{"id":4955,"date":"2010-03-26T09:06:17","date_gmt":"2010-03-26T08:06:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4955"},"modified":"2010-03-26T09:06:17","modified_gmt":"2010-03-26T08:06:17","slug":"hinweise-des-tages-1107","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4955","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Kundus-Bombardement erreicht die Kanzlerin; R&uuml;cktritt des HRE-Chefs; Debatte um Exportorientierung; IWF als Alibi; Bluff mit der Bankenabgabe; Selbstanzeige eines Superreichen; Rettungsschirm f&uuml;r Kommunen; Verdienstentwicklung; Linke schlagen Rechte; Hartz IV und Ein-Euro-Jobber; Papst wusste von Missbrauch; die B&uuml;rger des Herrn Westerwelle; Jamaika riecht nach Korruption; Bertelsmanns Doppelspiel; Milit&auml;rreklame illegal; Uni-Sklaven; Fu&szlig;ball eine Scheinwelt. (MB\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Kunduz-Aff&auml;re wird zum Problem der Kanzlerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Jung rechtfertigt Informationspolitik zu Kundus-Bombardement<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">R&uuml;cktritt von HRE-Chef Wieandt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Debatte um Exportorientierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Dammbruch im Kampf gegen Inflation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Japan und Island im Teufelskreis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Merkels Bluff: Die Bankenabgabe <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Selbstanzeige eines Superreichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">High Frequency Trading gewinnt an Bedeutung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">SPD-Fraktion verlangt &ldquo;Rettungsschirm f&uuml;r Kommunen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Bettensteuer in K&ouml;ln: Schlummern f&uuml;r das Stadts&auml;ckl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Verdienstentwicklung in der Wirtschaftskrise im Jahr 2009<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Linke schlagen Rechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Hartz IV: Anreize sich g&uuml;nstigeren Wohnraum zu beschaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Widerspruch gegen Hartz IV immer erfolgreicher &ndash; CDU will Rechtsweg erschweren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Linke klagen wegen Ein-Euro-Jobbern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Papst wusste von weiterem Missbrauchsfall in den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">FDP-Ideologie: Der B&uuml;rger, wie ihn Westerwelle sich w&uuml;nscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Untersuchungsausschuss im Saarland &ndash; Jamaika &ldquo;riecht nach Korruption&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Neumann will Online bei ARD und ZDF begrenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">&ldquo;jungbewegt&rdquo;: Wirksame F&ouml;rderung von Kinder- und Jugendengagement<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Milit&auml;rreklame illegal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Uni-Sklaven, vereinigt euch!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">Ex-Profi Rau rechnet ab: &laquo;Fu&szlig;ball eine Scheinwelt&raquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4955&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kunduz-Aff&auml;re wird zum Problem der Kanzlerin<\/strong><br>\nWas wusste das Kanzleramt wann &uuml;ber das Kunduz-Bombardement? Eine E-Mail zeigt, dass die Regierungsspitze offenbar fr&uuml;h &uuml;ber m&ouml;gliche zivile Opfer informiert war. Jetzt fordert die Opposition Aufkl&auml;rung &ndash; in den Fokus ger&auml;t erstmals Kanzlerin Merkel.<br>\nNach SPIEGEL-ONLINE-Informationen erhielten f&uuml;hrende Beamte der Abteilung 6 im Kanzleramt am Morgen des 4. September um 8.06 Uhr eine Mail mit Erkenntnissen des Bundesnachrichtendienstes (BND), dass bei dem Angriff &ldquo;zahlreiche Zivilisten ums Leben gekommen sind (Zahlen variieren von 50 bis 100)&rdquo;.<br>\nDie Opposition im Deutschen Bundestag sieht die Regierungschefin nun in Erkl&auml;rungsnot. &ldquo;Merkel hat zugelassen, dass der Verteidigungsminister entgegen den Fakten und entgegen dem Wissen der Regierung zivile Opfer schlicht geleugnet hat&rdquo;, kritisierte Gr&uuml;nen-Fraktionschef J&uuml;rgen Trittin gegen&uuml;ber SPIEGEL ONLINE. Die Kanzlerin m&uuml;sse jetzt darlegen, warum sie in ihrer Regierungserkl&auml;rung am 8. September die konkreten Hinweise nicht erw&auml;hnt habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,685688,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung O.P.:<\/strong> In ihrer Regierungserkl&auml;rung, vier Tage nach dem Luftangriff, erk&auml;rte die Kanzlerin: &ldquo;&rdquo;&Uuml;ber die Folgen, insbesondere &uuml;ber zivile Opfer, gibt es widerspr&uuml;chliche Meldungen&rdquo;. Sie dr&uuml;cke aber ihre Trauer f&uuml;r &ldquo;jeden Einzelnen&rdquo; aus.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Jung rechtfertigt Informationspolitik zu Kundus-Bombardement<\/strong><br>\nVor dem Untersuchungsausschuss hat Ex-Verteidigungsminister Franz-Josef Jung am Donnerstagnachmittag seine Informationspolitik in den Wochen nach dem Bombardement zweier von Taliban entf&uuml;hrter Tanklaster gerechtfertigt, bei dem in der afghanischen Kundus-Region in der Nacht zum 4. September bis zu 142 Opfer samt zahlreichen Zivilisten zu beklagen waren. In einer einleitenden Stellungnahme zum Auftakt seiner Vernehmung erkl&auml;rte der CDU-Politiker, er habe Bundestag und &Ouml;ffentlichkeit nach seinem jeweiligen Kenntnisstand stets &bdquo;korrekt und wahrheitsgem&auml;&Oacute; unterrichtet, und wies &bdquo;ehrabschneidende&ldquo; Unterstellungen zur&uuml;ck&hellip;<br>\nJung erl&auml;uterte den Abgeordneten, ihm habe am Morgen des 4. September die Meldung vorgelegen, dass sich unter 56 Toten und Verletzten keine Zivilisten bef&auml;nden. Dies habe ihm auch noch einmal am folgenden Tag Oberst Klein, den der Zeuge als &bdquo;sehr besonnenen und hervorragend ausgebildeten Soldaten&ldquo; bezeichnete, in einem Telefonat best&auml;tigt. Gleichwohl habe er angesichts unklarer Opferzahlen gegen&uuml;ber den Obleuten des Verteidigungsausschusses und den Medien schon in der ersten Phase nach dem Angriff eine zur&uuml;ckhaltende Informationspolitik betrieben. Vom 6. September an sei dann aufgrund einer Meldung in der &bdquo;Washington Post&ldquo; und nach einem Telefonat mit Isaf-Kommandeur Stanley McChristal klar gewesen, dass zivile Opfer nicht mehr auszuschlie&szlig;en seien. Dies habe sich auch in seinen Unterrichtungen des Bundestags, des Kanzleramts und der &Ouml;ffentlichkeit niedergeschlagen, sagte Jung. Auf eine entsprechende Frage der Ausschussvorsitzenden Susanne Kastner (SPD) betonte er, die Informationspolitik seiner Mitarbeiter gegen&uuml;ber ihm als Minister sei nicht zu kritisieren.<br>\nWie Jung weiter berichtete, wurde er Anfang Oktober vom damaligen Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan &uuml;ber die Existenz eines Feldj&auml;ger-Berichts unterrichtet, der &rdquo;nicht vorteilhaft&ldquo; f&uuml;r die deutschen Soldaten gewesen sei. Man habe diese Expertise &bdquo;nicht unter den Tisch fallen lassen wollen&ldquo; und der Nato zur Verf&uuml;gung gestellt, die seit dem 8. September mit der Erarbeitung eines Berichts &uuml;ber das Bombardement befasst war. Die Nato habe die Studie der Feldj&auml;ger dann als bedeutungslos eingestuft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2010_03\/2010_095\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man fragt sich, warum Jung eigentlich zur&uuml;ckgetreten ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>R&uuml;cktritt von HRE-Chef Wieandt<\/strong><br>\nDer R&uuml;cktritt von Konzernchef Wieandt trifft die Hypo Real Estate zum schlechtesten Zeitpunkt. Im Auftreten wirkte er brav, doch intern hat er den Anfang zur Krisenbew&auml;ltigung gemacht. Jetzt steht die Bank vor einer ungewissen Zukunft &ndash; Analysten munkeln schon &uuml;ber eine baldige Abwicklung.<br>\nEs soll schon Wetten gegeben haben, wie lange er es noch aush&auml;lt auf dem hei&szlig;en Stuhl: Der Job als Chef der krisengesch&uuml;ttelten Hypo Real Estate (HRE) galt von Anfang an als Himmelfahrtskommando, schon als Axel Wieandt ihn im Oktober 2008 &uuml;bernahm. Trotzdem kommt sein Abgang reichlich &uuml;berst&uuml;rzt. Axel Wieandt verl&auml;sst die HRE mit sofortiger Wirkung. Die Nachricht kam am Donnerstagnachmittag, keine 24 Stunden vor der Bilanz-Pressekonferenz in M&uuml;nchen, die am Freitag um 9.30 Uhr beginnen soll. Der Hintergrund laut offizieller Mitteilung des SoFFin, dem die HRE seit ihrer Verstaatlichung geh&ouml;rt: &ldquo;Unterschiedliche Auffassungen bez&uuml;glich der Gesch&auml;ftsleitung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,druck-685722,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Wieandt geht, weil das Institut pleite ist. Also springt er noch schnell von Bord. Und wir zahlen f&uuml;r diese &bdquo;pr&auml;chtige&ldquo; Sanierung und Angela Merkels Feststellung, alle Banken seien systemrelevant, im konkreten Fall 100 oder 110 Milliarden &euro;, vermutlich sogar mehr, weil der Bund als Eigent&uuml;mer voll drin h&auml;ngt.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Gier und Gr&ouml;&szlig;enwahn: Wie die Politik bei der Bankenrettung &uuml;ber den Tisch gezogen wurde<\/strong><br>\nHRE ist der teuerste Rettungsfall der Deutschen Wirtschaftsgeschichte: Mit knapp 100 Milliarden Euro b&uuml;rgen Staat und Steuerzahler f&uuml;r deren Schulden. Hubert Seipel befragte Sanierer, Verhandler und Manager. Und er gelangte an zahlreiche interne Unterlagen &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde dieses einzigartigen Wirtschaftskrimis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www01.wdr.de\/wissen\/wdr_wissen\/programmtipps\/fernsehen\/10\/03\/24_2345_e.php5\">WDR (Leider kein Video in der Mediathek abrufbar)<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung P.K.:<\/strong> Eine wirklich tolle Reportage &uuml;ber das komplette Versagen von Merkel, Steinbr&uuml;ck &amp; Co. und welche Interessen bei der &bdquo;Bankenrettung&ldquo; sich durchsetzten konnten. Der Sendetermin am Mittwoch um 23:45 Uhr in der ARD spricht schon f&uuml;r die Brisanz dieser WDR Reportage (wegen der Fu&szlig;ball&uuml;bertragung war der tats&auml;chliche Sendebeginn um 00.20 Uhr). Toll f&uuml;r alle Zuschauer, dass die Wiederholung der Sendung dann gleich um 03:25 &ndash; 04:10 Uhr am 25.03.10 erfolgte, um ein m&ouml;glichst breites Publikum zu erreichen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Sendetermine auf Eins Extra:<\/strong><br>\nSamstag, 27.03.2010, 17:03 Uhr<br>\nMittwoch, 31.03.2010, 20:15 Uhr<br>\nFreitag, 09.04.2010, 07:00 Uhr<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.eins-extra.de\/Reportage\/Gier-und-Groessenwahn\">Eins extra<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Debatte um Exportorientierung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Einseitige Exportorientierung belastet Wachstum<\/strong><br>\nLagardes Forderung, die binnenwirtschaftliche Dynamik zu st&auml;rken, um insbesondere den Defizitl&auml;ndern des Euroraumes h&ouml;here Exporte nach Deutschland zu erm&ouml;glichen, st&ouml;&szlig;t auf starken Widerspruch von Politik und Medien, die die Gefahr von Wachstumsverlusten sehen. Vorherrschend ist die Sorge, man wolle Deutschland f&uuml;r die wirtschaftspolitischen Fehler anderer L&auml;nder b&uuml;&szlig;en lassen. Dies ist eine v&ouml;llig falsche Sichtweise. Denn Deutschland w&uuml;rde bei kr&auml;ftigerer Binnenwirtschaft selbst am meisten gewinnen, wie ein Vergleich mit Frankreich zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_pb_1_2010.pdf\">IMK Policy Brief [PDF &ndash; 104 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Gustav Horn: Die Debatte um die deutsche Exportorientierung<\/strong><br>\nWie von Fitoussi und Stiglitz63 ausgef&uuml;hrt, lassen sich die globalen au&szlig;enwirtschaftlichen Ungleichgewichte nicht zuletzt auf die unterschiedlichen Wirkungen zunehmender Einkommensungleichheit in den einzelnen L&auml;ndern zur&uuml;ckf&uuml;hren. Folgt man dieser Analyse,<br>\nbedarf es &ndash; insbesondere auch in Deutschland &ndash; einer gleichm&auml;&szlig;igeren Einkommensverteilung, um die latente Nachfrageschw&auml;che und damit die gesamtwirtschaftliche Krisenanf&auml;lligkeit zu &uuml;berwinden.<br>\nDiese Schlussfolgerung steht im Widerspruch zu g&auml;ngigen wirtschaftspolitischen Empfehlungen in Deutschland. Diese bleiben bisher weitgehend einer Pr&auml;-Krisenstrategie mit Forderungen nach Lohnzur&uuml;ckhaltung und gr&ouml;&szlig;erer Lohnspreizung verhaftet, die keines der derzeitigen Probleme l&ouml;sen, daf&uuml;r aber die Gefahr weiterer Instabilit&auml;ten hervorrufen. Sie beruhen zudem auf empirisch fragw&uuml;rdigen und teilweise widerspr&uuml;chlichen Argumentationen. Statt eines &bdquo;Weiter so&ldquo; bzw. einer &bdquo;Erh&ouml;hung der Dosis&ldquo; sollte es zu einem &ndash; m&ouml;glichst international koordinierten &ndash; Richtungswechsel in der Lohn- und Verteilungspolitik kommen. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung f&uuml;r die k&uuml;nftige Stabilit&auml;t der globalen Wirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/resserver.php?blogId=9&amp;resource=wirtschaftsdienst0110.pdf\">FTD [PDF &ndash; 108 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Jens Berger: Liebe Nachbarn, wir z&auml;hlen auf Euch!<\/strong><br>\nDie zwanghafte Fixierung auf den Export hat eine hohen Preis. Lohndumping made in Germany gef&auml;hrdet die Gemeinschaftsw&auml;hrung. Schmei&szlig;t Deutschland aus der Eurozone!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/datenbank\/freitag\/2010\/11\/deutschland-volkswirtschaft-eurozone-export\/print\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Dammbruch im Kampf gegen Inflation<\/strong><br>\nDer Einsatz des IWF f&uuml;r Griechenland bedeutet, dass &uuml;ber einen Umweg Haushaltsl&ouml;cher mit Notenbankgeld gestopft werden. Genau das ist aber der geldpolitische S&uuml;ndenfall.<br>\nDer Fonds dient gerade nicht dazu &ndash; wie jetzt im Fall Griechenlands &ndash;, aus dem Ruder gelaufene Staatshaushalte mit der eigenen W&auml;hrung zu stopfen.<br>\nMit der Umsetzung des Konzepts von Bundeskanzlerin Angela Merkel w&uuml;rde der nach Ausbruch der Finanzkrise auf dem Londoner G20-Gipfel aufgebl&auml;hte W&auml;hrungsfonds noch mehr au&szlig;er Kontrolle geraten &ndash; mit weltweiten Folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentar-politik\/griechenland-hilfen-dammbruch-im-kampf-gegen-inflation;2552177\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dass es den Euro-L&auml;ndern nicht selbst gelingt, eine L&ouml;sung gegen die Spekulation im Hinblick auf die Refinanzierung der griechischen Haushaltsdefizite zu finden, ist ein Trauerspiel. Der Einsatz des IWF ist sicherlich ein S&uuml;ndenfall. Vermutlich will man die Auflagen f&uuml;r ein drastisches griechisches Sparprogramm nicht der EU oder der Bundesregierung anlasten, sondern auf den IWF verschieben. Das Geld des IWF kommt aber letztlich doch von der EZB und deren Hauptbeteiligten, der Bundesbank. Eine Inflationsgefahr besteht gewiss nicht durch eine &uuml;berhitzte Nachfrage, allenfalls gibt es Turbulenzen auf den Finanzm&auml;rkten. Das Hauptproblem besteht aber darin, dass durch die Verlagerung auf den IWF keinerlei Konsequenzen aus den unausgeglichenen Leistungsbilanzen gezogen werden m&uuml;ssen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Japan und Island im Teufelskreis<\/strong><br>\nViele Staaten befinden sich schuldenm&auml;ssig auf einer schiefen Bahn. Dennoch muss man im OECD-Raum keine Angst vor einem Staatsbankrott haben. Wird Griechenland jemals seine Schulden zur&uuml;ckbezahlen k&ouml;nnen? Aus dem Privathaushalt weiss man, dass Hypothekarschulden stets weitergerollt werden k&ouml;nnen und teilweise niemals zur&uuml;ckbezahlt werden m&uuml;ssen. Bei einem Staat ist das &auml;hnlich. Erstens braucht er seine Schulden gar nicht zur&uuml;ckzubezahlen. Und zweitens kann er sie sogar steigen lassen, wenn auch sein Jahreseinkommen, das Bruttoinlandprodukt (BIP), mit gleicher Geschwindigkeit steigt. Solange der Schuldenstand, also das Verh&auml;ltnis der Staatsschulden zum BIP in Prozentpunkten, mittelfristig nicht steigt, sondern abnimmt, befindet sich ein Staat auf einem nachhaltigen Schuldenpfad &ndash; egal, ob seine Schulden absolut steigen oder auch nicht. F&uuml;r diese Analyse ist es n&uuml;tzlich, die Nachhaltigkeit der Staatsfinanzen in zwei Faktoren aufzuteilen. Der Hauptfaktor ist das strukturelle Prim&auml;rdefizit, das heisst der zyklisch bereinigte Haushaltssaldo, den ein Land h&auml;tte, wenn die Konjunktur sich wieder normalisierte. Er gibt dar&uuml;ber Auskunft, wie stark sich die jeweilige Regierung anstrengt, Ausgaben einzuschr&auml;nken und Einnahmen zu erh&ouml;hen. Der zweite Faktor ist der fiskalpolitische Spielraum. Er ist die Ansammlung aller restlichen Faktoren, die den Schuldenstand beeinflussen. Der fiskalpolitische Spielraum errechnet sich aus dem nominellen Potenzialwachstum, multipliziert mit dem Schuldenstand, abz&uuml;glich der Zinszahlungen in Prozent vom BIP. Die Analyse zeigt, dass Island den h&ouml;chsten Anpassungsbedarf hat (9,1 Prozentpunkte vom BIP), vor Japan (7,2). Allerdings steht Irland Japan wenig nach. In der derzeitigen Panik geht verloren, dass Grossbritannien (5,2) und die USA (5,1) einen h&ouml;heren Anpassungsbedarf haben als Griechenland (4,5), Spanien (3,7), Frankreich (3,1) und Portugal (1,5). Diese L&auml;nder befinden sich klar auf der absch&uuml;ssigen Bahn.- Ist es denn &uuml;berhaupt m&ouml;glich, dass die gef&auml;hrdeten Staaten auf den Pfad der Tugend zur&uuml;ckfinden? Ausser Island und Irland haben alle OECD-Staaten in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie das fiskalpolitische Ruder st&auml;rker herumreissen konnten, als es heute notwendig ist. Fundamental muss man also wenig Sorgen haben, dass es einen Staatsbankrott in der OECD geben wird. Wir gehen davon aus, dass dies auch die Finanzm&auml;rkte bald so sehen und sich die &Auml;ngste vor einem Staatsbankrott legen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/nachrichten\/japan_und_island_im_teufelskreis_1.5292674.html?printview=true\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Sp&auml;testens beim Schlusssatz muss einem klar werden, dass dies eine Bankeranalyse ist. So schizophren kann, vorsichtig ausgedr&uuml;ckt, nur eine Bank sein. Wer profitierte denn am Gesch&auml;ft mit Staatsanleihen, wer lebt von der Unsicherheit an den M&auml;rkten, wer sch&uuml;rt sie sogar, um auf das sch&ouml;ne Ab und Auf zu wetten?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Merkels Bluff: Die Bankenabgabe<\/strong><br>\nDie Banken zahlen f&uuml;r die Krise? Aber nein. Sie m&uuml;ssen nur ein bisschen vorsorgen. Die Bankenabgabe ist Effekthascherei f&uuml;r den NRW-Wahlkampf, sagt Hans-Ulrich J&ouml;rges.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/joerges-die-webtv-kolumne-merkels-bluff-die-bankenabgabe-1553373.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Selbstanzeige eines Superreichen<\/strong><br>\nEin Steuers&uuml;nder offenbart dem Finanzamt Wiesbaden ein verstecktes Verm&ouml;gen von rund einer halben Milliarde Euro. Das ist in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung &ldquo;bundesweit absolute Spitze&rdquo;. Gegen jeden Steuers&uuml;nder wird zun&auml;chst ein Verfahren eingeleitet. Wenn ein Steuers&uuml;nder, der sich vollst&auml;ndig und rechtzeitig selbst angezeigt hat, alles zur&uuml;ckzahlt, wird das Verfahren ohne Strafprozess eingestellt. Der Betroffene gilt dann als nicht vorbestraft &ndash; eine Gro&szlig;z&uuml;gigkeit des Staates bei Straftaten, die es nur im Steuerrecht gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2466891&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung O.P.:<\/strong> Der Fall Emmely und &auml;hnliche lassen gr&uuml;&szlig;en. Nat&uuml;rlich werden Juristen einwenden, das sei etwas ganz anderes und wieder von zerr&uuml;ttetem Vertrauen schwafeln. Nicht einmal ein Bu&szlig;geld, das ist einfach eine Schweinerei!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>High Frequency Trading gewinnt an Bedeutung<\/strong><br>\nComputer erobern den B&ouml;rsenhandel. Im Kampf um den erfolgreichen Trade geht es zunehmend um Millisekunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/nachrichten\/high_frequency_trading_gewinnt_an_bedeutung_chrstian_katz_1.5295895.html?printview=true\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Algorithmisches Trading, Sie erinnern sich vielleicht an den B&ouml;rsencrash vom 19. Oktober 1987. Die &bdquo;Wenn-dann&ldquo;-Algorithmen der elektronischen Handelssysteme f&uuml;hrten dazu, dass immer mehr Aktienpakete abgesto&szlig;en wurden, nachdem die Kurse zu fallen begonnen hatten, was letztlich in panikartige Verkaufswellen m&uuml;ndete. Nat&uuml;rlich hat man diese Programme inzwischen &ldquo;verbessert&rdquo; und verfeinert. So k&ouml;nnen beispielsweise die Ver&ouml;ffentlichung von Unternehmensdaten oder auch volkswirtschaftliche Kennziffern automatisch verarbeitet und in Handelsstrategien umgesetzt werden. Ebenso werden in Millisekunden Kursbewegungen auf verschiedenen M&auml;rkten verfolgt, Trends erkannt und dann Aktien oder Wertpapiere gekauft oder verkauft. Der Witz dabei ist, dass menschliches Eingreifen dabei nur st&ouml;rt, denn durch eine menschliche Kontrolle, und sei es nur ein Mausklick, geht der Zeitvorsprung verloren. Wer den schnellsten Computer, den schnellsten Datenzugang besitzt, sogar die geographische N&auml;he zum Server der B&ouml;rse spielt eine Rolle, gewinnt. Angeblich sollen bereits heute 70 Prozent der B&ouml;rsenums&auml;tze &uuml;ber den Hochfrequenzhandel laufen. &ndash; Na dann, wenigstens sollten wir bis zum n&auml;chsten GAU mit einer Transaktionssteuer an den Millisekundengesch&auml;ften teilhaben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>SPD-Fraktion verlangt &ldquo;Rettungsschirm f&uuml;r Kommunen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung soll daf&uuml;r sorgen, dass die durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz entstandenen Einnahmeausf&auml;lle bei den Kommunen in H&ouml;he von rund 1,6 Milliarden Euro vollst&auml;ndig kompensiert werden. Dies fordert die SPD-Fraktion in ihrem Antrag (17\/1152) &rdquo;Rettungsschirm f&uuml;r Kommunen &ndash; Strategie f&uuml;r handlungsf&auml;hige St&auml;dte, Gemeinden und Landkreise&ldquo;.<br>\nDarin hei&szlig;t es, die positive Finanzentwicklung bei St&auml;dten und Gemeinden sei durch die Finanz- und Wirtschaftskrise j&auml;h gestoppt worden. Nach einem &Uuml;berschuss von 7,6 Milliarden Euro zum Jahresende 2008 sei der kommunale Finanzierungsaldo innerhalb eines Jahres um 12 Milliarden Euro abgest&uuml;rzt. Die verschlechterte Finanzlage sei auch an der Entwicklung der kommunalen Kassenkredite zu sehen, die in den ersten drei Quartalen des letzten Jahres um 4 auf 34 Milliarden Euro angewachsen seien. Auf der anderen Seite seien die Ausgaben f&uuml;r soziale Leistungen stark gestiegen &ndash; und zwar auf 40 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. In diesem Jahr werde ein Volumen von 41,6 Milliarden Euro erwartet. Allein die Kosten der Unterkunft seien seit ihrer Einf&uuml;hrung um 27 Prozent auf 11 Milliarden Euro gestiegen.<br>\nDie Steuergesetzgebung der schwarz-gelben Koalition habe die extrem angespannte finanzielle Situation der Kommunen &rdquo;dramatisch versch&auml;rft&ldquo;, stellt die SPD-Fraktion fest. Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz f&uuml;hre zu direkten Einnahmeausf&auml;llen in H&ouml;he von 1,6 Milliarden Euro. Die vorgesehene Absenkung der Unternehmensbeteuerung bei Funktionsverlagerung werde bei den Kommunen zu Mindereinnahmen in H&ouml;he von mindestens 650 Millionen Euro f&uuml;hren. Eine Einkommensteuerreform w&uuml;rde f&uuml;r die Kommunen nochmals Einnahmeverluste in H&ouml;he von mehreren Milliarden Euro bedeuten, schreiben die Abgeordneten. Durch die prek&auml;re Finanzlage drohe die Streichung zentraler Dienstleistungen und die Erh&ouml;hung von Geb&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2010_03\/2010_092\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bettensteuer in K&ouml;ln: Schlummern f&uuml;r das Stadts&auml;ckl<\/strong><br>\nDie Stadt K&ouml;ln will eine Bettenabgabe auf Hotel&uuml;bernachtungen einf&uuml;hren &ndash; und damit die Steuersenkung der Bundesregierung aushebeln. Hoteliers und Opposition halten den Plan f&uuml;r verfassungswidrig. Doch schon interessieren sich auch andere Kommunen f&uuml;r die Schlafsteuer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/0,1518,druck-685708,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu <a href=\"?p=4423\">&ldquo;K&ouml;ln will Steuergeschenk f&uuml;r Hoteliers teilweise f&uuml;r die Kulturf&ouml;rderung zur&uuml;ckholen&rdquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Verdienstentwicklung in der Wirtschaftskrise im Jahr 2009<\/strong><br>\nNach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind die Reall&ouml;hne vollzeitbesch&auml;ftigter Arbeitnehmer im Jahr 2009 gegen&uuml;ber dem Vorjahr um 0,4% gesunken. Dabei blieben die Bruttomonatsverdienste im Jahr 2009 konstant, die Verbraucherpreise erh&ouml;hten sich um 0,4%. 2008 waren die Reall&ouml;hne noch um 0,4% (Bruttomonatsverdienste + 3,0%, Verbraucherpreise + 2,6%) gestiegen. Bezogen auf das vierte Quartal 2009 sind die Reall&ouml;hne gegen&uuml;ber dem vierten Quartal 2008 ebenfalls um durchschnittlich 0,4% (Bruttomonatsverdienste 0,0%, Verbraucherpreise + 0,4%) gesunken. Die Verdienstentwicklung war im Jahr 2009 gepr&auml;gt von der Wirtschaftskrise, die sich deutlich am verbreiteten Einsatz von Kurzarbeit zeigte. Die bezahlte Wochenarbeitszeit im Produzierenden Gewerbe ging 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 3,8% zur&uuml;ck. Besonders stark betroffen war das Verarbeitende Gewerbe. Hier sank die bezahlte Arbeitszeit um 4,6% auf durchschnittlich 36,7 Wochenstunden. Als Resultat verringerte sich die monatliche Grundverg&uuml;tung um 2,5%. Ein vollzeitbesch&auml;ftigter Arbeitnehmer verdiente im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich in Deutschland im Jahr 2009 durchschnittlich brutto 41 468 Euro. Die h&ouml;chsten Verdienste erzielten die Besch&auml;ftigten von Banken und Versicherungen (58 473 Euro) und in der Energieversorgung (58 316 Euro). Dagegen wurden die niedrigsten Bruttojahresverdienste im Gastgewerbe (23 636 Euro) gezahlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2010\/03\/PD10__117__623,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung O.P.:<\/strong> So ist halt unsere sch&ouml;ne neue Welt. In der Branche, die die Krise verursachte, stiegen die Geh&auml;lter gegen den allgemeinen Trend.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Linke schlagen Rechte<\/strong><br>\nDie Zahl der politisch motivierten Straftaten in Deutschland ist so hoch wie noch nie. Sie hat nach Angaben des Innenministeriums im Jahr 2009 um 6,7 Prozent auf rund 33.900 zugenommen. Etwa zwei Drittel davon wurden von Rechtsextremisten begangen, ein Drittel von Linksextremisten. Die Zahl der Straftaten von links ist demnach um fast 40 Prozent gestiegen. Die Zahlen haben eine Debatte ausgel&ouml;st, ob dem Land eine Gefahr von links droht. Vertreter der schwarz-gelben Bundesregierung wollen entsprechende Programme gegen Linksextremismus auflegen (siehe Text unten). Gewaltexperten warnen hingegen vor einer &uuml;berhasteten Interpretation der Statistik. Laut Innenministerium wurden im vergangenen Jahr 1.980 Menschen durch politisch motivierte Gewalttaten verletzt, davon mehr als die H&auml;lfte von Rechtsextremisten, aber auch 40 Prozent von linker Seite, im Jahr davor waren es noch 30 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a2&amp;dig=2010%2F03%2F24%2Fa0047&amp;cHash=fcd7e0c042\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nat&uuml;rlich muss vorweg die obligate Formel kommen, die Zunahme an linker Gewalt sei schlimm, um nicht den Eindruck zu erwecken, man sympathisiere mit gewaltbereiten Extremisten. Tu ich gerne, m&ouml;chte aber doppelt und dreifach unterstreichen, dass zwischen Linksextremisten und Rechtsextremisten ein gewaltiger Unterschied besteht. Wenn jetzt aufgrund neuer Statistiken des Innenministeriums dessen Chef meint, &bdquo;rechtsextremistische, linksextremistische und islamistische Bestrebungen gleicherma&szlig;en&rdquo; bek&auml;mpfen zu m&uuml;ssen, so erweist sich die Politik wieder einmal auf dem rechten Auge blind. Zu den Zahlen selbst w&auml;re zu untersuchen, welche neuen Straftatbest&auml;nde geschaffen wurden und deswegen in den Vorjahreszahlen nicht erfasst wurden. Auch ist wohl davon auszugehen, dass Widerstand gegen Polizisten gut dokumentiert wird, w&auml;hrend f&uuml;r Opfer rechter Gewalt vor allem in einigen &ouml;stlichen Regionen der Gang zur Anzeige schon wieder gef&auml;hrlich wird. Wie BKA-Pr&auml;sident J&ouml;rg Ziercke es unl&auml;ngst in einem Vortrag auf den Punkt brachte, rechte Gewalt ist vor allem durch ihre exzessive Brutalit&auml;t gekennzeichnet. Was 149 Morde durch Rechtsextreme seit 1990 belegen. Gewiss hat sich z. B. in den Krawalln&auml;chten von Hamburg der Charakter linksextremer Gewalt, wenn man diese Ausbr&uuml;che links zuordnen m&ouml;chte, vor allem gegen&uuml;ber Polizisten ver&auml;ndert. Sie ist aber nicht zu vergleichen mit der immer pr&auml;senten Gewaltbereitschaft in den No-Go-Areas des Ostens, z. B. f&uuml;r farbige Mitb&uuml;rger. Hierzu ein etwas &auml;lterer <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kolumnen\/artikel\/1\/no-go-area-landgericht\/\">Bericht von Sheila Mysorekar<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hartz IV: Anreize sich g&uuml;nstigeren Wohnraum zu beschaffen<\/strong><br>\nDer fortschrittliche Sozialstaat, er will den Druck auf den Hilfebed&uuml;rftigen mehren, will finanziell strangulieren, um gef&uuml;gig zu machen. Druck, der im fortschrittlichen Sozialwesen gesch&ouml;nt als Anreiz bezeichnet wird. Wohn-Pauschalen sollen demnach eingef&uuml;hrt werden, nicht um ein Obdach zu sichern, die Wohnung, das Umfeld zu erhalten, sondern um Anreize, d.h. Druck zu erzeugen. Der Bed&uuml;rftige, der den Machern des progressiven Sozialstaates, ein raffender und vorteilssuchender Parasit ist, mu&szlig; dazu gebracht werden, seine ohnedies g&uuml;nstige Wohnung gegen ein fast geschenktes Loch einzutauschen &ndash; vielleicht bliebe dem Raffzahn dann sogar (als Anreiz) ein wenig Wohngeld &uuml;brig. Doch wahrscheinlich w&uuml;rde die Pauschale so niedrig angesetzt, dass man einen Umzug nicht deshalb plant, um sich ein Zubrot zu sichern, sondern um in einer eventuell neuen Wohnung etwas weniger vom Regelsatz dazusteuern zu m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2010\/03\/de-dicto.html\">Ad Sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Widerspruch gegen Hartz IV immer erfolgreicher &ndash; CDU will Rechtsweg erschweren<\/strong><br>\nHartz IV-Beziehende setzen sich immer erfolgreicher gegen fehlerhafte und rechtswidrige Bescheide der Beh&ouml;rden zur Wehr, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE (BT-Drs. 17\/834) hervorgeht. Demnach ist die Zahl der Widerspr&uuml;che und Klagen in den f&uuml;nf Jahren seit Inkrafttreten der Arbeitsmarktreform kontinuierlich gestiegen. Die Zahl der Widerspr&uuml;che stieg von rund 667.000 im Jahr 2005 auf 805.000 im Jahr 2009, die der Klagen nahm im gleichen Zeitraum von rund 39.000 auf 143.000 zu. 36,3 Prozent der Widerspr&uuml;che waren 2009 ganz oder teilweise erfolgreich. Von den Klagen vor den Sozialgerichten gingen 48,8 Prozent zugunsten der Betroffenen aus. Die Erfolgsquote der Klagen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, die Quote der erfolgreichen Widerspr&uuml;che verharrt auf hohem Niveau. Angesichts der erfolgreichen Gegenwehr warnt Katja Kipping allerdings vor Versuchen, die Rechtsmittel der Betroffenen einzuschr&auml;nken. Die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE erkl&auml;rt: &ldquo;Ginge es nach den CDU-regierten Bundesl&auml;ndern Baden-W&uuml;rttemberg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein, w&uuml;rde die rechtliche Wehrhaftigkeit der Betroffenen massiv geschw&auml;cht. Diese L&auml;nder haben im Bundesrat einen Antrag eingebracht, die Geb&uuml;hren f&uuml;r die Beratungshilfe bei Anw&auml;lten auf 20 Euro zu verdoppeln und neuerdings weitere 20 Euro Geb&uuml;hr f&uuml;r das Aufsetzen eines Widerspruchsbescheids durch den Anwalt zu verlangen. Der rechtliche Widerstand gegen das Armuts- und Ausgrenzungsgesetz Hartz IV und gegen die mangelhafte Praxis der &Auml;mter soll offensichtlich mit einer &ouml;konomischen Walze platt gemacht werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pressrelations.de\/new\/standard\/result_main.cfm?aktion=jour_pm&amp;r=404469\">Presserelations<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Linke klagen wegen Ein-Euro-Jobbern<\/strong><br>\nSetzt der Bezirk Hamburg-Mitte ohne Rechtsgrundlage Ein-Euro-Jobber ein, um Gr&uuml;n- und Parkanlagen zu pflegen? Das behauptet zumindest die Linkspartei. Am Mittwoch erstattete sie Strafanzeige wegen Rechtsbeugung durch die verantwortlichen Mitarbeiter verschiedener Beh&ouml;rden in der Hansestadt. Die Klage fu&szlig;t auf mehreren kleinen Anfragen des Linke-Bezirksabgeordneten Ronald Wilken. Dieser hatte eine Auskunft vom Bezirksamt zur Anzahl der Ein-Euro-Jobber im Garten- und Landschaftsbau gefordert. Zudem fragte er nach einer Begr&uuml;ndung f&uuml;r deren Einsatz. Die Antwort verbl&uuml;ffte nicht nur Wilken. Von 92 Arbeitskr&auml;ften zur Pflege des Stadtgr&uuml;ns sind demnach 83 Personen Ein-Euro-Kr&auml;fte, die &uuml;ber verschiedene Besch&auml;ftigungstr&auml;ger eingesetzt werden. Ort und Art ihrer Arbeit werden zwischen dem Bezirksamt Hamburg-Mitte und dem jeweiligen Besch&auml;ftigungstr&auml;ger verabredet. Die T&auml;tigkeiten der neun sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigten und ihrer 83 Hartz-IV-Kollegen unterscheiden sich kaum voneinander.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/03-26\/043.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Papst wusste von weiterem Missbrauchsfall in den USA<\/strong><br>\nIm Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche gibt es neue Vorw&uuml;rfe gegen Papst Benedikt XVI.. Wie die Zeitung &ldquo;New York Times&rdquo; am Mittwoch unter Berufung auf Kirchenakten berichtete, hat der damalige Kardinal Joseph Ratzinger in den 1990er Jahren nichts gegen einen Priester unternommen, der in den USA mutma&szlig;lich bis zu 200 geh&ouml;rlose m&auml;nnliche Jugendliche missbraucht hatte. Der Vatikan wies den Vertuschungsvorwurf zur&uuml;ck.<br>\nAus den bisher geheimen Dokumenten geht dem Bericht zufolge hervor, dass Ratzinger Ender der 1990er Jahre als Pr&auml;fekt der Glaubenskongregation vom damaligen Erzbischof von Milwaukee &uuml;ber den Fall informiert wurde, doch darauf nicht reagierte. Zudem soll sich der betroffene Priester 1996 auch selbst in einem Brief an den sp&auml;teren Papst gewandt haben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1269448150079\/New-York-Times-Papst-wusste-von-weiterem-Missbrauchsfall-in-den-USA\">Standard<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2010\/03\/25\/world\/europe\/25vatican.html?ref=global-home\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>FDP-Ideologie: Der B&uuml;rger, wie ihn Westerwelle sich w&uuml;nscht<\/strong><br>\nDer FDP-Chef hat ein merkw&uuml;rdiges Verst&auml;ndnis vom B&uuml;rgertum. Wer nicht zu seiner Klientel geh&ouml;rt, verdient es nicht, dazu gez&auml;hlt zu werden. Ein Irrglaube!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2010-03\/westerwelle-fdp-buergertum-bourgeoise?page=all&amp;print=true\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Untersuchungsausschuss im Saarland &ndash; Jamaika &ldquo;riecht nach Korruption&rdquo;<\/strong><br>\nEin Unternehmer spendete an CDU, FDP und Gr&uuml;ne. Bei den Gr&uuml;nen wussten nur wenige Vertraute des Landesvorsitzenden Ulrich von der Megaspende.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/jamaika-riecht-nach-korruption\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Neumann will Online bei ARD und ZDF begrenzen<\/strong><br>\nAuf dem Mediengipfel in Berlin pl&auml;diert Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) f&uuml;r die Begrenzung der Online-Auftritte der von ARD und ZDF. Tageszeitungen seien durch sinkende Leserzahlen aber auch durch die Internet-Konkurrenz der geb&uuml;hrenfinanzierten Sender gef&auml;hrdet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/webwelt\/article6917185\/Neumann-will-Online-bei-ARD-und-ZDF-begrenzen.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung M.R.:<\/strong> Und weiter unten sind richtig aussagekr&auml;ftige Leserbriefe.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>&ldquo;jungbewegt&rdquo;: Wirksame F&ouml;rderung von Kinder- und Jugendengagement<\/strong><br>\nBerlin wird sich als eine von drei Modellregionen am bundesweiten Bildungsprojekt der Bertelsmann Stiftung &ldquo;jungbewegt&rdquo; beteiligen. Bildungssenator Prof. Dr. E. J&uuml;rgen Z&ouml;llner und Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, unterzeichneten dazu am 24. M&auml;rz 2010 eine Kooperationsvereinbarung. Ziel des Projektes ist es, mehr Kindern und Jugendlichen die M&ouml;glichkeit zu geben, aktiv zu werden. Eigenes Engagement f&ouml;rdert die Pers&ouml;nlichkeitsbildung junger Menschen und vergr&ouml;&szlig;ert ihre Chancen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Kinderg&auml;rten, Schulen und Jugendorganisationen sollen durch umfangreiche Fortbildungen, praxisnahe Konzepte und Materialien und durch neue lokale B&uuml;ndnisse bei der F&ouml;rderung von Engagement unterst&uuml;tzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-20279944-3BD5DD96\/bst\/hs.xsl\/nachrichten_100494.htm\">Bertelsmann Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und die gro&szlig;e Masse der Kinder und Jugendlichen sitzt passiv vor den RTL-Programmen und l&auml;sst sich das Gehirn zukleistern. Und die Bertelsmann Stiftung schafft mit solchen Projekten ein positives Image f&uuml;r den Bertelsmann-Medien-Konzern. So etwas kann man nur Heuchelei nennen, und der Berliner Bildungssenator spielt bei diesem Doppelspiel anstandslos mit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Milit&auml;rreklame illegal<\/strong><br>\nBundestagsgutachten wertet Werbungseinsatz von Jugendoffizieren in Schulen als rechtswidrig. Die Linke fordert den Abzug der PR-Truppe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/03-26\/050.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Uni-Sklaven, vereinigt euch!<\/strong><br>\nDie deutschen Universit&auml;ten halten sich Tausende hoch qualifizierter Wissenschaftler, die als Privatdozenten oder au&szlig;erplanm&auml;&szlig;ige Professoren ein k&uuml;mmerliches Dasein fristen. Unser Autor Helmut Pape ist einer von ihnen. Ihm platzt hier der Kragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/13\/C-Unisklaven?page=all&amp;print=true\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Ex-Profi Rau rechnet ab: &laquo;Fu&szlig;ball eine Scheinwelt&raquo;<\/strong><br>\nEin Jahr nach seinem Abschied vom Profi-Fu&szlig;ball hat Ex-Nationalspieler Tobias Rau kritisch Bilanz gezogen und den &laquo;extremen Leistungsdruck&raquo; f&uuml;r sein fr&uuml;hes Karriereende verantwortlich gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.westline.de\/fussball\/erstebundesliga\/Ex-Profi-Rau-rechnet-ab-Fussball-eine-Scheinwelt-;art602,98514\">westline<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Kundus-Bombardement erreicht die Kanzlerin; R&uuml;cktritt des HRE-Chefs; Debatte um Exportorientierung; IWF als Alibi; Bluff mit der Bankenabgabe; Selbstanzeige eines Superreichen; Rettungsschirm f&uuml;r Kommunen; Verdienstentwicklung; Linke schlagen Rechte; Hartz IV und Ein-Euro-Jobber; Papst wusste von Missbrauch; die B&uuml;rger des Herrn Westerwelle; Jamaika riecht nach Korruption; Bertelsmanns Doppelspiel; Milit&auml;rreklame illegal; Uni-Sklaven;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4955\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4955","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4955","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4955"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4955\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4963,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4955\/revisions\/4963"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4955"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4955"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4955"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}