{"id":49965,"date":"2019-03-08T08:50:01","date_gmt":"2019-03-08T07:50:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49965"},"modified":"2019-03-08T08:50:01","modified_gmt":"2019-03-08T07:50:01","slug":"hinweise-des-tages-3321","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49965","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49965#h01\">Im Venezuela-Konflikt zum V&ouml;lkerrecht zur&uuml;ckkehren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49965#h02\">Telefonstreich: Russische Pranker t&auml;uschen US-Beauftragten f&uuml;r Venezuela, der mit ihnen offen &uuml;ber US-Pl&auml;ne spricht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49965#h03\">Euro-Geldpolitik: Der Nullzins-Meister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49965#h04\">Snowden zum Manafort-Urteil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49965#h05\">Bescheidener Spielraum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49965#h06\">Endverbleibskontrollen der Bundesregierung sind eine Farce &ndash; Waffenexporte verbieten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49965#h07\">Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Vermieter macht mehr als eine Milliarde Euro Gewinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49965#h08\">Dumpingl&ouml;hne bei Paketzustellern: Arbeitsmarktexperte: Strengere Kontrollen statt neues Gesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49965#h09\">Schwieriger Ruhestand: Wie Frauen mit Altersarmut umgehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49965#h10\">Frauen in Gelb: Armut ist weiblich, Protest dagegen auch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49965#h11\">Ausgebeutet, krank, weiblich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49965#h12\">Der Weg zur Gleichheit: Zur Lage der Frauen in der VR China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49965#h13\">EU-Gericht: Glyphosat-Studien m&uuml;ssen ver&ouml;ffentlicht werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49965#h14\">Rekordwachstum: McKinsey stellt 500 Berater ein<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Im Venezuela-Konflikt zum V&ouml;lkerrecht zur&uuml;ckkehren<\/strong><br>\nDie Ausweisung des deutschen Botschafters Daniel Kriener aus Venezuela ist sehr bedauerlich. Diplomatische Gespr&auml;chskan&auml;le sind in Konfliktsituationen wie der aktuellen immer von gro&szlig;er Bedeutung&ldquo;, erkl&auml;rt Andrej Hunko, europapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Hunko weiter:<br>\n&bdquo;Die Ausweisung ist aber auch eine Folge davon, dass die Bundesregierung mit der Anerkennung Juan Guaid&oacute;s als Pr&auml;sident Venezuelas v&ouml;lkerrechtliche Grundregeln verletzt hat. Die wissenschaftlichen Dienste des Bundestages haben dies nahelegt, die Bundesregierung hat das Gutachten bislang jedoch nicht ernst genommen. Auch im Wiener &Uuml;bereinkommen &uuml;ber diplomatische Beziehungen ist klar geregelt, dass Diplomaten sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Empfangsstaates einmischen d&uuml;rfen.<br>\nEs ist auff&auml;llig, dass das Auftreten des deutschen Botschafters bei der R&uuml;ckkehr Guaid&oacute;s nach Caracas wesentlich weniger zur&uuml;ckhaltend war, als das der Botschafter aus anderen EU-L&auml;ndern. Au&szlig;enminister Heiko Maas tr&auml;gt die politische Verantwortung f&uuml;r diese Eskalation.<br>\nWir fordern die Bundesregierung auf, zu den diplomatischen Gepflogenheiten auf Basis des V&ouml;lkerrechts zur&uuml;ckzukehren. Hierf&uuml;r ist die absurde Anerkennung Guaid&oacute;s als Pr&auml;sident Venezuelas zur&uuml;ckzunehmen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/im-venezuela-konflikt-zum-voelkerrecht-zurueckkehren\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: Un&uuml;berlegte deutsche Au&szlig;enpolitik<\/strong><br>\nDie Ausweisung des deutschen Botschafters mag ein Willk&uuml;rakt Maduros sein. Doch sich ohne Not an Juan Guaid&oacute;s Seite gestellt zu haben, ist das Gegenteil von weitsichtig. [&hellip;]<br>\nDie Bundesrepublik, die in Venezuela wenig eigene Interessen zu vertreten hat, h&auml;tte eine Mittlerrolle spielen k&ouml;nnen. Jetzt, da Guaid&oacute;s Coup vorerst gescheitert ist und mit der Blockade des Landes durch die USA ein langer, qu&auml;lender Prozess begonnen hat, der schlimmstenfalls im B&uuml;rgerkrieg endet, w&auml;re eine solche Mittlerposition bitter n&ouml;tig. Vor drei Jahrzehnten wusste man es besser: Als die USA in Nicaragua mit den Contra-S&ouml;ldnertruppen einen schmutzigen Krieg gegen die sozialistischen Sandinisten f&uuml;hrte, handelte der SPD-Politiker Hans-J&uuml;rgen Wischnewski einen Waffenstillstand aus. Deutschland verhielt sich damals neutral und konnte auf diese Weise helfen, einen Stellvertreterkrieg einzud&auml;mmen. [&hellip;]<br>\nDie Anerkennung Guaid&oacute;s hat der bundesrepublikanischen Diplomatie in Venezuela einen B&auml;rendienst erwiesen. Die Ausweisung von Kriener mag ein Willk&uuml;rakt Maduros sein, aber sie ist auch der Endpunkt einer &uuml;berhasteten und desorientierten deutschen Au&szlig;enpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2019-03\/venezuela-daniel-kriener-diplomatie-deutschland\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: &bdquo;Nur weil wir das Gute wollen, wird das Gute nicht kommen&ldquo;<\/strong><br>\nMit Blick nach Venezuela hat der Publizist Gabor Steingart f&uuml;r ein &bdquo;Prinzip der Nichteinmischung&ldquo; geworben. &bdquo;K&ouml;nnen wir von au&szlig;en die universellen Menschenrechte dort einf&uuml;hren? Wird wahrscheinlich &auml;hnlich wenig klappen wie bei allen anderen Interventionen&ldquo;, sagte Steingart im Deutschlandfunk Kultur. Er warnte davor, in dem Konflikt zum Akteur zu werden. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Das Prinzip der Nicht-Einmischung ist eine Grundvoraussetzung, damit kommunikative Strategien von Politik, von Diplomatie, wirken k&ouml;nnen. Auch zu Zeiten von Willy Brandt sind wir nicht wahllos in Interventionspolitik verfallen. Sondern das Motto war: Wo geredet wird, wird nicht geschossen&ldquo;, sagte Steingart. Vor diesem Hintergrund erteilte er besonders einem milit&auml;rischen Eingreifen durch die Amerikaner in Venezuela eine Absage. Alle Interventionen in Lateinamerika h&auml;tten das Elend der Menschen dort immer nur vergr&ouml;&szlig;ert, sagte Steingart.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/gabor-steingart-ueber-die-situation-in-venezuela-nur-weil.2950.de.html?dram:article_id=442973\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Telefonstreich: Russische Pranker t&auml;uschen US-Beauftragten f&uuml;r Venezuela, der mit ihnen offen &uuml;ber US-Pl&auml;ne spricht<\/strong><br>\nZwei in Russland f&uuml;r ihre Telefonstreiche bekannte M&auml;nner, &bdquo;Vovan&ldquo; und &bdquo;Lexus&ldquo;, so ihre K&uuml;nstlernamen, haben einen ganz besonderen Coup gelandet. Es gelang ihnen, sich als &bdquo;Schweizer Pr&auml;sident&ldquo; auszugeben und am Telefon mit dem US-Beauftragten f&uuml;r Venezuela Elliott Arams zu sprechen. Das Gespr&auml;ch ist Realsatire vom Feinsten, denn Abrams redet ganz offen &uuml;ber seine Politik in Sachen Venezuela. Er fordert, Guthaben in der Schweiz einzufrieren oder gleich Guaido zu &uuml;bergeben. Und er sprach auch &uuml;ber eine m&ouml;gliche US-Invasion.<br>\nDas russische Fernsehen berichtete heute &uuml;ber diese Geschichte und ver&ouml;ffentlichte die Mitschnitte, die ich am Ende des Artikels verlinkt habe. Die Gespr&auml;che sind auf Englisch mit russischen Untertiteln, sodass jeder mit Englischkenntnissen sich das anh&ouml;ren kann. Es handelt sich um zwei Telefonate, denn am Ende des ersten Gespr&auml;ches wurde das weitere Vorgehen und der Austausch von Informationen besprochen. Es folgte ein Schriftwechsel per e-Mail und ein zweites Telefonat.<br>\nTats&auml;chlich hat das US-Finanzministerium sogar eine Liste mit 20 Namen aus dem angeblichen Umfeld von Pr&auml;sident Maduro gepr&uuml;ft. Die Namen waren jedoch frei erfunden, genauso, wie die angebliche schweizer Bank mit Konten aus Venezuela.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2019\/telefonstreich-russische-pranker-telefonieren-mit-us-beauftragtem-fuer-venezuela-der-offen-ueber-us-plaene-spricht\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Mitten in Venezuela-Krise: US-Sonderbeauftragter f&auml;llt auf entlarvenden Streich rein<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/85361-mitten-in-venezuela-krise-us-sonderbeauftragter-faellt-auf-entlarvenden-streich-rein\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Euro-Geldpolitik: Der Nullzins-Meister<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank wird fr&uuml;hestens 2020 die Zinsen anheben. Mario Draghi hinterl&auml;sst seinem Nachfolger eine schwere B&uuml;rde.<br>\nEr kam, sah und senkte die Zinsen. Als Mario Draghi vor fast acht Jahren Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Zentralbank wurde, war seine erste Amtshandlung eine Leitzinssenkung. Bald dr&uuml;ckte er den Zins auf null und den Einlagenzins unter null. Draghi wird nun in die Geschichtsb&uuml;cher eingehen als erster EZB-Pr&auml;sident, in dessen Amtszeit die Zinsen nur gesenkt, nie erh&ouml;ht wurden. Auch nach f&uuml;nf Jahren recht kr&auml;ftigen Wirtschaftswachstums im Euroraum liegen sie an der Nulllinie.<br>\nZus&auml;tzlich hat er mit dem Billionen-Anleihekaufprogramm die Geldpolitik weiter gelockert. F&uuml;r die Sparer, die unter Minizinsen leiden und deren Altersvorsorge gemindert wird, ist das unerfreulich. [&hellip;]<br>\nSein Nachfolger, dem er eine stark aufgebl&auml;hte Bilanz &uuml;bergibt, wird ein schweres Erbe antreten. Sollte die Wirtschaft noch mehr abrutschen, ist unklar, womit die EZB &uuml;berhaupt noch gegensteuern k&ouml;nnte: [&hellip;]<br>\nWenn er ehrlich ist, m&uuml;sste er eingestehen, dass er das meiste Pulver der Zentralbank verschossen hat. In den Vereinigten Staaten hat die Federal Reserve immerhin schon vor drei Jahren den ersten Zinsschritt gewagt; ihr Leitzins betr&auml;gt heute schon zweieinhalb Prozent. Sie k&ouml;nnte bei Rezessionsgefahr deutlich gegensteuern. Die EZB steht eher nackt da.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/der-nullzins-meister-mario-draghi-16077374.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Einer der typischen Kommentare in der FAZ. Ja, es stimmt, die EZB steht nackt da, weil von der Fiskalpolitik in der EU &ndash; den wirklich verr&uuml;ckten Ideen der Deutschen sei dank, Schwarze Null, Fiskalpakt und Sixpack lassen gr&uuml;&szlig;en &ndash; exakt gar keine Hilfe kam. Aber Draghis Aufgabe war gem&auml;&szlig; den EZB-Statuten Zeit seiner Amtszeit, die Inflationsrate bei ca. 2% zu halten bzw. auf 2% hoch zu hieven. Draghi hat im Rahmen seines Mandats getan, &ldquo;whatever it takes&rdquo;, um den Euro zu retten und die Geldwertstabilit&auml;t zu sichern; dass er damit keinen Erfolg hatte und die Inflationsrate im Euro-Raum nicht &uuml;ber 2% stabilisieren <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/156285\/umfrage\/entwicklung-der-inflationsrate-in-der-eu-und-der-eurozone\/\">konnte<\/a>, w&auml;hrend die konservativen Zeitungen, allen voran die FAZ, bei Fast-Deflation eine Hyperinflation herbeifantasierten, war nur sehr begrenzt seine Schuld. (Auch Draghi hat immer &ldquo;Strukturreformen&rdquo; = Lohnsenkungen auf breiter Front gefordert.) Es stimmt: der EZB gehen die Instrumente aus, die Geldschwemme ist ungesund und Draghis Nachfolger wird es schwer haben. Aber was w&auml;re die Alternative zu Draghis Politik gewesen? Plickert dagegen ist intellektuell und als Journalist nicht &ldquo;eher&rdquo;, sondern v&ouml;llig &ldquo;nackt&rdquo;: da ist gar nichts, kein eigener Gedanke, der nicht dem neoklassischen Bausatz von Pseudo-Argumenten entlehnt w&auml;re, keine Begr&uuml;ndung f&uuml;r seine Polemik und keine eigene Idee, wie der EZB-Chef denn die Inflationsrate (Achtung: nicht bei 0, sondern bei 2%) h&auml;tte stabilisieren k&ouml;nnen. Ein intellektuelles Garnichts, getarnt als 40 Zeilen lange Abrechnung mit Draghi.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Sparer leiden unter der Nullzinspolitik, stellt der FAZ-Autor fest. Gern wird auch mal von einer gro&szlig;en Enteignung gesprochen, um die haltlose Kritik an der EZB auch f&uuml;r den Normalb&uuml;rger attraktiv zu machen. Dabei ist die EZB nicht f&uuml;r die Zinsen der deutschen Sparer zust&auml;ndig. Es gibt auch kein Recht auf Zinsen, nur weil die deutsche Politik private Altersvorsorgemodelle so toll findet. H&ouml;here Zinsen auf Spareinlagen kann es doch nur geben, wenn es auch ausreichend solvente Schuldner gibt. Die fehlen aber und dann sinkt eben der Preis. Das nennt man wohl Marktwirtschaft, liebe FAZ. Wollte man daran etwas &auml;ndern, m&uuml;sste man also die absurde Selbstkastration beenden und die Schuldenbremse sowie den europ&auml;ischen Fiskalpakt sofort abschaffen, der die Staaten dazu zwingt, auf notwendige Investitionen oder Konjunkturprogramme zu verzichten.<\/em><\/p>\n<p><em>Dass die Federal Reserve schon vor drei Jahren den ersten Zinsschritt gewagt hat, knallt der FAZ-Autor dem Leser einfach vor, begr&uuml;ndet es aber nicht. Die USA haben im Gegensatz zu Europa eine aktivere Finanzpolitik betrieben und dadurch beispielsweise ihre Arbeitslosigkeit auf rund 4 Prozent reduziert, w&auml;hrend die europ&auml;ische Quote trotz angeblichen Aufschwungs weiterhin bei 8 Prozent liegt. Dass Europa und insbesondere Deutschland f&uuml;r die nun beginnende Rezession schlecht gewappnet sind, liegt nicht an der EZB, die in der Tat ihr Pulver verschossen hat, sondern an einer durch Ideologie gepr&auml;gten Politik.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Snowden zum Manafort-Urteil<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Manafort?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Manafort<\/a>: 47 months for a lifelong carnival of criminality.<br>Petraeus: 0 days for trading the country's highest secrets for a more favorable biography.<br>Manning: 35 YEARS for revealing evidence of actual war crimes to the press.<\/p>\n<p>Your sentence derives from your proximity to power.<\/p>\n<p>&mdash; Edward Snowden (@Snowden) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Snowden\/status\/1103833291491368960?ref_src=twsrc%5Etfw\">8. M&auml;rz 2019<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bescheidener Spielraum<\/strong><br>\n2019 und 2020 geh&ouml;rt die Bundesrepublik zu den zehn nichtst&auml;ndigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats, ebenso wie Belgien. Zusammen mit den st&auml;ndigen Mitgliedern Frankreich und Britannien sind bis zum Brexit vier EU-Staaten in dem Gremium. Eine neue Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) sieht dies als Gelegenheit und Herausforderung f&uuml;r die Bundesregierung, &bdquo;mehr europ&auml;ische Autonomie&ldquo; in der Weltpolitik zu &uuml;ben. Wie nimmt sie diese Rolle wahr? Ihr Umgang mit dem Iran-Atomabkommen, mit der K&uuml;ndigung des INF-Vertrags, ihr Agieren beim Putschversuch in Venezuela und im Handelskonflikt USA-China l&auml;sst nichts Gutes ahnen. [&hellip;]<br>\nDie in der EU dominierenden deutschen Monopole wollen auf dem gro&szlig;en Binnenmarkt der USA pr&auml;sent bleiben. Dank gemeinsamer Klasseninteressen mit dem US-Monopolkapital sehen sie die eigenen Expansionsinteressen im aggressiven NATO-B&uuml;ndnis am besten aufgehoben. Die EU, gespalten in Kerneuropa, S&uuml;d- und Ostflanke, l&auml;sst sich nur in und mit der NATO zusammenhalten. Der Anteil der USA wie auch der der EU am Welt-BIP schrumpft. Daher ist der Spielraum f&uuml;r &bdquo;mehr strategische Autonomie der EU&ldquo; bescheiden und es deutet viel auf eine noch st&auml;rkere Schlie&szlig;ung der Reihen der NATO hin, in der Frontstellung gegen Russland und China.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5110\/positionen\/10718\/Bescheidener-Spielraum.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Endverbleibskontrollen der Bundesregierung sind eine Farce &ndash; Waffenexporte verbieten<\/strong><br>\nEs ist eine Farce, dass die Bundesregierung f&uuml;r Endverbleibskontrollen bei R&uuml;stungsexporten nur zwei Stellen geschaffen und bisher nur drei Vor-Ort-&Uuml;berpr&uuml;fungen durchgef&uuml;hrt hat. Was diese Bundesregierung als sogenannte Post-Shipment-Kontrollen bezeichnet, ist nichts anderes als ein Deckmantel, um munter weiter im Interesse der R&uuml;stungsindustrie Waffenexporte in alle Welt zu genehmigen&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende und abr&uuml;stungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich des 13. Exportkontrolltags des Bundesamtes f&uuml;r Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Deutsche R&uuml;stungskonzerne m&uuml;ssen nicht bef&uuml;rchten, dass ihr profitables Gesch&auml;ft mit Diktaturen gest&ouml;rt wird. W&auml;hrend die Bundesregierung seit 2017 R&uuml;stungsexporte im zweistelligen Milliardenbereich genehmigt und die Ausfuhr von Kriegswaffen in Krisen- und Spannungsgebiete zugelassen hat, wurden lediglich drei Endverbleibskontrollen durchgef&uuml;hrt. Es ist l&auml;cherlich, dass die Bundesregierung ihre Pr&uuml;fer nach S&uuml;dkorea schickt, nicht aber nach Saudi-Arabien, ein Land, das einen verbrecherischen Krieg im Jemen f&uuml;hrt.<br>\nDie im Mai 2019 auslaufende Pilotphase der Post-Shipment-Kontrollen muss zu einem tats&auml;chlichen &Uuml;berpr&uuml;fungsmechanismus f&uuml;hren. Die beste L&ouml;sung w&auml;re allerdings, Waffenexporte ganz zu verbieten, angefangen bei den Drittstaaten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/endverbleibskontrollen-der-bundesregierung-sind-eine-farce-waffenexporte-verbieten\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Vermieter macht mehr als eine Milliarde Euro Gewinn<\/strong><br>\nDeutschlands gr&ouml;&szlig;ter Vermieter Vonovia gibt sich volksnah. Auf den ersten Seiten des Gesch&auml;ftsberichts l&auml;chelt die alleinerziehende Mutter, wie auch der Gitarre spielende Rentner. Das sieht mehr nach Begegnungszentrum Wattenscheid-H&ouml;ntrop denn nach einem profitablen Gro&szlig;konzern mit knapp 400 000 Wohnungen aus.<br>\nUnd wie profitabel er war: Erstmals stieg der Gewinn 2018 &uuml;ber die Milliardenmarke, auf 1,07 Milliarden Euro. Der Immobilienbestand ist mit 44,2 Milliarden Euro etwa zehn Milliarden Euro mehr wert als im Jahr 2017. Das liegt vor allem an &Uuml;bernahmen von Wohnungsunternehmen in &Ouml;sterreich und Schweden. Auch hierzulande verdient Vonovia gut. In etlichen St&auml;dten erreichen die Mieten st&auml;ndig neue Rekordniveaus. Immer mehr Menschen ziehen in die Ballungsr&auml;ume. Die Angst, keine bezahlbare Wohnung zu finden, ist gro&szlig;. Da geraten Vermieter schnell in die Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/immobilienmarkt-deutschlands-groesster-vermieter-macht-mehr-als-eine-milliarde-euro-gewinn-1.4358460\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Deutschlandkarte: Mietrecht in den Bundesl&auml;ndern<\/strong><br>\nMietpreisbremse, K&uuml;ndigungsschutz, Mieterh&ouml;hung: Was gilt wo?<br>\nHamburg und Berlin top, Saarland flop: Wie gut Mieterinnen und Mieter vor K&uuml;ndigung und explodierenden Kosten gesch&uuml;tzt sind h&auml;ngt auch davon ab, in welchem Bundesland und in welchem Ort sie wohnen. Unsere Deutschlandkarte zeigt, wo welche Regelung gilt &ndash; und wie die einzelnen L&auml;nder im bundesweiten Vergleich abschneiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++e861f616-fd25-11e8-8453-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Dumpingl&ouml;hne bei Paketzustellern: Arbeitsmarktexperte: Strengere Kontrollen statt neues Gesetz<\/strong><br>\nArbeitsmarktexperte Karl Brenke hat den Plan von SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil kritisiert, Lohndumping von Paketdiensten mit einem neuen Gesetz zu stoppen. Stattdessen m&uuml;sste sch&auml;rfer kontrolliert werden. Ein gro&szlig;es Problem in der Branche sei auch die Scheinselbst&auml;ndigkeit, sagte Brenke im Dlf. [&hellip;]<br>\nBarenberg: Bleiben wir vielleicht noch einen Augenblick auf der Seite der Unternehmer und ihrer Verantwortung. Ich verstehe das richtig? Wenn ein Paketdienst heute einen Auftrag vergibt und dieser Auftragnehmer die Verteilung der Pakete &uuml;bernimmt, dann muss dieser Auftraggeber zun&auml;chst einmal nicht kontrollieren, ob der Mindestlohn eingehalten wird, ob die Arbeitszeiten eingehalten werden?<br>\nBrenke: Das ist so. Das ist gegenw&auml;rtig offensichtlich nicht das Recht und das soll ge&auml;ndert werden an dieser Stelle. Wobei das gro&szlig;e Problem sehe ich gar nicht mal so sehr in diesen Kettenvertr&auml;gen zwischen Betrieben, die Arbeitnehmer besch&auml;ftigen. Sondern das gro&szlig;e Problem ist vielmehr das, dass ein Paketdienst meist ein andere Firma beauftragt, und diese Firma besteht im Grunde genommen aus einer Person oder zwei Personen Unternehmen, die selbst&auml;ndig sind und hier wir das gro&szlig;e Problem haben, dass der Mindestlohn durch Scheinselbst&auml;ndigkeit umgangen wird. Weil diese Subfirmen als Selbst&auml;ndige gar nicht dem Mindestlohn unterliegen. Hier ist meines Erachtens ein ganz erheblicher Handlungsbedarf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/dumpingloehne-bei-paketzustellern-arbeitsmarktexperte.694.de.html?dram:article_id=442989%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Schwieriger Ruhestand: Wie Frauen mit Altersarmut umgehen<\/strong><br>\nDie Renten von Frauen liegen im Durchschnitt immer noch 60 Prozent unter denen von M&auml;nnern. Frauen sind daher im Alter &uuml;berproportional von Armut bedroht. Auch weil in ihrer Generation wenig Wert auf eine gute Ausbildung gelegt worden ist. Doch den Frauen helfen die Erlebnisse der Nachkriegszeit. [&hellip;]<br>\nUte ist 63 und ehemalige Altenpflegerin. Aufgrund der berufsbedingten k&ouml;rperlichen Belastungen ist sie fr&uuml;hverrentet. Gabi ist 75, war Verk&auml;uferin bei Hertie und Karstadt. Nach ihrer Scheidung vor 40 Jahren zog sie ihre Kinder alleine gro&szlig;. Beide Frauen leben von rund 400 Euro. Gabi rechnet vor:<br>\n&bdquo;Also 695 Euro habe ich in etwa Rente, 195&euro; Grundsicherung kriege ich noch. Das sind 900 Euro. Darunter sind 489&euro; Miete. Von dem Rest muss ich dann Strom, Telefon, Versicherung. Bevor ich zur Tafel gegangen bin, habe ich mir wirklich &uuml;berlegt, kaufst du dir jetzt ein Brot? Ich habe aber auch Appetit auf einen Apfel. Kann ich nicht. Dann gehe ich lieber und kaufe mir Brot, da werde ich von satt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/schwieriger-ruhestand-wie-frauen-mit-altersarmut-umgehen.1148.de.html?dram:article_id=443005\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Frauen in Gelb: Armut ist weiblich, Protest dagegen auch<\/strong><br>\nEs ist die fehlende Kaufkraft, die mobilisiert. Franz&ouml;sische Sozialwissenschaftler befragten 500 Gelbwesten und stellten fest, dass die H&auml;lfte von ihnen zum ersten Mal politisch aktiv geworden ist, Frauen seien beinahe so stark vertreten wie M&auml;nner &ndash; anders als in Parteien und Gewerkschaften. Gerade in den l&auml;ndlichen Gebieten und in Arbeiterklasse-Familien sind Frauen noch h&auml;ufig diejenigen, die den Haushalt f&uuml;hren. Das hei&szlig;t, dass sie die Ausgaben im Griff haben m&uuml;ssen und damit die steigenden Kosten bei Lebensmitteln, Mieten und die Benzinpreise. Die Politik des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron verschlimmert ihre Lage: Millardengeschenken f&uuml;r die Reichen stehen h&ouml;here Abgaben und K&uuml;rzungen bei den Sozialleistungen gegen&uuml;ber. (&hellip;)<br>\nDie Politik Macrons versch&auml;rft die Lage f&uuml;r diese Menschen zus&auml;tzlich. Am st&auml;rksten von Armut betroffen sind junge Menschen unter 30 Jahren und Alleinerziehende, in der Regel Frauen.<br>\nChristiane Diemunsch, Vizepr&auml;sidentin der &bdquo;F&eacute;d&eacute;ration syndicale des familles monoparentales&ldquo; (Vereinigung der alleinerziehenden Eltern), organisiert w&ouml;chentliche Zusammenk&uuml;nfte von Sozialhilfeempf&auml;ngern im &ouml;stlichen Elsass. Von den Teilnehmern seien 80 Prozent Alleinerziehende und haupts&auml;chlich Frauen, sagt sie. Diese Menschen stehen &bdquo;in einem echten Kampf ums &Uuml;berleben&ldquo;, sagt Diemunsch. Ein Drittel der alleinerziehenden M&uuml;tter sind nach Zahlen der Organisation Oxfam von &bdquo;Armut bedroht&ldquo;, was nichts anderes hei&szlig;t, als dass sie arm sind. Zudem besteht f&uuml;r Frauen laut Oxfam eine zweimal so hohe Wahrscheinlichkeit, dass ihnen nur prek&auml;re Jobs angeboten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5110\/internationale_politik\/10706\/Frauen-in-Gelb.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ausgebeutet, krank, weiblich<\/strong><br>\nJens Spahn macht sich ja &ouml;fter beliebt. Bei Krebskranken hat er einen Stein im Brett, weil der Bundesgesundheitsminister am Welt-Krebs-Tag per Twitter empfahl, man m&ouml;ge sich doch mit Sonnenschutzcreme einschmieren und das Rauchen unterlassen.<br>\nNoch beliebter ist er bei Frauen. Die Gro&szlig;e Koalition hatte einen Kompromiss zum unsinnigen Paragraphen 219a versprochen, herausgekommen ist eine Klarstellung dar&uuml;ber, was f&uuml;r &Auml;rztinnen und &Auml;rzte unter Strafe steht: Informationen &uuml;ber Methoden und Durchf&uuml;hrung von Schwangerschaftsabbr&uuml;chen. Bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Kompromisses lie&szlig; Spahn allerdings einen Teil dieses Kompromisses unter den Tisch fallen. F&uuml;nf Millionen Euro hat die Bundesregierung Spahns Ministerium f&uuml;r die n&auml;chsten drei Jahre zur Verf&uuml;gung gestellt, um in einer Studie die &bdquo;seelischen Folgen von Abtreibungen&ldquo; zu untersuchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5110\/positionen\/10715\/Ausgebeutet-krank-weiblich.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Weg zur Gleichheit: Zur Lage der Frauen in der VR China<\/strong><br>\nChina ist &ndash; wie viele L&auml;nder &ndash; ein Land mit einem regional deutlich unterschiedlichen Entwicklungsstand und unterschiedlichen kulturellen Tendenzen. Es ist keine gro&szlig;e Erkenntnis darauf hinzuweisen, dass die &bdquo;Politik&ldquo; der h&auml;uslichen Sph&auml;re &ndash; des Haushalts &ndash; f&uuml;r die Bestimmung des &ouml;ffentlichen Status von Frauen von Bedeutung ist. Die Gleichheit vor dem Gesetz und sogar die staatliche F&ouml;rderung der weiblichen Erwerbsbeteiligung und der sozialen Teilhabe k&ouml;nnen nat&uuml;rlich nur begrenzte Auswirkungen haben, solange Frauen die Verantwortung f&uuml;r Hausarbeit und Kinderbetreuung gr&ouml;&szlig;tenteils oder vollst&auml;ndig &uuml;bernehmen. Und im Allgemeinen sehen chinesische Frauen ihre Karrierechancen und Chancen f&uuml;r eine Teilnahme an Politik und sozialen Organisationen durch die Tendenz eingeschr&auml;nkt, dass sie sich daheim mit mehr Verantwortung zur&uuml;ckgelassen sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5110\/internationale_politik\/10724\/Der-Weg-zur-Gleichheit.htm%20\">unsere zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.R.:<\/strong> Interessanter umfassender faktenreicher Erfahrungsbericht aus dem aktuellen China, passend zum heutigen Internationalen Frauentag.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EU-Gericht: Glyphosat-Studien m&uuml;ssen ver&ouml;ffentlicht werden<\/strong><br>\nDas &ouml;ffentliche Interesse wiegt schwerer als Gesch&auml;ftsinteressen: Das Gericht der EU hat die EU-Lebensmittelbeh&ouml;rde dazu verpflichtet, umstrittene Glyphosat-Studien zu ver&ouml;ffentlichen.<br>\nVier gr&uuml;ne Europaparlamentarier aus verschiedenen L&auml;ndern und ein britischer Aktivist haben geklagt: 2016 wollten sie Auskunft von der Europ&auml;ischen Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit, der EFSA, bekommen. Es ging um Studien zu der Frage, ob Glyphosat eine krebserregende Wirkung hat.<br>\nDie Weltgesundheitsorganisation hatte Glyphosat ein Jahr zuvor als &ldquo;wahrscheinlich krebserregend&rdquo; eingestuft. Die EFSA dagegen hatte das wenig sp&auml;ter verneint. Deshalb fragten die Abgeordneten nach: EFSA berufe sich auf eine Vielzahl von unver&ouml;ffentlichten Studien, die die WHO nicht gehabt h&auml;tte. Ob sie die auch bekommen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/urteil-glyphosat-101.html%20\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Ungiftige Landschaften: Glyphosatfreie Kommunen als Ansatz antimonopolitischer Politik<\/strong><br>\nIn den USA h&auml;ngen aktuell tausende Klagen von Krebspatienten gegen Bayer-Monsanto an. Die Zweifel an der jahrelang behaupteten Unsch&auml;dlichkeit von Glyphosat wachsen, sogar bei den Bayer-Aktion&auml;ren. Im Zuge der Prozesse und der Monsanto-&Uuml;bernahme halbierte sich der Aktienkurs des Unternehmens nahezu. Indessen zeigt sich die Bundesregierung unbeirrbar. Nachdem das Bundesumweltministerium im vergangenen Jahr noch einen halbherzigen Glyphosat-Ausstieg angek&uuml;ndigt hatte, gab das Bundesamt f&uuml;r Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vor wenigen Tagen die Zulassung von 18 Pflanzenschutzmitteln bekannt, darunter auch ein glyphosathaltiges Herbizid.<br>\nIn unseren St&auml;dten und Gemeinden werden die Bedrohungen durch Glyphosat konkret, weil es in unmittelbarer N&auml;he der Menschen, auf Ackerfl&auml;chen, Gr&uuml;nanlagen und in G&auml;rten ausgebracht wird. Bereits 2016 wies eine Studie im Auftrag der Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung Glyphosat-R&uuml;ckst&auml;nde im Urin von fast 2&thinsp;000 Studienteilnehmern nach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5110\/innenpolitik\/10693\/Ungiftige-Landschaften.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rekordwachstum: McKinsey stellt 500 Berater ein<\/strong><br>\nTats&auml;chlich gedeiht das Gesch&auml;ft der Unternehmensberater seit Jahren pr&auml;chtig &ndash; im Zuge der Digitalisierung der Gesch&auml;ftsmodelle, des Einsatzes K&uuml;nstlicher Intelligenz und der zunehmenden Bedeutung der Datenanalyse holen etliche Unternehmen Hilfe externer Berater.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/beruf-chance\/beruf\/mckinsey-stellt-500-berater-ein-16076904.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es fehlt wohl der Hinweis auf die Ministerien der Bundesregierung, die immer wieder gern auf die Dienste der Beraterbranche zur&uuml;ckgreifen und bereit sind, daf&uuml;r Unsummen zur Verf&uuml;gung zu <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/bundesregierung-eine-milliarde-euro-fuer-externe-berater-16024045.html\">stellen<\/a>.  <\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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