{"id":49519,"date":"2019-02-22T08:31:43","date_gmt":"2019-02-22T07:31:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49519"},"modified":"2019-02-22T08:31:43","modified_gmt":"2019-02-22T07:31:43","slug":"hinweise-des-tages-3311","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49519","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49519#h01\">Vorbereitungen auf den Handelskrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49519#h02\">Sechs Monate &ldquo;balancierte Partnerschaft&rdquo; mit den USA: Zwischenbilanz einer Unterwerfungserkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49519#h03\">Hochr&uuml;sten um jeden Preis: Die neuen nuklearen Pl&auml;ne der USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49519#h04\">Vergiftete Hilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49519#h05\">Amt f&uuml;r T&auml;uschung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49519#h06\">Digitalpakt Schule: Endlich raus aus dem Schlafmodus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49519#h07\">Nicht jenseits des Gesetzes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49519#h08\">Die Verteilung vor Steuern ist das Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49519#h09\">Mehr Rubel sollen rollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49519#h10\">Videos des angeblichen Gasangriffs in Duma waren inszeniert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49519#h11\">Rechtsradikale israelische Partei macht Werbung mit Heiko Maas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49519#h12\">Relotius reloaded? SZ trennt sich von preisgekr&ouml;ntem Journalisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49519#h13\">Geh doch nach Hause, SPD!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Vorbereitungen auf den Handelskrieg<\/strong><br>\nAngesichts zunehmender Konflikte zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland bzw. der EU gewinnt die Diskussion &uuml;ber einen m&ouml;glichen offenen Handelskrieg mit den USA an Dynamik. Washington befinde sich auf &ldquo;Kollisionskurs&rdquo;, hei&szlig;t es in Kommentaren nach der diesj&auml;hrigen M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz; EU-Politiker k&uuml;ndigen ihrerseits an, man werde sich &ldquo;von Trump nicht erpressen lassen&rdquo;. Mit Drohungen und dem Angebot, die Z&ouml;lle auf Industrieg&uuml;ter zu senken, sucht Br&uuml;ssel Washington zu einer Einigung zu bewegen. Hintergrund ist, dass die Kfz-Strafz&ouml;lle, mit denen die Trump-Administration droht, eine ernste Gefahr f&uuml;r die Eurozone w&auml;ren. Zwar &auml;u&szlig;ern sich Branchenvertreter unterschiedlich &uuml;ber die direkten Folgen neuer Autoz&ouml;lle f&uuml;r die deutsche Industrie. Doch weisen Experten darauf hin, dass neue Handelsh&uuml;rden beim Export in die Vereinigten Staaten die EU zu einem heiklen Zeitpunkt tr&auml;fen: Die Wirtschaft stagniere, der Brexit drohe Handelsverwerfungen hervorzurufen, Italien stecke in der Rezession; US-Strafz&ouml;lle k&ouml;nnten das Fass leicht zum &Uuml;berlaufen bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7867\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: R&uuml;stungsexportkultur: Merkel verteidigt deutsche Interessen <\/strong><br>\nDer Ton der Kanzlerin war klagend, als f&uuml;hlte sie sich ungerecht behandelt. Wenn deutsche oder europ&auml;ische Autos als Bedrohung der Sicherheit &bdquo;Amerikas&ldquo; bezeichnet werden, sagte sie, &bdquo;dann erschreckt uns das&ldquo;. Ihr Erschrecken auf der j&auml;hrlichen &bdquo;M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz&ldquo; war gut gespielt und wirkte fast ehrlich. Sie erhielt daf&uuml;r lang anhaltenden Beifall.<br>\nDas US-Handelsministerium hatte in einer vom Pr&auml;sidenten in Auftrag gegebenen Studie festgestellt, dass die Einfuhr deutscher Autos die Sicherheit der USA gef&auml;hrden k&ouml;nnte. Das ist nat&uuml;rlich blanker Unsinn. Aber es ist eine Rechtfertigungsfloskel, die es der Regierung erm&ouml;glichen soll, kr&auml;ftige Einfuhrz&ouml;lle auf die Einfuhr von PKW zu verlangen. Auch als Pr&auml;sident Trump die Einfuhr von Stahl und Aluminium aus allen m&ouml;glichen L&auml;ndern mit Zoll belegte, wurde mit den Sicherheitsinteressen der USA argumentiert. Denn nach Artikel 21 des Regelwerkes der WTO (Welthandelsorganisation) ist die &bdquo;nationale Sicherheit&ldquo; eine m&ouml;gliche Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Errichtung von Handelsschranken. Weil es sonst schwer ist, Schutzz&ouml;lle f&uuml;r die heimische Industrie zu begr&uuml;nden, greifen viele Regierungen zu dieser Generalklausel.<br>\nFrau Merkel nutzte die Klausel jetzt umgekehrt, um die Handelsfrage deutscher Autoexporte zum Thema der &bdquo;Sicherheits&ldquo;-Konferenz zu machen, deutete aber nicht ansatzweise an, dass die EU auch Gegenmittel in Stellung bringen k&ouml;nnte, wie es Jean-Claude Juncker, der scheidende EU-Kommissionspr&auml;sident, angedeutet hatte. Frau Merkel jammerte wie die Streberin in der Schulklasse gegen&uuml;ber dem Lehrer, dass sie immer alles getan habe, was die Herrschenden in Washington verlangt hatten: Volle 18 Jahre beim Krieg gegen Afghanistan dabei, obwohl &bdquo;wir&ldquo; solche M&uuml;he hatten und noch haben, dem Volk weiszumachen, dass &bdquo;unser&ldquo; Land am Hindukusch verteidigt werden muss. Am Ziel, 2 Prozent am BIP f&uuml;r die R&uuml;stung ausgeben, werde festgehalten. Manchmal nur stelle sich die Frage &ndash; hier schien ein Anflug von Vernunft in die Kanzlerinrede zu geraten &ndash; welche Waffen denn mit dem vielen Geld beschafft werden sollten &ndash; und wohin damit? Aber es schien auch nur so.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5108\/positionen\/10588\/R%C3%BCstungsexportkultur.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sechs Monate &ldquo;balancierte Partnerschaft&rdquo; mit den USA: Zwischenbilanz einer Unterwerfungserkl&auml;rung<\/strong><br>\nVor sechs Monaten, am 22. August 2018, skizzierte Au&szlig;enminister Heiko Maas im Handelsblatt unter dem Titel &bdquo;Balancierte Partnerschaft&ldquo; erstmals eine deutsche Strategie f&uuml;r den Umgang mit den USA. Weil den meisten Staatsv&ouml;lkern ihre Souver&auml;nit&auml;t wichtig ist, halten ihre politischen F&uuml;hrer Unterwerfungserkl&auml;rungen meist entweder geheim, oder codieren diese so, dass f&uuml;r arglose Leser nicht als solche erkannt werden. Letztere Strategie verfolgte Heiko Maas mit seiner balancierten Partnerschaft. [&hellip;]<br>\nDie Amerika-Strategie, die Heiko Maas unter dem Stichwort Balancierte Partnerschaft im August 2018 verk&uuml;ndet hat, ist am besten als Versuch zu verstehen, eine immer rabiater fordernd auftretende US-Regierung durch verschleierte Versprechen und Zugest&auml;ndnisse in Sachen Militarisierung Deutschlands und Europas zu befrieden und zu einem zur&uuml;ckhaltenderen Auftreten zu bewegen. Vermutlich weil dieser Versuch ziemlich grandios gescheitert ist, hat man schon lange nichts mehr von dieser Strategie und der balancierten Partnerschaft geh&ouml;rt. Es w&auml;re aber sicher aufschlussreich, wenn Heiko Maas im Parlament dazu befragt w&uuml;rde, wie sich seine neue Amerika-Strategie bew&auml;hrt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1112-balancierte-partnerschaft\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hochr&uuml;sten um jeden Preis: Die neuen nuklearen Pl&auml;ne der USA<\/strong><br>\nDer Ausstieg aus dem INF-Vertrag ist vor allem ein Erfolg f&uuml;r den Nationalen Sicherheitsberater der USA, John Bolton. Der Hardliner will aufr&uuml;sten: konventionell &ndash; und atomar. US-Strategiepapiere zeigen, was nun droht: Mittelstreckenflugk&ouml;rper auf europ&auml;ischem Boden und Atomwaffen zum niedrigschwelligen Einsatz. Think-Tanks sprechen bereits von &bdquo;regional begrenzten Atomkriegen&ldquo; &ndash; und die k&ouml;nnten auch Europa treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/inf-vertrag-100.html\">Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Vergiftete Hilfe<\/strong><br>\nPutschist will am Samstag &bdquo;Hilfsg&uuml;ter&ldquo; nach Venezuela bringen, wenn n&ouml;tig mit Gewalt<br>\nUS-Vizepr&auml;sident Mike Pence forderte auf der Sicherheitskonferenz die Europ&auml;ische Union auf, den Putschisten &bdquo;Juan Guaid&oacute; als den einzigen rechtm&auml;&szlig;igen Pr&auml;sidenten Venezuelas&ldquo; anzuerkennen. Nicol&aacute;s Maduro, der gew&auml;hlte Pr&auml;sident des Landes, sei ein &bdquo;Diktator, der kein Recht mehr auf die Macht hat&ldquo;, so Pence bei seiner Rede am Samstag. Hintergrund der Aufforderung ist nicht nur die Uneinigkeit der EU (Italien hatte die Zustimmung verweigert und so eine Anerkennung Guaid&oacute;s durch die EU verhindert), sondern auch die venezolanische Verfassung. Diese sieht vor, dass ein &bdquo;&Uuml;bergangspr&auml;sident&ldquo; Neuwahlen ausrufen muss, ein Pr&auml;sident muss das nicht.<br>\nOffensichtlich ist der Plan der Putschisten nicht aufgegangen. Das Milit&auml;r hat sich nicht auf die Seite der Konterrevolution gestellt und Guaid&oacute; ist au&szlig;erstande, die Vorgaben der Verfassung zu erf&uuml;llen. So ruft er auch nicht nach Wahlen, sondern nach Hilfslieferungen und einer milit&auml;rischen Intervention der USA. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend US-Vize Pence sich in M&uuml;nchen damit r&uuml;hmte, dass inzwischen &bdquo;fast 50 Staaten&ldquo; Guaid&oacute; unterst&uuml;tzen, machten Russland und China deutlich, dass sie nicht dazu z&auml;hlen wollen. Die Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, Marija Sacharowa, bef&uuml;rchtet, die USA k&ouml;nnten Bilder von eventuellen gewaltt&auml;tigen Auseinandersetzungen bei Guaid&oacute;s Aktion, die &bdquo;Hilfsg&uuml;ter&ldquo; &uuml;ber die Grenze zu bringen, zur Rechtfertigung f&uuml;r eine &bdquo;humanit&auml;re Intervention&ldquo; nutzen. &bdquo;Washington ist davon besessen, die legitime Regierung einer souver&auml;nen Nation zu st&uuml;rzen und die Prinzipien des V&ouml;lkerrechts zu missachten.&ldquo;<br>\nDie Sprecherin des chinesischen Au&szlig;enministeriums, Hua Chunying, betonte, dass China nur die &bdquo;legitime Regierung Venezuelas&ldquo; akzeptiere. Das zeigt, genau wie die Reaktion der Vereinten Nationen, dass Guaid&oacute; nicht die Anerkennung hat, die Washington gern behauptet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5108\/internationale_politik\/10576\/Vergiftete-Hilfe.htm\">unsere zeit<\/a>\n<p><strong>dazu: Streit &uuml;ber Hilfen f&uuml;r Venezuela: Maduro schlie&szlig;t Grenze zu Brasilien<\/strong><br>\nDer Konflikt um humanit&auml;re Hilfe f&uuml;r Venezuela eskaliert immer mehr: Pr&auml;sident Maduro hat die Schlie&szlig;ung der Grenze zu Brasilien angeordnet. Er h&auml;lt die Hilfen f&uuml;r einen Vorwand f&uuml;r eine milit&auml;rische Intervention.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/venezuela-grenze-brasilien-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Tagesschau verzichtet auf Anf&uuml;hrungszeichen. Demnach muss es sich zweifelsfrei um &bdquo;humanit&auml;re Hilfe&ldquo; handeln, die da von den &bdquo;Guten&ldquo; au&szlig;erhalb des Landes angeboten wird. Wer diese &bdquo;Hilfen&ldquo; ablehnt, geh&ouml;rt dann wohl zu den &bdquo;B&ouml;sen&ldquo;, um die es folglich nicht schade w&auml;re, wenn man sie mit Gewalt beseitigte. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Wie in Venezuela die n&auml;chste &bdquo;humanit&auml;re&ldquo; Intervention konstruiert wird<\/strong><br>\nGeradezu aus dem Lehrbuch einer solchen &bdquo;humanit&auml;ren&ldquo; Intervention scheint der aktuelle Umgang mit Venezuela. Das medial konstruierte Bild ist dabei einfach: Ein autorit&auml;rer Herrscher (Maduro) klammert sich an die Macht, l&auml;sst sein Volk verhungern und geht mit Gewalt gegen jene vor, die damit nicht einverstanden sind. Die gute &bdquo;internationale Gemeinschaft&ldquo; solidarisiert sich mit dem Freiheitsk&auml;mpfer Guaid&oacute;, der f&uuml;r die Wiederherstellung der Demokratie und humanit&auml;re Hilfslieferungen k&auml;mpft.<br>\nGeopolitische und wirtschaftliche Beweggr&uuml;nde f&uuml;r diesen Eingriff in die Souver&auml;nit&auml;t Venezuelas werden weitgehend abgetan, denn man muss ja den leidenden Menschen helfen. Dass man mit den in Venezuela angelegten Kriterien auch Interventionen in dutzenden anderen L&auml;ndern rechtfertigen k&ouml;nnte, spielt dabei keine Rolle.<br>\nDas gefl&uuml;gelte Wort von der Wahrheit als erstem Opfer des Krieges, trifft einmal mehr zu. Denn mit enormem Aufwand ist in den letzten Wochen daran gearbeitet worden, in der &Ouml;ffentlichkeit eine Akzeptanz f&uuml;r eine m&ouml;gliche Intervention zu schaffen. Mithilfe von Milit&auml;rflugzeugen bringen die USA Hilfsg&uuml;ter an die kolumbianisch-venezolanische Grenze und drohen damit, diese notfalls mit Waffengewalt ins Land zu bringen. Dass selbst Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz und die UNO die Aktion als politisch motiviert kritisieren und ablehnen, von &bdquo;humanit&auml;rer&ldquo; Hilfe zu sprechen, spricht B&auml;nde. Doch scheint es medial kaum durchzudringen.<br>\nVor allem wird dabei aber das Bild vermittelt, als hinge das &Uuml;berleben der venezolanischen Bev&ouml;lkerung von diesen Lieferungen ab. Das ist unter verschiedenen Aspekten falsch oder zumindest zweifelhaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/meinungsstark-politik\/wie-in-venezuela-die-naechste-humanitaere-intervention-konstruiert-wird\/%20\">Andrej Hunko auf Freiheitsliebe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Amt f&uuml;r T&auml;uschung<\/strong><br>\nSeit Jahren wird das wahre Ausma&szlig; der Hartz-IV-Sanktionen verschleiert<br>\nDemnach befanden sich gut 5,5 Millionen Erwerbsf&auml;hige im Alter ab 15 Jahren aufw&auml;rts wenigstens kurzzeitig im Leistungsbezug. Von ihnen mussten 457.000, also 8,3 Prozent, ein- oder mehrmals mit gek&uuml;rztem Existenzminimum leben. Bundesagentur und Politik relativieren hingegen seit Jahren, es sei &raquo;nur eine verschwindend kleine Minderheit von drei Prozent&laquo; davon betroffen. Die Linke bausche das Thema nur auf.<br>\nInformiert die Beh&ouml;rde also falsch? Wie konnte das so lange verborgen bleiben? Schlie&szlig;lich gibt es Hartz&thinsp;IV seit mehr als 14 Jahren. Dahinter steckt ein Zahlentrick, &uuml;ber den jW bereits mehrfach berichtet hatte: Die BA generiert und ver&ouml;ffentlicht jeden Monat an einem bestimmten Stichtag eine Statistik. Darin erfasst sie die erwerbsf&auml;higen Hilfebezieher und wie viele davon mit mindestens einer Sanktion belegt sind.<br>\nIm Dezember 2017 hatten Jobcenter demnach bundesweit 137.000 von insgesamt 4,24 Millionen Hartz-IV-Berechtigten die Bez&uuml;ge gek&uuml;rzt &ndash; und zwar, auch das geht hervor, 214.000mal. Viele waren also mehrfach bestraft worden. Im Monat davor betraf dies 140.100 und im Oktober 139.200 Menschen. Die BA rechnet alle Monatswerte eines Jahres nun zusammen und teilt sie durch zw&ouml;lf. Heraus kommt der monatliche Durchschnittswert f&uuml;r die Zahl der Sanktionierten. F&uuml;r 2017 ergab diese Rechenmethode einen Wert von 136.800. Dies entspr&auml;che 3,2 Prozent der Bezieher. Abgerundet ergibt dies die omin&ouml;sen drei Prozent, mit denen BA und Politik den Istzustand relativieren. Die so errechnete Zahl sagt jedoch nicht aus, wie viele Menschen tats&auml;chlich von einer K&uuml;rzung betroffen waren.<br>\nHinterfragt hat diese Methode bisher offenbar kaum jemand. Dabei gibt die im Internet abrufbare Statistik weit mehr her. Beispielsweise haben die Jobcenter 2017 insgesamt 953.000 Strafen verh&auml;ngt. Dar&uuml;ber berichteten auch die Medien. Zur propagierten Quote passt das nicht. Denn w&auml;ren nur drei Prozent der Leistungsbezieher insgesamt betroffen, k&auml;men auf jeden einzelnen sieben K&uuml;rzungen mit einer jeweiligen Dauer von drei Monaten. Ein eher unwahrscheinliches Szenario.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/349647.bestrafungsp%C3%A4dagogik-amt-f%C3%BCr-t%C3%A4uschung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Digitalpakt Schule: Endlich raus aus dem Schlafmodus<\/strong><br>\nBund und L&auml;nder haben sich doch noch geeinigt: Bald werden 5,5 Milliarden Euro in die technische Ausstattung von Schulen flie&szlig;en. Doch mit ihrer Aufplusterei haben Politiker das Vertrauen der B&uuml;rger verspielt.<br>\nGerade einmal 21 Minuten dauerte die Sitzung des Vermittlungsausschusses am Mittwochabend, dann verk&uuml;ndeten die Verhandler die Einigung. Die &Auml;nderung der Grundgesetzartikel 104b und 104c ist beschlossen, der Digitalpakt kann kommen, gl&uuml;ckliche Gesichter, Happy-End. Deutschlands Schulen d&uuml;rfen sich nun &ndash; sollte der Bundesrat am 15. M&auml;rz wie erwartet zustimmen &ndash; auf mindestens 5,5 Milliarden Euro f&uuml;r Laptops, Tablet-Computer und Internetanschl&uuml;sse, f&uuml;r Lehrerfortbildungen und technisch versiertes Personal freuen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/schule\/digitalpakt-wie-die-politiker-das-vertrauen-der-buerger-geschwaecht-haben-a-1254387.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.H.:<\/strong> Dieser Text ist beispielhaft f&uuml;r viele weitere Artikel zu diesem Thema in den &ldquo;Leitmedien&rdquo;. F&uuml;r mich ist es erschreckend wie auch dieser Beitrag das Thema der eigentlich n&ouml;tigen Diskussion verfehlt. In der &ouml;ffentlichen Debatte werden die Bedenken von Wissenschaftler, wie Frau Professor Dr. Gertraud Teuchert-Noodt, nicht aufgegriffen. Stattdessen &uuml;bliche Schaumschl&auml;gerei aus allen Richtungen des Spektrums.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Digitalpakt an Schulen: &bdquo;Von heute auf morgen ist da noch nichts geregelt&ldquo;<\/strong><br>\nDer Digitalpakt soll nach langem Gezerre an die Schulen kommen. Doch zun&auml;chst m&uuml;ssten 85 Prozent der Lehrkr&auml;fte f&uuml;r die neue Digitaltechnik fortgebildet werden, sagte Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), im Dlf. Die Schulen br&auml;uchten auch aus anderen Gr&uuml;nden Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/digitalpakt-an-schulen-von-heute-auf-morgen-ist-da-noch.694.de.html?dram:article_id=441694\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Braucht es einen Digitalpakt Schule? Die Politik meint ja, weil sie &uuml;ber alle Parteigrenzen hinweg Gefallen an dem Modewort Digitalisierung gefunden hat. Die Digitalisierung sei das Zukunftsthema und nicht etwa so ein Langweiler wie die Lernmittelfreiheit, die vielen Familien aber tats&auml;chlich mehr helfen und zu mehr Chancengerechtigkeit beitragen w&uuml;rde, gerade in einer Zeit, in der Privatschulen weiter wie Pilze aus dem Boden <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/boom-der-privatschulen-die-mittel-und-oberschicht-setzt.976.de.html?dram:article_id=441357\">schie&szlig;en<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: &ldquo;Digitale Bildung&rdquo;: Der absch&uuml;ssige Weg zur Konditionierungsanstalt<\/strong><br>\nUns wird erz&auml;hlt. Deutschland habe gro&szlig;en Nachholbedarf bei der Digitalisierung der Schulen. In einem sehr pointierten Gastbeitrag macht Peter Hensinger deutlich, das es keine Belege f&uuml;r bessere Lernerfolge durch Digitalisierung gibt, sondern das Gegenteil, und dass es letztlich darum geht, optimal konditioniertes Menschenmaterial hervorzubringen. [&hellip;]<br>\nWeder Lernprozesse noch Bildung lassen sich digitalisieren, allenfalls Lerninhalte. Bildung hat eine soziale und geistige Komponente. Sie findet ihren Niederschlag in der Entwicklung des Gehirns, des Denkens und Sozialverhaltens, und dort gibt es nichts Digitales. Das, was in den digitalen Bildungsvorstellungen als individualisierter Unterricht angepriesen wird, ist Frontalunterricht, vom Menschen befreit: das soziale Gegen&uuml;ber ist ein von Algorithmen gesteuerter sprechender Bildschirm. Der sozialisierende, gemeinschaftsbildende Klassenverband entf&auml;llt, die p&auml;dagogische Atmosph&auml;re &ndash; erzeugt durch den Lehrer, weicht Vereinzelung, technischer K&auml;lte, Berechenbarkeit und Konditionierung. Man lehrt nicht mehr Haltung, sondern verwertbares Verhalten und Wissen, das ist der Kern der Kompetenzorientierung. Diese Abwendung vom Humboldtschen Bildungsideal, die Dehumanisierung des Bildungswesens muss sich zwangsl&auml;ufig sch&auml;dlich auf den Unterricht und die Sch&uuml;lerInnen auswirken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1100-digitale-bildung\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nicht jenseits des Gesetzes<\/strong><br>\nDie Kirche darf von ihren Besch&auml;ftigten keine Loyalit&auml;t einfordern. Das Urteil des Bundesarbeitsgerichts schr&auml;nkt die kirchliche Macht nicht wirklich ein. [&hellip;]<br>\nWer sich nicht exponiert, hat also in der Regel nichts mehr zu bef&uuml;rchten. V&ouml;llig verschwunden ist der Konflikt aber nicht. Besch&auml;ftigte, die anders leben wollen, als es den Kirchenoberen gef&auml;llt, leben immer noch in Unsicherheit, m&uuml;ssen sich verstecken.<br>\nIm Konfliktfall k&ouml;nnen Arbeitsgerichte k&uuml;nftig helfen &ndash; wenn es der Kirche nicht gelingt zu zeigen, warum konkrete Anforderungen f&uuml;r einen konkreten Beruf erforderlich sind. Die Kirche ist damit immer noch ein besonderer Arbeitgeber, aber sie steht endlich nicht mehr &uuml;ber dem Gesetz. Diese Entwicklung ist auch nicht mehr aufzuhalten. Auch die Kirchenmitgliedschaft kann von kirchlich Besch&auml;ftigten nur noch verlangt werden, wenn sie f&uuml;r einen bestimmten Posten &bdquo;erforderlich&ldquo; ist, so j&uuml;ngst der EuGH. Die Kirche muss lernen zu argumentieren. Die Berufung auf Gott reicht nicht mehr aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Kirchliches-Arbeitsrecht\/!5572049\/%20\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Verteilung vor Steuern ist das Problem<\/strong><br>\nIn den letzten Wochen wurden in den USA mehrfach mutige Forderungen nach einer starken Erh&ouml;hung progressiver Steuern erhoben. Das ist vern&uuml;nftig, geht aber nicht weit genug.<br>\nZun&auml;chst schlug die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez (Demokratin aus New York) einen h&ouml;heren Spitzengrenzsteuersatz f&uuml;r Einkommen &uuml;ber 10 Millionen Dollar vor. Dies lie&szlig; einige rechte TV-Kommentatoren geradezu in Rage geraten, wobei viele von ihnen zugleich offenbarten, dass sie den Unterschied zwischen einem Grenzsteuersatz und einem Durchschnitts-Steuersatz nicht kennen. (Der von Ocasio-Cortez vorgeschlagene 70-prozentige Satz w&uuml;rde nur f&uuml;r Einkommens-Bestandteile &uuml;ber 10 Millionen Dollar gelten.)<br>\nVor kurzem schlug dann die demokratische Senatorin Elizabeth Warren eine Verm&ouml;genssteuer vor, die f&uuml;r Menschen mit einem Verm&ouml;gen von mehr als 50 Millionen Dollar gelten w&uuml;rde. Diese Steuer k&ouml;nnte Amazon-Chef Jeff Bezos zwingen, mehr als 3 Milliarden Dollar pro Jahr an das Finanzministerium zu &uuml;berweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/die-verteilung-vor-steuern-ist-das-problem--2288.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mehr Rubel sollen rollen<\/strong><br>\n&raquo;Solidarisch und geschlossen&laquo;: Russlands Pr&auml;sident Putin w&uuml;nscht sich deutlich h&ouml;here Sozialleistungen. Finanzminister nicht begeistert<br>\nO-Ton Putin: &raquo;Man kann die Menschen nicht betr&uuml;gen. Sie haben ein feines Gef&uuml;hl f&uuml;r Heuchelei und Herablassung ihnen gegen&uuml;ber, f&uuml;r jede Ungerechtigkeit. B&uuml;rokratische Tr&auml;gheit und Papierkrieg interessieren sie nicht. F&uuml;r die Menschen ist wichtig, was real getan wird, um ihr Leben und das ihrer Familien zu verbessern. Und zwar nicht irgendwann, sondern sofort.&laquo;<br>\nDiese taktischen Hintergr&uuml;nde eingerechnet, enth&auml;lt Putins Sozialprogramm f&uuml;r eine Zeit, in der nach au&szlig;en die Kanonen gez&auml;hlt werden, tats&auml;chlich bemerkenswert viel Butter. So soll das Kindergeld nicht nur erh&ouml;ht, sondern insbesondere der Kreis derer, die es beziehen k&ouml;nnen, stark ausgeweitet werden: auf alle Familien, die pro Kopf weniger als das Doppelte des offiziellen Existenzminimums verdienen. F&uuml;r die statistische Zwei-Kinder-Familie w&auml;ren das k&uuml;nftig gut 80.000 Rubel (1.100 Euro) monatlich, in Moskau um etwa die H&auml;lfte mehr. Das schlie&szlig;t den Facharbeiter ebenso ein wie die sprichw&ouml;rtliche Krankenschwester oder die Lehrerin. Damit k&auml;men laut Putin 70 Prozent der russischen Familien in den Genuss dieser Sozialleistung. Politische Absicht hinter diesen Versprechungen ist es, die Geburtenzahl in Russland wieder so weit zu erh&ouml;hen, dass die Bev&ouml;lkerung nicht mehr zur&uuml;ckgeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/349674.klare-ansage-mehr-rubel-sollen-rollen.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Putins Rede zur Lage der Nation: Hochmut, Arroganz und Aggressivit&auml;t<\/strong><br>\nDas System Putin kennt nur Funktions-, aber keine Verantwortungstr&auml;ger, kommentiert Thielko Grie&szlig;. Der Stil des Pr&auml;sidenten gegen&uuml;ber dem Ausland hat l&auml;ngst auf die abgef&auml;rbt, die heute aus den Stuhlreihen zu ihm aufschauten. Damit ist ein Dialog mit Russland noch ein bisschen schwieriger geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/putins-rede-zur-lage-der-nation-hochmut-arroganz-und.720.de.html?dram:article_id=441602\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Deutschlandfunk wieder stramm auf transatlantischer Linie. Das ist &ldquo;unser freier, gemeinsamer Rundfunk&rdquo;.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Denn wir stiften sozialen Frieden und Verst&auml;ndigung durch das gemeinsame Rundfunkprogramm, das menschliches Wohlwollen, Freude an der Unterschiedlichkeit der Menschen und faires Miteinander in den Mittelpunkt stellt.&rdquo; &ndash; Quelle: ARD Framing-Manual\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Videos des angeblichen Gasangriffs in Duma waren inszeniert<\/strong><br>\nRiam Dalati, ein BBC-Produzent in Syrien und Libanon, twitterte am 13.2., da&szlig; die Videos, die Folgen eines Giftgasangriffs der Regierung Assad bei Damaskus zeigen sollten, eine F&auml;lschung waren.<br>\n&bdquo;Nach fast sechsmonatigen Untersuchungen kann ich zweifelsfrei beweisen, da&szlig; die Krankenhausszene von Duma gestellt war. In dem Krankenhaus gab es keine Todesopfer&ldquo;, schrieb Dalati.<br>\nDer mutma&szlig;liche chemische Angriff ereignete sich am 7. April 2018, als die Dschihadistengruppe Dschaisch al-Islam gerade ihre Macht in Duma verlor. Die von den Dschihadisten und den vom Westen finanzierten Wei&szlig;helmen aufgenommenen Videos wurden in s&auml;mtlichen westlichen Medien (nicht zuletzt der BBC) zum Beweis daf&uuml;r hochgespielt, da&szlig; der &bdquo;blutr&uuml;nstige Diktator Assad seine eigene Bev&ouml;lkerung vergast&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeitpunkt.ch\/index.php\/videos-des-angeblichen-gasangriffs-duma-waren-inszeniert%20\">Zeitpunkt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Wo ist der Aufschrei der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; und die Richtigstellung des &ldquo;Faktenfinder&rdquo;?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Rechtsradikale israelische Partei macht Werbung mit Heiko Maas<\/strong><br>\nm PR-Material der neugegr&uuml;ndeten rechtsradikalen israelischen Partei &bdquo;Neue Rechte&ldquo; ist neben Kanzlerin Merkel und US-Sicherheitsberater John Bolton auch Au&szlig;enminister Heiko Maas prominent vertreten, den Israels Justizministerin Ayelet Shaked und Parteigr&uuml;nderin als &bdquo;sehr guten pers&ouml;nlichen Freund&ldquo; bezeichnet.<br>\nEnde letzten Jahres traten die israelische Justizministerin Ayelet Shaked und Bildungsminister Naftali Bennet aus der Regierungspartei &bdquo;J&uuml;dische Heim&ldquo; aus und gr&uuml;ndeten im Dezember eine neue Partei &ndash; die rechtsradikale &bdquo;Neue Rechte&ldquo;. Unter den sieben Fotos in der Slideshow auf der offiziellen Website der Partei wird Shaked neben Kanzlerin Merkel, dem rechtsextremen Sicherheitsberater der Trump-Regierung, John Bolton, sowie Au&szlig;enminister Heiko Maas gezeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2019-02-21\/rechtsradikale-israelische-partei-macht-werbung-mit-heiko-maas\/\">Justice Now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Relotius reloaded? SZ trennt sich von preisgekr&ouml;ntem Journalisten<\/strong><br>\nWiederholt sich der Fall Relotius? Die S&uuml;ddeutsche Zeitung hat bekanntegegeben, sich von einem freien Mitarbeiter getrennt zu haben. Dieser habe einen Protagonisten in einer Geschichte f&uuml;r das SZ-Magazin erfunden. Wiederholt sich der Fall Relotius?<br>\nDie S&uuml;ddeutsche Zeitung hat die Zusammenarbeit mit einem freien Mitarbeiter beendet. Er hat nach Angaben des Blatts in einer noch nicht ver&ouml;ffentlichten Geschichte des S&uuml;ddeutsche Zeitung Magazins einen Protagonisten erfunden. Der Name des Journalisten wurde nicht bekanntgegeben.<br>\nDer Autor habe zugegeben, dass Zweifel an der Geschichte berechtigt seien, teilten die Chefredaktionen beider Titel am Mittwoch in M&uuml;nchen mit. Sie werten das als &ldquo;groben Versto&szlig; gegen die journalistischen Standards&rdquo;. Das Branchenportal Meedia hatte dar&uuml;ber berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/84643-relotius-reloaded-sz-trennt-sich\/\">RT deutsch<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Protagonistin erfunden&rdquo;: SZ Magazin trennt sich von preisgekr&ouml;ntem Autor &ndash; Spiegel und Zeit &uuml;berpr&uuml;fen Artikel<\/strong><br>\nNach Informationen von MEEDIA hat sich das SZ Magazin von einem freien Autor und Kolumnisten getrennt, nachdem Recherchen einer &Uuml;berpr&uuml;fung vor Ver&ouml;ffentlichung nicht standgehalten haben. Der Autor hatte offenbar eine Protagonistin erfunden. Der Verlag spricht von einem &ldquo;groben Versto&szlig; gegen journalistische Standards&rdquo;. Der u.a. mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnete Reporter schrieb auch f&uuml;r andere Qualit&auml;tsmedien wie den Spiegel und die Zeit, wo seine Recherchen nun gepr&uuml;ft werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meedia.de\/2019\/02\/20\/protagonistin-erfunden-sz-magazin-trennt-sich-von-preisgekroentem-autor-spiegel-und-zeit-ueberpruefen-artikel\/\">meedia<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: In eigener Sache<\/strong><br>\nDas SZ-Magazin hat einen T&auml;uschungsversuch aufgedeckt und die Zusammenarbeit mit einem freien Autor beendet. Die hausinterne Faktenpr&uuml;fung hatte vor der Ver&ouml;ffentlichung eines Textes ergeben, dass der Journalist darin eine Person erfunden hatte. Der Artikel ist nicht erschienen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/redaktion\/in-eigener-sache-86860\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wieso Relotius? Das SZ Magazin war es doch, das mit <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tom_Kummer\">Tom Kummer<\/a> zu den &ldquo;Erfindern&rdquo; moderner &ldquo;Fake News&rdquo; z&auml;hlte; nur dass man dies fr&uuml;her besch&ouml;nigend &ldquo;Borderline-Journalismus&rdquo; nannte. Offenbar hat auch die SZ in Sachen Qualit&auml;tskontrolle aus den eigenen Vers&auml;umnissen nicht viel gelernt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Geh doch nach Hause, SPD!<\/strong><br>\nDie Sozialdemokraten treten zur Charmeoffensive an. Hartz IV soll &uuml;berwunden werden. Auch der Arbeitsmarkt soll menschlicher werden. Arbeitnehmer sollten ein Recht darauf haben, auch mal von daheim zu arbeiten. Homeoffice nennt man das in Business-Deutsch schon seit langem. F&uuml;r Pendler ist das nat&uuml;rlich eine starke Sache, wenn man nur noch viermal statt f&uuml;nfmal die Woche in &uuml;bervollen Bahnen hocken oder mit dem Auto durch verstopfte Stra&szlig;en schleichen muss. Sich im Schlafanzug an den Rechner hocken und trotzdem Geld verdienen: Das hat was. Dieser Fortschritt f&uuml;r Arbeitnehmer ist allerdings Augenwischerei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1112692.homeoffice-geh-doch-nach-hause-spd.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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