Verlust von Vertr&auml;gen bedauern und bejammern, die eigentlich ihre milit&auml;rische Sicherheitsfunktion schon l&auml;ngst verloren haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/nach-ausstieg-aus-inf-vertrag-russland-sucht-die.694.de.html?dram:article_id=440180\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Geht es noch plumper?<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;&hellip;. bestehe die Sorge, dass Russland wieder Planungen anstelle, andere L&auml;nder milit&auml;risch zu &uuml;berfallen, &hellip;.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Milit&auml;rische &Uuml;berf&auml;lle und Einmischungen, wie aktuell in Venezuela, gibt es doch eher prim&auml;r von US-amerikanischer Seite.<\/em><\/p>\n<p><em>Joachim Krause. Er ist Politikwissenschaftler und Direktor des Instituts f&uuml;r Sicherheitspolitik an der Universit&auml;t Kiel. Da klingelt doch was&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48371\">Streitfall &ndash; Milit&auml;rische Forschung an deutschen Unis<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Mit derart einschl&auml;gigen G&auml;sten verspielt der Deutschlandfunk seinen Ruf. Joachim Krauses Position zu au&szlig;en- und sicherheitspolitischen Themen ist so &uuml;berraschend wie der morgendliche Sonnenaufgang und so vorhersehbar wie der abendlichen Sonnenuntergang. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Demokratieheuchler<\/strong><br>\nEinige L&auml;nder der EU und allen voran der deutsche Au&szlig;enminister haben sich mit ihrem Ultimatum gegen&uuml;ber Venezuela bis auf die Knochen blamiert. Zu einer erhofften gemeinsamen Linie kam es in Br&uuml;ssel zu Beginn dieser Woche nicht. Eine Mehrheit der EU Staaten erkennt den selbsternannten &Uuml;bergangspr&auml;sidenten Juan Guaid&oacute; nicht an, was die &ldquo;m&auml;chtige&rdquo; Minderheit, zu der sich auch Deutschland z&auml;hlt, nat&uuml;rlich nervt. Ein Haufen Demokratieheuchler ist daher weiterhin der Auffassung, dass sie bestimmen k&ouml;nnen, wer in Venezuela die Regierung stellt.<br>\n(&hellip;) Eine neue Koalition der Willigen<br>\nEs gibt aber noch mehr zu sagen, weil ein Teil der Europ&auml;er und insbesondere der deutsche Au&szlig;enminister, der ein SPD-Parteibuch tr&auml;gt, gern als Hilfstrupp den Amerikanern zur Seite stehen m&ouml;chte, die sich den Einsatz von milit&auml;rischer Gewalt und einen Einmarsch in Venezuela als &ldquo;Option&rdquo; explizit offenhalten. Eine deutlichere Ank&uuml;ndigung, das V&ouml;lkerrecht weiter zu brechen, gibt es eigentlich nicht. Doch die Amerikaner scharen wieder eine Koalition der Willigen um sich.<br>\nDer sozialdemokratische Totalausfall im Bundesau&szlig;enministerium spielt dabei eine aktive Rolle. F&uuml;r Dialog und Verhandlungen ist dieser Mann trotz gegenteiliger Beteuerungen nicht zu haben. Er ist schlimmer als Guido Westerwelle je h&auml;tte sein k&ouml;nnen. Der FDP-Politiker hatte es trotz transatlantischer Verbundenheit immerhin geschafft, Deutschland aus dem schlimmen Desaster Libyen weitestgehend herauszuhalten. Hier bombten sich Hillary Clinton und Nicolas Sarkozy erst in einen Rausch und sp&auml;ter ins politische Abseits.<br>\nMan muss es so deutlich sagen, selbst unter Kanzler Schr&ouml;der h&auml;tte es das, was Maas heute macht, nicht gegeben. Schr&ouml;der weigerte sich mit seiner SPD standhaft &ndash; es war Wahlkampf -, in den Irak-Krieg zu ziehen, w&auml;hrend die damalige Oppositionsf&uuml;hrerin Merkel bei den Amerikanern den B&uuml;ckling machte. Das braucht sie heute nicht mehr zu tun. Daf&uuml;r hat sie ja Heiko Maas von der SPD, der &ndash; obwohl wieder Wahlkampf ist &ndash; sogar im Umgang mit Russland das SPD-Erbe der Entspannungspolitik vors&auml;tzlich aufs Spiel setzt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/190205die-demokratieheuchler\">Taublog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Tagesschau betreibt Desinformation, um Au&szlig;enminister Maas und den USA beim Sturz von Maduro zu helfen und der DJV-Vorsitzende reitet weiter gegen Russland<\/strong><br>\nIn der Tagesshau vom 4.2. wurde berichtet, dass Deutschland und 12 weitere EU-L&auml;nder den &ldquo;selbsterkl&auml;rten &Uuml;bergangspr&auml;sidenten&ldquo; Guaido anerkannt h&auml;tten. In keinem der Beitr&auml;ge des zweimin&uuml;tigen Blocks (Min. 7-9) wird erw&auml;hnt, dass das eine Minderheit der EU-L&auml;nder ist und dass die EU sich nicht auf eine gemeinsame Haltung einigen konnte, unter anderem weil Italien den USA in dieser Frage die Gefolgschaft verweigert. Stattdessen wird die EU-Au&szlig;enbeauftragte mit einem in dieser K&uuml;rze und Auswahl krass irref&uuml;hrenden Filmausschnitt gezeigt.<br>\nIn dem Ausschnitt sagt die Au&szlig;enbeauftragte, die EU ziehe in Sachen Venezuela an einem Strang. Das bezog sich aber nur auf Sanktionen und Dialogangebote und ist alt &ndash; und das Gegenteil der aktuellen Sachlage in Sachen Anerkennung von Guaido. Das alles macht den Eindruck, als wolle die ARD die Vorw&uuml;rfe, man betreibe Regierungsrundfunk, mit aller Gewalt bef&ouml;rdern.<br>\nWie lautet noch der Claim der Tagesschau: &ldquo;Seri&ouml;s und auf den Punkt&rdquo;. Fragt sich nur auf welchen oder wessen Punkt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1104-tagesschau-maduro\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hartz IV &ndash; ein neues Gewand f&uuml;r alte Ausbeutung?<\/strong><br>\nNach 15 Jahren Hartz IV und Wahlniederlagen bis zur Schmerzgrenze denkt die SPD &uuml;ber Reformen nach. Nicht &uuml;ber deren Abschaffung, bewahre nein. Mit ein wenig Kosmetik hofft sie, ihre verlorene Glaubw&uuml;rdigkeit wiederherstellen zu k&ouml;nnen. Hartz IV soll weg, sein Kern soll bleiben. Auch die anderen Parteien &ndash; mit Ausnahme der CDU &ndash; machen mit und schlagen mal ein h&ouml;heres Schonverm&ouml;gen (Gr&uuml;ne), mal einen h&ouml;heren Zuverdienst (FDP) vor. Auch die Notwendigkeit von Sanktionen wird zuweilen angezweifelt, aber dabei &uuml;bersehen, da&szlig; Hartz IV ein einziges Sanktionssystem ist. Es gibt offene und verdeckte Sanktionen Nicht nur die offiziellen 3,1 Prozent, denen monatlich die Bez&uuml;ge gek&uuml;rzt werden, sind betroffen (jedes Jahr werden knapp eine Million Sanktionen verh&auml;ngt). Es betrifft auch alle, deren Miet- und Mietnebenkosten nicht voll erstattet werden, weil sie angeblich zu hoch sind. Und es betrifft die, die sich z. B. die Kosten f&uuml;r einen neuen K&uuml;hlschrank buchst&auml;blich vom Mund absparen m&uuml;ssen, weil solche &bdquo;einmaligen Leistungen&ldquo; nicht mehr anerkannt werden. Dieses Prinzip stellt keiner der Kapitalvertreter infrage, weder die SPD noch die Gr&uuml;nen, die &bdquo;M&uuml;tter&ldquo; von Hartz IV, die es mit Schr&ouml;der ausgeheckt haben, weder FDP noch CDU, noch AfD. Und nat&uuml;rlich r&uuml;ttelt keiner am &bdquo;Lohnabstandsgebot&ldquo;, die Leistungen sollen deutlich unterm Niedriglohn liegen, damit der &bdquo;Anreiz&ldquo;, Arbeit anzunehmen, weiterhin bestehe. Und damit bleibt Hartz IV Armut per Gesetz. Hartz IV verst&ouml;&szlig;t gegen das Grundgesetz. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2019\/RF-253-02-19.pdf\">Rotfuchs Seite 12<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Siehe dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48977#h04\">Der Name der Chose<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die sogenannte Grundrente nicht zerreden, sondern sachlich kritisieren<\/strong><br>\n&bdquo;Die unter dem falschen Namen ,Grundrente&rsquo; wiederauferstandene  ,Rente nach Mindestentgeltpunkten&rsquo; k&ouml;nnte ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Altersarmut werden, wenn sie jetzt nicht von den Schwarze-Null-Fetischistinnen und Marktradikalen in der Union verw&auml;ssert oder blockiert wird&ldquo;, erkl&auml;rt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Birkwald weiter:<br>\n&bdquo;Menschen, die 35 Jahre oder l&auml;nger im Niedriglohnsektor schuften mussten, haben sich ihr Existenzminimum im Alter ohne Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fung und ohne Gang zum Sozialamt redlich verdient. Eine deutlich verbesserte &sbquo;Rente nach Mindestentgeltpunkten&lsquo; fordert DIE LINKE schon seit Langem&hellip;<br>\nWenn die Union und der SPD-Finanzminister dann immer noch die Kosten der Grundrente dr&uuml;cken wollen, dann g&auml;be es auch daf&uuml;r eine einfache L&ouml;sung: Olaf Scholz m&uuml;sste seine eigene Sonntagsforderung durchsetzen, dass bis 2021 die Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen in Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn von zw&ouml;lf Euro zahlen.<br>\n(&hellip;) Dies alles zeigt: Auch wenn die sogenannte Grundrente h&uuml;lfe, Menschen w&uuml;rdevoll aus der verdeckten Armut zu holen, w&auml;re eine einkommens- und verm&ouml;gensgepr&uuml;fte &sbquo;Solidarische Mindestrente&lsquo; in H&ouml;he von 1050 Euro netto (f&uuml;r Alleinstehende) der bessere Weg. Sie sollte &ndash; dem Beispiel &Ouml;sterreichs folgend &ndash; als Zuschlag bis zur Armutsgrenze gezahlt werden, wenn die Summe aller Alterseink&uuml;nfte die Armutsgrenze nicht erreichen w&uuml;rde.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/die-sogenannte-grundrente-nicht-zerreden-sondern-sachlich-kritisieren\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Industriestrategie: Gr&uuml;ne werfen Altmaier Bevorzugung von Gro&szlig;konzernen vor<\/strong><br>\n(&hellip;) Altmaier will mit einem Ma&szlig;nahmenpaket Deutschlands Industrie in Zeiten globaler Krisensignale zukunftsfester machen. Dazu legt der CDU-Politiker am heutigen Dienstag eine &ldquo;Nationale Industriestrategie 2030&rdquo; vor. Ziel ist laut Altmaier, Konzernen wie Siemens und BASF verl&auml;ssliche Rahmenbedingungen zu bieten und den Wirtschaftsstandort Deutschland zu st&auml;rken.<br>\nDas schlie&szlig;t auch einen besseren Schutz vor feindlichen &Uuml;bernahmen ein, der gerade gesetzlich auf den Weg gebracht worden ist. Besonders strebt die Regierung zudem eine f&uuml;hrende Rolle bei der Entwicklung k&uuml;nstlicher Intelligenz an und hat eine Milliardenhilfe f&uuml;r die Batteriezellenproduktion von Elektroautos zugesagt.<br>\nBedeutung des Mittelstands verkannt?<br>\nGr&uuml;nen-Politikerin Hajduk sagte, eine aktive Industriepolitik sei &ldquo;absolut sinnvoll&rdquo;, um das Wirtschaftsmodell mit den dazugeh&ouml;rigen Sozial- und Umweltstandards zu bewahren. Der Fokus des Ministers auf einzelne Gro&szlig;konzerne verkenne allerdings die &ldquo;enorme Bedeutung des Mittelstands f&uuml;r Deutschlands Wettbewerbsf&auml;higkeit und f&uuml;r den &ouml;kologischen Umbau unserer Wirtschaft&rdquo;.<br>\n(&hellip;) Altmaier will den Unternehmen Zusicherungen geben, sich um bezahlbare Energie zu k&uuml;mmern und f&uuml;r stabile Sozialabgaben sowie ein wettbewerbsf&auml;higes Steuersystem zu sorgen. Der Wirtschaftsminister hatte sich daf&uuml;r ausgesprochen, dass es mehr nationale &ldquo;Champions&rdquo; geben m&uuml;sse, die es mit Wettbewerbern aus den USA und China aufnehmen k&ouml;nnten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/nationale-industriestrategie-2030-gruene-mahnen-fokus-auf-mittelstand-an-a-1251601.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Ich dachte immer, der Staat solle sich aus der Wirtschaft heraushalten. Der Markt regelt doch bekanntlich alles selber mit seiner unsichtbaren Hand. Auch ohne Altmaier. Oder etwa doch nicht? &bdquo; Also muss man die Leute davon &uuml;berzeugen, einerseits den Staat abzulehnen, ihn aber andererseits unterst&uuml;tzen, weil Privatunternehmen in hohem Ma&szlig;e auf staatliche Hilfe angewiesen sind &ndash;  angefangen mit der Entwicklung der High-Tech-Wirtschaft &uuml;ber die Rettung vor einem Bankrott bis hin zu Milit&auml;reins&auml;tzen im Ausland &ndash; ein breites Spektrum&ldquo; (Noam Chomsky, Requiem f&uuml;r den amerikanischen Traum, S. 133)<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin D.D.:<\/strong> Immer mehr Konzentration hin zu den Gro&szlig;konzernen zulasten der kleinen und mittleren Betriebe und letztendlich auch Verbraucher (am Ende konkurrenzloses Preisdiktat).Dass Steuererleichterungen f&uuml;r die Gro&szlig;konzerne zu mehr Arbeitspl&auml;tzen und Investitionen f&uuml;hren, ist wohl inzwischen hinreichend widerlegt. Aber es taugt offensichtlich immer noch als Nebelkerze f&uuml;r viele B&uuml;rger. Abgesehen davon, dass die Konzerne eh keine bis sehr wenig Steuern zahlen, wie gerade vor Kurzem wieder einmal festgestellt worden war.<\/em><\/p>\n<p><em>Geht der wirtschaftliche Kahlschlag in der BRD jetzt richtig los? Wieder einmal auf Gehei&szlig; der amerikanischen &ldquo;Freunde&rdquo; um die wirtschaftlichen Filetst&uuml;cke zu kassieren? Wieder auf Kosten der Steuerzahler und Verbraucher.<\/em><\/p>\n<p><em>Ist es nicht auch so, dass die meisten Arbeitspl&auml;tze in den kleinen und mittleren Betrieben existieren und eben NICHT in den Gro&szlig;konzernen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Pharmakonzerne verdienen Milliarden mit &uuml;berteuerten Krebs-Medikamenten<\/strong><br>\nEine Tablette f&uuml;r Tausende Euro &ndash; keine Seltenheit bei Krebs-Therapien. Die WHO machte am Weltkrebstag auf &uuml;berteuerte Krebs-Medikamente aufmerksam. Im Durchschnitt verdienen Pharmakonzerne das 14-Fache der Entwicklungskosten pro Medikament. In Extremf&auml;llen gar das 68-Fache. Und die Gewinne wachsen weiter, denn altersbedingt gibt es immer mehr Krebspatienten.<br>\n2002 litten in &Ouml;sterreich 210.000 Menschen an Krebs &ndash; bis zum Jahr 2016 erh&ouml;hte sich die Zahl auf 350.000. Eine Entwicklung, die auf der ganzen Welt &auml;hnlich ist. Das liegt vor allem am gestiegenen Durchschnittsalter. Gut also, dass die Forschung gro&szlig;e Fortschritte bei der Bek&auml;mpfung von Krebs macht. Schlecht nur, dass die Medikamente f&uuml;r viele unerschwinglich sind. Die Pharmakonzerne machen n&auml;mlich laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ungerechtfertigt gro&szlig;e Gewinne mit ihren Medikamenten.<br>\nF&uuml;r die Pharmakonzerne ist Krebs ein Milliardengesch&auml;ft<br>\n&bdquo;F&uuml;r jeden investierten US-Dollar haben die Pharmafirmen im durschnitt 14 Dollar zur&uuml;ckbekommen. Das hei&szlig;t nicht, dass jedes Pr&auml;parat so erfolgreich ist, aber die Ausgaben f&uuml;r Forschung und Entwicklung stehen in keiner Beziehung zum Preis&ldquo;,<br>\nso Suzanne Hill, Studienautorin von der WHO im &Ouml;1-Morgenjournal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/pharmakonzerne-krebs-medikamenten\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sich mit den T&auml;tern anlegen<\/strong><br>\nDas Verhalten von Ministerpr&auml;sident Kretschmann sei, was Stuttgart 21 angeht, an Zynismus nicht zu &uuml;berbieten, findet Arno Luik. Im Kontext-Interview kommentiert der Enth&uuml;llungsjournalist zudem das Versagen der Medien bei S 21, er erkl&auml;rt, wie er selber auf das Thema kam, worin die Deutsche Bahn wirklich gut ist &ndash; und warum er &uuml;ber den Staatskonzern jetzt ein Buch schreibt.<br>\n(&hellip;) Sie kritisieren die S&uuml;dwest-Gr&uuml;nen, Kretschmann und Hermann, besonders scharf. Gibt es im Zusammenhang mit S 21 nicht andere, die dies eher verdienen?<br>\nHermann und Kretschmann &ndash; Stuttgarts Oberb&uuml;rgermeister Kuhn spielt keine gro&szlig;e Rolle, der ist blo&szlig; ein Mitl&auml;ufer &ndash; sind f&uuml;r mich die tragischeren Figuren als die Ex-Ministerpr&auml;sidenten Mappus und Oettinger oder die Ex-Bahnchefs Mehdorn und Grube, all diese S-21-Obert&auml;ter. Weil diese Leute ihren &ldquo;Idealen&rdquo;, ihren falschen Zielen treu geblieben sind. Aber die Gr&uuml;nen haben ihre Ideale aufgegeben, haben sie verraten. Sie wurden prim&auml;r wegen S 21 gew&auml;hlt bei diesen Landtagswahlen 2011. Und anschlie&szlig;end, unfassbar schnell, legen sie die totale Kehrtwende hin, exekutieren sie das, was f&uuml;r sie kurz vorher noch ganz furchtbar war &ndash; das macht mich fassungslos. Weil S 21 &ndash; man kann es drehen und wenden, wie man will &ndash; ein absolut sinnloses und gef&auml;hrliches Projekt ist.<br>\nDazu w&uuml;rden die Gr&uuml;nen wohl sagen, dass sie an dieser Stelle ihre Ideale aufgeben, um sie an anderer Stelle durchsetzen zu k&ouml;nnen.<br>\nJa? Wie etwa bei den Gigalinern, diesen Monster-LKWs? Immer gut, eine entlastende Begr&uuml;ndung zu finden. Man nennt das ja gern: Realpolitik. Aber irgendwann wird es schwierig. Bei so einem Projekt, bei dem sogar der jetzige Bahnchef sagt: Wenn wir gewusst h&auml;tten, was das kostet &ndash; wobei das eine L&uuml;ge ist, dass die Bahn das nicht wusste &ndash;, dann h&auml;tten wir das nicht gemacht. Kretschmann h&auml;tte jetzt eine historische Chance, als gro&szlig;er Held dazustehen, er k&ouml;nnte aus staatspolitischen Gr&uuml;nden sagen, weil S 21 nun sogar die Existenz der hochverschuldeten Bahn selber gef&auml;hrdet&hellip; Aber der Ministerpr&auml;sident schweigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/409\/sich-mit-den-taetern-anlegen-5681.html#\">Kontext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag<\/strong><br>\nINF-Vertrag erhalten! Russische Einladung zu Vor-Ort-Inspektionen annehmen! Veto gegen neue US-Raketen in Europa einlegen! US-Atomwaffen aus B&uuml;chel abziehen! Bundeswehr abr&uuml;sten!<br>\nBerlin,  1. Februar 2019 &ndash; Anl&auml;sslich des Austritts der US-Regierung aus dem INF-Vertrag erkl&auml;rt der Bundesausschuss Friedensratschlag in einer ersten Stellungnahme:<br>\nWenn es bei der K&uuml;ndigung des INF-Vertrags durch die US-Regierung &ndash; gegen den ausdr&uuml;cklichen Willen Russlands &ndash; bleibt und sie nach Ablauf der sechsmonatigen K&uuml;ndigungsfrist wirksam wird, droht eine Eskalation bis zum 3. Weltkrieg.<br>\n(&hellip;) Nach der K&uuml;ndigung des INF-Vertrages er&ouml;ffnen sich f&uuml;r die USA weltweit M&ouml;glichkeiten, nukleare und konventionelle Mittelstreckenwaffen landgest&uuml;tzt aufzustellen. Zu denken ist an die N&auml;he zur VR China, den Iran, Venezuela, Kuba, Nord-Korea usw.. Ebenso steht das NATO-Gebiet in Europa, mit Ausnahme des Gebiets der ehemaligen DDR (durch Zwei-Plus-Vier-Vertrag ausgeschlossen) daf&uuml;r offen. Besonders in Frage k&auml;men daf&uuml;r jene Regionen, die nahe an der russischen Grenze liegen (Baltikum, Polen, Bulgarien, Rum&auml;nien), aber auch der Westen Deutschlands sowie andere ehemalige Mitgliedstaaten des Warschauer Vertrages und NATO-Mitglieder auf dem Balkan. Je n&auml;her die Stationierungsorte an der russischen Grenze liegen, desto k&uuml;rzer werden die Vorwarnzeiten und desto h&ouml;her wird die Atomkriegsgefahr. Die Friedensgef&auml;hrdung &uuml;bersteigt dann jene, die durch die Stationierung von Pershing II und Cruise Missiles Anfang der 80er Jahre in Westeuropa virulent war.<br>\n(&hellip;) Wir fordern die Bundesregierung auf,\n<ul>\n<li>den Einladungen Russlands zu folgen und Vor-Ort-Inspektionen in Russland vorzunehmen,<\/li>\n<li>umgehend zu erkl&auml;ren, dass sie eine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland nicht zul&auml;sst<\/li>\n<li>unverz&uuml;glich ihr Veto innerhalb der NATO gegen eine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in NATO-Mitgliedsl&auml;ndern einzulegen,<\/li>\n<li>Initiativen f&uuml;r umfassende Abr&uuml;stungsverhandlungen zwischen Russland und der NATO zu ergreifen, die unter anderem die konventionelle &Uuml;berlegenheit der NATO, die taktischen und strategischen Atomwaffen, die Raketenabwehrsysteme und Weltraumwaffen insgesamt einbeziehen. Das schlie&szlig;t den Verzicht auf das Zwei-Prozent-Ziel der NATO, die Bereitschaft zur einseitigen Abr&uuml;stung der Bundeswehr ebenso ein wie den Abzug von US-Atomwaffen von deutschem Boden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Stationierung der nuklearen US-Mittelstreckenwaffen Pershing II und Cruise Missiles Anfang der 80er Jahre mobilisierte Millionen Menschen. Das drohende D&eacute;j&agrave;-vu-Erlebnisse zeigt die Notwendigkeit neuer massenhafter Proteste.<br>\nF&uuml;r den Bundesausschuss Friedensratschlag<br>\nL&uuml;hr Henken, Berlin<br>\nProf. Dr. Werner Ruf, Ederm&uuml;nde<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/cooptv.wordpress.com\/2019\/02\/03\/inf-vertrag-erhalten-pressemitteilung\/\">Co-op news<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schweizer f&uuml;r Beitritt zum Atomwaffen-Verbotsvertrag<\/strong><br>\nDer Protest hat gewirkt: Die Schweizer St&auml;nderat fordert nun auch den sofortigen Beitritt zum internationalen Atomwaffenverbot. Damit machen sich beide Kammern des dortigen Parlaments f&uuml;r einen Kurswechsel der Regierung stark. Zuvor hatten mehr als 20 000 Menschen die Petition f&uuml;r das Atomwaffenverbot unterschrieben, auch viele aus Deutschland. Das Beispiel macht uns Mut, denn es kann zum Vorbild f&uuml;r die Bundesrepublik werden. Auch die deutsche Bundesregierung boykottiert bislang das UN-Abkommen. Auch wir haben eine Petition gestartet, bisher haben schon mehr als 70 000 Personen unterschrieben. Die Bev&ouml;lkerung haben wir ohnehin auf unserer Seite: 70 Prozent wollen den deutschen Beitritt zum Verbotsvertrag und den Abzug der US-Atombomben aus B&uuml;chel in Rheinland-Pfalz.<br>\n(&hellip;) Der Atomwaffen-Verbotsvertrag ICANs gr&ouml;&szlig;ter Erfolg ist der UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen. Bis 2017 waren Atomwaffen die einzigen Massenvernichtungswaffen, f&uuml;r die es keinen internationalen Vertrag gab, der den Besitz und Einsatz eindeutig verbietet. Diese L&uuml;cke wurde jetzt geschlossen. 122 Staaten haben den Vertrag zum Verbot von Atomwaffen verhandelt. Am 7. 7. 2017 wurde er in der UN-Generalversammlung beschlossen. ICAN war dabei die treibende Kraft. Der Vertrag verbietet Einsatz, Besitz und Stationierung von Atomwaffen &ndash; und zwar f&uuml;r alle Staaten, die ihm beitreten. Das unterscheidet den Verbotsvertrag zum Beispiel vom Atomwaffensperrvertrag: der Sperrvertrag etabliert die Kategorie der &bdquo;anerkannten Atomwaffenstaaten&ldquo;. So legitimiert er den Besitz von Atomwaffen. Diese seltsame Ausnahme wollen wir beenden. Die gleichen Regeln sollen f&uuml;r alle gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2019\/RF-253-02-19.pdf\">Rotfuchs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Rechter Durchmarsch<\/strong><br>\nGesch&auml;ftsmann gewinnt Pr&auml;sidentschaftswahl in El Salvador. Sozialprogramme in Gefahr<br>\nLateinamerika ist mit der Wahl von Nayib Bukele zum neuen Pr&auml;sidenten von El Salvador weiter nach rechts ger&uuml;ckt. Der 37j&auml;hrige Gesch&auml;ftsmann und Kandidat der rechtskonservativen Partei &raquo;Gro&szlig;e Allianz f&uuml;r die Nationale Einheit&laquo; (Gana) konnte nach dem vorl&auml;ufigen Endergebnis 53,8 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Die fr&uuml;here Guerillaorganisation FMLN, deren Vertreter die Pr&auml;sidentschaftswahlen in den Jahren 2009 und 2014 noch mit 51 und 50,11 Prozent Zustimmung gewonnen hatten, erreichte mit ihrem Spitzenkandidaten Hugo Mart&iacute;nez nur 13,8 Prozent und landete damit noch hinter der ultrarechten &raquo;Arena-Partei&laquo;, die 31,6 Prozent erhielt, auf dem dritten Platz.<br>\n(&hellip;) Die Wahl d&uuml;rfte das Aus f&uuml;r die von der FMLN eingeleiteten Reformen zur Schaffung neuer Arbeitspl&auml;tze, zur Subventionierung von Grundnahrungsmitteln, Anhebung der Renten sowie f&uuml;r Verbesserungen im Gesundheits- und Bildungsbereich bedeuten. Die Rechtsparteien des Landes, in dem sich zentrale Bereiche der Grundversorgung, wie das Rentensystem und die Telekommunikation, aufgrund der neoliberalen Politik fr&uuml;herer Regierungen ohnehin in privater Hand befinden, treten jetzt auch f&uuml;r die Privatisierung der Wasserversorgung ein&hellip;.<br>\nAu&szlig;enpolitisch geh&ouml;rt El Salvador in Lateinamerika bereits jetzt zu den L&auml;ndern mit einer sehr engen Anbindung an Washington. Die USA sind der gr&ouml;&szlig;te Handels- und Investitionspartner und die &Uuml;berweisungen der salvadorianischen Gemeinde in den USA stellen 17 Prozent des Bruttonationaleinkommens El Salvadors dar. Seit 2001 ist der US-Dollar die offizielle Landesw&auml;hrung.<br>\nNach dem Wahlsieg der Rechten wird die wirtschaftliche und politische Abh&auml;ngigkeit weiter zunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/348514.wahl-in-el-salvador-rechter-durchmarsch.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>US-Senatoren gegen Wiederwahl von Evo Morales in Bolivien<\/strong><br>\nDrei US-Senatoren fordern den bolivianischen Pr&auml;sidenten Evo Morales auf, auf eine erneute Kandidatur f&uuml;r die Wahlen im Oktober 2019 zu verzichten. Am 1. Februar pr&auml;sentierten Bob Men&eacute;ndez und Dick Durbin von den Demokraten und Ted Cruz von den Republikanern auf der ersten Sitzung des US-Senats im neuen Jahr einen Resolutionsentwurf, in dem die bolivianische Regierung aufgerufen wird, &ldquo;die demokratischen Prinzipien zu respektieren&rdquo;&hellip;<br>\nDer Resolutionsentwurf erkennt &ldquo;die sozialen und wirtschaftlichen Errungenschaften der Regierungszeit von Morales&rdquo; an, bem&auml;ngelt aber &ldquo;eine Schw&auml;chung und Untergrabung entscheidender demokratischer Institutionen zur Beg&uuml;nstigung der Regierungspartei&rdquo;. Mit dieser Begr&uuml;ndung werden dem Senat acht Punkte zur Verabschiedung vorgeschlagen. Darin wird unter anderem die Sorge zum Ausdruck gebracht, dass &ldquo;es Versuche gebe, die in der Verfassung festgelegte Grenze f&uuml;r die maximalen Regierungsmandate zu umgehen&rdquo;. Weiterhin wird &ldquo;die Regierung Boliviens dazu aufgerufen, die Unabh&auml;ngigkeit von Wahl- und Regierungsinstitutionen zu garantieren und wenn n&ouml;tig wiederherzustellen&rdquo;.<br>\n&ldquo;Bolivien bewegt sich in eine sehr gef&auml;hrliche Richtung und schlie&szlig;t sich illegitimen und illegalen Regimen wie dem von Maduro in Venezuela an&ldquo;, begr&uuml;ndete Cruz in einer Pressemitteilung des Senats seine Entscheidung. Men&eacute;ndez, hochrangiges Mitglied im au&szlig;enpolitischen Ausschuss des US-Senats, erkl&auml;rte: &ldquo;Wir m&uuml;ssen eine klare und koh&auml;rente Position gegen&uuml;ber jedem gew&auml;hlten Politiker vertreten, der seine Machtkontrolle auszuweiten versucht und dabei die eigene Verfassung seines Landes missachtet.&rdquo;<br>\nDer Wortlaut der Resolution unterst&uuml;tzt die politische Position der Opposition in Bolivien.<br>\n(&hellip;) Zwischen den Regierungen der USA und Bolivien war es in der Vergangenheit immer wieder zu diplomatischen Spannungen gekommen. H&ouml;hepunkt der Auseinandersetzung war die Ausweisung des US-Botschafters im Jahr 2008. Pr&auml;sident Morales warf den USA mehrmals Destabilisierungskampagnen gegen seine Regierung vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/02\/221580\/us-senatoren-wiederwahl-morales\">Amerika 21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Bolivien steht auch auf der Agenda der n&auml;chsten Umsturzversuche des Imperiums.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das neue Great Game um Afghanistan und die Taliban<\/strong><br>\nDie Friedensgespr&auml;che zwischen Washington und den afghanischen Taliban im Golfemirat Katar sorgten vor wenigen Tagen abermals f&uuml;r Schlagzeilen. Nach den j&uuml;ngsten Gespr&auml;chen, die immerhin ganze sechs Tage andauerten, k&ouml;nnte ein Abzug der internationalen Truppen &ndash; die Hauptforderung der Taliban &ndash; bald zur Realit&auml;t werden. US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo bezeichnete die j&uuml;ngsten Entwicklungen unter anderem als &ldquo;Durchbruch&rdquo;.<br>\nDer Mann der Stunde war allerdings nicht der afghanische Pr&auml;sident Ashraf Ghani, sondern US-Chefunterh&auml;ndler Zalmay Khalilzad, der selbst afghanische Wurzeln hat und die amerikanische Politik am Hindukusch und im Nahen Osten seit Jahrzehnten beeinflusst. Vielen Menschen ist Khalilzad aus den 1980er-Jahren in Erinnerung geblieben. Damals empfing er gemeinsam mit dem damaligen US-Pr&auml;sident Reagan mehrere afghanische Mudschaheddin-F&uuml;hrer und fungierte als deren Dolmetscher. Nun behauptete Khalilzad gegen&uuml;ber der New York Times, dass ein Rahmenvertrag mit den Taliban bereit stehen w&uuml;rde. Berichten zufolge steht ein Abzug der US-Truppen binnen 18 Monaten im Raum. Zwei Drittel der 22.000 ausl&auml;ndischen Soldaten sind US-Amerikaner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-neue-Great-Game-um-Afghanistan-und-die-Taliban-4297664.html\">Emran Feroz auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-49068","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49068","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=49068"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49068\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49128,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49068\/revisions\/49128"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=49068"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=49068"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=49068"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}