{"id":49523,"date":"2019-02-24T11:45:47","date_gmt":"2019-02-24T10:45:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49523"},"modified":"2019-04-22T11:07:28","modified_gmt":"2019-04-22T09:07:28","slug":"syrer-nicht-erst-im-mittelmeer-retten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49523","title":{"rendered":"Syrer nicht erst im Mittelmeer retten"},"content":{"rendered":"<p>Nach R&uuml;ckkehr von einer Syrien-Reise fordert der Eichst&auml;tter Bischof Gregor Maria Hanke ein Ende des Embargos und Solidarit&auml;t mit den Menschen, die geblieben sind. &bdquo;Die Politik sollte sich viel mehr damit befassen, was k&ouml;nnen wir Gutes tun f&uuml;r die Menschen, die dort geblieben sind, die den Wiederaufbau wollen, die bereit sind, alles zu geben f&uuml;r den Wiederaufbau, weil sie ihr Land lieben&ldquo;, sagt Hanke in einem <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?time_continue=10&amp;v=EHZg3IUtE-I\">sehenswerten Interview<\/a>. Handelten die politisch Verantwortlichen nicht, w&uuml;rden sich viele junge Menschen in Syrien &uuml;berlegen, das Land zu verlassen. &bdquo;Und dann steht der Westen wieder vor der Frage, was machen wir mit diesen jungen Leuten, die zu uns kommen.&ldquo; Von <strong>R&uuml;diger G&ouml;bel<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/EHZg3IUtE-I\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p>Bischof Gregor Maria Hanke kommt sichtlich bewegt von seiner achtt&auml;gigen Reise durch Syrien zur&uuml;ck. Auf Einladung des syrisch-katholischen Patriarchen war er in das vom Krieg gebeutelte Land aufgebrochen, um Solidarit&auml;t zu zeigen und Informationen zu sammeln. Jetzt will er seine Eindr&uuml;cke aus Damaskus, Aleppo, Homs und anderen St&auml;dten teilen, will berichten, was er erlebt hat &ndash; und was jetzt Not tut.&nbsp;<\/p><p>In einem hoch informativen, im besten Sinne aufkl&auml;rerischen Interview mit Bernhard L&ouml;hlein von der Stabsstelle Medien und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit des Bistums Eichst&auml;tt schildert Hanke gut 20 Minuten lang das Erlebte.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es ist erstaunlich, welche Kraft und welcher &Uuml;berlebenswille in den dort lebenden Menschen sp&uuml;rbar ist.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die Menschen w&uuml;rden damit beginnen, das Leben wieder zu organisieren und aufzubauen. Neben den Kriegszerst&ouml;rungen tr&auml;fe sie das Embargo jedoch hart.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Das trifft vor allem die einfachen Leute auf der Stra&szlig;e, die Leute, die wenig zum Leben haben. Sie werden durch das Embargo in Haft genommen und f&uuml;hren ein teilweise sehr, sehr beschwerliches, elendes Leben.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die Reise sei weitaus weniger gef&auml;hrlicher gewesen, als er im Vorfeld gedacht habe. &bdquo;Die befreiten Gebiete sind doch relativ sicher durch eine gro&szlig;e milit&auml;rische Pr&auml;senz und durch die Neuordnung&ldquo;, berichtet Hanke.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ich konnte in den befreiten Gebieten problemlos reisen. Es mag, da und dort, etwa in Palymra, noch etwas schwieriger sein. Aber Aleppo, Homs, die anderen Gro&szlig;st&auml;dte, da konnte ich keinerlei Gefahrenpotentiale erkennen. Nat&uuml;rlich ist immer noch ein Problem das von Rebellen besetzte Gebiet in Idlib.<\/p>\n<p>Wo auch immer er gewesen sei, er habe kein Problem gehabt, als Geistlicher erkannt zu werden. &bdquo;Ich bin in Aleppo mit dem Talar, mit dem Habit gelaufen, ich bin in Damaskus damit gelaufen. Man wird da sogar sehr wohlwollend angesprochen, die Menschen verstehen die Sprache dieser Kleidung.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die Stimmung im Land &ndash; achtj&auml;hrige Kinder haben nichts anderes als Krieg erlebt &ndash; sei ganz unterschiedlich.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wenn man nach Ost-Aleppo kommt und die zerbombten Stadtviertel sieht, da k&ouml;nnte man depressiv werden. F&auml;hrt man dann in die Innenstadt von Aleppo, sieht man, wie die Menschen beginnen, das Leben wieder zu organisieren. Man versucht einfach, das Leben wieder in den Griff zu bekommen. Man beginnt wieder aufzubauen. Man organisiert sich selbst. Es ist erstaunlich, welche Kraft und welcher &Uuml;berlebenswille bei den dort lebenden Menschen sp&uuml;rbar ist.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Er habe mit seiner Reise den Christen in Syrien bewusst &bdquo;ein Zeichen der Solidarit&auml;t&ldquo; geben wollen. Die Zahl der Christen sei &bdquo;sehr abgeschmolzen&ldquo;. Viele, vor allem j&uuml;ngere, h&auml;tten das Land verlassen. Das schw&auml;che die Existenz der christlichen Gemeinden dort.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Syrien war ja bekannt f&uuml;r eine religi&ouml;se Vielfalt, die in gro&szlig;er Toleranz miteinander gelebt hat. Je kleiner die christlichen Gemeinden werden, desto blasser wird auch diese Vielfalt in Zukunft sein.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Deshalb gelte es, die Christen zu st&auml;rken und zu ermuntern, nach M&ouml;glichkeit zu bleiben.&ldquo; Aber es sei f&uuml;r viele Familien auch nicht einfach, schon allein aus &ouml;konomischen Gr&uuml;nden. Aus Gr&uuml;nden einer ungewissen Zukunft. Man wei&szlig; nicht, wie sich das Land weiterentwickeln wird.<\/p><p>Sein Zeichen der Solidarit&auml;t sei angekommen. Er sei &bdquo;&uuml;berall freundlich aufgenommen&ldquo; worden, berichtet der Bischof weiter, gerade in den Schulen, die er besucht habe.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Kinder haben sich unheimlich gefreut, dass jemand aus Deutschland zu ihnen kommt, sie wahrnimmt in Damaskus, in Aleppo, und ihnen damit kundgibt: sie sind nicht vergessen. Das war f&uuml;r mich eine gro&szlig;artige Erfahrung, diese Freude der Kinder zu erleben.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>In den &bdquo;befreiten Gebieten&ldquo;, eine Formulierung, die Bischof Hanke nach seiner Syrien-Reise mehrfach und ohne Zweifel wohlformuliert w&auml;hlt, in den befreiten Gebieten sei das liturgische und religi&ouml;se Leben wieder ganz normal, &bdquo;sofern die Kirchen stehen und ganz sind&ldquo;. Auch die christlichen Schulen h&auml;tten weithin ihren Dienst wieder aufgenommen f&uuml;r die Kinder.<\/p><p>Der Aufbau zerst&ouml;rter Kirchen sei f&uuml;r die verbliebenen christlichen Gemeinden als &bdquo;Zeichen der Zukunft&ldquo; wichtig. Ein Bischof habe ihm gesagt, &bdquo;ich wollte, dass die Bischofskirche wieder aufgebaut wird, damit die Christen in der Stadt sp&uuml;ren, ich glaube an die Zukunft, und wieder anfangen, ihre H&auml;user aufzubauen&ldquo;.<\/p><p>Grunds&auml;tzlich glaubt Bischof Hanke, dass eine Vers&ouml;hnung in Syrien nach den vielen Jahren des Krieges m&ouml;glich ist.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Syrien war eine sehr tolerante Gesellschaft, in der die verschiedenen Religionsgruppen gut miteinander umgehen konnten. Und man muss sagen, dort, wo das Land befreit ist, da versucht man diesen Weg auch wieder zu gehen, sowohl von christlicher Seite, von muslimischer Seite, von alawitischer Seite, sofern das eben m&ouml;glich ist aufgrund des immer noch eingeschr&auml;nkten Lebens.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Man k&ouml;nne nicht sagen, das Schlimmste sei vorbei.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Menschen leiden sehr unter dem Embargo. Das trifft vor allem die einfachen Leute auf der Stra&szlig;e. Diejenigen, die wenig zum Leben haben, die werden durch das Embargo in Haft genommen und f&uuml;hren ein teilweise sehr, sehr beschwerliches, elendes Leben.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Infolge der Sanktionen, die die EU und die USA gegen Syrien verh&auml;ngt haben und seit 2011 regelm&auml;&szlig;ig verl&auml;ngern, fehlt es laut Bischof Hanke &bdquo;in den Krankenh&auml;usern an den entsprechenden Ausr&uuml;stungen, an den entsprechenden M&ouml;glichkeiten, weil das Embargo eben vieles nicht m&ouml;glich macht&ldquo;. Es gebe kaum Entwicklungsm&ouml;glichkeiten im Bereich der Wirtschaft.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Man hat mir in Aleppo erz&auml;hlt, die Rebellen haben die gesamten eingenommenen Industriekomplexe abgebaut und verkauft. Da ist nichts mehr da. Das Embargo erm&ouml;glicht aber auch nicht, jetzt neu anzufangen. Und das trifft wieder die einfachen Menschen auf der Stra&szlig;e &ndash; egal ob Christen, Muslime oder sonst einer Religion zugeh&ouml;rig.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Bischof Hanke f&uuml;rchtet, &bdquo;wenn das Embargo anh&auml;lt, werden viele junge Menschen in Syrien sich &uuml;berlegen, das Land zu verlassen. Und dann steht der Westen wieder vor der Frage, was machen wir mit diesen jungen Leuten, die zu uns kommen.&ldquo; Man m&uuml;sse sich &uuml;berlegen, wie man den Menschen vor Ort wirtschaftlich helfen k&ouml;nne, wie man in Syrien M&ouml;glichkeiten schaffe, &bdquo;dass die Leute sich wieder entwickeln k&ouml;nnen&ldquo;.<\/p><p>Auf die Frage, ob Syrien denn nach seinen Eindr&uuml;cken ein &bdquo;sicheres Herkunftsland&ldquo; sei, antwortet Bischof Hanke:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Auf diese Kategorie m&ouml;chte ich gar nicht eingehen, weil das eine westliche Kategorie ist. Eine Kategorie unserer Politik. Man muss das Leben vor Ort vor Augen haben. Und das Leben in Syrien ist sehr, sehr schwer aufgrund des Embargos, aufgrund der Kriegssch&auml;den. Solange die Menschen dort keine sichere Zukunft haben im &ouml;konomischen Sinne, auch im politischen Sinne, glaube ich, sollte man diese Frage noch nicht stellen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Diesbez&uuml;glich nimmt der Eichst&auml;tter Bischof die Politiker in die Verantwortung: &ldquo;Die Politik sollte sich viel mehr damit befassen, was k&ouml;nnen wir Gutes tun f&uuml;r die Menschen, die dort geblieben sind, die den Wiederaufbau wollen, die bereit sind, alles zu geben f&uuml;r den Wiederaufbau, weil sie ihr Land lieben. Diese Frage finde ich bei uns in der Politik leider nicht vertreten.&rdquo;<\/p><p>Wenn die Lage in Syrien mit dem Embargo so bleibe, k&ouml;nne er sich vorstellen, dass sich viele junge Menschen angesichts einer fehlenden Zukunft im Heimatland auf den Weg ins Ausland begeben werden.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Damit m&uuml;ssen wir rechnen. Das wird uns im Westen vor neue Herausforderungen stellen. Aber ich muss dazu sagen, solange wir uns nicht den Menschen dort vor Ort zuwenden, den Menschen in Not versuchen zu helfen, schaffen wir uns selbst unsere Probleme.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Bischof Gregor Maria Hanke ermuntert die Christen in Deutschland, den Menschen in Syrien zu helfen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wir sollten unsere Schwestern und Br&uuml;der in Syrien unterst&uuml;tzen durch unser Gebet. Wir sollten sie auch materiell unterst&uuml;tzen, wir sollten den Wiederaufbau erm&ouml;glichen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Vor allem Schulen, Krankenh&auml;user und andere Bildungseinrichtungen m&uuml;ssten neu errichtet werden, da das Orte seien, an denen die Menschen Kraft und Hoffnung f&uuml;r ihre Zukunft finden.<\/p><p>Das Interview mit Bischof Gregor Maria Hanke ist von einem tiefen Humanismus gepr&auml;gt und hat hohen aufkl&auml;rerischen Wert. Rein technisch hat es das Potential f&uuml;r eine Ausstrahlung in den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Man w&uuml;rde sich w&uuml;nschen, der Eichst&auml;tter Syrien-Solidarit&auml;tsreisende w&uuml;rde nach Hamburg zu &bdquo;Markus Lanz&ldquo; eingeladen oder zu einem &ldquo;Brennpunkt&rdquo; des Bayerischen Rundfunks in M&uuml;nchen. Allein, das Gespr&auml;ch ist in Interviewf&uuml;hrung wie Inhalt ein Kontrapunkt zur jahrelangen einseitigen Parteinahme und Stimmungsmache in den Mainstream-Medien, an eine Austrahlung in ARD oder ZDF oder dem Kommerz-TV ist nicht zu denken. Um so mehr sind alle Leserinnen und Leser gefragt, nach Kr&auml;ften <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?time_continue=10&amp;v=EHZg3IUtE-I\">f&uuml;r dessen Verbreitung zu sorgen<\/a> &ndash; und bei den Politikern in ihren Wahlkreisen nachzufragen, warum sie mit der Aufrechterhaltung der Sanktionen das Leid der Menschen in Syrien verl&auml;ngern und eine neue Fluchtbewegung nach Europa provozieren. Auch Linke m&uuml;ssen umdenken: Syrer sollten uns nicht erst k&uuml;mmern, wenn sie aus seeunt&uuml;chtigen Booten im Mittelmeer gerettet werden m&uuml;ssen. Wiederaufbauhilfe f&uuml;r Syrien w&uuml;rde so manche Seenotrettung sparen.<\/p><p>Titelbild: Peter Fuchs<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach R&uuml;ckkehr von einer Syrien-Reise fordert der Eichst&auml;tter Bischof Gregor Maria Hanke ein Ende des Embargos und Solidarit&auml;t mit den Menschen, die geblieben sind. &bdquo;Die Politik sollte sich viel mehr damit befassen, was k&ouml;nnen wir Gutes tun f&uuml;r die Menschen, die dort geblieben sind, die den Wiederaufbau wollen, die bereit sind, alles zu geben f&uuml;r<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49523\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":49524,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,199,20,171],"tags":[1652,1055,1553,2474,1019],"class_list":["post-49523","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-kirchen-religionen","category-landerberichte","category-militaereinsaetzekriege","tag-abwanderung","tag-fluechtlinge","tag-syrien","tag-wiederaufbau","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/190223_Syrer-titel.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49523","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=49523"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49523\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51086,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49523\/revisions\/51086"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/49524"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=49523"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=49523"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=49523"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}