{"id":50163,"date":"2019-03-17T09:00:29","date_gmt":"2019-03-17T08:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50163"},"modified":"2019-03-15T09:42:42","modified_gmt":"2019-03-15T08:42:42","slug":"hinweise-der-woche-102","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50163","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50163#h01\">Die Sch&uuml;ler haben Recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50163#h02\">Italian PM Giuseppe Conte ignores US warnings and pushes for closer cooperation with China&rsquo;s belt and road plan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50163#h03\">Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50163#h04\">Das italienische B&uuml;rgergeld ist da<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50163#h05\">Waffen f&uuml;r die Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50163#h06\">Von der Leyen h&auml;lt Zahlen zu Beraterbudgets zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50163#h07\">Stellenabbau: Volkswagen will 7.000 Jobs streichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50163#h08\">Oliver B&auml;te verdient mehr als 10 Millionen Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50163#h09\">Starke Zuwanderung unterminiert die Situation der Schw&auml;chsten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50163#h10\">Klinikum entlastet seine Mitarbeiter mit einzigartigem Tarifvertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50163#h11\">Gr&uuml;ne und Gewerkschaften &ndash; Pl&ouml;tzlich Seite an Seite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50163#h12\">Die Anstalt vom 12. M&auml;rz 2019<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Sch&uuml;ler haben Recht<\/strong><br>\nWissenschaftler unterst&uuml;tzen &bdquo;Friday for future&ldquo;-Proteste<br>\nAngela Merkel schafft es, die &bdquo;schulschw&auml;nzenden&ldquo; Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler gleichzeitig zu verunglimpfen, sie seien eine &bdquo;Cyberbedrohung, gesteuert aus Russland&ldquo;, und gleichzeitig ihr Engagement zu bewundern.<br>\nUm Inhalte scheint es nicht zu gehen, sondern nur noch um Meinungen und wer die bessere Propaganda hat. Was aber wirklich passiert und was getan werden kann oder muss, um die Lebensgrundlage f&uuml;r die Menschheit auf der Erde auch f&uuml;r k&uuml;nftige Generationen sichern zu k&ouml;nnen, scheint keine Rolle mehr zu spielen. Wie erfrischend ehrlich und klar kommt dagegen der Aufruf deutschsprachiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daher, die sich inhaltlich hinter die demonstrierenden Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler stellen.<br>\nBis zum 12. M&auml;rz sammelten Klimaforscher unter dem Motto &bdquo;#Scientists&shy;4Future&ldquo; &uuml;ber 12000 Unterschriften von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Sie wissen, dass die Fakten daf&uuml;r sprechen, dass die aktuellen Klimaver&auml;nderungen vom Menschen gemacht sind. Es bleibt aber nicht bei der &bdquo;Meinung&ldquo;, im Anhang werden wissenschaftlich belegbare Fakten und Forderungen aufgef&uuml;hrt. Insgesamt werden 21 Fakten zusammengetragen, um die Debatte wieder auf eine fundierte Grundlage zu stellen. Zwei Punkte scheinen dabei beachtenswert zu sein: Zum einen machen die Wissenschaftler deutlich, dass nicht nur der Klimawandel unsere Lebensgrundlagen gef&auml;hrdet, sondern auch die Zerst&ouml;rung der Biodiversit&auml;t. Die aktuelle Produktionsweise verbraucht und zerst&ouml;rt die biologische Vielfalt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schlagen vor, dass dem Verursacherprinzip Rechnung getragen werden muss. Im Rahmen des Kapitalismus soll eine CO2-Abgabe sozialvertr&auml;glich eingef&uuml;hrt werden. Das bedeutet, sie muss entweder durch Steuererleichterungen oder durch Barauszahlungen an die B&uuml;rger gegenfinanziert werden (Punkt 20). Greta hat es etwas deutlicher gesagt, wenn das System die Situation nicht &auml;ndern kann, dann muss also das System ge&auml;ndert werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5111\/innenpolitik\/10741\/Die-Sch%C3%BCler-haben-Recht.htm\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Italian PM Giuseppe Conte ignores US warnings and pushes for closer cooperation with China&rsquo;s belt and road plan<\/strong>\n<ul>\n<li>US official says deal with Beijing could damage Italy&rsquo;s international standing<\/li>\n<li>Conte going down path forged by earlier Rome governments by giving Chinese companies more access to the port of Trieste and pushing energy sector collaboration<\/li>\n<\/ul>\n<p>Italian Prime Minister Giuseppe Conte has overruled the foreign ministry and joined right-wing Eurosceptics in his coalition cabinet in calling for closer cooperation with China&rsquo;s &ldquo;Belt and Road Initiative&rdquo;, sources told the South China Morning Post.<br>\nIn a move that Washington warned would damage Italy&rsquo;s standing with its neighbours, the Conte government is understood to be planning to give Chinese companies greater access to the port of Trieste &ndash; one of the region&rsquo;s busiest, with access to the Mediterranean &ndash; as well as further cooperation between the leading electricity providers of both countries.<br>\nWhite House National Security Council spokesman Garrett Marquis said the belt and road scheme was unlikely to help Italy economically and could significantly damage the country&rsquo;s international image.<br>\nChinese President Xi Jinping is expected to visit Italy from March 22-24, during which time Rome and Beijing would look to agree a framework deal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/diplomacy\/article\/3001150\/italian-pm-giuseppe-conte-ignores-us-warnings-and-pushes\">SCMP<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Marco Polo is back in China &ndash; again<\/strong><br>\nAll roads seem to lead to Rome as Italy expresses its love for China&rsquo;s Belt and Road Initiative<br>\nPresident Xi Jinping is due to arrive in Italy for an official visit on March 22. The top theme of discussion will be the New Silk Road, or the Belt and Road Initiative (BRI).<br>\nA day earlier, in Brussels, the EU is to debate a common strategy related to Chinese investments in Europe.<br>\nA substantial part of the EU is already linked de facto with BRI. That includes Greece, Portugal, 11 EU nations belonging to the 16+1 group of China plus Central and Eastern Europe and, for all practical purposes, Italy. [&hellip;]<br>\nWashington can build no case lecturing Italians that a BRI link undermines the US side in the trade war &ndash; considering that some sort of Xi-Trump deal may be imminent anyway. Brussels for its part is already deeply divided, especially because of France.<br>\nGerman business knows that China is the present and future market of choice; besides, one of the top terminals of the New Silk Road is Duisburg, in the Ruhr valley. [&hellip;]<br>\nEssentially, it&rsquo;s all about Italy &ndash; the number three European nation on naval trade &ndash; configured as the top southern European terminal for BRI; the entry door for connectivity routes from east and south while also serving, in a cost-effective manner, scores of destinations west and north.<br>\nAbsolutely key in the project is the current revamping of the port of Venice &ndash; channeling supply lines from China via the Mediterranean towards Austria, Germany, Switzerland, Slovenia and Hungary. Venice is being configured as an alternative superport to Rotterdam and Hamburg &ndash; which are also BRI-linked. I called it the Battle of the Superports.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.asiatimes.com\/2019\/03\/article\/marco-polo-is-back-in-china-again\/\">Pepe Escobar in der Asia Times<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Eine spannende Debatte, die seltsamerweise in den deutschen Medien komplett ignoriert wird.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Die &raquo;Neue Seidenstra&szlig;e&laquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r eine Billion Dollar baut Volksrepublik China seine Handelswege nach Europa aus. Mit dem Megaprojekt verfolgt Beijing drei konkrete Ziele.<br>\nDer ehemalige stellvertretende Direktor der chinesischen Steuerbeh&ouml;rde Xu Shanda legte dem Handelsministerium 2009 einen Vorschlag mit dem Titel &raquo;Der chinesische Marshallplan&laquo; vor. Bei diesem Plan handelte es sich um die &raquo;Belt and Road Initiative&laquo; (BRI) oder auch, in Anlehnung an den historischen Handelsweg, die &raquo;neue Seidenstra&szlig;e&laquo;. Mit dem Namen, den Xu Shanda dem Plan gegeben hat, sollte das wirkliche Ausma&szlig; der BRI ersichtlich werden. Genau wie das Bretton-Woods-System oder eben auch der Marshallplan die Vormachtstellung der USA sicherte und die Basis f&uuml;r den Welthandel und die Wechselkurse schaffte, ist die BRI Chinas Plan, um Asien, Afrika und Europa wirtschaftlich an sich zu binden.<br>\nMit der BRI versucht die Volksrepublik, seine Handelswege nach Europa und Afrika auszubauen. Die Grundidee des Projekts ist simpel: schnellere Handelswege und Wachstum durch Infrastrukturinvestitionen, allerdings nicht nur im eigenen Land. Die neue Seidenstra&szlig;e soll ein interkontinentales Handels- und Infrastrukturnetz sein, das auf dem Gebiet der historischen Seidenstra&szlig;e 64 L&auml;nder Asiens, Afrikas und Europas, 62 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung und 35 Prozent der Weltwirtschaft auf dem Land- und Seeweg verbindet.<br>\nBeijing m&ouml;chte mit der BRI &Uuml;berkapazit&auml;ten im eigenen Land abbauen. Das bedeutet: Chinas Wirtschaft ist inzwischen viel zu gro&szlig;, um nur durch die Nachfrage im eigenen Land ausgelastet zu sein. Sie braucht Auftr&auml;ge von au&szlig;en. Au&szlig;erdem m&ouml;chte die Regierung in Beijing eine regionale, aber auch globalen F&uuml;hrungsrolle einnehmen und instabile Nachbarstaaten, aber auch eigene Unruheprovinzen wie die Region Xinjiang befrieden.<br>\nMit diesem Jahrhundertprojekt schl&auml;gt China also gleich drei Fliegen mit einer Klappe. Praktisch, aber nicht besonders billig, da der Preis eine Billion Dollar &uuml;bersteigt. Daher wurde eigens f&uuml;r die neue Seidenstra&szlig;e der Seidenstra&szlig;en-Fonds und die Asiatische Infrastrukturinvestmentbank (AIIB) ins Leben gerufen, eine neu gegr&uuml;ndete Entwicklungsbank. &Uuml;ber diese Institute werden dann Kredite zu sehr niedrigen Zinsen an L&auml;nder vergeben, die &uuml;berhaupt keine Chance h&auml;tten, sich unter diesen Bedingungen Geld an den Kapitalm&auml;rkten zu leihen und es in die Infrastruktur ihres Landes zu investieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/350716.handel-die-neue-seidenstra%C3%9Fe.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Venezuela<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>China offers to help Venezuela fix its power grid<\/strong><br>\nChina has offered to help Venezuela restore its failed power grid, while backing President Nicolas Maduro&rsquo;s claim that nearly a week of blackouts were caused by sabotage.<br>\n&ldquo;China is willing to provide assistance and technical support for recovery of the power system,&rdquo; Foreign Ministry spokesperson Lu Kang told reporters in Beijing on Wednesday.<br>\n&ldquo;We are concerned that the accident was caused by a cyberattack on the Venezuelan power supply system,&rdquo; Lu said. &ldquo;We hope that the Venezuelan side will find out the cause of the accident as soon as possible and restore normal power supply and social order.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asia.nikkei.com\/Politics\/International-relations\/China-offers-to-help-Venezuela-fix-its-power-grid\">Nikkei Asian Review<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Technische Hilfe f&uuml;r &bdquo;Amerikas Hinterhof&ldquo;. Die geostrategischen Karten werden zur Zeit neu gemischt und der Westen verliert von Tag zu Tag seinen selbst aufgestellten moralischen Anspruch. W&auml;hrend die USA und eine von Deutschland angef&uuml;hrte EU die Faust ballen und mit Gewalt drohen, reicht China die helfende Hand.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>NYT&rsquo;s Expos&eacute; on the Lies About Burning Aid Trucks in Venezuela Shows How U.S. Government and Media Spread Pro-War Propaganda<\/strong><br>\nEVERY MAJOR U.S. WAR of the last several decades has begun the same way: the U.S. Government fabricates an inflammatory, emotionally provocative lie which large U.S. media outlets uncritically treat as truth while refusing at air questioning or dissent, thus inflaming primal anger against the country the U.S. wants to attack. That&rsquo;s how we got the Vietnam War (North Vietnam attacks U.S. ships in the Gulf of Tonkin); the Gulf War (Saddam ripped babies from incubators); and, of course, the war in Iraq (Saddam had WMDs and formed an alliance with Al Qaeda).<br>\nThis was exactly the tactic used on February 23, when the narrative shifted radically in favor of those U.S. officials who want regime change operations in Venezuela. That&rsquo;s because images were broadcast all over the world of trucks carrying humanitarian aid burning in Colombia on the Venezuela border. U.S. officials who have been agitating for a regime change war in Venezuela &ndash; Marco Rubio, John Bolton, Mike Pompeo, the head of USAid Mark Green &ndash; used Twitter to spread classic Fake News: they vehemently stated that the trucks were set on fire, on purpose, by President Nicolas Maduro&rsquo;s forces. [&hellip;]<br>\nOther media outlets endorsed the lie while at least avoiding what CNN did by personally vouching for it. &ldquo;Humanitarian aid destined for Venezuela was set on fire, seemingly by troops loyal to Mr Maduro,&rdquo; The Telegraph claimed. The BBC uncritically printed: &ldquo;There have also been reports of several aid trucks being burned &ndash; something Mr Guaid&oacute; said was a violation of the Geneva Convention.&rdquo;<br>\nThat lie &ndash; supported by incredibly powerful video images &ndash; changed everything. Ever since, that Maduro burned trucks filled with humanitarian aid was repeated over and over as proven fact on U.S. news outlets. Immediately after it was claimed, politicians who had been silent on the issue of Venezuela or even reluctant to support regime change began issuing statements now supportive of it. U.S. news stars and think tank luminaries who lack even a single critical brain cell when it comes to war-provoking claims from U.S. officials took a leading role in beating the war drums without spending even a single second to ask whether what they were being told were true:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2019\/03\/10\/nyts-expose-on-the-lies-about-burning-humanitarian-trucks-in-venezuela-shows-how-us-govt-and-media-spread-fake-news\/\">The Intercept<\/a>\n<p><strong>dazu: Footage Contradicts U.S. Claim That Maduro Burned Aid Convoy<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2019\/03\/10\/world\/americas\/venezuela-aid-fire-video.html\">New York Times<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das italienische B&uuml;rgergeld ist da<\/strong><br>\nGanz diskret hat die italienische F&uuml;nf-Sterne-Bewegung ein Wahlversprechen umgesetzt. Zu den Kritikern geh&ouml;ren Gewerkschafter, Wohlfahrtsverb&auml;nde und die Bisch&ouml;fe.<br>\nDie italienische Regierung erf&uuml;llt das wichtigste Versprechen aus dem Wahlkampf und f&uuml;hrt ein B&uuml;rgergeld ein. Statt Jubel schl&auml;gt der populistischen F&uuml;nf-Sterne-Partei von vielen Seiten eine Missbilligung ihrer sozialpolitischen Vorzeige-Ma&szlig;nahme entgegen. Unter den sch&auml;rfsten Kritikern des italienischen Grundeinkommens fallen Gewerkschafter, Wohlfahrtsverb&auml;nde und Italiens Bisch&ouml;fe auf. Wie auch die meisten &Ouml;konomen und Unternehmer sorgen sie sich, dass das staatliche Grundeinkommen die wirtschaftlichen Zukunftsperspektiven der Italiener nicht verbessern, sondern verschlechtern wird.<br>\nDie Premiere des B&uuml;rgergeldes ging in dieser Woche unerwartet diskret &uuml;ber die B&uuml;hne. Seit Mittwoch k&ouml;nnen die Italiener auf den Post&auml;mtern und bei den Steuerberatungen der Gewerkschaften ihre Antr&auml;ge auf ein staatliches Grundeinkommen stellen. Wer einen Anspruch auf die finanzielle Hilfe nachweisen kann, erh&auml;lt im April eine gelbe Debit-Karte, auf der dann ein monatliches Guthaben eingeht. Bed&uuml;rftige Single bekommen 780 &euro;, Familien mit zwei Kindern 1280 &euro;&hellip;. &laquo;Parasit&auml;re Haltung&raquo;<br>\n(&hellip;) Doch zur gleichen Stunde erhob sich aus der Bischofskonferenz der katholischen Kirche in Rom eine ungewohnt direkte Gegenstimme zu der Regierungsma&szlig;nahme. Vor dem zust&auml;ndigen Parlamentsausschuss wies Bruno Bignami, der in der italienischen Bischofskonferenz den Bereich Soziales und Arbeit leitet, auf die Gefahren des Grundeinkommens hin. Besonders beunruhige die Kirche, dass das B&uuml;rgergeld den Antrieb zur Arbeitssuche schw&auml;chen oder deren Empf&auml;nger dazu verleiten k&ouml;nne, Jobangebote mit einer nicht wesentlich h&ouml;heren Bezahlung abzulehnen. Die Bisch&ouml;fe sehen &laquo;ein enormes Risiko, dass Formen einer nicht nur passiven, sondern auch parasit&auml;ren Haltung gegen&uuml;ber dem Staat gef&ouml;rdert werden&raquo;, sagte Bignami.<br>\nItaliens Unternehmer warnen schon seit Monaten davor, dass sich das neue B&uuml;rgergeld besch&auml;ftigungspolitisch zu einem Bumerang entwickeln wird. Auch sie f&uuml;rchten, dass es das aktive Bem&uuml;hen um einen Job hemmt und zudem einen Boom der Schwarzarbeit ausl&ouml;st, die ohnehin eine gro&szlig;e Plage des italienischen Arbeitsmarkts ist. Die Regierung verleite die Menschen dazu, das Geld vom Staat zu kassieren und nebenher einer ungemeldeten Besch&auml;ftigung nachzugehen, sagen sie<br>\nGro&szlig;e Proteste<br>\nAuch Italiens Gewerkschaften gehen gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung auf die Barrikaden. Erstmals seit vier Jahren riefen die drei gro&szlig;en Gewerkschaftsb&uuml;nde im Februar wieder zu einer gemeinsamen Protestkundgebung auf. 200 000 Menschen forderten in Rom von der populistischen Koalition gezielte Wachstumsf&ouml;rderung zur Schaffung neuer Arbeitspl&auml;tze. &laquo;Jobs schafft man nicht mit Zauberei, sondern durch Investitionen&raquo;, sagte Annamaria Furlan, die Chefin der Gewerkschaft Cisl.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/italiens-regierung-fuehrt-buergergeld-ein-ld.1465569\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. B.:<\/strong> &ldquo;Die Bisch&ouml;fe sehen &laquo;ein enormes Risiko, dass Formen einer nicht nur passiven, sondern auch parasit&auml;ren Haltung gegen&uuml;ber dem Staat gef&ouml;rdert werden&raquo;, sagte Bignami.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Sind wir wieder soweit, dass sogar die Kirche die Armen und Schwachen als Parasiten bezeichnen? Das ist nun wirklich Nazijargon. Wenn sogar die katholische Kirche, die sich ja gerne als Besch&uuml;tzer der Unterdr&uuml;ckten inszeniert sowas ungestraft sagen darf, sagt das schon einiges &uuml;ber den Zustand unserer Gesellschaft aus.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Man kann &uuml;ber das B&uuml;rgergeld durchaus geteilter Meinung sein. Wenn aber die Kirchen und die Unternehmer zusammen dagegen Sturm laufen dann sollte man aufhorchen. Dann kann es wohl so falsch doch nicht sein. Frei nach August Bebel: Wenn deine Feinde dich loben, dann hast du etwas falsch gemacht.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> In deutschen Medien wird &ndash; wenn man sich &uuml;berhaupt mal dazu herabl&auml;sst, &uuml;ber Italien zu berichten &ndash; das B&uuml;rgergeld gerne als italienische Variante von Hartz IV bezeichnet. Doch das geht am Kern vorbei. Durch Hartz IV wurden die allermeisten Bed&uuml;rftigen schlechter gestellt. Durch das italienische B&uuml;rgergeld werden die allermeisten Bed&uuml;rftigen jedoch besser gestellt. Wer nur aus der Perspektive der Oberschicht argumentiert, wird diesen Unterschied nat&uuml;rlich nicht verstehen k&ouml;nnen. Und wer die Agenda hat, die italienische Hufeisenkoalition als populistisches &Uuml;bel zu brandmarken, hat nat&uuml;rlich auch kein Interesse an einer sachgem&auml;&szlig;en Berichterstattung, bei der der linke Teil der Koalition gut wegkommen w&uuml;rde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Waffen f&uuml;r die Welt<\/strong><br>\nDeutschland hat seine R&uuml;stungsausfuhr in den vergangenen f&uuml;nf Jahren gegen&uuml;ber dem vorigen F&uuml;nfjahreszeitraum um mehr als ein Achtel gesteigert und war damit der viertgr&ouml;&szlig;te Waffenexporteur der Welt. Dies geht aus aktuellen Zahlen des Forschungsinstituts SIPRI hervor. Die angebliche Friedensmacht EU nimmt demnach auf der Rangliste der gr&ouml;&szlig;ten R&uuml;stungsexporteure den zweiten Platz nach den USA ein &ndash; mit &uuml;ber einem Viertel aller Lieferungen weltweit. Die NATO-Staaten kommen demzufolge auf einen Anteil von fast zwei Drittel der globalen Ausfuhr von Kriegsger&auml;t &ndash; mehr als dreimal so viel wie Russland und dreizehnmal so viel wie China. Mehr als ein Siebtel aller Lieferungen geht nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate, die beiden L&auml;nder, die Iran zum Hauptfeind erkl&auml;rt haben und im Jemen einen Stellvertreterkrieg gegen Teheran f&uuml;hren. Dar&uuml;ber hinaus z&auml;hlen Staaten rings um die Volksrepublik, die teils gespannte Beziehungen zu Beijing haben, zu den gro&szlig;en Waffenk&auml;ufern der Welt. Auch sie werden insbesondere von westlichen M&auml;chten beliefert.<br>\n(&hellip;) Das westliche Kriegs- und R&uuml;stungsb&uuml;ndnis<br>\nLegen die SIPRI-Daten die f&uuml;hrende Rolle der USA und der EU bei der Belieferung der Welt mit Kriegsger&auml;t offen, so zeigen sie auch absolut dominierende Stellung des transatlantischen B&uuml;ndnisses: Die Waffenschmieden aus NATO-Mitgliedstaaten stehen f&uuml;r ann&auml;hernd zwei Drittel des globalen R&uuml;stungsexports &ndash; mehr als dreimal so viel wie Russland sowie ungef&auml;hr dreizehnmal so viel wie China.<br>\n(&hellip;) Top-Waffenk&auml;ufer<br>\nDie Waffenk&auml;ufer, die den globalen Anstieg der R&uuml;stungslieferungen und insbesondere den wachsenden Anteil der westlichen Staaten ma&szlig;geblich verantworten, sind arabische Staaten. Laut SIPRI nahmen etwa die deutschen R&uuml;stungsexporte in den Nahen und Mittleren Osten im vergangenen F&uuml;nfjahreszeitraum gegen&uuml;ber den Jahren von 2009 bis 2013 um 125 Prozent zu; damit ging ein Viertel der gesamten deutschen Waffenausfuhr in die Region, die f&uuml;r ihre politischen Spannungen und ihre Kriege ber&uuml;chtigt ist&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7885\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Von der Leyen h&auml;lt Zahlen zu Beraterbudgets zur&uuml;ck<\/strong><br>\nAls Matthias H&ouml;hn Mitte Februar eine Anfrage ans Verteidigungsministerium stellte, habe er &ndash; so sagt er &ndash; keine gro&szlig;en Hintergedanken gehabt. Kurz vor den ersten Vernehmungen im Untersuchungsausschuss rund um die Berateraff&auml;re wollte der Linken-Abgeordnete von Ursula von der Leyen wissen, &ldquo;wie viele Vertr&auml;ge mit welchem Auftragsvolumen seit 1. Januar 2014 mit externen Dritten f&uuml;r Beratungs- und Unterst&uuml;tzungsleistungen&rdquo; im Wehrressort geschlossen wurden.<br>\nEs geh&ouml;rt zu den Mysterien der Aff&auml;re, dass diese simple Frage trotz unz&auml;hliger Berichte, zahllosen Task Forces in Ursula von der Leyens Ministerium und ebenso h&auml;ufigen Auftritten ihrer Beamten im Bundestag bis heute offen ist. Anf&auml;nglich behauptete das Ministerium, man habe keinen genauen &Uuml;berblick, wie viele Berater zu welchen Budgets f&uuml;rs Ministerium t&auml;tig seien. Sp&auml;ter meldete man, dass es im Ministerium derzeit um die 100 und im Beschaffungsamt rund 250 seien.<br>\nAuf die Frage von H&ouml;hn gab sich das Ministerium &auml;hnlich ratlos. &ldquo;Im zur Verf&uuml;gung stehenden Zeitrahmen&rdquo;, schrieb Staatssekret&auml;r Thomas Silberhorn Ende Februar recht knapp an H&ouml;hn zur&uuml;ck, l&auml;gen &ldquo;trotz verwaltungsintensiver Ermittlungen&rdquo; im Haus keine &ldquo;abschlie&szlig;end belastbaren Daten&rdquo; &uuml;ber Zahl und Volumen der seit 2014 abgeschlossenen Vertr&auml;ge vor. Eine zentrale Erfassung der Projekte des Ressorts und seiner Unterbeh&ouml;rden gebe es demnach erst seit Ende vergangenen Jahres. (&hellip;)<br>\nDer Vorgang ist heikel, da die Antwort im besten Fall irref&uuml;hrend ist, m&ouml;glicherweise aber sogar vors&auml;tzlich falsch. So liegen nach SPIEGEL-Informationen im Ministerium sehr wohl Zahlen vor. In vertraulichen Vorlagen zur Vorbereitung der Antwort an H&ouml;hn findet sich sogar eine detaillierte Tabelle. Demnach wurden seit 2014 &ldquo;2219 Beratungs- und Unterst&uuml;tzungsvertr&auml;ge mit einem Gesamtvolumen von 662,3 Millionen Euro&rdquo; mit dem Ressort und seinen Unterbeh&ouml;rden geschlossen.<br>\nDie Liste ist detailliert und beruft sich auf eine &ldquo;abteilungs&uuml;bergreifende Abfrage&rdquo;. Demnach wurden 2014 exakt 60 Vertr&auml;ge f&uuml;r 18,05 Millionen Euro geschlossen. In den Folgejahren waren es 211 Auftr&auml;ge f&uuml;r 85,55 Millionen, danach 123 Projekte f&uuml;r 84,50. Ab 2017 dann steigen die Beratungs- und Unterst&uuml;tzungsleistungen stark an. So wurden laut der Liste zun&auml;chst 1105 Vertr&auml;ge mit einem Volumen von 272,85 und 2018 dann 720 Projekte f&uuml;r 201,32 Millionen Euro gestartet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ursula-von-der-leyen-ministerium-haelt-zahlen-zu-beraterbudgets-zurueck-a-1257051.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eine lange Liste von Unglaublichkeiten und Skandalen, von denen jeder einzelne zum R&uuml;cktritt f&uuml;hren m&uuml;&szlig;te, und UvdL wird immer noch nicht rausgeschmissen. Warum nicht?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die SPD k&ouml;nnte auch bei diesem Thema und der Personalie von der Leyen ein eigenst&auml;ndiges Profil zeigen. Aber nein, das SPD-Spitzenpersonal bleibt auch hierbei stumm bzw. lieber in der Koalition mit den Unionsparteien.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Wie McKinsey zu Auftr&auml;gen bei der Bundeswehr kam<\/strong><br>\nNach Capital-Recherchen war die Consultingfirma an mehr Projekten beteiligt als bisher bekannt &ndash; als Unterauftragnehmer und im Huckepack mit dem R&uuml;stungsdienstleister IABG. Auch eine kaum bekannte McKinsey-Tochter machte Gesch&auml;fte bei der Truppe<br>\nVon den vielen Beratungsfirmen, die in der Amtszeit von Ursula von der Leyen bei der Bundeswehr ein und aus gingen, galt McKinsey stets als besonders brisant. Von den &bdquo;Meckies&ldquo; holte die Verteidigungsministerin Mitte 2014 ihre R&uuml;stungsstaatssekret&auml;rin Katrin Suder, die zuvor als Partnerin bei der Consultingfirma das Gesch&auml;ft mit dem Staat in Deutschland geleitet hatte. In Suders Gefolge wechselten weitere McKinsey-Leute in den Bendlerblock. Weil in der F&uuml;hrungsebene des Ministeriums nun eine McKinsey-Fraktion &uuml;ber Millionenbudgets f&uuml;r externe Berater mitentschied, waren Auftr&auml;ge an deren ehemaligen Arbeitgeber politisch extrem sensibel. Folgt man der offiziellen Darstellung des Ministeriums &ndash; auch gegen&uuml;ber dem Bundestag &ndash;, hat McKinsey seit 2014 insgesamt nur eine Handvoll Auftr&auml;ge bei der Bundeswehr erhalten.<br>\nRecherchen von Capital f&uuml;r die in der kommenden Woche erscheinende Ausgabe belegen dagegen, dass die Beratungsfirma an deutlich mehr Projekten bei der Bundeswehr beteiligt gewesen ist als bislang angegeben &ndash; h&auml;ufig &uuml;ber Unterauftr&auml;ge, die McKinsey von anderen Firmen wie dem R&uuml;stungsdienstleister IABG erhielt. In allen F&auml;llen erfolgte die Beauftragung ohne &ouml;ffentliche Ausschreibung. Dar&uuml;ber hinaus mischte auch eine McKinsey-Tochter, an der die Consultingfirma und Lufthansa Technik mit jeweils 50 Prozent beteiligt sind, bei zwei Beratungsprojekten mit. Ministerin von der Leyen k&ouml;nnten diese Erkenntnisse noch st&auml;rker unter Beschuss bringen. Im Mittelpunkt des k&uuml;rzlich eingesetzten Untersuchungsausschusses des Bundestags zur sogenannten Berateraff&auml;re steht die rechtswidrige Vergabe von Millionenauftr&auml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/wie-mckinsey-zu-auftraegen-bei-der-bundeswehr-kam\">Capital<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Stellenabbau: Volkswagen will 7.000 Jobs streichen<\/strong><br>\nDer Volkswagen-Konzern will bei seiner Kernmarke VW Pkw in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren 5.000 bis 7.000 Angestellte entlassen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Wolfsburg mit.<br>\nIn den kommenden drei Jahren rechnet der f&uuml;rs Tagesgesch&auml;ft zust&auml;ndige Manager Ralf Brandst&auml;tter bei den wegfallenden Stellen insgesamt sogar mit rund 11.000 Arbeitspl&auml;tzen. Bereits 2016 hatte Volkswagen Kostensenkungen bis 2020 um 3,7 Milliarden Euro festgelegt. Weltweit hatte das Unternehmen daf&uuml;r die Streichung von 30.000 Stellen beschlossen, 23.000 davon in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/350956.stellenabbau-volkswagen-will-7-000-jobs-streichen.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das wird im Zuge der Umstellung auf Elektroantrieb, durch Digitalisierung und Rationalisierung in der Produktion nicht nur bei VW so geschehen. Es stellt sich nur die Frage, wozu dann verst&auml;rkte Zuwanderung von &bdquo;Fachkr&auml;ften&ldquo; gefordert wird? Bei den Mitarbeitern aus der Automobilindustrie d&uuml;rfte es sich sicher mehrheitlich um qualifizierte Fachkr&auml;fte handeln. Hier dr&auml;ngt sich doch der Verdacht auf, dass die Forderung der Industrie nach &bdquo;offenen Grenzen&ldquo; allein dem Zweck dient, die L&ouml;hne nach unten zu dr&uuml;cken.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es muss doch inzwischen dem Verbohrtesten klar werden, dass Firmengewinne weder Voraussetzung f&uuml;r Einstellungen sind noch (automatisch) neue Stellen zur Folge haben. &ldquo;Die Gewinne von heute sind die Investitionen von morgen und die Arbeitspl&auml;tze von &uuml;bermorgen&rdquo; &ndash; totaler Unsinn, und oft gilt sogar das genaue Gegenteil. VW hat in den 2000er Jahren zwischen ca. 1 und 5 Milliarden Euro Gewinn ausgewiesen (und problemlos &uuml;berlebt), seit 2010 aber durchg&auml;ngig Gewinne zwischen 5 und 22 (!!) Milliarden Euro gehabt, zuletzt 2018 satte 11 Milliarden Euro. (Einzige Ausnahme war 2015 mit 1 Milliarde Euro Verlust.) Die logische Folge: Sparprogramm und massenhafter Stellenabbau, damit die Gewinne steigen. (Die Begr&uuml;ndung mit dem Umstieg in die E-Mobilit&auml;t ist Bl&ouml;dsinn, weil VW die 5 Milliarden Euro j&auml;hrlich bequem aus dem Cashflow zahlen k&ouml;nnte und trotzdem einen Gewinn erwirtschaften w&uuml;rde.) Die Konzerne haben viel zu viel und die Angestellten zu wenig Geld, und nur eine h&ouml;here Nachfrage f&uuml;hrt zu mehr Arbeitspl&auml;tzen. Wenn man zynisch ist, k&ouml;nnte man die Meldung positiv sehen: 7.000 Arbeitskr&auml;fte verf&uuml;gbar auf dem vom Fachkr&auml;ftemangel geplagten deutschen Arbeitsmarkt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Oliver B&auml;te verdient mehr als 10 Millionen Euro<\/strong><br>\nDie Allianz ist eine solide Gewinnmaschine. Der operative Gewinn betrug im vergangenen Jahr 11,5 Milliarden Euro, ein neuer Rekord in der 129 Jahre w&auml;hrenden Geschichte des M&uuml;nchner Versicherers. Vorstandschef Oliver B&auml;te zeigte sich vor drei Wochen zur Bilanzvorlage sehr zufrieden: &bdquo;Wir haben den h&ouml;chsten Jahres&uuml;berschuss der letzten zehn Jahre erzielt, trotz eines sehr volatilen Marktumfelds besonders im vierten Quartal.&ldquo;<br>\nB&auml;te selbst verdient an dem Erfolg ebenfalls pr&auml;chtig, wie dem am Freitag vorgelegten Gesch&auml;ftsbericht zu entnehmen ist. Dank eines Millionen-Bonus kommt der 54 Jahre alte Manager auf ein Sal&auml;r von 10,33 Millionen Euro, mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Der Grund: Bei der Allianz wurden Ende 2018 die variablen Verg&uuml;tungen f&auml;llig, die sich auf die Erfolge der vorangegangenen drei Jahre beziehen.<br>\nB&auml;te wurde dabei ein Bonus von 4,83 Millionen Euro zugesprochen. Dabei legte das Aufsichtsgremium um B&auml;tes Amtsvorg&auml;nger Michael Diekmann gegen&uuml;ber der urspr&uuml;nglichen Zusage 10 Prozent f&uuml;r alle Allianz-Vorst&auml;nde drauf, um &bdquo;die nachhaltige Teamleistung des Vorstands&ldquo; zu belohnen, wie es im Gesch&auml;ftsbericht hei&szlig;t.<br>\nMit seiner Verg&uuml;tung geh&ouml;rt B&auml;te in den Kreis der am besten verdienenden Vorstandsvorsitzenden der Dax-Konzerne. Dem Spitzenreiter des Vorjahres, SAP-Chef Bill McDermott, sind dieses Mal weniger als 10 Millionen Euro zugeflossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/allianz-chef-baete-verdient-mehr-als-10-millionen-euro-16079150.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Unversch&auml;mt ist nicht nur das Irrsinnsgehalt f&uuml;r den Vorstandsvorsitzenden B&auml;te, sondern noch viel mehr der extrem hohe Gewinn auf Kosten auch der Kunden, denen z. B. die Ertr&auml;ge aus der Lebensversicherung gek&uuml;rzt werden. 11,5 Milliarden Euro operativer Gewinn, eine Dividendenerh&ouml;hung um 12,5 Prozent und eine Aktienr&uuml;ckkaufprogramm &uuml;ber 1,5 Milliarden Euro: das Geld ist also da, kommt aber weder den Angestellten noch den Kunden, sondern vor allen den Aktion&auml;ren zugute.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Starke Zuwanderung unterminiert die Situation der Schw&auml;chsten<\/strong><br>\nEr ist Vordenker der linken &bdquo;Aufstehen&ldquo;-Bewegung &ndash; und Bef&uuml;rworter des Nationalstaates. Im Interview sagt Andreas N&ouml;lke, warum er einen &bdquo;europ&auml;ischen Superstaat&ldquo; ablehnt und irregul&auml;re Migration als Problem sieht.<br>\nWELT: Herr N&ouml;lke, Sie machen sich als linker Frankfurter Politikprofessor f&uuml;r den Nationalstaat stark. Warum das denn?<br>\nAndreas N&ouml;lke: Das ist tats&auml;chlich f&uuml;r Linke etwas ungew&ouml;hnlich, mehrheitlich wollen sie den Nationalstaat &uuml;berwinden. Ich will das mittelfristig nicht, weil wichtige Funktionen sich im Moment am besten auf Ebene des Nationalstaats realisieren lassen. Die Demokratie, der Sozialstaat und der Rechtsstaat funktionieren im Nationalstaat besser als in der EU. Insofern halte ich Bestrebungen innerhalb der Linken, zu einem europ&auml;ischen Superstaat und dann zum Weltstaat zu gelangen, f&uuml;r nicht angemessen.<br>\nWELT: Sie sch&auml;tzen also die Funktionen des Nationalstaats &ndash; aber aus anderen Gr&uuml;nden als die Rechten?<br>\nN&ouml;lke: In der Tat gibt es unterschiedliche Motivationen, den Nationalstaat hochzuhalten. Mir geht es nicht um die &Uuml;berh&ouml;hung der deutschen Kultur. Aber der Nationalstaat hat als Sozialstaat die Mittel zur Verbesserung der Lage der Benachteiligten, und er ist die weiterhin wichtigste Instanz zum Schutz von deren Freiheit und Sicherheit. &hellip;.<br>\nWELT: Unter den vier Grundfreiheiten ist ja vor allem die unbegrenzte Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit in der EU umstritten. Ist dieses Recht auf Mobilit&auml;t f&uuml;r Europ&auml;er sowie die Akzeptanz irregul&auml;rer Migration nicht links?<br>\nN&ouml;lke: Aus meiner Sicht: Nein. Mir als Linkem geht es in erster Linie um den Schutz der Arbeitnehmer. Und starke Zuwanderung unterminiert vor allem die Arbeitsmarktsituation der Schw&auml;chsten in unserer Gesellschaft. Weil insbesondere irregul&auml;re Migration Menschen mit niedrigem Qualifikationsniveau zu uns bringt, was die Konkurrenz in diesem Bereich des Arbeitsmarktes erh&ouml;ht. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass solche Zufl&uuml;sse von Arbeitnehmern auf das niedrigqualifizierte Segment problematische Auswirkungen haben. Volkswirtschaftlich betrachtet kann Migration aber auch positive Auswirkungen haben.<br>\nWELT: Auf welche Studien beziehen Sie sich?<br>\nN&ouml;lke: Es wurde etwa nach der starken Zuwanderung aus Kuba in den Gro&szlig;raum Miami im Rahmen der Mariel-Bootskrise 1980 insgesamt eine Belebung der Wirtschaft festgestellt, aber eine Absenkung des Lohnniveaus von Menschen mit formal niedriger Qualifikation um bis zu einem Drittel beobachtet. Eine weitere Studie lieferte nach der &Ouml;ffnung &Ouml;sterreichs f&uuml;r Osteurop&auml;er im Jahr 2011 ein &auml;hnliches Bild: F&uuml;r das Bruttoinlandsprodukt gut, f&uuml;r die Geringqualifizierten katastrophal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article190080801\/Andreas-Noelke-Starke-Zuwanderung-unterminiert-Situation-der-Schwaechsten.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Klinikum entlastet seine Mitarbeiter mit einzigartigem Tarifvertrag<\/strong><br>\nDieser Tarifvertrag d&uuml;rfte deutschlandweit einmalig bei einem kommunalen Krankenhaus sein und als Vorbild dienen: Es geht nicht um Entgelte, sondern um den Schutz der Mitarbeiter vor &Uuml;berlastung.<br>\nEine spektakul&auml;re Einigung hat es beim Klinikum in Brandenburg an der Havel nach einem mehr als ein Jahr w&auml;hrenden Ringen der Tarifparteien gegeben.<br>\n&bdquo;Mit diesem Tarifvertrag wollen wir deutschlandweit Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r eine faire, aufgabengerechte und auch nachpr&uuml;fbare Personalausstattung im Pflege- und Funktionsdienst setzen&ldquo;, erkl&auml;ren nun Gewerkschaftssekret&auml;rin Heike Spies und Klinikumsgesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Gabriele Wolter gemeinsam.<br>\nBei diesem Tarifvertrag geht es nicht um die Entgelte f&uuml;r die Besch&auml;ftigten, sondern um die Arbeitsbedingungen. Patientenzahlen und Arbeitsdichte nehmen st&auml;ndig zu, die durchschnittliche Verweildauer der Kranken liegt bei f&uuml;nf Tagen. Mehr als 26.000 Patienten teilen sich &uuml;bers Jahr die 490 Betten. Hinzu kommen zahlreiche ambulante Patienten.<br>\nKrankenhaus muss 80 Pflegekr&auml;fte neu rekrutieren<br>\nEntlastung beziehungsweise Schutz vor &Uuml;berlastung f&uuml;r die Mitarbeiter funktioniert nur &uuml;ber mehr Stellen. Deshalb soll in den kommenden knapp zwei Jahren die Zahl der examinierten Pflegekr&auml;fte am Klinikum um 80 auf dann 321 Vollzeitstellen wachsen. Das ist ambitioniert und mit einer Personaloffensive verbunden.<br>\nBeispielsweise wurde vereinbart, dass k&uuml;nftig jede Normalpflegestation mit 36 Betten eine Sollbesetzung von vier examinierten Pflegekr&auml;ften plus Stationsleitung wochentags in der Fr&uuml;h- und Sp&auml;tschicht aufweist. Ab dem Jahr 2021 werden es f&uuml;nf Pflegekr&auml;fte plus Leitung sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maz-online.de\/Lokales\/Brandenburg-Havel\/Tarifvertrag-zur-Entlastung-am-Klinikum\">M&auml;rkische Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dieser Tarifvertrag ist wirklich ein Dammbruch und sollte von den Betriebsr&auml;ten anderer Kliniken als Vorbild f&uuml;r anstehende eigene Verhandlungen herangezogen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne und Gewerkschaften &ndash; Pl&ouml;tzlich Seite an Seite<\/strong><br>\nDie &Ouml;kopartei kn&uuml;pft neue Allianzen mit DGB, IG Metall und Ver.di. Dahinter stecken handfeste Interessen &ndash; auf beiden Seiten. [&hellip;]<br>\nHinter dem gr&uuml;nen Arbeiterfr&uuml;hling stecken handfeste Interessen, auch wenn Habeck bescheiden von einer &bdquo;normalen Arbeitsbeziehung&ldquo; spricht. Die Gr&uuml;nen m&ouml;chten raus aus der &Ouml;ko-Nische und W&auml;hler jenseits ihrer Kernklientel ansprechen. Und sie haben erkannt, dass sich mehr &Ouml;kologie nur mit engagierter Sozialpolitik durchsetzen l&auml;sst &ndash; siehe die Gelbwesten-Proteste in Frankreich, die sich auch gegen h&ouml;here Spritsteuern richten.<br>\n&bdquo;Wenn wir die Gesellschaft &ouml;kologisch und sozial umbauen wollen, brauchen wir strategische Partnerschaften&ldquo;, sagt Gr&uuml;nen-Fraktionschef Anton Hofreiter. &bdquo;Deshalb sind die Gewerkschaften f&uuml;r uns wichtige Ansprechpartner.&ldquo; Die Beziehungen seien eng, vertrauensvoll und belastbar.<br>\nF&uuml;hrende Gr&uuml;ne wissen: Um die SPD als f&uuml;hrende Kraft der linken Mitte abzul&ouml;sen, muss das Klischee der &Ouml;ko-FDP weg. [&hellip;]<br>\nDie Gewerkschaften wiederum wissen, dass sie um die Gr&uuml;nen nicht mehr herumkommen &ndash; angesichts von 20 Prozent in Umfragen und starken Erfolgen in den L&auml;ndern. Die SPD ist erkennbar koalitionsm&uuml;de und die &Ouml;kopartei macht keinen Hehl daraus, beim n&auml;chsten Mal mitregieren zu wollen. Man beobachte bei internen Nachwahlanalysen zwei Trends, hei&szlig;t es in der IG Metall. Ein Teil der Gewerkschaftsmitglieder wandere zur AfD ab, viele Hochqualifizierte gingen wiederum zu den Gr&uuml;nen. Die klassische SPD-Bindung br&ouml;ckelt auch hier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5578696\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Interessant.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Anstalt vom 12. M&auml;rz 2019<\/strong><br>\nIn der aktuellen Folge geht es zusammen mit Philipp Weber, Tahnee und Martin Zingsheim um Lobbyismus, Feinstaub, den Diesel, das Klima und Lungen&auml;rzte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/comedy\/die-anstalt\/die-anstalt-vom-12-maerz-2019-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Was die Anstalt-Macher auch diese Woche wieder aus dem Hut zauberten, ist sensationell. Man sp&uuml;rte f&ouml;rmlich wie von Sendeminute zu Sendeminute der Blutdruck in den Zentralen von Mercedes, VW, CSU, BILD und AfD immer weiter stieg. Chapeau! Zu den zentralen Themen &bdquo;Lungen&auml;rzte&ldquo; und &bdquo;Sch&uuml;lerproteste&ldquo; hatten auch die NachDenkSeiten bereits &bdquo;vorgelegt&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: &Auml;nderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes: Deutsche Umwelthilfe begr&uuml;&szlig;t Klarstellung der EU-Kommission, wonach der f&uuml;r Fahrverbote geltende Grenzwert weiterhin 40 &micro;g NO2\/m&sup3; betr&auml;gt<\/strong><br>\nDeutsche Umwelthilfe ver&ouml;ffentlicht von der Bundesregierung bisher unter Verschluss gehaltene Stellungnahme der EU-Kommission zur &Auml;nderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes &ndash; Einzig wirksame Ma&szlig;nahme um Fahrverbote f&uuml;r die saubere Luft auszuschlie&szlig;en, sind Hardware-Nachr&uuml;stungen f&uuml;r dreckige Diesel-Pkw<br>\nDie Koalitionsparteien haben heute in einer Ausschusssondersitzung die geplante &Auml;nderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) beschlossen. Durch die Novelle sollte urspr&uuml;nglich der Grenzwert f&uuml;r Dieselfahrverbote von 40 auf 50 &micro;g NO2\/m&sup3; erh&ouml;ht werden. Dem entgegen, hat die EU-Kommission der Bundesregierung in einer bislang nicht ver&ouml;ffentlichten Stellungnahme die Auflage gemacht, die schnellstm&ouml;gliche Einhaltung des NO2-Grenzwerts durch Dieselfahrverbote weiter zu erm&ouml;glichen, da dieser EU-weit bei 40 &micro;g NO2\/m&sup3; liegt. Den Beschluss der von CDU\/CSU und SPD kommentiert J&uuml;rgen Resch, Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Deutschen Umwelthilfe (DUH):<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Mit der heute auf den Weg gebrachten &Auml;nderung des Luftreinhaltegesetzes soll der Eindruck erweckt werden, als seien Dieselfahrverbote nur noch in St&auml;dten m&ouml;glich, in denen ein erh&ouml;hter NO2-Wert von 50 &micro;g\/m&sup3; ermittelt wird. Die bisher unter Verschluss gehaltene Stellungnahme der EU-Kommission vom 13. Februar 2019 zum BImSchG ist eine schallende Ohrfeige f&uuml;r die Bundesregierung. Die EU hat nochmalige &Auml;nderungen des Gesetzestextes bewirkt und stellt unmissverst&auml;ndlich klar, dass der NO2-Grenzwert europaweit bei 40 &micro;g NO2\/m&sup3; liegt und ohne Wenn und Aber schnellstm&ouml;glich einzuhalten ist, dort wo notwendig ausdr&uuml;cklich auch durch Dieselfahrverbote. Eine Aufweichung des Grenzwerts w&auml;re gar verfassungswidrig. Dieselfahrverbote bleiben weiterhin die letzte m&ouml;gliche und auch verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Ma&szlig;nahme f&uuml;r die saubere Luft, auch in St&auml;dten, die eine Belastung mit bis zu 50 &micro;g NO2\/m&sup3; aufweisen. So sehr sich die Bundesregierung auch str&auml;ubt &ndash; das Unionsrecht hat Vorrang und die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit von Dieselfahrverboten hat das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil im Februar 2018 eindeutig klargestellt.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.duh.de\/presse\/pressemitteilungen\/pressemitteilung\/aenderung-des-bundes-immissionsschutzgesetzes-deutsche-umwelthilfe-begruesst-klarstellung-der-eu-kommi\/\">DUH<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50163\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-50163","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50163","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=50163"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50163\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50166,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50163\/revisions\/50166"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=50163"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=50163"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=50163"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}