{"id":5022,"date":"2010-04-01T07:57:10","date_gmt":"2010-04-01T06:57:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5022"},"modified":"2010-04-01T07:57:10","modified_gmt":"2010-04-01T06:57:10","slug":"hinweise-des-tages-1111","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5022","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Arbeitsmarkt im M&auml;rz 2010; Bankenabgabe; billige Steuer-CD; IWF bestraft Isl&auml;nder; in den Klauen der Spekulanten; EU contra Export-Politik; k&uuml;rzere Arbeit rettet Jobs; 105 Milliarden Miese; Solidarit&auml;t im Steuerstaat; Rot-rot will entstaatlichen; Internetsperren; ELENA; Pr&uuml;gel-Vorw&uuml;rfe gegen Mixa; rechtsum bei der Bundeswehr; Hochschulpakt; Schulpolitik; NRW-Wahl; SPD; Wirtschaftsjournalismus; Serbischer Kniefall; Verm&ouml;gensverteilung. (WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Arbeitsmarkt im M&auml;rz 2010<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Bankenabgabe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Die Bank gewinnt immer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">200 Millionen Euro Einnahmen durch Steuer-CD aus Liechtenstein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Wer falsch abstimmt, den bestraft der IWF<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Bankentribunal: In den Klauen der Spekulanten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">EU-Kommission torpediert deutsche Export-Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">K&uuml;rzere Arbeitszeit rettet Jobs in der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Preise au&szlig;er Kontrolle &ndash; Politik gegen Pharmaindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">105 Milliarden Euro Miese<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Solidarit&auml;t im Steuerstaat: ein Auslaufmodell?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">&raquo;Rot-rot&laquo; will entstaatlichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Z&auml;hmen, G&auml;ngeln, Wegsperren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Offener Brief der Arbeitnehmerkammer Bremen wegen Heinsohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Neues in &bdquo;Sozialpolitik aktuell in Deutschland&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Mobben und bespitzeln &ndash; Unternehmen gegen Betriebsr&auml;te<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Niemand hat die Absicht, Internetsperren zu errichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Elena und Datenschutz: Die Regierung zittert vor der Klage dieses Anwalts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Pr&uuml;gel-Vorw&uuml;rfe gegen Mixa &ndash; &rdquo;Warte nur, bis der Stadtpfarrer kommt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Bundeswehr: Und rechts, zwo, drei, vier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Zweiter Bericht zur Umsetzung des Hochschulpakts 2020<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Rettet das Gymnasium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Hessisches Kultusministerium: Schulen m&uuml;ssen 45 Millionen sparen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">B&uuml;rger wollen Schulpolitik dem Bund &uuml;bertragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h25\">NRW-Wahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h26\">SPD: Das Ziel ist Nichts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h27\">Wirtschaftsjournalismus: Lemminge statt Wachhunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h28\">Serbischer Kniefall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h29\">Zu guter Letzt: Kleine Darstellung der Verm&ouml;gensverteilung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=5022&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt im M&auml;rz 2010<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>63,9% der Arbeitslosen sind im Rechtskreis SGB II (Hartz IV) registriert<\/strong><br>\nIm M&auml;rz 2010 wurden von der Statistik der BA insgesamt 3,568 Millionen Arbeitslose registriert,<br>\n18.000 bzw. 0,5% weniger (!) als im M&auml;rz 2009. Von diesen 3,568 Millionen Arbeitslosen waren 1,288 Millionen (36,1%) im Rechtskreis SGB III und 2,280 Millionen (63,9%) im Rechtskreis SGB II (Hartz IV) registriert.<br>\nAls Arbeitsuchende waren im M&auml;rz 2010 insgesamt 6,041 Millionen Frauen und M&auml;nner registriert, 139.000 (2,4%) mehr (!) als im M&auml;rz 2009. Die von der Statistik der BA ermittelte &bdquo;Unterbesch&auml;ftigung ohne Kurzarbeit&ldquo; betrug im M&auml;rz 2010 4,731 Millionen, 143.000 (3,1%) mehr (!) als im M&auml;rz 2009.<br>\nNach vorl&auml;ufigen, hochgerechneten Daten hatten 1,295 Millionen (arbeitslose und nicht arbeitslose) Frauen und M&auml;nner Anspruch auf das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) und 5,016 Millionen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Bereinigt um die Zahl der etwa 130.000 sog. Aufstocker (gleichzeitiger Bezug von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II) hatten im M&auml;rz 2010 etwa 6,180 Millionen erwerbsf&auml;hige Frauen und M&auml;nner Anspruch auf Arbeitslosengeld (SGB III) bzw. Arbeitslosengeld II, &bdquo;160.000 mehr als vor einem Jahr&ldquo; (BA-Monatsbericht, S. 20).<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100401_Arbeitsmarkt_Maerz.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe e.V. (BIAJ) [PDF &ndash; 467 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>DIE LINKE listet die tats&auml;chliche Arbeitslosigkeit im M&auml;rz 2010 auf<\/strong><br>\n&ndash; also ohne die inzwischen durchgef&uuml;hrten &bdquo;statistischen Bereinigungen&ldquo; &ndash; und kommt auf 4,78 Millionen tats&auml;chlich Arbeitslose.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100401_Tatsaechliche_Arbeitslosigkeit_Maerz_2010.pdf\">DIE LINKE [PDF &ndash; 82 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Arbeitsmarkt: Die aktuellen Trends im Detail<\/strong><br>\nDie Arbeitslosigkeit ist im M&auml;rz aufgrund der Fr&uuml;hjahrsbelebung, aber auch konjunkturbedingt gesunken. Erstmals seit l&auml;ngerem liegen die Zahlen wieder etwas niedriger als vor einem Jahr. Dagegen ist die Unterbesch&auml;ftigung binnen Jahresfrist gestiegen. Sie erfasst auch Erwerbslose und Jobsuchende, die nicht in der Arbeitslosenstatistik ber&uuml;cksichtigt sind. Schon diese Zusammenfassung der Bundesagentur f&uuml;r den Monat M&auml;rz zeigt, dass Licht und Schatten derzeit am Arbeitsmarkt dicht beieinander liegen. Die Unterbesch&auml;ftigung hat von Januar 2009 bis Januar 2010 um 13 Prozent auf 4,78 Millionen Frauen und M&auml;nner zugenommen. Rund 6,18 Millionen Menschen in Deutschland waren zuletzt auf Sozialleistungen angewiesen (plus drei Prozent). Darunter 1,36 Millionen Erwerbst&auml;tige, deren Lohn nicht zum Lebensunterhalt ausreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2489390&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirtop\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkungen unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die Medienberichterstattung zu den M&auml;rz-Arbeitsmarkdaten ist &uuml;ber weite Strecken wieder einmal gepr&auml;gt von <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/news\/arbeitsmarkt-im-maerz-experten-staunen-ueber-deutsches-jobwunder-1555201.html\">unkritischen Jubelberichten<\/a>.<br>\nZuz&uuml;glich zur offiziell ausgewiesenen Arbeitslosigkeit in H&ouml;he von 3,568 Millionen Personen betr&auml;gt die in der Unterbesch&auml;ftigung versteckte Arbeitslosigkeit 1,163 Millionen Personen, so dass die um die Unterbesch&auml;ftigung erh&ouml;hte Arbeitslosenzahl 4,731 Millionen Personen betr&auml;gt.<br>\nZwei erg&auml;nzende Aspekte, die das von vielen Medien hinausposaunte &ldquo;Jobwunder&rdquo;-Bild in Zweifel ziehen, sind zu ber&uuml;cksichtigen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit teilt mit, dass die Arbeitslosigkeit im Jahre 2010 aus demografischen Gr&uuml;nden im Jahresdurchschnitt um 147.000 Personen unter dem Vorjahreswert liegt. Diese Reduktion tritt ein, ohne dass Politik oder Wirtschaft auch nur einen einzigen Finger r&uuml;hren m&uuml;ssen. Die Arbeitsm&auml;rkte Frankreichs oder Skandinaviens profitieren demgegen&uuml;ber nicht vom Demografie-Effekt. Dieser Effekt, die immer noch hohe, aus der Kurzarbeit resultierende, verdeckte Arbeitslosigkeit, die zunehmende Qualit&auml;tsverschlechterung der Arbeitspl&auml;tze (und die damit verbundene Ausweitung des Niedriglohnsektors) sowie die Aufh&uuml;bschung der Besch&auml;ftigungs- und Arbeitslosendaten durch die Aufteilung von Vollzeitstellen in Teilzeitstellen sind zu ber&uuml;cksichtigen, wenn unsere Medien &uuml;ber die angeblich deutlich bessere Arbeitsmarktsituation in Deutschland fabulieren.<\/em><\/li>\n<li><em>Des weiteren besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen der offiziell ausgewiesenen Arbeitslosenzahl in H&ouml;he von 3,568 Millionen und den insgesamt 6,310 Millionen Arbeitslosengeldempf&auml;ngern. Hierin enthalten sind auch jene &ldquo;Arbeitsplatz&rdquo;-Inhaber, deren T&auml;tigkeit so schlecht entlohnt wird, dass das Einkommen &uuml;ber das Arbeitslosengeld 2 aufgestockt werden muss.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bankenabgabe<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Allein gegen die Schieflage<\/strong><br>\nEs war eine Premiere, die Routine ausstrahlen sollte. Alles sollte normal und wie selbstverst&auml;ndlich aussehen, als zum ersten Mal eine franz&ouml;sische Ministerin an einer regul&auml;ren deutschen Kabinettssitzung teilnahm. Solche Freundschaftsdemonstrationen sind n&ouml;tig geworden in Europa, seit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Streit &uuml;ber Griechenland ihre Interessen wenig r&uuml;cksichtsvoll durchsetzte. Auch bei anderen Sachthemen knirscht es. Erst recht zeigten sich inhaltliche Differenzen beim eigentlichen Anlass des Besuchs &ndash; Sch&auml;ubles Bankenabgabe. Im Kabinett stellte er die Eckpunkte f&uuml;r ein sp&auml;teres Gesetz vor, mit dem er j&auml;hrlich eine bis 1,2 Milliarden Euro bei den Instituten einsammeln will. Die Einnahmen sollen in einen Fonds flie&szlig;en, aus dem sich der Staat bedienen k&ouml;nnte, sollte er bei der n&auml;chsten Krise wieder einspringen m&uuml;ssen. Frankreich st&uuml;tzt zwar das Ziel, die Geldh&auml;user an den Kosten f&uuml;r weitere Rettungen zu beteiligen, versicherte Lagarde. Gleichwohl schl&auml;gt sie einen anderen Weg ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2490423&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_poltop\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Noch im Dezember 2009 haben die Staats- und Regierungschefs der EU &ndash; sogar Gordon Brown &ndash; sich bei ihrem Gipfel in Br&uuml;ssel f&uuml;r eine Finanztransaktionssteuer ausgesprochen. Es ist unbegreiflich, warum Angela Merkel jetzt ausgestiegen ist, man k&ouml;nnte auch sagen wortbr&uuml;chig geworden ist. Die EU ist doch jetzt erwachsen (und m&auml;chtig) genug, um eine Transaktionssteuer unabh&auml;ngig von den USA beschlie&szlig;en zu k&ouml;nnen. Neben zus&auml;tzlichen Staatseinnahmen wird die aktuelle Spekulation gebremst und der Finanzmarkt stabilisiert, statt &uuml;ber Abgaben f&uuml;r ein sowieso viel zu geringes Polster bei zuk&uuml;nftigen Krisen zu sorgen. Die Finanzbranche jubelt, gibt Ihnen das nicht zu denken, Frau Merkel?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Wobei die Bankenabgabe, wenn sie nicht ohnehin nur als unerreichbare Fata Morgana vorgespiegelt wird, keinesfalls ein wirksames Mittel gegen den Casino-Betrieb und die Zockerei ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Fahrl&auml;ssige Vorsorge<\/strong><br>\nDie deutsche Finanzwirtschaft kommt glimpflich davon. Dies gilt insbesondere f&uuml;r die privaten Banken &ndash; allen voran die Deutsche Bank &ndash; und die Versicherungskonzerne. Letztere m&uuml;ssen n&auml;mlich gar nicht in den neuen Krisenfonds einzahlen, obwohl zum Beispiel auch der Allianz-Konzern munter mitgezockt hat bei den substanzlosen Gesch&auml;ften, die die Weltfinanzkrise ausgel&ouml;st haben.<br>\nDoch genau diese Fragen interessieren die Bundesregierung nicht. Ihr geht es &ndash; anders als zum Beispiel US-Pr&auml;sident Obama &ndash; eben nicht darum, den Verursachern der Krise die Rechnung f&uuml;r ihre Rettung zu pr&auml;sentieren und sich das Geld des Steuerzahlers zur&uuml;ckzuholen. Sie beschr&auml;nkt sich allein auf die Vorsorge f&uuml;r die Zukunft.<br>\nWenn es bei diesen Peanuts bleibt, dauert es an die 500 Jahre, bis jene Summe erreicht ist, die die Regierung auf dem H&ouml;hepunkt der Krise f&uuml;r den staatlichen Rettungsfonds Soffin mobilisiert hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/fahrlaessige-vorsorge\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Obama macht am meisten Druck<\/strong><br>\nDeutschlands Vorsto&szlig; ist nicht sehr weitgehend. Vor allem die USA sind bei der Finanzmarktreform viel weiter. Tats&auml;chlich hatte Obama schon Ende des vergangenen Jahres eine Abgabe f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;ten Banken des Landes eingef&uuml;hrt, um mit diesem Geld die Verluste aus dem Bankenrettungsprogramm zu decken. Zudem hegen er und sein Chefberater Paul Volker nach wie vor den Plan, den regul&auml;ren Gesch&auml;ftsbanken die Spekulation mit Finanzeinlagen auf eigene Rechnung sowie das Betreiben von Hedgefonds und Beteiligungsgesellschaften (Private Equity) zu untersagen. Vor allem die Gro&szlig;banken will Obama auf ein Ma&szlig; stutzen, das sie nicht mehr &ldquo;too big to fail&rdquo; (zu gro&szlig;, um zu versagen) macht. Derzeit liegen dem Kongress Gesetzentw&uuml;rfe zu h&ouml;heren Kapitalforderungen und besserer Liquidit&auml;tsausstattung vor.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a2&amp;dig=2010%2F04%2F01%2Fa0074&amp;cHash=e31a2c19c7\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/articlePrint?articleId=DEBEE62M00N20100323\">Reuters<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Bank gewinnt immer<\/strong><br>\nDas ist doch mal eine Finanzkrise nach dem Geschmack des Finanzsektors. Ist die Bruttowertsch&ouml;pfung der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften 2009 um 4,3 Prozent gefallen, hat jene der finanziellen Kapitalgesellschaften um 5,8 Prozent zugenommen &ndash; nach acht Prozent im Jahre 2008. Das sagen zumindest die Zahlen der US-Statistik, auf die wir uns einfach mal wieder deswegen beziehen, weil sie verf&uuml;gbar sind. Im Ergebnis ist der Anteil des Finanzsektors an der nominalen Wertsch&ouml;pfung der Kapitalgesellschaften Ende 2009 auf 16,2 Prozent gestiegen &ndash; einen einsamen neuen Rekord. Zehn Jahre zuvor waren es zw&ouml;lf Prozent, Ende der 60er-Jahre 6,5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/marktberichte\/:das-kapital-die-bank-gewinnt-immer\/50095299.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> &ldquo;Die Mauern stehn sprachlos und kalt, Im Winde klirren die Fahnen.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu schon 2007 Albrecht M&uuml;llers <a href=\"?p=2567\">Fragen zur &bdquo;Wertsch&ouml;pfung&ldquo; des Finanzsektors<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>200 Millionen Euro Einnahmen durch Steuer-CD aus Liechtenstein<\/strong><br>\nVon den 2008 angekauften Steuerdaten mit Angaben zu Kunden einer liechtensteinischen Bank sind bisher ein Drittel ausgewertet worden. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (17\/1074) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (17\/836) mitteilt, hat die zust&auml;ndige Staatsanwaltschaft Bochum in bisher 588 F&auml;llen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Davon seien 191 F&auml;lle bereits abgeschlossen. Gezahlt worden seien 200 Millionen Euro Steuern, Geldauflagen und Bew&auml;hrungsauflagen, schreibt die Bundesregierung. Sie habe aber keine Angaben dar&uuml;ber, wie hoch der Wert der von deutschen Steuerpflichtigen gegen&uuml;ber den deutschen Finanzbeh&ouml;rden geheim gehaltenen Geldanlagen im Ausland ist.<br>\nZum Ankauf von Steuerdaten hei&szlig;t es in der Antwort grunds&auml;tzlich, dass die Ermittlungsm&ouml;glichkeiten der Finanzbeh&ouml;rden bei Sachverhalten im Ausland an ihre Grenzen sto&szlig;en w&uuml;rden. Wenn es keinen automatischen Informationsaustausch zwischen den Staaten gebe und ausl&auml;ndische Steuerbeh&ouml;rden auch sonst keine Ausk&uuml;nfte erteilen w&uuml;rden, k&ouml;nnten unvollst&auml;ndige oder falsche Angaben eines deutschen Kapitalanlegers grunds&auml;tzlich nicht aufgedeckt werden. &rdquo;Der Ankauf von Daten &uuml;ber ausl&auml;ndische Kapitalanlagen, die die Steuerpflichtigen bei geh&ouml;riger Erf&uuml;llung ihrer steuerlichen Mitwirkungspflichten selbst h&auml;tten mitteilen m&uuml;ssen, ist in diesen F&auml;llen das einzige Mittel, um Steuerhinterziehung durch Kapitalanlagen in nicht auskunftsbereiten L&auml;ndern aufdecken zu k&ouml;nnen&ldquo;, schreibt die Bundesregierung.<br>\nIm Hinblick auf die gesch&auml;tzten steuerlichen Auswirkungen erscheine der Preis f&uuml;r j&uuml;ngst angekaufte Steuerdaten in H&ouml;he von 2,5 Millionen Euro angemessen, hei&szlig;t es in der Antwort weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2010_03\/2010_099\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wer falsch abstimmt, den bestraft der IWF<\/strong><br>\nDa hatten sich doch tats&auml;chlich 93 % der Bev&ouml;lkerung Anfang M&auml;rz in Island getraut, beim Referendum dagegen zu stimmen, dass mit Steuergeldern britische und niederl&auml;ndische Sparer entsch&auml;digt werden. Es geht dabei um fast vier Milliarden Euro aus geplatzten Konten der abgest&uuml;rzten isl&auml;ndischen Icesave-Bank. Dabei handelte es sich um die Direktbank der verstaatlichten Landsbanki.<br>\nNun blockiert der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) die Auszahlung weiterer Tranchen aus dem vereinbarten Hilfspaket in einer H&ouml;he von 2,1 Milliarden US-Dollar. Bisher wurde nur eine Milliarde zugeteilt. F&uuml;r das notwendige Review der Staatsfinanzen gebe es in der F&uuml;hrung des IWF keine Mehrheit, sagte IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/147357\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bankentribunal: In den Klauen der Spekulanten<\/strong><br>\nViele Rohstoffe werden immer knapper, vorneweg Erd&ouml;l. Aber auch das Angebot von Kupfer oder neuer Stoffen wie dem in der Mikroelektronik ben&ouml;tigten Tantal oder Coltan ist knapp.<br>\nDer Einstieg der Zocker in die Rohstoffm&auml;rkte ging mit einem starken Preisanstieg einher. Denn die Preise werden jetzt nicht mehr allein durch die Fundamentals der Rohstoffm&auml;rkte (Nachfrage, Lagerhaltung, H&ouml;he der Reserven, Investitionen in F&ouml;rdertechnik etc.) bestimmt. Vielmehr kommen jetzt die &ldquo;Fundamentals&rdquo; der Finanzm&auml;rkte ins Spiel: Wechselkursschwankungen, Zinsdifferenzen, riskante Derivate, Portfolio- und Risikomanagement und Herdentrieb. So war der enorme Preisanstieg von &Ouml;l und Nahrungsmitteln im Sommer 2008 zum gr&ouml;&szlig;ten Teil spekulationsbedingt. Zigtausende Menschen starben damals den Hungertod&hellip;<br>\nDas Hin&uuml;berwuchern der Finanzbranche in den Rohstoffsektor &ndash; von seinen Protagonisten neutral als &ldquo;Finanzialisierung&rdquo; bezeichnet &ndash; bedeutet nichts anderes, als die Rohstoffpreise an die Logik und Dynamik des Finanzmarktkapitalismus zu ketten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2490157&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU-Kommission torpediert deutsche Export-Politik<\/strong><br>\nFrankreichs Wirtschaftsministerin Christine Lagarde hatte k&uuml;rzlich die Exportst&auml;rke der deutschen Wirtschaft f&uuml;r das Hinterherhinken schwacher Euro-L&auml;nder verantwortlich gemacht und daf&uuml;r harsche Kritik einstecken m&uuml;ssen. Doch jetzt erh&auml;lt sie Unterst&uuml;tzung von h&ouml;chster Stelle f&uuml;r ihre Kritik.<br>\nDie deutsche Wirtschaft muss einer Analyse der EU-Kommission zufolge ihre Exportlastigkeit durch st&auml;rkere Inlandsnachfrage &uuml;berwinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/analyse-aus-bruessel-eu-kommission-torpediert-deutsche-export-politik;2555206\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da k&ouml;nnte man zun&auml;chst denken, die EU-Kommission h&auml;tte einen Paradigmenwechsel von der Angebots- zur Nachfrageorientierung vorgenommen. Doch weit gefehlt: &bdquo;Die Kommission h&auml;lt deshalb starke Lohnerh&ouml;hungen, wie sie Lagarde und auch Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker gefordert hatten, nicht f&uuml;r angemessen. Doch sei die hohe Ersparnis von Verbrauchern und Unternehmen ein Grund f&uuml;r die gro&szlig;e Abh&auml;ngigkeit der deutschen Wirtschaft vom Export. Strukturelle Reformen des Arbeitsmarktes, eine St&auml;rkung des Dienstleistungssektors und Inlandsinvestitionen der Unternehmen sind darauf nach Ansicht der Kommission die richtige Antwort&ldquo;, hei&szlig;t es da. Die Erh&ouml;hung der Dosis der altbekannten neoliberalen Rezepte also.<br>\nH&auml;tte sich die EU-Kommission doch nur einmal genauer angesehen, wer in Deutschland hohe Ersparnisse hat: Die Sparquote in der Bundesrepublik ist hoch (&uuml;ber 11%). Doch nur wenig Deutsche legen so viel Geld zur&uuml;ck, wie die Statistik suggeriert.<br>\nBei Haushalten mit einem Nettoeinkommen von weniger als 900 Euro im Monat liegt die Quote laut Statistischem Bundesamt bei minus zw&ouml;lf Prozent. Das hei&szlig;t: Wer sehr wenig verdient, kann in Deutschland nicht auf Erspartes zur&uuml;ckgreifen, er muss vielmehr meist auf Pump leben. Bei einem Einkommen bis 1300 Euro ist der Wert mit minus 0,5 Prozent immer noch negativ, erst bei einem Nettoverdienst zwischen 1300 und 1500 Euro erreicht die Quote mit plus 0,5 Prozent positives Terrain. Danach steigt die Sparquote mit wachsendem Einkommen rapide an: von 4,5 Prozent bei einem Verdienst zwischen 2000 und 2600 Euro &uuml;ber neun Prozent (2600 bis 3600 Euro) bis zum Spitzenwert von knapp 22 Prozent bei einem Nettoeinkommen zwischen <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/906\/449634\/text\/?CMP=NLC-SDE071022&amp;nlsource=taeglich\">5000 und 18.000 Euro<\/a>.<br>\nWarum sollten also gerade die Besserverdiener, die in den vergangenen Jahren jeden f&uuml;nften Euro, den sie verdienen, zur Seite legen konnten, nun gerade jetzt ihr Geld verkonsumieren?<br>\nOder noch ein Beleg f&uuml;r die Polemik der EU-Kommission gegen Lohnerh&ouml;hungen:<br>\nBei Anrechnung aller Verbindlichkeiten verf&uuml;gte das wohlhabendste Zehntel der erwachsenen Bev&ouml;lkerung im Jahr 2007 &uuml;ber 61,1 Prozent des privaten Verm&ouml;gens. 2002 waren es noch 57,9 Prozent. Auf das reichste Hundertstel konzentrieren sich allein knapp 23 Prozent des Nettoverm&ouml;gens. Dagegen besa&szlig;en die weniger wohlhabenden 70 Prozent der Erwachsenen 2007 nur knapp neun Prozent des gesamten Nettoverm&ouml;gens &ndash; rund 1,5 Prozentpunkte weniger als 2002.<br>\nNach Berechnung der Wissenschaftler am Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) haben etwa zwei Drittel der erwachsenen Bev&ouml;lkerung netto kein oder nur ein geringes Geld- oder Sachverm&ouml;gen. 27 Prozent aller Erwachsenen besitzen netto gar kein Verm&ouml;gen, oder sie haben unter dem Strich <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/pm_fofoe_2009_01_21.pdf\">sogar mehr Schulden als Eigentum<\/a>.<br>\nIm &Uuml;brigen, warum sollten die Unternehmen ihre Ersparnisse gerade jetzt im Inland investieren, wo sie doch &ndash; auf Steuerzahlers Kosten f&uuml;r die Bankenrettung &ndash; schon jetzt wieder auf den Finanzm&auml;rkten viel bessere Gewinne erzielen k&ouml;nnen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>K&uuml;rzere Arbeitszeit rettet Jobs in der Krise<\/strong><br>\nDie Verk&uuml;rzung der Arbeitszeiten im Abschwung hat einen massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert. Wissenschaftler empfehlen, auch k&uuml;nftig die Arbeitsstunden besser zu verteilen. Es werde noch etwa zwei oder drei Jahre dauern, bis das Wirtschaftsniveau von 2008 wieder erreicht ist. Da es in dieser Zeit weiter technischen Fortschritt und organisatorische Rationalisierungen geben werde, k&ouml;nne das Bruttoinlandsprodukt mit geringerem Arbeitseinsatz erstellt werden als zuletzt. &ldquo;Entweder werden dann &shy;weniger Besch&auml;ftigte oder weniger Arbeitsstunden je Besch&auml;ftigtem ben&ouml;tigt&rdquo;, so die Studie. Entlassen die Unternehmen Personal, dann gef&auml;hrden sie ihre Marktposition im n&auml;chsten Aufschwung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2010_05_1.pdf\">B&ouml;ckler Impuls [PDF &ndash; 217 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Preise au&szlig;er Kontrolle &ndash; Politik gegen Pharmaindustrie<\/strong><br>\nAls Contergan war der Wirkstoff Thalidomid einst gef&uuml;rchtet wegen seiner Folgewirkungen. Doch l&auml;ngst ist der umstrittene Arzneistoff als Krebsmittel wieder auf dem Markt &ndash; und ist damit gleich um ein Vielfaches teurer. Experten und Kassenvertreter kritisieren die Preispolitik des Konzerns als &ldquo;skandal&ouml;s&rdquo; und &ldquo;unethisch&rdquo;. Sie werfen dem Staat vor, den Pharmaunternehmen &ldquo;freien Lauf&rdquo; bei der Preisgestaltung zu lassen. Denn die k&ouml;nnen in Deutschland den Preis f&uuml;r ein neues Medikament nach Belieben bestimmen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/23\/0,1872,8060087,00.html\">ZDF Frontal21<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/content\/1009794\">ZDF Frontal21 (Peter Sawitzki im Interview)<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>R&ouml;slers Handyschwindel<\/strong><br>\nAus den angek&uuml;ndigten Preissenkungen f&uuml;r Medikamente d&uuml;rften tats&auml;chlich Preissteigerungen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/147339\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>105 Milliarden Euro Miese<\/strong><br>\nIn der Wirtschaftskrise haben die &ouml;ffentlichen Haushalte noch mehr Schulden gemacht als bisher. Im vergangenen Jahr kletterte das Defizit auf das gut 20fache des Vorjahreswerts. 2008 hatte sich das Minus von Bund, L&auml;ndern und Kommunen noch auf 5,2 Milliarden Euro belaufen, 2009 waren es 105,5 Milliarden.<br>\nWie das Statistische Bundesamt mitteilte, stiegen die Ausgaben um 6,7 Prozent auf 1,126 Billionen Euro. Dem standen Einnahmen von 1,021 Billionen Euro gegen&uuml;ber, ein R&uuml;ckgang um 2,8 Prozent. Das Bundesamt f&uuml;hrt den Einnahmer&uuml;ckgang vor allem darauf zur&uuml;ck, dass weniger Steuern in die &ouml;ffentlichen Kassen flossen.<br>\nBeim Bund sanken die Einnahmen aus Steuern und steuer&auml;hnlichen Abgaben um 3,1 Prozent auf 252,9 Milliarden Euro und bei den L&auml;ndern um 8,8 Prozent auf 189,4 Milliarden. Die kommunalen Steuereinnahmen gingen mit einem Minus von 11,4 Prozent auf 62,4 Milliarden Euro noch st&auml;rker zur&uuml;ck. Grund sind deutlich r&uuml;ckl&auml;ufige Gewerbesteuereinnahmen.<br>\nAuch die Sozialversicherung, deren Einnahmen und Ausgaben ebenfalls zu den &ouml;ffentlichen Haushalten dazugez&auml;hlt werden, schrieb tiefrote Zahlen. Sie meldete 2009 ein Minus von 14,7 Milliarden Euro. Daf&uuml;r war vor allem die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit verantwortlich, die hohe Kosten f&uuml;r Kurzarbeit und steigende Arbeitslosigkeit tragen musste.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,686655,00.html\">Spiegel Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2010\/03\/PD10__124__71131,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und f&uuml;r die Bundesregierung ist das Konzept zur Bek&auml;mpfung der Defizite: Steuersenkungen. Wie schreibt doch die FAZ so (ideo-) logisch: Es gilt das Wort des verstorbenen &Ouml;konomen Milton Friedman, <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub4D8A76D29ABA43699D9E59C0413A582C\/Doc~E765027312CA04602B174FB4E90AEBE38~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">nach der jede Zeit eine gute Zeit f&uuml;r Steuersenkungen ist<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Deutschland: Schwebend vor dem Abgrund<\/strong><br>\nSchulen, Schwimmb&auml;der und Theater werden geschlossen, an allen Ecken und Enden wird gek&uuml;rzt. Dennoch geht die &Uuml;berschuldung vieler deutscher St&auml;dte unaufhaltsam weiter. Ein Besuch in Wuppertal &ndash; einer ganz normalen Stadt mit zwei Milliarden Euro Schulden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/print_19128.html\">Wochenzeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Solidarit&auml;t im Steuerstaat: ein Auslaufmodell? <\/strong><br>\nDie zweite Ausgabe des Debattenmagazins GEGENBLENDE widmet sich der lauten Debatte um Solidarit&auml;t im Sozialstaat. Sarrazin, Sloterdijk und Westerwelle er&ouml;ffneten in den letzten Monaten derartig merkw&uuml;rdige Diskurse, dass die mediale Aufmerksamkeit gewiss war. Ob Hungermahlzeiten f&uuml;r Bed&uuml;rftige, die Modernit&auml;t der karitativen Geb&uuml;hrengesellschaft oder Zwangsarbeit f&uuml;r Nichtstuer &ndash; die steilen Thesen und ihre Willkommenheit machen einem Sorgen. GEGENBLENDE nimmt sich dem Tiefgang dieser Thesen an und lenkt den Blick auf die wahren Ursachen des Sparstaates.<br>\nSusanne Uhl hat in einem historischen Beitrag f&uuml;r GEGENBLENDE interessante Etappen des &ldquo;Steuerstaates&rdquo; beschrieben, die Sloterdijks Argumente &auml;u&szlig;erst antiquiert erscheinen lassen.<br>\nFrank Nullmeier widmet sich in seinem Beitrag f&uuml;r GEGENBLENDE der Logik des unsolidarischen Sparstaates, der sich nicht um Einnahmen (Steuerfl&uuml;chtlinge) bem&uuml;ht und stattdessen soziale Ausgaben beschneidet.<br>\nWeitere Beitr&auml;ge zur &ldquo;Staatsdiskussion&rdquo; von J&ouml;rg Reitzig und Christian Christen reflektieren auch die Motive des neoliberalen Umbaus. Diese Debatte wird uns noch einige Zeit begleiten, schlie&szlig;lich macht sie Eines deutlich: Vormals geglaubte Selbstverst&auml;ndlichkeiten werden gegenw&auml;rtig radikal in Frage gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/02-2010\">DGB Gegen Blende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&raquo;Rot-rot&laquo; will entstaatlichen<\/strong><br>\nBund der Strafvollzugsbediensteten kritisiert Berliner Pl&auml;ne zur Teilprivatisierung im Strafvollzug. Vorwurf: Alternativen werden aus &raquo;politischen Gr&uuml;nden&laquo; nicht gepr&uuml;ft. Ein &raquo;entscheidender Grund&laquo; sei dabei offenbar der politische Wille der Berliner Landesregierung, &raquo;ein teilprivatisiertes Gef&auml;ngnis nach dem Vorbild der hessischen JVA H&uuml;nfeld&laquo; zu errichten. &raquo;Dabei sollte doch gerade dieses Beispiel abschreckend wirken&laquo;, betont Bachl. &raquo;Als Hauptargument f&uuml;r die Teilprivatisierung der JVA H&uuml;nfeld galt seinerzeit die Aussicht auf deutliche Kostenersparnisse bei zumindest gleicher Qualit&auml;t. Die erwartete Kostenreduzierung wurde mit 660000 Euro pro Jahr beziffert.&laquo; Trotz des Einsatzes von &raquo;Billigpersonal&laquo; der privaten Betreiberfirma Serco seien diese Zielsetzungen &raquo;bislang immer deutlich verfehlt worden&laquo;. Zudem sei H&uuml;nfeld &raquo;nicht nur betriebswirtschaftlich &hellip; ein Flop&laquo;, auch die &raquo;&uuml;berproportional hohe Personalfluktuation bei dem privaten Dienstleister&laquo; bilde &raquo;ein schweres Handikap f&uuml;r eine sachgerechte, behandlungsorientierte Aufgabenwahrnehmung&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/04-01\/055.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Z&auml;hmen, G&auml;ngeln, Wegsperren<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Soziologe Lo&iuml;c Wacquant untersucht in seiner Studie &laquo;Bestrafen der Armen&raquo; das enorme Erstarken des US-amerikanischen Straf- und Gef&auml;ngnisstaats.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/print_19148.html\">Die Wochenzeitung WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Offener Brief der Arbeitnehmerkammer Bremen wegen Heinsohn<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich der Ver&ouml;ffentlichungen des Bremer Wissenschaftlers Gunnar Heinsohn, der in mehreren Publikationen f&uuml;r die Begrenzung von Hartz IV auf f&uuml;nf Jahre geworben hat und dabei insbesondere kinderreiche Familien, die auf Hartz IV angewisen sind, diffamiert, hat der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Arbeitnehmerkammer, Dr. Hans Endl, den dieser Mail angeh&auml;ngten Offenen Brief an die Wissenschaftssenatorin sowie an den Rektor der Universit&auml;t geschickt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitnehmerkammer.de\/politik\/20100319_offener_brief_heinsohn.html\">Arbeitnehmerkammer Bremen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Neues in &bdquo;Sozialpolitik aktuell in Deutschland&ldquo;<\/strong><br>\nIm M&auml;rz 2010 neu eingestellte Dokumente finden Sie in den Politikfeldern: \n<ol>\n<li>&bdquo;Arbeitsmarkt, Arbeitsmarktpolitik, Arbeitslosigkeit&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Alter, Alterssicherung, Rentenversicherung&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Einkommen, Einkommensverteilung, Armut&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Finanzierung und &ouml;konomische Grundlagen des Sozialstaats&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Gesundheitswesen, Kranken- und Pflegeversicherung&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Europa und Internationales&ldquo;<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/\">Sozialpolitik aktuell in Deutschland Uni Duisburg Essen<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine wahre Fundgrube f&uuml;r alle, die nach Dokumenten auf dem Feld der Sozialpolitik suchen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Mobben und bespitzeln &ndash; Unternehmen gegen Betriebsr&auml;te<\/strong><br>\nDie Betriebsr&auml;te einer Chemiefirma aus Karlsruhe f&uuml;hlen sich verfolgt. Sie hatten von ihrem Arbeitgeber Aufkl&auml;rung wegen gesundheitsgef&auml;hrdender Stoffe in der Laugenproduktion gefordert. Danach wurden sie von Detektiven beschattet, mit Klagen &uuml;berzogen, zur K&uuml;ndigung gedr&auml;ngt. Der Nervenkrieg dauert bis heute an- und hat die Betriebsr&auml;te, die jahrelang unbescholten in der Firma arbeiteten, zerm&uuml;rbt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/11\/0,1872,8059947,00.html\">ZDF Frontal21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Niemand hat die Absicht, Internetsperren zu errichten<\/strong><br>\nNat&uuml;rlich wollen auch die Zensurgegner mit allen erdenklichen Mitteln gegen Kinderpornographie vorgehen &ndash; nur dass die Zensurgegner das L&ouml;schen justiziabler Inhalte und die Strafverfolgung in den Mittelpunkt stellen, w&auml;hrend die Zensurbef&uuml;rworter den Fokus auf die Sperrung von Internetseiten richten. Gesperrte Inhalte sind allerdings immer noch physisch vorhanden und die geplanten Sperren lassen sich von jedem auch nur halbwegs technikaffinen P&auml;dophilen kinderleicht umgehen. Doch um sachliche Argumente geht es bei dieser Diskussion offensichtlich auch nicht. Es geht darum, die technische Infrastruktur f&uuml;r ein umfassendes Sperrsystem zu etablieren, das bei Bedarf auch auf andere Bereiche ausgeweitet werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/2239\/niemand-hat-die-absicht-internetsperren-zu-errichten\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Elena und Datenschutz: Die Regierung zittert vor der Klage dieses Anwalts<\/strong><br>\nEr bringt die Regierung bei den B&uuml;rgerrechten zur Wei&szlig;glut: Heute reicht Meinhard Starostik beim Bundesverfassungsgericht eine Massenklage gegen den Elektronischen Entgeltnachweis Elena ein. Vor wenigen Wochen erst schrieb der Anwalt Rechtsgeschichte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6991615\/Die-Regierung-zittert-vor-der-Klage-dieses-Anwalts.html#reqRSS\">Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Pr&uuml;gel-Vorw&uuml;rfe gegen Mixa &ndash; &rdquo;Warte nur, bis der Stadtpfarrer kommt&rdquo;<\/strong><br>\nEhemalige Heimkinder erheben schwere Vorw&uuml;rfe gegen den Augsburger Bischof Walter Mixa. Das Bistum spricht von Diffamierung.<br>\nIn eidesstattlichen Erkl&auml;rungen, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegen, berichten die ehemaligen Heimkinder von Ohrfeigen, von Fausthieben auf den Oberarm und von Schl&auml;gen auf das Ges&auml;&szlig; mit Teppichklopfer oder Stock.<br>\nDie Vorw&uuml;rfe, Mixa habe in Schrobenhausen Kinder geschlagen, bezeichnet das Bistum Augsburg in einer schriftlichen Stellungnahme als &ldquo;absurd, unwahr und offenbar in der Absicht erfunden, den Bischof pers&ouml;nlich zu diffamieren&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/281\/507440\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Bundeswehr: Und rechts, zwo, drei, vier<\/strong><br>\nLange wurde die Studie &uuml;ber die politischen Ansichten der deutschen Offiziersanw&auml;rter unter Verschluss gehalten, vor wenigen Tagen wurde sie nun endlich ver&ouml;ffentlicht. Das Ergebnis: Zwar steht die &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Befragten auf dem Boden des Grundgesetzes und nur vier Prozent sehen ihre politische Heimat bei der NPD, der DVU oder den Republikanern. Allerdings fanden die Forscher des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr bei 13 Prozent klare Sympathien mit der Ideologie der Neuen Rechten. F&uuml;r die Untersuchung befragten sie im Jahr 2007 an den Bundeswehruniversit&auml;ten in M&uuml;nchen und Hamburg 2.300 Studenten. Die Ende der Sechzigerjahre entstandene &ldquo;Neue Rechte ist&rdquo;, so schreiben die Verfasser der Studie, ein &ldquo;komplexes, dabei eher loses Netzwerk aus Verlagen, Instituten, Seminaren, Burschenschaften sowie Einzelpersonen&rdquo;. Das ideologische Spektrum umfasse antiparlamentarische, demokratiefeindliche, antiliberale, ausl&auml;nderfeindliche und v&ouml;lkisch-nationale Elemente. Letztlich, so der Verfassungsschutz, wollten die neurechten Aktivisten den demokratischen Verfassungsstaat delegitimieren und das politische System grundlegend ver&auml;ndern.<br>\nZur Ehrenrettung der Offiziersanw&auml;rter f&uuml;hren die Autoren eine Vergleichsstudie unter jungen Zivilisten an, bei denen die Sympathie mit der Neuen Rechten noch deutlich h&ouml;her liege. Gleichwohl ist die Zustimmung zu einzelnen politischen Zielen der Neuen Rechten auch unter den Offiziersanw&auml;rtern erschreckend hoch. So stimmen 44 Prozent von ihnen der Aussage zu, dass deutsche Interessen gegen&uuml;ber dem Ausland &ldquo;hart und energisch durchzusetzen&rdquo; seien; 38 Prozent wollen daf&uuml;r sorgen, &ldquo;dass Deutschland wieder von einer starken Elite gef&uuml;hrt wird&rdquo;. Und ein Viertel will die &ldquo;Zuwanderung von Ausl&auml;ndern nach Deutschland stoppen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2010%2F04%2F01%2Fa0119&amp;cHash=bfcd3ca5bc\">taz<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Merkels rechte Hand<\/strong><br>\nErich Vad ist Angela Merkels wichtigster Milit&auml;rberater. Ein Text f&uuml;r ein neurechtes Blatt r&uuml;ckt ihn ins Zwielicht. Im Jahr 2008 musste in Th&uuml;ringen der CDU-Politiker Peter Krause auf das Amt des Kultusministers verzichten, weil bekannt geworden war, dass er zehn Jahre zuvor f&uuml;r eine kurze Zeit als Redakteur f&uuml;r die Junge Freiheit gearbeitet hatte. Dass der General in spe Erich Vad nun &auml;hnlich gro&szlig;e Schwierigkeiten bekommt, ist kaum zu erwarten. Daf&uuml;r ist er f&uuml;r Merkel zu wichtig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2010%2F04%2F01%2Fa0118&amp;cHash=16a3b599a8\">TAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Zweiter Bericht zur Umsetzung des Hochschulpakts 2020<\/strong><br>\nMit dem Hochschulpakt 2020 f&ouml;rdern Bund und L&auml;nder mit Wirkung vom 1.1.2007 die Aufnahme zus&auml;tzlicher Studienanf&auml;nger (Artikel 1) und die Finanzierung von Programmpauschalen f&uuml;r von der DFG gef&ouml;rderte Forschungsvorhaben (Artikel 2). Der vorliegende Bericht erfasst gem. Artikel 1 &sect; 6 der Verwaltungsvereinbarung vom 20. August 2007 die Berichterstattung &uuml;ber die Durchf&uuml;hrung des Programms zur Aufnahme<br>\nzus&auml;tzlicher Studienanf&auml;nger im Studienjahr 2008, Stichtag 30.10.2009.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gwk-bonn.de\/fileadmin\/Papers\/GWK-Heft-11-Hochschulpakt.pdf\">Gemeinsame Wissenschaftskonferenz [PDF &ndash; 179 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein typisches Selbstlob der politisch Verantwortlichen. Da unterliegen zwei Drittel aller Bachelor-Studieng&auml;nge einer Zulassungsbeschr&auml;nkung, da hat sich an den Betreuungsrelationen kaum etwas ver&auml;ndert, da hat sich die Qualit&auml;t der Lehre nicht verbessert, da sind die Mittel pro Studienplatz deutlich zu niedrig angesetzt usw., aber die Bundesbildungsministerin und die Wissenschaftsminister loben sich gegenseitig ob ihrer kolossalen Anstrengungen. 275.000 Studienpl&auml;tze zus&auml;tzlich, das war das urspr&uuml;ngliche Ziel, bis die wegen G 8 doppelt gro&szlig;en Abiturientenjahrg&auml;nge kommen. Nun feiert man, dass die Zahl der Studienanf&auml;nger seit 2005 um 34.726 gestiegen ist (28.744 an Fachhochschulen und 5.982 an den Universit&auml;ten). Man lobt die Erh&ouml;hung des Frauenanteils bei Professuren von 14,3% auf 17,4%. Man t&uuml;rkt die Schaffung von mehr Personal, dabei hat sich vor allem die Zahl der (gering bezahlten) Lehrbeauftragten erh&ouml;ht (n&auml;mlich um 18,5%). Wenn man dieses Papier liest, bekommt man den Eindruck, an unseren Hochschulen sei alles gold.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Rettet das Gymnasium<\/strong><br>\nDie Hamburger Initiative &raquo;Wir wollen lernen!&laquo; k&auml;mpft mit allen Mitteln gegen die geplante Schulreform und l&auml;ngeres gemeinsames Lernen. Den bestehenden Zustand will nicht nur das Hamburger Bildungsb&uuml;rgertum erhalten. F&uuml;r dieses Ziel sind der Initiative um den Rechtsanwalt Scheuerl alle Mittel recht. Vor einigen Wochen ver&ouml;ffentlichte die Initiative Lebensl&auml;ufe von leitenden Beamten, die an der Reform beteiligt sind. Prompt titelte die Bild-Zeitung: &raquo;Ex-Kommunist soll Schul-Reform durchpauken&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2010\/12\/40606.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Hessisches Kultusministerium: Schulen m&uuml;ssen 45 Millionen sparen<\/strong><br>\nDas hessische Kultusministerium muss im n&auml;chsten Jahr 45 Millionen Euro einsparen. Diese Zahl best&auml;tigte das Ministerium am Montag. SPD, Gr&uuml;ne und Linke protestierten ebenso wie der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). Welche Schulen oder Lehrer betroffen sein k&ouml;nnten, verriet der Sprecher des Kultusministeriums nicht. Er sagte, es sei &ldquo;zu fr&uuml;h, um Details benennen zu k&ouml;nnen. Derzeit pr&uuml;fen wir eingehend, wo es Einsparpotenziale gibt&rdquo;. Erst im Sommer werde eine endg&uuml;ltige Entscheidung fallen. Keine Best&auml;tigung gab es f&uuml;r eine interne Liste, &uuml;ber die der Radiosender hr-info berichtete. Danach sollten bei Vertretungslehrern sieben Millionen Euro eingespart werden und bei Lernmitteln 1,5 Millionen Euro, meldete der Sender. Beim freiwilligen sozialen Jahr im Schulbereich sollten die Etatans&auml;tze des Jahres 2010 um mehr als 50 Prozent gek&uuml;rzt werden. Die Europaschulen m&uuml;ssen mit einer K&uuml;rzung um ein Drittel rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2482442&amp;em_loc=1234&amp;em_ref=\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/hessen\/&amp;em_ivw=fr_region\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>B&uuml;rger wollen Schulpolitik dem Bund &uuml;bertragen<\/strong><br>\nSeit der F&ouml;deralismusreform 2006 ist die Zust&auml;ndigkeit des Bundes im Bildungsbereich gesunken. 61 Prozent der Befragten prangern dies an. Sie fordern &uuml;berall in Deutschland die gleiche Qualit&auml;t von Schulen und Unterricht. Mit der Schulpolitik der Landesregeriungen sind sie mehr als unzufrieden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article7004125\/Buerger-wollen-Schulpolitik-dem-Bund-uebertragen.html#reqRSS\">Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>NRW-Wahl:<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>In der Hand der Kleinen<\/strong><br>\nSechs Wochen vor der Landtagswahl in NRW haben sich die Parteien auf ihre Wunschkoalitionen festgelegt. Dabei lassen die Umfragen vermuten, dass die Wahl die Koalitionskalk&uuml;le &uuml;ber den Haufen wirft. Dass sie dennoch propagiert werden, hat Gr&uuml;nde: Die Parteien hoffen, so ihr W&auml;hlerpotential optimal aussch&ouml;pfen zu k&ouml;nnen.<br>\nOb es zur Gro&szlig;en Koalition kommt oder nicht, liegt in der Hand der kleinen Parteien. Es wird nicht ausreichen, dass sie bei der Wahl Ergebnisse erzielen, die rechnerisch alternative Koalitionen erm&ouml;glichen. Sie werden nach der Wahl politische Konzepte verhandeln m&uuml;ssen, die dem Druck zur Bildung einer Gro&szlig;en Koalition die Durchschlagskraft nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/post-von-horn.de\/2010\/03\/28\/in-der-hand-der-kleinen\/\">Post von Horn<\/a><\/li>\n<li><strong>NRW-Gr&uuml;ne stellen Bedingungen<\/strong><br>\nDie Spitze der nordrhein-westf&auml;lischen Gr&uuml;nen hat von der CDU weitreichende Zugest&auml;ndnisse f&uuml;r eine schwarz-gr&uuml;ne Koalition nach der Landtagswahl am 9. Mai gefordert. Vor allem bei den Themen Bildung, Energie und Klimaschutz gebe es gro&szlig;e Differenzen. Die Gr&uuml;nen-F&uuml;hrung in NRW sah sich zuletzt der Kritik der Parteibasis ausgesetzt, zu stark auf eine m&ouml;gliche Koalition mit der CDU zu setzen. Die Spitzenkandidatin Sylvia L&ouml;hrmann hatte Schwarz-Gr&uuml;n als &bdquo;m&ouml;gliche Zweitoption&ldquo; der Gr&uuml;nen bezeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/art771,3072194?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das alte Spiel: Die F&uuml;hrung und die Basis.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wahlpr&uuml;fsteine Hochschulpolitik: Was die Parteien in Nordrhein-Westfalen wollen<\/strong><br>\nDen f&uuml;nf im Bundestag vertretenen Parteien hatten wir Gelegenheit gegeben, sich zu insgesamt acht Fragen rund um Hochschulpolitik zu positionieren. Die teilweise sehr ausf&uuml;hrlichen Antworten liegen inzwischen vor. Eine Zusammenfassung der wesentlichen Aussagen geben wir in diesem Artikel, jeweils mit einer kurzen Beschreibung, wie es beim jeweils angesprochenen Punkt bisher in NRW aussieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1031-ltw-nrw2010.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Blattkritik: Rheinische Post<\/strong><br>\nMan mag es nicht glauben, wer so alles in diesem Land &uuml;ber dieses Land publizieren darf. Da hatte sich das D&uuml;sseldorfer CDU-Wahlkampfpostille Rheinische Post am Mittwoch erlaubt, die gesamte Titelseite f&uuml;r ein einziges Thema freizumachen: R&uuml;cktritt von Angela Merkel. Sorry. Nein, das war es nicht. Da haben wir uns verlesen. &bdquo;Gelsengate&ldquo; hie&szlig; die Story. Eine Lokalgeschichte, die die knapp 400 000 Abonnenten der einstmals bieder-seri&ouml;s-erzkonservativen-katholischen Zeitung als exklusive Topstory zum Fr&uuml;hst&uuml;ck kredenzt bekamen. Und sonst nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wir-in-nrw-blog.de\/2010\/03\/unsere-rp-blattkritik-purer-unsinn\/\">Wir in NRW<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h26\"><\/a><strong>Das Ziel ist Nichts<\/strong><br>\nDie SPD versucht sich an einer Neuorientirung. Ihre j&uuml;ngere Vergangenheit, von der sie sich l&ouml;sen m&ouml;chte, steht ihr dabei im Wege. F&uuml;r eine Neuerfindung sozialdemokratischer Politik reicht eine Abmilderung der Hartz-Gesetze nicht aus &ndash; wom&ouml;glich langt es noch nicht mal daf&uuml;r, Hannelore Kraft und ihrem Landesverband ein Wahlergebnis deutlich &uuml;ber 30 Prozent zu verschaffen. Was aber w&auml;re eine sozialdemokratische Neuerfindung? &raquo;Neuerfunden&laquo; hat sich die SPD seit dem Regierungsantritt Gerhard Schr&ouml;ders im Jahr 1998 permanent. Gebracht hat es ihr nichts, und ihrem einstigen Klientel erst recht nicht. Die letzte &raquo;Neuerfindung&laquo; m&uuml;sste die Wende zur&uuml;ck sein, die Restauration der seit 1998 aufgegebenen Sozial- und Wirtschaftspolitik. Das Problem dabei ist: Diese Wende wurde schon woanders vollzogen. Es ist die Linkspartei, die heute die sozialdemokratischen Werte der Nachkriegsjahrzehnte vertritt. Dar&uuml;ber kann auch der von einigen Landesverb&auml;nden und trotzkistoiden Funktion&auml;ren zur Schau gestellte Verbalradikalismus nicht hinwegt&auml;uschen. Organisatorisch sind sich beide Parteien &ndash; bislang noch &ndash; spinnefeind, gesellschaftlich gesehen aber ist die Linkspartei ein Teil der Sozialdemokratie. Die Schm&auml;hreden, mit denen die SPD seit f&uuml;nf Jahren die Linkspartei &uuml;berzieht, um sie als &raquo;realit&auml;tsunt&uuml;chtig&laquo; zu stigmatisieren, kommen einem Unvereinbarkeitsbeschluss sich selbst gegen&uuml;ber gleich. In der Linkspartei bek&auml;mpft die SPD ihre eigene Vergangenheit, oder um es mit Carl Schmitt zu sagen: &raquo;Der Feind ist unsere eigene Frage als Gestalt.&laquo; &ndash; Die Politik der Schr&ouml;der-Jahre und der Gro&szlig;en Koalition l&auml;sst sich nicht so einfach durch einen programmatischen Linksruck oder einen Austausch des Personals annullieren. Sich von Hartz IV abzuwenden, bedeutet f&uuml;r die SPD einen vollst&auml;ndigen Bruch mit dem ebenso autorit&auml;ren wie totalit&auml;ren Leitbild des Neoliberalismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2010\/12\/40604.html\">Jungle World<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Felix Klopotek verkennt, dass das Kapital auch in der aktuellen Krise seine Interessen wahren kann, aber die neoliberale Staatsreligion ist bis weit in konservative Kreise hinein schwer ersch&uuml;ttert. Dass die SPD dem noch nicht Rechnung tragen kann, ist vor allem dem Umbruch von einer inhaltlich ausgelutschten Regierungspartei zu einer sich auf Identit&auml;tssuche befindlichen Oppositionspartei geschuldet und wird durch Personalfragen nicht erleichtert. Es war nicht zu erwarten, dass diese Umbruchphase schnell abgeschlossen sein w&uuml;rde.<br>\nKlopotek macht es sich sehr einfach, indem er die Sozialdemokratie mit einem h&uuml;bschen Wortspiel &uuml;ber ein Bernsteinzitat in das Ende ihrer Geschichte schickt. Er reduziert den so genannten Revisionismus der SPD, ob nun die Debatte von 1900 bis Weimar oder Godesberg oder gar die Schr&ouml;dersche Wende, auf die Abwehr von &ldquo;Kommunisten, aufm&uuml;pfigen Gewerkschaftern, marxistischen Akademikern, &Ouml;ko-Utopisten, schlie&szlig;lich den eigenen Jusos&rdquo;. Er verkennt dabei vollkommen das ewig revolution&auml;re, vormarxistische Leitmotiv des Citoyen: Libert&eacute;, &Eacute;galit&eacute;, Fraternit&eacute;. Wenn nun Bernstein oder Kautsky erstmals dieses gesellschaftliche Leitbild als Utopie erkannten und die SPD sich seitdem immer mehr als Weg zu diesem Ziel definierte, so ist das Ende dieses Weges noch lange nicht erreicht, nur weil der Weg manchmal auf einen Holzweg f&uuml;hrt. Was macht man dann? Man kehrt um und sucht neue Wege.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h27\"><\/a><strong>Wirtschaftsjournalismus: Lemminge statt Wachhunde<\/strong><br>\nInsbesondere seit den neunziger Jahren hat in der Wirtschaftsberichterstattung eine Angleichung der Selektions-, Interpretations- und Inszenierungslogiken an die Politikberichterstattung stattgefunden. Die neuen, auf Maximierung der Aufmerksamkeit der MedienkonsumentInnen ausgerichteten Medienlogiken konstruieren den Lauf der Dinge strikt entlang aktueller Ereignisketten und &ndash; wie die alte Geschichtsschreibung &ndash; als Produkt von HeldInnen und VersagerInnen, also als Ergebnis von Menschen und Taten und nicht von Verh&auml;ltnissen, welche die Menschen, ihre Taten und deren Wirkungen jenseits blosser F&auml;higkeits- und Charakterurteile beschreiben k&ouml;nnen. Auf dieser Ebene erlahmte auch der publizistisch-politische Konflikt um die Bewertung von Ereignissen. Dies f&uuml;hrte zu einer weitgehenden Gleichf&ouml;rmigkeit der Themen in der Wirtschaftsberichterstattung.<br>\nDiese mangelnde Auseinandersetzung auf der Makroebene, also auf der Ebene der Wirtschaftpolitik, um das richtige Verh&auml;ltnis von politischer Regulation und Markt ist auch darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass das f&uuml;hrende Personal des Wirtschaftsjournalismus in dieser Wachstumsphase in seiner &uuml;berwiegenden Mehrheit in &ouml;konomischen Studieng&auml;ngen sozialisiert wurde, in denen die Neoklassik zur alleinigen Wirtschaftstheorie erkl&auml;rt wurde. Mit anderen Worten: Die Spezies der WirtschaftsjournalistInnen ist grossmehrheitlich konditioniert im Paradigma der unfehlbaren Selektions- und Entdeckungsfunktion des Marktes. Dieser Unfehlbarkeitsanspruch hat in den Wirtschaftswissenschaften der neunziger Jahre den Status einer weltanschaulichen Position zugunsten einer Wahrheitsaussage verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/print_19127.html\">WOZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu eine Studie &uuml;ber die deutsche Medienlandschaft mit ganz &auml;hnlichen vernichtenden Urteilen: <a href=\"?p=5002\">Hans-J&uuml;rgen Arlt, Wolfgang Storz: &bdquo;Wirtschaftsjournalismus in der Krise&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h28\"><\/a><strong>Serbischer Kniefall<\/strong><br>\nDie Belgrader Erkl&auml;rung zu Srebrenica ist keine ausl&auml;ndische Auftragsarbeit. Hier geht es wirklich um Serbien, um das Selbstverst&auml;ndnis einer Nation, die sich zu ihrer Schuld bekennen kann. Der Text ist nicht so klar wie eine Anklageschrift, die Geste nicht so anr&uuml;hrend wie der Kniefall Willy Brandts vor den Opfern des Warschauer Ghettos. Entscheidend ist aber, dass die Erkl&auml;rung keine argumentativen Hintert&uuml;ren offen l&auml;sst und dass sie eine Mehrheit gefunden hat. Dass das Wort &ldquo;V&ouml;lkermord&rdquo; nicht vorkommt, war ein Zugest&auml;ndnis an die Sozialisten, die damals an der Macht waren und heute wieder mitregieren. Wichtiger ist, dass Serbien sich mit seiner Erkl&auml;rung den Spruch des Internationalen Gerichtshofs aus dem Jahr 2007 zu eigen macht und dessen Darstellung des Massenmords ausdr&uuml;cklich bekr&auml;ftigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2489960&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/&amp;em_ivw=fr_meinung\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Allenthalben wird jetzt betont, dass die Resolution halbherzig bliebe, da der f&uuml;r Srebrenica ma&szlig;geblich verantwortliche General Ratko Mladic noch nicht gefasst sei. &ndash; Wir Deutschen sollten doch am besten wissen, wie schwierig die Aufarbeitung von Vergangenheit ist, und die Klappe halten. Man denke z.B. daran, dass die Aufhebung der Verj&auml;hrung f&uuml;r Mord und V&ouml;lkermord 1979 mit nur 255 zu 222 Stimmen vom Bundestag beschlossen wurde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h29\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Kleine Darstellung der Verm&ouml;gensverteilung<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.geissbockfans.de\/bilder\/sand4.gif\" width=\"475\" alt=\"Darstellung der Verm&ouml;gensverteilung\" title=\"Darstellung der Verm&ouml;gensverteilung\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.duckhome.de\/tb\/archives\/7827-Kleine-Darstellungskunde-der-Vermoegensverteilung.html\">Duckhome<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Arbeitsmarkt im M&auml;rz 2010; Bankenabgabe; billige Steuer-CD; IWF bestraft Isl&auml;nder; in den Klauen der Spekulanten; EU contra Export-Politik; k&uuml;rzere Arbeit rettet Jobs; 105 Milliarden Miese; Solidarit&auml;t im Steuerstaat; Rot-rot will entstaatlichen; Internetsperren; ELENA; Pr&uuml;gel-Vorw&uuml;rfe gegen Mixa; rechtsum bei der Bundeswehr; Hochschulpakt; Schulpolitik; NRW-Wahl; SPD; Wirtschaftsjournalismus; Serbischer Kniefall; Verm&ouml;gensverteilung. (WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-5022","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5022","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5022"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5022\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5025,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5022\/revisions\/5025"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5022"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5022"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5022"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}