{"id":49680,"date":"2019-03-03T09:00:17","date_gmt":"2019-03-03T08:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49680"},"modified":"2019-03-01T10:22:25","modified_gmt":"2019-03-01T09:22:25","slug":"hinweise-der-woche-100","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49680","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49680#h01\">Streit um Gemeinn&uuml;tzigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49680#h02\">Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49680#h03\">&Ouml;dipale Transatlantiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49680#h04\">Deutsche Westafrikapolitik: Brandstifter als Feuerwehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49680#h05\">Riss durch Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49680#h06\">Deutschland blockiert Steuertransparenz in der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49680#h07\">Vertr&auml;ge der Bundeswehr verbieten ihr das Reparieren von Waffen &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49680#h08\">Superreichensteuer k&ouml;nnte dem Staat 18 Milliarden Euro einbringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49680#h09\">Knapp 50 Milliarden Euro Verlust f&uuml;r Norwegens Mega-Fonds<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49680#h10\">Bereitet dem Spekulantengl&uuml;ck endlich ein Ende!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49680#h11\">Geplante Verdunkelung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49680#h12\">Doping made in Germany<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49680#h13\">So will Google politischen Widerstand brechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49680#h14\">&Ouml;ffentlich-Rechtliche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49680#h15\">Urteil im Wikipedia-Prozess<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49680#h16\">Das Letzte: Mann wird von Firma gek&uuml;ndigt &ndash; und erh&auml;lt dort Angebot als Leiharbeiter<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Streit um Gemeinn&uuml;tzigkeit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gemeinn&uuml;tzigkeit aberkannt<\/strong><br>\nDer Bundesfinanzhof (BFH) hat dem Tr&auml;gerverein des globalisierungskritischen Netzwerks Attac wegen tagespolitischem Aktivismus die Gemeinn&uuml;tzigkeit aberkannt. Das h&ouml;chste deutsche Finanzgericht mit Sitz in M&uuml;nchen kam in seinem Urteil zu dem Schluss, dass die von Attac gef&uuml;hrten Kampagnen keine gemeinn&uuml;tzige politische Bildungsarbeit sind. (&hellip;) Der BFH betonte ausdr&uuml;cklich, dass es nicht um die politischen Inhalte von Attac gehe, sondern um die Grundsatzfrage, ob &ldquo;allgemeinpolitische T&auml;tigkeit&rdquo; mit der Gemeinn&uuml;tzigkeit vereinbar sein k&ouml;nne. Wie BFH-Pr&auml;sident Rudolf Mellinghoff und seine Richterkollegen erl&auml;uterten, bedeutet das Urteil nicht, dass gemeinn&uuml;tzige Organisationen &ndash; etwa Umweltverb&auml;nde &ndash; &uuml;berhaupt nicht politisch aktiv sein d&uuml;rfen. Im Vordergrund m&uuml;sse aber der gemeinn&uuml;tzige Zweck stehen, nicht politische Kampagnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/urteil-attac-verliert-gemeinnuetzigkeit-a-1255179.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Da w&uuml;rde man doch gerne wissen welche transatlantischen Einflussorganisationen einen gemeinn&uuml;tzigen Status haben bzw. kann man davon ausgehen, dass die diversen Stiftungen der Superreichen wohl alle gemeinn&uuml;tzigen Charakter haben, schon allein wegen der Steuerersparnis. Was dabei &ldquo;politische Kampagnen&rdquo; sind, ist hier klar Frage der politischen Perspektive. Kritik an der neoliberalen Politik ist aus der Sicht der herrschenden Oligarchie sicher immer eine &ldquo;politische Kampagne&rdquo;. Die Bertelsmann Stiftung dagegen ist selbstverst&auml;ndlich gemeinn&uuml;tzig. Sie betreibt ja auch keine &ldquo;politischen Kampagnen&rdquo;, niemals. Das Vorgehen gegen Kritiker der herrschenden Verh&auml;ltnisse wird immer aggressiver.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Das Urteil des Bundesfinanzhofs hat einen schalen Beigeschmack. Hier soll mit dem Entziehen finanzieller Mittel, ein kritische Stimme zum Schweigen gebracht werden. Wenn der Bundesfinanzhof gegen&uuml;ber Stiftungen (z.B. der Bertelsmann Stiftung) so urteilen w&uuml;rde, hatten wir eine andere politische Landschaft, aber das Gericht tobt sich lieber an kleine Vereinigung aus, indem die Gemeinn&uuml;tzigkeit entzogen wird. Wer hier eine Linie zu der neoliberal gepr&auml;gten Politik sieht, d&uuml;rfte sicher nicht ganz falsch liegen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gemeinwohl ist politisch<\/strong><br>\nDer Bundesfinanzhof stelle in seiner Begr&uuml;ndung fest, dass die &bdquo;Einflussnahme auf politische Willensbildung und Gestaltung der &ouml;ffentlichen Meinung [&hellip;] keinen gemeinn&uuml;tzigen Zweck erf&uuml;llt.&ldquo; Erkennbar setzt der BFH darin den Rahmen f&uuml;r politisches Engagement von gemeinn&uuml;tzigen Organisationen sehr viel enger als das Finanzgericht in Kassel. Insbesondere die beiden Zwecke F&ouml;rderung der Bildung und des demokratischen Staatwesens werden durch das Urteil deutlich eingeschr&auml;nkt.<br>\nDie restriktive Auslegung des BFH macht nach Ansicht von Attac eine Anpassung der gesetzlichen Grundlage &ndash; der Abgabenordnung &ndash; an die Erfordernisse einer modernen Demokratie dringend notwendig: Eine widerstandsf&auml;hige Demokratie brauche eine kritische B&uuml;rgerschaft und starke Organisationen, die politische Entscheidungsprozesse aktiv begleiten und sich einmischen. Gemeinn&uuml;tzigkeit d&uuml;rfe nicht auf apolitische Wohlt&auml;tigkeit beschr&auml;nkt werden.<br>\n&bdquo;Das Gemeinn&uuml;tzigkeitsrecht darf nicht zu einem Instrument verkommen,mit dem zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich selbstlos f&uuml;r eine gerechte Gesellschaft und das Allgemeinwohl einsetzen, klein gehalten werden&ldquo;, sagt Attac-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Stephanie Handtmann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.attac.de\/kampagnen\/jetzt-erst-recht\/jetzt-erst-recht\/\">Attac<\/a><\/li>\n<li><strong>Sven Giegold: Schwarzer Tag f&uuml;r die Demokratie<\/strong><br>\n&ldquo;Das Urteil bedeutet f&uuml;r viele gemeinn&uuml;tzige Vereine Unsicherheit und finanzielle Risiken. Ein Verein, der politische Bildungsarbeit macht, kann sich um seinen Status der Gemeinn&uuml;tzigkeit nicht mehr sicher sein. Das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zwischen finanzstarken Wirtschaftsverb&auml;nden und kritischer Zivilgesellschaft wird nun weiter auseinander klaffen. W&auml;hrend Firmen ihre Lobbyarbeit von der Steuer absetzen k&ouml;nnen, werden Teile der Zivilgesellschaft in finanzielle Unsicherheit getrieben. Die internationale Einschr&auml;nkung der Handlungsf&auml;higkeit der Zivilgesellschaft kommt nun auch in Deutschland an. Eine kritische Zivilgesellschaft ist existenziell f&uuml;r eine lebendige Demokratie. Wer sich uneigenn&uuml;tzig f&uuml;r Gerechtigkeit, Rechtsstaatlichkeit und die Demokratie einsetzt, muss als gemeinn&uuml;tzig anerkannt werden. Wenn der Staat nur diejenigen als gemeinn&uuml;tzig einstuft, die vermeintlich neutral sind, wird einer kritischen Zivilgesellschaft der Boden entzogen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sven-giegold.de\/aberkennung-von-attacs-gemeinnuetzigkeit\/\">Sven Giegold<\/a><\/li>\n<li><strong>Streit um Gemeinn&uuml;tzigkeit: DUH wirft CDU-Mann Demagogie vor<\/strong><br>\nCDU-Staatssekret&auml;r Steffen Bilger attackiert erneut die Deutsche Umwelthilfe und stellt ihre Gemeinn&uuml;tzigkeit infrage. Die schl&auml;gt jetzt mit harschen Worten zur&uuml;ck.<br>\nNach der Aberkennung der Gemeinn&uuml;tzigkeit des globalisierungskritischen Netzwerks Attac durch den Bundesfinanzhof f&uuml;hlen sich die Kritiker der Deutschen Umwelthilfe (DUH) best&auml;rkt. &bdquo;Das Urteil wird sicherlich eine Rolle bei der weiteren Bewertung der Gemeinn&uuml;tzigkeit der Deutschen Umwelthilfe spielen&ldquo;, sagte der Parlamentarische Staatssekret&auml;r im Bundesverkehrsministerium, Steffen Bilger (CDU), dem Handelsblatt. &bdquo;Schlie&szlig;lich gibt es gute Gr&uuml;nde zu hinterfragen, ob das Gebaren der Deutschen Umwelthilfe noch den Anforderungen der Gemeinn&uuml;tzigkeit entspricht.&ldquo;<br>\nDie Deutsche Umwelthilfe sagt auf Nachfrage, sie sehe durch das Attac-Urteil ihre Gemeinn&uuml;tzigkeit nicht gef&auml;hrdet, weil Umweltschutz klar als Anerkennungsgrund f&uuml;r Gemeinn&uuml;tzigkeit in der Abgabenordnung verankert sei.<br>\nZudem wei&szlig;t die DUH den Vorsto&szlig; Bilgers scharf zur&uuml;ck: &bdquo;Ich glaube, dass Herr Bilger das zur eigenen Profilierung nutzt. Die CDU arbeitet sich an der DUH ab, weil sie in Sachen zu nachhaltigen Mobilit&auml;t und Verkehrswende nichts zu bieten hat&ldquo;, sagt DUH-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Sascha M&uuml;ller-Kraenner der taz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Streit-um-Gemeinnuetzigkeit\/!5577111\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Das gab es nicht einmal im Kalten Krieg&laquo;<\/strong><br>\nEbenfalls deutlich wurde der CSU-Bundestagsabgeordnete Stefan M&uuml;ller. Er schrieb auf Twitter: &raquo;Es kann nicht sein, dass kleine militante Splittergruppen die Gesellschaft drangsalieren und dann auch noch &rsaquo;Gemeinn&uuml;tzigkeit&lsaquo; f&uuml;r sich reklamieren.&laquo;<br>\nDie &raquo;Allianz Rechtssicherheit f&uuml;r politische Willensbildung&laquo;, ein Zusammenschluss verschiedener NGOs, antwortete auf die Attacken aus der Union. Sie seien &raquo;ein Versuch, missliebige Akteure auszuschlie&szlig;en&laquo;. Die Arbeit zivilgesellschaftlicher Akteure solle nicht nach einer &raquo;Freund-Feind-Logik&laquo; bewertet werden. Der &raquo;f&ouml;rderw&uuml;rdige Beitrag zur Demokratie&laquo;, den Vereine und Verb&auml;nde leisten, wenn sie den politisch M&auml;chtigen &raquo;kritisch auf die Finger schauen&laquo;, sollte gew&uuml;rdigt werden, so der Zusammenschluss.<br>\nAuch die &raquo;Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes &ndash; Bund der Antifaschisten&laquo; (VVN-BdA) sieht sich derzeit Angriffen ausgesetzt. Im Januar flatterten bei verschiedenen Kreisverb&auml;nden und dem Landesverband der VVN-BdA in Nordrhein-Westfalen Briefe der zust&auml;ndigen Finanz&auml;mter ins Haus. In den Briefen, die dem &raquo;nd&laquo; teilweise vorliegen, hei&szlig;t es, &raquo;laut Bayerischem Verfassungsschutzbericht f&uuml;r das Jahr 2017 wird die VVN-BdA als extremistisch eingestuft&laquo;, daraus ergebe sich, dass die &raquo;Voraussetzungen f&uuml;r eine Steuerverg&uuml;nstigung&laquo; nicht vorliegen. Die VVN-BdA werde die Gemeinn&uuml;tzigkeit r&uuml;ckwirkend entzogen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1113361.gemeinnuetzigkeit-das-gab-es-nicht-einmal-im-kalten-krieg.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das muss man sehr genau beobachten. Offenbar sollen Kritiker der herrschenden Verh&auml;ltnisse verst&auml;rkt unter Druck gesetzt werden. Zudem muss hier wiederholt die Frage gestellt werden, weshalb der Bertelsmann Stiftung nicht die Gemeinn&uuml;tzigkeit entzogen wird. Weil sie ganz im Sinne der herrschenden Oligarchie agiert?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Venezuela<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Venezuela: &ldquo;Es ist falsch, von Hilfslieferungen zu reden&rdquo;<\/strong><br>\nIm Moment spielt der Streit um Hilfslieferungen in der Berichterstattung die Hauptrolle. Es ist von Hunger die Rede, von fehlenden Medikamenten. Wie ist die Versorgungslage in Venezuela?<br>\nKomplex. Es herrscht kein Hunger. Die Lage ist nicht so schlimm, wie sie oft dargestellt wird. Wer Geld hat, bekommt alles. Die Oberschicht und Menschen, die Zugang zu Devisen haben, k&ouml;nnen gut leben. F&uuml;r einen Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung gibt es Lebensmittelpakete, die &uuml;ber staatliche Strukturen verteilt werden. &Uuml;ber 60 Prozent der Bev&ouml;lkerung werden so versorgt (Nach unabh&auml;ngigen venezolanischen Zahlen stieg der Anteil von 69,2 Prozent der Haushalte 2017 auf 87,9 Prozent 2018. Anmerkung der Redaktion). Dazu kommt der Unterschied zwischen Stadt und Land. Auf dem Land kann die Eigenproduktion die Versorgung besser sicherstellen als in den St&auml;dten. Insgesamt aber erfordert die Organisation des Alltags einiges an Phantasie, weil zum Beispiel Babynahrung, Windeln und bestimmte Lebensmittel nur auf dem Schwarzmarkt oder selten erh&auml;ltlich sind.<br>\nViele andere Produkte sind f&uuml;r die arme Bev&ouml;lkerung ohne Zugang zu Devisen sehr teuer und nicht erschwinglich. Die Menschen verbringen viel Zeit damit, Schlange zu stehen oder Gesch&auml;fte zu suchen, wo die ben&ouml;tigten Waren vorhanden sind. Ernsthafte Schwierigkeiten bestehen in der Versorgung mit Medikamenten und medizinischem Ger&auml;t. Das Land ist stark von Importen abh&auml;ngig aufgrund der wirtschaftlichen Struktur, die im wesentlichen Erd&ouml;lexport bedeutet. Darum kann es sein, dass es manche Produkte wochenlang nicht gibt. Trotzdem ist die Lage weit davon entfernt, f&uuml;r die arme Bev&ouml;lkerung so problematisch zu sein wie in manchen anderen L&auml;ndern Lateinamerikas oder der Karibik, &uuml;ber die jedoch nicht gesprochen wird.<br>\nViele, auch Kritikerinnen und Kritiker der Regierung, machen vorwiegend die US-Blockade f&uuml;r die schlechte Versorgungslage verantwortlich. Ist das richtig?<br>\nDie Knappheit liegt zum gro&szlig;en Teil an der Blockade. Die spanische Fluglinie Iberia hat erst k&uuml;rzlich eine Ladung von Diabetes-Medikamenten nicht bef&ouml;rdert &ndash; mit Hinweis auf die Sanktionen. Daf&uuml;r kommen Medikamente aus Russland, China, Kuba und von der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation ins Land. Die Regierung kooperiert also durchaus mit internationalen Organisationen und ist bereit Hilfslieferungen anzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/222977\/venezuela-keine-hilfslieferungen\">amerika21<\/a><\/li>\n<li><strong>Faktencheck Venezuela<\/strong><br>\nWas in deutschen Medien &uuml;ber das s&uuml;damerikanische Land verbreitet wird &ndash; und wie es tats&auml;chlich aussieht<br>\n&raquo;Kritische Medien haben unter Maduro keine Chance, sie werden geknebelt und unterdr&uuml;ckt.&laquo;<br>\nKaum tritt in Venezuela ein Oppositionspolitiker &ouml;ffentlich auf, ist er sofort von Dutzenden Mikrofonen umlagert. Es gibt in Venezuela 16 private Fernsehkan&auml;le und mindestens 18 private Radio-Senderketten, die oft mehrere parallele Programme ausstrahlen. Hinzu kommen viele lokale Gemeindesender. Dem stehen drei landesweite Staatssender &ndash; VTV, TVes und Vive &ndash; gegen&uuml;ber sowie weitere nur lokal oder &uuml;ber Kabel verbreitete Programme, darunter der internationale Nachrichtensender Telesur. Allerdings hat die Telekommunikationsbeh&ouml;rde Conatel die Verbreitung mehrerer ausl&auml;ndischer Sender in den Kabelnetzen unterbunden. Betroffen davon ist zum Beispiel der kolumbianische Kanal NTN 24, der sich zum Sprachrohr der militanten Regierungsgegner gemacht hat. Problemlos zu empfangen sind nach einer aktuellen Aufstellung von Kabelnetzbetreibern nach wie vor Fox und Voice of America aus den USA; die britische BBC, die Deutsche Welle und andere. Interessanterweise macht aber der private Anbieter &raquo;Super Cable&laquo; seinen Kunden Sender wie TV Bolivia, Cubavisi&oacute;n, das chinesische CCTV oder das iranische Hispan TV nicht zug&auml;nglich, im Gegensatz zum staatlichen Betreiber CANTV.<br>\nMassenhaft verbreitet sind auch in Venezuela Internetseiten und &raquo;soziale Netzwerke&laquo;. Immer wieder gibt es Zensurvorw&uuml;rfe. So beklagte das Internetportal Aporrea.org zuletzt, dass es nicht mehr uneingeschr&auml;nkt erreichbar sei. Allerdings fallen auch staatliche Seiten wie die Homepage der Tageszeitung Correo del Orinoco oder die Angebote von Radio Nacional de Venezuela h&auml;ufig aus. Ob es sich also um administrative Eingriffe oder technische Probleme handelt, ist unklar.<br>\nProbleme haben in den vergangenen Jahren Zeitungen und Zeitschriften gehabt, denn infolge der Wirtschaftskrise und der vor allem von den USA verh&auml;ngten Sanktionen ist es f&uuml;r die Verlage immer schwieriger geworden, an das notwendige Papier zu kommen. Deshalb haben Oppositionsbl&auml;tter wie Tal Cualoder El Nacional ihre gedruckten Ausgaben eingestellt, andere &ndash; zum Beispiel El Universal &ndash; erscheinen ungehindert weiter. Betroffen davon sind aber nicht nur die Organe der Opposition. Im vergangenen Jahr musste die Zeitung der Kommunistischen Partei Venezuelas, Tribuna Popular, ebenfalls ihre Druckausgabe aufgeben und erscheint seither nur noch digital. Mehrere staatliche Publikationen haben den Umfang ihrer Ausgaben eingeschr&auml;nkt oder wurden ganz eingestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/350058.fragen-und-antworten-faktencheck-venezuela.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Venezuela und die Medien-M&auml;r von den nicht ins Land kommenden Hilfslieferungen<\/strong><br>\nGlaubt man dem vorherrschenden Medien-Narrativ, dann schottet sich Venezuela gegen&uuml;ber ausl&auml;ndischen Hilfslieferungen ab. Dabei erh&auml;lt das Land umfangreiche humanit&auml;re Hilfe aus China, Russland und Kuba. Seit Jahren kooperiert Caracas zudem mit internationalen Hilfsorganisationen. &hellip;<br>\nAn demselben Tag, an dem die umstrittene humanit&auml;re Hilfe der USA &ldquo;&uuml;ber See, Land und Luft&rdquo; nach Venezuela eindringen sollte, berichtete der venezolanische Au&szlig;enminister Jorge Arreaza &uuml;ber ein neuerliches Gespr&auml;ch mit UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres, um sich &uuml;ber die Zusammenarbeit im Bereich der humanit&auml;ren Hilfe zu verst&auml;ndigen. Man best&auml;tigte die technische Unterst&uuml;tzung der Vereinten Nationen beim Kauf von Lebensmitteln, Medikamenten und Krankenhausausstattungen. Die venezolanische Regierung will die Lieferungen selbst finanzieren. Aufgrund der von den USA verh&auml;ngten Sanktionen sind die M&ouml;glichkeiten &auml;u&szlig;erst begrenzt, den Bedarf des Landes an Lebensmitteln und Medikamenten auf dem internationalen Markt zu erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/amerika\/85027-venezuela\/\">RT deutsch<\/a><\/li>\n<li><strong>Verpatzte Inszenierung<\/strong><br>\nGewalt an der Grenze Venezuelas sorgt nicht f&uuml;r die gew&uuml;nschten Bilder<br>\nGro&szlig;spurig hatte der Putschist Juan Guaid&oacute; angek&uuml;ndigt, am vergangenen Samstag &bdquo;Hilfsg&uuml;ter&ldquo; &uuml;ber die Grenze zu bringen, &bdquo;komme was da wolle&ldquo;. Angeblich wollte er damit auch der venezolanischen Armee &bdquo;eine M&ouml;glichkeit bieten, sich auf die Seite der Verfassung zu stellen und den Weg f&uuml;r freie Wahlen zu &ouml;ffnen&ldquo;, wie er der &bdquo;FAZ&ldquo; gegen&uuml;ber fabulierte.<br>\nBeides ist nicht gelungen. Die gro&szlig;z&uuml;gigen &bdquo;Hilfsg&uuml;ter&ldquo; der USA stehen immer noch auf der kolumbianischen Seite der Grenze, die Soldaten auf der venezolanischen. Sie haben sich nicht dazu verf&uuml;hren lassen, ihre Loyalit&auml;t aufzugeben und sich auf die Seite des Putschisten und seiner ausl&auml;ndischen Verb&uuml;ndeten zu stellen. Guaid&oacute; hatte per Twitter ge&auml;u&szlig;ert, die venezolanischen Soldaten h&auml;tten die Chance &bdquo;zu definieren, wie sich an euch erinnert werden wird&ldquo;. Das haben sie getan. Die &bdquo;Tagesschau&ldquo; meldete am Sonntagabend zur besten Sendezeit zwar desertierte Soldaten &ndash; ganze zw&ouml;lf &ndash;, aber auch diese zu hoch gegriffenen Zahl wird nicht ganz das sein, was Guaid&oacute; und seinen Verb&uuml;ndeten vorgeschwebt hatte.<br>\nBlieb das dritte, eigentliche Hauptziel der Aktionen vom Wochenende: Bilder voller Gewalt zu erzeugen, um ein milit&auml;risches Eingreifen der USA in Venezuela zu rechtfertigen. Doch auch die blieben zum gr&ouml;&szlig;ten Teil aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5109\/internationale_politik\/10610\/Verpatzte-Inszenierung.htm\">unsere zeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&Ouml;dipale Transatlantiker<\/strong><br>\nLiegt es im Interesse Deutschlands, dass deutsche Autoimporte als Sicherheitsgefahr f&uuml;r die USA eingestuft werden? Dass die deutsch-russische Erdgaspipeline Nord Stream 2 von Washington d&auml;monisiert und uns stattdessen der Kauf &uuml;berteuerten amerikanischen Fracking-Gases aufgen&ouml;tigt wird? Dass die USA den INF-Vertrag mit Russland aufgek&uuml;ndigt haben, der die Stationierung von atomaren Mittelstreckenwaffen an Land verbietet &ndash; was zwangsl&auml;ufig einen atomaren R&uuml;stungswettlauf auch in Europa zur Folge haben wird?<br>\nHiesige Entscheidungstr&auml;ger reagieren auf diese und alle anderen Zumutungen der Regierung Trump in erster Linie willf&auml;hrig, kopflos und bar jeder politischen Strategie. W&auml;re der Begriff nicht historisch belastet und vergeben, tr&auml;fe das Wort Appeasement die europ&auml;ische Haltung gegen&uuml;ber Washington sehr genau.<br>\nNat&uuml;rlich wird niemand ernsthaft f&uuml;r einen Konfrontationskurs gegen&uuml;ber den USA pl&auml;dieren. Was aber hindert Berlin und Br&uuml;ssel daran, selbstbewusst eigene Interessen zu vertreten und sich Einmischungen in ihre inneren Angelegenheiten zu verbitten?<br>\nWoher r&uuml;hrt diese geradezu masochistische Lust, freiwillig den milit&auml;rischen Juniorpartner der USA etwa im Nahen und Mittleren Osten zu spielen, neudeutsch umschrieben als &ldquo;mehr Verantwortung &uuml;bernehmen&rdquo;?<br>\nEine Antwort liegt in der Selbstwahrnehmung der &uuml;beraus einflussreichen &ldquo;transatlantischen&rdquo; Netzwerke in Politik, Wirtschaft und den Medien.<br>\nAus deren Sicht sind die USA, die NATO und die EU eine &ldquo;Wertegemeinschaft&rdquo;, die weltweit f&uuml;r Freiheit, Demokratie und Menschenrechte einstehe. Sie halten Trump f&uuml;r einen Elefanten im Porzellanladen, f&uuml;r ein singul&auml;res &Uuml;bel, das es auszusitzen gelte.<br>\nSie erkennen nicht, dass die USA eine Weltmacht im Niedergang sind, die sich einem Dialog auf Augenh&ouml;he mit Russland und China verweigert und stattdessen auf &ldquo;Druck&rdquo; setzt, um verlorenen Einfluss wettzumachen, ganz unabh&auml;ngig von Trump. Gerade deutsche &ldquo;Transatlantiker&rdquo; leiden erkennbar unter einem &ouml;dipal anmutenden &ldquo;&Uuml;bervaterverlust&rdquo; &ndash; sie k&ouml;nnen nicht l&auml;nger einfach nur Regieanweisungen aus Washington befolgen, im Namen einer h&ouml;heren Moral, sondern m&uuml;ssen lernen, selbst zu denken und zu handeln. Das schmerzt, vor allem bei fehlendem R&uuml;ckgrat<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/oedipale-transatlantiker\">Michael L&uuml;ders im Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutsche Westafrikapolitik: Brandstifter als Feuerwehr<\/strong><br>\nEs folgte 2017 der besonders von Frankreich und der Bundesrepublik gef&ouml;rderte Aufbau einer gemeinsamen 5.000-Mann-Eingreiftruppe. Daf&uuml;r flossen nach offiziellen Angaben bislang etwa 28 Millionen Euro aus der deutschen Staatskasse. Zugesagt seien aber nach Angaben des Generalsekret&auml;rs dieser G5-Eingreiftruppe, des ehemaligen Au&szlig;enministers Nigers, Maman Sidikou, 200 Millionen Euro. Am 22. Februar sagte er bei einem Aufenthalt in Berlin der Deutschen Welle, der Verwendungsschwerpunkt liege &raquo;weniger auf Infrastruktur&laquo; als &raquo;auf Resilienz, Verteidigung und Sicherheit&laquo;. Sidikou erkl&auml;rte zudem, Deutschland sei &raquo;wichtigster Partner f&uuml;r den Aufbau der Milit&auml;rakademie des G5-B&uuml;ndnisses mit Sitz in Nouakchott&laquo;, der Hauptstadt Mauretaniens. Die f&uuml;nf beteiligten Staaten, die zu den &auml;rmsten Afrikas z&auml;hlen, h&auml;tten &raquo;zehn Millionen Euro zur Verf&uuml;gung gestellt&laquo;. Das seien f&uuml;r das eine Land 17 Prozent seines Budgets, f&uuml;r eine anderes 20 und f&uuml;r ein drittes &raquo;vielleicht sogar 30 Prozent&laquo;: &raquo;Das ist sehr viel &ndash; vor allem, wenn man bedenkt, dass dieses Geld sonst in Bildung oder Gesundheit flie&szlig;en k&ouml;nnte!&laquo;<br>\nGemessen an den Resultaten bewirkt diese Art von &raquo;Entwicklungshilfe&laquo; offensichtlich das Gegenteil von dem, was mit ihr angeblich beabsichtigt ist. Deutschland, das sich gern als politische Feuerwehr in der Region darstellt, geh&ouml;rt mit zu den Brandstiftern. Daf&uuml;r steht jede Menge Geld zur Verf&uuml;gung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/350071.deutsche-westafrikapolitik-brandstifter-als-feuerwehr.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Riss durch Europa<\/strong><br>\nEs sind atemraubende Zahlen, die die Freiburger Volkswirte um L&uuml;der Gerken, Matthias Kullas und Alessandro Gasparotti vom CEP vorgelegt haben. Demnach geht finanziell gesehen ein tiefer Riss durch Europa &ndash; wegen des Euro. 1999 hat die Gemeinschaftsw&auml;hrung die D-Mark als Buchgeld abgel&ouml;st, sp&auml;ter auch als Bargeld. Bis 2017 habe dies den Wohlstand in der Bundesrepublik pro Einwohner um 23 000 Euro steigen lassen (siehe Grafik). Sonst seien nur die auch exportstarken Niederlande klarer Profiteur des Euro. In Frankreich, der zweitgr&ouml;&szlig;ten Euro-Volkswirtschaft, habe der Euro den Wohlstand dagegen um 3,6 Billionen Euro vermindert; in der Nummer drei Italien gar um 4,3 Billionen Euro. CEP-Chef L&uuml;der Gerken sagt: &ldquo;Wenn man sich die gro&szlig;en Wohlstandsverluste in vielen Eurol&auml;ndern anschaut, so ist der Euro sicher keine gro&szlig;e Erfolgsgeschichte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/nachrichten\/wirtschaft\/riss-durch-europa\">Badische Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutschland blockiert Steuertransparenz in der EU<\/strong><br>\nAm 24. Januar traf sich in Br&uuml;ssel die Gruppe Gesellschaftsrecht. Die Abgesandten aus den EU-Staaten sollten dar&uuml;ber entscheiden, wie es nun weitergeht mit einem Gesetzesvorschlag der EU-Kommission, der zu mehr Transparenz in der Steuerpolitik f&uuml;hren soll. Die Gruppe wollte dar&uuml;ber bereits im vergangenen Juni befinden, doch damals legte Deutschland einen sogenannten Pr&uuml;fvorbehalt ein. Seitdem lagen die Gespr&auml;che de facto auf Eis. Wie es aussieht, wird das auch so bleiben, denn bei der Sitzung im Januar war Berlin wieder nicht in der Lage, eine klare Position zu beziehen. In einer der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegenden diplomatischen Korrespondenz schrieb der Br&uuml;sseler Vertreter an das Ausw&auml;rtige Amt: &ldquo;Deutschland legte zum gesamten Text umfassenden Pr&uuml;fvorbehalt ein.&rdquo;<br>\nKonkret geht es um die Frage, welche Haltung die Mitgliedsstaaten zum Vorhaben der EU-Kommission haben, das sogenannte Country-by-Country-Reporting &ouml;ffentlich zu machen. Mit dieser l&auml;nderspezifischen Berichterstattung sind Unternehmen verpflichtet, den Beh&ouml;rden Daten zum Umsatz, Gewinn und zu Steuerzahlungen aufgeschl&uuml;sselt nach Staaten vorzulegen. Das soll den Finanz&auml;mtern erm&ouml;glichen, Firmen dort zu besteuern, wo der Gewinn erwirtschaftet wird. Im Grundsatz unterst&uuml;tzt die Bundesregierung die Berichterstattungspflicht. Berlin lehnt aber den Vorschlag der EU-Kommission ab, dass Steuerinformationen &ouml;ffentlich zug&auml;nglich gemacht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuertransparenz-eu-country-by-country-reporting-1.4339940\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vertr&auml;ge der Bundeswehr verbieten ihr das Reparieren von Waffen &hellip;<\/strong><br>\n&hellip; und teilweise sogar das Zuschauen dabei<br>\nEiner Antwort des deutschen Bundesverteidigungsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion zufolge hat sich die Bundeswehr auf Selbstreparaturverzichtserkl&auml;rungen eingelassen, die inzwischen &uuml;ber ein Drittel ihrer insgesamt 53 Hauptwaffensysteme betreffen. Unter den 20 Waffensystemen, die die Soldaten und Bundeswehrangestellten nicht mehr selbst reparieren d&uuml;rfen, sind neben dem umstrittenen Eurofighter und der Fregatte F125 auch Hubschrauber und Panzer.<br>\nBei 13 dieser Waffensysteme konnten die Hersteller sogar durchsetzen, dass Bundeswehr-Mechaniker bei der Reparatur nicht einmal zuschauen d&uuml;rfen. Damit soll ausgeschlossen werden, dass sie Kenntnisse erwerben, mit denen sie Fehler sp&auml;ter einmal selbst beheben k&ouml;nnen. Dass so etwas bemerkenswert schnell und kosteng&uuml;nstig gehen kann, wissen manche Verbraucher nach der Reparatur neuerer Waschmaschinen: Startet die Waschmaschine nicht mehr regul&auml;r, reicht oft ein kompletter Neustart mittels einer Kombination der Einstellungen in einer bestimmten Reihenfolge, den ein Verbraucher auch selbst vornehmen k&ouml;nnte, wenn diese richtige Reihenfolge in der Betriebsanleitung enthalten w&auml;re. (&hellip;)<br>\nDer Linksfraktions-Wehrexperte Matthias H&ouml;hn verglich die Situation bei der Bundeswehr nicht mit einer Waschmaschine, sondern mit einem Automobil, bei dem man &ldquo;den Reifen nicht selber wechseln, nicht entscheiden, wer ihn wechselt und beim Wechsel auch nicht zusehen&rdquo; d&uuml;rfe. Ob die Reparaturverbote tats&auml;chlich so weitgehend sind, ist unklar. (&hellip;)<br>\nTrotzdem gelang es anderen Armeen m&ouml;glicherweise, vorteilhaftere Vertr&auml;ge abzuschlie&szlig;en: Israel beispielsweise konnte seine F-16-Kampfflugzeuge selbst mit so moderner Elektronik nachr&uuml;sten, dass der Hersteller Lockheed Martin Konkurrenz f&uuml;r seine eigenen Produkte bef&uuml;rchtete und einen Verkauf solcher Gebrauchtmaschinen an Kroatien im Januar verhinderte (vgl. Gebrauchtkampfflugzeughandel zwischen Kroatien und Israel geplatzt). (&hellip;)<br>\nViel Steuergeld verschwendete das deutsche Verteidigungsministerium auch f&uuml;r Eurofighter-Flugstunden, bei denen man 900 bezahlte, die nicht genutzt wurden. Im M&auml;rz 2018 waren von insgesamt 128 Eurofightern der deutschen Bundeswehr ganze vier einsatzf&auml;hig. In &Ouml;sterreich ist man mit dem vom Reparaturverbot mit betroffenen Kampfflugzeug so unzufrieden, dass der Verteidigungsminister 2017 entschied, die Eurofighter ab 2020 nach und nach auszumustern und andere Kampfflugzeuge zu kaufen, die kosteng&uuml;nstiger, besser ausger&uuml;stet, weniger m&auml;ngelbehaftet und &ldquo;Tag und Nacht einsatzbereit&rdquo; sein sollen. Bis 2049 erwartet die Alpenrepublik durch diesen Umstieg Einsparungen zwischen 100 Millionen und zwei Milliarden Euro (vgl. &Ouml;sterreichischer Verteidigungsminister zeigt Airbus an).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Vertraege-der-Bundeswehr-verbieten-ihr-das-Reparieren-von-Waffen-4317035.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offensichtlich ist das Bundesverteidigungsministerium stets f&uuml;r eine &Uuml;berraschung zu haben. Ist das nun Privatkonzern-orientierte Politik oder ist schlicht Dummheit am Werk?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Superreichensteuer k&ouml;nnte dem Staat 18 Milliarden Euro einbringen<\/strong><br>\nIn den USA hat die linke Demokratin Elisabeth Warren gerade einen Vorschlag f&uuml;r eine solche Superreichensteuer gemacht, die den Umfragen zufolge sogar eine Mehrheit der republikanischen W&auml;hler gut findet. Zahlen sollen sie nur Haushalte mit mehr als 50 Millionen Dollar Verm&ouml;gen. Das betrifft weniger als 0,1 Prozent der Gesamtbev&ouml;lkerung. Bereits im ersten Jahr w&uuml;rde die Steuer 212 Milliarden Dollar in die Staatskasse sp&uuml;len, verspricht die Bewerberin f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftskandidatur. Wie w&uuml;rde eine solche Warren-Steuer in Deutschland wirken? Das hat Stefan Bach ausgerechnet, Steuerexperte des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW). Dazu hat Bach vorliegende Daten aus dem Jahr 2014 herangezogen. Das Ergebnis: Der deutsche Staat h&auml;tte demnach 17,7 Milliarden Euro einnehmen k&ouml;nnen &ndash; mehr als die 15 Milliarden Euro, die der umstrittene Solidarit&auml;tszuschlag in jenem Jahr einbrachte. Bezahlt h&auml;tten das die reichsten 8100 Haushalte, also die obersten 0,02 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/deutschland-steuer-fuer-superreiche-koennte-18-milliarden-euro-bringen-a-1254964.html\">SPON<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Knapp 50 Milliarden Euro Verlust f&uuml;r Norwegens Mega-Fonds<\/strong><br>\nDer norwegische Pensionsfonds, einer der gr&ouml;&szlig;ten Staatsfonds der Welt, hat angesichts turbulenter Aktienm&auml;rkte im vergangenen Jahr Einbu&szlig;en verkraften m&uuml;ssen. Der Wert des auch als &Ouml;lfonds bekannten Finanzbestands fiel 2018 um 6,1 Prozent, wie Norwegens Zentralbank am Mittwoch bekanntgab. Das entsprach einem Verlust von 485 Milliarden norwegischen Kronen (knapp 50 Milliarden Euro). Der Wert des Fonds lag zum Jahresende bei umgerechnet 850 Milliarden Euro. 2017 hatte er noch eine zweistellige Rekordrendite erzielt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/boerse\/norwegen-staatsfonds-verliert-knapp-50-milliarden-euro-a-1255457.html\">manager magazin<\/a>\n<p><strong>dazu: Staatsfonds verkauft H&auml;lfte der VW-Beteiligung<\/strong><br>\nDer Staatsfonds, der im Durchschnitt 1,4 Prozent der globalen Aktien h&auml;lt, wird von vielen B&ouml;rsenexperten immer wieder als Musterbeispiel f&uuml;r den erfolgreichen Verm&ouml;gensaufbau mit Aktien herangezogen. Der norwegische Staat darf jedes Jahr aber daf&uuml;r nur maximal drei Prozent des Wertes in den Haushalt des Fonds &uuml;berf&uuml;hren. Dieses Geld kommt vor allem aus den Einnahmen aus der norwegischen &Ouml;l- und Gasf&ouml;rderung. Verwaltet wird er von der Notenbank des Landes, im Auftrag des Finanzministeriums.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/finanzmarkt\/vorzeige-staatsfonds-verkauft-haelfte-der-vw-beteiligung-16064615.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Kapitalgedeckte Altersvorsorge erwirtschaftet auch schon mal satte Verluste und ist nicht sicher &ndash; wer h&auml;tte das ahnen k&ouml;nnen? Eigentlich jeder, weil es in der Natur von Finanzanlagen liegt. Kapitaldeckung funktioniert halt nur begrenzt und im volkswirtschaftlichen Ma&szlig;stab nicht gut.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Dass es deutliche Verluste auch mit einem Staatsfonds geben kann, der immer als Musterbeispiel f&uuml;r eine k&uuml;nftige Altersvorsorge genannt wird, scheint jedenfalls hierzulande noch nicht angekommen zu sein. So sind Teile der Gro&szlig;en Koalition und daneben besonders die Gr&uuml;nen weiterhin schwer begeistert vom norwegischen Modell.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Gr&uuml;ne fordern B&uuml;rgerfonds zur Altersvorsorge<\/strong><br>\nAktien und Immobilien sind vielen als Altersvorsorge zu teuer oder unsicher. Deshalb sollte der Staat dort f&uuml;r seine B&uuml;rger investieren lassen, schlagen die Gr&uuml;nen vor. [&hellip;]<br>\nVorbild daf&uuml;r ist der norwegische Staatsfonds. &ldquo;Damit unterst&uuml;tzen wir den &ouml;kologischen Umbau der Wirtschaft und den Ausstieg aus fossilen Energien&rdquo;, schreiben Habeck und Giegold. Der Fonds soll seine Investitionen breit streuen, um das Risiko zu reduzieren, dass der Wert der Anlage sinkt. So k&ouml;nnten auch Menschen mit wenig Geld &ldquo;ohne gro&szlig;es Risiko&rdquo; von Anlagen mit hoher Rendite profitieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/geldanlage\/2019-02\/rentenreform-buergerfonds-altersvorsorge-gruene\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bereitet dem Spekulantengl&uuml;ck endlich ein Ende!<\/strong><br>\nIm Vergleich zum Ausland gelten deutsche Immobilien noch als g&uuml;nstig. Resultat: Immer mehr Investoren tummeln sich auf dem Markt. Leidtragende dieser Entwicklung sind die Mieter. Schluss damit, fordert der Journalist und Buchautor Klaus Englert.<br>\nAuf dem deutschen Wohnungsmarkt ist derzeit ein Verdr&auml;ngungswettbewerb unter Immobilienkonzernen zu beobachten. Etliche dieser Konzerne profitieren davon, dass im Ausland deutsche Immobilien geradezu als &bdquo;Schn&auml;ppchen&ldquo; gelten. Wer diese Marktl&uuml;cke entdeckt, kann sich schnell eine goldene Nase verdienen. F&uuml;r Maklerb&uuml;ros, die sich auf Besserverdienende eingestellt haben, hat ein goldenes Zeitalter begonnen.<br>\nTats&auml;chlich dr&auml;ngt es viele amerikanische, britische und s&uuml;dkoreanische Investoren auf den hiesigen Immobilienmarkt. Mittlerweile hat sich ein m&auml;chtiger Konkurrent hinzugedr&auml;ngt, der die schon jetzt irrsinnig angeschwollenen Wohnungs- und Immobilienpreise noch weiter in spekulative H&ouml;hen treibt: Es sind chinesische Agenturen, die in Deutschland f&uuml;r ihre neureichen Landsleute einspringen, denen eine Wohnung im Ausland &ndash; wie es unter Eingeweihten hei&szlig;t &ndash; als Statussymbol gilt.<br>\nUm den Luxusmarkt in Berlin und Frankfurt f&uuml;r die eigene Klientel aufzubauen und den Kunden millionenteure Apartments anzubieten, hat sich in Frankfurt das erste chinesische Immobilienmaklerb&uuml;ro in Deutschland mit dem Staatsfonds China Investment Corporation zusammengetan. Der verf&uuml;gt allein in Deutschland &uuml;ber 16.000 Mietwohnungen.<br>\nGerade Berlin wird zusehends zum hei&szlig; umk&auml;mpften Schlachtfeld im Kampf um die begehrtesten Immobilien. Beim Verkauf ganzer Marktsegmente haben die Chinesen bereits die m&auml;chtigen Immobilienkonzerne Deutsche Wohnen, Vonovia und LEG Immobilien ausgestochen. Den Immobilienkonzernen geht es angesichts der Konkurrenz um einen best&auml;ndigen Ausbau ihrer Marktanteile.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/immobilienspekulation-und-steigende-mieten-bereitet-dem.1005.de.html?dram:article_id=441828\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eigentlich w&auml;re es endlich an der Zeit der Spekulation mit einem der basalen Grundbed&uuml;rfnisse der Menschen einen Riegel vorzuschieben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Geplante Verdunkelung<\/strong><br>\n&Uuml;berraschend ist nur, dass es so schnell herauskam: Weit mehr als ein Jahr lang stand die Frage im Raum, warum der Terrorverd&auml;chtige Bilel Ben Ammar wenige Wochen nach dem Lkw-Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt trotz laufender Ermittlungen abgeschoben worden war. Den Verdacht, der sich jetzt best&auml;tigt hat, klar auszusprechen, konnte noch vorgestern herablassend mit &raquo;Verschw&ouml;rungstheorie! Setzen! Sechs&laquo; beantwortet werden.<br>\nJetzt ist es keine Theorie mehr: Bilel Ben Ammar hat f&uuml;r einen Geheimdienst gearbeitet &ndash; wie das Magazin Focus unter Berufung auf ihm vorliegende Dokumente berichtet, f&uuml;r den marokkanischen. Dieser selbst konnte seinen Agenten nicht ohne die Hilfe entsprechend motivierter deutscher Beh&ouml;rden mittels Abschiebung verschwinden lassen.<br>\nNach AfD-Logik mag es naheliegend sein, einen Mann, gegen den im Zusammenhang mit einem Zw&ouml;lffachmord ermittelt wird, einfach schnell au&szlig;er Landes zu schaffen: Abschiebung als Patentl&ouml;sung. Aus dem Auge, aus dem Sinn. F&uuml;r die Verfassungsschutz-Zeugen, die sich in den Untersuchungsaussch&uuml;ssen von Bund und L&auml;ndern an nichts erinnern wollen, war es bequem.<br>\nDen Verletzten und den Angeh&ouml;rigen der Todesopfer wurde damit vorerst die M&ouml;glichkeit genommen, an einem Prozess teilzunehmen, in dem sie als Nebenkl&auml;ger Beweisantr&auml;ge stellen und ihre Interessen vertreten k&ouml;nnen. Der &Ouml;ffentlichkeit sollte die Chance genommen werden, mehr dar&uuml;ber zu erfahren, warum in diesem Fall die Bev&ouml;lkerung nicht gesch&uuml;tzt worden war, was einige Ermittler sicherlich ernsthaft versucht haben. Die Enth&uuml;llung &uuml;ber Bilel Ben Ammar wirft ein neues Licht auf ihr vermeintliches Versagen.<br>\nZur Erinnerung: Ben Ammar war derjenige, den das Berliner Landeskriminalamt (LKA) zuerst als islamistischen &raquo;Gef&auml;hrder&laquo; im Blick hatte und durch den es auf den sp&auml;ter als Attent&auml;ter identifizierten Tunesier Anis Amri gesto&szlig;en war. Nach bisherigen Ermittlungen war es Amri, der am 19. Dezember 2016 einen Lastwagen in die Menschenmenge auf dem Breitscheidplatz gesteuert hatte. Dadurch waren elf Menschen get&ouml;tet und Dutzende weitere verletzt worden, nachdem bereits der polnische Lkw-Fahrer erschossen worden war. Von wem, das muss jetzt ausdr&uuml;cklich mit einem Fragezeichen versehen werden. Denn dass Amri ganz alleine gehandelt hat, glauben weder der damalige Leiter des f&uuml;r Islamismus zust&auml;ndigen Dezernats im Berliner LKA, der vergangene Woche vor dem Ausschuss aussagte, noch dessen Beh&ouml;rdenchef Christian Steiof, der dort am letzten Donnerstag in den Zeugenstand trat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/349739.geplante-verdunkelung.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Seehofer liefert keine Antworten auf zentrale Fragen im Fall Ben Ammar<\/strong><br>\nBundesinnenminister Horst Seehofer liefert keine Antworten auf zentrale Fragen im Fall des Terrorhelfers Ben Ammar, kritisiert Martina Renner, Obfrau der Fraktion im 1. Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz. Das Bundesinnenministerium verfolge weiterhin eine Blockadestrategie. Renner fordert die ungeschw&auml;rzte Herausgabe aller Unterlagen, die das Bundesinnenministerium und seine Beh&ouml;rden bislang unter Verschluss halten. Der Untersuchungsausschuss will Ben Ammar als Zeugen im Ausschuss befragen und dabei auch herausfinden, inwiefern Ben Ammar mit in- oder ausl&auml;ndischen Geheimdiensten kooperiert hat.<br>\n&ldquo;Der uns vom Innenministerium vorgelegte Bericht enth&auml;lt keine Antworten auf zentrale Fragen&rdquo;, sagt Renner. Gekl&auml;rt werden m&uuml;sse: &ldquo;Wo befindet sich Ben Ammar? Warum wurde er abgeschoben, bevor alle relevanten Asservate ausgewertet wurden? Und welche Kontakte hatte er m&ouml;glicherweise zu ausl&auml;ndischen Nachrichtendiensten?&rdquo; Das Bundesinnenministerium verfolge weiter eine Blockadehaltung gegen&uuml;ber dem Untersuchungsausschuss. Daher bleibe Ben Ammar weiterhin eine der zentralen Figuren bei der Beantwortung der Frage nach den hinter Amri stehenden dschihadistischen Netzwerken.<br>\n&ldquo;In den Jahren 2015 und 2016 trat er mehrfach im Zusammenhang mit Ermittlungsverfahren wegen der Vorbereitung schwerer staatsgef&auml;hrdender Gewalttaten in Erscheinung&rdquo;, argumentiert Renner und stellt klar: &ldquo;Zudem hatte er durchgehend enge Kontakte zu Amri und dessen unmittelbarem Umfeld und besitzt daher eine sehr hohe Relevanz f&uuml;r die im Untersuchungsauftrag aufgeworfenen Fragen nach m&ouml;glichen Hinterm&auml;nnern und Mitt&auml;tern des Anschlags.&rdquo;<br>\nDie Frage, ob und in welchem Ausma&szlig; Ben Ammar auch auf dem Radar deutscher und ausl&auml;ndischer Geheimdienste gestanden hat, m&uuml;sse jetzt oberste Priorit&auml;t haben, betont Renner. Sie k&ouml;nne nur gekl&auml;rt werden, wenn dem Ausschuss vollumf&auml;nglicher Zugang zu allen im Innenministerium vorliegenden Akten gew&auml;hrt werde. Das beinhalte sowohl die Entschw&auml;rzung von schon gelieferten Akten, als auch die Zulieferung der noch ausstehenden Aktenbestandteile aus der Personenakte des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/seehofer-liefert-keine-antworten-auf-zentrale-fragen-im-fall-ben-ammar\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Doping made in Germany<\/strong><br>\nDiverse Studien, die Aussagen von Brancheninsidern und Kronzeugen sowie nicht zuletzt der gesunde Menschenverstand legen nahe: Doping ist im System des modernen Spitzensports angelegt. Aber die Sportvertreter, allen voran die deutschen, erz&auml;hlen weiter die Geschichte vom dopenden Athleten als charakterschwachem Einzelt&auml;ter. Sie m&uuml;ssten es besser wissen, gerade die Deutschen.<br>\nJene Langl&auml;ufer, die am Mittwoch in Seefeld verhaftet wurden, waren zwar &Ouml;sterreicher und Osteurop&auml;er, aber die mutma&szlig;lichen K&ouml;pfe eines &ldquo;weltweit agierenden Dopingnetzwerks&rdquo;, wie das &ouml;sterreichische BKA die Hauptverd&auml;chtigen nennt, agieren von Deutschland aus. Der mutma&szlig;liche Drahtzieher, der Erfurter Sportmediziner Mark Schmidt, ist sogar ein alter Bekannter. Schon als Arzt des Radteams Gerolsteiner war er einst mit Dopingvorw&uuml;rfen konfrontiert. Die Sache verlief im Sande. Jetzt wird ihm &ldquo;gewerbsm&auml;&szlig;iger Sportbetrug&rdquo; vorgeworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/doping-seefeld-razzia-deutschland-1.4347034\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>So will Google politischen Widerstand brechen<\/strong><br>\nDer Internetkonzern Google B&ouml;rsen-Chart zeigen will politischen Widerstand gegen sein Gesch&auml;ftsmodell brechen &ndash; und wirft daf&uuml;r seine Lobby-Anstrengungen um. Der Konzern plant, sich &ldquo;zunehmend auf Regierungsmitglieder [zu] konzentrieren, die f&uuml;r die Gesch&auml;fte von Google und die Regulierung der n&auml;chsten Technologiegenerationen entscheidend sind&rdquo;, schreibt Public-Policy-Chef Karan Bhatia in einer Mail an seine Mitarbeiter. Das berichtet das US-Medium &ldquo;Axios&rdquo;, dem die Nachricht vorliegt.<br>\nBhatia, ehemaliger Beamter der Bush-Regierung, schreibt weiter, es w&uuml;rden &ldquo;gr&ouml;&szlig;ere Forderungen als je zuvor&rdquo; an den Suchmaschinenkonzern gerichtet. Unter anderem liege das an dem &ldquo;erh&ouml;hten &ouml;ffentlichen Fokus auf Tech&rdquo;. Die Abteilung habe er von &ldquo;Public Policy&rdquo; in &ldquo;Government Affairs and Public Policy&rdquo; umbenannt, um den neuen Fokus widerzuspiegeln.<br>\nEin zentrales Team soll laut &ldquo;Axios&rdquo; ausgebaut werden, um die gro&szlig;en Streitfragen im Kartellrecht und zum Schutz der Privatsph&auml;re anzugehen. Andere Einheiten sollen sich l&auml;nder- und produktbezogene Probleme vornehmen. Mehr Ressourcen w&uuml;rden auch auf Schwellenl&auml;nder abgestellt, so ein Insider zu dem Medium. Auf Nachfrage von manager-magazin.de kommentierte Google den Bericht bisher nicht. (&hellip;)<br>\nAuch Facebook, das ein Jahr voller Skandale hinter sich brachte, erh&ouml;hte seine Lobbying-Ausgaben im selben Zeitraum von 11,5 Millionen auf 13 Millionen US-Dollar. Zuletzt gab es f&uuml;r das soziale Netzwerk viel Gegenwind aus Gro&szlig;britannien. CEO Mark Zuckerberg (34) hatte das Parlament dort ver&auml;rgert, als er Anreise und Aussage beim Cambridge-Analytica-Skandal verweigerte. In einem Bericht nannte das Digitalkomitee des britischen Parlaments Facebook vor wenigen Tagen einen &ldquo;digitalen Gangster&rdquo;, woraufhin Zuckerberg dem zust&auml;ndigen Minister Jeremy Wright nun laut &ldquo;BBC&rdquo; 30 Minuten seiner Zeit schenkt.<br>\nGemeinsam mit Amazon (14,2 Millionen US-Dollar), Microsoft (9,5 Millionen) und Apple (6,6 Millionen) belaufen sich die Lobbying-Ausgaben der gro&szlig;en Tech-Konzerne laut der Nachrichtenagentur &ldquo;Bloomberg&rdquo; auf 64,3 Millionen US-Dollar im Jahr 2018. Unter Aktivisten wachsen die Bedenken, dass die Millionen die Interessen der Verbraucher wegsp&uuml;len k&ouml;nnten. &ldquo;Die gro&szlig;e Sorge ist, dass die Lobby-Arbeit zu einer Debatte f&uuml;hren wird, die sich auf die falschen Fragen konzentriert&rdquo;, sagte Neema Singh Guliani, leitende Rechtsberaterin der Nichtregierungsorganisation ACLU, k&uuml;rzlich zur US-Zeitung &ldquo;Washington Post&rdquo;. &ldquo;Die zentrale Frage sollte sein: &lsquo;Was ist gut f&uuml;r den Verbraucher?&rsquo;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/digitales\/it\/google-wie-sich-der-konzern-mit-lobbying-gegen-kritiker-ruestet-a-1254459.html\">manager magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&Ouml;ffentlich-Rechtliche<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gute Dokus erst nach Mitternacht<\/strong><br>\nNachts, wenn keiner zuschaut, laufen die anspruchsvollen Dokumentarfilme. Diese Annahme hat der Bundesverband der Dokumentarfilmer, AG Dok, nun in einer Studie genauer untersucht und ist zu dem Ergebnis gekommen: Sie stimmt. Viel bedenklicher aber ist: Die meisten Dokumentationen, die die &Ouml;ffentlich-Rechtlichen ausstrahlen, geh&ouml;ren zu vorformatierten Sendereihen &ndash; etwa &bdquo;37 Grad&ldquo;, &bdquo;Hautnah&ldquo; oder Zooserien wie &bdquo;Elefant, Tiger &amp; Co.&ldquo;, die die k&uuml;nstlerische und journalistische Freiheit stark einschr&auml;nkten. Der Journalist Fritz Wolf hat die AG Dok-Studie verfasst und sagt, die Formate seien eng mit der Quote verkn&uuml;pft &ndash; so w&uuml;rden etwa eine genau festgelegte Erz&auml;hlweise und eine bestimmte Technik des Einstiegs in ein Thema gefordert, von der sich die Programmgestalter stabile Zuschauerzahlen erwarteten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/studie-zu-dokumentarfilmen-im-fernsehen-autoren-als.2156.de.html?dram:article_id=442140\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>ARD regelt mehr als Sprache<\/strong><br>\nDie dicksten L&uuml;gen haben die gr&ouml;&szlig;ten Quoten<br>\nVon BILD bis &bdquo;Junge Welt&ldquo;: Das 120.000-Euro-Gutachten der ARD zum &bdquo;Framing&ldquo; wird zwischen Hochstapelei und Manipulations- Handbuch eingeordnet. Und &ndash; selten genug &ndash; beide haben Recht. Und beide greifen zu kurz: Das &bdquo;Framing Manual&ldquo; ist ein ideologisches Manifest der ARD, das alle vorhandenen gesetzlichen Regularien und Grundlagen der ARD durch Ignorieren au&szlig;er Kraft setzt und die Machtergreifung einer hauseigenen, hausgemachten Glaubensgemeinschaft predigt. So organisiert man Gefolgschaft. Erst nach innen, bei den aktiven Tr&auml;gern der Ideologie, den Redakteuren, dann bei den Zuschauern, die letztes Ziel der Ideologisierung sind. Fraglos ist Elisabeth Wehling, die Autorin des Manuals, keine simple Propaganda-R&ouml;hre. Aber ihre ARD-Glaubenspredigt hat alle Z&uuml;ge der klassischen, sektiererischen Formierung einer Kampfgemeinschaft. Was zu beweisen ist. (&hellip;)<br>\nDie ARD-Generalsekret&auml;rin &ndash; ein m&auml;chtiger Titel f&uuml;r eine wirkungsm&auml;chtige Funktion&auml;rin &ndash; Dr. Susanne Pfab, stellt sich mit einer &bdquo;Klarstellung&ldquo; hinter dasTraktat der Wehling. Das sei zwar eine &bdquo;Arbeitsunterlage&ldquo;, h&auml;tte aber einen &bdquo;missverst&auml;ndlichen Titel&ldquo;. Und mache nur &bdquo;unter anderem darauf aufmerksam, dass es sinnvoll sei, &uuml;ber sprachliche Formulierungen auch die dahinterstehenden Werte offenzulegen&ldquo;. Eine glatte L&uuml;ge. Aber die dicksten L&uuml;gen haben die gr&ouml;&szlig;ten Quoten und um die Wahrheit komplett zu versenken, wird noch dieser Beton dr&uuml;bergegossen: Bei dem &bdquo;Workshop-Angebot f&uuml;r Mitarbeitende geht es darum, f&uuml;r den verantwortungsvollen Umgang mit Sprache zu sensibilisieren&ldquo;. Die Wahrheit: hinter einem schw&uuml;lstigen Vorhang scheinwissenschaftlicher Sprache enth&uuml;llt sich der ARD-Manipulationsapparat in all seiner h&auml;sslichen Gestalt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/ard-regelt-mehr-als-sprache.html\">Rationalgalerie<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Tagesschau hat immer recht<\/strong><br>\nSie kann keinen Irrtum eingestehen, denn sie reflektiert unser staatliches Selbstbild vom Guten, Wahren, Sch&ouml;nen &ndash; in all seiner Unaufrichtigkeit<br>\nVon Friedhelm Klinkhammer und Volker Br&auml;utigam<br>\nJetzt ist es passiert: Die &bdquo;Giftgas&ldquo;-Gr&auml;uelm&auml;rchen der Tagesschau aus den syrischen Orten Duma und Sarakib sind als fauler Zauber aufgeflogen. Ein unmittelbar an dem Fake beteiligter BBC-Producer hat sie als Inszenierung der &bdquo;Wei&szlig;helme&ldquo; beschrieben. Trotzdem denkt die ARD-aktuell-Redaktion nicht daran, sich zu der besch&auml;menden journalistischen Pleite zu bekennen und f&uuml;r den Propagandadreck von damals zu entschuldigen. Sie wird auch insoweit ihrer systemtragenden Rolle gerecht. Anst&ouml;&szlig;e zur Nachdenklichkeit m&uuml;ssen unterbleiben. Schlie&szlig;lich braucht sogar eine so selbstherrliche Regierung wie die unsere ein Mindestma&szlig; an Einvernehmen mit ihrem Wahlvolk &ndash; f&uuml;r den Krieg in fremden L&auml;ndern.<br>\nWenn die Propagandablase doch einmal platzt, ist das zwar peinlich, aber Gniffkes Qualit&auml;tsjournalisten sitzen es aus. Zugeben, dass das Publikum systematisch hinters Licht gef&uuml;hrt wurde? Nicht in dieser Welt. Da seien Dr. Gniffke und die deutsche Staatsr&auml;son vor. Das ist die Tagesschau-Identit&auml;t: Regierungstr&ouml;te. Staatsrundfunk.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2019\/02\/24\/die-tagesschau-hat-immer-recht\/\">St&auml;ndige Publikumskonferenz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Urteil im Wikipedia-Prozess<\/strong><br>\nUrteil in einem der bedeutendsten modernen Medienprozesse.<br>\nRechercheure der Wiener Gruppe42 berichteten 2018 &uuml;ber einen der einflussreichsten manipulativ agierenden Wikipedia-Autoren und nannten dabei erstmals seinen echten Namen, wogegen der Autor eine einstweilige Verf&uuml;gung mit Strafandrohung von bis zu &euro;250.000 erwirkte.<br>\nDas Landgericht Hamburg entschied nun in einem wegweisenden Urteil, dass die Namensnennung aufgrund des &uuml;berwiegenden &ouml;ffentlichen Interesses rechtm&auml;&szlig;ig war.<br>\nBeim fraglichen Wikipedia-Autor mit dem Decknamen &raquo;Feliks&laquo; handelt es sich um einen ehemaligen Funktion&auml;r des transatlantischen Fl&uuml;gels der deutschen Linkspartei sowie um ein Auslandsmitglied der israelischen Armee mit Spezialabzeichen der US-Armee und weiterer Streitkr&auml;fte.<br>\nDer Autor editierte und manipulierte insgesamt mehrere tausend Wikipedia-Artikel und denunzierte dabei zahlreiche Personen, darunter insbesondere Politiker, Publizisten und Forscher, die sich kritisch zu transatlantischen oder israelischen Positionen ge&auml;u&szlig;ert hatten.<br>\nDer selbstgew&auml;hlte Deckname &raquo;Feliks&laquo; bezieht sich auf den Gr&uuml;nder und ersten Direktor des sowjetischen Geheimdienstes Tscheka\/GPU, Feliks Dserschinski, unter dessen Leitung mehrere zehntausend politische Gegner exekutiert wurden.<br>\nDas Hamburger Urteil d&uuml;rfte einen Pr&auml;zedenzfall darstellen und erhebliche Signalwirkung haben. Derzeit laufen mehrere von Betroffenen angestrengte Strafverfahren gegen &raquo;Feliks&laquo; und weitere denunziativ oder manipulativ agierende Wikipedia-Autoren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/swprs.org\/der-wikipedia-prozess\/\">Swiss Propaganda Research<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: Mann wird von Firma gek&uuml;ndigt &ndash; und erh&auml;lt dort Angebot als Leiharbeiter<\/strong><br>\nEinem Mann, dem von seiner Firma zum Jahresende gek&uuml;ndigt wurde, ist von der Agentur f&uuml;r Arbeit die gleiche Stelle als Leiharbeiter angeboten worden. Das berichtet der 46-J&auml;hrige in der &bdquo;Passauer Neuen Presse&ldquo;. Elf Jahre hat Daniel Linke nach eigenen Angaben f&uuml;r den deutschen Automobilzulieferer Webasto im bayerischen Hengersberg als Maschinen- und Anlagenf&uuml;hrer gearbeitet. Ende August sei ihm &bdquo;betriebsbedingt&ldquo; zum Ende des Jahres 2018 gek&uuml;ndigt worden, berichtet er. Im Januar habe er dann einen Vorschlag der Agentur f&uuml;r Arbeit erhalten. Der 46-J&auml;hrige sollte wieder als Maschinen- und Anlagenf&uuml;hrer arbeiten, wieder in Hengersberg, doch als Leiharbeiter und f&uuml;r ein deutlich geringeres Gehalt. Linke spricht von &bdquo;70 Prozent seines bisherigen Lohns&ldquo;. (&hellip;) Einfach ablehnen kann Daniel Linke das Arbeitsangebot als Leiharbeiter &uuml;brigens nicht. Eine Sprecherin der Agentur f&uuml;r Arbeit wies darauf hin, dass Arbeitslose, die Leistungen beziehen, bereit sein m&uuml;ssen, die Arbeitslosigkeit zu beenden. Wer sich weigert, riskiere eine Sperrzeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article189289833\/Webasto-Mann-wird-gekuendigt-und-erhaelt-Angebot-als-Leiharbeiter.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. 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