{"id":49438,"date":"2019-02-19T08:28:22","date_gmt":"2019-02-19T07:28:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438"},"modified":"2019-02-19T08:28:22","modified_gmt":"2019-02-19T07:28:22","slug":"hinweise-des-tages-3308","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438#h01\">Gelbwesten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438#h02\">&ldquo;Assad-Regime&rdquo; soll f&uuml;r fast alle von 336 angeblichen Chemiewaffenangriffen verantwortlich sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438#h03\">Huch, SPD wieder auf Platz zwei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438#h04\">Sozialoffensive mit Schw&auml;chen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438#h05\">&bdquo;Sozialwidriges Verhalten&ldquo; von Hartz IV-Empf&auml;ngern &ndash; von der unscharfen Theorie in die vielgestaltige Praxis der sozialgerichtlichen Auslegung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438#h06\">Arbeitgeber wollen Obergrenze f&uuml;r Sozialabgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438#h07\">Kein Boden unter ihren F&uuml;&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438#h08\">Fessel der Arbeiterbewegung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438#h09\">Verwaltung statt Weiterbildung: Jobcenter verschieben eine Milliarde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438#h10\">12 statt 20 Euro &ndash; Post br&uuml;skiert ihre Paketboten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438#h11\">Schulstreiks: Merkel sieht Russland am Werk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438#h12\">Die Gebetsm&uuml;hle der Investoren(lobby)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438#h13\">Merkel ging nicht weit genug &ndash; Der ganze Ansatz, Konflikte milit&auml;risch zu l&ouml;sen, ist falsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438#h14\">AfD-Revisionist kapert Bundeswehr-Magazin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438#h15\">Wie die Bundesrepublik NS-Kriegsverbecher unterst&uuml;tzte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438#h16\">Universities Are Becoming Billion-Dollar Hedge Funds With Schools Attached<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438#h17\">Altersvorsorgeprodukte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49438#h18\">das Allerletzte: Emilia und der EU Alltag<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gelbwesten<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gelbwesten und Antisemitismus<\/strong><br>\nDie antisemitischen Parolen der Gelbwesten gegen den Philosophen Alain Finkielkraut sind mehr als nur ein &ldquo;Betriebsunfall&rdquo;, sagt der Literaturwissenschaftler J&uuml;rgen Ritte. F&uuml;r besonders gef&auml;hrlich h&auml;lt er in diesem Zusammenhang Intellektuelle wie &Eacute;douard Louis.<br>\nNach antisemitischen Beschimpfungen gegen den Schriftsteller und Philosophen Alain Finkielkraut am Rande von &bdquo;Gelbwesten&ldquo;-Protesten hat die Pariser Justiz Vorermittlungen eingeleitet. Finkielkraut war gestern in Paris unter anderem mit &bdquo;Du dreckiger Zionist&ldquo; beschimpft worden. Dieser Angriff  wirft erneut die Frage auf: Wie antisemitisch ist die Gelbwesten-Bewegung?<br>\n&bdquo;Das ist im System &ndash; und das war es von Anfang an,&ldquo; sagte dazu J&uuml;rgen Ritte, Literaturwissenschaftler und Professor an der Sorbonne Nouvelle in Paris. &bdquo;Auch wenn nicht alle Gelbwesten und alle, die dort demonstrieren, Antisemiten sind, so ist der Antisemitismus dieser Bewegung doch von Anfang an konsubstanziell gewesen.&ldquo; Er sei ein Erbe aus der Vor-Gelbwestenbewegung. Front National-Politikerin Marine Le Pen (heute: Rassemblement National) habe etwa gegen Emmanuel Macron gehetzt, unter anderem, weil dieser f&uuml;r das j&uuml;dische Bankhaus Rothschild t&auml;tig gewesen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/gelbwesten-und-antisemitismus-gewalt-und-hetze-haben-system.1013.de.html?dram:article_id=441321\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Der Deutschlandfunk (Kultur) kommt geflissentlich seiner selbst auferlegten Pflicht der Gegen-Aufkl&auml;rung nach. Die R&uuml;peleien Einzelner in Reihen der Gilets Jaunes gegen Alain Finkielkraut werden zum Anla&szlig; genommen die gesamte Bewegung zu diskreditieren, indem sie der Hetze und des Antisemitismus bezichtigt wird. Ein willf&auml;hriger &ldquo;Intellektueller&rdquo; findet sich im bundesdeutschen Wissenschaftsbetrieb dazu stets, der dem DlF (Kultur) dabei gutachterlich dienstbar ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Gelben pesten<\/strong><br>\nDie Gelbwesten scheinen in ein linkes und ein rechtes Lager zu zerfallen. Beide rufen dem Philosophen Alain Finkielkraut antisemitische Schimpfworte nach. Mehrheits-Frankreich ist emp&ouml;rt. K&ouml;nnte dies das Ende der Bewegung werden?<br>\nWom&ouml;glich war es die eine Demonstration zu viel, mit der die Stimmung gegen die Gelbwesten kippen k&ouml;nnte. Bisher wird die soziale Protestbewegung, die nun schon die 14. Woche in Folge f&uuml;r mehr Kaufkraft f&uuml;r die untere Mittelschicht und gegen die Politik der Pariser Regierung streitet, immer noch von einer Mehrheit der Franzosen laut Umfragen unterst&uuml;tzt.<br>\nDoch am Samstag wurde es h&auml;sslich, h&auml;sslicher als sonst schon ab und an in den vergangenen Monaten: Nicht weit vom Bahnhof Montparnasse in Paris kreuzten Demonstranten in gelben Westen den Weg des Philosophen Alain Finkielkraut, der in diesem Pariser Viertel lebt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/gelbwesten-in-paris-alain-finkielkraut-antisemitisch-beschimpft-a-1253703.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Allein die &Uuml;berschrift ist schon infam.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gelbe Westen und blaues Sternenbanner<\/strong><br>\nIst das der Beginn einer neuen franz&ouml;sischen Revolution? F&uuml;r Graffitik&uuml;nstler in Paris sind die Gelbwesten Helden, Revolution&auml;re gegen ein ausbeuterisches System, gegen staatliche Gewalt. Andere sehen in den zigtausenden von Protestierern Feinde der Demokratie, entfesselte Wutb&uuml;rger, die seit drei Monaten jeden Samstag Wunden in die Stadt schlagen, die nur schlecht verheilen. &hellip;<br>\nDer Hass auf Macron ist einer der wenigen gemeinsamen Nenner der Gelbwesten. Vom linken Gewerkschafter bis zu rechten Nationalisten sind alle dabei. Entsprechend wirr sind auch die Forderungen. Der Kreisverkehr ist zu ihrem gemeinsamen sozialen Ort geworden, zum Treffpunkt und zur B&uuml;hne der Emp&ouml;rten.<br>\nSchriftstellerin Gila Lustiger meint: &ldquo;Die Gilets Jaunes ist keine Bewegung der Armen, der wirklich &Auml;rmsten unter den Armen. Die, die jetzt sagen, wir sind das Volk. Und eigentlich sagen. Dieser Pr&auml;sident ist nicht legitim gew&auml;hlt worden, ja, was bedeutet das denn bittesch&ouml;n, und die an den demokratischen Grundfesten r&uuml;tteln. Das sind nicht die &Auml;rmsten und Ausgegrenzten Frankreichs. Und sie haben auch wenig Migranten unter den Gilets Jaunes oder Menschen mit Migrationshintergrund.&rdquo;<br>\nGila Lustiger hat viel geschrieben &uuml;ber die Vorst&auml;dte und das Elend ihrer Bewohner. In den letzten Wochen spricht sie immer wieder mit den Gilets Jaunes und ist erschrocken &uuml;ber Ressentiments, Antisemitismus, und den extrem weit verbreiteten Glauben an Verschw&ouml;rungstheorien. Der reicht vom j&uuml;dischen Weltkomplott bis zu den Ilumininati: &ldquo;Ich habe sch&auml;tzungsweise 70 Prozent Verschw&ouml;rertheorien geh&ouml;rt. Damit k&ouml;nnen die Leute ganz einfach operieren, sie m&uuml;ssen eigentlich nur die B&ouml;sewichte absetzen. Und so erkl&auml;ren Sie sich komplexe Situationen, indem sie eigentlich alles auf irgendwelche Gruppen projizieren. Und f&uuml;r mich ist das ein Zeichen daf&uuml;r, dass diese Bewegung eigentlich apolitisch ist.&rdquo; &hellip;<br>\nDer Europakenner Claus Leggewie sieht L&ouml;sungen auch f&uuml;r soziale Probleme nur noch auf europ&auml;ischer Ebene, Gelbwesten sind f&uuml;r ihn sozialromantische Traumt&auml;nzer, nationalistische, destabilisierende Kr&auml;fte. Ihr bis dato sehr abgehobener Pr&auml;sident reagiert auf die Proteste, sucht den Dialog, h&ouml;rt auch mal zu, ruft zu einer gro&szlig;en nationalen Debatte auf, tourt durchs Land &ndash; ob das reicht? Der wirklich gro&szlig;e Vision&auml;r Europas wird von den Gelbwesten eher als B&uuml;ttel des Gro&szlig;kapitals und Merkels Erf&uuml;llungsgehilfe gesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/wissen-kultur\/ttt\/sendung\/sendung-vom-17022019-106.html\">Das Erste<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was bitte ist ein &bdquo;Europakenner&ldquo;? Leggewie ist der bekannte b&uuml;rgerliche, linksliberale Intellektuelle, der mit der klassentypischen Verachtung auf den Aufstand des Volkes in Frankreich blickt und die hohle Europaphrase auf den Lippen f&uuml;hrt, die f&uuml;r alles eine L&ouml;sung sein soll &ndash; irgendwann einmal. <\/em><\/p>\n<p><em>Wie die verst&auml;rkte sozialen Polarisierung mit der sozio-geographische Segregation in Frankreich zusammenh&auml;ngen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49378#h04\">ist gut analysiert<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><em>Wie aber soll gerade die EU dieses Problem l&ouml;sen? Mit noch mehr Neoliberalismus? Denn zweifellos gilt ein Emmanuel Macron und seine neoliberale Agenda gerade in den Kreisen eines Herren Leggewie als gro&szlig;er Europ&auml;er. Das Fatale an dieser Entwicklung, dass Intellektuelle vom Schlage eines Claus Leggewie &ouml;ffentlich seltsamerweise weiter als politisch links wahrgenommen werden aber mit ihren Propagandaphrase f&uuml;r &ldquo;mehr Europa&rdquo; die weitere Durchsetzung des Neoliberalismus bef&ouml;rdern. Insbesondere besteht die reale Gefahr, dass ganz im Sinne einer &ldquo;Selffulfilling Prophecy&rdquo; viele Gelbwesten durch die best&auml;ndigen Diffamierungen und Unterstellungen sie seien &ldquo;rechts&rdquo;, &ldquo;nationalistisch&rdquo;, &ldquo;rassistisch&rdquo; oder gar &ldquo;antisemitisch&rdquo; tats&auml;chlich ins Lager des RN getrieben werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Es ist jedenfalls symptomatisch wie die Bewegung der Gelbwesten auf die einhellige Ablehnung b&uuml;rgerlicher Intellektueller und Literaten st&ouml;&szlig;t und diese damit entlarvt. Meldet sich das Volk wirklich zu Wort und verlangt nach seinen demokratischen Rechten, ist es in diesen Kreisen schnell vorbei mit Toleranz und Liberalismus. Durchaus am&uuml;sant der Vorwurf Leggewies an die Gelbwesten sie seien &ldquo;destabilisierend&rdquo;. Dass die Gelbwesten auf die herrschenden Verh&auml;ltnisse destabilisierend wirken und den Elitez&ouml;gling Macron ins Schwitzen bringen, sollte in diesem Kontext durchaus als Lob aufgefasst werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Zudem muss man hier ernsthaft fragen wie die geballte negative Berichterstattung &uuml;ber den Aufstand der Gelbwesten zu den Vorgaben des ARD Framing-Manuals passt, das die ARD als von &bdquo;moralischen Prinzipien&ldquo; getragen beschreibt, die &bdquo;sozialen Frieden und Verst&auml;ndigung&ldquo; stiftet und &bdquo;durch das gemeinsame Rundfunkprogramm, das menschliches Wohlwollen, Freude an der Unterschiedlichkeit der Menschen und faires Miteinander in den Mittelpunkt stellt.&rdquo; Zudem &ldquo;demokratische Transparenz, Kontrolle und Freiheit &hellip;&ldquo; sichert, &bdquo;&hellip; indem wir Politik und Wirtschaft als unabh&auml;ngige Beobachter auf die Finger schauen.&rdquo; Es darf gelacht werden.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Assad-Regime&rdquo; soll f&uuml;r fast alle von 336 angeblichen Chemiewaffenangriffen verantwortlich sein<\/strong><br>\nDer vom Ausw&auml;rtigen Amt gef&ouml;derte Bericht des Global Public Policy Institute ist deutlich einseitig und kann als Propaganda oder Beeinflussung verstanden werden<br>\nEine vom deutschen Au&szlig;enministerium und von der Robert Bosch Stiftung gef&ouml;rderter Bericht des Global Public Policy Institute (Berlin) &uuml;ber den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien kommt zu dem Ergebnis, dass es im Verlauf des Krieges, den man wegen der Vielzahl der ausl&auml;ndischen Truppen, Milizen und K&auml;mpfer nicht B&uuml;rgerkrieg nennen kann, nachweisbar 336 Angriffe mit Chemiewaffen gegeben habe, 162 h&auml;tten nicht best&auml;tigt werden k&ouml;nnen. Davon m&uuml;sse man fast alle, n&auml;mlich 98 Prozent, dem &ldquo;Assad Regime&rdquo; zurechnen, nur zwei Prozent seien vom IS ausgef&uuml;hrt worden, die &uuml;brigen Dschihadisten- und Rebellengruppen wie HTS oder Ahrar al-Sham werden hingegen von jedem Verdacht freigesprochen.<br>\nDie Liste am Ende des Berichts ist freilich ein Witz. Es werden angebliche Angriffe aufgelistet, ohne die Quellen zu nennen, die unabh&auml;ngig oder hoch zuverl&auml;ssig sind und best&auml;tigen w&uuml;rden, dass es sich um Chemiewaffenengriffe &ndash; auch mit unbekannten Substanzen &ndash; handelte und dass das Assad-Regime daf&uuml;r verantwortlich ist. Wer will, glaubt also den Behauptungen der Autoren des GPPI.<br>\nTobias Schneider, wohl der Hauptautor neben Theresa L&uuml;tkefend, ist Mitarbeiter am GPPI und kommt aus transatlantischen Kreisen. Er hat beim Center for European Policy Analysis gearbeitet, war Berater der Weltbank f&uuml;r Jemen und Syrien, kooperiert mit dem Middle East Institute und tritt auch als Experte beim Atlantic Council auf. Er vertritt amerikanische Interessen, wie man auch an einem von ihm f&uuml;r den Atlantic Council verfassten Bericht &uuml;ber den Wiederaufbau (2017) sehen kann, in dem er dazu auffordert, den Wiederaufbau zusammen mit den Alliierten, den Golfl&auml;ndern und der T&uuml;rkei in den &ldquo;Nicht-Regime-Gebieten&rdquo; und unter Umgehung von Damaskus zu beginnen, also sich in diesen Gebieten, die nicht nur von Kurden, sondern eben auch von Dschihadisten kontrolliert werden, festzusetzen.<br>\nDer Bericht verspricht nicht nur eine Untersuchung der best&auml;tigten Chemiewaffeneins&auml;tze, sondern eine &ldquo;auf Beweise gest&uuml;tzte Analyse der taktischen und operativen Logik, die der Verwendung von Chemiewaffen als Teil der weiteren Strategie der strafenden Aufstandsbek&auml;mpfung des syrischen Regimes zugrundeliegt&rdquo;. Daraus sollen dann effektivere politische Antworten abgeleitet werden. Das d&uuml;rfte wohl der auch vom Ausw&auml;rtigen Amt mit dem Bericht verfolgte Zweck sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Assad-Regime-soll-fuer-fast-alle-von-336-angeblichen-Chemiewaffenangriffen-verantwortlich-sein-4311280.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Wir haben es offensichtlich mit einem Filz von verschiedenen Einrichtungen zu tun, die mit &ouml;ffentlichem Geld, also mit dem Geld der Steuerzahler finanziert werden und interessengeleitete Gutachten schreiben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Huch, SPD wieder auf Platz zwei<\/strong><br>\nUmfragen sorgen erneut f&uuml;r Aufregung. Laut dem Meinungsforschungsinstitut Emnid w&auml;re die SPD nach langer Zeit wieder zweitst&auml;rkste Kraft im Lande und l&auml;ge in der W&auml;hlergunst mit 19 Prozent vor den Gr&uuml;nen, die nur noch bei 15 Prozent gerechnet werden. Ganz anders sieht es dagegen bei Forsa aus, das seine j&uuml;ngsten Ergebnisse ebenfalls am Wochenende ver&ouml;ffentlichte. Hier liegen die Gr&uuml;nen weiterhin bei 21 Prozent und die SPD bei 17. Die SPD legt zu, dass ist klar, aber nicht aus eigener Kraft, sondern weil der politische Gegner kr&auml;ftig hilft.<br>\nDerzeit herrscht gute Stimmung in der SPD. Man erfreut sich an steigenden Umfragewerten. Ohne Zweifel hat dieser positive Trend etwas mit den sozialpolitischen Vorschl&auml;gen zu tun, welche die Sozialdemokraten k&uuml;rzlich vorstellten und wof&uuml;r sie massive Kritik, vor allem von den Konservativen ernteten. Und genau hier liegt der Grund f&uuml;r den Anstieg der Umfragewerte. Durch die &uuml;berzogenen Reaktionen ihrer Gegner sind die eher d&uuml;rftigen Vorschl&auml;ge der SPD &uuml;ber Geb&uuml;hr geadelt worden. (&hellip;)<br>\nDas Ganze k&ouml;nnte aber auch abgesprochen sein, da die Strategen der Gegenseite sehr genau wissen d&uuml;rften, wie ihre Kampagnen wirken. Unterm Strich scheint ja der H&ouml;henflug der Gr&uuml;nen vorerst gestoppt und die Mehrheit der Gro&szlig;en Koalition, die l&auml;ngere Zeit in den Umfragen fehlte wieder etwas n&auml;her ger&uuml;ckt. Gleichzeitig bleibt die gr&uuml;ne Konkurrenz, die auch die Sozialdemokraten als Hauptgegner f&uuml;r sich erkoren haben. (&hellip;)<br>\nDabei haben beide Parteien eigentlich keine echte Sozialpolitik mehr zu bieten. Sie k&auml;mpfen lediglich um einen Platz an der Seite der Union, mit der sie auch noch so ambitionierte Projekte kaum werden umsetzen k&ouml;nnen. Die SPD kann davon doch ein Liedchen singen. Seit Jahren an der Regierung beteiligt und jammernd, was mit der Union leider alles nicht geht. Kurz vor den Wahlen entdecken die Sozialdemokraten dann wieder ein paar programmatische Inhalte, die man doch unbedingt umsetzen m&uuml;sse. (&hellip;)<br>\nAls es aber um die Wurst ging, n&auml;mlich einen Koalitionsvertrag mit der Kanzlerin auszuhandeln, die zuvor mit einer Regierungsbildung gescheitert war, sich somit in eine Sackgasse man&ouml;vriert hatte oder wie Andrea Nahles sagte: &ldquo;Wir werden gebraucht, B&auml;tschi, und das wird teuer, B&auml;tschi&rdquo; &ndash; da kam nur ein m&uuml;des &ldquo;Weiter so&rdquo; heraus. Die SPD war wieder einmal sehr billig zu haben, auch wenn es so aussah, als h&auml;tten die Konservativen diese Regierung mit der Abgabe des Finanzressorts sehr teuer erkauft.<br>\nEs geht eben nicht um Ver&auml;nderungen, sondern nur um Performance. Die SPD m&ouml;chte besser als bisher dastehen, was legitim ist. Der &ldquo;Sozialstaat der Zukunft&rdquo; dient dabei nur als eine h&uuml;bsch verpackte Werbebotschaft, die dem W&auml;hler die Perspektive des &ldquo;Weiter so&rdquo; etwas anders servieren und damit schmackhafter machen will. Wer aber genauer nachfragt, stellt fest, dass sich kaum etwas ver&auml;ndern soll. Auch die Sozis bleiben Neoliberale, wie die Partei- und Fraktionsvorsitzende ja selbst bei der Diskussion um Regels&auml;tze und Niedrigl&ouml;hne zugibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/190218huch-spd-wieder-auf-platz-zwei\">TauBlog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sozialoffensive mit Schw&auml;chen<\/strong><br>\nDer SPD-Vorstand beschlie&szlig;t ein Europaprogramm, das &bdquo;in die Zukunft investiert&ldquo;. Spitzenkandidatin Katarina Barley wirbt f&uuml;r &bdquo;soziale Sicherheit&ldquo;. [&hellip;]<br>\nDer Parteivorstand hat am Montag einstimmig ein Wahlprogramm f&uuml;r die Europawahl beschlossen. Der 31-seitige Text, der im M&auml;rz von einem Parteikonvent beschlossen werden soll, setzt starke Akzente in der Sozial- und Steuerpolitik. Die SPD will sich auch hier als Partei des Zusammenhalts pr&auml;sentieren. Alle Menschen sollten sp&uuml;ren, dass Europa f&uuml;r sie da sei, betont Barley. Die SPD wolle &bdquo;ein soziales Europa, das in die Zukunft investiert und in soziale Sicherheit.&ldquo;<br>\nSPD-Plan: eine globale Midestbesteuerung bis 2020<br>\nSo wirbt die Sozialdemokratie zum Beispiel f&uuml;r armutsfeste Mindestl&ouml;hne in Europa. Kein Vollzeitlohn in der EU solle unter der nationalen Armutsschwelle liegen, hei&szlig;t es im Programmtext. &bdquo;An jedem Ort in Europa sollen die Menschen von ihrer H&auml;nde Arbeit leben k&ouml;nnen&ldquo;, sagt Barley. Ein Sofortprogramm soll jungen Leuten unter 25 Jahren einen Ausbildungsplatz garantieren. Au&szlig;erdem will die SPD einen europ&auml;ischen Fonds einf&uuml;hren, aus dem im Notfall So&shy;zialleistungen ausgezahlt werden sollen. Jener werde in guten Zeiten von den Mitgliedsstaaten gef&uuml;llt. W&auml;hrend einer Krise k&ouml;nnten sie Kredite beanspruchen, um ihre Arbeitslosenversicherungen zu unterst&uuml;tzen. [&hellip;]<br>\nIhre eigene Vergangenheit schiebt die SPD bei ihrer Sozial&shy;offensive bewusst beiseite. Schlie&szlig;lich hat sie in der Gro&szlig;en Koalition die harte Sparpolitik mitgetragen, die die deutsche Regierung zusammen mit anderen EU-Staaten gegen Griechenland durchsetzte. Die Griechen wurden zu weit reichenden Privatisierungen und Sozial&shy;k&uuml;rzungen gezwungen, bevor sie Hilfen beanspruchen durften. Heute schreibt die gel&auml;uterte SPD: &bdquo;Es ist ein Irrglaube, dass durch reines Sparen und den R&uuml;ckzug des Staates breite Teile der Bev&ouml;lkerung oder gar alle profitieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/SPD-und-Europawahl\/!5571055\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Danke f&uuml;r den Hinweis am Ende. Die SPD ist entweder v&ouml;llig schizophren oder total zynisch. Griechenland (<a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/gabriel-faehrt-harten-griechenland-kurs-11205838.html\">noch mal Sigmar Gabriel<\/a>), Portugal, Spanien, Italien&hellip; wurden vors&auml;tzlich verarmt, und jetzt pr&auml;sentiert die SPD &ldquo;ein soziales Europa, das in die Zukunft investiert und in soziale Sicherheit.&rdquo; Man setzt also auf das Vergessen der W&auml;hler.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Sozialwidriges Verhalten&ldquo; von Hartz IV-Empf&auml;ngern &ndash; von der unscharfen Theorie in die vielgestaltige Praxis der sozialgerichtlichen Auslegung<\/strong><br>\nIm Januar 2019 hat sich der erste Senat des Bundesverfassungsgerichts einen Tag Zeit genommen, um unterschiedliche Stimmen zum Thema Sanktionen lim Hartz IV-System anzuh&ouml;ren. Denn das hohe Gericht hat &uuml;ber eine Richtervorlage des Sozialgerichts Gotha zu entscheiden, mit der die dortigen Sozialrichter pr&uuml;fen lassen m&ouml;chten, ob die Sanktionen &uuml;berhaupt verfassungsgem&auml;&szlig; sind oder nicht.<br>\nNun warten alle gespannt auf eine Entscheidung aus Karlsruhe. In der Zwischenzeit aber gehen die Sanktionen t&auml;glich weiter und darunter sind auch ganz besonders &bdquo;harte N&uuml;sse&ldquo;, denn bei ihnen geht es um &bdquo;sozialwidriges Verhalten&ldquo; und der M&ouml;glichkeit, auf der Basis der Feststellung eines solchen Verhaltens Leistungen bis zu drei Jahre lang r&uuml;ckwirkend einzufordern, also nicht &bdquo;nur&ldquo; die Leistung f&uuml;r eine gewisse Zeit zu k&uuml;rzen. Man kann sich vorstellen, dass so eine Konsequenz zur Folge hat, dass die Betroffenen versuchen werden, sich vor den Sozialgerichten zu wehren. Aber zuerst einmal zum Hintergrund dieser ganz besonderen Regelung: &raquo;Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) will &hellip; sch&auml;rfer gegen Hartz-IV-Empf&auml;nger vorgehen, die ihre Bed&uuml;rftigkeit selbst verursacht oder verschlimmert haben.<br>\nDemnach sollen Betroffene, die ihre Hilfebed&uuml;rftigkeit selbst herbeif&uuml;hren, sie versch&auml;rfen oder nicht verringern, k&uuml;nftig s&auml;mtliche erhaltenen Leistungen f&uuml;r bis zu drei Jahre zur&uuml;ckzahlen m&uuml;ssen. Strenger ahnden sollen die &Auml;mter demnach auch &bdquo;sozialwidriges Verhalten&ldquo; von Hartz-Empf&auml;ngern.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2019\/02\/17\/sozialwidriges-verhalten\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Arbeitgeber wollen Obergrenze f&uuml;r Sozialabgaben<\/strong><br>\nWeil die Konjunktur sich eintr&uuml;be, fordert Arbeitgeberpr&auml;sident Kramer die Groko auf, ihre Reformpl&auml;ne zu &auml;ndern. Das betreffe etwa Lohnnebenkosten, sachgrundlose Befristung und den Soli.<br>\nArbeitgeberpr&auml;sident Ingo Kramer hat Union und SPD aufgefordert, ihren Koalitionsvertrag der schlechteren Konjunktur anzupassen und die verabredeten Vorhaben zu &uuml;berpr&uuml;fen. &bdquo;Die Gesch&auml;ftsgrundlage dieses Koalitionsvertrages hat sich angesichts der Konjunktureintr&uuml;bungen ge&auml;ndert&ldquo;, sagte Kramer den Zeitungen der Funke Mediengruppe.<br>\nDer Pr&auml;sident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA) schl&auml;gt unter anderem vor, die von der Koalition geplante Begrenzung der sachgrundlosen Befristung auszusetzen. &bdquo;In dieser Situation Befristungsm&ouml;glichkeiten bei erstmaliger Besch&auml;ftigung nicht weiter zu begrenzen, w&auml;re sehr wichtig f&uuml;r die Wirtschaft&ldquo;, sagte Kramer.<br>\nSozialabgaben maximal 40 Prozent<br>\nAu&szlig;erdem forderte der BDA-Pr&auml;sident, die H&ouml;he der Sozialabgaben gesetzlich bei 40 Prozent festzuschreiben: &bdquo;Denn wenn es so weitergeht mit immer teureren Gesetzen, k&ouml;nnen wir die 40 Prozent bald nicht mehr einhalten.&ldquo;<br>\nAktuell betragen die Beitragss&auml;tze in der gesetzlichen Sozialversicherung (ohne m&ouml;gliche Zusatzbeitr&auml;ge und Zuschl&auml;ge) 18,6% in der Rentenversicherung, 14,6% in der Krankenversicherung, 3,05% in der Pflegeversicherung und 2,5% in der Arbeitslosenversicherung. Das summiert sich auf 38,75%, die je zur H&auml;lfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gezahlt werden.<br>\nSoli soll auch f&uuml;r Gutverdiener wegfallen<br>\nKramer pl&auml;dierte ebenfalls daf&uuml;r, den Solidarit&auml;tszuschlag f&uuml;r alle B&uuml;rger vollst&auml;ndig abzuschaffen und nicht wie im Koalitionsvertrag vereinbart f&uuml;r lediglich rund 90 Prozent der Zahler. &bdquo;Der Solidarit&auml;tszuschlag muss f&uuml;r alle wegfallen. Das ist eine Frage der Glaubw&uuml;rdigkeit des Staates, der gesagt hat, dass diese Abgabe f&uuml;r eine spezifische Aufgabe in begrenzter Zeit gebraucht werde&ldquo;, sagte der Arbeitgeberpr&auml;sident. &bdquo;Warum sollen ausgerechnet Mittelst&auml;ndler wie jeder Handwerksmeister den Soli weiter zahlen?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/mehr-wirtschaft\/arbeitgeber-wollen-maximal-40-prozent-sozialabgaben-16046831.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nichts Neues von der Arbeitgeberfront &ndash; die Forderung nach niedrigeren L&ouml;hnen kommt zuverl&auml;ssig im Aufschwung wie im Abschwung. Nur w&auml;ren die Unternehmer kl&uuml;ger, wenn sie mal volkswirtschaftlich d&auml;chten: wenn der Export absehbar einbricht, k&ouml;nnten h&ouml;here L&ouml;hne und Sozialleistungen im Inland die Nachfrage stabilisieren. Aber solche Hoffnungen sind vergeblich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kein Boden unter ihren F&uuml;&szlig;en<\/strong><br>\nDie Konkurrenz um bezahlbaren Wohnraum versch&auml;rft sich auch am Stadtrand. Jugendliche in prek&auml;ren Lebenslagen riskieren, hinten her&uuml;ber zu fallen.<br>\nDie Geschichten der Jugendlichen in dieser Stadt stehen f&uuml;r den Druck, den die steigenden Mieten in Berlin vor allem f&uuml;r die &auml;rmeren und schutzlosen Teile der Gesellschaft bedeuten. Die soziale Verdr&auml;ngung hat den Stadtrand erreicht, auch in den Plattenbausiedlungen von Marzahn-Hellersdorf w&auml;chst die Nachfrage. Zun&auml;chst trieb die Gentrifizierung vor allem Menschen mit wenig Geld her, Arbeitslose, Alleinerziehende, Schufa-Schuldner. Inzwischen kommen auch Studenten, Startup-Gr&uuml;nder und Mittelschicht-Familien. die Konkurrenz um bezahlbaren Wohnraum versch&auml;rft sich. F&uuml;r Jugendliche wie Liam-Antonio und Virginia sind das schlechte Nachrichten. &hellip;<br>\nSindy Seeber hat inzwischen oft mit jungen Leuten zu tun, die auf dem Mietmarkt keine Chance mehr haben und deswegen in die Wohnungslosigkeit geraten. Die Streetworkerin hockt auf einer durchgesessenen Couch im ersten Stock eines Wohnturms, der am Parkplatz an der Marzahner Promenade aufschie&szlig;t; hier ist das B&uuml;ro von Gangway, einem Tr&auml;ger f&uuml;r Stra&szlig;ensozialarbeit. Das Thema Wohnen ist in den vergangenen Jahren aus der Not heraus zu ihrem Spezialgebiet geworden. &bdquo;Ich wei&szlig; gar nicht, ob Wohnen ein Menschenrecht ist&ldquo;, sagt sie, &bdquo;aber es m&uuml;sste es sein.&ldquo;<br>\nSie erinnert sich noch daran, wie es vor zehn, zw&ouml;lf Jahren war, da standen in Marzahn viele Wohnungen leer, und selbst Menschen, die Suchtprobleme hatten oder einen Negativwert bei der Schufa, hatten keine Probleme, etwas zu finden. Die Zeiten sind vorbei. Fr&uuml;her hat sie die Kids, die sie betreut, oft zu Wohnungsbesichtigungen begleitet. Das macht sie nicht mehr. &bdquo;Weil es bei den Vermietern einen schlechten Eindruck macht, wenn ein Sozialarbeiter mitkommt.&ldquo;<br>\nWie viele Jugendliche auf der Stra&szlig;e leben, wei&szlig; niemand. Aber es gibt keinen Zweifel daran, dass es mehr werden. &bdquo;Es greift um sich&ldquo;, sagt die Streetworkerin. In Berlin soll es insgesamt rund 50.000 wohnungslose Menschen geben, genau kann man es nicht sagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/story.berliner-zeitung.de\/wohnungslose-jugendliche\/\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Fessel der Arbeiterbewegung<\/strong><br>\nBesonders in den Krisenjahren ab 2008 hat die EU dem deutschen Kapital einen grandiosen Nutzen erwiesen. Schw&auml;chere &Ouml;konomien hatten keine Mittel gegen die &bdquo;Exportwalze&ldquo; &ndash; weder Zollschranken noch W&auml;hrungskurs&auml;nderungen. Die &bdquo;Exportwalze&ldquo; Deutschland fu&szlig;t wesentlich auf der Agendapolitik, die Deutschland im Verh&auml;ltnis zu seiner hohen Produktivit&auml;t zu einem Niedriglohnland gemacht hat. Eine ideale Basis, um schw&auml;chere &Ouml;konomien auszubluten. Denn, was in den Medien Au&szlig;enhandelsbilanz genannt wird, ist ja nichts anderes als eine Abrechnung des Kampfes zwischen st&auml;rkeren und schw&auml;cheren &Ouml;konomien.<br>\nDiese Situation hat der deutschen Wirtschaft &bdquo;Extraprofite&ldquo; gebracht. (&hellip;)  Einerseits, weil sie die nationalen Abteilungen der Arbeiterklasse in schwachen &Ouml;konomien in besondere Verelendung st&uuml;rzen &ndash; siehe den dramatischen Kahlschlag in Griechenland (Renten, Gesundheitswesen, Privatisierung).<br>\nDiese Extraprofite dienen nicht nur dazu, das Kapital wie eine Gans zu m&auml;sten. Diese Extraprofite versetzen das Monopolkapital Deutschlands in die Lage, wichtigen Teilen der Arbeiterklasse in der Krise zu suggerieren, dass es ihnen &bdquo;ja viel besser geht, als in Griechenland, Italien und Spanien et cetera&ldquo;. Unter dem Strich betrachtet ist das ja gar nicht falsch, beruht aber eben auf den Extraprofiten und der vorangegangenen Vertiefung der Spaltung durch die Agendapolitik.<br>\nDie &bdquo;profitierenden&ldquo; Teile der Arbeiterklasse sehen eine Interessenidentit&auml;t mit der herrschenden Klasse, eine &bdquo;Sozialpartnerschaft&ldquo;, w&auml;hrend die ausgegrenzten Teile der Arbeiterklasse noch st&auml;rker die Schuld bei sich selbst suchen. Schlie&szlig;lich gibt es ja arbeitende Menschen, denen es viel besser geht als den &bdquo;Griechen&ldquo;.<br>\nDies ist zumindest eine Erkl&auml;rung daf&uuml;r, dass die Gewerkschaftsbewegung unseres Landes der EU gegen&uuml;ber tendenziell sehr positiv eingestellt ist. Vermutlich wird dies noch verst&auml;rkt durch den Fakt, dass die deutsche Gewerkschaftsbewegung stark gepr&auml;gt ist durch den Teil der Klasse, der in &bdquo;Lohn und Brot&ldquo; steht und dort wiederum durch den Teil, der auch tats&auml;chlich Betriebs- und Personalr&auml;te w&auml;hlt. Arbeitslose, Leiharbeiter, Werkvertragsarbeiter spielen bisher eine untergeordnete Rolle. Die Konkurrenz innerhalb der Klasse wird so teilweise in den Gewerkschaften reproduziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/unsere-zeit.de\/de\/5107\/positionen\/10513\/Fessel-der-Arbeiterbewegung.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Verwaltung statt Weiterbildung: Jobcenter verschieben eine Milliarde<\/strong><br>\nIm vergangenen Jahr haben die Jobcenter erstmals mehr als eine Milliarde Euro aus dem Topf f&uuml;r die Eingliederung Arbeitsloser zur Deckung von Verwaltungskosten benutzt. Das geht aus einer Antwort auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Das unter anderem f&uuml;r Weiterbildungskurse gedachte Geld wurde also etwa zur Bezahlung von Personal verwendet. Bei der seit Jahren &uuml;blichen Praxis der Mittelverschiebung gab es 2018 somit einen neuen Rekord.<br>\nBereits in den vergangenen Jahren hatten Jobcenter zunehmend Geld aus dem Eingliederungsbudget f&uuml;r Verwaltungskosten und damit mehrheitlich f&uuml;r Mitarbeiterl&ouml;hne verwendet. 2018 verschoben die Jobcenter mit 1030 Millionen Euro fast ein Viertel des Eingliederungsbudgets, das etwa f&uuml;r Umschulung, Ausbildung und Training genutzt wird. (&hellip;)<br>\nVon der Linken kam heftige Kritik. Besonders Langzeitarbeitslose, &auml;ltere Erwerbslose oder solche mit Behinderungen br&auml;uchten mehr Weiterbildung, sagte die Linken-Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann, die die Anfrage gestellt hatte, der dpa. &bdquo;Viele erwerbslose Menschen w&uuml;nschen sich eine bessere individuelle Unterst&uuml;tzung, wie zum Beispiel Weiterbildungsangebote, die ihnen aber oft versagt werden.&ldquo; Zimmermann weiter: &bdquo;Statt Erwerbslose weiterhin aufs Abstellgleis zu schieben und zu drangsalieren, muss ausreichend Geld zur F&ouml;rderung bereitgestellt werden.&ldquo;<br>\nDie Bundesregierung betont in ihrer Antwort hingegen, das Gesetz erlaube den Jobcentern aus gutem Grund, die Mittel f&uuml;r Eingliederung und Verwaltung nach Bedarf einzusetzen. Jobcenter entschieden jeweils, &bdquo;ob eher eine ma&szlig;nahmenorientierte Eingliederungsstrategie &ndash; die zulasten des Eingliederungstitels geht &ndash; oder eher eine intensive Betreuung durch die Besch&auml;ftigten des Jobcenters &ndash; die die Verwaltungskosten belastet &ndash; zielf&uuml;hrender erscheint&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/verwaltung-statt-weiterbildung-jobcenter-verschieben-eine-milliarde-32055438\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant dazu ist <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40711#h04\">Jobcenter 2018: Mittelk&uuml;rzungen &ndash; eine Groko-Vorlage f&uuml;r die &bdquo;Jamaika&ldquo;-Koalition<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Jobcenter verschieben &uuml;ber eine Milliarde Euro<\/strong><br>\nIm Jahr 2018 wurde von den Jobcentern &uuml;ber eine Milliarde Euro aus Leistungen zur Eingliederung in Arbeit in das Verwaltungsbudget verschoben, 23 Prozent der Eingliederungsleistungen, so viel wie noch nie seit Einf&uuml;hrung von Hartz IV im Jahr 2005. Im Jahr 2017 lag der Umschichtungsbetrag bei 911 Millionen Euro.<br>\nSeit Bestehen der SGB II-Jobcenter im Jahr 2005 wurden insgesamt aufsummiert 5,5 Milliarden Euro aus Eingliederungsmitteln zur Deckung von Verwaltungskosten verwendet. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (PDF) auf eine entsprechende Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hervor.<br>\nDie arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE erkl&auml;rt dazu: &ldquo;Es ist ein Skandal, dass seit Jahren Leistungen zur Eingliederung in Arbeit zum Stopfen des Haushaltsloches f&uuml;r die Verwaltung der Jobcenter verwendet werden und somit zur Unterst&uuml;tzung von Erwerbslosen nicht zur Verf&uuml;gung stehen. Der Haushalt der Jobcenter muss deutlich erh&ouml;ht werden. Die von der Bundesregierung angek&uuml;ndigte Aufstockung des Verwaltungsetats wird den Bedarf der Jobcenter nicht decken. Wieder droht ein betr&auml;chtlicher Teil des Eingliederungstitels in den Verwaltungskosten zu verschwinden.&rdquo;<br>\nZimmermann weiter: &ldquo;Insbesondere Langzeiterwerbslose, &auml;ltere Erwerbslose und erwerbslose Menschen mit Behinderungen haben immer noch nur geringe Jobchancen. Viele erwerbslose Menschen w&uuml;nschen sich eine bessere individuelle Unterst&uuml;tzung, wie zum Beispiel Weiterbildungsangebote, die ihnen aber oft versagt werden. Statt Erwerbslose weiterhin aufs Abstellgleis zu schieben und zu drangsalieren, muss ausreichend Geld zur F&ouml;rderung bereitgestellt werden. Grunds&auml;tzlich muss das Hartz-IV-System abgeschafft und durch eine sanktionsfreie Mindestsicherung ersetzt werden, die wirklich vor Armut sch&uuml;tzt und Teilhabe erm&ouml;glicht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/verwaltung-statt-weiterbildung-jobcenter-verschieben-ueber-eine-milliarde-euro\/?fbclid=IwAR3jPG_2j40-ImxzoQYNLf5jID_a0Rrd_mItjLLQ6nc04f-x5nIQm86MqdE\">DIE LINKE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>12 statt 20 Euro &ndash; Post br&uuml;skiert ihre Paketboten<\/strong><br>\nTrotz heftiger Proteste legt die Post die Billigtochter Delivery nun schon Anfang April mit dem klassischen Zustellbetrieb zusammen. Dort verdienen Angestellte deutlich schlechter. Nun geht die Angst nach einer Angleichung nach unten um.<br>\nBei der Deutschen Post stehen die Zeichen auf Konfrontation mit den Gewerkschaften und einem Gro&szlig;teil der Mitarbeiter. Nach WELT-Informationen wird der Postkonzern zum 1. April den Paketversand der Billigtochter Delivery mit der Arbeit der Post AG zu einem Betrieb zusammenlegen.<br>\nZudem wird die Verwaltungsarbeit in den Niederlassungen gek&uuml;rzt und aus zehn Standorten komplett abgezogen. Insgesamt fallen dadurch viele Hundert Stellen weg. Hintergrund ist ein gro&szlig; angelegtes Sparprogramm von Konzernchef Frank Appel, der den Gewinn der Brief- und Paketsparte um eine halbe Milliarde Euro erh&ouml;hen will.<br>\nAnfang vergangener Woche war ein sogenanntes Einigungsstellenverfahren vor dem D&uuml;sseldorfer Landgericht gescheitert. Dort hatten sich der Konzernbetriebsrat der Post sowie die Gewerkschaften darum bem&uuml;ht, bei der Zusammenlegung gleichen Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit durchzusetzen. Eine Einigung kam nicht zustande.<br>\nJetzt reagierte Postchef Frank Appel und ordnete die Umsetzung an. Der fr&uuml;here McKinsey-Manager hatte vergangenes Jahr den zust&auml;ndigen Vorstand J&uuml;rgen Gerdes abgesetzt und die Verantwortung f&uuml;r das Brief- und Paketgesch&auml;ft selbst &uuml;bernommen. &hellip;<br>\nDie Post betritt damit Neuland: In Zukunft arbeiten Paketboten aus zwei komplett unterschiedlichen Arbeits- und Lohnwelten direkt nebeneinander. Auf der einen Seite sind dies die Mitarbeiter der Deutschen Post Aktiengesellschaft, die nach dem Haustarifvertrag angestellt sind und mit bis zu 20 Euro Stundenlohn vergleichsweise gut bezahlt werden. Auf der anderen Seite betrifft es die rund 13.000 Besch&auml;ftigten der Tochterfirma Delivery, die t&auml;glich mehr als eine Million Pakete zustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article188950907\/Deutsche-Post-Bald-arbeiten-Paketboten-aus-zwei-Lohnwelten-zusammen.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schulstreiks: Merkel sieht Russland am Werk<\/strong><br>\nNicht nur belgische Umweltministerinnen haben eine recht krude Sicht auf die neue Jugendbewegung, auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ist offensichtlich eine Freundin von Verschw&ouml;rungstheorien.<br>\nDiesen Eindruck bekommt man zumindest bei ihren &Auml;u&szlig;erungen auf der M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz, die am Wochenende in der Bayern-Metropole tagt. Dort hat Die Kanzlerin ein wenig Werbung f&uuml;r besonders sch&auml;dliches Frackinggas aus den USA gemacht, Russland fast im gleichen Atemzug eine &ldquo;hybride Kriegsf&uuml;hrung&rdquo; gegen die Staaten in der EU vorgeworfen und die Sch&uuml;lerstreiks in diesen Zusammenhang gestellt.<br>\n&ldquo;Diese hybride Kriegsf&uuml;hrung im Internet ist sehr schwer zu erkennen, weil sie pl&ouml;tzlich Bewegungen haben, von denen sie gedacht haben, dass die nie auftreten &ndash; die immer ansetzen an einem Manko.<br>\nIn Deutschland protestieren jetzt die Kinder f&uuml;r Klimaschutz. Das ist ein wirklich wichtiges Anliegen. Aber dass pl&ouml;tzlich alle deutschen Kinder &ndash; nach Jahren ohne sozusagen jeden &auml;u&szlig;eren Einfluss &ndash; auf die Idee kommen, dass man diesen Protest machen muss, das kann man sich auch nicht vorstellen.<br>\nAlso Kampagnen k&ouml;nnen heute &uuml;bers Internet viel einfacher gemacht werden und wir haben andere Kampagnen, ich will da nicht ins Detail gehen. Und wir haben auch andere Gruppen, ich will da durchaus Steve Bannon nennen, die nicht das europ&auml;ische Modell im Sinn haben. Und dagegen m&uuml;ssen wir uns gemeinsam wehren.&rdquo;<br>\nAngela Merkel<br>\nIn einem Mitschnitt von Ph&ouml;nix kann die man sich das hier anschauen. Das Zitat findet sich ab Minute 41:30.<br>\nAngela Merkel glaubt also, dass die Jugendlichen bl&ouml;d sind, dass sie nicht von allein auf die Idee kommen, dass endlich etwas gegen den Klimawandel gemacht werden muss. Da muss schon eine finstere Macht von au&szlig;en kommen, um sie anzustacheln. Und nat&uuml;rlich sind sie auch noch so bl&ouml;de, diesen Einfl&uuml;sterungen zu folgen.<br>\nDas ist ein Menschenbild, wie man es eher aus diversen Internetforen kennt, in denen sich frustrierte &auml;ltere M&auml;nner abreagieren. Man kann jetzt spekulieren, ob Merkel damit bewusst auf Eskalation setzen will, bevor die Jugendbewegung noch st&auml;rker wird und der ohnehin wackeligen Bundesregierung eine ernsthafte Herausforderung erw&auml;chst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Schulstreiks-Merkel-sieht-Russland-am-Werk-4311139.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Gebetsm&uuml;hle der Investoren(lobby)<\/strong><br>\nEin Gespenst geht um in Berlin, und es hei&szlig;t nicht Kommunismus. Es hei&szlig;t vielmehr &bdquo;Deutsche Wohnen&ldquo; &ndash; ein Schreckensname f&uuml;r zahllose Mieter, deren Haus bereits an den Immobilienriesen verkauft wurde oder denen der Verkauf droht. Denn die &bdquo;Deutsche Wohnen&ldquo; ist l&auml;ngst daf&uuml;r bekannt, eine Schneise der Verw&uuml;stung zu hinterlassen &ndash; wie das Heuschrecken eben so machen. Zahlreiche Mieter k&ouml;nnten ganze B&uuml;cher f&uuml;llen mit Erfahrungsberichten &uuml;ber kaputte Heizungen, mangelnde Instandsetzungsma&szlig;nahmen, &uuml;berh&ouml;hte und unkorrekte Betriebskostenabrechnungen, Mieterh&ouml;hungen bis zum Anschlag. Noch schlimmer ist die Schneise nach Modernisierungsma&szlig;nahmen, die mit exorbitanten Summen auf die Mieten umgelegt werden: Zur&uuml;ck bleiben sanierte H&auml;user und Wohnungen zu &uuml;berteuerten Preisen &ndash; blo&szlig; die Mieter, die bis dato in diesen Wohnungen lebten, sind dann weg, weil sie sie einfach nicht mehr bezahlen k&ouml;nnen.<br>\nDie &bdquo;Deutsche Wohnen&ldquo; ist nicht die einzige Heuschrecke, die sich durch Berlin gefr&auml;st hat, aber eine gro&szlig;e. Sie besitzt hier circa 110.000 Wohnungen, fast 7 Prozent des gesamten Wohnungsbestandes in der Hauptstadt &ndash; und sie hat noch lange nicht genug. Prominente Lagen werden dabei gern genommen. Erst j&uuml;ngst konnte &ndash; nach massiven Mieterprotesten gegen die &bdquo;Deutsche Wohnen&ldquo; &ndash; das Land mittels eines komplizierten Vorkaufsrechtes zahlreiche Wohnungen in zwei Blocks an der Karl-Marx-Allee sichern.<br>\nIn den letzten Jahren bl&uuml;hte munter die Immobilienspekulation, hinzu kam der &bdquo;Run&ldquo; auf beliebte Gro&szlig;st&auml;dte. Die Einwohnerzahlen stiegen binnen kurzem rasant, und bald &uuml;berstieg die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum das Angebot. Aus dem Berliner Mietermarkt (rund 85 Prozent des Bestandes sind Mietwohnungen) war binnen weniger Jahre ein VERmietermarkt geworden. Auch international agierende Investmentfonds hatten Berlin als wahres Eldorado f&uuml;r Spekulationen entdeckt. In der Folge gingen die Boden- und Immobilienpreise durch die Decke. Um unter diesen Bedingungen &uuml;berhaupt die dringend ben&ouml;tigten bezahlbaren Kommunalwohnungen neu bauen zu k&ouml;nnen, muss das Land Berlin auf die ohnehin knappen st&auml;dtischen Grundst&uuml;cksfl&auml;chen zur&uuml;ckgreifen. Der kleine, aber verflixte Haken ist n&auml;mlich, dass sich die Ressource Boden schlicht nicht reproduzieren l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2019\/02\/die-gebetsmuehle-der-investorenlobby-47299.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Merkel ging nicht weit genug &ndash; Der ganze Ansatz, Konflikte milit&auml;risch zu l&ouml;sen, ist falsch<\/strong><br>\nEine stehende Ovation f&uuml;r eine Rede von Angela Merkel: Wann h&auml;tte es das, abgesehen von CDU-Parteitagen, wo das zur Regie geh&ouml;rt, je gegeben? In der Tat, die Kanzlerin hat sich auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz endlich so klar gegen die wirre und verantwortungslose Politik von US-Pr&auml;sident Donald Trump gestellt, wie man es nicht einmal von Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron kannte. Bev&ouml;lkerungswachstum, Klimawandel, die Verseuchung der Ozeane mit Plastikm&uuml;ll, der Raubbau der nat&uuml;rlichen Ressourcen &ndash; all das sind gewaltige Bedrohungen, die uns vor immense Herausforderungen stellen. Und doch blieb Merkel mit ihrer Kritik an Trump, der feige kniff und nicht nach M&uuml;nchen kam, auf halbem Weg stehen. Die vielen Konflikte im Mittleren Osten kann man nicht gegen Moskau und Teheran l&ouml;sen, sondern nur mit ihnen. Im &Uuml;brigen ist es Unsinn, gebetsm&uuml;hlenartig immer nur auf die erheblich steigenden R&uuml;stungsausgaben Russlands und Chinas zu verweisen. Die Welt braucht Ab- und nicht Aufr&uuml;stung: Daf&uuml;r m&uuml;ssen sich die Europ&auml;er starkmachen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/1.8613819\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G. G:<\/strong> Wirklich ein Lichtblick neben dem Einheitsbrei der medialen Berichterstattung &uuml;ber die sog. &ldquo;Sicherheitskonferenz&rdquo;. Kritisch-hinterfragender Journalismus, der &uuml;berlebensnotwendig f&uuml;r uns alle geworden ist. Danke!<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49420\">M&uuml;nchen. Stehende Ovationen f&uuml;r Merkel. F&uuml;r was denn? Von wem denn?<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>AfD-Revisionist kapert Bundeswehr-Magazin<\/strong><br>\nDie Bundeswehr l&auml;sst sich von einem Anh&auml;nger des extrem rechten &bdquo;Fl&uuml;gels&ldquo; der AfD die Geschichte umdeuten. In einem Beitrag der angesehenen &bdquo;Zeitschrift f&uuml;r Innere F&uuml;hrung&ldquo; (if 1\/2019, S. 27 ff) konterkariert Christian Heine-Petersen, im Heft vorgestellt als &bdquo;promovierter Germanist und Historiker&ldquo; sowie &bdquo;Reservist der Luftwaffe&ldquo;, den aktuellen (dritten) Traditionserlass. Dass der Autor Mitglied des AfD-Kreisverbandes Aschaffenburg sowie Unterst&uuml;tzer der &bdquo;Erfurter Resolution&ldquo; von Bj&ouml;rn H&ouml;cke ist und seine Partei als &bdquo;Widerstandsbewegung unseres Volkes&ldquo; versteht, verschweigt die Zeitschrift.<br>\nUnd so wird der Nationalsozialist, Hitler-Vertraute und verurteilte Kriegsverbrecher Karl D&ouml;nitz im Text mit pseudowissenschaftlichem Absender lediglich als &bdquo;Gro&szlig;admiral&ldquo; und &bdquo;letzter Pr&auml;sident des Dritten Reiches&ldquo; vorgestellt &ndash; und damit subkutan im Sinne der &bdquo;Vogelschiss&ldquo;-Fans entnazifiziert.<br>\nAuch die Umbenennung von Kasernen stellt Heine-Petersen in Frage, unter anderem am Beispiel des Generals Otto von Emmich: Ob der &bdquo;mehr, deutlicher oder ma&szlig;geblicher&ldquo; zur deutschen Milit&auml;rgeschichte beigetragen habe &bdquo;als ein Hauptfeldwebel Tobias Lagenstein, der in Afghanistan sein Leben lie&szlig;&ldquo;, sei dabei weniger problematisch als der Umstand, dass &bdquo;der alte Patron (&hellip;) enttraditionalisiert&ldquo; wird. Was der Autor als Historiker sicher wei&szlig;, aber verschweigt: Der ger&uuml;hmte General war 1914 in Belgien neueren Erkenntnissen zufolge an Kriegsverbrechen beteiligt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/traditionserlass-afd-revisionist-kapert-bundeswehr-magazin\/24006760.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie die Bundesrepublik NS-Kriegsverbecher unterst&uuml;tzte<\/strong><br>\nCognac und Kippen schickte die junge Bundesrepublik an NS-Kriegverbrecher, die in ausl&auml;ndischer Haft sa&szlig;en. Und in Deutschland wurde einflussreichen Nazis in einflussreiche Positionen verholfen. Ein &bdquo;Braunes Netz&ldquo; nennt das einer unserer Gespr&auml;chspartner.<br>\nAls die Bundesrepublik noch jung war, lie&szlig; die neue Regierung kleine Weihnachtspakete verschicken. Darin befanden sich Cognac und Zigaretten. Beschenkt wurden damit Kriegsverbrecher. Einer von ihnen war Herbert Kappler. Unter anderem dessen Geschichte schreibt Felix Bohr in seinem Buch &bdquo;Die Kriegsverbrecherlobby&ldquo;.<br>\nW&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs leitete Kappler den Sicherheitsdienst und die NS-Polizei in Rom. In Italien organisierte auch Kappler den Holocaust. Er lie&szlig; das R&ouml;mer Ghetto r&auml;umen und im M&auml;rz 1944 lie&szlig; er 335 italienische Zivilisten hinrichten per Genickschuss. Kappler schoss als einer der ersten. Bohr sagt: &bdquo;Das Massaker war besonders grausam, weil sich die T&auml;ter betranken und ungenau zielten.&ldquo;  &hellip;<br>\nW&auml;hrend der Staat versuchte, NS-Verbrecher in der Auslandshaft zu helfen, bef&ouml;rderte er ehemalige Nazis. Einer von ihnen war der Jurist Hans Globke, der 1936 den ersten Kommentar zu den N&uuml;rnberger Rassegesetzen verfasst hatte. Dieser hatte viel Einfluss darauf, wie die Gesetze ausgelegt wurden. Dennoch bef&ouml;rderte Kanzler Konrad Adenauer ihn zu seinem Kanzleramtschef. &Uuml;ber den Fall Globke und &auml;hnliche hat Willi Winkler ein Buch geschrieben, &bdquo;Das braune Netz&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/staatshilfe-fuer-ehemalige-nazis-wie-die-bundesrepublik-ns.1270.de.html?dram:article_id=441238\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Universities Are Becoming Billion-Dollar Hedge Funds With Schools Attached<\/strong><br>\nHave you heard the latest wisecrack about Harvard? People are calling it a hedge fund with a university attached. They have a point&mdash;Harvard stands at the troubling intersection between higher education and high finance, with over 15 percent of its massive $38 billion endowment invested in hedge funds. That intersection is getting crowded. Yale&rsquo;s comparatively modest $26 billion endowment, for example, made hedge fund managers $480 million in 2014, while only $170 million was spent on things like tuition assistance and fellowships for students. &ldquo;I was going to donate money to Yale. But maybe it makes more sense to mail a check directly to the hedge fund of my choice,&rdquo; Malcolm Gladwell tweeted last summer, causing a commotion that landed him on NPR.<br>\nWhat has gotten less attention is how it&rsquo;s not just universities with eating clubs and legacies that are getting into the game. Many public universities are also doing so, in part because state support for education has been cut, but also to compete with richer schools by rapidly increasing their more limited wealth. Though the exact figure is hard to determine, experts I consulted estimate that over $100 billion of educational endowment money nationwide is invested in hedge funds, costing them approximately $2.5 billion in fees in 2015 alone. The problems with hedge funds managing college endowments are manifold, going well beyond the exorbitant&mdash;some would say extortionate&mdash;fees they charge for their services.<br>\nConsider the problem of conflict of interest on endowment boards of both public and private colleges. One 2011 survey showed that 56 percent of endowments allowed board members to do business with the university. In 2013, Dartmouth came under fire when it was revealed that some trustees&mdash;including Stephen F. Mandel Jr., who was both chairman of the board of trustees and head of the hedge fund Lone Pine Capital&mdash;also managed investments for the school. The trustees were blasted, in a widely cited open letter, for recycling a portion of their &ldquo;sky high fees&rdquo; back to the university as &ldquo;donations&rdquo; for which they were often rewarded by having a building named in their honor.<br>\nMarcie Smith, executive director of the Responsible Endowment Coalition, calls this a &ldquo;rage-inducing picture.&rdquo; &ldquo;Universities raking in a record $40 billion in 2015, Wall Street stacked boards of directors approving self-dealing investments, all while tuition continues to rise, student debt continues to mount, and value of a college degree declines,&rdquo; she says. &ldquo;The state of higher education is yet another example of austerity in America, and signals the dangerous creep of a free-market fundamentalism that thinks all institutions in society exist to enrich the bankers.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.thenation.com\/article\/universities-are-becoming-billion-dollar-hedge-funds-with-schools-attached\/\">The Nation<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Altersvorsorgeprodukte<\/strong><br>\nVor allem junge Menschen, die kurz vor dem Eintritt ins Berufsleben stehen, sowie Berufsanf&auml;nger erkennen die Problematik und Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge in aller Regel noch nicht. Dabei ist besonders die jetzige Generation der Heranwachsenden von den Auswirkungen des demografischen Wandels auf die gesetzliche Rentenversicherung betroffen und muss verst&auml;rkt private Altersvorsorge betreiben, um sp&auml;ter nicht in Altersarmut zu leben.<br>\nAus diesem Grund ben&ouml;tigen die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler unabh&auml;ngige Informationen und Wissen f&uuml;r die eigenst&auml;ndige Bewertung von Altersvorsorgeprodukten, dennoch hat das Thema &bdquo;Altersvorsorge&ldquo; noch nicht gen&uuml;gend Eingang in den Schulalltag gefunden.<br>\nIn dieser Unterrichtseinheit sollen die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler f&uuml;r ihre private Situation im Rahmen der demografischen Entwicklung Deutschlands sensibilisiert werden und die Notwendigkeit einer fr&uuml;hzeitigen privaten Altersvorsorge erkennen.<br>\nDaf&uuml;r werden den Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern die R&uuml;rup-Rente, die Riester-Rente und die betriebliche Altersversorgung als Vorsorgem&ouml;glichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wirtschaftundschule.de\/unterrichtsmaterialien\/haushalt-und-geld\/unterrichtsentwuerfe\/altersvorsorgeprodukte\/?pk_campaign=Newsletter&amp;pk_kwd=WuS-UE%20Altersvorsorgeprodukte\">Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln Medien GmbH<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die neoliberale Indoktrination soll bereits im Klassenzimmer beginnen. Man k&ouml;nnte diese Unversch&auml;mtheit allerdings auch zum Anlass nehmen, um sich im Unterricht kritisch mit den Methoden der Meinungsmache auseinanderzusetzen. Auf den NachDenkSeiten findet man dazu eine F&uuml;lle an Material.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>das Allerletzte: Emilia und der EU Alltag<\/strong><br>\nEmilia Uckermann, genant E.U. zeigt uns, in welchen Bereichen des Alltages EU-Verordnungen bereits selbstverst&auml;ndlich sind.Von morgens im Bad, wenn wir den Wasserhahn aufdrehen, bis zur kostenlosen &Uuml;bernachtung, wenn der Flieger im Urlaub &uuml;berbucht ist und wir nicht nach Hause k&ouml;nnen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KDAbt3CJ_aI\">Rotstift<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.S.:<\/strong> Dazu f&auml;llt einem als Linker nix mehr ein. Die linke Europaabgeordnete Martina Michels produziert aus Steuergeldern einen pro-EU-Werbespot, in dem keine einzige konkrete linke Kritik an der EU (K&uuml;rzungspolitik, Aufr&uuml;stungswahnsinn, Liberalisierungs-Druck, Ersaufen tausender Fl&uuml;chtlinge etc.) vorkommt, sondern einzig und allein die tollen Rechte der Verbraucher betont werden. Diese Fokussierung auf individuelle Konsumrechte ist f&uuml;r eine Linke einfach zu wenig und h&auml;tte ich eher bei Liberalen erwartet. Die berechtigte Wut von Millionen Menschen auf die EU der Banken und Konzerne und den Aufschwung von rechten Parteien wird man mit solchen Filmchen niemals beikommen. Peinlich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-49438","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49438","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=49438"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49438\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49441,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49438\/revisions\/49441"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=49438"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=49438"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=49438"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}