{"id":49319,"date":"2019-02-15T09:00:29","date_gmt":"2019-02-15T08:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49319"},"modified":"2019-02-15T10:26:29","modified_gmt":"2019-02-15T09:26:29","slug":"venezuela-fake-news-im-dienst-der-us-kriegspropaganda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49319","title":{"rendered":"Venezuela \u2013 Fake News im Dienst der US-Kriegspropaganda"},"content":{"rendered":"<p>Eine Br&uuml;cke machte an diesem Wochenende Karriere. Auch fast alle deutschen Massenmedien nutzten Bilder der La-Tienditas-Br&uuml;cke an der kolumbianisch-venezolanischen Grenze, um den Konflikt zwischen dem &bdquo;guten&ldquo; Oppositionsvertreter Guaid&oacute; und dem &bdquo;b&ouml;sen&ldquo; Pr&auml;sidenten Maduro zu visualisieren. Ersterer wolle eine <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/venezuela-guaido-maduro-103.html\">&bdquo;humanit&auml;re Katastrophe&ldquo;<\/a> durch Hilfslieferungen verhindern, w&auml;hrend letzterer dies durch eine Blockade eben jener Br&uuml;cke verhindert. Eine &bdquo;sch&ouml;ne&ldquo; Geschichte, die jedoch &bdquo;leider&ldquo; so nicht stimmt. Die La-Tienditas-Br&uuml;cke ist vielmehr seit 2016 blockiert &ndash; und zwar von Kolumbien, um venezolanische Fl&uuml;chtlinge abzuwehren. Verbreitet wurde das Meme von der barrikadierten Br&uuml;cke &uuml;brigens von US-Au&szlig;enminister Pompeo. Obgleich bereits <a href=\"https:\/\/fair.org\/home\/western-media-fall-in-lockstep-for-cheap-trump-rubio-venezuela-aid-pr-stunt\/\">seit Samstag bekannt ist<\/a>, dass es sich um eine Propaganda-Ente handelt, haben auch deutsche Medien sich von ihrer Falschberichterstattung noch nicht distanziert. Von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong> und <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190215-Venezuela-01_.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190215-Venezuela-01_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><blockquote><p>\n&bdquo;Das venezolanische Volk verlangt verzweifelt nach humanit&auml;rer Hilfe. Die USA und andere L&auml;nder versuchen zu helfen, doch #Venezuelas Milit&auml;r unter Maduros Befehl blockiert die Lieferungen mit Tankfahrzeugen und Schiffscontainern. Das Maduro-Regime muss SICHERSTELLEN, DASS DIE HILFE DAS HUNGERNDE VOLK ERREICHT #EstamosUnidosVE (Wir sind vereint Venezuela)&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Diese Wehklage zum Schein twitterte der Ex-CIA-Chef und amtierende US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo am fr&uuml;hen Morgen des vergangenen 6. Februar in das weltumspannende Netz. Doch nicht Pompeos Panikmache, sondern das darunter platzierte Foto wurde bereits am n&auml;chsten Tag von BBC und <a href=\"https:\/\/fair.org\/home\/western-media-fall-in-lockstep-for-cheap-trump-rubio-venezuela-aid-pr-stunt\/\">nahezu allen US-Kommerzmedien<\/a> kolportiert und zeigte weltweite Wirkung.<\/p><p><strong>La Tienditas: Semiotik einer politischen Fake-News<\/strong><\/p><p>Auf dem Bild sehen wir die internationale La-Tienditas-Br&uuml;cke &uuml;ber den T&aacute;chira-Fluss an der venezolanisch-kolumbianischen Grenze. Das Foto strahlt zweifellos einen etwas geisterhaften Anblick aus: Alle drei Fahrbahnen sind mit zwei quergestellten Schiffscontainern und einem Tankanh&auml;nger verbarrikadiert. Auf einer aktualisierten Version des Bildes sind ferner patrouillierende venezolanische Soldaten zu sehen. Bei genauer Betrachtung erkennt das wache Auge jedoch zwei entscheidende Bildinhalte. Zum einen die Perspektive: Das Foto wurde von kolumbianischem Staatsgebiet aus geknipst. Zum anderen jene Zementbl&ouml;cke und Drahtgestelle auf ebendiesem Gebiet.<\/p><p>Im Heute-Bericht des ZDF vom 7. Februar ist dies auch <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute-sendungen\/videos\/guaido-fordert-ende-der-blockade-100.html\">sehr gut zu erkennen<\/a>. Wer genau hinschaut, erkennt in diesem Bericht auch die Embleme auf den Uniformen der Grenzer. Es handelt sich um Angeh&ouml;rige der kolumbianischen &bdquo;Policia Nacional&ldquo;. Davon ist im Bericht jedoch nicht die Rede. Es wird vielmehr der Eindruck erweckt, als bef&auml;nden sich die Barrikaden auf venezolanischer Seite und venezolanische Grenzsoldaten w&uuml;rden die Sperrung durchsetzen. <\/p><p>Wer sich mal selbst oberfl&auml;chlich mit Semiotik besch&auml;ftigt hat &ndash; die Zeichenprozesse in Kultur und Natur, wie Bild-, Wort-, Sprach- und Gesten-Inhalte untersucht &ndash; der oder dem f&auml;llt auf, dass in Pompeos Tweet und seiner vielf&auml;ltigen Medienkolportage die venezolanischen Container samt rostigem Tankanh&auml;nger zwar zum Bildmittelpunkt deklariert, die Hindernisse auf kolumbianischer Seite jedoch von der &ldquo;Berichterstattung&rdquo; ausgeblendet wurden. Warum? Weil die kolumbianischen Betonbl&ouml;cke und Drahtgestelle die Elemente der eigentlichen und ersten Br&uuml;ckenblockade darstellen. Die venezolanischen Container und der Tankanh&auml;nger sind die Folge.<\/p><p>Das erf&auml;hrt der argw&ouml;hnische und sture Rechercheur aus einer Meldung der in der Grenzstadt C&uacute;cuta herausgegebenen kolumbianischen Regionalzeitung <a href=\"https:\/\/www.laopinion.com.co\/cucuta\/tienditas-el-puente-de-40-millones-de-dolares-que-no-han-estrenado-106377\"><em>La Opini&oacute;n<\/em> vom  5. Februar 2016<\/a>. Die wunderte sich vor drei Jahren dar&uuml;ber, dass die millionenschwere Br&uuml;cke zum &bdquo;wei&szlig;en Elefanten&ldquo; verkommen war, auf gut Deutsch: f&uuml;r die Katz&lsquo; gebaut wurde. &bdquo;Die 40 Millionen Dollar, die Kolumbien und Venezuela f&uuml;r den Bau der internationalen Tienditas-Br&uuml;cke ausgaben, die Norte de Santander mit T&aacute;chira verbindet, haben sich nicht ausgezahlt&ldquo;, hie&szlig; es in dem Bericht.<\/p><p>Das Werk, das f&uuml;r die Integration Kolumbiens und Venezuelas konzipiert wurde, besteht aus drei parallelen Br&uuml;cken mit 240 Metern L&auml;nge und 40 Metern Breite, die dazu bestimmt waren, die &uuml;berstr&ouml;mten Br&uuml;cken Sim&oacute;n Bol&iacute;var und Francisco de Paula Santander zu entlasteten. Eine Durchfahrt von bis zu 10.000 Fahrzeugen pro Tag war geplant. &bdquo;Nach Angaben des kolumbianischen Invias-Autobahndirektors Jes&uacute;s Vergel ist die Br&uuml;cke auf beiden Seiten fertiggestellt, doch das gr&uuml;ne Licht f&uuml;r die Betriebsaufnahme sei selbstverst&auml;ndlich Sache des Au&szlig;enministeriums&ldquo;, meldete La Opini&oacute;n.<\/p><p>Doch das kolumbianische Au&szlig;enministerium schaltete offenbar auf &bdquo;Dauer-Rot&ldquo;: Die Br&uuml;cke wurde niemals eingeweiht. Denn 2016 nahm der traditionelle Pendlerverkehr zu und begann der Exodus hunderttausender Venezolaner &uuml;ber die Grenze. Das Ph&auml;nomen wuchs sich zur Krise aus, erhitzte die Gem&uuml;ter in beiden Regierungen so weit, dass zur Abschreckung der venezolanischen Ausreisenden die kolumbianische Regierung auf Br&uuml;ckenmitte Betonbl&ouml;cke und Drahtgestelle aufstellen lie&szlig;.<\/p><p>Von diesen Hintergr&uuml;nden ist in der Berichterstattung der deutschen Medien jedoch wohlweislich nirgends die Rede. Im Bericht von ZDF-Heute hei&szlig;t es beispielsweise, Maduro habe die Br&uuml;cke &bdquo;blockieren lassen&ldquo;, um die Hilfsliegerungen zu blockieren. Wie kann man eine Br&uuml;cke &bdquo;blockieren lassen&ldquo;, die seit drei Jahren blockiert ist und ohnehin noch nie offen war? Und warum transportieren die US-Amerikaner ihre &bdquo;Hilfslieferungen&ldquo; eigentlich nicht &uuml;ber eine der vier weiteren Grenzbr&uuml;cken? Derlei Fragen kann nat&uuml;rlich nur stellen, wer die amerikanische Version der Geschichte hinterfragt. Deutsche Medien tun dies gewohnheitsgem&auml;&szlig; jedoch nicht.<\/p><p><strong>Donald Trumps &ldquo;Br&uuml;cke &uuml;ber den Kwai&rdquo;<\/strong><\/p><p>Die mediale Ausschlachtung von La Tienditas ersch&ouml;pft sich allerdings nicht in Mike Pompeos Tweet. Sie wird erg&auml;nzend mit jenem Foto von Donald Trumps Sicherheitsberater John Bolton zum Casus Belli geformt, der Ende Januar Journalisten demonstrativ seinen Notizblock mit dem sibyllinischen Satz &bdquo;5.000 Truppen nach Kolumbien&rdquo; (siehe Bild) entgegenhielt.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190215-Venezuela-02_.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190215-Venezuela-02_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Den Schachmatt-Zug glaubte Marco Rubio mit einem <a href=\"https:\/\/twitter.com\/marcorubio\/status\/1094237899619557376\">am 9. Februar abgesetzten Tweet<\/a> gelandet zu haben, als er schrieb: &bdquo;By blocking aid to the Venezuelan people #Maduro is committing a crime against humanity &ndash; Mit der Blockade der Hilfe f&uuml;r das Volk Venezuelas begeht <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Maduro?src=hash\">#Maduro<\/a> ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit&rdquo;. Zur Abwehr von Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist jederzeit eine Kriegserkl&auml;rung erlaubt &ndash; das behauptete die NATO, als sie den Balkankrieg gegen Serbien ausrief, Jugoslawien zerst&ouml;rte und in mindestens f&uuml;nf Kleinstaaten aufsplitterte.<\/p><p>Der starke Tobak Rubios mit den Anspielungen von Pompeo und Bolton verfolgt allen semiotischen Anzeichen nach das Ziel, die sogenannte &bdquo;humanit&auml;re Hilfe&rdquo; zu politisieren und zum Kriegsanlass hochzustilisieren &ndash; im Notfall die Grenze nach Venezuela &bdquo;hochgehen&rdquo; zu lassen, wie in David Leans Verfilmung von Pierre Boulles Kriegs-Klassiker <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Br%C3%BCcke_am_Kwai_(Roman)\">&bdquo;Die Br&uuml;cke am Kwai&ldquo;<\/a>. &bdquo;Ich habe das Gef&uuml;hl, dass wir in den kommenden Tagen viel mehr von dieser Br&uuml;cke in den Nachrichten sehen werden&rdquo;, schrieb der Informatiker Justin Emery am 8. Februar <a href=\"https:\/\/medium.com\/@justin.emery\/the-tienditas-bridge-blockade-f240728fe5f7\">im Portal <em>Medium<\/em><\/a>.<\/p><p>Dem US-Amerikaner waren ebenfalls so einige Ungereimtheiten auf dem von Rubio, Pompeo &amp; Co. verbreiteten Foto zur angeheizten Berichterstattung aufgefallen. &bdquo;Ich m&ouml;chte hier nicht auf die Situation in Venezuela selbst eingehen, sondern auf den Stand der Berichterstattung in den Medien und das Ausbleiben jeglicher Kontrolle der US-Propaganda in Bezug auf Venezuela &hellip;&rdquo;, mahnte Emery, zitierte ebenfalls Pompeos einschl&auml;gigen Tweet, untersuchte u.a. die Pompeo nachplappernde Berichterstattung von BBC, CNN und Independent &ndash; allesamt die unverz&uuml;gliche &bdquo;&Ouml;ffnung der Br&uuml;cke&ldquo; fordernd &ndash; und leitete &uuml;ber in eine akribische Bildanalyse.<\/p><p>&bdquo;Die venezolanische Regierung des umstrittenen Pr&auml;sidenten Nicolas Maduro hat eine Br&uuml;cke zwischen Venezuela und Kolumbien blockiert, berichten kolumbianische Regierungsvertreter und ein CNN-Fotojournalist. Was ist dran an diesen Berichten? Was haben sie ausgelassen?&ldquo;, fragte sich Emery. Bei nochmaliger kritischer Betrachtung des Fotos k&ouml;nnte man annehmen, dass Venezuela in der Tat erst vor wenigen Tagen die Container dorthin geschleppt und quer auf die Fahrbahnen gestellt hat.<\/p><p>Doch da passt etwas nicht ins Bild &ndash; ins Bild von Pompeo und Rubio. Da f&auml;llt auch Emery auf, was die kolumbianische La Opini&oacute;n ja l&auml;ngst vor drei Jahren meldete: &bdquo;Es sieht so aus, als ob der Zaun vor den Containern von Kolumbien errichtet wurde. Die Zaunst&uuml;tzen befinden sich auf der kolumbianischen Seite und auf der kolumbianischen Seite des Zauns befinden sich auch vier Betonbl&ouml;cke. Wurde die Br&uuml;cke also wirklich von Venezuela blockiert oder war sie vorher l&auml;ngst von Kolumbien blockiert worden?&ldquo;<\/p><p>Emery geht ins Detail. &bdquo;Gl&uuml;cklicherweise k&ouml;nnen wir die Tienditas-Br&uuml;cke auf Google Maps einfangen: Wirkt das Bild nicht famili&auml;r? Ein Zaun mit Betonbl&ouml;cken blockiert die Br&uuml;cke&ldquo;, wundert sich der Amerikaner und schaltet auf einen Ausschnitt des Fotos. Es wurde im Juni 2017 hochgeladen. <\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190215-Venezuela-03_.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/190215-Venezuela-03_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Die Tienditas-Br&uuml;cke, die in den Medien als von Venezuela blockiert gemeldet wurde, ist tats&auml;chlich seit mindestens 18 Monaten gesperrt! &bdquo;Das mittlerweile bekannte &acute;rostige Tor&acute; war die ganze Zeit da. Es ist v&ouml;llig falsch, zu behaupten, dass Maduro die Br&uuml;cke diese Woche &acute;blockiert&acute; hat, dass sie &acute;wiederge&ouml;ffnet werden muss&acute;&ldquo;, entr&uuml;stete sich der liberale US-Amerikaner, und fragt sich: &bdquo;L&uuml;gen die Medien uns also an? Gibt es nicht einen einzigen Mainstream-Journalisten, der sich mehr f&uuml;r Recherche interessiert? Ich vermute eine Kombination aus beidem &hellip;&ldquo;.<\/p><p>Wie also soll eine Br&uuml;cke &bdquo;wiederge&ouml;ffnet&ldquo; werden, die niemals ge&ouml;ffnet und in Betrieb war, geschweige denn eingeweiht wurde? Und wann werden die deutschen Medien ihre Falschberichterstattung richtigstellen und endlich einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen, um offenzulegen, wessen Interessen diese Fake News dienen.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/d4eba9074c0a4feb8e60e409d84b5897\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Br&uuml;cke machte an diesem Wochenende Karriere. Auch fast alle deutschen Massenmedien nutzten Bilder der La-Tienditas-Br&uuml;cke an der kolumbianisch-venezolanischen Grenze, um den Konflikt zwischen dem &bdquo;guten&ldquo; Oppositionsvertreter Guaid&oacute; und dem &bdquo;b&ouml;sen&ldquo; Pr&auml;sidenten Maduro zu visualisieren. Ersterer wolle eine <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/venezuela-guaido-maduro-103.html\">&bdquo;humanit&auml;re Katastrophe&ldquo;<\/a> durch Hilfslieferungen verhindern, w&auml;hrend letzterer dies durch eine Blockade eben jener Br&uuml;cke verhindert. 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