{"id":50160,"date":"2019-03-15T08:28:33","date_gmt":"2019-03-15T07:28:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50160"},"modified":"2019-03-15T08:28:33","modified_gmt":"2019-03-15T07:28:33","slug":"hinweise-des-tages-3326","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50160","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50160#h01\">Brexit-Abstimmung: Hoffnungszeichen in London<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50160#h02\">Die Sch&uuml;ler haben Recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50160#h03\">Resolution des US-Senats zu Saudi-Arabien unterst&uuml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50160#h04\">Wie McKinsey zu Auftr&auml;gen bei der Bundeswehr kam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50160#h05\">Lohn f&uuml;r Lebensleistung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50160#h06\">Terminservice- und Versorgungsgesetz: Den Preis zahlen die gesetzlich Versicherten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50160#h07\">Kalkulierter Notstand: Branche warnt vor Krise im Pflegebereich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50160#h08\">Klinikum entlastet seine Mitarbeiter mit einzigartigem Tarifvertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50160#h09\">Auf dem Weg in den digitalen Kapitalismus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50160#h10\">Fusion der Leichtgewichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50160#h11\">Ein Paradigmenwechsel in der deutschen Europapolitik k&uuml;ndigt sich an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50160#h12\">Ein Flugzeugtr&auml;ger f&uuml;r die &bdquo;Friedensmacht&ldquo; Europa: Vorbereitungen auf den Gro&szlig;machtkrieg gegen China?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50160#h13\">Gr&uuml;n gewaschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50160#h14\">Geheim gehaltener Haftbefehl gegen Amri-Komplizen Ben Ammar?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Brexit-Abstimmung: Hoffnungszeichen in London<\/strong><br>\nDie Gefahr eines ungeordneten EU-Austritts der Briten ist zwar nicht gebannt &ndash; aber die Chancen, dass das Brexit-Drama doch noch glimpflich ausgeht, sind zumindest etwas gestiegen. Eine Analyse. [&hellip;]<br>\nEs gibt zwei Gr&uuml;nde daf&uuml;r, warum ein ungeordneter EU-Austritt zumindest etwas unwahrscheinlicher geworden ist: Einerseits hat eine klare Mehrheit des Unterhauses am Donnerstag f&uuml;r den Antrag der Regierung gestimmt. Dieser sieht vor, dass der Brexit um drei Monate auf den 30. Juni verschoben werden soll, falls das Parlament bis Mittwoch n&auml;chster Woche im dritten Anlauf Mays Brexit-Deal mit Br&uuml;ssel zustimmt. Die kurze Verschiebung w&uuml;rde die akute Gefahr, dass Europa am 29. M&auml;rz in einen potentiell chaotischen No-Deal-Brexit schlittert, beseitigen.<br>\nDoch es gibt einen zweiten Grund zur Hoffnung: Ein anderer Antrag aus den Reihen der Abgeordneten ist am Donnerstag im Unterhaus nur mit einer hauchd&uuml;nnen Mehrheit von zwei Stimmen gescheitert. Dieser h&auml;tte dazu gef&uuml;hrt, dass das Parlament bei der Suche nach einem Ausweg aus der Brexit-Sackgasse die F&uuml;hrung &uuml;bernommen h&auml;tte. Mays Regierung w&auml;re damit wohl faktisch entmachtet worden.<br>\nDer extrem knappe Ausgang dieses Votums ist eine deutliche Warnung an die Brexit-Hardliner in Mays konservativer Partei, die bisher dem Austrittsabkommen nicht zustimmen wollen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/brexit\/britisches-parlament-stimmt-fuer-brexit-verschiebung-16089736.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: May will es noch einmal wissen<\/strong><br>\nCox war am Dienstag auffallend oft daf&uuml;r gelobt worden, dass er sich nicht als Parteisoldat, sondern als unabh&auml;ngiger Rechtsgelehrter erwiesen habe. Am Donnerstag hie&szlig; es aber pl&ouml;tzlich zur Irritation vieler Brexit-Gegner, er verhandele nun doch noch einmal mit der DUP und versuche, sie mit neuen Argumenten und Ideen zu &uuml;berzeugen, ihre Haltung zu &auml;ndern. Hatte er seine Meinung ge&auml;ndert? Im Laufe des Tages schien die Gruppe Fortschritte zu machen. Arlene Foster zumindest, die Parteichefin der DUP, zeigte sich vorsichtig optimistisch. [&hellip;]<br>\nAnscheinend plant die Regierung, die &ldquo;Wiener Konvention &uuml;ber das Recht der Vertr&auml;ge &rdquo; von 1969 heranzuziehen. Danach kann man, kurz gesagt, unter bestimmten Bedingungen einen internationalen Vertrag einseitig f&uuml;r ung&uuml;ltig erkl&auml;ren. &ldquo;Alles, was die britische Regierung demnach tun m&uuml;sste, w&auml;re, die EU von dieser Entscheidung zu informieren, und zw&ouml;lf Monate sp&auml;ter &ndash; kabumm &ndash; g&auml;be es keinen Austrittsvertrag und keinen Backstop mehr&rdquo;, schreibt mit satirischem Unterton die Website Politico und f&uuml;gt hinzu, genau dies sei aber nach Artikel 56 der Wiener Konvention nicht zul&auml;ssig.<br>\nDer Chef der eminent europakritischen Tory-Gruppe ERG (European Resarch Group), Jacob Rees-Mogg, hatte dieses Vertragswerk in den vergangenen Tagen auch schon einige Male in der Debatte bem&uuml;ht. Auch die ERG k&ouml;nnte sich, wenn es neue Argumente von der Regierung gibt, eventuell doch noch daf&uuml;r hergeben, Mays Deal zu unterst&uuml;tzen. Sollte die Wiener Konvention das Vehikel sein? Rees-Mogg schien das anzudeuten. Oder war alles, was da in Westminster kursierte, nur hei&szlig;e Luft?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/brexit-may-unterhaus-verschiebung-1.4367740%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: A chaotic Brexit is part of Trump&rsquo;s grand plan for Europe<\/strong><br>\nWhat I took away from my conversation with Bromund and from reading Grygiel is this: first, the pro-Trump crowd still sees Brexit as an essential step towards the unravelling of the EU, an entity that, writes Grygiel, &ldquo;has outlived its purpose as an ordering force in Europe&rdquo;. The reasoning behind that assessment lies not only in an evaluation of Europe&rsquo;s weaknesses but also, paradoxically, in a fear that the EU may one day build itself up as a tentative counterweight to Trump&rsquo;s US: &ldquo;It is time for us to recognise that the EU is an open and declared enemy to the role the US assumed in Europe after 1945.&rdquo; (That&rsquo;s Bromund.)<br>\nAt the root of this is an ideological angst that the US may lose some of its clout in the global great power competition if the EU were to get its act together. [&hellip;]<br>\nA submissive Europe, and an even more submissive Britain, beholden to Trump&rsquo;s dangerous worldview, is what ideologues in the US hanker for. A country cutting its moorings in Europe will fall prey entirely to Trump. And Europe will be the weaker for it.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2019\/mar\/14\/chaotic-brexit-trump-plan-europe-president\">The Guardian<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Sch&uuml;ler haben Recht<\/strong><br>\nWissenschaftler unterst&uuml;tzen &bdquo;Friday for future&ldquo;-Proteste<br>\nAngela Merkel schafft es, die &bdquo;schulschw&auml;nzenden&ldquo; Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler gleichzeitig zu verunglimpfen, sie seien eine &bdquo;Cyberbedrohung, gesteuert aus Russland&ldquo;, und gleichzeitig ihr Engagement zu bewundern.<br>\nUm Inhalte scheint es nicht zu gehen, sondern nur noch um Meinungen und wer die bessere Propaganda hat. Was aber wirklich passiert und was getan werden kann oder muss, um die Lebensgrundlage f&uuml;r die Menschheit auf der Erde auch f&uuml;r k&uuml;nftige Generationen sichern zu k&ouml;nnen, scheint keine Rolle mehr zu spielen. Wie erfrischend ehrlich und klar kommt dagegen der Aufruf deutschsprachiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daher, die sich inhaltlich hinter die demonstrierenden Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler stellen.<br>\nBis zum 12. M&auml;rz sammelten Klimaforscher unter dem Motto &bdquo;#Scientists&shy;4Future&ldquo; &uuml;ber 12000 Unterschriften von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Sie wissen, dass die Fakten daf&uuml;r sprechen, dass die aktuellen Klimaver&auml;nderungen vom Menschen gemacht sind. Es bleibt aber nicht bei der &bdquo;Meinung&ldquo;, im Anhang werden wissenschaftlich belegbare Fakten und Forderungen aufgef&uuml;hrt. Insgesamt werden 21 Fakten zusammengetragen, um die Debatte wieder auf eine fundierte Grundlage zu stellen. Zwei Punkte scheinen dabei beachtenswert zu sein: Zum einen machen die Wissenschaftler deutlich, dass nicht nur der Klimawandel unsere Lebensgrundlagen gef&auml;hrdet, sondern auch die Zerst&ouml;rung der Biodiversit&auml;t. Die aktuelle Produktionsweise verbraucht und zerst&ouml;rt die biologische Vielfalt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schlagen vor, dass dem Verursacherprinzip Rechnung getragen werden muss. Im Rahmen des Kapitalismus soll eine CO2-Abgabe sozialvertr&auml;glich eingef&uuml;hrt werden. Das bedeutet, sie muss entweder durch Steuererleichterungen oder durch Barauszahlungen an die B&uuml;rger gegenfinanziert werden (Punkt 20). Greta hat es etwas deutlicher gesagt, wenn das System die Situation nicht &auml;ndern kann, dann muss also das System ge&auml;ndert werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5111\/innenpolitik\/10741\/Die-Sch%C3%BCler-haben-Recht.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Resolution des US-Senats zu Saudi-Arabien unterst&uuml;tzen<\/strong><br>\n&bdquo;DIE LINKE begr&uuml;&szlig;t die Entschlie&szlig;ung des US-Senats f&uuml;r ein Ende der milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzung Saudi-Arabiens im Jemen-Krieg. Die auf Initiative von US-Senator Bernie Sanders entstandene Resolution er&ouml;ffnet eine echte Friedensperspektive f&uuml;r den Jemen und verdient jeden erdenklichen Beistand, auch international&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Jetzt ist die Bundesregierung gefordert, den vorl&auml;ufigen Stopp deutscher Waffenexporte an Saudi-Arabien zu verstetigen und auf alle L&auml;nder, die am Jemen-Krieg beteiligt, sind auszuweiten. Die Bundesregierung muss zudem die Schlupfl&ouml;cher schlie&szlig;en, damit R&uuml;stungskonzerne wie Rheinmetall nicht l&auml;nger &uuml;ber Tochterfirmen in Sardinien und S&uuml;dafrika Waffen in Krisenl&auml;nder und Diktaturen wie Saudi-Arabien exportieren k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/resolution-des-us-senats-zu-saudi-arabien-unterstuetzen\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie McKinsey zu Auftr&auml;gen bei der Bundeswehr kam<\/strong><br>\nNach Capital-Recherchen war die Consultingfirma an mehr Projekten beteiligt als bisher bekannt &ndash; als Unterauftragnehmer und im Huckepack mit dem R&uuml;stungsdienstleister IABG. Auch eine kaum bekannte McKinsey-Tochter machte Gesch&auml;fte bei der Truppe<br>\nVon den vielen Beratungsfirmen, die in der Amtszeit von Ursula von der Leyen bei der Bundeswehr ein und aus gingen, galt McKinsey stets als besonders brisant. Von den &bdquo;Meckies&ldquo; holte die Verteidigungsministerin Mitte 2014 ihre R&uuml;stungsstaatssekret&auml;rin Katrin Suder, die zuvor als Partnerin bei der Consultingfirma das Gesch&auml;ft mit dem Staat in Deutschland geleitet hatte. In Suders Gefolge wechselten weitere McKinsey-Leute in den Bendlerblock. Weil in der F&uuml;hrungsebene des Ministeriums nun eine McKinsey-Fraktion &uuml;ber Millionenbudgets f&uuml;r externe Berater mitentschied, waren Auftr&auml;ge an deren ehemaligen Arbeitgeber politisch extrem sensibel. Folgt man der offiziellen Darstellung des Ministeriums &ndash; auch gegen&uuml;ber dem Bundestag &ndash;, hat McKinsey seit 2014 insgesamt nur eine Handvoll Auftr&auml;ge bei der Bundeswehr erhalten.<br>\nRecherchen von Capital f&uuml;r die in der kommenden Woche erscheinende Ausgabe belegen dagegen, dass die Beratungsfirma an deutlich mehr Projekten bei der Bundeswehr beteiligt gewesen ist als bislang angegeben &ndash; h&auml;ufig &uuml;ber Unterauftr&auml;ge, die McKinsey von anderen Firmen wie dem R&uuml;stungsdienstleister IABG erhielt. In allen F&auml;llen erfolgte die Beauftragung ohne &ouml;ffentliche Ausschreibung. Dar&uuml;ber hinaus mischte auch eine McKinsey-Tochter, an der die Consultingfirma und Lufthansa Technik mit jeweils 50 Prozent beteiligt sind, bei zwei Beratungsprojekten mit. Ministerin von der Leyen k&ouml;nnten diese Erkenntnisse noch st&auml;rker unter Beschuss bringen. Im Mittelpunkt des k&uuml;rzlich eingesetzten Untersuchungsausschusses des Bundestags zur sogenannten Berateraff&auml;re steht die rechtswidrige Vergabe von Millionenauftr&auml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/wie-mckinsey-zu-auftraegen-bei-der-bundeswehr-kam\">Capital<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lohn f&uuml;r Lebensleistung<\/strong><br>\nRenten h&auml;ngen in Deutschland per se nicht von der Bed&uuml;rftigkeit ab. Denn Altersbez&uuml;ge sind auf Individuen und nicht auf Haushalte bezogen. Das ist richtig &ndash; und muss so bleiben. [&hellip;]<br>\nDie momentane Debatte um die neue Grundrente reibt sich an der Frage, ob zun&auml;chst die Bed&uuml;rftigkeit ihrer Empf&auml;ngerinnen und Empf&auml;nger gepr&uuml;ft werden soll. Die Fronten innerhalb der Koalition scheinen in der Frage verh&auml;rtet. Dabei m&uuml;ssen wir feststellen: Renten sind in Deutschland per se nicht bed&uuml;rftigkeitsabh&auml;ngig. Denn Altersbez&uuml;ge sind grunds&auml;tzlich auf Individuen und nicht auf Haushalte bezogene Zahlungen. Die einzelne Arbeitnehmerin und der einzelne Arbeitnehmer erbringen w&auml;hrend des Berufslebens Leistungen und erhalten daf&uuml;r Lohn auch im Alter.<br>\nDas sehen wir im &Uuml;brigen auch bei der sogenannten neuen M&uuml;tterrente, die seit M&auml;rz 2019 allen Frauen zukommt, deren Kinder vor 1992 geboren wurden. Renten beziehen sich auf Leistung und nicht auf Bed&uuml;rftigkeit. Nun aber wird genau dieses Prinzip der deutschen Rentenpolitik in Frage gestellt. Das ist ungerecht und r&uuml;ckw&auml;rtsgewandt. Denn die Bed&uuml;rftigkeits&uuml;berpr&uuml;fung macht aus einem individuellen, aus Erwerbsarbeit, Kindererziehungs- und Pflegezeiten entstandenen Anspruch eine auf das Haushaltseinkommen bezogene milde Gabe. Sie verweigert Frauen ihr St&uuml;ck eigenes Leben und macht sie abh&auml;ngig von ihrem Ehemann, der Heiratsmarkt lohnt sich wieder mehr als der Arbeitsmarkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++e50d4e80-4649-11e9-96e6-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Terminservice- und Versorgungsgesetz: Den Preis zahlen die gesetzlich Versicherten<\/strong><br>\nZum Beschluss des TSVG sagt Annelie Buntenbach, Mitglied des DGB-Bundesvorstands, in Berlin:<br>\n&bdquo;Jens Spahns Zuversicht in die eigenen alchemistischen F&auml;higkeiten sind bemerkenswert: Er hofft mit mehr Geld an die niedergelassenen &Auml;rzte, mehr Zeit f&uuml;r Patienten zu erschaffen. Damit entlarvt er die Fehlanreize im Gesundheitswesen: Nicht die Frage des Patientenwohls und einer guten Versorgungsqualit&auml;t steht im Vordergrund, sondern die Frage, wo das meiste Geld hinflie&szlig;t und die gr&ouml;&szlig;ten Renditen zu erzielen sind. Den Preis daf&uuml;r zahlen die gesetzlich Krankenversicherten gleich doppelt: Als Patienten, die den Marktgegebenheiten ausgeliefert sind und als Beitragszahler, die das alles auch noch bezahlen m&uuml;ssen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++8480f566-4654-11e9-8da2-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kalkulierter Notstand: Branche warnt vor Krise im Pflegebereich<\/strong><br>\nEs herrscht Mangel an allen Orten. In Krankenh&auml;usern fehlen mehr als 100.000 Vollzeitstellen. Diese L&uuml;cke sei &raquo;keine unvermeidbare quasi naturw&uuml;chsig entstandene Situation, sondern vor allem durch Regelungen der Krankenhausfinanzierung hervorgerufen, die Krankenh&auml;user zu Kostensenkungen zwangen und dadurch einen starken Anreiz zum Stellenabbau insbesondere im Pflegedienst setzten&laquo;, hei&szlig;t es in einer Studie der &shy;Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Im internationalen Vergleich ist der Personalschl&uuml;ssel in Deutschland am schlechtesten &ndash; 13 Patienten kommen hier auf eine Pflegefachkraft. In den Niederlanden seien es nur 8,6.<br>\nDie Bundesregierung h&auml;lt am Lohndumping fest. Billige Arbeitskr&auml;fte werden aus dem Ausland angeworben: Die Zahl der Fachkr&auml;fte f&uuml;r Gesundheits- und Krankenpflege ist zuletzt auf fast das Sechsfache gestiegen: von knapp 1.500 im Jahr 2012 auf rund 8.800 im Jahr 2017.<br>\nZu guter Letzt soll das ganze auch noch teurer werden: F&uuml;r zus&auml;tzlich ben&ouml;tigte Pflegekr&auml;fte, die auch besser bezahlt werden m&uuml;ssten, w&uuml;rden k&uuml;nftig Mehrkosten anfallen, sagte Spahn am Donnerstag beim Deutschen Pflegetag in Berlin. Zu sagen, davon komme nichts bei den Eigenanteilen an, w&auml;re unrealistisch und bringe nur Entt&auml;uschung &ndash; ein ehrliches Wort des Ministers.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/351020.kalkulierter-notstand.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Klinikum entlastet seine Mitarbeiter mit einzigartigem Tarifvertrag<\/strong><br>\nDieser Tarifvertrag d&uuml;rfte deutschlandweit einmalig bei einem kommunalen Krankenhaus sein und als Vorbild dienen: Es geht nicht um Entgelte, sondern um den Schutz der Mitarbeiter vor &Uuml;berlastung.<br>\nEine spektakul&auml;re Einigung hat es beim Klinikum in Brandenburg an der Havel nach einem mehr als ein Jahr w&auml;hrenden Ringen der Tarifparteien gegeben.<br>\n&bdquo;Mit diesem Tarifvertrag wollen wir deutschlandweit Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r eine faire, aufgabengerechte und auch nachpr&uuml;fbare Personalausstattung im Pflege- und Funktionsdienst setzen&ldquo;, erkl&auml;ren nun Gewerkschaftssekret&auml;rin Heike Spies und Klinikumsgesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Gabriele Wolter gemeinsam.<br>\nBei diesem Tarifvertrag geht es nicht um die Entgelte f&uuml;r die Besch&auml;ftigten, sondern um die Arbeitsbedingungen. Patientenzahlen und Arbeitsdichte nehmen st&auml;ndig zu, die durchschnittliche Verweildauer der Kranken liegt bei f&uuml;nf Tagen. Mehr als 26.000 Patienten teilen sich &uuml;bers Jahr die 490 Betten. Hinzu kommen zahlreiche ambulante Patienten.<br>\nKrankenhaus muss 80 Pflegekr&auml;fte neu rekrutieren<br>\nEntlastung beziehungsweise Schutz vor &Uuml;berlastung f&uuml;r die Mitarbeiter funktioniert nur &uuml;ber mehr Stellen. Deshalb soll in den kommenden knapp zwei Jahren die Zahl der examinierten Pflegekr&auml;fte am Klinikumum 80 auf dann 321 Vollzeitstellen wachsen. Das ist ambitioniert und mit einer Personaloffensive verbunden.<br>\nBeispielsweise wurde vereinbart, dass k&uuml;nftig jede Normalpflegestation mit 36 Betten eine Sollbesetzung von vier examinierten Pflegekr&auml;ften plus Stationsleitung wochentags in der Fr&uuml;h- und Sp&auml;tschicht aufweist. Ab dem Jahr 2021 werden es f&uuml;nf Pflegekr&auml;fte plus Leitung sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maz-online.de\/Lokales\/Brandenburg-Havel\/Tarifvertrag-zur-Entlastung-am-Klinikum%20\">M&auml;rkische Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dieser Tarifvertrag ist wirklich ein Dammbruch und sollte von den Betriebsr&auml;ten anderer Kliniken als Vorbild f&uuml;r anstehende eigene Verhandlungen herangezogen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Auf dem Weg in den digitalen Kapitalismus?<\/strong><br>\nVernichtet die Digitalisierung Arbeitspl&auml;tze? Brauchen wir eine Maschinensteuer? Hinter solcherlei Behauptungen stehen Vorstellungen von &Ouml;konomie und Arbeit, die sich schon in der Vergangenheit als irref&uuml;hrend erwiesen haben.<br>\nHinsichtlich der Auswirkungen der Digitalisierung von Wirtschaft und Arbeit sehen wir aktuell zwei ganz unterschiedliche Diskurse: einen der Soziologen und einen der &Ouml;konomen. Der &ouml;konomische Diskurs ist dabei in den Hintergrund getreten. Gleichwohl ist der breite Einsatz digitalisierter Datenverarbeitung eingebettet in mikro&ouml;konomische Kalk&uuml;le, deren Umsetzung wiederum von makro&ouml;konomischen Bedingungen abh&auml;ngig ist. Digitalisierung l&auml;sst sich daher ohne eine genaue Kenntnis der derzeitigen wirtschaftlichen Konstellation nicht verstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/auf-dem-weg-in-den-digitalen-kapitalismus--2280.html%20\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fusion der Leichtgewichte<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank und die Commerzbank befinden sich in Sondierungsgespr&auml;chen &uuml;ber eine Fusion, um ihren weiteren internationalen Einflussverlust zu verhindern. Berichten zufolge dringt insbesondere Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) auf einen Zusammenschluss und erwartet eine Entscheidung in den n&auml;chsten Wochen. Es handle sich um die letzte Chance, den deutschen Gro&szlig;bankensektor zu konsolidieren, hei&szlig;t es; scheitere er, dann k&ouml;nne die Commerzbank von einem ausw&auml;rtigen K&auml;ufer &uuml;bernommen werden. Au&szlig;erdem drohten die beiden Geldh&auml;user bei einer etwaigen neuen Kriseneskalation in eine dramatische Schieflage zu geraten, urteilen Beobachter. Tats&auml;chlich haben sich beide Banken von den Schocks der Weltfinanzkrise nie so recht erholt. Ihnen fehlt das notwendige Kapital, um wichtige Reformen sowie die erforderlichen Ma&szlig;nahmen zur Digitalisierung einzuleiten. Die Deutsche Bank hat sich zuletzt aus einer Reihe von Auslandsm&auml;rkten zur&uuml;ckgezogen, etwa aus Polen und aus Portugal. Wegen undurchsichtiger Gesch&auml;fte in Estland ger&auml;t sie nun auch in den USA unter Druck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7886\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein Paradigmenwechsel in der deutschen Europapolitik k&uuml;ndigt sich an<\/strong><br>\nJenseits des Superstaats: Annegret Kramp-Karrenbauer will Europa machtpolitisch neu aufstellen.<br>\nEuropa als permanente Baustelle, das europ&auml;ische Haus als Leitvision: Der EU-Diskurs der letzten Jahrzehnte war getrieben von der f&ouml;deralistischen Idee, die auf die &laquo;Vereinigten Staaten von Europa&raquo; abzielte. Am gl&uuml;cklichen Ende w&uuml;rden die heutigen Staaten zwar nicht g&auml;nzlich verschwinden, aber &uuml;berw&ouml;lbt werden von einem europ&auml;ischen Superstaat.<br>\nWas die Proeurop&auml;er in ihren Schattierungen unterschied, war nicht die Vision, sondern nur die Radikalit&auml;t, mit der diese verfolgt wurde. Die einen wollten das Projekt schneller vorantreiben und die EU-Institutionen in Br&uuml;ssel m&ouml;glichst bald umgestalten nach dem Vorbild staatlicher Einrichtungen: die Kommission zur Regierung und das Parlament zum Gesetzgeber und Kontrollorgan. Die Einf&uuml;hrung des Euro schien eine solche Entwicklung unabwendbar zu machen &mdash; nur ein staats&auml;hnliches, &uuml;ber Souver&auml;nit&auml;t verf&uuml;gendes Gebilde k&ouml;nne die W&auml;hrung dauerhaft stabilisieren.<br>\nDiesem traditionellen Europa-Diskurs hat die neue CDU-Vorsitzende in einem Europa-Manifest jetzt einen ganz anderen Zugriff und Ton entgegengesetzt (&laquo;Europa richtig machen&raquo;). F&uuml;r Annegret Kramp-Karrenbauer, die sich als Merkel-Nachfolgerin auch f&uuml;r das Kanzleramt positioniert, kommt der Druck, Europa umzubauen, nicht mehr aus der Fragilit&auml;t der Institutionen, sondern aus der ver&auml;nderten Weltlage. Die Frage ist, ob Europa den Willen dazu hat, &laquo;die Regeln des k&uuml;nftigen globalen Zusammenlebens selbst aktiv&raquo; mitzugestalten, oder akzeptiert, zum Spielball im neuen Wettbewerb der Grossm&auml;chte zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/kolumnen\/ein-paradigmenwechsel-in-der-deutschen-europapolitik-kuendigt-sich-an-ld.1467030\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ein Flugzeugtr&auml;ger f&uuml;r die &bdquo;Friedensmacht&ldquo; Europa: Vorbereitungen auf den Gro&szlig;machtkrieg gegen China?<\/strong><br>\nDie CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer und Kanzlerin Merkel sprechen sich f&uuml;r den Bau eines deutsch-franz&ouml;sischen Flugzeugtr&auml;gers aus. Dieses Mammutprojekt markiert einen milit&auml;rischen Paradigmenwechsel weg vom &bdquo;War on Terror&ldquo; hin zu zuk&uuml;nftigen Gro&szlig;machtkriegen gegen Russland &ndash; und vor allem China. Die Vorstellung eines Flugzeugtr&auml;gers unter deutscher Flagge mag befremdlich anmuten. Doch die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer, sowie Kanzlerin Merkel fordern nun, in Kooperation mit Frankreich die Durchsetzung dieses mehr als zweifelhaften Projekts.<br>\n&bdquo;Bereits jetzt arbeiten Deutschland und Frankreich gemeinsam am Projekt eines europ&auml;ischen Kampfflugzeugs&ldquo;, argumentiert Kramp-Karrenbauer in ihrem Konzept f&uuml;r eine EU-Reform. &bdquo;Im n&auml;chsten Schritt k&ouml;nnten wir mit dem symbolischen Projekt des Baus eines gemeinsamen europ&auml;ischen Flugzeugtr&auml;gers beginnen&ldquo;, so AKK weiter. Ziel des Projekts sei es, der globalen Rolle der EU &bdquo;als Sicherheits- und Friedensmacht Ausdruck zu verleihen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2019-03-14\/ein-flugzeugtraeger-fuer-die-friedensmacht-europa\/\">Justice Now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gr&uuml;n gewaschen<\/strong><br>\nWas Elektroautos f&uuml;r Umwelt und Besch&auml;ftigte bedeuten &ndash; und warum die Profitlogik eine L&ouml;sung verhindert<br>\nDie Bundesregierung preist das Elektroauto als Wunderwaffe an, um den Aussto&szlig; von CO2 und Stickoxiden zu senken. Der Hintergrund f&uuml;r diese Kampagne ist, dass die Weltklimakonferenz Druck erzeugt hat. Die Behauptung vom sauberen E-Auto ist allerdings nur auf den ersten Blick schl&uuml;ssig &ndash; es ist nicht das Auto, dass die Schadstoffe beim Fahren absondert. Nur: F&uuml;r die Klimabilanz kommt es nicht allein darauf an. [&hellip;]<br>\nDie Produktion einer 100-kg-Batterie setzt demnach bis zu 20 Tonnen CO2 frei. Verglichen mit einem Mittelklassewagen (8,5 Liter Benzin\/100 km) bedeutet dies eine Strecke von ca. 100000 Kilometern, welche das Elektroauto in der Klimabilanz beim Start hinterherhinkt.&ldquo; Best&auml;tigt wird dies in einer kleinen Brosch&uuml;re des Volkswagenkonzerns. Sie verbannt die Story von der guten CO2-Bilanz des Elektroautos ins M&auml;rchenbuch. Die Produktion eines Elektro-Golf verschlingt demnach etwa doppelt so viel CO2 wie die Produktion eines konventionellen Golf. Der wesentliche Grund ist die Produktion der Batterie. Vor allem die Aufbereitung der Rohstoffe f&uuml;r die Batterie und die Montage der Zellen sind Energiefresser. Nur wenn die gesamte Fertigung der Batterien &uuml;ber erneuerbare Energien erfolgen w&uuml;rde, w&uuml;rde sich die Bilanz verbessern. Davon kann heute noch nicht die Rede sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5111\/hintergrund\/10788\/Gr%C3%BCn-gewaschen.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Geheim gehaltener Haftbefehl gegen Amri-Komplizen Ben Ammar?<\/strong><br>\nWeihnachtsmarkt-Anschlag: Die Ermittlungsbeh&ouml;rden wissen mehr, als sie einr&auml;umen &ndash; Ein Bundesinnenminister mit fragw&uuml;rdigen Ausk&uuml;nften<br>\nWenn Bilel Ben Ammar, der Komplize von Anis Amri, nach Deutschland kommen w&uuml;rde, um vor den Abgeordneten des Untersuchungsausschusses als Zeuge auszusagen, w&uuml;rde er noch bei der Einreise verhaftet werden. Das soll ein Vertreter des Bundeskriminalamtes (BKA) gegen&uuml;ber Opfern des Anschlages vom Breitscheidplatz erkl&auml;rt haben. Eine bemerkenswerte Aussage, die nicht nur die Sicherheitsbeh&ouml;rden L&uuml;gen strafen w&uuml;rde, sondern Bundesinnenministers Horst Seehofer (CSU) gleich mit. Deren &ouml;ffentliche Ausk&uuml;nfte zur Causa Ben Ammar sind allem Anschein nach zweifelhaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Geheim-gehaltener-Haftbefehl-gegen-Amri-Komplizen-Ben-Ammar-4333967.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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