{"id":5009,"date":"2010-03-30T16:05:48","date_gmt":"2010-03-30T15:05:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5009"},"modified":"2014-08-07T13:18:09","modified_gmt":"2014-08-07T11:18:09","slug":"das-spiel-geht-weiter-jetzt-wird-mit-inflationsangst-das-geschaeft-gemacht-finanzkrise-xxxv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5009","title":{"rendered":"Das Spiel geht weiter: Jetzt wird mit Inflationsangst das Gesch\u00e4ft gemacht. (Finanzkrise XXXV)"},"content":{"rendered":"<p>Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten machen in neuerer Zeit immer wieder darauf aufmerksam, dass sie vor der Gefahr einer Inflation gewarnt werden. Wenn man dann genau nachschaut, entdeckt man, dass die Warner Edelmetalle oder Sachwerte verkaufen wollen. Der Journalist Hermann M&uuml;ller hat dazu aus Anlass einer einschl&auml;gigen Aktion der Postbank einen Beitrag geschrieben, den wir verbunden mit einem herzlichen Dank an den Autor &uuml;bernehmen. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><\/p><p>Vorweg noch eine Anmerkung zur Sache: Wir stehen sehr viel n&auml;her vor einer heftigen Deflation als vor einer Inflation. &Uuml;berall gibt es unterausgenutzte Kapazit&auml;ten an Maschinen und Anlagen und hohe Arbeitslosigkeit. Auch die Preisentwicklung zeigt keine Anzeichen f&uuml;r eine inflation&auml;re Entwicklung, die vorhandene Nachfrage sowieso nicht.<\/p><p>Nun zum Beitrag von:<\/p><p><strong>Hermann M&uuml;ller<br>\nPostbank sch&uuml;rt Angst vor Inflation und empfiehlt eine durchaus riskante Anlage&hellip; <\/strong><\/p><p>Die Postbank sch&uuml;rt Angst vor den Folgen einer m&ouml;glichen Inflation. In &bdquo;FinanzSpezial &ndash; Das Magazin der Postbank Finanzberater&ldquo;, per Postwurfsendung an breite Bev&ouml;lkerungsschichten verteilt, malt die Bank ein Schreckgespenst an die Wand. &bdquo;Potentielle Inflationstreiber&ldquo; seien die Ausweitung der Geldmenge zur &Uuml;berwindung der Wirtschafts- und Finanzkrise und die Rekordverschuldung des Staates. Die Bank verweist auf die 20er Jahre: Um 1923 sei der Preis f&uuml;r ein H&uuml;hnerei von 922 auf 320 Milliarden Papiermark angestiegen. <\/p><p>Nach dem Artikel (&bdquo;<a href=\"http:\/\/www.wohnen-magazin.de\/finanzspezial\/articles\/inflationsschutz.html\">Sicher anlegen &ndash; in Sachwerte<\/a>&ldquo;) sind Anleger einer Inflation nicht hilflos ausgeliefert.  Schutz bieten &bdquo;Investitionen in Sachwerte&ldquo; wie Immobilien oder Edelmetalle. Anleger m&uuml;ssten nicht gleich ein &bdquo;ganzes Haus kaufen&ldquo; oder &bdquo;kiloweise Gold&ldquo; im Tresor &bdquo;bunkern&ldquo;, sie k&ouml;nnten auch in entsprechende Investmentfonds investieren &ndash; beispielsweise in den &bdquo;DWS Sachwerte&ldquo;. Dieser investiere in Aktien, Immobilien, Rohstoffe und inflationsgesch&uuml;tzte Anleihen. Durch diese Mischung k&ouml;nne der renommierte Fondsmanager Klaus Kaldemorgen &bdquo;flexibel&ldquo; auf verschiedene Inflationsszenarien reagieren.<\/p><p>Ins gleiche Horn st&ouml;&szlig;t die Fondsgesellschaft DWS, die Oliver Kahn zur Verkaufsf&ouml;rderung verpflichtet hat. In einem Werbe-Flyer wirft der fr&uuml;here Nationalkeeper die Frage auf: &bdquo;Wie kann ich meine Geldanlage auf eine m&ouml;gliche Inflation vorbereiten&ldquo;? Die Antwort liefert Fondsmanager Kaldemorgen: &bdquo;In dem man zum Beispiel auf Sachwerte und Flexibilit&auml;t setzt.&ldquo; Schutz vor Inflation biete der &bdquo;DWS Sachwerte&ldquo; durch &bdquo; Investieren in Substanz&ldquo;.<br>\nDie Botschaften kommen offenbar an. Rund 98,3 Millionen Euro hat der im Herbst 2009 aufgelegte Fonds eingesammelt (Stand 30. M&auml;rz 2010), doch Anleger wiegen sich in einer tr&uuml;gerischen Sicherheit. Die Werbung von DWS und Postbank (&bdquo;Sicher anlegen in Sachwerte&ldquo;) ist fragw&uuml;rdig. Was das Magazin der Postbank seinen Lesern und der DWS in seinem Werbe-Flyer verschweigen, steht in den Fondsinformationen und in den detaillierten Ausf&uuml;hrungen im Verkaufsprospekt. Danach ist die als sicher angepriesene Anlage mit erheblichen Risiken verbunden.<br>\nDer DWS ordnet den als sicher beworbenen Fonds der&bdquo;Risikogruppe 3&ldquo; zu.  M&ouml;gliche Gefahren f&uuml;r die Anleger: hohe Kursrisiken aus m&ouml;glichen Aktien-, Zins-, W&auml;hrungsschwankungen, Bonit&auml;tsrisiken. Nicht ausgeschlossen seien Kursverluste auf Rohstoff- und Edelmetallm&auml;rkten. Es bestehe ein Emittenten-, Kontrahentenbonit&auml;ts- und &ndash;ausfallrisiko. Auch k&ouml;nne der Wert der Anlage unter den Kaufpreis fallen, zu dem der Anleger seinen Anteil erworben habe.<br>\nLaut Verkaufsprospekt muss der Fonds mindestens 51 Prozent ins sog. &bdquo;Sachwerte&ldquo; (Immobilien, offene Immobilienfonds, Immobilienaktien, inflationsgesch&uuml;tzte Anleihen) investieren. Diese angeblich sicheren Sachwerte sind, das hat uns die Finanzkrise gelehrt, mit erheblichen Risiken verbunden. Laut Portfolioinformationen betr&auml;gt der Aktienanteil  49,8 Prozent, und 53,7 Prozent des Fondsverm&ouml;gens sind in Fremdw&auml;hrungen notiert &ndash; davon 20,5 Prozent in den US-Dollar und 6 Prozent im japanischen Yen (Stand 30. M&auml;rz 2010).<br>\nDie Risiken, die mit der Anlage verbunden sind, werden im Verkaufsprospekt auf den Seiten 8 bis 11 detailliert ausgebreitet. Dort erfahren potentielle Anleger, dass sich der angeblich so sichere DWS Sachwerte-Fonds an einer Vielzahl spekulativer Finanzgesch&auml;fte beteiligen kann. So seien Anteile an &bdquo;Hedge-Fonds&ldquo;, die der DWS Sachwerte im Rahmen bis zu zehn Prozent des Sonderverm&ouml;gens erwerben kann, mit &bdquo;erh&ouml;hten&ldquo; Risiken verbunden. Auch spekulative Optionsgesch&auml;fte seien mit Verlustrisiken verbunden. <\/p><p>Der neue Fonds ist ein halbes Jahr jung und weist eine Wertentwicklung von Plus 4,72 Prozent aus (Stand 30. M&auml;rz 2010). Dieser kleine Gewinn ist ebenso wenig eine Garantie f&uuml;r die Zukunft wie Fondsmanager Klaus Kaldemorgen, der bei DWS zwei Schwergewichte steuert: Den Verm&ouml;gensbildungsbildungsfonds I (Fondsverm&ouml;gen 5,3 Milliarden Euro) und Akkumula (Fondsverm&ouml;gen: 3,6 Milliarden Euro). <\/p><p>Die Bilanz von Fonds-Star Kaldemorgen muss sehr differenziert beurteilt werden. Diesem Anspruch wird der STERN (Ausgabe 13\/2010) in seinem Geld-Journal (&bdquo;Nie mehr beraten und verkauft&ldquo;) nicht gerecht. Der STERN pr&auml;sentiert Kaldenmorgen als &bdquo;Star der Szene&ldquo; und lobt: &bdquo;Der DWS Verm&ouml;gensbildungsfonds I schaffte seit 1990 ein Plus von fast neun Prozent im Jahr&ldquo;. Das ist eine sehr unkritische und sehr gesch&ouml;nte Bilanz.<\/p><p>Verm&ouml;gensbildungsfonds 1 und Akkumula (beide Risikogruppe 3) haben den Anlegern zwischen 1995 und 2000 &ndash; vor dem Platzen der B&ouml;rsenblase &ndash; zwar viel Freude bereitet, danach war die Wertentwicklung von einem Auf und Ab gekennzeichnet. Bis 2003 verloren beide Fonds massiv, die Kurse erholten sich bis 2007 wieder an, um mit der Finanzkrise in 2009 erneut abzust&uuml;rzen. Die Kurse des Verm&ouml;gensbildungsfonds I schwankten in dieser Zeit zwischen 53,64 und 123,64 Euro &ndash; bei einem aktuellen (R&uuml;cknahme)-Kurs von 87,74 Euro (Stand 30. M&auml;rz 2010).<\/p><p>Von den Tiefswerten in 2003 und 2009 haben sich beide Fonds erholt, doch ein 10-Jahres-Vergleich ist entt&auml;uschend. Anleger, die vor zehn Jahren eingestiegen sind und dem Verm&ouml;gensbildungsfonds I (Risikogruppe 3) die Treue gehalten haben, sind heute &auml;rmer: Der Wert ihrer Anteile ist um 14,4 Prozent (ohne Inflation) gesunken. Und der DWS Akkumula (Risikogruppe 3) machte im gleichen Zeitraum ein kleines Plus von 1,2 Prozent. Der von Kaldemorgen gemanagte Verm&ouml;genbildungsfonds I (Lux) mit einem eher bescheidenen Verm&ouml;gen von 84,1 Millionen Euro kommt in f&uuml;nf Jahren auf ein Plus von knapp 14 Prozent (Stand 30. M&auml;rz 2010). <\/p><p>Dass Fondsgesellschaften und Vermittler trotz der Risiken f&uuml;r diese Anlageform werben und Zugpferde wie Oliver Kahn einsetzen, hat einen Grund: Mit Fonds verdienen Manager und Vermittler sehr viel Geld. Die Kosten f&uuml;r Anleger sind erheblich: Zum Ausgabeaufschlag von f&uuml;nf Prozent (bei der Postbank) kommt beim DWS-Sachwerte eine feste Jahresgeb&uuml;hr von 1,25 Prozent und eine &bdquo;Service Fee&ldquo; von 0,2 Prozent des Fondsverm&ouml;gens. Der Fonds muss au&szlig;erdem bestimmte Kosten (f&uuml;r Rechtsgesch&auml;fte und Kaufgeb&uuml;hren) tragen. Und die Fondsmanager erhalten eine erfolgsbezogene Verg&uuml;tung. Steigt der Wert der Anteile j&auml;hrlich um mehr als 10 Prozent, so erhalten die Fondsmanager f&uuml;r jeden Euro, der mehr verdient wird, eine Erfolgsbeteiligung von bis zu 25 Prozent. <\/p><p>Anleger, die den vollmundigen Versprechungen von Postbank und DWS nach Sicherheit durch Investitionen in Sachwerte glauben, w&auml;hnen sich mit dem DWS Sachwerte in einer tr&uuml;gerischen Sicherheit. Der Fonds hat Chancen, aber eben auch erhebliche Risiken. Die Verkaufsbotschaften von Postbank und DWS (&bdquo;Sicherheit durch Sachwerte&ldquo;) halten den Ausf&uuml;hrungen im Verkaufsprospekt nicht Stand. Offenbar zielen Postbank und DWS auf unbedarfte Verbraucher, die sich allein auf diese Versprechungen verlassen und Verkaufsprospekte nicht studieren. <\/p><p>Diese Lekt&uuml;re des Kleingedruckten lohnt sich. So weist die Fondsgesellschaft im Verkaufprospekt auf Seite 11 ganz lapidar auf ein ganz besonderes Risiko hin, vor dem der DWS Sachwerte Fonds die Anleger eigentlich bewahren soll: &bdquo;Die Inflation beinhaltet ein Abwertungsrisiko f&uuml;r alle Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde.&ldquo; Nur die Angaben im Verkaufsprospekt sind f&uuml;r Anleger verbindlich, nicht vollmundige Versprechungen in sch&ouml;nen Flyern und Imagebrosch&uuml;ren! <\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich kann man mit Fonds auch Gewinne machen &ndash; wenn man zum richtigen Zeitpunkt aus dem Fonds ein- oder aussteigt. Dazu m&uuml;ssen sich Anleger mit dem Finanzmarkt aktiv besch&auml;ftigen, das Auf und Ab beobachten und zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen treffen. Beispiel: Wer beim Verm&ouml;gensbildungsfonds I und Akkumula zu Tiefstkursen (Fr&uuml;hjahr 2003 und Fr&uuml;hjahr 2009) eingestiegen ist, kann sich &uuml;ber Kursgewinne freuen. Wer im Herbst 2007 dort Geld angelegt hat, steckt immer noch im Minus. <\/p><p><strong>Fazit: <\/strong>F&uuml;r einfache Anleger, die sich auf den Finanzm&auml;rkten und mit der B&ouml;rse nicht auskennen und die sich auf Fondsmanager verlassen (wie in der Werbung versprochen), kann es ein b&ouml;ses Erwachen geben. Sie sollten ihr Erspartes in wirklich sichere Anlagen (z. B. Tages- oder Festgeld) investieren. Sicherheit sieht jedenfalls anders aus als von Postbank und DWS versprochen! <\/p><p><strong>Nachtrag AM: <\/strong>Wir zitieren noch eine Mail, die einen &auml;hnlichen Vorgang &ndash; Werbung mit Inflationsangst &ndash; beschreibt:<\/p><blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion der NDS,<br>\nauf der u. a. HP finden Sie u. a. einen Artikel &uuml;ber (angebliche) Anzeichen einer W&auml;hrungsreform (DM II). Mir f&auml;llt es schwer, zu bewerten, ob da etwas dran ist. Weil&nbsp;ich Ihnen vertraue in Bezug auf volkswirtschaftliche Kenntnisse, bitte ich Sie um Ihre Einsch&auml;tzung: Handelt es sich um ein Worst-Case-Szenario aufgrund von Existenz&auml;ngsten des Verfassers oder sehen auch Sie eine hohe Wahrscheinlichkeit einer solchen Entwicklung?<\/p><\/blockquote><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/hartgeld.com\/filesadmin\/pdf\/Klima-Gibt-es-bald-eine-Waehrungsreform.pdf\">hartgeld.com [PDF &ndash; 420 KB]<\/a><\/p><p><em><strong>AM: <\/strong>Ich habe unseren Leser darauf aufmerksam gemacht, dass diese Warner Gold und andere Edelmetalle verkaufen wollen. Es ist im Grunde unglaublich, was hierzulande m&ouml;glich ist.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten machen in neuerer Zeit immer wieder darauf aufmerksam, dass sie vor der Gefahr einer Inflation gewarnt werden. Wenn man dann genau nachschaut, entdeckt man, dass die Warner Edelmetalle oder Sachwerte verkaufen wollen. Der Journalist Hermann M&uuml;ller hat dazu aus Anlass einer einschl&auml;gigen Aktion der Postbank einen Beitrag geschrieben, den wir<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5009\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[136,50,123],"tags":[1030,1032,365,1031,226,393],"class_list":["post-5009","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-banken-boerse-spekulation","category-finanzkrise","category-kampagnentarnworteneusprech","tag-geldmenge","tag-gold","tag-inflation","tag-investmentfonds","tag-postbank","tag-stern"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5009","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5009"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5009\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22740,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5009\/revisions\/22740"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5009"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5009"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5009"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}