{"id":49660,"date":"2019-02-28T15:00:28","date_gmt":"2019-02-28T14:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49660"},"modified":"2019-02-28T16:19:11","modified_gmt":"2019-02-28T15:19:11","slug":"venezuela-nach-dem-fiasko-der-schlacht-von-cucuta-drohen-die-usa-praesident-nicolas-maduro-mit-lynchmord","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49660","title":{"rendered":"Venezuela \u2013 Nach dem Fiasko der \u201eSchlacht von C\u00facuta\u201d drohen die USA Pr\u00e4sident Nicol\u00e1s Maduro mit Lynchmord"},"content":{"rendered":"<p>Auch wenn es malade, weil so abgegriffen, klingt: Die Bilder vom vergangenen 23. Februar in der kolumbianischen Grenzstadt C&uacute;cuta sagen mehr als tausend Worte. Sie machten auch den Leichtgl&auml;ubigen an die medial ausgeschlachtete Kampagne einer &bdquo;humanit&auml;ren Hilfsaktion&ldquo; deutlich, dass die rechtsextremen Regime-Change-Strategen in der Regierung Donald Trump die &bdquo;Schlacht von C&uacute;cuta&ldquo; als Apotheose eines Staatsstreichs gegen den venezolanischen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro ausgekl&uuml;ngelt hatten. Von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nNach dem einge&uuml;bten Drehbuch w&uuml;rde der selbsternannte und heimlich &uuml;ber die Grenze nach Kolumbien eingereiste &bdquo;Interimspr&auml;sident&rdquo; Juan Guaid&oacute; in epischer &bdquo;Befreier&ldquo;-Attit&uuml;de die Grenzbr&uuml;cke Santander an Bord eines der Lkws (siehe Foto) mit &bdquo;humanit&auml;rer Hilfe&ldquo; &uuml;berqueren. Als n&auml;chste Handlung sah das Skript vor, Guaid&oacute; w&uuml;rde sodann am anderen Ende der Br&uuml;cke, in San Antonio de T&aacute;chira, triumphierend venezolanisches Gebiet betreten. Dort sollte er nach seiner R&uuml;ckkehr in die Heimat von Menschenmassen und von den bolivarianischen Streitkr&auml;ften (FANB) &uuml;bergelaufenen, Maduro-feindlichen Milit&auml;rkommandos als &bdquo;Held der Erl&ouml;sung&ldquo; empfangen werden &ndash; und in Richtung Caracas marschieren.<\/p><p>Von den US-Rechtsextremisten Marco Rubio, Mike Pompeo, Mike Pence, John Bolton und Elliott Abrams ausget&uuml;ftelt und vom Wei&szlig;en Haus, dem Pentagon, dem State Department, dem CIA und Teilen der US-Abgeordnetenkammer und des Senats mitgetragen, mischten im ger&auml;uschvollen Zirkus von C&uacute;cuta in Nebenrollen auch die Pr&auml;sidenten Kolumbiens, Chiles und Paraguays, der rechtsradikal-esoterische brasilianische Au&szlig;enminister Ernesto Ara&uacute;jo und der Generalsekret&auml;r der Organisation der Amerikanischen Staaten (OEA), Lu&iacute;s Almagro, mit. Letzterer in usurpatorischer Handlung, da <a href=\"https:\/\/www.theclinic.cl\/2019\/01\/25\/la-oea-rechazo-peticion-de-eeuu-de-reconocer-a-guaido-como-presidente-interino\/\">die j&uuml;ngste OEA-Vollversammlung<\/a> weder die Rechtm&auml;&szlig;igkeit von Guaid&oacute;s Selbsternennung anerkennt noch eine milit&auml;rische Intervention bef&uuml;rwortet.<\/p><p>Der von dem US-Regime-Changer-Quintett umrissene Plan lief jedoch schief. Der als &bdquo;humanit&auml;re Hilfe&rdquo; getarnte Konvoi wurde an der Einreise nach Venezuela gehindert, die FANB blieben trotz einzelner &uuml;bergelaufener Polizisten der Nationalgarde der Maduro- Regierung loyal und der Landesverfassung treu. Die Szenerie war allerdings sprichw&ouml;rtlich als &ldquo;Minenfeld&rdquo; vorbereitet und sollte nicht ohne weiteres kampffrei aufgegeben werden.<\/p><p>Zur Einstimmung servierte der britische Multimillion&auml;r, Eigent&uuml;mer der Virgin-Atlantik-Airways und Duz-Freund s&uuml;damerikanischer Rechtsextremer, Richard Branson, in C&uacute;cuta das <a href=\"https:\/\/pt.euronews.com\/2019\/02\/22\/batalha-musical-entre-regime-venezuelano-e-oposicao\">Venezuela-Aid-Konzert<\/a> mit angeblich 200.000 Zuschauern, das die Regierung Maduro auf venezolanischer Seite mit einem Gegenkonzert unter dem Motto &ldquo;Hands off Venezuela&rdquo; allerdings mit wenig Erfolg zu konterkarieren versuchte. Am Vorabend hatte Ex-Pink-Floyd-Mitbegr&uuml;nder und Bandleader Roger Waters eine scharfe Video-Erkl&auml;rung gegen seinen Landsmann Branson und zur Unterst&uuml;tzung der venezolanischen Regierung ins Netz geladen. Die sogenannten &bdquo;humanit&auml;ren Lieferungen&rdquo; und das Konzert h&auml;tten rein gar nichts mit &bdquo;Demokratie&rdquo; zu tun, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=toOHnAaROSI\">warnte Waters<\/a>.<\/p><p>Waters&lsquo; Vision bewahrheitete sich bald. Tausende Konzertbesucher des &ldquo;Venezuela Aid&rdquo; &ndash; darunter Hundertschaften rechtsradikaler, venezolanischer <em>Guarimberos<\/em> (Barrikadenk&auml;mpfer) &ndash; eskortierten die Lkw-Konvois auf verschiedenen Grenzbr&uuml;cken und griffen die nur wenige Meter entfernten Grenzposten Venezuelas mit Molotov-Cocktails und Steinhagel an. Die allen Anzeichen nach auf Geduld und Gewaltverzicht einge&uuml;bten Polizisten der venezolanischen Nationalgarde (GNB) konnten nur glimpflich den Angriffen ausweichen und konterten mit Tr&auml;nengas. Pl&ouml;tzlich gingen mehrere Lkws in Flammen auf.<\/p><p>Ex-CIA-Chef und amtierender Au&szlig;enminister Mike Pompeo und US-Senator Marco Rubio agitierten unentwegt per Twitter. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/SecPompeo\/status\/1099510550113996801\">Mit w&uuml;tenden Kurztexten<\/a> sah Pompeo angebliche &bdquo;kubanische Agenten&ldquo; am Werk, w&auml;hrend Rubio den westlichen Medien seine Fake News einpeitschte: &bdquo;Maduros Polizei hat die Lkws in Brand gesetzt und begeht ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit&rdquo;. Um 14:43 Uhr des 24. Februar leistete sich der Kuba-Amerikaner mit kommentarlosen Bildern des zu Tode geschundenen Ex-Pr&auml;sidenten Libyens, <a href=\"https:\/\/twitter.com\/marcorubio\/status\/1099726515292508162\">Muhammar Gaddafi<\/a>, tats&auml;chlich einen Aufruf zum Lynchmord an Nicol&aacute;s Maduro. Der ebenfalls zur rechtsextremen exilkubanischen Szene Miamis z&auml;hlende Rubio-Duzfreund und Kongressabgeordnete Mario Di&#769;az-Balart <a href=\"https:\/\/www.elnuevoherald.com\/noticias\/mundo\/america-latina\/venezuela-es\/article226824404.html\">prophezeite Maduro ein &bdquo;blutiges Ende&ldquo;<\/a>.<\/p><p>Bilder investigativer Medien sprechen allerdings eine andere Sprache &uuml;ber die brennenden Lkws: Waren sie nicht von flammenleckenden Molotov-Cocktails erfasst worden, so wurden die Transporter mit Benzinkanistern begossen und in Schutt und Asche gelegt. Der Verzweiflungsakt geh&ouml;rte offenbar zum <a href=\"https:\/\/actualidad.rt.com\/actualidad\/306504-falso-positivo-quema-camion-ayuda-venezuela\">Drehbuch des geplanten Putschs<\/a>. Die Trumps Venezuela-Sonderbeauftragten Elliott Abrams zugerechnete mutma&szlig;liche Inszenierung verfolgte das Ziel, den Zwischenfall der Regierung von Nicol&aacute;s Maduro in die Schuhe zu schieben und eine &bdquo;Bestrafung&ldquo; zu rechtfertigen. Analog zu den erlogenen &bdquo;Massenvernichtungswaffen&rdquo; des Irak und &bdquo;Gaddafis Bombenanschlag auf die Bev&ouml;lkerung&rdquo; in Libyen sollten die Brandanschl&auml;ge auch in C&uacute;cuta als Vorwand f&uuml;r einen &ldquo;Casus Belli&rdquo;, sprich eine milit&auml;rische Intervention in Venezuela, missbraucht werden.<\/p><p>Damit nicht genug, usurpierte die randalierende Guaid&oacute;- und US-Szene das Symbol des Internationalen Roten Kreuzes. Am Samstag hatte die Agentur Reuters ein an der venezolanischen Grenze zu Kolumbien aufgenommenes Foto ver&ouml;ffentlicht, auf dem eine Person im wei&szlig;en Kittel mit dem roten Kreuz zu erkennen war. Daraufhin setzte die Internationale F&ouml;deration der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften <a href=\"https:\/\/www.reddit.com\/r\/brasil\/comments\/aus6gu\/as_cr%C3%ADticas_da_cruz_vermelha_%C3%A0_ajuda_humanit%C3%A1ria\/#_blank\">auf ihrem Twitter-Account eine Beschwerde<\/a> ab, in der es hie&szlig;: &bdquo;Wir bitten Sie, dies nicht zu tun. Es mag gute Absicht sein, doch kann damit die Neutralit&auml;t, Unparteilichkeit und Unabh&auml;ngigkeit (unserer Organisationen) beeintr&auml;chtigt werden&rdquo;.<\/p><p>Nach mehrst&uuml;ndigen Konfrontationen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=l99rzmxMfeQ\">rasten schlie&szlig;lich von venezolanischer Seite Panzerwagen der Nationalgarde<\/a> auf die kolumbianische Grenze zu, walzten die aufgestellten Grenzhindernisse platt und verletzten mehrere Journalisten, darunter die <a href=\"http:\/\/revistadefrente.cl\/fotografa-chilena-es-atropellada-en-venezuela-por-militares-desertores\/\">chilenische Pressefotografin Nicole Kramm<\/a>, die nur um ein Haar ihr Leben retten konnte und mit Bein- und Kopfverletzungen davonkam. Die venezolanischen Deserteure und &Uuml;berl&auml;ufer wurden sodann als &ldquo;Helden&rdquo; gefeiert und abgef&uuml;hrt. Selbst damit gingen jedoch die Rechnungen Guaid&oacute;s und des US-Quintetts nicht auf.<\/p><p>Als kr&ouml;nende Handlung des spannungsgeladenen Tages verlie&szlig;en die &uuml;brigen Lkws des Konvois mit US-amerikanischen &ldquo;Hilfsg&uuml;tern&rdquo; die Grenzstadt C&uacute;cuta und kehrten unverrichteten Auftrags wieder nach Bogot&aacute; zur&uuml;ck. Als gro&szlig;er Sieger der &ldquo;Schlacht von C&uacute;cuta&rdquo; ging zweifellos Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro hervor, der noch einmal Zeit gewonnen hat.<\/p><p>Allerdings stellt der Misserfolg des C&uacute;cuta-Abenteuers Juan Guaid&oacute; vor einen Kreuzpfad. F&uuml;r den &bdquo;Selbsternannten&ldquo; gibt es jetzt zwei M&ouml;glichkeiten: Entweder er kehrt &ndash; wie bereits angek&uuml;ndigt &ndash; nach Venezuela zur&uuml;ck und wird wegen krimineller Handlungen, insbesondere wegen Hochverrats, festgenommen und abgeurteilt, oder er beantragt politisches Asyl und ruft eine &bdquo;Exilregierung&ldquo; aus. Einige Anzeichen sprechen daf&uuml;r, dass die USA Guaid&oacute; zur R&uuml;ckkehr ermutigen. Genauer: um seine Festnahme als Anlass f&uuml;r die n&auml;chste Stufe des Regime Change auszunutzen. Die venezolanische Regierung wittert nun erst recht einen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=7dim9uOsDuI\">milit&auml;rischen &Uuml;berfall der gedem&uuml;tigten US-Regierung<\/a>.<\/p><p><strong>Milit&auml;r-Intervention spaltet Lima-Gruppe, doch Chiles Pi&ntilde;era ruft zur Gr&uuml;ndung des neuen, konservativen &ldquo;ProSur&rdquo;-Blocks auf<\/strong><\/p><p>Nach Kanada, das Anfang Februar einer Tagung der US-freundlichen Lima-Gruppe als Gastland diente, bot sich Kolumbien zwei Tage nach dem gescheiterten Putsch von C&uacute;cuta als B&uuml;hne einer neuen Notsitzung der konservativen Regierungen Lateinamerikas an, der die mexikanische L&oacute;pez-Obrador-Regierung allerdings fernblieb. Wie zuvor in den Sitzungen der OEA und des von Mike Pompeo einberufenen UN-Sicherheitsrates erzielte bezeichnenderweise auch dieses Treffen, das nur am Rande vom medialen Mainstream beachtet wurde, <a href=\"http:\/\/misionverdad.com\/la-guerra-en-venezuela\/analisis-grupo-de-lima-25f\">keinen Konsens f&uuml;r eine von den USA und Kolumbien eingepeitschte milit&auml;rische Intervention<\/a> gegen die Regierung Nicol&aacute;s Maduro.<\/p><p>Vor dem Treffen forderte der ehemalige B&uuml;rgermeister und Justizfl&uuml;chtling Antonio Ledezma seinen Partner Juan Guaid&oacute; mit einer Erkl&auml;rung dazu auf, den Brief einer &bdquo;humanit&auml;ren Intervention auf der Grundlage der Responsibility to Protect (R2P)&rdquo; auf den Tisch der Lima-Gruppe zu legen &ndash; sozusagen ein &bdquo;legaler&rdquo; Ansatz, der bei der Bombardierung von Jugoslawien und Libyen f&uuml;r die Errichtung einer multilateralen Interventionskoalition verwendet wurde.<\/p><p>Dem zum Trotz gibt es einen anderen, wenngleich eng mit der US-Au&szlig;enpolitik verb&uuml;ndeten Regierungsblock, der sich in die Kriminalisierungskampagne gegen die bolivarianische Regierung und den Chavismo eingestimmt hatte, jedoch eine Operation dieser Art nicht unterst&uuml;tzt. Dies ist der Fall Jos&eacute; Miguel Vivancos &ndash; Direktor f&uuml;r Lateinamerika von Human Rights Watch &ndash; aber nach au&szlig;en auch der brasilianischen Milit&auml;rs, als dessen Vertreter Jair Bolsonaros Vize, General Hamilton Mour&atilde;o, wiederholt den hitzk&ouml;pfigen, an Hysterie grenzenden &bdquo;Invasions&ldquo;-Einpeitschungen von Bolsonaros Au&szlig;enminister Ernesto Ara&uacute;jo widersprach, den er in Kolumbien demonstrativ als <a href=\"https:\/\/www1.folha.uol.com.br\/mundo\/2019\/02\/mourao-descarta-intervencao-e-diz-que-governo-maduro-e-criminoso.shtml\">offizieller Regierungs-Unterh&auml;ndler ersetzte<\/a> und in den Schatten stellte.<\/p><p><strong>Pi&ntilde;eras und Duques neuer Block zur Beerdigung der Unasur<\/strong><\/p><p>Der mit einigen Tonnen &bdquo;humanit&auml;rer Hilfe&ldquo; in Kolumbien angereiste und deshalb von chilenischen Medien l&auml;cherlich gemachte Pr&auml;sident Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;era nutzte die Gunst der Stunde, um mit Kolumbiens neugew&auml;hltem Pr&auml;sidenten Iv&aacute;n Duque der Anfang des neuen Millenniums von den progressiven Regierungen S&uuml;damerikas gegr&uuml;ndeten Union der S&uuml;damerikanischen Staaten (Unasur) den &bdquo;Gnaden-Schuss&ldquo; zu versetzen.<\/p><p>Duque und Pi&ntilde;era profilierten sich von Anbeginn als Bef&uuml;rworter einer &bdquo;harten Hand&ldquo; gegen die Regierung Nicol&aacute;s Maduro und beeilten sich, mit Prosur eine neue regionale Integrations-Instanz unter Ausschluss Venezuelas zu schaffen. Dies k&uuml;ndigte Pi&ntilde;era am 19. Februar mit einer scharfen, jedoch abstrusen Anklage gegen die angebliche &bdquo;Ideologisierung&ldquo; der von Lula, Ch&aacute;vez und N&eacute;stor Kirchner gegr&uuml;ndeten Unasur an.<\/p><p>Eduardo Paz Rada, Professor an der Universidad Mayor de San Andr&eacute;s in Bolivien, sch&auml;tzt, die Prosur werde &bdquo;haupts&auml;chlich auf eine konservative politische Koordination hinauslaufen&rdquo;. Im Gegensatz zu Unasur, die politische Souver&auml;nit&auml;t und Pluralismus bei Entscheidungsfindungen anstrebte, sei umgekehrt damit zu rechnen, dass &bdquo;das Projekt von Pi&ntilde;era und Duque strenger mit der lateinamerikanischen US-Politik statt mit den Interessen der Region abgestimmt sein wird&ldquo;.<\/p><p>Nach Planungen Pi&ntilde;eras soll ProSur am kommenden 21. M&auml;rz in Santiago de Chile gegr&uuml;ndet werden. Ein Anlass, bei dem der rechtsradikale Pr&auml;sident Brasiliens, Jair Bolsonaro, seinen ersten Staatsbesuch antreten, jedoch in Chile auf ungeahnten Stra&szlig;enprotest treffen wird.<\/p><p>Titelbild: Telesur<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch wenn es malade, weil so abgegriffen, klingt: Die Bilder vom vergangenen 23. Februar in der kolumbianischen Grenzstadt C&uacute;cuta sagen mehr als tausend Worte. Sie machten auch den Leichtgl&auml;ubigen an die medial ausgeschlachtete Kampagne einer &bdquo;humanit&auml;ren Hilfsaktion&ldquo; deutlich, dass die rechtsextremen Regime-Change-Strategen in der Regierung Donald Trump die &bdquo;Schlacht von C&uacute;cuta&ldquo; als Apotheose eines Staatsstreichs<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49660\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":49661,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,126,20,11],"tags":[2454,2576,2005,2564,2565,2222,2175,2160,2071,2244,2333,663,1418,1850,2352,1556,1333],"class_list":["post-49660","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-erosion-der-demokratie","category-landerberichte","category-strategien-der-meinungsmache","tag-bolsonaro-jair","tag-duque-ivan","tag-fake-news","tag-gewalt","tag-guaido-juan","tag-humanitaere-hilfe","tag-interventionspolitik","tag-kolumbien","tag-maduro-nicolas","tag-pinera-sebastian","tag-pompeo-mike","tag-putsch","tag-regime-change","tag-rubio-marco","tag-unasur","tag-usa","tag-venezuela"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/190228_titel.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49660","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=49660"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49660\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49664,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49660\/revisions\/49664"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/49661"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=49660"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=49660"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=49660"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}