{"id":49324,"date":"2019-02-15T08:42:31","date_gmt":"2019-02-15T07:42:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49324"},"modified":"2019-02-15T08:42:31","modified_gmt":"2019-02-15T07:42:31","slug":"hinweise-des-tages-3306","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49324","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49324#h01\">Keine Rezession &ndash; stattdessen erneut ein statistisches Wunder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49324#h02\">M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49324#h03\">Konferenz in Warschau: Pence fordert EU-Ausstieg aus Atomdeal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49324#h04\">Ohne Ende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49324#h05\">Von der Leyens Raketenabwehr kostet Milliarden mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49324#h06\">Mindestl&ouml;hne: Im EU-Mittel kr&auml;ftige Zuw&auml;chse, in Westeuropa meist &uuml;ber 9,60 Euro, neue Ans&auml;tze f&uuml;r europ&auml;ische Koordination<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49324#h07\">Mindestausbildungsverg&uuml;tung: &ldquo;In der Brutto-Netto-Falle verheddert&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49324#h08\">Strompreis: Steuergeschenke nur f&uuml;r Reiche?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49324#h09\">Vergessene Skandale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49324#h10\">Megadeals mit Immobilien: B&uuml;rger zahlt, Investor strahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49324#h11\">EUSFTA- &amp; EUSIPA-Abstimmung: EU-Parlament &ldquo;empowert&rdquo; Konzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49324#h12\">Konzernklagen: Was Rheinmetall, Philip Morris, Deutschland und den Togo verbindet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49324#h13\">Gareth Dale: &raquo;Mit dem Neoliberalismus wurde das Werk Karl Polanyis wieder hochaktuell&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49324#h14\">Upload-Filter: Angriff auf Meinungs- und Kunstfreiheit im Netz spitzt sich zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49324#h15\">Neues deutsches Sendungsbewusstsein: Die ARD will mit Moral das Publikum einseifen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Keine Rezession &ndash; stattdessen erneut ein statistisches Wunder<\/strong><br>\nWer Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung f&uuml;r Statistik h&auml;lt, liegt falsch. Das hat das Statistische Bundesamt bei der Vorlage der Wachstumszahlen f&uuml;r das letzte Quartal 2018 gerade wieder nachgewiesen.<br>\nUuff, das war knapp! Mit 0,0 Prozent &bdquo;Wachstum&ldquo; im vierten Quartal 2018 ist Deutschland, wie das Statistische Bundesamt gestern meldete, einer Rezession gerade so entgangen. Von einer &bdquo;technischen&ldquo; Rezession, so unsere Leitmedien (hier der typische Reflex in der FAZ), h&auml;tte man sprechen m&uuml;ssen, wenn das BIP in saisonbereinigter Rechnung zwei Mal hintereinander gesunken w&auml;re. Da es im dritten Quartal ein Minus von 0,2 gegeben hatte, w&auml;re tats&auml;chlich Rezession angesagt gewesen.<br>\nDa atmen alle erleichtert auf. Knapp an einer Rezession &bdquo;vorbeigeschrammt&ldquo;. Die 0,0 Prozent machen doch Hoffnung, und selbst wenn es im ersten Quartal wieder ein Minus gibt, muss man nicht von einer Rezession sprechen, weil es dann ja wieder nicht zwei Quartale hintereinander sind. Ist doch logisch, minus 0,2, dann 0,0 und danach noch einmal minus 0,2 sind einfach keine &bdquo;technische&ldquo; Rezession.<br>\nNein, wenn es so k&auml;me, w&auml;re es eine richtige Rezession, ganz gleich, was &bdquo;&Ouml;konomen&ldquo; eine &bdquo;technische Rezession&ldquo; nennen. Auch ein Minus von 0,2 und eine Stagnation bedeuten Schrumpfung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2019\/02\/keine-rezession-stattdessen-erneut-ein-statistisches-wunder\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Weltpolitik unter Druck<\/strong><br>\nVor der heute startenden M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz setzen US-Aggressionen und innereurop&auml;ische Opposition gegen die offene Berliner Dominanz zentrale Projekte der deutschen Weltpolitik massiv unter Druck. Am gestrigen Donnerstag hat US-Vizepr&auml;sident Mike Pence auf einer gegen Iran gerichteten Konferenz, die der EU-Staat Polen mitveranstaltete, von der EU den Ausstieg aus dem Nuklearabkommen verlangt. Schon zuvor hatte Washingtons Botschafter in Berlin die Gr&uuml;ndung einer Art Tauschb&ouml;rse f&uuml;r den k&uuml;nftigen Handel mit Iran als &ldquo;Missachtung der US-Politik&rdquo; attackiert. F&uuml;r Deutschland ist das Abkommen mit Iran eines der Projekte, mit denen es sich eine eigenst&auml;ndige F&uuml;hrungsposition in der Weltpolitik erk&auml;mpfen will. Ein zweites ist die Pipeline Nord Stream 2, die Berlin die zentrale Stellung in der Erdgasversorgung der EU und entsprechenden Einfluss sichern soll. Es ger&auml;t in Gefahr, weil Paris seine konstante Unterordnung unter deutsche Ziele nicht mehr hinnehmen will. Hinzu kommen Versuche Washingtons, die Berliner Dominanz im Osten der EU zu brechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7862\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Bund sponsert Kriegskonferenz<\/strong><br>\n&ldquo;Das Sponsoring einer Kriegskonferenz mit Steuermitteln ist ein Unding&rdquo;, emp&ouml;rt sich die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, im Vorfeld der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz. Auf eine Schriftliche Frage der Abgeordneten zur Unterst&uuml;tzung der Konferenz durch den Bund teilte die Bundesregierung mit, es w&uuml;rden 290 Bundeswehrangeh&ouml;rige entsandt, um in den Bereichen Organisation, Transport, Sanit&auml;tsdienst und Dolmetscherleistungen zu unterst&uuml;tzen. Die Kosten hierf&uuml;r werden damit deutlich &uuml;ber den 640.000 Euro liegen, die vor zwei Jahren f&uuml;r den Einsatz von lediglich 217 Soldaten f&auml;llig wurden. Hinzu kommt eine F&ouml;rderung durch das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in H&ouml;he von 500.000 Euro. Jelpke kommentiert dazu weiter:<br>\n&bdquo;&Uuml;ber eine Million Euro f&uuml;r einen Ratschlag, an dem die Herrschenden &uuml;ber ihre Kriege diskutieren und R&uuml;stungskonzerne ihre todbringenden Produkte anbieten &ndash; das ist ein Schlag ins Gesicht der Steuerzahler. Der Umfang des staatlichen Sponsorings betr&auml;gt rund ein Drittel des Gesamtbudgets der Konferenz. Ohne Steuergelder w&uuml;rde die Konferenz &uuml;berhaupt nicht stattfinden &ndash; und das w&auml;re auch gut so. Denn diese Konferenz liegt allein im Interesse der Kriegf&uuml;hrenden und der Waffenschmiede. Aus diesem Grund werden sich auch in diesem Jahr zahlreiche Abgeordnete der LINKEN den Protesten gegen die Sicherheitskonferenz anschlie&szlig;en.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/bund-sponsert-kriegskonferenz\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Neue Wertegemeinschaft: Mit Donald Trump in die Willk&uuml;rzone der internationalen Politik<\/strong><br>\nGegen Russland, China und den Rest der Welt. Die aktuellen Entwicklungen lassen bef&uuml;rchten, dass sich die Bundesregierung der destruktiven Au&szlig;enpolitik der Regierung unter Donald Trump unterordnet<br>\nIn den vergangenen Jahren beklagten sich zahlreiche europ&auml;ische Politiker dar&uuml;ber, dass die Regierung unter Donald Trump willk&uuml;rlich Vertragswerke und Abmachungen in den internationalen Beziehungen zerst&ouml;rt. Mit dem versuchten Putsch in Venezuela und dem amerikanischen Austritt aus dem INF-Vertrag hat sich der Tenor allerdings deutlich verschoben.<br>\nNeuerdings beeilen sich auch zahlreiche deutsche Au&szlig;enpolitiker, ihre Wertegemeinschaft mit Donald Trump, Mike Pompeo und Gina Haspel unter Beweis zu stellen, indem sie offensichtliche Rechtsbr&uuml;che in den internationalen Beziehungen begeistert unterst&uuml;tzen. Stephen Walt, Professor f&uuml;r internationale Politik an der Harvard-Universit&auml;t, erinnerte mit Blick auf das Verh&auml;ltnis zwischen USA und EU k&uuml;rzlich daran, dass gemeinsame Werte eine &ldquo;fromme Rhetorik&rdquo; sind. Die &ldquo;regelbasierte Ordnung&rdquo; und eine &ldquo;transatlantische Gemeinschaft&rdquo; bezeichnet er als Schaufensterdekoration: &ldquo;Der wahre Grund, warum sich die Vereinigten Staaten in der Vergangenheit intensiv f&uuml;r die europ&auml;ische Sicherheit eingesetzt haben, liegt darin, dass sie dachten, es l&auml;ge im Interesse des Landes zu verhindern, dass ein einzelner Staat Europa dominiert und seine reichlich vorhandene industrielle Macht kontrolliert.&rdquo;<br>\nIm Gegensatz zu vielen deutschen Au&szlig;enpolitikern ist dem Herausgeber von Foreign Policy dabei bewusst, dass Europa erheblich gr&ouml;&szlig;er ist als die EU und etwa Russland miteinschlie&szlig;t. Mit einer gemeinsamen Politik, so Walt, k&ouml;nnte Europa m&auml;chtiger sein als die USA. Als Vertreter der realistischen Schule der Au&szlig;enpolitik h&auml;lt er fest, dass das Engagement der USA in Europa eigentlich einem Machtkampf um die F&uuml;hrung in der &ldquo;westlichen Hemisph&auml;re&rdquo; entspringt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Neue-Wertegemeinschaft-Mit-Donald-Trump-in-die-Willkuerzone-der-internationalen-Politik-4309727.html?seite=all\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Sie wollen Krieg<\/strong><br>\nH&ouml;here Milit&auml;rausgaben, Ausstieg aus dem INF-Vertrag und ein sch&auml;rferer Kurs gegen Russland<br>\nDie Bundesregierung legte der NATO am Dienstag ein Strategiepapier vor, in dem sie sich verbindlich zu einer Erh&ouml;hung der Investitionen in die Bundeswehr und deren Ausr&uuml;stung bis 2024 auf 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bekennt. Zudem solle der Anstieg in den Jahren nach 2024 fortgesetzt werden. Langfristiges Ziel ist es, auf 2 Prozent des BIPs zu kommen, welches von den USA innerhalb der NATO gefordert und von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) angestrebt wird.<br>\nDie geplanten Milit&auml;rausgaben belaufen sich f&uuml;r 2019 auf 43,2 Milliarden Euro. Sollten sie bis 2025 auf 1,5 Prozent des BIP steigen, w&auml;ren das auf Basis aktueller Werte fast 51 Milliarden Euro. Da aber die Wirtschaft derzeit w&auml;chst, ist es m&ouml;glich, dass die deutschen Milit&auml;rausgaben bis 2025 auf mehr als 60 Milliarden Euro steigen werden.<br>\nNeben den Verteidigungsausgaben stellt der Ausstieg der USA aus dem INF-Vertrag eine weitere Eskalationsstufe dar. [&hellip;] Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte, Russland habe zwar den INF-Vertrag verletzt, dennoch m&uuml;sse das &bdquo;Gespr&auml;chsfenster&ldquo; offengehalten werden. &bdquo;Leider ist Russland nicht bereit, Vertragstreue wiederherzustellen&ldquo;, twitterte Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas (SPD) und forderte &bdquo;umfassende R&uuml;stungskontrollen&ldquo;. Der EVP-Fraktionsvorsitzende im EU-Parlament, Manfred Weber (CSU), nannte das m&ouml;gliche Aus des Abkommens einen &bdquo;Weckruf f&uuml;r Europa&ldquo; und sagte: &bdquo;Wir m&uuml;ssen unsere eigenen Sicherheitsinteressen besser und st&auml;rker in die eigene Hand nehmen.&ldquo;<br>\nW&auml;hrend dessen rollt schweres Kriegsmaterial durch Deutschland gen Osten. Im Rahmen der US-Operation &bdquo;Atlantic Resolve&ldquo; bewegen sich nach Angaben der US-Armee seit Januar Konvois mit mehr als 5 400 Soldaten und unter anderem 80 Panzer, 120 Bradley-Kampffahrzeuge, 15 Panzerhaubitzen und 80 Kampfhubschrauber in Richtung der Westgrenze Russlands.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5107\/innenpolitik\/10504\/Sie-wollen-Krieg.htm\">unsere zeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Konferenz in Warschau: Pence fordert EU-Ausstieg aus Atomdeal<\/strong><br>\nAuf der Nahost-Konferenz in Warschau unter US-F&uuml;hrung fordert Vizepr&auml;sident Pence die EU auf, ebenfalls aus dem Atomabkommen mit dem Iran auszusteigen. Nicht nur Teheran sieht die Veranstaltung gegen sich gerichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/nahost-konferenz-iran-101.html%20\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Deutsche Teilnahme an Warschauer Kriegskonferenz ist ein Fehler<\/strong><br>\nDie Teilnahme der Bundesregierung an der Kriegskonferenz der USA, Israels und Saudi-Arabiens gegen den Iran ist ein Fehler. Es ist l&ouml;blich, dass Au&szlig;enminister Heiko Maas nicht selbst zu der illustren Runde nach Warschau gefahren ist. Au&szlig;enpolitisch konsequent und friedenspolitisch vern&uuml;nftig w&auml;re gewesen, auch auf die Entsendung eines Stellvertreters zu verzichten&rdquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Die Bundesregierung und die EU machen sich au&szlig;enpolitisch unglaubw&uuml;rdig, wenn Saudi-Arabien von der EU-Kommission wegen Geldw&auml;sche und Terrorismusfinanzierung auf eine Schwarze Liste gesetzt werden soll, w&auml;hrend die Kopf-ab-Diktatur in Warschau gleichzeitig als Teil einer Kriegskoalition gegen den Iran hofiert wird.<br>\nFrieden und Stabilit&auml;t im Nahen Osten wird es nur unter Einbeziehung aller Akteure geben. Statt sich ohne Not in Warschau an einer Konferenz zu beteiligen, deren offenbares Ziel die Vorbereitung eines Krieges gegen den Iran ist, sollte sich die Bundesregierung f&uuml;r eine Konferenz f&uuml;r den Nahen und Mittleren Osten nach dem Vorbild der KSZE stark machen. Notwendig sind Sicherheitsgarantien f&uuml;r alle Staaten der Region. Dazu geh&ouml;rt auch der Kampf um den Erhalt des von US-Pr&auml;sident Donald Trump einseitig aufgek&uuml;ndigten internationalen Atomabkommens mit dem Iran.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/deutsche-teilnahme-an-warschauer-kriegskonferenz-ist-ein-fehler\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ohne Ende<\/strong><br>\n6000 Milliarden Dollar &ndash; so viel kostet der &bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo; von 2001 bis heute. Diese unvorstellbare Summe wurde f&uuml;r die Homeland Security in den USA und die Kriege weltweit ausgegeben. Die Streitkr&auml;fte der USA agieren in 40 Prozent der L&auml;nder der Welt, von den Dschungeln Kolumbiens bis zu den Dschungeln Thailands. In 80 L&auml;ndern trainieren die USA Truppen, fliegen Drohnen, werfen Bomben und k&auml;mpfen mit Sondereinheiten. Zur &Uuml;berraschung selbst von Kongressabgeordneten kamen 2017 vier Soldaten einer Sondereinheit in einem Hinterhalt an der Grenze zwischen Mali und Niger um. Die Kongressabgeordneten hatten keine Ahnung, dass US-Soldaten auch an dieser Grenze im Einsatz waren.<br>\nDie US-Streitkr&auml;fte haben mit den Milliarden Dollar L&auml;nder zerst&ouml;rt und St&auml;dte dem Erdboden gleichgemacht. Die Zerst&ouml;rung des Irak hat den IS erst m&ouml;glich gemacht. Die Vernichtung von Mossul im Irak und Raqqa in Syrien, die endlose Bewaffnung sogenannter &bdquo;gem&auml;&szlig;igter Rebellen&ldquo;, die die syrische Regierung bek&auml;mpfen sollten und sich am Ende immer beim IS und al-Kaida wiederfanden &ndash; das alles erh&ouml;ht die Zahl dschihadistischer K&auml;mpfer weltweit.<br>\nDer Krieg gegen den Terror ist nicht auf ein Ende hin angelegt. Homeland Security und &Uuml;berwachung gedeihen. Es gibt Erfolge und Misserfolge im Krieg gegen den Terror &ndash; aber kein Ende. Je nach Interessen der &bdquo;nationalen Sicherheit&ldquo; kann der Krieg verst&auml;rkt, abgeschw&auml;cht oder verlagert werden.<br>\nDer kommandierende General der &bdquo;Operation Inherent Resolve&ldquo; in Syrien, Patrick Roberson, beschrieb, wie es gelang, den IS an jeglichen milit&auml;rischen Erfolgen zu hindern. Trump beschreibt in seiner Rede zur Lage der Nation, wie seit Beginn seiner Amtszeit das Gebiet unter Kontrolle des IS auf nahezu null reduziert wurde. Doch ein Top-General warnte im Februar, dass der IS im Falle eines Abzugs der US-Truppen aus Syrien wie Ph&ouml;nix wieder auferstehen w&uuml;rde. Der Senat klatschte Beifall und untersagte seinerseits den R&uuml;ckzug.<br>\nTrump wollte an einer einzigen von unz&auml;hligen Fronten im &bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo; den Sieg erkl&auml;ren. Doch nicht, wenn es nach dem Sprecher der Senats-Mehrheit geht, der meint, der IS und al-Kaida m&uuml;ssen erst noch besiegt werden. Der Krieg wechselt die Schaupl&auml;tze, aber er hat kein Ende. Der permanente Krieg verschlingt L&auml;nder &ndash; und gebiert Profite.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5107\/positionen\/10514\/Ohne-Ende.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Von der Leyens Raketenabwehr kostet Milliarden mehr<\/strong><br>\nDie Verteidigungsministerin wollte die R&uuml;stungsbeschaffung neu aufstellen, damit die Kosten von Gro&szlig;projekten nicht mehr aus dem Ruder laufen. Bei einem ihrer ersten eigenen Projekte wird nun klar: Es wird doppelt so teuer wie geplant<br>\nEines der wichtigsten neuen R&uuml;stungsprojekte von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wird deutlich teurer als geplant. Nach Capital-Informationen kalkuliert das Ministerium f&uuml;r das neue Luftabwehrsystem der Bundeswehr mit Gesamtkosten von mindestens 8 Mrd. Euro. Diese Summe nannte R&uuml;stungsstaatssekret&auml;r Benedikt Zimmer laut Angaben von Sitzungsteilnehmern am Mittwoch im Verteidigungsausschuss des Bundestags. Die Summe umfasst die Fertigentwicklung sowie die sp&auml;tere Beschaffung des Systems. Bis zuletzt waren daf&uuml;r insgesamt rund 4 Mrd. Euro eingeplant.<br>\nWie Zimmer im Verteidigungsausschuss best&auml;tigte, wird allein der Abschluss der Entwicklungsarbeiten f&uuml;r das System namens Meads mindestens 3 Mrd. Euro kosten. In den bisherigen Haushaltsplanungen waren daf&uuml;r rund 970 Mio. Euro vorgesehen. Auch die sp&auml;tere Beschaffung der Feuereinheiten wird mit mindestens 5 Mrd. Euro teurer als geplant. Bereits in der Vergangenheit hatte es Berichte &uuml;ber massive Kostensteigerungen bei dem Projekt namens TLVS (Taktisches Luftverteidigungssystem) gegeben. Bislang hatte das Ministerium die Zahlen nicht kommentiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/von-der-leyens-raketenabwehr-kostet-milliarden-mehr\">capital<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mindestl&ouml;hne: Im EU-Mittel kr&auml;ftige Zuw&auml;chse, in Westeuropa meist &uuml;ber 9,60 Euro, neue Ans&auml;tze f&uuml;r europ&auml;ische Koordination<\/strong><br>\nDie Mindestl&ouml;hne in den 22 EU-Staaten, die &uuml;ber eine gesetzliche Lohnuntergrenze verf&uuml;gen, sind zuletzt im Mittel kr&auml;ftig angehoben worden &ndash; nominal um 4,8 und nach Abzug der Inflation um 2,7 Prozent. 20 EU-Staaten haben ihre Mindestl&ouml;hne zum 1. Januar, zum 1. Februar 2019 oder in der zweiten H&auml;lfte 2018 erh&ouml;ht, in Gro&szlig;britannien ist eine Anhebung des National Minimum Wage f&uuml;r April beschlossen. Erstmals seit sieben Jahren stieg zum 1. Februar auch der griechische Mindestlohn wieder. Lediglich in Lettland gibt es aktuell keine Erh&ouml;hung. Die nominalen Steigerungen waren die zweitst&auml;rksten seit 2009. Das zeigt der neue Mindestlohnbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Der deutsche Mindestlohn ist mit 9,19 Euro pro Stunde weiterhin sp&uuml;rbar niedriger als die Lohnuntergrenzen in den westeurop&auml;ischen Euro-Staaten, die alle 9,66 Euro und mehr Stundenlohn vorsehen, in Frankreich erstmals &uuml;ber zehn und in Luxemburg sogar 11,97 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/14_118503.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Auch beim Mindestlohn manifestiert sich das Bestreben, den gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektor Europas aufrecht zu erhalten.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Der Mindestlohn steigt &ndash; (fast) &uuml;berall in Europa<\/strong><br>\nDeutschland ist Schlusslicht in Westeuropa<br>\nEs geht bergauf, zum Teil sogar kr&auml;ftig: In den 22 EU-Staaten, die eine gesetzliche Lohnuntergrenze haben, sind die Mindestl&ouml;hne im Schnitt um 4,8 Prozent gestiegen. Auch in Deutschland gab es eine Erh&ouml;hung &ndash; trotzdem sind wir immer noch Schlusslicht in Westeuropa. Die aktuellen Zahlen des WSI im &Uuml;berblick.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++461950b6-3038-11e9-9a9c-52540088cada%20\">DGB<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Mindestlohn ist Niedriglohn<\/strong><br>\nEiner von F&uuml;nf Besch&auml;ftigten arbeitet im Niedriglohnsektor, auch zum Mindestlohn von 9,19 Euro. Wie hoch der Mindestlohn sein m&uuml;sste, um nach 45 Jahren Vollzeitarbeit eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu bekommen, hat Susanne Ferschl die Bundesregierung gefragt. [&hellip;]<br>\nDer durchschnittliche Bruttobedarf von Empf&auml;ngerinnen und Empf&auml;ngern der Grundsicherung im Alter, die au&szlig;erhalb von Einrichtungen leben, betr&auml;gt 814 Euro (Stand Dezember 2017, Daten f&uuml;r Dezember 2018 werden erst im April\/Mai 2019 vorliegen). Um eine Nettorente oberhalb dieses Betrags zu erhalten, w&uuml;rden aktuell 28,5 Entgeltpunkte ben&ouml;tigt. Um dies bei einer w&ouml;chentlichen Arbeitszeit von 38,5 Stunden &uuml;ber 45 Jahre versicherungspflichtiger Besch&auml;ftigung hinweg zu erreichen, w&auml;re aktuell rechnerisch ein Stundenlohn von 12,80 Euro erforderlich. Diese Betrachtung vernachl&auml;ssigt allerdings die zus&auml;tzliche Altersvorsorge, mit der eine deutlich h&ouml;here Gesamtversorgung erzielt werden kann. [&hellip;]<br>\nDer allgemeine gesetzliche Mindestlohn soll existenzsichernd sein, eine armutsfeste Rente garantieren und sicherstellen, dass auch die unteren Lohngruppen &ndash; die besonders auf den Mindestlohn angewiesen sind &ndash; nicht von der allgemeinen Lohnentwicklung abgekoppelt werden.<br>\nDiese H&ouml;he deckt sich mit der Vorgabe der Linken, dass der Mindestlohn 60 Prozent des Durchschnittslohns betragen soll. Seit 2015 haben sich die L&ouml;hne laut Statistischem Bundesamt um 4,8 Prozent erh&ouml;ht. Ein Plus von 4,8 Prozent auf den Durchschnittslohn des Jahres 2015 von 20,44 Euro entspricht einem Plus von 98 Cent bzw. einem Durchschnittslohn von 21,42 Euro. 60 Prozent davon ergeben 12,85 Euro, ein Betrag also, der deckungsgleich mit dem Stundenlohn ist, den die Bundesregierung aktuell f&uuml;r notwendig erachtet, um nach 45 Beitragsjahren eine Rente oberhalb des Grundsicherungsniveaus zu erhalten: ein Stundenlohn von 12,80 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/mindestlohn-ist-niedriglohn\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mindestausbildungsverg&uuml;tung: &ldquo;In der Brutto-Netto-Falle verheddert&rdquo;<\/strong><br>\nWarum 504 Euro f&uuml;r alle nicht gerecht ist<br>\nBundesbildungsministerin Anja Karliczek will die Mindestausbildungsverg&uuml;tung an das Sch&uuml;ler-BAf&ouml;G koppeln &ndash; f&uuml;r mehr Gerechtigkeit. Doch sie vergleicht dabei &ldquo;&Auml;pfel mit Birnen&rdquo;, kritisiert DGB-Vize Elke Hannack: Anders als Sch&uuml;ler zahlen Azubis Sozialabgaben &ndash; und h&auml;tten nach diesem Vorschlag &uuml;ber 100 Euro pro Monat weniger in der Tasche.<br>\nBundesbildungsministerin Anja Kaliczek will mit einer Mindestausbildungsverg&uuml;tung die Leistung von Azubis anerkennen und ihnen Wertsch&auml;tzung zukommen lassen. Das hat sie beim DGB-Tag der Berufsbildung in Berlin gesagt &ndash; und das klingt auch erstmal gut und richtig. Das Problem: Sie will die H&ouml;he nicht, wie der DGB, an die tariflichen Ausbildungsverg&uuml;tungen koppeln, sondern an das Sch&uuml;ler-BAf&ouml;G, eine Sozialleistung also, die vollzeitschulisch Auszubildende erhalten. Und &uuml;bersieht dabei, dass Auszubildende von ihrer Verg&uuml;tung Arbeitslosen-, Kranken-, Unfall- und Rentenversicherungsbeitr&auml;ge abf&uuml;hren m&uuml;ssen, Berufsfachsch&uuml;ler\/nnen von ihrem BAF&ouml;G nicht. Die praktische Wirkung dieses Vorschlags w&auml;re also, dass Auszubildende mit Mindestausbildungsverg&uuml;tung deutlich schlechter gestellt werden als Berufsfachsch&uuml;ler\/innen mit BAf&ouml;G-Anspruch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++6545cfd6-158b-11e9-a0c8-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Strompreis: Steuergeschenke nur f&uuml;r Reiche?<\/strong><br>\nDie Union plant ein neues Leckerli f&uuml;r H&ouml;chstverdiener und Million&auml;re, an Verbrauchssteuern f&uuml;r die Masse wird hingegen erbittert festgehalten [&hellip;]<br>\nUm 7,5 Cent pro Kilowattstunde k&ouml;nnte die Stromrechnung f&uuml;r private Haushalte niedriger ausfallen, wenn der Fiskus auf die Stromsteuer sowie einen Teil der Mehrwertsteuer verzichten und dann noch die Subventionierung der energieintensiven Betriebe &uuml;bernehmen w&uuml;rde, die bisher &uuml;ber die sogenannte EEG-Umlage den privaten Kunden aufgehalst wird. Bei rund 120 Milliarden Kilowattstunden, die private Haushalte verbrauchen, macht das f&uuml;r den Staatshaushalt ein j&auml;hrliches Minus von neun Milliarden Euro aus.<br>\nH&ouml;rt sich nach viel an? Ein kleiner Vergleich: Die Union dr&auml;ngt gerade darauf, den sogenannten Soli abzuschaffen &ndash; und zwar f&uuml;r alle, nicht nur f&uuml;r die unteren Einkommensgruppen, wie es die SPD vorschl&auml;gt. Das Gros der Soli-Einnahmen von rund 18 Milliarden Euro kommt von den Besserverdienenden, w&auml;hrend niedrige Einkommen kaum belastet werden.<br>\nEin Steuerpflichtiger aus dem reichsten Hundertstel der Bev&ouml;lkerung zahlt 12.600 Euro im Jahr, schreibt die Zeit, w&auml;hrend die ersten 1000 Euro Monatseinkommen und die zus&auml;tzlichen Kinderfreibetr&auml;ge nicht mit der Zusatzabgabe belastet werden. Das kleine Geschenk, das CDU und CSU den Reichen und Superreichen mit der pauschalen Abschaffung machen w&uuml;rde, bedeutete f&uuml;r den Fiskus j&auml;hrliche Mindereinnahmen von rund 11 Milliarden Euro.<br>\nOder mit anderen Worten: Steuergeschenke sind offensichtlich m&ouml;glich, aber nicht f&uuml;r das Gros der privaten Haushalte, die unter der Last der Stromrechnungen &auml;chzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Strompreis-Steuergeschenke-nur-fuer-Reiche-4308002.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Vergessene Skandale<\/strong><br>\nP&amp;R? Was war das noch? Kurz gesagt ging es in dem im Fr&uuml;hjahr 2018 aufgeflogenen Skandal darum, dass die Container-Firma P&amp;R etwa 54 000 Anleger um zusammen 3,5 Milliarden Euro gebracht hatte, da diese in Schiffscontainer investierten, die es &uuml;berwiegend nie gab. Aufgabe der Bafin w&auml;re es seit einer Gesetzes&auml;nderung 2017 gewesen, hier genau zu hinzuschauen und einen solchen Anlagebetrug zu verhindern. Doch die Beh&ouml;rde hatte den P&amp;R-Anlageprodukten gr&uuml;nes Licht gegeben. Bei diesem Fall zeige sich auch ein Systemfehler, findet Schick: Finanzberatung laufe meist nicht kundenorientiert, sondern provisionsorientiert. Berater werden von den Produktlieferanten mit Provisionen verg&uuml;tet. Die Folge: &ldquo;&Uuml;berteuerte Finanzprodukte, bei denen die Kosten einen Gro&szlig;teil der Ertr&auml;ge auffressen.&rdquo; Und Skandale wie bei P&amp;R.<br>\nDer schnell wieder aus der breiten medialen Aufmerksamkeit verschwundene Fall mag ein Hinweis darauf sein, dass es Finanzthemen als Gegenstand von B&uuml;rgerprotest und -engagement schwer haben. Das Mobilisierungspotential scheint geringer als zum Beispiel beim Kohleausstieg oder, fr&uuml;her, der Atomkraft. Dem allerdings widerspricht Gerhard Schick: &ldquo;Finanzthemen haben ein riesiges Mobilisierungspotential&rdquo;, betont der ehemalige Gr&uuml;nen-Bundestagsabgeordnete. Das habe man etwa bei der Occupy-Bewegung gesehen, die gro&szlig; wurde, &ldquo;als vor elf Jahren &uuml;ber Nacht Milliarden an Steuergeldern in Banken gesteckt worden sind&rdquo;. Nur leider, meint Schick, sei Occupy &ldquo;ungerichtet und ohne festes Ziel&rdquo; gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/411\/vergessene-skandale-5718.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Megadeals mit Immobilien: B&uuml;rger zahlt, Investor strahlt<\/strong><br>\nInvestoren kaufen Hunderttausende Wohnungen. Mit sogenannten Share Deals sparen sie Steuern und unterlaufen die Rechte der Kommunen. So funktioniert der Trick.<br>\nDie Bewohner des vierst&ouml;ckigen Mietshauses in Berlin-Kreuzberg haben seit vergangenem Jahr einen neuen Vermieter. Die Deutsche Wohnen, der zweitgr&ouml;&szlig;te Vermietungskonzern Deutschlands, hat das Geb&auml;ude, Reichenberger Stra&szlig;e 55, gekauft. Nimmt man es genau, wechselte allerdings nicht das Haus den Eigent&uuml;mer &ndash; sondern die BOW 3 GmbH, Amtsgericht Landshut Handelsregister B Nummer 9278. Der wiederum geh&ouml;rt das Haus.<br>\nDas klingt nach Erbsenz&auml;hlerei. Doch dem Land Berlin sind dadurch rund acht Millionen Euro Steuereinnahmen entgangen. &ldquo;Share Deals&rdquo; hei&szlig;en die Konstruktionen, bei denen Investoren nicht H&auml;user und Grundst&uuml;cke kaufen und verkaufen, sondern Unternehmen. Stellen die Beteiligten es geschickt an, l&auml;sst sich damit die Grunderwerbsteuer gr&ouml;&szlig;tenteils sparen. Eine Steuer, die jeder B&uuml;rger zahlen muss, wenn er sich ein Haus oder eine Eigentumswohnung kauft. Zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises werden je nach Bundesland f&auml;llig &ndash; au&szlig;er eben, man lebt in der Welt der Immobilienriesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/immobilien-investoren-sparen-mit-share-deals-steuern-und-hintergehen-kommunen-a-1253048.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Steigende Mieten, weniger Sozialwohnungen: Arm, allein, wohnungslos<\/strong><br>\nDie Zahl der Wohnungslosen wird mittlerweile auf &uuml;ber eine Million gesch&auml;tzt. Wer nur sechs Euro pro Quadratmeter zahlen kann, hat kaum eine Chance auf dem angespannten Wohnungsmarkt.<br>\nDie Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) sch&auml;tzt, dass die Anzahl der Wohnungslosen in Deutschland seit zehn Jahren steigt. Im Jahr 2016 hatten ca. 860.000 Menschen keinen mietvertraglich abgesicherten eigenen Wohnraum, so die BAG W. Von ihnen kommen knapp &uuml;ber 50.000 aus anderen EU-Staaten.<br>\n440.000 Wohnungslose sollen dabei gefl&uuml;chtete Menschen mit einem anerkannten Schutzstatus sein. Aber auch ohne sie steige die Zahl. Das sagt die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, Werena Rosenke:<br>\n&bdquo;Besonders anf&auml;llig sind arme Menschen, die kaum soziale Netze haben, und bei denen noch ein Schicksalsschlag dazukommt, wie zum Beispiel eine Trennung oder Scheidung und bei Frauen h&auml;usliche Gewalt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/steigende-mieten-weniger-sozialwohnungen-arm-allein.2165.de.html?dram:article_id=441020\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>EUSFTA- &amp; EUSIPA-Abstimmung: EU-Parlament &ldquo;empowert&rdquo; Konzerne<\/strong><br>\nUnd wieder ist es passiert: Das Europ&auml;ische Parlament hat den Einfluss der Konzerne zu Lasten des Einflusses der Staaten ausgebaut. Heute hatte es sowohl &uuml;ber das Handelsabkommen (EUSFTA), als auch &uuml;ber das Investitionsabkommen (EUSIPA) mit Singapur abzustimmen. Sowohl dem einen, wie dem anderen, hat es zugestimmt. Somit wird mit Ersterem nicht nur ein Aussschusssystem etabliert werden, das die Bestimmungen aus dem genannten Handelsabkommen jenseits parlamentarischer Zustimmung fortan auslegen und weiterentwickeln wird (&ldquo;living agreement&rdquo;) und sich als neue Super-Schnittstelle f&uuml;r Lobbygruppen etabliert (detaillierte Kritik siehe z.B. hier), mit dem Investitionsabkommen wird &ndash; genauso wie bei CETA &ndash; ein &ouml;ffentliches Investitionsgerichtesystem (&ldquo;Investment Court System&rdquo;, ICS) installiert werden, in dem Konzerne gegen Staaten klagen k&ouml;nnen, wenn sie sich um die (erwarteten) Fr&uuml;chte ihrer Investitionen durch Gesetze oder andere Staatshandlungen beschnitten sehen. Ebenso wie bei den privaten Schiedsgerichten, die so sehr auf Widerstand gesto&szlig;en waren, dass man das urspr&uuml;ngliche Konzept &uuml;berarbeitet und umbenannt hat, weiterhin ein Klagesystem jedoch exklusiv f&uuml;r Investoren, au&szlig;erhalb der &uuml;blichen Gerichtsbarkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.maskenfall.de\/?p=13314\">Maskenfall<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Konzernklagen: Was Rheinmetall, Philip Morris, Deutschland und den Togo verbindet<\/strong><br>\nDeutschland hat weltweit am meisten bilaterale Investitionsschutzabkommen abgeschlossen. Auch in immer mehr EU-Handelsabkommen werden Investorenklagerechte verankert. Die Rechnung bekommen vor allem Entwicklungsl&auml;nder serviert.<br>\nIm Januar ging die Meldung &uuml;ber die Ticker, dass R&uuml;stungsunternehmen Rheinmetall wolle den deutschen Staat auf Schadenersatz verklagen. Kanzlerin Angela Merkel hatte nach der Ermordung des saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi den Export von R&uuml;stungsg&uuml;tern nach Saudi-Arabien gestoppt. Nun droht Rheinmetall mit einer Klage, da die Exporte vor dem Mord genehmigt wurden. Der Spiegel berichtet, der R&uuml;stungsexporteur f&uuml;rchte seinerseits Klagen seiner Aktion&auml;re, wenn er die Bundesregierung nicht verklagt. Der Fall k&ouml;nnte die zunehmende Macht der Konzerne nicht deutlicher illustrieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zebralogs.wordpress.com\/2019\/02\/14\/konzernklagen-was-rheinmetall-philip-morris-deutschland-und-den-togo-verbindet\/\">Zebrablogs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gareth Dale: &raquo;Mit dem Neoliberalismus wurde das Werk Karl Polanyis wieder hochaktuell&laquo;<\/strong><br>\nViele Marxisten und Kritiker des Neoliberalismus sind in ihren Analysen von der Sichtweise Polanyis inspiriert. Was genau sind hier seine Einfl&uuml;sse?<br>\nGareth Dale: Der Einfluss von Polanyi ist nicht auf marxistische Kreise beschr&auml;nkt. Er ist zum Beispiel auch der Schule der Weltsystemanalyse ein Begriff, die nicht nur von Karl Marx und Fernand Braudel, sondern eben auch von Polanyi inspiriert wurde. Terry Hopkins und Immanuel Wallerstein, die Begr&uuml;nder der Weltsystemanalyse, kannten Polanyi pers&ouml;nlich.<br>\nEr beeinflusste auch die linksgerichteten Sozialdemokraten sowie einige rechtsgerichtete Sozialdemokraten, wie Dominique Strauss-Kahn oder Maurice Glasman. Der Letztgenannte ist der Initiator von Blue Labour, einem Trend innerhalb der britischen Labour-Partei, der sich f&uuml;r eine striktere Zuwanderungspolitik einsetzt und gleichzeitig eine Ann&auml;herung an die Variante des deutschen Kapitalismus bef&uuml;rwortet. Glasman findet bei Polanyi Argumente f&uuml;r eine protektionistische Ausrichtung der Gesellschaft, die mehr Sicherheit bietet, mehr Wert auf handwerkliche F&auml;higkeiten und die Rolle des Facharbeiters legt und das Finanzkapital strenger kontrolliert. All dies ist mit einem Fortbestand der Klassengesellschaft, in der wir heute leben, grunds&auml;tzlich vereinbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/gareth-dale-mit-dem-neoliberalismus-wurde-das-werk-karl-polanyis-wieder-hochaktuell--2260.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Upload-Filter: Angriff auf Meinungs- und Kunstfreiheit im Netz spitzt sich zu<\/strong><br>\n&bdquo;Wenn das Parlament nun auch gr&uuml;nes Licht erteilt, werden die Zensurmaschinen im Internet bald Realit&auml;t f&uuml;r alle Internetnutzer*innen in der EU. Kurzzeitig sah es so aus, als ob sich die Mitgliedstaaten nicht einigen und Bertelsmann und andere Verb&auml;nde der Musikindustrie den derzeitigen Kompromiss angreifen w&uuml;rden, weil ihnen die absurden Einigungen wiederum nicht weit genug gingen und Ausnahmen f&uuml;r Start-ups und kleine Unternehmen schon zu viel der Innovation waren. Doch auch wenn die Gro&szlig;lobbyisten nicht in den Verhandlungsrunden sitzen, scheint ihr Druck so enorm, dass sie ihre W&uuml;nsche durchsetzen konnten und am Ende die Verantwortung bei den Europaabgeordneten liegt, diesem Wahnsinn ein Ende zu bereiten.&ldquo;<br>\n&bdquo;Obwohl schon jetzt Upload-Filter die Meinungsfreiheit durch overblocking einzuschr&auml;nken drohen*, wollen viele Konservative, dass diese absurde Maschinerie verpflichtend wird und unsere gewohnte Internetkommunikation dadurch ver&ouml;det.&ldquo; &bdquo;Das absurdeste daran ist jedoch, dass in Deutschland im Koalitionsvertrag der regierenden Parteien Upload-Filter als unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig abgelehnt werden, Abgeordnete aus Deutschland in Br&uuml;ssel aber verbittert daf&uuml;r k&auml;mpfen und die eigenen Abmachungen missachten. So organisiert man Demokratieverdrossenheit und Vertrauensverlust in die Politik insgesamt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dielinke-europa.eu\/de\/article\/12166.upload-filter-angriff-auf-meinungs-und-kunstfreiheit-im-netz-spitzt-sich-zu.html\">DIE LINKE im Europaparlament<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Neues deutsches Sendungsbewusstsein: Die ARD will mit Moral das Publikum einseifen<\/strong><br>\nEin internes Manual vom &laquo;Berkeley International Framing Institute&raquo; soll dabei helfen, dass ARD-Zuschauer ihre Geb&uuml;hren weniger als Pflichtbeitrag, sondern als eine Art Spende f&uuml;r den guten Zweck betrachten.<br>\nAls letzthin beim &laquo;Tatort&raquo; eine farbige Kommissarin vom Spielfilm-Verantwortlichen des Norddeutschen Rundfunks (NDR) eingef&uuml;hrt wurde mit einer kleinen Hassbotschaft an die Adresse der AfD, dachte man eigentlich noch an den Ausreisser eines &Uuml;bereifrigen im Fach &laquo;Gesinnung statt Fakten&raquo;. Nun gibt aber ein Manual zu reden, das die ARD selber beim &laquo;Berkeley International Framing Institute&raquo; bestellte.<br>\nDieses l&auml;sst die Bemerkung, &laquo;Alexander Gauland und Konsorten&raquo; w&uuml;rden die schwarze Kommissarin &laquo;nicht als Nachbarin haben wollen&raquo;, nun pl&ouml;tzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen. &Uuml;ber die Bedienungsanleitung, welche die ARD mit Verweis aufs &laquo;Urheberrecht&raquo; nicht herausgibt, sollen sich n&auml;mlich ARD-Mitarbeiter beugen, um die ber&uuml;hmte Wirkmacht der Sprache zu begreifen. Dies allerdings nicht, damit aus ihnen bessere Journalisten werden, sondern um selber ein bisschen zu manipulieren und die Themen ihrem Publikum umso wirkungsm&auml;chtiger zu verkaufen. &hellip;<br>\nZuschauer, die Zwangsgeb&uuml;hren entrichten, pardon: sich &laquo;proaktiv&raquo; und &laquo;selbstbestimmt&raquo; am &laquo;gemeinsamen Rundfunk ARD&raquo; beteiligen, wie das jetzt in Zukunft heissen soll, verhilft man so zum wohlwollenden Wir-Gef&uuml;hl. Denn wer m&ouml;chte sich gerade in Deutschland schon unter die Rassisten einreihen lassen?<br>\nSkeptischen Beitragszahlern k&ouml;nne nun also geholfen werden, kommentierte &laquo;Die Welt&raquo; angesichts des rund hundertseitigen Kompendiums das neue Sendungsbewusstsein. Denn wer schon mal von sich behaupten kann, er habe seine Zwangsgeb&uuml;hr wenigstens f&uuml;r die Bek&auml;mpfung von Herr Gauland gezahlt, ja, der schaut doch mit nachhaltig gutem Gewissen Mord und Totschlag am Sonntagabend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/framing-bei-der-ard-neues-deutsches-sendungsbewusstsein-ld.1459569\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eigentlich ein Offenbarungseid zum journalistischen Selbstverst&auml;ndnis der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Social-Media-Analyse Wer die Gelbwesten f&uuml;r seine Ziele nutzt<\/strong><br>\nWer sind die Gelbwesten? Die Gruppe ist politisch schwer zu fassen. Eine Social-Media-Analyse zeigt, wer den Ton angibt und welche Rolle ausl&auml;ndische Akteure spielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/gelbwesten-analyse-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier zeigt sich wie &ldquo;Framing&rdquo; funktioniert und das dieses und nicht etwa neutrale Berichterstattung schon lange ein Kernelement der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; darstellt. Der festgelegte Deutungsrahmen zu den Gelbwesten ist diesen zu unterstellen sie seien mehrheitlich &ldquo;rechts&rdquo; und &ldquo;eurokritisch&rdquo;. In den franz&ouml;sischen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; scheut man offenbar inzwischen nicht einmal vor dem ultimativen Totschlagargument des Antisemitismus zur&uuml;ck, ein Beleg daf&uuml;r wie gro&szlig; die Angst der herrschenden Oligarchie ist. Die Aktivisten werden dazu als unkultivierte Provinzler charakterisiert, die mit der sch&ouml;nen, neuen (links)liberalen Welt der offenen Grenzen f&uuml;r Waren, Kapital und Arbeitskraft nicht zurecht k&auml;men. Hinzu kommt der zentrale Aspekt, dass keinerlei Unterschied zwischen den politischen Lagern, zwischen links und rechts vorgenommen, sondern ein Antagonismus zwischen vorgeblich liberalen Werten und deren &ldquo;populistischen&rdquo; Anfeindungen konstruiert wird. So lassen sich auch Jean-Luc M&eacute;lenchon und Marine Le Pen in einem Atemzug nennen. Damit verschwindet (gewollt) der grunds&auml;tzliche gesellschaftliche Widerspruch zwischen Arm und Reich aus dem &ouml;ffentlichen politischen Diskurs, dessen Ausdruck eigentlich die Unterscheidung in links und rechts ist. Dieser Deutungsrahmen ist konsistent fast in allen Berichten und Kommentaren der deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; zu finden. Das Ziel ist unschwer zu identifizieren, dem sozialen Protest gegen die Durchsetzung der neoliberalen Agenda soll so jede Legitimation abgesprochen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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