{"id":49250,"date":"2019-02-12T11:00:00","date_gmt":"2019-02-12T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49250"},"modified":"2019-02-12T15:09:37","modified_gmt":"2019-02-12T14:09:37","slug":"kulturpropaganda-und-preisverleihungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49250","title":{"rendered":"Kulturpropaganda und Preisverleihungen"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Journalist des Jahres&ldquo;, &bdquo;Cinema For Peace&ldquo;,, &bdquo;Grammys&ldquo;: In den letzten Tagen h&auml;uften sich Veranstaltungen der Meinungsmache durch &bdquo;Kultur&ldquo;. Die f&uuml;r sich bedeutungslosen Ereignisse verschmelzen zur wirkungsvollen Erz&auml;hlung vom guten Westen. Auch die hochverdiente Berlinale bleibt nicht ganz unber&uuml;hrt. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4099\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-49250-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190212_Kulturpropaganda_und_Preisverleihungen_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190212_Kulturpropaganda_und_Preisverleihungen_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190212_Kulturpropaganda_und_Preisverleihungen_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190212_Kulturpropaganda_und_Preisverleihungen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=49250-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190212_Kulturpropaganda_und_Preisverleihungen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190212_Kulturpropaganda_und_Preisverleihungen_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Zentrales Element der Selbstversicherung von Redakteuren gro&szlig;er deutscher Medien sind Medien-Preise. Dass diese Ehrungen ganz &uuml;berwiegend keine Publikumspreise sind, sondern von Journalisten an Journalisten &uuml;bergeben werden, ist der Realit&auml;t geschuldet: In der gegenw&auml;rtigen medienkritischen Atmosph&auml;re w&uuml;rde sich wohl kaum ein &bdquo;Alpha-Journalist&ldquo; dem Risiko einer &ouml;ffentlichen Abstrafung durch die erboste Leserschaft aussetzen. Zu diesen internen und von der eigenen Kundschaft abgeschirmten Medien-Ritualen z&auml;hlt auch der Titel <a href=\"https:\/\/www.mediummagazin.de\/category\/jdj\/jdj2018\/\">&bdquo;Journalist des Jahres&ldquo;<\/a>, den das Branchenblatt &bdquo;Medium Magazin&ldquo; allj&auml;hrlich und so auch am Montag verliehen hat. <\/p><p><strong>Journalisten ehren Journalisten &ndash; Mit freundlicher Unterst&uuml;tzung der Daimler AG<\/strong><\/p><p>Die Jury besteht <a href=\"https:\/\/www.mediummagazin.de\/jdj-wahlprozedere\/\">laut &bdquo;Medium Magazin&ldquo;<\/a> aus rund 100 Personen &ndash; fast alle aus dem Dunstkreis der gro&szlig;en Medien,  darunter Leiter journalistischer Ausbildungsst&auml;tten, professionelle Medienbeobachter und Journalisten. M&ouml;glich gemacht wird der Preis unter anderem &bdquo;mit freundlicher Unterst&uuml;tzung&ldquo; der Konzerne Daimler AG, Otto Group und Total. <\/p><p>&Uuml;berraschungen sind bei diesen Voraussetzungen nicht zu erwarten. Die Ausgezeichneten der letzten Jahre entstammen wie die Jurymitglieder ganz &uuml;berwiegend dem Kreis der Mainstream-Journalisten gro&szlig;er deutscher Medien. Alternative Medien scheinen in der Wahrnehmung der Jury nicht vorzukommen. Im Gegenteil: So sehr die kritischen Medien ignoriert werden, so hemmungslos werden fragw&uuml;rdige Produkte aufgewertet, etwa das Online-Medium &bdquo;Buzzfeed&ldquo;. Das sei laut &bdquo;Medium Magazin&ldquo; l&auml;ngst &bdquo;kein Clickbait-Portal mehr&ldquo;, sondern es gelinge ihm &bdquo;bravour&ouml;s, gesellschaftlich h&ouml;chst relevante Storys zu platzieren&ldquo;.<\/p><p><strong>Wirtschaft wird entsch&auml;rft, Sport ideologisch aufgeladen<\/strong><\/p><p>Da ist es passend, dass im Bereich &bdquo;Wirtschaft&ldquo; nicht etwa Analysen zur gesellschaftlichen Ungleichheit, zu Vergehen der Finanzbranche oder zu anderen Verwerfungen der liberalen Wirtschaftsordnung ausgezeichnet werden. Statt dessen erkl&auml;rte die Jury &bdquo;Spiegel&ldquo;-Recherchen zu den &bdquo;Football Leaks&ldquo; zum relevantesten &ouml;konomischen Thema des letzten Jahres. <\/p><p>Und w&auml;hrend die Wirtschaft in dieser Form durch ein &bdquo;leichtes&ldquo; Thema medial entsch&auml;rft wird, kann der Sport &uuml;ber das Thema Doping mit Politik aufgeladen werden. Das &bdquo;Medium Magazin&ldquo; rechnete dem &bdquo;unerm&uuml;dlichen und unerschrockenen&ldquo; ARD-Dopingexperten Hajo Seppelt hoch an, dass &bdquo;viele russische Sportler von den Olympischen Spielen&ldquo; ausgeschlossen wurden: &bdquo;Dass Russland ihm f&uuml;r die WM das Visum verweigert hat, spricht f&uuml;r sich.&ldquo;<\/p><p>Sonia Mikich, die f&uuml;r ihr Lebenswerk geehrt wurde, sollte nicht mit Personen wie Seppelt in einen Topf geworfen werden &ndash; doch genau das passiert, indem sich die beiden h&ouml;chst unterschiedlichen Journalisten die B&uuml;hne des &bdquo;Medium Magazins&ldquo; und seiner Sponsoren teilen. Und auch Mikich hat etwa mit einem TV-Auftritt zur Rentenpolitik bereits fragw&uuml;rdige Meinungsmache betrieben, wie Albrecht M&uuml;ller <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40260\">hier beschreibt<\/a>. Mikichs grenzwertige Ansichten zur Pressefreiheit im Internet hat Jens Berger <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36265\">hier thematisiert<\/a>.<\/p><p><strong>Ehrungen f&uuml;r Propaganda<\/strong><\/p><p>Den Hauptpreis erhielt Dokumentarfilmer Stephan Lamby &ndash; es h&auml;tte schlimmer kommen k&ouml;nnen. So sind die diesj&auml;hrigen Entscheidungen zwar fragw&uuml;rdig, aber immer noch nachvollziehbarer als etwa die letztj&auml;hrige Auszeichnung f&uuml;r das &ldquo;Team Paradise Papers&rdquo; der hochtrabend &ldquo;Rechercheverbund&rdquo; genannten Kooperation von SZ\/WDR\/NDR, wie <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/65440-mainstream-medien-ehren-sich-selbst\/\">&bdquo;RT&ldquo; schreibt<\/a>: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;SZ\/WDR\/NDR haben die &sbquo;Paradise Papers&lsquo; zu Steueroasen &sbquo;untersucht&lsquo; und es fertiggebracht, daraus eine Propaganda-Attacke gegen Wladimir Putin zu stricken, obwohl dessen Name in den Papieren kein einziges Mal auftaucht. Gleichzeitig haben sie ihre Quellen nicht zug&auml;nglich gemacht und sich so in altmodischer und potenziell manipulativer Weise zu den Torw&auml;chtern und Verwaltern der Daten aufgespielt. &sbquo;Medium Magazin&lsquo; sagt zu dieser r&uuml;ckw&auml;rtsgewandten Praxis dennoch: &sbquo;Aufkl&auml;rung wie diese ist die Basis von Journalismus. Ihr geh&ouml;rt die Zukunft.&rsquo;&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Cinema For Peace &ndash; Hitler, die Atombombe, der Klimawandel<\/strong><\/p><p>Eine Veranstaltung, die sich &auml;hnlich abgeschottet um sich selber dreht, ist die Charity-Gala &bdquo;Cinema For Peace&ldquo;. Strategisch parallel zum Filmfestival Berlinale platziert, feiert sich hier j&auml;hrlich der Geist westlich-moralischer &Uuml;berlegenheit. So auch am Montagabend. <\/p><p>Bei den Galas wurden seit 2001 in hochtrabenden und emotionalen Appellen jene von der westlichen Presse markierten &bdquo;Autokraten&ldquo; und &bdquo;Machthaber&ldquo; wie Janukowitsch, Assad oder Putin attackiert. Irritierend und neu ist, dass mit Donald Trump nun auch ein US-Pr&auml;sident potenzielles Ziel dieser Angriffe ist. Und dass am Montagabend mit Ex-Kanzler Gerhard Schr&ouml;der eine Person anwesend war, die von den Gastgebern bislang mutma&szlig;lich als russischer Agent klassifiziert wurde. Dreht sich auch hier ein Wind? Schlie&szlig;lich waren die kritischen Blicke der Gala bislang konsequent nach Osten gerichtet, wie etwa ein <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/923758.poser-und-politik.html\">Bericht des &bdquo;Neuen Deutschland&ldquo;<\/a> von 2014 zeigt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Pussy Riot waren da, haben aber keine Autogramme gegeben. Eine Femen-Frau &sbquo;protestierte&lsquo; &ndash; doch wogegen eigentlich? Uma Thurman ersteigerte ein Essen mit &ndash; na klar &ndash; Michail Gorbatschow und Hans-Dietrich Genscher. Und Graf Dracula im Ruhestand, Sir Christopher Lee, nahm laut &uuml;bereinstimmender Berichterstattung &sbquo;kein Blatt vor den Mund&lsquo;. (&hellip;) Lee bezog sich dabei auf Syrien und verlas einen zielgenau auf das Tr&auml;nenzentrum gerichteten Brief einer 17-J&auml;hrigen: &sbquo;F&uuml;hlt ihr nicht unseren Schmerz?&rsquo;&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Promis in Notdecken<\/strong><\/p><p>Der Gipfel der Heuchelei und der Geschmacklosigkeit wurde jedoch (vorerst) 2016 erreicht, als sich die versammelten Prominenten in goldene Folien-Decken aus der Seenotrettung h&uuml;llten &ndash; um &bdquo;Solidarit&auml;t&ldquo; mit Fl&uuml;chtlingen zu zeigen. Das fand selbst die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/video\/clip\/cinema-for-peace\/cinema-for-peace-gala-44583382.bild.html\">&bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung absto&szlig;end<\/a>. Und <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/lifestyle\/leute\/cinema-for-peace--charlize-theron--ai-wei-wei-und-die-geschmacklosigkeit-6700302.html\">der &bdquo;Stern&ldquo; &auml;tzte<\/a>: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der gute Wille &ndash; &sbquo;Sie tun immerhin was&lsquo; &ndash; wird weiterstrapaziert, wenn auf der gro&szlig;en Leinwand im Festsaal Videoclips laufen, die sich mit &sbquo;Das B&ouml;se in der Welt in drei Minuten&lsquo; beschreiben lassen: Srebrenica, Hitler, die Atombombe, der Klimawandel, Zensur verhackst&uuml;ckt in apart anzusehenden Sound- und Sight-Bites, die ganz formidabel zur Vorspeise passen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Cinema For Peace: &bdquo;Der neue Standard von Idioten&ldquo;<\/strong><\/p><p>Immerhin wird der scheidende Berlinale-Chef Dieter Kosslick nicht m&uuml;de, sich und &bdquo;sein&ldquo; Filmfestival vom &bdquo;Cinema For Peace&ldquo; abzugrenzen. Das Foto mit den Notdecken sei &bdquo;die obsz&ouml;nste Geschichte, die ich seit meinem Amtsantritt hier erlebt habe&ldquo;. Er f&auml;hrt <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/kultur\/film\/berlinale-2016---dieter-kosslick-ueber-cinema-for-peace-und-den-haertesten-film-des-festivals-6703416.html\">laut Medien fort<\/a>: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Also, wenn das durchgeht, ohne dass es einen Kommentar in der &Ouml;ffentlichkeit gibt, dann ist Cinema for Peace der neue Standard von Idioten, die sich auf Kosten von Fl&uuml;chtlingen mit den geschmacklosesten Dingen bereichern, die man mit armen Menschen machen kann.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Berlinale &ndash; Gegr&uuml;ndet f&uuml;r Kulturpropaganda<\/strong><\/p><p>Das Filmfestival Berlinale ist im Vergleich zum &bdquo;Cinema For Peace&ldquo; eine komplexe und teils hochverdiente Institution. Allerdings war auch die Berlinale nie frei von Bestrebungen der pro-westlichen Propaganda &ndash; das war sogar Teil der offiziellen Gr&uuml;ndungs-Motivation, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/international\/zeitgeist\/60-years-of-berlinale-a-film-festival-of-propaganda-stars-and-scandal-a-677227.html\">wie der &bdquo;Spiegel&ldquo; erinnert<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ein Filmfestival der Propaganda, Stars und Skandale: Die Internationalen Filmfestspiele Berlin waren ein Produkt des Kalten Krieges. Die US-Milit&auml;rverwaltung wollte West-Berlin, das die sowjetische Blockade &uuml;berlebt hatte, einen Hauch von Glamour verleihen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Und auch in diesem Jahr gibt es im Berlinale-Wettbewerb (mindestens) einen mutma&szlig;lich grenzwertigen Film, der nicht eindeutig gekl&auml;rte historische Fakten in eine allzu eindeutige anti-kommunistische Erz&auml;hlung umwandeln m&ouml;chte: <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/programm\/berlinale_programm\/datenblatt.html?film_id=201912053\">&bdquo;Mr. Jones&ldquo;<\/a> &uuml;ber die Hungersnot in der Sowjetunion der 1930er Jahre. F&uuml;r viele Medien ist aber klar &ndash; der Film erz&auml;hlt endlich &bdquo;die Wahrheit&ldquo;, wie etwa <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/kultur\/berlinale\/wettbewerbsfilme\/2019\/69-berlinale-wettbewerb-mr-jones-kritik.html\">RBB schreibt<\/a>: &bdquo;Die Wahrheit muss ans Licht.&ldquo; Der Sender schlie&szlig;t sich der Deutung des Films an: &bdquo;Doch Jones wei&szlig;, was er gesehen hat &ndash; und will, dass die Welt es wei&szlig;: dass Stalin systematisch Menschen ermordet und verhungern l&auml;sst.&ldquo; Keineswegs sollen hier die Hungerkatastrophe oder Stalin verharmlost werden. Ursprung, Verlauf und vor allem der Vorsatz und die Systematik der Trag&ouml;die sind jedoch nicht in der suggerierten Eindeutigkeit gekl&auml;rt.<\/p><p><strong>George Clooney und der &bdquo;Diktator&ldquo; in Kiew<\/strong><\/p><p>Die Berlinale soll wie gesagt nicht mit &bdquo;Journalist des Jahres&ldquo; oder &bdquo;Cinema For Peace&ldquo; in einen Topf geworfen werden. Aber gerade der gute und &bdquo;politisch engagierte&ldquo; Ruf des Festivals verdeckt die Defizite, die auch auf Seiten der Berlinale existieren &ndash; zum Beispiel,  wenn dort fragw&uuml;rdige Prominente eine kritiklose B&uuml;hne erhalten, wie <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/923758.poser-und-politik.html\">das &bdquo;Neue Deutschland&ldquo;<\/a> kurz vor dem Putsch in der Ukraine beschrieben hat: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;An den Letztgenannten, den gew&auml;hlten &sbquo;Diktator&lsquo; aus Kiew, waren von der Berlinale bereits Signale gesendet worden. Und George Clooney, gerade mit seinem patriotischen R&uuml;hrst&uuml;ck &sbquo;The Monuments Men&lsquo; baden gegangen, engagiert sich ohnehin schon l&auml;nger f&uuml;r die Maidan-Bewegung. In Berlin bezeichnete Clooney nun &ndash; zwischen Fragen nach seinem grauen Anzug oder gar nicht grauen Teint &ndash; Julia Timoschenko gewagt eindeutig als politische Gefangene, Klitschko als guten Freund und die doch zumindest teilweise recht fragw&uuml;rdigen Kiewer &sbquo;Demokraten&lsquo; als K&auml;mpfer um &sbquo;Selbstbestimmung&lsquo;.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Journalist des Jahres&ldquo;, &bdquo;Cinema For Peace&ldquo;,, &bdquo;Grammys&ldquo;: In den letzten Tagen h&auml;uften sich Veranstaltungen der Meinungsmache durch &bdquo;Kultur&ldquo;. Die f&uuml;r sich bedeutungslosen Ereignisse verschmelzen zur wirkungsvollen Erz&auml;hlung vom guten Westen. Auch die hochverdiente Berlinale bleibt nicht ganz unber&uuml;hrt. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,917,41,11],"tags":[2218,1406,1915,834,985,2164,2404,2147,1310],"class_list":["post-49250","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-kultur-und-kulturpolitik","category-medienanalyse","category-strategien-der-meinungsmache","tag-alternative-medien","tag-charity","tag-doping","tag-fussball","tag-medienpreis","tag-mikich-sonia","tag-seppelt-hajo","tag-sowjetunion","tag-sponsoring"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49250","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=49250"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49250\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49262,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49250\/revisions\/49262"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=49250"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=49250"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=49250"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}