{"id":50355,"date":"2019-03-21T13:26:10","date_gmt":"2019-03-21T12:26:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50355"},"modified":"2019-04-11T14:27:34","modified_gmt":"2019-04-11T12:27:34","slug":"bayer-und-co-wer-beschuetzt-die-konzerne-vor-ihren-investoren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50355","title":{"rendered":"Bayer und Co. \u2013 wer besch\u00fctzt die Konzerne vor ihren Investoren?"},"content":{"rendered":"<p>Bereits im vergangenen Jahr verurteilte ein US-Gericht die Bayer AG zur Zahlung von 78 Millionen Dollar Schmerzensgeld an einen Mann, der durch Glyphosat an Krebs erkrankte. Gestern machte ein weiteres Geschworenengericht Glyphosat f&uuml;r die Krebserkrankung eines US-B&uuml;rgers verantwortlich. 11.000 vergleichbare Klagen stehen noch aus und selbst das ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Bayer AG hat im letzten Jahr mit Monsanto auch s&auml;mtliche Schadensersatzanspr&uuml;che an den Glyphosat-Hersteller &uuml;bernommen. Die Risiken waren bekannt und wurden doch ignoriert. Daran k&ouml;nnte nun sogar der gesamte Konzern zu Grunde gehen und mit ihm zehntausende Arbeitspl&auml;tze. Warum sch&uuml;tzt der Staat Konzerne nicht vor sich selbst, ihrem Management und kurzsichtigen Investoren? Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Artikel ist auch als gestaltete, ausdruckbare PDF-Datei verf&uuml;gbar. Zum Herunterladen klicken Sie bitte auf das rote PDF-Symbol links neben dem Text. Weitere Artikel in dieser Form <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=54\">finden Sie hier<\/a>. 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Monsanto war nicht nur der Inbegriff eines &bdquo;b&ouml;sen&ldquo; Konzerns, der weltweit mit r&uuml;den Methoden und gef&auml;hrlichen Produkten Millionen Kleinbauern in die Abh&auml;ngigkeit und den Ruin getrieben hat, sondern auch ein Unternehmen, das mit giftigen und krebserregenden Produkten horrende Schadensersatz- und Prozesskostenrisiken aufget&uuml;rmt hat.<\/p><p>Der Unkrautvernichter Glyphosat, den zahlreiche unabh&auml;ngige Studien als krebserregend einstufen, ist nur die Spitze des Eisbergs. Der Glyphosat-Nachfolger <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Bayer-steht-neuer-Arger-ins-Haus-article20577659.html\">Dicamba<\/a> steht im Verdacht, &bdquo;fl&uuml;chtig&ldquo; zu sein und so nicht nur das Unkraut, sondern auch die Erntepflanzen auf benachbarten &Auml;ckern zu vernichten. Zahlreiche Klagen stehen im Raum, die meisten US-Gro&szlig;h&auml;ndler haben die betreffenden Produkte bereits aus dem Sortiment genommen. Ein noch gar nicht fassbares Risiko stellt zudem das genver&auml;nderte Saatgut von Monsanto dar, das nun von Bayer vertrieben wird. Die potentiellen Risiken, die hier lauern, stellen sogar die Risiken des Fukushima-Betreibers Tepco in den Schatten.<\/p><p>Monsanto war eine tickende Zeitbombe, deren Risiken den urspr&uuml;nglichen Marktwert des Konzerns iHv 45 Milliarden Dollar bei weitem &uuml;berschreiten. Geradezu halsbrecherisch ist in diesem Zusammenhang, dass Monsantos Firmenzentrale in den USA liegt und daher auch Glyphosat-Gesch&auml;digte aus Drittstaaten Monsanto vor einem US-Gericht verklagen k&ouml;nnen. Glyphosat ist vor allem in S&uuml;damerika und Indien sehr verbreitet. Die Zahl der potentiellen Klagen vor einem US-Gericht ist somit gar nicht zu bemessen und Bayer hat es bis heute vers&auml;umt, den rechtlichen Sitz f&uuml;r seine mit Monsanto erworbenen Risiken aus den USA zu verlagern. <\/p><p><strong>BlackRock, Vanguard und Co. &ndash; die Gewinner hinter der Fusion<\/strong><\/p><p>Schnell war damals die Rede vom &bdquo;dummen deutschen Geld&ldquo; (stupid german money), mit dem nicht zum ersten Mal die Verluste und anstehenden Strafen von US-Unternehmen bezahlt wurden. Doch hier ist Obacht geboten, denn die Bayer AG war und ist zumindest gemessen an den Besitzverh&auml;ltnissen gar kein deutsches Unternehmen. Vor der Fusion mit Monsanto waren die gr&ouml;&szlig;ten Bayer-Aktion&auml;re die US-Verm&ouml;gensverwaltungen BlackRock, Vanguard und die Capital Group. Genau diese drei Unternehmen waren &uuml;brigens auch &ndash; wenn auch in anderer Reihenfolge &ndash; die gr&ouml;&szlig;ten Aktion&auml;re von Monsanto. Heute stammen nur noch 20% des Aktienkapitals aus Deutschland, die Bayer AG geh&ouml;rt also zu vier F&uuml;nftel internationalen Investoren wie BlackRock, Vanguard, Fidelity, Dodge &amp; Cox oder den Staatsfonds von Singapur und Norwegen. Diese Akteure waren es auch, die f&uuml;r die Fusion mit Monsanto direkt verantwortlich zeichneten. Es ist schon seltsam, dass in den Medien Bayer-CEO Baumann stets als &bdquo;Architekt&ldquo; dieser &Uuml;bernahme gefeiert wird. Baumann ist ein Angestellter. &Uuml;ber milliardenschwere Fusionen entscheiden aber nicht Angestellte, sondern die Kapitalseite, die Besitzer; vor allem dann, wenn sie K&auml;ufer und Verk&auml;ufer in Personalunion sind.<\/p><p>Dies wird wohl, wenn es mit den Prozessen in den USA hart auf hart kommt, noch Folgen haben. Nach derzeitiger Kenntnis hat Monsanto die &ndash; eigentlich ja offensichtlichen &ndash; Risiken im Fusionsvertrag nicht explizit benannt und hier k&ouml;nnten die Altaktion&auml;re von Bayer durchaus ihrerseits Schadensersatzanspr&uuml;che an das Management und die Gro&szlig;aktion&auml;re geltend machen, denen die Risiken allein schon deshalb bekannt sein mussten, da sie auch Gro&szlig;aktion&auml;re und damit Mitbesitzer von Monsanto waren. Versch&auml;rfend kommt hierbei hinzu, dass eben jene Wall-Street-Gr&ouml;&szlig;en, die ma&szlig;geblich an Bayer und Monsanto beteiligt waren, auch die gr&ouml;&szlig;ten Aktion&auml;re bei den Investmentbanken und Kreditgebern waren, die die Fusion erst m&ouml;glich gemacht haben und die zu den eigentlichen Gewinnern der &Uuml;bernahme z&auml;hlen. Es geht hierbei um die Bank of America, Merill Lynch, Credit Suisse, Goldman Sachs, HSBC und JP Morgan. Einzelheiten zu den Konditionen sind nat&uuml;rlich nicht bekannt. Der Profit, den diese Banken bei der Fusion machen, d&uuml;rfte aber auf jeden Fall in die Milliarden gehen. <\/p><p><strong>Der gesamtgesellschaftliche Schaden f&uuml;r Deutschland ist enorm<\/strong><\/p><p>Dies sind Milliarden Dollar, die von Deutschland in die USA flie&szlig;en. Es ist schon merkw&uuml;rdig, dass die Bundesregierung derartige &Uuml;bernahmen, die von gro&szlig;er strategischer Bedeutung f&uuml;r den Standort Deutschland sind, nur unter dem Gesichtspunkt m&ouml;glicher kartellrechtlicher Probleme pr&uuml;ft. Immerhin besch&auml;ftigt Bayer direkt rund 32.000 Menschen in Deutschland. Die Zahl der Mitarbeiter, die in den Tochterunternehmen der Bayer AG t&auml;tig sind, d&uuml;rfte die 100.000 locker &uuml;berschreiten. Wenn es um mehr als 100.000 Arbeitspl&auml;tze geht, muss die Politik doch ein Interesse an einer Mitsprache haben.<\/p><p>Das ist jedoch offensichtlich nicht der Fall. Und machen wir uns nichts vor &ndash; selbst wenn die Bundesregierung die Bayer-Monsanto-Fusion auf Risiken f&uuml;r den Standort Deutschland &uuml;berpr&uuml;ft h&auml;tte, h&auml;tte sie die Fusion nicht verhindert. Die FAZ schrieb damals &ndash; stellvertretend f&uuml;r die gesamte wirtschaftsliberale Presse &ndash; von einem <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/historischer-deal-bayer-bei-monsanto-uebernahme-am-ziel-15621751.html\">&bdquo;historischen Deal&ldquo;<\/a> und die Wirtschaftspolitiker der Regierungsparteien waren vor Freude ganz besoffen &ndash; wieder einmal ein Global Player aus Deutschland. Auch denn das Menetekel offensichtlich war, gaben die Verantwortlichen sich alle nur denkbare M&uuml;he, die Risiken zu verdr&auml;ngen.<\/p><p><strong>Warum interessiert sich die Politik nicht mehr f&uuml;r die Zukunft der Wirtschaft?<\/strong><\/p><p>Wenn ein sicherlich auch nicht gerade sympathischer Pharmakonzern seine Zukunft darin sieht, einen noch unsympathischeren Agrarmulti zu &uuml;bernehmen und damit ein <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CdpQGw_wWSM&amp;t=2s\">Gesch&auml;ftsmodell<\/a> zu perfektionieren, das global vor allem Verlierer produziert und daf&uuml;r sorgt, dass Millionen Kleinbauern in den Entwicklungs- und Schwellenl&auml;ndern den Preis daf&uuml;r bezahlen, dass die Eliten des Nordens von Jahr zu Jahr noch reicher werden, ist dies gesellschaftlich nicht hinnehmbar. Und es ist ja nicht nur die Bayer AG. <\/p><p>W&auml;hrend Automobilkonzerne wie Toyota, Volvo oder Tesla die automobile Zukunft entwerfen, setzen VW, Mercedes und BMW auf die Techniken von gestern und kaufen sich die politische Sch&uuml;tzenhilfe, die jedoch auch nur auf nationaler Ebene einen Schutz auf Zeit bietet. Weltweit diskutiert man &uuml;ber eine n&ouml;tige Energiewende, Deutschlands Energiemultis setzen hingegen auf Braunkohle. Im Bereich Informationstechnik sieht es noch d&uuml;sterer aus, da k&ouml;nnen wir uns bei den Internetroutern oder den Mobilfunkantennen nur noch daf&uuml;r entscheiden, ob wir lieber vielleicht via Huawei von den Chinesen oder sicherlich via Cisco und Juniper von den Amis abgeh&ouml;rt werden. Von Google, Facebook, Apple und Co. brauchen wir hier gar nicht anzufangen &ndash; europ&auml;ische oder gar deutsche Alternativen gibt es schlichtweg nicht. <\/p><p>Dies f&uuml;hrt zu einer nicht ganz uninteressanten Frage: Wird in Deutschland eigentlich &uuml;berhaupt noch Industrie- und Wirtschaftspolitik betrieben? Was macht das Bundeswirtschaftsministerium eigentlich? Es kann doch nicht Aufgabe der Politik sein, die Gro&szlig;konzerne bei jeder geplanten Eselei zu unterst&uuml;tzen. Politik muss f&uuml;hren. Politik muss Leitplanken aufstellen. Politik muss zur Not auch lenkend eingreifen, wenn die Konzerne mal vor sich selbst und ihren Investoren gesch&uuml;tzt werden m&uuml;ssen. Eigentum verpflichtet. Das sagt schon das Grundgesetz. Fangen wir doch einmal mit der Debatte an, wie man dies politisch weiterdenken k&ouml;nnte.<\/p><p>Titelbild: defotoberg\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/1d5c7437ea864c55ab2f2e72b5730735\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits im vergangenen Jahr verurteilte ein US-Gericht die Bayer AG zur Zahlung von 78 Millionen Dollar Schmerzensgeld an einen Mann, der durch Glyphosat an Krebs erkrankte. Gestern machte ein weiteres Geschworenengericht Glyphosat f&uuml;r die Krebserkrankung eines US-B&uuml;rgers verantwortlich. 11.000 vergleichbare Klagen stehen noch aus und selbst das ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Bayer<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50355\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":50356,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,131,136,54,30],"tags":[1160,872,293,539,1914,583,2484,2226],"class_list":["post-50355","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-oekonomie","category-banken-boerse-spekulation","category-gestaltete-pdf","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-bayer","tag-blackrock","tag-finanzwirtschaft","tag-gentechnik","tag-glyphosat","tag-monsanto","tag-schadensersatz","tag-vanguard"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/shutterstock_1234683985.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50355","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=50355"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50355\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50903,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50355\/revisions\/50903"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/50356"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=50355"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=50355"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=50355"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}