{"id":49457,"date":"2019-02-20T08:24:52","date_gmt":"2019-02-20T07:24:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457"},"modified":"2019-02-20T08:24:52","modified_gmt":"2019-02-20T07:24:52","slug":"hinweise-des-tages-3309","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457#h01\">Bernie Sanders will 2020 demokratischer Pr&auml;sidentschaftskandidat werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457#h02\">Politik der verbrannten Erde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457#h03\">Ifo-Zahlen zum Welthandel: Deutschland bleibt in der Leistungsbilanz vorne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457#h04\">Leistungsdenken scheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457#h05\">Private Vorsorge rechnet sich nur, wenn du &uuml;ber 90 Jahre alt wirst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457#h06\">Das Theater um den INF-Vertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457#h07\">Klimaschutz bei Lkw &ndash; EU zieht Handbremse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457#h08\">Deutsch-franz&ouml;sische Absprache: Gelockerte Regeln f&uuml;r R&uuml;stungsexporte?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457#h09\">Britischer Parlamentsbericht: Waffenlieferungen an Saudi-Arabien gesetzeswidrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457#h10\">SiKo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457#h11\">Ukraine und Russland: &ldquo;Ein brandgef&auml;hrlicher Konflikt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457#h12\">Gro&szlig;e Herausforderung f&uuml;r neuen Pr&auml;sidenten von El Salvador<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457#h13\">Ecuador: Pr&auml;sident Moreno passt Strukturen f&uuml;r IWF an und gibt Funktionen an Sekret&auml;re ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457#h14\">Selektive Emp&ouml;rung auf h&ouml;chstem Niveau: Werte-Partner Kolumbien versinkt in Gewalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457#h15\">China, Blackrock und Co: &bdquo;Peking bek&auml;mpft egoistische Wirtschaftsziele des Westens&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457#h16\">Hedgefonds-Manager kassieren Milliarden &ndash; James Simons ist Top-Verdiener<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457#h17\">In der &raquo;Zangenkrise&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49457#h18\">&raquo;LEX HAMBI&laquo; IN NRW&raquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bernie Sanders will 2020 demokratischer Pr&auml;sidentschaftskandidat werden<\/strong><br>\nInzwischen gibt es deutlich &uuml;ber ein Dutzend Bewerber<br>\nDer 2016 bei den Vorwahlen der Demokraten gegen Hillary Clinton unterlegene Senator Bernie Sanders hat in einem Interview mit dem Sender Vermont Public Radio angek&uuml;ndigt, dass er bei den n&auml;chsten Pr&auml;sidentschaftsvorwahlen der Demokratischen Partei erneut einen Anlauf wagen will. Vorher war spekuliert worden, ob der 77-J&auml;hrige sich hinter die 37-j&auml;hrige interventionskritische Irakkriegsveteranin Tulsi Gabbard stellt, die ihn 2016 unterst&uuml;tzte und ihre Kandidatur f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftswahl 2020 bereits im Januar verk&uuml;ndete (vgl. US-Demokraten: Bewerberfeld f&uuml;r die n&auml;chste Pr&auml;sidentenwahl formiert sich).<br>\nSanders hatte bei den Vorwahlen 2020 mit dem Hindernis zu k&auml;mpfen, dass er eigentlich ein unabh&auml;ngiger Senator ist, der im Establishment der demokratischen Datei kaum R&uuml;ckendeckung hatte. Kurz vor Beginn des Nominierungsparteitages musste deshalb sogar die Vorsitzende des Democratic National Committee (DNC) zur&uuml;cktreten, nachdem WikiLeaks interne E-Mails &ouml;ffentlich machte, die nahe legten, dass das DNC im Vorwahlkampf nicht (wie es die Statuten eigentlich verlangen) neutral war, sondern sich auf die Seite von Clinton geschlagen hatte und f&uuml;r sie arbeitete (vgl. Wasserman Schultz tritt nach HillaryLeaks als DNC-Chefin zur&uuml;ck und wird von Clinton umgehend mit einem Chefposten im Wahlkampfteam belohnt).<br>\nBestes Ergebnis in der DFA-Umfrage<br>\nDie Vorwahlen sorgten allerdings auch daf&uuml;r, dass Sanders heute der bekannteste unter den Vorwahlbewerbern bei der Demokratischen Partei sein d&uuml;rfte. In der letzten DFA-Umfrage aus dem Dezember schnitt er von allen potenziellen demokratischen Kandidaten mit Abstand am besten ab (vgl. Sanders f&uuml;hrt DFA-Umfrage zur demokratischen Pr&auml;sidentschaftskandidatur mit 36,14 Prozent an).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bernie-Sanders-will-2020-demokratischer-Praesidentschaftskandidat-werden-4312930.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Bernie Sanders&rsquo; 2020 campaign raises more than $1 million in less than 4 hours<\/strong><br>\n[&hellip;] An aide confirmed Tuesday morning that Sanders had easily raised more than $1 million in the first three and a half hours since the senator launched his campaign at 7 a.m. ET.<br>\nOne senior aide who confirmed the sum added at around 7 a.m. PT, &ldquo;And California is just getting up.&rdquo;<br>\nA full campaign finance report won&rsquo;t be available until later this year to independently verify the amount raised. But if true, the haul puts Sanders well ahead of other contenders who raised big money after their announcements.<br>\nIn January, Sen. Kamala Harris raised about $1.5 million from more than 38,000 people in all 50 states in the first 24 hours of her campaign &ndash; an eye-popping sum that raised alarm bells at rival campaigns. The average donation was $37, her campaign said. Sen. Amy Klobuchar, D-Minn. this month also raised more than $1 million in the first 48 hours of her campaign.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cbsnews.com\/news\/bernie-sanders-2020-campaign-raises-more-than-1-million-in-less-than-4-hours\/?fbclid=IwAR2NHAGKtjqzcG7WKYfRVUyBjRpmV7ZOo_xbNoycB3sL4yfP9BwJjIUvGNU\">CBS<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Politik der verbrannten Erde<\/strong><br>\nSyrien steht wegen der neuen Sanktionen von EU und USA laut Einsch&auml;tzung von Experten vor einem offenen Wirtschaftskrieg. Wie es in einer aktuellen Analyse des European Council on Foreign Relations (ECFR) hei&szlig;t, sind durch die Boykottma&szlig;nahmen vor allem &ldquo;die verwundbarsten Menschen in der syrischen Bev&ouml;lkerung&rdquo; von katastrophalen Folgen bedroht. Die Sanktionen gegen Syrien werden schon seit Jahren international scharf kritisiert. Bereits im Jahr 2016 hie&szlig; es bei den Vereinten Nationen, es handle sich um &ldquo;das komplizierteste und am weitesten reichende Sanktionsregime, das jemals verh&auml;ngt wurde&rdquo;; UN-Mitarbeiter urteilten, nicht der Krieg, sondern die Sanktionen des Westens seien &ldquo;der Hauptgrund&rdquo; f&uuml;r den Kollaps des syrischen Gesundheitssystems. Nachdem Br&uuml;ssel jetzt die Ma&szlig;nahmen sogar noch ausgeweitet hat, ist Washington dabei, Sanktionen zu verh&auml;ngen, die sich gegen s&auml;mtliche Unternehmen und L&auml;nder richten, die Staatsprojekte zum Wiederaufbau Syriens unterst&uuml;tzen. Beim ECFR ist von einer &ldquo;Politik der verbrannten Erde&rdquo; die Rede.<br>\n(&hellip;) Das transatlantische Sanktionsregime verhindere damit de facto die humanit&auml;re Versorgung der Zivilbev&ouml;lkerung. In internen Stellungnahmen aus den Vereinten Nationen waren bereits damals noch deutlichere T&ouml;ne zu h&ouml;ren. So urteilte ein UN-Mitarbeiter in einer E-Mail vom August 2016, die EU-US-Sanktionen h&auml;tten zu einer Verdopplung des Benzinpreises binnen 18 Monaten und zu einem 40-prozentigen R&uuml;ckgang der Weizenproduktion seit 2010 beigetragen. Auch Medikamentenfabriken, die nicht durch Kriegshandlungen zerst&ouml;rt worden seien, h&auml;tten mittlerweile schlie&szlig;en m&uuml;ssen, weil sie die zur Produktion n&ouml;tigen Grundstoffe nicht mehr beschaffen k&ouml;nnten. Letztlich seien die Sanktionen &ldquo;der Hauptgrund&rdquo; f&uuml;r den Kollaps des syrischen Gesundheitssystems.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Inhuman und destruktiv&rdquo;<br>\nDie zweite Konsequenz betrifft die Zivilbev&ouml;lkerung. Wie der ECFR urteilt, steht ihr wohl &ldquo;ein neuer Krieg&rdquo; bevor: &ldquo;derjenige des Westens gegen die syrische Wirtschaft&rdquo;.[11] Er werde &ldquo;enorm sch&auml;dliche Folgen f&uuml;r die verwundbarsten Menschen in der syrischen Bev&ouml;lkerung&rdquo; haben. Ein syrischer Regierungsmitarbeiter f&uuml;rchtet, &ldquo;der Wirtschaftskrieg&rdquo; sei sogar &ldquo;weitaus schlimmer als der milit&auml;rische Krieg&rdquo;: &ldquo;Der Wirtschaftskrieg betrifft jeden einzelnen Haushalt, niemand bleibt unber&uuml;hrt.&rdquo;[12] Er zielt offensichtlich darauf ab, nach dem Scheitern des Versuchs, die Regierung von Bashar al Assad mit Hilfe meist islamistischer, teils jihadistischer Milizen zu st&uuml;rzen, nun die Bev&ouml;lkerung gezielt in die Verelendung zu treiben, um sie erneut zum Aufstand zu zwingen. Der ECFR, der die Sanktionen &ldquo;inhuman und destruktiv&rdquo; nennt, urteilt &uuml;ber die EU-US-Sanktionen: &ldquo;Sie offenbaren eine Politik der verbrannten Erde, die willk&uuml;rlich und ohne Unterschied einfache Syrer bestraft&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7866\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ifo-Zahlen zum Welthandel: Deutschland bleibt in der Leistungsbilanz vorne<\/strong><br>\nLandauf landab warnen Unternehmen und Wirtschaftsexperten vor den Risiken, die der Streit im Welthandel mit sich bringt. An den Zahlen l&auml;sst sich das noch nicht ablesen &ndash; die Exporte liegen auf gewohnt hohem Niveau.<br>\nDie deutsche Wirtschaft hat dem Ifo-Institut zufolge 2018 erneut einen &uuml;ppigen &Uuml;berschuss in der Leistungsbilanz erzielt. Mit umgerechnet 294 Milliarden Dollar ist er gr&ouml;&szlig;er ausgefallen als der von Japan und Russland zusammen, die mit einem Plus von 173 Milliarden beziehungsweise 116 Milliarden Dollar auf Rang zwei und drei folgen.<br>\n&ldquo;Damit liegt Deutschland zum dritten Mal in Folge vor allen anderen L&auml;ndern&rdquo;, sagte Ifo-Experte Christian Grimme. Die Daten bergen viel politischen Z&uuml;ndstoff&hellip;<br>\nKritik von der Opposition<br>\nDer deutsche &Uuml;berschuss entspricht 7,4 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung. Die Quote ist damit seit dem 2015 erreichten Rekordniveau von 8,9 Prozent zwar das dritte Jahr in Folge gefallen, liegt aber weiterhin deutlich &uuml;ber der Marke von sechs Prozent, die die EU-Kommission f&uuml;r stabilit&auml;tsgef&auml;hrdend h&auml;lt&hellip;<br>\nDie Opposition kritisiert die Entwicklung. &ldquo;Die Bundesregierung muss endlich das Problem permanenter exorbitanter Export&uuml;bersch&uuml;sse erkennen&rdquo;, sagte der Vorsitzende des Bundestagsauschusses f&uuml;r Wirtschaft und Energie, Klaus Ernst. &ldquo;Es ist eine Vogel-Strau&szlig;-Politik, so zu tun, als w&auml;re eine solche Entwicklung positiv. Wir erwarten von der Bundesregierung endlich Vorschl&auml;ge, wie sie dem Stabilit&auml;ts- und Wachstumsgesetz entsprechen und das Ziel eines au&szlig;enwirtschaftlichen Gleichgewichts umsetzen will.&rdquo; Die Regierung wiederum verweist in ihrem aktuellen Jahreswirtschaftsbericht darauf, dass sie mit ihrer Politik Investitionen und Binnennachfrage st&auml;rke, &ldquo;was tendenziell zu einer Verringerung des Leistungsbilanz&uuml;berschusses f&uuml;hrt&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/welthandel-deutschland-bleibt-exportweltmeister-a-1254031.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eine Ansammlung von Unglaublichkeiten, die man Jahr f&uuml;r Jahr lesen muss. &ldquo;Damit liegt Deutschland zum dritten Mal in Folge vor allen anderen L&auml;ndern&rdquo; &ndash; dann m&uuml;ssen die anderen L&auml;nder sich halt anstrengen. Schlie&szlig;lich k&ouml;nnen alle L&auml;nder Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse erzielen, oder nicht? Deutschland liegt vorne beim Lohndumping, bei den wenigsten Infrastrukturinvestitionen und in der Ruinierung seines Binnenmarktes &ndash; worauf man da stolz sein kann, ist mir v&ouml;llig schleierhaft. Und da&szlig; Deutschland, ganz nebenbei, im achten Jahr in Folge die schon &auml;u&szlig;erst gro&szlig;z&uuml;gige 6%-Grenze der EU rei&szlig;t &ndash; voraussichtlich wieder ohne die absolut notwendige Sanktionierung. ..<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Leistungsdenken scheitert<\/strong><br>\nDie von Arbeitsminister Heil geplante Grundrente soll f&uuml;r mehr Gerechtigkeit sorgen. Aber sie schafft neue Ungerechtigkeiten. Und: Sie ist zu gering.<br>\n(&hellip;) Immerhin: Heils Vorschl&auml;ge zielen auf die Menschen am ganz unteren Ende der Einkommensskala. Der Sozialdemokrat will die &bdquo;Grundrente&ldquo; aus Steuermitteln finanzieren, so dass Gutbetuchte wenigstens theoretisch mitzahlen&hellip;<br>\nIn einem sind sich Heil, seine Widersacher aus dem konservativ-liberalen und seine VerteidigerInnen aus Wohlfahrtsverb&auml;nden und Gewerkschaften fatalerweise einig: &bdquo;Jemand, der jahrzehntelang hart gearbeitet hat, hat das Recht, deutlich mehr zu bekommen als jemand, der nicht gearbeitet hat&ldquo;, lautet das Credo. Das gilt als gerecht. Aber wieso eigentlich?<br>\nWer so argumentiert, verkennt: Arbeit zu haben ist hier und heute ein Privileg&hellip;Die Leute m&uuml;ssen jung und gesund, passend gebildet, flexibel und mobil sein. Wer einen Makel hat, hat Pech &ndash; und den hat jeder sp&auml;testens mit 50. Dann sind es noch 17 Jahre bis Rentenbeginn. Ein &bdquo;Makel&ldquo; ist h&auml;ufig schon die Existenz eines Kindes &ndash; von chronischen Krankheiten oder anderen Kalamit&auml;ten gar nicht erst zu reden. Unternehmen zahlen lieber &bdquo;Ausgleichsabgaben&ldquo;, als einen Schwerbehinderten einzustellen.<br>\n(&hellip;) In Deutschland gibt es kein Rechtsanspruch auf Erwerbsarbeit. Der Markt entscheidet, ob man seine Arbeitskraft gegen Anspr&uuml;che auf die Rente eintauschen kann, nicht der oder die Einzelne. Dabei zeigt die Explosion der Jobs im Niedriglohnsektor, dass viele sich lieber unter Wert verkaufen als arbeitslos zu sein.<br>\nDas Credo lautet: Wer l&auml;nger gearbeitet hat, soll deutlich mehr bekommen. Das gilt als gerecht. Aber wieso eigentlich?<br>\nDem Sozialdemokraten Heil, seinen WidersacherInnen, aber auch GewerkschafterInnen ist offenbar nicht klar: Wer den Job verliert, macht keine Flasche Sekt auf. Absagen auf Bewerbungen werden nicht gefeiert, sondern von den Betroffenen mit Trauer, Selbstzweifeln oder Resignation zur Kenntnis genommen. Die allermeisten Menschen empfinden es als Strafe, arbeitslos zu sein. Diejenigen, die sich nach 50 erfolglosen Bewerbungen noch immer ins Rennen um einen Job begeben, verdienen das Bundesverdienstkreuz &ndash; und keine Geringsch&auml;tzung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Grundrente-und-Altersarmut\/!5570234\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Private Vorsorge rechnet sich nur, wenn du &uuml;ber 90 Jahre alt wirst<\/strong><br>\nWenn wir &uuml;ber Pensionen reden, reden wir vom Lebensunterhalt eines Viertels der Bev&ouml;lkerung. Im Vergleich mit deutschen Rentnern erhalten &ouml;sterreichische Pensionisten im Schnitt 500 Euro mehr pro Monat. Warum das so ist, was das Pensionssystem hierzulande so stabil macht und warum sich private Vorsorge nicht rechnet, hat uns Alois Freitag erkl&auml;rt. Er ist Vorsitzender des Landesstellen-Ausschusses der Pensionsversicherungs-Anstalt (PVA).<br>\n(&hellip;) In Deutschland hat man ja stark auf die private Vorsorge gesetzt<br>\nAlois Freitag: Genau. In Deutschland hat man Anfang der 2000er Jahre das Pensionssystem gesplittet, unter dem Titel &bdquo;Riester Pension&ldquo;. Wenn man hier den Vergleich anstellt, gemessen am durchschnittlichen Lebenseinkommen eines Mannes, sieht man: Wenn man in Deutschland monatlich 2.500 Euro verdient hat, bekommt man als Rentner 1.050 Euro &ndash; und zwar 12 Mal im Jahr. In &Ouml;sterreich ist das anders. Pensionisten mit einem monatlichen Arbeitseinkommen von 2.500 Euro erhalten sp&auml;ter 1.560 Euro Pension &ndash; und zwar 14 Mal im Jahr. Das ist ein haushoher Unterschied. Und das ist der Grund, warum die Deutschen sehr neidvoll nach &Ouml;sterreich blicken.<br>\nJetzt wirbt Finanzminister L&ouml;ger-wie schon zuvor andere &Ouml;VP-Politiker- f&uuml;r die private Vorsorge. Rentiert sich das wirklich f&uuml;r den Einzelnen?<br>\n(&hellip;) Wenn man sich ausrechnet, wie alt man werden muss, damit man am Ende mehr ausbezahlt bekommt, als man eingezahlt hat, dann ist das ern&uuml;chternd. Denn man m&uuml;sste 91 Jahre alt werden. Das sagt ja auch schon einiges&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/pension-private-vorsorge-oesterreich\/\">kontrat.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Theater um den INF-Vertrag<\/strong><br>\nUSA und Nato haben wieder eine antirussische Eskalationsstrategie betrieben, der deutsche Versuch, China einzubeziehen, ist angesichts geopolitischer Interessen ein schlechter Witz<br>\nDie Diskussion &uuml;ber das angeblich drohende Wettr&uuml;sten nach der Aufk&uuml;ndigung des INF-Vertrags durch die USA, woraufhin Wladimir Putin sich beeilte, ihn ebenso aufzuk&uuml;ndigen, vertuscht, dass das nukleare Wettr&uuml;sten schon l&auml;ngst wieder begonnen hat, nun aber offiziell eingetreten ist (Offizieller Start des neuen nuklearen Wettr&uuml;stens). Wie auch w&auml;hrend der M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz deutlich wurde, zielt die Strategie der Nato einzig darauf, ausschlie&szlig;lich Russland den Schwarzen Peter zuzuweisen. Das ist eine alte Strategie, aber sie verfing im Westen wieder, der sich doch angeblich gegen Beeinflussung, Propaganda und Fake News zur Wehr setzen muss, diese aber selbst eifrig betreibt.<br>\nDen ersten Schritt machten die USA mit dem einseitigen Ausstieg aus dem ABM-Vertrag und dem Aufbau des Nationalen Raketenabwehrschilds (NMD), das dann schnell exportiert wurde. Provokativ wurde noch unter George W. Bush damit begonnen, Raketenabwehrsysteme f&uuml;r Mittel- und Langstreckenraketen an der Grenze zu Russland einzurichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-Theater-um-den-INF-Vertrag-4313231.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Klimaschutz bei Lkw &ndash; EU zieht Handbremse<\/strong><br>\nLaster sollen bis 2030 ihren CO2-Aussto&szlig; um 30 Prozent reduzieren. Hersteller monieren, dass die Infrastruktur f&uuml;r E- oder Wasserstoff-Trucks fehlt.<br>\nDie Klimaschutzpolitik in der EU soll in Zukunft nicht mehr vor den dicken Brummern Halt machen. Ab 2030 sollen die schweren Lkw, die in der EU verkauft werden, 30 Prozent weniger CO2 aussto&szlig;en als heute. Das sieht eine Einigung zwischen dem Europ&auml;ischen Rat und dem EU-Parlament vor, die am fr&uuml;hen Dienstagmorgen nach einer Nachtsitzung gefunden wurde. Dem Kompromiss m&uuml;ssen in den n&auml;chsten Tagen nun noch die Vertreter der Mitgliedsstaaten und das Plenum des Parlaments zustimmen.<br>\nMit der Regelung schlie&szlig;t Europa eine L&uuml;cke in seiner Klima- und Industriepolitik. Denn anders als in den USA oder in Japan und anders als bei Pkw k&ouml;nnen bisher Lkw so viel Sprit verbrauchen wie sie wollen. Das Interesse der Spediteure, mit m&ouml;glichst effizienten Motoren ihre Kosten zu dr&uuml;cken, galt als ausreichender Anreiz. Das aber funktioniert nicht, es wird mehr gefahren. Trotz sparsamerer Motoren stiegen die CO2-Emissionen aus dem G&uuml;terverkehr in Deutschland nach Angaben des Umweltbundesamts zwischen 1995 und 2017 um 20 Prozent.<br>\nNun m&uuml;ssen die Hersteller ihre Trucks effizienter machen. 2022 soll gepr&uuml;ft werden, ob die Industrie ihr Ziel erreicht. Und bereits 2025 sollen sie 15 Prozent sparen. &bdquo;Das schaffen sie mit heutiger Technologie, etwa besseren Motoren und Reifen&ldquo;, sagt der Gr&uuml;ne Bas Eickhout, der als Berichterstatter f&uuml;r das Parlament den Deal verhandelt hat. Die minus 30 Prozent in 2030 seien aber nur zu schaffen, wenn auch Laster auf die Stra&szlig;e kommen, die elektrisch oder mit synthetischen Treibstoffen fahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Klimaschutz-bei-Lkw\/!5571130\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutsch-franz&ouml;sische Absprache: Gelockerte Regeln f&uuml;r R&uuml;stungsexporte?<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat sich mit Frankreich auf erste Grunds&auml;tze f&uuml;r den Export gemeinsam produzierter R&uuml;stungsg&uuml;ter verst&auml;ndigt. Damit w&uuml;rden wohl die strengen deutschen Richtlinien gelockert. In der Koalition droht Streit.<br>\nDie Bundesregierung will bei k&uuml;nftigen gemeinsamen R&uuml;stungsprojekten mit Frankreich die Richtlinien f&uuml;r den Export lockern. &ldquo;Das erfordert auch von uns Kompromisse&rdquo;, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.<br>\nKonzerne wie Airbus und Rheinmetall hatten gefordert, dass Deutschland seine restriktivere nationale Politik an die der EU-Partner wie Frankreich oder Gro&szlig;britannien anpassen m&uuml;sse.<br>\nIn der Gro&szlig;en Koalition droht damit der n&auml;chste Streit. Denn die SPD spricht sich in ihrem Europawahlprogramm sowohl f&uuml;r eine &ldquo;gemeinsame restriktive Kontrolle von R&uuml;stungsexporten&rdquo; auf europ&auml;ischer Ebene als auch &ldquo;den Aufbau einer gemeinsamen Verteidigungsindustrie&rdquo; aus.<br>\nEnders warnt vor deutschem Sonderweg<br>\nAirbus-Chef Tom Enders hatte angedeutet, dass die geplante Entwicklung eines deutsch-franz&ouml;sischen Kampfjets nicht vorstellbar sei, sollte Deutschland seinen Sonderweg fortsetzen. Streitpunkt ist vor allem der deutsche Export-Stopp f&uuml;r Saudi-Arabien. Dieser blockiert nicht nur deutsche Waffenlieferungen, sondern auch die Auslieferung von Gemeinschaftsentwicklungen mit Gro&szlig;britannien wie dem Eurofighter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/ruestung-exportrichtlinien-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Eine restriktive Politik Deutschlands in Sachen R&uuml;stungsexporte wird hier beklagt. Man bemerke wieder die subtile Meinungsmache hinter dem Wort restriktiv. Restriktiv hei&szlig;t &bdquo;einengend&ldquo; und das ist meist ja etwas Negatives. Aber was wird hier eingeengt? Eingeengt wird hier die Freiheit, jedem Diktator und jedem selbstdeklarierten Freiheitsk&auml;mpfer soviel Mordwerkzeuge zu verkaufen, wie er bezahlen kann. So gesehen ist auch das Strafgesetzbuch restriktiv, denn es engt die Freiheit des Verbrechers ein, nach Belieben Straftaten zu begehen. Die Restriktionen der Bundesrepublik in Sachen R&uuml;stungsexporte sind zudem nur ein Deckm&auml;ntelchen f&uuml;r Gesch&auml;fte, die von den R&uuml;stungsfirmen sowieso ideenreich umgangen werden. Nach dem Kaschoggi-Mord z.B. hat die Bundesregierung die R&uuml;stungsexporte nach Saudi-Arabien f&uuml;r gerade mal 2 Monate ausgesetzt. <\/em><\/p>\n<p><em>Es w&auml;re im Gegenteil notwendig, R&uuml;stungsexporte weltweit ganz zu verbieten, die &bdquo;Restriktionen&ldquo; in Verbote umzuwandeln<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Sieht so die Aachener Neuauflage der deutsch-franz. Freundschaft aus?<\/em><\/p>\n<p><em>Heute gelockerte R&uuml;stungsexporte, morgen Zugriff der Bundeswehr auf franz. Atomwaffen! Was braut sich da zwischen dem politischen Paris und Berlin zusammen? In h&ouml;chstem Ma&szlig;e beunruhigend!<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: R&uuml;stungsexporte stoppen statt europ&auml;isieren<\/strong><br>\nDie Bundesregierung ist vollkommen unverantwortlich, wenn sie bestehende Beschr&auml;nkungen bei R&uuml;stungsexporten durch eine engere Kooperation mit Frankreich unterl&auml;uft. Es ist einfach besch&auml;mend, wie sich die Bundesregierung zum willigen Erf&uuml;llungsgehilfen der Waffenlobby macht. Statt die Ausfuhr deutscher R&uuml;stungskonzerne in Konfliktregionen oder an Diktaturen wie Saudi-Arabien durch die europ&auml;ische Hintert&uuml;r anzukurbeln, muss sich die deutsche Au&szlig;enpolitik f&uuml;r einen europaweiten Stopp von Waffenexporten einsetzen&rdquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Bundeskanzlerin Angela Merkel und Au&szlig;enminister Heiko Maas d&uuml;rfen dem Druck der Waffenlobby nach einer Aufhebung des Exportstopps f&uuml;r Saudi-Arabien nicht nachgeben. Die Bundesregierung verst&ouml;&szlig;t schon heute gegen die eigenen R&uuml;stungsexportrichtlinien, indem sie regelm&auml;&szlig;ig Waffenlieferungen an Drittstaaten genehmigt, darunter Regime wie &Auml;gypten und die Vereinigten Arabischen Emirate, die mit Saudi-Arabien einen verbrecherischen Krieg im Jemen f&uuml;hren.<br>\nEs handelt einfach nur dreist, wer wie die Bundesregierung &uuml;ber eine deutsch-franz&ouml;sische Geheimkooperation und die Auslagerung der Verantwortung bei Kontrollen auf die EU versucht, noch schamloser Waffen in Kriegsgebiete zu liefern. F&uuml;r die deutsche R&uuml;stungslobby ist die Europ&auml;isierung von Waffenexporten eine Lizenz zum Gelddrucken. Notwendig ist ein gesetzliches Verbot von R&uuml;stungsexporten in Deutschland als Etappe f&uuml;r einen Stopp von Waffenlieferungen aus der EU.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/ruestungsexporte-stoppen-statt-europaeisieren\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Britischer Parlamentsbericht: Waffenlieferungen an Saudi-Arabien gesetzeswidrig<\/strong><br>\nEin Bericht aus dem House of Lords, dem Oberhaus des britischen Parlaments in London, kam zu einem vernichtenden Ergebnis f&uuml;r die Regierung von Theresa May. Durch die Waffenlieferungen an Saudi-Arabien befinde sich London auf der &ldquo;falschen Seite des Gesetzes&rdquo; im Jemenkrieg.<br>\nBisher konnte die britische Regierung trotz aller Proteste von Menschenrechtlern und NGOs ungehindert Waffen an Saudi-Arabien verkaufen, die schlie&szlig;lich im Jemen gr&ouml;&szlig;tenteils gegen die Zivilbev&ouml;lkerung eingesetzt werden. Doch nun ver&ouml;ffentlichte das Parlament des Vereinigten K&ouml;nigreichs einen Bericht, der einen Stopp der Waffenlieferungen an das wahhabitische K&ouml;nigreich als &ldquo;eine dringende Angelegenheit&rdquo; bezeichnet.<br>\nDie Situation im Jemen w&auml;re &ldquo;unzumutbar&rdquo; und die Regierung in London bef&auml;nde sich durch die eigene Politik &ldquo;knapp&rdquo; auf der falschen Seite der Geschichte. Damit nahm Lord Howell, der Vorsitzende des au&szlig;enpolitischen Komitees, Stellung zu der Behauptung der Regierung von Theresa May, dass sich Gro&szlig;britannien &ldquo;knapp auf der richtigen Seite des internationalen Menschenrechts im Falle der Lizenzierung von Waffenexporten an die saudisch angef&uuml;hrte Koalition&rdquo; im Jemen befinde.<br>\n(&hellip;) Obwohl sich der Bericht f&uuml;r keinerlei Konsequenzen oder Restriktionen f&uuml;r die verantwortlichen Minister der britischen Regierung ausspricht, erh&ouml;ht er den Druck auf die von Saudi-Arabien angef&uuml;hrte Koalition im Jemenkrieg, endlich eine diplomatische L&ouml;sung zu finden.<br>\nDas Vereinigte K&ouml;nigreich sollte sofort weitere Verletzungen von internationalen Menschenrechten durch die saudisch angef&uuml;hrte Koalition verurteilen, einschlie&szlig;lich der Blockade von Nahrungsmitteln und Medizin-Lieferungen, und sich darauf vorbereiten, einige der wichtigsten Exportlizenzen (von Waffen\/Anm.) an die Mitglieder der Koalition zu suspendieren.<br>\nEine weitere Erkenntnis aus diesem Bericht des House of Lords d&uuml;rfte insbesondere die Regierungen in Washington und Riad erz&uuml;rnen. Das Wei&szlig;e Haus behauptete stets, dass die Huthi-Rebellen einen Stellvertreterkrieg f&uuml;r den Iran f&uuml;hren, weshalb man ihnen jegliche Legitimit&auml;t am politischen Prozess in Jemen absprach. Doch Alistair Burt, Staatssekret&auml;r f&uuml;r den Mittleren Osten im Au&szlig;enministerium, zeichnete bei seiner Aussage f&uuml;r den Parlamentsbericht ein ganz anderes Bild&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/84478-britischer-parlamentsbericht-waffenlieferungen-an-saudi\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>SiKo<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Selbstbehauptung oder Fremdbestimmung&ldquo;<\/strong><br>\nM&uuml;nchner Sicherheitskonferenz &ndash; Alternativlose Aufr&uuml;stung als Gebot der Stunde<br>\nBetrachtet man sich Titel und Inhalt der letzten beiden &bdquo;Munich Security Reports&ldquo; (MSR), die seit einiger Zeit als Aufgalopp unmittelbar vor Beginn der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz (SiKo) ver&ouml;ffentlicht werden, f&uuml;hlt man sich unweigerlich an den alten Spruch erinnert: &bdquo;Gestern stand die Regierung am Abgrund &ndash; heute ist sie einen Schritt weiter!&ldquo; So lautete der letztj&auml;hrige MSR-Titel &bdquo;Am Abgrund? Und wieder zur&uuml;ck?&ldquo;, w&auml;hrend in der aktuellen &Uuml;berschrift &uuml;berdeutlich zum Ausdruck gebracht wird, dass das Kind bereits in den sicherheitspolitischen Brunnen gefallen ist und es jetzt darum geht, die Scherben aufzusammeln: &bdquo;Das gro&szlig;e Puzzle: Wer sammelt die Teile ein?&ldquo;&hellip;<br>\nAus welchem Grund die Rede der Kanzlerin allerdings allenthalben hochgelobt wurde, bleibt etwas fraglich. Konflikte benennen ist die eine Sache, konstruktive L&ouml;sungen, die &uuml;ber sinnlose Appelle hinausreichen, vorzulegen, die andere &ndash; und gerade hieran herrschte in M&uuml;nchen absolute Mangelware. Und wenn einem nicht viel einf&auml;llt (oder einfallen will), wie man aus dem Schlammassel &ndash; den man in Teilen ja auch selbst mit zu verschulden hat &ndash; wieder herauskommt, dann greift man auf scheinbar Altbew&auml;hrtes zur&uuml;ck: Aufr&uuml;stung!<br>\n(&hellip;) INF-Vertrag: Alle (nuklearen) Optionen offen?<br>\nV&ouml;llig einig waren sich s&auml;mtliche westlichen Vertreter, dass allein Russland f&uuml;r die Suspendierung (und in sechs Monaten wohl K&uuml;ndigung) des INF-Vertrags zum Verbot subatomarer landgest&uuml;tzter Mittelstreckenraketen (Reichweite 500 bis 5.500km) seitens der USA verantwortlich zu machen sei. So betonte Angela Merkel in ihrer Rede, nach &bdquo;jahrelangen Verletzungen der Vertragsbedingungen durch Russland&ldquo; sei &bdquo;diese K&uuml;ndigung unabwendbar gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2019\/02\/19\/selbstbehauptung-oder-fremdbestimmung\/\">IMI<\/a><\/li>\n<li><strong>Rede bei den Protesten gegen die M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz 2019<\/strong><br>\nLieber Friedensfreundinnen, liebe Friedensfreunde!<br>\nKennt ihr das? Da stellt jemand etwas fest, das klingt absolut richtig und dann zieht die Person die v&ouml;llig falsche Schlussfolgerung. Ursula von der Leyen sagte gestern: &bdquo;Wir wissen dass wir mehr tun m&uuml;ssen.&ldquo; Und ja, nat&uuml;rlich stimmt das.\n<ul>\n<li>Im Jemen leben und sterben Millionen von Menschen in erb&auml;rmlichen Umst&auml;nden. Dieses Sterben und Hungern muss gestoppt werden.<\/li>\n<li>Und ja, wer die Bundeswehr in die ganze Welt schickt, sollte dringend nachsehen, was sie dort &uuml;berhaupt tut. Ich erwarte von der Bundeswehr und der Bundesregierung, dass sie Bilanz ziehen, wie viele Tote, wieviel Zerst&ouml;rung, wieviel Hunger und Armut das Ergebnis sind von 25 Jahren Auslandseins&auml;tzen.<\/li>\n<li>Ich erwarte, dass Ursula von der Leyen, als Teil ihrer Hausaufgaben, offenlegt, wie viele Vertr&auml;ge mit s&uuml;ndhaft teuren Beratern vom Verteidigungsministerium abgeschlossen wurden. Dass hier Steuergelder in gigantischem Umfang ausgegeben wurden und uns niemand sagen kann, wozu die Gelder genau verwendet wurden, das zeigt doch schon, dass sie unsere Steuergelder nicht verdient haben &ndash; nicht f&uuml;r den Krieg und auch sonst nicht.Und ja, es gibt einen rechten Sumpf in der Bundeswehr, den die Ministerin dringend trocken legen m&uuml;sste. Es gibt Nationalisten, Rechtsextreme, Wehrmachtfetischisten und so weiter in der Bundeswehr &ndash; und das sind keine Einzelf&auml;lle. Hier ist viel zu tun. Nazis raus!<\/li>\n<li>Die Doomsday Clock, die sogenannte Weltuntergangsuhr steht seit &uuml;ber einem Jahr auf zwei Minuten vor zw&ouml;lf. Die Wissenschaftler, die Jahr f&uuml;r Jahr diese Bedrohungsuhrzeit festlegen, haben zwei Gr&uuml;nde daf&uuml;r benannt. Der eine ist der Klimawandel, gegen den die hier bei der Sicherheitskonferenz Versammelten, nichts aber auch gar nichts machen. Im Gegenteil, sie tragen zu seiner Versch&auml;rfung bei. Und der zweite Teil der Begr&uuml;ndung ist die atomare Aufr&uuml;stung vor der wir zurzeit stehen. Die Wissenschaftler sagen klar, dass das was der &Ouml;ffentlichkeit als Modernisierung von Atomwaffen verkauft wird, an keiner Stelle unterscheidbar ist von einem neuen Wettr&uuml;sten. Wir sind hier, weil wir kein atomares Wettr&uuml;sten in der Mitte Europas und auch sonst nirgendwo akzeptieren werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die einzige Antwort, die von der Leyen auf all diese Herausforderungen hat ist: noch mehr Geld f&uuml;r Milit&auml;r. Ich muss sagen, ich verstehe das nicht. Im Haushalt 2019 werden 4,7 Milliarden zus&auml;tzlich f&uuml;rs Milit&auml;r bereitgestellt. Und gleichzeitig wird uns erz&auml;hlt, dass Haushaltsl&ouml;cher drohen und deswegen kein Geld f&uuml;r Rentenerh&ouml;hungen da sei.<br>\nDabei ist es doch so einfach. K&uuml;rzt das Geld beim Milit&auml;r und finanziert vern&uuml;nftige zivile Projekte. Alle w&uuml;rde profitieren: global gesehen und wir hier auch. Doch wenn die NATO ihr Ziel, zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes ins Milit&auml;r zu investieren, wirklich umsetzt, dann w&uuml;rden sich die Ausgaben f&uuml;r die Bundeswehr in den n&auml;chsten Jahren in Richtung 80 Milliarden Euro bewegen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2019\/02\/19\/nein-zu-krieg-und-atomarer-aufruestung\/\">IMI<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Fatima Qoba aus dem Jemen: zw&ouml;lf Jahre, zehn Kilogramm<\/strong><br>\nHaben die Teilnehmer der M&uuml;nchner &bdquo;Sicherheitskonferenz&ldquo; einen sofortigen Stopp des m&ouml;rderischen Stellvertreterkriegs im Jemen gefordert, um Fatima am Leben zu erhalten?<br>\nFatima wurde in einer Klinik in der jemenitischen Stadt Haijah gefilmt. Das entsprechende Video ver&ouml;ffentlichte &bdquo;RT Deutsch&ldquo; am 17.02.2019 unter der &Uuml;berschrift: &bdquo;Nur Haut und Knochen: Zw&ouml;lfj&auml;hrige, die zehn Kilogramm wiegt, als Schreckensbild des Jemenkriegs&ldquo;. (1) Wer es ertragen kann, schaue es sich an. Fatimas besorgte Schwester wird mit den Worten zitiert: &bdquo;Wir leben unter einem Baum. Ich wei&szlig; nicht, ob wir uns um sie k&uuml;mmern k&ouml;nnen oder ob sie wegen der harten Bedingungen, unter denen wir leiden, unterern&auml;hrt bleibt. Wir haben nichts, womit wir sie ern&auml;hren k&ouml;nnten.&ldquo;<br>\nHaben die 600 &ndash; zum Teil &bdquo;hochrangigen&ldquo;, bestens abgesicherten und bewirteten &ndash; Teilnehmer der so genannten Sicherheitskonferenz in M&uuml;nchen am vergangenen Wochenende eine sofortige Beendigung des m&ouml;rderischen Kriegs im Jemen gefordert &ndash; oder &uuml;berhaupt &uuml;ber dieses vor unseren Augen stattfindende Menschheitsverbrechen gesprochen? Insgesamt werden mehrere Millionen (!) Kinder und Erwachsene im seit Jahren andauernden Krieg zwischen einer von Saudi-Arabien gef&uuml;hrten Koalition und den Houthis vom Hunger und von Krankheiten bedroht. Ich habe nichts Entsprechendes geh&ouml;rt oder gelesen. Welche Farce dann das Motto dieser millionenschweren Veranstaltung: &bdquo;Frieden durch Dialog&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25656\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ukraine und Russland: &ldquo;Ein brandgef&auml;hrlicher Konflikt&rdquo;<\/strong><br>\nF&uuml;nf Jahre nach den Sch&uuml;ssen auf dem Maidan sind viele Probleme der Ukraine weiter ungel&ouml;st. Der Osteuropa-Experte Wilfried Jilge weist auf tagesschau24 aber auch auf Erfolge hin &ndash; und pl&auml;diert f&uuml;r mehr Druck auf Russland.<br>\ntagesschau24: Werden die Verbrechen, die sich auf dem Maidan ereignet haben, jemals aufgekl&auml;rt?<br>\nWilfried Jilge: Das wird sehr schwierig. Viele der Verantwortlichen &ndash; zum Beispiel von der Spezialeinheit Berkut, aber auch Verantwortungstr&auml;ger wie der damalige Pr&auml;sident Viktor Janukowitsch oder Innenminister Witali Sachartschenko &ndash; sind in Russland fl&uuml;chtig. Und Russland selbst leistet keine besondere Amtshilfe, um einzelnen Personen allein die Anklageschrift zukommen zu lassen. Auf der anderen Seite haben wir ja schon durch die laufende Prozessarbeit einen gewissen &Uuml;berblick &uuml;ber das, was damals passiert ist. Die Sch&uuml;sse von der Banova Stra&szlig;e auf die Protestierenden gingen von Spezialeinheiten des damaligen Regimes aus. Die Einzelheiten allerdings sind immer noch nicht aufgekl&auml;rt&hellip;.<br>\nJilge: Die Regierungen insbesondere im Normandie-Format machen sich dar&uuml;ber schon Sorgen. Wir haben im Asowschen Meer j&uuml;ngst eine Eskalation beobachtet, wo Russland illegal aggressiv gegen Schiffe der ukrainischen Marine vorgegangen ist, sie beschossen hat &ndash; und zwar in internationalen Gew&auml;ssern, nicht in den von Russland deklarierten K&uuml;stengew&auml;ssern.<br>\nDahinter steht der weitere Versuch Russlands, nicht nur die Ukraine zu destabilisieren, sondern in der gesamten Schwarzmeer-Region eine milit&auml;risch strategische Dominanz aufzubauen, die die freie Schifffahrt gef&auml;hrdet. Es w&auml;re ein verheerender Fehler, wenn man diese gef&auml;hrlichen Entwicklungen nicht besser wahrnimmt. Man muss sowohl die Ukraine unterst&uuml;tzen als auch sehen, dass auch Partner von NATO und EU in dieser Region durch diesen Konflikt und vor allem durch die j&uuml;ngste Eskalation unmittelbar gef&auml;hrdet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/ukraine-maidan-109.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Wer solch einen Beitrag unkommentiert sendet, der betreibt keinen Journalismus mehr, sondern vermittelt servil das transatlantische Weltbild der neoliberalen Eliten.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu den Fakten, die auch der ARD bekannt sein m&uuml;ssten:<\/em><\/p>\n<p><em>Die Regierung der Ukraine wurde nicht durch das Volk, sondern durch Scharfsch&uuml;tzen gest&uuml;rzt. Am 20. Februar 2014 um 5.30 Uhr haben Scharfsch&uuml;tzen von den D&auml;chern sowohl Demonstranten als auch Polizisten erschossen und damit das Land ins Chaos gest&uuml;rzt. Das Massaker wurde Pr&auml;sident Janukowitsch in die Schuhe geschoben, der daraufhin ins Ausland fl&uuml;chten musste. <\/em><\/p>\n<p><em>Es war eine geplante Aktion um einen Regierungsumsturz herbei zu f&uuml;hren. Wer genau dahintersteckte ist bisher nicht gekl&auml;rt, wohl auch deshalb nicht, weil die Urheber des Putsches jetzt an der Macht sind und kein Interesse an Aufkl&auml;rung haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Es gibt aber genug Hinweise daf&uuml;r, dass die USA dahintersteckten: <\/em><\/p>\n<p><em>Paul Craig Roberts, ehemaliger stellvertretender Finanzminister unter Reagan sagt, Nulands B&uuml;ro, die CIA und von den US finanzierte NGO&rsquo;s h&auml;tten den Staatstreich ausgef&uuml;hrt. Dies bekr&auml;ftigt auch Ray Mc Govern, ehemaliger Angeh&ouml;riger der CIA. <\/em><\/p>\n<p><em>Victoria Nuland, damals Assistant Secretary of State im Dienst des US-Au&szlig;enministeriums meinte im Dezember 2013: Wir haben bereits mehr als 5 Milliarden Dollar investiert, um der Ukaine zu helfen&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>Eine zentrale Rolle beim Regierungssturz spielte auch die amerikanische Botschaft in Kiew und der damalige US-Botschafter Geoffrey Pyatt, mit den Nuland keine zwei Wochen vor dem Umsturz telefonierte und mit dem sie die Zusammensetzung der Regierung nach einem Umsturz besprach. Diese Fakten m&uuml;ssten auch der ARD bekannt sein. Es sind keine Spekulationen, es sind Tatsachen.Die Ereignisse wurden von zahlreichen Journalisten gefilmt und ver&ouml;ffentlicht. Was die ARD hier betreibt ist Propaganda im Dienst der NATO.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Das meint die ARD also mit<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Wir sichern demokratische Transparenz, Kontrolle und Freiheit jenseits des Informationschaos des Internet und mancher Kommerzmedien, indem wir Politik und Wirtschaft als unabh&auml;ngige Beobachter auf die Finger schauen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Herausforderung f&uuml;r neuen Pr&auml;sidenten von El Salvador<\/strong><br>\nDer neue Pr&auml;sident von El Salvador, Nayib Bukel&eacute;, muss sich der Bek&auml;mpfung der Gewalt im Land annehmen. Viele Herausforderungen warten auf Bukel&eacute; und es gibt gro&szlig;e Hoffnungen, dass er neben der Korruption auch die Gewalt durch die Banden eind&auml;mmt.<br>\nDie Mordrate in El Salvador geh&ouml;rt regelm&auml;&szlig;ig zu den h&ouml;chsten au&szlig;erhalb von Kriegsgebieten. Einen gro&szlig;en Teil der Verantwortung daf&uuml;r tragen die als Maras bezeichneten Stra&szlig;enbanden, die seit den 1990er Jahren in El Salvador und in den Nachbarl&auml;ndern Honduras und Guatemala agieren. Die beiden gr&ouml;&szlig;ten Banden in El Salvador sind die Mara Salvatrucha und die Barrio 18. Sie haben sich Ende der 1980er in den USA gegr&uuml;ndet, die Mitglieder sind dann gr&ouml;&szlig;tenteils durch Abschiebung in ihr Heimatland zur&uuml;ckgekehrt. Heute geh&ouml;ren zehntausende Jugendliche und junge M&auml;nner sowie einige Frauen zu den Banden.<br>\n(&hellip;) Viele B&uuml;rger setzen gro&szlig;e Hoffnungen in ihren neuen Pr&auml;sidenten, weil sie von der Politik der etablierten Parteien entt&auml;uscht sind. Inwieweit sich ihre Hoffnungen erf&uuml;llen werden, bleibt abzuwarten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/02\/222335\/gewalt-durch-maras\">Amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ecuador: Pr&auml;sident Moreno passt Strukturen f&uuml;r IWF an und gibt Funktionen an Sekret&auml;re ab<\/strong><br>\nIn Ecuador verst&auml;rken sich die Proteste gegen die Politik von Pr&auml;sident Len&iacute;n Moreno. In verschiedenen Teilen des Landes gingen Demonstranten auf die Stra&szlig;e, um insbesondere die Wirtschaftspolitik der Regierung zu kritisieren. Moreno hatte vergangene Woche unter anderem vom Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) und der Weltbank finanzielle Unterst&uuml;tzungen bewilligt bekommen, die auch eine Steigerung der Mehrwertsteuer zur Folge haben sollen. Landesweit protestierten von Gewerkschaften und sozialen Organisationen initiiert in der vergangenen Woche viele Ecuadorianer vor allem mit Stra&szlig;enblockaden.<br>\nIn der Woche zuvor hatte Moreno ein Dekret erlassen, um die Organisation der Regierungsarbeit neu zu strukturieren. Damit legt er laut Kritikern die eigentlich dem Pr&auml;sidenten obliegenden Funktionen in die H&auml;nde eines von ihm ernannten Rates, bestehend aus vier Sekret&auml;ren mit Ministerrang. Dieser Rat, &ldquo;Strategisches Kabinett&rdquo; genannt, entsteht laut Moreno aus der Notwendigkeit einer &ldquo;Institutionellen Erneuerung&rdquo;&hellip;<br>\nEx-Pr&auml;sident Rafael Correa &auml;u&szlig;erte &uuml;ber den Kurznachrichtendienst Twitter, sollte Moreno seines Amtes &uuml;berdr&uuml;ssig sein, sollte er die sogenannte &ldquo;muerte cruzada&rdquo; (gekreuzter Tod) w&auml;hlen, bei der das Parlament aufgel&ouml;st und Neuwahlen ausgerufen werden. Er rief Pr&auml;sident Moreno dazu auf, zur&uuml;ckzutreten und keinen weiteren Schaden anzurichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/02\/222460\/ecuador-lenin-moreno-sekretaere-iwf\">Amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Selektive Emp&ouml;rung auf h&ouml;chstem Niveau: Werte-Partner Kolumbien versinkt in Gewalt<\/strong><br>\nNoch offensichtlicher kann die Doppelmoral kaum sein: W&auml;hrend eine US-Koalition &ldquo;Freiheit&rdquo; f&uuml;r Venezuela fordert, versinkt dessen Nachbar Kolumbien in Gewalt. In Bogot&aacute; beklagt Bundespr&auml;sident Steinmeier derweil die &ldquo;humanit&auml;re Situation&rdquo; &ndash; in Venezuela.<br>\nSeit der Selbsternennung Juan Guaid&oacute;s zum venezolanischen Interimspr&auml;sidenten ist auf den transatlantischen &ldquo;Partner&rdquo; Kolumbien Verlass. An vorderster Front fordert Staatschef Iv&aacute;n Duque M&aacute;rquez die Abdankung des venezolanischen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro und erkannte als einer der ersten Guaid&oacute; als &Uuml;bergangspr&auml;sidenten an. Am Dienstag erkl&auml;rte Duque dann, dass alle Ma&szlig;nahmen ergriffen werden m&uuml;ssten, um die &ldquo;Diktatur in Venezuela&rdquo; zu beenden. Soweit das gepflegte Narrativ von Kolumbien als Mitglied der vermeintlichen &ldquo;internationalen Gemeinschaft&rdquo; im Kampf gegen das Unrecht&hellip;<br>\nKolumbianische Kokainproduktion erreicht neuen H&ouml;chststand<br>\nDabei ist Kolumbien Schauplatz gleich mehrerer beunruhigender Entwicklungen. So erlebt etwa die Kokainproduktion aktuell einen gewaltigen Aufschwung&hellip;<br>\n(&hellip;) &bdquo;Menschenrechte&rdquo; &ndash; ein Fremdwort f&uuml;r die indigene Bev&ouml;lkerung Kolumbiens<br>\nAllerdings zeichnet nicht nur der Drogenhandel ein &auml;u&szlig;erst fragw&uuml;rdiges Bild der moralischen Integrit&auml;t Kolumbiens und seiner transatlantischen Schutzm&auml;chte. Vor allem beim Thema Menschenrechte stellen die doppelten Standards kritische Beobachter auf eine harte Probe. So ist das tropische Land Schauplatz systematischer T&ouml;tung und Marginalisierung der indigenen und seit jeher diskriminierten Bev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/amerika\/84375-selektive-empoerung-auf-hoechstem-niveau\/?fbclid=IwAR231R-Wygfu6_V1ue3cL3KVGhy5Q5v-V6z5YTzQlSBqi80kSvB7B5Ig1DU\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>China, Blackrock und Co: &bdquo;Peking bek&auml;mpft egoistische Wirtschaftsziele des Westens&ldquo;<\/strong><br>\nDer US-Fonds &bdquo;Blackrock&ldquo; ist nicht nur an allen deutschen DAX-Unternehmen beteiligt. Auch China ist ein lukratives Ziel f&uuml;r solche US-Kapitalorganisatoren. &bdquo;Aber sie m&uuml;ssen sich dabei an die Vorgaben Pekings halten, nicht so wie im Westen&ldquo;, sagt Finanz-Experte Werner R&uuml;gemer im Interview. Sputnik hakt nach: Was wollen Blackrock und Co. in China? (&hellip;)<br>\n&bdquo;Man muss fr&uuml;her anfangen&ldquo;, gab R&uuml;gemer einen kurzen historischen R&uuml;ckblick. &bdquo;1983 hat die Regierung Chinas US-amerikanische Unternehmen eingeladen, in China Produktionsst&auml;tten zu errichten. Das ist dann in gro&szlig;em Stile passiert: Zuerst Automobil-Fabriken von General Motors. Dann die vielen US-Technologiekonzerne wie Microsoft oder Apple.&ldquo;<br>\nErst im Jahre 2017 seien dann auch die gro&szlig;en Kapitalorganisatoren und Finanzakteure wie Blackrock und &auml;hnliche ins Land gekommen. &bdquo;Damals hatte China nochmals eine zus&auml;tzliche &Ouml;ffnung seines Marktes f&uuml;r ausl&auml;ndische Investoren vorgenommen.&ldquo; (&hellip;)<br>\nSeitdem d&uuml;rfen US-Kapitalorganisatoren wie Blackrock, State Street, Fidelity oder Bridgewater &ndash; gemeinsam mit chinesischen Firmen &ndash; an chinesischen Unternehmen mehr als die H&auml;lfte der Anteile halten. Die US-Finanzunternehmen &bdquo;d&uuml;rfen jetzt auf dem neu zu erschlie&szlig;enden chinesischen Markt Fonds-Anteile und Aktien verkaufen.&ldquo;<br>\nInnovation sei in China eher m&ouml;glich, &bdquo;weil es dort diese alten Traditionskonzerne westlicher Art nicht gibt.&ldquo; Tradition k&ouml;nne Innovation verhindern. &bdquo;Das sieht man im Westen vor allem im Automobilbereich. Weil die Auto-Konzerne seit 100 Jahren eine so marktbeherrschende Stellung auch mit Hilfe der westlichen Staaten bekommen haben.&ldquo; (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/wirtschaft\/20190216323983013-blackrock-in-china-experte\/\">Sputnik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch Werner R&uuml;gemer: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40470\">Varianten des Kapitalismus &ndash; Ein Vergleich des westlichen mit dem chinesischen Kapitalismus<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Hedgefonds-Manager kassieren Milliarden &ndash; James Simons ist Top-Verdiener<\/strong><br>\nEs gibt eine Branche, in der auch in schlechten Zeiten an den M&auml;rkten Milliarden zu verdienen sind: die Hedgefonds-Branche. Auf 7,7 Milliarden Dollar summierten sich nach Berechnungen des Finanzdatendienstleisters Bloomberg 2018 die Geh&auml;lter der zehn bestverdienenden Hedgefonds-Manager.<br>\nGanz oben auf der Liste: James Simons mit seinem Fonds Renaissance Technologies, Ray Dalio mit dem weltgr&ouml;&szlig;ten Fonds Bridgewater Associates und Ken Griffin mit Citadel. Sie allein verdienten rund die H&auml;lfte dessen, was die Top 10 kassierte. (&hellip;)<br>\nHedgefonds wetten auf steigende und fallende Aktienkurse, nutzen minimale Preisunterschiede an Handelspl&auml;tzen aus und versuchen, aus Fusionen einen Gewinn zu ziehen. &Uuml;ber Jahrzehnte galten sie als die Rockstars der Finanzcommunity.<br>\nDoch in den vergangenen Jahren verblasste ihr Ruf zusehends. Zu hohe Geb&uuml;hren, zu wenig leistungsorientiert, lauteten die Vorw&uuml;rfe der Gro&szlig;anleger. Der kalifornische Pensionsfonds Calpers, einer der gr&ouml;&szlig;ten weltweit, warf Ende 2014 sogar die Hedgefonds komplett aus seinem Milliardenportfolio.<br>\nDoch inzwischen hat sich die Branche wieder berappelt. Nach Zahlen von Hedge Fund Research belief sich das weltweit von rund 9.760 Hedgefonds verwaltete Verm&ouml;gen trotz Abfl&uuml;ssen noch auf 3,11 Billionen Dollar. Und die Abfl&uuml;sse hatten es durchaus in sich: Allein im Dezember zogen Investoren nach Berechnungen der Barclay Hedge Database 42,3 Milliarden Dollar ab. Das war der h&ouml;chste Stand seit f&uuml;nf Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/anlagestrategie\/fonds-etf\/finanzbranche-hedgefonds-manager-kassieren-milliarden-james-simons-ist-top-verdiener\/23992610.html?ticket=ST-723860-aAZXwa3vxf0lxo1PcAfy-ap4\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>In der &raquo;Zangenkrise&laquo;<\/strong><br>\nLinke Gewerkschafter suchen auf Konferenz nach neuen Methoden, um Arbeitsk&auml;mpfe voranzubringen.<br>\nDer Sozialwissenschaftler Klaus D&ouml;rre sieht die Gewerkschaften am &raquo;Scheideweg&laquo;. Sie m&uuml;ssten sich, sagte er am Wochenende auf einem Kongress linker Gewerkschafter in Braunschweig, entscheiden: Wollen sie eine &raquo;konservierende&laquo; oder eine &raquo;transformatorische&laquo; Kraft sein? Sympathisch ist D&ouml;rre eher die zweite Variante: Verteilungs- und Abwehrk&auml;mpfe seien sch&ouml;n und gut, noch besser sei aber eine Politisierung dieser K&auml;mpfe, die den Zweck der kapitalistischen Wirtschaftsweise ins Bewusstsein r&uuml;cke.<br>\nDie Politisierung gewerkschaftlicher Arbeit h&auml;lt D&ouml;rre unter anderem f&uuml;r n&ouml;tig, weil der &raquo;Rechtspopulismus&laquo; versuche, Antworten auf die Fragen zu finden, die Lohnarbeiter in der aktuellen Situation eines &raquo;gesellschaftlichen Umbruchs&laquo; stellten. Er entwickele sich vor dem Hintergrund einer &raquo;&ouml;konomisch-&ouml;kologischen Zangenkrise&laquo;: Das Wirtschaftswachstum schw&auml;chele, die Verteilungsk&auml;mpfe w&uuml;rden h&auml;rter, weiteres Wachstum jedoch sei unausweichlich mit &ouml;kologischen Folgesch&auml;den verbunden.<br>\nDen Gewerkschaftern, das vermittelte die &raquo;Streikkonferenz&laquo; der Rosa-Luxemburg-Stiftung, ist das kapitalistische Produktionsprinzip bewusst. Aber D&ouml;rres Anspruch an die Arbeiterorganisationen spielte auf der Tagung eine nachgeordnete Rolle. Bei linker Betriebsarbeit geht es in erster Linie um k&auml;mpferische Methoden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/349408.streikkonferenz-2019-in-der-zangenkrise.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&raquo;LEX HAMBI&laquo; IN NRW&raquo;<\/strong><br>\nSchier unfassbar, dass Leuten kein Anwalt gestellt wird&laquo;<br>\nVersch&auml;rftes Polizeirecht in NRW dient l&auml;ngerem Einsperren von Umweltaktivisten. Ein Gespr&auml;ch mit Mich&egrave;le Winkler<br>\nZu Monatsbeginn wurden mehrere Umweltaktivistinnen und -aktivisten, die einen Bagger im Tagebau Garzweiler blockiert hatten, wegen angeblichen Hausfriedensbruchs festgenommen. Da die Identit&auml;t der Betroffenen nicht festgestellt werden konnte, wurden sie in Gewahrsam genommen. Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang das neue NRW-Polizeigesetz, welches im Dezember vom Landtag beschlossen wurde?<br>\nEin Passus des Gesetzes &ndash; inoffiziell Lex Hambi getauft &ndash; hat dazu gef&uuml;hrt, dass drei der Festgenommenen f&uuml;nf Tage lang in M&ouml;nchengladbach in Polizeigewahrsam waren. Vor der Gesetzesversch&auml;rfung h&auml;tten alle nach sp&auml;testens 12 Stunden freigelassen werden m&uuml;ssen. Skandaltr&auml;chtig daran ist, dass sie eigentlich mit einem m&ouml;glichen Straftatvorwurf festgenommen wurden &ndash; somit h&auml;tten sie nach der Strafprozessordnung behandelt werden m&uuml;ssen. Auch die h&auml;tte eine Freilassung nach 12 Stunden erfordert &ndash; oder eine Haftrichtervorf&uuml;hrung, die wohl auch zu einer Freilassung gef&uuml;hrt h&auml;tte.<br>\nUm die Leute l&auml;nger einsperren zu k&ouml;nnen, hat die Polizei nun aber so getan, als m&uuml;sse sie Gefahren abwehren. Nur dann greift das Polizeigesetz. Sie haben juristische Kniffe eingesetzt, um die abschreckendste M&ouml;glichkeit nutzen zu k&ouml;nnen und die Leute so lange wie m&ouml;glich festzuhalten.<br>\n(&hellip;) Die Landesregierung aus CDU und FDP begr&uuml;ndete die Gesetzesversch&auml;rfungen mit einer zunehmenden Terrorgefahr. Wie glaubw&uuml;rdig ist das vor dem Hintergrund der aktuellen Repression?<br>\nGlaubw&uuml;rdig war das nie, trotzdem haben sie dieses Argument vorangestellt. Innenminister Herbert Reul, CDU, hat Terror und Anschl&auml;ge immer wieder genutzt, um die Debatte in seine Richtung zu manipulieren. Aber es tritt genau das ein, wovor monatelang gewarnt wurde. Die ersten bekannten F&auml;lle richten sich gegen Menschen, die sich f&uuml;r eine lebenswerte Zukunft einsetzen und gegen den Konzernriesen RWE protestieren. Das Innenministerium hat aber nun auch die Strategie ge&auml;ndert und gibt offen zu, dass es genau diese F&auml;lle sind, f&uuml;r die sie die neue Befugnis f&uuml;r die Polizei eingef&uuml;hrt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/349433.lex-hambi-in-nrw-schier-unfassbar-dass-leuten-kein-anwalt-gestellt-wird.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-49457","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49457","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=49457"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49457\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49461,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49457\/revisions\/49461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=49457"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=49457"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=49457"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}