{"id":50170,"date":"2019-03-17T11:45:19","date_gmt":"2019-03-17T10:45:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50170"},"modified":"2022-04-01T11:50:07","modified_gmt":"2022-04-01T09:50:07","slug":"zur-debatte-eine-kritik-der-migration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50170","title":{"rendered":"Zur Debatte: Eine Kritik der Migration"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160318_hofbauer.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Mit seinem Buch &bdquo;Kritik der Migration&ldquo;[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50170#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] greift der Wiener Wirtschaftshistoriker und Publizist <strong>Hannes Hofbauer<\/strong> ein Thema auf, das selbst im linken politischen Spektrum eher tabuisiert wird. Entsprechend heftig f&auml;llt die Kritik aus diesen Kreisen aus, die auf das  Buch mit teils rigoroser Ablehnung reagieren. Dabei gelingt es Hofbauer, die &ouml;konomischen Funktionen der Migration aufzuzeigen und damit den kapitalismuskritischen Diskurs zu beleben. Er weist den strukturell zerst&ouml;rerischen Charakter der Wanderungsbewegungen nach, benennt deren Triebkr&auml;fte, Opfer und Profiteure. Ein wichtiger, weil n&uuml;chtern-rationaler Beitrag in einer oft emotional aufgeheizten Debatte. Mit dem Autoren sprach <strong>Norbert Wiersbin<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5511\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-50170-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190317_Zur_Debatte_Eine_Kritik_der_Migration_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190317_Zur_Debatte_Eine_Kritik_der_Migration_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190317_Zur_Debatte_Eine_Kritik_der_Migration_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190317_Zur_Debatte_Eine_Kritik_der_Migration_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=50170-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/190317_Zur_Debatte_Eine_Kritik_der_Migration_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"190317_Zur_Debatte_Eine_Kritik_der_Migration_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>M&ouml;gen Sie zu Anfang vielleicht Ihre  Motivation, die Impulse benennen, die dazu gef&uuml;hrt  haben, dieses Buch zu schreiben?<\/strong><\/p><p>Wenn ich von meiner eigenen Biographie ausgehe, dann war ich schon in den Jahren meines Studiums sehr stark mit der Entwicklungspolitik besch&auml;ftigt und habe damals begonnen, auch eine Kritik der Entwicklungshilfe zu formulieren.  Weil ich eingesehen habe, dass die Entwicklungshilfe im Prinzip ein System ist, in dem die st&auml;rksten &ouml;konomischen Kr&auml;fte an schwache Stellen, ob an Staaten oder sogenannte Nichtregierungsorganisationen, Geld vergeben und dieses Geld dann immer zu einem guten Teil in die Zentralr&auml;ume zur&uuml;ckflie&szlig;t.  Entweder &uuml;ber direkte Ank&auml;ufe von fortgeschrittenen technologischen Produkten aus dem Norden oder &uuml;ber verschiedene Beratungsinstitutionen, der &bdquo;Helferindustrie&ldquo;, wie man gesagt hat. Ein wenig beruht die Kritik, die ich an der Migration heute f&uuml;hre,  auf dieser Kritik, die ich schon vor drei&szlig;ig Jahren an der Entwicklungspolitik formuliert habe. Aber mittlerweile ist auch dieses Thema schon wieder verstummt, man glaubt, das sei ein Hilfsimpetus, der ohne eigenes Interesse w&auml;re. <\/p><p>Noch weiter zur&uuml;ck: Meine Dissertation habe ich unter anderem &uuml;ber den Marshallplan geschrieben. Und auch der war ja nicht eine Hilfsgabe der Amerikaner, sondern letztendlich der Versuch der US-Amerikaner, die R&uuml;stungsindustrie auf eine Zivilindustrie umzustellen und gleichzeitig die damit bevorstehenden &Uuml;berproduktionen auf den europ&auml;ischen M&auml;rkten loszuwerden. Konversion war ja gut, aber die Produktion musste irgendwo ihren Absatz finden und der Marshallplan garantierte eben die Herstellung eines Absatzgebietes f&uuml;r amerikanische Waren. <\/p><p>Auch hier eine Kritik an dieser Art von Hilfe, die ich immer unter Anf&uuml;hrungszeichen setzen w&uuml;rde. Das f&uuml;gte sich dann in meiner Arbeit &uuml;ber Jahrzehnte hinweg zusammen. Ich setze also nicht allein an der Kritik der Migration an, sondern auch an solchen Hilfsgesten, hinter denen meistens knallharte wirtschaftliche Interessen stehen. <\/p><p><strong>Mir ist aufgefallen, dass in dem Buch immer von den &bdquo;Liberalen&ldquo; die Rede ist, damit sind vermutlich die &bdquo;Neoliberalen&ldquo; gemeint?<\/strong><\/p><p>Den Diskurs gibt es seit langem, insofern meine ich, dass es nicht so sinnvoll ist, immer von &bdquo;neoliberal&ldquo; zu sprechen. Die Liberalen waren in der Migrationsfrage (wie in der Frage von ungehindertem Kapital- und Warenverkehr) schon immer f&uuml;r offene Grenzen, um Arbeitskr&auml;fte in die Hochpreisl&auml;nder zu bekommen, die man dann dort ausbeuten kann. <\/p><p><strong>Sie gehen auch dezidiert auf die Rolle Deutschlands ein. Welche Rolle spielt Deutschland in dieser Frage?<\/strong><\/p><p>Deutschland spielt insbesondere in der neueren Migrationsdebatte eine gro&szlig;e Rolle, weil gleich nach dem Krieg Konrad Adenauer der Erste war, der ein sogenanntes Anwerbeabkommen unterzeichnet hatte. Im Dezember 1955 mit dem damaligen italienischen Ministerpr&auml;sidenten Antonio Segni; damit wurde eine Welle ausgel&ouml;st, die dann unter dem Begriff der &bdquo;Gastarbeiterwelle&ldquo; bekannt geworden ist.  In der Folge sind nicht nur Menschen aus Italien gekommen, sondern auch aus dem Maghreb (Tunesien, Marokko), sie kamen nach Deutschland und auch nach &Ouml;sterreich. Kurze Zeit sp&auml;ter wurden Anwerbeabkommen mit der T&uuml;rkei, mit Jugoslawien und auch mit Griechenland unterzeichnet. Deutschland hat da unzweifelhaft eine Vorreiterrolle gehabt. <\/p><p><strong>Ich habe das aus meiner Heimat ja noch sehr gut vor Augen, wie aus dem monostrukturierten M&uuml;nsterland die Textilindustrie in den 70-er Jahren in den Maghreb ausgewandert war und in dessen Folge eine Fabrik nach der anderen geschlossen wurde und damit nat&uuml;rlich auch die Arbeitspl&auml;tze verloren gingen.<\/strong><\/p><p>Das ist ja im Prinzip das gleiche Ph&auml;nomen: Man verlagert ausgereifte Industrien, in den sp&auml;ten 90-er Jahren war es die Automobilindustrie, die nach Osteuropa ausgelagert wurde. Diese ausgereiften Industrien wurden und werden in Billiglohnl&auml;nder verlagert; das ist auch in asiatische L&auml;nder erfolgt. Die Sicherstellung des freien Gewinnverkehrs, nach der Gewinne zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen, ohne sie zum Beispiel &uuml;ber hohe Steuern zu schm&auml;lern, hat diese Verlagerung der Industrie in die sogenannten Weltmarktfabriken erst erm&ouml;glicht. &Auml;hnlich funktioniert auch der Import von billigen Arbeitskr&auml;ften nach Europa, oder von Mexiko in die  USA, von Japan nach S&uuml;dkorea usw. <\/p><p><strong>Was ich aus Ihrem Buch gelernt habe, was mir ehrlich gesagt nicht so bewusst war:  Wenn Sie von den muslimischen Fl&uuml;chtlingen seit 2015 sprechen, dann sprechen Sie vor allem &uuml;ber junge M&auml;nner zwischen 18 und 30 Jahren. Auch dazu haben Sie viele Daten zusammengetragen. Sie merken an, dass das wohl zum gro&szlig;en Teil Deserteure seien. Ich meine, dieses Thema wird in der &Ouml;ffentlichkeit gar nicht wirklich wahrgenommen.  <\/strong><\/p><p>Das sind sicherlich nicht alle, aber doch ein gro&szlig;er Teil derer, die aus Syrien kommen, weil dort die Armee junge M&auml;nner in ihren Dienst genommen hat. Ich verstehe jeden Einzelnen, der diesem Aufruf nicht gefolgt ist. Aber was ich nicht verstehe ist, dass Deutschland oder auch &Ouml;sterreich diese jungen M&auml;nner gleich willkommen gehei&szlig;en haben. Wobei einige Jahre zuvor eben dieselben L&auml;nder junge Deserteure aus Bosnien nicht haben einreisen lassen, damit sie gegen die serbische Seite k&auml;mpfen. Das war w&auml;hrend des Balkankrieges, den man ja politisch und auch milit&auml;risch auf bosnischer Seite unterst&uuml;tzt hatte. Diese M&auml;nner wurden also zur&uuml;ckverwiesen, um gegen die Serben zu k&auml;mpfen und sie konnten sich damit dem Krieg nicht entziehen. Das zeigt doch einen instrumentellen Umgang mit den  Menschen. Es ist mir ein Anliegen, darauf hinzuweisen. In Bezug auf die aktuellen muslimischen Fl&uuml;chtlinge war es von Deutschland offensichtlich intendiert, mit der Aufnahme der jungen Syrer auch eine Schw&auml;chung von Assads Milit&auml;r zu erreichen.<\/p><p><strong>Wenn ich das richtig lese, dann formulieren Sie ein gewisses Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Politik des ungarischen Ministerpr&auml;sidenten Viktor Orb&aacute;n in der Migrationsfrage.<\/strong><\/p><p>Orb&aacute;n hat die Schmutzarbeit  f&uuml;r &Ouml;sterreich und Deutschland gemacht &ndash; das finde ich sicherlich nicht gut. Aber wenn jetzt durch die Politik und zahlreiche Journalisten  mit dem Finger auf Orb&aacute;n gezeigt wird, weil der die Dublin-Regeln eingehalten hat und diese Kritiker sich gleichzeitig selbst als quasi humanit&auml;re, menschenrechtsaffine Akteure hinstellen, finde ich  das dann doch sehr verlogen. <\/p><p>Ich sehe insgesamt in dem  Dublin-Prozess, den es ja schon seit 1990 gibt, einen Beweis daf&uuml;r, wie die  imperiale Politik von Deutschland, &Ouml;sterreich und anderen Zentrumsl&auml;ndern die Probleme an die Grenzen der EU transferiert hat. Dublin regelt, dass ein Mensch, der irgendwo im Dublin-Areal Asyl beantragt, im Fall, dass sein Antrag abgelehnt wird, wieder dorthin zur&uuml;ckgeschickt wird, wo er das erste Mal EU-europ&auml;ischen Boden betreten hat. Das hei&szlig;t in der Konsequenz, dass kein Asylsuchender nach Deutschland kann, au&szlig;er mit dem Flugzeug oder &uuml;ber die Ostsee. Was ja eher unwahrscheinlich ist. Wir wissen doch, dass auf den internationalen Flugh&auml;fen eigens Stationen eingerichtet worden sind,  um mit einer sogenannten Vorfeldkontrolle solche Menschen abzufangen. Deutschland und &Ouml;sterreich haben es damit geschafft, das ganze Problem an die Peripherien zu verlagern. Und dann regt man sich auf, dass Ungarn sich entsprechend der Dublin-Regeln verh&auml;lt.  Das kritisiere ich, hege  deshalb aber noch lange keine Sympathien f&uuml;r die Politik von Orb&aacute;n.<\/p><p><strong>Im Vorfeld der Rosa-Luxemburg-Konferenz in Wien hat es harsche Kritik an dem Buch gegeben. Ihnen wurde von der &Ouml;sterreichischen Hochsch&uuml;lerInnenschaft (Uni Wien) und einer omin&ouml;sen Gruppe mit dem Namen &bdquo;Radikale Linke&ldquo; ein &bdquo;national-chauvinistischer Zugang zur Migration&ldquo; vorgeworfen, der auf &bdquo;einer linken Konferenz nichts verloren&ldquo; habe.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/strong><\/p><p>Es bleibt jedem freigestellt, sich gegen meine Kritik der Migration zu positionieren, aber derartige Vorw&uuml;rfe sind absurd. Ich habe das an anderer Stelle auch schon erlebt und zwar bei der LINKEN in Berlin. Da hat es einen gro&szlig;en Kongress zu dem Thema gegeben, an dem die Parteichefs und viele Abgeordnete teilgenommen haben, die dann mit den verschiedenen Positionen zur Migration konfrontiert wurden. Das war also so eine Art Schulung f&uuml;r die linke Politikerriege. Dort gab es eine ziemlich heftige Debatte, in der sich verschiedene Str&ouml;mungen gnadenlos verfeindet gegen&uuml;ber gestanden sind. Ich bin in dieses Kreuzfeuer geraten und meine Kritik ist dabei von einzelnen Personen so zusammengefasst worden, dass es menschenverachtend sei, sich die Funktion der Migration &uuml;berhaupt anzusehen. <\/p><p>Ich sehe das naturgem&auml;&szlig; anders und meine, dass es viel verantwortungsvoller ist, diese Funktion sehr genau zu analysieren. Denn nur so kann man zur Migration ein entkrampftes Verh&auml;ltnis bekommen. Es kann ja nicht sein, dass man dieses Thema ausschlie&szlig;lich auf der Basis einer pers&ouml;nlichen Betroffenheit diskutiert und dabei dar&uuml;ber hinwegsieht, dass es eine Funktion der Migration ist, zum Beispiel die Arbeitsm&auml;rkte aufzumischen. Wenn man es hingegen tabuisiert, &uuml;ber Migration auf diesem abstrakten oder &ouml;konomischen Niveau zu sprechen, dann &uuml;berl&auml;sst man die Debatte den Rechten. Und die machen aus den Migranten statt Opfer dann S&uuml;ndenb&ouml;cke. Dem m&uuml;ssen linke und kritische Menschen doch entgegentreten. <\/p><p>Es gibt aber auch sehr gute Reaktionen von der politischen Linken. Ich war zu mehreren Foren eingeladen, um mein Buch vorzustellen. Das ging von der KP&Ouml; in der Steiermark, &uuml;ber die DKP, RotFuchs in Leipzig, verschiedene antikapitalistische B&uuml;rgerforen, bis hin zum Club Voltaire in Frankfurt. Die haben mit mir diskutiert und das ging von wohlwollend bis konstruktiv kritisch. <\/p><p><strong>Und welche Reaktionen gibt es aus dem rechten Spektrum?<\/strong><\/p><p>Rechte laden mich nicht ein und das w&uuml;rde auch f&uuml;r mich nicht gehen. Die f&uuml;hren einen ganz anderen, einen rassistischen Diskurs und da will ich gar nicht dabei sein. Mir w&auml;re auch nicht bekannt, ob das Buch in rechten Medien Beachtung gefunden h&auml;tte. Wie auch in der Presse, ob b&uuml;rgerlich oder eher linksliberal, keine Besprechung stattgefunden hat. In zahlreichen Online-Magazinen wurde allerdings schon dar&uuml;ber diskutiert und auch im Printbereich findet sich eine Ausnahme: der Freitag hat dar&uuml;ber berichtet. Und das in einer sehr sachlichen Art. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Das Buch:<\/strong> Hannes Hofbauer: Kritik der Migration. Wer gewinnt und wer verliert, Promedia 2018, 272 S. ISBN: 978-3-85371-441-6.<\/p><p><strong>Zur Person:<\/strong> Dr. <strong>Hannes Hofbauer<\/strong>, studierte Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Uni Wien. Er ist Autor zahlreicher B&uuml;cher, unter anderem erschienen von ihm &bdquo;Balkankrieg: Zehn Jahre Zerst&ouml;rung Jugoslawiens&ldquo; (2001), &bdquo;EU-Osterweiterung. Historische Basis &ndash; &ouml;konomische Triebkr&auml;fte &ndash; soziale Folgen&ldquo; (2008), &bdquo;Die Diktatur des Kapitals. Souver&auml;nit&auml;tsverlust im postdemokratischen Zeitalter&ldquo; (2014, 2. Auflage 2015) und &bdquo;Feindbild Russland. Geschichte einer D&auml;monisierung&ldquo; (2016, 5. Auflage 2017). Seit 1991 leitet Hannes Hofbauer den Promedia-Verlag in Wien[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>], der mit 350 lieferbaren Titeln zu den wenigen &ouml;sterreichischen Verlagen z&auml;hlt, die sich als gesellschaftlich engagiertes Projekt begreifen und sich zugleich am Buchmarkt behaupten k&ouml;nnen.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Hannes Hofbauer: Kritik der Migration. Wer gewinnt und wer verliert, Promedia 2018, 272 S. ISBN: 978-3-85371-441-6.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] oeh.univie.ac.at &ndash; <a href=\"https:\/\/www.oeh.univie.ac.at\/aktuelles\/stories\/stellungnahme-der-oeh-uni-wien-zur-entziehung-der-unterstuetzung-fuer-die-rosa\">Stellungnahme der &Ouml;H Uni Wien zur Entziehung der Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Rosa-Luxemburg-Konferenz 2019<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"https:\/\/mediashop.at\/\">mediashop.at<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160318_hofbauer.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Mit seinem Buch &bdquo;Kritik der Migration&ldquo;[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50170#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] greift der Wiener Wirtschaftshistoriker und Publizist <strong>Hannes Hofbauer<\/strong> ein Thema auf, das selbst im linken politischen Spektrum eher tabuisiert wird. 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