{"id":49904,"date":"2019-03-06T09:00:00","date_gmt":"2019-03-06T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49904"},"modified":"2019-03-07T07:29:50","modified_gmt":"2019-03-07T06:29:50","slug":"haemische-gruesse-aus-moskau-die-russland-korrespondenten-und-ihr-werk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49904","title":{"rendered":"H\u00e4mische Gr\u00fc\u00dfe aus Moskau &#8211; Die Russland-Korrespondenten und ihr Werk"},"content":{"rendered":"<p>Unser Bild von Russland wird auch durch die Berichte der Korrespondenten vor Ort gepr&auml;gt. Wer berichtet f&uuml;r deutsche Medien aus Russland? Und warum zeichnen sich zahlreiche Artikel durch Gleichklang und grobe Manipulationen aus? Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4198\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-49904-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190306_Haemische_Gruesse_aus_Moskau_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190306_Haemische_Gruesse_aus_Moskau_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190306_Haemische_Gruesse_aus_Moskau_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190306_Haemische_Gruesse_aus_Moskau_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=49904-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190306_Haemische_Gruesse_aus_Moskau_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190306_Haemische_Gruesse_aus_Moskau_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die Russland-Korrespondenten deutscher Medien k&ouml;nnten unsere Augen und Ohren sein. Daf&uuml;r m&uuml;ssten sie aber, wenn sie die Entwicklungen im gr&ouml;&szlig;ten Land der Erde beschreiben, einerseits kritisch und mit geb&uuml;hrender Distanz vorgehen. Andererseits aber auch mit Neugier, Respekt und dem Willen zur Verst&auml;ndigung. Statt dessen stellen sich viele deutsche Journalisten in Russland weitgehend blind und taub: Ein ideologischer Filter l&auml;sst fast ausschlie&szlig;lich negative Nachrichten passieren und solche, die die Erz&auml;hlung vom &bdquo;Diktator&ldquo; st&uuml;tzen, wie der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin in vielen deutschen Medien bezeichnet wird. <\/p><p>Diese Diagnose teilt auch etwa die fr&uuml;here ARD-Moskau-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz. In ihrem Buch &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41696\">Eiszeit<\/a>&rdquo; beklagt sie eine D&auml;monisierung des Landes auch durch ihre &bdquo;Nachfolger&ldquo; und dass in den westlichen Medien praktisch nur noch Raum f&uuml;r negative Nachrichten &uuml;ber Russland bleibe. Diese Dominanz negativer Nachrichten beim Thema Russland konstatieren mittlerweile zahlreiche Medienbeobachter und  Russlandexperten &ndash; und die NachDenkSeiten haben bereits zahllose mediale Verzerrungen und Verk&uuml;rzungen in Bezug auf Russland nachgewiesen. <\/p><p><strong>Wer sind die deutschen Berichterstatter in Moskau? Wie kommt es zum Herdentrieb?<\/strong><\/p><p>Ein Teil der inakzeptablen Qualit&auml;t der Russland-Berichterstattung &ndash; beileibe nicht alles &ndash; l&auml;sst sich durch Sparma&szlig;nahmen erkl&auml;ren: Die Zahl der akkreditierten deutschen Journalisten in der russischen Hauptstadt ist <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/internationales\/europa\/russland\/47998\/russlandbild-deutscher-medien\">laut<\/a> einer Analyse der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung (BPB) in den vergangenen Jahren gesunken. Das ist ein Zeichen der Zeit und eine Folge des allgemeinen Spardiktats, das auch andere Auslandsredaktionen ausged&uuml;nnt hat. <\/p><p>In Moskau sind demnach derzeit etwa 20 deutsche Korrespondenten akkreditiert. Dabei sei die Nachrichtenagentur dpa mit drei Korrespondenten mittlerweile ebenso stark vertreten wie die Vertreter des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks, w&auml;hrend die Zahl der Sendungen, die diese beliefern m&uuml;ssen, in den letzten Jahren noch gewachsen ist. Viele Zeitungen sind in Moskau gar nicht mehr mit eigenen Korrespondenten vertreten. Das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; schloss 2013 als einzige deutsche Wirtschaftszeitung nach 20 Jahren das B&uuml;ro, auch die Magazine &ldquo;Focus&rdquo; und &ldquo;Stern&rdquo; haben seit Jahren keinen Korrespondenten mehr in der russischen Hauptstadt, ebenso Regionalzeitungen wie der &ldquo;Tagesspiegel&rdquo; oder die &ldquo;Stuttgarter Zeitung&ldquo;.<\/p><p><strong>Abbau der Korrespondenten st&auml;rkt Nachrichtenagenturen<\/strong><\/p><p>Diese Abwesenheit vom Geschehen h&auml;lt die genannten Zeitungen aber nicht davon ab, &uuml;ber Russland zu berichten. Sie st&uuml;tzen sich dann weitgehend auf zugeliefertes Agentur-Material. Das st&auml;rkt den Einfluss dieser internationalen Nachrichtenagenturen nochmals, gleicht die Inhalte an und senkt das journalistische Niveau zus&auml;tzlich.<\/p><p>&ldquo;Die Zeit&rdquo;, die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; und die &ldquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&rdquo; haben dagegen noch eigenes Personal vor Ort. Aber selbst wenn ein eigener Autor in Moskau weilt, muss dieser &uuml;blicherweise ein absurd gro&szlig;es Gebiet bearbeiten: So ist das ZDF-Studio in Moskau, wo <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bernhard_Lichte\">Bernhard Lichte<\/a> seit 2013 Korrespondent ist, zust&auml;ndig f&uuml;r die Berichterstattung aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Usbekistan und der Ukraine. Angesichts der Unm&ouml;glichkeit dieser Aufgabe scheinen sich die meisten Redakteure gleich ganz auf das politische Moskau zu beschr&auml;nken.<\/p><p>F&uuml;r den &bdquo;Spiegel&ldquo; sitzt <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/impressum\/autor-12260.html\">Christina Hebel<\/a> in Moskau, der langj&auml;hrige Kollege <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/russland-rueckblick-auf-drei-jahrzehnte-als-korrespondent-a-1161827.html\">Christian Neef<\/a> hat sich 2017 verabschiedet. Und zum Gl&uuml;ck hat es ihm sein Kollege von &bdquo;Spiegel-Online&ldquo; gleichgetan: Auch <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/impressum\/autor-10924.html\">Benjamin Bidder<\/a> hat den Dienst in Moskau quittiert. Das trifft noch auf eine weitere umstrittene Redakteurin zu: Golineh Atai (ARD), die etwa durch distanzlose Unterst&uuml;tzung des Maidan-Umsturzes traurige Ber&uuml;hmtheit erlangte, hat im Sommer 2018 Moskau verlassen.<br>\nAktuelle ARD-Studioleiterin in Moskau ist <a href=\"https:\/\/korrespondenten.tagesschau.de\/author\/iruck\/\">Ina Ruck<\/a> weitere ARD-Korrespondenten sind <a href=\"http:\/\/korrespondenten.tagesschau.de\/moskau-fernsehen\">Demian von Osten und Birgit Virnich<\/a>. M&ouml;glicherweise &ouml;ffnen diese Personal&auml;nderungen eine T&uuml;r zu einer k&uuml;nftig vers&ouml;hnlicheren medialen Haltung gegen&uuml;ber Russland &ndash; doch diese Hoffnungen drohen, verfr&uuml;ht zu sein. Dass die kampagnenhafte Hyper-Kritik an der russischen Politik nicht ins andere Extrem der kritiklosen Romantisierung umschlagen sollte, versteht sich von selbst. <\/p><p><strong>Keine Tendenzfreiheit f&uuml;r &Ouml;ffentlich-Rechtliche<\/strong><\/p><p>Die privaten Kollegen genie&szlig;en mehr Tendenzfreiheit als die Journalisten des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks. Nat&uuml;rlich sind Artikel wie jene von den privatrechtlichen Moskau-Korrespondenten <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2019-02\/ukraine-krieg-abkommen-minsk-ii-waffenruhe\">Alice Bota (&bdquo;Zeit&ldquo;)<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kolumne\/sz-werkstatt-julian-hans-1.3908989\">Julian Hans (&bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo;)<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/redaktion\/friedrich-schmidt-11104254.html\">Friedrich Schmidt (&bdquo;FAZ&ldquo;)<\/a> sehr oft scharf zu kritisieren. Fast noch mehr ins Unrecht setzen sich aber Redakteure von ARD, ZDF oder Deutschlandfunk &ndash; bei gleichem Delikt. <\/p><p>Denn die Redakteure der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien sind offiziell und laut Rundfunkstaatsvertrag eindeutig zu einer umfassenden, ausgewogenen, sachlichen und &uuml;berparteilichen Berichterstattung verpflichtet, um Meinungspluralit&auml;t zu erzeugen. Darum werden sie von den B&uuml;rgern bezahlt. In Bezug auf die Berichterstattung zu Russland kann von all dem keine Rede sein. Die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien versto&szlig;en hier permanent gegen ihren Auftrag &ndash; die Privatmedien tun das zwar in noch st&auml;rkerem Ma&szlig;e. Aber die unterliegen anderen Regeln. <\/p><p><strong>Der Russe ist selber Schuld<\/strong><\/p><p>Passend zur Tendenz der Berichterstattung m&ouml;chten Manche die Verantwortung f&uuml;r diese Tendenz den Russen selber in die Schuhe schieben. So hat etwa die langj&auml;hrige Russland-Korrespondentin des Deutschlandfunks Gesine Dornbl&uuml;th mit ihren teils grob verzerrenden Berichten mutma&szlig;lich viel zur deutsch-russischen Entfremdung beigetragen. Gleichzeitig wundert sie sich &uuml;ber das selber erzeugte Misstrauen: Es sei sehr schwierig, Beh&ouml;rdenvertreter und Politiker f&uuml;r Interviews zu bekommen, beklagt sie. &ldquo;Sie wollen meistens nicht mit uns reden, anders als Kritiker der Regierung, die sich mehr Zeit nehmen und ihre Positionen ausf&uuml;hrlich darlegen&rdquo;, so Dornbl&uuml;th mit mutma&szlig;lich gespielter Naivit&auml;t. <\/p><p>Auch die BPB m&ouml;chte den Schwarzen Peter zumindest teilweise den Russen <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/internationales\/europa\/russland\/47998\/russlandbild-deutscher-medien\">zuteilen<\/a>: &bdquo; Die russische Seite erweist sich im Umgang mit ausl&auml;ndischen Medien als wenig kooperativ.&ldquo; Russische Stellen w&uuml;rden mit &bdquo;ihrer unprofessionellen &Ouml;ffentlichkeitsarbeit&ldquo; einige Mitverantwortung daf&uuml;r tragen, dass &bdquo;Russland in den ausl&auml;ndischen Medien &ndash; und nicht nur in Deutschland &ndash; oft schlecht wegkommt.&ldquo;<\/p><p><strong>Das Chaos unter Jelzin als &bdquo;Gute alte Zeit&ldquo;?<\/strong><\/p><p>Vielleicht liegt das aber doch eher an dem journalistischen Personal, das das Russlandbild in Deutschland zeichnet. Etwa an Udo Lielischkies, der seit 1999 f&uuml;r die ARD aus Moskau berichten durfte. In einem <a href=\"https:\/\/mdz-moskau.eu\/ard-korrespondenten-krause-und-lielischkies-gehen-in-den-ruhestand\/\">Interview<\/a> zu seiner Korrespondentent&auml;tigkeit offenbarte er k&uuml;rzlich einige der zentralen Defizite des deutschen Presse-Personals in Russland: So bezeichnet er die Entwicklung Russlands von der neoliberalen Anarchie unter Jelzin zu den heute vergleichbar geordneten Verh&auml;ltnissen zynisch als &bdquo;ern&uuml;chternd&ldquo;: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ich habe als Russland-Korrespondent 1999 zeitgleich mit Putins erster Amtszeit als Ministerpr&auml;sident angefangen. Ich dachte damals, es k&ouml;nne gut sein, wenn dieser systematische Mann nach dem trinkfreudigen Jelzin Ordnung in das Chaos bringt. Das war eine Fehleinsch&auml;tzung.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Russland: Unterdr&uuml;ckung, Niedergang und Folklore<\/strong><\/p><p>Neben dieser Ignoranz gegen&uuml;ber der unter Jelzin leidenden Bev&ouml;lkerung, die Lielischkies mit vielen seiner Kollegen teilt, ist er auch erf&uuml;llt von den selber erzeugten Medien-Klischees: Von Putins Politik abgesehen sei Russland &bdquo;ein faszinierendes Land&ldquo;, das f&uuml;r Fernsehleute viel &bdquo;visuelle Exotik&ldquo; biete: &bdquo;von nordischen Rentierhirten bis zu maroden alten Kohlezechen&ldquo;. So sollen auch wir Medienkonsumenten Russland sehen: Neben Unterdr&uuml;ckung gibt es Ethno-Folklore und maroden Niedergang. <\/p><p>Im gleichen Interview sagt Lielischkies, dass er nach dem Ruhestand mit der Familie in Russland bleiben m&ouml;chte. Er scheint dort also auch positive Facetten entdeckt zu haben. Schade, dass er und seine deutschen Kollegen nicht angemessen dar&uuml;ber berichtet haben.<\/p><p><strong>Streiter gegen die deutsch-russische Sehnsucht<\/strong><\/p><p>Umfragen zum Thema <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43825\">belegen<\/a> eine gro&szlig;e Sehnsucht der Deutschen nach Verst&auml;ndigung mit Russland. Dass sich trotzdem noch kein gro&szlig;es Medium traut, die russenfeindlichen Pfade konsequent zu verlassen, zeigt, wie mutma&szlig;lich ideologisch motiviert diese Kampagnen sind. Der Gipfel ist, dass diese &bdquo;standhafte&ldquo; mediale Haltung gegen Russland als besonders professionell und mutig verkauft wird &ndash; da die Redakteure sich nicht den &bdquo;Leser-Irrt&uuml;mern&ldquo; bez&uuml;glich Moskaus b&ouml;sem Charakter unterwerfen w&uuml;rden.<\/p><p>Titelbild: Hadrian \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Bild von Russland wird auch durch die Berichte der Korrespondenten vor Ort gepr&auml;gt. Wer berichtet f&uuml;r deutsche Medien aus Russland? Und warum zeichnen sich zahlreiche Artikel durch Gleichklang und grobe Manipulationen aus? Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":49905,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,41,183,11],"tags":[1546,313,1545,1542,840,683,2407,1544,2249,2303,1163,588,1588,915,259,420,393,460,239,1540,457],"class_list":["post-49904","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-medienanalyse","category-medienkritik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-ard","tag-oerr","tag-dpa","tag-faz","tag-focus","tag-handelsblatt","tag-jelzin-boris","tag-kampagnenjournalismus","tag-krone-schmalz-gabriele","tag-lielischkies-udo","tag-meinungspluralismus","tag-personalabbau","tag-private-medien","tag-putin-wladimir","tag-russland","tag-spiegel","tag-stern","tag-sz","tag-tagesspiegel","tag-zdf","tag-zeit"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/shutterstock_760331710.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49904","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=49904"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49904\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49931,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/49904\/revisions\/49931"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/49905"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=49904"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=49904"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=49904"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}