{"id":4968,"date":"2010-03-26T16:58:39","date_gmt":"2010-03-26T15:58:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4968"},"modified":"2010-03-26T16:58:39","modified_gmt":"2010-03-26T15:58:39","slug":"hinweise-des-tages-2-129","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4968","title":{"rendered":"Hinweise des Tages (2)"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Pr&uuml;gel f&uuml;rden Streber, die Steuerwampe, der deutsche Mutterkomplex, Riester macht Staat und Rentner arm, Gier und Gr&ouml;&szlig;enwahn (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Lost in Translation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Pr&uuml;gel f&uuml;r den Streber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">OECD will Sparkassen privatisieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Ulrike Herrmann: Die Steuerwampe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Soziale Gerechtigkeit: Die Mittelklasse irrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Der deutsche Mutterkomplex<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Bedrohliche Altersarmut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">OECD fordert Lockerung des deutschen K&uuml;ndigungsschutzes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Arzneimittel: &ldquo;Jede zweite neue Pille bringt keinen Fortschritt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Gier und Gr&ouml;&szlig;enwahn &ndash; Wie die Banken die Politiker &uuml;ber den Tisch zogen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Leistung muss sich wieder lohnen!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4968&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lost in Translation<\/strong><br>\nHallo Berlin, h&ouml;ren Sie uns? Verzweifelt versucht Europa, mit Deutschland in einen volkswirtschaftlichen Dialog zu treten. Doch dort versteht man immer nur BWL.<br>\nEin Beispiel aus Babylon: Angela Merkel h&auml;lt an Deutschlands Export&uuml;bersch&uuml;ssen fest, verlangt aber vom Ausland die Begleichung der Schulden. Wenn ein Unternehmer das sagt, ist es in Ordnung. Sagt eine Kanzlerin dasselbe, ist es peinlich. Beides geht einfach nicht. Solange die Bundesrepublik Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse erzielt, steigen per Definition die Schulden des Auslands gegen&uuml;ber Deutschland.<br>\nUnd wo bitte, sind denn die St&auml;rken, an denen Deutschland festhalten soll? Etwas anderes als die Export&uuml;bersch&uuml;sse kann Frau Merkel dabei nicht im Sinn gehabt haben. Aber ein Export&uuml;berschuss ist nun mal kein volkswirtschaftlicher Selbstzweck. Exporterl&ouml;se dienen der Finanzierung der Importe. Punkt. Anhaltende Export&uuml;bersch&uuml;sse sind nicht nur nutzlos, sondern sogar extrem sch&auml;dlich. Sie f&uuml;hren zu einer Anh&auml;ufung von letztlich wertlosen Forderungen, die den Finanzsektor zahlenm&auml;&szlig;ig und charakterlich aufbl&auml;hen &ndash; bis die Blase platzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/datenbank\/freitag\/2010\/12\/lost-in-translation-volkswirtschaft-betriebswirtschaft-deutschland-merkel\/print\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pr&uuml;gel f&uuml;r den Streber<\/strong><br>\nDeutschlands Diplomaten haben jetzt einen Spickzettel. Vier Seiten umfasst das vertrauliche Schreiben mit dem Aktenzeichen 34\/2010, das das Ausw&auml;rtige Amt am 3. M&auml;rz an die &raquo;lieben Kolleginnen und Kollegen&laquo; in den Botschaften verschickt hat. Im Anschreiben steht zwar, dass das &raquo;mit dem Bundesfinanzministerium abgestimmte Argumentationspapier zu den Leistungsbilanzdefiziten innerhalb der Euro-Zone&laquo; nur als &raquo;pers&ouml;nliche Hintergrundinformation&laquo; gedacht sei. Aber eigentlich enth&auml;lt die Berliner Depesche eine klare Dienstanweisung an die Diplomaten: &raquo;Deutsches Wachstumsmodell verteidigen&laquo;. Man habe &raquo;seine Hausaufgaben gemacht&laquo;. Jetzt seien die anderen an der Reihe.<br>\nStimmt: Deutschland hat seine Hausaufgaben gemacht. Das Land ist vom &raquo;kranken Mann Europas&laquo; (so der britische Economist 2005) zum Land eines neuen Wirtschaftswunders (dasselbe Magazin 2010) aufgestiegen. Die Deutschen haben ernst genommen, was die &Ouml;konomen predigten: h&auml;rter arbeiten, wendiger wirtschaften, weniger verdienen, sonst stehlen die Chinesen unseren Wohlstand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/13\/Wirtschaftspolitik?page=1\">Die Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und was w&auml;re erreicht, wenn alle anderen ihre &bdquo;Hausaufgaben&ldquo; auch machten, also h&auml;rter arbeiteten, wendiger wirtschafteten, weniger verdienten? Es ginge allen schlechter, sie k&ouml;nnten weniger konsumieren, weniger nachfragen und weniger importieren. Der Ausweg f&uuml;r die Deutschen w&auml;re, dass sie noch h&auml;rter arbeiteten und noch weniger verdienten. Der Wettlauf nach unten ginge von vorne los. Kann das eine vern&uuml;nftige Perspektive sein?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>OECD will Sparkassen privatisieren<\/strong><br>\nDeutschlands Sparkassen haben es derzeit nicht leicht: Obwohl sie sich kaum verspekulierten, sollen sie Bankenabgabe zahlen. Die Industriel&auml;nderorganisation schl&auml;gt nun sogar vor, Privatbanken sollten die &ouml;ffentlich-rechlichen Institute &uuml;bernehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:deutschlandbericht-oecd-will-sparkassen-privatisieren\/50093500.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Diese Logik verstehe wer will. Da sollen also die Kreditinstitute, die nicht ins Casino gingen, von den Zockern &uuml;bernommen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann: Die Steuerwampe<\/strong><br>\nDie Rede vom &ldquo;Mittelstandsbauch&rdquo; ist genial &ndash; weil sie so irref&uuml;hrend ist. W&uuml;rde sich ein Superduper-Marketingstratege eine geniale PR-Kampagne &uuml;berlegen, um Steuererleichterungen f&uuml;r die Besserverdienenden durchzudr&uuml;cken: Er m&uuml;sste den Mittelstandsbauch erfinden, wenn es ihn nicht schon g&auml;be. Der Mittelstandsbauch bezeichnet eine W&ouml;lbung im Steuertarif, die dazu f&uuml;hrt, dass Normalverdiener besonders stark belastet werden. Die aktuellen Grenzsteuers&auml;tze steigen gerade zu Beginn rasant an. Werden bei einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 8.004 Euro nur 14 Prozent f&auml;llig, sind es bei 13.469 Euro schon 24 Prozent. Danach flacht die Progression stark ab. Nun ist es zweifellos ungerecht, dass Steuerzahler mit einem eher geringen Einkommen einer besonders starken Progression unterworfen werden.<br>\nDie Mittelschicht muss darauf achten, dass der Spitzensteuersatz wieder erh&ouml;ht wird, wenn die Steuerbeule abgeflacht wird. Sonst w&auml;re eine Strategie aufgegangen, die FDP und Union schon seit fast einem Jahrzehnt verfolgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2010%2F03%2F26%2Fa0106&amp;cHash=d45684fe58\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Soziale Gerechtigkeit: Die Mittelklasse irrt<\/strong><br>\nJe ungleicher eine reiche Gesellschaft, desto gr&ouml;&szlig;er ihre sozialen Probleme: Der britische Sozialforscher Richard Wilkinson &uuml;ber die Frage, warum der wachsende Abstand zwischen Arm und Reich schlecht f&uuml;r alle ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/13\/Wohlstand-Interview-Richard-Wilkinson?page=all&amp;print=true\">ZEIT<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch eine <a href=\"?p=4221#h11\">Buchrezension &hellip;<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der deutsche Mutterkomplex<\/strong><br>\nDass Frauen in fast allen Berufen weniger verdienen als M&auml;nner, hat auch mit einem kulturellen Ph&auml;nomen zu tun: dem z&auml;hlebigen Ideal von der &ldquo;deutschen Mutter&rdquo;, das Frauen in einen Teufelskreis aus schlecht bezahlten Jobs und Familienf&uuml;rsorge dr&auml;ngt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2010%2F03%2F26%2Fa0090&amp;cHash=8f394f840f\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Frauen in Deutschland verdienen im Durchschnitt 23,2 Prozent weniger als M&auml;nner. Damit ist die Lohnl&uuml;cke noch gr&ouml;&szlig;er als in den Vorjahren. Der EU-Durchschnitt liegt bei 18 Prozent. Nur die Frauen in Estland (30,3 Prozent), Tschechien (26,2 Prozent), &Ouml;sterreich (25,5 Prozent) und den Niederlanden (23,6 Prozent) m&uuml;ssen noch gr&ouml;&szlig;ere Verdienstabstriche hinnehmen als in Deutschland. Die geringste Lohnkluft hat Italien mit 4,9 Prozent.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bedrohliche Altersarmut<\/strong><br>\nNach den Berechnungen des DIW werden im Jahr 2030 37 Prozent aller Rentner in Ostdeutschland 600 Euro und weniger aus der gesetzlichen Rentenkasse bekommen.<br>\nProf. Peter Bofinger, &Ouml;konom, Universit&auml;t W&uuml;rzburg: &ldquo;Das Grundproblem der Riesterrente ist, dass sie den Staat wirklich viel Geld kostet, dass ein relativ gro&szlig;er Teil des Geldes gar nicht bei den Versicherten ankommt, sondern bei den Versicherungen. Ich glaube, dass man die Riesterrente insgesamt auf den Pr&uuml;fstand stellen sollte. Man m&uuml;sste zun&auml;chst mal erst erfassen, was das &uuml;berhaupt kostet. Es sind Sch&auml;tzungen von mehreren Milliarden. Und die Frage ist, ob das Geld nicht sinnvoller in anderen Bereichen eingesetzt werden kann. Eine M&ouml;glichkeit w&auml;re, das Geld direkt in die Rentenversicherung zu geben. Dann sind dort mehr Mittel verf&uuml;gbar.&rdquo;<br>\nSein Vorschlag an die Politik: zur&uuml;ck auf Los. Die vielen Milliarden Steuergelder seien besser im alten System aufgehoben: &ldquo;Dann steigt in der Rentenversicherung der allgemeine Wasserspiegel. Und auch Menschen mit geringeren Einkommen h&auml;tten eine Chance, eine Rente zu bekommen, die dann &uuml;ber der Grundsicherung liegt.&rdquo;<br>\nRisiko Altersarmut. Gewerkschafter, Verbrauchersch&uuml;tzer und Rentenexperten sind sich einig. Die Weichen m&uuml;ssen jetzt neu gestellt werden. Reaktion der Bundesregierung: Eine Expertenkommission soll sich mit dem Thema befassen &ndash; ab dem n&auml;chsten Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2010\/0325\/riester.php5\">wdr Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>OECD fordert Lockerung des deutschen K&uuml;ndigungsschutzes<\/strong><br>\nAllerdings bestehe in Deutschland aufgrund des strengen K&uuml;ndigungsschutzes die Gefahr eines &ldquo;zweigeteilten Arbeitsmarktes&rdquo; &ndash; mit sehr gut gesch&uuml;tzten Arbeitnehmern in langfristiger Anstellung auf der einen und prek&auml;r Besch&auml;ftigten auf der anderen Seite. &ldquo;Es gibt Belege daf&uuml;r, dass ein zu strenger Schutz regul&auml;rer Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse die Wanderung von Arbeitspl&auml;tzen in Richtung ihrer produktivsten Einsatzformen in der Wirtschaft bremsen und damit den Strukturwandel behindern kann&rdquo;, hei&szlig;t es etwas verklausuliert. Im Klartext: Entlassungen festangestellter Mitarbeiter sind in Deutschland zu teuer und zu zeitaufwendig, weil sie h&auml;ufig vor Gericht ausgefochten werden.<br>\nDie OECD empfiehlt der Bundesregierung folgende Ma&szlig;nahmen, um das Ungleichgewicht &ldquo;von regul&auml;ren und nichtregul&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen&rdquo; zu verringern:\n<ul>\n<li>Verk&uuml;rzung des Zeitraums, bis eine K&uuml;ndigung ausgesprochen werden kann, zum Beispiel durch eine Reform der Zustimmungspflicht des Betriebsrats.<\/li>\n<li>Reduzierung der Frist zwischen Mitteilung der K&uuml;ndigung und Beendigung des Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisses f&uuml;r Arbeitnehmer mit langer Betriebszugeh&ouml;rigkeit.<\/li>\n<li>Im Fall betriebsbedingter K&uuml;ndigungen sollen Arbeitgeber w&auml;hlen k&ouml;nnen zwischen einer Regelabfindung (bei der dem Arbeitnehmer der Gang vor Gericht offen bleibt) und einer h&ouml;heren Entsch&auml;digung wegen ungerechtfertigter Entlassung, die den Rechtsweg ersetzen w&uuml;rde.<\/li>\n<li>Neubeurteilung der weiteren Liberalisierung der befristeten Arbeitsvertr&auml;ge, wie sie im Koalitionsvertrag von Union und FDP vorgesehen ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein gelockerter K&uuml;ndigungsschutz k&ouml;nne laut OECD dazu f&uuml;hren, &ldquo;dass die Arbeitgeber weniger z&ouml;gern, Arbeitskr&auml;fte einzustellen&rdquo;, wenn sich die Wirtschaft wieder erhole.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,685782,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ganz typisch f&uuml;r die OECD, dass Hartz die Arbeitslosenquote niedriger h&auml;lt, wird ganz selbstverst&auml;ndlich und ohne jeden Beleg unterstellt. Im Hinblick auf den K&uuml;ndigungsschutz fragt man sich, ob die neoliberalen Dogmatiker &uuml;berhaupt noch wissen, wor&uuml;ber sie reden. Gerade hat das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) best&auml;tigt, dass inzwischen 10 Prozent der Arbeitsverh&auml;ltnisse befristet sind und Neueinstellungen bis zur H&auml;lfte nur noch befristet erfolgen. Wir haben schon seit Jahren eine Erosion des Normalarbeitsverh&auml;ltnisses, der K&uuml;ndigungsschutz wird von vielen Unternehmen schon l&auml;ngst unterlaufen.<br>\nJegliche Einstellung in Arbeit kann ohne sachlichen Grund befristet &ndash; bis auf zwei Jahre &ndash; erfolgen: Auch Mehrfachbefristungen beim selben Arbeitgeber sind erlaubt. F&uuml;r &uuml;ber 50-j&auml;hrige Arbeitslose besteht buchst&auml;blich &ldquo;Vogelfreiheit&ldquo;. Noch vor kurzem berichtete die OECD, dass Deutschland bei den Zeitarbeitern und befristet Besch&auml;ftigten im Vergleich der 30 OECD-Mitglieder <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2202262_OECD-Indikator-Zeitarbeit-ein-deutsches-Drama.html\">in der unteren H&auml;lfte liegen<\/a>.<br>\nDie Normalarbeitsverh&auml;ltnisse scheinen der OECD ein Dorn im Auge zu sein. Hire and fire gilt als oberstes Ziel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arzneimittel: &ldquo;Jede zweite neue Pille bringt keinen Fortschritt&rdquo;<\/strong><br>\nViele neue Medikamente der Pharmaindustrie bringen keinen Fortschritt f&uuml;r die Patienten: Dies sagt der oberste Arzneimittelpr&uuml;fer Deutschlands, Peter Sawicki. Der Leiter des Instituts f&uuml;r Qualit&auml;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen wird diesen Job abgeben m&uuml;ssen &ndash; und nimmt im Interview auf WELT ONLINE kein Blatt vor den Mund.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article6929274\/Jede-zweite-neue-Pille-bringt-keinen-Fortschritt.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Gier und Gr&ouml;&szlig;enwahn &ndash; Wie die Banken die Politiker &uuml;ber den Tisch zogen&rdquo;<\/strong><br>\nWDR-Dokumentation nun auf YouTube<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/results?search_query=Wie+Banken+die+Demokratie+ausschalten&amp;search_type=&amp;aq=f\">YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein Leser machte uns darauf aufmerksam, dass wir nicht nur die Sendetermine zu nachtschlafender Zeit beklagen, sondern unsere Leserinnen und Leser auf die Programmierfunktion ihres Videorekorders hinweisen sollten. Diesem Appell kommen wir gerne nach, dennoch ist es bezeichnend, dass solche kritischen Sendungen nach Mitternacht oder noch sp&auml;ter ausgestrahlt werden und so an den Rand gedr&auml;ngt werden. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Leistung muss sich wieder lohnen!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ii4o65Cn6gw\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Pr&uuml;gel f&uuml;rden Streber, die Steuerwampe, der deutsche Mutterkomplex, Riester macht Staat und Rentner arm, Gier und Gr&ouml;&szlig;enwahn (KR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4968","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4968","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4968"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4968\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4971,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4968\/revisions\/4971"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4968"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4968"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4968"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}