{"id":49198,"date":"2019-02-08T14:32:25","date_gmt":"2019-02-08T13:32:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49198"},"modified":"2019-02-08T15:40:49","modified_gmt":"2019-02-08T14:40:49","slug":"leserbriefe-zu-ddr-daemonisierung-mit-grusel-maerchen-meinungsmache-mit-wahren-begebenheiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49198","title":{"rendered":"Leserbriefe zu: DDR-D\u00e4monisierung mit Grusel-M\u00e4rchen, Meinungsmache mit \u201ewahren Begebenheiten\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Auch zum Beitrag &lsquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48949\">DDR-D&auml;monisierung mit Grusel-M&auml;rchen, Meinungsmache mit &bdquo;wahren Begebenheiten&ldquo;<\/a>&lsquo; schrieben uns wieder zahlreiche Leser mit teilweise sehr gegens&auml;tzlichen Einsch&auml;tzungen, die wir nun nachfolgend ver&ouml;ffentlichen. Auch bald 30 Jahre nach dem Fall der Mauer, wirkt das Thema DDR weiter auf uns ein. Diese Leserbriefe sind ein weiterer Teil der Debatte, die sicher auch in 30 Jahren noch gef&uuml;hrt werden wird. Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>&ldquo;&bdquo;Das Leben der Anderen&ldquo; ist kurzweilige Unterhaltung auf hohem schauspielerischen Niveau &ndash; aber er ist auch rei&szlig;erisch, klischeehaft und historisch an zahlreichen Stellen ungenau. Dennoch wurde er durch die zahllosen hymnischen Kritiken zur realistischen DDR-Darstellung verkl&auml;rt. Durch diesen medialen Chor wurde auch die seit 2006 artikulierte Kritik &uuml;bert&ouml;nt und der Film entwickelte sich nahezu ungebremst zu einer bis heute h&ouml;chst wirkungsvollen DDR-D&auml;monisierung. &rdquo; <\/p><p>So &auml;u&szlig;ert sich der Schriftsteller Christoph Hein in dem mit einer m. E. etwas zu rei&szlig;erischen &Uuml;berschrift versehenen Artikel von Tobias Riegel. Auf der einen Seite der Film, auf der anderen Seite die Kritiken. Ich habe den Film gesehen. Die Kritiken interessieren mich nur marginal. F&uuml;r mich war dieser Film nie der Versuch einer realistischen DDR-Darstellung, sondern einer Darstellung dieser uns&auml;glichen STASI und ihrer Folgen f&uuml;r T&auml;ter und Opfer. <\/p><p>Und Versuche sind es immer, nachtr&auml;glich etwas darzustellen. Ich nenne da nur f&uuml;r die Nazizeit &ldquo;Schindlers Liste&rdquo;und &ldquo;Das Boot&rdquo; oder ebenfalls f&uuml;r das DDR-Grenzregime &ldquo;Der Ballon&rdquo;. Immer wieder regen diese Filme zu Diskussionen an. In der Familie, in der Schule oder in Kollegenkreisen. Damit ist doch schon viel erreicht, oder? <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nWerner Otten <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion der Nachdenkseiten,<\/p><p>so sehr wie das Thema des Beitrags wichtig und aktuell ist, genauso wichtig ist es m.E darauf hinzuweisen, da&szlig; es auch ein ganz alter Hut ist, den dieses Land nicht erst seit 1989 gewisserma&szlig;en auf hat. In diesem Zusammenhang frage ich mich, wieso Herr Hein den Film von 2006, den ich als geborener DDR-B&uuml;rger wohlgemerkt aus grunds&auml;tzlichen Erw&auml;gungen nicht angesehen habe, erst jetzt so entschieden kritisiert. Zumal er dem Inhalt des Beitrags nach durch Verzerrung seiner Biografie ja wohl pers&ouml;nlich betroffen ist. Auch wenn jetzt ein weiterer Film gleichen Zuschnitts &uuml;ber eine andere Person den Anla&szlig; gegeben haben sollte, verst&auml;ndlich ist das nicht. Herr Riegel stellt ja selbst fest, da&szlig; der Film &uuml;ber Hein jahrelang seine d&auml;monisierende Wirkung aus&uuml;ben konnte und damit wohl vieles, was er bewirkt hat nicht mehr umkehrbar sein d&uuml;rfte. Ich denke da nur an die Generationen von jungen Menschen, denen ein v&ouml;llig falsches Bild von dem bisher einzigen Versuch des Aufbaus eines antifaschistischen Staates auf deutschem Boden vermittelt wurde. Und besonders die Resignation Heins zeigt doch, da&szlig; sein jetziger Versuch definitiv zu sp&auml;t kommt. Mich w&uuml;rde schon brennend interessieren, wieso ausgerechnet von einer derart betroffenen Person jahrelang geschwiegen wurde, ich pers&ouml;nlich, der ich die bundesdeutsche mediale Wirklichkeit f&uuml;r mich l&auml;ngst abgehakt habe, halte das bei deren Exposition f&uuml;r geradezu unverantwortlich!<\/p><p>J&uuml;rgen Keller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werter Herr Riegel!<\/p><p>Mit Interesse habe ich ihren Beitrag gelesen. Ich m&ouml;chte gleich anmerken, dass ich mir den Film bis heute nicht angesehen habe. Mir war der Hype um diesen und das damit verbundene DDR-Bashing unangenehm. Es stellte sich f&uuml;r mich (in der DDR geborenen und dort aufgewachsenen) als das dar was man uns heute (von offizieller Seite) noch glauben machen will, die DDR bestand nur aus Stasi und Unterdr&uuml;ckung.<\/p><p>Irritierend ist f&uuml;r mich, warum Herr Hein erst jetzt nach &uuml;ber 12 Jahren mit seiner Kritik an die &Ouml;ffentlichkeit geht? Das er daf&uuml;r von Vertretern unserer MSM angegriffen wird, wundert mich nicht. Sind wir doch mittlerweile in einer Situation, welche der in dem Film geschilderten mehr als gleicht. Die &Uuml;berwachung der B&uuml;rger findet heutzutage im viel gr&ouml;&szlig;erem Rahmen statt. Die Gleichschaltung der meisten Medien ist in ein Stadium gelangt, wo andere Meinungen als Fake News, Propaganda oder als Verschw&ouml;rungstheorien an den Pranger gestellt weden. Es ist mittlerweile soweit fortgeschritten, dass man sich bei Berichterstattungen unserer Nachtichtensendungen an die ehemalige AK (Aktuelle Kamera) erinnert f&uuml;hlt. Um von den bestehenden M&auml;ngeln unserer &ldquo;Demokratie&rdquo; abzulenken, wird bei passender Gelegenheit immer wieder das Thema &ldquo;Unrechtsstaat&rdquo; DDR auf&rsquo;s Tableau gebracht, dann man kann sich in dem Glauben &ldquo;Wir sind die Guten&rdquo; bequem zur&uuml;ck lehnen.<\/p><p>Mit einem unguten Gef&uuml;hl (f&uuml;r die Zukunft) in Kopf und Bauch, sagt ihnen Danke f&uuml;r ihre aufkl&auml;rende Arbeit in diesen Zeiten.<br>\nRalf Matthias, Hannover<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Riegel,<\/p><p>danke f&uuml;r Ihre Antwort. <\/p><p>Ich denke nicht, dass&nbsp;der Film &ldquo;dramaturgisch etwas drauf setzt&rdquo;. Er muss nat&uuml;rlich etwas spannender sein als das reale Leben (wie alle Filme), aber die geschilderten Vorg&auml;nge waren auch im Jahr 1985 problemlos so m&ouml;glich, wie man ja anhand realer Opfer aus der Zeit leicht belegen kann und was ich ja auch verlinkt habt. <\/p><p>Ich sehe den Film sogar vielmehr als gewisses &ldquo;Vers&ouml;hnungsangebot&rdquo;, da er ja zeigt, dass auch ein Spitzel (im Film HGW XX\/7) wom&ouml;glich ein Herz hat. Er endet ja gerade nicht damit, dass am Ende ALLE b&ouml;se sind.&nbsp;<\/p><p>Die Ostalgie mancher Menschen (was es bei &auml;lteren Menschen bekanntlicherweise auch bez&uuml;glich des NS-System gab, welches dann gern verkl&auml;rt wurde) kommt ja nicht aus intellektueller Besch&auml;ftigung. Man setzt sich ja nicht hin und sagt &ldquo;Also das Buch war mir zu kritisch, deswegen find ich die Stasi oder die Gestapo jetzt doch nicht so schlimm&rdquo;. Sondern das ist ja psychologisch gut erforscht im Sinne des &ldquo;Gute Alte Zeit&rdquo;-Syndrom (<a href=\"https:\/\/karrierebibel.de\/retromanie\/\">Weiteref&uuml;hrende Infos<\/a>). Hier spielt neben der allgemeinen Neigung des Gehirns, die Vergangenheit sch&ouml;n zu f&auml;rben bei vielen auch der Gedanke mit, dass man nicht fast sein ganzes Leben in einem verbrecherischen System verbracht haben will. Das f&uuml;hlt sich sehr unsch&ouml;n an in einem R&uuml;ckblick, darum sch&ouml;nt man die Dinge lieber.&nbsp; Ich habe so etwas im Bekanntenkreis auch schon erlebt, wo jemand im Alter dann seinen ehemaligen Chef, den er immer bis aufs Blut hasste (aus gutem Grund) dann auch zu verkl&auml;ren begann.&nbsp;Dies d&uuml;rfte auch bei Herrn Hein die Grundlage gewesen sein. <\/p><p>Gru&szlig;<br>\nM. Berger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5.  Leserbrief<\/strong><\/p><p>Der massive Propaganda-Vorwurf, den Tobias Riegel in seinem Artikel &bdquo;DDR-D&auml;monisierung mit Grusel-M&auml;rchen&ldquo; gegen&uuml;ber dem Film &bdquo;Das Leben der anderen&ldquo; erhebt, erscheint mir v&ouml;llig unangemessen. F&uuml;r einen Text, der auf den Nachdenkseiten publiziert wird, finde ich diese Pauschalverurteilung beklagenswert inhaltsarm. Wer massive Kritik &uuml;bt, sollte sie belegen, statt ausschlie&szlig;lich auf (nicht n&auml;her erl&auml;uterte) Urteile Dritter zu verweisen. Nirgends zeigt der Autor konkret auf, an welchen Stellen der Film seiner (bzw. Christoph Heins) Ansicht nach &bdquo;Gruselm&auml;rchen&ldquo; erz&auml;hlt und Propaganda verbreitet. So wenig wie anti-kommunistische Propaganda brauchen wir blinde Apologie.<\/p><p>In meiner Jungend &uuml;berquerte ich die deutsch-deutsche Grenze oft, ich kann mich an die beklemmenden Gef&uuml;hle, die der &Uuml;bergang &uuml;ber die martialisch gesicherte Grenze stets in mir hervorrief, ebenso gut erinnern, wie an die bedr&uuml;ckenden Berichte meiner in Leipzig lebenden Verwandten, etwa von den Nachteilen f&uuml;r die pers&ouml;nliche Ausbildungslaufbahn, die meine Cousinen und mein Cousin trotz hervorragender schulischer Leistungen in Kauf nehmen mussten, weil sie es abgelehnt hatten, an der Jugendweihe teilzunehmen. Das Thema &bdquo;Berufsverbot&ldquo;, das der Film u.a. behandelt, war keine westliches &bdquo;Gruselm&auml;rchen&ldquo;; bekanntlich durfte auch Sahra Wagenknecht nicht studieren, weil sie als systemkritisch aufgefallen war. Auch die Selbstmordzahlen waren, wie im Film berichtet wird, in der DDR auffallend hoch (<a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/politik_gesellschaft\/gp_specials\/special-einheit-20\/article\/621181\/zahl-suizide-politikum.html\">wie dies zu interpretieren ist, bleibt eine weitere Frage<\/a>). Und die Darstellung der Bespitzelungs- und Verh&ouml;rmethoden durch die Stasi unterscheidet sich nicht von Darstellungen in anderen vielfach preisgekr&ouml;nten Filmen, etwa in der Serie Weissensee.<\/p><p>Ein Spielfilm ist keine Dokumentation, und dass sich ein Regisseur von der Biographie und Ereignissen inspirieren l&auml;sst, die ihm Zeitgenossen schildern, sich dann aber erlaubt, aus dem Stoff etwas Eigenes zu machen, ist weder ungew&ouml;hnlich noch moralisch oder &auml;sthetisch verwerflich, sondern &ndash; in der Tat &ndash; k&uuml;nstlerische Freiheit. <\/p><p>Dabei ist das &bdquo;Leben der anderen&ldquo; gerade kein Film, der schwarz-wei&szlig; malt. Weder wird die sozialistische Idee als grunds&auml;tzlich negativ dargestellt noch alle Vertreter der Staatsmacht als erbarmungslose Apparatschiks, vielmehr wird deutlich, dass das System der DDR Ideale gerade auch derjenigen, die gl&uuml;hend f&uuml;r diesen Staat angetreten waren (in diesem Fall der Stasioffizier Georg Wiesler) verraten hat &ndash; ein Umstand, der keineswegs ein Alleinstellungsmerkmal des Kommunismus&lsquo; ist. Und die Wandlung Georg Wieslers, der erkennt, dass eine urspr&uuml;nglich gute Idee, die er selbst aus hohen Idealen heraus vertritt, auf Abwege geraten ist, und mit stillem Heldentum diese Fehlentwicklung nach seinen M&ouml;glichkeiten zu korrigieren versucht, empfinde ich als ausgesprochen differenziert und ber&uuml;hrend dargestellt. Solche Menschen, die mit wachem Bewusstsein Fehlentwicklungen in <em>jeder<\/em> Gesellschaft wahrnehmen und mutig ihrem eigenen moralischen Kompass folgen, brauchen wir mehr denn je &ndash; <em>das<\/em> ist meinem Verst&auml;ndnis nach die Aussage dieses Films. <\/p><p>Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt der Film auch den &bdquo;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedenspreis_des_Deutschen_Films_%E2%80%93_Die_Br%C3%BCcke\">Friedenspreis des deutschen Films &ndash; die Br&uuml;cke<\/a>&ldquo;. NDS-Leser m&ouml;gen die anderen Preistr&auml;ger recherchieren (darunter auch das neoliberalismus- und kolonialismuskritische Doku-Drama &bdquo;Und dann der Regen&ldquo; und viele Doku-Dramen &uuml;ber Menschen mit hervorragender Zivilcourage in unterschiedlichen Systemen, die dringend dieser Zivilcourage bed&uuml;rfen) und sich selbst sein Urteil bilden, ob ihm dieser Preis westimperialistisch unterwandert scheint. Gerade heute, wo unsere Gesellschaft (wieder) zunehmend unfrei wird, sollten wir uns solche Filme achtsam und offen anschauen &ndash; in diesem Sinne ist &bdquo;Das Leben der anderen&ldquo; f&uuml;r mich ein gro&szlig;es, friedensstiftendes Werk.<\/p><p>P.S.: Dass der <em>neue<\/em> Film von Henckel von Donnersmarck, &bdquo;Werk ohne Autor&ldquo; (meines Erachtens zu unrecht) auch negative Kritik erfahren und wider Erwarten keine Preise erhalten hat, w&auml;re eine eigene Betrachtung wert. Meines Erachtens ist dieser Film, ebenso wie &bdquo;Das Leben der anderen&ldquo;, ein gro&szlig;es authentisches Kunstwerk zur deutschen Zeitgeschichte, das auch von kritischer Seite mehr Sorgfalt verdient, als es von Riegel und den Nachdenkseiten erf&auml;hrt.<\/p><p>S.P.<\/p><p>P.P.S.: Anzumerken bleibt noch, dass die Rolle des Georg Wiesler durch den gro&szlig;en ostdeutschen Schauspieler Ulrich M&uuml;he verk&ouml;rpert wurde, der der Westpropaganda sicher v&ouml;llig unverd&auml;chtig ist.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren, <\/p><p>es ist in der Tat so, da&szlig; das allt&auml;gliche Leben in der DDR-Zeit zu oft verf&auml;lscht dargestellt wird. Dabei m&uuml;&szlig;te auch ber&uuml;cksichtigt werden, da&szlig; es verschiedene Phasen der Unterdr&uuml;ckung der Andersdenkenden gab. In den 1950-er und in den 1960-er Jahren war diese weitaus schlimmer als sp&auml;ter. Es gab unter Erich Honnecker auch gewisse Freir&auml;ume. <\/p><p>Wenn zum Beispiel Jana Hensels (und Wolfgang Englers) Buch &ldquo;Wer wir sind: Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein&rdquo; von ARD und ZDF beworben wird, dann spricht es nur daf&uuml;r, da&szlig; erz&auml;hlt wird, was die Mainstream-Medien erwartet haben. Ich als Ostdeutscher konnte mich &ouml;fters dort nicht wiederfinden&hellip; <\/p><p>Im &Uuml;brigen halte ich die &ldquo;Zeit&rdquo; f&uuml;r eine Zeitung, die am meisten die Ostdeutschen in einem schlechten Licht dastehen l&auml;sst. Ich erinnere mich an ein Artikel von der &ldquo;Zeit&rdquo;, in der jemand (Jana Hensel?) ernsthaft behauptete, in Leipzig t&auml;glich Angst zu haben, wenn Abends die Kinder mit gef&auml;rbten Haaren ausgehen, ob sie wieder heil nach Hause kommen. Wenn solche Geschichten ver&ouml;ffentlicht werden, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn eine westdeutsche Stadt bei der Bewerbung als Austragungsort einer Olympiade behauptet, Leipzig als Konkurrent sei nicht geeignet, weil es dort No-Go-Areas gebe. Das hat es wirklich gegeben! -Soweit ich wei&szlig;, ist Leipzig eine Hochburg der ANTIFA. Und diese wurden bestimmt nicht gemeint&hellip; <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nWolfgang Schimank <\/p><p>P.S.: Aus diesem Grund bin ich auch dabei, ein Buch &uuml;ber die Ostdeutschen zu schreiben. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch zum Beitrag &lsquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48949\">DDR-D&auml;monisierung mit Grusel-M&auml;rchen, Meinungsmache mit &bdquo;wahren Begebenheiten&ldquo;<\/a>&lsquo; schrieben uns wieder zahlreiche Leser mit teilweise sehr gegens&auml;tzlichen Einsch&auml;tzungen, die wir nun nachfolgend ver&ouml;ffentlichen. 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