{"id":50026,"date":"2019-03-11T08:21:07","date_gmt":"2019-03-11T07:21:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026"},"modified":"2019-03-11T08:21:07","modified_gmt":"2019-03-11T07:21:07","slug":"hinweise-des-tages-3322","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026#h01\">NYT&rsquo;s Expos&eacute; on the Lies About Burning Aid Trucks in Venezuela Shows How U.S. Government and Media Spread Pro-War Propaganda<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026#h02\">Sahra Wagenknecht bleibt bei Aufstehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026#h03\">Gr&uuml;ne und Gewerkschaften &ndash; Pl&ouml;tzlich Seite an Seite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026#h04\">Preisverleihung nicht ohne Tumulte &ndash;  Mit den Angriffen war zu rechnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026#h05\">Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026#h06\">20 Jahre nach dem Bruch mit der SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026#h07\">Von der Leyen h&auml;lt Zahlen zu Beraterbudgets zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026#h08\">Oliver B&auml;te verdient mehr als 10 Millionen Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026#h09\">Milliardenverluste bei der Pflegeversicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026#h10\">Interview mit Christoph Butterwegge: &bdquo;Die Vorschl&auml;ge sind halbherzig&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026#h11\">Kritik: Geplante EU-Whistleblower-Richtlinie birgt hohe Risiken f&uuml;r Hinweisgeber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026#h12\">Harald Fuchs zum Streit um Preisverleihung an &bdquo;J&uuml;dische Stimme&ldquo;: T&auml;ter von heute beanspruchen Opferstatus von damals<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026#h13\">Uranmunition: Der verschwiegene Millionen-Mord muss ans Licht!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026#h14\">AKKs Antwort auf Macron: F&uuml;r einen europ&auml;ischen Flugzeugtr&auml;ger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026#h15\">Die zweifelhafte Rolle der USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026#h16\">Geheimdienst enttarnte mehr rechtsradikale Soldaten als bisher bekannt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026#h17\">Deutschen Autobauern droht Milliarden-Bu&szlig;geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50026#h18\">FDP-Chef gegen Sch&uuml;lerdemos f&uuml;rs Klima: &bdquo;Eine Sache f&uuml;r Profis&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>NYT&rsquo;s Expos&eacute; on the Lies About Burning Aid Trucks in Venezuela Shows How U.S. Government and Media Spread Pro-War Propaganda<\/strong><br>\nEVERY MAJOR U.S. WAR of the last several decades has begun the same way: the U.S. Government fabricates an inflammatory, emotionally provocative lie which large U.S. media outlets uncritically treat as truth while refusing at air questioning or dissent, thus inflaming primal anger against the country the U.S. wants to attack. That&rsquo;s how we got the Vietnam War (North Vietnam attacks U.S. ships in the Gulf of Tonkin); the Gulf War (Saddam ripped babies from incubators); and, of course, the war in Iraq (Saddam had WMDs and formed an alliance with Al Qaeda).<br>\nThis was exactly the tactic used on February 23, when the narrative shifted radically in favor of those U.S. officials who want regime change operations in Venezuela. That&rsquo;s because images were broadcast all over the world of trucks carrying humanitarian aid burning in Colombia on the Venezuela border. U.S. officials who have been agitating for a regime change war in Venezuela &ndash; Marco Rubio, John Bolton, Mike Pompeo, the head of USAid Mark Green &ndash; used Twitter to spread classic Fake News: they vehemently stated that the trucks were set on fire, on purpose, by President Nicolas Maduro&rsquo;s forces. [&hellip;]<br>\nOther media outlets endorsed the lie while at least avoiding what CNN did by personally vouching for it. &ldquo;Humanitarian aid destined for Venezuela was set on fire, seemingly by troops loyal to Mr Maduro,&rdquo; The Telegraph claimed. The BBC uncritically printed: &ldquo;There have also been reports of several aid trucks being burned &ndash; something Mr Guaid&oacute; said was a violation of the Geneva Convention.&rdquo;<br>\nThat lie &ndash; supported by incredibly powerful video images &ndash; changed everything. Ever since, that Maduro burned trucks filled with humanitarian aid was repeated over and over as proven fact on U.S. news outlets. Immediately after it was claimed, politicians who had been silent on the issue of Venezuela or even reluctant to support regime change began issuing statements now supportive of it. U.S. news stars and think tank luminaries who lack even a single critical brain cell when it comes to war-provoking claims from U.S. officials took a leading role in beating the war drums without spending even a single second to ask whether what they were being told were true:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2019\/03\/10\/nyts-expose-on-the-lies-about-burning-humanitarian-trucks-in-venezuela-shows-how-us-govt-and-media-spread-fake-news\/\">The Intercept<\/a>\n<p><strong>dazu: Footage Contradicts U.S. Claim That Maduro Burned Aid Convoy<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2019\/03\/10\/world\/americas\/venezuela-aid-fire-video.html\">New York Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht bleibt bei Aufstehen<\/strong><br>\nDie Medienberichte zu meinem angeblichen R&uuml;ckzug aus &bdquo;Aufstehen&ldquo; haben Nachfragen ausgel&ouml;st. Deshalb m&ouml;chte ich klarstellen: selbstverst&auml;ndlich werde ich mich weiter f&uuml;r &bdquo;Aufstehen&ldquo; engagieren und die Bewegung mit aller Kraft unterst&uuml;tzen. &bdquo;Aufstehen&ldquo; ist ein gro&szlig;artiges Projekt &ndash; und es wird gebraucht. Wir m&uuml;ssen noch sehr viel mehr Druck machen, damit endlich wieder die sozialen Interessen der Mehrheit und nicht die W&uuml;nsche einflussreicher Wirtschaftslobbyisten die politische Agenda bestimmen.<br>\nAllerdings brauchen wir genau daf&uuml;r funktionsf&auml;hige Strukturen, in den L&auml;ndern, vor allem aber an der Spitze. Und meines Erachtens ist der Zeitpunkt gekommen, an dem wir Berufspolitiker uns st&auml;rker zur&uuml;cknehmen und denjenigen mehr Verantwortung &uuml;bergeben sollten, die die Bewegung an der Basis ohnehin tragen. Genau das habe ich jetzt vorgeschlagen.<br>\nSelbstverst&auml;ndlich werde ich auch weiterhin am Erfolg unseres gemeinsamen Projektes mitarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/photos\/a.220243721326366\/2624801067537274\/?type=3&amp;theater\">Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne und Gewerkschaften &ndash; Pl&ouml;tzlich Seite an Seite<\/strong><br>\nDie &Ouml;kopartei kn&uuml;pft neue Allianzen mit DGB, IG Metall und Ver.di. Dahinter stecken handfeste Interessen &ndash; auf beiden Seiten. [&hellip;]<br>\nHinter dem gr&uuml;nen Arbeiterfr&uuml;hling stecken handfeste Interessen, auch wenn Habeck bescheiden von einer &bdquo;normalen Arbeitsbeziehung&ldquo; spricht. Die Gr&uuml;nen m&ouml;chten raus aus der &Ouml;ko-Nische und W&auml;hler jenseits ihrer Kernklientel ansprechen. Und sie haben erkannt, dass sich mehr &Ouml;kologie nur mit engagierter Sozialpolitik durchsetzen l&auml;sst &ndash; siehe die Gelbwesten-Proteste in Frankreich, die sich auch gegen h&ouml;here Spritsteuern richten.<br>\n&bdquo;Wenn wir die Gesellschaft &ouml;kologisch und sozial umbauen wollen, brauchen wir strategische Partnerschaften&ldquo;, sagt Gr&uuml;nen-Fraktionschef Anton Hofreiter. &bdquo;Deshalb sind die Gewerkschaften f&uuml;r uns wichtige Ansprechpartner.&ldquo; Die Beziehungen seien eng, vertrauensvoll und belastbar.<br>\nF&uuml;hrende Gr&uuml;ne wissen: Um die SPD als f&uuml;hrende Kraft der linken Mitte abzul&ouml;sen, muss das Klischee der &Ouml;ko-FDP weg. [&hellip;]<br>\nDie Gewerkschaften wiederum wissen, dass sie um die Gr&uuml;nen nicht mehr herumkommen &ndash; angesichts von 20 Prozent in Umfragen und starken Erfolgen in den L&auml;ndern. Die SPD ist erkennbar koalitionsm&uuml;de und die &Ouml;kopartei macht keinen Hehl daraus, beim n&auml;chsten Mal mitregieren zu wollen. Man beobachte bei internen Nachwahlanalysen zwei Trends, hei&szlig;t es in der IG Metall. Ein Teil der Gewerkschaftsmitglieder wandere zur AfD ab, viele Hochqualifizierte gingen wiederum zu den Gr&uuml;nen. Die klassische SPD-Bindung br&ouml;ckelt auch hier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5578696\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Interessant.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Preisverleihung nicht ohne Tumulte &ndash;  Mit den Angriffen war zu rechnen<\/strong><br>\nDer Verein &bdquo;J&uuml;dische Stimme f&uuml;r gerechten Frieden in Nahost&ldquo; bekommt den G&ouml;ttinger Friedenspreis 2019 &ndash; und setzt sich gegen seine Kritiker zur Wehr.<br>\nDrau&szlig;en vor der T&uuml;r schreien sich Demonstranten an. Die einen schwenken Israel-Flaggen, die anderen Fahnen Pal&auml;stinas. Ein paar Mannschaftswagen der Polizei sind aufgefahren, die Beamten beschr&auml;nken sich aber aufs Regeln des Verkehrs. Drinnen, in der Galerie &bdquo;Alte Feuerwache&ldquo;, l&auml;uft die Vergabe des G&ouml;ttinger Friedenspreis der Stiftung Dr. Roland R&ouml;hl an den Verein &bdquo;J&uuml;dische Stimme f&uuml;r gerechten Frieden in Nahost&ldquo;. Weil nicht alle Interessierten Platz finden, wird die Veranstaltung in einen Anbau und eine weitere Galerie &uuml;bertragen. Rund 450 Zuh&ouml;rer sind am Samstag gekommen, viel mehr als &uuml;blich bei der Verleihfeier f&uuml;r den Friedenspreis.<br>\nDas liegt daran, dass die Vergabe der mit 3.000 Euro dotierten Auszeichnung schon im Vorfeld f&uuml;r heftige Turbulenzen und Verwerfungen gesorgt hat. [&hellip;]<br>\nWegen der Vorw&uuml;rfe zogen die Universit&auml;t, die Stadt und die Sparkasse in G&ouml;ttingen ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Verleihung zur&uuml;ck, die Uni versagte die Nutzung der Aula. Oberb&uuml;rgermeister Rolf-Georg K&ouml;hler (SPD) und die Hochschulpr&auml;sidentin Ulrike Beisiegel sitzen im Kuratorium der Stiftung Dr. Roland R&ouml;hl, die den Preis seit 1999 vergibt. Ein &bdquo;B&uuml;ndnis gegen Antisemitismus und Antizionismus&ldquo; forderte in einem Offenen Brief gar eine Neubesetzung der Preisjury. Die Stiftung hielt aber an ihrer Wahl fest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Preisverleihung-nicht-ohne-Tumulte\/!5576386\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Venezuela<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Was will die Opposition in Venezuela?<\/strong><br>\nDie Opposition gegen Pr&auml;sident Maduro umfasst s&auml;mtliche politischen Str&ouml;mungen &ndash; von den traditionellen Parteien, die bis zur &Auml;ra Ch&aacute;vez die Macht unter sich aufgeteilt hatten, bis hin zur sozialistischen Linken. Ihre Pl&auml;ne f&uuml;r Venezuelas wirtschaftliche Zukunft sind unklar und widerspr&uuml;chlich. Einigkeit gibt es nicht.<br>\nDas Unm&ouml;gliche ist geschehen. In Venezuela hat sich eine durch pers&ouml;nliche Rivalit&auml;ten und strategische Spaltungen gel&auml;hmte Oppositionsbewegung geeinigt. Von links bis rechts stimmt man darin &uuml;berein, dass die zweite Amtszeit Maduros nicht durch die Wahl vom Mai 2018 legitimiert ist. Die von der Opposition beherrschte Nationalversammlung betrachtet Nicol&aacute;s Maduros Amtseinf&uuml;hrung am 10. Januar 2019 als widerrechtliche Machtergreifung, und f&uuml;r diesen Fall sieht die bolivarische Verfassung des Landes vor, dass der Parlamentspr&auml;sident, also Juan Guaid&oacute;, zum &bdquo;Interimspr&auml;sidenten&ldquo; ernannt wird.<br>\nParteien und Organisationen aus dem gesamten Spektrum der Opposition haben sich hinter das &bdquo;Statut zur Regelung des &Uuml;bergangs zur Demokratie und zur Wiederherstellung der Verfassung&ldquo; gestellt, das in Kraft treten wird, sobald Maduro sein Amt niederlegt. Es sieht eine vorl&auml;ufige Regierung der nationalen Einheit, die Erneuerung der staatlichen Beh&ouml;rden und eine neue Pr&auml;sidentschaftswahl binnen zw&ouml;lf Monaten vor.<br>\nKritiker verurteilen dieses Vorgehen als &bdquo;Staatsstreich&ldquo;1 und halten die offene, massive Unterst&uuml;tzung Guaid&oacute;s durch die USA f&uuml;r eine Verletzung der venezolanischen Souver&auml;nit&auml;t. Sie warnen vor einem B&uuml;rgerkrieg und einer Versch&auml;rfung der humanit&auml;ren Krise. Guaid&oacute;s Anh&auml;nger im In- und Ausland dagegen versprechen sich von seiner Interimspr&auml;sidentschaft einen Ausweg aus dem wirtschaftlichen Chaos und ein Ende des &bdquo;neuen Autoritarismus&ldquo;.<br>\nDie Hoffnung, es k&ouml;nnte aufgrund des massiven Drucks aus den USA zu einem schnellen Regimewechsel kommen, hat sich schnell zerschlagen, weil Maduro weiterhin von der venezolanischen Armee gest&uuml;tzt wird; Russland und China halten ihm die Treue, allerdings hat China mit der Opposition schon Gespr&auml;che &uuml;ber seine Investitionen in Venezuela gef&uuml;hrt.2 Auch die von Mexiko und Uruguay vorgeschlagene Alternative einer Verhandlungsl&ouml;sung hat Guaid&oacute;s Schwung gebremst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/%215571191\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.E.-F.:<\/strong> Sehr ausf&uuml;hrliche Untersuchung der Monde Diplomatique, ganz im Gegensatz zu der inszenierten Medienkampagne hier, zu der sich auch der SPD-Au&szlig;enminister in widerlicher vorauseilender Beflissenheit gesellt. Hat ihm Trump schon einen Direktorenposten in einer seiner Firmen versprochen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Trumps Mann f&uuml;r Venezuela<\/strong><br>\nElliott Abrams ist Venezuela-Sonderbeauftragter der US-Regierung. Unter Reagan half er, Stellvertreterkriege in Mittelamerika anzuzetteln.<br>\nAls US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo den neokonservativen Provokateur Elliott Abrams zum US-Sonderbeauftragten f&uuml;r die &bdquo;Wiederherstellung der Demokratie in Venezuela&ldquo; ernannte, sah die Presse darin einen Beleg f&uuml;r die Eigenst&auml;ndigkeit Pompeos gegen&uuml;ber Pr&auml;sident Trump. Pompeos Vorg&auml;nger, Rex Tillerson (einst CEO von Exxon), hatte schon gehofft, Abrams zu seinem Stellvertreter machen zu k&ouml;nnen, aber Trump hatte das abgelehnt &ndash; trotz der dem Vernehmen nach hartn&auml;ckigen Lobbyarbeit des rechten Gro&szlig;spenders Sheldon Adelson, dem Trump ansonsten jeden Wunsch erf&uuml;llt.<br>\nAbrams hatte sich w&auml;hrend des Wahlkampfs der Republikaner mit anderen Neokonservativen gegen Trump gestellt. Trumps Schwiegersohn Jared Kushner unterst&uuml;tzte Abrams, aber Pr&auml;sidentenberater Steve Bannon best&auml;rkte Trump in seinem Nein. Den Ausschlag d&uuml;rften allerdings weniger Abrams&rsquo; Angriffe auf den sp&auml;teren Pr&auml;sidenten gegeben haben als vielmehr der Umstand, dass er bei Trumpisten als &bdquo;Globalist&ldquo; verrufen ist.<br>\nIn einer Meldung der Agentur Bloomberg News hie&szlig; es, die Personalie signalisiere eine Umorientierung hin zu &bdquo;Positionen [und] au&szlig;enpolitischen Denkans&auml;tzen, die Trump w&auml;hrend des Wahlkampfs noch verh&ouml;hnt hat &ndash; so etwa [Abrams&rsquo;] vehemente Unterst&uuml;tzung des Irakkriegs, den Trump lange Zeit kritisierte. Doch Abrams hatsich offenbar, ebenso wie Trump, ein St&uuml;ck weit bewegt.&ldquo;<br>\nMit &auml;hnlich bes&auml;nftigenden Wendungen spielte Abrams seine verbrecherische Rolle in der Iran-Contra-Aff&auml;re unter Pr&auml;sident Reagan herunter. Dabei hatte er sich schuldig bekennen m&uuml;ssen, demKongress in zwei F&auml;llen Informationen vorenthalten zu haben, woraufhin er seine Zulassung als Anwalt in Washington, D.C., verlor. George Bush senior begnadigte Abrams, nachdem er sich bei der Pr&auml;sidentschaftswahl 1992 Bill Clinton geschlagen geben musste. &bdquo;Ich glaube, das ist nicht mehr von Bedeutung&ldquo;, meinte Abrams dazu kaltschn&auml;uzig. &bdquo;Es geht nicht um Ereignisse aus den 1980er Jahren. Wir konzentrieren uns auf die Ereignisse im Jahr 2019.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Aus-Le-Monde-diplomatique\/!5578749\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Venezuela muss &Ouml;lkonzern Milliarden zahlen<\/strong><br>\nVenezuela ist in einem jahrelangen Konflikt mit dem US-Konzern ConocoPhillips um verstaatlichte &Ouml;lfelder zu einer hohen Entsch&auml;digungszahlung angewiesen worden. Das Schiedsgericht der Weltbank ICSID sprach der &Ouml;lfirma 8,75 Milliarden US-Dollar (7,78 Mrd Euro) zu. Venezuela kann die Entscheidung aber anfechten.<br>\nBei dem seit &uuml;ber zehn Jahren andauernden Streit geht es um die &Uuml;bernahme von &Ouml;lfeldern durch die Regierung von Venezuelas damaligem Staatschef Hugo Ch&aacute;vez. Das Internationale Zentrum f&uuml;r die Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID) der Weltbank hatte bereits 2013 entschieden, dass die Enteignung der Investitionen von ConocoPhillips in die Schwer&ouml;lprojekte Hamaca und Petrozuata sowie das Offshore-Entwicklungsprojekt Corocoro gegen das V&ouml;lkerrecht verst&ouml;&szlig;t. 2015 blitzte Venezuela mit einem Revisionsantrag ab.<br>\nNun ging es um die H&ouml;he der Entsch&auml;digung. Deren Zeitpunkt und die Art der Zahlung m&uuml;ssen noch festgesetzt werden, wie ConocoPhillips mitteilte. &ldquo;Wir begr&uuml;&szlig;en die Entscheidung des ICSID-Tribunals, die den Grundsatz aufrechterh&auml;lt, dass Regierungen private Investitionen nicht rechtswidrig enteignen k&ouml;nnen, ohne Entsch&auml;digung zu zahlen&rdquo;, sagte Kelly B. Rose, Senior Vice President von ConocoPhillips.<br>\nVenezuelas Regierung hatte die &Ouml;lindustrie 2007 verstaatlicht und ausl&auml;ndische Firmen gezwungen, mindestens 60 Prozent ihres Gesch&auml;fts an die staatliche Gesellschaft PDVSA zu &uuml;bertragen. ConocoPhillips zog sich daraufhin aus Venezuela zur&uuml;ck. Der US-Konzern hatte eigentlich eine noch deutlich h&ouml;here Entsch&auml;digung gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Venezuela-muss-Olkonzern-Milliarden-zahlen-article20897067.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten begleiten Schiedsgerichte, wie sie z.B. auch in den Handelsvertr&auml;gen CETA, TISA und TTIP enthalten sind, stets kritisch.<\/em><\/p>\n<p><em>Aber auch in Deutschland gibt es die Paralleljustiz bereits. Als Erinnerung sei <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45497\">hier Werner R&uuml;gemer zitiert<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Was viele kritische B&uuml;rger k&uuml;rzlich erst bei den Freihandelsvertr&auml;gen wie TTIP, TISA und CETA erfahren haben &ndash; das Agieren einer privaten Paralleljustiz &ndash; das gibt es in Deutschland und in der EU auch bei den PPP-Vertr&auml;gen schon l&auml;ngst, hundertfach.<\/p>\n<p>Auch die Schr&ouml;der-Regierung und das Toll-Collect-Konsortium hatten sich unter der Regie von PWC und Freshfields darauf geeinigt: Wenn es zum Streit kommt, gehen wir nicht vor ein &ouml;ffentliches, staatliches Gericht, sondern vor ein privates Schiedsgericht. Ein solches wird erst im Streitfall gebildet: Jede Seite benennt einen Vertreter, und beide Seiten m&uuml;ssen sich auf einen &bdquo;neutralen&ldquo; Vorsitzenden einigen.<\/p>\n<p>Der Streitfall trat ein. Das Maut-System funktionierte nicht. Die Ausf&auml;lle f&uuml;r den Bundeshaushalt 2003 betrugen etwa 1,3 Mrd Euro, im Jahr 2004 summierten sie sich auf 3,2 Mrd. Euro. 2004 lie&szlig; Verkehrsminister Stolpe eine Klage gegen die Toll Collect GmbH auf Schadenersatz und Konventionalstrafe erstellen.<\/p>\n<p>Auch die privaten Schiedsgerichte wurden als unb&uuml;rokratisch und effektiv ger&uuml;hmt. Auch hier war und ist das Ergebnis gegenteilig: Von 2004 bis etwa 2012 konnte die Klage der Bundesregierung gar nicht zugestellt werden: Es gab kein Schiedsgericht. Es kam gar nicht zustande oder tagte nicht, weil beide Seiten sich nicht auf den neutralen Dritten einigen konnten, weil das Konsortium sowieso jede Schuld und Zahlung von sich wies und jeden Vergleich ablehnte, auch k&ouml;nne man das den Aktion&auml;ren nicht zumuten. Au&szlig;erdem verklagte das Konsortium seit 2006 seinerseits die Bundesregierung, weil die wegen der Nichterf&uuml;llung des Vertrags einige Zahlungen zur&uuml;ckhielt. Die Rechtsanw&auml;lte beider Seiten hatten damit schon einiges zu tun und konnten Millionen-Honorare kassieren, ohne dass etwas passierte. Zuletzt, 2017, betrug die Forderung der Regierung gegen das Konsortium 9,5 Mrd. Euro inklusive Zinsen, die Forderung der Konsorten gegen die Regierung betrug 5 Mrd. Euro.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>20 Jahre nach dem Bruch mit der SPD<\/strong><br>\nAm 11. M&auml;rz 2019 j&auml;hrt sich der R&uuml;cktritt von Oskar Lafontaine als SPD-Vorsitzender und Bundesfinanzminister: 20 Jahre ist es dann her, dass der Streit der beiden sozialdemokratischen Alpha-Tiere Oskar Lafontaine und Gerd Schr&ouml;der um die politische Ausrichtung von Regierung und Partei zugunsten der Schr&ouml;der-Linie beendet wurde. (&hellip;)<br>\nDie Folgen sind bekannt: Lafontaine wurde kurzfristig zum Privatmann, sp&auml;ter wechselte er zur &ldquo;Wahlalternative Soziale Gerechtigkeit&rdquo; (WASG) und &uuml;bernahm bald den Parteivorsitz der daraus hervorgehenden Linkspartei. Parallel dazu verlor die SPD mehr und mehr an Einfluss, Kraft und Gr&ouml;&szlig;e.<br>\nIm Gespr&auml;ch mit SR-Landespolitikredakteur Uli Hauck schildert Lafontaine seine Beobachtungen und Gef&uuml;hle angesichts der politischen Entwicklung von damals bis heute.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/sendungen_a-z\/uebersicht\/interview_der_woche\/20190309_idw_oskar_lafontaine_die_linke100.html?fbclid=IwAR198JoSmYVoS4Eu72fKg_hOTL1CYBRk0tUo6XHZsXZyCLYnXq7qbVZa6WI\">SR 2<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Von der Leyen h&auml;lt Zahlen zu Beraterbudgets zur&uuml;ck<\/strong><br>\nAls Matthias H&ouml;hn Mitte Februar eine Anfrage ans Verteidigungsministerium stellte, habe er &ndash; so sagt er &ndash; keine gro&szlig;en Hintergedanken gehabt. Kurz vor den ersten Vernehmungen im Untersuchungsausschuss rund um die Berateraff&auml;re wollte der Linken-Abgeordnete von Ursula von der Leyen wissen, &ldquo;wie viele Vertr&auml;ge mit welchem Auftragsvolumen seit 1. Januar 2014 mit externen Dritten f&uuml;r Beratungs- und Unterst&uuml;tzungsleistungen&rdquo; im Wehrressort geschlossen wurden.<br>\nEs geh&ouml;rt zu den Mysterien der Aff&auml;re, dass diese simple Frage trotz unz&auml;hliger Berichte, zahllosen Task Forces in Ursula von der Leyens Ministerium und ebenso h&auml;ufigen Auftritten ihrer Beamten im Bundestag bis heute offen ist. Anf&auml;nglich behauptete das Ministerium, man habe keinen genauen &Uuml;berblick, wie viele Berater zu welchen Budgets f&uuml;rs Ministerium t&auml;tig seien. Sp&auml;ter meldete man, dass es im Ministerium derzeit um die 100 und im Beschaffungsamt rund 250 seien.<br>\nAuf die Frage von H&ouml;hn gab sich das Ministerium &auml;hnlich ratlos. &ldquo;Im zur Verf&uuml;gung stehenden Zeitrahmen&rdquo;, schrieb Staatssekret&auml;r Thomas Silberhorn Ende Februar recht knapp an H&ouml;hn zur&uuml;ck, l&auml;gen &ldquo;trotz verwaltungsintensiver Ermittlungen&rdquo; im Haus keine &ldquo;abschlie&szlig;end belastbaren Daten&rdquo; &uuml;ber Zahl und Volumen der seit 2014 abgeschlossenen Vertr&auml;ge vor. Eine zentrale Erfassung der Projekte des Ressorts und seiner Unterbeh&ouml;rden gebe es demnach erst seit Ende vergangenen Jahres. (&hellip;)<br>\nDer Vorgang ist heikel, da die Antwort im besten Fall irref&uuml;hrend ist, m&ouml;glicherweise aber sogar vors&auml;tzlich falsch. So liegen nach SPIEGEL-Informationen im Ministerium sehr wohl Zahlen vor. In vertraulichen Vorlagen zur Vorbereitung der Antwort an H&ouml;hn findet sich sogar eine detaillierte Tabelle. Demnach wurden seit 2014 &ldquo;2219 Beratungs- und Unterst&uuml;tzungsvertr&auml;ge mit einem Gesamtvolumen von 662,3 Millionen Euro&rdquo; mit dem Ressort und seinen Unterbeh&ouml;rden geschlossen.<br>\nDie Liste ist detailliert und beruft sich auf eine &ldquo;abteilungs&uuml;bergreifende Abfrage&rdquo;. Demnach wurden 2014 exakt 60 Vertr&auml;ge f&uuml;r 18,05 Millionen Euro geschlossen. In den Folgejahren waren es 211 Auftr&auml;ge f&uuml;r 85,55 Millionen, danach 123 Projekte f&uuml;r 84,50. Ab 2017 dann steigen die Beratungs- und Unterst&uuml;tzungsleistungen stark an. So wurden laut der Liste zun&auml;chst 1105 Vertr&auml;ge mit einem Volumen von 272,85 und 2018 dann 720 Projekte f&uuml;r 201,32 Millionen Euro gestartet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ursula-von-der-leyen-ministerium-haelt-zahlen-zu-beraterbudgets-zurueck-a-1257051.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eine lange Liste von Unglaublichkeiten und Skandalen, von denen jeder einzelne zum R&uuml;cktritt f&uuml;hren m&uuml;&szlig;te, und UvdL wird immer noch nicht rausgeschmissen. Warum nicht?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die SPD k&ouml;nnte auch bei diesem Thema und der Personalie von der Leyen ein eigenst&auml;ndiges Profil zeigen. Aber nein, das SPD-Spitzenpersonal bleibt auch hierbei stumm bzw. lieber in der Koalition mit den Unionsparteien.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Oliver B&auml;te verdient mehr als 10 Millionen Euro<\/strong><br>\nDie Allianz ist eine solide Gewinnmaschine. Der operative Gewinn betrug im vergangenen Jahr 11,5 Milliarden Euro, ein neuer Rekord in der 129 Jahre w&auml;hrenden Geschichte des M&uuml;nchner Versicherers. Vorstandschef Oliver B&auml;te zeigte sich vor drei Wochen zur Bilanzvorlage sehr zufrieden: &bdquo;Wir haben den h&ouml;chsten Jahres&uuml;berschuss der letzten zehn Jahre erzielt, trotz eines sehr volatilen Marktumfelds besonders im vierten Quartal.&ldquo;<br>\nB&auml;te selbst verdient an dem Erfolg ebenfalls pr&auml;chtig, wie dem am Freitag vorgelegten Gesch&auml;ftsbericht zu entnehmen ist. Dank eines Millionen-Bonus kommt der 54 Jahre alte Manager auf ein Sal&auml;r von 10,33 Millionen Euro, mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Der Grund: Bei der Allianz wurden Ende 2018 die variablen Verg&uuml;tungen f&auml;llig, die sich auf die Erfolge der vorangegangenen drei Jahre beziehen.<br>\nB&auml;te wurde dabei ein Bonus von 4,83 Millionen Euro zugesprochen. Dabei legte das Aufsichtsgremium um B&auml;tes Amtsvorg&auml;nger Michael Diekmann gegen&uuml;ber der urspr&uuml;nglichen Zusage 10 Prozent f&uuml;r alle Allianz-Vorst&auml;nde drauf, um &bdquo;die nachhaltige Teamleistung des Vorstands&ldquo; zu belohnen, wie es im Gesch&auml;ftsbericht hei&szlig;t.<br>\nMit seiner Verg&uuml;tung geh&ouml;rt B&auml;te in den Kreis der am besten verdienenden Vorstandsvorsitzenden der Dax-Konzerne. Dem Spitzenreiter des Vorjahres, SAP-Chef Bill McDermott, sind dieses Mal weniger als 10 Millionen Euro zugeflossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/allianz-chef-baete-verdient-mehr-als-10-millionen-euro-16079150.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Unversch&auml;mt ist nicht nur das Irrsinnsgehalt f&uuml;r den Vorstandsvorsitzenden B&auml;te, sondern noch viel mehr der extrem hohe Gewinn auf Kosten auch der Kunden, denen z. B. die Ertr&auml;ge aus der Lebensversicherung gek&uuml;rzt werden. 11,5 Milliarden Euro operativer Gewinn, eine Dividendenerh&ouml;hung um 12,5 Prozent und eine Aktienr&uuml;ckkaufprogramm &uuml;ber 1,5 Milliarden Euro: das Geld ist also da, kommt aber weder den Angestellten noch den Kunden, sondern vor allen den Aktion&auml;ren zugute.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Milliardenverluste bei der Pflegeversicherung<\/strong><br>\nDie gesetzliche Pflegeversicherung hat im vergangenen Jahr ein erhebliches Defizit eingefahren. Nach aktuellen Zahlen des GKV-Spitzenverbands, die dem Tagesspiegel vorliegen, belief sich das Minus der Pflegekassen f&uuml;r 2018 auf 3,55 Milliarden Euro. Die R&uuml;cklagen schmolzen dadurch auf rund 3,4 Milliarden zusammen. &ldquo;Ohne die j&uuml;ngste Beitragserh&ouml;hung h&auml;tten wir jetzt ein erhebliches finanzielles Problem&rdquo;, sagte der f&uuml;r die Pflege zust&auml;ndige Spitzenverbands-Vorstand Gernot Kiefer.<br>\nDank der Beitragsanhebung zum Jahresbeginn von 2,55 auf 3,05 Prozent (f&uuml;r Kinderlose von 2,8 auf 3,3 Prozent) bestehe die Chance, die R&uuml;cklagen wieder aufzuf&uuml;llen, erl&auml;uterte Kiefer. &ldquo;Gute sechs Milliarden sollten es sein, alles andere w&auml;re kritisch.&rdquo; Wenn die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt anhalte, k&ouml;nne man rechnerisch dann wohl bis 2021 mit dem neuen Beitragssatz auskommen, so seine Prognose. Allerdings bringe das Reformprogramm von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) noch nennenswerte Ausgabensteigerungen mit sich. Ein Steuerzuschuss zur Pflegeversicherung sei dringend n&ouml;tig, sagte Kiefer.<br>\nAls Gr&uuml;nde f&uuml;r das aktuelle Milliarden-Defizit nannte der Kassenvorstand vor allem die Pflegest&auml;rkungsgesetze der vergangenen Legislatur. Dadurch h&auml;tten deutlich mehr Menschen Leistungsanspr&uuml;che als vorher, insbesondere Demenzkranke, was &uuml;berf&auml;llig gewesen sei. Tats&auml;chlich hat sich die Zahl der Leistungsberechtigten in der Pflegeversicherung seit Inkrafttreten der Gr&ouml;he-Gesetze Anfang 2017 um eine halbe Million auf rund 3,4 Millionen erh&ouml;ht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2019-03\/defizit-pflegeversicherung-pflegekassen-2018-beitraege\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Steuern in Deutschland werden zu &uuml;ber 80% von den Arbeitnehmern gezahlt, vor allem als Lohn- und Umsatzsteuer. Es ist unglaublich, da&szlig; die Pflegekassen die h&ouml;heren Pflegekosten nicht wie alle Sozialversicherungsleistungen von den Unternehmen mitbezahlen lassen wollen, sondern wieder nur die Arbeitnehmer belasten will. Und gro&szlig;e Einsparungen w&auml;ren sicher m&ouml;glich, wenn nicht private Pflegeheime Geldmaschinen, sondern alle Pflegeheime gemeinn&uuml;tzig (z. B. kommunal) gef&uuml;hrt w&uuml;rden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Interview mit Christoph Butterwegge: &bdquo;Die Vorschl&auml;ge sind halbherzig&ldquo;<\/strong><br>\nZudem fordert die SPD eine Grundrente ohne Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fung. Die Union lehnt das ab. Zu recht?<br>\nButterwegge: Arbeitsminister Hubertus Heil will erneut eine Rente nach Mindestentgeltpunkten einf&uuml;hren. Damit wertete man bis 1992 die Rentenpunkte f&uuml;r Menschen auf, die &uuml;ber l&auml;ngere Zeit so wenig verdient hatten, dass es nur zu einer Kleinstrente reichte. Was f&auml;lschlicherweise &bdquo;Grundrente&ldquo; hei&szlig;t, weil sie nur wenige Senioren bekommen, ist folglich nichts Revolution&auml;res. Wenn Union und FDP heute fordern, diese &bdquo;Respekt-Rente&ldquo; von einer Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fung abh&auml;ngig zu machen, wollen sie Elemente des F&uuml;rsorgesystems in die Sozialversicherung einf&uuml;hren. Das geschah zuletzt am Ende der Weimarer Republik. Die Rente ist aber keine F&uuml;rsorgeleistung wie die Sozialhilfe, sondern Lohn f&uuml;r Lebensleistung. Von daher ist der Vorschlag systemwidrig.<br>\nUnion und FDP argumentieren, ohne Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fung w&uuml;rden auch Million&auml;rsgattinnen oder Erben gro&szlig;er Verm&ouml;gen von der Rente profitieren.<br>\nButterwegge: Das mag es in seltenen Einzelf&auml;llen geben. Aber Lottomillion&auml;re oder eine &bdquo;Zahnarztgattin&ldquo;, die mindestens 35 Jahre in der Praxis ihres Mannes f&uuml;r einen Niedriglohn gearbeitet hat, sind absolute Ausnahmen. Deshalb eine Kontrollb&uuml;rokratie aufzubauen, ist f&uuml;r den Staat teurer, als die &bdquo;Respekt-Rente&ldquo; auch denen zu zahlen, die nicht bed&uuml;rftig sind. Nein, dieses &bdquo;Argument&ldquo; ist vorgeschoben, zumal Union, FDP und AfD den Solidarit&auml;tszuschlag auch f&uuml;r Einkommensmillion&auml;re wie Friedrich Merz abschaffen wollen, der dadurch 24.000 Euro pro Jahr sparen w&uuml;rde.<br>\nUnion und FDP sagen auch, die Grundrente von Heil sei zu teuer.<br>\nButterwegge: Heils &bdquo;Respekt-Rente&ldquo; soll j&auml;hrlich sechs Milliarden Euro kosten. Das hat zu einem &ouml;ffentlichen Aufschrei gef&uuml;hrt. Der R&uuml;stungsetats soll um 12 Milliarden Euro j&auml;hrlich aufgestockt werden, um Donald Trump entgegen zu kommen. Das wird ohne Protest hingenommen. Offenbar zollen einige dem US-Pr&auml;sidenten mehr Respekt als Millionen Geringverdienern, die trotz jahrzehntelangem Schuften nur eine Rente auf dem Grundsicherungsniveau erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aachener-nachrichten.de\/interview-mit-christoph-butterwegge-die-vorschlaege-sind-halbherzig_aid-37333651\">Aachener Nachrichten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kritik: Geplante EU-Whistleblower-Richtlinie birgt hohe Risiken f&uuml;r Hinweisgeber<\/strong><br>\nDer geplante Entwurf f&uuml;r eine Whistleblower-Richtlinie der EU birgt Nachteile f&uuml;r Whistleblower und st&ouml;&szlig;t auf Widerstand. (&hellip;)<br>\nAnnegret Falter, Vorsitzende des Whistleblower Netzwerks, h&auml;lt den verpflichtenden internen Meldeweg f&uuml;r &ldquo;eine Perversion der Idee des Whistleblowings und ein Schlag ins Gesicht aller Arbeiternehmer&rdquo;. Der Gesetzgeber nehme damit an, dass Hinweisgeber der jeweiligen Organisationen Schaden zuf&uuml;gen wollten und &uuml;ber kein ausreichendes Urteilsverm&ouml;gen verf&uuml;gten, um zu entscheiden, wen sie &uuml;ber Missst&auml;nde als erstes unterrichten wollen. (&hellip;)<br>\nAnnegret Falter verweist in einem Schreiben an Bundesjustizministerin Katharina Barley auf den Fall des Whistleblowers Joachim Wedler. Er versuchte zun&auml;chst intern zweieinhalb Jahre lang darauf hinzuweisen, dass die Toll Collect GmbH seiner Beobachtung nach f&uuml;r den Betrieb des LKW-Maut-Systems zu hohe Betriebskosten beim Bund in Rechnung stellte. Erst dann stellte er eine externe Anzeige bei den Strafverfolgungsbeh&ouml;rden.<br>\nErst nachdem die Ermittlungen eingestellt worden waren, trat er an die &Ouml;ffentlichkeit: Zeit online und Panorama berichteten &uuml;ber den Fall. Obwohl sich Wedler damit an die Vorgaben des Bundesarbeitsgerichts gehalten hatte, stehe er nun, so Falter, &ldquo;privat und beruflich vor dem Scherbenhaufen&rdquo;. Eine Kompensation seiner finanziellen und beruflichen Nachteile lehnte die Deutsche Telekom vor kurzem ab.<br>\nHandeln Hinweisgeber gemeinn&uuml;tzig? F&uuml;r Annegret Falter stellt sich hier die Frage: &ldquo;Wollte Joachim Wedler sein Unternehmen TollCollect sch&auml;digen oder vielmehr die Bundesregierung und die SteuerzahlerInnen vor Abrechnungsbetrug sch&uuml;tzen?&rdquo; Der gesetzlich festgezurrte &ldquo;Vorrang der internen Abhilfe&rdquo; provoziere solche Schicksale und pervertiere die Idee des Whistleblowings, warnt Whistleblower-Expertin Falter. Mit diesem Meldeweg werde der Erstzugriff der betroffenen Unternehmen und Beh&ouml;rden auf brisante Informationen gesichert und sei &ldquo;die h&ouml;chste H&uuml;rde f&uuml;r &ouml;ffentliche Aufkl&auml;rung&rdquo;.<br>\nAus Sicht des Whistleblower Netzwerks unterstellt der Richtlinienentwurf dem Hinweisgeber niedere Motive, wenn er zun&auml;chst auf dem internen Meldeweg besteht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Kritik-Geplante-EU-Whistleblower-Richtlinie-birgt-hohe-Risiken-fuer-Hinweisgeber-4330099.html\">heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Harald Fuchs zum Streit um Preisverleihung an &bdquo;J&uuml;dische Stimme&ldquo;: T&auml;ter von heute beanspruchen Opferstatus von damals<\/strong><br>\nDen Streit um die Verleihung des mit 3.000 Euro dotierten G&ouml;ttinger Friedenspreises an die &bdquo;J&uuml;dische Stimme f&uuml;r den gerechten Frieden in Nahost&ldquo;, die heute stattfindet, kommentiert unser Mitglied Harald Fuchs.<br>\nAntisemitische &Uuml;berzeugungen haben in Europa eine lange Tradition. Pogrome und die millionenfache industrielle Menschenvernichtung des deutschen Staates in der Zeit der NS-Herrschaft sind die grausige Blutspur dieser menschenfeindlichen rassistischen Ideologie.<br>\nIch wei&szlig;, wovon ich dabei rede, sind doch unter meinen Vorfahren einige, die in den KZ der Nazis ermordet wurden oder schwer traumatisiert und krank &uuml;berlebt haben.<br>\nEin &auml;ltere schlanker Mann mit wei&szlig;en Haaren und Brille strahlt gl&uuml;cklich den Betrachter an. Sein hellolivgr&uuml;nes T-Shirt zeigt Friedensmotive: eine Friedenstaube in Regenbogenfarben und die Aufschrift &ldquo;Frieden&rdquo; in vielen verschiedenen Sprachen, sowie &ldquo;K&ouml;ln&rdquo; als Schriftzug und Stadtsilouette.<br>\nAuf dem Hintergrund der entsetzlichen Folgen des Antisemitismus ist moralisch erledigt, wer in Deutschland als Antisemit dasteht. Die Wut eines kollektiven Schuldgef&uuml;hls wendet sich gegen alle, die in die Ecke &bdquo;Antisemit&ldquo; gestellt werden.<br>\nAls eine Folge der NS-Herrschaft ist ein zionistisch gepr&auml;gter Staat der Juden entstanden, dessen Regierung und Parlamentsmehrheit leider V&ouml;lkerrecht und Menschenrechte verletzen und dessen staatliche Gewalten Pal&auml;stinenser in rassistischer Weise benachteiligen und sich dem Schicksal der pal&auml;stinensischen Menschen gegen&uuml;ber unempathisch und menschenfeindlich zeigen. In der Idee des &bdquo;Erez Israel&ldquo; kommen die Menschenrechte der Pal&auml;stinenser nicht vor. Aus den Opfern von einst sind so T&auml;ter geworden, die auch vor dem Bau von Atomwaffen und der Drohung mit ihrem Einsatz nicht zur&uuml;ckschrecken. In meinen Augen sind alle Regierungen, die glauben, das Recht zu haben, Atomwaffen unter welchen Bedingungen auch immer einzusetzen, die schlimmstm&ouml;glichen Terroristen. Denn es wird dabei mit der Existenz des h&ouml;heren Lebens auf dieser Erde gespielt und das V&ouml;lkerrecht missachtet. Das gilt auch f&uuml;r Israel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/?p=13455\">DFG-VK &ndash; Gruppe K&ouml;ln<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein sehr guter Kommentar zum Vorgang.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Uranmunition: Der verschwiegene Millionen-Mord muss ans Licht!<\/strong><br>\nAlle wissen, dass es Atombomben gibt. Aber wissen auch alle, dass die NATO seit vielen Jahren radioaktive Munition einsetzt?<br>\nDas Buch m&uuml;sste eine Sensation werden. Wenn &hellip;<br>\nEs geht um einen doppelten Skandal:\n<ul>\n<li>Die in den Jugoslawien-Kriegen in den 1990er Jahren, im Irak, in Afghanistan und auch wieder in Syrien durch die USA und Grossbritannien eingesetzte Uranmunition hat eine t&ouml;dliche Langzeitwirkung. Es k&ouml;nnen in deren Folge in den n&auml;chsten Jahren noch Hunderttausende von Menschen daran sterben.<\/li>\n<li>Die westlichen Medien wollen davon nichts wissen. Ein Wissenschaftsjournalist der deutschen Tageszeitung DIE ZEIT, Gero von Randow, hat massgebend mitgeholfen, diese &laquo;abenteuerlichsten Vermutungen&raquo; der deutschen Presse zum Verstummen zu bringen &ndash; im Auftrag oder zumindest auf Wunsch des damaligen Chefredaktors Theo Sommer und\/oder des (noch heute herrschenden) ZEIT-Herausgebers und NATO-Verehrers Josef Joffe, wie jetzt nachvollziehbar kombiniert werden kann. Siehe hier und hier. Zu Josef Joffe siehe auch hier und hier.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nur, es ist zu bef&uuml;rchten, dass auch jetzt die Medien dazu schweigen werden. Zu erwarten ist n&auml;mlich, dass Tausende die NATO wegen Kriegsverbrechen einklagen und f&uuml;r die Opfer und deren Hinterbliebene finanzielle Entsch&auml;digungen verlangen werden. Und welches NATO-Land k&ouml;nnte sich dar&uuml;ber freuen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Abgereichertes-Uran-Uranmunition-NATO-Todesstaub-Krebs\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Eine gute Information zum Einsatz radioaktiver Munition. Die NachDenkSeiten haben schon des &Ouml;fteren dar&uuml;ber berichtet. Siehe in der Suchfunktion unter &bdquo;Uranmunition&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>AKKs Antwort auf Macron: F&uuml;r einen europ&auml;ischen Flugzeugtr&auml;ger<\/strong><br>\nDer Aufruf zur Erneuerung Europas, den Frankreichs Staatspr&auml;sident Emmanuel Macron in der vergangenen Woche ver&ouml;ffentlichte, ist in vielen Einzelheiten und teilweise sehr kontrovers diskutiert worden. Das Thema Verteidigung (und damit verbunden milit&auml;rische Zusammenarbeit) nahm in Macrons Aufruf vergleichsweise wenig Raum ein, und so ist es nicht &uuml;berraschend, dass auch in der Antwort der neuen CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer dieser Punkt recht knapp vorkommt.<br>\nDennoch lohnt ein Blick auf die kurze Passage. Ein Vorschlag der CDU-Vorsitzenden ist bislang ziemlich untergegangen: Deutschland und Frankreich, so ihr Vorschlag, sollten nicht nur die bereits beschlossenen gemeinsamen R&uuml;stungsprojekte wie die Entwicklung des Future Combat Air Systems (FCAS) fortsetzen &ndash; sondern auch &uuml;ber einen gemeinsamen europ&auml;ischen Flugzeugtr&auml;ger nachdenken. (&hellip;)<br>\nDas ist aus verschiedenen Gr&uuml;nden interessant. Zum einen die Zustimmung zu Macrons Vorschlag f&uuml;r einen gemeinsamen europ&auml;ischen Sicherheitsrat, an dem auch das dann &ndash; vermutlich &ndash; nicht-mehr-EU-Land Gro&szlig;britannien beteiligt sein sollte: Das ginge in der Tat nicht nur &uuml;ber bisherige politische Vorstellungen, sondern vor allem &uuml;ber existierende politische Strukturen von EU wie auch NATO hinaus.<br>\nUnd zum anderen der Vorschlag des gemeinsamen europ&auml;ischen Flugzeugtr&auml;gers: Solche &ndash; sehr teuren &ndash; Waffensysteme sind in erster Linie ein Mittel zur power projection, nicht ein Mittel der Verteidigung. Globale Milit&auml;reins&auml;tze der EU w&uuml;rden damit auf eine neue Ebene gehoben &ndash; ich bin mir nicht sicher, ob das in Deutschland eine mehrheitsf&auml;hige Position ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/augengeradeaus.net\/2019\/03\/akks-antwort-auf-macron-fuer-einen-europaeischen-flugzeugtraeger\/?fbclid=IwAR0YUw7rT-q5_1upmg0q9YXxVx3tK8EmnOBEc1_8Og0zEkTqAKtHiahjEoo\">Augen geradeaus!<\/a>\n<p><strong>Dazu: Kramp-Karrenbauer antwortet Macron mit umfassendem Europa-Plan<\/strong><br>\nUnter anderem schl&auml;gt Kramp-Karrenbauer die Schaffung eines &bdquo;gemeinsamen Binnenmarkts f&uuml;r Banken&ldquo; vor.<br>\nDie Antwort kommt nicht von Bundeskanzlerin Angel Merkel: Die Bundesvorsitzende der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer, stellt den Europapl&auml;nen des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron eine ausf&uuml;hrliche eigene Europa-Konzeption entgegen. Unter dem Titel &bdquo;Europa richtig machen&ldquo; legt Kramp-Karrenbauer auf allen wesentlichen Feldern der Politik Vorschl&auml;ge f&uuml;r die k&uuml;nftige Zusammenarbeit in der EU vor. Das Hauptziel m&uuml;sse dabei sein: &bdquo;Unser Europa muss st&auml;rker werden.&ldquo; Dabei gehe es zuerst um die Sicherung der Grundlagen des europ&auml;ischen Wohlstandes.<br>\nUnter anderem schl&auml;gt Kramp-Karrenbauer die Schaffung eines &bdquo;gemeinsamen Binnenmarkts f&uuml;r Banken&ldquo; vor. &bdquo;Gleichzeitig m&uuml;ssen wir konsequent auf ein System von Subsidiarit&auml;t, Eigenverantwortung und damit verbundener Haftung setzen. Europ&auml;ischer Zentralismus, europ&auml;ischer Etatismus, die Vergemeinschaftung von Schulden, eine Europ&auml;isierung der Sozialsysteme und des Mindestlohns w&auml;ren der falsche Weg.&ldquo;<br>\nAuch in allen Umweltfragen setzt die CDU-Chefin auf Europa. Im Beitrag f&uuml;r WELT AM SONNTAG schl&auml;gt Kramp-Karrenbauer &bdquo;einen Europ&auml;ischen Pakt f&uuml;r Klimaschutz&ldquo; vor, der unter Einbindung europ&auml;ischer und nationaler, demokratisch legitimierter Akteure gemeinsam zwischen Wirtschaft, Besch&auml;ftigten und Gesellschaft ausgehandelt werden solle.<br>\nKramp-Karrenbauer stimmt Macron ausdr&uuml;cklich auf dem Feld der Fl&uuml;chtlingspolitik zu. &bdquo;Unser Gef&uuml;hl der Gemeinschaft und der Sicherheit in Europa braucht sichere Au&szlig;engrenzen. Wir m&uuml;ssen Schengen vollenden.&ldquo; Kramp-Karrenbauer fordert &bdquo;eine Vereinbarung &uuml;ber einen l&uuml;ckenlosen Grenzschutz&ldquo;.<br>\nKramp-Karrenbauer h&auml;lt &bdquo;ein elektronisches Ein- und Ausreisregister&ldquo; und den &bdquo;Ausbau des Schengen-Informationssystems&ldquo; f&uuml;r n&ouml;tig, damit die Beh&ouml;rden, national und europ&auml;isch ein einheitliches, gemeinsames Datensystem nutzen k&ouml;nnten. Europas Migrationspolitik m&uuml;sse nach dem Prinzip kommunizierender R&ouml;hren neu organisiert werden. &bdquo;Jeder Mitgliedsstaat muss seinen Beitrag f&uuml;r Ursachenbek&auml;mpfung, Grenzschutz und Aufnahme leisten. Aber je st&auml;rker er dies in einem Bereich tut, umso weniger gro&szlig; muss sein Beitrag auf den anderen Feldern sein.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article190037149\/Europa-Plan-Kramp-Karrenbauer-antwortet-Macron.html\">Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Antwort von AKK wird hoch gelobt &ndash; und ist doch ein einziges gewolltes Mi&szlig;verst&auml;ndnis. Selbstverst&auml;ndlich geht AKK *nicht* auf Macron ein, sondern betet das ordoliberale Mantra der Union vom Wettbewerb herunter: &ldquo;[k]eine Vergemeinschaftung von Schulden, [k]eine europ&auml;ischen Sozialsysteme&rdquo; und kein europ&auml;ischer Mindestlohn. Und die Forderung nach einem &ldquo;Europ&auml;ischen Pakt f&uuml;r Klimaschutz&rdquo; ist ein zynischer Witz, denn die EU-Regeln f&uuml;r Klimaschutz und CO2-Reduktion gelten schon lange, aber die CDU m&ouml;chte sie gerne europ&auml;isch aufweichen. Nur in einem Punkt sind AKK und Macron ein Herz und eine Seele: bei der Festung Europa und der maximal m&ouml;glichen Abwehr von Fl&uuml;chtlingen sowie bei der Ausweitung der elektronischen &Uuml;berwachung stimmen sie &uuml;berein. Auch mit der Forderung nach einem st&auml;ndigen Sitz der EU im UN-Sicherheitsrat (auf Kosten Frankreichs&hellip;) wiederholt Kramp-Karrenbauer nur bekannte (deutsche und CDU-)Positionen. So wird das nichts mehr mit der gemeinsamen EU.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die zweifelhafte Rolle der USA<\/strong><br>\nSeit Jahren ringt Honduras mit Gewalt, Korruption und Hoffnungslosigkeit, zahlreiche Menschen fliehen in Richtung USA. Doch gerade das Land, von dem so viele Honduraner tr&auml;umen, ist f&uuml;r die politische Entwicklung und den wirtschaftlichen Niedergang ihrer Heimat mitverantwortlich. (&hellip;)<br>\nWie konnte es dazu kommen? Das kleine Land in Zentralamerika mit etwa neun Millionen Einwohnern steht schlie&szlig;lich schon seit vielen Jahrzehnten unter der strengen Beobachtung des gro&szlig;en Nachbarn im Norden, sagt der fr&uuml;here honduranische Finanzminister Hugo No&eacute; Pino.<br>\n&bdquo;Historisch gesehen ist Honduras eines der L&auml;nder, in denen der Einfluss der USA am st&auml;rksten gewesen ist. Seit der Zeit der so genannten Bananenrepublik in der ersten H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts haben sich die USA immer stark in die inneren Angelegenheiten von Honduras eingemischt.&ldquo;<br>\nZum Beispiel vor zehn Jahren, im Juni 2009. Manuel Zelaya, der liberale Pr&auml;sident des Landes, hatte den Mindestlohn angehoben und Honduras &uuml;berraschend an das linke lateinamerikanische Staatenb&uuml;ndnis ALBA angen&auml;hert. (&hellip;)<br>\nAls Zelaya per Referendum die Frage kl&auml;ren lassen wollte, ob zeitgleich zur Pr&auml;sidentschafts- und Parlamentswahl im November 2009 auch &uuml;ber die Einberufung einer verfassungsgebenden Versammlung abgestimmt werden sollte, die dann &uuml;ber die Einf&uuml;hrung einer zweiten Amtszeit f&uuml;r den Pr&auml;sidenten entschieden h&auml;tte, putschte das Milit&auml;r mit Unterst&uuml;tzung der konservativen Wirtschaftselite. Die Begr&uuml;ndung: Zelaya wolle mit dem Referendum seine Wiederwahl als Pr&auml;sident sichern. Zelaya selbst betonte, dass eine m&ouml;gliche Neuregelung erst nach dem Ende seiner Amtszeit in Kraft getreten w&auml;re.<br>\nDie EU-Mitgliedsstaaten sowie zahlreiche lateinamerikanische L&auml;nder zogen ihre Botschafter aus der Hauptstadt Tegucigalpa ab. In den Wochen und Monaten nach dem Putsch habe das State Department in Washington offiziell daran gearbeitet, Zelaya im Rahmen einer &bdquo;Regierung der Nationalen Einheit&ldquo; an die Staatsspitze zur&uuml;ckzuholen. So schildert es die US-amerikanische Enth&uuml;llungsplattform &bdquo;The Intercept&ldquo; im Juli 2015.<br>\nHinter den Kulissen sorgten die USA aber offenbar daf&uuml;r, dass Zelaya nicht wieder zur&uuml;ck an die Macht kam. Darauf deuten E-Mails aus dem Umfeld der ehemaligen US-Au&szlig;enministerin Hillary Clinton hin, die &bdquo;The Intercept&ldquo; ausgewertet hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/krise-in-honduras-die-zweifelhafte-rolle-der-usa.724.de.html?dram:article_id=443181\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kommt doch bekannt vor und war wohl nicht anders z.B. beim Putsch in Chile gegen Allende und nun aktuell in Venezuela, oder?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Geheimdienst enttarnte mehr rechtsradikale Soldaten als bisher bekannt<\/strong><br>\nDer Milit&auml;rische Abschirmdienst (MAD) hat in den vergangenen Jahren deutlich mehr rechte Soldaten enttarnt und f&uuml;r ihre Entlassung aus der Truppe gesorgt als bisher bekannt.<br>\nIn einer vertraulichen Sitzung des Innenausschusses r&auml;umte ein MAD-Abteilungsleiter nach SPIEGEL-Informationen Mitte Februar ein, der Geheimdienst habe &ldquo;nach au&szlig;en&rdquo; und auch gegen&uuml;ber dem Bundestag stets nur die Zahl der eindeutig &ldquo;erkannten Rechtsextremisten&rdquo; kommuniziert.<br>\nDie Zahlen lasen sich stets einigerma&szlig;en beruhigend. Im Jahr 2018 wurden lediglich vier Soldaten wegen dieser Einstufung entlassen, da sie Bestrebungen zu Beseitigung der freiheitlichen Grundordnung erkennen lie&szlig;en. Im Jahr zuvor waren es sechs. (&hellip;)<br>\nLaut dem MAD-Mann sei bei den Statistiken allerdings &ldquo;zu kurz&rdquo; gekommen, dass der Dienst seit 2013 j&auml;hrlich &ldquo;etwa zehn&rdquo; weitere &ldquo;Verdachtspersonen mit extremistischer Einstellung&rdquo; enttarnt und an die zust&auml;ndige Personalstelle der Truppe gemeldet habe.<br>\nDie meisten seien aus der Bundeswehr entfernt worden, berichtete der Geheimdienstmann. Zudem betonte er, dass aus Sicht des MAD sowohl &ldquo;Extremisten und Verdachtspersonen mit extremistischer Einstellung nicht in die Bundeswehr geh&ouml;ren&rdquo;.<br>\nInsgesamt bearbeitet der MAD aktuell 450 Verdachtsf&auml;lle m&ouml;glicherweise rechtsextremer Soldaten. Laut einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Gr&uuml;nen-Fraktion im Bundestag sind darunter auch viele Verdachtsf&auml;lle von mutma&szlig;lichen Mitgliedern der sogenannten Reichsb&uuml;rger oder Anh&auml;nger der Identit&auml;ren Bewegung. Zusammen gibt es f&uuml;r beide Gruppen jeweils 64 Verdachtsf&auml;lle. (&hellip;)<br>\nDie Gr&uuml;nenabgeordnete Agnieszka Brugger kritisierte den MAD aber auch die Bundesregierung f&uuml;r ihre zaghafte Informationspolitik. &ldquo;Rechtsextremismus hat keinen Platz in der Bundeswehr&rdquo;, sagte Brugger, &ldquo;und wer so widerwillig Auskunft gibt, nimmt die rechte Gefahr nicht ernst genug&rdquo;.<br>\nAuch von der Linken gab es Kritik. &ldquo;Das Problem des Rechtsextremismus in der Bundeswehr ist viel zu lange kleingeredet worden&rdquo;, sagt der Innenpolitiker Andr&eacute; Hahn. &ldquo;Der MAD hat immer nur von bedauerlichen Einzelf&auml;llen gesprochen, aber das Gef&auml;hrdungspotenzial ist offenkundig viel gr&ouml;&szlig;er.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-mehr-rechtsextreme-soldaten-als-bislang-bekannt-a-1256878.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Deutschen Autobauern droht Milliarden-Bu&szlig;geld<\/strong><br>\nDie EU-Kommission erw&auml;gt einem Medienbericht zufolge Strafen in H&ouml;he von je bis zu einer Milliarde Euro gegen die deutschen Autobauer Volkswagen, Daimler und BMW wegen illegaler Absprachen bei der Abgastechnik. Wie der &ldquo;Spiegel&rdquo; am Freitag berichtete, sollen sich die Autobauer bei der Gr&ouml;&szlig;e von Harnstofftanks f&uuml;r Stickoxidkatalysatoren in Dieselautos abgesprochen haben. Au&szlig;erdem h&auml;tten die Hersteller vereinbart, keine Partikelfilter gegen Feinstaub in Benzinautos einzubauen. (&hellip;)<br>\nDie Strafen k&ouml;nnten demnach &ldquo;in den n&auml;chsten Wochen&rdquo; verh&auml;ngt werden. Am Dienstag hatte das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; berichtet, dass die Kartellw&auml;chter in diesem Fr&uuml;hjahr aktiv werden wollen. Den Berichten zufolge wollten sich weder Hersteller noch Beh&ouml;rde zum aktuellen Stand des Verfahrens &auml;u&szlig;ern.<br>\nDaimler und VW k&ouml;nnten in den Verfahren laut &ldquo;Spiegel&rdquo; mit Strafrabatten rechnen, weil sie die Absprachen selbst angezeigt haben. Laut &ldquo;Handelsblatt&rdquo; hatte sich Daimler bereits 2014 bei der Kommission gemeldet, VW folgte zwei Jahre sp&auml;ter. BMW bestreitet den Berichten zufolge jegliche Absprachen und k&ouml;nnte deshalb laut &ldquo;Spiegel&rdquo; mit einer h&ouml;heren Strafe rechnen.<br>\nWettbewerbskommissarin Margrethe Vestager muss dem Nachrichtenmagazin zufolge mit Gegenwind rechnen. So hatten die deutsche und die franz&ouml;sische Regierung zuletzt nach dem Veto der Br&uuml;sseler Wettbewerbsh&uuml;ter gegen einen Zusammenschluss der Siemens-Zugsparte mit dem franz&ouml;sischen Konkurrenten Alstom einen industriefreundlicheren Kurs gefordert. Zudem pr&uuml;fe ein Autobauer bereits rechtliche Schritte gegen m&ouml;gliche Bu&szlig;gelder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/boerse\/news\/id_85375248\/vw-daimler-und-bmw-deutschen-autobauern-droht-milliarden-bussgeld.html\">T-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>FDP-Chef gegen Sch&uuml;lerdemos f&uuml;rs Klima: &bdquo;Eine Sache f&uuml;r Profis&rdquo;<\/strong><br>\nChristian Lindner dozierte bereits als Oberkl&auml;ssler &uuml;ber &ldquo;dornige Chancen&rdquo;. Dass heutige Sch&uuml;ler f&uuml;r Klimaschutz demonstrieren, h&auml;lt der FDP-Chef f&uuml;r keine gute Idee. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Ich bin f&uuml;r Realit&auml;tssinn. Von Kindern und Jugendlichen kann man nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenh&auml;nge, das technisch Sinnvolle und das &ouml;konomisch Machbare sehen. Das ist eine Sache f&uuml;r Profis&rdquo;, sagte Lindner der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; (BamS).<br>\nStatt zu demonstrieren und Stunden zu verpassen, sollten die Sch&uuml;ler lieber in den Unterricht gehen und sich &ldquo;&uuml;ber physikalische und naturwissenschaftliche sowie technische und wirtschaftliche Zusammenh&auml;nge informieren&rdquo;, sagte Lindner weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/christian-lindner-schueler-sollen-in-freizeit-fuer-klimaschutz-demonstrieren-a-1257086.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Klimaschutz ist etwas f&uuml;r &bdquo;Profis&ldquo; &ndash; z.B. den Abgasbetr&uuml;gern der Autoindustrie und den Dummschw&auml;tzern von der FDP.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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