{"id":49570,"date":"2019-02-25T15:20:05","date_gmt":"2019-02-25T14:20:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49570"},"modified":"2019-02-26T07:28:37","modified_gmt":"2019-02-26T06:28:37","slug":"putins-rede-und-die-deutschen-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49570","title":{"rendered":"Putins Rede und die deutschen Medien"},"content":{"rendered":"<p>Weil viele B&uuml;rger keine Originalquellen studieren, haben Medienkonzerne leichtes Spiel mit Verk&uuml;rzungen und Verzerrungen. Ein aktuelles Beispiel ist die j&uuml;ngste Rede des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin an die Nation und deren Rezeption in den gro&szlig;en deutschen Medien. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8394\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-49570-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190225_Putins_Rede_und_die_deutschen_Medien_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190225_Putins_Rede_und_die_deutschen_Medien_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190225_Putins_Rede_und_die_deutschen_Medien_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190225_Putins_Rede_und_die_deutschen_Medien_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=49570-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190225_Putins_Rede_und_die_deutschen_Medien_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190225_Putins_Rede_und_die_deutschen_Medien_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Zur Rede des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin an die Nation vom Ende letzter Woche ist bereits viel geschrieben worden. Da aber wegen erlebter medialer Verzerrungen das Vertrauen in die gro&szlig;en Medien beim Thema Russland schwer ersch&uuml;ttert ist, soll hier noch einmal n&auml;her auf die Rede und die mediale Rezeption eingegangen werden. <\/p><p>Dadurch sollen weder die Person Putin noch seine Politik von einer teils berechtigten Kritik abgeschirmt werden. Wohl aber soll hier (einmal mehr) ein Verzicht auf die allgegenw&auml;rtigen und groben Verzerrungen beim Thema Russland eingefordert werden. Diese medialen Verzerrungen behindern eine unverstellte und k&uuml;hle Meinungsbildung zu Russland. Diese Meinungsbildung soll keineswegs romantisierend sein &ndash; sie soll aber auch nicht blind vor Feindschaft sein.<\/p><p>Zun&auml;chst ist ein grunds&auml;tzliches Manko beim Medienumgang vieler B&uuml;rger festzustellen: der Verzicht auf das Studium der Originalquellen. Denn wenn die deutschen Medienkonsumenten die Putin-Rede (so, wie zahlreiche andere &Auml;u&szlig;erungen in der internationalen Politik) nicht selber studieren, machen sie sich zum Spielball der verk&uuml;rzten und verzerrten &bdquo;Interpretationen&ldquo; wichtiger Vorg&auml;nge durch die Massenmedien. Aktuell trifft dieser Befund auch auf die Reden des venezolanischen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro zu, deren Inhalte in gro&szlig;en deutschen Medien meist nur bruchst&uuml;ckhaft und &bdquo;interpretiert&ldquo; wiedergegeben werden. <\/p><p><strong>Quellenstudium gegen Propaganda<\/strong><\/p><p>Bei B&uuml;rgern, die sich durch Quellenstudium gegen Propaganda wappnen, h&auml;tten sich viele antirussisch gef&auml;rbte Redakteure l&auml;ngst die Z&auml;hne ausgebissen, auch die Kampagne zu Syrien h&auml;tte nicht eine so lange Zeit bestehen k&ouml;nnen. Da die gro&szlig;en Medien aber auf diese &ndash; im stressigen Alltag nachvollziehbare &ndash; &bdquo;Bequemlichkeit&ldquo; der meisten Leser vertrauen k&ouml;nnen, sehen sie kaum Gr&uuml;nde, ihre Meinungsmache zu bremsen. Erleichtert wird dieses Verhalten dadurch, dass der Originaltext nicht bereitgestellt wird, sondern meist nur selektiv zitiert wird. Dies ist eine Situation, in der man die Existenz von &bdquo;RT&ldquo; zu sch&auml;tzen lernt, denn der Sender hat die komplette Rede Putins hier auf Deutsch &uuml;bersetzt:<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/2f5bGCfu4kI\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p><strong>Medienurteil &uuml;ber Putin: &ldquo;Hochmut, Arroganz und Aggressivit&auml;t&rdquo;<\/strong><\/p><p>Gegen&uuml;ber Medienkonsumenten, die auf diese Quelle nicht zur&uuml;ckgreifen, kann die &bdquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&ldquo; aber die Rede als eine &bdquo;Aneinanderreihung leerer Versprechen und eine Demonstration der Schw&auml;che&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/putins-rede-an-die-nation-russlands-schwaeche-16051402.html\">bezeichnen<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Nicht ein einziges der realen sozialen und wirtschaftlichen Probleme, die Putin in seiner Rede angesprochen hat, ist neu. Und auch die Ank&uuml;ndigung, sie in naher Zukunft zu beseitigen, hat man von ihm schon vor Jahren geh&ouml;rt. Es wird kommen wie immer: Nichts wird sich &auml;ndern.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Der <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/putins-rede-zur-lage-der-nation-hochmut-arroganz-und.720.de.html?dram:article_id=441602\">Deutschlandfunk formuliert<\/a> seine Diffamierungen gleich in der &Uuml;berschrift: &ldquo;Hochmut, Arroganz und Aggressivit&auml;t&rdquo; sind jene Vokabeln, die der Sender mit der Putin-Rede verkn&uuml;pfen m&ouml;chte. Und die &bdquo;Augsburger Allgemeine&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/Moskau-und-der-Westen-Wie-aus-Freunden-Fremde-wurden-id53547651.html\">nutzt eine altbekannte Taktik<\/a>: Die Zeitung stapelt unbewiesene antirussische Vorw&uuml;rfe, um den Leser allein durch die  Quantit&auml;t zu &uuml;berrumpeln:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Die Annektierung der Krim, Giftanschl&auml;ge, abgeschossene Passagiermaschinen, die Komplizenschaft mit dem syrischen Diktator Baschar al-Assad, Menschenrechtsverletzungen und die Ausbremsung des demokratischen Wandels &ndash; tief best&uuml;rzt starren Deutschland und Europa auf Pr&auml;sident Putin, der die Eskalationsspirale immer schneller drehen l&auml;sst. Doch Entspannungspolitik setzt Vertrauen voraus. Und dass Wladimir Putin nicht gewillt ist, dieses zur&uuml;ckzugewinnen, macht er mit jeder seiner Aussagen deutlich.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Was hat Wladimir Putin in der Rede gesagt?<\/strong><\/p><p>Diesen Zitaten lie&szlig;en sich noch zahlreiche Beispiele hinzuf&uuml;gen. Doch interessanter ist, was der russische Pr&auml;sident tats&auml;chlich gesagt hat. Da ist zun&auml;chst die Dramaturgie der Rede aufschlussreich: Von den eineinhalb Stunden sprach Putin zu drei Vierteln &uuml;ber soziale Vorhaben im Inland &ndash; die westlichen Redakteure mussten sich also &uuml;ber eine Stunde Putins Pl&auml;ne zur Familienpolitik, zur Entwicklung der l&auml;ndlichen Gebiete oder zur schulischen Bildung anh&ouml;ren, bis er provozierend kurz und mit undiplomatischer H&auml;rte auf die Au&szlig;enpolitik zu sprechen kam. <\/p><p>Von den deutschen Zeitungen ist die &bdquo;Junge Welt&ldquo; positiv hervorzuheben, denn hier erf&auml;hrt man wenigstens die Eckpunkte des russischen Sozialprogramms und Putin kommt <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/349674.klare-ansage-mehr-rubel-sollen-rollen.html\">in dem Artikel<\/a> auch selber zu Wort: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Man kann die Menschen nicht betr&uuml;gen. Sie haben ein feines Gef&uuml;hl f&uuml;r Heuchelei und Herablassung ihnen gegen&uuml;ber, f&uuml;r jede Ungerechtigkeit. B&uuml;rokratische Tr&auml;gheit und Papierkrieg interessieren sie nicht. F&uuml;r die Menschen ist wichtig, was real getan wird, um ihr Leben und das ihrer Familien zu verbessern. Und zwar nicht irgendwann, sondern sofort&ldquo;, so Putin. Die Zeitung geht auch als eine der wenigen Stimmen konkret auf das russische Sozialprogramm ein:<\/p>\n<p>&ldquo;Diese taktischen Hintergr&uuml;nde eingerechnet, enth&auml;lt Putins Sozialprogramm f&uuml;r eine Zeit, in der nach au&szlig;en die Kanonen gez&auml;hlt werden, tats&auml;chlich bemerkenswert viel Butter. So soll das Kindergeld nicht nur erh&ouml;ht, sondern insbesondere der Kreis derer, die es beziehen k&ouml;nnen, stark ausgeweitet werden: auf alle Familien, die pro Kopf weniger als das Doppelte des offiziellen Existenzminimums verdienen. F&uuml;r die statistische Zwei-Kinder-Familie w&auml;ren das k&uuml;nftig gut 80.000 Rubel (1.100 Euro) monatlich, in Moskau um etwa die H&auml;lfte mehr. Das schlie&szlig;t den Facharbeiter ebenso ein wie die sprichw&ouml;rtliche Krankenschwester oder die Lehrerin.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Viele Medien machen sich beim Thema Russland irrelevant<\/strong><\/p><p>Es sind solche Vorhaben, die etwa die FAZ wie oben zitiert als &ldquo;Aneinanderreihung leerer Versprechen und eine Demonstration der Schw&auml;che&ldquo; bezeichnet. Nun kann man, wenn man deutsche Standards anlegt, die H&ouml;he des russischen Existenzminimums als niedrig bezeichnen &ndash; was man aber nur schwer behaupten kann, ist, dass sich &bdquo;nichts&ldquo; &auml;ndern w&uuml;rde. Durch solche unseri&ouml;sen Pauschalisierungen erkl&auml;ren sich viele gro&szlig;e Medien beim Thema Russland  f&uuml;r irrelevant.<\/p><p>Zur Beurteilung der russischen Entwicklung helfen Momentaufnahmen kaum weiter &ndash; vor allem, wenn zur Beurteilung dieser Momentaufnahmen westeurop&auml;ische Standards angelegt werden. F&uuml;r eine reale Bewertung der russischen Entwicklung muss wahrgenommen werden, aus welcher Situation das Land kommt. So h&auml;tten sich laut Putins Rede im Jahr 2000 noch 40 Millionen Russen unter der Armutsgrenze befunden, heute seien es noch 19 Millionen. Im Jahr 2000 seien nur 12 Prozent der russischen Sch&uuml;ler in Schulen mit Heizung, flie&szlig;end Wasser etc gegangen, heute seien dies 85 Prozent. Man k&ouml;nnte als Journalist diese Zahlen &uuml;berpr&uuml;fen und gegebenenfalls als Putin-Propaganda entlarven. Doch das geschieht nicht, statt dessen wird auf solche (angeblichen) bemerkenswerten Entwicklungen nicht konkret eingegangen. <\/p><p><strong>Bombastische Inszenierung<\/strong><\/p><p>Man kann es nicht bestreiten: Die bombastische Inszenierung der Putin-Rede hat etwas Befremdliches. Auch umwehte den Auftritt des Pr&auml;sidenten die Atmosph&auml;re von Verk&uuml;ndigungen in der Planwirtschaft &ndash; auch wenn Putin seine Forderungen in der Rede nur &bdquo;Vorschl&auml;ge&ldquo; nennt. In diesem Zusammenhang war ein kurzer Nebensatz interessant, in dem Putin als f&uuml;r Russland leidvolle Momente des 20. Jahrhunderts den Zweiten Weltkrieg und die neoliberale Schocktherapie nach 1990 bezeichnete &ndash; und eben nicht die lange Phase der Planwirtschaft im Sowjet-Kommunismus. <\/p><p>Zus&auml;tzlich wurde durch die Rede deutlich: Weil das Thema russische Innenpolitik in deutschen Medien fast nur behandelt wird, wenn Oppositionelle verhaftet werden, haben die B&uuml;rger hierzulande keine Ahnung etwa vom russischen Sozialsystem, k&ouml;nnen also auch die &Auml;u&szlig;erungen Putins schwer einordnen: Was bedeuten die Steigerungen des Kindergeldes etwa real im Alltag?Viele Medien geraten angesichts von Putins &bdquo;Vorschl&auml;gen&ldquo; aber in die Zwickm&uuml;hle: Dadurch, dass sie die Rede Putins als leer und folgenlos bezeichnen, ziehen sie die sonst verk&uuml;ndete Allmacht des &bdquo;Autokraten&ldquo; in Zweifel. Denn w&auml;re Putin der &bdquo;Diktator&ldquo;, der er laut vielen deutschen Medien ist, k&ouml;nnte er seine Ank&uuml;ndigungen doch handstreichartig umsetzen. <\/p><p>Die weiten Teile der Rede, die sich mit Renten, Familien, Infrastruktur, Bildung oder Forschung besch&auml;ftigen, sollen hier nicht im Detail wiedergegeben werden. Es sei den Lesern aber nochmals ans Herz gelegt, sich diese Pl&auml;ne selber <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=2f5bGCfu4kI\">anzuh&ouml;ren<\/a> und sich ein eigenes Bild zu machen.<\/p><p><strong>Der russische Frieden soll bewaffnet sein<\/strong><\/p><p>Der Teil der Rede zur Au&szlig;enpolitik war wie gesagt kurz und eindeutig. Das soll nicht hei&szlig;en, dass diese &Auml;u&szlig;erungen Putins nicht nachvollziehbar seien: Sie sind durch reale und schwere US-amerikanische und EU-europ&auml;ische Provokationen begr&uuml;ndet. Aber f&uuml;r mutma&szlig;lich in einem russisch-US-amerikanischen Atomkrieg zerriebene Europ&auml;er klingen die Worte von den neuen russischen Superwaffen und die angek&uuml;ndigten &bdquo;deutlichen Antworten&ldquo; auf US-Provokationen dann doch sehr beunruhigend. Putin betonte erwartungsgem&auml;&szlig; die &ndash; aus russischer Sicht &ndash; US-amerikanische Verantwortung f&uuml;r das Ende des INF-Vertrags etwa durch Raketenschilde in Rum&auml;nien und &bdquo;Manipulationen an Satelliten&ldquo; und kritisierte scharf die Lehre von der &bdquo;Ausschlie&szlig;lichkeit&ldquo;, der noch immer Teile der US-Elite anh&auml;ngen w&uuml;rden. <\/p><p>Nach drohender Erw&auml;hnung der angeblichen neuen Reichweiten russischer Raketen betonte Putin aber andererseits mehrfach den Willen zu Abr&uuml;stungsverhandlungen: Bei diesen Verhandlungen werde man aber &bdquo;nicht vor der verschlossenen T&uuml;r&ldquo; warten. Russland brauche den Frieden, so Putin. Aber man werde sich immer zu verteidigen wissen. Diese beiden letzten S&auml;tze treffen mutma&szlig;lich zu &ndash; man sollte Russland diese T&uuml;r also unbedingt &ouml;ffnen. <\/p><p>Neben dem Senden wehrhafter und &ndash; wie gesagt &ndash; einerseits nachvollziehbarer, andererseits beunruhigender Signale erstellt Putin in der Rede eine Hierarchie der befreundeten Nationen. An erster Stelle nennt er Wei&szlig;russland, es folgen die Eurasische Wirtschaftsunion, China, Japan und S&uuml;dostasien. Erst gegen Ende der Liste nennt Putin die L&auml;nder der EU.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weil viele B&uuml;rger keine Originalquellen studieren, haben Medienkonzerne leichtes Spiel mit Verk&uuml;rzungen und Verzerrungen. Ein aktuelles Beispiel ist die j&uuml;ngste Rede des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin an die Nation und deren Rezeption in den gro&szlig;en deutschen Medien. 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