{"id":49550,"date":"2019-02-25T09:00:41","date_gmt":"2019-02-25T08:00:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49550"},"modified":"2021-10-09T12:07:31","modified_gmt":"2021-10-09T10:07:31","slug":"leserbriefe-zu-merkel-mies-bezahlten-antisemitismusvorwuerfen-framing-bei-der-ard-und-gelbwesten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49550","title":{"rendered":"Leserbriefe zu Merkel, mies Bezahlten, Antisemitismusvorw\u00fcrfen, Framing bei der ARD und Gelbwesten"},"content":{"rendered":"<p>Dies klingt nach einer bunten Zusammenstellung, aber wie so vieles, sind auch diese Themen irgendwie verflochten, da sie alle im weitesten Sinne mit Manipulation und der Besetzung von Begriffen zu tun haben.  Obwohl das Ph&auml;nomen nicht neu ist, muss man als Leser\/Konsument immer mehr aufpassen und sich immer fragen, was die Schreibenden vielleicht beabsichtigen k&ouml;nnten, und dies mit den eigenen Erfahrungen abgleichen.  So k&ouml;nnen und sollten die werten Leser auch an die folgenden und sonstigen Texte auf den NachDenkSeiten herangehen, aber das ist ja wahrscheinlich selbstredend.  Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief zu &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49420\">M&uuml;nchen. Stehende Ovationen f&uuml;r Merkel. F&uuml;r was denn? Von wem denn?<\/a>&ldquo;<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter liebe Herr M&uuml;ller!<\/p><p>Haben Sie herzlichen Dank f&uuml;r Ihre Einsch&auml;tzung der Merkelschen MSK-Rede. Sie bot in der Tat nichts als den Inbegriff derjenigen Aufr&uuml;stungs- und Feldzugspl&auml;ne, garniert mit den abstrusesten Verschw&ouml;rungstheorien, die uns das ganze Wochenende vom gesamten Mainstream um die Ohren gehauen wurden. Den Gipfel erklomm dabei wieder einmal der WDR-&bdquo;Presseclub&ldquo; (Dlf-&bdquo;Kontrovers&ldquo; konnte ich mir heute Vormittag nicht mehr antun; es sollte mich schwer wundern, wenn dort substantiell etwas anderes zu h&ouml;ren gewesen w&auml;re). Am lautesten krakeelten dabei die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen, die Vertreter von &bdquo;Welt&ldquo; und &bdquo;Spiegel&ldquo; &ndash; gar mit der Behauptung, die Ru&szlig;l&auml;ndische F&ouml;deration w&uuml;rde (West-)&bdquo;Europa&ldquo; seit Jahrzehnten &bdquo;atomar bedrohen&ldquo;, also mit einem Erstschlagsszenario (wie es eher umgekehrt seit den 80er Jahren von Washingtoner Falken f&uuml;r Europa angedacht wird).<\/p><p>Die legitimen (Sicherheits-)Interessen Ru&szlig;lands spielen nicht einmal mehr pro forma eine Rolle; man fordert knallhart den Aufbau einer EU-Aggressionsstreitmacht f&uuml;r globale Interventionen, nat&uuml;rlich nuklear best&uuml;ckt (man h&ouml;rt heraus: Taktisch-nuklear, erstschlagsf&auml;hig), um nicht auf die Trumpsche Unzuverl&auml;ssigkeit angewiesen zu sein (Moskau-Marionette!) &ndash; jedenfalls bei denjenigen imperialen Vorhaben, die vor allem westeurop&auml;ischen Interessen n&uuml;tzen.<\/p><p>Eine Frau Sauerbrey vom Tagesspiegel erkl&auml;rte China gleich mit zu einer raketenfuchtelnden Zwergennation ohne jedwede &ouml;konomische Bedeutung. Die Spiegel-Vertreterin br&uuml;stete sich mit dem Propaganda-Erfolg: Dank ihres und des restlichen Maintreams jahrelangen Trommelfeuers w&auml;ren jetzt immerhin schon 43% der Bundesb&uuml;rger einer Militarisierungs- und Hochr&uuml;stungspolitik &bdquo;nicht mehr grunds&auml;tzlich abgeneigt&ldquo;.<\/p><p>Kurzum: Die Narration wird immer plakativer und dabei immer l&auml;cherlicher. Der p&ouml;hse Ru&szlig;&lsquo; wird, wenn wir ihn nicht mit starker Faust daran hindern (und z.B. die europ&auml;ische Infrastruktur panzertauglich ausbauen), schon morgen fr&uuml;h bis an den Atlantik durchmarschieren und uns alle zu unterdr&uuml;ckten Kreml-Sklaven machen. Weil das eben seine Natur, seine Art w&auml;re. Denn irgendeine rationale Begr&uuml;ndung, warum Moskau &uuml;ber seine eigenen Sicherheitsinteressen hinaus irgendjemanden westlich der Ostsee-Schwarzmeer-Linie &bdquo;bedrohen&ldquo; sollte, habe ich von diesen Herrschaften noch nirgendwo geh&ouml;rt. Die Motive zu dieser Hetze werden also neben wirtschaftlichen Interessen durch Verflechtungen des Mainstream mit dem MIK in plattem Rassismus und V&ouml;lkerha&szlig; zu finden sein, wie er schon zu Tagen des Krim-Kriegs <a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/der-ewige-zankapfel\">bei den westlichen Imperialisten und Zeitungsmachern tobte<\/a>.<\/p><p>Interessant sind dieser Tage ja auch die allgegenw&auml;rtigen Versuche des Mainstreams, die heutige Ukraine 5 Jahre nach dem Maidan-Massaker zu einer Mustersch&uuml;lerin in Sachen Rechtsstaat, B&uuml;rgerrechte und Demokratie zu verkl&auml;ren, also den Maidan-Mythos zu einer Erfolgsgeschichte aufzublasen, die nur von den immer noch herrschenden &bdquo;roten&ldquo; (sozialistischen, pro-russischen) Alt-Eliten konterkariert w&uuml;rde. Innere Widerspr&uuml;che bei dieser Erz&auml;hlung interessieren die Herrschaften vom schreibenden Gewerbe nicht. Als Beispiele seien hier genannt der gestrige &bdquo;Weltspiegel&ldquo; und dieser gr&uuml;ne taz-Artikel, der einfach nicht verstehen kann, da&szlig; die Alt- und Neu-&bdquo;Wei&szlig;en&ldquo;, die sich (und alle gr&uuml;nen linksliberalen Maidan-Held*innen) da bekriegen, eben Teil der NEUEN &bdquo;Eliten&ldquo; sind, die 2014 vom Westen <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Archiv-Suche\/!5570765&amp;s=Ukraine\/\">an die Macht geschossen wurden<\/a>.<\/p><p>Die NachDenkSeiten bleiben auch dieser Tage einer der wenigen Lichtblicke, das gegen die tobende Mainstream-Propaganda und Kriegshetze anleuchtet. <\/p><p>Mit vielen herzlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nIhr Matthias Jehsert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief zu &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49433\">Frauen schuften f&uuml;r uns zum Lohn von ca. 13 Cent pro Stunde<\/a>&ldquo;<\/strong><\/p><p>Hallo Nachdenkseiten,<\/p><p>w&auml;hrend ich gerade Rainer Mausfeld lausche, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49433\">erscheint ihr Artikel<\/a> den ich sofort lese, wobei mich ein schlechtes Gewissen beschleicht.<\/p><p>So, so &ndash; und jetzt? Wer ist denn f&uuml;r diese skandal&ouml;sen Strukturen tats&auml;chlich verantwortlich? Wer vereinbart vertraglich die systematische Ausbeutung der N&auml;herinnen? <\/p><p>Soll ich beim n&auml;chsten Bekleidungseinkauf an der Kasse den Kaufpreis verdoppeln, und die Kassiererin darum bitten den Mehrbetrag an die N&auml;herinnen zu &uuml;berweisen? <\/p><p>Wohl kaum!<\/p><p>Ich lebe seit ein paar Jahren in M&ouml;nchengladbach, fr&uuml;her DAS Textilproduktionszentrum inkl. Textilmaschinenfertigung in NRW, auch deutsches Manchester genannt.<\/p><p>Wurde alles geschlossen und die Arbeitspl&auml;tze dorthin verlagert, wo menschliche Arbeitskraft billiger zu haben ist bzw. lukrativer auszubeuten ist.<\/p><p>Wer ist f&uuml;r diese Prozesse verantwortlich?<\/p><p>Ehrbare Kaufleute sicherlich nicht, sondern profitgierige Fabrikanten\/Manager, die ohne jede wirksame Beschr&auml;nkungen durch die Politik ihr Unwesen trieben und treiben.<\/p><p>Eine Bekannte kaufte neulich eine Winterjacke einer bekannten Edelmarke f&uuml;r 160 &euro;. Im Einn&auml;her fand sie dann den Hinweis: Made in China.<\/p><p>Wer hat damit einen satten Profit eingefahren?<\/p><p>Noch eine schlechte Nachricht: Sobald die im Bericht erw&auml;hnten N&auml;herinnen h&ouml;here L&ouml;hne erk&auml;mpft haben, werden sie erfahren, dass M&ouml;nchengladbach sich &uuml;berall dort wiederholt, wo der neoliberale Kapitalismus sein Unwesen treibt und der Markt letztlich f&uuml;r die Menschen alles zum Schlechtesten regelt.<\/p><p>In der hiesigen Lebensmittelbranche verh&auml;lt es sich &auml;hnlich. F&uuml;r die unertr&auml;gliche Massentierhaltung werden letztlich die Verbraucher\/innen verantwortlich gemacht, nicht unt&auml;tige und unf&auml;hige Politiker\/innen sowie gierige Lebensmittelketten.<\/p><p>Das Spielchen funktioniert perfekt! Die Klima-Sch&uuml;lerstreiks werden in den n&auml;chsten Tagen disziplinarisch abgew&uuml;rgt, wetten? Wo k&auml;men wir sonst hin? <\/p><p>Parieren, konsumieren und &ldquo;fun&rdquo; sind die akzeptierten Aktivit&auml;ten, davon konnte ich mich am Samstag in D&uuml;sseldorf bei #aufstehen mit rd. 200 Teilnehmer\/innen pers&ouml;nlich &uuml;berzeugen. <\/p><p>Dazu ein kurzer (von Max Uthoff geklauter) Witz: Treffen sich 2 Linke und sind einer Meinung.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAdalbert Olma<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Zu den aktuellen Auseinandersetzungen um die Verleihung des G&ouml;ttinger Friedenspreises<\/strong><\/p><p><strong>3. Leserbrief <\/strong><\/p><p>Hexenjagd.  G&ouml;ttingen.<\/p><p>Die <em>J&uuml;dische Stimme f&uuml;r einen gerechten Frieden in Nahost<\/em> soll, so h&ouml;ren wir, in diesem Jahr den G&ouml;ttinger Friedenspreis nicht erhalten. Die Initiative, so hei&szlig;t es, unterst&uuml;tze die BDS-Kampagne &ndash; Boycott, Divestment and Sanctions -, und diese Kampagne sei <em>antisemitisch<\/em>. Man kann &uuml;ber den politischen Zweck und den Sinn dieser Kampagne unterschiedliches denken. Der Verfasser z.B. lehnt sie f&uuml;r sich ab: zu nah scheint sie ihm, bei oberfl&auml;chlicher Betrachtung, anderen Boykottaufrufen aus der deutschen Geschichte. Wohlgemerkt: bei fl&uuml;chtigem Blick von au&szlig;en. Wenn man sich auch nur wenige Minuten mit der Sache befa&szlig;t, so wird schnell der historische Bezugspunkt der Boykottbewegung deutlich. Ein Referenzpunkt ist die Boykottbewegung gegen das Rassistenregime in S&uuml;dafrika, welche damals von der Mehrheit der schwarzen Bev&ouml;lkerung und dem ANC mit Nachdruck gefordert und unterst&uuml;tzt wurde, obgleich sie selbst davon unmittelbar betroffen waren. Von daher wird schnell deutlich, da&szlig; die gegenw&auml;rtige BDS-Bewegung nicht gegen <em>Israel<\/em> als einen demokratischen Staat gerichtet ist oder gar gegen <em>die Juden<\/em>, sondern gegen die rassistische Politik der gegenw&auml;rtigen rechtsextremen Regierung und gegen die systematische Unterdr&uuml;ckung der pal&auml;stinensischen Bev&ouml;lkerung. Zugleich orientiert sie sich am Recht auch der Pal&auml;stinenser auf Selbstbestimmung. Ob diese Kampagne antisemitisch ist, dar&uuml;ber kann sich jeder selbst ein Bild machen, indem er sich mit den Webseiten der entsprechenden Organisationen oder wahlweise auch mit den Ver&ouml;ffentlichungen der <em>J&uuml;dischen Stimme<\/em>  auseinandersetzt. Man wird jedenfalls lange suchen m&uuml;ssen, um in unserer Welt von heute einen Konflikt zu fnden, bei dem ein Volk mit solcher Hartn&auml;ckigkeit seiner Rechte beraubt wird, der sich &uuml;ber einen solch langen Zeitraum hinzieht &ndash; mittlerweile sind es mehr als 60 Jahre &ndash; und bei dem die Politik der Unterdr&uuml;ckung und der Erniedrigung so systematisch straffrei bleibt, indem sie von den vier, f&uuml;nf m&auml;chtigsten westlichen Staaten bedingungslos unterst&uuml;tzt wird.<\/p><p>Die Substanz und der Kern des Konfliktes ist die Besatzung, die Vertreibung vieler Hunderttausender von Menschen, die Entrechtung und der Landraub. Es geht bei diesem Konflikt nicht um `Sicherheit&acute; der einen, angeblich allseits bedrohten Seite. Wirkliche Sicherheit m&uuml;&szlig;te ja etwas zweiseitiges sein. Es geht bei diesem Konflikt im Kern um das politische Ziel eines Gro&szlig;israel und der Einverleibung der besetzten Gebiete. Dies ist keineswegs die geheime Absicht der gegenw&auml;rtig in Israel regierenden rechtsextremen und nationalreligi&ouml;sen Kreise; es ist vielmehr deren in diversen Publikationen und B&uuml;chern offen dargelegte `Utopie&acute;. Entrechtung und Vertreibung sind mit dieser schlechten Utopie untrennbar verbunden. Ein gerechter Frieden, in dem beide Seiten zu ihrem Recht &ndash; und Land &ndash; kommen, w&auml;re innerhalb dieser Vorstellungswelt der GAU. Untrennbar mit dieser Politik verbunden ist auch ein grandioser medialer, propagandistischer und politischer Aufwand, mit dem versucht wird, Kritik an dieser Politik zu besch&auml;digen, zu diffamieren und zu eliminieren. Das betrifft keineswegs nur die BDS-Kampagne, sondern z.B. auch die Organisation <em>Breaking the Silence<\/em>, in der israelische SoldatInnen von ihren Eins&auml;tzen und Erfahrungen berichten, es betrifft die Nakba-Ausstellungen zur Vertreibung der Pal&auml;stinenserInnen Ende der 40er Jahre oder eben auch <em>die J&uuml;dische Stimme f&uuml;r einen gerechten Frieden<\/em>. <\/p><p>Das Hauptvehikel, um Kritik abzuw&uuml;rgen, ist dabei der Vorwurf des Antisemitismus. <em>Berechtigte Kritik an Israel ist selbstverst&auml;ndlich erlaubt<\/em>, schreit man uns entgegen. Lediglich Kritik, die in Wahrheit nur die Maske des Antisemitismus sei &ndash; die sei nicht erlaubt. Fragt man dann nach, was denn eine <em>berechtigte Kritik<\/em> an Israel w&auml;re, so erntet man Schweigen. So stellt sich heraus, da&szlig; es eine berechtigte Kritik an Israel gar nicht gibt. Jede Kritik, sobald sie sich <em>ausspricht<\/em>, ist unberechtigt und daher <em>antisemitisch<\/em>. Die israelische Rechte funktionalisiert, benutzt und gebraucht den Holocaust, um Kritik an ihrer Politik obsolet zu machen. <\/p><p><em>Der Weg des Friedens ist dem Weg des Krieges vorzuziehen<\/em>, sagte Jitzhak Rabin, der fr&uuml;here israelische Ministerpr&auml;sident. Er hatte sich f&uuml;r die Osloer Vertr&auml;ge mit den Pal&auml;stinensern engagiert, die eine schrittweise R&uuml;ckgabe der besetzten Gebiete vorsahen. Daf&uuml;r bekam er, gemeinsam mit Yassir Arafat, den Friedensnobelpreis verliehen. Im November 1995 wurde er in Tel Aviv ermordet &ndash; keineswegs von einem Einzelt&auml;ter. Vorangegangen war der Tat eine extreme und entgrenzte Propagandakampagne, in der Rabin als `Nazi&acute; tituliert wurde, der `unser Land weggeben&acute; will. Unter Bezugnahme auf eine l&auml;ngst verstaubte Gesetzesvorschrift aus der Mischna wurde Jitzhak Rabin als ein `Rodef&acute; bezeichnet &ndash; ein Jude, der das Leben oder das Eigentum eines anderen Juden gef&auml;hrde und den man deshalb t&ouml;ten m&uuml;sse. Bevor Jigal Amir die t&ouml;dlichen Sch&uuml;sse auf den Ministerpr&auml;sidenten abgab, vergewisserte er sich bei seinem Rabbiner, ob Rabin tats&auml;chlich ein `Rodef&acute; sei und also get&ouml;tet werden m&uuml;sse. Einer der F&uuml;hrer der Hetze und der politischen Kampagne gegen Jitzhak Rabin war Benjamin Netanjahu. Ein R&uuml;ckzug auf die Grenzen von 1967 war im Weltbild dieser Fanatiker ein <em>R&uuml;ckzug auf die Grenzen von Auschwitz<\/em>. <\/p><p>Die j&uuml;dischen Schriften, das Pentateuch, die Mischna bzw. der Talmud, waren f&uuml;r Rabin die Inspirationsquellen f&uuml;r seine Politik der Auss&ouml;hnung. Der j&uuml;dische Begriff der Vers&ouml;hnung hatte dabei eine wichtige Rolle. Die israelischen Rechten und die `Nationalreligi&ouml;sen&acute; haben, &auml;hnlich wie das der `Islamische Staat&acute; mit dem Koran tat, aus dem Heiligen Werk einen Kampfkodex gemacht, der haupts&auml;chlich dazu dient, den Kampf gegen den Feind zu legitimieren. Mit dem Judentum als einer reichen und vielgestaltigen Religion hat die gegenw&auml;rtig in Israel herrschende Machtclique nichts zu tun. Auch die j&uuml;dischen Gemeinden in Deutschland &ndash; einst souver&auml;ne Vertretungen der Menschen j&uuml;dischen Glaubens in unserem Land &ndash; wurden, mittels zahlreicher Auseinandersetzungen und zum Teil heftiger Personalk&auml;mpfe, mehr oder weniger zu Erf&uuml;llungsgehilfen und Au&szlig;enposten des israelischen Au&szlig;enministeriums degradiert. Evelyn Hecht-Galinski, die Tochter des fr&uuml;heren Vorsitzenden der Berliner J&uuml;dischen Gemeinde und des Zentralrats der Juden in Deutschland, kann, inzwischen selbst eine Verfemte, zu diesen Vorg&auml;ngen einiges sagen, ebenso wie Rolf Verleger, vormals ebenfalls Mitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland. <\/p><p>Zur Absicherung ihrer Politik bedient sich die israelische Rechte einer emp&ouml;renden Gleichsetzung, die schlicht und einfach falsch ist, n&auml;mlich der Gleichsetzung: israelische Regierung = Israel = Judentum bzw. `die Juden&acute;, so da&szlig; also, wer Netanjahu oder den neuen Au&szlig;enminister Katz kritisiert, `das Judentum&acute; und `die Juden&acute; kritisert und also antisemitisch ist &ndash; <em>eindeutig antisemitisch<\/em> oder <em>unzweiifelhaft antisemitisch<\/em>, wie es gem&auml;&szlig; der stereotypen Sprachregelung hei&szlig;t . Denn Zweifel, Einspruch oder Fragen sind nicht erlaubt. Der Gebrauch dieser Gleichsetzung funktioniert prim&auml;r &uuml;ber Einsch&uuml;chterungen und <em>Angriffe gegen Einzelpersonen<\/em>. Das ist immer das Kennzeichen rechter und rechtsextremer Politik: Einzelpersonen oder Gruppen von Personen werden bek&auml;mpft; nicht eine politische Struktur oder gesellschaftliche Verh&auml;ltnisse werden bek&auml;mpft, sondern Einzelpersonen werden an den Pranger gestellt und geext. Wesentlich l&auml;uft dies &uuml;ber Einsch&uuml;chterungen, Drohungen und das Strippen ziehen hinter den Kulissen. <\/p><p>Vielen ist nicht klar, wie sehr auf diese Weise das geistige Klima in unserer Stadt und dar&uuml;ber hinaus schon zusammengeschrumpft ist. Die schnellen Reaktionen des Oberb&uuml;rgermeisters und der Unipr&auml;sidentin, die daf&uuml;r pl&auml;dieren, den Preis jetzt lieber nicht zu verleihen, legen daf&uuml;r ein trauriges Zeugnis ab. In M&uuml;nchen gibt es bereits einen Stadtratsbeschlu&szlig;, demgem&auml;&szlig; eine Diskussion &uuml;ber die BDS-Kampagne in st&auml;dtischen R&auml;umen untersagt wird. Wohlgemerkt: nicht die Propagierung eines Boykottaufrufs in &ouml;ffentlichen R&auml;umen wird untersagt, sondern <em>jegliche Diskussion dar&uuml;ber<\/em>. Auf diese Weise kann dann jede (unliebsame) Veranstaltung zu Israel\/ Pal&auml;stina verboten werden, weil ja <em>nicht ausgeschlossen werden kann, da&szlig; dabei BDS zur Sprache kommt<\/em>.<\/p><p>Gegen ein solches Verbot gibt es nur eines: man mu&szlig; &uuml;ber BDS diskutieren &ndash; und zwar unabh&auml;ngig davon, was man dar&uuml;ber denkt. Bei einer solchen Diskussion k&auml;men dann &ndash; m&ouml;glicherweise &ndash; auch Themen wie Besatzung, Milit&auml;rgewalt, Zerst&ouml;rung von Olivenhainen und dergleichen mehr zur Sprache, die ja den Ausgangspunkt der BDS-Kampagne bilden. Und genau das soll durch das Verbot verhindert werden. &Ouml;ffentlichkeit hat etwas mit offen zu tun. Und wer in einem offenen Geistesklima leben m&ouml;chte und dar&uuml;ber hinaus anerkennt, da&szlig; Menschenrechte und Sicherheit f&uuml;r alle Beteiligten gelten und nicht nur f&uuml;r eine Seite, der wird sich gegen solche Geisteszumutungen zur Wehr setzen &ndash; statt den B&uuml;ckling zu markieren, was leider so oft geschieht. Courage bedeutet in diesem Fall, nicht mitzuschreien, sondern den oktroyierten Zwang zum Verdikt zur&uuml;ckzuweisen. Denn Ha&szlig; ist dort, wo die Zuschreibung sich der Diskussion und der Reflexion verweigert. <\/p><p>Stefan Schmitt<\/p><p><strong><a href=\"http:\/\/der-semit.de\/goettinger-ob-koehler-und-uni-praesidentin-beisiegel-knicken-vor-zentralrat-der-juden-ein\/\">Hierzu auch<\/a>, angef&uuml;gt von Moritz M&uuml;ller.<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Leserbriefe zu &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49466\">Wer den Zustand der ARD besch&ouml;nigt, wird ihre Glaubw&uuml;rdigkeit noch weiter besch&auml;digen<\/a>&ldquo;<\/strong><\/p><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ein gro&szlig;artiger, aufkl&auml;render Beitrag zum Thema Meinungsmache und Volksverdummung durch &ouml;ffentlich-rechtliche Medien! <\/p><p>Es w&auml;re doch Aufgabe der Kontrollgremien, die es ja gibt, das Thema aufzunehmen, aber dort sitzen ja die Verantwortlichen f&uuml;r den Niedergang der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien. Denken Sie nur an die unselige T&auml;tigkeit eines Kurt Beck. Ich sehe keine Besserung, eher das Gegenteil.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nLothar Riegel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>die Analyse der &ldquo;Leistung&rdquo; der ARD durch Herrn M&uuml;ller halte ich f&uuml;r absolut zutreffend.<\/p><p>Ich bin einer von denen, die den Fernseher nicht mehr einschalten. Die Propaganda ist unertr&auml;glich. Dank dagegen den &ldquo;Nachdenkseiten&rdquo;.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;,<br>\nH. Polster<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Zur Framing Studie &uuml;ber die ARD<\/p><p>&bdquo;Garantiert lanolinfrei&ldquo;<\/p><p>Die grundlegend falsche gelegte Basis des Bem&uuml;hens um eine positive Wahrnehmung der ARD ist die Annahme, die B&uuml;rger w&uuml;rden von &bdquo;<em>unserem<\/em>&ldquo; Rundfunk reden: wir &bdquo;<em>erm&ouml;glichen uns<\/em>&ldquo; einen &bdquo;<em>gemeinsamen, freien Rundfunk<\/em>&ldquo;. Diese Entscheidung&nbsp; wird &bdquo;<em>von uns getragen<\/em>&ldquo;.&nbsp; Das Programm wird &bdquo;<em>von uns gestaltet<\/em>&ldquo; .&nbsp; Die ARD &bdquo;<em>existiert einzig und allein f&uuml;r uns<\/em>&ldquo; usw.<\/p><p>W&uuml;rden die Menschen das empfinden, was nach dieser Anleitung&nbsp; ( als neues Framing , als &bdquo;Gehirnw&auml;sche)) auf uns wohl zukommen wird, br&auml;uchten wir diese Untersuchung nicht!&nbsp;<\/p><p><em>&ldquo;Sondern, die ARD ist die Gesellschaft: Wir sind Ihr! Es handelt sich bei der ARD und den B&uuml;rgern nicht um getrennte Entit&auml;ten&ldquo;<\/em><\/p><p>Man fragt sich, ob hier ein Programm f&uuml;r das Kabarett entworfen wurde.<\/p><p>Die Taktik ist klar: Man hat sich kritische Studien &uuml;ber den &Ouml;ffentlichen Rundfunk angesehen und stets das Gegenteilige, sozusagen positiv, formuliert. Die Macher dieses Werkes sehen da ja auch:&nbsp;<\/p><p><em>&ldquo;Durch den Begriff wird Distanz (&Ouml;ffentlichrechtlich)&nbsp; geschaffen zwischen B&uuml;rgern und ARD &ndash; welcher B&uuml;rger sieht sich schon als &bdquo;Teil des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks&ldquo; oder gar als &bdquo;Teil einer &ouml;ffentlichrechtlichen Anstalt&ldquo;? Die so geschaffene Trennung befeuert das Framing der ARD als &bdquo;elit&auml;rer Gegenspieler des normalen B&uuml;rgers&ldquo; und als &bdquo;Selbstbedienungsladen des Politik und Medienadels&ldquo; ebenso wie dasjenige der ARD als den B&uuml;rger auf Linie bringenden &bdquo;Staatsfunk&ldquo;.<\/em><\/p><p>Der Begriff schafft Distanz!! Neusprech und schon ist alles in Ordnung. Dann brauchen wir an der Programmgestaltung, an einer wirklich demokratischen Aufsichtsratszusammensetzung, an den Berichten und den Nachrichten nichts mehr zu &auml;ndern.&nbsp;<\/p><p>Was z&auml;hlt denn ein Rundfunkgesetz, was z&auml;hlen Urteile, wie Informationen zu vermitteln sind. Wer wird denn von einem m&uuml;ndigen B&uuml;rger faseln. Wir (die ARD-Macher) brauchen freie Hand. Wenn das nicht gelingt: Neusprech! (Vielleicht haben wir das in der Schule nicht gelernt; &bdquo; framed&ldquo;, hei&szlig;t auch: &bdquo;verleumdet&ldquo;!)&aring;<\/p><p>Alles in Butter: Die B&uuml;rger spinnen, weil falsche Begrifflichkeiten gew&auml;hlt wurden. Einen Herrn Griffke wird&rsquo;s gefallen und den Politikern allemal.&nbsp;<\/p><p><em>&ldquo;Denn ein Rundfunk, der von allen finanziert wird, der ist auch f&uuml;r alle da&hellip;bis hin zu allen, die wissen und sich darauf verlassen, dass jeden Abend um 20 Uhr an der Tagesschau die Filterbubble zerplatzt.&rdquo;<\/em><\/p><p>Jetzt haben wir es schwarz auf wei&szlig;: an der Tagesschau zerbarst die Filterblase. Die Herren Klinkhammer, Br&auml;utigam und all die anderen, die so unerm&uuml;dlich in die t&auml;glichen Blasen stechen, leiden unter Halluzinationen.<\/p><p>Dieses Maunal unter Federf&uuml;hrung von Frau Wehling erinnert mich an etwas, das mein Freund &uuml;ber seinen Vater erz&auml;hlte. Da nach dem Krieg nicht verf&uuml;gbar, aber eigentlich unerl&auml;sslich, kreierte er f&uuml;r die Schuhcreme&nbsp; den Claim: &bdquo;Garantiert lanolinfrei.&ldquo;<\/p><p>Joachim Gro&szlig;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Danke lieber Herr M&uuml;ller, f&uuml;r diesen Beitrag &uuml;ber die &Ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. <\/p><p>F&uuml;r sehr irritierend halte ich die Aussage, dass der &Ouml;R &uuml;ber eine &nbsp;moralische Haltung verf&uuml;ge und wir, die Zuschauer sollten sich mit diesen moralischen Weltanschauungen nat&uuml;rlich auch identifizieren k&ouml;nnen.<\/p><p>Wenn Moral schon vorgeschrieben wird, oder behauptet wird, dieser oder jene Sender arbeite aus einer nat&uuml;rlich f&uuml;r alle g&uuml;ltigen Moral heraus, dann &ndash; denke &ndash; ich sind wir ganz weit weg vom Pluralismus, bzw. der Vielgestaltigkeit der menschlichen Weltanschauungen und Meinungen und ganz, ganz nah an dem, was die Nazi-Propaganda immer wollte: EINE Moral f&uuml;r Alle. Und wie diese Moral zu sein hat, bestimmte damals der &nbsp;Diktator &nbsp;Adolf Hitler und seine Helfershelfer aus Politik und Wissenschaft.<\/p><p>Und heute?&nbsp; Ich denke, dass sich da nicht viel ge&auml;ndert hat. Man nennt das Kind anders und verschweigt, dass die Journalisten, die in die Chefetage wollen, ganz dick mit den amerikanischen Think Tanks &nbsp;verbunden sein m&uuml;ssen, doch nicht nur die, sondern alle, damit immer sich gestellt ist, dass die &nbsp;amerikanische politische Meinung unters Volk gebracht wird, zumal unsere Bundeskanzlerin &ndash; als Marionette von Amerikas Gnaden &ndash; auf eine f&uuml;r sie gute Presse angewiesen ist. Journalismus ist eine Profession, die immer auch einen &ouml;ffentlichen Auftrag hat und frei sein muss von allen politischen Dogmen und Vorstellungen, was derzeit eben nicht mehr der Fall ist. Merkel hat zig-mal die Leit-Medien-Chef-Journalisten ins Kanzleramt eingeladen und beten, im Sinne der Regierung zu schreiben. Hat da jemand einen gro&szlig;en, &ouml;ffentlichen, demokratischen Aufschrei geh&ouml;rt?! Ich nicht!<\/p><p>Insofern ist dieses &bdquo;Framing Manual&ldquo; genau das, was es auch bei den Nazis schon gegeben hat: Interne Hinweise und Richtlinien, wie Journalisten zu arbeiten haben und die Nutzer so besoffen zu reden oder zu schreiben, dass sie nicht merken k&ouml;nnen, dass sie in Wahrheit einer riesengro&szlig;en Propagandamaschinerie ausgesetzt sind, die nach Krieg und kriegerischen Auseinandersetzungen nur so trieft. &nbsp;<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nKarola Schramm<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Die Nachdenkseiten sind da stark, wo sie uns t&auml;glich die sonst im Extremismus der Mitte untergehenden,&nbsp; wenigen die Perspektive von unten einnehmenden Medien zusammenstellen.&nbsp;<\/p><p>Die ergeben&nbsp; ein differenziertes Bild dar&uuml;ber.<\/p><p>Die Eigenbeitr&auml;ge der Redaktion und&nbsp; der Herausgeberschaft&nbsp; b&uuml;ndeln zwar oft gut gegen die Medien , die aus der Interessenlage von oben berichten. Dabei finde ich die Kritik an den &ouml;.-r. Medien durch Albrecht M&uuml;ller oft zu einseitig. Zu monomanisch. Ein Tag ntv, rtl&nbsp; oder sat1&nbsp; zeigt den massiven Unterschied. Ohne ARD und z.T ihre guten Regionalprogramme w&auml;re die Nachrichtenlage noch katastrophaler. Auf das&nbsp; ZDF und ihre Nachrichten und ihr gesamtes sonstige Programm trifft das eher &ouml;fter zu. Aber auch hier ist etwa bei Illner durchaus gelegentlich Interessantes zu Hintergrpnden zu erfahren.&nbsp;<\/p><p>Also differenziert links wie im&nbsp; Konzept angelegt , das reicht. Zu pauschale Medienschelte ist kontraproduktiv.&nbsp;<\/p><p>Dietich Horstmann&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werter Herr M&uuml;ller!&nbsp; <\/p><p>Zu den von Ihnen angef&uuml;hrten M&auml;ngeln des &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Rundfunks, kam aus meiner Sicht, heute in der Tagesschau ein Weiterer hinzu. Es wurde &uuml;ber den Wegwurf von Lebensmitteln berichtet. Man verstieg sich zu der Aussage, dass der &uuml;berwiegende Teil der Lebensmittel in privaten Haushalten vernichtet w&uuml;rde. Frei nach dem Motto, &ldquo;Es solle ja keiner mit Steinen werfen, wenn er im Glashaus sitzt!&rdquo;, wird dem B&uuml;rger das kritische Denken zu unserer Wegwerfgesellschaft ausgetrieben. Ich m&ouml;chte auch in Zweifel stellen, dass der &uuml;berwiegende Teil der Lebensmittel in privaten Haushalten vernichtet wird. Wenn ich mir allein das &Uuml;berangebot in der Lebensmittelbranche ansehe, kommen mir da arge Zweifel. In dem Beitrag wurde auch das Thema Containern angesprochen und es gab kritische Stimmen welche den Widerspruch aufzeigten, dass Containern bestraft wird, nicht aber das Wegwerfen von &ldquo;abgelaufenen&rdquo; Lebensmitteln. Mit der Bemerkung, &ldquo;Es wird aber weiterhin dabei bleiben, dass das Containern bestraft wird&rdquo;, schloss der Beitrag. F&uuml;r mich wird hier manipulativ, der &ldquo;Schwarze Peter&rdquo; von der Industrie auf den Verbraucher abgeschoben. <\/p><p>Mit frdl. Gr&uuml;&szlig;en<br>\nRalf Matthias, Hannover <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Zu Gelbwesten<\/strong><\/p><p>10. Leserbrief<\/p><p>Liebe NDS-Redaktion,<\/p><p>es sind nicht die R&uuml;peleien Einzelner, nicht die Steinewerfer und &ldquo;psychopathischen Berufsrandalierer&rdquo;, die die Demokratie gef&auml;hrden &ndash; das sind &ldquo;normale&rdquo; Kriminelle und Rechtsbrecher &ndash; wer hier die Demokratie gef&auml;hrdet, ist eine &uuml;bergeschnappte Obrigkeit, die in der Ma&szlig;losigkeit ihres selbstherrlichen Machtanspruches eine Handvoll von Gewalt&auml;tern begierig als Vorwand nutzt, um die Masse der gewaltlos Demonstrierenden zu verleumden. Damit wollen sie sich, zumindest vordergr&uuml;ndig, der Pflicht entziehen, sich deren Argumente anzuh&ouml;ren. In sch&ouml;nen Wahl- und Sonntagsreden werden durch Politiker &ldquo;die Werte unserer Demokratie&rdquo; wie eine Monstranz vor sich hergetragen, wenn der B&uuml;rger aber den Mund aufmacht und durch Demonstrationen und Protestaktionen kundtut, was ihm in seiner M&uuml;ndigkeit an den gesellschaftlichen Verh&auml;ltnissen missf&auml;llt, ist der Staatsmacht jedes Mittel recht, ihn mundtot zu machen. Mittels haarstr&auml;ubender gesetzlicher Neukonstruktionen werden dann die Demonstranten auch noch mit Terror-Aktivisten gleichgesetzt.<\/p><p>Mit lieben Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMichael Wrazidlo<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dies klingt nach einer bunten Zusammenstellung, aber wie so vieles, sind auch diese Themen irgendwie verflochten, da sie alle im weitesten Sinne mit Manipulation und der Besetzung von Begriffen zu tun haben. Obwohl das Ph&auml;nomen nicht neu ist, muss man als Leser\/Konsument immer mehr aufpassen und sich immer fragen, was die Schreibenden vielleicht beabsichtigen k&ouml;nnten,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49550\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-49550","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49550","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=49550"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49550\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49563,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49550\/revisions\/49563"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=49550"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=49550"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=49550"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}