{"id":49470,"date":"2019-02-20T12:00:19","date_gmt":"2019-02-20T11:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49470"},"modified":"2019-02-20T16:33:28","modified_gmt":"2019-02-20T15:33:28","slug":"dick-cheney-revolutionaer-fuer-die-superreichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49470","title":{"rendered":"Dick Cheney: Revolution\u00e4r f\u00fcr die Superreichen"},"content":{"rendered":"<p>Ein bemerkenswerter neuer Film portr&auml;tiert den &bdquo;m&auml;chtigsten Vize-Pr&auml;sidenten aller Zeiten&ldquo;, Dick Cheney, als den eiskalten Zyniker, der er ist. Die wirkungsvolle und oscarnominierte Produktion &bdquo;Vice &ndash; Der zweite Mann&ldquo; f&uuml;hrt in die Abgr&uuml;nde der Bush-&Auml;ra zur&uuml;ck. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7607\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-49470-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190220_Dick_Cheney_Revolutionaer_fuer_die_Superreichen_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190220_Dick_Cheney_Revolutionaer_fuer_die_Superreichen_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190220_Dick_Cheney_Revolutionaer_fuer_die_Superreichen_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190220_Dick_Cheney_Revolutionaer_fuer_die_Superreichen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=49470-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190220_Dick_Cheney_Revolutionaer_fuer_die_Superreichen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190220_Dick_Cheney_Revolutionaer_fuer_die_Superreichen_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Es ist ein Strudel aus politischer Korruption, milit&auml;rischer Skrupellosigkeit und pers&ouml;nlichem Machthunger: Man kann die laut einem neuen Hollywood-Film von einer Gruppe um Ex-US-Vizepr&auml;sident Dick Cheney ver&uuml;bten Kriegsverbrechen, Rechtsbeugungen und Schmutzkampagnen gar nicht aufz&auml;hlen, so viele sind es: Dazu geh&ouml;ren unter anderem Angriffskriege, Folter, illegale &Uuml;berwachung und Finanz-Deregulierungen. <\/p><p>&bdquo;Vice &ndash; Der zweite Mann&ldquo; von Adam McKay (ab Donnerstag im Kino) ist ein Film &uuml;ber diese Abgr&uuml;nde &ndash; und &uuml;ber Masken: filmische und reale. Zum einen ist die optische Verwandlung des US-Schauspielers Christian Bale in den ehemaligen US-Vize-Pr&auml;sidenten Cheney atemberaubend. Zum anderen verstand es wohl kaum ein Politiker &auml;hnlich gut, seinen zynischen und z&uuml;gellosen Charakter hinter der Maske des langweiligen Verwalters zu verstecken wie eben jener Dick Cheney. McKay stellt das Motto eines anonymen Verfassers voran:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;H&uuml;tet euch vor dem schweigsamen Mann. W&auml;hrend andere sprechen, beobachtet er. W&auml;hrend andere handeln, plant er. Wenn die anderen ruhen, schl&auml;gt er zu.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Dick Cheney: Angetreten f&uuml;r den internen Putsch<\/strong><\/p><p>Dieser Rat wurde nicht beherzigt. Darum hat &bdquo;niemand Cheney kommen sehen&ldquo;, wie der Film feststellt. Darum konnte sich der eiskalte und begabte Taktiker bei seinem Griff nach der Macht langsam anschleichen &ndash; versteckt hinter der politisch willenlosen Handpuppe George W. Bush. So zumindest erz&auml;hlt es der Film: Cheney nutzte den von ihm verachteten Bush als schwaches Vehikel und ausschlie&szlig;lich, um die Etagen der Macht zu erklimmen. Nach Lesart des Films nahm Cheney den ungeliebten und eher symbolischen Posten des Vizepr&auml;sidenten nur an, weil er einen Plan im Kopf hatte: die Entmachtung Bushs hinter den Kulissen und seine eigene Erm&auml;chtigung zum Schatten-Pr&auml;sidenten. <\/p><p>Der unerfahrene und &auml;ngstliche Bush hat laut Film dieser Degradierung im Vorfeld zugestimmt. Nach der fragw&uuml;rdigen und extrem knappen Wahl von 2000 kam es dann umgehend zum regierungs-internen Putsch, wie der Film schildert: Bush wurde von seinen Vertrauten getrennt und von Cheneys Leuten wie Paul Wolfowitz oder Donald Rumsfeld eingekreist. <\/p><p>Wie weit die Kontrolle Bushs durch die Vertrauten Cheneys ging, verdeutlicht der Umgang mit den pr&auml;sidentiellen E-Mails: Sie wurden laut Film ausnahmslos von den Leuten des Vizepr&auml;sidenten mitgelesen. Zudem wurden sie auf privaten Servern gespeichert und nach dem Ende der Regierung millionenfach gel&ouml;scht &ndash; vor allem solche Mails aus der Zeit der propagandistischen Vorbereitung des Irak-Kriegs. Im Film erscheint die Cheney-Gruppe wie ein entschlossener Mafia-Clan, der unter F&uuml;hrung seines undurchschaubaren Paten nach der Wahl in Windeseile die Schaltstellen der Macht besetzte. <\/p><p><strong>Angriffskriege, Folter, Propaganda &ndash; Das Erbe des Dick Cheney<\/strong><\/p><p>Der von der &Ouml;ffentlichkeit lange kaum beachtete Vizepr&auml;sident zog fortan die Strippen in allen wichtigen Bereichen: Milit&auml;r, Energie, B&uuml;rokratie, Au&szlig;enpolitik. Bush blieb demnach als kaltgestellter und rein repr&auml;sentativer Zaungast zur&uuml;ck. Das war eine wirkungsvolle Taktik, denn die scheinbar trottelige Erscheinung Bushs &uuml;berdeckte f&uuml;r weniger informierte Menschen lange Zeit den sehr zielgerichteten und korrupten Charakter dieser Regierungsmannschaft. <\/p><p>Der endg&uuml;ltige Griff nach der Macht durch Cheney erfolgte am 11. September 2001: Routiniert setzte er an jenem Tag &bdquo;Congressional Leadership&ldquo; in Kraft und &uuml;bte in den kritischen Stunden nach dem Anschlag das Pr&auml;sidentenamt aus. Diese Machtf&uuml;lle sollte er auch nach Bushs offizieller R&uuml;ckkehr in die erste Reihe nicht wieder preisgeben: Mit stoischer Beharrlichkeit arbeitete die Cheney-Gruppe fortan befl&uuml;gelt von den 9\/11-Anschl&auml;gen an den Kriegen gegen Afghanistan und Irak. Begleitet wurden diese monumentalen Verbrechen von bis dahin unvorstellbaren Medienkampagnen und juristischen Finten, die Folter und Entf&uuml;hrung &bdquo;legalisieren&ldquo; sollten.<\/p><p><strong>Ein zynischer Film &uuml;ber eine zynische &Auml;ra<\/strong><\/p><p>Man muss dem Film angesichts seines Themas seine Drastik anrechnen, wenn er etwa immer wieder die heile Welt der Cheneys mit kurzen Schockbildern aus der von Cheney bereiteten Welt der Qual und der bombardierten Wohnviertel kontrastiert. &bdquo;Vice&ldquo; ist ein angemessen zynischer Film &uuml;ber eine zynische &Auml;ra &ndash; gerade angesichts des braven und entt&auml;uschenden &bdquo;George W.&ldquo; Von Oliver Stone. Adam McKay hatte bereits mit seiner Farce zur Finanzkrise &bdquo;The Big Short&ldquo; (2015) gezeigt, dass er nicht mehr der eher leichtgewichtige Kom&ouml;dien-Regisseur ist, der er einst war. <\/p><p>In R&uuml;ckblenden schildert McKay den rasanten Aufstieg des Jungen aus mittleren Verh&auml;ltnissen: In den 70er Jahren tritt der ehemals trinkende Raufbold Cheney als mittlerweile disziplinierter Fu&szlig;soldat der Macht an. Schnell  entwickelt er sich hinter den Kulissen zu einem der wirkungsvollsten Revolution&auml;re, den die Superreichen f&uuml;r ihren &ndash; wie es der Film ausdr&uuml;ckt &ndash; neoliberalen Staatsstreich ins Rennen schicken konnten. In den 80er Jahren zog sich Cheney vor&uuml;bergehend aus der Politik zur&uuml;ck und stieg beim Energiekonzern &bdquo;Halliburton&ldquo; ein &ndash; in &bdquo;Vice&ldquo; wird das mit einem Abspann mitten im Film symbolisiert: Was w&auml;re der Welt erspart geblieben, w&auml;re Cheney Privatier geblieben &ndash; diese Sicht spart jedoch aus, dass Firmenchefs mitunter gr&ouml;&szlig;eren Schaden anrichten als Politiker. Ende der 90er Jahre kam schlie&szlig;lich die Anfrage des unerfahrenen Kandidaten George W. Bush nach Unterst&uuml;tzung &ndash; Cheney war als Vize-Pr&auml;sident wieder da. <\/p><p><strong>Der Film teilt das Publikum<\/strong><\/p><p>Neben seiner politisch-propagandistischen Treffsicherheit ist der Film auch ein k&uuml;nstlerischer Genuss: vom komprimierten und geschliffenen Drehbuch, &uuml;ber solides Handwerk bei Kamera und Schnitt bis zur &uuml;ppigen Ausstattung. Amy Adams, Steve Carell und Christian Bale geh&ouml;ren zur ersten Riege des aktuellen Hollywood &ndash; vor allem Bale als Cheney liefert eine stoische und detaillierte Darstellung ab, eine Leistung, die weit &uuml;ber die angefressenen Pfunde und die aufwendige (perfekte) Maske hinausgeht. Zudem ist die Drama-Kom&ouml;dien-Mischung mit zahlreichen ungew&ouml;hnlichen, teils schrillen Regieeinf&auml;llen durchsetzt und darum formal alles andere als gew&ouml;hnlich. <\/p><p>Dem Film haften aber die &uuml;blichen Defizite eines dann doch auf Unterhaltung ausgelegten Formats an: Zuspitzung und Oberfl&auml;chlichkeit sind nicht zu leugnen, ein teils belehrender Off-Kommentar erinnert an Michael-Moore-Filme. Auch ist der Film eindeutig tendenzi&ouml;s, was bei der behandelten Figur Cheney aber kaum zu vermeiden ist, und was allemal besser als eine Wei&szlig;waschung des Portr&auml;tierten ist. Andererseits hat der Film das Zeug, diese Episode der US-Geschichte neu in die Debatte zu bringen. W&auml;hrend das Werk f&uuml;r zahlreiche Oscars nominiert ist, teilt es die Kritiker: Neben Begeisterung l&ouml;st es bei einigen gro&szlig;en Medien &ndash; nachvollziehbar &ndash; eher ablehnende Reaktionen aus. <\/p><p><strong>Das System versteckt sich hinter dem B&ouml;sewicht<\/strong><\/p><p>Die Fokussierung auf einen Super-B&ouml;sewicht birgt die Gefahr, dass dieser von dem System ablenkt, das ihn hervorbringt. Das ist auch bei Cheney der Fall und der Film leistet (unfreiwillig) seinen Beitrag dazu: Die Konzentration auf das Individuum erweckt den Eindruck, dass dessen Entfernung grunds&auml;tzlichen Einfluss (jenseits von politischer Kosmetik) auf das politische US-System haben k&ouml;nnte. Der Werdegang des mutma&szlig;lich gutmeinenden Barack Obama und die Verbrechen, mit denen auch sein Name nun verkn&uuml;pft ist, haben die engen Grenzen dieses Systems und die (weitgehende) Austauschbarkeit der Individuen aufgezeigt. <\/p><p>Nichtsdestotrotz: Auch Verweise auf &bdquo;das System&ldquo; d&uuml;rfen nicht zu der Straflosigkeit f&uuml;hren, die bislang f&uuml;r die T&auml;ter der Cheney-Bush-Administration gilt. Schlie&szlig;lich hat diese Gruppe mutma&szlig;lich im Dienste von Industrie-Lobbyisten mehrere gro&szlig;e Kriege und vorgeschaltete L&uuml;genkampagnen organisiert &ndash; aus niederen Beweggr&uuml;nden und mit gro&szlig;er krimineller Energie.<\/p><p><strong>Verdienste und Defizite des &bdquo;liberalen&ldquo; Hollywood<\/strong><\/p><p>Die pseudolinken &bdquo;Liberalen&ldquo; aus Hollywood mussten bereits viel H&auml;me einstecken &ndash; zu Recht: Zum einen ist die Zusammenarbeit zwischen gro&szlig;en Filmproduzenten und dem Pentagon f&uuml;r Kriegspropaganda <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/67183-militaerisch-kultureller-komplex-wie-das-pentagon-hollywood-infiltriert\/\">belegt<\/a>. Zum anderen haben auch <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/film\/2016\/dec\/20\/george-clooney-white-helmets-syria-civil-defence\">einige Schauspieler<\/a> ihre Prominenz schon sehr unbedacht f&uuml;r fragw&uuml;rdige &bdquo;Freiheitsk&auml;mpfer&ldquo; eingesetzt. Beim Film &bdquo;Vice&ldquo; allerdings haben sich bem&uuml;hte US-Filmschaffende zusammengetan, um ausnahmsweise aufkl&auml;rendes &bdquo;Infotainment&rdquo; zu produzieren. Das spaltet neben den Kritikern auch das Publikum: Manchen harten Cheney-Kritikern sind die Anteile schwarzen Humors nicht schwarz genug, andere Kinobesucher empfinden die Machart des Films als &auml;hnlich unterk&uuml;hlt wie Cheney selber, wieder andere  empfinden den Film als unfaire D&auml;monisierung. Dem Film haftet etwas von all diesen Defiziten an &ndash; unterm Strich geht er jedoch politisch weiter, als man es von einer Hollywood-Produktion erwarten w&uuml;rde.<\/p><p><strong>Cheney und die Propaganda<\/strong><\/p><p>&bdquo;Vice&ldquo; streift auch Aspekte, die zum Thema Meinungsmache interessant sind: Laut Film wurde ein immenser Aufwand in Sprach-Forschungen mit &bdquo;Focus Groups&ldquo; (Repr&auml;sentanten der &bdquo;normalen&ldquo; Bev&ouml;lkerung) investiert, etwa um anschlie&szlig;end tausendfach wiederholte Propaganda-Formeln zu finden. Oder um Begriffe umzudeuten: So wurde etwa die ungeliebte Erbschaftssteuer mit medialer Hilfe zur &bdquo;Todes-Steuer&ldquo; und das bedrohliche &bdquo;Global Warming&ldquo; wurde weitgehend vom sanfteren &bdquo;Climate Change&ldquo; verdr&auml;ngt. <\/p><p>Diese Taktik der umgedeuteten Vokabeln, der Emotionalisierung und anderer Sprachverwirrungen wurde auch in Deutschland angewendet. Wie in den USA war diese Strategie nun lange Jahre sehr erfolgreich, wenn es darum ging, staatliche Leistungen abzuwickeln, Kriege zu verteidigen oder politische Konkurrenten zu d&auml;monisieren. Die Taktik ist auch kein Merkmal der Republikaner, sondern wird ebenso von weiten Teilen der Demokraten genutzt. Auch das wird im Film deutlich: Beide US-Parteien haben sich zur &bdquo;Kriegspartei&ldquo; vereint, sie unterscheiden sich momentan nur noch in Fragen der politischen Kosmetik. Und: &bdquo;Vice&ldquo; besch&auml;digt den aktuellen Medien-Mythos, das politische US-System h&auml;tte erst durch Donald Trump seinen gutmeinenden Charakter verloren. <\/p><p><strong>Kontroll-Techniken: Wer &bdquo;erschafft&ldquo; die Realit&auml;t?<\/strong><\/p><p>Im Augenblick ist &ndash; auch im Zuge einer deutsch-amerikanischen Entfremdung &ndash; zumindest bei informierten Menschen eine S&auml;ttigung gegen&uuml;ber den abgenutzten Floskeln von der &bdquo;Freiheit&ldquo;, den &bdquo;Werten&ldquo; und der &bdquo;Individualit&auml;t&ldquo; zu verzeichnen: Teile des Zeitgeists rebellieren gegen echte und vermeintliche US-Propaganda. Dass eine Strategie und ihre Vokabeln (scheinbar) durchschaut und verbraucht sind, bedeutet aber noch l&auml;ngst keine &bdquo;Entwarnung&ldquo;, wie das folgende Zitat zeigt. Ausgesprochen wurde es <a href=\"https:\/\/www.globalresearch.ca\/karl-roves-prophecy-were-an-empire-now-and-when-we-act-we-create-our-own-reality\/5572533\">angeblich<\/a> von einer auch im Film auftauchenden ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigten Propaganda-Figur: dem republikanischen Spindoktor Karl Rove, der es laut Journalisten w&auml;hrend der Bush-&Auml;ra sagte. Es zeugt zwar von ma&szlig;loser Selbst&uuml;bersch&auml;tzung, enth&auml;lt aber mutma&szlig;lich einen wahren Kern und ist darum bis heute g&uuml;ltig: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Wir sind jetzt ein Imperium, und wenn wir handeln, erschaffen wir unsere eigene Realit&auml;t. Und w&auml;hrend du diese Realit&auml;t vern&uuml;nftigerweise studierst, werden wir wieder handeln und andere neue Realit&auml;ten erschaffen, die du auch studieren kannst, und so werden sich die Dinge regeln. Wir sind die Schauspieler der Geschichte&hellip;. und ihr alle, ihr alle, werdet nur noch studieren m&uuml;ssen, was wir tun.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/aSGFt6w0wok\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein bemerkenswerter neuer Film portr&auml;tiert den &bdquo;m&auml;chtigsten Vize-Pr&auml;sidenten aller Zeiten&ldquo;, Dick Cheney, als den eiskalten Zyniker, der er ist. 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