{"id":49641,"date":"2019-02-28T08:33:44","date_gmt":"2019-02-28T07:33:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49641"},"modified":"2019-02-28T08:33:44","modified_gmt":"2019-02-28T07:33:44","slug":"hinweise-des-tages-3315","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49641","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49641#h01\">Venezuela: &ldquo;Es ist falsch, von Hilfslieferungen zu reden&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49641#h02\">Kriegsgefahr in Kaschmir<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49641#h03\">Jetzt wollen sie Zeit kaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49641#h04\">Gesch&ouml;nter Ausblick<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49641#h05\">Ran an die Reichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49641#h06\">Jobcenter geben 60 Millionen Euro aus, um 18 Millionen einzutreiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49641#h07\">TTIP reloaded: Das Kapital hat bei den neuen EU-US-Handelsgespr&auml;chen die Nase vorn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49641#h08\">Die vietnamesische Blaupause<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49641#h09\">&bdquo;Ex-Anwalt Cohen vor dem US-Kongress: Jeden Tag l&uuml;gen f&uuml;r Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49641#h10\">Deutsche Westafrikapolitik: Brandstifter als Feuerwehr <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49641#h11\">Personalmangel bei der Bundeswehr: Verteidigungsministerium will verst&auml;rkt auf Reservisten zur&uuml;ckgreifen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49641#h12\">Das goldene Begr&auml;bnis der Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49641#h13\">Zu laut geworden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49641#h14\">Doping made in Germany<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49641#h15\">VWL-Lehrb&uuml;cher f&uuml;rs Grundstudium: Einf&uuml;hrung in die Ideologie des Marktes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49641#h16\">Zu guter Letzt: Karfreitag als Feiertag &ndash; erst hatten ihn viele, dann wollten ihn alle, jetzt hat ihn keiner<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Venezuela: &ldquo;Es ist falsch, von Hilfslieferungen zu reden&rdquo;<\/strong><br>\nIm Moment spielt der Streit um Hilfslieferungen in der Berichterstattung die Hauptrolle. Es ist von Hunger die Rede, von fehlenden Medikamenten. Wie ist die Versorgungslage in Venezuela?<br>\nKomplex. Es herrscht kein Hunger. Die Lage ist nicht so schlimm, wie sie oft dargestellt wird. Wer Geld hat, bekommt alles. Die Oberschicht und Menschen, die Zugang zu Devisen haben, k&ouml;nnen gut leben. F&uuml;r einen Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung gibt es Lebensmittelpakete, die &uuml;ber staatliche Strukturen verteilt werden. &Uuml;ber 60 Prozent der Bev&ouml;lkerung werden so versorgt (Nach unabh&auml;ngigen venezolanischen Zahlen stieg der Anteil von 69,2 Prozent der Haushalte 2017 auf 87,9 Prozent 2018. Anmerkung der Redaktion). Dazu kommt der Unterschied zwischen Stadt und Land. Auf dem Land kann die Eigenproduktion die Versorgung besser sicherstellen als in den St&auml;dten. Insgesamt aber erfordert die Organisation des Alltags einiges an Phantasie, weil zum Beispiel Babynahrung, Windeln und bestimmte Lebensmittel nur auf dem Schwarzmarkt oder selten erh&auml;ltlich sind.<br>\nViele andere Produkte sind f&uuml;r die arme Bev&ouml;lkerung ohne Zugang zu Devisen sehr teuer und nicht erschwinglich. Die Menschen verbringen viel Zeit damit, Schlange zu stehen oder Gesch&auml;fte zu suchen, wo die ben&ouml;tigten Waren vorhanden sind. Ernsthafte Schwierigkeiten bestehen in der Versorgung mit Medikamenten und medizinischem Ger&auml;t. Das Land ist stark von Importen abh&auml;ngig aufgrund der wirtschaftlichen Struktur, die im wesentlichen Erd&ouml;lexport bedeutet. Darum kann es sein, dass es manche Produkte wochenlang nicht gibt. Trotzdem ist die Lage weit davon entfernt, f&uuml;r die arme Bev&ouml;lkerung so problematisch zu sein wie in manchen anderen L&auml;ndern Lateinamerikas oder der Karibik, &uuml;ber die jedoch nicht gesprochen wird.<br>\nViele, auch Kritikerinnen und Kritiker der Regierung, machen vorwiegend die US-Blockade f&uuml;r die schlechte Versorgungslage verantwortlich. Ist das richtig?<br>\nDie Knappheit liegt zum gro&szlig;en Teil an der Blockade. Die spanische Fluglinie Iberia hat erst k&uuml;rzlich eine Ladung von Diabetes-Medikamenten nicht bef&ouml;rdert &ndash; mit Hinweis auf die Sanktionen. Daf&uuml;r kommen Medikamente aus Russland, China, Kuba und von der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation ins Land. Die Regierung kooperiert also durchaus mit internationalen Organisationen und ist bereit Hilfslieferungen anzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/222977\/venezuela-keine-hilfslieferungen\">amerika21<\/a>\n<p><strong>dazu: Faktencheck Venezuela<\/strong><br>\nWas in deutschen Medien &uuml;ber das s&uuml;damerikanische Land verbreitet wird &ndash; und wie es tats&auml;chlich aussieht<br>\n&raquo;Kritische Medien haben unter Maduro keine Chance, sie werden geknebelt und unterdr&uuml;ckt.&laquo;<br>\nKaum tritt in Venezuela ein Oppositionspolitiker &ouml;ffentlich auf, ist er sofort von Dutzenden Mikrofonen umlagert. Es gibt in Venezuela 16 private Fernsehkan&auml;le und mindestens 18 private Radio-Senderketten, die oft mehrere parallele Programme ausstrahlen. Hinzu kommen viele lokale Gemeindesender. Dem stehen drei landesweite Staatssender &ndash; VTV, TVes und Vive &ndash; gegen&uuml;ber sowie weitere nur lokal oder &uuml;ber Kabel verbreitete Programme, darunter der internationale Nachrichtensender Telesur. Allerdings hat die Telekommunikationsbeh&ouml;rde Conatel die Verbreitung mehrerer ausl&auml;ndischer Sender in den Kabelnetzen unterbunden. Betroffen davon ist zum Beispiel der kolumbianische Kanal NTN 24, der sich zum Sprachrohr der militanten Regierungsgegner gemacht hat. Problemlos zu empfangen sind nach einer aktuellen Aufstellung von Kabelnetzbetreibern nach wie vor Fox und Voice of America aus den USA; die britische BBC, die Deutsche Welle und andere. Interessanterweise macht aber der private Anbieter &raquo;Super Cable&laquo; seinen Kunden Sender wie TV Bolivia, Cubavisi&oacute;n, das chinesische CCTV oder das iranische Hispan TV nicht zug&auml;nglich, im Gegensatz zum staatlichen Betreiber CANTV.<br>\nMassenhaft verbreitet sind auch in Venezuela Internetseiten und &raquo;soziale Netzwerke&laquo;. Immer wieder gibt es Zensurvorw&uuml;rfe. So beklagte das Internetportal Aporrea.org zuletzt, dass es nicht mehr uneingeschr&auml;nkt erreichbar sei. Allerdings fallen auch staatliche Seiten wie die Homepage der Tageszeitung Correo del Orinoco oder die Angebote von Radio Nacional de Venezuela h&auml;ufig aus. Ob es sich also um administrative Eingriffe oder technische Probleme handelt, ist unklar.<br>\nProbleme haben in den vergangenen Jahren Zeitungen und Zeitschriften gehabt, denn infolge der Wirtschaftskrise und der vor allem von den USA verh&auml;ngten Sanktionen ist es f&uuml;r die Verlage immer schwieriger geworden, an das notwendige Papier zu kommen. Deshalb haben Oppositionsbl&auml;tter wie Tal Cualoder El Nacional ihre gedruckten Ausgaben eingestellt, andere &ndash; zum Beispiel El Universal &ndash; erscheinen ungehindert weiter. Betroffen davon sind aber nicht nur die Organe der Opposition. Im vergangenen Jahr musste die Zeitung der Kommunistischen Partei Venezuelas, Tribuna Popular, ebenfalls ihre Druckausgabe aufgeben und erscheint seither nur noch digital. Mehrere staatliche Publikationen haben den Umfang ihrer Ausgaben eingeschr&auml;nkt oder wurden ganz eingestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/350058.fragen-und-antworten-faktencheck-venezuela.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Die Linke und Venezuela &ndash; was junge Linke von der Solidarit&auml;t mit Maduro halten<\/strong><br>\nEine Gruppe von etwa 20 Linke-Mitgliedern st&uuml;rmte mit Transparenten und Fahnen die B&uuml;hne und forderten Solidarit&auml;t mit Venezuela und dessen sozialistischer Regierung. Mit dabei: Die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Heike H&auml;nsel sowie die Bundestagsabgeordneten Diether Dehm und Alexander Neu.<br>\nAngesichts der derzeitigen Krise in Venezuela wirkt diese Aktion f&uuml;r viele Beobachter menschenverachtend. Machthaber Maduro wies seine Truppen am Wochenende an, Konvois mit Hilfslieferungen f&uuml;r die hungernde Bev&ouml;lkerung zu stoppen und Demonstrationen aufzul&ouml;sen. Dabei kamen mindestens zwei Menschen ums Leben, Hunderte wurden verletzt. [&hellip;]<br>\nMaduros Regierung unterdr&uuml;ckt die venezolanische Bev&ouml;lkerung seit Jahren, im Land herrschen Hunger und Armut. Trotzdem solidarisieren sich Linke mit dem Staat, der sich als sozialistisch bezeichnet. Innerhalb der Partei ist die Aktion umstritten, es gibt viele verschiedene Str&ouml;mungen mit teilweise sehr unterschiedlichen Ansichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bento.de\/politik\/die-linke-und-venezuela-was-junge-linke-von-der-solidaritaet-mit-maduro-halten-a-1da780c6-9492-44e1-a7cd-815e2e6a6520\">bento<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Gerade der Artikel des SPON-Ablegers bento ist an B&ouml;sartigkeit nicht zu &uuml;berbieten. Dessen Intention ist klar die Spaltung der Linken. Es ist umso trauriger, dass sich hier junge Mitglieder der Partei finden, die sich f&uuml;r dieses Spiel instrumentalisieren lassen. Was ebenso traurig ist, dass die Befragten sich im Grunde im Deutungsrahmen der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; bewegen, die Maduro d&auml;monisieren. Man w&uuml;rde hier zu gerne erfahren was die jungen Mitglieder der Linken etwa zum Faschisten Bolsonaro in Brasilien einf&auml;llt. Zudem sich die deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; ziemlich ausschweigen. Aber der Mann nennt sich auch nicht Sozialist und agiert nicht gegen US-Interessen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kriegsgefahr in Kaschmir<\/strong><br>\nTote bei Zusammenst&ouml;&szlig;en zwischen Truppen Indiens und Pakistans. Beide Seiten fordern die andere zu Gespr&auml;chen auf<br>\nDer Konflikt zwischen den beiden Atomm&auml;chten Indien und Pakistan ist erneut eskaliert. Beide Seiten erkl&auml;rten am Mittwoch, sie h&auml;tten Kampfflugzeuge des anderen Landes &uuml;ber der sogenannten Kontrollinie, welche den indischen vom pakistanischen Teil Kaschmirs trennt, abgeschossen. Einen Tag nachdem Indiens Luftwaffe angeblich ein Dschihadistenlager in Pakistan angegriffen hatte, beanspruchte Neu-Delhi, eine pakistanische F-16 zum Absturz gebracht zu haben. Islamabad hingegen sprach davon, zwei indische Kampfflugzeuge abgeschossen zu haben.<br>\nBereits in der Nacht zu Mittwoch war es zu Zusammenst&ouml;&szlig;en zwischen Bodentruppen im pakistanischen Teil Kaschmirs gekommen. Dabei seien mindestens vier Menschen get&ouml;tet worden, wie der pakistanische Informationsminister Mushtaq Minhas laut dpa sagte. Es habe von indischer Seite Maschinengewehr-, M&ouml;rser- und Artilleriebeschuss gegeben. Laut indischen Beh&ouml;rden habe es auf eigener Seite f&uuml;nf verletzte Soldaten gegeben. Tausende Menschen seien bereits evakuiert worden, Schulen wurden geschlossen. Wie die Zeitung der Kommunistischen Partei Indiens (Marxistisch) Ganashakti am Mittwoch schrieb, ist es in der Grenzregion unter den Bewohnern zu Panik gekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/350047.indien-und-pakistan-kriegsgefahr-in-kaschmir.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Das Trauma ewiger Feindschaft<\/strong><br>\nEin Strich auf der Landkarte besiegelte 1947 das Schicksal von Millionen: Bezirke mit muslimischer Mehrheit sollten zu Pakistan, der Rest zu Indien geh&ouml;ren. So endete der Freiheitskampf Mahatma Gandhis in Gewalt, Tod und Vertreibung. Bis heute sind Pakistan und Indien verfeindet &ndash; und sich doch so nah.<br>\nEs ist ein bizarres Schauspiel, jeden Abend, kurz vor Sonnenuntergang. Der Grenz&uuml;bergang Wagah verwandelt sich in eine Arena. Auf beiden Seiten stehen Trib&uuml;nen, sie sind voll besetzt. Es ist ein Volksfest zwischen Stacheldr&auml;hten, Grenzt&uuml;rmen, Flutlichtmasten und Maschinengewehren.<br>\n&bdquo;Pakistan Zindabad!&ldquo; &ndash; Lang lebe Pakistan, rufen hunderte Pakistaner auf ihrer Seite. Grenzsch&uuml;tzer marschieren in schwarzen Paradeuniformen. Sie tragen H&uuml;te, die an den Federbusch eines Pfaus erinnern. Sie rennen geradezu auf das gr&uuml;n-wei&szlig; gestrichene Grenztor zu. Angefeuert vom Takt der Trommeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/der-konflikt-zwischen-indien-und-pakistan-das-trauma-ewiger.724.de.html?dram:article_id=442270\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Jetzt wollen sie Zeit kaufen<\/strong><br>\nNach EU-Ratspr&auml;sident Tusk haben sich auch Kanzlerin Merkel und Frankreichs Staatschef Macron f&uuml;r einen Aufschub beim Brexit ausgesprochen. Sie wollen Zeit kaufen &ndash; doch sie verschweigen den Preis.<br>\n&ldquo;Wenn Gro&szlig;britannien etwas mehr Zeit braucht, dann werden wir uns dem nicht verweigern&ldquo;, sagte Merkel bei einem Treffen mit Macron in Paris. Das vereinbarte Austrittsabkommen gelte aber weiter. Dabei ist der Brexit-Deal, der in einem geheimen &ldquo;Tunnel&rdquo; ausgehandelt wurde und vor allem die W&uuml;nsche der EU widerspiegelt, das Hauptproblem. Vor allem gegen den &ldquo;Backstop&rdquo; f&uuml;r Irland gibt es Widerstand in London.<br>\nEin weiteres Problem sind die Europawahlen. Wenn die Briten auch nach der Abstimmung Ende Mai noch Mitglied der EU sind, dann wissen die W&auml;hler nicht, &uuml;ber welche Union sie abstimmen &ndash; die EU-27 oder die EU-28 (mit UK)? Wenn die Verl&auml;ngerung &uuml;ber Juni hinausgeht, dann m&uuml;ssen die Briten sogar neue Europaabgeordnete w&auml;hlen. Die Wahl w&uuml;rde dann in UK zu einer Abstimmung f&uuml;r oder gegen die EU, f&uuml;r oder gegen den Brexit. Am Ende k&ouml;nnten britische Abgeordnete in der neue Europaparlament einziehen, die keinen Bock auf die EU haben oder die Parlamentsarbeit hintertreiben wollen. Der Block der Bremser w&uuml;rde gr&ouml;&szlig;er. Das Ganze w&auml;re ein Konjunkturprogramm f&uuml;r EU-Skeptiker und -Gegner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/jetzt-wollen-sie-zeit-kaufen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gesch&ouml;nter Ausblick<\/strong><br>\nDem Finanzminister st&auml;rkte die Meldung aus Wiesbaden am Freitag den R&uuml;cken. Das deutsche Wirtschaftswachstum sei lediglich &raquo;ins Stocken geraten&laquo;, erkl&auml;rte das Statistische Bundesamt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) bleibe im vierten Quartal 2018 mit 0,0 Prozent auf demselben Niveau wie zwischen Juli und September. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r Olaf Scholz (SPD) gibt es deshalb auch keinen Anlass zur Sorge: &raquo;Wir haben unver&auml;ndert eine ordentliche wirtschaftliche Entwicklung&laquo;, sagte er am Montag im RBB-Inforadio. Das Wachstum habe sich zwar verlangsamt, er erwarte aber weiter eine Steigerung, wenn auch nur noch ged&auml;mpft. Dies sei aus den wirtschaftlichen Daten f&uuml;r die weltweite Situation als auch f&uuml;r Europa und f&uuml;r Deutschland zu schlie&szlig;en. Den hiesigen Wohlstand k&ouml;nnten h&ouml;chstens h&ouml;here M&auml;chte bedrohen, wie der Handelsstreit mit den USA oder der &raquo;Brexit&laquo;. (&hellip;)<br>\nDoch die Wiesbadener Statistikbeh&ouml;rde machte am Montag vermeintlich positive Wachstumsimpulse aus. Im vierten Quartal 2018 sei deutlich mehr investiert worden als im dritten von 2018, insbesondere in Bauten (plus 1,3 Prozent). In dem Sektor h&auml;tten Unternehmer im letzten Monat des Jahres so viele Auftr&auml;ge an Land gezogen wie noch nie in diesem Zeitraum, teilte die Beh&ouml;rde mit. Sie summierten sich auf 7,3 Milliarden Euro und lagen so um 10,3 Prozent h&ouml;her als ein Jahr zuvor. &raquo;Damit ist der h&ouml;chste jemals gemessene Wert an Auftr&auml;gen in einem Dezember in Deutschland erreicht worden&laquo;, erkl&auml;rte sie dazu. 2018 seien insgesamt so viele Auftragseing&auml;nge gemeldet worden wie seit 24 Jahren nicht mehr. Sie summierten sich auf 79,5 Milliarden Euro, womit die Summe von 2017 um gut zehn Prozent &uuml;bertroffen wurde.<br>\nF&uuml;r die &Ouml;konomen Friederike Spiecker und Heiner Flassbeck ist das kein Grund, um in Jubel auszubrechen. Die Auftr&auml;ge in der Bauwirtschaft spielten quantitativ kaum eine Rolle, fertiggestellte H&auml;user seien der Ma&szlig;stab. &raquo;Bemerkenswert fanden wir nur, dass das Amt in seinen Verlautbarungen der Bauwirtschaft besondere Impulse f&uuml;r die Konjunktur zugesprochen hat&laquo;, schrieben Spiecker und Flassbeck am Montag auf dem Wirtschaftsportal Makroskop.eu. Davon k&ouml;nne aber, gemessen an den vorhandenen Zahlen, nicht die Rede sein.<br>\nVielmehr seien die volkswirtschaftlichen Absatzbewegungen vom verarbeitenden Gewerbe bestimmt. Dieses &ndash; &raquo;zusammen mit Handel und Baugewerbe&laquo; &ndash; determiniere sehr stark den zyklischen Verlauf, &raquo;weil hier die G&uuml;ter produziert werden, deren Nachfrage ganz besonders von den Einkommens- und Gewinnerwartungen von Unternehmen und Verbrauchern abh&auml;ngt&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/349981.rezession-gesch%C3%B6nter-ausblick.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben auf den Beitrag &ldquo;Die deutsche Wirtschaft ist in der Rezession&rdquo; von Spieker und Flassbeck <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49556#h01\">hingewiesen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ran an die Reichen<\/strong><br>\n&ldquo;Wir brauchen einen Spitzensteuersatz von 53 Prozent wie unter Helmut Kohl&rdquo;, sagte Fabio De Masi dieser Tage, als Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) laut &uuml;ber die Anhebung des Spitzensteuersatzes um drei Punkte auf 45 Prozent nachdachte. Der finanzpolitische Sprecher der Linken-Fraktion schl&auml;gt vor, dass diese 53 Prozent f&uuml;r Singles ab 7100 Euro Monatsbrutto f&auml;llig werden.<br>\nEine ernsthafte Auseinandersetzung &uuml;ber dieses Reizthema wird auch diesmal wieder massiv erschwert. Es ist die Union, die unverz&uuml;glich die immergleichen Denkverbote ausgibt. &ldquo;Jede Debatte &uuml;ber Steuererh&ouml;hungen ist Gift f&uuml;r die Konjunktur&rdquo;, sagt Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Der Satz zeugt von Denkfaulheit und steinalten Tabus. Vor allem ist er grottenfalsch und schon so oft empirisch widerlegt worden, dass allen, die ihn rausposaunen &ndash; gerne auch aus den Reihen der FDP &ndash;, eine lange Nase wachsen m&uuml;sste.<br>\nBlick in die USA k&ouml;nnte helfen. &ldquo;H&ouml;here Besteuerung der Reichen ist pl&ouml;tzlich mehrheitsf&auml;hig&rdquo;, schreibt Florian R&ouml;tzer, der Chefredakteur des Online-Magazins &ldquo;Telepolis&rdquo;. Und weiter: &ldquo;Sollte ausgerechnet in den USA, die auch Europa mit in den Neoliberalismus getrieben haben, eine Umkehr oder R&uuml;ckkehr in Zeiten geschehen, als durch Steuern versucht wurde, die Kluft in den Gesellschaften nicht zu stark anwachsen zu lassen?&rdquo;<br>\nK&ouml;nnte jedenfalls. Seit Jahrzehnten wirbt Paul Krugman, &Ouml;konomie-Nobelpreistr&auml;ger aus New Jersey, f&uuml;r eine Steuerpolitik, die der oft geradezu skandal&ouml;sen gesellschaftlichen Kluft zwischen Unten und Oben durch hohe und h&ouml;here S&auml;tze f&uuml;r Besserverdienende und Reiche entgegenwirkt. Bis in die Siebziger Jahre war sie sogar in den USA &ldquo;state of the art&rdquo;, mit einem H&ouml;chststeuersatz von nicht weniger als 70 (!) Prozent. Dann kam Roland Reagan mit seiner Absenkung auf unter 30 (!) Prozent in zwei Schritten und trat eine weltweite Entwicklung los, die verheerende Folgen hatte. Denn reicher werden seither nur die Reichen, VerliererInnen wurden die anderen und eine &ouml;ffentliche Hand, der viel Geld f&uuml;r Infrastruktur und soziale Zwecke fehlte. Und erfolgreich wurde einer Mehrheit eingeimpft, Steuererh&ouml;hungen seien des Teufels.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/413\/ran-an-die-reichen-5747.html#\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Jobcenter geben 60 Millionen Euro aus, um 18 Millionen einzutreiben<\/strong><br>\nDass Kleinvieh auch Mist macht, ist das Lieblingssprichwort der Sparsamen. Besonders zur Sparsamkeit angehalten ist hierzulande nat&uuml;rlich die Verwaltung; schlie&szlig;lich arbeitet sie nicht mit eigenem Geld, sondern mit dem der steuer- und geb&uuml;hrenzahlenden B&uuml;rger. Allerdings ist es eine zweischneidige Sache, in Beh&ouml;rden immer auch den Pfennig zu ehren: Denn es kostet Geld, sich ums Kleingeld zu k&uuml;mmern &ndash; manchmal sogar mehr, als es bringt.<br>\nGenau darum geht es dem CDU-Bundestagsabgeordneten Kai Whittaker. Er hat bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) in Erfahrung gebracht, wie viele Kleinbetr&auml;ge die Jobcenter 2018 von Hartz-IV-Empf&auml;ngern zur&uuml;ckgefordert haben &ndash; und was das gekostet hat. Die Zahlen, die der SZ vorliegen, zeigen ein drastisches Missverh&auml;ltnis: 2018 wurden insgesamt 18 Millionen Euro an Kleinbetr&auml;gen bis 50 Euro zur&uuml;ckgefordert. Gekostet aber hat das 60 Millionen Euro; der Verwaltungsaufwand war also mehr als dreimal so hoch, wie die Forderungen selbst. Erschwerend kommt hinzu, dass die tats&auml;chlichen Einnahmen sogar noch unter den Forderungen gelegen haben d&uuml;rften. 2016 war das Verh&auml;ltnis von Aufwand und Ertrag noch nicht ganz so ung&uuml;nstig: Forderungen von zw&ouml;lf Millionen Euro standen damals Verwaltungskosten von rund 26,2 Millionen Euro gegen&uuml;ber. (&hellip;)<br>\nDie B&uuml;rokratie in den Jobcentern ist regelm&auml;&szlig;ig Streitthema &ndash; von den besonders strengen Sanktionen f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger unter 25 Jahren bis zu den R&uuml;ckforderungen von Kleinbetr&auml;ge. &ldquo;Wir w&uuml;nschen uns seit Jahren die Einf&uuml;hrung einer Bagatellgrenze&rdquo;, sagte der Vorstandsvorsitzende der BA, Detlef Scheele, der SZ. &ldquo;Der jetzige Aufwand f&uuml;r Erstattung und Aufhebung von kleinen Betr&auml;gen steht in keinem Verh&auml;ltnis zum Ertrag.&rdquo; Der CDU-Abgeordnete Whittaker allerdings fordert noch weitergehende Schritte: &ldquo;Forderungen sind nur ein Beispiel f&uuml;r den B&uuml;rokratieirrsinn im Hartz-IV-System&rdquo;, sagt er. Hinzu k&auml;men nicht klar definierte Rechtsbegriffe und komplizierte Einzelfallgestaltungen. Das alles f&uuml;hre Jobcenter, Gerichte und Betroffene &ldquo;in einen Irrgarten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/jobcenter-rueckforderung-zahlen-kosten-1.4345680\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist nicht das gesamte &ldquo;Hartz IV-System&rdquo; ein politisch gewollter &ldquo;Irrgarten&rdquo; bzw. &ldquo;B&uuml;rokratieirrsinn&rdquo;?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Baldrian aus dem ifo-Reformhaus<\/strong><br>\nKonservative und Neoliberale versuchen, die Debatte &uuml;ber eine grundlegende Reform von Hartz IV durch Scheinl&ouml;sungen abzuw&uuml;rgen<br>\nNachdem die Sozialdemokraten so tun, als meinten sie es diesmal mit der Reform ihrer Jahrhundertreform ernst, die verr&uuml;ckterweise mit dem Namen eines Ex-Managers bezeichnet wird, gibt es urpl&ouml;tzlich allerlei Forderungen nach einer Hartz-IV-Reform. Nicht zuletzt aus dem konservativen Lager kommen nun Gegenvorschl&auml;ge zur G&uuml;te. Die Union zum Beispiel m&ouml;chte freilich auch hier und da etwas neu arrangieren, aber so grunds&auml;tzlich sei Hartz IV ja nicht &uuml;bel. Die Bundeagentur f&uuml;r Arbeit h&auml;lt dagegen, &raquo;fundamentale &Auml;nderungen&laquo; erachte sie nicht als notwendig. Und nat&uuml;rlich wei&szlig; auch der Godfather aller Think Tanks, das ifo-Institut n&auml;mlich, dass sich was &auml;ndern muss: Nur halt nichts Grunds&auml;tzliches.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1113227.hartz-iv-reform-baldrian-aus-dem-ifo-reformhaus.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>TTIP reloaded: Das Kapital hat bei den neuen EU-US-Handelsgespr&auml;chen die Nase vorn<\/strong><br>\nZwei Jahre nach TTIP bereiten die EU-Mitgliedstaaten und die Kommission Mandate f&uuml;r neue Freihandels-Verhandlungen mit den USA vor. Viel hat sich nicht ge&auml;ndert: Wieder durchstreifen Konzernlobbys die Korridore der EU-Verhandler. Sie versuchen, Themen zu setzen. Und die EU-Kommission verschleiert ihre N&auml;he zu den Konzernen.<br>\nIm Juli 2018 begannen US-Pr&auml;sident Donald Trump und der Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Kommission, Jean-Claude Juncker, &raquo;eine neue Phase in den Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europ&auml;ischen Union&laquo;. Seitdem sind Beamte der EU und der USA damit besch&auml;ftigt, neue Handelsgespr&auml;che vorzubereiten. Beide Seiten haben im Januar Entw&uuml;rfe f&uuml;r Verhandlungsmandate ver&ouml;ffentlicht.<br>\nW&auml;hrend die Kommission darauf besteht, dass &raquo;dies ein neuer Prozess ist, der nichts mit TTIP zu tun hat&laquo;, k&ouml;nnten diese Verhandlungen sehr wohl viele der umstrittensten Aspekte von TTIP durch die Hintert&uuml;r wieder auf das Tableau bringen. Zwischen 2013 und 2016 traf TTIP in der gesamten EU auf eine beispiellose &ouml;ffentliche und parlamentarische Gegenwehr. Die Bedenken in Bezug auf das Handelsabkommen reichten von seinen Bedrohungen f&uuml;r &ouml;ffentliche Dienstleistungen &uuml;ber die extremen Befugnisse, die TTIP Unternehmen einger&auml;umt h&auml;tte, um Politik im &ouml;ffentlichen Interesse zu verunm&ouml;glichen, bis hin zu Importen unerw&uuml;nschter gentechnisch ver&auml;nderter Lebensmittel (GVO) und von Fracking-Gas nach Europa. Die neuen Freihandelsverhandlungen zwischen der EU und den USA rufen alte Bef&uuml;rchtungen wieder wach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/ttip-reloaded-das-kapital-hat-bei-den-neuen-eu-us-handelsgespraechen-die-nase-vorn--2289.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die vietnamesische Blaupause<\/strong><br>\nAktuelle Versuche der Trump-Administration, Nordkorea mit Hilfe Vietnams gegen China zu positionieren, sind schon vor Jahren von deutschen Experten mit vorbereitet worden. Dabei handelt es sich um Bem&uuml;hungen, Pj&ouml;ngjang eine wirtschaftliche &Ouml;ffnung nach vietnamesischem Modell nahezubringen, wie sie deutsche Fachleute bereits 2012 und 2013 unternommen haben. Hintergrund ist das systematisch verfolgte Ziel von Staatschef Kim Jong-un, eine innere wirtschaftliche Liberalisierung Nordkoreas mit einer &auml;u&szlig;eren &ouml;konomischen &Ouml;ffnung zu verbinden; 2013 scheiterte dies allerdings an einer Versch&auml;rfung der Sanktionen gegen Nordkorea. Der Versuch steht im Hintergrund auch des heute beginnenden Treffens mit US-Pr&auml;sident Donald Trump. Dabei wird eine &Ouml;ffnung nach vietnamesischem Modell in Gegensatz zu einer &Ouml;ffnung nach chinesischem Modell gesehen. Vietnam kooperiert immer enger mit den USA, auch im Machtkampf gegen China. Gel&auml;nge es, Pj&ouml;ngjang enger an Hanoi zu binden, dann stiegen die Chancen, es ebenfalls gegen Beijing in Stellung bringen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7872\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Ex-Anwalt Cohen vor dem US-Kongress: Jeden Tag l&uuml;gen f&uuml;r Trump<\/strong><br>\nBei seiner Befragung vor dem US-Kongress liefert der fr&uuml;here Anwalt Michael Cohen viele ernste, aber auch bizarre Informationen aus seiner jahrelangen Arbeit f&uuml;r Donald Trump. Dem Pr&auml;sidenten drohen nun noch mehr juristische Probleme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/michael-cohen-warum-seine-aussage-gegen-donald-trump-im-kongress-so-brisant-ist-a-1255491.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.L.:<\/strong> Nun ja, ob man nun die Demokratie &sbquo;managed&lsquo; oder die Autoindustrie, der Unterschied ist halt nicht gro&szlig;. Trump ist in bester Gesellschaft. Interessanter ist schon, wie derartige Meldungen immer hochgepuscht werden &ndash; und zwar nur bei Trump.  Genau hierzu hat Jimmy Dore ein nettes kleines Video gemacht: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=AOXJtvd-bHw\">THE JIMMY DORE SHOW &ndash; &ldquo;BOMBSHELL&rdquo; (THE WALLS ARE CLOSING IN)<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutsche Westafrikapolitik: Brandstifter als Feuerwehr <\/strong><br>\nEs folgte 2017 der besonders von Frankreich und der Bundesrepublik gef&ouml;rderte Aufbau einer gemeinsamen 5.000-Mann-Eingreiftruppe. Daf&uuml;r flossen nach offiziellen Angaben bislang etwa 28 Millionen Euro aus der deutschen Staatskasse. Zugesagt seien aber nach Angaben des Generalsekret&auml;rs dieser G5-Eingreiftruppe, des ehemaligen Au&szlig;enministers Nigers, Maman Sidikou, 200 Millionen Euro. Am 22. Februar sagte er bei einem Aufenthalt in Berlin der Deutschen Welle, der Verwendungsschwerpunkt liege &raquo;weniger auf Infrastruktur&laquo; als &raquo;auf Resilienz, Verteidigung und Sicherheit&laquo;. Sidikou erkl&auml;rte zudem, Deutschland sei &raquo;wichtigster Partner f&uuml;r den Aufbau der Milit&auml;rakademie des G5-B&uuml;ndnisses mit Sitz in Nouakchott&laquo;, der Hauptstadt Mauretaniens. Die f&uuml;nf beteiligten Staaten, die zu den &auml;rmsten Afrikas z&auml;hlen, h&auml;tten &raquo;zehn Millionen Euro zur Verf&uuml;gung gestellt&laquo;. Das seien f&uuml;r das eine Land 17 Prozent seines Budgets, f&uuml;r eine anderes 20 und f&uuml;r ein drittes &raquo;vielleicht sogar 30 Prozent&laquo;: &raquo;Das ist sehr viel &ndash; vor allem, wenn man bedenkt, dass dieses Geld sonst in Bildung oder Gesundheit flie&szlig;en k&ouml;nnte!&laquo;<br>\nGemessen an den Resultaten bewirkt diese Art von &raquo;Entwicklungshilfe&laquo; offensichtlich das Gegenteil von dem, was mit ihr angeblich beabsichtigt ist. Deutschland, das sich gern als politische Feuerwehr in der Region darstellt, geh&ouml;rt mit zu den Brandstiftern. Daf&uuml;r steht jede Menge Geld zur Verf&uuml;gung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/350071.deutsche-westafrikapolitik-brandstifter-als-feuerwehr.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Personalmangel bei der Bundeswehr: Verteidigungsministerium will verst&auml;rkt auf Reservisten zur&uuml;ckgreifen<\/strong><br>\nDie Bundeswehr soll wachsen, doch sie hat es im Wettbewerb mit der Privatwirtschaft schwer. Mit einem neuen Gesetz will Ministerin von der Leyen die Armee nun attraktiver machen. Das soll 380 Millionen Euro kosten. [&hellip;]<br>\nDem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) zufolge will CDU-Politikerin von der Leyen den Personalmangel in der Bundeswehr auch durch die st&auml;rkere Einbeziehung von Reservisten ausgleichen. In dem Gesetzentwurf hei&szlig;e es, Reservisten k&ouml;nnten eingesetzt werden, wenn Personall&uuml;cken nicht anderweitig zu f&uuml;llen seien und sonst die Funktionsf&auml;higkeit einer Organisationseinheit gef&auml;hrdet sei.<br>\nZiel sei die &ldquo;tempor&auml;re Verbesserung der personellen Einsatzbereitschaft&rdquo;. Im Schnitt sind laut Bundeswehr rund 15 Prozent der Dienstposten nicht besetzt. Dies liegt unter anderem daran, dass die Personalgewinnung durch Abschaffung der Wehrpflicht schwieriger geworden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-verteidigungsministerium-will-verstaerkt-auf-reservisten-zurueckgreifen-a-1255284.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Keine Aufstockung der Bundeswehr<\/strong><br>\nSeit Jahren klagt die Bundeswehr &uuml;ber zu wenig Bewerberinnen und Bewerber. Jetzt will Ursula von der Leyen junge Menschen offenbar mit besserer sozialer Absicherung k&ouml;dern. Die Youtube-Serien und die Plakatwerbung in deutschen Innenst&auml;dten hatten offensichtlich nicht den gew&uuml;nschten Erfolg. Es ist zu begr&uuml;&szlig;en, wenn Menschen f&uuml;r ihre Arbeit angemessen entlohnt und sozial abgesichert werden. Eine Aufstockung der Bundeswehr lehnen wir jedoch entschieden ab.<br>\nDie Bundeswehr soll von derzeit etwa 180.000 Soldatinnen und Soldaten auf 203.000 bis zum Jahr 2025 vergr&ouml;&szlig;ert werden. Ursula von der Leyen geht erneut in die v&ouml;llig falsche Richtung. Wir haben bereits einen Verteidigungshaushalt, der enorm gewachsen ist. Viel dringender w&auml;re es, andere Berufe attraktiver zu machen. Gerade streiken zum Beispiel Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer sowie Busfahrerinnen und Busfahrer. Damit sollte sich das Kabinett mal befassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/keine-aufstockung-der-bundeswehr\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das goldene Begr&auml;bnis der Bahn<\/strong><br>\nAbgekoppelt: Stuttgart 21 soll mit der modernen Signaltechnik ETCS goldenen Zeiten entgegenfahren. Aber das Moderne ist sehr teuer, sehr anf&auml;llig, und es macht das Zugfahren in Stuttgart sehr langsam. So wird die Stadt zu einer Insel im Bahnverkehr &ndash; unerreichbar f&uuml;r viele Z&uuml;ge. Fatal: S 21 zwingt die B&uuml;rger in die Autos.<br>\nAm Anfang war die L&uuml;ge. &ldquo;Es koschded nix&rdquo;, hie&szlig; es 1994 in den ersten Monaten &uuml;ber das Bahn- und Immobilienprojekt Stuttgart 21. Inzwischen kostet dieser &ldquo;Es-koschded-nix-Bahnhof&rdquo; 8,2 Milliarden Euro, mindestens, denn er ist ja noch lange nicht fertiggestellt. Ob er es jemals sein wird?<br>\nAber jetzt ist da eine weitere, eine viel gr&ouml;&szlig;ere L&uuml;ge: S21 kann aus technischen Gr&uuml;nden nicht perfekt funktionieren, und die Verantwortlichen wissen das, und sie wussten das schon vor neun Jahren.<br>\nNun platzt diese L&uuml;ge. Nun wird offensichtlich, was mir ein Insider vor neun Jahren erkl&auml;rte &ndash; und gut belegt hatte. Dazu ist eine kurze R&uuml;ckblende notwendig:<br>\nEs ist das Jahr 2010, ich recherchiere seit einigen Monaten f&uuml;r den &ldquo;Stern&rdquo; &uuml;ber das S-21-Projekt. Auf einmal steht ein Mann bei mir im B&uuml;ro. Der Mann hat Angst. Um seinen Job. Um seinen Berufsstand. Telefonieren wollte er nicht. Mails wollte er auch nicht verschicken, man werde &uuml;berwacht. &ldquo;Wenn Sie schreiben, was ich Ihnen zeige und erz&auml;hle, dann ist das der Todessto&szlig; f&uuml;r S 21.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/413\/das-goldene-begraebnis-der-bahn-5741.html#\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu laut geworden<\/strong><br>\nATTAC ist laut Urteil des Bundesfinanzhofs nicht gemeinn&uuml;tzig. Weitere Organisationen bedroht. Gesetzesnovelle<br>\nDer Bundesfinanzhof (BFH) in M&uuml;nchen hat laut einem am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Urteil der gobalisierungskritischen Organisation ATTAC die Gemeinn&uuml;tzigkeit aberkannt. ATTAC versuche, die politische Meinung zu beeinflussen. Dies trage nicht zur politischen Bildung bei und sei damit nach dem Steuerrecht nicht gemeinn&uuml;tzig.<br>\nDie Entscheidung des BFH im Fall ATTAC ist eine Einschr&auml;nkung zivilgesellschaftlicher Handlungsspielr&auml;ume. Das Bundesgericht liest das Gesetz so, dass die bei Bildungsarbeit entstehenden Forderungen nicht lautstark verbreitet werden d&uuml;rfen. Politisch einmischen d&uuml;rften sich gemeinn&uuml;tzige Vereine und Stiftungen nur, wenn sie einen konkreten Zweck wie Umweltschutz oder Gleichstellung von Frau und Mann verfolgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/349970.demokratie-zu-laut-geworden.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Doping made in Germany<\/strong><br>\nDiverse Studien, die Aussagen von Brancheninsidern und Kronzeugen sowie nicht zuletzt der gesunde Menschenverstand legen nahe: Doping ist im System des modernen Spitzensports angelegt. Aber die Sportvertreter, allen voran die deutschen, erz&auml;hlen weiter die Geschichte vom dopenden Athleten als charakterschwachem Einzelt&auml;ter. Sie m&uuml;ssten es besser wissen, gerade die Deutschen.<br>\nJene Langl&auml;ufer, die am Mittwoch in Seefeld verhaftet wurden, waren zwar &Ouml;sterreicher und Osteurop&auml;er, aber die mutma&szlig;lichen K&ouml;pfe eines &ldquo;weltweit agierenden Dopingnetzwerks&rdquo;, wie das &ouml;sterreichische BKA die Hauptverd&auml;chtigen nennt, agieren von Deutschland aus. Der mutma&szlig;liche Drahtzieher, der Erfurter Sportmediziner Mark Schmidt, ist sogar ein alter Bekannter. Schon als Arzt des Radteams Gerolsteiner war er einst mit Dopingvorw&uuml;rfen konfrontiert. Die Sache verlief im Sande. Jetzt wird ihm &ldquo;gewerbsm&auml;&szlig;iger Sportbetrug&rdquo; vorgeworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/doping-seefeld-razzia-deutschland-1.4347034\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>VWL-Lehrb&uuml;cher f&uuml;rs Grundstudium: Einf&uuml;hrung in die Ideologie des Marktes<\/strong><br>\nHelge Peukert  von der Uni Siegen hat die in Deutschland g&auml;ngigsten Einf&uuml;hrungslehrb&uuml;cher der Mikro- und Makro&ouml;konomie untersucht und festgestellt, dass diese sich sehr &auml;hneln und sehr einseitig ideologisch sind. Er hat allerdings auch festgestellt, dass man nicht unbedingt neue Lehrb&uuml;cher schreiben muss, sondern dass es schon ganz gute Alternativen auf dem Markt gibt. Die Untersuchung, die man kostenlos im Internet abrufen kann, ist Studierenden sehr zu empfehlen, die mit den untersuchten Lehrb&uuml;chern traktiert werden, und Lehrenden ebenso.<br>\nZu den Kernbereichen der VWL geh&ouml;ren die Einf&uuml;hrungsveranstaltungen der Mikro- und Makro&ouml;konomie. Sie besch&auml;ftigen sich mit dem Verhalten der einzelnen Haushalte und Unternehmen (Mikro) bzw. der gesamten Volkswirtschaft (Makro). Aus den je rund 60 laut Modulhandb&uuml;chern an deutschen Hochschulen verwendeten Lehrb&uuml;chern w&auml;hlte Peukert die jeweils zwei sehr deutlich dominierenden Lehrb&uuml;cher aus und untersuchte sie kapitelweise hinsichtlich Pluralit&auml;t und Wissenschaftlichkeit. Anschlie&szlig;end verglich er die Inhalte der je zwei exemplarischen Lehrb&uuml;cher mit den anderen Lehrb&uuml;chern und stellte nur geringe Abweichungen fest. Man schreibt offenbar ziemlich ungeniert voneinander ab. Keiner will sich vom Mainstream entfernen, um nicht die Marktchancen des eigenen Buches zu gef&auml;hrden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/buchtipps\/1113-peukert-lehrbuecher\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Karfreitag als Feiertag &ndash; erst hatten ihn viele, dann wollten ihn alle, jetzt hat ihn keiner<\/strong><br>\nIn &Ouml;sterreich kocht die Volksseele. Grund ist eine wahre Posse um den Karfreitag. Der galt bisher f&uuml;r bestimmte Glaubensgruppen. Der EuGH entschied: Das ist diskriminierend! Was daraus folgt, erzeugt bei unseren Nachbarn Kopfsch&uuml;tteln, Zorn und Galgenhumor.<br>\nNoch ist es nicht endg&uuml;ltig entschieden, aber die Aufregung ist seit Tagen riesig. Die einfache Frage, ob der Karfreitag in &Ouml;sterreich ein Feiertag sein soll oder nicht, ist bei unseren Nachbarn zum Fall f&uuml;r Comedians und Arbeitsrechtler geworden. Denn die von der rechtskonservation Regierung in Wien propagierte &ldquo;perfekte L&ouml;sung&rdquo; lautet: Statt des hohen krichlichen Feiertages erhalten alle &Ouml;sterreicher einen &ldquo;pers&ouml;nlichen Feiertag&rdquo;? Den k&ouml;nnen sie am Karfreitag nehmen, oder auch an einem beliebigen anderen Tag, dem eigenen Hochzeitstag beispielsweise. Allerdings muss dieser Tag &ldquo;den Urlaubstagen entnommen&rdquo; werden, was eigentlich nicht anderes bedeutet als: Der Karfreitag ist als Feiertag weg und wer frei haben will, muss sich halt frei nehmen. [&hellip;]<br>\nDie L&ouml;sung liegt nun in einem Kniff, findet jedenfalls die Regierung: man nennt das &ldquo;pers&ouml;nlichen Feiertag&rdquo;. Den kann man nehmen, wann man will, nat&uuml;rlich auch am Karfreitag. Der Tag ist aber kein zus&auml;tzlicher freier Tag, sondern ein ganz normaler Urlaubstag, den man fr&uuml;hzeitig anmelden muss. Bleibt unter dem Strich: Der Karfreitag ist als Feiertag abgeschafft &ndash; und damit auch f&uuml;r die 300.000 evangelischen und altkatholischen &Ouml;sterreicher. Ein Meisterst&uuml;ck: Erst hatten den Feiertag viele &Ouml;sterreicher, dann wollten ihn alle haben, zwischendurch sollten alle einen halben bekommen und jetzt hat keiner mehr frei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/karfreitag-in-oesterreich--posse-um-feiertag---auf-einmal-hat-ihn-keiner-mehr-8599048.html\">Stern Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Nur so nebenbei: So verteidigen die Rechten das &bdquo;christliche Abendland&ldquo;. Man stelle sich nur vor, eine &bdquo;links-gr&uuml;n-versiffte&ldquo; Regierung mit einem Minister muslimischen Glaubens h&auml;tte diese Nummer gebracht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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