{"id":49816,"date":"2019-03-05T08:34:14","date_gmt":"2019-03-05T07:34:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816"},"modified":"2019-03-05T12:47:47","modified_gmt":"2019-03-05T11:47:47","slug":"hinweise-des-tages-3318","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816#h01\">Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816#h02\">Manipulation mit Staatsvertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816#h03\">Framing-Manual<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816#h04\">Herrschaft des Unrechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816#h05\">Bundesregierung besch&auml;ftigt Berater f&uuml;r 1,1 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816#h06\">Macron will Europa wachr&uuml;tteln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816#h07\">Forscher beziffern k&uuml;nftiges Artensterben durch Landwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816#h08\">Volksbegehren unterst&uuml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816#h09\">Frauen ziehen den K&uuml;rzeren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816#h10\">Am Rand des Existenzminimums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816#h11\">Deutsche Bahn &ndash; 57 Milliarden Euro Investitionsstau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816#h12\">Google, Apple und Amazon werden zur Gefahr f&uuml;r deutsche Krankenversicherer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816#h13\">Heucheleien und Trugschl&uuml;sse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816#h14\">Das Versagen der Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816#h15\">Estland: Weniger Steuern, weniger Russisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816#h16\">Ministerium muss Akten zu NSU-Terroristen Mundlos herausgeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816#h17\">Nie angebiedert, immer fair<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49816#h18\">Keine neuen Atomwaffen in Ramstein<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Venezuela<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Maduro l&auml;sst Guaid&oacute; ins Leere laufen<\/strong><br>\nDer selbsternannte Pr&auml;sident durfte einreisen und konnte bei der R&uuml;ckkehr keine gro&szlig;en Massen mobilisieren, nebenan wurde von der Regierung gef&ouml;rdert Karneval gefeiert<br>\nHeute Mittag Ortszeit war der selbst ernannte Pr&auml;sident Venzuelas Juan Guaid&oacute; am Internationalen Flughafen Sim&oacute;n Bol&iacute;var gelandet, wo ihn einige Botschafter, darunter der deutsche, offenbar zum Schutz, viele Journalisten und eine jubelnde Menge empfingen. Obgleich die venezolanische Regierung gedroht hatte, ihn zu verhaften, nachdem er das vom Obersten Gericht verh&auml;ngte Ausreiseverbot verletzt und zum Sturz der Regierung aufgerufen hatte, konnte er problemlos und unbehindert einreisen und nach Caracas weiterfahren, wo er seine Anh&auml;nger auf dem Platz Alfredo Sadel in Las Mercedes zu seinem Empfang zusammengetrommelt hatte. Das sollten sie im ganzen Land machen, hatte er versucht, Massen zu mobilisieren. Auch in anderen St&auml;dten versammelten sich Guaid&oacute;-Anh&auml;nger zu Hunderten und zu Tausenden, aber eine Massenbewegung m&uuml;sste anders aussehen.<br>\nGuaid&oacute; hatte durchaus damit gerechnet, verhaftet zu werden. Das war vermutlich auch Teil der Strategie auch von Washington, wo man in diesem Fall ernsthafte Konsequenzen angedroht hatte. Eine Verhaftung h&auml;tte die Proteste verst&auml;rkt und auf jeden Fall den Druck auf die Maduro-Regierung erh&ouml;ht, schlie&szlig;lich war dies der zweite Versuch nach der Inszenierung mit der humanit&auml;ren Hilfe, die &uuml;ber die Grenzen ins Land geschafft werden sollten, um Unruhen und Gewalt als Vorbereitung zum von den USA angestrebten Regime Change zu evozieren. [&hellip;]<br>\nUnd was macht Maduro? Er hatte, um Opposition zu schw&auml;chen, die Menschen zum Karneval, den er schon seit Donnerstag angek&uuml;ndigt hatte, und an die Str&auml;nde gelockt. Heute wieder lud er die Venezuelaner ein, den Karneval und die Natursch&ouml;nheiten des Landes zu genie&szlig;en, anstatt sich Guaid&oacute; anzuschlie&szlig;en. Eingeleitet hat er den Tag auf seinem Twitter-Account allerdings mit politischem Kitsch, der aber nur das Spiegelbild vom Freiheits- und Wohlstandskitsch von Guiad&oacute; und der US-Regierung ist. Die Welt sei Zeuge, wie Venezuela, also David, den imperialen M&auml;chten trotzt. Man werde weiterhin die Flagge der freien V&ouml;lker hochhalten und die Stimme gegen die imperiale Einmischung. Ansonsten werden unter dem Hashtag #CarnavalesFelices2019 Bilder und Videos gezeigt, die demonstrieren sollen, dass die Venezolaner lieber feiern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Venezuela-Maduro-laesst-Guaido-ins-Leere-laufen-4325855.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Mit Karneval gegen den US-Putsch &hellip; Maduro hat entweder gut aus den Fallbeispielen Syrien und Libyen gelernt oder aber gute Berater. Skurril ist jedoch, was SPIEGEL Online aus der Story macht &hellip;<\/em><\/p>\n<p><strong>Ich bin dann mal da<\/strong><br>\nVenezuelas Machthaber Maduro l&auml;sst seinen Gegner Guaid&oacute; tats&auml;chlich wieder ins Land &ndash; und der darf sich von seinen Anh&auml;ngern feiern lassen. Was bedeutet dieser Triumph f&uuml;r den Ausgang des Kampfs?<br>\nJuan Guaid&oacute; hat hoch gepokert &ndash; und gewonnen. Aus der vorerst letzten Episode im Showdown mit Venezuelas Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro geht er als klarer Sieger hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/venezuela-juan-guaidos-triumphale-rueckkehr-ist-das-die-wende-im-konflikt-a-1256248.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Guaido &ldquo;kehrt nicht zur&uuml;ck, weil er Gutes will&rdquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Er kehrt ja nicht zur&uuml;ck, weil er was Gutes will, gerade f&uuml;r die Armen in Venezuela, sondern weil er provozieren will&ldquo;, sagte die Bundestagsabgeordnete Simone Barrientos, stellvertretende Vorsitzende der Parlamentariergruppe &bdquo;Andenstaaten&ldquo;, im Dlf.Barrientos relativierte Kritik am umstrittenen Staatspr&auml;sidenten Nicolas Maduro. Viele w&uuml;rden auch nicht wollen, dass er die Macht abgebe. Es habe ja Wahlen gegeben, das sei noch gar nicht so lange her. Entgegen der mehrheitlichen Einsch&auml;tzung europ&auml;ischer Wahlbeobachter sagte sie, es habe auch Beobachter gegeben, die eine faire Wahl erlebt h&auml;tten.<br>\n&bdquo;Ich finde die Betrachtung ein wenig einseitig&ldquo;, sagte Barrientos zur Berichterstattung &uuml;ber die Krise und Hyperinflation in Venezuela, durch die vielen Menschen dort das N&ouml;tigste fehlt. Barrientos meinte, nach ihren Erkundigungen funktioniere die Ausgabe von Lebensmittelpaketen nach wie vor.<br>\nDass es L&auml;ndern wie den USA in erster Linie darum gehe, die Not der Bev&ouml;lkerung zu lindern, h&auml;lt sie f&uuml;r unzutreffend. Sie argumentiert andersherum: Dass es dem Land so schlecht gehe, habe auch mit Wirtschaftssanktionen und einem fallenden &Ouml;lpreis zu tun. &bdquo;Welche Macht gibt man da Nicolas Maduro, wenn man ihm sagt, dass er der einzig Schuldige ist an der Situation in Venezuela?&ldquo;<br>\nDie Linken-Politikerin spricht sich f&uuml;r eine Vermittlung zwischen den Positionen Maduros und denen Guaid&oacute;s aus: &bdquo;Ein Dialogforum, das die Reihenfolge hat, erst der Dialog, dann die Verhandlungen, dann Verpflichtungen und dann die Umsetzung, und zwar ohne Vorbedingungen. Ich glaube: Jetzt Vorbedingungen zu stellen, w&uuml;rde die Lage nur versch&auml;rfen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/barrientos-die-linke-zu-venezuela-guaido-kehrt-nicht.694.de.html?dram:article_id=442602\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Den USA geht es nicht um die verarmte Bev&ouml;lkerung<\/strong><br>\nGrossen Teilen der venezolanischen Bev&ouml;lkerung geht es miserabel. Eine Hyperinflation zerst&ouml;rte endg&uuml;ltig ein einst vorhandenes soziales Netz. Die Hauptschuld trifft das Unverm&ouml;gen der Regierung. Mit st&auml;ndig neuen Sanktionen gaben die USA und einige Willige der venezolanischen Wirtschaft den Rest. US-Regierungskreise und -Geheimdienste wollten den Pr&auml;sidenten Hugo Ch&aacute;vez und erst recht dessen Nachfolger Nicol&aacute;s Maduro schon lange st&uuml;rzen. Das Zauberwort heisst &laquo;Regime Change&raquo;. Venezuela besitzt riesige, schlecht ausgebeutete Erd&ouml;lreserven. Ein verlockendes Eldorado f&uuml;r grosse US-Erd&ouml;lkonzerne. Der US-Sicherheitsberater John R. Bolton meinte k&uuml;rzlich unverbl&uuml;hmt: &laquo;F&uuml;r die USA w&auml;re es von grossem Vorteil, wenn US-&Ouml;lkonzerne in Venezuela investieren und produzieren k&ouml;nnten. Das w&auml;re gut f&uuml;r die Bev&ouml;lkerungen sowohl in Venezuela als auch in den USA.&raquo;<br>\nDer St. Galler V&ouml;lkerrechts-Professor Rainer J. Schweizer h&auml;lt die Sanktionen der USA gegen die staatliche venezolanische &Ouml;lfirma sowie die US-Blockade des venezolanischen &Ouml;lverkaufs als Druckmittel gegen die Regierung Maduro f&uuml;r eine &laquo;v&ouml;lkerrechtlich wohl unzul&auml;ssige Intervention&raquo;.Seit der v&ouml;lkerrechtlich fragw&uuml;rdigen Anerkennung von Juan Guaid&oacute;, der im Land vorl&auml;ufig &uuml;ber keine Macht verf&uuml;gt, als Pr&auml;sidenten Venezuelas, wollen die USA Guaid&oacute; mit allen Mitteln zur Macht verhelfen. Dazu dienten die mit viel Aufsehen inszenierten Hilfskonvois an die Grenze Venezuelas. Sie sollen internationales Verst&auml;ndnis f&uuml;r noch totalere Sanktionen und f&uuml;r eine milit&auml;rische Intervention f&ouml;rdern.<br>\n&Uuml;ber die j&uuml;ngsten Sanktionen verbreitete die SDA: &laquo;Das US-Finanzministerium belegte sechs f&uuml;hrende Vertreter aus Venezuelas Sicherheitsapparat mit Sanktionen. Sie h&auml;tten die Blockade von Hilfslieferungen gesteuert und so die humanit&auml;re Krise des Landes versch&auml;rft, hiess es in der Begr&uuml;ndung.&raquo; Die NZZ am Sonntag berichtete in diesem Zusammenhang von &laquo;weiteren Strafmassnahmen gegen 49 Personen aus dem Umfeld Maduros.&raquo; Der staatliche &Ouml;lkonzern m&uuml;sse nun neue Kunden f&uuml;r 500&rsquo;000 Fass &Ouml;l am Tag finden, die er bisher an Raffinerien in den USA exportierte.<br>\nOb dieser Boykott die humanit&auml;re Krise in Venezuela lindert? &hellip;<br>\nDoch humanit&auml;re Krisen k&uuml;mmern die US-Regierung wenig. Das eklatanteste Beispiel ist Jemen, wo bereits seit Jahren Zust&auml;nde herrschen, die noch weit schlimmer sind als in Venezuela. Dort hat die saudische Koalition, die auf die tatkr&auml;ftige Unterst&uuml;tzung der USA z&auml;hlen konnte und kann, den Hafen von al-Hudeida und andere Zug&auml;nge vom Meer f&uuml;r Hilfslieferungen jahrelang blockiert &ndash; unter Protest der Uno und von Hilfsorganisationen, aber mit wenig medienwirksamen Bildern. Als Folge davon sind nach Angaben der Hilfsorganisation &laquo;Save the Children&raquo; Zehntausende von Kindern verhungert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/FreiheitRecht\/Venezuela-Den-USA-geht-es-nicht-um-die-verarmte-Bevolkerung\">Infosperber<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Macht ist eindeutig bei Maduro&ldquo;<\/strong><br>\nOppositionsf&uuml;hrer Juan Guaido sei im Machtkampf um Venezuela als Herausforderer f&uuml;r Nicolas Maduro verbrannt, sagte Lateinamerika-Experte Klaus Bodemer im Dlf. Das Milit&auml;r halte wegen der von Maduro garantierten Privilegien weiter am Pr&auml;sidenten fest. &Auml;ndern k&ouml;nnten dies am ehesten internationale Sanktionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/venezuela-experte-macht-ist-eindeutig-bei-maduro.694.de.html?dram:article_id=441997\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkungen Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Es ist schon entsetzlich, dass man zur Beurteilung der Lage in Venezuela auf solche oberfl&auml;chlichen Experten angewiesen ist wie den hier im Deutschlandfunk interviewten Menschen. Einfach grauenhaft.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Manipulation mit Staatsvertrag<\/strong><br>\nARD-aktuell begleitet den geplanten Staatsstreich in Venezuela wie nach einem Drehbuch. Fakten treten in den Hintergrund, mit T&auml;uschung und Propaganda soll das Publikum auf eine milit&auml;rische Intervention eingestimmt werden.Schon seit Jahren zeichnen sich die Nachrichtensendungen der ARD durch eine immer st&auml;rkere Polarisierung aus, Neutralit&auml;t und Aufkl&auml;rung geh&ouml;ren schon lange nicht mehr zum journalistischen Standard. Das globale Geschehen wird bei Tagesschau und Co. kurzerhand als &laquo;gut oder b&ouml;se&raquo; dargestellt, teils sehr offen, teils mit manipulativen Tricks. Nicht selten hat es dabei den Anschein, ARD-aktuell sei nicht nur der verl&auml;ngerte Arm westlicher Politik- und Wirtschaftsinteressen, sondern geradezu ein Vorreiter, die Politik des Pentagons zu verkaufen.<br>\nJ&uuml;ngstes Beispiel ist die Berichterstattung zu den Vorg&auml;ngen in Venezuela. Linke und kritische Geister sprechen in diesem Zusammenhang von einem versuchten Staatsstreich &ndash; orchestriert durch die USA. Neutralere Positionen sehen die Macht&uuml;bernahme durch den sogenannten Interimspr&auml;sidenten Juan Guaid&oacute; zumindest verfassungsrechtlich als illegitim an. Und weltweit erkennt nur eine Minderheit der Staaten den selbsternannten Staatschef an. Doch all die Bedenken und Zweifel tangieren die hochdotierten Journalisten, Auslandskorrespondenten und Redakteure der ARD nicht, ebenso wenig wie sie die tats&auml;chliche Lage der Bev&ouml;lkerung in dem lateinamerikanischen Land interessiert.<br>\nMit Nicol&aacute;s Maduros zweiter Amtszeit als venezolanischer Pr&auml;sident begann im Januar dieses Jahres die &ouml;ffentlich-rechtliche Nachrichtenoffensive. Seitdem wird fast t&auml;glich berichtet. Doch bei genauerer Analyse scheintder Venezuela-Berichterstattung bereits seit fast einem Jahr ein regelrechtes Storyboard zugrunde zu liegen. Ausf&uuml;hrende ist in erster Linie die Leiterin des ARD-Studios in Mexico-City, Xenia B&ouml;ttcher, verantwortlich auch f&uuml;r den Bereich Venezuela. In ihrer Darstellung kumulieren s&auml;mtliche Ereignisse unausweichlich in dem f&uuml;r sie einzig denkbaren H&ouml;hepunkt: dem Ende der &Auml;ra Maduro.<br>\nAuf Stufe eins begann ARD-aktuell mit der Demontage Maduros. Die Wahrscheinlichkeit einer Wiederwahl im Mai des vergangenen Jahres war f&uuml;r die zentrale Nachrichtenredaktion des Senders ein willkommener Anlass, trotz internationaler Beobachter und keinerlei Beanstandungen die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Pr&auml;sidentschaftswahlen infrage zu stellen und nach &laquo;Demokratie&raquo; zu rufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/hintergrund\/manipulation-mit-staatsvertrag\/\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Framing-Manual<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>So peinlich, dass die Leute lachen w&uuml;rden &ndash; Albrecht M&uuml;ller zum Framing-Manual der ARD<\/strong><br>\nInsbesondere Formate wie die Tagesschau halten nicht, was die &Ouml;ffentlich-Rechtlichen versprechen.<br>\nAlbrecht M&uuml;ller befasst sich als Publizist mit &ouml;ffentlichen Meinungsbildungsprozessen. In der Politik hat er sich f&uuml;r den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk eingesetzt. Im Interview mit RT Deutsch erkl&auml;rt er, warum die &ldquo;Framing-Beratung&rdquo; nur schiefgehen konnte.<br>\nHerr M&uuml;ller, Sie befassen sich mit Meinungsbildung in den Medien. Das Framing-Manual und die Debatte dar&uuml;ber sind Ihnen bekannt &ndash; was &uuml;berrascht Sie daran, und was &uuml;berrascht Sie weniger?<br>\nMich hat der Anspruch &uuml;berrascht, einen moralisch herausgehobenen Sender zu vertreten. Das ist schon erstaunlich, und es hat &uuml;berrascht. Die &Uuml;berschrift des Ganzen hei&szlig;t &ldquo;Unser gemeinsamer freier Rundfunk ARD&rdquo;. Von einem gemeinsamen Rundfunk kann man gar nicht sprechen, und das ist auch gut, dass man davon nicht sprechen kann, weil eine so gro&szlig;e Sendeanstalt wie die ARD vielf&auml;ltig sein sollte. Das ist aber die ARD leider in weiten Teilen heute nicht. Ich muss hinzuf&uuml;gen, dass ich pers&ouml;nlich auch aus politischen Gr&uuml;nden ein gro&szlig;er Bef&uuml;rworter des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks bin und gegen die Privatisierung und Kommerzialisierung gek&auml;mpft habe, zusammen mit Bundeskanzler Helmut Schmidt. Aber das, was die ARD heute ausmacht, entspricht nicht dem, was wir unter einem &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk verstanden haben. Die ARD ist einseitig, sie ist interessenabh&auml;ngig, ist NATO- und USA-abh&auml;ngig und so weiter.<br>\nDer WDR hat sich ja zwischenzeitlich von diesem Manual distanziert, zumindest der Rundfunkrat und der Intendant. Hat Sie das &uuml;berrascht?<br>\nNein, das &uuml;berrascht mich nicht. Dieses Framing-Manual ist ja teilweise so peinlich, dass ich als Intendant eigentlich gar nichts anderes machen kann, als mich davon zu distanzieren. Insofern habe ich gro&szlig;es Verst&auml;ndnis daf&uuml;r. Aber die ARD muss unter sich kl&auml;ren, wie man eigentlich darauf kommen kann, einen solchen Auftrag zu erteilen, das verstehe ich &uuml;berhaupt nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/gesellschaft\/85238-so-peinlich-dass-leute-lachen-albrecht-mueller-ard-framing\/\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<li><strong>Stilistisch eher ein Sekten-Handbuch: Linguistik-Professor Josef Klein &uuml;ber das Framing-Manual<\/strong><br>\nDas ARD Framing-Manual hat medial hohe Wellen geschlagen, der Begriff &ldquo;Manipulationshandbuch&rdquo; wurde laut. Dabei wollte die ARD laut Generalsekret&auml;rin Pfab damit eigentlich den Wert der &Ouml;ffentlich Rechtlichen im digitalen Zeitalter hervorheben, zunehmender Kritik begegnen und bereits mit negativer Bedeutung aufgeladenen Begriffen wie &ldquo;Staatsfunk&rdquo; und &ldquo;Zwangsgeb&uuml;hren&rdquo; etwas Positives entgegensetzen. Was denken Sie &uuml;ber die Herangehensweise des Framings in diesem Zusammenhang?<br>\nGut bezahlte Sprachberatung ist zul&auml;ssig. Und dass sich die ARD gegen diffamierende Begriffe zur Wehr setzt, verstehe ich. Als Linguist halte ich allerdings aus fachlichen Gr&uuml;nden wenig von dem Manual. Ausgerechnet die Frametheorie von George Lakoff, dem Doktorvater von Wehling, besagt, dass Frames dann besonders wirkungsvoll sind, wenn sie Abstraktes in sinnliche Bilder konkreter, oft k&ouml;rperlicher, Erfahrung fassen, zum Beispiel in Begriffe  wie anbieten und ausw&auml;hlen. Doch Wehling empfiehlt der ARD im Gegenteil, sich beinahe ausschlie&szlig;lich in hochabstrakten moralischen Begriffen zu pr&auml;sentieren. Das betrifft nicht nur das st&auml;ndig wiederholte Hauptschlagwort &ldquo;unser gemeinsamer freier Rundfunk&rdquo;. Zahlreiche  Begriffe wie &ldquo;Gleichwertigkeitsprinzip&rdquo; und &ldquo;gelebte Eigenverantwortung&rdquo; oder kuriose S&auml;tze wie &ldquo;Die ARD ist die Gesellschaft: Wir sind Ihr!&rdquo; liegen auf der gleichen Linie. Hintergrund daf&uuml;r ist die Vorstellung, dass die Gemeinschaft der B&uuml;rger Kollektiveigent&uuml;mer, Tr&auml;ger und Nutzer der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien ist. In einem abstrakten staatspolitischen Sinne trifft das zwar zu. Aber mit Begriffen auf solcher Abstraktionsh&ouml;he l&auml;sst sich die angestrebte &ldquo;Begeisterung&rdquo; f&uuml;r die ARD nicht erreichen. Wehling arbeitet sich an einem Lieblingsfeind ab: dem Begriffsapparat (den Frames) der Marktwirtschaft. Die von ihr verp&ouml;nten Begriffe &ldquo;Angebot&rdquo;, &ldquo;Auswahl&rdquo;, &ldquo;Konsument&rdquo;, &ldquo;Wettbewerb&rdquo; und &ldquo;Publikum&rdquo; sind deutlich n&auml;her an der Lebenssituation von TV-Zuschauern mit der Fernbedienung in der Hand als ihre Frames. Lebensn&auml;he l&auml;sst sich nicht durch Begriffsabstraktionen schlagen. Dass Wehling diese Diskrepanz nicht gesehen hat, kann ich mir nur so erkl&auml;ren, dass anti-marktwirtschaftliches Ressentiment &uuml;ber linguistischen Sachverstand gesiegt hat.<br>\nHinsichtlich der Kritik an den Geb&uuml;hren f&uuml;r das Programm hei&szlig;t es in dem ARD-Handbuch: &ldquo;Die ARD existiert einzig und allein f&uuml;r uns, indem sie jenseits profitwirtschaftlicher oder demokratieferner Gel&uuml;ste f&uuml;r ein informierendes, bildendes und sinnstiftendes Programm sorgt&rdquo;, und weiter &ldquo;die ARD ist die Gesellschaft: Wir sind Ihr! Es handelt sich bei der ARD und den B&uuml;rgern nicht um getrennte Entit&auml;ten. Die ARD ist der gemeinsame Rundfunk der B&uuml;rger&rdquo;.  Wenn also B&uuml;rger sich nicht mit dem gebotenen Programm identifizieren, werden sie dann nicht vom so geformten Begriff der Gesellschaft abgekoppelt und diese damit gespalten? W&uuml;rde Kritik durch eine Befolgung des 120.000 Euro teuren Ratschlags nicht unterdr&uuml;ckt?<br>\nStilistisch sind das S&auml;tze, die eher in ein Sekten-Handbuch als in ein Beratungspapier f&uuml;r die ARD geh&ouml;ren. Nicht als Linguist, sondern als B&uuml;rger sage ich dazu: W&uuml;rde die ARD das &uuml;bernehmen, w&auml;re das ein Zeichen von Arroganz und eine Art medialer Alleinvertretungsanspruch auf Wahrheit und Moral! Hier wird der Demokratie-Anspruch, den das Papier f&uuml;r die ARD behauptet, ad absurdum gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/gesellschaft\/85214-stilistisch-eher-fuer-sekten-handbuch-framing-manual-linguist-professor\/\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Herrschaft des Unrechts<\/strong><br>\nAttac soll die Gemeinn&uuml;tzigkeit entzogen werden. Das ist Willk&uuml;r. Wenn man &uuml;berlegt, dass Unternehmerverb&auml;nde, die Atlantikbr&uuml;cke, die CDU-Mittelstandsvereinigung oder die &bdquo;Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Wehrtechnik&ldquo; gemeinn&uuml;tzig sind, dann verschl&auml;gt es einem die Sprache. (Dazu hier ein lesenswerter Artikel auf den &bdquo;nachdenkseiten&ldquo;: https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49800 )<br>\nVerb&auml;nde, die die herrschende Ideologie der Bereicherung einer Minderheit auf Kosten der gro&szlig;en Mehrheit und der Austragung internationaler Konflikte durch Waffenlieferungen und v&ouml;lkerrechtswidrige &Ouml;l- und Gaskriege vertreten, sind &bdquo;gemeinn&uuml;tzig&ldquo;. Wer wie Attac die Aush&ouml;hlung der Demokratie durch die Finanzmafia bek&auml;mpft, ist nicht gemeinn&uuml;tzig?<br>\nViele in Deutschland glauben zwar nicht mehr an die Demokratie, aber an den Rechtsstaat. H&ouml;hlen jetzt die Machtstrukturen der kapitalistisch organisierten Gesellschaft auch den Rechtsstaat aus?<br>\nIn der Au&szlig;enpolitik ist das l&auml;ngst der Fall. Merkel und Co wirken daran mit. Das V&ouml;lkerrecht gilt nicht mehr. Der Jugoslawien-Krieg war v&ouml;lkerrechtswidrig. Die Beteiligung der Bundeswehr am Syrien-Krieg ist v&ouml;lkerrechtswidrig. Und die Unterst&uuml;tzung des mit der Charta der Vereinten Nationen nicht zu vereinbarenden (Wirtschafts-)Krieges der USA gegen Venezuela durch die Regierung Merkel ist ein weiteres Beispiel f&uuml;r den Verfall der internationalen Rechtsordnung.<br>\nAlles ist k&auml;uflich, auch das Recht?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2197175187010603\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via fb<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundesregierung besch&auml;ftigt Berater f&uuml;r 1,1 Milliarden Euro<\/strong><br>\nBei der Bundesregierung laufen aktuell 903 Vertr&auml;ge f&uuml;r &ldquo;Beratungs- und Unterst&uuml;tzungsleistungen&rdquo;. Ihr Auftragsvolumen betr&auml;gt 1,1 Milliarden Euro. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage des Linken-Abgeordneten Matthias H&ouml;hn hervor. Allerdings weist die Bundesregierung darauf hin, dass der Begriff &ldquo;Unterst&uuml;tzungsleistungen&rdquo; breit gefasst sei und von den Ministerien unterschiedlich aufgefasst werde. Die tats&auml;chlichen Zahlen k&ouml;nnten also etwas h&ouml;her oder niedriger liegen.<br>\nDas meiste Geld f&uuml;r Externe zahlt zurzeit mit 533 Millionen Euro Auftragsvolumen das Innenministerium. Bereits 2017 hatte CSU-Innenminister Horst Seehofer mit insgesamt 66 Millionen Euro ungew&ouml;hnlich viel Geld f&uuml;r Berater gezahlt. F&uuml;r laufende Vertr&auml;ge zahlte Seehofer mit seiner halben Milliarde etwa f&uuml;nfmal so viel wie etwa das Finanz- und das Umweltministerium &ndash; und 50 Mal so viel wie das Verteidigungsministerium, in dem gerade eine Aff&auml;re um Beratergeh&auml;lter aufgearbeitet wird.<br>\nIn der Aff&auml;re um Beraterleistungen im Verteidigungsministerium muss die Beh&ouml;rde dem ermittelnden Untersuchungsausschuss ab Montag die ersten Akten &uuml;bergeben. Neben Fragen zur Vetternwirtschaft soll der Untersuchungsausschuss zudem kl&auml;ren, ob Ministerin Ursula von der Leyen erst durch Berichte des Bundesrechnungshofs (BRH) im vergangenen Jahr von fragw&uuml;rdigen Verfahrensweisen bei der Vergabe der Auftr&auml;ge erfahren hat.<br>\nIm Dezember 2018 hie&szlig; es noch, im Verteidigungsministerium seien in den vergangenen Jahren Vertr&auml;ge f&uuml;r mehr als 200 Millionen geschlossen worden. Beendet wurden im Jahr 2018 aber nur Vertr&auml;ge &uuml;ber sieben Millionen. Offenbar endeten viele Vertr&auml;ge kurzfristig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundesregierung-berater-vertraege-1.4353627?fbclid=IwAR0o0pQonYP1j8dl-OtB2y0k6mtV8yshHEXAhcWboLgOhicgk-i7oAMERAk\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier manifestiert sich das Perfide der neoliberalen Ideologie. Ein wesentliches Moment zur Durchsetzung der neoliberalen Agenda ist die als &bdquo;Schwarze Null&ldquo; besch&ouml;nigte Austerit&auml;tspolitik mit dem Ziel, dem Staat den finanziellen Handlungsspielraum zu entziehen. Folgen sind Personal- und Mittelk&uuml;rzungen in allen Bereichen und Ebenen staatlichen Handelns. Die dadurch verlorene fachliche Expertise soll und muss dann durch sogenannte Berater aus privatwirtschaftlichen und profitorientierten Consultingunternehmen ersetzt werden. Weitere durchaus gewollte Ausw&uuml;chse entstehen dann, wenn sich der Staat, eben weil durch die Sparpolitik das eigene Fachwissen fehlt, die Gesetze ganz im Sinne der Finanzindustrie ins Amtsblatt diktieren l&auml;sst, wie dies bei den betr&uuml;gerischen Cum-Ex-Gesch&auml;ften geschehen ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Macron will Europa wachr&uuml;tteln<\/strong><br>\n&ldquo;Noch nie war Europa in so gro&szlig;er Gefahr&rdquo; &ndash; in einem Gastbeitrag hat sich der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Macron an die EU-B&uuml;rger gewandt. Er fordert tiefgreifende Reformen &ndash; und macht Gro&szlig;britannien ein Angebot.<br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron hat sich mit einem leidenschaftlichen Pl&auml;doyer an alle EU-B&uuml;rger gewandt und einen &ldquo;Neubeginn f&uuml;r Europa&rdquo; gefordert.<br>\n&ldquo;Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg war Europa so wichtig. Und doch war Europa noch nie in so gro&szlig;er Gefahr&rdquo;, schreibt Macron in einem Gastbeitrag, der in der franz&ouml;sischen Zeitung &ldquo;Le Parisien&rdquo;, der deutschen &ldquo;Die Welt&rdquo; und in Tageszeitungen in allen EU-Mitgliedsl&auml;ndern erscheinen soll. Der Nationalismus biete den Menschen nichts, er sei ein &ldquo;Projekt der Ablehnung&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/macron-frankreich-europa-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Macron mal wieder mit gro&szlig;em Auftritt. Inhaltlich das &uuml;bliche, vor allem Ausbau des europ&auml;ischen Milit&auml;rs unter Einbeziehung von Gro&szlig;britannien. Und: die gro&szlig;en Unternehmen sollen auch Steuern zahlen. Richtig. Aber wie der franz&ouml;sische Pr&auml;sident dazu machen will, Sollte er konkret erkl&auml;ren und dann auch ansto&szlig;en.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Forscher beziffern k&uuml;nftiges Artensterben durch Landwirtschaft<\/strong><br>\nDie steigende Landnutzung k&ouml;nnte in nur f&uuml;nf Jahrzehnten 1.700 Wirbeltierspezies zum Verh&auml;ngnis werden<br>\nBienensterben, Hummelschwund, Schmetterlingsverlust: Vor allem der R&uuml;ckgang an Insektenbest&auml;nden hat in den vergangenen Jahren das &ouml;ffentliche Bewusstsein f&uuml;r die negativen Folgen intensiver Landnutzung gesch&auml;rft. Tats&auml;chlich sind Insekten durch die industrielle Landwirtschaft besonders gef&auml;hrdet, wie Studien in j&uuml;ngster Vergangenheit vor Augen f&uuml;hrten.<br>\nMonokulturen, Pestizide und vor allem die Zerst&ouml;rung nat&uuml;rlicher Lebensr&auml;ume machen aber l&auml;ngst nicht nur Insekten in zunehmendem Ausma&szlig; zu schaffen. Wissenschafter der Universit&auml;t Yale wagen nun eine d&uuml;stere Prognose: Wie sie im Fachblatt &ldquo;Nature Climate Change&rdquo; berichten, k&ouml;nnten bis zum Jahr 2070 weltweit rund 1.700 Wirbeltierarten allein durch steigenden menschlichen Landverbrauch zus&auml;tzlich auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Arten landen. [&hellip;]<br>\nDas Ergebnis: Bei einem mittleren Szenario w&auml;ren fast 1.700 der ber&uuml;cksichtigten Tierarten (darunter 886 Amphibien, 436 V&ouml;gel und 376 S&auml;ugetiere) deutlich st&auml;rker vom Aussterben bedroht als heute. Die Forscher nehmen f&uuml;r diese Spezies einen Lebensraumverlust von 30 bis 50 Prozent in den kommenden f&uuml;nf Jahrzehnten an. Am st&auml;rksten betroffen w&auml;ren demnach Regionen in S&uuml;damerika, S&uuml;dostasien und Ostafrika. Dort ist heute nicht nur die Artenvielfalt besonders hoch, auch die Landnutzung ist einem starken Wandel unterworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/derstandard.at\/2000098952321\/Forscher-beziffern-kuenftiges-Artensterben-durch-Landwirtschaft\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Volksbegehren unterst&uuml;tzen<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft ver.di hat schon lange auf die katastrophalen Bedingungen in den Krankenh&auml;usern hingewiesen: &Uuml;ber 160 000 Vollzeitstellen fehlen, davon allein 70000 in der Pflege. In der Nacht arbeitet auf rund 56 Prozent aller Stationen nur eine Fachkraft. Die Besch&auml;ftigten schieben 37,5 Mio. &Uuml;berstunden vor sich her. Die Ursachen f&uuml;r diese Situation haben Namen: DRG und Privatisierung.<br>\nDie DRGs, sogenannte diagnosebezogene Fallgruppen beziehungsweise Fallpauschalen, sind die Grundlage f&uuml;r die Abrechnung mit Krankenkassen und letztlich ein Klassifikationssystem f&uuml;r eine fallbasierte pauschalierte Abrechnung. Zudem kommt, dass wegen Unterfinanzierung von Krankenh&auml;usern, verst&auml;rkt durch die Steigerung der Kosten im Gesundheitswesen &ndash; beispielhaft durch die Pharma- und Ger&auml;teindustrie und nicht zuletzt durch das Instrument der Schuldenbremse &ndash; viele staatliche Krankenh&auml;user verkauft wurden.<br>\nDie politisch gewollte und gef&ouml;rderte &Ouml;konomisierung von Krankenhausleistungen hat Folgen, sowohl f&uuml;r die Patientinnen als auch f&uuml;r die Besch&auml;ftigten, mithin f&uuml;r weite Teile der Arbeiterklasse. Patientinnen werden Mittel zum Zweck; &uuml;berspitzt ausgedr&uuml;ckt: Der Mensch wird zum blo&szlig;en Objekt, zur Ware. Nicht der medizinisch notwendige Bedarf steht im Vordergrund, sondern das Ziel, Kosten zu reduzieren beziehungsweise Profite zu erzielen.<br>\nF&uuml;r die Besch&auml;ftigten kann eine enorme Arbeitsverdichtung festgestellt werden. Mit weniger Personal m&uuml;ssen mehr Patienten bei k&uuml;rzerer Verweildauer gepflegt und betreut werden. Durch die Kommerzialisierung wird das Krankenhaus zur Fabrik, in der Arbeitsprozesse zerlegt werden und die Arbeit am und mit dem Menschen mehr und mehr einer Flie&szlig;bandarbeit gleicht.<br>\nDieses haben auch die Kolleginnen und Kollegen in einigen Krankenh&auml;usern erkannt und f&uuml;r eine bessere Personalbemessung gestreikt und diese auch durchgesetzt. Doch dabei darf es nicht bleiben, alle Krankenh&auml;user m&uuml;ssen die gleichen Bedingungen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5109\/wirtschaft_soziales\/10617\/Volksbegehren-unterst%C3%BCtzen.htm\">unsere zeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>Anastasija, 20 &ndash; die Hoffnung des deutschen Pflegesystems<\/strong><br>\nPflegekr&auml;fte aus dem Ausland sollen die L&uuml;cke in Deutschland f&uuml;llen, so sieht es ein Programm der Bundesregierung vor. Anastasija aus Belgrad ist eine der ersten an einer Klinik in Schwaben. Eine Chance f&uuml;r beide Seiten.<br>\nFachkr&auml;fterekrutierung im Ausland &ndash; f&uuml;r viele Krankenh&auml;user und Pflegeheime ist das der letzte Ausweg. Fast 40.000 Arbeitskr&auml;fte fehlen in der Pflege in Deutschland. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will deshalb die Fachkr&auml;fteanwerbung in anderen Staaten ausbauen. Zum Beispiel auf dem Westbalkan.<br>\n2014 wurden Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Serbien zu sicheren Herkunftsl&auml;ndern erkl&auml;rt. 2015 folgten Albanien, Kosovo und Montenegro. Der Grund: Es sollten weniger Asylbewerber aus diesen L&auml;ndern nach Deutschland kommen. Zum Ausgleich sollte die Westbalkanregelung ab Ende 2015 daf&uuml;r sorgen, dass Menschen leichter als Arbeitsmigranten nach Deutschland kommen k&ouml;nnen. Der Plan ist aufgegangen: Die deutschen Botschaften im Ausland schaffen es heute kaum, die angefragten Arbeitsvisa auszustellen. Am beliebtesten sind das Baugewerbe, die Gastronomie und die Pflege.<br>\nDahinter steht auch eine moralische Frage: Ist es gut, den Fachkr&auml;ftemangel mit Menschen auszugleichen, die vielleicht schlechtere Bedingungen gew&ouml;hnt sind? Oder sollte man nicht lieber die Arbeitsumst&auml;nde so verbessern, dass auch Menschen in Deutschland den Job machen wollen? Mit einem besseren Gehalt? Oder geringerer Belastung?<br>\nF&uuml;r Pflegekraft Anastasija stellen sich diese Fragen nicht. Es ist halb f&uuml;nf Uhr morgens, als sie an diesem Donnerstag im Januar ihr Zimmer im Schwesternwohnheim verl&auml;sst. Das Einzelbett ist gemacht, dahinter sind die Bilder ihrer Schutzheiligen ordentlich aufgestellt. Einer von ihnen ist der Patron der Jobsuchenden. Er hat Anastasija schon viel geholfen, sagt sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/pflegermangel-krankenhaus-sucht-nach-fachkraeften-auf-dem-westbalkan-a-1255462.html\">SPON<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder ein sch&ouml;ner Propagandaartikel, der Migration ganz im Sinne der neoliberalen Ideologie der offenen Grenzen und weltweiten Mobilit&auml;t von Arbeitskraft als Win-Win-Situation feiert. Aus der Perspektive der Neoliberalen ist dies auch so. An den schlechten Arbeitsbedingungen im deutschen Pflegesystem insbesondere an der schlechten Bezahlung soll sich nichts &auml;ndern. Dass das &ouml;ffentliche Gesundheitssystem in Serbien auf Grund der Migration von &Auml;rzten und Pflegekr&auml;ften kurz vor dem Kollaps steht wird selbstverst&auml;ndlich ausgeblendet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Frauen ziehen den K&uuml;rzeren<\/strong><br>\nAlleinstehende St&auml;dterinnen haben ein hohes Risiko, im Alter zu verarmen. Wie sie damit umgehen, erkl&auml;rt Armutsforscherin Irene G&ouml;tz.<br>\ntaz: Frau G&ouml;tz, Sie haben f&uuml;r Ihr Buch Frauen portr&auml;tiert, die zwischen 60 und &uuml;ber 80 Jahre alt sind und im reichen M&uuml;nchen existenziell bedroht leben. Eine Frau erz&auml;hlt, sie nehme kostenlos Kohlrabibl&auml;tter aus Superm&auml;rkten mit, um damit zu kochen. Eine andere heizt im Winter nur noch ein Zimmer. Haben Sie damit gerechnet, dass Altersarmut unter Frauen hierzulande so drastische Z&uuml;ge annimmt?<br>\nIrene G&ouml;tz: Nein. Ich war bis dato eher der Meinung, dass das Einzelf&auml;lle sind. Als ich dann aber gelesen habe, dass nach Zahlen des Deutschen Gewerkschaftsbunds mehr als 70 Prozent der Frauen in Bayern mit ihrer Rente unterhalb der Armutsgef&auml;hrdungsgrenze liegen, dachte ich, na gut, diese ganzen Menschen m&uuml;ssen irgendwo sein.<br>\nSie schreiben, Armut im Alter sei oft unsichtbar. Wie haben Sie die Frauen gefunden?<br>\nArmut ist ein schambesetztes Tabu, weshalb das nicht so einfach war. Drei, vier Jahre lang haben wir Protagonistinnen gesucht. Wenn man von FlaschensammlerInnen absieht, k&ouml;nnen Sie Altersarmut kaum an &Auml;u&szlig;erlichkeiten festmachen. Sie erkennen sie zum Beispiel selten an der Kleidung. Viele Frauen aus mittleren Schichten kaschieren ihre Situation sehr gut.<br>\nWir haben uns dann an Institutionen wie Nachbarschaftshilfen oder Kleiderkammern gewandt und dort nach und nach Vertrauen zu Gespr&auml;chspartnerinnen aufgebaut. Ich habe auch gelernt, worauf ich achten muss, um Altersarmut zu erkennen.<br>\nWorauf denn?<br>\nSie m&uuml;ssen schauen, wer Hilfe aufsucht. Oder wenn Sie, wie wir es durften, in die Wohnungen der Frauen eingeladen werden, sehen Sie, dass die M&ouml;bel geschont werden, aber sehr abgenutzt sind. Und im Alltag m&uuml;ssen Sie auf Details in Gespr&auml;chen achten.<br>\nWir brauchen sozialen Wohnungsbau und Reformen, die die Mieten in den Griff bekommen. Sonst wird Altersarmut zu einem Massenph&auml;nomen<br>\nEine Frau aus unserem Team bekam zu Weihnachten pl&ouml;tzlich einen Brief ihrer Gro&szlig;mutter, Geschenke seien leider gestrichen. Unsere Mitarbeiterin ist aus allen Wolken gefallen, weil sie immer dachte, ihre Gro&szlig;mutter sei eine gut situierte Frau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Wissenschaftlerin-ueber-Altersarmut\/!5574631\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Am Rand des Existenzminimums<\/strong><br>\nDer Bundesverkehrsminister will neuen Fahrdiensten wie Uber den Marktzugang erleichtern. Taxifahrer f&uuml;rchten nun um ihr mageres Einkommen. Jochen Rausch hat ein Buch &uuml;ber sie geschrieben und warnt, die Lebensgrundlage vieler Fahrer sei in Gefahr.<br>\nDer Bundesverkehrsminister will neuen Fahrdiensten wie Uber den Marktzugang erleichtern. Taxifahrer f&uuml;rchten um ihr mageres Einkommen. Jochen Rausch hat ein Buch &uuml;ber sie geschrieben und warnt, die Lebensgrundlage vieler Fahrer sei in Gefahr. Die von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer angestrebte Reform des Personenbef&ouml;rderungsgesetzes soll es privaten Fahrdienst-Anbietern wie Uber k&uuml;nftig leichter machen. Unter anderem soll die R&uuml;ckkehrpflicht f&uuml;r Mietwagenfirmen mit Fahrern abgeschafft werden. Bislang m&uuml;ssen die Fahrer nach jeder Tour an den Hauptstandort zur&uuml;ckkehren und d&uuml;rfen anders als Taxis nicht auf der Stra&szlig;e auf Kunden warten. Das will Scheuer ihnen in Zukunft erlauben.<br>\nTaxiunternehmen betrachten dies als existenzbedrohend. Die Branche wehrt sich gegen die Konkurrenz und protestiert, ruft zu Demonstrationen auf.<br>\nJochen Rausch, Autor und Journalist beim WDR, hat sich l&auml;nger mit dem Job hinter dem Steuer besch&auml;ftigt. F&uuml;r sein Buch &bdquo;Im Taxi. Eine Deutschlandreise&ldquo; (2017) f&uuml;hrte Rausch &uuml;ber 200 Gespr&auml;che mit Fahrern.<br>\nTats&auml;chlich, so Rausch, lebten viele Fahrer schon jetzt oft am Existenzminimum &ndash; was man unter anderem auch am Typ und Zustand ihrer Taxis ablesen k&ouml;nne. Und kaum einer sei Taxichauffeur aus Leidenschaft:<br>\n&bdquo;Es sind schon oft Leute, die am Ende einer beruflichen Karriere stehen, die vielleicht nicht gerade sehr erfolgreich verlaufen ist. Ich habe noch nie einen Taxifahrer getroffen, der gesagt hat: &sbquo;Ich wollte immer schon Taxifahrer werden!&lsquo; Das ist immer etwas, das man macht, wenn nichts anderes mehr bleibt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/buchautor-ueber-den-taxifahrer-protest-am-rand-des.1008.de.html?dram:article_id=441612\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Einem Unternehmen wie Uber, dessen Gesch&auml;ftsprinzip auf Ausbeutung und Verantwortungslosigkeit beruht, den Marktzugang zu erleichtern, zeigt wie tief die neoliberale Ideologie in der gro&szlig;en Koalition verankert ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutsche Bahn &ndash; 57 Milliarden Euro Investitionsstau<\/strong><br>\nGleise, Br&uuml;cken, Weichen, Bahnh&ouml;fe &ndash; mehr als 800 Baustellen zeugen von den Bem&uuml;hungen der Bahn, p&uuml;nktlicher zu werden. Nun macht eine dramatische Rechnung die Runde.<br>\nDie Schieneninfrastruktur in Deutschland ist in keinem guten Zustand &ndash; auch deswegen hat die Deutsche Bahn zuletzt gravierende Probleme mit der P&uuml;nktlichkeit ihrer Z&uuml;ge. Gegen die Malaise wird fieberhaft gearbeitet: F&uuml;r den Erhalt, die Erneuerung und den Ausbau von Gleisen, Br&uuml;cken, Weichen und Bahnh&ouml;fen werden Jahr f&uuml;r Jahr mehrere Milliarden Euro investiert. Mehr als 800 Baustellen t&auml;glich zeugen von den Bem&uuml;hungen.<br>\nDoch das alles reicht nicht, glaubt die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft. Der EVG-Vorstand hat jetzt ein Positionspapier verabschiedet, das der F.A.Z. vorliegt. Darin hei&szlig;t es: &bdquo;Um das System Schiene wieder in einen soliden Zustand zu bringen und die im Koalitionsvertrag vorgegebenen Verkehrsverlagerungen auf die Schiene realisieren zu k&ouml;nnen, ergibt sich insgesamt ein zus&auml;tzlicher Finanzbedarf bis 2030 von j&auml;hrlich durchschnittlich fast 10 Milliarden Euro.&ldquo;<br>\nAufgrund fehlender Ersatz- und Modernisierungsinvestitionen komme es zu einer zunehmenden &Uuml;beralterung der Schieneninfrastruktur, kritisieren die Gewerkschafter. Den &bdquo;R&uuml;ckstau&ldquo; von Ersatzinvestitionen beziffern sie auf insgesamt 57 Milliarden Euro &ndash; rund 50 Milliarden Euro im Netz und rund sieben Milliarden Euro bei den Bahnh&ouml;fen.<br>\nDer R&uuml;ckstau in der DB Netz AG umfasse alle Gewerke, von der Fahrbahn &uuml;ber Br&uuml;cken, Tunnel, Durchl&auml;sse und D&auml;mme bis hin zur Leit- und Sicherungstechnik einschlie&szlig;lich der Bahn&uuml;berg&auml;nge. Die &Uuml;beralterung f&uuml;hre zu st&auml;ndig steigenden Kosten f&uuml;r die laufende Instandhaltung, hei&szlig;t es: Statt weniger als eine Milliarde Euro zu Beginn der Bahnreform betragen sie heute etwa zwei Milliarden Euro im Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/57-milliarden-euro-investitionsstau-bei-der-bahn-16071615.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es ist einfach nur traurig. Selbst wenn die EVG-Rechnung aus Eigeninteresse h&ouml;her ausfallen sollte als die Wahrheit, ist ein Investitionsstau in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung &ndash; 50 Milliarden Euro &ndash; eigentlich unvorstellbar. Ein Totalversagen der Politik &ndash; oder eben totale Absicht, um die Bahn zu privatisieren und abzuwickeln. Und dann werden Irrsinnsprojekte wie Stuttgart 21 aus dem Boden gestampft oder f&auml;llt den Unternehmenslobbyisten (inklusive Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und dem CDU-Wirtschaftsrat) seit vielen Monaten nichts Verr&uuml;ckteres ein als, man ahnt es, Steuersenkungen f&uuml;r Superreiche und Riesenunternehmen. Bei Firmen und Menschen, die eh schon zu viel haben, ist das Geld der Allgemeinheit sicher bestens angelegt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Google, Apple und Amazon werden zur Gefahr f&uuml;r deutsche Krankenversicherer<\/strong><br>\nIm Silicon Valley arbeiten Wissenschaftler, &Auml;rzte und IT-Ingenieure daran, die Medizin durch Algorithmen und K&uuml;nstliche Intelligenz umzuw&auml;lzen. Verily hei&szlig;t der Gesundheitsableger von Googles Mutterkonzern Alphabet, der datengest&uuml;tzte Ans&auml;tze zur Pr&auml;vention und Therapie von Krankheiten entwickelt. Vergangenes Jahr etwa pr&auml;sentierte das Unternehmen eine Technologie, mit der sich das Risiko eines Herzinfarkts allein mit einem Scan der Netzhaut im Auge erkennen l&auml;sst.<br>\nNoch konzentriert sich Verily vor allem auf den amerikanischen Markt. Doch es gibt bereits Pl&auml;ne, international anzugreifen und die Gesundheitsm&auml;rkte auf den Kopf zu stellen. Eine Milliarde Dollar hat das Unternehmen erst k&uuml;rzlich bei Investoren eingesammelt. Das Geld k&ouml;nnte schon bald auch in den deutschen Markt flie&szlig;en.<br>\nDie Verbindung zwischen Zukunftsprojekten im Silicon Valley und dem Alltag der rund 72 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland scheint auf den ersten Blick gering. Doch der Anspruch von Tech-Riesen wie Google, Apple oder Amazon, auch den Gesundheitsmarkt zu erobern, k&ouml;nnte die Versorgung hierzulande grundlegend ver&auml;ndern.<br>\nDas geht aus einer Studie hervor, mit der die Unternehmensberatung Deloitte im Auftrag des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) die Herausforderungen durch die Digitalisierung untersucht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/gesundheitspolitik-google-apple-und-amazon-werden-zur-gefahr-fuer-deutsche-krankenversicherer\/24056698.html?ticket=ST-1816423-oi3OvUerKT9MQsi9yp5M-ap5\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Heucheleien und Trugschl&uuml;sse<\/strong><br>\nDer ungarische Rechtswissenschaftler und sp&auml;tere Politiker Istv&aacute;n Bib&oacute; hatte bereits vor Ende des Zweiten Weltkriegs das damalige Grundproblem Deutschlands als &bdquo;die deutsche Hysterie&ldquo; beschrieben, die aus einer Folge von Fehlentwicklungen in der deutschen Geschichte resultierte. Das Wesen einer solchen Hysterie beschrieb er so: &bdquo;Eine &uuml;berm&auml;&szlig;ig gro&szlig;e Ersch&uuml;tterung bewirkt die Fixierung und L&auml;hmung der Emotionen und Intentionen im politischen Denken der betreffenden Gemeinschaft. Die Erinnerung an die Ersch&uuml;tterung wird dominierend.&ldquo; Daraus resultiert: &bdquo;Das Denken, die Emotionen und die Aktivit&auml;ten verkn&uuml;pfen sich also zwanghaft mit einer neurotischen Deutung eines einzigen Erlebnisses. In diesem fixierten und gel&auml;hmten Zustand werden die aktuellen Probleme unl&ouml;sbar, sofern sie zu dem kritischen Punkt in irgendeiner Beziehung stehen. [&hellip;] Eine Gemeinschaft, die in einer solchen Fehllage lebt, ger&auml;t zusehends in ein schiefes Verh&auml;ltnis zur Realit&auml;t.&ldquo;<br>\nUns interessiert hier nicht, wie in der deutschen Geschichte aus der falschen nationalen Einigung 1871 und der Revolution und Konterrevolution 1918\/19 das Scheitern der Weimarer Republik und Adolf Hitler hervorgingen. Hier interessiert, dass unter anderen Umst&auml;nden auch andere nationale Gemeinschaften einer solchen Hysterie anheimfallen k&ouml;nnen. Aus dem Niedergang der USA als &bdquo;alleiniger Supermacht&ldquo;, dem Fiasko der Kriege gegen Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien ging ein immer breiter werdender antirussischer Teufelswahn hervor, der schlie&szlig;lich in die heutige US-amerikanische Hysterie m&uuml;ndete, Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin habe Donald Trump im Wei&szlig;en Haus installiert. Die Demokratische Partei, die breite Fraktion der interventionistischen Globalkrieger und die dazugeh&ouml;rigen Gro&szlig;medien machen in den USA seit zwei Jahren keine Politik, sondern besch&auml;ftigen sich ausschlie&szlig;lich mit diesem Thema. Ein Untersuchungsausschuss jagt den anderen, Sonderermittler ermitteln alles M&ouml;gliche, nur keine &bdquo;hei&szlig;e Spur&ldquo;, lediglich Invektiven werden lanciert, die denen Trumps in nichts nachstehen. Dass der fr&uuml;here, von Trump geschasste FBI-Chef James Comey die Frage im Untersuchungsausschuss, ob es Erkenntnisse &uuml;ber eine Manipulation von Wahlmaschinen oder Wahlcomputern durch russische Hacker gegeben habe, mit Nein beantwortet hatte, wird stets unterschlagen. Die Realit&auml;t passt nicht zur Hysterie<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2019\/03\/heucheleien-und-trugschluesse-47607.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Versagen der Politik<\/strong><br>\nDas wichtigste Instrument der Geldpolitik ist die Zinspolitik. Hier hat sich die EZB mit ihrer Nullzins-Linie auf einen Kurs festgelegt, der dem Staat &uuml;ber viele Jahre enorme Einsparungen an Zinskosten bringt, den Sparern aber Milliarden-Verluste an Zinseinnahmen. Die Effekte, die mit der Nullzinspolitik erzielt wurden, sind vor allem Umverteilungseffekte zwischen Kreditnehmern (Staat, Unternehmen) einerseits und Sparern (Bev&ouml;lkerung, Vereine &hellip;) andererseits. Der Hauptzweck aber, der damit erreicht werden sollte, die Ankurbelung der Investitionst&auml;tigkeit in der Wirtschaft, wurde verfehlt. Daf&uuml;r kommt es inzwischen zu Sekund&auml;reffekten auf dem Immobilienmarkt, indem internationale Anleger die g&uuml;nstigen Finanzierungsbedingen nutzen, um hier einzusteigen, Wohnungen aufzukaufen, dadurch die Knappheit zu vergr&ouml;&szlig;ern, was den Preis hochtreibt, um dann teurer an Private zu verkaufen. Dies bringt ihnen in Zeiten niedriger oder gar keiner Zinsen satte Spekulationsgewinne ein. Zudem wird dadurch die Privatisierung des Wohnungsmarktes vorangetrieben und damit ein zentraler Bereich der menschlicher Existenz der &ouml;ffentlichen Hand entzogen und global agierenden Marktkr&auml;ften &uuml;berlassen. &ndash; Und was macht die Politik? Sie schaut zu!<br>\nEin weiterer Aspekt betrifft die Umweltproblematik. Wir sind Zeitzeugen einer Entwicklung, die darin gipfelt, dass ein internationales Abkommen, Gesetz und &Uuml;bereinkommen nach dem anderen scheitert, zu Fall gebracht, aufgek&uuml;ndigt oder paralysiert wird. Die Autoindustrie, die Transportwirtschaft, die Landwirtschaft und die Lebensmittelindustrie, die Bauwirtschaft, die Verpackungsindustrie, die Energiewirtschaft, die Pharmazie, die Chemieindustrie sind derzeit weder willens noch in der Lage, sich den Herausforderungen eines &ouml;kologischen Umbaus zu stellen und ihn von sich aus voranzutreiben. Schlimmer aber noch ist, dass sie in ihrer Verweigerungs- und Verhinderungshaltung von der Politik unterst&uuml;tzt werden. Am deutlichsten sichtbar ist dies momentan bei der Verkehrspolitik. Es gilt aber ganz generell. Was sind das f&uuml;r Verh&auml;ltnisse, wo Wissenschaftler, die eindeutige Belege f&uuml;r irreversible Sch&auml;den in der nat&uuml;rlichen Umwelt und in Hinblick auf die Gesundheit der Menschen vorlegen und folglich dringend zu einem Umsteuern raten, von der Politik mit dem Verweis auf nationale wirtschaftliche Interessen abgewiesen werden? Und wo Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler auf die Stra&szlig;e gehen m&uuml;ssen, um der Politik zu signalisieren, dass hier dringend etwas getan werden muss, trotzdem aber nichts passiert! &ndash; Es ist der Wirtschaft nicht anzulasten, dass sie ihre Interessen wahrnimmt. Die Politik aber ist dazu da, gesamtgesellschaftliche Anliegen zu vertreten und die Zukunftsinteressen der Gesellschaft zu wahren. Vernachl&auml;ssigt sie diese Aufgabe und macht sich stattdessen zum Anwalt und Lobbyisten der Wirtschaft, insbesondere bestimmter Branchen und Unternehmensgruppen, dann schafft sie es dadurch vielleicht noch, das Ganze f&uuml;r den Augenblick am Laufen zu halten, verspielt damit aber m&ouml;glicherweise die Chancen auf die Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2019\/03\/das-versagen-der-politik-47545.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Estland: Weniger Steuern, weniger Russisch<\/strong><br>\nGanz entgegen den Prognosen konnte sich die &ldquo;Reformpartei&rdquo; (Eesti Reformierakond) mit rund 29 Prozent als st&auml;rkste Kraft durchsetzen..<br>\nDie Reformpartei setzt auf Investitionen in den Bildungssektor, Digitalisierung, niedrige Steuern und eine Verbesserung der Wettbewerbsf&auml;higkeit estnischer Firmen im Ausland und ein aggressiveres Durchsetzen der estnischen Sprache, auch in der Schulpolitik. In einer Analyse des estnischen staatlichen Fernsehens gewann die Reformpartei durch bessere Kampagnen, in denen sie erfolgreich vor einem wirtschaftlichen Abschwung warnten und die &ldquo;russische Karte&rdquo; in der Schulpolitik spielten, wo es Streit um bilinguale Schulen gab. Dort wurde in russischsprachigen Gebieten die Kompetenz von Lehrern f&uuml;r die estnische Sprache durch eine Inspektion kurz vor der Wahl bem&auml;ngelt.<br>\nIn der Au&szlig;enwahrnehmung gilt Estland als Musterland der &ouml;stlichen EU-Mitglieder, als Start-up-Paradies, das bei seiner EU-Ratspr&auml;sidentschaft 2017 den anderen L&auml;ndern Beine in Sachen Digitalisierung machte. In dem Land mit gerade mal 1,3 Millionen Einwohnern wurde Skype kreiert, das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts lag 2018 bei 4,2 Prozent, die Arbeitslosigkeit liegt aktuell bei 4,4 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Estland-Weniger-Steuern-weniger-Russisch-4325753.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Bemerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Mit der st&auml;rksten Kraft, der &bdquo;Reformpartei&ldquo; und drittst&auml;rkste Partei, die Estnische Konservative Volkspartei (EKRE), ist die neoliberale Einkreisung Russlands abgeschlossen. Es war seit 30 Jahren das Ziel der NATO, Russland im Ostseeraum milit&auml;risch einzukreisen und ist mit diesem Wahlergebnis der 1,3 Mill. Esten &bdquo;erfolgreich&ldquo; abgeschlossen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ministerium muss Akten zu NSU-Terroristen Mundlos herausgeben<\/strong><br>\nSieben Jahre lang hat das Bundesverteidigungsministerium 5.000 Seiten &uuml;ber die Radikalisierung des Rechtsterroristen Uwe Mundlos bei der Bundeswehr der &Ouml;ffentlichkeit vorenthalten. Jetzt hat das Bundesverwaltungsgericht klargestellt: das Informationsinteresse der Presse geht vor.<br>\nDas Bundesverteidigungsministerium muss Akten zur Bundeswehrzeit des verstorbenen NSU-Terroristen Uwe Mundlos herausgegeben. Das hat am Donnerstag das Bundesverwaltungsgericht (BVG) in Leipzig in letzter Instanz entschieden. Dem Urteil ging eine Klage des Berliner Verlages Axel Springer voraus. Der Rechtsstreit hatte fast sieben Jahre gedauert. Mit der Entscheidung des BVG wird die Pressefreiheit gest&auml;rkt. (AZ: BVerwG 7 C 20.17)<br>\nWie das Gericht mitteilte, muss der Zugang zu Unterlagen gew&auml;hrt werden, auch wenn Personalakten anderer ehemaliger Soldaten enthalten sind. Personenbezogene Daten der anderen Soldaten sind zu schw&auml;rzen. &bdquo;Die erforderliche Abw&auml;gung zwischen dem postmortalen Pers&ouml;nlichkeitsschutz von Uwe Mundlos als Person, der Zeitgeschichte und dem Informationsinteresse der Presse f&auml;llt zugunsten der Presse aus&ldquo;, hie&szlig; es.<br>\n5.000 Seiten &uuml;ber Mundlos&lsquo; Radikalisierung<br>\nDie im Springer-Verlag herausgegebene Tageszeitung &bdquo;Die Welt&ldquo; hatte bereits im Herbst 2012 unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz verlangt, im Verteidigungsministerium vorhandene Informationen zur Person Mundlos ausgeh&auml;ndigt zu bekommen. Dabei soll es sich um mehr als 5.000 Seiten handeln, die zeigen, wie sich Mundlos bei der Bundeswehr radikalisiert hatte.<br>\nDer Rechtsextremist hatte von April 1994 bis M&auml;rz 1995 seinen Wehrdienst im th&uuml;ringischen Bad Frankenhausen geleistet. Bereits dort soll er wegen seiner rechtsextremen Einstellung aufgefallen sein. Nach seiner Bundeswehrzeit war Mundlos Anfang 1998 zusammen mit Beate Zsch&auml;pe und Uwe B&ouml;hnhardt abgetaucht. Dem Trio &bdquo;Nationalsozialistischer Untergrund&ldquo; werden neben Bank&uuml;berf&auml;llen und Sprengstoffattentaten insgesamt zehn Morde angelastet. Mundlos und B&ouml;hnhardt begingen 2011 Suizid. Zsch&auml;pe wurde 2018 zu lebenslanger Haft verurteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2019\/03\/04\/urteil-ministerium-muss-akten-zu-mundlos-herausgeben\/?utm_source=dlvr.it&amp;utm_medium=facebook&amp;fbclid=IwAR16iRFJ9lhxPTZrTboingmBjTpkgkT-QASJiUx0ngSuxfybLUb2XsJQrUM\">Migazin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Nie angebiedert, immer fair<\/strong><br>\nEr war auf vielen B&uuml;hnen zu Hause, nicht nur auf den Kabarettb&uuml;hnen. Der 1937 in Graz geborene Werner Schneyder war Schauspieler, Autor, Regisseur und Sportkommentator. In der M&uuml;nchner Lach- und Schie&szlig;gesellschaft hat er Kabarett-Geschichte geschrieben, im Duo mit Dieter Hildebrandt war er unschlagbar. Im Alter von 82 Jahren ist er nun in Wien gestorben.<br>\nDer Pianist Christoph Pauli hat fast 40 Jahre lang mit Werner Schneyder intensiv zusammengearbeitet und erz&auml;hlt von seiner ersten Begegnung mit Werner Schneyder:<br>\n&bdquo;Ich war damals Meisterklassenstudent und gab der Tochter von Sammy Drechsel Klavierunterricht. Er war Gr&uuml;nder der M&uuml;nchner Lach- und Schie&szlig;gesellschaft. Zu dieser Zeit spielte Werner Schneyder mit Dieter Hildebrandt das vorletzte &sbquo;Duo&lsquo;-Programm. Der damalige Pianist der beiden fiel aus. Drechsler meinte, der Klavierlehrer meiner Tochter k&ouml;nnte das auch. Das war auch das Ende meiner Konzertpianistenlaufbahn, wof&uuml;r ich heute in der R&uuml;ckschau total dankbar bin.&ldquo;<br>\nPauli hat an Schneyder dessen &bdquo;unfassbare Gabe, Gedanken, die er hatte, so blitzsauber rhetorisch brillant umzusetzen&ldquo;, bewundert und dass er &uuml;berhaupt nicht k&auml;uflich gewesen sei, seine Meinung immer vertreten habe und nie davon abgekommen sei. &bdquo;Er blieb sich selber immer treu, hat sich nie angebiedert, hat immer gern gestritten &ndash; immer fair und kultiviert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/christoph-pauli-zum-tod-von-werner-schneyder-nie.1013.de.html?dram:article_id=442589\">Deutschlandfunk Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Keine neuen Atomwaffen in Ramstein<\/strong><br>\nNach der K&uuml;ndigung des INF-Vertrages durch die USA und ihren Ank&uuml;ndigungen, droht aus Kreisen der NATO und von Teilen der Bundesregierung die Gefahr der Stationierung neuer Atomwaffen in Europa und auch in Deutschland.\n<p>Die Air Base Ramstein ist dabei ein m&ouml;glicher deutscher Stationierungsort.<br>\nPressekonferenz<br>\nMittwoch, den 13.03. um 11.00 Uhr<br>\nHeinz-Wilhelmy-Haus Unionstra&szlig;e 1<br>\n67657 Kaiserslautern  <\/p>\n<p>Auf der Pressekonferenz wollen die einladenden Initiativen auf die Gefahren einer m&ouml;glichen Stationierung hinweisen, die Indizien f&uuml;r Lagerung neuer Atomwaffen in der Pfalz benennen und zum Widerstand der Region auffordern. Europa droht wieder zum Schlachtfeld einer atomaren Auseinandersetzung zu werden, die Air Base w&uuml;rde zentraler Ort der Kriegsf&uuml;hrung, die Region das erste Opfer.<br>\nAn der Pressekonferenz werden teilnehmen:<\/p>\n<ul>\n<li>Reiner Braun, Co-Pr&auml;sident des &bdquo;Internationalen Friedensb&uuml;ros (IPB)&ldquo; und Mitglied des Koordinierungskreises der Kampagne &bdquo;Stopp Air Base Ramstein&ldquo;<\/li>\n<li>Cornelia Burkert-Schmitz, Initiative &bdquo;Entr&uuml;stet Euch!&ldquo; Kaiserslautern und Mitglied des Koordinierungskreises der Kampagne &bdquo;Stopp Air Base Ramstein&ldquo;<\/li>\n<li>Achim M&uuml;ller, Sprecher der Initiative &bdquo;Entr&uuml;stet Euch!&ldquo; Kaiserslautern und Mitglied des Koordinierungskreises der Kampagne &bdquo;Stopp Air Base Ramstein&ldquo;<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-49816","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49816","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=49816"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49816\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49883,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49816\/revisions\/49883"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=49816"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=49816"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=49816"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}